[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Präsentationsdisplay gemäss dem Anspruch 1.
[0002] Präsentationsdisplays sind allgemein bekannt und normalerweise bestehen diese aus
zwei Seitenwänden, die mit Tablaren verbunden sind. Die Seitenwände können dabei über
eine Rückwand verbunden und einander gegenüberliegend angeordnet sein. Solche Präsentationsdisplays
weisen jeweils in einer Reihe übereinander, in einem Vertikalabstand angeordnete,
schlitzartige Ausnehmungen auf. Diese Ausnehmungen verlaufen in der Regel in horizontaler
Richtung. Die jeweils einander zugeordneten Ausnehmungen der beiden Seitenwände liegen
dabei in einer horizontalen Ebene. Die Tablare weisen an zwei Seiten jeweils eine
seitlich vorstehende Einstecknase auf und sind mit den Einstecknasen in die Ausnehmungen
und somit in die Seitenwände eingesteckt. Die schlitzartigen Ausnehmungen sind übereinander
und normalerweise symmetrisch bezüglich einer Mittelachse der Seitenwände angeordnet.
Eine solche Konstruktion wird insbesondere bei Präsentationsdisplays aus Wellpappe
verwendet.
[0003] Bei solchen Präsentationsdisplays ist in der Regel der minimale Vertikalabstand zwischen
den Ausnehmungen und somit den Tablaren beschränkt. Dies vor allem aus Stabilitätsgründen.
Wenn die Ausnehmungen zu nahe aufeinander folgen, besteht die Gefahr, dass die Seitenwand
dem Gewicht der Tablare und den darauf angeordneten Gegenständen, nicht mehr Stand
hält und kollabiert. Weiter ist bei solchen Präsentationsdisplays, insbesondere bei
einer verhältnismässig hohen Last, mit Verformungen, die ebenfalls zum Kollaps führen
können, in der Seitenwand zu rechnen.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Präsentationsdisplay bereit zu stellen,
das eine grosse Freiheit bei der Gestaltung der Vertikalabstände zwischen einzelnen
Tablars zulässt und das gleichzeitig stabil ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Präsentationsdisplay gemäss Anspruch 1 gelöst. Besonders
vorteilhafte Ausführungsformen sind mit den in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten
Merkmalen ausgestattet.
[0006] Das erfindungsgemässe Präsentationsdisplay weißt zwei Seitenwände auf, die je eine
Reihe von in einem Verikalabstand übereinander angeordneten schlitzartigen Ausnehmungen
aufweisen. Dabei ist zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausnehmungen ein Ausnehmungspaar
mit zwei, in horizontaler Richtung gemessen, in einem Abstand zueinander angeordneten,
schlitzartigen Teilausnehmungen angeordnet. Weiter weißt das erfindungsgemässe Präsentationsdisplay
Tablare auf, welche mit seitlich vorstehenden Einstecknasen und seitlich vorstehenden
Einstecknasenpaaren, die entsprechend dem Ausnehmungspaar, in Ausnehmungen beziehungsweise
in Ausnehmungspaare beider Seitenwände einsteckbar und im montierten Zustand durch
die Seitenwände getragen sind.
[0007] Durch eine abwechslungsweise Anordnung der Ausnehmung und der Ausnehmungspaare in
der Seitenwand ist es möglich, einen kurzen Tablarabstand zu erreichen ohne Stabilitätseinbussen
bei der Seitenwand machen zu müssen.
[0008] Eine bevorzugte Ausführungsform betrifft ein Präsentationsdisplay in welchem in jeder
Seitenwand zwischen jeweils zwei aufeinander folgenden Ausnehmungen ein Ausnehmungspaar
angeordnet ist. Durch eine solche wechselweise Anordnung der Ausnehmungen und Ausnehmungspaare
wird eine grösstmögliche Flexibilität bei der Gestaltung des Präsentationsdisplays
erreicht ohne eine Einbusse bei der Stabilität der Seitenwände hinnehmen zu müssen.
[0009] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Präsentationsdisplays sind
den Ausnehmungen der einen Seitenwand Ausnehmungspaare der anderen Seitenwand und
umgekehrt zugeordnet und die Tablare weisen einerseits eine Einstecknase und andererseits
ein Einstecknasenpaar auf. Mittels einer solchen Ausbildung sind die Tablare für alle
Ebenen des Präsentationsdisplays einsetzbar.
[0010] In einer weiteren Ausführungsform des Präsentationsdisplays liegen die Ausnehmung
der einen Seitenwand und das zugeordnete Ausnehmungspaar der anderen Seitenwand in
einer horizontalen Ebene. Dadurch sind die Flächen, insbesondere die Ausstellungsfläche,
der Tablare horizontal ausgebildet und die Ausstellungsgegenstände können einfach
platziert werden.
[0011] In bevorzugter Weise liegen bei allen Ausführungsformen die einander zugeordneten
Ausnehmung beziehungsweise Ausnehmungspaare in einer horizontalen Ebene. Selbstverständlich
ist es auch möglich, dass diese Ebenen bezüglich der horizontalen geneigt sind, sodass
die Tablare schräg um ihre Längsachse gekippt sind, derart dass eine Fläche, auf welcher
Gegenstände platziert werden sollen, für den Benutzer besser einsehbar und erreichbar
ist.
[0012] Weiter betrifft die Erfindung ein Präsentationsdisplay bei dem, gemessen in horizontaler
Richtung, die Distanz zwischen den Teilausnehmungen der Ausnehmungspaare wenigstens
annähernd der Länge der einzelnen Ausnehmung entspricht. Dadurch wird ermöglicht,
den Vertikalabstand zwischen den Ausnehmungen und den Ausnehmungspaaren weiter zu
verringern. Ausserdem werden durch diese Anordnung der Ausnehmungen und Ausnehmungspaare
die Querkräfte, welche, in montiertem Zustand, durch die Last der Tablare und der
darauf angeordneten Ausstellungsgegenstände entstehen, optimal in die Seitewand eingeleitet.
[0013] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform betrifft ein Präsentationsdisplay bei dem,
gemessen in horizontaler Richtung, die Länge der Teilausnehmungen etwa der halben
Länge der Ausnehmungen entspricht. Dadurch wird eine gleichmässige Lasterverteilung
in der Tragstruktur erreicht.
[0014] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfindung
ein Präsentationsdisplay bei welchem die Ausnehmungen und Ausnehmungspaare wenigstens
annähernd symmetrisch zu einer, vorzugsweise mittig der Seitenwände verlaufenden,
vertikalen Symmetrieachse angeordnet sind. Dadurch wird die Lastverteilung in der
Seitenwand weiter optimiert und eine einseitige Belastung der Seitenwände und der
Tragstruktur verhindert. Ausserdem wird das Raumangebot des Präsentationsdisplays
so optimal genutzt.
[0015] Weiter betrifft die vorliegende Erfindung ein Präsentationsdisplay bei dem die Einstecknasen
und Einstecknasenpaare vorstehende Zungen aufweisen, die, im montierten Zustand, wenigstens
annähernd parallel zu der zugeordneten Seitenwand verlaufend umgebogen sind. Durch
die Verwendung solcher Zungen ist die Stabilität verbessert.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Präsentationsdisplays sind die
Seitenwände einander gegenüberliegend angeordnet und mittels einer Rückwand verbunden.
Dadurch ist die Stabilität des Präsentationsdisplays zusätzlich erhöht und das Präsentationsdisplay
kann platzsparend angeordnet werden.
[0017] Es ist auch möglich, die Seitenwände in einem Winkel aneinander anstossend anzuordnen.
In diesem Fall weisen die Tablare an den, mit den Seitenwänden zusammenwirkenden Seiten
Einstecknasen und Einstecknasenpaare auf.
[0018] Weiter sind, in einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Präsentationsdisplays
die Seitenwände, die Tablare und gegebenenfalls die Rückwand aus Wellpappe gebildet.
Dies garantiert ein vergleichsweise geringes Gewicht des Präsentationsdisplays sowie
eine kostengünstige Herstellung.
[0019] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Präsentationsdisplays weisen
die Tablare einen Tablarkern und einen diesen insbesondere vollständig, vorzugsweise
mit Ausnahme der bei der Einstecknase beziehungsweise dem Einstecknasenpaar liegenden
Stirnseiten ummantelnden Tablarmantel auf. Vorzugsweise sind der Tablarkern aus zwei
BC-Wellen und der Tablarmantel aus einer E-Welle gebildet. Ein solcher Aufbau gewährleistet
eine hohe Tragfähigkeit der Tablare bei vergleichsweise geringem Gewicht.
[0020] Es ist auch denkbar den Tablarkern aus einem anderen Material, beispielsweise Holz,
Polystyrol oder dergleichen, auszubilden.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Präsentationsdisplays weisen die
Seitenwände einen Wandkern und einen diesen in horizontaler Umfangsrichtung ummantelnden
Wandmantel auf, welcher in einem den Tablaren zugewandten Abschnitt die schlitzartigen
Ausnehmungen und Teilausnehmungen aufweist. Vorzugsweise ist der Wandkern aus einer
BC-Welle und der Wandmantel aus einer B-Welle gebildet. Ein solcher Aufbau gewährleistet
eine hohe Tragfähigkeit der Seitenwände bei vergleichsweise geringem Gewicht. Ausserdem
kann eine solche Seitenwand relativ einfach und kostengünstig hergestellt werden.
[0022] Es ist auch denkbar den Wandkern aus einem anderen Material, beispielsweise Holz,
Polystyrol oder dergleichen, auszubilden.
[0023] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Präsentationsdisplays weist
der Wandkern zu jeder Ausnehmung und Teilausnehmung im Wandmantel eine, im lichten
Querschnitte, mindestens gleich grosse, insbesondere durch den Wandkern hindurchgehende,
Aussparung auf, wobei die Einstecknasen und die Einstecknasenpaare in die betreffenden
Aussparungen eingreifen. Durch eine solche Ausbildung der Seitenwand ist es möglich,
dass die Einstecknasen und Einstecknasenpaare auch am Wandkern aufstehen. Dadurch
ist der Tragwiderstand der Tragstruktur erhöht und die Stabilität verbessert.
[0024] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Aussparungen eine grössere
Höhe wie die Ausnehmungen und Teilausnehmungen des Wandmantels auf. Die Aussparungen
sind bezüglich den Ausnehmungen und Teilausnehmungen derart angeordnet, dass im mindestens
im unteren Bereich der Aussparungen jeweils ein Hohlraum gebildet ist. Im montierten
Zustand, stehen gegebenenfalls die Zungen mit ihrer Stirnseite auf einer Bodenfläche
der betreffenden Aussparungen auf. Durch eine solche Ausbildung sind die Tablare in
einer mindestens annähernd horizontalen Richtung fixiert. Durch das Aufstehen der
Stirnseite der Zungen auf der Bodenfläche der Aussparungen ist zudem die Last optimal
verteilt.
[0025] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Präsentationsdisplays verläuft
am seitlichen Rand der Ausnehmungen beziehungsweise Teilausnehmungen jeweils ein Schnitt,
der vorzugsweise eine Länge aufweist die wenigstens annähernd der Höhe der Ausnehmungen
entspricht, in vertikaler Richtung nach oben, sodass eine Sicherungsklappe gebildet
ist. Die Aussparungen sind bezüglich den Ausnehmungen und Teilausnehmungen so angeordnet,
dass die Sicherungsklappe bei der Montage der Tablare in den Hohlraum ausweichen kann.
Dadurch wird die Montage der Tablare vereinfacht. Nach der Montage federt die Sicherungsklappe,
infolge der Eigenelastizität zurück, und verriegelt die Tablare, so dass diese nicht
mehr nach oben Ausweichen können.
[0026] Besonders bevorzugte Ausführungsformen von Präsentationsdisplays werden im Folgenden
anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- in perspektivischer Ansicht ein Präsentationsdisplay mit zwei Seitenwänden, die Ausnehmungen
und Teilausnehmungen aufweisen und durch eine Rückwand verbunden sind, und mit montierten
Tablaren;
- Fig. 2
- in perspektivischer Ansicht die beiden durch die Rückwand miteinander verbundenen
Seitenwände des Präsentationsdisplays gemäss Figur 1, jedoch ohne eingebaute Tablare;
- Fig. 3
- in perspektivischer Ansicht eine teilweise aufgeschnittene Seitenwand des Präsentationsdisplays
gemäss Figur 1 und 2 ein Wandkern, der den Ausnehmungen und Ausnehmungspaaren beziehungsweise
Teilausnehmungen zugeordnete Aussparungen aufweist;
- Fig. 4
- in perspektivischer Ansicht die Seitenwände und die Rückwand im noch nicht aufgerichteten
Zustand;
- Fig. 5
- in perspektivischer Ansicht zwei identisch ausgebildete Tablare mit einerseits einer
Einstecknase und andererseits einem Einstecknasenpaar an denen jeweils Zungen ausgebildet
sind; und
- Fig. 6
- einen Vertikalschnitt durch eine Verbindungsstelle zwischen Seitenwand und Tablar.
[0027] Figur 1 zeigt, in perspektivischer Ansicht, ein Präsentationsdisplay 10 mit zwei
Seitenwänden 12, 12' die über eine Rückwand 14 miteinander verbunden sind. Die Seitenwände
12, 12' weisen schlitzartige, in einer horizontalen Richtung verlaufende Ausnehmungen
16 und schlitzartige, in einer horizontalen Richtung verlaufende Ausnehmungspaare
18 mit je zwei Teilausnehmungen 20 auf. Die Ausnehmungen 16 sind in einer vertikalen
Reihe 22, mit jeweils, in vertikaler Richtung, mittig dazwischen angeordneten Ausnehmungspaaren
18, angeordnet. Die jeweiligen Ausnehmungspaare 18 sind in einem Vertikalabstand A
zwischen den betreffenden, zwei aufeinanderfolgenden Ausnehmungen 16 jeweils in einem
Vertikalabstand A davon angeordnet. In der ersten Seitenwand 12 ist zuoberst eine
Ausnehmung 16 und zuunterst ein Ausnehmungspaar 18 angeordnet. Die andere Seitenwand
12' weist ebenfalls zwischen den betreffenden, zwei aufeinanderfolgenden Ausnehmungen
16 jeweils das Ausnehmungspaar 18 auf. In der zweiten Seitenwand 12' ist jedoch zuoberst
in der Reihe 22 ein Ausnehmungspaar 18 und zuunterst eine Ausnehmung 16 angeordnet
(vgl. Figur 4). Jeder Ausnehmung 16 der einen Seitenwand 12 ist somit ein Ausnehmungspaar
18 der anderen Seitenwand 12' zugeordnet. Die Ausnehmungen 16 und Ausnehmungspaare
18 der ersten Seitenwand 12 sind bezüglich den Ausnehmungen 16 und Teilausnehmungen
20 der zweiten Seitenwand 12' um den Vertikalabstand A versetzt angeordnet. Die Ausnehmungen
16 und die Ausnehmungspaare 18 sind, in vertikaler Richtung aufeinander folgend in
äquidistanten Abständen angeordnet. Dies ist insbesondere in Figur 4 gut erkennbar.
[0028] In die, in der vertikalen Reihe 22 angeordnet Ausnehmungen 16 und in Ausnehmungspaare
18 sind, in einer Draufsicht rechteckige Tablare 24, im vorliegenden Fall fünf, mittels
Einstecknasen 26 und Einstecknasenpaare 28 eingesteckt und montiert (vgl. Figur 5).
[0029] Der Vertikalabstand A beträgt vorzugsweise 50mmm. Die Seitenwände 12, 12', die Rückwand
14 und die Tablare 24 sind, im gezeigten Ausführungsbeispiel, aus Wellpappe gebildet.
[0030] Die Ausnehmungen 16 und Teilausnehmungen 20 der Ausnehmungspaare 18 in den Seitenwänden
12, 12' weisen eine rechteckige Form auf. Bei den Ausnehmungen 16 ist dabei eine Höhe
32 wesentlich kürzer als eine Länge 34. Dies gilt auch für die Teilausnehmungen 20,
jedoch ist dieser Unterschied dort geringer.
[0031] Die Ausnehmungen 16 und Ausnehmungspaare 18 sind bezüglich einer mittig der Seitenwände
12, 12' verlaufenden, vertikalen Symmetrieachse symmetrisch angeordnet.
[0032] Die Länge 34 der Ausnehmung 16 ist ungefähr doppelt so lang wie die Länge 36 einer
Teilausnehmung 20. Die Höhe 32 der Ausnehmung 16 und der Teilausnehmungen 20 weisen
die gleiche Höhe auf. Die Teilausnehmungen 20 sind bezüglich der Ausnehmungen 16,
in vertikaler Richtung gesehen, seitlich angeordnet und überschneiden die Ausnehmungen
16 nicht. Die Teilausnehmungen 20 der Ausnehmungspaare 18 sind, in horizontaler Richtung
gemessen, voneinander in einem Abstand B angeordnet. Dieser Abstand B ist vorzugsweise
mindestens so gross wie die Länge 34 der Ausnehmung 16. Durch eine solche Anordnung
ist eine optimale Lastverteilung gegeben.
[0033] Es ist auch denkbar die Teilausnehmungen 20 so anzuordnen, dass diese die Ausnehmungen
16, in vertikaler Richtung gesehen, überschneiden. Das heisst den, in horizontaler
Richtung gemessenen Abstand B so zu wählen, dass dieser kürzer als die Länge 34 der
Ausnehmung 16 ist.
[0034] An den jeweiligen seitlichen Rändern der Ausnehmungen 16 und Teilausnehmungen 18,
sind Schnitte 40 angeordnet, die in vertikaler Richtung nach oben in Richtung einer
Oberseite 42 des Präsentationsdisplays 10 verlaufen. Dadurch sind jeweils Sicherungsklappen
44 in den Seitenwänden 12, 12' gebildet. Die Länge dieser Schnitte 40 entspricht vorzugsweise
ungefähr der Höhe 32 der Ausnehmungen 16 und somit auch der Höhe 38 der Teilausnehmungen
20.
[0035] Die Höhe 32, 38 der Ausnehmungen 16 und der Teilausnehmungen 20 entspricht der Dicke
D der Tablare 24 (vgl. Figur 5). Die Sicherungsklappe 44 erleichtert das Einstecken
der Einstecknasen 26 und Einstecknasenpaare 28 und verhindert gleichzeitig, dass die
Tablare 24 nach oben, in Richtung der Oberseite 42, ausweichen können.
[0036] Figur 2 zeigt die beiden durch die Rückwand 14 miteinander verbundenen Seitenwände
12, 12' des Präsentationsdisplays 10 gemäss Figur 1, ohne eingebaute Tablare 24. Die
Anordnung der Ausnehmungen 16 und der Ausnehmungspaare 18 ist in dieser Darstellung
gut sichtbar. Die Rückwand 14 weist an der Oberseite 42, in Richtung einer Unterseite
46 des Präsentationsdisplays 10 umgelegte Laschen 48, auf. Die Laschen 48 sind mittels
einer Perforation entlang einer Kante 50 beziehungsweise einer Faltlinie der Rückwand
14 umgelegt und auf einer den Seitewänden 12, 12' zugewandten Innenseite 52 der Rückwand
14 beziehungsweise des Präsentationsdisplays 10 verklebt. Die Rückwand 14 besteht
aus zwei Teilrückwänden 54 die mittig, entlang einer Vertikalachse T überlappend verklebt
sind (vgl. Figur 4). Es ist auch denkbar diese Verbindung in einer anderen Art und
Weise auszubilden.
[0037] Die Teilrückwände 54 weisen an der Kante 50, mittig angeordnete, vorstehende Montagenasen
56 auf. Die Montagenasen 56 sind durch entsprechende Einschnitte, die einerseits parallel
zur Faltlinie, jedoch in einem Abstand welcher der Höhe 58 der Montagenasen 56 entspricht,
und andererseits rechwinklig zur Perforation verlaufen, ausgebildet. An den Montagenasen
56 können beispielsweise Werbebanner oder Werbeplakate befestigt, oder im Spalt zwischen
Montagenase 56 und Lasche 48 eingesteckt werden.
[0038] An der Unterseite 46 der Rückwand 14 beziehungsweise der Teilrückwände 52 ist ein,
in Richtung der Innenseite 52, vorzugsweise um 90° gefalteter, laschenartiger Fussvorsprung
60 ausgebildet. Der Fussvorsprung 60 ist integral mit der Rückwand 14 beziehungsweise
der Teilrückwände 54 ausgebildet und an den Seiten 62 abgeschrägt, sodass sich der
Fussvorsprung 60 ausgehend von einer Breite, welche der Breite 64 der Rückwand 14
entspricht auf eine kürzere Breite verjüngt. Die Abschrägung verläuft in einem Winkel
von vorzugsweise 45° zur Richtung der Breite 64 der Rückwand 14.
[0039] Die Seitenwände 12, 12' weisen ähnlich ausgebildete Fussvorsprünge 60' auf. Die Fussvorsprünge
60' der Seitenwände 12, 12' verjüngen sich ausgehend von einer Breite 66 der Seitenwände
12, 12' in einem Winkel von vorzugsweise 45° auf eine kürzere Breite. Die Fussvorsprünge
60/60' können beispielsweise dazu dienen, das Präsentationsdisplay 10 auf einem Unterbau,
insbesondere auf einer Palette, zu montieren.
[0040] Die Seitenwände 12, 12' weisen an der Oberseite 42 ebenfalls in Richtung der Innenseite
52 umgebogene Wandlaschen 70, 70' auf. Die Wandlaschen 70, 70' sind, vorzugsweise
mit der jeweiligen Seitenwand 12, 12' verklebt. Die, von der Rückwand 14 abgewandte
Seite der Seitenwände 12, 12' liegende Seite 74 der Wandlaschen 70 ist abgeschrägt
und verläuft in Richtung der Rückwand 14.
[0041] Figur 3 zeigt, in perspektivischer Ansicht, eine teilweise aufgeschnittene Seitenwand
12. Die Seitenwand 12 weist einen Wandmantel 76 und einen Wandkern 78 auf. Der Wandkern
78 ist von einem Wandmantel 76, entlang einer horizontalen Umfangsrichtung ummantelt
und der Wandmantel 76 ist integral mit der Rückwand 14 verbunden. Der Wandmantel 76
verläuft, in horizontaler Richtung, entlang der Rückwand 14 und überzieht zuerst einen
den Tablaren 24 abgewandter Abschnitt des Wandkerns 78, dann eine Stirnseite 80 des
Wandkerns 78 und schliesslich ein den Tablaren 24 zugewandter Abschnitt des Wandkerns
78. Die Wandlaschen 70/70' sind am oberen Ende des auf dem, den Tablaren 24 abgewandten
Abschnitt des Wandmantels 76 integral ausgebildet und überziehen, im montierten Zustand,
den Wandkern 76 an der Oberseite 42 des Präsentationsdisplays 10. Die Wandlaschen
70, 70' sind, im montierten Zustand mit dem, den Tablaren 24 zugewandten Abschnitt
des Wandmantels 76 verklebt.
[0042] Der Wandkern 78 weist zu jeder Ausnehmung 16 beziehungsweise zu jedem Ausnehmungspaar
18 eine, im lichten Querschnitt Q, mindestens gleich grosse Aussparung 82 auf. Die
Aussparungen 82 verlaufen durch den ganzen Wandkern 78. Es ist allerdings auch denkbar
diese Aussparungen 82 nicht durchgehend auszubilden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
weisen die Aussparungen 82 jeweils dieselbe Länge 34 wie die Ausnehmungen 16 beziehungsweise
dieselbe Länge 36 wie die Teilausnehmungen 20 auf. Die Höhe H der Aussparungen 82
ist ungefähr drei mal grösser als die Höhe 32 der Ausnehmungen 16. Die Aussparungen
82 weisen einen rechteckigen, lichten Querschnitt auf, wobei die der Unterseite 46
zugewandten Ecken 84 abgerundet sind. Die Ausnehmungen 16 und Teilausnehmungen 20
sind bezüglich der Aussparungen 82, in vertikaler Richtung, ungefähr mittig angeordnet.
Durch eine solche Anordnung entsteht in einem unteren Bereich 86 und einem oberen
Bereich 87 der Aussparung 82 ein Hohlraum 88 (vgl. Figur 6). Das oben liegende Ende
90 des Hohlraums 88 ist auf gleicher vertikaler Höhe angeordnet, wie eine, die oben
liegenden Enden der Schnitte 40 verbindende Faltlinie 92 der Sicherungsklappe 44.
Unten ist der Hohlraum 88 durch eine Bodenfläche 116 begrenzt, wie dies in Figur 6
gezeigt ist. Das oben liegende Ende 90 liegt, in vertikaler Richtung gesehen, oberhalb
der betreffenden Ausnehmung 16 beziehungsweise Teilausnehmung 20 und die Bodenfläche
116 unterhalb der betreffenden Ausnehmung 16 beziehungsweise Teilausnehmung 20.
[0043] In Figur 5 sind ein erstes und ein zweites Tablar 24, 24', gezeigt, wobei die beiden
Tablare 24, 24' identisch aufgebaut sind. Das zweite Tablar 24' ist bezüglich dem
ersten Tablar 24 um 180° um eine Vertikalachse V gedreht dargestellt. An jeweils einander
gegenüberliegenden Tablarstirnseiten 94 sind die Einstecknase 26 beziehungsweise das
Einstecknasenpaar 28 angeordnet. Die Einstecknase 26 des ersten Tablars 24 und das
Einstecknasenpaar 28' des zweiten Tablars 24' sind gut erkennbar. Die Einstecknasen
26 beziehungsweise die Einstecknasenpaare 28 sind im Querschnitt jeweils gegengleich
wie die Ausnehmungen 16 beziehungsweise die Ausnehmungspaare 18 ausgebildet. An der
Einstecknase 26 und an den Einstecknasen des Einstecknasenpaars 28' ist jeweils eine
Zunge 93 ausgebildet. Weiter weisen die Tablare 24, 24' einander gegenüberliegend
angeordnete Tablarseiten 96 auf.
[0044] Figur 6 zeigt einen vertikal verlaufenden Schnitt durch eine Verbindungsstelle zwischen
einer der beiden Seitenwände 12, 12' und einem Tablar 24. Die Verbindungsstellen zwischen
den Seitenwänden 12, 12' und den Tablaren 24 sind alle gleich ausgebildet. Wie in
Figur 6 sichtbar, ist das gesamte Präsentationsdisplay aus Wellpappe aufgebaut.
[0045] Das Tablar 24 weist einen Tablarkern 98 und einen Tablarmantel 100 auf. Der Tablarmantel
100 ummantelt den Tablarkern 98, mit Ausnahme der Tablarstirnseiten 94, vollständig.
Der Tablarkern 98 ist aus einer zweifachen, doppellagigen BC-Welle (B-Welle = Feinwelle
mit einer Wellenhöhe von 2.2mm-3mm, C-Welle = Mittelwelle mit einer Wellenhöhe von
3.1mm bis 3.9mm, folglich 2 x ca. 7mm Wellpappenkonstruktion) und der Tablarmantel
100 aus einer einlagigen E-Welle gebildet. Die E-Welle weist eine Dicke von ungefähr
1.8mm auf. Die Wellen beziehungsweise Lagen 102 weisen jeweils eine Wellpappenschicht
104, die beidseitig mit einer flächigen Kartonschicht 106 abgeschlossen sind, auf.
Der Wandmantel 76 ist aus einer B-Welle, die in etwa eine Dicke von 3mm aufweist,
gebildet. Der Wandkern 80 besteht aus einer einlagigen BC-Welle. Die flächig aneinander
angrenzenden Lagen 102 sind jeweils flächig miteinander verklebt.
[0046] Die Zungen 93 der Tablare 24 sind integral mit der unten liegenden BC-Welle des Tablarkerns
98 ausgebildet und, im montierten Zustand, parallel zur zugeordneten Seitenwand 12,
12' nach unten zeigend umgebogen. Der Tablarmantel 100 grenzt in einem, der Oberseite
42 zugewandten Bereich 108 an den aussenliegenden Bereich 110 des Wandmantels 76 an
und ist deckungsgleich mit der oben liegenden BC-Welle des Tablarkerns 98 ausgebildet.
In einem, der Unterseite 46 zugewandten Bereich verläuft der Tablarmantel 100 bis
zu einer Innenkante 112 der Ausnehmung 16 beziehungsweise Teilausnehmung 20 des Wandmantels
76.
[0047] Die Einstecknasen 26 und Einstecknasenpaare 28 sind jeweils integral, seitlich vorstehend
an den Tablarstirnseiten 94, durch die zweifachen, doppellagigen BC-Wellen des Tablarkerns
98 und die E-Welle des Tablarmantels 100 ausgebildet, wobei die Zungen 93 als Fortsätze
der untenliegenden BC-Welle der Einstecknasen 26 und Einstecknasenpaare 28 ausgebildet
sind. Durch eine solche Konstruktion können die Tablare 24 für jede Ebene verwendet
werden und jeweils in eine Ausnehmung 16 und ein Ausnehmungspaar 18 eingesteckt werden.
Sie können wie in Figur 5 oben und unten gezeigt in die Seitenwände 12, 12' eingesteckt
werden.
[0048] In Figur 6 ist zudem die Sicherungsklappe 44 und die Faltlinie 92 gut erkennbar.
Die Sicherungsklappe 44 weicht, beim Montieren der Tablare 24, in Richtung des Hohlraums
88 aus. Sobald das Tablar 24 an einer vorgesehen Stelle angeordnet und montiert ist,
schwenkt die Sicherungsklappe 44, die integral am Wandmantel 76 ausgebildet ist, infolge
der Eigenelastizität zurück in eine vertikale Stellung. Somit kann das Tablar 24 nicht
mehr nach oben, in Richtung der Oberseite 42, bewegt werden.
[0049] Die Zunge 93 des Tablars 24 beziehungsweise der Einstecknase 26 und Einstecknasenpaars
28 greift, im montierten Zustand der Tablare 24, in den Hohlraum 88 ein. Dadurch wird
der Bereich des Wandmantels 76 welcher der Innenseite 52 zugewandt ist, durch die
Zunge 93 hintergriffen. Eine Stirnseite 114 der Zunge 93 steht dabei auf der Bodenfläche
116 der Aussparung 82 auf. Somit wird das Gewicht des Tablars 24 und der darauf angeordneten
Gegenstände einerseits auf die Zunge 93 und andererseits auf die Einstecknasen 26
beziehungsweise Einstecknasenpaare 28 verteilt. Weiter wird die Last in den Wandkern
78 und den Wandmantel 76 eingeleitet.
[0050] Der, durch die Aussparung 82 und den Wandmantel 76 gebildete Hohlraum 88 verläuft
in vertikaler Richtung von einer Scharnierlinie 92 der Sicherungsklappe 44 bis zu
der Bodenfläche 116 der Aussparung 82.
[0051] Die Tablare 24 sind durch die Seitewwände 12, 12', die Zungen 93 im Zusammenwirken
mit dem gebildeten Hohlraum 88 gehalten. Ausserdem sind die Seitenwände 12, 12' durch
die Zungen 93 beziehungsweise die Tablare 24 stabil zusammengehalten und ein Wegknicken
oder Ausweichen der Seitenwände 12, 12' ist verhindert. Durch diese Konstruktion ist
kein Klebstoff zum Befestigen der Tablare nötig. Die Tablare 24 sind selbsthaltend
und wieder lösbar mit den Seitenwänden 12, 12' verbunden. Zum Lösen muss lediglich
die Sicherungsklappe 44 den Hohlraums 88 eingedrückt werden. Anschliessend könnten
die Tablare 24 entfernt werden.
[0052] Es ist denkbar, das beschriebene Präsentationsdisplay 10 auch anderweitig auszubilden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist den Ausnehmungen 16 jeweils ein Ausnehmungspaar
18 zugeordnet. Es wäre jedoch denkbar, einem Ausnehmungspaar 18 der ersten Seitenwand
12 ein Ausnehmungspaar 18 der zweiten Seitenwand 12' und einer Ausnehmung 16 der ersten
Seitenwand 12 eine Ausnehmung 16 der zweiten Seitenwand 12' zuzuordnen. In diesem
Fall kämen zwei Sorten von verschieden ausgebildeten Tablaren 24 zur Anwendung; einerseits
Tablare 24 mit jeweils an beiden Tablarstirnseiten 94 ausgebildeten Einstecknasenpaaren
28 und andererseits Tablare 24 mit an beiden Tablarstirnseiten 94 ausgebildeten Einstecknasen
26.
[0053] Weiter ist es möglich, die schlitzartigen Ausnehmungen 16 und Ausnehmungspaare 18
schräg bezüglich einer Horizontalebene auszubilden. Dadurch sind die Tablare 24 in
Richtung der von der Rückwand 14 abgewandten Seite des Präsentationsdisplays 10 gekippt
um ihre Längsachse, derart, dass Flächen 118, auf denen Gegenstände platziert werden
können, für den Benutzer besser einsehbar und erreichbar sind.
[0054] Ausserdem können die Ausnehmungen 16 und Ausnehmungspaare 18 in vertikaler Richtung
unregelmässigen Abständen angeordnet sein.
[0055] Die vertikalen Abstände zwischen den Ausnehmungen 16 und den Ausnehmungspaare 18
können theoretisch beliebig variiert werden, allerdings sollten Ausnehmungen 16 beziehungsweise
Ausnehmungspaare 18 wiederum einander zugeordnet sein.
[0056] Weiter kann das Präsentationsdisplay 10 auch für verschiedene andere Zwecke verwendet
werden.
1. Präsentationsdisplay mit zwei Seitenwänden (12, 12'), welche je eine Reihe (22) von
in einem Verikalabstand übereinander angeordneten schlitzartigen Ausnehmungen (16)
aufweisen, und mit Tablaren (24), welche mit seitlich vorstehenden Einstecknasen (26)
in Ausnehmungen (16) beider Seitenwände (12, 12') einsteckbar und im montierten Zustand
durch die Seitenwände (12, 12') getragen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausnehmungen (16) ein Ausnehmungspaar (18) mit
zwei, in horizontaler Richtung gemessen, in einem Abstand zueinander angeordneten,
schlitzartigen Teilausnehmungen (20) angeordnet ist und Tablare (24) mit einem seitlich
vorstehenden Einstecknasenpaar (28), das entsprechend dem Ausnehmungspaar (18) ausgebildet
ist, in dieses einsteckbar sind.
2. Präsentationsdisplay gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Seitenwand (12, 12') zwischen jeweils zwei aufeinander folgenden Ausnehmungen
(16) ein Ausnehmungspaar (18) angeordnet ist.
3. Präsentationsdisplay gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Ausnehmungen (16) der einen Seitenwand (12, 12') Ausnehmungspaare (18) der anderen
Seitenwand zugeordnet sind und die Tablare (24) einerseits eine Einstecknase (26)
und andererseits ein Einstecknasenpaar (28) aufweisen.
4. Präsentationsdisplay gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (16) der einen Seitenwand (12, 12') und das zugeordnete Ausnehmungspaar
(18) der anderen Seitenwand (12, 12') in einer horizontalen Ebene liegen.
5. Präsentationsdisplay gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass, gemessen in horizontaler Richtung, die Distanz zwischen den Teilausnehmungen (20)
der Ausnehmungspaare (18) wenigstens annähernd der Länge der einzelnen Ausnehmung
(16) entspricht.
6. Präsentationsdisplay gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass, gemessen in horizontaler Richtung, die Länge (36) der Teilausnehmungen etwa der
halben Länge (34) der Ausnehmungen (16) entspricht.
7. Präsentationsdisplay nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass, gemessen in horizontaler Richtung, die Länge (36) der Teilausnehmungen (20) etwa
der halben Länge der Ausnehmungen (16) entspricht.
8. Präsentationsdisplay gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (16) und Ausnehmungspaare (18) wenigstens annähernd symmetrisch
zu einer, vorzugsweise mittig der Seitenwände (12, 12') verlaufenden, vertikalen Symmetrieachse
angeordnet sind.
9. Präsentationsdisplay gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecknasen (26) und Einstecknasenpaare (28) vorstehende Zungen (93) aufweisen,
die - im montierten Zustand - wenigstens annähernd parallel zu der zugeordneten Seitenwand
(12, 12') verlaufend umgebogen sind.
10. Präsentationsdisplay nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (12, 12') einander gegenüberliegend angeordnet und mittels einer
Rückwand (14) verbunden sind.
11. Präsentationsdisplay nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (12, 12'), die Tablare (24) und gegebenenfalls die Rückwand (14)
aus Wellpappe gebildet sind.
12. Präsentationsdisplay nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tablare (24) einen Tablarkern (98) und einen diesen, vorzugsweise mit Ausnahme
der bei der Einstecknase (26) beziehungsweise dem Einstecknasenpaar (28) liegenden
Tablarstirnseiten (94) ummantelnden Tablarmantel (100) aufweisen, wobei vorzugsweise
der Tablarkern (98) aus zwei BC-Wellen und der Tablarmantel (100) aus einer E-Welle
gebildet ist.
13. Präsentationsdisplay nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (12, 12') einen Wandkern (78) und einen diesen in horizontaler Umfangsrichtung
ummantelnden Wandmantel (76) aufweisen, welcher in einem den Tablaren (24) zugewandten
Abschnitt die schlitzartigen Ausnehmungen (16) und Teilausnehmungen (20) aufweist,
wobei vorzugsweise der Wandkern (78) aus einer BC-Welle und der Wandmantel (76) aus
einer B-Welle gebildet ist.
14. Präsentationsdisplay nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandkern (78) zu jeder Ausnehmung (16) und Teilausnehmung (20) im Wandmantel
(76) eine, im lichten Querschnitte, mindestens gleich grosse Aussparung (82) aufweist
und die Einstecknasen (26) und die Einstecknasenpaare (28) in die betreffenden Aussparungen
(82) eingreifen.
15. Präsentationsdisplay nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (82) eine grössere Höhe wie die Ausnehmungen (16) und Teilausnehmungen
(20) des Wandmantels aufweisen und bezüglich den Ausnehmungen (16) und Teilausnehmungen
(18) derart angeordnet sind, dass im unteren Bereich (86) der Aussparungen (82) jeweils
ein Hohlraum (88) gebildet ist, in dem gegebenenfalls, im montierten Zustand, die
Zungen (93) mit ihrer Stirnseite (114) auf einer Bodenfläche (116) der Aussparungen
(82) aufstehen.
16. Präsentationsdisplay nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass am seitlichen Rand der Ausnehmungen (16) beziehungsweise Teilausnehmungen jeweils
ein Schnitt (40), der vorzugsweise eine Länge aufweist die wenigstens annähernd der
Höhe (32) der Ausnehmungen (16) entspricht, in vertikaler Richtung nach oben verläuft,
sodass eine Sicherungsklappe (44) gebildet ist.