[0001] Die Erfindung betrifft eine Treiberschaltung für eine LED gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Technisches Gebiet
[0002] Derartige Treiberschaltungen werden in Beleuchtungssystemen verwendet, um eine farbige
oder flächige Beleuchtung von Räumen, Wegen oder auch Fluchtwegen zu erreichen. Üblicherweise
werden dabei die Leuchtmittel von Betriebsgeräten angesteuert und bei Bedarf aktiviert.
Für eine derartige Beleuchtung werden organische oder anorganische Leuchtdioden (LED)
als Lichtquelle genutzt.
Stand der Technik
[0003] Zur Beleuchtung werden anstelle von Gasentladungslampen und Glühlampen immer häufiger
auch Leuchtdioden als Lichtquelle eingesetzt. Die Effizienz und Lichtausbeute von
Leuchtdioden wird immer stärker erhöht, so dass sie bei verschiedenen Anwendungen
der Allgemeinbeleuchtung bereits zum Einsatz kommen. Allerdings sind Leuchtdioden
Punktlichtquellen und strahlen stark gebündeltes Licht aus.
[0004] Heutige LED Beleuchtungssystem haben oft jedoch den Nachteil, dass aufgrund von Alterung
oder durch Austausch einzelner LEDs oder LED Module sich die Farbabgabe oder die Helligkeit
verändern kann. Zudem hat die Sekundäroptik einen Einfluss auf das Thermomanagement,
da die Wärmeabstrahlung behindert wird. Zudem kann es aufgrund von Alterung und Wärmeeinwirkung
zu einer Veränderung des Phosphors der LED kommen.
[0005] Eine Helligkeitsänderung ist oft nur mit einer aufwändigen Steuerschaltung möglich,
eine einfache Anschlußmöglichkeit an handelsübliche Dimmer ist nicht gegeben, da es
in Zusammenwirkung mit den meisten Dimmern zu einem Flackern des Lichtes kommt, oder
die Dimmer gar nicht funktionieren. Eine typische Treiberschaltung für LED ist in
Fig. 1 gezeigt, wobei diese Schaltung keine Vorrichtung enthält, die eine Kompatibilität
zu Dimmern sicherstellt und ein Dimmen mit den meisten handelsüblichen Dimmern für
Glühlampen nicht möglich ist.
[0006] Mit solchen Dimmern können beispielsweise über eine Phasenanschnittsdimmung oder
Phasenabschnittsdimmung klassische Leuchtmittel wie Glühlampen gedimmt, also in der
Helligkeit gesteuert, werden.
Darstellung der Erfindung
[0007] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Leuchtmittel und ein Verfahren bereitzustellen,
welches das einen störungsfreien und energiesparenden Betrieb durch ein Leuchtmittel
mit Leuchtdioden ohne die oben genannten Nachteile bzw. unter einer deutlichen Reduzierung
dieser Nachteile ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird für eine gattungsgemäße Vorrichtung erfindungsgemäß durch die
kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1. Besonders vorteilhafte Ausführungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0009] Die erfindungsgemäße Lösung für eine Vorrichtung zum Betreiben von LEDs (organische
oder anorganische Leuchtdioden) beruht auf dem Gedanken, dass eine Treiberschaltung
für eine LED einen Anschluss für eine Netzspannung, eine Filterschaltung und einen
Gleichrichter, eine Induktivität und zumindest einen Schalter aufweist.
[0010] Die Induktivität wird aufmagnetisiert, wenn der Schalter geschlossen ist, und die
Induktivität wird entmagnetisiert, wenn der Schalter geöffnet ist, und zumindest während
der Phase der Entmagnetisierung speist der Strom durch die Induktivität die LED. Ein
Kondensator ist mit einem ersten Anschluss an den Knotenpunkt zwischen Gleichrichter
und dem unidirektionalen Entkoppelglied angekoppelt, mit seinem zweiten Anschluss
an den LED Strom oder den Transformator gekoppelt. Somit erfolgt über diesen Kondensator
eine direkte oder indirekte Rückkopplung des LED Stromes, wobei durch diese Rückkopplung
eine gleichmäßige und definierte Ladung des Zwischenspeicherelements ermöglicht wird.
[0011] Auf diese Weise ist es möglich, eine sehr gleichbleibende und gleichmäßige Beleuchtung
(beispielsweise zur Ausleuchtung einer Fläche) durch ein Leuchtmittel mit Leuchtdioden
zu erreichen.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
[0012] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 zeigt den Stand der Technik
Fig. 2 zeigt eine Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung Nachfolgend wird
die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 2 mit einer Treiberschaltung
für eine LED erklärt.
[0013] Dargestellt ist eine Treiberschaltung für eine LED, aufweisend einen Anschluss für
eine Netzspannung, eine Filterschaltung L1, einen Gleichrichter GR, und einem Zwischenspeicherelement
C1, eine potentialgetrennte Schaltreglerschalung mit zumindest einem Schalter S1 und
einem Transformator L2, an dessen Ausgang zumindest eine LED angeschlossen ist, wobei
ein unidirektionales Entkoppelglied D1 zwischen dem Gleichrichter und dem Zwischenspeicherelement
C1 enthalten ist. Die Treiberschaltung weist eine Überwachungsschaltung U1 auf, welche
den Schalter S1 ansteuert. Über die Ansteuerung und Taktung des zumindest einen Schalters
S1, der mit der Primärseite L2p verbunden ist, wird der Transformator L2 abwechselnd
auf- und entmagnetisiert.
[0014] Ein Kondensator C3 ist mit einem ersten Anschluss an den Knotenpunkt zwischen Gleichrichter
GR und dem unidirektionalen Entkoppelglied D1 angekoppelt, und dieser Kondensator
C3 ist mit seinem zweiten Anschluss an den LED Strom ILED oder den Transformator L2
gekoppelt. Somit erfolgt über den Kondensator C3 eine direkte oder indirekte Rückkopplung
des LED Stromes ILED, wobei durch diese Rückkopplung eine gleichmäßige und definierte
Ladung des Zwischenspeicherelements C1 ermöglicht wird. In Kombination mit dem unidirektionalen
Entkoppelglied D1 und dem Gleichrichter GR wird somit auch eine gleichmäßige Stromaufnahme
über den Anschluss für die Netzspannung ermöglicht, da der Kondensator C3 mittels
der Rückkopplung hochfrequent umgeladen wird. Über die Kapazität des Kondensators
C3 und die Frequenz, mit der die Umladung erfolgt, wird die Menge an übertragener
Energie bestimmt.
[0015] Somit kann die erfindungsgemäße Treiberschaltung durch die gleichmäßige Stromaufnahme
eine Last für den Dimmer bilden, die einen problemlosen Betrieb, beispielsweise ohne
Flackern, auch beim Dimmen ermöglichen.
[0016] Wenn die Spannung am zweiten Anschluß des Kondensators C3 ein niedriges Potential
aufweist, dann wird der Kondensator C3 über den Gleichrichter GR geladen, während
das unidirektionale Entkoppelglied D1 einen direkten Stromfluß vom Gleichrichter GR
in das Zwischenspeicherelements C1 sperrt. Wenn die Spannung am zweiten Anschluß des
Kondensators C3 ein hohes Potential aufweist, entlädt sich der Kondensator C3 über
das Entkoppelglied D1 in das Zwischenspeicherelements C1, während nun der Gleichrichter
GR einen direkten Stromfluß vom Gleichrichter GR in das Zwischenspeicherelements C1
sperrt. Die dauernde Umladung des Kondensators C3 kann sich durch die hochfrequente
Taktung des Schalters S1 und der damit verbundenen hochfrequenten Spannungs- bzw.
Stromänderung im Ausgangskreis, insbesondere am Transformator L2 und gegebenenfalls
auch an der LED, ergeben.
[0017] Die Kopplung des Kondensators C3 an den LED Strom ILED kann über einen zweiten Transformator
erfolgen, dessen Primärwicklung L3a von dem LED Strom ILED durchflossen wird und dessen
Sekundärwicklung L3b an den Kondensator C3 gekoppelt ist.
[0018] Die Kopplung des Kondensators C3 an den Transformator L2 kann durch eine zusätzliche
Sekundärwicklung auf dem Transformator L2 erfolgen. Diese zusätzliche Sekundärwicklung
ist magnetisch an die weiteren Wicklungen des Transformator L2 gekoppelt.
[0019] Der zweite Anschluss des Kondensators C3 ist also vorzugsweise mit einer dem Kondensator
C3 in Serie geschalteten Induktivität L3b verbunden, wobei die Induktivität L3b entweder
als weitere Sekundärwicklung auf dem Transformator L2 oder als Sekundärwicklung eines
weiteren Transformators, dessen Primärwicklung L3a vom LED Strom ILED durchflossen
wird, ausgebildet ist.
[0020] Die Kopplung des Kondensators C3 an den LED Strom ILED kann auch indirekt erfolgen,
beispielsweise über einen zweiten Transformator, dessen Primärwicklung L3a parallel
zu den LED oder zumindest einzelnen LED geschaltet ist und dessen Sekundärwicklung
L3b an den Kondensator C3 gekoppelt ist. Eine indirekte Kopplung an den LED Strom
ILED ist beispielsweise eine Kopplung an den Transformator L2, da der Transformator
L2 die LED über die Glättungsschaltung (D2, C2) speist.
[0021] Grundsätzlich ist also mit dem Gleichrichter GR, dem Kondensator C3 und dem Entkoppelglied
D1 eine Rückkopplungsschaltung vorhanden, die eine gleichmäßige und definierte Ladung
des Zwischenspeicherelements C1 ermöglicht, wobei diese Rückkopplungsschaltung an
einen Ankopplungspunkt in der Treiberschaltung angeschlossen ist, der aufgrund der
Taktung des Schalters S1 ein alternierendes Spannungspotential aufweist (Da es sich
bei der Treiberschaltung um einen hochfrequent getakteten Schaltregler handelt, ist
nicht nur die Spannung über dem Schalter S1 eine sich hochfreuqent ändernde Spannung,
sondern auch die Potentiale über den beeinflussten passiven Komponenten ändern sich
aufgrund dieser Taktung).
[0022] Ein solcher Ankopplungspunkt kann beispielsweise der Anschluss an eine in Serie mit
dem Kondensator C3 geschaltete Induktivität L3b sein, wobei die Induktivität L3b beispielsweise
entweder als weitere Sekundärwicklung auf dem Transformator L2 oder als Sekundärwicklung
eines weiteren Transformators, dessen Primärwicklung L3a vom LED Strom ILED durchflossen
wird, ausgebildet sein kann.
[0023] Möglich wären auch andere Ankopplungspunkte, beispielweise an einem anderen Punkt
im Ausgangskreis (d.h. Sekundärseitig des Transformator L2, so zum Beispiel über der
LED).
[0024] Die Kopplung des Kondensators C3 an den LED Strom ILED kann aber auch dadurch indirekt
erfolgen, dass der Kondensator C3 primärseitig des Transformators L2 angekoppelt ist,
beispielsweise direkt oder über eine zusätzliche Induktivität an die Primärwicklung
L2p des Transformators L2. Es sind wie bereits erwähnt auch andere Ankopplungspunkte
möglich, beispielweise an einem anderen Punkt im Ausgangskreis (insbesondere sekundärseitig
des Transformator L2, so zum Beispiel über der LED).
[0025] Das Zwischenspeicherelement C1 kann durch einen Glättungskondensator gebildet werden.
Das Zwischenspeicherelement C1 kann alternativ durch eine Passive Valley Fill Schaltung
gebildet werden.
[0026] Die Überwachungsschaltung U1 kann beispielsweise eine integrierte Schaltung (beispielsweise
ein ASIC, Microcontroller oder DSP) sein.
[0027] Die Überwachungsschaltung U1 kann wie bereits erwähnt auch den Schalter S1 ansteuern.
In diesem Fall kann die Überwachungsschaltung U1 beispielsweise einerseits den Strom
durch den Schalter S1 mittels einer Stromerfassung Ip (beispielsweise einen Stromshunt)
überwachen und zusätzlich die aktuelle Amplitude der Versorgungsspannung Vin überwachen.
Zusätzlich kann die Ansteuerung des Schalters (S1) von weiteren Überwachungen abhängig
sein, beispielsweise von einer Überwachung der Entmagnetisierung der Induktivität
L2, der erfassten Spannung der LED oder der erfassten Amplitude des Stromes durch
die LED ILED. Vorzugsweise sind alle Rückführungen oder Überwachungen auf der Sekundärseite
potentialgetrennt ausgeführt, d.h. die Rückkopplung der auf der Ausgangsseite (Sekundärseite)
erfassten Signale zur Überwachungsschaltung U1 erfolgt über eine Potentialtrennung
(beispielsweise mittels Optokoppler oder Transformator). Vorzugsweise ist wie bereits
erläutert die Ausschaltdauer des Schalters S1 von der erfassten Amplitude des Stromes
durch die LED ILED abhängig.
[0028] Der Schalter S1 kann durch die Überwachungsschaltung U1 immer dann eingeschaltet
werden, wenn durch die Überwachungsschaltung U1 eine Entmagnetisierung des Transformators
L2 festgestellt wird. Ein Einschalten des Schalters S1 kann durch die Überwachungsschaltung
U1 auch so gesteuert werden, dass es immer erst bei entmagnetisiertem Transformator
L2 erfolgt. Eine Entmagnetisierung kann mittels der Überwachungsschaltung U1 beispielsweise
mittels einer Spannungsüberwachung über dem Transformator L2 (beispielsweise mittels
einer zusätzlichen Sekundärwicklung) oder über dem Schalter S1 festgestellt werden.
[0029] Die Ein- und / oder Ausschaltdauer des Schalters S1, welche durch die Überwachungsschaltung
U1 vorgegeben wird, kann von der erfassten Amplitude des Stromes durch die LED ILED
abhängig sein, wobei dabei eine Rückkopplung der auf der Ausgangsseite (Sekundärseite)
erfassten Signale, insbesondere des Stromes durch die LED ILED, über eine Potentialtrennung
erfolgt. Der Überwachungsschaltung U1 werden also die erfassten Signale vorzugsweise
über eine Potentialtrennung zugeführt. Vorzugsweise sinkt die Ein- und / oder Ausschaltdauer
des Schalters S1 aber nicht auf Null oder nahe Null ab. In einer einfachen Variante
kann beispielweise eine Begrenzung des Stromes durch die LED ILED durch eine Begrenzung
der Einschaltdauer erfolgen. Die Stromerfassung Ip kann aber auch direkt am Schalter
S1 erfolgen (beispielsweise bei einem sog. SENSE FET, der eine integrierte Überwachung
des Stromes enthält).
[0030] Wie bereits erläutert, kann die Ausschaltdauer des Schalters S1 von der erfassten
Amplitude des Stromes durch die LED ILED abhängig sein. Vorzugsweise ist die Rückführung
der Erfassung der Amplitude des Stromes durch die LED ILED potentialgetrennt ausgeführt
(d.h. die Regelschleife für die Abhängigkeit der Ausschaltdauer des Schalters S1).
Die Ausschaltdauer kann aber beispielsweise auch festgelegt sein (also fix eingestellt).
[0031] Die Ausschaltdauer des Schalters S1 kann beispielsweise auch vom Entmagnetisierungsstrom
des Transformators L2 direkt oder indirekt abhängig sein.
[0032] Der Schalter S1 kann immer dann eingeschaltet werden, wenn eine Entmagnetisierung
der Induktivität (L2) festgestellt wird.
[0033] Ein Einschalten kann aber auch immer erst bei entmagnetisierter Induktivität (L2)
erfolgen, zwischen dem Zeitpunkt der Entmagnetisierung und dem Wiedereinschalten kann
auch eine gewisse Zeitspanne liegen.
[0034] Die Überwachungsschaltung U1 kann beispielsweise die Spannung über dem Zwischenspeicherelement
C1 bzw. am (positiven) Ausgang des Gleichrichters GR1 erfassen oder auch, sofern vorhanden,
die Spannung vor dem Entkoppelglied bzw. den Spannungsunterschied über dem Entkoppelglied
(vorzugsweise durch je eine Spannungsmessung vor und hinter dem Entkoppelglied) erfassen.
In einer einfachen Variante erfolgt die Spannungsmessung mittels eines Spannungsteilers,
der die Spannung über dem Zwischenspeicherelement C1 bzw. am (positiven) Ausgang des
Gleichrichters GR1 abgreift und auf ein Potential herabsetzt, welches durch die Überwachungsschaltung
U1 ausgewertet werden kann.
[0035] Die Überwachungsschaltung U1 kann aber auch so ausgelegt sein (beispielsweise in
Hochvolttechnologie), dass sie direkt die Spannung über dem Zwischenspeicherelement
C1 bzw. am (positiven) Ausgang des Gleichrichters GR1 erfassen kann.
[0036] Die Überwachungsschaltung U1 kann diskret aufgebaut sein, sie kann aber auch wie
erwähnt als integrierte Schaltung ausgeführt sein. Bei dem Einsatz einer integrierten
Schaltung als Überwachungsschaltung U1 können weitere Funktionen wie beispielsweise
die direkte Ansteuerung des Schalters S1 mit integriert werden.
[0037] Der Transformator L2 kann bei seiner Entmagnetisierung eine Glättungsschaltung speisen,
die durch einen Gleichrichter D2 und eine Kondensator C2 gebildet wird. In einer einfachen
Variante kann aber auch eine LED als Glättungselement die Funktion des Gleichrichters
D2 übernehmen und auf weitere Glättungselemente teilweise oder komplett verzichtet
werden. Es ist aber auch möglich, dass die LED an der Sekundärseite L2s des Transformators
L2 direkt in antiparalleler Verschaltung angeschlossen sind, wobei der Transformator
L2 beispielsweise durch Nutzung einer Mittelanzapfung auf der Sekundärseite L2s zwei
gegensinnige Spannungen erzeugen kann, die zeitlich aufeinanderfolgend die Sekundärseite
speisen. Somit ergibt sich ein sekundärseitiger Strom mit wechselnder Amplitude, der
als Speisung für eine Primärwicklung L3a und somit auch für Speisung der Rückkopplungsschaltung
dienen kann. Dies wäre ein Beispiel für den Fall, das die Rückkopplungsschaltung direkt
durch den LED Strom ILED gespeist wird.
[0038] Es kann auch eine sekundärseitigen Wandlerschaltung vorgesehen sein, die den Strom
durch die LED stellt oder regelt. Diese weitere Wandlerschaltung kann auf die Glättungsschaltung
D2, C2 folgen und einen zusätzlichen Schalter aufweisen, der eine zusätzliche sekundärseitige
Drossel (also eine weitere Induktivität) taktet. Die LED kann durch die Auf- und Entladung
dieser zusätzlichen sekundärseitigen Drossel mit Energie gespeist werden.
[0039] Der Ankopplungspunkt für die Rückkopplungsschaltung kann auch mit der zusätzlichen
sekundärseitigen Drossel verknüpft sein. Beispielsweise kann die Kopplung des Kondensators
C3 an den LED Strom ILED über einen zweiten Transformator derart erfolgen, das die
zusätzliche sekundärseitige Drossel gleichzeitig als Primärwicklung L3a wirkt und
mit der Sekundärwicklung L3b gekoppelt ist.
[0040] Es kann aber auch in Serie mit der zusätzlichen sekundärseitigen Drossel eine Primärwicklung
L3a angeordnet sein, die mit der Sekundärwicklung L3b gekoppelt ist und zur Speisung
der Rückkopplungsschaltung dient.
[0041] Der Transformator L2 wird aufmagnetisiert, wenn der Schalter geschlossen ist, und
der Transformator L2 wird entmagnetisiert, wenn der Schalter S1 geöffnet ist, und
zumindest während der Phase der Entmagnetisierung speist der Strom durch den Transformator
L2 direkt oder indirekt die LED.
[0042] Es kann also die Treiberschaltung durch hochfrequentes Takten des Schalters S1 Energie
über den Transformator L2 an die LED übertragen. Der Schalter S1 kann beispielsweise
ein Feldeffekttransistor, wie beispielsweise ein MOSFET, oder ein Bipolartransistor
sein.
[0043] Die magnetisch an die Primärwicklung L2p gekoppelte Sekundärwicklung L2s ist vorzugsweise
mit einer Glättungsschaltung mit einem Gleichrichter D2 und einem Kondensator C2 verbunden,
an welche die LED angeschlossen werden können. Der Gleichrichter (D2) an der Sekundärwicklung
L2s des Transformators kann durch eine Diode D2 oder auch durch einen Vollweggleichrichter
gebildet werden.
[0044] Die Induktivität L2 kann bei ihrer Entmagnetisierung eine Glättungsschaltung speisen,
diese Glättungsschaltung kann beispielsweise ein Kondensator C2 oder ein LC (Kondensator-Induktivität
C2-LG3) oder CLC (Kondensator-Induktivität - Kondensator C2-LG3-CG3) Filter sein.
[0045] Die Sekundärseite mit der Glättungsschaltung ist vorzugsweise so ausgelegt, dass
eine Konstantstromspeisung der LED ermöglicht wird.
[0046] Das unidirektionale Entkoppelglied D1 kann durch eine Diode gebildet werden.
[0047] Zwischen den Knotenpunkt zwischen Gleichrichter GR und dem unidirektionalen Entkoppelglied
D1 kann optional eine zusätzliche Diode zwischengeschaltet werden, vorzugsweise eine
schnelle Diode, wobei dabei zusätzlich ein Kondensator über den Ausgängen des Gleichrichters
GR angeordnet sein kann. Es kann auch zwischen dem Gleichrichter GR und dem Knotenpunkt
von unidirektionalen Entkoppelglied D1 und Kondensator C3 eine Induktivität als Stützdrossel
angeordnet sein. Die Stützdrossel kann dabei Energie zwischenspeichern, während ein
Strom von dem Gleichrichter GR in die Treiberschaltung fließt, und diese während einer
Entmagnetisierungsphase wieder abgeben.
[0048] Es ist gemäß der Erfindung auch möglich, dass der Transformator L2 über mehr als
einen Schalter angesteuert wird, es sind grundsätzlich ganz verschiedene Schaltreglertopologien
einsetzbar, wie beispielsweise ein isolierter Durchflußwandler oder ein isolierter
Halbbrückenwandler. Dabei kann der Ablauf der Auf- und Entmagnetisierung des Transformator
L2 von der Anordnung der Schalter abhängig sein.
[0049] Der Schaltregler kann natürlich auch unter Ausnutzung einer Resonanzüberhöhung betrieben
werden, beispielsweise mit einem Serien- oder Parallelresonanzkreis, um die Schaltverluste
in den Schaltelementen (z.B. im Schalter S1) zu minimieren.
[0050] Es kann somit Leuchtmittel mit einem Sockel zum Einsatz des Leuchtmittels in einen
handelsüblichen Lampensockel, aufweisend eine erfindungsgemäße Treiberschaltung für
eine LED gebildet werden.
[0051] Es kann zumindest ein Teil der Treiberschaltung in den Sockel integriert sein.
[0052] Die Treiberschaltung kann an einen handelüblichen Dimmer angeschlossen werden. Die
Treiberschaltung kann derart ausgelegt sein, dass über den Dimmer die Spannung, die
über dem Zwischenspeicherelement C1 abfällt, gesteuert werden kann und somit die Helligkeit
der LED gesteuert werden kann. Durch die erfindungsgemäße Rückkopplungsschaltung kann
eine gleichmäßige Ladung des Zwischenspeicherelements C1 erfolgen, wobei durch die
Stellung des Dimmers die Menge der gespeisten Energie vorgegeben werden kann. Desto
länger die Zeitphase ist, in der der Dimmer eine Netzspannung durchlässt, desto höher
kann die Spannung über dem Zwischenspeicherelement C1 aufgrund der gleichmäßigen Ladung
durch die Rückkopplungsschaltung werden. Über diese Spannung (über dem Zwischenspeicherelement
C1) kann durch die Treiberschaltung direkt oder indirekt die Helligkeit der LED eingestellt
werden. Beispielsweise steht bei einem fixen Betrieb des Schalters S1 (also mit festgelegter
Frequenz und Tastverhältnis) der Strom durch LED ILED in direkter Abhängigkeit zu
der Spannung über dem Zwischenspeicherelement C1.
1. Treiberschaltung für eine LED, aufweisend einen Anschluss für eine Netzspannung, eine
Filterschaltung, einen Gleichrichter (GR), und einem Zwischenspeicherelement (C1),
eine potentialgetrennte Schaltreglerschalung mit zumindest einem Schalter (S1) und
einem Transformator (L2), an dessen Ausgang zumindest eine LED angeschlossen ist,
wobei ein unidirektionales Entkoppelglied (D1) zwischen dem Gleichrichter und dem
Zwischenspeicherelement (C1) enthalten ist,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Kondensator (C3) mit einem Anschluß an den Knotenpunkt zwischen Gleichrichter
(GR) und dem unidirektionalen Entkoppelglied (D1) angekoppelt ist, und dieser Kondensator
(C3) mit seinem anderen Anschluß an den Transformator (L2) gekoppelt ist,
wobei die Kopplung des Kondensators (C3) an den Transformator (L2) durch eine zusätzliche
Sekundärwicklung auf dem Transformator (L2) erfolgt.
2. Treiberschaltung für eine LED,
aufweisend einen Anschluss für eine Netzspannung, eine Filterschaltung, einen Gleichrichter
(GR), und einem Zwischenspeicherelement (C1),
eine potentialgetrennte Schaltreglerschalung mit zumindest einem Schalter (S1) und
einem Transformator (L2), an dessen Ausgang zumindest eine LED angeschlossen ist,
wobei ein unidirektionales Entkoppelglied (D1) zwischen dem Gleichrichter und dem
Zwischenspeicherelement (C1) enthalten ist,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Kondensator (C3) mit einem Anschluß an den Knotenpunkt zwischen Gleichrichter
(GR) und dem unidirektionalen Entkoppelglied (D1) angekoppelt ist, und dieser Kondensator
(C3) mit seinem anderen Anschluß an den LED Strom gekoppelt ist,
wobei die Kopplung des Kondensators (C3) an den LED Strom über einen zweiten Transformator
erfolgt, dessen Primärwicklung (L3a) von dem LED Strom durchflossen wird und dessen
Sekundärwicklung (L3b) an den Kondensator (C3) gekoppelt ist.
3. Treiberschaltung für eine LED, nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zwischenspeicherelement (C1) durch einen Glättungskondensator gebildet wird.
4. Treiberschaltung für eine LED, nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zwischenspeicherelement (C1) durch eine Passive Valley Fill Schaltung gebildet
wird.
5. Treiberschaltung für eine LED, nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schalter (S1) immer dann eingeschaltet wird, wenn eine Entmagnetisierung des
Transformators (L2) festgestellt wird.
6. Treiberschaltung für eine LED, nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Einschalten immer erst bei entmagnetisiertem Transformator (L2) erfolgt.
7. Treiberschaltung für eine LED, nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ein- und / oder Ausschaltdauer des Schalters (S1) von der erfassten Amplitude
des Stromes durch die LED abhängig ist.
8. Treiberschaltung für eine LED, nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Transformator (L2) bei seiner Entmagnetisierung eine Glättungsschaltung (D2.
C2) speist.
9. Treiberschaltung für eine LED, nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das unidirektionale Entkoppelglied (D1) durch eine Diode gebildet wird.
10. Leuchtmittel mit einem Sockel zum Einsatz des Leuchtmittels in einen handelsüblichen
Lampensockel, aufweisend eine Treiberschaltung für eine LED nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
1. Driver circuit for an LED, having a connection for a mains voltage, a filter circuit,
a rectifier (GR) and a buffer storage element (C1),
an isolated switching regulator circuit having at least one switch (S1) and a transformer
(L2), to the output of which at least one LED is connected,
a unidirectional decoupling element (D1) being included between the rectifier and
the buffer storage element (C1),
characterized in that one connection of a capacitor (C3) is coupled to the node between the rectifier (GR)
and the unidirectional decoupling element (D1), and the other connection of this capacitor
(C3) is coupled to the transformer (L2),
the capacitor (C3) being coupled to the transformer (L2) by means of an additional
secondary winding on the transformer (L2).
2. Driver circuit for an LED,
having a connection for a mains voltage, a filter circuit, a rectifier (GR) and a
buffer storage element (C1),
an isolated switching regulator circuit having at least one switch (S1) and a transformer
(L2), to the output of which at least one LED is connected,
a unidirectional decoupling element (D1) being included between the rectifier and
the buffer storage element (C1),
characterized in that one connection of a capacitor (C3) is coupled to the node between the rectifier (GR)
and the unidirectional decoupling element (D1), and the other connection of this capacitor
(C3) is coupled to the LED current,
the capacitor (C3) being coupled to the LED current via a second transformer, the
primary winding (L3a) of which has the LED current flowing through it and the secondary
winding (L3b) of which is coupled to the capacitor (C3).
3. Driver circuit for an LED according to either of Claims 1 and 2,
characterized in that
the buffer storage element (C1) is formed by a smoothing capacitor.
4. Driver circuit for an LED according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that
the buffer storage element (C1) is formed by a passive valley fill circuit.
5. Driver circuit for an LED according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that
the switch (S1) is switched on whenever demagnetization of the transformer (L2) is
determined.
6. Driver circuit for an LED according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that
switching-on is always carried out only when the transformer (L2) is demagnetized.
7. Driver circuit for an LED according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that
the switched-on and/or switched-off duration of the switch (S1) depends on the recorded
amplitude of the current through the LED.
8. Driver circuit for an LED according to one of Claims 1 to 7,
characterized in that the transformer (L2) supplies a smoothing circuit (D2, C2) during its demagnetization.
9. Driver circuit for an LED according to one of Claims 1 to 8,
characterized in that
the unidirectional decoupling element (D1) is formed by a diode.
10. Luminous means having a cap for using the luminous means in a commercially available
lamp cap, having a driver circuit for an LED according to one of the preceding claims.
1. Circuit pilote pour LED, présentant
une borne de raccordement à la tension du réseau, un circuit de filtre, un redresseur
(CR) et un élément intermédiaire d'accumulation (C1),
un circuit régulateur de commutation libre de potentiel présentant au moins un commutateur
(S1) et un transformateur (L2) à la sortie duquel est raccordée au moins une LED,
un organe (D1) de découplage unidirectionnel étant prévu entre le redresseur et l'élément
intermédiaire d'accumulation (C1), caractérisé en ce que
un condensateur (C3) est raccordé par une borne au point de noeud situé entre le redresseur
(GR) et l'organe de découplage unidirectionnel (D1),
en ce que ce condensateur (C3) est raccordé par son autre borne au transformateur (L2) et
en ce que le raccordement du condensateur (C3) au transformateur (L2) s'effectue par l'intermédiaire
d'un enroulement secondaire supplémentaire du transformateur (L2) .
2. Circuit pilote pour LED présentant
une borne de raccordement à la tension du réseau, un circuit de filtre, un redresseur
(GR) et un élément intermédiaire d'accumulation (C1),
un circuit régulateur de commutation libre de potentiel présentant au moins un commutateur
(S1) et un transformateur (L2) à la sortie duquel est raccordée au moins une LED,
un organe (D1) de découplage unidirectionnel étant prévu entre le redresseur et l'élément
intermédiaire d'accumulation (C1), caractérisé en ce que
un condensateur (C3) est raccordé par une borne au point de noeud situé entre le redresseur
(GR) et l'organe de découplage unidirectionnel (D1),
en ce que ce condensateur (C3) est raccordé au courant LED par son autre borne et
en ce que le raccordement du condensateur (C3) au courant de LED s'effectue par l'intermédiaire
d'un deuxième transformateur dont l'enroulement primaire (L3a) est traversé par le
courant de LED et dont l'enroulement secondaire (L3b) est raccordé au condensateur
(C3).
3. Circuit pilote pour LED selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'élément intermédiaire d'accumulation (C1) est formé par un condensateur de lissage.
4. Circuit pilote pour LED selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément intermédiaire d'accumulation (C1) est formé par un circuit dit "Passive
Valley Fill".
5. Circuit pilote pour LED selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le commutateur (S1) est toujours branché lorsqu'une démagnétisation du transformateur
(L2) est constatée.
6. Circuit pilote pour LED selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le branchement ne s'effectue jamais que lorsque le transformateur (L2) est démagnétisé.
7. Circuit pilote pour LED selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la durée de branchement et/ou de débranchement du commutateur (S1) dépend de l'amplitude
détectée du courant traversant la LED.
8. Circuit pilote pour LED selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le transformateur (L2) alimente un circuit de lissage (D2, C2) lorsqu'il est démagnétisé.
9. Circuit pilote pour LED selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'organe de découplage unidirectionnel (D1) est formé par une diode.
10. Moyen d'éclairage doté d'un socle destiné à insérer le moyen d'éclairage dans un socle
habituel de lampe, et présentant un circuit pilote pour LED selon l'une des revendications
précédentes.