[0001] Die Erfindung betrifft eine Duschtasse als wasserdichte Bodenwanne zur Verwendung
bei Duschen, Nasszellen oder dergleichen. Zweck derartiger Duschtassen ist es, die
Bildung eines vorzugsweise zum umgebenden Boden ebenerdigen Aufbaus in der Verwendung
bei Duschen zu ermöglichen, wobei der erforderliche Wasserablauf zu gewährleisten
ist.
[0002] Duschtassen der vorliegenden Art können des Weiteren gleichfalls verwendet werden,
um andere Nassbereiche, beispielsweise den Bereich vor einer Dusche, auf sichere Weise
zu entwässern. Somit ist die Verwendung nicht zwingend auf eine Dusche beschränkt,
wenngleich dies der Regelanwendungsfall ist.
[0003] Der Bodenbereich von Duschen wird in herkömmlicher Weise vielfach in Form von Bodenwannen
ausgeführt, bei denen einteilig ein aus Kunststoff oder Metall gefertigtes Element
auf dem umgebenden Boden aufgesetzt ist. Durch diese Lösung ist es in einfacher Weise
möglich, einerseits einen wasserdichten Bereich zu schaffen, als auch die notwendige
Stabilität durch die Formgebung der Wanne zu gewährleisten.
[0004] Aufgrund der zunehmenden Anforderung, dass jedoch der Boden der Dusche eben mit dem
umgebenden Boden auszuführen ist, stellt sich vielfach das Problem, einen tragfähigen
Boden zu schaffen, der zugleich den notwendigen Wasserablauf gewährleistet. Zu diesem
Zweck sind aus dem Stand der Technik Bausätze bekannt, bei denen ein Formkörper aus
Kunststoffschaum direkt ohne Estrich auf den Untergrund im Bereich der Dusche aufgesetzt
wird. Dieser Formkörper weist das notwendige Gefälle auf, um den Wasserablauf sicherstellen
zu können. Zur Realisierung des eigentlichen Bodenbelags werden weiterhin im Stand
der Technik diese Formkörper mit einer großformatigen Fliesenschicht belegt.
[0005] Eine vergleichbare Ausführung mit einem wabenförmigen Formkörper mit oberseitiger
wasserdichter Sperrschicht offenbart die
EP 2 206 456 A2. Hierbei ist weiterhin vorgesehen, dass im Randbereich zu den Wänden anstelle der
vorgesehenen Fliesen ein Dichtwinkel aufgesetzt wird, um den kritischen Eckbereich
sicher abdichten zu können.
[0006] Ein weiteres Beispiel für eine derartige Duschtasse offenbart die Druckschrift
DE 20 2008 011 651 U1, wobei zur Erhöhung der Steifigkeit des Formkörpers dieser beidseitig mit einer armierten
Mörtelschicht versehen ist. Somit wird neben der Verbesserung der Steifigkeit zugleich
die Haftung für einen Fliesenkleber verbessert. Zur Sicherstellung der Wasserdichtigkeit
des Bodens ist es hierbei erforderlich, dass die Fliesen mit einem langzeitstabilen
Dichtungsmittel verfugt werden.
[0007] Eine alternative Ausführung offenbart die Druckschrift
DE 10 2006 007 471 A1 mit einem unterseitigen Grundkörper aus einem Kunststoffschaum, auf dem auf der Oberseite
eine Kunststofffolie als wasserdichte Sperrschicht aufgebracht ist. Somit wird verhindert,
dass Wasser durch Risse in der Fuge zwischen Fliesen durchsickern kann. Die elastische
Kunststofffolie ist wiederum derart beschichtet, dass mittels regulärem Fliesenkleber
großformatige Fliesen aufgeklebt werden können.
[0008] Gemäß der Schrift
DE 101 31 338 A1 ist der Randbereich einer Duschtasse einer stärkeren Belastung unterworfen, was insbesondere
auf das im Gegensatz zum umgebenden Boden einsetzende Gefälle und der abweichenden
Nachgiebigkeit der Duschtasse zurückzuführen ist. Daher wird vorgeschlagen, im umlaufenden
Randbereich eine Verstärkung einzubringen, die im Randbereich auftretende punktuelle
Lasten auf eine größere Fläche verteilt und Schäden an den Fliesen und/oder im Aufbau
der Duschtasse verhindert.
[0009] Insofern ist es im Stand der Technik möglich, den ausgewählten Bodenbelag für das
gesamte Bad in Form von großformatigen Fliesen gleichfalls in der Verwendung als Boden
einer Dusche zu realisieren. Als besonders problematisch hat es sich jedoch herausgestellt,
dass bei einem derartigen Aufbau ausschließlich die Verwendung vorwiegend großer Fliesen
zulässig ist.
[0010] Bei dem Einsatz von Fliesen mit kleiner Kantenlänge kommt es im Falle einer punktförmigen
Belastung, zum Beispiel durch Rollstühle, zu einem Einknicken des unter den Fliesen
befindlichen Formkörpers. Dies liegt darin begründet, dass der vorteilhafte Formkörper
sowie eine darüber angebrachte wasserdichte Kunststofffolie keine ausreichende Druckfestigkeit
aufweist, sofern die Last nicht großflächig verteilt wird. In Folge der unzulässigen
Anwendung kleiner Fliesen unter hoher Last kommt es zu einer dauerhaften Schädigung,
so dass in aller Regel ein Austausch des kompletten Unterbaus erforderlich wird. Diese
erheblichen Reparaturkosten sind keinesfalls akzeptabel, zumal eine Behebung der Grundproblematik
bei dem Einsatz kleiner Fliesen nicht möglich ist.
[0011] Daher werden im Stand der Technik üblicherweise vorwiegend sehr große Fliesen zur
Bildung entsprechenden Bodenbelages zum Einsatz kommen, zumindest sofern eine Punktbelastung,
beispielsweise durch Rollstühle, zu befürchten ist.
[0012] Um eine Verbesserung der Steifigkeit zu erreichen, werden in der Schrift
DE 10 2005 046 332 A1 zweierlei Maßnahmen vorgeschlagen, so dass die Duschtasse im Ergebnis auch mit kleinformatigen
Fliesen belegt werden kann. Hierzu ist es einerseits erforderlich, den üblichen Formkörper
beidseitig mit einer armierten Haftvermittlungsschicht zu versehen, wodurch die Biegesteifigkeit
der Duschtasse deutlich erhöht werden kann. Die Haftvermittlungsschicht hat ansonsten
die Aufgabe, eine feste Verbindung zwischen Fliesenkleber und Formkörper herzustellen.
Als zweite Notwendigkeit zur Zulassung kleinformatiger Fliesen wird die deutliche
Erhöhung der Dichte des Formkörpers angesehen, womit dessen Druckfestigkeit steigt
und die Gefahr des Eindrückens vermindert wird.
[0013] Nachteilig bei vorheriger Ausführung ist zunächst, dass kein üblicher Werkstoff für
den Formkörper eingesetzt werden kann, was mit erhöhtem Aufwand und höheren Kosten
in der Beschaffung einhergeht. Wesentlicher Nachteil bei vorheriger Ausführung ist
jedoch, dass es erforderlich ist, auch die Unterseite des Formkörpers zur Realisierung
der Duschtasse mit entsprechender Steifigkeit mit einer armierten Haftvermittlungsschicht
zu versehen. Hierdurch wird die bei einem Formkörper aufgrund dessen üblicher Herstellung
aus einem Kunststoffschaum naturgemäß gegebene Nachgiebigkeit aufgehoben, so dass
eine Anpassung an eine geringe Unebenheit des Untergrundes, in aller Regel des Betonbodens,
nicht mehr gegeben ist.
[0014] Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Unterbau zur Verwendung bei
Duschen zu realisieren, bei dem es ermöglicht ist, einen beliebigen Bodenbelag, insbesondere
kleinformatige Fliesen, einsetzen zu können, und hierbei die Nachteile der vorherigen
Ausführung vermieden werden.
[0015] Die vorliegende Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Ausführung gemäß Anspruch
1 gelöst.
[0016] Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0017] Eine gattungsgemäße Duschtasse umfasst zunächst einmal einen aus Kunststoffschaum
hergestellten Formkörper. Hierbei weist der Formkörper eine aus dem Stand der Technik
bekannte Grundform, mit einer planaren Fläche auf der Unterseite und einem Gefälle
auf der Oberseite auf. Die Ausführungsform der Unterseite ist grundsätzlich beliebig,
wobei eine verformungsfreie Lastübertragung auf den Untergrund möglich sein muss,
und insofern ist eine planare Fläche die kostengünstigste und einfachste Variante.
Jedoch wäre es ebenso möglich, die Unterseite mit Ausnehmungen oder Profilierungen
zu versehen. Weiterhin ist die Ausführung des Gefälles zunächst nebensächlich, wobei
diese in der Regel wenige Grad beträgt. Als einfachste und am häufigsten anzutreffende
Form ist der Formkörper in der Draufsicht als Rechteck ausgeführt. Hiervon abweichende
Formen sind jedoch unerheblich hinsichtlich der Verwendung der erfindungsgemäßen Lösung.
Weiterhin besitzt der Formkörper eine Ausnehmung zur Ermöglichung des Wasserablaufs.
[0018] Des Weiteren umfasst die Duschtasse einen Wasserablauf, welcher entsprechend in der
Ausnehmung im Formkörper angeordnet ist. Dieser ist in der Anwendung zweckbestimmt
mit der Gebäudeentwässerung zur Ableitung des Wassers zu verbinden. Hierbei weist
der Wasserablauf einen zumindest abschnittsweise umlaufenden Bund auf. Dieser dient
zur Verhinderung einer für Wasser durchdringbaren Spaltbildung hin zum Formkörper.
Insofern ist der Bund am Wasserablauf auf dem Formkörper aufzulegen.
[0019] Zur Verhinderung eines Wassereintritts in den Formkörper ist oberhalb desselben eine
wasserdichte Sperrschicht angeordnet. Hierbei überdeckt die wasserdichte Sperrschicht
die gesamte Oberseite des Formkörpers und zumindest abschnittsweise den Bund am Wasserablauf.
Da der Bund als Teil des Wasserablaufs seinerseits wasserdicht ist, bedarf es keiner
vollständigen Überdeckung des Bundes. Hinreichend ist es, wenn die Sperrschicht bis
über den Bund ragt. Hierbei ist es unerheblich, aus welchen Materialien die Sperrschicht
besteht und ob diese ein- oder mehrteilig ausgeführt ist, sofern sichergestellt ist,
dass kein Wasser zum Formkörper gelangt.
[0020] In der späteren Verwendung der erfindungsgemäßen Duschtasse ist gattungsgemäß die
Anordnung von Bodenplatten erforderlich. Diese werden hierzu oberhalb der Sperrschicht
aufgebracht. Die Aufbringung der Bodenplatten kann hierbei beliebig erfolgen, wobei
diese sowohl lose aufgelegt als auch aufgeklebt sein können. Des Weiteren ist die
Art der Bodenplatten nebensächlich, wobei diese sowohl Fliesen als auch Holzbeläge
sein können.
[0021] Insofern stellt die gattungsgemäße Duschtasse einen Unterbau zur Verwendung bei Duschen
vor, bei dem sichergestellt ist, dass das Wasser gezielt zu einem Wasserablauf geführt
wird und nicht in den Formkörper eindringen kann. Weiterhin ist es möglich, beliebige
Bodenplatten auf der gattungsgemäßen Duschtasse auflegen zu können, wobei ohne die
erfindungsgemäße Ausführung ausschließlich großformatige Bodenplatten bzw. Fliesen
zulässig sind.
[0022] Zur Lösung der Aufgabe wird nunmehr erfindungsgemäß auf dem Formkörper und/oder auf
dem Bund eine Tragschicht aufgebracht, wobei die Tragschicht eine Biegesteifigkeit
E·I von mindestens 1000 kN cm
2/m besitzt.
[0023] Durch die Verwendung einer Tragschicht ist es erstmalig ermöglicht, beliebige Bodenplatten
verwenden zu können. Demzufolge wird es ermöglicht, auch kleinformatige Fliesen einzusetzen,
ohne befürchten zu müssen, dass ein Eindrücken der Fliesen in den Formkörper bei punktförmiger
Belastung auftritt. Die Verwendung einer Tragschicht ermöglicht es hierbei, die Bodenplatten
sowohl lose als auch fest montiert aufbringen zu können.
[0024] Ebenso wird es ermöglicht, lose aufgelegte Bodenplatten zu verwenden. Dies gilt insbesondere
unabhängig davon, ob die Bodenplatten wiederum einzelne Auflageelemente, beispielsweise
in Form von Füßen, aufweisen. Diese Ausführung kann darin begründet liegen, dass die
Entwässerung unterhalb der Bodenplatten durch einen Freiraum zwischen den Bodenplatten
und der Tragschicht verbessert ist. Auch in diesem Falle verhindert die biegesteife
Tragschicht ein Eindrücken der Auflageelemente in den Formkörper.
[0025] Ergänzend ist es gleichfalls möglich, vorwiegend dünne flexible Bodenplatten einzusetzen,
die ihrerseits keine Biegesteifigkeit aufweisen. Ebenso in diesen Fällen ist beispielsweise
ein Befahren mit einem Rollstuhl möglich, ohne dass ein Eindrücken des Formkörpers
stattfindet.
[0026] Wenngleich die Tragschicht zugleich einer Druckbelastung unterworfen wird, besteht
die für die Erfindung maßgebliche Belastung in einer Biegebelastung der Tragschicht.
Erfindungsgemäß gilt es, eine bleibende Verformung des Formkörpers zu verhindern.
Diese tritt vorliegend im Stand der Technik bei einer auf kleiner Fläche verteilten
Druckbelastung auf. Die erfindungsgemäß ausreichende Biegesteifigkeit der Tragschicht
führt jedoch zu einer Verteilung der Druckbelastung von der punktförmigen Belastung
hin zu einer großflächigen Druckbelastung mit entsprechend deutlich geringeren Werten.
Wenngleich ein Wassereintritt zum Formkörper durch die Sperrschicht in jedem Falle
verhindert wird, kann in besonderen Fällen nicht ausgeschlossen werden, dass z.B.
Risse in den Fugen zwischen den Fliesen aufgrund von elastischen Verformungen des
Unterbaus, insbesondere der Tragschicht, entstehen. Entsprechend der von Kunststoffschaum
zu erwartenden Druckfestigkeit und den in der Verwendung bei Duschen zu erwartenden
Belastungen durch z.B. Rollstühle bei der Verwendung kleinformatiger Fliesen als Bodenplatten
ist zur Verhinderung unzulässiger Verformungen eine Biegesteifigkeit E·I von mindestens
1000 kNcm
2/m vorzusehen.
[0027] Zur einfachen und kostengünstigen Realisierung eines Formkörpers mit einem notwendigen
Gefälle wird vorteilhafterweise der Formkörper aus einem geschlossenzelligen Polyurethan-
oder Polystyrolschaum hergestellt. Somit ist ein besonders kostengünstiger Unterbau
möglich, wobei die geringe Punktstabilität des Schaumkörpers aufgrund der erfinderischen
Anbringung der Tragschicht unbedeutend ist.
[0028] Hinsichtlich sowohl der Kosten als auch des Montageaufwandes ist es des Weiteren
besonders vorteilhaft, wenn die Tragschicht als Sandwichplatte mit einem Kern geringer
Dichte und beidseitigen Lagen hoher Festigkeit gewählt wird. Durch diese Auswahl kann
das Gewicht der entsprechenden Duschtasse minimiert werden, und somit ist das Handling
auch großformatiger Duschtassen in der Montage besonders vereinfacht. Weiterhin eignet
sich eine Sandwichplatte als Tragschicht in besonderer Weise, da hiermit eine hohe
Biegesteifigkeit realisiert werden kann. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, die
Tragschicht mit einem Aufbau, bestehend aus einem Kern mit einem Kunststoffschaum
und beidseitigen Lagen aus Metall, insbesondere Aluminium oder Edelstahl, zu wählen.
Durch diese Anwendungswahl ist es unerheblich, wenn an Schnittkanten im Bereich des
Wasserablaufes ein Kontakt mit dem Wasser vorliegt. Aufgrund der Wasserdichtigkeit
der gesamten Tragschicht und des verhinderten Eindringens von Wasser in den Kern ist
somit kein notwendiger Zusatzaufwand erforderlich, um die beschnittenen Kanten der
Tragschicht abzudichten, wie dies ansonsten zumindest beim Wasserablauf notwendig
wäre.
[0029] Vorteilhaft ist hierbei des Weiteren, wenn die Tragschicht planar ausgeführt wird.
Somit führt dies zur Forderung, dass der Formkörper ebenso über den im Wesentlichen
gesamten Bereich der Oberseite planar ausgeführt wird.
[0030] Zur Sicherstellung des Wasserablaufes hat sich ein Winkel zwischen der Oberseite
und der Unterseite von 2° als ausreichend und somit besonders vorteilhaft gezeigt,
da hierbei keine Mulde entsteht, sondern der Charakter der bodenebenen Ausführung
erhalten bleibt.
[0031] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Tragschicht wasserundurchlässig ist und zugleich
die Sperrschicht bildet. Deswegen erübrigt sich die Anbringung einer zusätzlichen
Wassersperrschicht in Form einer Kunststofffolie, wenngleich dies ebenso möglich ist.
[0032] In der Verwendung der Duschtasse als Untergrund für aufzuklebende Fliesen ist es
besonders vorteilhaft, wenn auf der Tragschicht eine Grundierung oder ein Vlies zur
Erhöhung der Haftung eines Fliesenklebers aufgebracht ist. Durch die Aufbringung entsprechender
Schicht kann somit das einfache Aufkleben von Fliesen realisiert werden, wenngleich
dies auf der Sandwichplatte ohne besondere Maßnahme nicht möglich ist. Gleichfalls
ist es denkbar, auf der zweiten Seite der Tragschicht eine identische Schicht aufzubringen,
um somit in der Anwendung sicherstellen zu können, dass, unabhängig von der Montageseite,
die Haftung eines Fliesenklebers gewährleistet ist.
[0033] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn auf der zu den Bodenplatten weisenden Seite der
Tragschicht eine Kunststofffolie als Sperrschicht aufgebracht ist, wobei insbesondere
beidseitig der Tragschicht eine Kunststofffolie aufgebracht ist. Durch diese Lösung
ist es zunächst unerheblich, welchen Aufbau die Sandwichplatte besitzt. Insofern ist
es auch möglich, eine Sandwichplatte einzusetzen, welche aus faserverstärkenden Kunststoffen
besteht und bei der insofern nicht sichergestellt ist, dass diese an sich wasserdicht
ist. Weiterhin ist es besonders von Vorteil, wenn die Kunststofffolie als Sperrschicht
zugleich die Haftung für einen Fliesenkleber erhöht. Die Aufbringung entsprechender
Schicht auf beiden Seiten ist dahingehend besonders günstig, als dass die Tragschicht
in beliebiger Ausrichtung verwendet werden kann. Insofern ist bei der Applizierung
der Tragschicht auf den Formkörper in der Montage nicht darauf zu achten, in welche
Richtung die Tragschicht aufgelegt wird.
[0034] Aufgabengemäß ist es besonders vorteilhaft, wenn die als Bodenplatten zur Verwendung
zulässigen Fliesen eine Kantenlänge ab 50 mm, insbesondere ab 10 mm, aufweisen können.
Im Stand der Technik sind lediglich Bodenbeläge bzw. Fliesen besonders großer Abmessungen
zulässig. Dies gilt insbesondere, wenn eine punktförmige Belastung, zum Beispiel durch
Rollstühle, zu befürchten ist. Hierbei wird in aller Regel auf Fliesen mit einer Kantenlänge
von mehr als 200 mm ausgewichen. Hingegen kann durch die Wahl der Tragschicht eine
Bodenplatte in Form einer Fliese mit einer Kantenlänge ab 50 mm, insbesondere ab 10
mm, zum Einsatz kommen. Somit ist es auch möglich, Mosaikfliesen einzusetzen, um beispielsweise
entsprechende dekorative Effekte zu erzeugen.
[0035] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Bodenplatten bereits Bestandteil der Duschtasse
sind. Somit sind bei der Montage der Duschtasse am Verwendungsort keine Verlegearbeiten
mehr erforderlich. In diesem Falle sind die Bodenplatten fest mit der Tragschicht
verbunden, so dass bei der Montage nach Auflegen des Formkörpers und Einsetzen des
Wasserablaufes und Anschließen des Abflusses nur noch die fertige Tragschicht mit
Bodenplatten aufgelegt werden muss. Insbesondere bei der Verwendung von Mosaikfliesen
ist die vorherige Befestigung der Mosaikfliesen auf der Tragschicht von Vorteil, da
die Verlegearbeiten wesentlich ergonomischer und schneller durchgeführt werden können,
als dies auf einer Baustelle möglich ist.
[0036] Zur Vermeidung eines Zuschnittes der Bodenplatten bei lose aufgelegten oder bei der
Montage aufgeklebten Bodenplatten auf die genauen Maße der Duschtasse wird in einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform die Duschtasse ebenfalls mit den zugehörigen
Bodenplatten ausgeliefert. Somit entfällt das exakte Zuschneiden des Bodenbelags auf
der Baustelle. Sofern der umgebende Bodenbelag sich optisch oder hinsichtlich des
Materials von den Bodenplatten unterscheidet, ist die Zuordnung der Bodenplatten als
Bestandteil der Duschtasse von besonderem Vorteil, da somit kein weiteres Baumaterial
zur Herstellung der Dusche beschafft werden muss.
[0037] Als Bodenplatten kommen bevorzugt Fliesen zum Einsatz. In weiteren bevorzugten Anwendungsfällen
bestehen die zur Duschtasse gehörenden Bodenplatten aus PVC oder aus Holz.
[0038] Weiterhin ist es vorteilhaft, den Wasserablauf in Form einer oben offenen Rinne auszuführen.
Aufgrund der vorwiegend flachen Ausrichtung der bodenebenen Bodenplatten ist es besonders
vorteilhaft, den Wasserablauf über eine längere Strecke zu realisieren. Insofern begünstigt
dies einen geringen Neigungswinkel des Gefälles.
[0039] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Ausnehmung im Formkörper parallel zu oder
an einem Rand des im Wesentlichen im Grundriss rechteckigen Formkörpers von einer
langgestreckten Nut und einer hierzu quer verlaufenden Einbuchtung gebildet wird.
Insbesondere ein rinnenförmiger Wasserablauf ist besonders einfach zu realisieren,
wenn dieser gerade ausgerichtet ist und somit vorteilhafterweise eine gerade gestreckte
Ausnehmung erfordert. Die Anordnung parallel zu einem Rand ist weiterhin vorteilhaft
hinsichtlich der Anordnung der Bodenplatten und verhindert somit ein notwendiges vielfaches
Stückeln von Fliesen. Vorteilhafterweise umfasst der Wasserablauf weiterhin einen
Siphon, wobei der Siphon in der Einbuchtung zum Liegen kommt. Durch die Wahl des Wasserablaufs
mit einem Siphon kann bei der Duschtasse, als ein Modul, auf einen darunterliegenden
Siphon verzichtet werden. Insofern bedarf es lediglich eines Anschlusses des enthaltenen
Siphons an die Hausentwässerung. Die Wasserführung kann hierbei verschiedenartig erfolgen,
wobei diese zum einen durch den Formkörper nach unten erfolgen kann als auch ebenso
in der Ebene des Formkörpers zu einem Austritt an einer Seite des Formkörpers.
[0040] Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn ein Abdeckelement eingesetzt wird, welches
sich direkt oder indirekt im Wasserablauf abstützt und eben oder erhaben zu den umgebenden
Bodenplatten angeordnet wird. Hierbei ist zweckbestimmt, dass das Abdeckelement werkzeuglos
demontierbar bzw. montierbar ist. Durch die Anordnung des Abdeckelements in bodenebener
Ausführung entsteht somit kein hinderlicher Überstand über die Bodenplatten. Dies
begünstigt zum einen das Erscheinungsbild, als auch des Weiteren die Nutzung einer
Dusche. Die werkzeuglose Demontierbarkeit ermöglicht hierbei die einfache Reinigbarkeit
des Wasserablaufs.
[0041] Zur Sicherstellung des gezielten Wasserablaufs auch auf der abschüssigen Seite der
Duschtasse ist es besonders vorteilhaft, wenn die Tragschicht an zumindest zwei Seitenkanten
einen Steg aufweist. Zur Erzielung der vorteilhaften Wirkung der Stege sind diese
in besonders vorteilhafter Ausführung an der Stirnseite der Duschtasse auf der Seite
mit dem Wasserablauf sowie an den beiden anschließenden Seiten angeordnet. Gleichfalls
ist es möglich, an allen Seiten umlaufend einen Steg vorzusehen. Zumindest wird der
Steg durch eine Abkantung aus einer ebenen Platte erzeugt. Somit ist eine einfache
Herstellung des vorteilhaften Steges gegeben.
[0042] In der Verwendung einer besonders vorteilhaften Sandwichplatte zur Herstellung der
Tragschicht wird zur Erzeugung der Abkantung auf der Oberseite der Sandwichplatte
im linearen Verlauf der jeweiligen Abkantung eine um circa 45° angestellte, mit einem
Winkel von circa 90° angeformte Einkerbung eingearbeitet. Durch das Biegen entlang
der Einkerbung entsteht die jeweilige Abkantung. Aufgrund der Einkerbung von der Oberseite
der Sandwichplatte verläuft zumindest die untere Lage der Sandwichplatte auf der Außenseite
der Tragschicht durchgehend um die Abkantung herum. Auf der Innenseite weist die Abkantung
folglich einen von der Gestaltung der Einkerbung und dem Biegewinkel abhängigen Spalt
zwischen der ebenen Grundfläche der Tragschicht und dem Steg der Tragschicht auf.
[0043] Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Einkerbung die obere Lage der Sandwichplatte,
welche aus einem hochfesten Material besteht, und zumindest abschnittsweise den Kern
durchdringt. Nicht erforderlich ist es, wenn mittels der Einkerbung der Kern bis zur
unteren Lage entfernt wurde, da der Kern aus einem Material geringerer Festigkeit
besteht und beim Biegen zur Erstellung der Abkantung verquetscht werden kann. Folglich
ist die Tiefe des in der Abkantung vorhandenen Spalts abhängig von der vorherigen
Tiefe der Einkerbung und endet in der Kernschicht, zumindest vor der unteren Lage.
Hieraus resultierend kann der Winkel bzw. die Formgebung abweichend von einer 90°
Einkerbung bei einem um 90° angestellten Steg gewählt werden, sofern nach dem Biegen
die obere mit der Einkerbung durchtrennte Lage der Sandwichplatte nicht unter Spannung
aneinander anstößt.
[0044] Zur Abdichtung und zur Erhöhung der Stabilität der Tragschicht mit den Stegen ist
es besonders vorteilhaft, wenn in den Tragschichtecken jeweils Eckverbinder angeordnet
werden. Hierbei überlappen in der vorteilhaften Ausführung die Eckverbinder jeweils
zwei angrenzende Stege der Tragschicht sowie die ebene Grundfläche der Tragschicht.
[0045] Zur Verbindung mit der Tragschicht ist es vorteilhaft, wenn hierbei die Eckverbinder
flächig angeklebt werden. Somit ist zum einen sowohl eine hohe Festigkeit gegeben
als auch eine zuverlässige Dichtigkeit gewährleistet. Die Aufbringung der Eckverbinder
kann hierbei sowohl.auf der Innenseite bzw. Oberseite der Tragschicht erfolgen als
auch in besonders vorteilhafter Ausführung von der Unterseite. In zweiter bevorzugter
Ausführung führen von der Innenseite wirkende Druckkräfte auf die Stege im Bereich
neben den Eckverbindern zu einer unkritischen Druckbelastung auf die Klebung zwischen
jeweiligem Steg und dem Eckverbinder.
[0046] Sofern keine die Steifigkeit verbessernden Maßnahmen erforderlich sind, ist es zur
Abdichtung in den Tragschichtecken möglich, die Eckverbinder auf Stoß mit der Tragschicht,
d.h. mit den jeweils beiden Stegen und der Grundfläche der Tragschicht, anzusetzen
und lediglich die Stoßverbindung abzudichten.
[0047] Zur Abdichtung des Spalts in den Abkantungen sowie gleichfalls zur Abdichtung an
den Tragschichtecken, um beispielsweise ein Eindringen von Wasser in die Kernschicht
einer Sandwichplatte zu verhindern, ist es besonders vorteilhaft, wenn eine elastische
Dichtmasse an entsprechender Stelle aufgebracht wird.
[0048] Zur Abdichtung der Oberseite der Tragschicht mit Stegen wird in vorteilhafter Ausführung
auf der Tragschicht eine wasserdichte Abdeckfolie, d.h. eine Kunststofffolie, aufgebracht.
Hierbei überdeckt die Abdeckfolie die Abkantung und insofern ebenso den in der Abkantung
vorhandenen Spalt und liegt auf der Grundfläche sowie auf der Innenseite der Stege
der Tragschicht auf.
[0049] Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Abdeckfolie umlaufend über die Tragschicht
hinaus übersteht. Somit kann beim Einbau in den Untergrund der Überstand der Abdeckfolie
mit umgebenden Fliesen überfliest werden, wodurch die Dichtigkeit gegen Wasserdurchtritt
in den Untergrund nochmals verbessert wird.
[0050] Beispielhafte Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Duschtasse werden in den
nachfolgenden Figuren skizziert.
[0051] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform einer Duschtasse 01a;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf einen Formkörper 02a entsprechend Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf eine Tragschicht 11a entsprechend Fig. 1;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch eine alternative Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Duschtasse
01b;
- Fig. 5
- eine Detailansicht des Schichtaufbaus einer möglichen Tragschicht 11;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Duschtasse 01c mit
niedrigen keilförmigen Stegen 22c;
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht zwei weiterer Ausführungsformen einer Duschtasse 01d
und 01e mit gekürzten Stegen 22d bzw. erhöhten Stegen 22e;
- Fig. 8
- einen Detailschnitt durch die Abkantung 24 zur Bildung des Steges 22 an der Tragschicht
11.
[0052] In Figur 1 ist eine erste mögliche erfindungsgemäße Ausführungsform beispielhaft
skizziert. Hierbei weist die Duschtasse 01a zunächst einmal den Formkörper 02a auf.
In diesem ist, wie im Stand der Technik üblich, ein Wasserablauf 05a angeordnet. Dieser
ist mit einem umlaufenden Bund 06 versehen, der sicherstellt, dass in den Wasserablauf
hineinlaufendes Wasser nicht in den umgebenden Formkörper 02a eindringt. Wie im Stand
der Technik üblich, befinden sich oben aufliegend die Bodenplatten 14. Erfindungsgemäß
ist nun zwischen Bodenplatte 14 und dem Formkörper 02a die Tragschicht 11a angeordnet.
Diese stellt insofern sicher, dass eine punktförmige Belastung auf den Bodenplatten
14 nicht zu einer bleibenden Deformierung des Formkörpers 02a führt. Hierbei stellt
die Tragschicht 11a zugleich die wasserdichte Sperrschicht dar. Somit ist sichergestellt,
dass zwischen den Bodenplatten 14 eindringendes Wasser auf der Tragschicht 11a zum
Wasserablauf 05a geleitet wird. Hierbei ist offensichtlich, dass es besonders vorteilhaft
ist, den Bund 06 zwischen dem Formkörper 02a und der Tragschicht 11a anzuordnen. Weiterhin
ist das Abdeckelement 08 in Form eines Rundkörpers zu erkennen, welches sich auf Stützelemente
09 im Wasserablauf 05a abstützt. Hierbei ist das Abdeckelement 08 im Wesentlichen
eben mit den umliegenden Bodenplatten 14 ausgerichtet.
[0053] In Figur 2 ist eine Draufsicht auf einen beispielhaften Formkörper 02a entsprechend
einer Ausführung gemäß Fig. 1 dargestellt. Zu erkennen ist der rechteckige Grundriss
des Formkörpers 02a mit der langgestreckten Ausnehmung 03a in Form einer Nut mit zusätzlich
seitlich verlaufender Einbuchtung.
[0054] Die Tragschicht 11a - Figur 3 - weist einen zum Formkörper 02a übereinstimmenden
Grundriss auf. Gleichfalls ist die langgestreckte Nut 12a als Position des Wasserablaufs
zu erkennen.
[0055] In Figur 4 ist ein alternatives Beispiel für eine erfindungsgemäße Duschtasse 01b
skizziert. Hierbei weist der Formkörper 02b eine zur Fig. 1 vergleichbare Gestalt
auf und besitzt gleichfalls einen im Formkörper 02b eingelegten Wasserablauf 05b.
Gleichfalls ist die Tragschicht 11b mit aufliegenden Bodenplatten 14 zu erkennen.
Ebenso ist das Abdeckelement 08 im Wasserablauf 05b aufliegend auf Stützelementen
09 angeordnet. Im Unterschied zur Ausführung aus Fig. 1 wird in Fig. 4 dargestellt,
dass der Wasserablauf 05b randseitig angeordnet ist. In Verbindung hierzu ist am Bund
06b zusätzlich ein senkrechter Steg 07b angeordnet. Dieser stellt bei wandseitiger
Verwendung der Duschtasse 01b sicher, dass das an der Wand herabfließende Wasser im
Wasserablauf 05b aufgefangen wird. Hierbei kommen in der Regel Fliesen der Duschwand
auf der zum Abdeckelement weisenden Seite des Steges 07b zum Liegen.
[0056] Zur Sicherstellung einer vorteilhaften Geräuschdämmung wird der Wasserablauf 05 nicht
bis zum Boden durchgeführt. Vielmehr verbleibt eine unterliegende Schicht im Formkörper
02. Gleiches gilt in der Ausführung 01b für einen minimalen Überstand des Formkörpers
02b auf der zur Wand weisenden Seite über den Steg 07b. Somit ist eine möglichst vorteilhafte
Geräuschentkopplung zur umgebenden Bausubstanz gegeben.
[0057] Die Figur 5 skizziert eine mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Duschtasse
01 mit der Tragschicht 11. Auf dem Formkörper 02 liegt die mehrschichtige Tragschicht
11 auf. Diese besteht im Beispielfall aus einer Metallplatte 17, einer Zwischenschicht
18 aus einem Kunststoffschaum und wiederum einer Metallplatte 19. Zwischen der Tragschicht
11 und dem Formkörper 02 ist eine Kunststofffolie 16 angeordnet, die für sich genommen
keinen weiteren Zweck erfüllt. Eine hierzu identische Kunststofffolie 20 befindet
sich auf der zweiten Seite der Tragschicht 11 und verbessert im Beispielfall die Haftung
eines Fliesenklebers 15. Insofern ist die Befestigung von Bodenplatten 14 in Form
von Fliesen besonders begünstigt. Die Kunststofffolie 16 ist insofern aufgebracht,
als dass es bei der Montage unerheblich ist, wie herum die Tragschicht mit den Folien
auf dem Formkörper aufgelegt wird.
[0058] Es ist für den Fachmann offensichtlich, dass, sofern kein Fliesenkleber aufgrund
von beispielsweise Holzbelägen zum Einsatz kommt, es beim Einsatz von korrosionsbeständigen
Metallplatten keiner Kunststofffolien 16, 20 bedarf.
[0059] Die Figur 6 skizziert eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Duschtasse 01c. Gleichfalls wie in den vorherigen Ausführungen
weist diese Duschtasse 01c eine rechteckige Gestalt auf. Unten liegend befindet sich
wiederum der Formkörper 02c, welcher eine in der Darstellung nach links zulaufende
Keilform aufweist. Hierdurch wird der gezielte Ablauf des Wassers von der Duschtasse
in den integrierten Wasserablauf 05 realisiert. Weiterhin zu erkennen ist der skizzierte
Ablaufstutzen 10, welcher je nach Ausführung an unterschiedlicher Stelle aus der Duschtasse
01 c herausgeführt werden kann.
[0060] Im Gegensatz zu den vorherigen Ausführungen weise die Tragschicht 11c in dieser Ausführung
seitliche Stege 22c, 23c auf. Hierdurch kann im eingebauten Zustand sichergestellt
werden, dass das in der Duschtasse 01c ablaufende Wasser nicht in den umgebenden Untergrund
eindringt. Die Stege werden hierbei direkt von der Tragschicht 11c einstückig gebildet.
Vorzugsweise werden diese hierbei mittels einer Abkantung 24 erzeugt. In den beiden
Tragschichtecken 25c, bei denen jeweils zwei Stege 22c, 23c aneinander angrenzen,
sind auf der Unterseite der Tragschicht 11c Eckverbinder 26c angeklebt. Hierbei überlappen
die Eckverbinder 26c jeweils mit zwei Stegen 22c, 23c und der Grundfläche der Tragschicht
11c. Somit wird zum einen die Dichtigkeit in den Tragschichtecken 25c der Duschtasse
01c gewährleistet, als auch zum anderen die Steifigkeit der Tragschicht 11c und insbesondere
die Formstabilität der Stege 22c, 23c erhöht.
[0061] In der Figur 7 werden zwei weitere alternative Ausführungsvarianten zur Darstellung
aus Fig. 6 skizziert. Hierbei wird auf der rechten oberen Seite eine Ausführung einer
Duschtasse 01e skizziert, bei welcher die Stege 22e, 23e erhöht über die vordere,
dem Wasserablauf 05 gegenüberliegende Stirnseite der Duschtasse 01e ausgeführt werden.
Hierdurch wird zum einen die Herstellung der Stege 22e mittels Abkanten verbessert,
während bei einem spitz zulaufenden Steg 22c, wie bei Fig. 6, hingegen die rechtwinkelige
Formgebung bis in die Spitze des Steges 22c nahezu unmöglich ist und dies ggf. zunächst
einen Überstand mit nachfolgendem Abtrennen erfordert. Weiterhin bietet sich die Erhöhung
an, sofern die Einbautiefe in den umgebenden Untergrund die größere Steghöhe zulässt.
[0062] Weiterhin zeigt die Ausführung einen Eckverbinder 26e, welcher lediglich stumpf in
einer Tragschichtecke 25e eingesetzt ist. Die Abdichtung kann beispielsweise durch
eine überlappende Abdeckfolie erzielt werden.
[0063] Auf der linken unteren Seite wird eine Ausführung einer Duschtasse 01d skizziert,
bei welcher der seitliche konisch zulaufende Steg 22d nicht bis in die in Fig. 6 noch
vorhandenen Spitzen des Stegs 22c geht, sondern in der Länge ab einer fertigungstechnisch
sinnvollen Mindesthöhe gekürzt ist. Somit wird die Herstellung des Steges 22d durch
das Abkanten gleichfalls wie in der erhöhten Ausführung 22e begünstigt.
[0064] Die Gestaltung der Abkantung 24 in der vorteilhaften Ausführung bei Verwendung einer
Sandwichplatte als Tragschicht 11 skizziert die Figur 8. Zu erkennen ist der mehrschichtige
Aufbau mit einer Kernlage 18 aus einem vorwiegend leichten Material geringerer Festigkeit,
wie bspw. Kunststoffschaum, und zwei umgebenden Lagen 17, 19 höherer Festigkeit, wie
bspw. aus Aluminium. Zur Erzeugung des Steges 22, 23 ausgehend von einer ebenen Sandwichplatte
wird zur Abkantung 24 zunächst eine keilförmige Nut eingearbeitet. Diese durchdringt
hierbei die obere Lage 19 sowie weitgehend den Kern 18. Nachfolgend erfolgt das Abkanten,
wobei ein, in diesem Beispiel geringfügiger, Spalt in der Abkantung 24 in der oberen
Lage 19 und dem Kern 18 zwischen der Grundfläche der Tragschicht 11 und dem Steg 22,
23 entsteht. Auf der Außenseite der Abkantung 24 verläuft hingegen die untere Lage
17 der Sandwichplatte durchgehend von der Grundfläche der Tragschicht 11 bis zum Steg
22, 23. Sofern ein Eindringen von Wasser zwingend oder vorteilhaft vermieden werden
soll, kann eine Dichtfuge 28 über dem Spalt aufgebracht werden.
[0065] Zur Abdichtung kann, wie skizziert, vorteilhaft eine Abdeckfolie 29 in Form einer
Kunststofffolie aufgebracht werden. Wenngleich es möglich wäre, zunächst eine Kunststofffolie
auf der Sandwichplatte aufzubringen, ist es hingegen von Vorteil, wenn die Abdeckfolie
29 nach dem Abkanten und der Bildung der Stege 22, 23 appliziert wird. Hierbei kann
die Abdeckfolie 29 auch den oberen Rand der Stege 22, 23 überlappen. Hierbei kann
der überstehende Bereich der Abdeckfolie im späteren Einbau mittels Fliesen überdeckt
werden. Somit wird eine besonders wasserdichte Duschtasse im Einbau in ein Bad oder
dergl. realisiert.
Bezugszeichenliste
[0066]
- 01
- Duschtasse
- 02
- Formkörper
- 03
- Ausnehmung im Formkörper
- 05
- Wasserablauf
- 06
- Bund am Wasserablauf
- 07
- Steg am Bund vom Wasserablauf
- 08
- Abdeckelement / Rundstab
- 09
- Stützelement
- 10
- Ablaufstutzen
- 11
- Tragschicht
- 12
- Öffnung in Tragschicht
- 14
- Bodenplatten / Fliese
- 15
- Fliesenkleber
- 16
- Untere Kunststofffolie / Vlies
- 17
- Untere Metallplatte
- 18
- Kunststoffschaum
- 19
- Obere Metallplatte
- 20
- Obere Kunststofffolie / Vlies
- 22
- Steg der Tragschicht
- 23
- Steg der Tragschicht
- 24
- Abkantung
- 25
- Tragschichtecke
- 26
- Eckverbinder
- 28
- Dichtfuge
- 29
- Abdeckfolie
- 30
-
1. Duschtasse (01) umfassend einen aus einem Kunststoffschaum hergestellten Formkörper
(02), einen Wasserablauf (05) und eine wasserdichte Sperrschicht, wobei zur bestimmungsgemäßen
Verwendung oberhalb der Sperrschicht Bodenplatten (14) aufzubringen oder aufgebracht
sind, wobei der Formkörper (02) auf der Unterseite im Wesentlichen planar und auf
der Oberseite mit einem Gefälle in Richtung hin zu einer im Formkörper (02) befindlichen
Ausnehmung (03) ausgeführt ist, wobei der Wasserablauf (05) in der Ausnehmung (03)
angeordnet ist und einen zumindest abschnittsweise umlaufenden auf dem Formkörper
(02) aufliegenden Bund (06) aufweist, wobei auf dem Formkörper (02) und/oder dem Bund
(06) eine Tragschicht (11) aufgebracht ist, und wobei die Oberseite des Formkörpers
(02) und zumindest abschnittsweise der Bund (06) von der wasserdichten Sperrschicht
überdeckt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragschicht (11) eine Biegesteifigkeit E·I von mindestens 1000 kNcm2/m besitzt.
2. Duschtasse (01) nach Anspruch 1,
dadurch gekenntzeichnet,
dass der Formkörper (02) aus einem geschlossenzelligen Polyurethan- oder Polystyrolschaum
besteht.
3. Duschtasse (01) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragschicht (11) eine Sandwichplatte mit einem Kern (18) geringer Dichte und
beidseitigen Lagen (17, 19) hoher Festigkeit ist.
4. Duschtasse (01) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragschicht (11) eine Sandwichplatte mit einem Kern aus einem Kunststoffschaum
(18) und beidseitigen Lagen aus Aluminium (17, 19) ist.
5. Duschtasse (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragschicht (11) wasserundurchlässig ist und zugleich die Sperrschicht bildet.
6. Duschtasse (01) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Tragschicht (11), zumindest auf der zu den Bodenplatten (14) weisenden Seite,
eine Grundierung oder ein Vlies zur Erhöhung der Haftung eines Fliesenklebers (15)
aufgebracht ist.
7. Duschtasse (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der zu den Bodenplatten (14) weisenden Seite der Tragschicht (11) eine Kunststofffolie
(20) als Sperrschicht aufgebracht ist.
8. Duschtasse (01) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass beidseitig der Tragschicht (11) eine Kunststofffolie (16, 20) aufgebracht ist.
9. Duschtasse (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Duschtasse (01) die Bodenplatten (14) umfasst, wobei die Bodenplatten (14) unlösbar
mit der Tragschicht (11) verbunden sind.
10. Duschtasse (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmung (03) parallel zu oder an einem Rand des im Wesentlichen im Grundriss
rechteckigen Formkörpers (02) angeordnet die Form einer langgestreckten Nut aufweist,
wobei der Wasserablauf (05) in Form einer oben offenen Rinne ausgeführt ist.
11. Duschtasse (01) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmung (03) eine zur Nut quer verlaufende Einbuchtung aufweist, wobei der
Wasserablauf (05) weiterhin einen Siphon umfasst, wobei der Siphon in der Einbuchtung
zum Liegen kommt.
12. Duschtasse (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass eben oder erhaben zu den umgebenden Bodenplatten (14) ein Abdeckelement (08) angeordnet
ist, welches sich direkt oder indirekt im Wasserablauf (05) abstützt, wobei das Abdeckelement
(08) werkzeuglos demontierbar und montierbar ist.
13. Duschtasse (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekenntzeichnet,
dass die Tragschicht (11) zumindest an zwei Seitenkanten einen Steg (22, 23) aufweist,
wobei der Steg (22, 23) durch eine Abkantung (24) aus einer ebenen Platte hergestellt
ist.
14. Duschtasse (01) nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abkantung (24) auf der Oberseite der ebenen Sandwichplatte (11) eine um circa
45° angestellte, mit einem Winkel von circa 90° angeformte und zusammengefaltete Einkerbung
aufweist, wobei die Einkerbung die obere Lage (19) und zumindest abschnittsweise den
Kern (18) durchdringt.
15. Duschtasse (01) nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet;
dass in zumindest zwei Tragschichtecken (25) ein Eckverbinder (26) angeordnet ist, wobei
der Eckverbinder (26) mit zwei angrenzenden Stegen (22, 23) und der Grundfläche der
Tragschicht (11) überlappt.
16. Duschtasse (01) nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Abdeckfolie (29) auf der Oberseite der Tragschicht (11) aufgebracht ist, welche
hierbei die Abkantung (24) und zur Innenseite die Stege (22, 23) überdeckt.
1. A shower tray (01) comprising a moulded body (02) made of a plastic foam, a water
drain (05) and a waterproof barrier layer, wherein floor plates (14) are to be applied
or are applied above the barrier layer for the intended use, wherein the moulded body
(02) is realised essentially planar on the lower side and on the upper side has an
inclination in the direction of a recess (03) arranged in the moulded body (02), wherein
the water drain (05) is arranged in the recess (03) and comprises a collar (06) resting
on the moulded body (02) circumferentially at least in sections, wherein a carrier
layer (11) is applied on the moulded body (02) and/or on the collar (06), and wherein
the upper side of the moulded body (02) and at least sections of the collar (06) are
covered by the waterproof barrier layer,
characterised in that
the carrier layer (11) has a rigidity E·I of at least 1,000 kNcm2/m.
2. The shower tray (01) according to claim 1,
characterised in that
the moulded body (02) consists of closed cell polyurethane foam or polystyrene foam.
3. The shower tray (01) according to claim 1 or 2,
characterised in that
the carrier layer (11) is a layered plate having a core (18) of low density and bilateral
layers (17, 19) having high strength.
4. The shower tray (01) according to claim 3,
characterised in that
the carrier layer (11) is a layered plate having a core made of plastic foam (18)
and bilateral layers made of aluminium (17, 19).
5. The shower tray (01) according to any one of the claims 1 to 4, characterised in that
the carrier layer (11) is impermeable to water and simultaneously forms the barrier
layer.
6. The shower tray (01) according to claim 5,
characterised in that
a primer coat or a fleece is applied to the carrier layer (11), at least to the side
facing towards the floor plates (14), for increasing the adhesiveness of a tile cement
(15).
7. The shower tray (01) according to any one of the claims 1 to 4,
characterised in that
a plastic foil (20) is applied to the side of the carrier layer (11) facing towards
the floor plates (14) to serve as a barrier layer.
8. The shower tray (01) according to claim 7,
characterised in that
a plastic foil (16, 20) is applied to both sides of the carrier layer (11).
9. The shower tray (01) according to any one of the claims 1 to 8,
characterised in that
the shower tray (01) comprises the floor plates (14), said floor plates (14) being
permanently connected to the carrier layer (11).
10. The shower tray (01) according to any one of the claims 1 to 9,
characterised in that
the recess (03) is arranged parallel to or at an edge of the moulded body (02), which
is essentially rectangular in its layout, and has the shape of an elongated groove,
wherein the water drain (05) is realised in the shape of a channel open upward.
11. The shower tray (01) according to claim 10,
characterised in that
the recess (03) comprises an indentation running parallel to the groove, wherein the
water drain (05) further comprises a siphon, said siphon coming to rest in the indentation.
12. The shower tray (01) according to any one of the claims 1 to 11,
characterised in that
a covering element (08) is arranged level or elevated with respect to the surrounding
floor plates (14), said covering element (08) supporting itself directly or indirectly
in the water drain (05), wherein the covering element (08) can be mounted and removed
without the use of tools.
13. The shower tray (01) according to any one of the claims 1 to 12,
characterised in that
the carrier layer (11) comprises a crosspiece (22, 23) at least at two lateral edges,
wherein the crosspiece (22, 23) is produced by forming a chamfer (24) from a flat
plate.
14. The shower tray according to claim 13,
characterised in that
on the upper side of the flat layered plate (11) the chamfer (24) comprises a folded
notch inclined at approximately 45° and shaped at an angle of approximately 90°, wherein
the notch penetrates the upper layer (19) and at least parts of the core (18).
15. The shower tray (01) according to claim 13 or 14,
characterised in that
a corner connector (26) is arranged in at least two carrier layer corners (25), wherein
the corner connector (26) overlaps two adjacent crosspieces (22, 23) and the ground
surface of the carrier layer (11).
16. The shower tray (01) according to any one of the claims 13 to 15,
characterised in that
a covering foil (29) is arranged on the upper side of the carrier layer (11), said
covering foil (29) covering the chamfer (24) and the crosspieces (22, 23) on the inner
side.
1. Receveur de douche (01) comprenant un corps moulé (02) produit d'une mousse plastique,
un écoulement d'eau (05) et une couche de barrière étanche, des plaques de fond (14)
devant être appliquées ou étant appliquées au-dessus de la couche de barrière pour
l'utilisation prévue, ledit corps moulé (02) étant réalisé essentiellement planaire
sur le côté inférieur et, sur le côté supérieur, ayant une inclinaison en direction
d'une cavité (03) disposée dans le corps moulé (02), l'écoulement d'eau (05) étant
disposé dans la cavité (03) et comprenant une collerette (06) reposant sur le corps
moulé (02) de façon périphérique au moins par sections, une couche de support (11)
étant appliquée sur le corps moulé (02) et/ou la collerette (06), et le côté supérieur
du corps moulé (02) et la collerette (06) au moins par sections étant couverts de
la couche de barrière étanche,
caractérisé en ce que
la couche de barrière (11) possède une résistance à la flexion E·I d'au moins 1000
kNcm2/m.
2. Receveur de douche (01) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le corps moulé (02) se compose d'une mousse de polyuréthane ou une mousse de polystyrène
à cellules fermées.
3. Receveur de douche (01) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la couche de support (11) est un panneau sandwich ayant un noyau (18) de densité faible
et des couches (17, 19) bilatérales de grande résistance.
4. Receveur de douche (01) selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la couche de support (11) est un panneau sandwich ayant un noyau réalisé en mousse
plastique (18) et des couches bilatérales réalisées en aluminium (17, 19).
5. Receveur de douche (01) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
la couche de support (11) est imperméable à l'eau et en même temps forme la couche
de barrière.
6. Receveur de douche (01) selon la revendication 5,
caractérisé en ce qu'
une couche d'apprêt ou une matière non-tissée est appliquée sur la couche de support
(11), au moins sur le côté orienté vers les plaques de fond (14), pour augmenter l'adhésion
d'une colle à carrelage (15).
7. Receveur de douche (01) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'
une feuille en plastique (20) est appliquée sur le côté de la couche de support (11)
orienté vers les plaques de fond (14) pour servir de couche de barrière.
8. Receveur de douche (01) selon la revendication 7,
caractérisé en ce qu'
une feuille en plastique (16, 20) est appliquée sur les deux côtés de la couche de
support (11).
9. Receveur de douche (01) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
le receveur de douche (01) comprend les plaques de fond (14), lesdites plaques de
fond (14) étant connectées de façon indétachable avec la couche de support (11).
10. Receveur de douche (01) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
la cavité (03) est disposée parallèlement à ou sur un bord du corps moulé (02), qui
est essentiellement rectangulaire en son plan, et est formée comme une rainure oblongue,
l'écoulement d'eau (05) étant réalisé en forme d'un caniveau ouvert vers le haut.
11. Receveur de douche (01) selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
la cavité (03) comprend une indentation s'étendant transversalement à la rainure,
l'écoulement d'eau (05) comprenant en outre un siphon, ledit siphon se logeant dans
l'indentation.
12. Receveur de douche (01) selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce qu'
un élément de couvrement (08) est disposé à plat ou en relief par rapport aux plaques
de fond (14)environnantes, ledit élément de couvrement (08) se supportant directement
ou indirectement dans l'écoulement d'eau (05), ledit élément de couvrement (08) pouvant
être monté et démonté sans aucun outillage.
13. Receveur de douche (01) selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que
la couche de support (11) comprend une entretoise (22, 23) située au moins à deux
bords latéraux, ladite entretoise (22, 23) étant produite par un chanfrein (24) réalisé
à partir d'un panneau planaire.
14. Receveur de douche (01) selon la revendication 13,
caractérisé en ce que
sur le côté supérieur du panneau sandwich (11) planaire, le chanfrein (24) comprend
une encoche pliée, inclinée à environ 45° et formée avec un angle d'environ 90°, ladite
encoche perçant la couche (19) supérieure et, au moins par sections, le noyau (18).
15. Receveur de douche (01) selon la revendication 13 ou 14,
caractérisé en ce qu'
un connecteur d'angle (26) est disposé dans au moins deux coins (25) de la couche
de support, ledit connecteur d'angle (26) superposant deux entretoises (22, 23) adjacentes
et la superficie de base de la couche de support (11).
16. Receveur de douche (01) selon l'une quelconque des revendications 13 à 15,
caractérisé en ce qu'
une feuille de couvrement (29) est appliquée sur le côté supérieur de la couche de
support (11), ladite feuille de couvrement (29) couvrant le chanfrein (24) et les
entretoises (22, 23) du côté intérieur.