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EP 2 431 561 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.11.2017 Patentblatt 2017/44 |
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Anmeldetag: 13.09.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Structural-Glazing-Konstruktion
Structural glazing structure
Construction de vitrage structurelle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
15.09.2010 DE 202010008544 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.03.2012 Patentblatt 2012/12 |
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Patentinhaber: SCHÜCO International KG |
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33609 Bielefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Steege, Hans Dieter
32107 Bad Salzuflen (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-93/06330
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WO-A1-2006/130092
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Structural-Glazing-Konstruktion nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Die
GB 22 16 566 offenbart eine Tragkonstruktion, bei der eine Glasscheibe über eine Tragvorrichtung
festgelegt wird. Die Tragvorrichtung wird an einem Rahmen fixiert, wobei nur eine
elementierte Bauweise der Fassade möglich ist. Die Tragvorrichtung erstreckt sich
dabei mit einem Steg entlang der Stirnseite der Isolierglasscheibe, so dass eine Wärmebrücke
ausgebildet wird, die zu einer schlechten Isolierung führt. Dieses Problem kann auch
nicht von nachträglich eingebrachten Isolatoren beseitigt werden.
[0003] Die
DE 37 14 629 offenbart eine Fassadenwand eines Gebäudes, bei der an einem Profilträger Isolierglasscheiben
festgelegt werden. Die Isolierglasscheiben weisen dabei einen Abstandshalter auf,
der eine nach außen gerichtete Nut aufweist. In die Nut ist ein Befestigungsmittel
mit einem Ausleger eingefügt, wobei der Ausleger auch dazu verwendet wird, eine Halteleiste
zu fixieren. Die Halteleiste ist mit einem U-förmigen Abschnitt in die Nut des Abstandshalters
eingefügt und greift mit einem Schenkel an eine abgeschrägte Schmalleiste der äußeren
Glasscheibe. Dadurch kann über die Halteleiste eine Absicherung erfolgen, damit die
Glasscheibe sich bei Lösen des Dichtmittels an dem Abstandshalter nicht von der Fassade
ablöst und herunterfallen kann. Die Haltekräfte der Halteleiste sind allerdings begrenzt,
da diese die Glasscheibe nur an dem abgeschrägten Bereich umgreift und zudem die Halteleiste
sich in der Nut des Abstandshalters verdrehen kann. Dadurch kann sich die Halteleiste
bewegen und gewährleistet nicht immer ein sicheres Halten der äußeren Glasscheibe,
wenn das Klebe- bzw. Dichtmittel an Wirksamkeit verliert.
[0004] Die
WO 2006/130092 A1 weist eine Structural-Glazing-Struktur mit u-förmigen Abstandshaltern und mit Glashaltern
auf. Diese beiden Elemente sind abwechselnd hintereinander in einer Silikondichtmasse
eingebettet.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Structural-Glazing-Konstruktion
zu schaffen, die gewährleistet, dass eine äußere Scheibe einer Isolierglasscheibe
auch dann sicher gehalten ist, wenn das Klebe- bzw. Dichtmittel keine ausreichenden
Haltekräfte mehr besitzt.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer Structural-Glazing-Konstruktion mit den Merkmalen des
Anspruches 1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß greift der Glashalter mit mindestens einem Vorsprung in das Dichtmittel
zwischen den Nutwänden und einer Glasscheibe ein, so dass durch diesen Vorsprung und
das Dichtmittel eine Fixierung des Glashalters erreicht wird. Eine Verdrehung bzw.
Verwindung des Glashalters an dem Abstandshalters kann somit sicher vermieden werden.
Dies erhöht die Festigkeit des Glashalters und sorgt für eine exakte Positionierung.
Selbst wenn aufgrund von Verschleißerscheinungen das Dichtmittel die äußere Glasscheibe
nicht mehr halten könnte, sorgt der Glashalter für eine sichre Befestigung der äußeren
Glasscheibe, so dass auch große Glaslasten abgetragen werden können, insbesondere
auch bei Dreifachverglasungen oder Schallschutzverglasungen. Gemäß einer bevorzugten
Ausgestaltung weist der Glashalter auf beiden Seiten der Nut mindestens einen Vorsprung
auf, der in das Dichtmittel eingreift. Dadurch wird eine besonders stabile Verankerung
des Glashalters erhalten, der dann stabil an der Isolierglasscheibe festgelegt ist.
Es können auf beiden Seiten der Nut auch mehrere Vorsprünge ausgebildet sein, die
eine unterschiedliche Ausgestaltung besitzen.
[0008] Vorzugsweise ist an mindestens einem Vorsprung eine Öffnung ausgespart, durch die
das Dichtmittel nach der Montage des Glashalters gelangt, was eine weitere Eingriffsfläche
für das Klebe- und Dichtmittel bietet. Mindestens ein Vorsprung kann auch eine Abwinklung
aufweisen, also eine Kante, so dass eine Belastung in unterschiedliche Richtung von
dem Vorsprung abgetragen werden kann.
[0009] Der Glashalter besteht vorzugsweise aus einem gebogenen Metallblech, das durch Stanzungen
mit Vorsprüngen und Öffnungen versehen sein kann. Der Glashalter kann dabei leistenförmig
ausgebildet sein, um eine gleichmäßige Lastabtragung zu ermöglichen.
[0010] Damit auch die abgekanteten Bereiche des Glashalters verstärkt sind und somit höhere
Gewichtslasten aufgenommen werden können, sind vorzugsweise im Bereich der Abkantungen
ein oder mehrere Sicken eingeprägt. Die Sicken sind vorzugsweise streifenförmig senkrecht
zur Kante ausgerichtet.
[0011] Für eine stabile Fixierung einer Isolierglasscheibe sind vorzugsweise mehrere Glashalter
umlaufend montiert.
[0012] Die Glashalter sind vorzugsweise während der Herstellung der Isolierglasscheibe zumindest
teilweise in das noch zähflüssige Dichtmittel eingedrückt, so dass das Dichtmittel
in die Öffnungen fließt und die Vorsprünge allseitig umschließt. Dadurch wird ein
stabiles Verkleben des mindestens einen Glashalters erreicht. Eine erfindungsgemäße
Isolierglasscheibe wird daher mit Glashaltern versehen, die in dem Dichtmittel verklebt
sind. Vorzugsweise ist randseitig an jeder Seite der Isolierglasscheibe mindestens
ein Glashalter verklebt.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Structural-Glazing-Konstruktion;
- Figuren 2A bis 2C
- drei Ansichten bei der Montage eines Glashalters;
- Figur 3
- eine geschnittene Seitenansicht des montierten Glashalters der Konstruktion nach Figur
1, und
- Figuren 4A bis 4D
- mehrere Ansichten des Glashalters für die Structural-Glazing-Konstruktion der Figur
1.
[0014] Eine Structural-Glazing-Konstruktion 1 umfasst ein Tragwerk 2, das aus vertikalen
Pfosten sowie damit verbundenen Riegeln gebildet ist. An dem Tragwerk 2 ist jeweils
an einer Außenseite eine Schraubnut 3 ausgebildet, die zwischen zwei Glasanlagedichtungen
4 angeordnet ist. An die GlasanEagedichtungen 4 kann jeweils eine Isolierglasscheibe
5 randseitig angelegt werden.
[0015] Jede Isolierglasscheibe 5 umfasst eine äußere Glasscheibe 6 und eine innere Glasscheibe
7, zwischen denen ein Hohlraum ausgebildet ist. Die Isolierglasscheibe ist über einen
randseitigen Abstandshalter 8 an dem Tragwerk 2 fixiert. Statt einer Isolierglasscheibe
5 mit zwei Glasscheiben 6 und 7 können auch Isolierglasscheiben mit drei oder mehr
Glasscheiben montiert werden, wobei ein Abstandshalter 8 zwischen zwei Glasscheiben
6 und 7 jeweils eine nach außen offene Nut aufweist.
[0016] Um die äußere Glasscheibe 6 der Isolierglasscheibe 5 gegen ein Herabfallen zusätzlich
zu sichern, sind umlaufend mehrere Glashalter 10 montiert. Hierfür sind L-förmige
Halter 9 vorgesehen, die mit einem Ausleger in die Nut des Abstandshalters 8 eingreifen
und über Schrauben 12 fixiert werden, die in die Schraubnut 3 eingreifen.
[0017] Die Montage der Glashalter 10 kann statt über einen L-förmigen Halter 9 auch über
einen T-förmigen Halter 11 erfolgen, der zwei an gegenüberliegenden Seiten hervorstehende
Ausleger 14 aufweist. Die Ausleger 14 werden in einen U-förmigen Abschnitt des Glashalters
10 eingefügt und dann wird der Halter 11 über eine Schraube 12 fixiert. Zum Drehen
des Halters 11 ist ein Werkzeug 13 vorgesehen.
[0018] In Figur 3 ist der Glashalter 10 in der montierten Position ohne einen Halter 9 bzw.
11 gezeigt. Der Glashalter 10 umfasst einen U-förmigen Abschnitt 18, der in eine Nut
15 des Abstandshalters 8 eingefügt ist. Der Glashalter 10 umfasst ferner einen L-förmigen
Haltewinkel 19, der eine Stirnseite der äußeren Glasscheibe 6 und einen äußeren Rand
teilweise umgreift, so dass die Glasscheibe 6 nicht versehentlich nach außen herabfallen
kann. Um den Glashalter 10 sicher an dem Randbereich der Isolierglasscheibe 5 zu fixieren,
sind mehrere Vorsprünge ausgebildet, die in das Dichtmittel 17 eingreifen, das zwischen
einer Nutwand 16 der Nut 15 und der Glasscheibe 6 bzw. der Glasscheibe 7 eingefüllt
ist. Dadurch ist der Glashalter 10 stabil an dem äußeren Rand der Isolierglasscheibe
10 gehalten und positioniert. Auch bei höheren Traglasten verformt sich der Glashalter
10 nur unwesentlich.
[0019] Der Glashalter 10 ist in den Figuren 4A bis 4D im Detail dargestellt. Der Glashalter
10 ist aus einem gebogenen und gestanzten Metallblech hergestellt, das beispielsweise
nur eine Dicke zwischen 0,1 und 1 mm, insbesondere 0,2 bis 0,8 mm, aufweist.
[0020] Der Haltewinkel 19 umfasst einen Schenkel 20, der an der Außenseite der äußeren Glasscheibe
6 angeordnet ist und diese an dem Abstandshalter 8 hält, auch wenn das Dichtmittel
17 verschleißt und keine ausreichenden Haltekräfte mehr bereitstellt. Im Bereich der
Abkantung des Haltewinkels 19 sind leistenförmige Sicken 21 eingeprägt, die streifenförmig
ausgebildet sind und senkrecht zur Faltkante verlaufen. Von einem Bodenabschnitt des
Haltewinkels 19 stehen zwei voneinander beabstandete Vorsprünge 22 nach innen hervor
und greifen in das Dichtmittel 17 ein, das zwischen der Nutwand 16 und der äußeren
Glasscheibe 6 angeordnet ist. An dem Vorsprung 22 befindet sich eine Abwinklung 23,
die schräg angeordnet ist und dafür sorgt, dass an dem Vorsprung 22 auch Lasten in
unterschiedliche Richtungen abgetragen können. Ferner befindet sich senkrecht zur
Ebene der Glasscheibe 6 ein abgewinkelter Vorsprung 25, der in das Dichtmittel 17
eingreift.
[0021] An den Haltewinkel 19 schließt sich der U-förmige Abschnitt 18 an, der in die Nut
15 des Abstandshalters 8 eingefügt wird. Auf der zu dem Haltewinkel 19 gegenüberliegenden
Seite ist ein L-förmiger Abschnitt mit einem Bodenabschnitt 26 und einem Steg 27 ausgebildet,
wobei der Steg 27 in den Dichtmittel 17 eingreift, das zwischen der Nutwand 16 und
der inneren Glasscheibe 7 eingefüllt ist. An der Nutwand 17 sind mehrere Öffnungen
24 ausgespart, in die das Dichtmittel 17 gelangt und somit eine weitere Anlagefläche
zur Festlegung des Glashalters 10 vorfindet. An sämtlichen umgebogenen Kanten des
Glashalters 10 können Sicken 21 in Form von streifenförmigen Profilierungen eingeprägt
sein, die sich jeweils senkrecht zur Faltkante erstrecken, um die Stabilität zu erhöhen.
[0022] Die Vorsprunge 25 sind durch Stanzen ausgebildet, so dass an dem Bodenabschnitt des
Haltewinkels 19 Öffnungen 28 ausgespart sind.
[0023] Wenn an einer Isolierglasscheibe 5 umlaufend jeweils ein oder mehrere Glashalter
10 festgelegt werden, wird die äußere Glasscheibe 6 auch dann am Tragwerk 2 gehalten,
wenn das Dichtmittel 17 aufgrund von Verschleißerscheinungen seine Haltekräfte verliert.
Gerade bei Bauwerken mit großer Höhe wird somit eine sichere Befestigung erhalten.
[0024] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine Isolierglasscheibe 5 mit zwei Glasscheiben
6 und 7 gezeigt. Es ist natürlich möglich, den erfindungsgenäßen Glashalter 10 auch
bei einer Tragkonstruktion einzusetzen, bei der Isolierglasscheiben mit drei oder
mehr Glasscheiben eingesetzt werden.
1. Structural-Glazing-Konstruktion (1), mit einem Tragwerk (2), an dem mindestens eine
Isolierglasscheibe (5) festgelegt ist, wobei die Isolierglasscheibe (5) eine erste
und eine zweite Glasscheibe (6, 7) aufweist, die randseitig über einen Abstandshalter
(8) aneinander gehalten sind, wobei der Abstandshalter (8) eine nach außen offene
Nut (15) aufweist und der Zwischenraum der Nutwände (16) und der Glasscheibe (6, 7)
mit einem Dichtmittel (17) ausgefüllt ist, und wobei ein Glashalter (10) vorgesehen
ist, der mit einem U-förmigen Abschnitt (18) in die Nut (16) des Abstandshalters (8)
eingreift und mit einem Haltewinkel (19) bereichsweise eine Stirnseite und eine Außenseite
einer Glasscheibe (6) umgreift, wobei der Glashalter (10) über ein Befestigungsmittel
(11, 12) an dem Tragwerk (2) fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Glashalter (10) mit mindestens einem Vorsprung (22, 25, 27) in das Dichtmittel
(17) zwischen den Nutwänden (16) und einer Glasscheibe (6, 7) eingreift.
2. Structural-Glazing-Konstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Glashalter (10) auf beiden Seiten der Nut (15) mindestens einen Vorsprung (22,
25, 27) aufweist, der in das Dichtmittel (17) eingreift.
3. Structural-Glazing-Konstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem Vorsprung (22, 27) eine Öffnung (24) ausgespart ist.
4. Structural-Glazing-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem Vorsprung (22) eine Abwinklung (25) vorgesehen ist.
5. Structural-Glazing-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Glashalter (10) aus einem gebogenen Metallblech hergestellt ist.
6. Structural-Glazing-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Glashalter (10) leistenförmig ausgebildet ist.
7. Structural-Glazing-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Abkantungen des Glashalters (10) Sicken (21) zur Verstärkung eingeprägt
sind.
8. Structural-Glazing-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass umlaufend an einer Isolierglasscheibe (5) mehrere Glashalter (10) montiert werden.
9. Structural-Glazing-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Glashalter (10) während der Herstellung der Isolierglasscheibe zumindest teilweise
in das noch zähflüssige Dichtmittel eingedrückt wurde.
10. Structural-Glazing-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Glashalter (10) mindestens teilweise an der Isolierglasscheibe (5) randseitig
in dem Dichtmittel (17) verklebt ist.
11. Structural-Glazing-Konstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Glashalter (10) an der Isolierglasscheibe (5) randseitig in dem Dichtmittel
(17) verklebt ist.
1. A structural glazing construction (1) comprising a support structure (2) on which
at least one insulating glass pane (5) is fixed, whereby the insulating glass pane
(5) comprises one first and one second glass pane (6, 7) which are connected to each
other at the edges by means of a spacing element (8), whereby the spacing element
(8) comprises a groove (15) which is open to the outside and whereby the space between
the walls (16) of the grove and the glass pane (6, 7) is filled with a sealant (17),
and whereby a glass holder (10) is provided which engages with a U-shaped portion
(18) in the groove (16) of the spacing element (8) and which partially encompasses
with an angle bracket (19) a front end and an outside of a glass pane (6) whereby
the glass holder (10) is fixed to the support structure (2) by means of a fixing means
(11, 12), characterized in that the glass holder (10) engages with at least one protrusion (22, 25, 27) with the
sealant (17) between the walls (16) of the groove and a glass pane (6, 7).
2. The structural glazing construction according to claim 1, characterized in that the glass holder (10) comprises on both sides of the groove (15) at least one protrusion
(22, 25, 27) which engages with the sealant (17).
3. The structural glazing construction according to claims 1 or 2, characterized in that on at least one protrusion (22, 27) an opening (24) is provided.
4. The structural glazing construction according to one of the preceding claims, characterized in that one at least one protrusion (22) a bent portion (25) is provided.
5. The structural glazing construction according to one of the preceding claims, characterized in that the glass holder (10) is made of a bent metal sheet.
6. The structural glazing construction according to one of the preceding claims, characterized in that the glass holder (10) has a strip-shaped form.
7. The structural glazing construction according to one of the preceding claims, characterized in that in the area of the folded edges of the glass holder beads (21) are embossed for reinforcement.
8. The structural glazing construction according to one of the preceding claims, characterized in that multiple glass holders (10) are mounted circumferential at an insulating glass pane.
9. The structural glazing construction according to one of the preceding claims, characterized in that the glass holder (10) is impressed at least partially into the still-viscous sealant
during production of the insulating glass pane.
10. The structural glazing construction according to one of the preceding claims, characterized in that the glass holder (10) is glued at least partially into the sealant (17) at the edge
portion of the insulating glass pane (5).
11. The structural glazing construction according to one of the preceding claims, characterized in that at least one glass holder (10) is glued into the sealant (17) at the edge portion
of the insulating glass pane (5).
1. Construction structural-glazing (1) avec une charpente (2) sur laquelle au moins une
vitre de verre isolant (5) est fixé comprenant une première et une deuxième vitre
(6, 7) qui sont reliées périphériquement par une entretoise (8) qui comprend une rainure
(15) étant ouverte vers l'extérieur cependant l'espace intermédiaire des cloisons
de la rainure (16) et de la vitre (6, 7) est rempli par un mastic (17) et cependant
un cadre support de vitre (10) est prévu qui intervient dans la rainure (16) de l'entretoise
(8) avec une partie de forme U et qui entoure par endroits un front et une partie
extérieure d'une vitre (6) avec un jarret (19) cependant le cadre support de vitre
(10) est par moyen d'un moyen de fixation (11, 12) fixé à une charpente (2) caractérisée en ce que le cadre support de vitre (10) intervient avec au moins une corniche (22, 25, 27)
dans le mastic (17) entre la cloison de la rainure (16) et une vitre (6, 7).
2. Construction structural-glazing selon la revendication 1, caractérisée en ce que le cadre support de vitre (10) comprend au moins une corniche (22, 25, 27) sur toutes
les deux parties de la rainure (15) intervenant dans le mastic (17).
3. Construction structural-glazing selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'une ouverture (24) est évidée à au moins l'une des corniches (22, 27).
4. Construction structural-glazing selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un délardage (25) est prévu à au moins l'une des corniches (22).
5. Construction structural-glazing selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le cadre support de vitre (10) et produit d'un plaque métallique penché.
6. Construction structural-glazing selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le cadre support de vitre (10) et formé de forme de baguette.
7. Construction structural-glazing selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des nervures (21) sont gauffrées dans la partie des délardages du cadre support de
vitre (10).
8. Construction structural-glazing selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que multiples cadres support de vitre (10) sont montés circonférentiellement à une vitre
de verre isolant (5).
9. Construction structural-glazing selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le cadre support de vitre (10) est imprimé au moins partiellement dans le mastic
encore visqueux au cours da la production de la vitre de verre isolant.
10. Construction structural-glazing selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le cadre support de vitre (10) est collé au moins partiellement dans le mastic (17)
à la partie de bord de la vitre de verre isolant (5).
11. Construction structural-glazing selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que au moins un cadre support de vitre (10) est collé dans le mastic (17) à la partie
de bord de la vitre de verre isolant (5).
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