[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung von löslichen quartären Ammoniumverbindungen
zur Regeneration eines Zinknickelelektrolyten durch Entfernung von Cyanidionen. Außerdem
betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Regeneration eines Zinknickelelektrolyten,
bei dem dem Zinknickelelektrolyten lösliche quartäre Ammoniumverbindungen zugesetzt
werden, wodurch sich die Cyanidionen, die als Tetracyanonickelkomplex vorliegen, entfernen
lassen.
[0002] Die Abscheidung von Zinknickellegierungsüberzügen mit einem Anteil von 10-16 Gew.%
Nickel bewirkt einen sehr guten Korrosionsschutz auf Bauteilen aus Eisenwerkstoffen
und hat daher eine hohe Bedeutung für den technischen Korrosionsschutz. Die Abscheidung
kann dabei aus schwach sauren oder aus stark alkalischen Elektrolyten erfolgen. Für
die Beschichtung von Bauteilen, insbesondere Zubehörteilen für die Automobilfertigung,
werden die stark alkalischen Elektrolyte bevorzugt. Diese zeichnen sich gegenüber
den schwach sauren Verfahren durch eine wesentlich gleichmäßigere Schichtdickenverteilung
aus. Diese Eigenschaft macht sich insbesondere bei komplexen dreidimensionalen Geometrien
der zu beschichtenden Bauteile bemerkbar. Zum Erreichen einer vorbestimmten Korrosionsbeständigkeit
muss eine Mindestschichtdicke am Bauteil eingehalten werden. Diese beträgt üblicherweise
5 µm. Weist ein Elektrolyt eine schlechte Metallverteilung auf, so bedeutet dies,
dass in Bereichen hoher Stromdichten bereits relativ hohe Schichtdicken abgeschieden
werden, bevor in Bereichen niedriger Stromdichten die geforderte Mindestschichtdicke
erreicht wird. Dieses führt zu einer Verteuerung der Beschichtung durch übermäßigen
Metallauftrag. Außerdem können zu hohe Schichtdicken auch zu technischen Problemen
führen, wenn z.B. die Maßhaltigkeit funktioneller Bereiche des Bauteiles nicht mehr
eingehalten werden kann.
[0003] Aus den vorgenannten Gründen werden in der Praxis überwiegend die stark alkalischen
Elektrolyte zur Abscheidung von Zinknickellegierungsüberzügen eingesetzt. Zink ist
ein amphoteres Metall und liegt darin als Zinkation, Zn[(OH)
4]
2-, vor. Nickel ist dagegen nicht amphoter und kann daher nicht durch Hydroxidionen
komplexiert werden. Alkalische Zinknickelelektrolyte enthalten daher spezielle Komplexbildner
für Nickel. Bevorzugt werden Aminverbindungen wie Triethanolamin, Ethylendiamin oder
homologe Verbindungen des Ethylendiamins, wie z.B. Diethylentriamin, Tetraethylenpentamin
usw. eingesetzt.
[0004] Zinknickellegierungselektrolyte werden mit unlöslichen Anoden betrieben. Der Einsatz
löslicher Zinkanoden ist nicht möglich, da Zink amphoter ist und sich daher in stark
alkalischer Lösung chemisch auflöst. Der Einsatz löslicher Zinkanoden würde daher
zu einem starken Zinkanstieg im Elektrolyten führen. In der Praxis nutzt man dieses
amphotere Verhalten zur Ergänzung des Zinkgehaltes im Elektrolyten. Dazu werden in
einem separaten Zinklösebehälter Zinkstücke im Elektrolyten aufgelöst. Dieser mit
Zink angereicherte Elektrolyt wird dann dem Abscheideelektrolyten in dem Maße nachdosiert,
wie das Zink bei der Abscheidung verbraucht wird. Die Ergänzung erfolgt in der Regel
durch kontinuierliche, automatische Analysen und auf deren Basis angesteuerte Dosierpumpen.
[0005] Da Nickel nicht amphoter ist und sich im stark alkalischen Elektrolyten nicht auflöst,
eignet es sich als Anodenmaterial für unlösliche Anoden. An der Nickelanode erfolgt
als Hauptreaktion die Bildung von Sauerstoff. Außer Nickel sind auch andere Metalle
wie Eisen, Edelstahl, Kobalt oder Legierungen der genannten Metalle geeignet. Eine
Möglichkeit, um die günstigen Eigenschaften von Nickel als Anodenmaterial zu nutzen,
andererseits aber Kosten einzusparen, besteht im Einsatz galvanisch vernickelter Stahlanoden
mit Nickelauflagen von ca. 30 µm. Das abgeschiedene Nickel wird in Form geeigneter
Ergänzungslösungen, die Nickelsalze mit hoher Wasserlöslichkeit enthalten, ergänzt.
Bevorzugt werden dazu Nickelsulfatlösungen eingesetzt.
[0006] Es lässt sich in der Praxis leider nicht vermeiden, dass an der Oberfläche der unlöslichen
Anoden nicht nur selektiv die Sauerstoffentwicklung erfolgt. Es tritt zum Teil auch
eine anodische Oxidation der Badinhaltsstoffe, insbesondere der als Komplexbildner
eingesetzten Amine ein. Es entstehen dadurch als Reaktionsprodukte Cyanidionen. In
Praxiselektrolyten können sich Werte von bis zu 1000 mg/l Cyanid einstellen, bis ein
Gleichgewicht aus Neubildung und Ausschleppung erreicht wird. Die Bildung von Cyaniden
ist aus mehreren Gründen nachteilig. Durch den mit der beschichteten Ware ausgeschleppten
Elektrolyten gelangen die Cyanide ins Abwasser und müssen dort aufwändig entgiftet
werden. Dieses geschieht in der Praxis durch Oxidation, z.B. mit Natriumhypochlorit,
Wasserstoffperoxid, Natriumperoxodisulfat, Kaliumperoxomonosulfat oder ähnlichen Verbindungen.
Da der ausgeschleppte Elektrolyt neben dem Cyanid noch weitere oxidierbare Substanzen
enthält, wird zur vollständigen Oxidation wesentlich mehr Oxidationsmittel verbraucht
als sich theoretisch aus dem Cyanidgehalt ermitteln ließe.
[0007] Aus technischer Sicht ist der Cyanidgehalt im Zinknickelelektrolyten sehr nachteilig.
So kann sich die Anreicherung von Cyanid in einem Zinknickellegierungselektrolyten
negativ auf die Zusammensetzung und das optische Erscheinungsbild der Abscheidung
auswirken. Im hohen Stromdichtebereich kann es zu einer milchig-verschleierten Abscheidung
kommen. Diese lässt sich zum Teil durch höhere Dosierung von Glanzbildnern wieder
korrigieren. Diese Maßnahme ist aber mit einem erhöhten Verbrauch an Glanzbildnern
und dadurch Mehrkosten bei der Abscheidung verbunden.
[0008] Wenn die Cyanidkonzentration in einem Zinknickellegierungselektrolyten Werte von
ca. 1000 mg/l erreicht, ist es empfehlenswert, den Elektrolyten teilweise zu erneuern.
Dadurch steigen wiederum die Abscheidungskosten an. Außerdem fallen bei solchen teilweisen
Baderneuerungen große Mengen an Altelektrolyten an, die aufwändig entsorgt werden
müssen.
[0009] Auf Grund der oben genannten Nachteile besteht somit ein Bedarf an Maßnahmen zur
Verhinderung der Bildung von Cyanidionen im Elektrolyten bzw. deren Entfernung.
[0010] So wird beispielsweise in der
EP 1 344 850 B1 ein Verfahren beansprucht, bei dem der Kathodenraum und der Anodenraum durch eine
Ionenaustauschermembran abgetrennt werden. Dadurch wird verhindert, dass die Komplexbildner
aus dem Kathodenraum an die Anode gelangen können. Eine Cyanidbildung wird dadurch
verhindert. Als Anode wird eine platinierte Titananode eingesetzt. Der Anolyt ist
sauer und enthält Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Amidosulfonsäure
und/oder Phosphonsäure.
[0011] Ein ähnliches Verfahren wird in
EP 1 292 724 B1 beansprucht. Hier werden ebenfalls Kathoden- und Anodenraum durch eine Ionenaustauschermembran
abgetrennt. Als Anolyt wird eine Natrium- oder Kaliumhydroxidlösung eingesetzt. Als
Anode wird ein Metall oder ein Metallüberzug aus der Gruppe, die aus Nickel, Kobalt,
Eisen, Chrom oder Legierungen davon besteht, ausgewählt.
[0012] Bei beiden Verfahren soll die Bildung von Cyaniden verhindert werden, Nachteilig
ist bei beiden Verfahren, dass durch den Einbau der Ionenaustauschermembranen sehr
hohe Investitionskosten entstehen. zusätzlich muss noch eine Vorrichtung für eine
getrennte Kreislaufführung des Anolyten installiert werden. Der Einbau von Ionenaustauschermembranen
ist bei Verfahren zur Zinknickelabscheidung außerdem nicht generell realisierbar.
Zur Erhöhung der Produktivität und somit zur Senkung der Beschichtungskosten werden
oftmals Hilfsanoden eingesetzt, um bei dichter Behängung der Gestelle die Schichtdickenverteilung
zu optimieren. Aus technischen Gründen ist es hier nicht möglich, diese Hilfsanoden
durch Ionenaustauschermembranen abzutrennen. Eine Cyanidbildung kann bei dieser Anwendung
daher nicht vollständig vermieden werden.
[0013] EP 1 702 090 B1 beansprucht ein Verfahren, welches die Abtrennung des Kathoden- und Anodenraumes
durch ein offenporiges Material vorsieht. Der Separator besteht aus Polytetrafluorethylen
oder Polyolefin, wie Polypropylen oder Polyethylen. Die Porendurchmesser weisen eine
Abmessung zwischen 10 nm und 50 µm auf. Im Unterschied zum Einsatz von Ionenaustauschermembranen,
wo der Ladungstransport durch die Membran durch den Austausch von Kationen oder Anionen
erfolgt, kann er bei Einsatz von offenporigen Separatoren nur durch den Elektrolyttransport
durch den Separator erfolgen. Eine vollständige Abtrennung des Katholyten vom Anolyten
ist nicht möglich. Es kann daher auch nicht vollständig verhindert werden, dass Amine
an die Anode gelangen und dort oxidiert werden. Eine Cyanidbildung ist bei diesem
Verfahren daher nicht vollständig auszuschließen. Nachteilig ist bei diesem Verfahren
außerdem, dass bei Einsatz von Separatoren mit sehr kleinem Porendurchmesser (z.B.
10 nm) der Elektrolytaustausch und somit der Stromtransport sehr stark behindert ist.
Es wird beansprucht, dass der Anstieg der Badspannung bei Verwendung der Separatoren
weniger als 5 Volt betragen soll. Die daraus resultierende Badspannung wäre gegenüber
einem Verfahren, welches ohne Abtrennung von Kathoden- und Anodenraum arbeitet, nahezu
verdoppelt. Dadurch ist ein wesentlich höherer Energieverbrauch bei der Abscheidung
der Zinknickelschichten gegeben. Die um 5 Volt höhere Badspannung bewirkt außerdem
eine starke Erwärmung des Elektrolyten. Da eine Voraussetzung zur Abscheidung einer
konstanten Legierungszusammensetzung die Konstanthaltung der Elektrolyttemperatur
im Bereich von ±2 °C ist, so ist bei Anliegen einer so hohen Badspannung ein erheblicher
Aufwand für die Kühlung des Elektrolyten aufzubringen. Der Einsatz von Separatoren
mit einem Porendurchmesser von 50 µm bewirkt einen nahezu ungehinderten Elektrolytaustausch
zwischen Kathoden- und Anodenraum und kann somit die Bildung von Cyaniden nicht verhindern.
[0014] Ein ähnliches Konzept wird in der
EP 1 717 353 B1 beansprucht. Der Anoden- und Kathodenraum werden dort durch eine Filtrationsmembran
abgetrennt. Die Größe der Poren der Filtrationsmembran liegt im Bereich von 0,1 bis
300 nm. Ein gewisser Übertritt von Elektrolyt aus dem Kathoden- in den Anodenraum
wird dabei bewusst in Kauf genommen. Bei Verwendung bestimmter organischer Glanzbildner
arbeiten Zinknickelelektrolyte nicht zufriedenstellend, wenn Membranverfahren entsprechend
EP 1 344 850 oder
EP 1 292 724 verwendet werden. Diese Glanzbildner benötigen offensichtlich eine anodische Aktivierung,
um ihre volle Wirkung zu erzeugen. Diese Reaktion ist bei Einsatz von Filtrationsmembranen
gewährleistet. Allerdings bedingt das auch, dass die Bildung von Cyaniden nicht vollständig
vermieden werden kann. Der Tabelle 4 der
EP 1 717 353 kann entnommen werden, dass bei Einsatz der Filtrationsmembranen bei einer Badbelastung
von 50 Ah/l eine Neubildung von 63 mg/l Cyanid erfolgt. Ohne Einsatz von Filtrationsmembranen
erfolgt unter sonst gleichen Bedingungen eine Neubildung von 647 mg/l Cyanid. Der
Einsatz der Filtrationsmembranen kann die Neubildung von Cyanid somit um ca. 90% verringern,
aber nicht vollständig verhindern.
[0015] Alle vorstehend genannten Membranverfahren haben zudem den Nachteil, dass sie einen
erheblichen Platzbedarf in einem Badbehälter eines Zinknickelelektrolyten haben. Ein
nachträglicher Einbau in eine bestehende Anlage ist daher aus Platzgründen meistens
nicht möglich.
[0016] DE 10 2008 058 086 A1 beansprucht ein Verfahren zur Abscheidung funktionaler Schichten aus sauren oder
alkalischen zink- oder Zinklegierungsbädern. Das Verfahren beinhaltet einen Schritt,
der die Abtrennung von Cyanidionen mit Hilfe von Ionenaustauschern vorsieht. Gemäß
der
DE 10 2008 058 086 A1 ist für die Abtrennung der Cyanidionen jedes Ionenaustauscherharz geeignet, das in
der Lage ist, Cyanidionen zu binden. Als Beispiel für ein solches Ionenaustauscherharz,
das Cyanidionen an die Ankergruppen anlagern kann, werden u.a. stark basische Anionenaustauscher
genannt, die als funktionelle Gruppen quartäre Ammoniumionen besitzen. Es wird beschrieben,
dass die anschließende Regeneration solcher Anionenaustauscher schwierig ist und für
eine noch nicht einmal vollständige Regeneration konzentrierte Natriumchloridlösungen
eingesetzt werden müssen.
[0017] Vor dem Hintergrund des oben zitierten Standes der Technik besteht weiterhin Bedarf
an einem Mittel, das zur Regeneration von zinklegierungsbädern verwendet werden kann,
und insbesondere an einem Mittel, das sich nach seiner Verwendung zur Regeneration
einfach und kostengünstig entsorgen lässt.
[0018] Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher in der Bereitstellung
eines Mittels und eines vereinfachten Verfahrens zur Regeneration eines Zinknickelelektrolyten
durch Entfernen der Cyanidionen.
[0019] Überraschenderweise wurde jetzt gefunden, dass sich Cyanidionen, die sich in einem
Zinknickelelektrolyten gebildet haben, in Form eines Cyanid-haltigen Niederschlags
selektiv ausfällen lassen, wenn eine oder mehrere lösliche quartäre Ammoniumverbindungen
zu dem Zinknickelelektrolyten zugegeben werden. Weiterführende Studien haben gezeigt,
dass die löslichen quartären Ammoniumverbindungen im Sinne einer Ionenpaarbildung
mit den in dem Elektrolyten vorliegenden Tetracyanonickelanionen selektiv reagieren
und als schwerlösliches Produkt ausfallen. Das Cyanid-haltige Reaktionsprodukt lässt
sich einfach durch beispielsweise Filtration aus dem Elektrolyten entfernen.
[0020] Die vorliegende Erfindung ist insbesondere vor dem Hintergrund der Lehre der oben
erwähnten
DE 10 2008 058 086 A1 überraschend, denn dort wird beschrieben, dass alleine die Cyanidionen an den eingesetzten
Ionenaustauscher binden. Dies wird durch die Ausführungsbeispiele, die die Regenerierung
eines Zink-Nickel-Legierungsbades mit einem stark basischen Ionenaustauscher beschreiben,
bestätigt. Hier reagiert nicht, wie in der vorliegenden Erfindung, ein Tetracyanonickelanion-Komplex
mit dem stark basischen Ionenaustauscher, sondern nur die Cyanidionen. Es wird explizit
beschrieben, dass die Nickelkonzentration in dem Elektrolyten konstant bleibt. Für
die vorliegende Erfindung hingegen ist es entscheidend, dass ein Tetracyanonickelkomplex
mit der quartären Ammoniumverbindung reagiert, denn nur in diesem Fall kann ein schwerlösliches
Produkt, das einfach abtrennbar ist, erhalten werden.
[0021] Regeneration bedeutet wörtlich "Wiederherstellung". Im Sinne dieser Erfindung bezeichnet
der Begriff "Regeneration" die Wiederherstellung eines zinknickelelektrolyten in seinen
störungsfreien Zustand durch die Entfernung von Cyanidionen, die sich während des
Betriebs des Elektrolyten gebildet haben.
[0022] Für die Regeneration des Zinknickelelektrolyten kann gemäß dieser Erfindung jegliche
lösliche quartäre Ammoniumverbindung verwendet werden. Eine quartäre Ammoniumverbindung
ist im Sinne dieser Erfindung "löslich", wenn sie eine Löslichkeit im Zinknickelelektrolyten
von mindestens der doppelt molaren Menge aufweist, in der die Cyanidkonzentration,
berechnet als Tetracyanonickelkomplex, vorliegt. Um die Cyanidkonzentration möglichst
weit abzusenken, ist es möglich, die lösliche quartäre Ammoniumverbindung in einem
Überschuss zur Cyanidkonzentration anzuwenden. Bevorzugt ist es daher, wenn die Löslichkeit
der quartären Ammoniumverbindung im zinknickelelektrolyten die 10-fache molare Menge
der bezogen auf die Cyanidkonzentration berechneten molaren Menge an Tetracyanonickelkomplex
beträgt.
[0023] Vorzugsweise entspricht die lösliche quartäre Ammoniumverbindung der allgemeinen
Formel [R
1R
2R
3R
4N]
+X
-, wobei R
1 bis R
4 gleich oder verschieden sind und für C
1-24-Alkyl oder -Alkenyl stehen, das ggf. ein- oder mehrfach durch Sauerstoff unterbrochen
sein kann oder mit Hydroxyl oder mit einem ggf. mit einem oder mehreren Halogenatomen
oder C
1-8-Alkylresten substituierten Arylrest substituiert sein kann, oder R
1 bis R
4 durch Ringschluss von drei Resten 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Ringe, wie
z.B. Pyridin oder Thiazolin, bilden, die ihrerseits ggf. ein- oder mehrfach mit C
1-4-Alkyl oder C
1-4-Alkenyl substituiert sind, die ggf. einen Arylrest tragen, der seinerseits mit Halogen,
Amino oder Dimethylamino substituiert sein kann, und X
- für Hydroxid, Sulfat, Halogenid, wie Chlorid, Bromid oder Iodid, insbesondere Chlorid,
steht. Besonders bevorzugt sind solche Verbindungen mit höheren organischen Resten,
beispielsweise quartäre Ammoniumverbindungen der allgemeinen Formel [R
1R
2R
3R
4N]
+X
-, wobei R
1 = C
6-18 und R
2, R
8, R
4 = C
1-4. Besonders geeignete quartäre Ammoniumverbindungen sind nachfolgend aufgeführt. Die
Auflistung ist nur beispielhaft.
Dodecyl-trimethylammoniumchlorid
Tetradecyl- trimethylammoniumchlorid
Hexadecyl- trimethylammoniumchlorid
Octadecyl- trimethylammoniumchlorid
Bisoctyl-dimethylammoniumchlorid
Bis-decyl-dimethyl-ammoniumchlorid
Bis-tetradecyl-dimethylammoniumchlorid
Bis-hexadecyl-dimethylammoniumchlorid
Bis-octadecyl-dimethylammoniumchlorid
Methyl-trioctylammoniumchlorid
Methyl-tripropylammoniumchlorid
Trinonyl-methylammoniumchlorid
Tridecyl-methylammoniumchlorid
Tridodecyl-methylammoniumchlorid
Tritetradecyl-methylammoniumchlorid
Trihexadecyl-methylammoniumchlorid
Tetrabutylammoniumchlorid
Tetraoctylammoniumchlorid
Benzyl-triethylammoniumchlorid
Benzyl-tripropylammoniumchlorid
Benzyl-tributylammoniumchlorid
[0024] Viele der oben genannten quartären Ammoniumverbindungen sind kommerzielle Produkte.
Zur Herstellung quartärer Ammoniumverbindungen können beispielsweise Trialkylamine
und Alkylhalogenide, z.B. Alkylchlorid, Alkylbromid oder Alkyliodid, eingesetzt werden.
Die so gebildeten quartären Ammoniumverbindungen besitzen dabei als Gegenion Chlorid,
Bromid oder Iodid. Weiterhin sind als Alkylierungsmittel auch Dialkylsulfate wie z.B.
Dimethylsulfat oder Diethylsulfat einsetzbar. Man erhält dann die quartären Ammoniumverbindungen
als Alkylsulfate, wie z.B. Methylsulfat oder Ethylsulfat.
[0025] Die quartären Ammoniumverbindungen können in der Form, wie sie bei der Alkylierung
von tertiären Aminen anfallen, für die erfindungsgemäße Ausfällung von Tetracyanonickelkomplexen
verwendet werden. Es ist jedoch bevorzugt, die Ammoniumverbindungen als Hydroxid-
oder Sulfatsalze einzusetzen. Um eine Anreicherung von z.B. Halogenionen im Zinknickelelektrolyten
zu verhindern, ist es bevorzugt, quartäre Ammoniumhalogenide vor ihrer Verwendung
in quartäre Ammoniumhydroxide umzuwandeln. Die Umwandlung kann durch dem Fachmann
bekannte Reaktionen erfolgen. Beispielsweise kann die Umwandlung von Halogenidsalzen
in Hydroxidsalze durch Anionenaustausch unter Verwendung basischer Ionenaustauscher
oder durch doppelte Umsetzung mit einer alkoholischen Lösung von Natrium- oder Kaliumhydroxid
erfolgen. Quartäre Ammoniumverbindungen sind auch in Form ihrer Hydroxidverbindungen
handelsüblich. Diese können, falls erforderlich, mit jeder Säure neutralisiert werden,
um quartäre Ammoniumverbindungen mit beliebigem Anion X
- darzustellen.
[0026] Der Zinknickelektrolyt, der gemäß der vorliegenden Erfindung regeneriert wird, ist
ein wässriger Elektrolyt und hat im Neuansatz typischerweise eine Zinkionenkonzentration
im Bereich von 5 bis 15 g/l, bevorzugt 6 bis 10 g/l berechnet als Zink, und eine Nickelionenkonzentration
im Bereich von 0,6 bis 3 g/l, bevorzugt 0,6 bis 1 g/l, berechnet als Nickel. Bei Elektrolyten,
die schon längere Zeit in der Produktion im Einsatz sind, ist es bedingt durch den
Cyanidgehalt erforderlich, die Nickelkonzentration äquivalent zur Cyanidverunreinigung
im Elektrolyten zu erhöhen. Die für die Herstellung des Zinknickelelektrolyten verwendeten
Zink- und Nickelverbindungen sind nicht speziell beschränkt. Verwendbar sind beispielsweise
Nickelsulfat, Nickelchlorid, Nickelsulfamat oder Nickelmethansulfonat. Besonders bevorzugt
ist die Verwendung von Nickelsulfat. Ferner enthalten die Zinknickelelektrolyten eine
Aminverbindung als Komplexbildner für Nickel. Diese Aminverbindung ist beispielsweise
Triethanolamin oder Ethylendiamin oder homologe Verbindungen des Ethylendiamins, wie
z.B. Diethylentriamin und Tetraethylenpentamin. Der Komplexbildner oder Mischungen
dieser Komplexbildner wird/werden gewöhnlich in einer Konzentration im Bereich von
5 g/l bis 100 g/l eingesetzt, bevorzugt 10 bis 50 g/l, noch bevorzugter 20 g/l.
[0027] Der Zinknickelelektrolyt ist stark basisch. Zur Einstellung des pH-Wertes kann beispielsweise
NaOH oder KOH verwendet werden, besonders bevorzugt ist NaOH. Gewöhnlich enthält ein
Zinknickelbad 80 bis 160 g/l Natriumhydroxid. Dies entspricht einer etwa 2-4 molaren
Lösung.
[0028] Der Zinknickelektrolyt kann außerdem verschiedene Zusätze, die üblicherweise zur
Abscheidung von Zinknickellegierungen eingesetzt werden, enthalten. Dies sind beispielsweise
aromatische oder heteroaromatische Verbindungen als Glanzbildner, wie Benzylpyridiniumcarboxylat
oder Pyridinium-N-propan-3-sulfonsäure.
[0029] Bei dem Verfahren zur Regeneration eines Zinknickelelektrolyten gemäß dieser Erfindung
wird dem Zinknickelelektrolyten die quartäre Ammoniumverbindung vorzugsweise als wässrige
Lösung zugesetzt. Je nach technischer Verfügbarkeit ist aber auch der Einsatz einer
methanolischen Lösung möglich. Die Zugabe der quartären Ammoniumverbindung in fester
Form ist ebenfalls möglich. Vorzugsweise wird ein Teilvolumen des zu behandelnden
Elektrolyten entnommen und in einem Behandlungsbehälter mit der zuvor berechneten
Menge an quartärer Ammoniumverbindung als Fällungsmittel versetzt. Die erforderliche
Menge an quartärer Ammoniumverbindung ergibt sich aus der Cyanidkonzentration im Zinknickelelektrolyten.
Pro 1 g/l Cyanid ist eine Zugabe von mindestens 0,02 mol/l an quartärer Ammoniumverbindung
erforderlich. Nach einer Reaktionszeit von etwa 0,5 - 24 Stunden kann das ausgefallene
Reaktionsprodukt abgetrennt werden, vorzugsweise durch Filtration, und der gereinigte
Elektrolyt wieder dem Produktionsbad zugeführt werden. Das Volumen des entnommenen
Teilelektrolyten wird so berechnet, dass die Produktion mit dem Zinknickelbad nicht
unterbrochen werden muss.
[0030] Bei einem alkalischen Zinknickelbad wird gewöhnlich eine regelmäßige Carbonatentfernung
durch starkes Abkühlen und Kristallisieren des Natriumcarbonats durchgeführt. Vorzugsweise
wird die Cyanidentfernung durch Ionenpaarbildung mit dieser Carbonatausfrierung verbunden.
Das ausgefallene Ionenpaar kann so zusammen mit dem Natriumcarbonatschlamm abgetrennt
und einer Entsorgung zugeführt werden.
[0031] Der Vorteil der Regenerierung eines Zinknickelelektrolyten durch Ionenpaarbildung
zwischen quartären Ammoniumverbindungen und dem Tetracyanonickelanion gegenüber der
Reinigung durch Anwendung stark basischer Ionenaustauscher liegt vor allem darin,
dass keine aufwändige und teure Ionenaustauscheranlage benötigt wird.
[0032] Bei Verwendung quartärer Ammoniumverbindungen, die zu keinen Ausfällungen von Ionenpaaren
in kristalliner Form führen, sondern ölige Phasen ausgebildet werden, ist eine Trennung
durch übliche Maßnahmen zur Phasentrennung, wie sie in der Galvanotechnik bekannt
sind (z.B. Ölabscheider), möglich. Weiterhin ist es auch möglich, Ionenpaare, die
sich nicht direkt in abscheidbarer Form ausbilden, durch eine Behandlung des Elektrolyten
mit Aktivkohle zu entfernen.
BEISPIELE
Erfindungsgemäßes Beispiel 1
[0033] Die Entfernung von Cyanid wurde an einem Praxiselektrolyten mit den folgenden Analysenwerten
untersucht:
Zn: 7,8 g/l
Ni: 1,45 g/l
NaOH: 98,5 g/l
Cyanid: 775 mg/l
[0034] zu 600 ml des Zinknickelelektrolyten wurden bei 20 °C 6,2 g Tetrabutylammoniumhydroxid
(als 40 Gew.%ige wässrige Lösung) gegeben und 2 Stunden gerührt. Nach einer Standzeit
von weiteren 20 Stunden wurde abfiltriert. Im Filtrat wurde ein Restgehalt von 42
mg/l Cyanid gefunden. Die Cyanidkonzentration wurde somit um 95% reduziert.
[0035] Die Bestimmung des Cyanids erfolgte mit dem Küvetten-Test LCK 319 für leicht freisetzliche
Cyanide der Fa. Dr. Lange.
[0036] Im Filtrat wurde 7,8 g/l Zink und 1,1 g/l Nickel gemessen. Die Abnahme des Nickelwertes
entspricht somit fast dem theoretischen Wert (berechnet 0,24 g Ni, gefunden 0,21 g)
des Tetracyanonickelanions, wenn es auf die absolut entfernte Menge von Cyanid berechnet
wird. Damit ist gezeigt, dass die Abtrennung des Cyanids in Form des Tetracyanonickelanions
erfolgt.
Erfindungsgemäßes Beispiel 2
[0037] In einem zweiten Versuch wurde als quartäre Ammoniumverbindung das Benzyltriethylammoniumchlorid
verwendet. Zu 600 ml des Zinknickelelektrolyten wurden bei 20 °C 4,5 g Benzyltriethylammoniumchlorid
gegeben und 2 Stunden gerührt. Nach einer Standzeit von weiteren 20 Stunden wurde
abfiltriert. Im Filtrat wurde ein Restgehalt von 82 mg/l Cyanid gefunden. Die Cyanidkonzentration
wurde somit um 90% reduziert.
[0038] Im Filtrat wurden wie im Beispiel 1 7,8 g/l Zink und 1,1 g/l Nickel gemessen. Die
Abnahme des Nickelwertes entspricht im Rahmen der Analysengenauigkeit der Abnahme
als Tetracyanonickelanion.
Erfindungsgemäßes Beispiel 3
[0039] In einem dritten Versuch wurde als quartäre Ammoniumverbindung das Benzyltributylammoniumchlorid
verwendet. Zu 600 ml des Zinknickelelektrolyten wurden bei 20 °C 2,9 g Benzyltributylammoniumchlorid
gegeben und 2 Stunden gerührt. Nach einer Standzeit von weiteren 20 Stunden wurde
abfiltriert. Im Filtrat wurde ein Restgehalt von 31 mg/l Cyanid gefunden. Die Cyanidkonzentration
wurde somit um 96% reduziert. Im Filtrat wurden wie im Beispiel 1 und 2 7,8 g/l Zink
und 1,1 g/l Nickel gemessen. Die Abnahme des Nickelwertes entspricht im Rahmen der
Analysengenauigkeit der Abnahme als Tetracyanonickelanion.
Abscheidungsversuche
[0040] Die Abscheidung des Praxiselektrolyten mit 775 mg/l Cyanid wurde in einem Hullzellentest
nach DIN 50957 überprüft. Die Versuchsbedingungen waren:
Testblech: Stahlblech
Zellstrom: 2 A
Versuchsdauer: 15 Minuten
Elektrolyttemperatur: 35 °C
[0041] Ergebnis: Das Testblech zeigte beginnend von der Kante des niedrigen Stromdichtebereiches
bis auf etwa 80% des Testbleches eine halbglänzende, edelstahlähnliche Optik. Die
restlichen 20% des Testbleches waren mattgrau.
[0042] Der Versuch wurde mit der Probe nach der Fällung des Tetracyanonickelanions durch
Ionenpaarbildung entsprechend dem erfindungsgemäßen Beispiel 1 wiederholt. Die Abscheidung
zeigte dabei im höchsten Stromdichtebereich wieder eine gleichmäßige halbglänzende
Edelstahloptik.
[0043] Die Überprüfung der behandelten Elektrolytproben nach den erfindungsgemäßen Beispielen
2 und 3 ergab ein identisches Ergebnis wie aus dem erfindungsgemäßen Beispiel 1.
1. Verwendung einer löslichen quartären Ammoniumverbindung zur Regeneration eines Zinknickelelektrolyten
durch Entfernen von Cyanidionen.
2. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei die lösliche quartäre Ammoniumverbindung die allgemeine
Formel [R1R2R3R4N] +X - aufweist, worin R1 bis R4 gleich oder verschieden sind und für C1-24-Alkyl oder -Alkenyl stehen, das ggf. ein- oder mehrfach durch Sauerstoff unterbrochen
sein kann oder mit Hydroxyl oder mit einem ggf. mit einem oder mehreren Halogenatomen
oder C1-8-Alkylresten substituierten Arylrest substituiert sein kann, oder R1 bis R4 durch Ringschluss von drei Resten 5- oder 6- gliedrige heterocyclische Ringe, wie
z.B. Pyridin oder Thiazolin, bilden, die ihrerseits ggf. ein- oder mehrfach mit C1-4-Alkyl oder C1-4-Alkenyl substituiert sind, die ggf. einen Arylrest tragen, der seinerseits mit Halogen,
Amino oder Dimethylamino substituiert sein kann, und X- für Chlorid, Bromid, Iodid,
Methansulfonat, Methylsulfat, Ethylsulfat, Hydrogensulfat, Sulfat oder Hydroxid steht.
3. Verwendung gemäß Anspruch 2, wobei R1 eine C6-18-Alkylgruppe ist und R2, R3, R4 jeweils unabhängig voneinander eine C1-4-Alkylgruppe sind.
4. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei X - Chlorid, Bromid, Iodid, Methansulfonat, Methylsulfat, Ethylsulfat, Hydrogensulfat,
Sulfat oder Hydroxid ist.
5. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Zinknickelelektrolyt ein wässriger
Elektrolyt ist, der folgende Zusammensetzung umfasst:
ein oder mehrere lösliche Zn(II)-salze in einer Menge von 5-15 g/l berechnet als Zink,
ein oder mehrere lösliche Ni(II)-salze in einer Menge von 0,6-3 g/l berechnet als
Nickel, und
eine oder mehrere Aminverbindungen in einer Menge von 5 - 100 g/l,
und wobei der Zinknickelelektrolyt eine Hydroxidionenkonzentration von ca. 2-4 mol/l
aufweist.
6. Verfahren zur Regeneration eines Zinknickelelektrolyten durch Entfernen von Cyanidionen,
gekennzeichnet durch die Schritte:
- Zugabe einer löslichen quartären Ammoniumverbindung zu dem Zinknickelelektrolyten
und
- Entfernen des Cyanid-haltigen Niederschlags.
7. Verfahren gemäß Anspruch 6, wobei der Cyanid-haltige Niederschlag durch Filtration
entfernt wird.
8. Verfahren gemäß Anspruch 6 oder 7, wobei die lösliche quartäre Ammoniumverbindung
die allgemeine Formel [R1R2R3R4N] +X- aufweist, worin R1 bis R4 gleich oder verschieden sind und für C1-24-Alkyl oder -Alkenyl stehen, das ggf. ein- oder mehrfach durch Sauerstoff unterbrochen
sein kann oder mit Hydroxyl oder mit einem ggf. mit einem oder mehreren Halogenatomen
oder C1-8-Alkylresten substituierten Arylrest substituiert sein kann, oder R1 bis R4 durch Ringschluss von drei Resten 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Ringe, wie
z.B. Pyridin oder Thiazolin, bilden, die ihrerseits ggf. ein- oder mehrfach mit C1-4-Alkyl oder C1-4-Alkenyl substituiert sind, die ggf. einen Arylrest tragen, der seinerseits mit Halogen,
Amino oder Dimethylamino substituiert sein kann, und X- für Chlorid, Bromid, Iodid, Methansulfonat, Methylsulfat, Ethylsulfat, Hydrogensulfat,
Sulfat oder Hydroxid steht.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei R1 eine C6-18-Alkylgruppe ist und R2, R3, R4 jeweils unabhängig voneinander eine C1-4-Alkylgruppe sind.
10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei X - Chlorid, Bromid, Iodid, Methansulfonat, Methylsulfat, Ethylsulfat, Hydrogensulfat,
Sulfat oder Hydroxid ist. Bevorzugt ist X- Hydrogensulfat, Sulfat oder Hydroxid.
11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei der Zinknickellegierungselektrolyt
ein wässriger Elektrolyt ist, der folgende Zusammensetzung umfasst: ein oder mehrere
lösliche Zn(II)-Salze in einer Menge von 5-15 g/l berechnet als Zink,
ein oder mehrere lösliche Ni(II)-Salze in einer Menge von 0,6-3 g/l berechnet als
Nickel, und
eine oder mehrere Aminverbindungen in einer Menge von 5-100 g/l,
und wobei der Zinknickelelektrolyt eine Hydroxidionenkonzentration von ca. 2-4 mol/l
aufweist.
12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 6 bis 11, wobei der so regenerierte Zinknickelelektrolyt
zur Abscheidung von Zinknickellegierungen eingesetzt wird.