[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Betreiben von Leuchtdioden
(LED), insbesondere von anorganischen Leuchtdioden oder auch organischen Leuchtdioden,
welche in elektronischen Vorschaltgeräten für entsprechende Leuchtdioden zum Einsatz
kommt.
[0002] Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Beleuchtungssystem.
[0003] Die
US 2006/0238174 A1 beschreibt einen Schaltregler für eine LED. Der Schaltregler umfasst einen Transistor.
Sobald dieser eingeschaltet ist, fließt ein Strom durch eine Spule. Der Transistor
wird ausgeschaltet, wenn der Spulenstrom einen gewünschten Maximalwert erreicht. Der
Maximalwert wird durch einen Vergleich einer Überwachungsspannung an einer Klemme
der Spule mit einer Referenz ermittelt. Der Transistor wird eingeschaltet, wenn ermittelt
wird, dass der Spulenstrom den Wert Null erreicht hat.
[0004] Bei dem Stand der Technik wird der Ausschaltzeitpunkt des Schalters dadurch bestimmt,
dass der LED-Strom einen fest vorgegeben Ausschaltschwellenwert erreicht. Dabei kommt
es zu Ungenauigkeiten, da der negative Stromflussbereich unmittelbar nach dem Einschalten
des Schalters variieren kann, was die Leistungsregelung ungenau macht.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung ist nunmehr, die Leistungsregelung einer LED in einem Konverter
wie beispielsweise einem Boost-Konverter (Hochsetzsteller), Buck-Konverter (auch Tiefsetzsteller
genannt) oder Buck-Boost Konverter (Sperrwandler oder auch Inverter genannt) genauer
zu machen.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Die abhängigen
Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung in besonders vorteilhafter Weise
weiter.
[0007] Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung, insbesondere
zur Leistungsregelung einer LED in einem Konverter mit einem Schalter.
[0008] Die Erfindung lässt sich dabei gleichermassen anwenden auf:
- den sog. Boarderline-Mode oder Critical Conduction Mode (Grenzmodus), bei dem der
Entmagnetisierungsstrom auf Null abfällt bzw. die Nulllinie kreuzt, was unverzüglich
das Einschalten des Schalters und somit das Wiederansteigen des Stroms auslöst,
- den Continous Conduction Mode (nichtlückender Strombetrieb), bei dem das Wiedereinschalten
des Schalters erfolgt, bevor der Strom auf Null abgefallen ist, und
- den Discontinous Conduction Mode (lückender Strombetrieb), bei dem das Wiedereinschalten
des Schalters erst wieder erfolgt, nachdem der Strom während einer Zeitdauer grösser
als Null auf dem Nullpegel verharrt hat.
[0009] Der Konverter wird durch einen aktiv getakteten Schalter und passive Energiespeicherelemente
mit beispielsweise einer Induktivität gebildet. Beispielsweise kann es sich bei einem
solchen Konverter um einen Buck-Konverter, Buck-Boost Konverter oder Flyback-Konverter
(isolierter Sperrwandler) handeln.
[0010] Die LED ist dabei in dem Ausgangkreis verschaltet. Es wird eine Induktivität aufmagnetisiert,
wenn der Schalter aktiv getaktet wird und über den geschlossenen Schalter und die
Induktivität ein Stromfluß erfolgt. Als Rückführgrösse für die Regelung wird ein für
den Mittelwert des LED-Stroms repräsentativer gemessener Istwert verwendet, der mit
einem Referenzwert als Sollwert verglichen wird.
[0011] Abhängig von einer Differenz zwischen dem Istwert und dem Sollwert kann das Tastverhältnis
des aktuellen Einschaltvorgangs des aktiv getakteten Schalters und/oder eines folgenden
Einschaltvorgangs eingestellt werden.
[0012] Dabei kann das Tastverhältnis des aktiv getakteten Schalters nur bei jedem n-ten
Einschaltvorgang verändert werden, wobei n grösser oder gleich 2 ist.
[0013] Das Tastverhältnis des aktiv getakteten Schalters kann bspw. über den Zeitpunkt des
Ausschaltens des aktiv getakteten Schalters als Steuergrösse verändert werden.
[0014] Das Tastverhältnis kann durch adaptive Vorgabe eines Ausschaltpegels einer gemessenen,
für den LED-Strom repräsentativen Grösse eingestellt werden, wobei bei Erreichen des
Ausschaltpegels der aktiv getaktete Schalter ausgeschaltet wird.
[0015] Als Steuergrösse der Leistungsregelung kann alternativ oder zusätzlich zu der Taktung
des aktiv getakteten Schalters der Pegel der den Konverter versorgenden DC-Busspannung
verwendet werden.
[0016] Die Busspannung kann mittels einer aktiven PFC-Schaltung erzeugt werden, wobei der
Pegel der erzeugten Busspannung durch Veränderung der Taktung eines Schalters der
PFC-Schaltung ausgeführt wird.
[0017] Als für den Mittelwert des LED-Stroms repräsentativer gemessener Istwert kann ein
Abtastwert des LED-Stroms werden, vorzugsweise gemessen bei der Hälfte der Einschatzeitdauer
des aktiv getakteten Schalters.
[0018] Der für den Mittelwert des LED-Stroms repräsentative Istwert kann durch eine kontinuierliche
Messung des LED-Stroms (oder einer dafür repräsentativen Grösse) ermittelt werden.
[0019] Der kontinuierlich gemessene LED-Strom kann mit einem Referenzwert verglichen werden
und der für den Mittelwert repräsentative Istwert kann das Tastverhältnis des Vergleichswerts
über die Einschaltzeitdauer des aktiv geschalteten Schalters sein.
[0020] Das Tastverhältnis kann anhand eines bidirektionalen digitalen Zählers ermittelt
werden.
[0021] Der Referenzwert kann von einem vorgegebenen Dimmwert und/oder der gemessenen LED-Spannung
abhängen.
[0022] Der LED-Strom kann durch einen der folgenden Betriebsmodi (bzgl. der Taktung des
Schalters, insbesondere seines Wiedereinschaltens) erzeugt werden:
- dem sog. Boarderline-Mode oder Critical Conduction Mode bei dem der Entmagnetisierungsstrom
auf Null abfällt bzw. die Nulllinie kreuzt, was unverzüglich das Einschalten des Schalters
und somit das Wiederansteigen des Stroms auslöst,
- dem Continous Conduction Mode, bei dem das Wiedereinschalten des Schalters erfolgt,
bevor der Strom auf Null abgefallen ist, oder
- dem Discontinous Conduction Mode, bei dem das Wiedereinschalten des Schalters erst
wieder erfolgt, nachdem der Strom während einer Zeitdauer grösser als Null auf dem
Nullpegel verbleibt.
[0023] Ein Dimmen der LED(s) kann durch PWM erfolgen, wobei der LED-Strom vorzugsweise im
Continous Conduction Mode in den Einschaltzeitdauern eines PWM-Impulses erzeugt wird.
[0024] Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Integrierte Schaltung, insbesondere ASIC
oder Mikrokontroller bzw. Hybrid davon, die zur Durchführung eines Verfahrens wie
oben ausgeführt ausgelegt ist.
[0025] Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Betriebsgerät für eine LED, aufweisend
eine derartige integrierte Schaltung.
[0026] Erfindungsgemäss ist auch eine Schaltung zur Leistungsregelung einer LED vorgesehen,
die einen Konverter mit einem Schalter aufweist, wobei die LED in dem Ausgangkreis
verschaltbar ist. Eine Steuereinheit aktiviert den Schalter, wodurch der Schalter
den Stromfluß übernimmt und die Induktivität aufmagnetisiert, wodurch die LED mit
einer hochfrequenten Spannung versorgt ist. Der Steuereinheit wird ein für den Mittelwert
des LED-Stroms repräsentativer gemessener Istwert zurückgeführt, der mit einem Referenzwert
verglichen wird.
[0027] Die Steuereinheit kann abhängig von einer Differenz zwischen dem Istwert und dem
Sollwert das Tastverhältnis des aktuellen Einschaltvorgangs des aktiv getakteten Schalters
und/oder eines folgenden Einschaltvorgangs einstellen.
[0028] Die Steuereinheit kann das Tastverhältnis des aktiv getakteten Schalters nur bei
jedem n-ten Einschaltvorgang verändern, wobei n grösser oder gleich 2 ist.
[0029] Die Steuereinheit kann das Tastverhältnis des aktiv getakteten Schalters über den
Zeitpunkt des Ausschaltens des aktiv getakteten Schalters als Steuergrösse verändern.
[0030] Die Steuereinheit kann das Tastverhältnis durch adaptive Vorgabe eines Ausschaltpegels
einer gemessenen, für den LED-Strom repräsentativen Grösse einstellen, wobei die Steuereinheit
bei Erreichen des Ausschaltpegels der aktiv getaktete Schalter ausschaltet.
[0031] Die Steuereinheit kann neben der Regelung des Betriebs der LED auch eine Zwischenkreisschaltung
ansteuern und von der Zwischenkreisschaltung Rückführsignale erhalten, wobei die Zwischenkreisspannung
die den Konverter versorgende DC-Busspannung erzeugt.
[0032] Die Steuereinheit kann als Steuergrösse der Leistungsregelung alternativ oder zusätzlich
zu der Taktung des aktiv getakteten Schalters den Pegel der den Konverter versorgenden
DC-Busspannung verwenden.
[0033] Zur Erzeugung der Busspannung kann eine aktive PFC-Schaltung vorgesehen sein, wobei
die Steuereinheit den Pegel der erzeugten Busspannung durch Veränderung der Taktung
eines Schalters der PFC-Schaltung ausführt.
[0034] Der Steuereinheit kann als ein für den Mittelwert des LED-Stroms repräsentativer
gemessener Istwert ein Abtastwert des LED-Stroms, vorzugsweise gemessen bei der Hälfte
der Einschaltzeitdauer des aktiv getakteten Schalters, zurückgeführt sein.
[0035] Die Steuereinheit kann zur Ermittelung des für den Mittelwert des LED-Stroms repräsentativen
Istwerts kontinuierlich den LED-Strom (oder eine dafür repräsentative Grösse) messen.
[0036] Die Steuerschaltung kann einen Komparator aufweisen, der den kontinuierlich gemessenen
LED-Strom mit einem Referenzwert vergleicht und die Steuerschaltung als für den Mittelwert
repräsentativen Istwert das Tastverhältnis des Ausgangssignals des Komparators verwendet.
[0037] Das Ausgangssignal des Komparators kann einem bidirektionalen digitalen Zähler der
Steuerschaltung zugeführt sein.
[0038] Die Steuerschaltung kann den Referenzwert abhängig von einem extern oder intern vorgegebenen
Dimmwert und/oder der gemessenen und der Steuerschaltung zugeführten LED-Spannung
einstellen.
[0039] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Betriebsgerät für in einem Buck-Konverter verschaltete
LED,
Figur 2 zeigt im Detail eine erfindungsgemäße Schaltung für in einem Buck-Boost-Konverter
verschaltete LED sowie die daran abgreifbaren Messignale,
Figur 3 zeigt den Verlauf von Ansteuersignalen von einem Schalter der Halbbrücke sowie
der Mittenpunktspannung UL3 und des LED-Stroms ILED,
Figur 4 zeigt den Aufbau einer Regelung des LED-Stroms,
Figur 5 zeigt den zeitlichen Verlauf von Signalen der Regelung von Figur 4,
[0040] Fig. 1 zeigt ein elektronisches Vorschaltgerät zum Betreiben von LED.
[0041] Fig. 1 zeigt einen Konverter zum Betreiben mindestens einer LED und eine Schaltung
zur Leistungsfaktorkorrektur, wobei beide Schaltungen durch eine Steuereinheit IC
gesteuert wird.
[0042] Eingangsseitig weist das elektronische Vorschaltgerät einen mit Netzspannung versorgten
- nicht dargestellten Gleichrichter - auf, an den sich die aktive Leistungsfaktor-Korrekturschaltung
anschliesst, die als Hochsetzsteller fungiert.
[0043] Die PFC-Schaltung weist im wesentlichen eine Spule L6 auf, die aufmagnetisiert wird,
wenn der Schalter (Transistor) S6 auf einen Ansteuerbefehl S6D von der integrierten
Schaltung IC aus vorgegeben geschlossen ist.
[0044] Wenn der Schalter S6 geöffnet wird, entlädt sich die Energie der aufmagnetisierten
Spule L6 über ein Diode D9 zum Speicherkondensator C6, so dass sich an dem Kondensator
C6 eine hochgesetzte Gleichspannung Uout (Busspannung Uout) einstellt, die einen dreieckförmigen
Rippel mit der Frequenz der Taktung des Schalter S6 aufweist.
[0045] An dem Pin ST2 kann bei geöffnetem Schalter S6 einerseits die Busspannung Uout an
diesem Pin gemessen werden, andererseits kann auch der Zeitpunkt der Entmagnetisierung
der Spule L6 festgestellt werden.
[0046] Ausgangsseitig umfaßt das in Fig. 1 gezeigte elektronische Vorschaltgerät einen Konverter
mit einem Schalter S1 und einer Induktivität L1. Eine Beschreibung der weiteren Elemente
wird nachfolgend gegeben.
[0047] Der Konverter weist einen weiteren Schalter S1 auf und ist als Buck-Konverter ausgeführt.
Der Strom durch den Schalter S1 kann mittels eines Messwiderstands (Shunt) R1 an einem
Pin CS der Steuerschaltung IC zugeführt werden. An dem Pin S1D wird ein Steuersignal
für den Schalter S1 durch die Steuerschaltung IC ausgegeben.
[0048] Bei geschlossenem Schalter S1 fließt der Strom durch die Leuchtdioden (LED) und eine
Induktivität L1 und steigt näherungsweise linear mit der Magnetisierung der Induktivität
L1 an. Bei ausgeschaltetem Schalter S1 baut sich die Energie der Induktivität L1 durch
einen Stromfluss wiederum durch die LEDs und die Freilaufdiode D1 näherungsweise linear
ab, bis der Schalter S1 schließlich wieder eingeschaltet wird. Mittels des Spannungsteilers
R5, R6 kann an einem Messpunkt und Pin A2 der Zeitpunkt ermittelt werden, indem die
Magnetisierung der Induktivität L1 im Wesentlichen abgebaut ist und somit der Strom
durch den Freilaufpfad (Diode D1, LED-Strecke, L1) nicht mehr weitergetrieben wird.
[0049] Das Wiedereinschalten des aktiv getakteten Schalters S1 kann durch die Überwachung
des durch die Induktivität L1 fließenden Zweigstroms iL1 festgelegt werden. Beispielsweise
kann überwacht werden, ob der durch die Induktivität L1 fließende Zweigstrom iL1 wieder
auf Null abgesunken bzw. ob die Induktivität L1 entmagnetisiert ist (Critical Conduction
Mode). Dies kann mittels einer Sekundärwicklung an der Induktivität L1 oder auch mittels
einer Überwachung der Spannung über dem Schalter S1 erfolgen. Im Continous Conduction
Mode wird überwacht, ob eine der Zweigstrom eine untere Einschaltschwelle (grösser
als Null) erreicht hat. Im Discontinous Conduction Mode wird überwacht, ob der Zweigstrom
bereits eine vorbestimmte Zeitdauer auf Null war, bevor eingeschalten wird. In diesem
Discontinous Conduction Mode wird zur Berechnung des zeitlich mittleren Werts des
Stroms die Ausschaltzeitdauer T
off einbezogen.
[0050] Es kann aber auch ein Wiedereinschalten aufgrund des Ablaufs einer bestimmten Zeitspanne
einer direkten Strommessung in dem Pfad der LED erfolgen. Es kann aber auch ein Wiedereinschalten
aufgrund der Auswertung der Steilheit des Anstieges des erfassten LED-Stromes während
der Einschaltphase des Schalters S1 und / oder der Dauer der Einschaltphase des Schalters
S1 erfolgen. Es kann auch der aktuelle Stromwert unmittelbar oder kurz nach dem Wiedereinschalten
des Schalters S1 ausgewertet werden, um davon abhängig die Dauer der Ausschaltphase
und somit den nächsten Wiedereinschaltzeitpunkt festzulegen.
[0051] Da ein Betrieb der LED mit einem möglichst konstanten Strom erfolgen sollte, kann
das Wiedereinschalten des Schalters S1 vor der vollständigen Entmagnetisierung der
Induktivität L1 vorteilhaft sein, vor allem, wenn kein oder nur ein sehr kleiner Kondensator
C1 vorhanden ist. In diesem Fall kann ein sogenannter nichtlückender Strombetrieb
erreicht werden.
[0052] Die Steuerschaltung IC steuert den Konverter an und kann weiterhin die PFC-Regelung
durchführen.
[0053] Der Steuereinheit können Rückführsignale aus dem Bereich der PFC-Zwischenkreisspannung
zurückgeführt werden, wie bspw.:
- die Eingangsspannung über einen Abgriff ST1,
- der Strom durch die Induktivität L6 mittels eines Spannungsteilers ST2 (oder eine
Überwachung der Spannung über der Induktivität L6), und
- die Busspannung Uout über den Spannungsteiler ST2.
[0054] Die Steuereinheit kann den Pegel der Ausgangsspannung durch Taktung des Schalters
S6 einstellen und mittels der zurückgeführten Busspannung vorzugsweise digital regeln.
[0055] Der Steuereinheit können Rückführsignale aus dem Bereich des die LED enthaltenden
Lastkreises mit dem Konverter zurückgeführt werden:
- die LED-Spannung VLED (beispielsweise ermittelt mittels eines Vergleiches der zurückgeführten Busspannung
mit der Spannung am Spannungsteiler A2),
- den LED-Strom ILED mittels des Shunts R1 (nur während des Einschaltens des aktiv getakteten Schalters
S1), und
- die Spannung über dem Schalter S1 mittels eines Abgriffs A2 (beispielsweise induktiv
oder durch Abgriff über dem dem Schalter S1).
[0056] Die LED-Spannung V
LED kann beispielsweise als Parameter für die Regelung des LED Betriebes oder auch zur
Fehlererkennung ausgewertet werden.
[0057] Im Discontinous Conduction Mode kann wie bereits erwähnt zur Berechnung des zeitlich
mittleren Werts des Stroms durch die LED die Ausschaltzeitdauer T
off des Schalters S1 einbezogen werden. Die Ausschaltzeitdauer T
off kann beispielsweise mittels der Überwachung der Spannung über dem Schalter S1 bestimmt
werden. In diesem Fall kann erkannt werden, über welchen Zeitraum eine Entmagnetisierung
der Induktivität L1 vorliegt (was der Ausschaltzeitdauer T
off entspricht). Die Ausschaltzeitdauer T
off kann aber beispielsweise auch durch eine Auswertung des Ansteuersignals für den Schalter
S1 bestimmt bzw. erfasst werden.
[0058] Vorzugsweise ist parallel zur LED ein Kondensator C1 als Filter- oder Glättungskondensator
parallel geschaltet. Dieser kann im Betrieb die LED-Spannung glätten und während der
Entmagnetisierung der Induktivität L1 die LED-Spannung aufrecht erhalten. In diesem
Fall entspricht der über den Shunt R1 ermittelte Strom nicht exakt dem durch die LED
fliesenden Strom, sondern enthält zusätzlich auch einen über den Kondensator C1 fließenden
Stromanteil. Auch dieser Gesamtstrom kann für die erfindungsgemäße Leistungsregelung
genutzt werden, da der Strom durch den Shunt R1 wiederum ein Maß für die aktuelle
Leistung im Ausgangskreis darstellt, wenn davon ausgegangen wird, dass die Busspannung
Uout konstant ist (z.B. aufgrund der Regelung des PFC) oder aufgrund einer Messung
bekannt ist. Auch dieser Gesamtstom wird deshalb im nachfolgenden als LED-Strom bezeichnet.
[0059] Zwischen dem Schalter S1 und dem negativen Pol der Gleichspannungsquelle ist ein
niederohmiger Shunt R1 zwischengeschaltet, der jedoch nur zur Messung von Strömen
dient und auf die Spannungen in der Schaltung keinen messbaren Einfluß hat.
[0060] Eine Helligkeitsänderung (Dimmen) der LED wird vorzugsweise durch einen gepulsten
Betrieb (Perioden mit nahezu konstantem LED-Strom werden durch Perioden ohne Stromfluß
unterbrochen, PWM) erreicht. Für diesen Betrieb eignet sich das erfindungsgemäße Verfahren,
insbesondere bei Anwendung eines nichtlückenden Strombetriebs, der in den Einschalt-Zeitdauern
eines PWM-Betriebs durchgeführt wird.
[0061] Dabei kann vorgesehen sein, dass bei einem Einschalten der LEDs der oder die ersten
PWM-Impulse eines Impulszuges gezielt verlängert werden, damit ein üblicherweise parallel
zu der LED-Strecke geschalteter Speicherkondensator schneller auf die Sollspannung
aufgeladen wird.
[0062] Fig. 2 zeigt einen Konverter zum Betreiben mindestens einer LED, wobei diese Schaltung
durch eine Steuereinheit IC gesteuert wird. Dem Konverter kann eine Schaltung zur
Leistungsfaktorkorrektur vorgeschaltet sein.
[0063] Der Konverter weist einen weiteren Schalter S1 auf und ist als Buck-Boost-Konverter
ausgeführt. Der Strom durch den Schalter S1 kann mittels eines Messwiderstands (Shunt)
R1 an einem Pin CS der Steuerschaltung IC zugeführt werden. An dem Pin SR wird ein
Steuersignal für den Schalter S1 durch die Steuerschaltung IC ausgegeben.
[0064] Bei geschlossenem Schalter S1 fließt der Strom durch eine Induktivität L1 und steigt
im Wesentlichen linear mit der Magnetisierung der Induktivität L1 an. Die LED werden
während dieser Phase von dem Kondensator C1 gespeist. Bei ausgeschaltetem Schalter
S1 baut sich die Energie der Induktivität L1 durch einen Stromfluss durch die LEDs
und die Freilaufdiode D1 im Wesentlichen linear ab, bis der Schalter S1 schließlich
wieder eingeschaltet wird. Mittels der Sekundärwicklung L2 auf der Induktivität L1
kann an einem Messpunkt und Pin A2 der Zeitpunkt ermittelt werden, in dem die Magnetisierung
der Induktivität L1 im Wesentlichen abgebaut ist und somit der Strom durch den Freilaufpfad
(Diode D1, LED-Strecke, Induktivität L1) nicht mehr weitergetrieben wird.
[0065] Das Wiedereinschalten des aktiv getakteten Schalters S1 kann durch die Überwachung
des durch die Induktivität L1 fließenden Zweigstroms iL1 festgelegt werden. Beispielsweise
kann überwacht werden, ob der durch die Induktivität L1 fließende Zweigstrom iL1 wieder
auf Null abgesunken bzw. ob die Induktivität L1 entmagnetisiert ist. Dies kann mittels
einer Sekundärwicklung an der Induktivität L1 oder auch mittels einer Überwachung
der Spannung über dem Schalter S1 erfolgen. Es kann aber auch ein Wiedereinschalten
aufgrund des Ablaufs einer bestimmten Zeitspanne einer direkten Strommessung in dem
Pfad der LED erfolgen. Es kann aber auch ein Wiedereinschalten aufgrund der Auswertung
der Steilheit des Anstieges des erfassten LED-Stromes während der Einschaltphase des
Schalters S1 und / oder der Dauer der Einschaltphase des Schalters S1 erfolgen. Es
kann auch der aktuelle Stromwert unmittelbar oder kurz nach dem Wiedereinschalten
des Schalters S1 ausgewertet werden, um davon abhängig die Dauer der Ausschaltphase
und somit den nächsten Wiedereinschaltzeitpunkt festzulegen.
[0066] Die Steuerschaltung IC steuert den Konverter an und kann weiterhin die PFC-Regelung
durchführen.
[0067] Der Steuereinheit können Rückführsignale aus dem Bereich des die LED enthaltenden
Lastkreises mit dem Konverter zurückgeführt werden:
- die LED-Spannung VLED mittels eines nicht dargestellten, parallel zur LED angeordneten Spannungsteilers,
- den LED-Strom ILED (bspw. mittels Shunt R1), und
- die Spannung über dem Schalter S1 mittels eines Abgriffs A2 (induktiv oder durch Abgriff
über dem Schalter S1).
[0068] Vorzugsweise ist parallel zur LED ein Kondensator C1 als Filter- oder Glättungskondensator
parallel geschaltet. Dieser kann im Betrieb die LED-Spannung glätten und während der
Aufmagnetisierung oder auch während der Entmagnetisierung der Induktivität L1 die
LED-Spannung aufrecht erhalten.
[0069] Zwischen dem Schalter S1 und dem negativen Pol der Gleichspannungsquelle ist ein
niederohmiger Shunt R1 zwischengeschaltet, der jedoch nur zur Messung von Strömen
dient und auf die Spannungen in der Schaltung keinen messbaren Einfluß hat.
[0070] In Figur 3 werden Signalverläufe während des Ein- und Ausschaltens des Schalters
S1 dargestellt. Dabei ist wie ersichtlich der Schalter S1 aktiv getaktet und zwischen
den Zeitpunkten T
31 und T
32 (Zeitdauer t
ON) eingeschaltet. Wie ersichtlich kann der linear ansteigende LED-Strom I
LED nur während der Zeitdauer t
ON an dem Shunt R1 erfasst werden, während der der Schalter S1 eingeschaltet ist. In
der Zeitdauer des Ausschaltens des Schalters S1, in der die Induktivität L1 den Strom
durch die LED absinkend bis zum unteren Umkehrpunkt weitertreibt, kann der LED-Strom
mittels des Shunts R1 dagegen nicht erfasst werden.
[0071] Der Einschaltzeitpunkt des hochfrequent getakteten Schalters S1 kann durch die Überwachung
des durch die Induktivität L1 fließenden Zweigstroms iL1 festgelegt werden. Beispielsweise
kann überwacht werden, ob der durch die Induktivität L1 fließende Zweigstrom iL1 wieder
auf Null abgesunken bzw. ob die Induktivität L1 entmagnetisiert ist. Dies kann mittels
einer Sekundärwicklung an der Induktivität L2 oder auch mittels einer Überwachung
der Spannung über dem Schalter S1 erfolgen.
[0072] Bei dem Stand der Technik wird der Ausschaltzeitpunkt des hochfrequent getakteten
Schalters S1 dadurch festgelegt, wenn der LED-Strom einen festgelegten Schwellenwert
Ipeak erreicht. Dabei bleibt - wie bereits eingangs erläutert - etwaige Schwankungen
des maximalen negativen Strompegels ΔI bei dem Umkehrpunkt T31 und dem unberücksichtigt,
was diese Art der Leistungsregelung ungenau macht.
[0073] Gemäss der Erfindung wird nunmehr der Ausschaltzeitpunkt des aktiv getakteten Schalters
(im Beispiel der Figur 2 Schalter S1) adaptiv gestaltet, so dass im Ergebnis die Einschaltzeitdauer
t
ON variabel ist. Dies kann bspw. dadurch erzielt werden, indem die Ausschaltschwelle
für den LED-Strom adaptiv gestaltet wird und/oder die Einschaltzeitdauer des aktiv
getakteten Schalters adaptiv einstellbar ist.
[0074] Die Adaptierung erfolgt dabei anhand eines Rückführsignals, das für den Mittelwert
des LED-Stroms (Mittelung über eine oder mehrere Einschaltzeitdauern des aktiv getakteten
Schalters) repräsentativ ist. Durch Regelung auf den Mittelwert des LED-Stroms ist
die Lampenleistungsregelung wesentlich genauer.
[0075] Der Mittelwert des LED-Stroms kann erfasst werden, indem zu dem Zeitpunkt t
on/2, also zur Hälfte der Einschaltzeitdauer t
ON des aktiv getakteten Schalters ein Abtastwert erfasst und ausgewertet wird. Ist dieser
höher als der Soll-Mittelwert, kann die Einschaltzeitdauer oder die Ausschaltstromschwelle
verringert werde, und zwar im aktuellen order in einem folgenden Einschaltvorgang
des aktiv getakteten Schalters.
[0076] (Im Discontinous Conduction Mode wird wie gesagt zur Berechnung des zeitlich mittleren
Werts des Stroms die Ausschaltzeitdauer T
off einbezogen.)
[0077] Im Folgenden soll indessen ein Ausführungsbeispiel erläutert werden, bei dem der
LED-Strom kontinuierlich erfasst und zu der Steuereinheit zurückgeführt wird.
[0078] Wie in Figur 4 gezeigt wird in der Steuereinheit der LED-Strom I
LED durch einen Komparator K1 mit einem Referenzwert I
avg_soll verglichen. Dieser Referenzwert I
avg_soll gibt also den Soll-Mittelwert für den LED-Strom vor und kann bspw. von einer externen
oder internen Dimmwertvorgabe und/oder der Höhe der LED-Spannung abhängen. Dieser
Referenzwert I
avg_soll ist ein Mass für die Sollleistung.
[0079] Um eine konstante Lampenleistung zu erzielen, muss bei schwankender LED-Spannung
V
LED die Sollwertvorgabe für den Mittelwert des LED-Stroms invers nachgeführt werden,
so dass sich ergebende Produkt aus LED-Strom und LED-Spannung konstant geregelt bleibt.
Bei konstanter LED-Spannung entspricht natürlich eine Mittelstromregelung genau einer
Lampenleistungsregelung.
[0080] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es Ziel der Regelung, dass das Tastverhältnis
des Ausgangs des Komparators K1 während einer Einschaltzeitdauer t
ON des aktiv getakteten Schalters 50% beträgt. In dem Ausführungsbeispiel wird dazu
das Ausgangssignal des Komparators einem digitalen Up-/Down-Zähler COUNTER zugeführt,
der von einem Zeitgeber der Steuereinheit getaktet ist (Taktsignal CNT_CLK). Wie in
Figur 5 ersichtlich zählt der Zähler COUNTER in eine Richtung, solange der LED-Strom
I
LED unterhalb des Referenzwerts I
avg_soll liegt, und in die umgekehrte Richtung, sobald der LED-Strom I
LED den Referenzwert I
avg_soll überschreitet. Wenn der Istwert des Mittelwerts des LED-Stroms I
LED genau der Referenzwertvorgabe Iavg_soll entspricht, wird das Tastverhältnis des dem
Zähler COUNTER zugeführten Vergleichssignals 50% sein und somit am Ende einer Einschaltzeitdauer
der Zählerstand genau seinem Anfangsstand entsprechen.
[0081] Jedwege Abweichung wird indessen zu einer Abweichung ERROR des Zählerendsands von
dessen Anfangsstand führen. Dieses Abweichungssignal ERROR wird einem vorzugsweise
digitalen Regler REGULATOR zugeführt, der ebenfalls von einem Zeitgeber der Steuereinheit
getaktet durch ein Signal reg_clk wird. Der Regler REGULATOR implementiert eine Regelstrategie
(bspw. PI-Regler) und steuert abhängig vom dem Eingangssignal ERROR und der Regelstrategie
eine die Leistung der LED beeinflussende Stellgrösse an. Diese Stellgrösse kann bspw.
eines oder mehreres sein von:
- Busspannung,
- adaptive Ausschaltschwelle Ipeak, und/oder
- adaptive Einschaltzeitdauer Ton.
[0082] Die Stellgrösse(n) kann im aktuellen Einschaltvorgang, in einem jeden folgenden Einschaltvorgang
oder aber in jedem n-ten Einschaltvorgang verändert werden, wobei n eine ganze Zahl
grösser oder gleich 2 ist.
[0083] Im Beispiel von Figur 4 und 5 wird entweder die Einschaltzeitdauer Ton verändert,
oder aber der Regler REGULATOR verändert den Referenzwerts eines weiteren Komparators
K2 der Steuereinheit, an dessen nichtinvertierten Eingang der LED-Strom I
LED anliegt.
[0084] Das Ausgangssignal des weiteren Komparators K2 steuert das Ausschalten gate_off des
Schalters.
[0085] Bei dem Konverter für die LED kann es sich beispielweise auch um einen Boost Konverter
oder einen Flyback-Konverter handeln.
1. Verfahren zur Regelung einer LED mittels eines Konverters mit einem Schalter,
wobei die LED in dem Ausgangkreis verschaltet ist und eine Induktivität (L1) aufmagnetisiert
wird, wenn der Schalter (S1) aktiv getaktet wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
als Rückführgröße für die Regelung ein für den Mittelwert des LED-Stroms (ILED) repräsentativer gemessener Istwert verwendet wird, der mit einem Referenzwert (IAVG_SOLL) verglichen wird, wobei der für den Mittelwert des LED-Stroms (ILED) repräsentative Istwert durch eine kontinuierliche Messung des LED-Stroms (ILED) ermittelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem der aktiv getaktete Schalter (S1) zu einem Zeitpunkt eingeschaltet wird, wenn
der indirekt oder direkt erfasste Strom auf Null abgeklungen ist, vorzugsweise seinen
unteren Umkehrpunkt erreicht hat.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem abhängig von einer Differenz zwischen dem Istwert und dem Sollwert das Tastverhältnis
des aktuellen Einschaltvorgangs des aktiv getakteten Schalters und/oder eines folgenden
Einschaltvorgangs eingestellt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
bei dem das Tastverhältnis des aktiv getakteten Schalters nur bei jedem n-ten Einschaltvorgang
verändert wird, wobei n grösser öder gleich 2 ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem das Tastverhältnis des aktiv getakteten Schalters über den Zeitpunkt des Ausschaltens
des aktiv getakteten Schalters als Steuergröße verändert wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem das Tastverhältnis durch adaptive Vorgabe eine Ausschaltpegels einer gemessenen
für den LED-Strom repräsentativen Größen eingestellt wird, wobei bei Erreichen des
Ausschaltpegels der aktiv getaktete Schalter ausgeschaltet wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem als Steuergröße der Leistungsregelung alternativ oder zusätzlich zu der Taktung
des aktiv getakteten Schalters der Pegel der den Konverter versorgenden DC-Busspannung
verwendet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
bei dem die Busspannung mittels einer aktiven PFC-Schaltung erzeugt wird, wobei der
Pegel der erzeugten Busspannung durch Veränderung der Taktung eines Schalters der
PFC-Schaltung ausgeführt wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem als ein für den Mittelwert des LED-Stroms repräsentativer gemessener Istwert
ein Abtastwert des LED-Stroms, vorzugsweise gemessen bei der Hälfte der Einschatzeitdauer
des aktiv getakteten Schalters, verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
bei dem der kontinuierlich gemessene LED-Strom mit einem Referenzwert verglichen wird
und der für den Mittelwert repräsentative Istwert das Tastverhältnis des Vergleichswerts
über die Einschaltzeitdauer des aktiv geschalteten Schalters ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
bei dem das Tastverhältnis anhand eines bidirektionalen digitalen Zählers ermittelt
wird.
12. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
bei dem der Referenzwert von einem vorgegebenen Dimmwert und/oder der gemessenen LED-Spannung
abhängt.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem der LED-Strom durch eine der folgenden Betriebsmodi erzeugt wird:
- dem sog. Boarderline-Mode oder Critical Conduction Mode bei dem der Entmagnetisierungsstrom
auf Null abfällt bzw. die Nulllinie kreuzt, was unverzüglich das Einschalten des Schalters
und somit das Wiederansteigen des Stroms auslöst,
- dem Continous Conduction Mode, bei dem das Wiedereinschalten des Schalters erfolgt,
bevor der Strom auf Null abgefallen ist, oder
- dem Discontinous Conduction Mode, bei dem das Wiedereinschalten des Schalters erst
wieder erfolgt, nachdem der Strom während einer Zeitdauer grösser als Null auf dem
Nullpegel verbleibt.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem ein Dimmen der LED(s) durch PWM erfolgt, wobei der LED-Strom vorzugsweise
im Continous Conduction Mode in den Einschaltzeitdauern eines PWM-Impulses erzeugt
wird.
15. Integrierte Schaltung, insbesondere ASIC, die zur Durchführung eines Verfahrens nach
einem der vorhergehenden Ansprüche ausgelegt ist.
16. Schaltung, vorzugsweise digitale Schaltung, zur Leistungsregelung einer LED,
aufweisend einen Konverter mit einem Schalter, wobei die LED in dem Ausgangskreis
verschaltet wird, wobei eine Steuereinheit die Aufmagnetisierung einer Induktivität
(L1) steuert, indem sie den Schalter (S1) aktiv taktet,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Steuereinheit ein für den Mittelwert des LED-Stroms repräsentativer gemessener
Istwert zurückgeführt ist, der mit einem Referenzwert verglichen wird wobei der für
den Mittelwert des LED-Stroms (ILED) repräsentative Istwert durch eine kontinuierliche Messung des LED-Stroms (ILED) ermittelt wird.
17. Betriebsgerät für LED,
aufweisend eine Schaltung nach einem der Ansprüche 15 oder 16.
18. Leuchte, aufweisend eine LED und eine Betriebsgerät nach Anspruch 17.
19. Beleuchtungssystem,
aufweisend mehrere Leuchten, darunter wenigstens eine gemäß Anspruch 18, wobei die
Leuchten vorzugsweise durch eine oder mehrere Busleitungen untereinander und/oder
mit einer zentralen Steuereinheit verbunden sind.
1. Method for controlling an LED by means of a converter with a switch, whereby the LED
is connected in the output circuit and an inductor (L1) is magnetised when the switch
(S1) is actively clocked, characterised in that a measured actual value representative of the mean value of the LED current (ILED) is used as a feedback value for the control, whereby it is compared with a reference
value (IAVG_soLL), whereby the actual value representative of the mean value of the LED current (ILED) is determined by a continuous measurement of the LED current (ILED).
2. Method according to claim 1, whereby the actively clocked switch (S1) is switched
on at a point in time when the indirectly or directly detected current has decayed
to zero, has preferably reached its lower inversion point.
3. Method according to claim 1 or 2, whereby the duty cycle of the actual switching-on
action of the actively clocked switch and/or a subsequent switching-on is set depending
on a difference between the actual value and the reference value.
4. Method according to claim 3, whereby the duty cycle of the actively clocked switch
is changed only at each nth switching-on action, where n is greater than or equal to 2.
5. Method according to any one of the preceding claims, whereby the duty cycle of the
actively clocked switch is changed as a control value at the point in time of switching
off the actively clocked switch.
6. Method according to any one of the preceding claims, whereby the duty cycle is adjusted
by adaptive setting of a switching-off level of a measured value representative of
the LED current, whereby the actively clocked switch is switched off on reaching the
switching-off level.
7. Method according to any one of the preceding claims, whereby the control value of
the power control is used alternatively or additionally to the clocking of the actively
clocked switch of the level of the DC bus voltage supplied to the converter.
8. Method according to claim 7, whereby the bus voltage is generated by means of an active
PFC circuit, whereby the level of the bus voltage generated is adjusted by changing
the timing of a switch of the PFC circuit.
9. Method according to any of the preceding claims, whereby a sampled value, preferably
measured at the half-way point of the switching-on period of the actively clocked
switch, is used as the measured actual value representative of the mean value of the
LED current.
10. Method according to claim 9, whereby the continuously measured LED current is compared
with a reference value and the actual value representative of the mean value is the
duty cycle of the reference value over the switched-on period of the actively connected
switch.
11. Method according to claim 10, whereby the duty cycle is determined based on a bi-directional
digital counter.
12. Method according to claim 8 or 9, whereby the said reference value depends on a predetermined
dimming value and/or the measured LED voltage.
13. Method according to any one of the preceding claims, whereby the LED current is produced
by one of the following modes of operation:
- the so-called borderline mode or critical conduction mode, whereby the demagnetisation
current falls to zero or crosses the zero line and immediately triggers the switching-on
of the switch and thus the renewed rise of the current.
- the continuous conduction mode, whereby the re-switching-on of the switch takes
place before the current falls to zero, or
- the discontinuous conduction mode, whereby the re-switching-on of the switch only
takes place again when the current remains at the zero level during a period of time
greater than zero.
14. Method according to any of the preceding claims, whereby a dimming of the LED(s) is
performed through PWM, whereby the LED current is preferably generated in the continuous
conduction mode during the switching-on period of a PWM pulse.
15. Integrated circuit, in particular ASIC, that is designed to implement the method according
to any of the preceding claims.
16. Circuit, preferably a digital circuit, for controlling the power of an LED, comprising
a converter with a switch, whereby the LED is connected in the output circuit, whereby
a control unit controls the magnetisation of an inductor (L1) to actively clock the
switch (S1), characterised in that the control unit feeds back a measured actual value representative of the mean value
of the LED current for comparison with a reference value, whereby the said representative
actual value for the mean value of the LED current (ILED) is determined by a continuous measurement of the LED current (ILED).
17. Operating device for LEDs, comprising a circuit according to one of the claims 15
or 16.
18. Lamp, comprising an LED and an operating device according to claim 17.
19. Lighting system, comprising a plurality of lamps, including at least one according
to claim 18, whereby the lamps are preferably connected with one another and/or with
a central control unit via one or more bus lines.
1. Procédé permettant la régulation d'une diode électroluminescente au moyen d'un convertisseur
muni d'un commutateur, la diode électroluminescente étant montée dans le circuit de
sortie et une inductance (L1) subissant une magnétisation lorsque le commutateur (S1)
est synchronisé en mode actif,
caractérisé en ce qu'une valeur réelle mesurée, qui est représentative de la valeur moyenne du courant
(ILED) de la diode électroluminescente et qui est comparée à une valeur de référence (IAVG_SOLL), est utilisée comme variable de réaction pour la régulation, la valeur réelle, représentative
de la valeur moyenne du courant (ILED) de la diode électroluminescente, étant déterminée par une mesure continue du courant
(ILED) de la diode électroluminescente.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel le commutateur (S1) synchronisé en mode
actif est connecté à l'instant où le courant détecté indirectement ou directement
a décliné vers zéro, de préférence a atteint son point de retour inférieur.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le rapport cyclique du processus
de connexion actuel du commutateur synchronisé en mode actif et/ou d'un processus
de connexion consécutif est réglé en fonction d'une différence entre la valeur réelle
et la valeur de consigne.
4. Procédé selon la revendication 3, dans lequel le rapport cyclique du commutateur synchronisé
en mode actif est modifié seulement à chaque nième processus de connexion, n étant supérieur ou égal à 2.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le rapport
cyclique du commutateur synchronisé en mode actif est modifié en tant que grandeur
de commande pendant le moment de déconnexion du commutateur synchronisé en mode actif.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le rapport
cyclique est réglé par une définition adaptative d'un niveau de déconnexion d'une
grandeur mesurée, représentative du courant de la diode électroluminescente, le commutateur
synchronisé en mode actif étant déconnecté lorsque le niveau de déconnexion est atteint.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le niveau
de la tension du bus à courant continu, alimentant le convertisseur, est utilisé comme
grandeur de commande de la régulation de la puissance en alternative ou en plus de
la synchronisation du commutateur synchronisé en mode actif.
8. Procédé selon la revendication 7, dans lequel la tension du bus est générée au moyen
d'un circuit PFC actif, le niveau de la tension du bus générée étant effectué par
la variation de la synchronisation d'un commutateur du circuit PFC.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel une valeur
d'échantillonnage du courant de la diode électroluminescente, mesurée de préférence
à la moitié de la période de connexion du commutateur synchronisé en mode actif, est
utilisée comme valeur réelle mesurée, représentative de la valeur moyenne du courant
de la diode électroluminescente.
10. Procédé selon la revendication 9, dans lequel le courant de la diode électroluminescente
mesuré en continu est comparé à une valeur de référence et la valeur réelle représentative
de la valeur moyenne est le rapport cyclique de la valeur de comparaison pendant la
période de connexion du commutateur synchronisé en mode actif.
11. Procédé selon la revendication 10, dans lequel le rapport cyclique est déterminé à
l'appui d'un compteur numérique bidirectionnel.
12. Procédé selon la revendication 8 ou 9, dans lequel la valeur de référence dépend d'une
valeur de variation définie de l'intensité lumineuse et/ou de la tension mesurée de
la diode électroluminescente.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le courant
de la diode électroluminescente est généré par l'intermédiaire de l'un des modes de
fonctionnement suivants :
- le mode limite (borderline mode) ou le mode de conduction critique, dans lequel
le courant de démagnétisation chute à zéro ou croise la ligne zéro, ce qui déclenche
immédiatement la connexion du commutateur et, par conséquent, la remontée du courant,
- le mode de conduction continue, dans lequel le commutateur est reconnecté avant
que le courant ait chuté à zéro, ou
- le mode de conduction discontinue, dans lequel le commutateur est reconnecté seulement
après que le courant soit resté au niveau zéro pendant une période supérieure à zéro.
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel une variation
de l'intensité lumineuse de la ou des diodes électroluminescentes est effectuée par
une modulation de largeur d'impulsion, le courant de la diode électroluminescente
étant généré de préférence dans le mode de conduction continue pendant les périodes
de connexion d'une impulsion à modulation de largeur d'impulsion.
15. Circuit intégré, en particulier circuit intégré développé pour un client (ASIC), qui
est configuré pour la mise en oeuvre d'un procédé selon l'une des revendications précédentes.
16. Circuit, de préférence circuit numérique, pour la régulation de la puissance d'une
diode électroluminescente, comportant un convertisseur muni d'un commutateur, la diode
électroluminescente étant montée dans le circuit de sortie, une unité de commande
commandant la magnétisation d'une inductance (L1), par le fait qu'elle synchronise
le commutateur (S1) en mode actif,
caractérisé en ce qu'une valeur réelle mesurée, qui est représentative de la valeur moyenne du courant
de la diode électroluminescente et qui est comparée à une valeur de référence, est
renvoyée à l'unité de commande, la valeur réelle représentative de la valeur moyenne
du courant (ILED) de la diode électroluminescente étant déterminée par une mesure continue du courant
(ILED) de la diode électroluminescente.
17. Dispositif de fonctionnement pour diode électroluminescente, comportant un circuit
selon la revendication 15 ou 16.
18. Luminaire comportant une diode électroluminescente et un dispositif de fonctionnement
selon la revendication 17.
19. Système d'éclairage comportant plusieurs luminaires, parmi lesquels au moins un selon
la revendication 18, les luminaires étant reliés entre eux de préférence via une ou
plusieurs liaisons de bus et/ou étant reliés à une unité de commande centrale.