[0001] Die Erfindung betrifft eine Zentrifuge zum Abschleudern von Zuckerfüllmassen,
mit um eine gemeinsame Achse rotierenden Elementen, mit einer Antriebseinheit, mit einem äußeren Gehäuse mit einem Gestell mit einem Boden und
Seitenwänden und mit Schwingungsdämpfungselementen.
[0002] Zentrifugen gibt es in sehr unterschiedlichen Formen. So beschreibt die
DE 14 10 967 A1 eine um eine vertikale Achse in einem zylindrischen Behälter rotierende Trommel insbesondere
für Waschmaschinen. Die Wäschetrommel wird jeweils
nach einem Waschvorgang entleert und neu gefüllt, um einen neuen Waschvorgang durchzuführen.
Die Zentrifuge wird also im Batchmodus betrieben. Der Behälter mit der Wäschetrommel ist in einem stationär auf dem Boden
stehenden Gehäuse aufgehängt. Um den Behälter gegen ein Verdrehen zu sichern, ragen
mehrere Streifen nach unten in mehrere entsprechende Verdrehsicherungen hinein, die
auch eine dämpfende Wirkung gegen die von der rotierenden Wäschetrommel erzeugten
Schwingungen besitzen.
[0003] Aus der
US-PS 4,022,375 ist eine Laborzentrifuge bekannt, in der um eine vertikale Achse in einer zylindrischen
Schutzabdeckung ein Arm mit mehreren daran befestigten Reagenzgläsern mit hoher Geschwindigkeit
von 4.000 bis 12.000 Umdrehungen pro Minute kreist. Nach einem Schleudervorgang werden
die Reagenzgläser ausgetauscht; die Zentrifuge wird also im Batchbetrieb gefahren.
Die Laborzentrifuge besitzt einen Antriebsmotor. Der Antriebsmotor und die Schutzabdeckung
sind auf einer gemeinsamen Plattform gelagert, die auf elastischen Elementen in einem
Gehäuse ruht,
[0004] Im Batchmodus betriebene Zentrifugen sind für zahlreiche Vorgänge ungeeignet, bei
denen ein kontinuierlicher Betrieb erforderlich ist oder jedenfalls gewünscht wird,
etwa im Hinblick auf eine kontinuierliche Zuführung der in der Zentrifuge behandelten
Rohstoffe oder eine kontinuierliche Weiterverarbeitung der aus der Zentrifuge abgegebenen
Zwischenerzeugnisse. Andererseits stellt ein kontinuierlicher Betrieb ganz andere
Randbedingungen als ein Batchbetrieb. So
kommen bei einem Batchbetrieb entstehende Schwingungen jeweils ganz automatisch zum Stillstand, wenn ein Beladungswechsel vorgenommen wird. Sie müssen
also nur vorübergehend gedämpft werden, während bei einem kontinuierlichen Zentrifugenbetrieb
die Schwingungen permanent entstehen und daher auch ständig berücksichtigt werden
müssen. Dämpfungskonzepte aus dem Batchbetrieb lassen sich also nicht übertragen.
[0005] Weitere Zentrifugenformen sind beispielsweise aus der
GB 2 115 319 A bekannt. Flüssigkeiten werden in dieser Zentrifuge verarbeitet, bei der ein Motor
oben auf der Zentrifuge angeordnet ist und nach unten mittels Schwingungsdämpfern
relativ zur Zentrifuge gedämpft wird. Für das Abschleudern von Zuckerfüllmassen ist
eine solche Zentrifuge nicht vorgesehen oder geeignet.
[0006] Für die Zuckerindustrie sind beispielsweise kontinuierlich arbeitende Zentrifugen
bekannt, etwa aus der
EP 0 487 780 B1 und der
EP 0 733 406 B1. Derartige, auch als Zuckerzentrifugen oder im Falle von kontinuierlich arbeitenden
Zentrifugen auch als Kontizentrifugen schlagwortartig bezeichnete Zentrifugen können
in der Rohr und Rübenzuckerindustrie sowie in Zuckerraffinerien zum Einsatz kommen.
Sie dienen dazu, aufgegebene Zuckerfüllmassen zu vermischen, zu verteilen und zu beschleunigen
und dabei von Fremdbestandteilen zu befreien, etwa durch Waschen mittels Zugabe von
Wasser oder Dampf.
[0007] Aus der
EP 0 692 311 A1 ist eine weitere kontinuierlich arbeitende Zentrifuge zum Abschleudern von Zuckerfüllmassen
bekannt, welche um eine gemeinsame Achse rotierende Elemente aufweist Sie besitzt
eine Antriebseinheit und ein äußeres Gehäuse mit einem Gestell, mit einem Boden und
mit Seitenwänden. Ferner ist eine umlaufende Auffangeinrichtung für die abgeschleuderten
Zuckerpartikel vorgesehen.
[0008] Die Zentrifugen stehen in Hallen auf einem entsprechend festen Boden. Die Zentrifugentrommeln
drehen sich mit sehr hohen Geschwindigkeiten, um ihrer Aufgabe nachkommen zu können.
Hierzu werden sie insbesondere mit Endlostreibmitteln von einer Antriebseinheit mit
einem Motor angetrieben. Die Zentrifugentrommeln rotieren um eine lotrechte Achse
und besitzen im Regelfall einen nach oben konisch erweiterten Siebkorb, der einen
Abwurfrand bildet.
[0009] Die Zentrifugentrommel besitzt eine Lagerung. Da aufgrund von nicht vermeidbaren
Unwuchten bei den hohen Drehgeschwindigkeiten die Schwingungen der Zentrifugentrommel
nicht unerheblich sind, sollen diese nicht an die Umgebung weitergegeben werden. Es
wird also eine Schwingungsdämpfung der Zentrifugentrommel gegenüber der Umgebung gewünscht.
Bekannt ist es, die komplette Zentrifuge mit ihrem äußeren Gehäuse auf Schwingungsdämpfer
zu stellen, und zwar auf drei oder mehr Elastomere.
[0010] Dies hat den Nachteil, dass das komplette Gehäuse unverändert schwingungsbelastet
ist und zu Vibrationen neigt. Zwar werden diese Schwingungen durch die elastomeren
Schwingungsdämpfer zwischen dem Boden und dem Gehäuse nicht - beziehungsweise nur
gedämpft - auf den Boden übertragen, dafür aber stellt das entsprechend vibrierende
und sich bewegende äußere Gehäuse der Zentrifuge eine permanente und kontinuierliche
akustische und mechanische Belastung für die Umwelt und letzteres auch für entsprechende
Anschlüsse dar, da sowohl die elektrischen Anschlüsse als auch Zuleitungen und Zufuhrelemente
entweder mechanisch belastet werden, soweit sie mit dem äußeren Gehäuse verbunden
sind, oder aber aufgrund der Bewegungen der Elemente zueinander
nicht zielsicher oder nicht ständig passend Stoffe zu- und abführen, beziehungsweise hierzu eingesetzte Leitungen nicht nahe an die Zentrifuge herangeführt
werden können.
[0011] Bei einem anderen Stand der Technik wird die Zentrifugentrommel selbst gegenüber
den unmittelbar angrenzenden Teilen im Inneren des Gehäuses schwingungsgedämpft gelagert.
Dadurch können zwar die Probleme vermieden werden, die bei einer schwingungsisolierenden
Lagerung der kompletten Zentrifuge mit dem äußeren Gehäuse entstehen, dafür aber ist
die Wartung einer derartigen,
nur hinsichtlich der Zentrifugentrommel schwingungsgedämpft gelagerten Konzeption problematisch. Die Schwingungsdämpfungselemente befinden sich
jetzt im Inneren in schlecht zugänglichen Teilbereichen eines komplizierten Aggregates
und können nur noch durch Fachleute gewartet werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Elastomere, die hier eingesetzt werden,
durch
die hohen Rotationszahlen aufgrund der zum Einen hohen Frequenzen und zum Anderen aufgrund des kontinuierlichen Dauerbetriebes erheblich
belastet werden und daher durchaus häufiger getauscht werden müssen und somit auch
eine entsprechende Wartung nicht nur im Sonderfall erforderlich ist.
Auch dies ist eine ganz andere Situation als etwa bei Laborzentrifugen oder Waschmaschinen, die nur im Bedarfsfall und batchweise eingesetzt
werden..
[0012] Zu berücksichtigen ist außerdem, dass sich die Schwingungsdämpfungselemente in der
Nachbarschaft der Zentrifugentrommel im Inneren der Gesamtanordnung der Zuckerzentrifuge
jetzt in einem Bereich befinden, der sehr heißen Temperaturen ausgesetzt ist, da gerade
hier in der Nachbarschaft der Trommel bei Zuckerzentrifugen ein Heizbereich ist. Durch
diese zusätzliche Beanspruchung verschleißen die häufig als Gummipuffer ausgebildeten
Schwingungsdämpfungselemente noch zusätzlich und müssen noch häufiger ausgetauscht
werden, um ihre Funktion erfüllen zu können. Weiterhin bestehen hohe mechanische Belastungen
an der Antriebseinheit, wobei Schwingungen mit vergleichsweise großen Amplituden zwischen
der Trommelachse und dem Motor auftreten.
[0013] Wünschenswert wäre es, eine Schwingungsdämpfung für Zuckerzentrifugen zu erhalten,
die effektiv und gleichzeitig wartungsfreundlich ist.
[0014] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine derartige Zentrifuge vorzuschlagen.
[0015] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer eingangs erwähnten Zentrifuge dadurch
gelöst, dass ein inneres Gehäuse um die um die gemeinsame Achse rotierenden Elemente
vorgesehen ist, dass die Schwingungsdämpfungselemente zwischen dem inneren Gehäuse
und dem Boden des Gestells eines äußeren Gehäuses angeordnet sind, dass die Antriebseinheit
gemeinsam mit dem inneren Gehäuse gegenüber dem äußeren Gehäuse mit dem Gestell über
die Schwingungsdämpfungselemente schwingungsgedämpft sind, und dass eine umlaufende
Auffangeinrichtung für die abgeschleuderten Zuckerpartikel vorgesehen ist, welche
gemeinsam mit dem äußeren Gehäuse mit dem Gestell gegenüber dem inneren Gehäuse schwingungsgedämpft
ist.
[0016] Mit einer derartigen Erfindung entsteht eine insbesondere kontinuierliche Zentrifuge,
die vor allem für die Zuckerindustrie geeignet ist, mit Zentrifugentrommeln und weiteren
rotierenden Elementen, wie etwa Produktverteilern, bei der die Schwingungsdämpfung
der Zentrifugentrommel so ausgeführt ist, dass gemeinsam mit der Zentrifugentrommel
auch ein inneres Gehäuse und auch die gesamte Antriebseinheit mit einem Motor schwingungsisoliert
sind.
[0017] Diese Schwingungsisolierung wirkt dann also gegen den äußeren Bereich der
Zentrifuge mit dem äußeren Gehäuse und dem Auffangbereich für den abgetrennten Zucker.
[0018] Dadurch entstehen erhebliche Vorteile. Das äußere Gehäuse der Zuckerzentrifuge gehört
bereits zum schwingungsisolierten Bereich und damit diesbezüglich zur Umgebung und
ist gegenüber dieser stationär. Das äußere Gehäuse vibriert also nicht, so dass für
Anschlüsse und Zufuhrleitungen, die von außen von und zur Zuckerzentrifuge führen,
keine Probleme entstehen.
[0019] Das ist gerade für die Bereiche wichtig, die etwa dem Abfördem der abgeschleuderten
Zuckerpartikel aus der Auffangeinrichtung dienen. Hier kann etwa an Förderbänder oder
andere Fördereinrichtungen gedacht werden, die erfindungsgemäß vollständig von den
Schwingungen der Zentrifuge und auch der Antriebseinheit entkoppelt sind und somit
keinen Problemen mehr unterliegen, die etwa mit dem Herausführen aus der gesamten
Anlage und dem Anschluss an weitere Aggregate zusammenhängen. Es besteht also keine
Gefahr sich
lösender (weil vibrierender) Steckverbindungen, Kupplungen, Übergangselemente etc. mehr.
[0020] Diejenigen Bereiche jedoch, die die Schwingungen erzeugen oder selbst vibrieren,
wie etwa die Antriebseinheit mit dem Motor und auch die rotierende Zentrifugentrommel,
sind insgesamt gegenüber der Umgebung schwingungsisoliert, und zwar gemeinsam miteinander.
Alle erzeugten und entstehenden Schwingungen werden durch die Schwingungsisolierung
also berücksichtigt.
[0021] Trotzdem kann durch die gewählte Nahtstelle eine einfache Wartung erfolgen, da die
Schwingungsisolierung gerade außerhalb der sich mechanisch bewegenden und bewegten
Elemente vorgesehen wird.
[0022] Es werden also die Zentrifugentrommel mit dem Produktverteiler, die Antriebseinheit
mit dem Motor und das gesamte innere Gehäuse schwingungsisoliert gegenüber dem äußeren
Gehäuse und der Umgebung gelagert. Dadurch ergibt sich bevorzugt eine Anordnung der
zu dämpfenden Teile an einer definierten Zahl von Positionen, an denen die schwingungsisolierenden
Elemente positioniert werden. Dies sind drei bis sechs Positionen.
[0023] Diese drei bis sechs Positionen liegen vorzugsweise in den Eckpunkten des Zentrifugengehäuses
und unter dem vorzugsweise im hinteren Bereich angebrachten Motor. Weitere Positionen
wären bevorzugt symmetrisch zur Mitte der Zentrifuge zu den im vorderen Bereich liegenden
Stellen.
[0024] Außerhalb des schwingungsisolierten Bereiches liegen mithin insgesamt der Auffangbereich
für den abgetrennten Zucker, der von der Zentrifugentrommel nach Außen abgeschleudert
worden ist und dort zur Weiterbehandlung
gesammelt und abgefördert wird. Ebenso liegt außerhalb des schwingungsisolierten Bereiches auch
das gesamte äußere Gehäuse der Zentrifuge, die elektrischen Anschlüsse, die Bedienungselemente
und weitere Bauteile, die nicht selbst Schwingungen erzeugen.
[0025] Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass die umlaufende Auffangeinrichtung für die abgeschleuderten
Zuckerpartikel eine umlaufende zylindrische Wandung und vorzugsweise eine innerhalb
dieser Wandung sich anschließende umlaufende an der Wandung befestigte Rinne aufweist.
[0026] Die Wandung kann beispielsweise an dem äußeren Gehäuse, etwa an dessen Oberseite,
direkt angeschlossen sein und/oder sich von diesem senkrecht nach unten erstrecken.
[0027] Alternativ kann die Rinne auch durch eine nicht an der zylindrischen Wandung befestigte,
beispielsweise bodennah umlaufende Einrichtung mit einer Fördereinrichtung ersetzt
werden, die die aufgefangenen Zuckerpartikel gleich zur Weiterverarbeitung abfördert.
Auch diese Einrichtungen wären dann gegenüber den von der Rotation der Zentrifuge
hervorgerufenen Schwingungen geschützt beziehungsweise gedämpft.
[0028] Die Trennstellen zwischen dem schwingungsisoliert gelagerten inneren Zentrifugengehäuse
und dem fest auf dem Boden montierten äußeren Zentrifugengehäuse werden oberhalb der
Lagerfüße angelegt und mit einem elastischen Werkstoff abgedichtet.
[0029] Besonders bevorzugt kann das Zentrifugengehäuse jetzt als Quadrat aufgebaut werden.
Herkömmlich sind kontinuierliche Zentrifugen stattdessen mit einem kreisrunden beziehungsweise
zylindrischen Gehäuse versehen, was durch die Rotation der Siebtrommel vorgegeben
ist. Der Motor und die Antriebseinheit sind dann neben dem runden Gehäuse vorgesehen.
[0030] Erfindungsgemäß ergibt sich jedoch zweckmäßig eine quadratische Grundfläche, bei
der vier der Positionen für die Schwingungsisolierung in die Ecken des Quadrates gelegt
werden und auf diese Weise besonders leicht zugänglich sind.
Zusätzlich können noch zwei weitere Positionen für Lagerungspunkte vorgesehen werden, die für die Lagerung der Antriebseinheit dienen. Zusätzlich zu
der quadratischen Grundfläche für die Zentrifuge ergänzt sich ein weiterer Bereich,
der durch Anfügung einer rechteckigen Fläche berücksichtigt werden kann.
[0031] Das quadratische (oder rechteckige) Konzept hat einen weiteren Vorteil, dass bei
einer Aufstellung mehrerer Zentrifugen nebeneinander eine in sich geschlossene Front
erreicht werden kann, was zu einer leichten Reinigung und Sauberhaltung der Anlagen
führt.
[0032] Dabei ist zu berücksichtigen, dass in einer Zuckerfabrik sehr häufig eine ganze Reihe
von Zuckerzentrifugen benötigt wird, die teilweise parallel zueinander betrieben werden,
um die Verarbeitungskapazität zu erhöhen. Bei der herkömmlichen Anordnung einer Vielzahl
von zylindrischen Zentrifugengehäusen mit außenliegenden Motoren ergeben sich dabei
sehr viele kleine, winklige Zwischenräume, die sehr schlecht zugänglich und nur aufwendig
zu reinigen sind. Auch zylindrische Zuckerzentrifugen werden platzsparend aufgestellt,
um im Gebäude einer Zuckerfabrik den Platz effektiv nutzen zu können, sodass eine
derartige enge und verwinkelte Aufstellform im Stand der Technik geboten ist.
[0033] Durch die quadratische Form oder gegebenenfalls auch rechteckige Form oder auch etwa
eine sechseckige wabenähnliche Grundrissstruktur des äußeren Gehäuses einer Zuckerzentrifuge
ist jedoch eine Aufstellung nebeneinander ohne Zwischenraum möglich, sodass sich die
Frage der Reinigung enger verwinkelter Bereiche nicht mehr stellt. Die Gehäuse nebeneinander
stehender Zuckerzentrifugen können auch so aufgebaut sein, dass eine Reinigung von
Außen sehr einfach und praktisch nahtlos möglich ist.
[0034] Weitere bevorzugte Merkmale sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0035] Im Folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
beschrieben.
[0036] Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische, teilweise geschnittene Darstellung einer Ausführungsform der
Erfindung;
- Figur 2
- eine Ansicht der Ausführungsform aus Figur 1 von unten; und
- Figur 3
- eine herausgezeichnete Darstellung von Teilelementen der Ausführungsform aus der Figur
1.
[0037] Die in der
Figur 1 dargestellte Zentrifuge dient zum Abschleudern von Zuckerfüllmassen, um aus sogenanntem
Magma im Laufe einer mehrstufigen
Behandlung zunächst Mutterlösung abzutrennen und dann die von der Mutterlösung befreiten Zuckerkristalle von restlichen Fremdbestandteilen zu reinigen.
[0038] Die Zentrifuge besitzt ein ortsfestes Gestell 10 mit einem Boden 11, mit Seitenwänden
12, mit einer Abdeckung 13 und mit einem Einfülltrichter 14. In den Einfülltrichter
14 wird Zuckerfüllmasse aufgegeben, die dann in einen Schacht 15 gelangt. Auch der
Einfülltrichter 14 und der Schacht 15 sind ortsfest.
[0039] Für den Betrachter deutlich zu erkennen ist auch ein Siebkorb 20, der von unten bis
fast zur Abdeckung 13 im oberen Bereich der Zentrifuge reicht. Der Siebkorb 20 ist
achssymmetrisch zu einer lotrechten Achse 16 und erweitert sich konisch von unten
nach oben. Auf der Innenwand dieses Siebkorbes 20 wandern Zuckerpartikel während einer
relativ raschen Rotation des Siebkorbs 20 nach oben und werden dann am oberen Rand
22 des Siebkorbes 20 nach außen abgeschleudert.
[0040] Nach dem Abschleudern vom oberen Rand 22 des Siebkorbes 20 treffen die abgeschleuderten
Zuckerpartikel auf eine umlaufende vertikale Wandung 17 und fallen von dort in eine
mit der Wandung 17 verbundene Rinne 18, die ebenfalls vollständig um den Siebkorb
20 herum angeordnet ist. Aus der Rinne 18 werden die aufgefangenen Zuckerkristalle
dann zur weiteren Verarbeitung abgefördert.
[0041] Die Wandung 17 und die Rinne 18 bilden in diesem Ausführungsbeispiel gemeinsam eine
Auffangeinrichtung 19. Die Wandung 17 schließt an die Abdeckung 13 des äußeren Gehäuses
mit dem Gestell 10 an und ist mit diesem verbunden. Die Rinne 18 ragt von der umlaufenden
Wandung 17 der Auffangeinrichtung 19 nach innen in Richtung zum Siebkorb 20, berührt
jedoch weder diesen noch die mit ihm verbundenen Elemente.
[0042] Bevor die Zuckerfüllmassen aus dem Schacht 15 auf die Innenwand des Siebkorbs 20
gelangen, fallen sie in einen Verteilertopf 30 und von diesem in einen Produktverteiler
40. Der Produktverteiler 40 ist in der dargestellten Ausführungsform mit einer zusätzlichen
Glocke 50 ausgerüstet und besteht aus mehreren Ringelementen. Der Siebkorb 20, der
Verteilertopf 30 und der Produktverteiler 40 sowie in dem dargestellten Beispiel auch
die Glocke 50 rotieren um eine gemeinsame lotrechte Achse 16, die zugleich auch die
Achse des nicht mitrotierenden Schachtes 15 darstellt.
[0043] Der Produktverteiler 40 und der Verteilertopf 30 sind außerdem miteinander verbunden
und drehen sich gemeinsam.
[0044] Der Antrieb für die Rotation des Siebkorbs 20, des Verteilertopfes 30, des Produktverteilers
40 und der Glocke 50 erfolgt durch eine Antriebseinheit 70. Die Antriebseinheit 70
weist insbesondere einen Motor auf. Die Antriebseinheit 70 ist über (nicht dargestellte)
Antriebsriemen oder andere Transmissionseinrichtungen mit dem Siebkorb 20 und den
weiteren rotierenden Einrichtungen verbunden und ermöglicht ihnen die Rotation um
die Achse 16.
[0045] Die drehenden Teile der Zentrifuge ebenso wie die Antriebseinheit 70 führen Bewegungen
aus, die zwangsläufig auch zu Schwingungen in diesen Bauteilen führen. Diese Schwingungen
übertragen sich auch auf benachbarte Bauteile.
[0046] Es ist daher eine Lagerung des Siebkorbes 20 mit den zusätzlichen, mit drehenden
Elementen in einer Art inneren Gehäuse 80 vorgesehen. Das innere Gehäuse 80 ist trommelförmig
und dreht sich selbst nicht mit, sondern nimmt die drehenden Teile wie beispielsweise
den Siebkorb 20 auf. Diese Lagerung erfolgt
über von dem inneren Gehäuse 80 nach Außen vorspringende Lagerungseinrichtungen 81. In der dargestellten Ausführungsform sind
vier Lagerungseinrichtungen 81 vorgesehen, die jeweils um 90° zueinander versetzt
sind, gesehen um die lotrechte Achse 16 symmetrisch herum.
[0047] Das innere Gehäuse 80 selbst ist nach unten von einer Grundplatte 84 begrenzt, die
auch unterhalb des Siebkorbes 20 verläuft.
[0048] Das innere Gehäuse 80 berührt nicht die Rinne 18 oder die Wandung 17 der Auffangeinrichtung
19.
[0049] Da die Figur 1 teilweise geschnitten ist, sind zwei der Lagerungseinrichtungen 81
links und rechts von dem weggeschnittenen Viertel der Zentrifuge zu sehen; die dritte
Lagerungseinrichtung 81 würde auf den Betrachter zu gerade in dem weggeschnittenen
Bereich liegen, die vierte Lagerungseinrichtung 81 diametral hinter dem Siebkorb 20
beziehungsweise der Zentrifugentrommel.
[0050] Die vier Lagerungseinrichtungen 81 sind vom Boden 11 des Gehäuses beziehungsweise
Gestells 10 über jeweils Schwingungsdämpfungselemente 82 getrennt. Das bedeutet, dass
die gesamten drehenden Teile nicht mit dem Boden 11 des Gestells 10 des äußeren Gehäuses
schwingungsübertragend verbunden sind, sondern dass Schwingungen dieser drehenden
Teile gerade nicht in das äußere Gehäuse übertragen werden.
[0051] Das trommelförmige innere Gehäuse 80 besitzt also eine im Wesentlichen vertikalverlaufende
Wandung, die koaxial außen von der Wandung 17 und der Rinne 18 umgeben ist. Die Wandung
17 und die Rinne 18 der Auffangeinrichtung 19 sind mit der oberen Abdeckung 13 des
Gestells 10 verbunden und gehören also betreffend die Schwingungsisolierung zum äußeren
Gehäuse. Da diese Elemente 17, 18, 19, 13 weder rotieren noch sonst Gegenstand von
Schwingungen sind, sind sie es, die gegenüber den unmittelbar benachbarten rotierenden
Elementen 20, 30, 40, 50 und deren Lagerung im inneren Gehäuse 80 sauber schwingungsisoliert
sind.
[0052] Wie man in der Figur 1 ebenfalls sehr deutlich erkennt, ist das Gestell 10 mit vier
Seitenwänden 12 so aufgebaut, dass der Boden 11 einen quadratischen Grundriss besitzt.
Der Siebkorb 20 und die weiteren Elemente der Zentrifugentrommel mit dem inneren Gehäuse
80 sind mittig auf diesem quadratischen Grundriss des Bodens 11 angeordnet und die
vier Lagerungseinrichtungen 81 ragen genau in die Ecken des quadratischen Grundrisses
des Bodens 11. Sie finden
dort mit samt den Schwingungsdämpfungselementen 82 nicht nur Platz, sondern sind auch sehr gut zugänglich,
da sie nicht durch weitere Aggregate in diesem Raum gestört werden.
Das erleichtert erheblich den Zugang und den Austausch der Schwingungsdämpfungselemente 82 nebst Wartungs- und Überprüfungsmaßnahmen.
[0053] Um die Wartungsarbeiten an den Schwingungsdämpfungselementen 82 zu vereinfachen,
sind die Seitenwände 12 des Gestells 10 des äußeren Gehäuses ganz oder teilweise abnehmbar.
In der Figur 1 sind sie transparent dargestellt, um einen Blick auf die dahinter liegenden
Elemente zu erlauben; in der Praxis handelt es sich um metallische Seitenwände 12.
[0054] In der
Figur 2 ist die Ausführungsform aus der Figur 1 von unten dargestellt. Man sieht deutlich
den quadratischen Umriss des Bodens 11, in welchem sich kreisförmig die Zentrifugentrommel
mit dem für den Betrachter nicht sichtbaren Siebkorb 20 und den weiteren rotierenden
Elemente befindet, die hier jedoch nicht zu sehen sind, da sie von der Grundplatte
84 des inneren Gehäuses 80 verdeckt werden.
[0055] Unterhalb der Zentrifugentrommel und damit bei dieser Darstellung von unten für den
Betrachter vor der
Grundplatte 84 befinden sich die Lagerungseinrichtungen 81, die sich in dieser Darstellung als
äußere Enden von horizontal verlaufenden und von der lotrechten Achse 16 nach Außen
führenden Trägern 83 herausstellen.
[0056] Von plattenförmigen Verstärkungen des Bodens 11 verdeckt sind die Schwingungsdämpfungselemente
82, auf denen die äußeren Enden der Träger 83, also die Lagerungseinrichtungen 81,
lasten.
[0057] Ferner sieht man eine Abstützungseinrichtung 71, die die für den Betrachter hier
nicht sichtbare Antriebseinheit 70 mit den Trägern 83 verbindet. Auch die Antriebseinheit
70 ist auf diese Weise über die Abstützungseinrichtung und die Träger 83 auf den Schwingungsdämpfungselementen
82 gegenüber der Umgebung schwingungsgedämpft. Zusätzliche Schwingungsdämpfungselemente
82' befinden sich unter der Antriebseinheit 70.
[0058] In der Figur 3 ist nun ein Teil einer erfindungsgemäßen Zentrifuge unter Weglassen
weiterer Bestandteile dargestellt. Weggelassen in der Figur 3 ist das äußere Gehäuse
mit dem Gestell 10 und auch die Funktionsteile, wie etwa der Siebkorb 20, der Verteilertopf
30, der Produktverteiler 40 und die Glocke 50. Man sieht statt dessen das innere Gehäuse
80 mit den nach außen vorspringenden
Lagerungseinrichtungen 81 und den darunter angedeuteten Schwingungsdämpfungselementen 82.
[0059] Innerhalb des inneren Gehäuses 80 ist ein zylinderförmiges Bauteil dargestellt, das
den Siebkorb und die weiteren Elemente trägt, die nicht dargestellt sind. Man kann
daher die Grundplatte 84 erkennen.
[0060] In der Figur 3 sieht man ferner die die Antriebseinheit 70 (selbst hier nicht dargestellt)
tragende Platte, die als Verlängerung der Abstützeinrichtung 71 angesehen werden kann.
[0061] Auch an dieser vergrößerten Darstellung in der Figur 3 kann man nochmals sehr gut
die leichte Wartungsmöglichkeit für die Schwingungsdämpfungselemente 82 erkennen,
die von außen zugänglich sind, ohne in den inneren, komplexen Teil der drehenden Bauelemente
eingreifen zu müssen. Zugleich sind diese Dämpfungselemente 82 in einem Bereich angeordnet,
der weniger heiß wird, als der Bereich im inneren des inneren Gehäuses 80.
[0062] Andererseits wird auch klar, dass sämtliche Anschlüsse am äußeren Gehäuse und auch
der gesamte Auffangbereich für den abgetrennten Zucker zwischen dem inneren Gehäuse
80 und dem Gestell 10 des äußeren Gehäuses bereits schwingungsisoliert sind und damit
gegenüber der Umgebung sich nicht mehr bewegen. Es gibt mithin keine Probleme mit
Steckverbindungen außen an der Zuckerzentrifuge und auch die akustische Belästigung
der Umgebung durch schwingende Gehäuseteile entfällt.
[0063] Da sich die Achse 16 der Trommel bei dem beschriebenen erfindungsgemäßen Aufbau der
Zentrifuge nicht relativ zur Achse der Antriebseinheit 70 bewegt oder schwingt, werden
die zugehörigen Elemente entsprechend geschont. Eine aufwändige Zugentlastung, wie
sie beispielsweise in der
EP 0 733 406 B1 beschrieben ist, wird daher nicht mehr benötigt.
Bezugszeichenliste
[0064]
- 10
- ortsfestes Gestell
- 11
- Boden des Gestells
- 12
- Seitenwände des Gestells
- 13
- Abdeckung des Gestells
- 14
- Einfülltrichter
- 15
- Schacht
- 16
- Lotrechte der Achse
- 17
- Wandung
- 18
- Rinne
- 19
- Auffangeinrichtung
- 20
- Siebkorb
- 22
- oberer Rand des Siebkorbs
- 30
- Verteilertopf
- 40
- Produktverteiler
- 50
- Glocke
- 70
- Antriebseinheit
- 71
- Abstützungseinrichtung
- 80
- inneres Gehäuse
- 81
- Lagerungseinrichtungen
- 82
- Schwingungsdämpfungselemente
- 82'
- Schwingungsdämpfungselemente
- 83
- Träger
- 84
- Grundplatte
1. Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge zum Abschleudern von Zuckerfüllmassen,
mit um eine gemeinsame Achse (16) rotierenden Elementen (20, 30, 40, 50),
mit einer Antriebseinheit (70),
mit einem äußeren Gehäuse mit einem Gestell (10) mit einem Boden (11) und Seitenwänden
(12) und
mit Schwingungsdämpfungselementen (82),
mit einem inneren Gehäuse (80), welches um die um die gemeinsame Achse (16) rotierenden
Elemente (20, 30, 40, 50) vorgesehen ist,
wobei die Schwingungsdämpfungselemente (82) zwischen dem inneren Gehäuse (80) und
dem Boden (11) des Gestells (10) des äußeren Gehäuses angeordnet sind,
wobei die Antriebseinheit (70) gemeinsam mit dem inneren Gehäuse (80) gegenüber dem
äußeren Gehäuse mit dem Gestell (10) über die Schwingungsdämpfungselemente (82) schwingungsgedämpft
sind, und wobei eine umlaufende Auffangeinrichtung (19) für die abgeschleuderten Zuckerpartikel
vorgesehen ist, welche gemeinsam mit dem äußeren Gehäuse mit dem Gestell (10) gegenüber
dem inneren Gehäuse (80) schwingungsgedämpft ist.
2. Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass Träger (83) vorgesehen sind, die unterhalb des inneren Gehäuses (80) sich von der lotrechten Achse (16) radial nach außen erstrecken und das innere Gehäuse (80) in Form von Lagerungseinrichtungen (81) überragen, und
dass die Schwingungsdämpfungselemente (82) unterhalb dieser Lagerungseinrichtungen (81)
und oberhalb des Bodens (11) angeordnet sind.
3. Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwingungsdämpfungselemente (82) symmetrisch um das innere Gehäuse (80) herum
angeordnet sind.
4. Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass drei bis sechs, insbesondere vier Schwingungsdämpfungselemente (82) an verschiedenen
Positionen vorgesehen sind.
5. Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das äußere Gehäuse mit dem Gestell (10) einen Boden mit einer quadratischen Grundfläche
aufweist, und
dass die Schwingungsdämpfungselemente (82) und gegebenenfalls die Lagerungseinrichtung
(81) jeweils in den Ecken des quadratischen Grundrisses zwischen dem inneren Gehäuse
(80) und den Seitenwänden (12) des äußeren Gehäuses angeordnet sind.
6. Kontinuierlich arbeitenden Zentrifuge nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Schwingungsdämpfungselemente (82') unter der Antriebseinheit (70) angeordnet sind.
7. Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwingungsdämpfungselemente (82) durch Gummipuffer gebildet werden.
8. Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die umlaufende Auffangeinrichtung (19) für die abgeschleuderten Zuckerpartikel eine
umlaufende zylindrische Wandung (17) und vorzugsweise eine innerhalb dieser Wandung
sich anschließende umlaufende an der Wandung (17) befestigte Rinne (18) aufweist.
1. A continuously operating centrifuge for centrifuging sugar massecuites, comprising
elements (20, 30, 40, 50) which rotate about a common axis (16),
comprising a drive unit (70),
comprising an outer housing consisting of a framework (10) having a base (11) and
side walls (12) and
comprising vibration damping elements (82),
comprising an inner housing (80) which is provided around the elements (20, 30, 40,
50) rotating about the common axis (16), wherein the vibration damping elements (82)
are arranged between the inner housing (80) and the base (11) of the framework (10)
of the outer housing,
wherein the drive unit (70) together with the inner housing (80) are vibration-damped
with respect to the outer housing incorporating the framework (10) by the vibration
damping elements (82), and wherein there is provided a surrounding collecting device
(19) for the centrifuged sugar particles which together with the outer housing incorporating
the framework (10) is vibration-damped with respect to the inner housing (80).
2. A continuously operating centrifuge in accordance with Claim 1,
characterized,
in that there are provided carriers (83) which extend radially outwardly from the vertical
axis (16) below the inner housing (80) and which project beyond the inner housing
(80) in the form of mounting devices (81), and
in that the vibration damping elements (82) are arranged below these mounting devices (81)
and above the base (11).
3. A continuously operating centrifuge in accordance with Claim 1 or 2,
characterized,
in that the vibration damping elements (82) are arranged symmetrically around the inner housing
(80).
4. A continuously operating centrifuge in accordance with any of the preceding Claims,
characterized,
in that three to six, and in particular four vibration damping elements (82) are provided
at different positions.
5. A continuously operating centrifuge in accordance with any of the preceding Claims,
characterized,
in that the outer housing incorporating the framework (10) has a base with a square surface
area, and
in that the vibration damping elements (82) and optionally the mounting device (81) are arranged
in the respective corners of the square horizontal projection between the inner housing
(80) and the side walls (12) of the outer housing.
6. A continuously operating centrifuge in accordance with any of the preceding Claims,
characterized,
in that vibration damping elements (82') are arranged under the drive unit (70).
7. A continuously operating centrifuge in accordance with any of the preceding Claims,
characterized,
in that the vibration damping elements (82) are formed by rubber buffers.
8. A continuously operating centrifuge in accordance with any of the preceding Claims,
characterized,
in that the surrounding collecting device (19) for the centrifuged sugar particles comprises
a surrounding cylindrical wall (17) and preferably an adjoining peripheral channel
(18) which is disposed within this wall and is fixed to the wall (17).
1. Centrifugeuse à fonctionnement continu destinée à centrifuger des masses de remplissage
de sucre,
avec des éléments (20, 30, 40, 50) pouvant tourner autour d'un axe commun (16), avec
une unité d'entraînement (70),
avec un boîtier extérieur présentant un bâti (10) avec un fond (11) et des parois
latérales (12), et
avec des éléments amortisseurs de vibrations (82),
avec un boîtier intérieur (80) qui est prévu autour des éléments (20, 30, 40, 50)
tournant autour de l'axe commun (16),
les éléments amortisseurs de vibrations (82) étant disposés entre le boîtier intérieur
(80) et le fond (11) du bâti (10) du boîtier extérieur,
l'unité d'entraînement (70) étant amortie en vibrations en commun avec le boîtier
intérieur (80) par rapport au boîtier extérieur présentant le bâti (10) par les éléments
amortisseurs de vibrations (82), et
un dispositif collecteur périphérique (19) pour les particules de sucre centrifugées
étant prévu, lequel est amorti en vibrations en commun avec le boîtier extérieur présentant
le bâti (10) par rapport au boîtier intérieur (80).
2. Centrifugeuse à fonctionnement continu selon la revendication 1,
caractérisée en ce
que des supports (83) sont prévus, qui s'étendent au-dessous du boîtier intérieur (80)
radialement vers l'extérieur depuis l'axe vertical d'aplomb (16) et dépassent le boîtier
intérieur (80) sous la forme de dispositifs de palier (81), et
que les éléments amortisseurs de vibrations (82) sont disposés au-dessous de ces dispositifs
de palier (81) et au-dessus du fond (11).
3. Centrifugeuse à fonctionnement continu selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce
que les éléments amortisseurs de vibrations (82) sont disposés symétriquement autour
du boîtier intérieur (80).
4. Centrifugeuse à fonctionnement continu selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que trois à six, en particulier quatre éléments amortisseurs de vibrations (82) sont
prévus à différentes positions.
5. Centrifugeuse à fonctionnement continu selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que le boîtier extérieur présentant le bâti (10) présente un fond avec une surface de
base carrée, et
que les éléments amortisseurs de vibrations (82) et le cas échéant les dispositifs de
palier (81) sont chaque fois disposés dans les angles de la structure carrée entre
le boîtier intérieur (80) et les parois latérales (12) du boîtier extérieur.
6. Centrifugeuse à fonctionnement continu selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que des éléments amortisseurs de vibrations (82') sont disposés sous l'unité d'entraînement
(70).
7. Centrifugeuse à fonctionnement continu selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que les éléments amortisseurs de vibrations (82) sont formés par des tampons en caoutchouc.
8. Centrifugeuse à fonctionnement continu selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que le dispositif collecteur périphérique (19) pour les particules de sucre centrifugées
présente une paroi cylindrique périphérique (17) et de préférence une gouttière périphérique
(18) se raccordant à l'intérieur de cette paroi et fixée à la paroi (17).