[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum zentralen Überwachen des Betriebes von
Bankautomaten, in denen die Eingabe oder Ausgabe von Banknoten abhängig von einem
Programm und Sensorsignalen mittels Aktoren gesteuert wird und Datensätze aus Funktionssignalmustern
des Bankautomaten oder seiner Module zeitabschnittsweise erzeugt und diese an eine
zentrale Auswerteeinrichtung übertragen werden, wo die Funktionssignalmuster zeitabschnittsweise
mit vorgegebenen Funktionssignalmustern verglichen werden.
[0002] Bankautomaten werden vorzugsweise in sogenannten Geräteparks betrieben. Die Übertragung
der Datensätze kann über ein dem Gerätepark zugeordnetes Netzwerk, über das Internet
oder über einen Datenspeicher wie z. B. einen USB-Speicher oder eine CD/DVD vorgenommen
werden. In der zentralen Auswerteeinrichtung werden die übertragenen Datensätze analysiert,
um bei einer Fehlfunktion oder einem Ausfall einer Maschine bzw. einer Komponente
(z. B. Cash-Modul) die Geldausgabe zu sperren, eine Fehlersignalgabe zu veranlassen
oder den betreffenden Bankautomaten ganz abzuschalten. Anschließend können dann Wartungsarbeiten
oder auch Reparaturen vorgenommen werden.
[0003] Der durch Wartung und Reparaturen verursachte Zeit- und Kostenaufwand kann abhängig
vom Alter und dem Einsatzort eines Bankautomaten beträchtlich sein. Dies gilt besonders
für Geräteparks, bei denen zwischen den Einsatzorten von Bankautomaten und zentralen
Wartungs- und Reparaturstellen lange Wege zurückzulegen sind, wodurch Stillstandszeiten
verursacht werden und der Kostenaufwand unerwünscht ansteigt.
[0004] Aus dem Dokument
WO 02/054223 A1 ist ein Verfahren zum Vorhersagen von Fehlerzuständen einer Maschine bekannt, bei
dem in einer ersten Phase in Betriebsdaten der Maschine Muster erkannt werden, die
vor dem Auftreten von Fehlerzuständen der Maschinen vorliegen. In einer sich an die
erste Phase anschließenden zweiten Phase werden die aktuellen Betriebsdaten mit dem
gleichen Mustererkennungsverfahren auf das Vorliegen der in der ersten Phase ermittelten
Muster überwacht. Beim Vorliegen eines solchen Musters wird auf einen bevorstehenden
Fehlerzustand geschlossen.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, das Überwachen von Bankautomaten so zu verbessern,
dass Totalausfälle und damit verbundene Stillstandszeiten reduziert werden.
[0007] Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art
dadurch, dass die Datensätze aus Funktionssignalen der Aktoren und Sensoren des Bankautomaten
erzeugt werden, dass die Funktionsmerkmale des jeweiligen Sensors bzw. Aktors in der
zentralen Überwachungseinrichtung aus den Datensätzen abgeleitet und mit ihnen entsprechenden
Funktionsmerkmalen aus vorherigen Auswertezeitabschnitten verglichen werden, und dass
die Vergleichsergebnisse mit Normwerten verglichen werden, bei deren Überschreiten
eine Warnsignalgabe erfolgt.
[0008] Die Erfindung beruht auf der Überlegung, dass ein Erfassen zeitlicher Veränderungen
der Funktionsmerkmale von Elementen, die in einem Bankautomaten letztlich die einzelnen
mechanischen Schaltfunktionen bei einem Banknotentransport ausführen, ein frühzeitiges
Erkennen der Tendenz zu einem Funktionsfehler bei einem Sensor oder Aktor ermöglicht.
Ein Funktionsmerkmal eines Aktors ist z.B. dessen Ansprechzeit. Ein Funktionsmerkmal
eines Sensors ist z.B. dessen Signalamplitude. Bei der Erfindung werden die Signale,
die zum Betätigen eines Aktors ohnehin erforderlich sind, zum Erstellen einer Funktionsanalyse
genutzt, um Fehlertendenzen aus der Änderung von Funktionsmerkmalen zu erkennen. Abhängig
von der Größe einer solchen Änderung kann dann das fragliche Element gewechselt werden,
bevor es zu einem Totalausfall des Elements kommt. So können lange Stillstandszeiten
eines Bankautomaten vermieden werden.
[0009] Eine solche Überwachung besteht demnach nicht in einem einfachen Erfassen von Funktionsfehlern
im Betriebsablauf eines Bankautomaten, sondern es werden die im Normalbetrieb verfügbaren
Funktionssignale von Aktoren und Sensoren genutzt, um Fehlertendenzen frühzeitig festzustellen
und im Rahmen ohnehin erforderlicher Wartungsarbeiten solche Aktoren oder Sensoren
austauschen zu können, bei denen ein Funktionsfehler zu erwarten ist.
[0010] Weiterbildungen der Erfindung, die die Lösung der gestellten Aufgabe begünstigen,
sind in den Unteransprüchen angegeben und gehen aus der folgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung hervor. Darin zeigen:
- Fig. 1
- den prinzipiellen Aufbau eines Bankautomaten, soweit er für die Erfindung relevant
ist,
- Fig. 2
- ein beispielsweises Wartungsnetzwerk eines aus mehreren Bankautomaten bestehenden
Geräteparks,
- Fig. 3
- ein Beispiel eines Weichenmechanismus in einem Bankautomaten, und
- Fig. 4
- das Flussdiagramm einer Überwachung des Weichenmechanismus gemäß Fig. 3 in der zentralen
Auswerteeinrichtung des Bankautomaten.
[0011] In Fig. 1 ist der prinzipielle Aufbau eines Bankautomaten dargestellt, soweit er
für die Erfindung relevant ist. In dem Bankautomaten befindet sich ein Systemrechner
10, der während des Betriebes des Bankautomaten im Zusammenspiel mit einer Steuerlogik
(Master-Controller) 11 über einen sogenannten CAN-Bus 12 Steuereinheiten (Sub-Controller)
13, 14, ..., 1n ansteuert, die wiederum jeweils mit einem Aktor und einem Sensor verbunden
sind. Beispiele für Aktoren sind Motoren für Riemenantriebe, Paddel, Stapelräder,
Walzen, Hubmagnete für Weichen usw. Beispiele für Sensoren sind Lichtschranken, Mikroschalter,
Hall-Sensoren usw.
[0012] In dem Bankautomaten sind eine Vielzahl von Sensoren und Aktoren an dem Transportweg
der Banknoten angeordnet, die über die Steuerlogik 11 mit Kommandos versorgt werden,
die sich aus einem in dem Systemrechner10 hinterlegten Betriebsprogramm ergeben. Der
Ablauf des Betriebsprogramms wird durch Sensorsignale beeinflusst, die die Betätigung
der Aktoren und/oder den Durchgang von Banknoten am Transportweg melden.
[0013] In dem Systemrechner 10 werden aus den Signalen, die beim Betrieb der Sensoren und
der Aktoren auftreten (Kommandosignale), Datensätze erzeugt, die die Arbeitsweise
der Sensoren und der Aktoren als Sensordaten und Aktordaten darstellen. Diese Datensätze
werden mit einer Zeitinformation (Zeitstempel) versehen, so dass ihr Auftreten bzw.
das Auftreten der Kommandosignale zeitlich eingeordnet werden kann, wenn die Datensätze
in dem Systemrechner 10 aufgezeichnet bzw. an eine zentrale Auswerteeinrichtung übermittelt
werden.
[0014] In Fig. 2 ist ein Wartungsnetzwerk für einen Gerätepark dargestellt, der aus mehreren
Bankautomaten ATM besteht. In diesem Beispiel ist eine zentrale Auswerteeinrichtung
20 für die Bankautomaten ATM1 bis ATMm und ATMm+1 bis ATMn vorgesehen. Diese Bankautomaten
sind in zwei Banken 21 und 22 installiert. Die Bankautomaten ATM1 und ATM2 der Bank
21 sind über Netzwerkverbindungen 23 und 24 sowie einen Server 25 und eine Netzwerkverbindung
26 an die zentrale Auswerteeinrichtung 20 angeschlossen.
[0015] Die Netzwerkverbindungen können leitungsgebunden sein und z.B. über das Internet
geführt werden. Es ist auch eine drahtlose Verbindung zu der zentralen Überwachungseinrichtung
20 denkbar.
[0016] Die Bankautomaten ATM3 bis ATMm der Bank 21 sowie die Bankautomaten ATMm+1 und ATMm+2
der Bank 22 sind über jeweils eine direkte Netzwerkverbindung 27 bzw.28 mit der zentralen
Auswerteeinrichtung 20 verbunden. Über die Netzwerkverbindungen 23, 24, 26, 27 und
28 werden aus dem Systemrechner 10 (Fig.1) eines jeden Bankautomaten ATM Datensätze
an die zentrale Auswerteeinrichtung 20 übertragen, und diese Datensätze enthalten
Sensor- und Aktor-Funktionssignalmuster, die Betriebsmerkmale eines jeden Sensors
und Aktors des jeweiligen Geldautomaten ATM wiedergeben. Jeder in der Auswerteeinrichtung
20 auszuwertende Datensatz gilt für einen vorgegebenen Zeitraum von z. B. einem Tag.
[0017] Die Datensätze können auch mittels Festspeicher 29, z.B. mittels USB-Speicher oder
mittels CD/DVD zu der zentralen Auswerteeinrichtung 20 übertragen werden.
[0018] In einem Bankautomaten wird der Transportweg der Banknoten durch Weichen abhängig
von Befehlssignalen umgesteuert. Eine Weiche besteht aus einem Weichenelement, einem
als Aktor wirkenden Hubmagneten und einer Lichtschranke, die die Weichenposition überwacht
und daher die Funktion eines Sensors hat. Das Weichenelement wird geschaltet bzw.
von einer ersten in eine zweite Position gebracht, indem der Hubmagnet, also der Aktor,
bestromt wird und das Weichenelement bewegt. Wenn es sich durch die Lichtstrecke der
Lichtschranke bewegt, gibt diese ein Sensorsignal ab. Werden die Aktor- und die Sensordaten
dieser Funktion aufgezeichnet, so kann aus einer zeitlichen Betrachtung des Bestromungszeitpunktes
des Hubmagneten und des Zeitpunktes des Durchgangs des Weichenelements durch den Lichtweg
der Lichtschranke die Schaltzeit der Weiche errechnet werden. Diese Schaltzeit ist
ein Betriebsmerkmal der Weiche, das bei der zentralen Auswertung weiter untersucht
werden kann.
[0019] Fig. 3 zeigt schematisch einen Weichenmechanismus mit einem Weichenelement 30, das
durch einen Hubmagneten 31 betätigt wird, indem dieser es um eine Drehachse 33 schwenkt.
Das Weichenelement 30 hat eine gebogene Leichtfläche 34, die in hier nicht näher dargestellter
Weise in einen Transportweg geschwenkt werden kann, um die Transportrichtung einer
auf sie treffenden Banknote zu ändern. Dieser Vorgang wird mittels einer Lichtschranke
32 an die zugeordnete Steuereinheit 13, 14, ... 1n (Fig. 1) gemeldet, die entsprechende
Funktionssignale an die zugehörige Steuerlogik 11 abgibt, so dass aus Ein- und Ausschaltsignalen
bestehende Sensordaten und Aktordaten in dem Systemrechner 10 (Fig. 1) des Bankautomaten
ATM gespeichert werden können, um sie dann zeitabschnittsweise als Datensätze an die
zentrale Auswerteeinrichtung 20 (Fig. 2) zu übertragen.
[0020] In der zentralen Auswerteeinrichtung 20 wird das aus jeweils einem Datensatz ermittelte
Funktionsmerkmal, also z. B. die Schaltzeit der in Fig. 3 dargestellten Weiche, mit
entsprechenden Funktionsmerkmalen dieser Weiche aus vergangenen Auswertezeiträumen
verglichen. Wenn aus diesen Vergleichen eine Tendenz z. B. zur Verlängerung der Schaltzeit
der Weiche zu erkennen ist, so kann diese mit für den gesamten Gerätepark vorgegebenen
Normgrößen verglichen werden. Ein Überschreiten der vorgegebenen Normgröße kann dann
zu einem Warnsignal führen. Dieser Vorgang wird nun unter Bezugnahme auf das in Fig.
4 dargestellte Flussdiagramm erläutert, das einen Überwachungsvorgang für den in Fig.
3 gezeigten Weichenmechanismus darstellt.
[0021] Wird ein aktueller Datensatz z. B. aus dem Bankautomaten ATM1n der Bank 22 an die
zentrale Auswerteeinrichtung 20 (Fig. 2) übertragen, so wird er in diese in einem
Schritt S1 eingegeben. In Schritt S2 wird aus dem empfangenen Datensatz die Schaltzeit
der Weiche 30 (Fig. 3) berechnet. In Schritt S3 wird die in Schritt S2 berechnete
Schaltzeit der Weiche 30 mit früheren Schaltzeiten dieser Weiche verglichen, die in
der zentralen Auswerteeinrichtung 20 (Fig. 2) gespeichert wurden. Für das dargestellte
Beispiel zeigt der Schritt S3 den Vergleich der Schaltzeit mit früheren Schaltzeiten,
die beispielsweise am 01.05.2007 und am 01.05.2008 erfasst wurden. Für die aktuelle
Schaltzeit vom 01.05.2009 ergibt sich ein Wert von 140 Millisekunden, während die
vorhergehenden Schaltzeiten 80 Millisekunden und 100 Millisekunden betragen.
[0022] In Schritt S4 wird ermittelt, ob aus den in Schritt S3 miteinander verglichenen Schaltzeiten
eine Tendenz erkennbar ist. Es ergibt sich eine Tendenz zur Verlängerung der Schaltzeit.
Wird diese Tendenz in Schritt S4 erkannt, so wird sie in Schritt S5 mit einer Tendenznorm
verglichen, die beispielsweise 20 Millisekunden/Jahr betragen kann. Wird diese Tendenznorm
überschritten, was für die Werte 100 Millisekunden und 140 Millisekunden in Schritt
S3 zutrifft, so wird in Schritt S6 eine entsprechende Entscheidung getroffen und in
Schritt S7 ein Warnsignal abgegeben. In Schritt S8 wird die letzte ermittelte Schaltzeit
der Weiche 30, also für das vorliegende Beispiel die Zeit 140 Millisekunden, gespeichert,
damit sie für zukünftige Auswertungen verfügbar ist.
[0023] Wird in Schritt S6 festgestellt, dass die vorgegebene Tendenznorm nicht überschritten
wurde, so wird unmittelbar zu Schritt S8 übergegangen und die ermittelte Schaltzeit
der Weiche 30 gespeichert. Ebenso wird die Schaltzeit in Schritt S8 direkt nach dem
Schritt S4 gespeichert, wenn eine Tendenz zur Veränderung nicht auftreten sollte.
[0024] Mit diesem Verfahren kann für beliebige mechanische und/oder elektrische Funktionen
eines Bankautomaten ein Funktionsmerkmal ermittelt werden, das zentral ausgewertet
wird. Da es gleichzeitig gespeichert und mit zuvor ermittelten Funktionsmerkmalen
verglichen wird, ist es möglich, eine Tendenzauswertung vorzunehmen und für einen
Gerätepark Tendenznormen zu erstellen. Werden diese Tendenznormen überschritten, so
können mechanische und/oder elektrische Elemente ausgewechselt werden, bevor sie infolge
grundlegender Funktionsfehler ausfallen.
[0025] Die zentrale Auswerteeinrichtung 20 (Fig. 2) arbeitet mit denselben Informationen
wie das in der Steuerlogik 11 eines Bankautomaten ATM (Fig. 1) ablaufende Betriebsprogramm.
Auf diese Weise kann das Betriebsverhalten des Bankautomaten ATM detailliert beurteilt
werden, und es können nach Ablauf eines Betriebszeitabschnitts Verhaltensmerkmale
ermittelt werden, die zu einem späteren Zeitpunkt einen Funktionsfehler verursachen
könnten. Dadurch ist es möglich, im Rahmen von Wartungsarbeiten bereits präventive
Maßnahmen zu ergreifen, bei deren Fehlen das Ausfallen einzelner Elemente nicht verhindert
würde und ein vollständiges Abschalten eines Bankautomaten erforderlich wäre.
1. Einrichtung zum zentralen Überwachen des Betriebes von Bankautomaten, in denen die
Eingabe oder Ausgabe von Banknoten abhängig von einem Programm und Sensorsignalen
mittels Aktoren gesteuert wird und Datensätze aus Funktionssignalmustern des Bankautomaten
oder seiner Module zeitabschnittsweise erzeugt und diese an eine zentrale Auswerteeinrichtung
übertragen werden, wo die Funktionssignalmuster zeitabschnittsweise mit vorgegebenen
Funktionssignalmustern verglichen werden, wobei die Datensätze aus Funktionssignalen
der Aktoren (31) und Sensoren (32) des Bankautomaten (ATM) erzeugt werden, wobei die
Funktionsmerkmale des jeweiligen Sensors (32) bzw. Aktors (31) in der zentralen Auswerteeinrichtung
(20) aus den Datensätzen abgeleitet und mit ihnen entsprechenden Funktionsmerkmalen
aus vorherigen Auswertezeitabschnitten verglichen werden, und wobei die Vergleichsergebnisse
mit Normwerten verglichen werden, bei deren Überschreiten eine Warnsignalgabe erfolgt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zentrale Auswerteeinrichtung (20) aus einem vom Bankautomaten übertragenen Datensatz
als Funktionsmerkmal eine Schaltzeit einer Weiche (30) ermittelt,
wobei die Weiche (30) einen als Aktor wirkenden Hubmagneten (31) und eine Lichtschranke
(32) hat, die die Weichenposition eines Weichenelements (30) der Weiche überwacht
und die Funktion eines Sensors hat,
wobei das Weichenelement (30) von einer ersten in eine zweite Position gebracht wird,
indem der als Aktor dienende Hubmagnet (31) bestromt wird,
dass die Lichtschranke (32) ein Sensorsignal abgibt, wenn sich das Weichenelement (30)
durch die Lichtstrecke der Lichtschranke (32) bewegt,
wobei aus einer zeitlichen Betrachtung des Bestromungszeitpunktes des Hubmagneten
(31) und des Zeitpunktes des Durchgangs des Weichenelements (30) durch den Lichtweg
der Lichtschranke (32) die Schaltzeit der Weiche (30) berechnet wird,
wobei die Auswerteeinrichtung (20) die berechnete Schaltzeit mit Schaltzeiten dieser
Weiche (30) aus vorherigen Auswertezeitabschnitten vergleicht und prüft, ob eine Tendenz
erkennbar ist, wobei, wenn eine Tendenz zur Verlängerung der Schaltzeit erkannt wurde,
diese mit einer Tendenznorm verglichen wird, und
wobei bei Überschreiten der Tendenznorm das Warnsignal ausgegeben wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Funktionssignalmuster in der zentralen Auswerteeinrichtung (20) gespeichert
wird.
3. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Auswerteeinrichtung (20) zu einem Wartungsnetzwerk eines aus mehreren
Bankautomaten (ATM) bestehenden Geräteparks gehört.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Wartungsnetzwerk leitungsgebundene Netzwerkverbindungen (23, 24, 26, 27, 28)
und/oder Übertragungen mittels Festspeicher (29) vorgesehen sind.
1. Device for centrally monitoring the operation of automatic teller machines in which
the intake or issue of banknotes is controlled by means of actuators on the basis
of a program and sensor signals, and data records are generated in periods from functional
signal patterns of the automatic teller machine or its modules and are transmitted
to a central evaluation device where the functional signal patterns are compared in
periods with predefined functional signal patterns, the data records being generated
from functional signals from the actuators (31) and sensors (32) of the automatic
teller machine (ATM), the functional features of the respective sensor (32) or actuator
(31) being derived from the data records in the central evaluation device (20) and
being compared with functional features which correspond to them from previous evaluation
periods, and the comparison results being compared with standard values, the exceeding
of which gives a warning signal, characterized
in that the central evaluation device (20) determines a switching time of a switch (30) as
a functional feature from a data record transmitted from the automatic teller machine,
the switch (30) having a solenoid (31) acting as an actuator and a light barrier (32)
which monitors the switch position of a switch element (30) of the switch and has
the function of a sensor,
the switch element (30) being changed from a first position into a second position
by energizing the solenoid (31) used as an actuator,
in that the light barrier (32) emits a sensor signal when the switch element (30) moves through
the light path of the light barrier (32),
the switching time of the switch (30) being calculated from a temporal consideration
of the energization time of the solenoid (31) and the time at which the switch element
(30) passes through the light path of the light barrier (32), the evaluation device
(20) comparing the calculated switching time with switching times of this switch (30)
from previous evaluation periods and checking whether a trend can be discerned,
if a trend for extending the switching time has been discerned, said trend being compared
with a trend standard, and
the warning signal being output if the trend standard is exceeded.
2. Device according to Claim 1, characterized in that each functional signal pattern is stored in the central evaluation device (20).
3. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the central evaluation device (20) belongs to a maintenance network of an equipment
park consisting of a plurality of automatic teller machines (ATM).
4. Device according to Claim 3, characterized in that wired network connections (23, 24, 26, 27, 28) and/or transmissions by means of read-only
memories (29) are provided in the maintenance network.
1. Dispositif de surveillance centralisée du fonctionnement d'automates bancaires, dans
lequel l'introduction ou l'émission de billets de banque est commandée au moyen d'actionneurs
en fonction d'un programme et de signaux de capteurs et des jeux de données sont formés
par intervalles de temps à partir de motifs de signaux de fonctionnement de l'automate
bancaire ou de ses modules et sont transmis à un dispositif central d'évaluation dans
lequel les motifs de signaux de fonctionnement sont comparés par intervalles de temps
à des motifs prédéterminés de signaux de fonctionnement,
les jeux de données étant formés à partir des signaux de fonctionnement des actionneurs
(31) et des capteurs (32) de l'automate bancaire (ATM),
les caractéristiques de fonctionnement de chaque capteur (32) ou actionneur (31) étant
dérivées des jeux de données dans le dispositif central d'évaluation (20),
des caractéristiques de fonctionnement d'intervalles temporels d'évaluation précédents
étant comparées avec ces dernières,
les résultats de la comparaison étant comparés à des valeurs normalisées et
un signal d'avertissement étant émis en cas de dépassement,
caractérisé en ce que
en tant que caractéristique de fonctionnement, l'unité centrale d'évaluation (20)
détermine à partir d'un jeu de données transmis par un automate bancaire un instant
de commutation d'un aiguillage (30),
l'aiguillage (30) possédant un aimant de relèvement (31) agissant comme actionneur
et une barrière lumineuse (32) qui surveille la position d'un élément d'aiguillage
(30) de l'aiguillage et joue le rôle d'un capteur,
l'élément d'aiguillage (30) étant amené depuis une première jusque dans une deuxième
position dans laquelle l'aimant de relèvement (31) servant d'actionneur est alimenté
en courant,
en ce que la barrière lumineuse (32) délivre un signal de capteur si l'élément d'aiguillage
(30) se déplace dans le parcours de la lumière de la barrière lumineuse (32),
l'instant de commutation de l'aiguillage (30) étant calculé à partir d'un examen temporel
de l'instant d'alimentation en courant de l'aimant de relèvement (31) et de l'instant
du passage de l'élément d'aiguillage (30) à travers le parcours de la lumière de la
barrière lumineuse (32),
le dispositif d'évaluation (20) comparant l'instant de commutation ainsi calculé à
des instants de commutation de cet aiguillage (30) lors d'intervalles d'évaluation
précédents et vérifiant si l'on peut reconnaître une tendance,
cette tendance étant comparée à une norme de tendance si une tendance au prolongement
de la durée de commutation a été détectée et
le signal d'avertissement étant lancé si la norme de tendance est dépassée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque motif de signaux de fonctionnement est conservé en mémoire dans l'unité centrale
d'évaluation (20).
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif central d'évaluation (20) fait partie d'un réseau d'entretien d'un
parc d'appareils constitué de plusieurs automates bancaires (ATM).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les liaisons réseau (23, 24, 26, 27, 28) et/ou transmissions filaires du réseau d'avertissement
sont réalisées au moyen de mémoires permanentes (29).