[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abgasreinigungsvorrichtung einer Abgasanlage
einer Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit den Merkmalen des
Oberbegriffs des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft außerdem eine mit einer derartigen
Abgasreinigungsvorrichtung ausgestattete Abgasanlage einer Brennkraftmaschine, insbesondere
eines Kraftfahrzeugs. Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Ausbauen
einer Katalysatoreinheit bei einer derartigen Abgasreinigungsvorrichtung.
[0002] Zur Emissionsreduzierung ist es bekannt, in einer Abgasanlage einen Partikelfilter,
insbesondere einen Rußfilter, sowie einen Oxidationskatalysator, insbesondere einen
Diesel-Oxidationskatalysator, hintereinander anzuordnen. Zur Erzielung einer kompakten
Bauform ist es dabei grundsätzlich möglich, in einer einzigen Abgasreinigungsvorrichtung
den Partikelfilter und den Oxidationskatalysator unterzubringen, indem beispielsweise
ein Oxidationskatalysatorelement und ein Partikelfilterelement in der Abgasströmungsrichtung
hintereinander angeordnet werden. Moderne Abgasreinigungsvorrichtungen dieser Art
können zweckmäßig so ausgestaltet sein, dass das Partikelfilterelement austauschbar
ist. Das Wechseln oder Austauschen eines Partikelfilterelements kann während der Lebenszeit
der Abgasreinigungsvorrichtung bzw. der Abgasanlage erforderlich werden, da sich während
des Betriebs der Abgasanlage nicht regenerierbare Ablagerungen im Partikelfilter anreichern
können, was den Durchströmungswiderstand des Partikelfilters und die Speicherkapazität
für regenerierbare Ablagerungen reduziert.
[0003] Grundsätzlich besteht auch für Oxidationskatalysatoren die Befürchtung, dass diese
während des Betriebs der Abgasanlage allmählich ihre Wirksamkeit verlieren. Beispielsweise
können auch bei Katalysatoren nicht regenerierbare Verunreinigungen auftreten, die
auch als Katalysatorvergiftung bezeichnet werden können.
[0004] Es besteht daher das Bedürfnis, eine Abgasreinigungsvorrichtung so auszugestalten,
dass sowohl der Partikelfilter als auch der Oxidationskatalysator ausgetauscht werden
können. Der Aufwand zur Realisierung einer derartigen Abgasreinigungsvorrichtung ist
jedoch vergleichsweise groß, da mehrere lösbare Verbindungsstellen vorgesehen werden
müssen, um den jeweiligen Wechsel durchführen zu können.
[0005] Eine gattungsgemäße Abgasreinigungsvorrichtung ist aus der
US 2006/053779 A1 bekannt, bei der das Katalysatortragrohr und das Partikelfiltertragrohr jeweils in
ein Aufnahmerohr eingesteckt sind. Diese Aufnahmerohe besitzen jeweils einen Aufnahmerohrkragen,
die beide in die Schellenverbindung hineinragen, so dass die Schellenverbindung über
die Aufnahmerohrkragen die beiden Aufnahmerohre aneinander festlegt. Die beiden Tragrohre
besitzen dagegen an ihren Enden jeweils einen umgebördelten Tragrohrkragen, mit denen
das jeweilige Tragrohr innen am zugehörigen Aufnahmerohr radial abgestützt ist.
[0006] Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Abgasreinigungsvorrichtung
bzw. für eine damit ausgestattete Abgasanlage eine verbesserte Ausführungsform anzugeben,
die sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass sie vergleichsweise preiswert realisierbar
ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0008] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, die Abgasreinigungsvorrichtung
mit einer Katalysatoreinheit und mit einer Partikelfiltereinheit auszustatten, wobei
die Katalysatoreinheit ein Katalysatortragrohr und zumindest ein im Katalysatortragrohr
gelagertes Oxidationskatalysatorelement aufweist, während die Partikelfiltereinheit
ein Partikelfiltertragrohr und zumindest ein im Partikelfiltertragrohr gelagertes
Partikelfilterelement aufweist. Um nun das Wechseln der Katalysatoreinheit und der
Partikelfiltereinheit zu ermöglichen, umfasst die Abgasreinigungsvorrichtung außerdem
ein Aufnahmerohr, in das ausschließlich eines der Tragrohre, vorzugsweise das Katalysatortragrohr,
axial eingesteckt ist. Hierdurch kann ein Aufbau realisiert werden, bei dem die einander
zugewandten axialen Stirnseiten der beiden Tragrohre sowie eine axiale Stirnseite
des Aufnahmerohrs in einem gemeinsamen Axialabschnitt angeordnet sind, derart, dass
mit Hilfe einer einzigen Schellenverbindung das Aufnahmerohr, das Katalysatortragrohr
und das Partikelfiltertragrohr aneinander festgelegt werden können. Durch Lösen dieser
einen Schellenverbindung kann das eine Tragrohr, das nicht in das Aufnahmerohr eingesteckt
ist, vom Aufnahmerohr entfernt werden. Anschließend kann das andere Tragrohr, das
in das Aufnahmerohr eingesteckt ist, aus dem Aufnahmerohr herausgezogen werden. Somit
lassen sich beide Tragrohre mit dem jeweiligen darin angeordneten Element einfach
austauschen bzw. wechseln.
[0009] Bevorzugt ist das Katalysatortragrohr in das Aufnahmerohr eingesteckt, so dass bei
gelöster Schellenverbindung und bei entferntem Partikelfiltertragrohr das Katalysatortragrohr
mit dem jeweiligen darin gelagerten Katalysatorelement, also die gesamte Katalysatoreinheit,
aus dem Aufnahmerohr entnommen werden kann. Zweckmäßig ist innerhalb der Abgasreinigungsvorrichtung
die Katalysatoreinheit stromauf der Partikelfiltereinheit angeordnet, unabhängig davon,
ob die Partikelfiltereinheit oder die Katalysatoreinheit im Aufnahmerohr angeordnet
ist.
[0010] Erfindungsgemäß weist das Aufnahmerohr stirnseitig in der Schellenverbindung einen
umlaufenden, nach außen abstehenden Aufnahmerohrkragen auf. Auch das Katalysatortragrohr
weist stirnseitig in der Schellenverbindung einen umlaufenden, nach außen abstehenden
Katalysatorrohrkragen auf. Ferner weist auch das Partikelfiltertragrohr stirnseitig
in der Schellenverbindung einen umlaufenden, nach außen abstehenden Partikelfiltertragrohrkragen
auf. Die drei Rohrkragen liegen in der Schellenverbindung axial nebeneinander, wobei
sie eine dreilagige Struktur bzw. eine Sandwichstruktur bilden. Hierdurch wird die
Realisierung einer ausreichend gasdichten Schellenverbindung erleichtert. Die drei
Rohrkragen können dabei direkt aneinander anliegen oder indirekt über wenigstens eine
Dichtung aneinander anliegen.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform, bei welcher die Katalysatoreinheit in das
Aufnahmerohr eingesteckt ist, stützt sich der Katalysatortragrohrkragen axial am Aufnahmerohrkragen
ab, während sich der Partikelfiltertragrohrkragen an einer vom Aufnahmerohr abgewandten
Seite axial am Katalysatortragrohrkragen abstützt.
[0012] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei welcher zwischen axial aneinander
abgestützten Kragen jeweils eine umlaufende Dichtung ausgebildet ist, die insbesondere
als Sickendichtung und vorzugsweise als Metallsickendichtung ausgestaltet sein kann.
Hierdurch kann die Gasdichtigkeit der Schellenverbindung verbessert werden. Durch
die Realisierung der jeweiligen Dichtung als Sickendichtung, insbesondere als Metallsickendichtung,
lässt sich die jeweilige Dichtung integral am jeweiligen Kragen ausformen, was die
Montage und Demontage erheblich vereinfacht.
[0013] Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Schellenverbindung einen
Aufnahmerohrspannring aufweisen, der an einer vom Katalysatortragrohrkragen abgewandten
Seite axial am Aufnahmerohrkragen anliegt. Des Weiteren kann die Schellenverbindung
einen Tragrohrspannring aufweisen, der an einer vom Aufnahmerohrkragen abgewandten
Seite axial am jeweiligen Tragrohrkragen anliegt. Ferner umfasst die Schellenverbindung
zweckmäßig eine Schelle, welche die Spannringe aufeinander zu axial verspannt. Da
axial zwischen den beiden Spannringen die dreilagige Kragenstruktur angeordnet ist,
führt die axiale Verspannung der Spannringe gleichzeitig zu einer axialen Verspannung
der axial aneinander anliegenden Kragen.
[0014] Entsprechend einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann der Tragrohrspannring
einen kleineren offenen Innenquerschnitt aufweisen als der Aufnahmerohrspannring.
Hierdurch können unterschiedliche Außengeometrien, insbesondere unterschiedliche Außenquerschnitte
von Tragrohr und Aufnahmerohr ausgeglichen werden. Zweckmäßig können dabei die Spannringe
gleiche Außenquerschnitte aufweisen, wodurch sich innerhalb der Schellenverbindung
eine gewisse Symmetrie ergibt, was die Realisierung einer effektiven Schellenverbindung
vereinfacht.
[0015] Bei einer alternativen Ausführungsform können die Spannringe gleiche offene Innenquerschnitte
aufweisen, wobei dann die Schellenverbindung zusätzlich mit einem Höhenausgleichsring
ausgestattet ist, der radial zwischen dem jeweiligen Tragrohr und dem Tragrohrspannring
angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform können baugleiche Spannringe verwendet
werden, wobei der Geometrieausgleich bzw. der Ausgleich der unterschiedlichen Außenquerschnitte
von Aufnahmerohr und Tragrohr mit Hilfe des Höhenausgleichsrings realisiert wird.
Der Begriff "Höhe" bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die radiale Richtung, die
sich quer zur Längsrichtung der Rohre erstreckt. Auch hier können die Spannringe insbesondere
gleiche Außenquerschnitte aufweisen. Vorzugsweise handelt es sich bei den Spannringen
um Gleichteile.
[0016] Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform können der zuvor genannte Höhenausgleichsring
und das Aufnahmerohr zumindest im Bereich der Schellenverbindung gleiche Außenquerschnitte
aufweisen, was die Verwendung gleicher Spannringe vereinfacht.
[0017] Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann die Abgasreinigungsvorrichtung
ein Gehäuse mit einer Gehäusewand aufweisen, wobei das Aufnahmerohr die Gehäusewand
durchdringt und am Gehäuse befestigt ist. Somit handelt es sich beim Aufnahmerohr
um ein bezüglich des Gehäuses stationäres Bauteil. Die Schellenverbindung ist nun
zweckmäßig außerhalb des Gehäuses angeordnet. Hierzu steht das Aufnahmerohr aus dem
Gehäuse heraus. Hierdurch ergibt sich eine verbesserte Zugänglichkeit zur Schellenverbindung.
Das Aufnahmerohr ist zweckmäßig an der Gehäusewand befestigt. Die Gehäusewand kann
einen Gehäuseboden aufweisen, der seitlich von einem Gehäusemantel eingefasst ist.
Bevorzugt durchsetzt nun das Aufnahmerohr den Gehäuseboden und kann insbesondere am
Gehäuseboden befestigt sein.
[0018] Zweckmäßig sind die Rohre, also die Tragrohre und das Aufnahmerohr gerade. Die Tragrohre
können gleiche Innenquerschnitte aufweisen. Am Aufnahmerohr kann an einer von der
Schellenverbindung abgewandten Seite eine perforierte Hülse angeordnet sein, die sich
dann insbesondere innerhalb des Gehäuses befindet. Das Gehäuse selbst kann als Schalldämpfer
konzipiert sein und/oder eine SCR-Anlage, insbesondere mit Harnstoffinjektion, umfassen.
[0019] Der Ausbau der Katalysatoreinheit lässt sich bei der hier vorgestellten Abgasreinigungsvorrichtung
besonders einfach realisieren. Zunächst wird die Schellenverbindung geöffnet. Anschließend
wird die eine Einheit, z.B. die Partikelfiltereinheit, radial entfernt. Danach wird
die andere Einheit, z.B. die Katalysatoreinheit axial aus dem Aufnahmerohr entfernt.
[0020] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0021] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0022] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
[0023] Es zeigen, jeweils schematisch
- Fig. 1
- einen stark vereinfachten Längsschnitt durch einen Teil einer Abgasreinigungsvorrichtung,
- Fig. 2
- ein vergrößertes Detail II aus Fig. 1, nämlich ein Längsschnitt im Bereich einer Schellenverbindung,
- Fig. 3
- eine Ansicht wie in Fig. 2, jedoch bei einer anderen Ausführungsform.
[0024] Entsprechend Fig. 1 umfasst eine Abgasanlage 1 einer Brennkraftmaschine, die insbesondere
in einem Kraftfahrzeug angeordnet sein kann, eine Abgasreinigungsvorrichtung 2. Die
Abgasreinigungsvorrichtung 2 umfasst eine Katalysatoreinheit 3 sowie eine Partikelfiltereinheit
4. Ferner umfasst die Abgasreinigungsvorrichtung 2 ein Aufnahmerohr 5 und eine Schellenverbindung
6.
[0025] Die Katalysatoreinheit 3 besteht aus einem Katalysatortragrohr 7, aus wenigstens
einem Oxidationskatalysatorelement 8 und aus wenigstens einer Lagerung 9, mit deren
Hilfe das jeweilige Oxidationskatalysatorelement 8 im Katalysatortragrohr 7 gelagert
ist. Das Katalysatortragrohr 7 erstreckt sich geradlinig bezüglich einer Axialrichtung
10. Die Partikelfiltereinheit 4 besteht aus einem Partikelfiltertragrohr 11, aus wenigstens
einem Partikelfilterelement 12 und aus wenigstens einer Lagerung 13, mit deren Hilfe
das jeweilige Partikelfilterelement 12 im Partikelfiltertragrohr 11 gelagert ist.
Auch das Partikelfiltertragrohr 11 erstreckt sich parallel zur Axialrichtung 10 geradlinig.
Insbesondere sind die beiden Tragrohre 7, 11 relativ zueinander koaxial ausgerichtet,
so dass sie axial zueinander fluchten. In Fig. 1 ist außerdem eine bevorzugte Strömungsrichtung
14 eingetragen , in welcher das Abgas im Betrieb der Abgasreinigungsvorrichtung 2
strömt. Dementsprechend ist die Partikelfiltereinheit 4 bevorzugt stromab der Katalysatoreinheit
3 angeordnet. Eine umgekehrte Strömungsrichtung 14 ist grundsätzlich auch möglich.
[0026] Das Aufnahmerohr 5 ist ebenfalls parallel zur Axialrichtung 10 angeordnet und geradlinig
konzipiert. Bei der hier vorgestellten bevorzugten Ausführungsform ist die Katalysatoreinheit
3 axial in das Aufnahmerohr 5 eingesteckt. Bei einer anderen Ausführungsform kann
stattdessen die Partikelfiltereinheit 4 in das Aufnahmerohr 5 axial eingesteckt sein.
Nachfolgend wird die hier wiedergegebene bevorzugte Ausführungsform näher erläutert,
bei welcher die Katalysatoreinheit 3 in das Aufnahmerohr 5 eingesteckt ist. Es ist
klar, dass die nachfolgenden Erläuterungen ohne Weiteres analog auch auf die andere
Ausführungsform übertragbar sind, bei welcher die Partikelfiltereinheit 4 in das Aufnahmerohr
5 eingesteckt ist.
[0027] Die Schellenverbindung 6 realisiert eine lösbare Verbindung zwischen den Komponenten
der Abgasreinigungsvorrichtung 2, nämlich zwischen dem Aufnahmerohr 5, der Katalysatoreinheit
3 und der Partikelfiltereinheit 4. Die Schellenverbindung 6 legt das Aufnahmerohr
5, das Katalysatortragrohr 7 und das Partikelfiltertragrohr 11 aneinander fest.
[0028] Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform weist die Abgasreinigungsvorrichtung
2 außerdem ein nur teilweise dargestelltes Gehäuse 15 auf, das eine Gehäusewand 16
besitzt, die ein Gehäuseinneres 17 umschließt. Die Gehäusewand 16 weist einen hier
dargestellten Gehäuseboden 18 auf, der das Gehäuseinnere 17 axial bzw. stirnseitig
begrenzt. Ferner umfasst die Gehäusewand 16 einen mit unterbrochener Linie angedeuteten
Gehäusemantel 19, der das Gehäuseinnere 17 seitlich bzw. in Umfangsrichtung umschließt
und der auf geeignete Weise mit dem Gehäuseboden 18 fest verbunden ist.
[0029] Das Aufnahmerohr 5 ist am Gehäuse 15 so angebracht, dass es die Gehäusewand 16 im
Gehäuseboden 18 durchdringt und nach außen vom Gehäuse 15 absteht. Somit kann die
Schellenverbindung 6 außerhalb des Gehäuses 15 angeordnet werden. Das Aufnahmerohr
5 ist außerdem am Gehäuse 15 befestigt. Im Beispiel ist hierzu am Gehäuseboden 18
ein Bodendurchzug 20 ausgeformt, in den das Aufnahmerohr 7 axial eingeführt ist und
an dem das Aufnahmerohr 7 befestigt ist, insbesondere mittels einer Lötverbindung
oder mittels einer Schweißverbindung.
[0030] Im Gehäuseinneren 17 ist außerdem eine perforierte Hülse 42 angeordnet, die an einem
von der Schellenverbindung 6 abgewandten Ende des Tragrohrs 5 angeordnet ist. Die
Hülse 42 kann an einem vom Tragrohr 5 abgewandten axialen Ende einen Boden 43 aufweisen,
der insbesondere ebenfalls perforiert sein kann.
[0031] Entsprechend den Fig. 2 und 3 weist das Aufnahmerohr 5 einen Aufnahmerohrkragen 21
auf, der am Aufnahmerohr 5 stirnseitig angeordnet ist, sich in der Schellenverbindung
6 befindet und dabei vom Aufnahmerohr 5 radial nach außen absteht und in der Umfangsrichtung
umläuft. Auch das Katalysatortragrohr 7 weist stirnseitig innerhalb der Schellenverbindung
6 einen in der Umfangsrichtung umlaufenden, radial nach außen abstehenden Katalysatortragrohrkragen
22 auf. Auch das Partikelfiltertragrohr 11 besitzt stirnseitig innerhalb der Schellenverbindung
6 einen umlaufenden, nach außen abstehenden Partikelfiltertragrohrkragen 23. Bei der
hier gezeigten Konfiguration, bei welcher die Katalysatoreinheit 3 in das Aufnahmerohr
5 axial eingesteckt ist, ist der Katalysatortragrohrkragen 22 axial am Aufnahmerohrkragen
21 abgestützt. Ferner ist der Partikelfiltertragrohrkragen 23 an einer vom Aufnahmerohr
5 abgewandten Seite axial am Katalysatortragrohrkragen 22 abgestützt. Somit bilden
die drei aneinander anliegenden Kragen 21, 22, 23 eine dreilagige Struktur, nämlich
eine Sandwichstruktur, bei welcher der Katalysatortragrohrkragen 22 zwischen dem Aufnahmerohrkragen
21 und dem Partikelfiltertragrohrkragen 23 angeordnet ist.
[0032] Zwischen dem Aufnahmerohrkragen 21 und dem Katalysatortragrohrkragen 22 kann eine
umlaufende Dichtung 24 angeordnet sein. Zusätzlich oder alternativ kann zwischen dem
Katalysatortragrohrkragen 22 und dem Partikelfiltertragrohrkragen 23 ebenfalls eine
umlaufende Dichtung 25 angeordnet sein. Insbesondere kann es sich bei der jeweiligen
Dichtung 24, 25 um eine Sickendichtung handeln, vorzugsweise um eine Metallsickendichtung.
Eine derartige Sickendichtung 24, 25 kann dabei insbesondere integral am jeweiligen
Kragen 21, 22, 23 ausgeformt sein.
[0033] Die Schellenverbindung 6 umfasst einen Aufnahmerohrspannring 26, einen Tragrohrspannring
27 und eine Schelle 28. Der Aufnahmerohrspannring 26 ist an einer vom Katalysatortragrohrkragen
22 abgewandten Seite axial am Aufnahmerohrkragen 21 angeordnet. Der Tragrohrspannring
27 ist bei der hier gezeigten Ausführungsform an einer vom Katalysatortragrohrkragen
22 abgewandten Seite axial am Partikelfiltertragrohrkragen 23 angeordnet. Die Schelle
28 ist so konfiguriert, dass sie im montierten Zustand die beiden Spannringe 26, 27
aufeinander zu axial verspannt. Hierbei verspannen die beiden Spannringe 26, 27 zwischen
sich die dreilagige Sandwichstruktur der axial aneinander anliegenden Kragen 21, 22,
23 axial, was zur gewünschten Festigkeit und Dichtigkeit innerhalb der Schellenverbindung
6 führt.
[0034] Die Schelle 28 besitzt beim hier gezeigten Beispiel zumindest einen Profilkörper
29, der im gezeigten Längsschnitt ein im Wesentlichen V-förmiges Profil besitzt und
der bei einer radial von außen nach innen wirkenden Spannkraft die Spannringe 26,
27 axial aufeinander zu antreibt. Ferner umfasst die Schelle 28 hier ein Spannband
30, in das mittels einer entsprechenden, hier nicht gezeigten Spanneinrichtung der
Schelle 28 in der Umfangsrichtung eine Zugkraft eingeleitet werden kann. Dieses Spannband
30 überträgt diese in der Umfangsrichtung orientierte Zugspannung in Form einer radial
nach innen orientierten Kraft auf den jeweiligen Profilkörper 29.
[0035] Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform besitzt der Tragrohrspannring 27 einen
offenen Innenquerschnitt 31, der kleiner ist als ein offener Innenquerschnitt 32 des
Aufnahmerohrspannrings 26. Hierdurch ist es möglich, unterschiedliche Außenquerschnitte
33, 34 vom Partikelfiltertragrohr 11 und Aufnahmerohr 5 auszugleichen. Beispielsweise
ist der Außenquerschnitt 33 des Partikelfiltertragrohrs 11 kleiner als der Außenquerschnitt
34 des Aufnahmerohrs 5. Insbesondere kann ein Außenquerschnitt 35 des Katalysatortragrohrs
7 etwa gleich groß sein wie der Außenquerschnitt 33 des Partikelfiltertragrohrs 11.
Hierdurch ist es insbesondere möglich, die durchströmbaren Querschnitte der Partikelfiltereinheit
4 und der Katalysatoreinheit 3 im Wesentlichen gleich groß zu dimensionieren.
[0036] Unabhängig von ihren Innenquerschnitten 31, 32 können die Spannringe 26, 27 gleich
große Außenquerschnitte 36 bzw. 37 aufweisen.
[0037] Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsformen umfasst die Schellenverbindung 6 einen
Höhenausgleichsring 38. Dieser Höhenausgleichsring 38 ist radial zwischen dem Partikelfiltertragrohr
11 und dem Tragrohrspannring 27 angeordnet. Eine in der Radialrichtung gemessene Dicke
39 des Höhenausgleichsrings 38 bestimmt dabei die "Höhe", die mit Hilfe des Höhenausgleichsrings
38 ausgeglichen werden kann. Im Beispiel ist diese Dicke 39 so groß gewählt, dass
sie die Differenz zwischen dem Außenquerschnitt 34 des Aufnahmerohrs 5 und dem Außenquerschnitt
33 des Partikelfiltertragrohrs 11 ausgleichen kann. Insbesondere ist es dann möglich,
die beiden Spannringe 26, 27 hinsichtlich ihrer Innenquerschnitte 31, 32 gleich groß
zu dimensionieren. Außerdem können die beiden Spannringe 26, 27 hinsichtlich ihrer
Außenquerschnitte 36, 37 gleich groß dimensioniert werden, so dass es letztlich möglich
ist, die beiden Spannringe 26, 27 als Gleichteile zu gestalten.
[0038] Im Beispiel der Fig. 3 ist ein Außenquerschnitt 40 des Höhenausgleichsrings 38 innerhalb
der Schellenverbindung 6 gleich groß wie der Außenquerschnitt 34 des Aufnahmerohrs
5. Der Höhenausgleichsring 38 ist hinsichtlich seiner axialen Länge so groß dimensioniert,
dass er vollständig innerhalb der Schellenverbindung 6 angeordnet werden kann. Insbesondere
kann der Höhenausgleichsring 38 hierzu zumindest an einer axialen Stirnseite, die
dem Partikelfiltertragrohrkragen 23 zugewandt ist, eine Innenfase 41 aufweisen, um
den Höhenausgleichsring 38 möglichst nahe an den Partikelfiltertragrohrkragen 23 anordnen
zu können.
[0039] Mit Bezug auf Fig. 1 wird nun ein bevorzugtes Verfahren zum Ausbauen der Katalysatoreinheit
3 näher erläutert:
In einem ersten Schritt wird die Schellenverbindung 6 geöffnet. In einem zweiten Schritt
wird die Partikelfiltereinheit 4 entsprechend einem Pfeil 44 radial, also quer zur
Axialrichtung 10 entfernt. In einem dritten Schritt wird die Katalysatoreinheit 3
entsprechend einem Pfeil 45 axial, also parallel zur Axialrichtung 10 aus dem Aufnahmerohr
5 entfernt.
1. Abgasreinigungsvorrichtung einer Abgasanlage (1) einer Brennkraftmaschine, insbesondere
eines Kraftfahrzeugs,
- mit einer Katalysatoreinheit (3), die ein Katalysatortragrohr (7) und zumindest
ein im Katalysatortragrohr (7) gelagertes Oxidationskatalysatorelement (8) aufweist,
- mit einer Partikelfiltereinheit (4), die ein Partikelfiltertragrohr (11) und zumindest
ein im Partikelfiltertragrohr (11) gelagertes Partikelfilterelement (12) aufweist,
- mit einem Aufnahmerohr (5), in das eines der Tragrohre (7, 11) axial eingesteckt
ist,
- mit einer Schellenverbindung (6),
- wobei das Aufnahmerohr (5) stirnseitig in der Schellenverbindung (6) einen umlaufenden,
nach außen abstehenden Aufnahmerohrkragen (21) aufweist,
- wobei das Katalysatortragrohr (7) stirnseitig einen umlaufenden, nach außen abstehenden
Katalysatortragrohrkragen (22) aufweist,
- wobei das Partikelfiltertragrohr (11) stirnseitig einen umlaufenden, nach außen
abstehenden Partikelfiltertragrohrkragen (23) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Katalysatortragrohrkragen (22) und der Partikelfiltertragrohrkragen (23) in der
Schellenverbindung (6) angeordnet sind,
- dass die Schellenverbindung (6) über den Aufnahmerohrkragen (21), den Katalysatortragrohrkragen
(22) und den Partikelfiltertragrohrkragen (23) das Aufnahmerohr (5), das Katalysatortragrohr
(7) und das Partikelfiltertragrohr (11) aneinander festlegt.
2. Abgasreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Katalysatortragrohrkragen (22) axial am Aufnahmerohrkragen (21) abgestützt ist,
während der Partikelfiltertragrohrkragen (23) an einer vom Aufnahmerohr (5) abgewandten
Seite axial am Katalysatortragrohrkragen (22) abgestützt ist.
3. Abgasreinigungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen axial benachbarten Kragen (21, 22, 23) jeweils eine umlaufende Dichtung
(24, 25), insbesondere eine Sickendichtung, vorzugsweise eine Metallsickendichtung,
ausgebildet ist, wobei insbesondere zwischen dem Aufnahmerohrkragen (21) und dem Katalysatortragrohrkragen
(22) eine solche Dichtung (24) und/oder zwischen dem Katalysatortragrohrkragen (22)
und dem Partikelfiltertragrohrkragen (23) eine solche Dichtung (25) angeordnet ist.
4. Abgasreinigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schellenverbindung (6) zwei Spannringe (26, 27) und eine die beiden Spannringe
(26, 27) aufeinander zu axial verspannende Schelle (28) aufweist, wobei insbesondere
vorgesehen sein kann, dass der eine Spannring als Aufnahmerohrspannring (26) ausgestaltet
ist, der an einer vom Katalysatortragrohrkragen (22) abgewandten Seite axial am Aufnahmerohrkragen
(21) anliegt, während der andere Spannring als Tragrohrspannring (27) ausgestaltet
ist, der an einer vom Katalysatortragrohrkragen (22) abgewandten Seite axial am jeweiligen
Tragrohrkragen (22, 23) anliegt.
5. Abgasreinigungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Tragrohrspannring (27) einen kleineren offenen Innenquerschnitt (31) aufweist
als der Aufnahmerohrspannring (26),
- wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass die Spannringe (26, 27) gleiche Außenquerschnitte
(36, 37) aufweisen.
6. Abgasreinigungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Spannringe (26, 27) gleiche offene Innenquerschnitte (31, 32) aufweisen,
- dass die Schellenverbindung (6) einen Höhenausgleichsring (38) aufweist, der radial zwischen
dem Partikelfiltertragrohr (11) und dem Tragrohrspannring (27) angeordnet ist,
- wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass die Spannringe (26, 27) gleiche Außenquerschnitte
(36, 37) aufweisen,
- wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass die Spannringe (26, 27) Gleichteile
sind.
7. Abgasreinigungsvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Höhenausgleichsring (38) und das Aufnahmerohr (5) zumindest in der Schellenverbindung
(6) gleiche Außenquerschnitte (34, 40) aufweisen.
8. Abgasreinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Abgasreinigungsvorrichtung (2) ein Gehäuse (15) mit einer Gehäusewand (16) aufweist,
- dass das Aufnahmerohr (5) die Gehäusewand (16) durchdringt und am Gehäuse (15) befestigt
ist,
- dass die Schellenverbindung (6) außerhalb des Gehäuses (15) angeordnet ist,
- wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass das Aufnahmerohr (5) an der Gehäusewand
(16) befestigt ist,
- wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass die Gehäusewand (16) einen Gehäuseboden
(18) aufweist, der vom Aufnahmerohr (5) durchsetzt ist, wobei das Aufnahmerohr (5)
insbesondere am Gehäuseboden (18) befestigt ist.
9. Abgasanlage einer Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit einer
Abgasreinigungsvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
10. Verfahren zum Ausbauen einer Katalysatoreinheit (3) bei einer Abgasreinigungsvorrichtung
(2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
- bei dem zunächst die Schellenverbindung (6) geöffnet wird,
- bei dem anschließend die eine Einheit (3, 4), bevorzugt die Partikelfiltereinheit
(4), radial entfernt wird,
- bei dem danach die andere Einheit (3, 4), bevorzugt die Katalysatoreinheit (3),
axial aus dem Aufnahmerohr (5) entfernt wird.
1. An exhaust gas cleaning device of an exhaust system (1) of a combustion engine, more
preferably of a motor vehicle,
- with a catalytic converter unit (3) having a catalytic converter support pipe (7)
and at least one oxidation catalytic converter element (8) mounted in the catalytic
converter support pipe (7),
- with a particle filter unit (4) having a particle filter support pipe (11) and at
least one particle filter element (12) mounted in the particle filter support pipe
(11),
- with a receiving pipe (5) in which one of the support pipes (7, 11) is axially inserted,
- with a clamp connection (6),
- whrein the receiving pipe (5) at the face end in the clamp connection (6) comprises
a circumferential receiving pipe collar (21) standing away to the outside,
- wherein the catalytic converter support pipe (7) at the face end comprises a circumferential
catalytic converter support pipe collar (22) standing away to the outside,
- wherein the particle filter support pipe (1) at the face end comprises a circumferential
particle filter support pipe collar (23) standing away to the outside,
characterized in
- that the catalytic converter support pipe collar (22) and the particle filter support
pipe collar (23) are arranged in the clamp connection (6),
- that the clamp connection (6) sets the receiving pipe (5), the catalytic converter support
pipe (7) and the particle filter support pipe (11) against one another by means of
the receiving pipe collar (21), the catalytic converter support pipe collar (22) and
the particle filter support pipe collar (23).
2. The exhaust gas cleaning device according to Claim 1,
characterized in
that the catalytic converter support pipe collar (22) is axially supported on the receiving
pipe collar (21), while the particle filter support pipe collar (23) is axially supported
on the catalytic converter support pipe collar (22) on a side facing away from the
receiving pipe (5).
3. The exhaust gas cleaning device according to Claim 2,
characterized in
that between axially adjacent collars (22, 22, 23) a circumferential seal (24, 25) each,
more preferably a beaded seal, preferentially a metal beaded seal, is formed, wherein
more preferably between the receiving pipe collar (22) and the catalytic converter
support pipe collar (22) such a seal (24) and/or between the catalytic converter support
pipe collar (22) and the particle filter support pipe collar (23) such a seal (25)
is arranged.
4. The exhaust gas cleaning device according to Claim 2 or 3,
characterized in
that the clamp connection (2) comprises two clamping rings (26, 27) and a clamp (28) axially
clamping the two clamping rings (26, 27) towards each other, wherein it can be more
preferably provided that the one clamping ring is designed as receiving pipe clamping
ring (26), which axially abuts the receiving pipe collar (22) on a side facing away
from the catalytic converter support pipe collar (22), while the other clamping ring
is designed as support pipe clamping ring (27) which axially abuts the respective
support pipe collar (22, 23) on a side facing away from the catalytic converter support
pipe collar (22).
5. The exhaust gas cleaning device according to Claim 4,
characterized in
- that the support pipe clamping ring (27) has a smaller open inner cross section (31) than
the receiving pipe clamping ring (26),
- wherein it can be more preferably provided that the clamping rings (26, 27) have
same outer cross sections (36, 37).
6. The exhaust gas cleaning device according to Claim 4,
characterized in
- that the clamping rings (26, 27) have same open inner cross sections (31, 32),
- that the clamp connection (6) comprises a height compensation ring (38) which is radially
arranged between the particle filter support pipe (11) and the support pipe clamping
ring (27),
- wherein it can be more preferably provided that the clamping rings (26, 27) have
same outer cross sections (36, 37),
- wherein it can be more preferably provided that the clamping rings (26, 27) are
identical parts.
7. The exhaust gas cleaning device according to Claim 6,
characterized in
that the height compensation ring (38) and the receiving pipe (5) at least in the clamp
connection (6) have same outer cross sections (34, 40).
8. The exhaust gas cleaning device according to any one of the Claims 1 to 7,
characterized in
- that the exhaust gas cleaning device (2) comprises a housing (15) with a housing wall
(16),
- that the receiving pipe (5) penetrates the housing wall (16) and is fastened to the housing
(15),
- that the clamp connection (6) is arranged outside the housing (15),
- wherein it can be more preferably provided that the receiving pipe (5) is fastened
to the housing wall (16),
- wherein it can be more preferably provided that the housing wall (16) comprises
a housing bottom (18) which is penetrated by the receiving pipe (5), wherein the receiving
pipe (5) is more preferably fastened to the housing bottom (18).
9. An exhaust system of a combustion engine, more preferably of a motor vehicle, with
an exhaust gas cleaning device (2) according to any one of the Claims 1 to 8.
10. A method for removing a catalytic converter unit (3) with an exhaust gas cleaning
device (2) according to any one of the Claims 1 to 8,
- wherein initially the clamp connection (6) is opened,
- wherein subsequently the one unit (3, 4), preferably the particle filter unit (4),
is removed radially,
- wherein after this the other unit (3, 4), preferably the catalytic converter unit
(3), is axially removed from the receiving pipe (5).
1. Dispositif de nettoyage des gaz d'échappement d'une installation de gaz d'échappement
(1) d'un moteur à combustion interne, en particulier d'un véhicule automobile,
- avec une unité de catalyseur (3) qui présente un tube porteur de catalyseur (7)
et au moins un élément de catalyseur d'oxydation (8) logé dans le tube porteur de
catalyseur (7),
- avec une unité de filtre à particules (4) qui présente un tube porteur de filtre
à particules (11) et au moins un élément de filtre à particules (12) logé dans le
tube porteur de filtre à particules (11),
- avec un tube de réception (5) dans lequel un des tubes porteurs (7, 11) est axialement
enfiché,
- avec une liaison à collier (6),
- dans lequel le tube de réception (5) présente côté avant dans la liaison à collier
(6) un collet de tube de réception (21) tournant, dépassant vers l'extérieur,
- dans lequel le tube porteur de catalyseur (7) présente côté avant un collet de tube
porteur de catalyseur (22) tournant, dépassant vers l'extérieur,
- dans lequel le tube porteur de filtre à particules (11) présente côté avant un collet
de tube porteur de filtre à particules (23) tournant, dépassant vers l'extérieur,
caractérisé en ce
- que le collet de tube porteur de catalyseur (22) et le collet de tube porteur de filtre
à particules (23) sont agencés dans la liaison à collier (6),
- que la liaison à collier (6) fixe par le biais du collet de tube de réception (21), du
collet de tube porteur de catalyseur (22) et du collet de tube porteur de filtre à
particules (23) le tube de réception (5), le tube porteur de catalyseur (7) et le
tube porteur de filtre à particules (11) les uns sur les autres.
2. Dispositif de nettoyage des gaz d'échappement selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le collet de tube porteur de catalyseur (22) est en appui axial sur le collet de
tube de réception (21) alors que le collet de tube porteur de filtre à particules
(23) est en appui sur un côté éloigné du tube de réception (5) axialement sur le collet
de tube porteur de catalyseur (22).
3. Dispositif de nettoyage des gaz d'échappement selon la revendication 2,
caractérisé en ce
qu'entre des collets (21, 22, 23) contigus axialement respectivement une garniture (24,
25) tournante, en particulier une garniture à moulure, de préférence une garniture
à moulure métallique est réalisée, dans lequel en particulier entre le collet de tube
de réception (21) et le collet de tube porteur de catalyseur (22) une telle garniture
(24) et/ou entre le collet de tube porteur de catalyseur (22) et le collet de tube
porteur de filtre à particules (23) une telle garniture (25) est agencée.
4. Dispositif de nettoyage des gaz d'échappement selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce
que la liaison à collier (6) présente deux anneaux de serrage (26, 27) et un collier
(28) serrant les deux anneaux de serrage (26, 27) l'un sur l'autre axialement, dans
lequel en particulier il peut être prévu que l'un anneau de serrage soit configuré
comme anneau de serrage de tube de réception (26) qui repose sur un côté éloigné du
collet de tube porteur de catalyseur (22) axialement sur le collet de tube de réception
(21) alors que l'autre anneau de serrage est configuré comme anneau de serrage de
tube porteur (27) qui repose sur un côté éloigné du collet de tube porteur de catalyseur
(22) axialement sur le collet de tube porteur (22, 23) respectif.
5. Dispositif de nettoyage des gaz d'échappement selon la revendication 4,
caractérisé en ce
- que l'anneau de serrage de tube porteur (27) présente une section transversale intérieure
(31) ouverte inférieure à l'anneau de serrage de tube de réception (26),
- dans lequel en particulier il peut être prévu que les anneaux de serrage (26, 27)
présentent des sections transversales extérieures (36, 37) identiques.
6. Dispositif de nettoyage des gaz d'échappement selon la revendication 4,
caractérisé en ce
- que les anneaux de serrage (26, 27) présentent des sections transversales intérieures
(31, 32) ouvertes identiques,
- que la liaison à collier (6) présente un anneau de compensation de hauteur (38) qui est
agencé radialement entre le tube porteur de filtre à particules (11) et l'anneau de
serrage de tube porteur (27),
- dans lequel en particulier il peut être prévu que les anneaux de serrage (26, 27)
présentent des sections transversales extérieures (36, 37) identiques,
- dans lequel en particulier il peut être prévu que les anneaux de serrage (26, 27)
soient des pièces identiques.
7. Dispositif de nettoyage des gaz d'échappement selon la revendication 6,
caractérisé en ce
que l'anneau de compensation de hauteur (38) et le tube de réception (5) présentent au
moins dans la liaison à collier (6) des sections transversales extérieures (34, 40)
identiques.
8. Dispositif de nettoyage des gaz d'échappement selon l'une quelconque des revendications
1 à 7,
caractérisé en ce
- que le dispositif de nettoyage des gaz d'échappement (2) présente un boîtier (15) avec
une paroi de boîtier (16),
- que le tube de réception (5) traverse la paroi de boîtier (16) et est fixé sur le boîtier
(15),
- que la liaison à collier (6) est agencée en dehors du boîtier (15),
- dans lequel en particulier il peut être prévu que le tube de réception (5) soit
fixé sur la paroi de boîtier (16),
- dans lequel en particulier il peut être prévu que la paroi de boîtier (16) présente
un fond de boîtier (18) qui est traversé par le tube de réception (5), dans lequel
le tube de réception (5) est fixé en particulier sur le fond de boîtier (18).
9. Installation de gaz d'échappement d'un moteur à combustion interne, en particulier
d'un véhicule automobile, avec un dispositif de nettoyage de gaz d'échappement (2)
selon l'une quelconque des revendications 1 à 8.
10. Procédé de démontage d'une unité de catalyseur (3) pour un dispositif de nettoyage
des gaz d'échappement (2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
- pour lequel en premier lieu la liaison à collier (6) est ouverte,
- pour lequel ensuite l'une unité (3, 4), de préférence l'unité de filtre à particules
(4), est radialement retirée,
- pour lequel ensuite l'autre unité (3, 4), de préférence l'unité de catalyseur (3),
est axialement retirée du tube de réception (5).