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<ep-patent-document id="EP10715708B1" file="EP10715708NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2424958" kind="B1" date-publ="20181003" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCY..TRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNO....SM..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.63 (23 May 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2424958</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20181003</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>10715708.3</B210><B220><date>20100422</date></B220><B240><B241><date>20110914</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102009019744</B310><B320><date>20090502</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20181003</date><bnum>201840</bnum></B405><B430><date>20120307</date><bnum>201210</bnum></B430><B450><date>20181003</date><bnum>201840</bnum></B450><B452EP><date>20180605</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>C10G  27/00        20060101AFI20101123BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>KRAFTSTOFFFILTERVORRICHTUNG</B542><B541>en</B541><B542>FUEL FILTER DEVICE</B542><B541>fr</B541><B542>DISPOSITIF DE FILTRATION DE CARBURANT</B542></B540><B560><B561><text>WO-A1-2004/004869</text></B561><B561><text>DE-U1-202005 003 720</text></B561><B561><text>US-A- 5 141 714</text></B561><B561><text>US-A1- 2004 261 313</text></B561><B561><text>US-A1- 2008 283 446</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>EBERLE, Richard</snm><adr><str>Max-Braunstr. 34</str><city>66123 Saarbrücken</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>DEWES, Markus</snm><adr><str>Fasanenweg 22</str><city>66649 Oberthal</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>HYDAC FILTERTECHNIK GMBH</snm><iid>100143007</iid><irf>40cdh/130261/WO</irf><adr><str>Industriegebiet</str><city>66280 Sulzbach/Saar</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Bartels und Partner, Patentanwälte</snm><iid>101317785</iid><adr><str>Lange Strasse 51</str><city>70174 Stuttgart</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP2010002464</anum></dnum><date>20100422</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2010127770</pnum></dnum><date>20101111</date><bnum>201045</bnum></B871></B870></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Kraftstofffiltervorrichtung zum Reinigen von Kraftstoff, der mit organischen Inhaltsstoffen verunreinigt ist, wobei mittels einer Auftrenneinrichtung aus in den Fluiden enthaltenen Wassermolekülen Hydroxylradikale gebildet sind, die die Verunreinigungen, insbesondere organische Inhaltsstoffe, weitestgehend aufoxydieren und in Verbindungen, wie CO<sub>2</sub>, umwandeln.</p>
<p id="p0002" num="0002">Um die Betriebssicherheit von mit flüssigen Kraftstoffen zu versorgenden Antriebseinheiten, wie insbesondere Verbrennungsmotoren, sicherzustellen, ist eine Reinigung der Kraftstoffe unumgänglich. Insbesondere müssen, um das empfindliche Einspritzsystem vor Beschädigungen zu schützen, aus Dieselkraftstoffen, die außer mit mitgeführten Wasseranteilen häufig auch mit organischen Stoffen und Partikeln verunreinigt sind, mittels zugeordneter Filteranordnungen organische Stoffe und Partikel abgeschieden werden, die als Schmutzbeladung innerhalb der betreffenden Filteranordnung verbleiben.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die Wechselintervalle von Filteranordnungen hängen in der Regel von dem von der betreffenden Filteranordnung erzeugten Strömungswiderstand ab.</p>
<p id="p0004" num="0004">Mit zunehmender Schmutzbeladung des Filters steigt der am Filtermedium gebildete Differenzdruck und damit der Strömungswiderstand.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Durch die <patcit id="pcit0001" dnum="US20040261313A1"><text>US 2004/0261313 A1</text></patcit> ist ein gelförmiges Additiv im Stand der Technik bekannt, durch das es möglich ist, den Aschebestandteil eines Öls oder Abgases eines Motors zu reduzieren.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die <patcit id="pcit0002" dnum="US20080283446A1"><text>US 2008/0283446 A1</text></patcit> offenbart einen Kerosinfilter mit einer Titandioxidoberfläche zur Entfernung von Schwefelanteilen aus dem Kerosin.</p>
<p id="p0007" num="0007">In der <patcit id="pcit0003" dnum="WO2004004869A1"><text>WO 2004/004869 A1</text></patcit> wird ein Plasma-Rußfilter zur Verminderung von kohlenstoffhaltigen Partikelemissionen von Dieselmotoren beschrieben. In das Filtermaterial eines Abgfasfilterelements sind dabei Elektroden eingearbeitet.</p>
<p id="p0008" num="0008">Aus der <patcit id="pcit0004" dnum="DE202005003720U1"><text>DE 20 2005 003 720 U1</text></patcit> geht ein System zur Desinfektion von Flüssigkeiten mit einer geringen Leitfähigkeit hervor. Im Rahmen dieses Systems ist es unter anderem vorgesehen, Elektroden mit einer dotierten Diamantschicht zu versehen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die <patcit id="pcit0005" dnum="US5141714A"><text>US 5 141 714 A</text></patcit> zeigt einen Abgasfilter auf, der mit Elektroden versehen ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Im Hinblick auf diese Problematik stellt sich die Erfindung die Aufgabe, eine Filtervorrichtung zum Reinigen von Fluiden, insbesondere von Kraftstoffen zur Verfügung zu stellen, die, obgleich sie einfach und wirtschaftlich betreibbar ist, lange Standzeiten betreffender Filtermedien der Filtervorrichtung ermöglicht.</p>
<p id="p0011" num="0011">Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch eine Kraftstofffiltervorrichtung gelöst, die die Merkmale des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit aufweist.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0012" num="0012">Demgemäss besteht eine wesentliche Besonderheit der Erfindung darin, dass eine Auftrenneinrichtung vorgesehen ist, die die im betreffenden Kraftstoff enthaltenen Wassermoleküle derart auftrennt, dass Hydroxylradikale gebildet werden. Da Hydroxylradikale chemisch hochreaktive Oxydantien sind, werden organische Stoffe durch Kontakt mit Hydroxylradikalen weitestgehend aufoxydiert. Eine elektrolytisch arbeitende Auftrenneinrichtung weist die Elektrolysiereinrichtung mindestens eine bei der Elektrolyse anodisch wirkende Diamantelektrode innerhalb eines ein Filterelement aufnehmenden Gehäuseteiles auf.</p>
<p id="p0013" num="0013">Während organische Stoffe in Partikelform einen hohen Strömungswiderstand in Filtervorrichtungen verursachen, ist dies bei den durch das Aufoxydieren gebildeten Oxyden, beispielsweise CO<sub>2</sub>, nicht der Fall. Dieses Phänomen ist beispielsweise bei Russpartikelfilter im Abgasstrang von Verbrennungsmotoren bekannt. Hier wird eine Oxydation zu Asche durch Regenerierung des Filters, im Allgemeinen durch Hitzezufuhr, eingeleitet, um diese Partikel zu Asche und CO<sub>2</sub> zu veraschen. In ähnlicher Weise sieht die Erfindung bei Fluidfiltervorrichtungen eine "kalte" Oxydation mittels Hydroxylradikalen vor. Im Ergebnis ist eine Reinigungsvorrichtung geschaffen, die sich durch ein wirtschaftliches Betriebsverhalten auszeichnet, insbesondere im Hinblick auf die Verringerung von Filterwechselintervallen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Hinsichtlich der Erzeugung der Hydroxylradikale ist die Anordnung vorzugsweise so getroffen, dass die Auftrenneinrichtung Hydroxylradikale bildende, als Katalysator wirkende Medien aufweist.</p>
<p id="p0015" num="0015">Bei katalytisch arbeitender Auftrenneinrichtung ist mit besonderem Vorteil als Katalysator dienendes Titandioxid am oder im Filtermedium eines der Filtervorrichtung zugehörigen Filterelementes vorgesehen.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">Dabei kann die Anordnung vorteilhaft so getroffen sein, dass Titandioxid als Schicht auf dem Filtermedium aufgebracht ist.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die Wirksamkeit des Katalysators lässt sich auf einfache und vorteilhafte Weise dadurch verstärken, dass die Anordnung so getroffen ist, dass der Katalysator mit einer Lichtstrahlung, insbesondere im Wellenlängenbereich von 180 bis 300 nm, beaufschlagbar ist.</p>
<p id="p0018" num="0018">Diesbezüglich kann so vorgegangen werden, dass die Filtervorrichtung ein Gehäuseteil aufweist, das ein Fenster für einen Strahlungseintritt von natürlichem Licht oder durch eine künstliche Strahlungsquelle erzeugtem Licht zum Katalysator am Filtermedium bildet.</p>
<p id="p0019" num="0019">Alternativ kann bei einem strahlungsdicht abgeschlossenen Gehäuseteil der Filtervorrichtung eine Strahlungsquelle innerhalb des Gehäuseteiles vorgesehen sein.</p>
<p id="p0020" num="0020">Bei vorteilhaften Ausführungsbeispielen kann die Diamantelektrode an einer Endkappe des Filterelementes gebildet sein.</p>
<p id="p0021" num="0021">Zur Vervollständigung der Elektrolysiereinrichtung können elektrisch leitfähige, insbesondere aus Edelstahl gebildete Bestandteile des Filtermediums oder anderer Teile des Filterelementes als Kathode der Elektrolysiereinrichtung vorgesehen sein.</p>
<p id="p0022" num="0022">Hinsichtlich der Kontaktierung der anodisch und kathodisch wirksamen Elektroden für den Anschluss einer die Elektrolyse bewirkenden Gleichspannungsquelle kann von der im Dokument <patcit id="pcit0006" dnum="DE102004005202A1"><text>DE 10 2004 005 202 A1</text></patcit> aufgezeigten Technik Gebrauch gemacht werden.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">Nachstehend ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>in schematischer und lediglich in der Art einer Symbolskizze vereinfachter Darstellung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit katalytisch arbeitender Auftrenneinrichtung, wobei zwei alternative Möglichkeiten der Zufuhr einer Lichtstrahlung angedeutet sind, und</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine teils aufgeschnitten gezeichnete perspektivische Ansicht eines Filterelementes für ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem eine elektrolytische Auftrenneinrichtung vorgesehen ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0024" num="0024">Während bei der Elektrolyse von Wasser dieses üblicherweise in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird, lässt sich mittels spezieller Elektroden, beispielsweise mittels einer anodisch wirksamen Diamantelektrode, die durch eine Dotierung mit dem Element Bor elektrisch leitfähig ist, eine spezielle Wasserzersetzung erreichen, bei der anstelle von Sauerstoff und Wasserstoff hochreaktive Hydroxylradikale gebildet werden. Anstelle der Auftrennung mittels einer Elektrolysiereinrichtung lassen sich Hydroxylradikale jedoch auch mittels eines mit den mitgeführten Wassermolekülen in Kontakt stehenden Katalysators erzeugen, wofür sich Titandioxid sehr gut eignet. Anhand der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist die Erfindung anhand eines Beispieles erläutert, bei dem das Auftrennen der Wassermoleküle mit dem durch Titandioxid gebildeten Katalysator erfolgt.</p>
<p id="p0025" num="0025">Diesbezüglich ist in der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> eine lediglich symbolartig angedeutete Filtervorrichtung als Ganzes mit 2 bezeichnet, an deren Gehäuse 4 eine Kraftstoffzulaufleitung 6 und eine Kraftstoffablaufleitung 8 angeschlossen sind. Im Gehäuse 4 befindet sich ein Filtermedium 10. Zum Auftrennen des Wassers<!-- EPO <DP n="6"> --> in Wasserstoff und Hydroxylradikale ist das Filtermedium 10 mit einer Schicht aus als Katalysator wirkendem Titandioxid versehen.</p>
<p id="p0026" num="0026">Um die katalytische Wirkung des im Filtergehäuse 4 befindlichen Titandioxids und die Bildung der Hydroxylradikale zu verstärken, ist die Zufuhr elektromagnetischer Strahlung vorgesehen, im vorliegenden Fall in einem Wellenlängenbereich von 180 bis 300nm. In der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> sind zwei alternative Möglichkeiten der Strahlungszufuhr angedeutet. In einem Fall befindet sich innerhalb des Filtergehäuses 4 eine Lichtquelle 7. Obwohl lediglich eine Lichtquelle 7 zeichnerisch angedeutet ist, können mehrere Lichtquellen in geeigneter Anordnung und von beliebiger Bauweise vorgesehen sein, beispielsweise eine oder mehrere LED's.</p>
<p id="p0027" num="0027">Bei der alternativen Ausführungsform ist am Filtergehäuse 4 ein strahlungsdurchlässiges Wandteil vorgesehen, das ein vorzugsweise UV-durchlässiges Fenster bildet, durch das das Titandioxid mittels einer äußeren Lichtquelle 9 bestrahlbar ist. Diese äußere Lichtquelle 9 kann durch natürliches Licht oder, wie bei der innenliegenden Lichtquelle 7, durch eine Lampe oder mehrere Lampen beliebiger Bauweise sowie strahlende Körper jeder Art gebildet sein, vorzugsweise ebenfalls durch LED's.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die "kalte" Oxydation verhindert durch das Aufoxydieren organischer Schmutzbeladung einen zu raschen Aufbau des Strömungswiderstandes der Filtervorrichtung 2 durch ansteigenden Differenzdruck am Filtermedium 10, so dass sich die Filterstandzeit verlängert.</p>
<p id="p0029" num="0029">Bei dem Ausführungsbeispiel von <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> arbeitet die Auftrenneinrichtung elektrolytisch. Das in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> gezeigte Filterelement 1 weist ein Filtermedium 10 auf, das sich zwischen zwei Endkappen 12, 14 erstreckt, die jeweils mit einem zuordenbaren Endbereich 16, 18 des Filtermedium 10 verbunden sind, wobei sich zwischen dem Endbereich 16 und der Endkappe 12 ein<!-- EPO <DP n="7"> --> eine Art Isolationsschicht bildendes Klebstoffbett 26 befindet, während der andere Endbereich 18 des Filtermediums 10 zur Innenseite der unteren Endkappe 14 hin fluiddurchlässig ist. Das Filtermedium 10 stützt sich innenumfangsseitig an einem Stützrohr 20 ab.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die untere Endkappe 14 bildet an ihrer Innenseite eine im Betrieb anodisch wirksame Diamantelektrode 22. Dabei handelt es sich um eine nur wenige Nanometer dicke, kristalline Diamantschicht auf der elektrisch leitfähigen Endkappe 14, wobei der Diamant durch eine Dotierung mit dem Element Bor elektrisch leitfähig gemacht ist. Das elektrochemische Verhalten der Diamantelektrode 22 bei der Elektrolyse mit einer kathodisch wirksamen Elektrode, insbesondere aus Edelstahl, führt zu einer Auftrennung von Wassermolekülen in der Weise, dass anstelle von Wasserstoff und Sauerstoff hochreaktive Hydroxylradikale gebildet werden.</p>
<p id="p0031" num="0031">Hinsichtlich der Ausbildung der kathodisch wirkenden Elektrode kann innerhalb des Filtermediums 10, das in der Art einer Filtermatte mehrlagig aufgebaut sein, kann beispielsweise eine Gitterlage aus Edelstahl vorgesehen sein.</p>
<p id="p0032" num="0032">Hinsichtlich der Kontaktierung kann, wie bereits erwähnt, von der aus <patcit id="pcit0007" dnum="DE102004005202A1"><text>DE 10 2004 005 202 A1</text></patcit> bekannten Technik ausgegangen werden, in der mehrere Bauweisen für Kontaktierungseinrichtungen an Filterelementen offenbart sind und die an die Gegebenheiten beim Betrieb einer Elektrolysiereinrichtung anpassbar sind.</p>
<p id="p0033" num="0033">Ungeachtet dessen, ob eine katalytische Auftrennung von Wassermolekülen oder eine Elektrolyse angewendet wird, um Wassermoleküle in hochreaktive Hydroxylradikale und Wasserstoff aufzutrennen, erfolgt durch den Kontakt mit Hydroxylradikalen eine weitestgehende Oxydation organischer Stoffe. Dies führt sozusagen zu einer "kalten Veraschung" von organischen<!-- EPO <DP n="8"> --> Partikeln mit Entweichen von CO<sub>2</sub> und geringfügigsten, verbleibenden Veraschungsresten, durch die bei Verbleib am Filtermedium kein signifikanter Anstieg des Strömungswiderstandes verursacht wird.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Kraftstofffiltervorrichtung zum Reinigen von Kraftstoff, der mit organischen Inhaltsstoffen verunreinigt ist, wobei mittels einer Auftrenneinrichtung (10,14,22) aus in den Fluiden enthaltenen Wassermolekülen Hydroxylradikale gebildet sind, die die Verunreinigungen, insbesondere organische Inhaltsstoffe, weitestgehend aufoxydieren und in Verbindungen, wie CO<sub>2</sub>, umwandeln, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Auftrenneinrichtung eine Elektrolysiereinrichtung (10,14,22) aufweist und dass die Elektrolysiereinrichtung mindestens eine bei der Elektrolyse anodisch wirkende Diamantelektrode (22) innerhalb eines ein Filterelement (1) aufnehmenden Gehäuseteiles (4) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Filtervorrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Auftrenneinrichtung Hydroxylradikale bildende, als Katalysator wirkende Medien (10) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Filtervorrichtung nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> als Katalysator dienendes Titandioxid am oder im Filtermedium (10) eines der Filtervorrichtung zugehörigen Filterelementes (1) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Filtervorrichtung nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> Titandioxid als Schicht auf dem Filtermedium (10) aufgebracht ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Filtervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Katalysator zur Verstärkung seiner Wirksamkeit als Erzeuger der Hydroxylradikale mit einer Lichtstrahlung, insbesondere im Wellenlängenbereich von 180 bis 300 nm, beaufschlagbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Filtervorrichtung nach Anspruch 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sie ein Gehäuseteil (4) aufweist, das ein Fenster für einen Strahlungseintritt<!-- EPO <DP n="10"> --> von natürlichem Licht oder durch eine künstliche Strahlungsquelle (9) erzeugtem Licht zum Katalysator am Filtermedium (10) bildet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Filtervorrichtung nach Anspruch 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> eine Strahlungsquelle (7) innerhalb des Gehäuseteiles (4) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Filtervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Diamantelektrode (22) an einer Endkappe (14) des Filterelementes (2) gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Filtervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> elektrisch leitfähige, insbesondere aus Edelstahl gebildete Bestandteile des Filtermediums (10) des Filterelementes (1) als Kathode der Elektrolysiereinrichtung vorgesehen sind.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Fuel filter device for cleaning fuel contaminated with organic ingredients, wherein hydraulic hydroxyl radicals are formed by means of a separating device (10, 14, 22) from water molecules contained in the fluids, which oxidise the contaminants, in particular organic ingredients, as best possible and convert them into compounds like <b>CO<sub>2</sub>, characterised in that</b> the separating device comprises an electrolysing device (10, 14, 22) and <b>in that</b> the electrolysing device comprises at least one diamond electrode (22) acting anodically during electrolysis within a housing part (4) receiving a filter element (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Filter device according to Claim 1, <b>characterised in that</b> the separating device comprises media (10) which form hydroxyl radicals and act as a catalyst.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Filter device according to Claim 2, <b>characterised in that</b> titanium dioxide serving as catalyst is provided on or in the filter medium (10) of a filter element (1) belonging to the filter device.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Filter device according to Claim 3, <b>characterised in that</b> titanium dioxide is applied as a layer on the filter medium (10).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Filter device according to Claim 3 or 4, <b>characterised in that</b> the catalyst can be subjected to light radiation, in particular in the wavelength range of 180 to 300 nm, in order to increase its effectiveness as a generator of hydroxyl radicals.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Filter device according to Claim 5, <b>characterised in that</b> it comprises a housing part (4) which forms a window for an entrance of natural light or light radiation generated by an artificial radiation source (9) to the catalyst at the filter medium (10).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Filter device according to Claim 5, <b>characterised in that</b> a radiation source (7) is provided inside the housing part (4).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Filtering device according to one of the preceding Claims, <b>characterised in that</b> the diamond electrode (22) is formed on an end cap (14) of the filtering element (2).<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Filter device according to one of the preceding Claims, <b>characterised in that</b> electrically conductive components of the filter medium (10) of the filter element (1), in particular components formed of stainless steel, are provided as cathodes of the electrolysing device.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif de filtre de carburant pour nettoyer du carburant qui est sali par des matières organiques, des radicaux hydroxyles, qui oxydent dans la plus grande mesure les impuretés, notamment des matières organiques, et les transforment en composés, comme du CO<sub>2</sub>, étant formés au moyen d'un dispositif (10, 14, 22) de séparation à partir de molécules d'eau contenues dans les fluides, <b>caractérisé en ce que</b> le dispositif de séparation comprend un dispositif (10, 14, 22) d'électrolyse et <b>en ce que</b> le dispositif d'électrolyse comprend au moins une électrode (22) diamant, agissant comme anode lors de l'électrolyse, à l'intérieur d'une pièce (4) formant boîtier recevant un élément (1) de filtre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif de filtre suivant la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le dispositif de séparation comprend des milieux (10) formant des radicaux hydroxyles, agissant comme catalyseur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif de filtre suivant la revendication 2, <b>caractérisé en ce qu'</b>il est prévu du dioxyde de titane servant de catalyseur sur ou dans le milieu (10) de filtre d'un élément (1) de filtre associé au dispositif de filtre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif de filtre suivant la revendication 3, <b>caractérisé en ce qu'</b>il est déposé du dioxyde de titane en couche sur le milieu (10) de filtre.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif de filtre suivant la revendication 3 ou 4, <b>caractérisé en ce que</b> le catalyseur peut, pour renforcer son efficacité comme producteur des radicaux hydroxyles, être soumis à un rayonnement lumineux, notamment dans l'intervalle de longueur d'onde de 180 à 300 nm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif de filtre suivant la revendication 5, <b>caractérisé en ce qu'</b>il comprend une pièce (4) formant boîtier, qui forme une fenêtre pour une entrée de rayonnement de lumière naturelle ou de lumière artificielle produite par une force (9) de rayonnement vers le catalyseur sur le milieu (10) de filtre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif de filtre suivant la revendication 5, <b>caractérisé en ce qu'</b>il est prévu une source (7) de rayonnement à l'intérieur de la pièce (4) formant boîtier.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif de filtre suivant l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> l'électrode (22) diamant est formée sur un capuchon (14) d'extrémité de l'élément (2) de filtre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif de filtre suivant l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> des éléments constitutifs du milieu (10) de filtre de l'élément (1) de filtre, conducteurs de l'électricité, notamment en acier fin, sont prévus comme cathodes du dispositif d'électrolyse.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="151" he="135" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="117" he="188" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US20040261313A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20040261313</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="US20080283446A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20080283446</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="WO2004004869A1"><document-id><country>WO</country><doc-number>2004004869</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0007]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE202005003720U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>202005003720</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0008]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="US5141714A"><document-id><country>US</country><doc-number>5141714</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0009]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0006" dnum="DE102004005202A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102004005202</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0006">[0022]</crossref><crossref idref="pcit0007">[0032]</crossref></li>
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