[0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsanordnung, insbesondere eine Anordnung von
Leuchtstoffröhren oder LED-Modulen.
[0002] Herkömmlich werden zur Beleuchtung von Räumen häufig in einer Flucht angeordnete
Leuchtstoffröhren eingesetzt. Da jede einzelne Leuchtstoffröhre jedoch eine endliche
Länge aufweist, bilden sich Orte verringerter Leuchtstärke an den Übergangspunkten
zwischen zwei Leuchtstoffröhren. Selbst bei Einsatz eines lichtstreuenden Materials
sind diese dunkleren Bereiche noch sichtbar.
[0003] Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 10 2009 035 180 A1 ist eine Beleuchtungsanordnung bekannt, welche die Leuchtstoffröhren in dem oben
geschilderten Übergangsbereich überlappend anordnet. Hierbei ergibt sich allerdings
das Problem, dass lediglich fest vorgegebene Gesamtlängen als Vielfache der Einzellängen
von Beleuchtungselementen realisierbar sind.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine flexible Beleuchtungsanordnung zu
schaffen, welche eine gleichmäßige Beleuchtung bei möglichst frei einstellbarer Länge
der Beleuchtungsanordnung ermöglicht.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß für die Vorrichtung durch die Merkmale des unabhängigen
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der hierauf rückbezogenen
Unteransprüche.
[0006] Eine erfindungsgemäße Beleuchtungsanordnung weist ein Gehäuse mit einer Öffnung zur
Lichtabgabe in eine Hauptstrahlrichtung, ein erstes Leuchtmittel und zumindest ein
zweites Leuchtmittel auf. Das erste Leuchtmittel und das zweite Leuchtmittel sind
in Hauptstrahlrichtung gesehen nebeneinander und der Länge nach um eine Überlappungslänge
versetzt zueinander angeordnet. Die Überlappungslänge ist stufenlos einstellbar. So
wird erreicht, dass ohne Produktionsänderung eine beliebige Länge einer langgestreckten
Beleuchtungsanordnung erreicht werden kann. Durch die versetzte Anordnung ergibt sich
eine über die Länge der Beleuchtungsanordnung durchgehende Beleuchtung. Ein Abfallen
der Lichtstärke an Übergangspunkten zwischen einzelnen Leuchtmitteln tritt nicht auf.
[0007] Wird eine starke Überlappung der Leuchtmittel eingestellt, kann sich jedoch in dem
Überlappungsbereich eine überhöhte Lichtstärke ergeben. Dies wird bevorzugt ausgeglichen,
indem zumindest eines der Leuchtmittel in zumindest einem Teil des Überlappungsbereichs
durch ein Abschattungselement z. B. durch ein Überwurfprofil abgedeckt wird.
[0008] Ein gleichmäßiges Lichtbild über die Breite der Beleuchtungsanordnung wird vorteilhafterweise
erreicht, indem die Leuchtmittel nahe der Längsachse der Beleuchtungsanordnung angebracht
werden.
[0009] Bei den Leuchtmitteln kann es sich beispielsweise um Leuchtstoffröhren handeln. Jede
Leuchtstoffröhre ist dann in einer Leuchtstoffröhren-Halterung eingefasst. Die Leuchtstoffröhren-Halterung
besteht aus einem Geräteträger und zumindest zwei Leuchtstoffröhren-Fassungen. Die
Leuchtstoffröhre ist dabei vorteilhafterweise asymmetrisch neben der Längsachse des
Geräteträgers von den Leuchtstoffröhren-Fassungen befestigt. Auf der, der Leuchtstoffröhre
abgewandten Seite der Längsachse des Geräteträgers weist der Geräteträger vorteilhafterweise
auf beiden Seiten jeweils einen Absatz und damit eine geringere Länge auf, als die
Leuchtstoffröhre. Jeweils an dem Absatz befindet sich ein Aufnahmeelement zur Aufnahme
des Abschnitts eines weiteren derartigen Gehäuses, in welchem sich die Leuchtstoffröhre
befindet. Zwei derartige Gehäuse können somit ineinander geschoben werden. Die Leuchtstoffröhren
der beiden Geräteträger kommen dann direkt nebeneinander zu liegen.
[0010] Das Aufnahmeelement ist dabei vorteilhafterweise derart gestaltet, dass die Gehäuse
stufenlos ineinander geschoben werden können. So lässt sich eine in Grenzen beliebige
Gesamtlänge der Anordnung durch eine in Grenzen beliebige Überlappungslänge der Leuchtstoffröhren
einstellen. Das Aufnahmeelement wird dabei bevorzugt von Längsausstanzungen in dem
Geräteträger gebildet, welche biegsame Laschen ergeben.
[0011] Zur Gewährleistung einer einheitlichen Lichtstärke auf der gesamten Länge der Beleuchtungsanordnung
kann im Überlappungsbereich vorteilhafterweise zusätzlich mittels eines Überwurfprofils
oder einer anderen Abschattungseinrichtung eine der Leuchtstoffröhren abgeschattet
werden.
[0012] Alternativ kann es sich bei den Leuchtmitteln um LED-Module handeln. Ein LED-Modul
beinhaltet dabei eine Leiterplatte auf welcher zumindest mehrere LEDs und vorteilhafterweise
eine Steuerelektronik angebracht sind. Weiterhin beinhaltet jedes LED-Modul vorteilhafterweise
zwei Verbindungselemente zur Verbindung mit weiteren LED-Modulen oder der Stromversorgung.
[0013] Um eine langgestreckte Beleuchtungsanordnung zu erzielen, werden mehrere LED-Module
hintereinander angeordnet und mittels der Verbindungselemente miteinander verbunden.
Die Leuchtdioden der einzelnen Module erstrecken sich dabei bevorzugt über die gesamte
Länger der Module. Eine Kompensation von Bereichen geringerer Helligkeit am Übergang
zwischen einzelnen Leuchtmitteln ist dann nicht notwendig.
[0014] Die LED-Module weisen jedoch vorzugsweise feste Längen auf. Um eine Beleuchtungsanordnung
flexibel einstellbarer Länge zu erreichen, ohne spezielle LED-Module herstellen zu
müssen, wird zumindest ein LED-Modul seitlich versetzt überlappend zu einem weiteren
LED-Modul angeordnet. Durch die Überlappungslänge kann die Gesamtlänge der Beleuchtungsanordnung
frei eingestellt werden.
[0015] Die LED-Module werden vorteilhafterweise in einem Gehäuse angebracht. Die LED-Module
werden dabei seitlich gegenüber der Längsachse des Gehäuses versetzt angeordnet. Sämtliche
direkt hintereinander montierte LED-Module befinden sich dabei auf einer Seite der
Längsachse. Das zumindest eine seitlich versetzt angeordnete LED-Modul befindet sich
auf der gegenüberliegenden Seite der Längsachse des Gehäuses.
[0016] Vorteilhafterweise befinden sich die LEDs auf den Platinen der LED-Module seitlich
versetzt gegenüber der Längsachse der LED-Module. Die LED-Module sind derart in dem
Gehäuse angeordnet, dass die LEDs möglichst nahe der Längsachse des Gehäuses zu liegen
kommen.
[0017] Vorteilhafterweise ist das zumindest eine seitlich versetzt angeordnete LED-Modul
gegenüber den übrigen LED-Modulen um 180° gedreht angeordnet. Durch die seitliche
Versetzung der LEDs auf der Platine des LED-Moduls und die 180°-Drehung des LED-Moduls
ergibt sich so auch eine Anordnung der LEDs dieses Moduls sehr nahe der Längsachse
des Gehäuses.
[0018] Im Überlappungsbereich kann sich auch hier eine erhöhte Lichtstärke ergeben. Um dies
zu kompensieren, ist es vorteilhafterweise vorgesehen, zumindest einen Teil der LEDs
zumindest eines LED-Moduls im Überlappungsbereich abzuschatten. Dies kann mit einem
Überwurfprofil oder mit einer alternativen Abschattungseinrichtung erfolgen.
[0019] Vorteilhafterweise ist das um 180° gedreht angeordnete LED-Modul mittels einer flexiblen
Leitung mit dem daneben befindlichen weiteren LED-Modul verbunden. Ein Einsatz eines
herkömmlichen LED-Moduls ist somit möglich.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung, in der ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt ist, beispielhaft beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1 bis 4
- Ansichten eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Beleuchtungsanordnung;
und
- Fig. 5 und 6
- Ansichten eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Beleuchtungsanordnung;
[0021] Zunächst wird anhand der Fig. 1 - 4 der Aufbau und die Funktionsweise einer ersten
Ausgestaltung der gegenwärtigen Erfindung erläutert. Anschließend wird mittels Fig.
5 - 6 eine zweite Ausgestaltung der gegenwärtigen Erfindung gezeigt. Identische Elemente
wurden in ähnlichen Abbildungen zum Teil nicht wiederholt dargestellt und beschrieben.
[0022] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Beleuchtungsanordnung.
Fig. 1 zeigt die Beleuchtungsanordnung von unten, d.h. aus der Beleuchtungsrichtung.
Hier werden Leuchtstoffröhren als Leuchtmittel eingesetzt. In einem hier nicht dargestellten
Gehäuse sind zumindest zwei Geräteträger 10, 20 angeordnet. Jeder Geräteträger 10,
20 beinhaltet dabei eine Leuchtstoffröhre 11, 21. Die Geräteträger 10, 20 sind hier
nicht in ihrer vollen Länge dargestellt. Der Geräteträger 10 ist mittig geschnitten.
Der Geräteträger 20 ist an seinem unteren Ende geschnitten. Der Geräteträger 20 entspricht
in seiner Ausgestaltung dem Geräteträger 10.
[0023] Der Geräteträger 10 beinhaltet eine Leuchtstoffröhre 11, welche von Leuchtstoffröhren-Halterungen
12, 12a gehalten wird. Der Geräteträger 10 weist darüberhinaus auf der Seite seiner
Längsachse, auf welcher sich die Leuchtstoffröhre 11 befindet eine größere Länge auf,
als auf der abgewandten Seite seiner Längsachse. Der Geräteträger 10 weist somit auf
der, der Leuchtstoffröhre 11 abgewandten Seite, der Längsachse beiderseits einen Absatz
25, 25a auf.
[0024] Der Geräteträger 10 ist auf der Unterseite offen. Auf seiner Oberseite ist er geschlossen.
Auf der, der Leuchtstoffröhre 11 abgewandten Seite der Längsachse des Geräteträgers
befinden sich jeweils zwei Längsausstanzungen 13, 13a, 14, 14a auf jeder Seite des
Geräteträgers. Die Längsausstanzungen 13, 13a, 14, 14a und der Geräteträger 10 bilden
dabei Laschen 26, 26a. Das Material des Geräteträgers 10 ist dabei in einem gewissen
Grad flexibel.
[0025] Auch der Geräteträger 20 weist eine Leuchtstoffröhre 21 auf, welche von Leuchtstoffröhren-Halterungen
22 gehalten wird. Wie auch der Geräteträger 10 weist der Geräteträger 20 Längsausstanzungen
23, 24 auf. Die Längsausstanzungen 23, 24 und der Geräteträger 20 bilden dabei auch
hier eine Lasche 27.
[0026] Die beiden Geräteträger 10, 20 sind derart ausgestaltet, dass sie ineinander geschoben
werden können. D.h. jeweils die Seite des Geräteträgers 10, 20 in welcher sich die
Leuchtstoffröhre 11, 21 befindet, tritt in den jeweils anderen Geräteträger 20, 10
auf Höhe der Längsausstanzungen 13, 14, 23, 24 ein. Die Längsausstanzungen 13, 14,
23, 24 ermöglichen dabei ein Aufbiegen des jeweiligen Geräteträgers 10, 20 und damit
eine Aufnahme der Geräteträger 10, 20 ineinander. Die Geräteträger sind hierzu aus
einem zumindest zu einem gewissen Grad flexiblen Material z.B. Stanzblech gefertigt.
[0027] In Fig. 2 sind die Geräteträger 10, 20 aus Fig. 1 nach dem Zusammenschieben gezeigt.
Die Enden der Geräteträger 10, 20 welche die Leuchtstoffröhren 11, 21 beinhalten,
sind in dieser Zeichnung in den jeweils anderen Geräteträger 20, 10 eingeschoben.
Die Längsausstanzungen 14, 13, 23, 24 wurden beim Hineinschieben aufgebogen. Da auch
diese Zeichnung die Beleuchtungsanordnung von unten zeigt, sind die Laschen 26, 26a,
27, welche von dem Geräteträger und den Längsausstanzungen 13, 14 und 23, 24 gebildet
werden nun zum Teil durch den jeweils anderen Geräteträger 20, 10 verdeckt.
[0028] Die Geräteträger 10, 20 können zu einem in Grenzen beliebigen Grad ineinander geschoben
werden. Die Grenzen sind dabei lediglich durch die Länge der Längsausstanzungen 13,
14, 23, 24 vorgegeben. Es ergibt sich dabei eine Überlappungslänge L. Im Überlappungsbereich
stellt sich aufgrund der Überlappung der Leuchtstoffröhren 11, 21 eine höhere Lichtstärke
ein. In Fig. 2 ist als optionales Bauteil ein Abschattungselement 29, hier eine Lampenblende
eingezeichnet. Diese wird im Überlappungsbereich an zumindest einer Leuchtstoffröhre
21 angebracht, um das von ihr abgestrahlte Licht abzuschatten. Um eine noch gleichmäßigere
Beleuchtung zu erhalten, ist es auch möglich an jeder der beiden Leuchtstoffröhren
11, 21 ein kleineres Abschattungselement anzubringen.
[0029] In Fig. 1 und Fig. 2 ist als weiteres optionales Merkmal ebenfalls deutlich zu erkennen,
dass die Leuchtstoffröhren 11, 21 nahe bei der Längsachse der Geräteträger 10, 20
montiert sind. Der Abstand zu der Längsachse ist deutlich geringer als der Abstand
zu der auf Seite der Leuchtstoffröhre 11, 21 gelegenen Seitenwand des Geräteträgers
10, 20.
[0030] In Fig. 3 wird eine dritte Ansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1 und Fig. 2
gezeigt. Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Achse S aus Fig. 2. Deutlich zu erkennen
sind die beiden nebeneinander angeordneten Leuchtstoffröhren 11, 21. Diese befinden
sich jeweils in einem Geräteträger 10, 20. In dem Geräteträger 20 ist weiterhin das
Abschattungselement 29 gut zu erkennen. Die Geräteträger 10, 20 sind in einem Gehäuse
28 angeordnet. Das Gehäuse 28 weist eine Öffnung 31 auf seiner Unterseite auf. Diese
Öffnung ist zumindest zum Teil von einer Diffusorblende 30 abgedeckt. Diese sorgt
für einen gleichmäßigeren Lichtaustritt.
[0031] Das Gehäuse 28 kann dabei so ausgestaltet sein, dass eine Mehrzahl von Geräteträgern
in ihm montiert werden können. Das Gehäuse 28 kann dabei durch Zurechtsägen auf eine
gewünschte Länge gebracht werden. Ebenso kann die Diffusor-Blende 27 einfach an die
gewünschte Länge angepasst werden. Innerhalb des Gehäuses 28 werden dann mehrere Geräteträger
angeordnet. Die Geräteträger überlappen jeweils an ihren Enden. Um ein möglichst gleichmäßiges
Beleuchtungsresultat zu erzielen, überlappen die Geräteträger vorteilhafterweise jeweils
um einen identischen Abstand.
[0032] In Fig. 4 wird das Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 - 3 in einer weiteren Ansicht gezeigt.
Hier besonders deutlich zu erkennen sind die Längsausstanzungen 13, 14 und die Lasche
26a. Der Übersichtlichkeit halber wurde hier lediglich ein Geräteträger 10 dargestellt.
Auf die Darstellung der Leuchtstoffröhre und der Leuchtstoffröhren-Halterung wurde
hier ebenfalls verzichtet. Das Licht der Leuchtmittel wird in die Hauptstrahlrichtung
R abgegeben.
[0033] Fig. 5 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Beleuchtungsanordnung.
Wie auch in Fig. 1 - 3 erfolgt die Darstellung hier von unten, d.h. aus Beleuchtungsrichtung.
Ein Gehäuse 49, welches dem Gehäuse 28 aus Fig. 3 weitgehend entspricht, beinhaltet
eine Mehrzahl von LED-Modulen 54, 55, 56, 57. Jedes LED-Modul 54 - 57 beinhaltet dabei
eine Mehrzahl von LEDs 50, 51, 52, 53 und jeweils zwei Anschlusselemente 40, 41, 42,
43, 44 , 45, 46, 47. Die LED-Module 55 - 57 entsprechen dabei Leuchtmitteln und sind
hintereinander in dem Gehäuse 49 angeordnet und mittels der Verbindungselemente 43,
44, 45, 46 miteinander verbunden. Die Verbindungselemente 40 - 47 dienen ebenfalls
der Verbindung mit der Stromversorgung. Diese ist hier jedoch nicht dargestellt.
[0034] Die Mehrzahl von Leuchtdioden (LED) 50 - 53 auf jedem LED-Modul 54 - 57 erstrecken
sich dabei jeweils über nahezu die gesamte Länge des LED-Moduls 54 - 57. Es wird so
eine gleichmäßige Beleuchtung über die gesamte Länge der jeweiligen LED-Module 54
- 57 erreicht. Die LED-Module 54 - 57 weisen eine einheitliche Länge auf. Um bei einheitlicher
Länge der LED-Module 54 - 57 eine beliebige und frei einstellbare Gesamtlänge der
Beleuchtungsanordnung zu erzielen, ist ein LED-Modul 54 seitlich versetzt zu den übrigen
LED-Modulen 55 - 57 angeordnet. Es überlappt in Längsrichtung seitlich mit dem angrenzenden
LED-Modul 55. Die Überlappung ist näher in Fig. 6 dargestellt.
[0035] Die Verbindungs-Einrichtung 41 des LED-Moduls 54 ist mittels einer flexiblen Leitung
mit dem Verbindungselement 42 des LED-Moduls 55 verbunden. Auch der Einsatz einer
Bandleitung ist möglich.
[0036] Um eine vorgegebene Länge der Beleuchtungs-Anordnung zu erzielen, wird eine Mehrzahl
von LED-Modulen 55 - 57 hintereinander angeordnet. Ein letztes LED-Modul 54 wird seitlich
versetzt angeordnet. Durch Verschieben des LED-Moduls 54 in Längsrichtung kann die
Gesamtlänge der Beleuchtungs-Anordnung eingestellt werden. Die Länge des Gehäuses
49 kann durch einfaches Absägen genau eingestellt werden.
[0037] Um ein möglichst gleichmäßiges Beleuchtungsergebnis zu erzielen, sind die LEDs 50
- 53 seitlich versetzt auf den LED-Modulen 54 - 57 angeordnet. D.h. sie sind in Richtung
der Längsachse des Gehäuses 49 auf den LED-Modulen 55 - 57 versetzt. Das LED-Modul
54 ist dabei um 180° gedreht gegenüber den übrigen LED-Modulen. So kommen die Leuchtdioden
50 auch hier nahe bei der Längsachse des Gehäuses 49 zu liegen.
[0038] In Fig. 6 ist der Überlappungsbereich der LED-Module 54, 55 aus Fig. 5 näher dargestellt.
Deutlich sichtbar ist hier der seitliche Versatz der Leuchtdioden 50, 51. Da sich
im Überlappungsbereich eine erhöhte Lichtleistung ergibt, ist hier ein zusätzliches
Abschattungselement 60, bei welchem es sich zum Beispiel um ein Überwurfprofil handelt,
dargestellt. Der Übersichtlichkeit halber ist dieses hier transparent dargestellt.
Es blockiert das von den Leuchtdioden 50 ausgesendete Licht in seinem Bereich. Es
ergibt sich so zwar ein geringfügiger Mehrverbrauch, dieser spielt jedoch bei einer
langen Ausdehnung der Beleuchtungsanordnung eine untergeordnete Rolle.
[0039] Durch eine stufenlose Verschiebbarkeit der LED-Module 54, 55 gegeneinander kann eine
beliebige Länge der Beleuchtungsanordnung eingestellt werden. Genügt die so einstellbare
Länge nicht, so können zusätzliche LED-Module eingefügt oder vorhandene LED-Module
56, 57 entfernt werden.
[0040] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So können
auch andere längliche Leuchtmittel eingesetzt werden. Alle vorstehend beschriebenen
Merkmale oder in den Figuren gezeigten Merkmale sind im Rahmen der Erfindung beliebig
vorteilhaft miteinander kombinierbar.
1. Beleuchtungsanordnung, aufweisend ein Gehäuse (28, 49), mit einer Öffnung (31) zur
Lichtabgabe in eine Hauptstrahlrichtung (R), ein erstes Leuchtmittel (21, 54) und
zumindest ein zweites Leuchtmittel (11, 55),
wobei das erste Leuchtmittel (21, 54) und das zweite Leuchtmittel (11, 55) in Hauptstrahlrichtung
(R) gesehen nebeneinander und der Länge nach um eine Überlappungslänge (L) versetzt
zueinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Überlappungslänge (L) stufenlos einstellbar ist.
2. Beleuchtungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Überlappungslänge (L) durch Verschieben des ersten Leuchtmittels (21, 54) und
des zweiten Leuchtmittels (11, 55) gegeneinander einstellbar ist.
3. Beleuchtungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchtmittel (11, 21, 54, 55) näher zu einer Längsachse des Gehäuses (28, 49)
angeordnet sind als zu einer Außenwand des Gehäuses (28, 49).
4. Beleuchtungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchtmittel (11, 21) Leuchtstoffröhren sind, dass die Leuchtmittel (11, 21)
in Geräteträgern (10, 20) angeordnet sind,
dass die Geräteträger (10, 20) in dem Gehäuse (28) angeordnet sind, und
dass die Überlappungslänge (L) durch Verschieben des ersten Leuchtmittels (21) mit dem
ersten Geräteträger (20) und des zweiten Leuchtmittels (11) mit dem zweiten Geräteträger
(10) gegeneinander einstellbar ist.
5. Beleuchtungsanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Geräteträger (10, 20) Längsausstanzungen (13, 14, 13a, 14a, 23, 24) aufweisen,
dass die Längsausstanzungen (13, 14, 13a, 14a, 23, 24) mit den Geräteträgern (10, 20)
biegsame Laschen (26, 26a, 27) bilden,
dass die Geräteträger (10, 20) in einander schiebbar sind, und
dass die Geräteträger (10, 20) beim Ineinanderschieben die biegsamen Laschen (26, 26a,
27) auseinanderbiegen.
6. Beleuchtungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Geräteträger (10, 20) ein Abschattungselement (29) aufweist,
dass das Abschattungselement (29) in einem Bereich, in welchem die Leuchtmittel (11, 21)
überlappen angeordnet ist, und
dass das Abschattungselement (29) zumindest einen Teil des Lichts zumindest eines Leuchtmittels
(21) in diesem Bereich abschattet.
7. Beleuchtungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchtmittel (54, 55) LED-Module sind,
dass die Leuchtmittel (54, 55) LEDs (50, 51) beinhalten, und
dass die LEDs (50, 51) auf weitgehend der gesamten Länge der Leuchtmittel (54, 55) angeordnet
sind.
8. Beleuchtungsanordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die LEDs (50, 51) seitlich neben einer Längsachse des jeweiligen Leuchtmittels (54,
55) angeordnet sind,
dass die LEDs (50, 51) näher an einer Längsachse des Gehäuses (49) als an einer Außenwand
des Gehäuses (49) angeordnet sind.
9. Beleuchtungsanordnung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchtmittel (54, 55) Verbindungselemente (41, 42) beinhalten und mittels der
Verbindungselemente (41, 42) miteinander verbunden sind.
10. Beleuchtungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Leuchtmittel (54) baugleich zu dem zweiten Leuchtmittel (55,) ist,
dass das erste Leuchtmittel (54) um 180° gedreht zu dem zweiten Leuchtmittel (55) angeordnet
ist, und
dass die Verbindungselemente (41, 42) der Leuchtmittel (54, 55) mittels einer Leitung
(48) miteinander verbunden sind.
11. Beleuchtungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Leuchtmittel (54) ein Abschattungselement (60) aufweist,
dass das Abschattungselement (60) in einem Bereich, in welchem die Leuchtmittel (54, 55)
überlappen angeordnet ist, und
dass das Abschattungselement (60) zumindest einen Teil des Lichts zumindest eines Leuchtmittels
(54) in diesem Bereich abschattet.