Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerüstsystem mit einem Gerüstelement, sowie ein Verfahren
zum Aufstellen eines Gerüstsystems.
[0002] Auf dem Gebiet des Bauwesens ist es erforderlich, Arbeiten in unterschiedlichen Höhen
durchzuführen. Dazu existiert eine Vielzahl verschiedener Gerüstelemente, die zu einem
Gerüstsystem übereinander anordenbar sind, so dass durch Übereinanderanordnen unterschiedlicher
Gerüstelemente unterschiedliche Arbeitshöhen bzw. Arbeitspositionen erreicht werden
können. Insbesondere beim Aufstellen oder beim Abbauen von Deckenschalungssystemen
sind derartige Gerüstsysteme besonders zweckdienlich. Ferner werden solche Gerüstsysteme
zum Abtragen der Lasten solcher Schalungen verwendet.
Stand der Technik
[0003] Gerüstelemente sind aus dem Stand der Technik bekannt, jedoch haben diese Gerüstsysteme
den Nachteil, dass vielfach eine Kombination unterschiedlicher Gerüstelemente mit
Arbeitspositionen in unterschiedlichen Höhen notwendig ist, um annähernd die ideale
Arbeitsposition einzustellen.
[0004] Ferner ist die Durchgangshöhe zwischen zwei aufeinander gestellten Gerüstelementen,
insbesondere aufgrund der Höhe der einzelnen Gerüstelemente, teilweise geringer als
1,8 m, wodurch Personen nur in gebückter Haltung durchgehen können und die Unfallgefahr
durch eventuelles Anstoßen an Querverbindungen ansteigt.
[0005] Die
EP 0 014 623 A1 offenbart ein Gerüstsystem, bei welchem die Höhe des Fußbodens, welcher die Arbeitsposition
festlegt, fest vorgegeben ist.
[0006] Die
DE 1 740 990 U offenbart ein Gerüstelement, bei welchem ein waagrecht angeordnetes Längsrohr in
eine vertikal verschiebbare Auflageschale einlegbar und dort mittels eines Schraubbolzens
gesichert ist.
Darstellung der Erfindung
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerüstsystem zu schaffen, das die bekannten
Probleme aus dem Stand der Technik löst und ferner einen einfachen Aufbau aufweist.
Ferner soll dieser Vorteil bei einem Verfahren zum Aufstellen eines Gerüstsystems
und durch eine Verwendung des Gerüstsystems erreicht werden.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt zum Einen durch das im Anspruch 1 beschriebene
Gerüstsystem.
[0009] Demgemäß weist das Gerüstsystem zumindest zwei Gerüstelemente auf, die zwei weitgehend
parallel zueinander angeordnete Träger und mindestens zwei Versteifungselemente zum
Versteifen der parallelen Trägeranordnung umfassen, wobei das Gerüstelement genau
ein Querverbindungselement aufweist, das zwischen den Trägem befestigt ist und diese
verbindet, und wobei die Versteifungselemente an dem Querverbindungselement angebracht
sind. Im Gebrauch werden dabei die Träger vertikal zum Boden aufgestellt und sämtliche
Elemente eines Gerüstelements, also die Träger, die Versteifungselemente und das Querverbindungselement,
befinden sich in etwa in einer Ebene. Im bevorzugten Gebrauch werden zwei oder mehr
Gerüstelemente in parallelen Ebenen hintereinander angeordnet und durch seitliche
Versteifungen oder "Verschwertungen" zwischen den Gerüstelementen stabilisiert, so
dass ein Umkippen der Gerüstelemente verhindert wird.
[0010] Auf diese Weise ist es mit einem Gerüstelement besonders vorteilhaft möglich, ein
stabiles Gerüstsystem zur Verfügung zu stellen, welches lediglich ein Querverbindungselement
aufweist. Durch Anbringen der Versteifungselemente an dem Querverbindungselement ist
es ferner möglich, ein besonders stabiles Gerüstelement zur Verfügung zu stellen,
bei dem die Versteifungselemente das Gerüstelement nicht zwischen den beiden Trägem
überspannen und sich nicht überkreuzen, sondern bei dem die Versteifungselemente lediglich
vom Träger zu dem Querverbindungselement reichen.
[0011] So wird besonders vorteilhaft ein im Wesentlichen barrierefreier Durchgang zwischen
hintereinander angeordneten Gerüstelementen zur Verfügung gestellt, da nur ein Querverbindungselement
vorhanden ist, und die Versteifungen seitlich angeordnet sind. Durch das erfindungsgemäße
Gerüstelement ist es ferner möglich, bei hoher Stabilität des Gerüstelements weniger
Material für die Versteifungselemente einzusetzen und somit Kosten und Gewicht zu
sparen. Durch die Gewichtseinsparung wird ferner eine ergonomische Handhabung des
erfindungsgemäßen Gerüstelements beim Auf- und Abbau ermöglicht.
[0012] Das Querverbindungselement ist in Längserstreckungsrichtung des Trägers asymmetrisch
angeordnet. Auf diese Weise ist es möglich, durch auf den Kopf stellen identischer
Gerüstelemente, das Querverbindungselement bedarfsgemäß in unterschiedlichen Höhen
anzuordnen und besonders hohe Durchgänge zwischen übereinander angeordneten Gerüstelementen
zu realisieren.
[0013] Die Gerüstelemente sind ferner übereinander zu einem Gerüstsystem anordenbar. Um
die Gerüstelemente zu verbinden, hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, zumindest
ein Trägerende mit zumindest einer Öffnung zu versehen, in die ein Verbindungselement
eingebracht werden kann. Auf diese Weise ist es besonders vorteilhaft möglich, mehrere
Gerüstelemente mit unterschiedlich ausgerichteten, asymmetrisch angeordneten Querverbindungselementen
übereinander anzuordnen und diese zu verbinden.
[0014] Gemäß einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Versteifungselemente so angeordnet
sind, dass ein Durchgang zwischen den Anbringstellen der Versteifungselemente an dem
Querverbindungselement ausgespart ist. Auf diese Weise ist es besonders vorteilhaft
möglich, bei Anordnung mehrerer Gerüstelemente hintereinander, dass ein barrierefreier
Durchgang zwischen den Gerüstelementen ermöglicht wird. Am Ende eines solchen Durchgangs,
also an dem vordersten und/oder dem hintersten Gerüstelement, ist ein Sicherungselement,
insbesondere ein Geländer, anordenbar. Dabei ist es möglich, das Sicherungselement
leicht lösbar an den Querverbindungselementen oder an den Trägem zu befestigen. Auf
diese Weise ist es besonders vorteilhaft möglich, das Herabfallen von Personen oder
Gegenständen zu verhindern.
[0015] Wie bereits erwähnt, entsteht ein Gerüstsystem durch Anordnung mehrerer Gerüstelemente
übereinander. Dabei ist es besonders vorteilhaft möglich, die Arbeitshöhe und die
Durchgangshöhe zwischen den einzelnen Gerüstelementen zu variieren, indem das asymmetrisch
angeordnete Querverbindungselement entsprechend im Bereich der oberen oder der unteren
Hälfte platziert wird.
[0016] Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung ist zwischen zwei im Wesentlichen
parallel zum Boden angeordneten Querverbindungselementen zweier Gerüstelemente eine
begehbare Auflagefläche anordbar. Auf diese Weise ist es besonders vorteilhaft möglich,
eine Fläche, auf der Personen stehen oder Arbeitsgeräte abgelegt werden können, zur
Verfügung zu stellen.
[0017] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird ferner durch ein Verfahren zum Aufstellen
eines Gerüstssystems gelöst, bei dem zunächst ein erstes Gerüstelement mit zwei Trägem
und einem asymmetrisch angeordneten Querverbindungselement, an das zwischen den Trägem
ein großer und ein kleiner Durchgangsbereich angrenzen, aufgestellt wird. Anschließend
wird ein zweites Gerüstelement, welches zwei Träger und ein asymmetrisch angeordnetes
Querverbindungselement, an das zwischen den Trägem ein großer und ein kleiner Durchgangsbereich
angrenzen, aufweist, mit dem ersten Gerüstelement verbunden, wobei das zweite Gerüstelement
in Bezug auf das erste Gerüstelement eine andere Ausrichtung des asymmetrischen Querverbindungselements
aufweist, so dass die beiden großen Durchgangsbereiche aneinander angrenzen. Alternativ
ist es ebenfalls möglich, die beiden kleinen Durchgangsbereiche aneinander angrenzend
anzuordnen. Diese beiden Schritte sind beliebig oft wiederholbar, bis ein Gerüstssystem
in der gewünschten Höhe errichtet ist, wobei nicht erwähnt werden muss, dass es bei
einem Anordnen des dritten Gerüstelements über dem zweiten lediglich möglich ist,
zwei kleine Durchgangsbereiche aneinander angrenzend anzuordnen oder einen kleinen
und einen großen Durchgangsbereich aneinander angrenzend anzuordnen. Auf diese Weise
ist es in jedem Fall vorteilhaft möglich, ein Gerüstssystem aufzustellen, bei dem
durch geschickte Anordnung des asymmetrisch angeordneten Querverbindungselements eine
ideale Arbeitshöhe bzw. Arbeitsposition erreicht werden kann.
[0018] Ferner zeigen sich die Vorteile der Erfindung bei einer Verwendung eines Gerüstsystems
gemäß Anspruch 7.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf zwei übereinander zu einem Gerüstsystem angeordnete Gerüstelemente;
- Fig. 2
- ein Verbindungselement zum Verbinden zweier Gerüstelemente; und
- Fig. 3
- eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gerüstelements.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
[0020] Fig. 1 zeigt zwei übereinander zu einem Gerüstsystem 20 angeordnete Gerüstelemente
10, wobei die Gerüstelemente 10 jeweils zwei parallel angeordnete Träger 12 aufweisen.
Die Träger 12 sind mit einem Querverbindungselement 16 miteinander verbunden, wobei
das Querverbindungselement 16 in der gezeigten Ausführungsform in der Längserstreckungsrichtung
des Trägers 12 asymmetrisch angeordnet ist, d.h. in der "oberen" oder "unteren" Hälfte
des Trägers 12. Zwei übereinander angeordnete Träger 12 werden dabei über ein in Fig.
1 nicht gezeigtes Verbindungselement 24 miteinander verbunden.
[0021] Von dem Träger 12 erstrecken sich Versteifungselemente 14 in einem Winkel zu dem
Querverbindungselement 16. Auf diese Weise wird die Steifigkeit des Gerüstelements
erhöht. Dabei erstreckt sich ein Versteifungselement 14 von einem Bereich oberhalb
des Querverbindungselements 16 in einem Winkel von jedem Träger 12 zu dem Querverbindungselement
16 und ein Versteifungselement 14 erstreckt sich von einem Bereich unterhalb des Querverbindungselements
16 in einem Winkel von jedem Träger 12 zu dem Querverbindungselement 16.
[0022] Die Versteifungselemente 14 sind an das Querverbindungselement 16 und den Träger
12 angeschweißt. Alternative Befestigungsformen, wie z. B. durch Schrauben, Nieten
oder dergleichen, sind ebenfalls möglich.
[0023] Wie in Fig. 1 gezeigt, sind mehrere Gerüstelemente 10 zu einem Gerüstssystem 20 übereinander
anordenbar. Dabei ist es insbesondere bei asymmetrisch angeordnetem Querverbindungselement
16 möglich, zwei Gerüstelemente 10 so übereinander anzuordnen, dass bei identischen
Gerüstelementen 10 das Querverbindungselement 16 anders ausgerichtet ist. Dies erfolgt
durch umgekehrtes übereinander Anordnen der Gerüstelemente 10. Auf diese Weise ist
es möglich, zwischen zwei aneinander angrenzenden Gerüstelementen 10 wunschgemäß einen
großen bzw. einen kleinen bzw. einen mittleren Durchgangsbereich zu schaffen. Dabei
wird der große Durchgangsbereich geschaffen, indem die Gerüstelemente 10 so übereinander
angeordnet werden, dass die großen Durchgangsbereiche der Gerüstelemente 10 aneinander
angrenzen. Ein kleiner Durchgangsbereich kann zwischen den Gerüstelementen 10 bei
dem Gerüstsystem 20 geschaffen werden, indem die Gerüstelemente 10 so übereinander
angeordnet werden, dass die kleinen Durchgangsbereiche aneinander angrenzen. Ein mittlerer
Durchgangsbereich zwischen den Gerüstelementen 10 des Gerüstsystems 20 kann geschaffen
werden, indem die Gerüstelemente 10 mit gleicher Ausrichtung des asymmetrisch angeordneten
Querverbindungselements 16 übereinander angeordnet werden.
[0024] Ferner kann eine begehbare Auflagefläche zwischen zwei im Wesentlichen hintereinander
angeordneten Gerüstelementen 10 angeordnet werden. Die Auflagefläche wird dabei so
an dem Querverbindungselement 16 gehaltert, dass die Auflagefläche in beiden Anordnungsausrichtungen
des Gerüstelements 10 sicher und begehbar gehaltert ist.
[0025] Durch Anordnung mehrerer Gerüstelemente übereinander und/oder hintereinander ist
es möglich, ein Gerüstsystem zur Verfügung zu stellen, bei dem unterschiedliche Durchgangshöhen
(klein, mittel, groß) zwischen den übereinander angeordneten Gerüstelementen realisiert
werden können.
[0026] Um eine große Flexibilität in der darstellbaren Arbeits- bzw. Durchgangshöhe zu erreichen,
sind miteinander kompatible Gerüstelemente 10 in unterschiedlichen Höhen möglich.
So eignen sich beispielsweise Gerüstelemente 10 mit einer Höhe von etwa 1,8 m,1,2
m oder 0,9 m, wobei das Querverbindungselement 16 jeweils entsprechend asymmetrisch,
bevorzugt in etwa auf einem Drittel der Höhe der Träger 12, angeordnet ist. So ergibt
sich beispielsweise bei Anordnung zweier 1,8m hoher Träger mit unterschiedlich ausgerichtetem
Querverbindungselement übereinander (großer Durchgangsbereich), eine Durchgangshöhe
von über 2m, da von den rechnerischen 2,4m Durchgangshöhe (2 x 1,2m) noch die Höhen
der Querverbindungselemente 16 abgezogen werden müssen.
[0027] Ein Sicherungselement, insbesondere ein Geländer, ist am Ende eines Durchgangs zwischen
den Versteifungselementen 14 oder den Trägem 12 lösbar anzuordnen, um Personenschäden
zu vermeiden. Für das Sicherungselement ist eine Fixierstelle 22 auf beiden Seiten
des Querverbindungselements 16 an dem Versteifungselement 14 und/oder dem Träger 12
vorzusehen. Insofern das Sicherungselement an dem Versteifungselement 14 angebracht
wird, ist darauf zu achten, dass dieses längenverstellbar ist, so dass es an beiden
Seiten des Querverbindungselements 16 an dem Versteifungselement 14 anbringbar ist.
[0028] Bei einem Gerüstsystem 20 mit übereinander angeordneten Gerüstelementen 10 wird zur
Befestigung der übereinander angeordneten Gerüstelemente zwischen zwei Gerüstelementen
10 ein Verbindungselement angebracht.
[0029] In Fig. 2 ist ein Beispiel eines solchen Verbindungselements 24 dargestellt. Das
Verbindungselement 24 wird in den bevorzugt im Querschnitt rund ausgebildeten Träger
12 eingeschoben bis es an einem Einführbegrenzer 28, der einen größere Durchmesser
als der Träger 12 aufweist, anliegt, und eine Arretiervorrichtung 26 in eine an dem
Träger 12 ausgebildete Arretieraufnahme eingreift. Das auf dem mit dem Verbindungselement
24 versehenen Gerüstelement 10 anzuordnende Gerüstelement 10 wird in analoger Weise
mit dem Verbindungselement 24 verbunden. Auf diese Weise wird die flexible Anordnung
der Gerüstelemente 10 übereinander zu einem Gerüstsystem 20 sichergestellt.
[0030] Alternative Befestigungen zwischen dem Träger 12 und dem Verbindungselement 24 sind
ebenfalls möglich. So kann das Verbindungselement 24 beispielsweise mittels eines
Absteckbolzens, eines Klappsteckers, eines Einrastelements oder dergleichen am Träger
12 arretiert bzw. befestigt werden.
[0031] Die Enden der Träger 12 bzw. der Verbindungselemente 24 sind so dimensioniert, dass
am Boden angeordnete Spindeln zum Ausgleichen von Höhen der Träger in sowohl die Träger
12 als auch in die Verbindungselemente 24 eingeschraubt werden können. Auf diese Weise
kann ein Gerüstelement auf unebenen Böden ausgerichtet und die Höhe exakt eingestellt
werden. Derartige Spindeln sind im Baugewerbe verfügbar.
[0032] Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gerüstelements
10, wobei gleiche oder ähnliche Elemente mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet werden.
Dabei stellt Fig. 3 ein Gerüstelement 10 dar, dessen Träger 12 eine geringere Längserstreckung
als 1,4m, bevorzugt in etwa 0,9m oder 1,2m, aufweisen. Bei diesem Gerüstelement 10
hat es sich als vorteilhaft erwiesen lediglich ein Versteifungselement 14 in Analogie
zu dem in Fig. 1 beschriebenen an jedem Träger 12 auszuführen. Dieses ist, bei asymmetrisch
angeordnetem Querverbindungselement 16, bevorzugt auf der Seite des Querverbindungselements
16 auszuführen auf der sich der längere Teil des Trägers 12 erstreckt. Auch die Ausführungsform
von Fig. 3 kann jedoch zwei Versteifungselemente auf jeder Seite aufweisen.
[0033] Alternativ ist es bei allen Ausführungsformen möglich, an einem Träger 12 des Gerüstelements
10 das Versteifungselement 14 unterhalb und an dem anderen Träger 12 das Versteifungselement
14 oberhalb des Querverbindungselements 16 anzuordnen.
1. Gerüstsystem (20) mit mehreren Gerüstelementen (10), wobei ein Gerüstelement (10)
umfasst
zwei weitgehend parallel zueinander angeordnete Träger (12) und
mindestens zwei Versteifungselemente (14) zum Versteifen der parallelen Trägeranordnung,
wobei
das Gerüstelement genau ein Querverbindungselement (16) aufweist, wobei das Querverbindungselement
(16) zwischen den Trägern (12) befestigt ist und diese verbindet,
die Versteifungselemente (14) ferner an dem Querverbindungselement (16) angebracht
sind, und
das Querverbindungselement (16) in Längserstreckungsrichtung der Träger (12) asymmetrisch
angeordnet ist, und wobei an das Querverbindungselement (16) zwischen den Trägern
(12) ein großer und ein kleiner Durchgangsbereich angrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest zwei Gerüstelemente (10) mit unterschiedlich ausgerichteten Querverbindungselementen
(16) im Gebrauchszustand des aus den Gerüstelementen (10) zusammengesetzten Gerüstsystems
(20) übereinander anordenbar sind, so dass die beiden großen Durchgangsbereiche aneinander
angrenzen,
wobei zumindest zwei Gerüstelemente (10) jeweils unterschiedliche Höhen aufweisen.
2. Gerüstsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Träger (12) eines Gerüstelementes (10) an zumindest einem Ende eine
Öffnung zur Aufnahme eines Verbindungselementes (18) aufweist.
3. Gerüstsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungselemente (14) der Gerüstelemente (10) so angeordnet sind, dass ein
Durchgang zwischen den Anbringstellen der Versteifungselemente (14) an dem Querverbindungselement
(16) ausgespart ist.
4. Gerüstsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Versteifungselementen (14) und/oder den Trägern (12) der Gerüstelemente
(10) ein Sicherungselement, insbesondere ein Geländer, anordenbar ist.
5. Gerüstsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei im Wesentlichen parallel zum Boden angeordneten Querverbindungselementen
(16) zweier Gerüstelemente (10) eine begehbare Auflagefläche anordenbar ist.
6. Verfahren zum Aufstellen eines Gerüstsystems, insbesondere nach einem der Ansprüche1
bis 5, umfassend folgende Schritte:
a) Aufstellen eines ersten Gerüstelements (10) mit zwei Trägern (12) und einem asymmetrisch
angeordneten Querverbindungselement (16) an das zwischen den Trägern (12) ein großer
und ein kleiner Durchgangsbereich angrenzen,
b) Verbinden eines zweiten Gerüstelements (10), welches zwei Träger (12) und ein asymmetrisch
angeordnetes Querverbindungselement (16), an das zwischen den Trägern (12) ein großer
und ein kleiner Durchgangsbereich angrenzen, aufweist, mit dem ersten Gerüstelement
(10),
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gerüstelement (10) in Bezug auf das erste Gerüstelement (10) eine andere
Ausrichtung des asymmetrischen Querverbindungselements (16) aufweist, so dass die
beiden großen Durchgangsbereiche aneinander angrenzen,
c) Wiederholen der Schritte a) und b).
7. Verwendung eines Gerüstsystems (20) mit mehreren Gerüstelementen (10) nach einem der
Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest zwei Gerüstelemente (10) mit unterschiedlich ausgerichteten Querverbindungselementen
(16) im Gebrauchszustand des aus den Gerüstelementen (10) zusammengesetzten Gerüstsystems
(20) übereinander angeordnet werden.
1. Scaffolding system (20) having several scaffolding elements (10), wherein a scaffolding
element (10) comprises two supports (12) arranged largely parallel to one another
and at least two stiffening elements (14) for stiffening the parallel support arrangement,
wherein the scaffolding element has precisely one transverse connecting element (16),
wherein the transverse connecting element (16) is secured between the supports (12)
and connects them, the stiffening elements (14) are also attached to the transverse
connecting element (16), and the transverse connecting element (16) is arranged asymmetrically
in the direction of longitudinal extension of the supports (12), and wherein adjoining
the transverse connecting element (16) between the supports (12) are one large and
one small passageway, characterised in that at least two scaffolding elements (10) having differently aligned transverse connecting
elements (16) can be arranged one above another when the scaffolding system (20) composed
of the scaffolding elements (10) is in use, so that the two large passageways adjoin
each other, wherein at least two scaffolding elements (10) in each case have different
heights.
2. Scaffolding system according to claim 1, characterised in that at least one support (12) of a scaffolding element (10) has an opening for receiving
a connecting element (18) on at least one end.
3. Scaffolding system according to claim 1 or 2, characterised in that the stiffening elements (14) of the scaffolding elements (10) are arranged so that
a passage is left between the attachment points of the stiffening elements (14) on
the transverse connecting element (16).
4. Scaffolding system according to one of the preceding claims, characterised in that a safety element, in particular a rail, can be arranged between the stiffening elements
(14) and/or the supports (12) of the scaffolding elements (10).
5. Scaffolding system according to one of the preceding claims, characterised in that a support surface which can be walked on can be arranged between two transverse connecting
elements (16), arranged essentially parallel to the ground, of two scaffolding elements
(10).
6. Method for erecting a scaffolding system, in particular according to one of claims
1 to 5, comprising the following steps:
a) erecting a first scaffolding element (10) having two supports (12) and an asymmetrically
arranged transverse connecting element (16), which is adjoined by one large and one
small passageway between the supports (12),
b) connecting a second scaffolding element (10), which has two supports (12) and an
asymmetrically arranged transverse connecting element (16), which is adjoined by one
large and one small passageway between the supports (12), to the first scaffolding
element (10),
characterised in that the second scaffolding element (10) with respect to the first scaffolding element
(10) has a different alignment of the asymmetric transverse connecting element (16)
so that the two large passageways adjoin one another,
c) repeating steps a) and b).
7. Use of a scaffolding system (20) having several scaffolding elements (10) according
to one of claims 1-5, characterised in that at least two scaffolding elements (10) having differently aligned transverse connecting
elements (16) are arranged one above another when the scaffolding system (20) composed
of the scaffolding elements (10) is in use.
1. Système d'échafaudage (20) comprenant plusieurs éléments d'échafaudage (10), un élément
d'échafaudage (10) comportant
deux longerons (12) disposés sensiblement parallèlement l'un à l'autre, et
au moins deux éléments de renforcement (14) destinés à renforcer le montage parallèle
des longerons,
l'élément d'échafaudage comportant précisément un élément de liaison transversale
(16), ledit élément de liaison transversale (16) étant fixé entre les longerons (12)
et reliant ceux-ci,
les éléments de renforcement (14) étant en outre appliqués contre l'élément de liaison
transversale (16), et
l'élément de liaison transversale (16) étant disposé de manière asymétrique dans la
direction d'extension longitudinale des longerons (12), une grande et une petite zones
de transition étant contiguës à l'élément de liaison transversale (16) entre les longerons
(12),
caractérisé en ce qu'au moins deux éléments d'échafaudage (10) sont superposables l'un à l'autre avec des
éléments de liaison transversale (16) différemment orientés en état d'utilisation
du système d'échafaudage (20) constitué par les éléments d'échafaudage (10), de telle
manière que les deux grandes zones de transition soient contiguës l'une à l'autre,
au moins deux éléments d'échafaudage (10) étant de hauteur différente.
2. Système d'échafaudage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un longeron (12) d'un élément d'échafaudage (10) présente une ouverture de
réception d'un élément de liaison (18) sur au moins une extrémité.
3. Système d'échafaudage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de renforcement (14) des éléments d'échafaudage (10) sont disposés de
manière à ménager un passage entre les points d'application des éléments de renforcement
(14) contre l'élément de liaison transversale (16).
4. Système d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément de maintien, en particulier un garde-corps, peut être disposé entre les
éléments de renforcement (14) et/ou les longerons (12) des éléments d'échafaudage
(10).
5. Système d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une surface d'appui praticable peut être disposée entre deux éléments de liaison transversale
(16), sensiblement parallèles au sol, de deux éléments d'échafaudage (10).
6. Procédé de montage d'un système d'échafaudage, en particulier selon l'une des revendications
1 à 5, comprenant les étapes suivantes :
a) montage d'un premier élément d'échafaudage (10) comportant deux longerons (12)
et un élément de liaison transversale (16) disposé de manière asymétrique, auquel
sont adjacentes une petite et une grande zone de passage entre les longerons (12),
b) raccordement au premier élément d'échafaudage (10) d'un deuxième élément d'échafaudage
(10), lequel comporte deux longerons (12) et un élément de liaison transversale (16)
disposé de manière asymétrique, auquel sont adjacentes une petite et une grande zone
de passage entre les longerons (12),
caractérisé en ce que le deuxième élément d'échafaudage (10) présente une orientation différente de l'élément
asymétrique de liaison transversale (16) par rapport au premier élément d'échafaudage
(10), de manière à rendre les deux grandes zones de passage adjacentes l'une à l'autre,
c) répétition des étapes a) et b).
7. Utilisation d'un système d'échafaudage (20) comprenant plusieurs éléments d'échafaudage
(10) selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce qu'au moins deux éléments d'échafaudage (10) sont superposés l'un à l'autre avec des
éléments de liaison transversale (16) différemment orientés en état d'utilisation
du système d'échafaudage (20) constitué par les éléments d'échafaudage (10).