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(11) |
EP 2 430 243 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.2015 Patentblatt 2015/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.05.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/002879 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/130406 (18.11.2010 Gazette 2010/46) |
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HOCHWASSERSCHUTZDAMM MIT DEMONTIERBARER HOCHWASSERSCHUTZWAND
FLOOD PROTECTION DAM WITH DEMOUNTABLE FLOOD PROTECTION WALL
BARRAGE DE PROTECTION CONTRE LES HAUTES EAUX POURVU D'UNE PAROI DE PROTECTION CONTRE
LES HAUTES EAUX DEMONTABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
12.05.2009 AT 7232009
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.03.2012 Patentblatt 2012/12 |
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Patentinhaber: Baumann/Holding/1886 GmbH |
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4342 Baumgartenberg/Perg (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BAUMANN, Franz
A-4342 Baumgartenberg/Perg OÖ (AT)
- WÖRAN, Wolfgang
A-4342 Baumgartenberg/Perg OÖ (AT)
- LEITNER, Wolfgang
A-4342 Baumgartenberg/Perg OÖ (AT)
- BOGNER, Josef
A-4342 Baumgartenberg/Perg OÖ (AT)
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| (74) |
Vertreter: Grabherr, Claudia |
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Puchberger, Berger & Partner
Reichsratsstrasse 13 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102006 055 031 DE-U1-202004 017 186
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DE-U1- 29 707 572 DE-U1-202006 011 636
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochwasserschutzdamm, der mit einer demontierbaren
Hochwasserschutzwand versehen ist, bei der im Abstand von einander angeordnete, vertikale
Dammsteher, zwischen den Dammstehern angeordnete Wandbereiche und die Wandbereiche
überbrückende, horizontale Dammbalken vorgesehen sind, die mit ihren Balkenenden an
den stauseitigen Vorderseiten der Dammsteher anliegen, wobei jeder Dammsteher mit
einer die Balkenenden an der Vorderseite des Dammstehers lösbar fixierenden Haltevorrichtung
versehen ist, die eine der Vorderseite des Dammstehers vorgelagerte, sich längs der
Vorderseite des Dammstehers erstreckende, die an der Vorderseite des Dammstehers anliegenden
Balkenenden stauseitig überdeckende Halteplatte besitzt, die längs der Vorderseite
des Dammstehers auf und ab bewegbar und in einer unteren Endstellung am Dammsteher
fixierbar ist.
Stand der Technik
[0002] Aus der
WO 2008/014765 A2 ist eine aus horizontalen Dammbalken und vertikalen Dammstehern bestehende Hochwasserschutzwand
entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch 1 bekannt. Die Dammbalken sind an den Vorderseiten
der Dammsteher übereinander angeordnet und liegen mit ihren Balkenenden an den Vorderseiten
der Dammsteher an. Jeder Dammsteher trägt eine Haltevorrichtung zum lösbaren Fixieren
der an seiner Vorderseite anliegenden Balkenenden. Die Haltevorrichtung sieht eine
die Balkenenden stauseitig überdeckende Halteplatte und eine mit dem oberen Endabschnitt
der Halteplatte gekoppelte, an der Vorderseite des Dammstehers angeordnete Stellvorrichtung
vor, mit deren Hilfe die Halteplatte längs der Vorderseite des Dammstehers auf und
ab bewegbar und in einer unteren Endstellung am Dammsteher fixierbar ist. Die Halteplatte
besitzt einen T-förmigen Querschnitt. Ihr Mittelsteg ist zwischen den an der Vorderseite
des Dammstehers nebeneinander angeordneten Balkenenden der zu benachbarten Wandbereichen
gehörenden Dammbalken angeordnet. Im Mittelsteg sind zwei schräg nach unten verlaufende
Führungsschlitze in größerem Abstand von einander angeordnet. In jedem Führungsschlitz
ist ein Querbolzen angeordnet, der in einem an der Vorderseite des Dammstehers angeordneten
Block gehalten ist. Die Halteplatte ist an ihrem oberen Endabschnitt über einen in
einem Schlitz ihres Mittelsteges angeordneten Querbolzen mit einem diesen Querbolzen
tragenden, entlang der Vorderseite des Dammstehers auf und ab bewegbaren Schlitten
der Stellvorrichtung gekoppelt.
[0003] Aus der
DE 10 2002 025 314 A1 ist eine demontierbare Hochwasserschutzwand bekannt, bei der im Abstand von einander
angeordnete Dammsteher als T-Profile mit stauseitig vorstehenden Mittelstegen ausgebildet
sind. An den stauseitigen Vorderseiten der Dammsteher sind mehrere plattenförmige
Wandelemente übereinander angeordnet, die mit ihren Plattenrändern an den stauseitigen
Vorderseiten der Querstege der T-Profile anliegend und mit Hilfe von an den Mittelstegen
der T-Profile angebrachten Klemmvorrichtungen an den Querstegen der T-Profile festgeklemmt
werden. Zum Schutz der stauseitig angeordneten Klemmvorrichtungen ist bei jedem als
T-Profil ausgebildeten Dammsteher eine den Dammsteher stauseitig abdeckende, am Mittelsteg
des T-Profils befestigbare Abdeckleiste vorgesehen.
Zusammenfassung der Erfindung
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Hochwasserschutzeinrichtung mit einer
einfach aufstellbaren Hochwasserschutzwand anzugeben.
[0005] Als Lösung schlägt die Erfindung einen Hochwasserschutzdamm mit einer demontierbaren
Hochwasserschutzwand vor, bei der im Abstand von einander angeordnete, vertikale Dammsteher,
zwischen den Dammstehern angeordnete Wandbereiche und die Wandbereiche überbrückende,
horizontale Dammbalken vorgesehen sind, die mit ihren Balkenenden an den stauseitigen
Vorderseiten der Dammsteher anliegen. Jeder Dammsteher ist mit einer die Balkenenden
an der Vorderseite des Dammstehers lösbar fixierenden Haltevorrichtung versehen, die
eine der Vorderseite des Dammstehers vorgelagerte, sich längs der Vorderseite des
Dammstehers erstreckende, die an der Vorderseite des Dammstehers anliegenden Balkenenden
stauseitig überdeckende Halteplatte besitzt, die längs der Vorderseite des Dammstehers
auf und ab bewegbar und in einer unteren Endstellung am Dammsteher fixierbar ist Dieser
Hochwasserschutzdamm ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung
eine landseitig am Dammsteher angeordnete Betätigungsvorrichtung umfasst, die mit
der längs der Vorderseite des Dammstehers auf und ab bewegbaren Halteplatte mechanisch
gekoppelt ist.
[0006] Beim erfindungsgemäßen Hochwasserschutzdamm kann das Fixieren der Dammbalken an den
Dammstehern nach dem Errichten des Dammes von der Landseite her vorgenommen werden.
Dazu wird bei jedem Dammsteher die landseitig angeordnete Betätigungsvorrichtung betätigt.
Die mit der Betätigungsvorrichtung mechanisch gekoppelte Halteplatte wird längs der
Vorderseite des Dammstehers nach unten bewegt. Die zwischen Halteplatte und Dammsteher
angeordneten Balkenenden werden an den Dammsteher angedrückt und gleichzeitig längs
der Vorderseite des Dammstehers nach unten gedrückt. Die elastischen Dichtungen zwischen
den einzelnen Dammbalken und die elastische Bodendichtung an der Unterseite des untersten
Dammbalkens werden zusammengedrückt. Am Ende der Abwärtsbewegung der Halteplatte wird
diese durch die Betätigungsvorrichtung in einer unteren Endstellung am Dammsteher
fixiert.
[0007] Erfindungsgemäß kann der Dammsteher mit einer seitlichen Ausnehmung versehen sein,
in der die Betätigungsvorrichtung angeordnet ist.
[0008] Bei dieser Ausbildung kann die mit der Betätigungsvorrichtung mechanisch gekoppelte
Halteplatte von einer neben dem Dammsteher stehenden Bedienungsperson längs der Vorderseite
des Dammstehers nach unten bewegt und in einer unteren Endstellung am Dammsteher fixiert
werden. Anschließend kann die Bedienungsperson die seitliche Ausnehmung des Dammstehers
mit einer Abdeckplatte oder dergleichen verschließen, um die Betätigungsvorrichtung
vor unberechtigtem Zugriff, aber auch vor Wind und Wetter und einer allfälligen Verschmutzung
zu schützen.
[0009] Erfindungsgemäß kann der Dammsteher mit einer rückwärtigen Ausnehmung versehen sein,
in der die Betätigungsvorrichtung angeordnet ist.
[0010] Bei dieser Ausbildung kann die mit der Betätigungsvorrichtung mechanisch gekoppelte
Halteplatte von einer hinter dem Dammsteher stehenden Bedienungsperson längs der Vorderseite
des Dammstehers nach unten bewegt und in einer unteren Endstellung am Dammsteher fixiert
werden. Die an der Rückseite des Dammstehers offene Ausnehmung kann mit einem Deckel
oder einer Abdeckplatte verschlossen werden.
[0011] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Betätigungsvorrichtung im Inneren
des Dammstehers angeordnet sein. Die Betätigungsvorrichtung kann in einem inneren
Hohlraum des Dammstehers angeordnet sein, der nur nach dem Entfernen einer Abdeckplatte
zugänglich ist.
[0012] Erfindungsgemäß kann die Betätigungsvorrichtung auch außen an der Rückwand des Dammstehers
angeordnet sein. Bei dieser Ausbildung ist der Zustand der Betätigungsvorrichtung
bereits von weitem sichtbar.
[0013] Erfindungsgemäß kann die landseitig am Dammsteher angeordnete Betätigungsvorrichtung
mit der längs der Vorderseite des Dammstehers auf und ab bewegbaren Halteplatte über
ein Joch mechanisch gekoppelt sein, das mit dem oberen Endabschnitt der Halteplatte
verbunden ist
[0014] Bei dieser Ausbildung überbrückt das Joch die Distanz zwischen der an der Vorderseite
des Dammstehers angeordneten Halteplatte und der am Dammsteher landseitig angeordneten
Betätigungsvorrichtung.
[0015] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die landseitig
am Dammsteher angeordnete Betätigungsvorrichtung mit einer längs der Vorderseite des
Dammstehers auf und ab bewegbaren Halteplatte mechanisch gekoppelt ist, die die in
zwei nebeneinander angeordneten Reihen an der Vorderseite des Dammstehers anliegenden
Balkenenden stauseitig überdeckt und für jede der beiden Reihen von Balkenenden jeweils
zumindest ein mit einem Balkenende in Eingriff bringbares Druckstück trägt.
[0016] Bei dieser Ausbildung kommen die den beiden Reihen von Balkenenden zugeordneten Druckstücke
bei der Abwärtsbewegung der Halteplatte mit den an der Vorderseite des Dammstehers
anlegenden Balkenenden in Eingriff und drücken dieses entlang der Vorderseite des
Dammstehers nach unten.
[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine mit zwei
seitlichen Plattenstreifen und einem zum Dammsteher hin vorstehenden Steg versehene
Halteplatte vorgesehen ist, bei der zumindest ein Druckstück am Steg angeordnet und
einer der beiden Reihen von Balkenenden zugeordnet ist.
[0018] Bei dieser Ausbildung überdeckt die Halteplatte mit ihren beiden seitlichen Plattenstreifen
die beiden nebeneinander angeordneten Reihen von an der Vorderseite des Dammstehers
anliegenden Balkenenden. Bei einer dieser Reihen wird die Abwärtsbewegung der Halteplatte
von zumindest einem am Steg der Halteplatte angeordneten Druckstück auf die Balkenenden
dieser Reihe übertragen. Für die zweite Reihe von Balkenenden kann an dem diese Reihe
von Balkenenden überdeckenden Plattenstreifen der Halteplatte zumindest ein Druckstück
vorgesehen sein, das die Abwärtsbewegung der Halteplatte auf die Balkenenden der zweiten
Reihe überträgt.
[0019] Die Druckstücke können als Teil der Halteplatte ausgebildet sein, oder mit der Halteplatte
formschlüssig verbunden und von der Halteplatte abnehmbar sein.
[0020] Erfindungsgemäß kann das einer Reihe von Balkenenden zugeordnete Druckstück als ein
von der Halteplatte abstehender Bolzen ausgebildet sein.
[0021] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann für beide Reihen von Balkenenden
jeweils ein vom Steg der Halteplatte abstehendes Druckstück vorgesehen sein.
[0022] Erfindungsgemäß kann ein den Steg der Halteplatte durchsetzender und an beiden Seiten
des Steges seitlich vorstehender Bolzen vorgesehen sein, der an beiden Seiten des
Steges jeweils ein vom Steg seitlich abstehendes Druckstück bildet, das einer Reihe
von Balkenenden zugeordnet ist.
[0023] Als Druckstück kann ein gerader Bolzen vorgesehen werden, der an beiden Seiten des
Steges rechtwinkelig absteht. Als Druckstück kann auch ein Bolzen vorgesehen werden,
der einen den Steg der Halteplatte durchsetzenden, geraden Schenkel und einen an diesen
anschließenden, abgebogenen Schenkel besitzt, der als Handgriff zum Einsetzen des
Bolzens in das im Steg der Halteplatte vorgesehene Loch dient.
[0024] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass in der Halteplatte
in Längsrichtung im Abstand von einander angeordnete Löcher für die Aufnahme eines
als Druckstück ausgebildeten Bolzens vorgesehen sind und dass diese Löcher in einem
der Höhe eines Dammbalkens entsprechenden Abstand von einander angeordnet sind.
[0025] Bei dieser Ausbildung kann in der Halteplatte eine sich über die maximale Höhe der
Hochwasserschutzwand erstreckende Lochreihe vorgesehen sein, bei der jedem der übereinander
angeordneten Dammbalken ein eigenes Loch zugeordnet ist. Diese Lochreihe kann in dem
ein Druckstück tragenden Plattenstreifen der Halteplatte vorgesehen sein. Diese Lochreihe
kann in dem ein Druckstück tragenden Steg der Halteplatte vorgesehen sein.
[0026] Ein als Druckstück ausgebildeter Bolzen kann in das dem obersten Dammbalken der Hochwasserschutzwand
zugeordneten Loch der Lochreihe eingesetzt werden. Bei der Abwärtsbewegung der Halteplatte
kommt dieser Bolzen mit dem obersten Dammbalken der Hochwasserschutzwand in Eingriff
und drückt diesen längs der Vorderseite des Dammstehers nach unten. Dabei werden die
zwischen den einzelnen Dammbalken angeordneten, elastischen Dichtungen und auch die
an der Unterseite des untersten Dammbalkens angeordnete, elastische Bodendichtung
zusammengedrückt.
[0027] Es kann auch bei jedem einem Dammbalken zugeordneten Loch ein als Druckstück ausgebildeter
Bolzen in die Lochreihe eingesetzt werden. Bei der Abwärtsbewegung der Halteplatte
kommt dann jeder Bolzen mit dem zugehörigen Dammbalken in Eingriff und drückt diesen
längs der Vorderseite des Dammstehers nach unten. Auch dabei werden die zwischen den
einzelnen Dammbalken angeordneten, elastischen Dichtungen und auch die an der Unterseite
des untersten Dammbalkens angeordnete, elastische Bodendichtung zusammengedrückt.
[0028] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Halteplatte mit ihrem Steg in
zumindest einem an der Vorderseite des Dammstehers angeordneten Führungsblock geführt
sein.
[0029] Diese Ausbildung erleichtert die Montage der Halteplatte am Dammsteher und die Betätigung
der Halteplatte durch die mit ihr mechanisch gekoppelte Betätigungsvorrichtung.
[0030] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass an der Halteplatte
ein in ihrem Steg angeordneter, zum Dammsteher hin schräg nach unten verlaufender,
schräger Führungsschlitz vorgesehen ist und dass am Dammsteher ein an dessen Vorderseite
angeordneter Führungsblock vorgesehen ist, der einen im Abstand von der Vorderseite
des Dammstehers angeordneten Führungsbolzen trägt, der sich quer zum Steg der Halteplatte
erstreckt und in den im Steg der Halteplatte angeordneten, schrägen Führungsschlitz
eingreift.
[0031] Bei dieser Ausbildung ist die Halteplatte mit dem schrägen Führungsschlitz ihres
Steges an einem stationär angeordneten Führungsbolzen des Dammstehers verschiebbar
geführt. Der schräge Führungsschlitz im Steg der Halteplatte sorgt dafür, dass die
Halteplatte bei ihrer Abwärtsbewegung sowohl längs der Vorderseite des Dammstehers
nach unten als auch zur Vorderseite des Dammstehers hin bewegt wird, und dass die
Halteplatte bei ihrer Aufwärtsbewegung sowohl längs der Vorderseite des Dammstehers
nach oben als auch von der Vorderseite des Dammstehers weg bewegt wird.
[0032] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass im Steg der Halteplatte zwei oder mehrere,
zum Dammsteher hin schräg nach unten verlaufende, schräge Führungsschlitze im Abstand
von einander angeordnet sind und dass an der Vorderseite des Dammstehers zwei oder
mehrere Führungsblöcke im Abstand von einander angeordnet sind, die jeweils einen
im Abstand von der Vorderseite des Dammstehers angeordneten Führungsbolzen tragen,
der sich quer zum Steg der Halteplatte erstreckt und in einen der im Steg der Halteplatte
angeordneten, schrägen Führungsschlitz eingreift.
[0033] Bei dieser Ausbildung wird die Halteplatte bei ihrer Aufwärtsbewegung von der Vorderseite
des Dammstehers schräg nach oben weg bewegt und verbleibt dabei in einer zur Vorderseite
des Dammstehers im wesentlichen parallelen Lage. Bei der Abwärtsbewegung der Halteplatte
wird diese schräg nach unten auf die Vorderseite des Dammstehers zu bewegt und verbleibt
dabei in einer zur Vorderseite des Dammstehers im wesentlichen parallelen Lage.
[0034] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann ein mit dem oberen Endabschnitt des
Steges der Halteplatte verbundenes Joch vorgesehen sein, das einen in der Vorderseite
des Dammstehers angeordneten, vertikalen Schlitz durchsetzt und mit der Betätigungsvorrichtung
mechanisch gekoppelt ist.
[0035] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Halteplatte über das obere Ende
des Dammstehers nach oben vorstehen und durch ein mit Ihrem Steg verbundenes, über
dem Dammsteher angeordnetes Joch mit der Betätigungsvorrichtung mechanisch gekoppelt
sein.
[0036] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine ebene,
mit zwei seitlichen Plattenstreifen versehene Halteplatte vorgesehen ist, bei der
an beiden Plattenstreifen jeweils zumindest ein Druckstück angeordnet ist, das einer
Reihe von Balkenenden zugeordnet ist.
[0037] Bei dieser Ausbildung fehlt ein zum Dammsteher hin vorstehender Steg der Halteplatte
und die den beiden Reihen der Balkenenden zugeordneten Druckstücke sind an den beiden
Plattenstreifen der Halteplatte angeordnet.
[0038] Erfindungsgemäß kann das einer Reihe von Balkenenden zugeordnete Druckstück als ein
vom Plattenstreifen abstehender Bolzen ausgebildet sein.
[0039] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass längs des Plattenstreifens im Abstand
von einander angeordnete Löcher für die Aufnahme eines als Druckstück ausgebildeten
Bolzens vorgesehen sind und dass diese Löcher in einem der Höhe eines Dammbalkens
entsprechenden Abstand von einander angeordnet sind.
[0040] Bei dieser Ausbildung kann in jedem Plattenstreifen eine Lochreihe vorgesehen sein,
die sich über die maximale Höhe der Hochwasserschutzwand erstreckt und bei der jedem
der übereinander angeordneten Dammbalken ein eigenes Loch zugeordnet ist.
[0041] Ein als Druckstück ausgebildeter Bolzen kann in das dem obersten Dammbalken der Hochwasserschutzwand
zugeordneten Loch des Plattenstreifens eingesetzt werden. Bei der Abwärtsbewegung
der Halteplatte kommt dieser Bolzen mit dem obersten Dammbalken der Hochwasserschutzwand
in Eingriff und drückt diesen längs der Vorderseite des Dammstehers nach unten. Dabei
werden die zwischen den einzelnen Dammbalken angeordneten, elastischen Dichtungen
und auch die an der Unterseite des untersten Dammbalkens angeordnete, elastische Bodendichtung
zusammengedrückt.
[0042] Es kann auch bei jedem Loch des Plattenstreifens ein als Druckstück ausgebildeter
Bolzen eingesetzt werden. Bei der Abwärtsbewegung der Halteplatte kommt dann jeder
Bolzen mit dem zugehörigen Dammbalken in Eingriff und drückt diesen längs der Vorderseite
des Dammstehers nach unten. Auch dabei werden die zwischen den einzelnen Dammbalken
angeordneten, elastischen Dichtungen und auch die an der Unterseite des untersten
Dammbalkens angeordnete, elastische Bodendichtung zusammengedrückt.
[0043] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die ebene Halteplatte zumindest einen
zum Dammsteher hin vorstehenden, zwischen den beiden Plattenstreifen angeordneten
Führungsblock tragen, in den eine von der Vorderseite des Dammstehers abstehende Führungsrippe
eingreift..
[0044] Diese Ausbildung sieht eine stauseitig angeordnete Führungsvorrichtung für die ebene
Halteplatte vor. Der zum Dammsteher hin vorstehende Führungsblock der Halteplatte
ragt in den an der Vorderseite des Dammstehers zwischen den beiden Reihen von Balkenenden
frei bleibenden Zwischenraum hinein.
[0045] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Führungsblock der Halteplatte
einen sich quer zur Führungsrippe des Dammstehers erstreckenden Führungsbolzen tragen,
der in einen in der Führungsrippe des Dammstehers schräg nach oben verlaufenden Führungsschlitz
eingreift.
[0046] Bei dieser Ausbildung ist die ebene Halteplatte mit dem Führungsbolzen ihres Führungsblocks
in einem schrägen Führungsschlitz der Führungsrippe des Dammstehers verschiebbar geführt.
Der schräge Führungsschlitz in der Führungsrippe des Dammstehers sorgt dafür, dass
die Halteplatte bei der Abwärtsbewegung sowohl längs der Vorderseite des Dammstehers
nach unten als auch zur Vorderseite des Dammstehers hin bewegt wird und dass die Halteplatte
bei der Aufwärtsbewegung sowohl längs der Vorderseite des Dammstehers nach oben als
auch von der Vorderseite des Dammstehers weg bewegt wird.
[0047] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass an der ebenen Halteplatte zwei oder mehrere,
zum Dammsteher hin vorstehende, längs der Halteplatte im Abstand von einander angeordnete
Führungsblöcke vorgesehen sind und dass in der Führungsrippe des Dammstehers zwei
oder mehrere, im Abstand von einander angeordnete, schräg nach oben verlaufende Führungsschlitze
vorgesehen sind, in die jeweils ein, an einem Führungsblock der Halteplatte angeordneter,
sich quer zur Führungsrippe erstreckender Führungsbolzen eingreift.
[0048] Bei dieser Ausbildung wird die ebene Halteplatte bei ihrer Aufwärtsbewegung von der
Vorderseite des Dammstehers schräg nach oben weg bewegt und verbleibt dabei in einer
zur Vorderseite des Dammstehers im wesentlichen parallelen Lage. Bei der Abwärtsbewegung
der Halteplatte wird diese schräg nach unten auf die Vorderseite des Dammstehers zu
bewegt und verbleibt dabei in einer zur Vorderseite des Dammstehers im wesentlichen
parallelen Lage.
[0049] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die ebene Halteplatte durch ein von
ihrem oberen Endabschnitt abstehendes Joch, das einen in der Vorderseite des Dammstehers
angeordneten, vertikalen Schlitz durchsetzt, mit der Betätigungsvorrichtung mechanisch
gekoppelt sein.
[0050] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die ebene Halteplatte über das obere
Ende des Dammstehers nach oben vorstehen und durch ein oberhalb des Dammstehers angeordnetes
Joch mit der Betätigungsvorrichtung mechanisch gekoppelt sein.
[0051] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die landseitig
am Dammsteher angebrachte Betätigungsvorrichtung mit dem oberen Endabschnitt der längs
der Vorderseite des Dammstehers auf und ab bewegbaren Halteplatte mechanisch gekoppelt
ist, sich entlang dem Dammsteher nach unten erstreckt und an ihrem unteren Ende mit
einem Betätigungsorgan versehen ist.
[0052] Die sich entlang dem Dammsteher nach unten erstreckende und an ihrem unteren Ende
mit einem Betätigungsorgan versehene Betätigungsvorrichtung kann in einer seitlichen
Ausnehmung des Dammstehers, oder in einer rückwärtigen Ausnehmung des Dammstehers,
oder im Inneren des Dammstehers, oder außen an der Rückwand des Dammstehers angeordnet
sein.
[0053] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Betätigungsvorrichtung
ein sich entlang dem Dammsteher erstreckendes Gestänge besitzt, das an seinem oberen
Ende mit der längs der Vorderseite des Dammstehers auf und ab bewegbaren Halteplatte
und an seinem unteren Ende mit dem Betätigungsorgan mechanisch gekoppelt ist.
[0054] Erfindungsgemäß kann das Gestänge an seinem oberen Ende über ein Joch mit der längs
der Vorderseite des Dammstehers auf und ab bewegbaren Halteplatte mechanisch gekoppelt
sein.
[0055] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Betätigungsvorrichtung
einen am Dammsteher drehbar gelagerten Exzenter besitzt, an dem das Gestänge mit seinem
unteren Ende exzentrisch angelenkt ist, und dass ein mit dem Exzenter starr verbundener
Hebel als Betätigungsorgan vorgesehen ist.
[0056] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass der Exzenter an einer vertikalen Tragwand
des Dammstehers drehbar gelagert ist, dass das auf einer Seite neben der Tragwand
angeordnete Gestänge mit seinem unteren Ende am Exzenter exzentrisch angelenkt ist,
und dass der das Betätigungsorgan bildende, mit dem Exzenter starr verbundene Hebel
auf der anderen Seite der Tragwand angeordnet ist.
[0057] Erfindungsgemäß kann das Gestänge der Betätigungsvorrichtung in seiner Länge verstellbar
ausgebildet sein.
[0058] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann ein Dammsteher mit einer steifen
Tragkonstruktion aus Metall vorgesehen sein, die eine hinter der Vorderwand des Dammstehers
angeordnete, von tragenden Wänden begrenzte Ausnehmung bildet, in der die Betätigungsvorrichtung
angeordnet ist.
[0059] Erfindungsgemäß kann die steife Tragkonstruktion des Dammstehers aus miteinander
verschweißten Metallprofilen bestehen.
[0060] Erfindungsgemäß kann die steife Tragkonstruktion des Dammstehers aus miteinander
verschweißten, im Querschnitt T-förmigen Metallprofilen bestehen.
[0061] Erfindungsgemäß kann die steife Tragkonstruktion des Dammstehers aus miteinander
verschweißten Aluminiumprofilen bestehen.
[0062] Erfindungsgemäß kann die steife Tragkonstruktion des Dammstehers aus miteinander
verschweißten, im Querschnitt T-förmigen Aluminiumprofilen bestehen.
[0063] Weiters kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass jeder Dammsteher eine vertikale,
stauseitige Vorderseite besitzt.
[0064] Diese Ausbildung ist für einen Hochwasserschutzdamm mit einer vertikal ausgerichteten,
demontierbaren Hochwasserschutzwand vorgesehen. Die Dammsteher können säulenartig
ausgebildet sein und eine vom Stau abgewandte, landseitige, vertikale Rückseite besitzen.
Alternativ dazu können die mit einer vertikalen Vorderseite versehenen Dammsteher
eine landseitige, schräge Rückseite besitzen und als sogenannte A-Steher ausgebildet
sein, bei denen die vertikale Vorderseite dem Stau zugewandt ist.
[0065] Weiters kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass jeder Dammsteher eine schräge,
stauseitige Vorderseite besitzt.
[0066] Diese Ausbildung ist für einen Hochwasserschutzdamm mit einer schrägen, demontierbaren
Hochwasserschutzwand vorgesehen. Diese Dammsteher können mit einer vom Stau abgewandten,
landseitigen, vertikalen Rückseite versehen sein und als sogenannte A-Steher ausgebildet
sein, die mit ihrer schrägen Vorderseite dem Stau zugewandt sind. Alternativ dazu
können die mit einer schrägen Vorderseite versehenen Dammsteher auch eine landseitige,
schräge Rückseite besitzen.
[0067] Nachstehend wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0068] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- die Stauseite eines Hochwasserschutzdammes,
- Fig. 2
- einen ersten Dammsteher,
- Fig. 3
- einen zweiten Dammsteher,
- Fig. 4
- einen dritten Dammsteher,
- Fig. 5
- den dritten Dammsteher mit angehobener Halteplatte,
- Fig. 6
- den dritten Dammsteher mit abgesenkter Halteplatte,
- Fig. 7
- den unteren Endabschnitt des dritten Dammstehers,
- Fig. 8
- den oberen Endabschnitt des dritten Dammstehers,
- Fig. 9
- die Stauseite eines weiteren Hochwasserschutzdammes,
- Fig. 10
- einen vierten Dammsteher,
- Fig. 11
- den unteren Endabschnitt des vierten Dammstehers,
- Fig. 12
- einen horizontalen Schnitt durch den oberen Endabschnitt des vierten Dammstehers,
- Fig. 13
- einen horizontalen Schnitt durch den unteren Endabschnitt des vierten Dammstehers,
- Fig. 14
- den oberen Teil des vierten Dammstehers mit abgesenkter Halteplatte,
- Fig. 15
- einen horizontalen Schnitt durch den vorderen Teil des vierten Dammstehers mit abgesenkter
Halteplatte,
- Fig. 16
- den oberen Teil des vierten Dammstehers mit angehobener Halteplatte,
- Fig. 17
- einen horizontalen Schnitt durch den vorderen Teil des vierten Dammstehers mit angehobener
Halteplatte,
- Fig. 18
- das die Halteplatte mit der Betätigungsvorrichtung verbindende Joch des vierten Dammstehers,
und
- Fig. 19
- ein Detail der Halteplatte des vierten Dammstehers
Beschreibung von Ausführungsbeispielen
[0069] Fig. 1 zeigt die Stauseite eines Hochwasserschutzdammes. Bei diesem sind vertikale
Dammsteher 1 in größeren Abständen von einander angeordnet. Zwischen den Dammstehern
1 bleiben Wandbereiche 2, 3 frei, die von übereinander liegenden, horizontalen Dammbalken
4, 5 überbrückt werden. Die Dammbalken 4, 5 liegen mit ihren Balkenenden 4a, 5a an
den stauseitig angeordneten Vorderseiten der Dammsteher 1 an und werden durch die
Haltevorrichtungen 6 der Dammsteher 1 an den Dammstehern 1 fixiert.
[0070] Die Dammbalken 4, 5 bilden bei jedem Wandbereich 2, 3 ein durch zwischen den Dammbalken
4, 5 angeordnete, elastische Dichtungen abgedichtetes Dammbalkenpaket, das durch eine
elastische Bodendichtung gegenüber dem Dammfundament 7 abgedichtet ist.
[0071] Die Haltevorrichtungen 6 der Dammsteher 1 sehen jeweils eine die an der Vorderseite
des Dammstehers 1 anliegenden Dammbalkenenden 4a, 5a stauseitig überdeckende Halteplatte
8 vor, die längs der Vorderseite des Dammstehers 1 auf und ab bewegbar mit einer am
Dammsteher 1 landseitig angeordneten Betätigungsvorrichtung mechanisch gekoppelt ist.
[0072] Fig. 2 zeigt einen Dammsteher 9 mit einer Haltevorrichtung 10, bei der die stauseitig
angeordnete Halteplatte 11 mit einer Betätigungsvorrichtung 12 mechanisch gekoppelt
ist, die außen an der Rückwand des Dammstehers 9 angeordnet ist. Die Koppelung erfolgt
durch ein über dem Dammsteher 9 angeordnetes Joch 13.
[0073] Fig. 3 zeigt einen Dammsteher 14 mit einer Haltevorrichtung 15, bei der die stauseitig
angeordnete Halteplatte 16 mit einer im Dammsteher 14 angeordneten Betätigungsvorrichtung
17 mechanisch gekoppelt ist. Die Koppelung erfolgt durch ein über dem Dammsteher 14
angeordnetes Joch 18.
[0074] Die Fig. 4 bis 8 zeigen einen Dammsteher 19 mit einer Haltevorrichtung 20, bei der
die stauseitig angeordnete Halteplatte 21 kürzer ist als der Dammsteher 19. Die Halteplatte
21 ist entlang der Vorderseite des Dammstehers 19 angeordnet und überdeckt die dort
anliegenden Balkenenden 22. Die Halteplatte 21 ist mit einer im Dammsteher 19 angeordneten
Betätigungsvorrichtung 23 durch ein Joch 24 mechanisch gekoppelt. Das Joch 24 ist
mit dem oberen Endabschnitt der Halteplatte 21 verbunden und durchsetzt die Vorderseite
des Dammstehers 19 in einem vertikalen Schlitz. Die Halteplatte 21 ist längs der Vorderseite
des Dammstehers 19 auf und ab bewegbar. An der Vorderseite des Dammstehers 19 sind
zwei Führungsblöcke 25 und 26 übereinander angeordnet, in denen die Halteplatte 21
verschiebbar geführt ist.
[0075] Die Halteplatte 21 kann durch die Betätigungsvorrichtung 23 aus einer oberen Endstellung
in eine untere Endstellung verschoben und in der unteren Endstellung am Dammsteher
19 fixiert werden. Fig. 5 zeigt die obere Endstellung der Halteplatte 21, ohne die
an der Vorderseite des Dammstehers 19 anliegenden Balkenenden und Fig. 6 zeigt die
untere Endstellung der Halteplatte 21, ohne die an der Vorderseite des Dammstehers
19 anliegenden Balkenenden.
[0076] Die Betätigungsvorrichtung 23 besitzt ein in der Länge verstellbares Gestänge 27,
das am oberen Ende mit dem Joch 24 mechanisch gekoppelt und am untere Ende mit einem
Betätigungsorgan 28 verbunden ist. Die mechanische Koppelung zwischen Gestänge 27
und Joch 24 kann durch ein am oberen Ende des Gestänges 27 angebrachtes Gelenk hergestellt
werden. Es kann auch ein am oberen Ende des Gestänges 27 angebrachter Haken vorgesehen
sein, der zur Herstellung der mechanischen Koppelung in eine am Joch 24 angebrachte
Öse eingehängt wird.
[0077] Um die Halteplatte 21 in die obere Endstellung zu bewegen, wird das Betätigungsorgan
27 der Betätigungsvorrichtung 23 in seine obere Endstellung bewegt. Dadurch wird die
Halteplatte 21 von der Betätigungsvorrichtung 23 längs der Vorderseite des Dammstehers
19 nach oben bewegt und von den an der Vorderseite des Dammstehers 19 anliegenden
Balkenenden 22 abgehoben.
[0078] Um die Halteplatte 21 in die untere Endstellung zu bewegen, wird das Betätigungsorgan
27 der Betätigungsvorrichtung 23 in seine untere Endstellung bewegt. Dadurch wird
die Halteplatte 21 von der Betätigungsvorrichtung 23 längs der Vorderseite des Dammstehers
19 nach unten und zu den an der Vorderseite des Dammstehers 19 anliegenden Balkenenden
22 hin bewegt. Durch die Abwärtsbewegung der Halteplatte 21 werden die an der Vorderseite
des Dammstehers 19 anliegenden Balkenenden 22 entlang der Vorderseite des Dammstehers
19 nach unten gedrückt. Zum Fixieren der zusammengedrückten Balkenenden 22 am Dammsteher
19 wird die Halteplatte 21 in ihrer unteren Endstellung durch die Betätigungsvorrichtung
23 arretiert.
[0079] Die Halteplatte 21 trägt ein Druckstück 29, das bei den entlang der Vorderseite des
Dammstehers 19 übereinander angeordneten Balkenenden 22 oberhalb des obersten Balkenendes
22 angeordnet ist (Fig. 4, Fig. 8). Bei der Abwärtsbewegung der Halteplatte 21 kommt
das Druckstück 29 mit dem obersten Balkenende 22 in Eingriff und drückt dieses entlang
der Vorderseite des Dammstehers 19 nach unten. Dadurch werden die an der Vorderseite
des Dammstehers 19 anliegenden Balkenenden 22 und die zugehörigen Dammbalken zusammengedrückt.
[0080] Die Fig. 9 bis 19 zeigen einen erfindungsgemäßen Hochwasserschutzdamm und die mit
einer Haltevorrichtung versehenen Dammsteher dieses Dammes.
[0081] Fig. 9 zeigt die Stauseite des Hochwasserschutzdammes 30. Die vertikalen Dammsteher
31 sind in größeren Abständen angeordnet. Die Wandbereiche 32, 33 werden von horizontalen
Dammbalken 34, 35 überbrückt. Die Dammbalken 34, 35 liegen mit ihren Balkenenden 34a,
35a an den stauseitig angeordneten Vorderseiten der Dammsteher 31 an.
[0082] Die zu zwei nebeneinander angeordneten Wandbereichen 32, 33 gehörenden Dammbalken
34, 35 liegen mit ihren Balkenenden 34a, 35a an der Vorderseite des zwischen den beiden
Wandbereichen 32, 33 angeordneten Dammstehers 31 an. Dort bilden die Balkenenden 34a,
35a zwei nebeneinander angeordnete und durch einen Zwischenraum getrennte Reihen von
Balkenenden 34a, 35a (Fig. 12, 13, 15, 17).
[0083] Der Dammsteher 31 ist mit einer Haltevorrichtung 36 versehen. Diese umfasst eine
stauseitig angeordnete Halteplatte 37, die beide Reihen von Balkenenden 34a, 35a stauseitig
überdeckt. Die Halteplatte 37 besitzt zwei seitliche Plattenstreifen 38, 39, die jeweils
eine Reihe von Balkenenden 34a bzw. 35a stauseitig überdecken, und einen zum Dammsteher
31 hin vorstehenden Steg 40, der in dem Zwischenraum zwischen den beiden Reihen von
Balkenenden 34a, 35a angeordnet ist (Fig. 12, 13, 15, 17).
[0084] Die Halteplatte 37 ist länger als der Dammsteher 31 hoch (Fig. 10, 14, 16). Die Halteplatte
37 erstreckt sich vom untersten, an der Vorderseite des Dammstehers 31 anliegenden
Balkenende 34a längs dem Dammsteher 31 nach oben und überdeckt alle an der Vorderseite
des Dammstehers 31 anliegenden Balkenenden 34a. Der obere Endabschnitt der Halteplatte
37 steht über den Dammsteher 31 nach oben vor.
[0085] Im Steg 40 der Halteplatte 37 ist eine sich in Längsrichtung der Halteplatte 37 erstreckende
Reihe von Löchern 41 vorgesehen, in die als Bolzen ausgebildete Druckstücke 42, 43
eingesetzt werden können, die bei der Abwärtsbewegung der Halteplatte 37 jeweils mit
einem Balkenende 34a bzw. 35a der beiden Reihen von Balkenenden 34a bzw. 35a in Eingriff
kommen. Die Löcher 41 für die Druckstücke 42, 43 sind in einem der Höhe eines Dammbalkens
34, 35 entsprechenden Abstand von einander angeordnet.
[0086] Als Druckstück 42, 43 kann ein gerader Bolzen vorgesehen werden, der an beiden Seiten
des Steges 40 rechtwinkelig absteht (Fig. 15, 17). Der gerade Bolzen kann an einem
Ende mit einem quer abstehenden Stift 44 versehen sein, der als Handgriff zum Einsetzen
des Bolzens in ein Loch 41 im Steg 40 der Halteplatte 37 dient (Fig. 10, 14, 15, 17).
[0087] Als Druckstück 42, 43 kann auch ein Bolzen vorgesehen werden, der einen den Steg
40 der Halteplatte 37 durchsetzenden, geraden Schenkel und einen daran anschließenden,
abgebogenen Schenkel 45 besitzt, der als Handgriff zum Einsetzen des Bolzens in das
im Steg 40 der Halteplatte 37 vorgesehene Loch 41 dient (Fig. 19).
[0088] Die Halteplatte 37 ist mit ihrem Steg 40 an der Vorderseite des Dammstehers 31 vertikal
verschiebbar geführt.
[0089] Der Dammsteher 31 trägt an der Vorderseite drei mit Abstand übereinander angeordnete
Führungsblöcke 46 (Fig. 10). Jeder Führungsblock 46 trägt einem im Abstand von der
Vorderseite des Dammstehers 31 angeordneten Führungsbolzen 47, der sich quer zum Steg
40 der Halteplatte 37 erstreckt (Fig. 12). Im Steg 40 der Halteplatte 37 sind drei
im Abstand von einander angeordnet, schräge Führungsschlitze 48 vorgesehen, die jeweils
zum Dammsteher 31 hin schräg nach unten verlaufen. In jeden schrägen Führungsschlitz
48 greift ein an einem Führungsblock 46 des Dammstehers 31 angeordneter Führungsbolzen
47 ein.
[0090] Die Halteplatte 37 sitzt mit ihren drei schrägen Führungsschlitzen 48 auf den drei
Führungsbolzen 47, die am Dammsteher 31 im Abstand zu dessen Vorderseite stationär
angeordnet sind (Fig. 10). Zufolge der schrägen Führungsschlitze 48 wird die Halteplatte
37 bei ihrer Aufwärtsbewegung von den an der Vorderseite des Dammstehers 31 anliegenden
Balkenenden 34a schräg nach oben abgehoben und bei ihrer Abwärtsbewegung schräg nach
unten auf die an der Vorderseite des Dammstehers 31 anliegenden Balkenenden 34a zu
bewegt.
[0091] An ihrem oberen Endabschnitt ist die Halteplatte 37 über ein mit ihrem Steg 40 verbundenes
Joch 49 mit der Betätigungsvorrichtung 50 der Haltevorrichtung 36 mechanisch gekoppelt.
[0092] Die Betätigungsvorrichtung 50 ist an einer im Inneren des Dammstehers 31 angeordneten,
vertikalen Tragwand 51 angebracht. Die Betätigungsvorrichtung 50 weist ein sich längs
der vertikalen Tragwand 51 erstreckendes Gestänge 52 auf. Das Gestänge 52 ist an seinem
oberen Ende mit dem Joch 49 mechanisch gekoppelt und an seinem unteren Ende exzentrisch
an einem Exzenter 53 angelenkt, der an der Tragwand 51 drehbar gelagert ist. Vom Exzenter
53 steht ein mit ihm starr verbundener Hebel 54 ab, der das Betätigungsorgan der Betätigungsvorrichtung
50 bildet. Das Gestänge 52 und der Hebel 54 sind an verschieden Seiten der Tragwand
51 angeordnet.
[0093] Die mechanische Koppelung zwischen Gestänge 52 und Joch 49 kann durch ein am oberen
Ende des Gestänges 52 angebrachtes Gelenk hergestellt werden. Es kann auch ein am
oberen Ende des Gestänges angebrachter Haken vorgesehen sein, der zur Herstellung
der mechanischen Koppelung in eine am Joch angebrachte Öse eingehängt wird.
[0094] Die Verschiebung der Halteplatte 37 längs der Vorderseite des Dammstehers 31 wird
durch die im Dammsteher 31 angeordnete Betätigungsvorrichtung 50 erzeugt. Bei dieser
wird der Exzenter 53 mit Hilfe des Hebels 54 verdreht. Dadurch wird das Gestänge 52
längs der Tragwand 51 auf und ab bewegt. Das Gestänge 52 ist über das Joch 49 mit
der Halteplatte 37 mechanisch gekoppelt und überträgt daher die eigene Aufwärts- bzw.
Abwärtsbewegung auf die Halteplatte 37. Die Halteplatte 37 wird, zufolge der schrägen
Führungsschlitze 48 in ihrem Steg 40, bei der Aufwärtsbewegung von den an der Vorderseite
des Dammstehers 31 anliegenden Balkenenden 34a schräg nach oben abgehoben und bei
der Abwärtsbewegung schräg nach unten auf die an der Vorderseite des Dammstehers 31
anliegenden Balkenenden 34a zu bewegt.
[0095] Die Halteplatte 37 kann durch die Betätigungsvorrichtung 50 aus einer die Balkenenden
34a frei gebenden, oberen Endstellung (Fig. 16, 17) in eine die Balkenenden 34a am
Dammsteher 31 fixierende, untere Endstellung (Fig. 12-15) verschoben werden.
[0096] Der Dammsteher 31 kann eine steife Tragkonstruktion aus Metall besitzen, die aus
im Querschnitt T-förmigen Metallprofilen besteht, die an ihren in einer Ebene liegenden
Mittelstegen miteinander verschweißt sind. Die verschweißten Mittelstege der Metallprofile
bilden eine im Inneren des Dammstehers 31 angeordnete Trennwand, die zwei seitliche
Ausnehmungen des Dammstehers 31 voneinander trennt. Die Betätigungsvorrichtung 50
ist an dieser Trennwand angebracht. Ihr Gestänge 52 ist in der einen Ausnehmung und
ihr Betätigungshebel 54 ist in der anderen Ausnehmung angeordnet.
[0097] Ein in den Zeichnungen nicht dargestelltes Ausführungsbeispiel sieht einen Dammsteher
mit einer an der Vorderseite abstehenden Führungsrippe vor, die zwischen den beiden
Reihen der an der Vorderseite des Dammstehers anliegenden Balkenenden angeordnet ist.
Die beiden Reihen von Balkenenden werden von einer Halteplatte stauseitig überdeckt,
die zwei den beiden Reihen zugeordnete, ebene Plattenstreifen besitzt, zwischen denen
zumindest ein dem Dammsteher zugewandter Führungsblock angeordnet ist, in den die
Führungsrippe des Dammstehers eingreift.
[0098] In der Führungsrippe des Dammstehers können zwei oder mehrere, im Abstand von einander
angeordnete, schräg nach oben verlaufende Führungsschlitze vorgesehen sein und an
der Halteplatte können zwei oder mehrere, dem Dammsteher zugewandte Führungsblöcke
vorgesehen sein, die jeweils einen in einen schrägen Führungsschlitze der Führungsrippe
eingreifenden Führungsbolzen tragen.
[0099] Die beiden Plattenstreifen können jeweils zumindest ein Druckstück tragen, das bei
der Abwärtsbewegung der Halteplatte mit einem Balkenende der betreffenden Reihe in
Eingriff kommt. In den Plattenstreifen können mehrere, längs des Plattenstreifens
im Abstand von einander angeordnete Löcher vorgesehen sein, die für die Aufnahme eines
als Druckstück ausgebildeten Bolzens vorgesehen sind. Die Löcher können im Plattenstreifen
in einem der Höhe eines Dammbalkens entsprechenden Abstand von einander angeordnet
sein.
1. Hochwasserschutzdamm mit einer demontierbaren Hochwasserschutzwand, bei der im Abstand
von einander angeordnete, vertikale Dammsteher (1, 9, 14, 19, 31), zwischen den Dammstehern
(1, 9, 14, 19, 31) angeordnete Wandbereiche (2, 3, 32, 33) und die Wandbereiche (2,
3, 32, 33) überbrückende, horizontale Dammbalken (4, 5, 34, 35) vorgesehen sind, die
mit ihren Balkenenden (4a, 5a, 22, 34a, 35a) an den stauseitigen Vorderseiten der
Dammsteher (1, 9, 14, 19, 31) anliegen, wobei jeder Dammsteher (1, 9, 14, 19, 31)
mit einer Haltevorrichtung (6, 10, 15, 20, 36) versehen ist, die die Balkenenden (4a,
5a, 22, 34a, 35a) an der Vorderseite des Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31) lösbar fixiert,
und die eine der Vorderseite des Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31) vorgelagerte Halteplatte
(8, 11, 16, 21, 37) besitzt, wobei die Halteplatte sich längs der Vorderseite des
Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31) erstreckt und die an der Vorderseite des Dammstehers
(1, 9, 14, 19, 31) anliegenden Balkenenden (4a, 5a, 22, 34a, 35a) stauseitig überdeckt,
und wobei die Halteplatte längs der Vorderseite des Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31)
auf und ab bewegbar und in einer unteren Endstellung am Dammsteher (1, 9, 14, 19,
31) fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (6, 10, 15, 20, 36) eine landseitig am Dammsteher (1, 9, 14,
19, 31) angeordnete Betätigungsvorrichtung (12, 17, 23, 50) umfasst, die mit der längs
der Vorderseite des Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31) auf und ab bewegbaren Halteplatte
(8, 11, 16, 21, 37) mechanisch gekoppelt ist.
2. Damm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung (12, 17, 23, 50) in einer seitlichen Ausnehmung des Dammstehers
(1, 9, 14, 19, 31), oder in einer rückwärtigen Ausnehmung des Dammstehers (1, 9, 14,
19, 31), oder im Inneren des Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31) oder außen an der Rückwand
des Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31) angeordnet ist.
3. Damm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die landseitig am Dammsteher (1, 9, 14, 19, 31) angeordnete Betätigungsvorrichtung
(12, 17, 23, 50) mit der längs der Vorderseite des Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31)
auf und ab bewegbaren Halteplatte (8, 11, 16, 21, 37) über ein Joch (13, 18, 24, 49)
mechanisch gekoppelt ist, das mit dem oberen Endabschnitt der Halteplatte (8, 11,
16, 21, 37) verbunden ist.
4. Damm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (8, 11, 16, 21, 37) die in zwei nebeneinander angeordneten Reihen
an der Vorderseite des Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31) anliegenden Balkenenden (4a,
5a, 22, 34a, 35a) stauseitig überdeckt und für jede der beiden Reihen von Balkenenden
(4a, 5a, 22, 34a, 35a) jeweils zumindest ein mit einem Balkenende (4a, 5a, 22, 34a,
35a) in Eingriff bringbares Druckstück (29, 42, 43) trägt.
5. Damm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (37) mit zwei seitlichen Plattenstreifen (38, 39) und einem zum Dammsteher
(31) hin vorstehenden Steg (40) versehen ist, wobei das zumindest eine Druckstück
(42, 43) am Steg (40) angeordnet und einer der beiden Reihen von Balkenenden (34a,
35a) zugeordnet ist.
6. Damm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das einer Reihe von Balkenenden (34a, 35a) zugeordnete Druckstück (42, 43) als ein
von der Halteplatte (37) abstehender Bolzen ausgebildet ist.
7. Damm nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass für beide Reihen von Balkenenden (34a, 35a) jeweils ein vom Steg (40) der Halteplatte
(37) abstehendes Druckstück (42, 43) vorgesehen ist.
8. Damm nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Steg (40) der Halteplatte (37) durchsetzender und an beiden Seiten des Steges
(40) seitlich vorstehender Bolzen vorgesehen ist, der an beiden Seiten des Steges
(40) jeweils ein vom Steg (40) seitlich abstehendes Druckstück (42, 43) bildet, das
einer Reihe von Balkenenden (34a, 35a) zugeordnet ist.
9. Damm nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Halteplatte (37) in Längsrichtung im Abstand von einander angeordnete Löcher
(41) für die Aufnahme eines als Druckstück (42, 43) ausgebildeten Bolzens vorgesehen
sind und dass diese Löcher (41) in einem der Höhe eines Dammbalkens (4, 5, 34, 35)
entsprechenden Abstand von einander angeordnet sind.
10. Damm nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (37) mit ihrem Steg (40) in zumindest einem an der Vorderseite des
Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31) angeordneten Führungsblock (46) geführt ist.
11. Damm nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halteplatte (37) ein in ihrem Steg (40) angeordneter, zum Dammsteher (31)
hin schräg nach unten verlaufender, schräger Führungsschlitz (48) vorgesehen ist und
dass am Dammsteher (31) ein an dessen Vorderseite angeordneter Führungsblock (46)
vorgesehen ist, der einen im Abstand von der Vorderseite des Dammstehers (31) angeordneten
Führungsbolzen trägt, der sich quer zum Steg (40) der Halteplatte (37) erstreckt und
in den im Steg (40) der Halteplatte (37) angeordneten, schrägen Führungsschlitz (48)
eingreift. 5 bis 10,
12. Damm nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Steg (40) der Halteplatte (37) zwei oder mehrere, zum Dammsteher (31) hin schräg
nach unten verlaufende, schräge Führungsschlitze (48) im Abstand von einander angeordnet
sind und dass an der Vorderseite des Dammstehers (31) zwei oder mehrere Führungsblöcke
(46) im Abstand von einander angeordnet sind, die jeweils einen im Abstand von der
Vorderseite des Dammstehers (31) angeordneten Führungsbolzen (47) tragen, der sich
quer zum Steg (40) der Halteplatte (37) erstreckt und in einen der im Steg (40) der
Halteplatte (37) angeordneten, schrägen Führungsschlitz (48) eingreift.
13. Damm nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die landseitig am Dammsteher (1, 9, 14, 19, 31) angebrachte Betätigungsvorrichtung
(12, 17, 23, 50) mit dem oberen Endabschnitt der längs der Vorderseite des Dammstehers
(1, 9, 14, 19, 31) auf und ab bewegbaren Halteplatte (8, 11, 16, 21, 37) mechanisch
gekoppelt ist, sich entlang dem Dammsteher (1, 9, 14, 19, 31) nach unten erstreckt
und an ihrem unteren Ende mit einem Betätigungsorgan (28, 54) versehen ist.
14. Damm nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Dammsteher (1, 9, 14, 19, 31) eine steife Tragkonstruktion aus Metall aufweist,
die eine hinter der Vorderwand des jeweiligen Dammstehers (1, 9, 14, 19, 31) angeordnete,
von tragenden Wänden begrenzte Ausnehmung bildet, in der jeweils die Betätigungsvorrichtung
(12, 17, 23, 50) angeordnet ist.
1. A flood protection barrier having a demountable flood protection wall, in which are
provided vertical barrier posts (1, 9, 14, 19, 31), which are arranged at a distance
from each other, wall regions (2, 3, 32, 33), which are arranged between the barrier
posts (1, 9, 14, 19, 31), and horizontal barrier beams (4, 5, 34, 35), which bridge
the wall regions (2, 3, 32, 33), the beam ends (4a, 5a, 22, 34a, 35a) of which rest
against the fronts of the barrier posts (1, 9, 14, 19, 31) on the dammed water side,
each barrier post (1, 9, 14, 19, 31) being provided with a retaining device (6, 10,
15, 20, 36), which fixes the beam ends (4a, 5a, 22, 34a, 35a) detachably to the front
of the barrier post (1, 9, 14, 19, 31) and which has a retaining plate (8, 11, 16,
21, 37), which is mounted in front of the front of the barrier post (1, 9, 14, 19,
31), the retaining plate extending along the front of the barrier post (1, 9, 14,
19, 31) and covering the beam ends (4a, 5a, 22, 34a, 35a) that rest against the front
of the barrier post (1, 9, 14, 19, 31) on the dammed water side, and the retaining
plate being movable up and down along the front of the barrier post (1, 9, 14, 19,
31) and fixable in a lower end position on the barrier post (1, 9, 14, 19, 31), characterised in that the retaining device (6, 10, 15, 20, 36) comprises an actuation device (12, 17, 23,
50), which is arranged on the land side of the barrier post (1, 9, 14, 19, 31) and
is mechanically coupled to the retaining plate (8, 11, 16, 21, 37) that can be moved
up and down along the front of the barrier post (1, 9, 14, 19, 31).
2. The flood barrier according to Claim 1, characterised in that the actuation device (12, 17, 23, 50) is arranged in a lateral recess in the barrier
post (1, 9, 14, 19, 31) or in a rear recess in the barrier post (1, 9, 14, 19, 31)
or in the interior of the barrier post (1, 9, 14, 19, 31) or on the outside of the
rear wall of the barrier post (1, 9, 14, 19, 31).
3. The flood barrier according to Claim 1 or 2, characterised in that the actuation device (12, 17, 23, 50) that is arranged on the land side of the barrier
post (1, 9, 14, 19, 31) is mechanically coupled to the retaining plate (8, 11, 16,
21, 37) that can be moved up and down along the front of the barrier post (1, 9, 14,
19, 31) by means of a yoke (13, 18, 24, 49), which is connected to the upper end section
of the retaining plate (8, 11, 16, 21, 37).
4. The flood barrier according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the retaining plate (8, 11, 16, 21, 37) covers the beam ends (4a, 5a, 22, 34a, 35a),
which rest against the front of the barrier post (1, 9, 14, 19, 31) in two adjacently
arranged rows, on the dammed water side and bears at least one pressure piece (29,
42, 43), which can be brought into engagement with a beam end (4a, 5a, 22, 34a, 35a),
for each of the two rows of beam ends (4a, 5a, 22, 34a, 35a).
5. The flood barrier according to Claim 4, characterised in that the retaining plate (37) is provided with two lateral plate strips (38, 39) and a
web (40), which projects towards the barrier post (31), the at least one pressure
piece (42, 43) is arranged on the web (40) and is assigned to one of the two rows
of beam ends (34a, 35a).
6. The flood barrier according to Claim 5, characterised in that the pressure piece (42, 43) assigned to one row of beam ends (34a, 35a) is formed
as a bolt projecting from the retaining plate (37).
7. The flood barrier according to any one of Claims 5 to 6, characterised in that a pressure piece (42, 43) projecting from the web (40) of the retaining plate (37)
is provided for each of the two rows of beam ends (34a, 35a).
8. The flood barrier according to either of Claims 5 or 6, characterised in that a bolt is provided, which penetrates the web (40) of the retaining plate (37), projects
laterally on both sides of the web (40) and forms a pressure piece (42, 43), which
projects laterally from the web (40) on each of the two sides of the web (40) and
is assigned to one row of beam ends (34a, 35a).
9. The flood barrier according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that holes (41) for receiving a bolt formed as a pressure piece (42, 43) are provided
in the retaining plate (37), which holes (41) are arranged at a distance from each
other in the longitudinal direction and are arranged at a distance from each other
that corresponds to the height of a barrier beam (4, 5, 34, 35) .
10. The flood barrier according to any one of Claims 5 to 9, characterised in that the retaining plate (37) is guided with its web (40) in at least one guide block
(46) arranged on the front of the barrier post (1, 9, 14, 19, 31).
11. The flood barrier according to any one of Claims 5 to 9, characterised in that an oblique guide slot (48) is provided in the retaining plate (37), which slot is
arranged in the web (40) of the retaining plate and runs obliquely downwards towards
the barrier post (31), and that a guide block (46) is provided on the barrier post
(31), which guide block is arranged on the front of the barrier post and bears a guide
bolt, which is arranged at a distance from the front of the barrier post (31), extends
transversely to the web (40) of the retaining plate (37) and engages in the oblique
guide slot (48) arranged in the web (40) of the retaining plate (37).
12. The flood barrier according to any one of Claims 5 to 10, characterised in that two or more oblique guide slots (48) are arranged at a distance from each other in
the web (40) of the retaining plate (37) and run obliquely downwards towards the barrier
post (31), and that two or more guide blocks (46) are arranged at a distance from
each other on the front of the barrier post (31), which guide blocks each bear a guide
bolt (47), which is arranged at a distance from the front of the barrier post (31),
extends transversely to the web (40) of the retaining plate (37) and engages in one
of the oblique guide slots (48) arranged in the web (40) of the retaining plate (37).
13. The flood barrier according to any one of Claims 1 to 12, characterised in that the actuation device (12, 17, 23, 50) that is attached to the land side of the barrier
post (1, 9, 14, 19, 31) is mechanically coupled to the upper end section of the retaining
plate (8, 11, 16, 21, 37) that can be moved up and down along the front of the barrier
post (1, 9, 14, 19, 31), extends downwards along the barrier post (1, 9, 14, 19, 31)
and is provided at its lower end with an actuation member (28, 54).
14. The flood barrier according to any one of Claims 1 to 13, characterised in that each barrier post (1, 9, 14, 19, 31) has a rigid metal supporting structure, which
forms a recess, which is arranged behind the front wall of the respective barrier
post (1, 9, 14, 19, 31) and is delimited by supporting walls, and in which the actuation
device (12, 17, 23, 50) is arranged in each case.
1. Digue de protection contre les inondations avec un mur démontable de protection contre
les inondations, dans laquelle il est prévu des poteaux de digue (1, 9, 14, 19, 31)
verticaux espacés les uns des autres, des régions de mur (2, 3, 32, 33) agencées entre
les poteaux de digue (1, 9, 14, 19, 31), et des batardeaux (4, 5, 34, 35) horizontaux
chevauchant les régions de mur (2, 3, 32, 33) et s'appliquant avec leurs extrémités
de batardeau (4a, 5a, 22, 34a, 35a) sur les faces avant des poteaux de digue (1, 9,
14, 19, 31) côté barrage, chaque poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31) étant pourvu d'un
dispositif de maintien (6, 10, 15, 20, 36) fixant les extrémités de batardeau (4a,
5a, 22, 34a, 35a) de façon détachable à la face avant du poteau de digue (1, 9, 14,
19, 31) et possédant une plaque de maintien (8, 11, 16, 21, 37) montée en amont de
la face avant du poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31), la plaque de maintien s'étendant
le long de la face avant du poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31) et recouvrant les extrémités
de batardeau (4a, 5a, 22, 34a, 35a) côté barrage, et la plaque de maintien étant déplaçable
vers le haut et vers le bas le long de la face avant du poteau de digue (1, 9, 14,
19, 31) et apte à être fixée dans une position finale inférieure sur le poteau de
digue (1, 9, 14, 19, 31), caractérisée en ce que le dispositif de maintien (6, 10, 15, 20, 36) comprend un dispositif d'actionnement
(12, 17, 23, 50) agencé côté terre sur le poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31), lequel
est accouplé mécaniquement à la plaque de maintien (8, 11, 16, 21, 37) déplaçable
vers le haut et vers le bas le long de la face avant du poteau de digue (1, 9, 14,
19, 31).
2. Digue selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif d'actionnement (12, 17, 23, 50) est agencé dans un évidement latéral
du poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31) ou dans un évidement à l'arrière du poteau de
digue (1, 9, 14, 19, 31), ou à l'intérieur du poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31),
ou à l'extérieur sur la paroi arrière du poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31).
3. Digue selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le dispositif d'actionnement (12, 17, 23, 50) agencé côté terre sur le poteau de
digue (1, 9, 14, 19, 31) est accouplé mécaniquement à la plaque de maintien (8, 11,
16, 21, 37) déplaçable vers le haut et vers le bas le long de la face avant du poteau
de digue (1, 9, 14, 19, 31), par le biais d'un joug (13, 18, 24, 49), lequel est relié
à la section finale supérieure de la plaque de maintien (8, 11, 16, 21, 37).
4. Digue selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la plaque de maintien (8, 11, 16, 21, 37) chevauche côté barrage les extrémités de
batardeau (4a, 5a, 22, 34a, 35a) appliquées contre la face avant du poteau de digue
(1, 9, 14, 19, 31) en deux rangées disposées côte à côte, et porte respectivement
au moins une pièce de pression (29, 42, 43) apte à être mise en prise avec une extrémité
de batardeau (4a, 5a, 22, 34a, 35a), pour chacune des deux rangées d'extrémités de
batardeau (4a, 5a, 22, 34a, 35a).
5. Digue selon la revendication 4, caractérisée en ce que la plaque de maintien (37) est pourvue de deux bandes de plaque latérales (38, 39)
et d'une entretoise (40) faisant saillie vers le poteau de digue (31), l'au moins
une pièce de pression (42, 43) étant agencée sur l'entretoise (40) et attribuée à
l'une des deux rangées d'extrémités de batardeau (34a, 35a).
6. Digue selon la revendication 5, caractérisée en ce que la pièce de pression (42, 43) attribuée à une rangée d'extrémités de batardeau (34a,
35a) est conçue comme un boulon faisant saillie sur la plaque de maintien (37).
7. Digue selon l'une des revendications 5 à 6, caractérisée en ce que pour les deux rangées d'extrémités de batardeau (34a, 35a), il est prévu respectivement
une pièce de pression (42, 43) faisant saillie sur l'entretoise (40) de la plaque
de maintien (37).
8. Digue selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisée en ce qu'il est prévu un boulon faisant saillie latéralement des deux côtés de l'entretoise
(40) et traversant l'entretoise (40) de la plaque de maintien (37), lequel forme respectivement
une pièce de pression (42, 43) faisant saillie latéralement sur l'entretoise (40)
des deux côtés de l'entretoise (40), laquelle est attribuée à une rangée d'extrémités
de batardeau (34a, 35a).
9. Digue selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'il est prévu des trous (41) destinés à recevoir un boulon conçu comme pièce de pression
(42, 43) et agencés dans la plaque de maintien (37) dans le sens longitudinal et à
distance les uns des autres, et en ce que ces trous (41) sont agencés à une distance les uns des autres qui correspond à la
hauteur d'un batardeau (4, 5, 34, 35).
10. Digue selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisée en ce que la plaque de maintien (37) est guidée avec son entretoise (40) dans au moins un bloc
de guidage (46) agencé sur la face avant du poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31).
11. Digue selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisée en ce qu'il est prévu une fente de guidage oblique (48) s'étendant en biais vers le bas en
direction du poteau de digue (31) et disposée dans la plaque de maintien (37), dans
l'entretoise (40) de celle-ci, et en ce qu'il est prévu un bloc de guidage (46) agencé sur la face avant du poteau de digue (31),
lequel porte un boulon de guidage agencé à distance de la face avant du poteau de
digue (31) et s'étendant perpendiculairement à l'entretoise (40) de la plaque de maintien
(37) et s'engageant dans la fente de guidage oblique (48) disposée dans l'entretoise
(40) de la plaque de maintien (37).
12. Digue selon l'une des revendications 5 à 10, caractérisée en ce que deux ou plusieurs fentes de guidage obliques (48) s'étendant en biais vers le bas
en direction du poteau de digue (31) sont agencées à distance les unes des autres
dans l'entretoise (40) de la plaque de maintien (37), et en ce que deux ou plusieurs blocs de guidage (46) sont agencés à distance les uns des autres
sur la face avant du poteau de digue (31), lesquels portent respectivement un boulon
de guidage (47) agencé à distance de la face avant du poteau de digue (31) et s'étendant
perpendiculairement à l'entretoise (40) de la plaque de maintien (37) et s'engageant
dans une fente de guidage oblique (48) disposée dans l'entretoise (40) de la plaque
de maintien (37).
13. Digue selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le dispositif d'actionnement (12, 17, 23, 50) agencé côté terre sur le poteau de
digue (1, 9, 14, 19, 31) est accouplé mécaniquement à la section finale supérieure
de la plaque de maintien (8, 11, 16, 21, 37) déplaçable vers le haut et vers le bas
le long de la face avant du poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31), s'étend vers le bas
le long du poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31) et est pourvu d'un organe d'actionnement
(28, 54) à son extrémité inférieure.
14. Digue selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que chaque poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31) comporte une structure de support métallique
rigide, laquelle forme un évidement délimité par des murs porteurs et agencé derrière
la face avant du poteau de digue (1, 9, 14, 19, 31) respectif, dans lequel est respectivement
agencé le dispositif d'actionnement (12, 17, 23, 50) .
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