[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Messerscheibe zum Zerschneiden eines Materials,
- wobei die Messerscheibe an ihrem Außenumfang eine am Außenumfang umlaufende Schneidkante
aufweist,
- wobei die Messerscheibe eine Mittenausnehmung zum Aufstecken der Messerscheibe auf
einen Mitnehmer einer um eine Rotationsachse rotierbaren Antriebswelle aufweist.
[0002] Derartige Messerscheiben sind in vielfältiger Form bekannt, wobei die Messerscheiben
sich, in der Draufsicht gesehen, im Wesentlichen durch ihren Durchmesser, die Form
der Mittenausnehmung und das eventuelle Vorhandensein weiterer Ausnehmungen unterscheiden.
[0003] So ist beispielsweise bekannt, die Mittenausnehmung als kreisrunde Ausnehmung auszugestalten.
Die Mittenausnehmung kann - je nach Ausgestaltung - relativ klein oder relativ groß
sein. Eine rein kreisförmige Mittenausnehmung ermöglicht jedoch keine drehfeste Verbindung
zur Antriebswelle. Daher sind bei den Messerscheiben des Standes der Technik zusätzliche
Maßnahmen getroffen, um das Drehmoment von der Antriebswelle auf die Messerscheibe
übertragen zu können. So ist beispielsweise bekannt, in den verbleibenden Kreisring
zwischen der Mittenausnehmung und dem Außenumfang der Messerscheibe eine Anzahl kreisrunder
Bohrungen oder andersartige Ausnehmungen einzubringen, so dass Mitnehmerstifte oder
dergleichen in die Bohrungen bzw. Ausnehmungen eingreifen können. Die Anzahl an weiteren
Bohrungen bzw. Ausnehmungen variiert. In Einzelfällen ist nur eine einzige derartige
Ausnehmung bzw. Bohrung vorhanden. In anderen Fällen beträgt die Anzahl an Bohrungen
bzw. Ausnehmungen zwei. Auch mehr als zwei derartige Bohrungen bzw. Ausnehmungen sind
bekannt. Teilweise sind bis zu sechs derartige Ausnehmungen bzw. Bohrungen vorhanden.
[0004] Es ist weiterhin bekannt, die Mittenausnehmung zwar im Wesentlichen kreisförmig zu
gestalten, wobei jedoch, ausgehend von der an sich kreisrunden Ausnehmung, mindestens
eine nach radial außen zeigende U-förmige Ausnehmung angeordnet ist. Die Anzahl an
U-förmigen Ausnehmungen variiert wieder. Minimal ist eine einzige derartige Ausnehmung
vorhanden. Es sind auch Ausgestaltungen mit mehr als einer derartigen U-förmigen Ausnehmung
vorhanden, beispielsweise mit vier derartigen Ausnehmungen.
[0005] Aus der
GB 2 050 911 A ist eine Messerscheibe zum Zerschneiden eines Materials bekannt, die an ihrem Außenumfang
eine am Außenumfang umlaufende Schneidkante aufweist. Die Messerscheibe weist eine
Mittenausnehmung zum Aufstecken der Messerscheibe auf einen Mitnehmer einer um eine
Rotationsachse rotierbaren Antriebswelle auf.
[0006] Aus der
US 5,303,688 A ist ein Kreissägenblatt - insbesondere zum Schneiden von Beton - bekannt, wobei das
Sägeblatt an seinem Außenumfang eine Anzahl von Sägezähnen aufweist. Das Sägeblatt
weist eine Mittenausnehmung zum Aufstecken des Sägeblattes auf einen Mitnehmer einer
um eine Rotationsachse rotierbaren Antriebswelle auf. Die Mittenausnehmung ist als
eckenlose, aber nicht kreisrunde - insbesondere als plano-konvexe - Mittenausnehmung
ausgebildet, so dass das Sägeblatt nach dem Aufstecken auf den Mitnehmer drehfest
auf der Antriebswelle fixiert ist.
[0007] Aus der
DE 10 2004 056 642 A1 sind einstellbare Profilkonturen mit mehreren Exzentrizitäten für formschlüssige
Welle-Nabe-Verbindungen bekannt. Die Profilkonturen sind konvexkonkav ausgebildet,
so dass sie wellenartig um einen mittleren Radius oszillieren.
[0008] Die Messerscheiben des Standes der Technik bestehen oftmals aus Hartmetall oder aus
Keramik. Sowohl Hartmetall als auch Keramik sind relativ spröde und brüchig. Im Betrieb
geschieht es daher relativ oft, dass die Messerscheibe bricht und durch eine neue
Messerscheibe ersetzt werden muss.
[0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Messerscheibe der eingangs
genannten Art derart auszugestalten, dass trotz langer Standzeit die Bruchgefahr verringert
ist.
[0010] Die Aufgabe wird durch eine Messerscheibe zum Zerschneiden eines Materials gelöst,
welche die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Messerscheibe sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 7.
[0011] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, die Mittenausnehmung einer Messerscheibe der eingangs
genannten Art als eckenlose, aber nicht kreisrunde Mittenausnehmung auszubilden, so
dass die Messerscheibe nach dem Aufstecken auf den Mitnehmer drehfest auf der Antriebswelle
fixiert ist. Weiterhin ist die Kontur der Mittenausnehmung eine rein konvexe Kurve,
beispielsweise eine Ellipse oder ein Oval. Weiterhin besteht die Messerscheibe aus
Hartmetall und/oder aus Keramik.
[0012] Auf Grund des Umstands, dass die Mittenausnehmung nicht kreisrund ist, variiert ein
Abstand von bezüglich der Rotationsachse gegenüberliegenden Grenzen der Mittenausnehmung.
Vorzugsweise beträgt der maximale Abstand derartiger Grenzen 70 % bis 80 % eines Außendurchmessers
der Messerscheiben. Weiterhin beträgt ein minimaler Abstand derartiger Grenzen vorzugsweise
40 % bis 70 % des Außendurchmessers.
[0013] In der Regel ist die Mittenausnehmung zentrisch zur Rotationsachse der Antriebswelle
angeordnet. Vorzugsweise weist die Mittenausnehmung in diesem Fall in Drehrichtung
der Antriebswelle gesehen eine Periodizität auf.
[0014] Vorzugsweise ist die Mittenausnehmung die einzige Ausnehmung der Messerscheibe. Dies
ist insbesondere herstellungstechnisch zu bevorzugen und verringert darüber hinaus
die Bruchgefahr noch weiter.
[0015] Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin eine Antriebswelle für eine Messerscheibe
der obenstehend beschriebenen Art, wobei die Antriebswelle einen Mitnehmer aufweist,
dessen Außenkontur mit der Mittenausnehmung der Messerscheibe korrespondiert.
[0016] Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin einen Mitnehmer für eine Antriebswelle,
wobei der Mitnehmer eine Mittenausnehmung aufweist, mit welcher der Mitnehmer auf
eine Antriebswelle aufsteckbar ist, wobei der Mitnehmer eine Außenkontur aufweist,
die mit der Mittenausnehmung einer erfindungsgemäßen Messerscheibe korrespondiert.
[0017] Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigen in Prinzipdarstellung
- Figur 1
- eine Messerscheibe und eine Antriebswelle in der Seitenansicht,
- Figur 2
- die Messerscheibe von Figur 1 in der Draufsicht,
- Figuren 3 und 4
- mögliche Ausgestaltungen einer Schneidkante,
- Figuren 5 und 6
- Ausgestaltungen von Messerscheiben des Standes der Technik in der Draufsicht,
- Figur 7
- einen Mitnehmer nebst Antriebswelle im Querschnitt und
- Figur 8
- den Mitnehmer von Figur 7 in der Draufsicht.
[0018] In den Figuren 1 und 2 ist eine Messerscheibe 1 zum Zerschneiden eines Materials
2 - beispielsweise Papier, Karton oder Blech - dargestellt. Die Messerscheibe 1 ist
in der Re-gel relativ dünn. Eine Dicke d der Messerscheibe 1 liegt meist zwischen
1 Millimeter und 4 Millimeter, oftmals unter 2,5 Millimeter. Die Messerscheibe 1 ist
in der Regel an ihrem Außenumfang 3 kreisrund. Ein Außendurchmesser D der Messerscheibe
1 liegt in der Regel deutlich oberhalb von 10 cm, beispielsweise bei 20 cm bis 35
cm.
[0019] Die Messerscheibe 1 weist an ihrem Außenumfang 3 eine Schneidkante 4 auf, die entlang
des Außenumfangs 3 umläuft. Die Schneidkante 4 kann - siehe Figur 3 - als V-förmige
Schneidkante 4 ausgebildet sein. Alternativ kann die Schneidkante 4 - siehe Figur
4 - eine steile Pultform aufweisen.
[0020] Die Messerscheibe 1 weist eine Mittenausnehmung 5 auf. Auf Grund des Vorhandenseins
der Mittenausnehmung 5 ist die Messerscheibe 1 auf eine Antriebswelle 6 aufsteckbar.
Sie ist dort auf einen Mitnehmer 7 der Antriebswelle 6 aufgesetzt. Über den Mitnehmer
7 ist die Messerscheibe 1 um eine Rotationsachse 8 der Antriebswelle 6 rotierbar.
[0021] Die Mittenausnehmung 5 ist - siehe insbesondere Figur 2 - zwar als "runde", also
eckenlose Mittenausnehmung 5 ausgebildet. Sie ist aber nicht als kreisrunde Mittenausnehmung
5 ausgebildet. Sie ist daher nach dem Aufstecken auf den Mitnehmer 7 drehfest auf
der Antriebswelle 6 fixiert, auch wenn sie noch axial gesichert werden muss.
[0022] Die Mittenausnehmung 5 ist im Stand der Technik - siehe rein beispielhaft Figur 5
- konkav-konvex ausgebildet. In der - rein beispielhaften - Ausgestaltung von Figur
5 besteht die Außenkontur der Mittenausnehmung 5 beispielsweise aus 4 konvexen Halbkreisen,
die über 4 konkave Viertelkreise ineinander übergehen. Die Radien r der Halbkreise
sind untereinander gleich. Ebenso sind die Radien r' der Viertelkreise untereinander
gleich. Gemäß der Ausgestaltung von Figur 5 sind sogar die Radien r der Halbkreise
gleich den Radien r' der Viertelkreise. Der - im vorliegenden Fall gemeinsame - Radius
r, r' der Halb- und Viertelkreise liegt vorzugsweise bei ca. 1/8 des Durchmessers
D der Messerscheibe 1.
[0023] Alternativ ist es im Stand der Technik möglich, dass die Außenkontur der Mittenausnehmung
5 als plano-konvexe Kurve ausgebildet ist, also als Kurve, die aus geraden Abschnitten
besteht, die über konvexe Abschnitte ineinander übergehen. Figur 6 zeigt beispielhaft
eine derartige Ausgestaltung. Bei der Ausgestaltung von Figur 6 sind vier konvexe
Viertelkreise gegeben, die über gerade Abschnitte ineinander übergehen. Der Radius
r" der Viertelkreise ist vorzugsweise für alle Viertelkreise derselbe. Er kann beispielsweise
ca. 1/8 des Außendurchmessers D der Messerscheibe 1 betragen. Die "Mittelpunkte" 9
der Viertelkreise können beispielsweise einen Abstand a von der Rotationsachse 8 aufweisen,
der in etwa gleich der Hälfte des Außendurchmessers D der Messerscheibe 1 ist.
[0024] Erfindungsgemäß ist die Mittenausnehmung 5 - siehe Figur 2 - eine rein (also überall)
konvexe Kurve. Beispielsweise kann die Mittenausnehmung 5 entsprechend der Darstellung
von Figur 2 als Ellipse ausgebildet sein. Alternativ ist beispielsweise auch eine
ovale Form möglich.
[0025] Bei der - rein beispielhaften - Ausgestaltung von Figur 2 beträgt die Länge einer
langen Halbachse 10 der Ellipse beispielsweise ca. 3/8 des Außendurchmessers D der
Messerscheibe 1. Eine Länge einer kurzen Halbachse 11 der Ellipse liegt bei der Ausgestaltung
von Figur 2 bei ca. 1/4 des Außendurchmessers D der Messerscheibe 1.
[0026] Die Größe der Mittenausnehmung 5 kann nach Bedarf bestimmt sein. Vorzugsweise liegt
- siehe Figur 2 - ein maximaler Abstand von Grenzen der Mittenausnehmung 5, die bezüglich
der Rotationsachse 8 einander gegenüber liegen, zwischen 70 % bis 80 % des Außendurchmessers
D der Messerscheibe 1. Weiterhin liegt - siehe erneut Figur 2 - ein minimaler Abstand
von Grenzen der Mittenausnehmung 5, die bezüglich der Rotationsachse 8 einander gegenüber
liegen, zwischen 40 % und 70 % des Außendurchmessers D der Messerscheibe 1.
[0027] Insbesondere mit den - wenn auch nur rein beispielhaften - Ausgestaltungen und Dimensionierungen
der Mittenausnehmungen 5 der Figur 2 ergibt sich beispielsweise, dass der maximale
Abstand ca. 75 % des Außendurchmessers D der Messerscheibe 1 beträgt. Der minimale
Abstand liegt bei ca. 50 % für die Ausgestaltung von Figur 2.
[0028] Die Mittenausnehmung 5 ist vorzugsweise zentrisch zur Rotationsachse 8 der Antriebswelle
6 angeordnet. Weiterhin weist die Mittenausnehmung 5 in Drehrichtung der Antriebswelle
6 gesehen vorzugsweise eine Periodizität auf. Es ist also möglich, die Messerscheibe
1 von dem Mitnehmer 7 abzuziehen, sie sodann um 360°/n um die Rotationsachse 8 zu
drehen und sie sodann wieder auf den Mitnehmer 7 aufzustecken. Bei der Ausgestaltung
von Figur 2 hat der Wert n beispielsweise den Wert 2. Je nach Ausgestaltung der Mittenausnehmung
5 sind jedoch auch andere Werte möglich, beispielsweise 3, 5 und 6.
[0029] Auf Grund des Umstands, dass die Mittenausnehmung 5 zwar eckenlos, nicht aber kreisrund
ist, ist - eine entsprechend korrespondierende Ausgestaltung des Mitnehmers 7 vorausgesetzt
- bereits durch das Aufstecken der Messerscheibe 1 auf den Mitnehmer 7 eine drehfeste
Fixierung der Messerscheibe 1 auf der Antriebswelle 6 realisiert. Weitere Ausnehmungen
für Mitnehmerstifte und dergleichen sind daher nicht erforderlich. Vielmehr ist es
möglich, dass die Mittenausnehmung 5 die einzige Ausnehmung der Messerscheibe ist.
[0030] Das Material der Messerscheibe 1 kann nach Bedarf gewählt werden. Beispielsweise
kann das Material der Messerscheibe leine Keramik sein. Alternativ kann es sich um
ein Hartmetall handeln.
[0031] Der Mitnehmer 7 der Antriebswelle 6 muss, wie bereits erwähnt, eine Außenkontur aufweisen,
die mit der Mittenausnehmung 5 der Messerscheibe 1 korrespondiert. Es ist möglich,
dass der Mitnehmer 7 Bestandteil der Antriebswelle 6 ist, mit der Antriebswelle 6
also einstückig verbunden ist. Alternativ kann es sich bei dem Mitnehmer 7 um ein
eigenständiges Element handeln, das mit der Antriebswelle 6 lösbar verbunden ist.
Ein derartiger Mitnehmer 7 ist in den Figuren 7 und 8 dargestellt. In diesem Fall
weist der Mitnehmer 7 - zusätzlich zu seiner Außenkontur; diese ist wie bereits beschrieben
ausgebildet - seinerseits ebenfalls eine Mittenausnehmung 12 auf. Die Mittenausnehmung
12 des Mitnehmers 7 kann prinzipiell eine beliebige Form aufweisen. Sie kann - analog
zur Mittenausnehmung 5 der Messerscheibe 1 zwar eckenlos, aber nicht kreisförmig ausgebildet
sein. Alternativ kann die Mittenausnehmung 12 des Mitnehmers 7 kreisrund sein. Vorzugsweise
jedoch ist die Mittenausnehmung 12 des Mitnehmers 7 als eckige Mittenausnehmung 12
ausgebildet, beispielsweise als viereckige oder als sechseckige Mittenausnehmung 12,
so dass der Mitnehmer 7 durch Aufstecken auf die Antriebswelle 5 bereits drehfest
gehalten ist, auch wenn er noch axial fixiert werden muss.
[0032] Die vorliegende Erfindung weist viele Vorteile auf. So ist sie insbesondere leicht
zu realisieren. Eventuell ist es sogar möglich, eine Mittenausnehmung einer Messerscheibe
des Standes der Technik nachzubearbeiten, so dass sie nach der Nachbearbeitung erfindungsgemäß
ausgebildet ist. Die Bruchgefahr einer erfindungsgemäßen Messerscheibe 1 ist gegenüber
Messerscheiben des Standes der Technik erheblich reduziert. Auch wird für die erfindungsgemäße
Messerscheibe 1 relativ wenig Material benötigt. Dies ist insbesondere deshalb von
Bedeutung, weil beispielsweise Hartmetall relativ teuer ist.
[0033] Die obige Beschreibung dient ausschließlich der Erläuterung der vorliegenden Erfindung.
Der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung soll hingegen ausschließlich durch die
beigefügten Ansprüche bestimmt sein.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Messerscheibe
- 2
- Material
- 3
- Außenumfang
- 4
- Schneidkante
- 5, 12
- Mittenausnehmungen
- 6
- Antriebswelle
- 7
- Mitnehmer
- 8
- Rotationsachse
- 9
- Mittelpunkte
- 10, 11
- Halbachsen
- a
- Abstand
- d
- Dicke
- D
- Durchmesser
- r, r', r"
- Radien
1. Messerscheibe zum Zerschneiden eines Materials (2),
- wobei die Messerscheibe an ihrem Außenumfang (3) eine am Außenumfang (3) umlaufende
Schneidkante (4) aufweist,
- wobei die Messerscheibe eine Mittenausnehmung (5) zum Aufstecken der Messerscheibe
auf einen Mitnehmer (7) einer um eine Rotationsachse (8) rotierbaren Antriebswelle
(6) aufweist,
- wobei die Mittenausnehmung (5) als eckenlose, aber nicht kreisrunde Mittenausnehmung
(5) ausgebildet ist, so dass die Messerscheibe nach dem Aufstecken auf den Mitnehmer
(7) drehfest auf der Antriebswelle (6) fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Mittenausnehmung (5) eine rein konvexe Kurve ist und dass
- die Messerscheibe aus Hartmetall und/oder aus Keramik besteht.
2. Messerscheibe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittenausnehmung (b) als Ellipse oder als Oval ausgebildet ist.
3. Messerscheibe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein maximaler Abstand von bezüglich der Rotationsachse (8) gegenüberliegenden Grenzen
der Mittenausnehmung (5) 70 % bis 80 % eines Außendurchmessers (D) der Messerscheibe
beträgt.
4. Messerscheibe nach einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein minimaler Abstand gegenüberliegender Grenzen der Mittenausnehmung (5) 40 % bis
70 % eines Außendurchmessers (D) der Messerscheibe beträgt.
5. Messerscheibe nach einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittenausnehmung (5) zentrisch zur Rotationsachse (8) der Antriebswelle (6) angeordnet
ist.
6. Messerscheibe nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittenausnehmung (5) in Drehrichtung der Antriebswelle (6) gesehen eine Periodizität
aufweist.
7. Messerscheibe nach einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittenausnehmung (5) die einzige Ausnehmung der Messerscheibe ist.
8. Antriebswelle für eine Messerscheibe (1) nach einem der obigen Ansprüche, wobei die
Antriebswelle einen Mitnehmer (7) aufweist, dessen Außenkontur mit der Mittenausnehmung
(5) der Messerscheibe (1) korrespondiert.
9. Mitnehmer für eine Antriebswelle (6), wobei der Mitnehmer eine Mittenausnehmung (12)
aufweist, mit welcher der Mitnehmer auf eine Antriebswelle (6) aufsteckbar ist, wobei
der Mitnehmer eine Außenkontur aufweist, die mit der Mittenausnehmung (5) einer Messerscheibe
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 korrespondiert.
1. Knife disc for cutting up a material (2),
- wherein the knife disc has its outer circumference (3) a cutting edge (4) encircling
at the outer circumference (3),
- wherein the knife disc has a centre recess 95) for plugging the knife disc onto
an entrainer (7) of a drive shaft (6) rotatable about an axis (8) of rotation, and
- wherein the centre recess (5) is formed as a corner-less, but not circularly round,
centre recess (5) so that the knife disc after the plugging onto the entrainer (7)
is fixed on the drive shaft (6) to be secure against rotation relative thereto,
characterised in that
- the centre recess (5) is a purely convex curve and
- the knife disc consists of hard metal and/or of ceramic.
2. Knife disc according to claim 1, characterised in that the centre recess (5) is formed as an ellipse or an oval.
3. Knife disc according to claim 1 or 2, characterised in that a maximum spacing of boundaries, which are opposite with respect to the axis (8)
of rotation, of the centre recess (5) is 70% to 80% of an outer diameter (D) of the
knife disc.
4. Knife disc according to any one of the preceding claims, characterised in that a minimum spacing of opposite boundaries of the centre recess (5) is 40% to 70% of
an outer diameter (D) of the knife disc.
5. Knife disc according to any one of the preceding claims, characterised in that the centre recess (5) is arranged centrally with respect to the axis (8) of rotation
of the drive shaft (6).
6. Knife disc according to claim 5, characterised in that the centre recess (5) has a periodicity as seen in the rotational direction of the
drive shaft (6).
7. Knife disc according to any one of the preceding claims, characterised in that the centre recess (5) is the sole recess of the knife disc.
8. Drive shaft for a knife disc (1) according to any one of the preceding claims, wherein
the drive shaft has an entrainer (7), the outer contour of which corresponds with
the centre recess (5) of the knife disc (1).
9. Entrainer for a drive shaft (6), wherein the entrainer has a centre recess (12) by
which the entrainer can be plugged onto a drive shaft (6), wherein the entrainer has
an outer contour which corresponds with the centre recess (5) of a knife disc (1)
according to any one of claims 1 to 7.
1. Disque porte-lames servant à découper un matériau (2),
- le disque porte-lames présentant, au niveau de sa périphérie extérieure (3), une
arête tranchante (4) en rotation autour de la périphérie extérieure (3),
- le disque porte-lames présentant un évidement central (5) servant à emboîter le
disque porte-lames sur un entraîneur (7) d'un arbre d'entraînement (6) pouvant tourner
autour d'un axe de rotation (8),
- l'évidement central (5) étant réalisé sous la forme d'un évidement central (5) sans
coin, toutefois non circulaire, de sorte que le disque porte-lames est fixé de manière
solidaire en rotation sur l'arbre d'entraînement (6) après l'emboîtement sur l'entraîneur
(7),
caractérisé en ce que
- l'évidement central (5) est une courbe purement convexe,
et en ce que
- le disque porte-lames est composé de métal dur et/ou de céramique.
2. Disque porte-lames selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que l'évidement central (5) est réalisé en forme d'ellipse ou d'ovale.
3. Disque porte-lames selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé
en ce qu'une distance maximale entre des limites, se faisant face par rapport à l'axe de rotation
(8), de l'évidement central (5) représente 70 à 80 % d'un diamètre extérieur (D) du
disque porte-lames.
4. Disque porte-lames selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce qu'une distance minimale entre des limites se faisant face de l'évidement central (5)
représente 40 à 70 % d'un diamètre extérieur (D) du disque porte-lames.
5. Disque porte-lames selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que l'évidement central (5) est disposé de manière centrée par rapport à l'axe de rotation
(8) de l'arbre d'entraînement (6).
6. Disque porte-lames selon la revendication 5,
caractérisé
en ce que l'évidement central (5) présente, vu dans le sens de rotation de l'arbre d'entraînement
(6), une périodicité.
7. Disque porte-lames selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que l'évidement central (5) est l'unique évidement du disque porte-lames.
8. Arbre d'entraînement pour un disque porte-lames (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, l'arbre d'entraînement présentant un entraîneur (7), dont le contour
extérieur correspond à l'évidement central (5) du disque porte-lames (1).
9. Entraîneur pour un arbre d'entraînement (6), l'entraîneur présentant un évidement
central (12), par lequel l'entraîneur peut être emboîté sur un arbre d'entraînement
(6), l'entraîneur présentant un contour extérieur, qui correspond à l'évidement central
(5) d'un disque porte-lames (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7.