[0001] Die Erfindung betrifft ein Schwenkmodul zum Einsatz beim Erstellen eines Unterwasserfundaments
eines Bauwerks.
[0002] Bei der Errichtung von Bauwerken, die ihre Fundamente auf Boden stützen, der sich
unter Wasser befindet, werden diese Fundamente auf unterschiedliche Weise hergestellt,
wobei sich bei einteiligen Fundamenten die Verwendung sogenannter Monopiles, also
Einzelpfähle, durchgesetzt haben. Eine Alternative dazu ist das sogenannte Jacket,
bei dem es sich um einen pyramidalen Baukörper handelt, der mehrere Gründungspunkte
aufweist. Bei solchen Bauwerken handelt es sich beispielsweise um Windkraftanlagen
oder um Brückenbauwerke.
[0003] Gemäß dem Stand der Technik werden bei Monopiles am Errichtungsort beispielsweise
sogenannte Jackup Rig vorgesehen, deren Arbeitsebene mit einem Schwenkwerk versehen
ist. In dieses Schwenkwerk wird der Pfahl eingespannt, aus der Horizontalen in die
Vertikale umgelenkt und durch Öffnen der Klemmen auf den Meeresgrund abgelassen. Anschließend
wird der Pfahl mittels Rammwerk in den Boden getrieben.
[0004] Ein Nachteil dieses Gründungsverfahrens ist die Abhängigkeit von der lokalen Geologie.
Ist der Boden mit Bestandteilen versehen, die sich als nicht rammbar erweisen, beispielsweise
durch Festgestein oder durch das Vorhandensein von Lehmschichten in denen die Reibung
zu stark zunimmt oder das Vorhandensein von Felsbrocken oder dergleichen, so lässt
sich dieses Verfahren nicht einsetzen. Weiterhin nachteilig bei diesem Verfahren ist
insbesondere in ökologisch sensitiven Bereichen, dass hohe Schallemissionen von diesem
Verfahren ausgehen.
[0005] JP 60-144417 offenbart eine Schwenkvorrichtung für Monopiles. die Schwenkvorrichtung weist zwei
Halteklemmen auf, in die der Monopile eingesetzt wird. Das Verschwenken erfolgt hydraulisch.
Das Absenken erfolgt aber nur durch Schwerkraft.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde Schwenkmodul bereitzustellen, dass
bei einem Verfahren und einer Vorrichtung zum Einsatz kommt, mit denen sich in geologisch
schwierigen Bedingungen Fundamente aus Einzelpfählen errichten lassen. Diese sollen
gleichzeitig auch in ökologisch sensitiven Bereichen einsetzbar sein.
[0007] Ein solches Verfahrens sieht dabei vor, dass der Pfahl in ein Schwenkmodul eingespannt
wird, dass der Pfahl durch Verschwenken des Schwenkmoduls aufgerichtet wird, bis die
gewünschte Vortriebsrichtung in den Boden im Bezug auf die Horizontale erreicht wird,
dass der Pfahl auf den Grund des Gewässers abgesetzt wird und bis zum Erreichen eines
Grenzwertes der Vorschubkraft in den Grund hingerückt wird, dass eine Abteufvorrichtung
im Pfahl installiert wird und auf dem Grund abgesenkt wird, dass das Gestein unterhalb
des Pfahls gelöst wird und der Pfahl abgesenkt wird, bis eine Endteufe erreicht ist.
[0008] Durch das Vorsehen einer Abteufvorrichtung, die auf die jeweiligen Bodenbedingungen
anpassbar ist, wird es möglich, Hohlpfähle als Fundamente in nicht rammbaren Böden
einzusetzen. Gleichzeitig entfällt durch das aktive Absenken des Pfahls und das Lösen
des Gesteins durch die Abteufvorrichtung die durch das Rammen entstehende Lärmbelästigung
für die Umwelt.
[0009] Eine weitere Lehre dabei sieht vor, dass das Basiselement eine Hubinsel, ein Ponton
und/oder ein Schiff ist. Hierdurch ist es möglich in Abhängigkeit des Gewässers eine
geeignete Basis für die Durchführung des Verfahrens bereitzustellen.
[0010] Eine weitere Lehre dabei sieht vor, dass das Schwenkmodul nach Erreichen der gewünschten
Neigung arretiert wird. Hierdurch wird eine höhere Genauigkeit erreicht.
[0011] Eine weitere Lehre dabei sieht vor, dass der Pfahl als ein Zylinder oder Quader ausgeführt
ist. Diese Formen sind hinsichtlich der Errichtung des Fundaments und dem Einbringen
des Pfahls in den Boden vorteilhaft. Weiterhin ist vorgesehen, dass der Pfahl einen
Innendurchmesser ab 4 m und größer aufweist, wobei Durchmesser von 11 m oder mehr
errichtbar sind.
[0012] Eine weitere Lehre dabei sieht vor, dass die Vorschubkraft über wenigstens ein am
Schwenkmodul angeordnetes Vorschubelement, bevorzugt ein Hydraulikzylinder, erzeugt
wird. Hierdurch kann auf einfache und direkte Weise die notwendige Vorschubskraft
direkt am Pfahl in Verbindung mit dem Schwenkmodul vorgesehen werden und eine zusätzliche
Vorschubsvorrichtung, wie sie beispielsweise das Rammgerät darstellt, kann entfallen.
[0013] Eine weitere Lehre dabei sieht vor, dass wenigstens eine Winde zum Heben und Senken
der Abteufvorrichtung vorgesehen wird, sodass ein direktes Ansteuern der Winde hinsichtlich
der Position innerhalb des Pfahls möglich ist. Besonders bevorzugt wird die Winde
direkt oberhalb des Pfahls, besonders bevorzugt auf einer Plattform am oberen Ende
des Pfahls, vorgesehen, sodass keine zusätzlichen Installationen auf dem Basisträger
notwendig sind.
[0014] Eine weitere Lehre dabei sieht vor, dass das Innere des Pfahls zur Vermeidung von
Grundbruch der Sohle mit Wasser gefüllt ist, und dass das Wasserspiegel im Pfahl die
Höhe des Wasserspiegels des Gewässers aufweist oder höher als dieser ist. Durch diese
Maßnahme kann insbesondere bei wechselhaften Böden das Hereinquellen oder Hereinbrechen
der Sohle unterhalb des Pfahls und damit die Beeinträchtigung des Abbaufortschritts
verhindert werden.
[0015] Eine weitere Lehre dabei sieht vor, dass ein entstehender Überschnitt nach Abteufen
verfüllt wird. Hierdurch wird eine optimale Verankerung (sofern der Überschnitt nach
Absenken des Pfahls auf der Außenseite des Pfahls weiterhin Bestand hat) erreicht.
[0016] Eine weitere Lehre dabei sieht vor, dass das Abteufen mit der Abteufvorrichtung vollautomatisch
bzw. mannlos durchgeführt wird. Hierfür bieten sich vertikale Schachtbohrmaschinen
an, die bevorzugt im Teil- oder Vollschnittbetrieb operieren und mit Bohrvorrichtungen
versehen sind, bei denen sich in Abhängigkeit der Geologie die Abbauwerkzeuge wie
beispielsweise Meißel oder Schälmesser auswechseln und an die gegebenen Bedingungen
anpassen lassen.
[0017] Ein solche Vorrichtung sieht dabei vor, dass diese mit einem Basiselement als Modulträger
versehen ist, wobei am Basiselement ein Schwenkmodul angeordnet ist, mit dem der Pfahl
verschwenkt werden kann, wobei am Schwenkmodul ein Vorschubmodul zum Absenken des
Pfahls vorgesehen ist und eine Arretierung zum Arretieren des Schwenkmoduls vorgesehen
ist. Weiterhin sind ein Abteufmodul, das innerhalb des Pfahls angeordnet ist und wenigstens
ein Hubmodul zum Senken/Anheben des Abteufmoduls im Pfahl vorgesehen. Durch eine solche
Vorrichtung lässt sich auf einfache Weise eine Anpassung auf gegebene Geologien durchführen
und die Umwelteinwirkungen die Schallemission und dergleichen reduzieren.
[0018] Bevorzugt handelt es sich bei dem Basiselement als Modulträger um eine Hubinsel,
ein Ponton und/oder ein Schiff. Weiterhin ist vorteilhaft, dass der Pfahl als ein
Zylinder oder Quader ausgeführt ist und dass der Innendurchmesser des Pfahls 4 m oder
mehr aufweist, wobei Durchmesser von 11 m oder mehr technisch ausführbar sind. Weiterhin
ist vorteilhaft, dass ein Vorschubelement am Schwenkmodul angeordnet ist, bei dem
es sich bevorzugt um einen Hydraulikzylinder handelt, wodurch es möglich wird, kontrolliert
den Pfahl im Schwenkmodul abzulassen und ihn in den Boden einzudrücken, sofern die
dabei erzeugte Vorschubkraft bestimmte Parameter nicht übersteigt. Vorteilhafterweise
wird das dabei anfallende im Inneren des Pfahls befindliche Lockergestein mittels
Bagger und Spülpumpen ausgetragen. Zum Heben und Senken der Abteufvorrichtung ist
bevorzugt auf einer Plattform, besonders bevorzugt direkt im oberen Endbereich des
Pfahls, wenigstens eine Winde vorgesehen.
[0019] Eine weitere Lehre dabei sieht vor, dass die Abteufvorrichtung eine Teilschnitt-oder
Vollschnittvorrichtung ist, die besonders bevorzugt als Schachtbohrmaschine ausgeführt
ist. Bevorzugt ist diese dabei vollautomatisch bzw. mannlos während des Abteufvorgangs
ausgelegt. In Abhängigkeit der Geologie werden die Werkzeuge zum Lösen des Gesteins
angepasst, wobei Meißel oder Schälmesser verwendet werden.
[0020] Eine weitere Lehre dabei sieht vor, dass die Abteufvorrichtung wenigstens eine Arretierung
gegenüber der Innenwand des Pfahls aufweist, und dass sich die Abteufvorrichtung gegenüber
der Arretierung mit dem Abteufwerkzeug und/oder insgesamt zur Sohle hin bewegen kann.
Hierdurch werden die Rüstzeiten der Abteufvorrichtung während des Abteufvorgangs reduziert.
[0021] Zur Lösung der erfinderischen Aufgabe ist eine Schwenkvorrichtung zum Verschwenken
eines Pfahls bei der Erstellung eines Unterwasserfundaments vorgesehen, mit einem
Trägerelement, das auf einem Basiselement der Errichtungsvorrichtung angeordnet ist,
mit einem Schwenkkörper, der über ein Drehlager und wenigstens einem Vorschubelement
mit dem Trägerelement verbunden ist, wobei am Schwenkkörper ein Führungselement für
den Pfahl und ein Haltering mit wenigstens einem am Haltering angeordneten Haltelement
zum Arretieren des Pfahls vorgesehen sind, und mit einem zweiten Haltering, damit
wenigstens mit einem Halteelement zum Arretieren des Pfahls versehen ist, der mit
die Schwenkvorrichtung über wenigstens ein Vorschubelement beweglich im Bezug auf
diese verbunden ist.
[0022] Durch die Schwenkvorrichtung, die mit einem Vorschubelement versehen ist, und durch
die Haltelemente an zwei verschiedenen Abschnitten der Schwenkvorrichtung wird es
möglich, das Absenken des Pfahls im Bezug auf die Schwenkvorrichtung zu kontrollieren
und gleichzeitig in Abhängigkeit der vorhandenen Geologie einen Vorschub des Pfahls
in den Boden zu bewirken, wobei Lärmemissionen durch Rammen und dergleichen entfallen.
Vorteilhaft bei der Schwenkvorrichtung ist, wenn es sich bei den Vorschubelemente
um Hydraulikzylinder handelt. Auch das Verspannen der Halteringe kann durch Hydraulikzylinder
vorgesehen werden, wobei dadurch eine Anpassung an verschiedene Durchmesser erreichbar
ist. Bei dem Basiselement handelt es sich bevorzugt um eine Hubinsel, ein Ponton und/oder
ein Schiff. Die Halteelemente, die bevorzugt innerhalb der Halteringe vorgesehen sind,
sind bevorzugt hydraulisch angetrieben. Weiterhin ist vorteilhaft, dass der erste
und zweite Haltering direkt übereinander parallel zueinander angeordnet sind und direkt
über das Vorschubelement miteinander verbunden sind. Weiterhin ist vorteilhaft, dass
am oberen Ende der Schwenkvorrichtung ein Führungsring vorgesehen ist, und/oder dass
Führungs- und Halteringe die gleichen Querschnitte wie der Pfahl aufweisen. Besonders
bevorzugt wird die Schwenkvorrichtung beim erfindungsgemäßen Verfahren und bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung eingesetzt.
[0023] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung
mit einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung bei
der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Fig. 2
- eine räumliche Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Abteufvorrichtung, und
- Fig. 3
- eine dreidimensionale teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0024] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung. Auf einer Arbeitsplattform 11, die
über Tragstützen 12 mit dem Meeresgrund 8 verbunden ist, ist ein Schwenkmodul 13 angeordnet.
Das Schwenkmodul 13 besteht aus einem Trägerelement 14 das ein Drehlager 52 aufweist.
Über das Drehlager 52 ist das Trägerelement 14 mit einem Schwenkelement 15 verbunden.
Des Weiteren ist das Trägerelement 14 mit dem Schwenkelement 15 über einen Schwenkzylinder
16 verbunden, der ein Verschwenken des Schwenkelements 15 mit einem im Schwenkmodul
13 angeordneten Pfahl 6 aus der Horizontalen in die Vertikale ermöglicht. In Fig.
1 ist die Ausrichtung des Pfahls 6 vertikal. Ein Einfallen des Pfahls 6 gegenüber
der Horizontalen ist ebenfalls möglich. Ist der gewünschten Aufstellwinkel gegenüber
der Horizontalen erreicht, wird das Schwenkelement 15 mit dem Trägerelement 14 über
eine Arretierung 22 fixiert.
[0025] Am Schwenkelement 15 ist ein Führungsring 17 am oberen Ende angeordnet. Durch den
Führungsring 17 hindurch wird der Pfahl 6 in das Schwenkmodul 13 eingeführt. Des Weiteren
ist am Schwenkelement 15 ein erster Haltering 18 vorgesehen, der zu Stabilisierungszwecken
ebenfalls über eine Diagonaltraverse 21 mit dem Schwenkelement 15 verbunden ist. Im
Haltering 18 sind Halteelemente (nicht dargestellt) angeordnet, die eine Fixierung
des Pfahl 6 gegenüber dem Haltering 18 ermöglichen. Unterhalb des ersten Halterings
18 ist ein zweiter Haltering 19 vorgesehen, der über Schubzylinder 23 mit dem ersten
Haltering 18 verbunden ist. Innerhalb des zweiten Halterings 19 sind ebenfalls Halteelemente
20 vorgesehen, die hydraulisch angetrieben werden und bei hydraulischer Beaufschlagung
eine haltende Verbindung mit dem Pfahl 6 herstellen. Zum Absenken des Pfahls 6 durch
das Schwenkmodul 13 hindurch werden die Halteelemente im ersten Haltering 18 gelöst
während die Haltelemente 20 im zweiten Haltering 19 fixiert bleiben. Anschließend
werden die Schubzylinder 23 hydraulisch beaufschlagt und es wird eine entsprechende
Vorschubkraft in Montagerichtung vom Schwenkmodul 13 weg auf den Pfahl 6 erzeugt und
dieser wird vorgeschoben bzw. in den Boden eingepresst.
[0026] Sind die Schubzylinder 23 vollständig ausgefahren, so werden die Halteelemente im
ersten Haltering 18 arretiert und die Halteelemente 20 im zweiten Haltering 19 gelöst
und die Schubzylinder 23 wieder eingefahren, wodurch der zweite Haltering 19 wieder
auf den ersten Haltering 18 zubewegt wird. Beim Ausfahren der Schubzylinder 23 und
damit beim Verpressen der Pfahls 6 wird die dabei entstehende Schubkraft überwacht,
damit der Pfahl 6 nicht übermäßig in den Boden 9 eingeschoben wird um Beschädigungen
des Pfahls zu vermeiden. Es ist möglich, gleichzeitig den Pfahl 6 über das Schwenkmodul
13 durch die Schubzylinder 23 abzusenken, während eine im Pfahl 6 angeordnete Abteufvorrichtung
24 den Boden 9 einer Sohle 43, die unterhalb des Pfahl 6 sich befindet, abbohrt. Die
Halteringe 18, 19 weisen Arretierzylinder 47 (siehe Fig. 3) auf, über die eine gewisse
Durchmesseranpassung im Bezug auf den Pfahl 6 und alternativ auch ein gewisses Anpressen
des Halterings auf den Pfahl 6 als alternatives Halteelement möglich wird.
[0027] Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Abteufvorrichtung 24. Die Abteufvorrichtung 24
ist über Winden 25, die sich auf Plattformen 26 befinden, die am oberen Ende des Pfahls
6 angeordnet sind, mit der übrigen Vorrichtung beweglich verbunden. Die Winden 25
weisen einen Windenhaken 39 auf, der in entsprechende Windenanschläge 38 an der Oberseite
der Abteufvorrichtung 24 eingreift. Über die Winden 25 kann die Abteufvorrichtung
24 in vertikaler Richtung innerhalb des Pfahls 6 angehoben oder abgesenkt werden.
Die Abteufvorrichtung 24 weist an ihrem oberen Ende einen Energieanschluss 40 auf,
über den eine Versorgungsleitung 41 mit der Abteufvorrichtung 24 verbunden ist. Die
Versorgungsleitung 41 ist mit einer Versorgungswinde 42 verbunden. Über die Versorgungsleitung
wird die Energieversorgung der Abteufvorrichtung 24 bereitgestellt. Weiterhin ist
auch über diese Leitung eine Abförderung des gelösten Gesteins möglich.
[0028] Die Abteufvorrichtung 24 weist eine Abteufeinheit 27 und eine Arretiereinheit 34
auf, die jeweils an einem Grundkörper angeordnet sind. Die Abteufeinheit 27 weist
einen Teleskoparm 28 auf, an dessen Ende sich eine Walze 29 mit den darauf angeordneten
Abbauwerkzeugen 30 befindet. Bei den Abbauwerkzeugen 30 kann es sich um Meißel oder
Schälmesser handeln, wobei diese Anordnung der jeweiligen Werkzeuge 30 in Abhängigkeit
der zu lösenden Gesteinsarten ausgewählt werden. Der Teleskoparm 28 weist einen Teleskopzylinder
33 auf, durch den die Walze 29 in Teleskoprichtung 51 bewegt werden kann. Weiterhin
weist die Abbaueinheit 27 ein Drehwerk 31 auf. Zwischen Drehwerk 31 und Abbauarm 28
ist wenigstens ein Schwenkzylinder 32 vorgesehen, der in Verschwenkrichtung 50 ausfahrbar
ist und damit ebenfalls eine Bewegung der Walze 29 ermöglicht. Das Drehwerk 31 ermöglicht
ein Verschwenken der Walze 29 in Rotationsrichtung 48.
[0029] Des Weiteren weist die Abbauvorrichtung 24 eine Arretiereinheit 34 auf, die vorliegend
aus vier Armen 35 besteht an dessen jeweiligen Ende ein Wandanschluss 36 mit Halteelementen
37 vorgesehen ist. Die Halteelemente greifen in die Innenwand des Pfahls 6 ein. Zwischen
Halteelement 37 und Wandanschluss 36 ist ein Absenken der Abbauvorrichtung 24 in Absenkrichtung
49 möglich, wodurch die Walze 29 ebenfalls gegen das Gestein bewegt werden kann.
[0030] Zur Vermeidung eines Grundbruchs der Sohle 43 ist der Innenraum des Pfahls 6 mit
Wasser gefüllt. Die Füllhöhe entspricht dabei entweder dem Wasserspiegel 7 oder dem
Wasserspiegel im Pfahl 44. Ein eventuell beim Freischneiden des Sohlenbereichs zur
Absenkung des Pfahls 6 entstehende Überschnitt 45 muss nach Abschluss der Absenkung
des Pfahls 6 auf seine Endtiefe wieder verfüllt werden sofern nicht das anstehende
Gestein den Überschnitt 45 selbsttätig verschließt.
[0031] Auf der Arbeitsplattform 11 sind weiterhin die Energieversorgungseinheiten 46 und
Unterkünfte für die Mannschaften etc., Hilfsantriebe, Hauptantriebe eine eventuelle
Aufbereitung einer beispielsweise aufgrund von Sollbruchgefahr zu verwendenden Bohrspülung
vorgesehen.
[0032] Das Verfahren erfolgt wie folgt: Eine Hubinsel mit einer Arbeitsplattform 11 und
versenkbarer Tragstützen 12 wird mit einer Schwenkvorrichtung 13 und den entsprechenden
Versorgungseinheiten 46 bestückt. Des Weiteren wird ein Pfahl 6 in der Horizontalen
bereits in der Schwenkvorrichtung 13 angeordnet. Des Weiteren wird eine Abteufvorrichtung
24, bei der es sich um eine vertikale Schachtbohrmaschine handelt, und die dazugehörigen
Winden und Antriebseinheiten auf der Hubinsel angeordnet. Sollten weitere Transportkapazitäten
im Sinne von weiteren Pfählen 6 notwendig sein, können diese über eine Barge oder
dergleichen zur am Aufstellort montierten Hubinsel gebracht werden. Nach dem Aufrichten
und Verankern der Hubinsel wird der Pfahl 6 in das Schwenkmodul 13 eingelegt und mit
diesem verbunden. Anschließend wird das Schwenkmodul 13 mit dem Pfahl 6 um den Drehpunkt
52 durch den Schwenkzylinder 16 in die vertikale Position aufgerichtet, die Arretierung
22 montiert, der Pfahl 6 mit dem Schubzylinder 23 und den Haltelementen 20 im ersten
Haltering 18 und zweiten Haltering 19 auf den Meeresgrund 8 abgesenkt und an den Richtungsort
des Pfahls 8 positioniert. Anschließend wird solange es die Geologie zulässt bzw.
das Gestein des Meeresbodens es zulässt über die Vorschubzylinder 23 der Pfahl 6 in
den Boden 9 eingepresst. Parallel wird der im Pfahlinneren befindliche Gesteinsanteil
aus dem Pfahl 6 beispielsweise durch einen Bagger entfernt und entweder vor Ort zwischengelagert
oder an Land gebracht zur Deponierung. Ein Zwischenlagern erfolgt dann, wenn mit diesem
Material nach Absenken des Pfahls 6 auf seiner Endposition das Innere des Pfahls 6
wieder verfüllt werden soll. Während des Pressens des Pfahls 6 in den Boden 9 durch
die Vorschubzylinder 23 wird die Vorschubkraft überwacht. Übersteigt die dabei auftretende
Kraft einen Grenzwert wird der Pressvorgang abgeschlossen und der maschinelle Vortrieb
durch die Abteufvorrichtung 24 wird eingeleitet. Dafür werden die Winden 25 auf den
Plattformen 26 am oberen Ende des Pfahls 6 montiert und die Abteufvorrichtung 24 im
Form einer Vertikalschachtbohrmaschine wird an die Winden 25 über die Windenhaken
39 angeschlossen. Des Weiteren wird die Versorgungsleitung 41 über den Energieanschluss
40 mit der Abteufvorrichtung 24 verbunden. Anschießend wird die vertikale Schachtbohrmaschine
auf die Sohle 43 abgelassen und über die Rotation der Walze 29 mit den Meißeln 30
das Gestein 9 im Sohlenbereich 43 gelöst. Das gelöste Gestein wird aus dem Bohrbereich
abgefördert und nach einer Separation ebenfalls gelagert oder an Land deponiert. Durch
Verschwenken der Walze 29 in Rotationsrichtung 48, Teleskoprichtung 51 und Verschwenkrichtung
50 erfolgt der Abbau des Gesteins 9. Gleichzeitig wird die Abteufvorrichtung 24 in
Absenkrichtung 49 abgesenkt. Ist die maximale Absenkung erreicht, so wird die Abteufvorrichtung
24 über den Wandanschluss 36 arretiert und das Halteelement 37 wieder in den Wandanschluss
36 eingefahren, sodass die Absenkung wieder von vorne beginnen kann. Nach Erreichen
der Endtiefe des Pfahls 6 werden die Abteufvorrichtung 24 und die Winden 25 entfernt.
Gleichzeitig wird sofern notwendig der Überschnitt 45 verpresst und sofern ebenfalls
notwendig das Innere des Pfahls 6 mit dem gelösten Gestein oder anderen Materialien
wie Beton verfüllt. Weiterhin wird das Schwenkmodul 13 vom Pfahl 6 gelöst und wiederum
in die Horizontale zurück geführt. Anschließend können die Vorbereitungsmaßnahmen
zur Errichtung des Bauwerks auf dem so erzeugten Fundament vorgenommen werden.
[0033] Weitere Ausführungsbeispiele:
[0034] Ausführungsbeispiel 1 ist ein Verfahren zum Erstellen eines Unterwasserfundaments
eines Bauwerks, bei dem ein Basiselement als Modulträger am Errichtungsort vorgesehen
wird und Pfahl bereitgestellt wird, der das zu erstellende Fundament bildet oder Bestandteil
des Fundaments ist, wobei der Pfahl als Hohlkörper ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Pfahl in ein Schwenkmodul eingespannt wird, dass der Pfahl durch Verschwenken
des Schwenkmoduls aufgerichtet wird, bis die gewünschte Vortriebsrichtung in den Boden
im Bezug auf die Horizontale erreicht wird, dass der Pfahl auf den Grund des Gewässers
abgesenkt wird und bis zum Erreichen eines Grenzwertes einer Vorschubkraft in den
Grund hineingedrückt wird, dass eine Abteufvorrichtung im Pfahl installiert wird und
auf den Grund abgesenkt wird, dass das Gestein unterhalb des Pfahl gelöst wird und
der Pfahl abgesenkt wird bis eine Endtiefe erreicht ist.
[0035] Ausführungsbeispiel 2 ist ein Verfahren nach Ausführungsbeispiel 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Basiselement eine Hubinsel, ein Ponton und/oder ein Schiff ist.
[0036] Ausführungsbeispiel 3 ist ein Verfahren nach Ausführungsbeispiel 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass der Pfahl als Zylinder oder Quader ausgeführt ist.
[0037] Ausführungsbeispiel 4 ist ein Verfahren nach einem der Ausführungsbeispiele 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfahl einen Innendurchmesser ab 4 m aufweist.
[0038] Ausführungsbeispiel 5 ist ein Verfahren nach einem der Ausführungsbeispiele 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubkraft über wenigstens ein am Schwenkmodul
angeordnetes Vorschubelement, bevorzugt ein Hydraulikzylinder, erzeugt wird.
[0039] Ausführungsbeispiel 6 ist ein Verfahren nach einem der Ausführungsbeispiele 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Winde zum Heben und Senken der Abteufvorrichtung
vorgesehen wird.
[0040] Ausführungsbeispiel 7 ist ein Verfahren nach einem der Ausführungsbeispiele 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Pfahls zur Vermeidung von Grundbruch
mit Wasser gefüllt ist und dass der Wasserspiegel im Pfahl die Höhe des Wasserspiegels
des Gewässers aufweist oder höher als dieses ist.
[0041] Ausführungsbeispiel 8 ist ein Verfahren nach einem der Ausführungsbeispiele 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass ein beim Herausschneiden des Gesteins entstehende
Überschnitt nach dem Abteufen verfüllt wird.
[0042] Ausführungsbeispiel 9 ist ein Verfahren nach einem der Ausführungsbeispiele 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abteufen mit der Abteufvorrichtung vollautomatisch
bzw. mannlos durchgeführt wird.
[0043] Ausführungsbeispiel 10 ist ein Verfahren nach einem der Ausführungsbeispiele 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Abteufvorrichtung um eine Teilschnittvorrichtung
oder eine Vollschnittvorrichtung handelt.
[0044] Ausführungsbeispiel 11 ist ein Verfahren nach einem der Ausführungsbeispiele 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, dass zum Lösen des Gesteins Meißel oder Schälmesser verwendet
werden.
[0045] Ausführungsbeispiel 12 ist eine Vorrichtung zum Erstellen eines Unterwasserfundaments
eines Bauwerks mit einem Basiselement als Modulträger, ein am Basiselement angeordneten
Schwenkmodul für das Verschwenken eines Pfahls, wobei an dem Schwenkmodul ein Vorschubsmodul
zum Absenken des Pfahls vorgesehen ist, mit einer Arretierung zum Arretieren des Schwenkmoduls
und einer Abteufvorrichtung, die innerhalb des Pfahls angeordnet ist und wenigstens
einem Hubmodul zum Anheben/Absenken der Abteufvorrichtung im Pfahl vorgesehen ist.
[0046] Ausführungsbeispiel 13 ist eine Vorrichtung nach Ausführungsbeispiel 12, dadurch
gekennzeichnet, dass das Basiselement eine Hubinsel, ein Ponton und/oder ein Schiff
ist.
[0047] Ausführungsbeispiel 14 ist eine Vorrichtung nach Ausführungsbeispiel 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der Pfahl als ein Zylinder oder Quader ausgeführt ist.
[0048] Ausführungsbeispiel 15 ist eine Vorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele 12
bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfahl einen Innendurchmesser ab 4 m aufweist.
[0049] Ausführungsbeispiel 16 ist eine Vorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele 12
bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass am Schwenkmodul ein Vorschubelement angeordnet
ist, bevorzugt ein Hydraulikzylinder, durch den die Vorschubkraft für den Pfahl erzeugt
wird.
[0050] Ausführungsbeispiel 17 ist eine Vorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele 12
bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Winde zum Heben und Senken der
Abteufvorrichtung vorgesehen wird.
[0051] Ausführungsbeispiel 18 ist eine Vorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele 12
bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Abteufvorrichtung so ausgeführt ist, dass
der Abteufvorgang vollautomatisch bzw. mannlos durchführbar ist.
[0052] Ausführungsbeispiel 19 ist eine Vorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele 12
bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Abteufvorrichtung um eine Teilschnittmaschine
oder eine Vollschnittmaschine handelt.
[0053] Ausführungsbeispiel 20 ist eine Vorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele 12
bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass als Werkzeug zum Lösen des Gesteins Meißel und/oder
Schälmesser vorgesehen sind.
[0054] Ausführungsbeispiel 21 ist eine Vorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele 12
bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Abteufvorrichtung wenigstens eine Arretierung
gegenüber der Innenwand des Pfahls aufweist und dass sich die Abteufvorrichtung gegenüber
der Arretierung mit dem Abteufwerkzeug und/oder insgesamt zur Sohle hin bewegbar ist.
[0055] Ausführungsbeispiel 22 ist ein Verfahren nach einem der Ausführungsbeispiele 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, dass dass es sich bei dem Bauwerk um eine Windkraftanlage
und/oder eine Brücke handelt.
[0056] Ausführungsbeispiel 23 ist ein Verfahren nach einem der vorherigen Ausführungsbeispiele,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkmodul nach Erreichen der gewünschten Neigung
arretiert wird.
[0057] Ausführungsbeispiel 24 ist ein Verfahren nach einem der Ausführungsbeispiele 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Schwenkmodul um eine nachfolgende
Schwenkvorrichtung handelt.
[0058] Ausführungsbeispiel 25 ist eine Vorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele 12
bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Schwenkmodul um eine nachfolgende
Schwenkvorrichtung handelt.
[0059] Ausführungsbeispiele für die Schwenkvorichtung
[0060] Ausführungsbeispiel 25 ist eine Schwenkvorrichtung zum Verschwenken eines Pfahls
bei der Erstellung eines Unterwasserfundaments eines Bauwerks mit einem Trägerelement,
dass auf einem Basiselement der Errichtungsvorrichtung angeordnet ist, mit einem Schwenkkörper,
der über ein Drehlager und wenigstens ein Vorschubelement mit dem Trägerelement verbunden
ist, wobei am Schwenkkörper ein Führungselement für den Pfahl und ein Haltering mit
wenigstens einem am Haltering angeordneten Halteelement zum Arretieren des Pfahls
vorgesehen sind und mit einem zweiten Haltering, der mit wenigstens einem Halteelement
zum Arretieren des Pfahls versehen ist, der mit der Schwenkvorrichtung über wenigstens
ein Vorschubelement zur Erzeugung einer Vorschubkraft beweglich im Bezug auf die Schwenkvorrichtung
verbunden ist.
[0061] Ausführungsbeispiel 26 ist eine Schwenkvorrichtung nach Ausführungsbeispiel 25, dadurch
gekennzeichnet, dass das Vorschubelement ein Hydraulikzylinder ist.
[0062] Ausführungsbeispiel 27 ist eine Schwenkvorrichtung nach Ausführungsbeispiel 25 oder
26, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement eine Hubinsel, ein Ponton und/oder
ein Schiff ist.
[0063] Ausführungsbeispiel 28 ist eine Schwenkvorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele
25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement hydraulisch angetrieben ist.
[0064] Ausführungsbeispiel 29 ist eine Schwenkvorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele
25 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Haltering und der zweite Haltering
direkt übereinander angeordnet sind und mit wenigstens einem Vorschubelement verbunden
sind.
[0065] Ausführungsbeispiel 30 ist eine Schwenkvorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele
25 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsund Halteringe die gleiche Querschnittsform
wie der Pfahl aufweisen.
Bezugszeichenliste:
[0066]
- 6
- Pfahl
- 7
- Wasserspiegel
- 8
- Meeresgrund
- 9
- Boden
- 10
- Vorrichtung
- 11
- Arbeitsplattform
- 12
- Tragstütze
- 13
- Schwenkmodul
- 14
- Trägerelement
- 15
- Schwenkelement
- 16
- Schwenkzylinder
- 17
- Führungsring
- 18
- erster Haltering
- 19
- zweiter Haltering
- 20
- Halteelement
- 21
- Diagonaltraverse
- 22
- Arretierung
- 23
- Schubzylinder
- 24
- Abteufvorrichtung
- 25
- Winde
- 26
- Plattform
- 27
- Abbaueinheit
- 28
- Teleskoparm
- 29
- Walze
- 30
- Meißel
- 31
- Drehwerk
- 32
- Schwenkzylinder
- 33
- Teleskopzylinder
- 34
- Arretiereinheit
- 35
- Arm
- 36
- Wandanschluss
- 37
- Halteelement
- 38
- Windenanschlag
- 39
- Windenhaken
- 40
- Energieanschluss
- 41
- Versorgungsleitung
- 42
- Versorgungswinde
- 43
- Sohle
- 44
- Wasserspiegel im Pfahl
- 45
- Überschnitt
- 46
- Energieeinheit
- 47
- Arretierzylinder
- 48
- Rotationsrichtung
- 49
- Absenkrichtung
- 50
- Schwenkrichtung
- 51
- Teleskoprichtung
- 52
- Drehlager