| (19) |
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(11) |
EP 2 427 620 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2014 Patentblatt 2014/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.05.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/002727 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/127833 (11.11.2010 Gazette 2010/45) |
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| (54) |
FLÄCHIGER FEUERFESTER ABSCHLUSS
FLAT FIREPROOF CLOSURE
FERMETURE PLANE RÉSISTANTE AU FEU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
05.05.2009 DE 202009006416 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.03.2012 Patentblatt 2012/11 |
| (73) |
Patentinhaber: PROMAT GmbH |
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40878 Ratingen (DE) |
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Erfinder: |
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- WIEDEMANN, Günter
40629 Düsseldorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ring & Weisbrodt |
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Patentanwaltsgesellschaft mbH
Hohe Strasse 33 40213 Düsseldorf 40213 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 626 149 DE-U1- 9 315 812
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WO-A1-01/04449
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen flächigen, feuerfesten Abschluss, insbesondere
eine Glastür für Brandschutzzwecke zur Vermeidung des Übertritts von Feuer und Rauch
im Brandfall von einem ersten Raum in einen benachbarten zweiten Raum, mit einer Brandschutzscheibe,
die an zumindest einem Rand ein die Seitenflächen der Brandschutzscheibe teilweise
übergreifendes Metallprofil trägt, welches im Bereich der Stirnfläche der Brandschutzscheibe
in zwei zueinander beabstandete Teilprofile geteilt ist.
[0002] In der einfachsten Form einer Glastür mit einer Brandschutzscheibe ist diese an ihren
vertikalen Seiten von U-förmigen Stahlprofilen gehalten, die die Ränder der Brandschutzscheibe
umfassen (
DE 94 00 536.2 U1). Eine derartige Glastür erreicht in der Praxis einen akzeptablen Brandschutz und
ist aus nur wenigen Bauteilen konstruktiv einfach aufgebaut. Nachteilig ist, dass
für jede mögliche Glasstärke ein spezielles U-förmiges Stahlprofil verwendet werden
muss. Zu jeder Dicke der Glasscheibe gehört ein separates Profil. Darüber hinaus ist
nachteilig, dass zur Halterung des Schlosses das U-Profil aufgeschnitten werden muss
und hierdurch Spannungen im Profil entstehen, die zu Verbiegungen und Unebenheiten
führen.
[0003] Um diese Probleme zu lösen ist gemäß der
EP 1 626 149 A2 vorgeschlagen worden, das Metallprofil im Bereich der Stirnfläche der Brandschutzscheibe
zu teilen, so dass zwei Teilprofile vorliegen, die jeweils eine der Seitenflächen
der Brandschutzscheibe und die die Seitenflächen verbindende Stirnfläche teilweise
übergreifen und zueinander beabstandet sind. Mit dieser Konstruktion ist einerseits
eine Erhöhung des Brandschutzes erzielt worden und andererseits kann sie unabhängig
von der Stärke der jeweiligen Brandschutzscheibe ohne besondere Anpassung an die Scheibendicke
verbaut werden. In der bevorzugten Ausführungsform weisen die Teilprofile jeweils
einen ersten Schenkel und einen zweiten Schenkel sowie einen im wesentlichen senkrecht
von dem ersten Schenkel abgehenden Steg auf, der der Stirnfläche der Brandschutzscheibe
zugeordnet ist. Zwischen dem Steg und dem entsprechenden Abschnitt des ersten Schenkels
und der Brandschutzscheibe selbst ist zur Befestigung des Teilprofils und Abdichtung
gegenüber der Brandschutzscheibe ein feuerbeständiger Dämmwerkstoff eingebracht. Hierdurch
wird zwar einerseits eine ausreichende Brandschutzdauer erreicht, ist aber andererseits
nachteiligerweise die Herstellung des Metallprofils aufgrund seiner relativ komplizierten
Form schwierig und mit aufwändigen Schweißarbeiten und Handarbeiten verbunden.
[0004] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, einen flächigen feuerfesten Abschluss, insbesondere in Form einer Brandschutztür,
der eingangs genannten Art zu schaffen, der unter Meidung der beschriebenen Nachteile
aus einfachen, handelsüblichen Metallteilen ohne aufwändige Bearbeitungsmaßnahmen
herstellbar ist.
[0005] Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die zwei Teilprofile jeweils
bestehen aus:
- a. einer einfachen, an der zugehörigen Seitenfläche der Brandschutzscheibe angeordneten
Metallleiste, deren die Brandschutzscheibe übergreifender Bereich mit der Brandschutzscheibe
verklebt ist,
- b. einem an der Metallleiste innenseitig an ihrem freien Bereich befestigten U-Profil,
dessen Öffnung zwischen den freien Schenkeln nach innen gerichtet ist und mit dem
gegenüberliegend entsprechend angeordneten U-Profil einen Raum zur Aufnahme eines
formstabilen, isolierenden und feuerfesten Werkstücks bildet, wobei das eingesetzte
und von den U-Profilen der beiden Teilprofile gehaltene feuerfeste Werkstück die Stirnfläche
der Brandschutzscheibe vollständig abdeckt.
[0006] Durch die Kombination einer einfachen Metallleiste mit einem daran, vorzugsweise
durch Punktschweißen, befestigten metallischen U-Profil mit einem in den geschaffenen
Raum eingesetzten, an die Dicke der Brandschutzscheibe angepassten feuerfesten Werkstück
wird mit einfachsten Mitteln eine höchsten Brandschutzanforderungen gerecht werdende
Halterung für die Brandschutzscheibe der Tür geschaffen, die unabhängig von der Stärke
der Brandschutzscheibe verwendet werden kann, die im Brandfall aufgrund der Verringerung
der Wärmeübertragung zwischen der Metallleiste und dem daran befestigten metallischen
U-Profil gegenüber der quasi einteiligen Ausbildung nach dem Stand der Technik einen
verbesserten Brandschutz erbringt und sich darüber hinaus durch eine grundsätzlich
saubere, optisch ansprechende Sichtoberfläche auszeichnet.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, das zwischen
den Teilprofilen angeordnete formstabile feuerfeste Werkstück in Form einer sich über
die gesamte Länge der U-Profile erstreckenden Hartholzleiste auszubilden. Sie erfüllt
neben ihrer Funktion als Wärmeisoliermittel und damit Vermeidung einer Wärmebrücke
von der Brandseite auf die brandabgewandte Seite der Tür auch die Funktion eines Abstandsmittels
zur Festlegung der Positionierung der beiden Teilprofile zueinander in der Aufbauphase
der Tür, aber auch im Brandfall. Zur Verbesserung dieser Eigenschaften kann das feuerfeste
Werkstück, insbesondere die Holzleiste, mit den freien Schenkeln der beiden U-Profile
verschraubt sein.
[0008] Zur weiteren Verbesserung des Brandschutzes ist in zweckmäßiger Ausgestaltung der
Erfindung vorgeschlagen, eine äußere Schicht eines Intumeszenzmaterials, vorzugsweise
einen unter Hitzeeinwirkung aufgehenden Materialstreifen, vorzusehen, der im Brandfall
den in der Regel gegenüber einer Zarge oder dergleichen bestehenden Türspalt verschließt.
Aus optischen Gründen ist dabei bevorzugt, den Streifen aus Intumeszenzmaterial seitlich
durch die Metallleisten der beiden Teilprofile abzudecken.
[0009] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus der beigefügten Zeichnung, in der zeigen:
- Fig. 1
- in einer teilgeschnittenen Draufsicht einen wesentlichen Bereich eines ersten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels einer Brandschutztür und
- Fig. 2
- in einer teilgeschnittenen Draufsicht ein zweites erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
in Form eines feuerfesten Abschlusses mit zwei Brandschutzscheiben.
[0010] Fig. 1 zeigt einen als Brandschutztür 1 ausgebildeten feuerfesten Abschluss mit einer
Brandschutzscheibe 2. In nicht dargestellter Weise ist die Brandschutztür 1 auf ihrer
Oberseite über eine Anlenkung mit einem Drehzapfen verbunden. Die Anlenkung kann entweder
direkt auf der Brandschutzscheibe 2 befestigt sein oder auch - bei umlaufendem Rahmen
- an den zur Ausbildung des Rahmens verwendeten Metallprofilen.
[0011] Die Brandschutzscheibe 2 trägt ein aus einem ersten Teilprofil 3 und einem zweiten
Teilprofil 4 bestehendes Metallprofil, wobei die Teilprofile 3, 4 über einen Silikonkleber
5 mit der Brandschutzscheibe 2 verbunden sind. Die Teilprofile 3, 4 bestehen jeweils
aus einem ersten Schenkel in Form einer Flachstahlleiste 6 und einem daran innenseitig
befestigten U-Profil 7 aus Stahl. Die Flachstahlleiste 6 jedes Teilprofils übergreift
teilweise die benachbarte Seitenfläche der Brandschutzscheibe 2 und ist mit diesem
Abschnitt mittels des Silikonklebers 5 mit der Brandschutzscheibe 2 verbunden. Der
dann frei bleibende, die Brandschutzscheibe 2 nicht übergreifende Abschnitt der Flachstahlleiste
6 trägt innenseitig das U-Profil 7 derart, dass seine Öffnung zwischen den freien
Schenkeln nach innen gerichtet ist, so dass mit dem gegenüberliegend angeordneten
entsprechenden U-Profil 7 ein Raum 8 zur Aufnahme eines formstabilen, isolierenden
und feuerfesten Werkstücks 9 gebildet ist. Als feuerfestes Werkstück 9 wird in dem
beschriebenen Ausführungsbeispiel eine Leiste aus Hartholz verwendet, die sich im
wesentlichen über die gesamte Länge des zwischen den U-Profilen 7 gebildeten Raums
8 erstreckt und mit den freien Schenkeln 10 der beiden U-Profile 7 verschraubt ist.
Dabei deckt das von den U-Profilen 7 der zwei Teilprofile 3, 4 gehaltene feuerfeste
Werkstück die Stirnfläche der Brandschutzscheibe 3 vollständig ab und sichert darüber
hinaus den vorgesehenen Abstand zwischen den beiden Teilprofilen 3, 4.
[0012] Die Befestigung der U-Profile 7 an der jeweiligen Flachstahlleiste 6 erfolgt durch
Punktschweißen. Die Befestigung des feuerfesten Werkstücks 9 an den U-Profilen 7 ist
mittels Schrauben 11 vorgenommen.
[0013] Um den normalerweise zwischen der Brandschutztür 1 und der nicht dargestellten Türzarge
bestehenden Spalt zur Vermeidung des Übertritts von Feuer und Rauch im Brandfall zu
schließen, ist unter Abdeckung des feuerfesten Werkstücks 9 und der U-Profile 7 nach
außen zwischen den Flachstahlleisten 6 zusätzlich ein Streifen 12 aus unter Hitzeeinwirkung
aufschäumendem Material angeordnet.
[0014] Fig. 2 der Zeichnung zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines feuerfesten Abschlusses.
Dieses weist eine zweite gleichachsig zur ersten Brandschutzscheibe 2 angeordnete
weitere Brandschutzscheibe 13 auf, die über ein Metallprofil 14 mit der ersten Brandschutzscheibe
2 fest verbunden ist. Das Metallprofil 14 entspricht konstruktiv dem unter Bezugnahme
auf Fig. 1 der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiel, weist aber in seinen Teilprofilen
15, 16 verlängerte Metallleisten 17 auf, um eine sichere Silikonverklebung mit beiden
Brandschutzscheiben zu gewährleisten. Eine derartige Ausbildung ist vorgesehen, um
eine aus einer Vielzahl von Brandschutzscheiben bestehende Brandschutzwand, beispielsweise
in Form einer Feuerschutz-Glastrennwand, in einfacher Weise auszubilden. Hinsichtlich
der übrigen Ausbildung des Metallprofils 14 wird auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels
gemäß Fig. 1 verwiesen.
Bezugszeichenliste
[0015]
- 1
- Brandschutztür
- 2
- Brandschutzscheibe
- 3
- erstes Teilprofil
- 4
- zweites Teilprofil
- 5
- Silikonkleber
- 6
- Flachstahlleiste
- 7
- U-Profile
- 8
- Raum
- 9
- Werkstück
- 10
- freie Schenkel
- 11
- Schraube
- 12
- Streifen aus Intumeszenzmaterial
- 13
- Brandschutzscheibe
- 14
- Metallprofil
- 15
- Teilprofil
- 16
- Teilprofil
- 17
- Metallleisten
1. Flächiger, feuerfester Abschluss, insbesondere Glastür, für Brandschutzzwecke zur
Vermeidung des Übertritts von Feuer und Rauch im Brandfall von einem ersten Raum in
einen benachbarten zweiten Raum, mit einer Brandschutzscheibe, die an zumindest einem
Rand ein die Seitenflächen der Brandschutzscheibe teilweise übergreifendes Metallprofil
trägt, welches im Bereich der Stirnfläche der Brandschutzscheibe in zwei zueinander
beabstandete Teilprofile geteilt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zwei Teilprofile (3, 4) bestehen aus:
a. einer einfachen, an der zugehörigen Seitenfläche der Brandschutzscheibe (2) angeordneten
Metallleiste (6), deren die Brandschutzscheibe (2) übergreifender Bereich mit der
Brandschutzscheibe (2) verklebt ist, und
b. einem an der Metallleiste (6) innenseitig an ihrem freien Bereich befestigten U-Profil
(7), dessen Öffnung zwischen den freien Schenkeln (10) nach innen gerichtet ist und
mit dem gegenüberliegend entsprechend angeordneten U-Profil (7) einen Raum zur Aufnahme
eines formstabilen, isolierenden und feuerfesten Werkstücks (9) bildet, wobei das
eingesetzte und von den U-Profilen (7) der beiden Teilprofile (3, 4) gehaltene feuerfeste
Werkstück (9) die Stirnfläche der Brandschutzscheibe vollständig abdeckt.
2. Abschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das U-Profil (7) an der Metallleiste (6) durch Punktschweißen befestigt ist.
3. Abschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen den Teilprofilen (3, 4) angeordnete feuerfeste Werkstück (9) in Form
einer sich über die gesamte Länge der U-Profile (3, 4) erstreckende Hartholzleiste
ausgebildet ist.
4. Abschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das feuerfeste Werkstück (9), insbesondere die Hartholzleiste, mit den freien Schenkeln
(10) der beiden U-Profile (7) verschraubt ist.
5. Abschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Teilprofile (3, 4) mit dem sie verbindenden feuerfesten Werkstück (9) einen
umlaufenden tragenden Rahmen für die Brandschutzscheibe (2) bilden.
6. Abschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der äußeren Stirnseite ein vertikaler Streifen aus einem unter Hitzeeinwirkung
aufschäumenden Material (12) angeordnet ist, der seitlich durch die Metallleisten
(6) derbeiden Teilprofile (3, 4) abgedeckt ist.
7. Abschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallleiste (6) und die U-Profile (7) aus Stahl bestehen.
8. Abschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzscheibe (2) mit den benachbarten Bereichen der Metallleisten (6) und
der U-Profile (7) mit Silikon verklebt sind, vorzugsweise auch unter Erfassung der
Stirnfläche der Brandschutzscheibe (2).
1. A flat fireproof closure, in particular a glass door, for fire protection purposes
for preventing the propagation of fire and smoke from a first room into an adjacent
second room in case of fire, comprising a fire protection pane which, on at least
one edge, carries a metal profile which partially overlaps the lateral faces of the
fire protection pane and which is divided into two partial profiles spaced from each
other in the area of the front face of the fire protection pane,
characterized in that
the two partial profiles (3, 4) are composed of:
a. a simple metal strip (6) which is arranged on the associated lateral face of the
fire protection pane (2) and the area of which that overlaps the fire protection pane
(2) is glued to the fire protection pane (2), and
b. a U profile (7) which is fastened to the inner side of the free portion of the
metal strip (6) and the opening of which between the free legs (10) is directed inwards
and which, together with the correspondingly opposite U profile, forms a space for
receiving a dimensionally stable, insulating and fireproof workpiece (9), wherein
the inserted fireproof workpiece (9) that is held by the U profiles (7) of the two
partial profiles (3, 4) completely covers the front face of the fire protection pane.
2. A closure according to claim 1, characterized in that the U profile (7) is fastened to the metal strip (6) by spot welding.
3. A closure according to claim 1 or 2, characterized in that the fireproof workpiece (9) arranged between the partial profiles (3, 4) is designed
in form of a hardwood slat extending over the entire length of the U profiles (7).
4. A closure according to one of the claims 1 through 3, characterized in that the fireproof workpiece (9), in particular the hardwood slat, is screwed to the free
legs (10) of the two U profiles (7).
5. A closure according to one of the claims 1 through 4, characterized in that the two partial profiles (3, 4) together with the fireproof workpiece (9) that connects
them form a circumferential supporting frame for the fire protection pane (2).
6. A closure according to one of the claims 1 through 5, characterized in that a vertical strip made of a material (12) that foams under the influence of heat is
arranged on the external front face, which strip is laterally covered by the metal
strips (6) of the two partial profiles (3, 4).
7. A closure according to one of the claims 1 through 6, characterized in that the metal strip (6) and U profiles (7) are made of steel.
8. A closure according to one of the claims 1 through 7, characterized in that the fire protection pane (2) and the adjacent areas of the metal strips (6) and the
U profiles (7) are bonded with silicone, preferably also including the front face
of the fire protection pane (2).
1. Fermeture plane réfractaire, notamment porte coupe-feu vitrée pour empêcher du feu
et de la fumée de se propager d'une première pièce à une deuxième pièce adjacente
en cas d'incendie, comportant une vitre coupe-feu qui porte, sur au moins un bord,
un profilé métallique surmontant partiellement les faces latérales de la vitre coupe-feu,
lequel profilé métallique est divisé en deux profilés partiels espacés l'un de l'autre
au niveau de la face frontale de la vitre coupe-feu,
caractérisée e n ce que
les deux profilés partiels (3, 4) sont composés de :
a. un listeau métallique simple (6) qui est disposé sur la face latérale associée
de la vitre coupe-feu et dont la partie surmontant la vitre coupe-feu (2) est collée
avec la vitre coupe-feu (2), et
b. un profilé sous forme de U (7) qui est fixé à l'intérieur dans la zone libre du
listeau métallique (6) et dont l'ouverture entre les deux branches libres (10) est
dirigée vers l'intérieur et qui forme avec le profilé sous forme de U (7) opposé de
façon correspondante un espace pour recevoir une pièce (9) indéformable, isolante
et réfractaire, dans lequel la pièce réfractaire insérée et retenue par les profilés
sous forme de U (7) des deux profilés partiels (3, 4) couvre complètement la face
frontale de la vitre coupe-feu.
2. Fermeture selon la revendication 1, caractérisée en ce que le profilé sous forme de U (7) est fixé au listeau métallique (6) par soudage par
points.
3. Fermeture selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que la pièce (9) réfractaire et disposée entre les profilés partiels (3, 4) est configurée
sous forme d'un tasseau de bois dur qui s'étend sur la longueur entière des profilés
sous forme de U (7).
4. Fermeture selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la pièce réfractaire (9), notamment le tasseau de bois dur, est vissée aux branches
libres (10) des deux profilés sous forme de U (7).
5. Fermeture selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les deux profilés partiels (3, 4) forment avec la pièce réfractaire (9) qui les relie
entre eux un cadre de support circonférentiel pour la vitre coupe-feu (2).
6. Fermeture selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'une bande verticale en un matériau (12) qui se transforme en mousse sous l'effet de
la chaleur est disposée sur la face frontale extérieure, laquelle bande est latéralement
couverte par les listeaux métalliques (6) des deux profilés partiels (3, 4).
7. Fermeture selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le listeau métallique (6) et les profilés sous forme de U (7) sont en acier.
8. Fermeture selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la vitre coupe-feu (2) et les zones adjacentes des listeaux métalliques (6) et des
profilés sous forme de U (7) sont siliconés, de préférence en incluant aussi la face
frontale de la vitre coupe-feu (2).

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