[0001] Lufttechnische Einrichtung für einen Innenraum eines Gebäudes
[0002] Die Anmeldung betrifft eine lufttechnische Einrichtung für einen Innenraum eines
Gebäudes. Die lufttechnische Einrichtung weist ein Gehäuse auf, das im Bereich einer
Wand des Innenraumes angeordnet ist, beispielsweise auf der Wand als Aufputzgerät
oder auch teilweise innerhalb der Wand, als Unterputzgerät. Auf einer Gehäuserückseite
ist eine Lüftungsöffnung angeordnet, die mit einem Außenbereich oder mit einem Luftleitkanal
in Verbindung steht.
[0003] Aus der Druckschrift
DE 202 03 0758.4 ist eine lufttechnische Einrichtung für einen Innenraum eines Gebäudes mit einem
derartigen Gehäuse bekannt. Dieses Gehäuse weist eine relativ schmucklose Frontfläche
auf. Die bekannte lufttechnische Einrichtung weist nachteilig auf der Frontfläche
sowohl eine Lufteinlassöffnung als auch eine Luftauslassöffnung auf, so dass die Gefahr
besteht, dass ein Anteil des Luftstroms im Kreis geführt wird, indem ein Teil des
Luftstromes der Luftauslassöffnung der Frontfläche, ohne zur Verbesserung der Raumluft
beizutragen, von der Lufteinlassöffnung auf der Frontfläche wieder aufgenommen wird.
Dieser im Kreis geführte Anteil des Luftstromes beeinträchtigt den Wirkungsgrad der
lufttechnischen Einrichtung.
[0004] Die Anmeldung soll eine lufttechnisch Einrichtung mit einem verbesserten Wirkungsgrad
schaffen und darüber hinaus ein Gehäuse für die lufttechnische Einrichtung zu schaffen,
das multifunktional einsetzbar ist.
[0005] Dies wird mit dem Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Anmeldung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0006] Anmeldungsgemäß wird eine lufttechnische Einrichtung für einen Innenraum eines Gebäudes
geschaffen. Die lufttechnische Einrichtung weist ein Gehäuse auf, das an einer Wand
des Innenraumes angeordnet ist. Auf einer Gehäuserückseite ist eine Lüftungsöffnung
angeordnet, die mit einem Außenbereich oder zu einem Luftleitkanal in Verbindung steht.
Eine Frontfläche des Gehäuses ist von wenigstens einer seitlichen Begrenzungsfläche
umgeben, die ganz oder teilweise rund ausgeführt sein kann. Es können auch teilweise
gerade seitliche Begrenzungsflächen vorgesehen sein, die an Ecken aneinander anstoßen
und dort Kanten ausbilden. Auf wenigstens einer der Begrenzungsflächen können Bedienelemente
angeordnet sein. Eine innenraumseitige Lufteinlassöffnung der lufttechnischen Einrichtung
ist auf einer ersten der Begrenzungsflächen und eine innenraumseitige Luftauslassöffnung
ist auf einer zweiten der Begrenzungsflächen vorgesehen. Auf der Frontfläche ist außerdem
ein flächiges Multifunktionselement abnehmbar fixiert.
[0007] Gemäß einem der Grundgedanken der Anmeldung sind die innenraumseitige Lufteinlassöffnung
und die innenraumseitige Luftauslassöffnung der lufttechnischen Einrichtung auf einer
oder mehreren der seitlichen Begrenzungsflächen des Gehäuses ist angeordnet, während
sich die Frontfläche so über die Begrenzungsflächen hinweg erstreckt, dass die überstehenden
Bereiche der Frontfläche die Lufteinlassöffnung und die Luftauslassöffnung wenigstens
teilweise verdecken, wenn man von schräg vorne auf die Frontfläche blickt. Man kann
durch geschicktes Ausbilden der Lufteinlassöffnung und der Luftauslassöffnung sowie
der überstehenden Bereiche der Frontfläche erreichen, dass die Lufteinlassöffnung
und die Luftauslassöffnung nicht sichtbar sind, wenn in einem Winkel von etwa 45°
seitlich schräg zur Senkrechten auf die Frontfläche blickt. Es sind noch größere Winkel
erreichbar, z.B. 60° oder auch 80°. Man sieht dann nur Bereiche der die Lufteinlassöffnung
und die Luftauslassöffnung umgebenden Begrenzungsflächen, was den Anblick wesentlich
ästhetischer macht als ein Anblick der Lufteinlassöffnung und der Luftauslassöffnung.
[0008] Hinter den überstehenden Bereichen kann man Lichtquellen anordnen, ohne dass diese
blenden. Diese Lichtquellen erzeugen vielmehr ein indirektes und angenehmes Licht,
wenn diese einen Wandbereich anstrahlen, an dem die lufttechnische Einrichtung angebracht
ist.
[0009] Eine derartige lufttechnische Einrichtung für den Innenraum eines Gebäudes hat außerdem
den Vorteil, dass die innenraumseitige Lufteinlassöffnung und die innenraumseitige
Luftauslassöffnung der lufttechnischen Einrichtung auf unterschiedlichen Begrenzungsflächen
des Gehäuses und nicht mehr gemeinsam auf der Frontfläche des Gehäuses angeordnet
sein müssen, was gestalterische Freiräume schafft. Darüber hinaus hat dieser Gegenstand
den Vorteil, dass nun die Frontfläche mit einem Multifunktionselement, das auch abnehmbar
angeordnet sein kann, versehen werden kann.
[0010] In einer Ausführungsform der Anmeldung ist das flächige Multifunktionselement eine
Platte, deren flächige Erstreckung gleich groß oder größer als die Frontfläche ist
und dabei die Frontfläche vollständig bedeckt. Damit kann erreicht werden, dass die
innenraumseitige Lufteinlass- und die innenraumseitige Luftauslassöffnung nicht mehr
in unmittelbarer Nähe gemeinsam auf einer Fläche angeordnet sind, sondern vielmehr
auf zwei verschiedenen Begrenzungsflächen vorgesehen sind.
[0011] Somit ist ein unerwünschter unmittelbarer Luftstrom zwischen Luftauslassseite und
Lufteinlassseite in dem Innenraum des Gebäudes deutlich gegenüber der bisherigen Lösung
eingeschränkt und er kann noch weiter eingeschränkt werden, indem das Multifunktionselement
die Frontfläche nicht nur vollständig bedeckt, sondern indem die flächige Erstreckung
des Multifunktionselementes größer als die Frontfläche gestaltet wird. Dadurch ragen
Bereiche des flächigen Multifunktionselementes über die Frontfläche hinaus.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform der Anmeldung sind die Lufteinlassöffnung auf der
Oberseite des Gehäuses und die Luftauslassöffnung auf der Unterseite des Gehäuses
angeordnet. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Lufteinlassöffnung auf einer
Seitenfläche des Gehäuses und die Luftauslassöffnung auf der gegenüberliegenden Seitenfläche
des Gehäuses vorzusehen. Diese Lösung wird bevorzugt, wenn die Länge des Gehäuses
der lufttechnischen Einrichtung größer ist als die Gehäusehöhe.
[0013] Der Verdeckungseffekt der Luftauslassöffnung und der Lufteinlassöffnung wird verbessert,
wenn zusätzlich das flächige Multifunktionselement in Form einer Platte über die Seitenflächen
des Gehäuses hinausragt. Gleiches gilt auch, wenn die Luftauslassöffnung und die Lufteinlassöffnung
durch Anordnung auf der Oberseite und der Unterseite des Gehäuses angebracht sind
und eine Vergrößerung des flächigen Multifunktionselementes in vertikaler Richtung
vorgenommen wird.
[0014] Weiterhin ist es vorgesehen, die Platte mit einer Dekoration auszustatten, die der
Dekoration der Wand des Innenraumes angepasst ist. Damit werden sowohl die Lufteinlass-
als auch die Luftauslassöffnung sowie die Bedienelemente dekorativ verdeckt und die
Frontfläche erhält als Teil der Wanddekoration ein gefälligeres Aussehen. Dieses kann
noch verstärkt werden, wenn auf der Platte ein Poster fixierbar ist. Dieses kann beispielsweise
auf dem flächigen Multifunktionselement aufgeklebt sein oder angepinnt werden. Zu
der rein technischen Verbesserung durch die Abdeckung der Frontfläche mit einem großflächigen
Multifunktionselement kann der Bewohner den Innenraum durch ein Poster individuell
gestalten und nutzen.
[0015] Weiterhin ist es vorgesehen, dass das Multifunktionselement wie eine Platte für eine
direkte oder indirekte Raumbeleuchtung genutzt wird. In diesem Fall ist die flächige
Erstreckung des Multifunktionselementes größer als die Frontfläche des Gehäuses. Hinter
den die Frontfläche überragenden Bereichen des Multifunktionselementes ist zur indirekten
Beleuchtung wenigstens ein Licht emittierendes Element angeordnet. Es können auch
ein oder mehrere seitlich oder dahinter angeordnete Licht emittierende Elemente vorgesehen
sein. Wenn das Multifunktionselement alle vier Begrenzungsflächen des Gehäuses überragt,
können beispielsweise vier Leuchtstoffröhren auf den überragenden Rückseiten des Multifunktionselementes
installiert werden. Dadurch kann die Aufmerksamkeit auf das Multifunktionselement
erhöht und die lufttechnische Einheit hinter dem Multifunktionselement verborgen werden,
zumal sich durch die direkte oder indirekte Beleuchtung das Multifunktionselement
von der umgebenden Wand abhebt.
[0016] In einer weiteren Ausführungsform der Anmeldung ist es vorgesehen, dass das flächige
Multifunktionselement ein Bilderrahmen ist, der mindestens die Frontfläche einnimmt
und wenigstens ein Bild oder ein Gemälde aufweist. Mit einem derartigen Multifunktionselement
wie einem Bilderrahmen wird der Betrachter vollständig von der lufttechnischen Einrichtung
abgelenkt und wird sie in dem Innenraum kaum wahrnehmen. Der Innenraum kann somit
den individuellen Bedürfnissen der Bewohner anpasst werden.
[0017] Anstelle eines Bilderrahmens kann das flächige Multifunktionselement auch einen Spiegel
aufweisen. Dieser kann mit und ohne Spiegelrahmen auf der Frontfläche fixiert sein.
Dabei bedeckt die Spiegelfläche vollständig die Frontfläche und ragt teilweise darüber
hinaus, so dass die strömungstechnische Wirkung, wie sie oben beschrieben wurde, auch
durch einen Spiegel als flächiges Multifunktionselement erreicht werden kann.
[0018] In einer weiteren Ausführungsform ist es vorgesehen, dass das flächige Multifunktionselement
vertikale oder horizontale, synchron verstellbare Dreieckslamellen einer Jalousie
aufweist. Abhängig von der eingestellten Jalousiefläche bilden sich drei unterschiedliche
Poster oder Darstellungen ab. Mit diesem flächigen Multifunktionselement können durch
synchrones Verdrehen der vertikalen oder horizontalen Dreieckslamellen überraschende
Bildeffekte erreicht werden. Dabei können sich diese Lamellen ebenfalls über die Frontfläche
hinaus erstrecken.
[0019] An der Frontfläche können auch als flächiges Multifunktionselement Hängemöbelstücke
fixiert sein. Neben reinen Hängeschränken können auch einfache oder komplexe Regale
die Frontfläche des Gehäuses abdecken. Es wäre z.B. möglich, eine entsprechend flach
gestaltete Minibar an der Frontfläche des Gehäuses zu fixieren, um die lufttechnische
Einrichtung zu verbergen.
[0020] Des weiteren ist es vorgesehen, dass das flächige Multifunktionselement eine semitransparente
Platte aufweist, die Beleuchtungskörper abdeckt. Die Beleuchtungskörper sind zwischen
der Frontfläche und der semitransparenten Platte angeordnet. Zur Auflockerung dieser
Fläche kann die Platte auch Muster aufweisen oder mit transparenten, darstellenden
Folien versehen sein.
[0021] Als flächiges Multifunktionselement kann ein Ziffernblatt einer Uhr, auf dem analog
oder digital Weltzeiten einstellbar und/oder ablesbar sind, verwendet werden. Das
Ziffernblatt kann auch indirekt oder direkt beleuchtet sein. Dabei bedeckt das Ziffernblatt
die Frontfläche oder reicht noch darüber hinaus.
[0022] Weiterhin kann als flächiges Multifunktionselement ein semitransparentes Endlosrollo
mit Darstellungen auf einer Vorderseite und einer Rückseite an die Frontfläche des
Gehäuses angebaut sein. Zur Beleuchtung sind Beleuchtungskörper zwischen der Vorderseite
und der Rückseite angeordnet. Mit den abwechselnd erscheinenden Darstellungen der
Vorderseite und der Rückseite beim Abrollen des Endlosrollos kann die lufttechnischen
Einrichtung abdeckt und verschönert werden.
[0023] Darüber hinaus ist es vorgesehen, dass das flächige Multifunktionselement ein Flachbildschirm
ist, der mindestens die Frontfläche einnimmt und mit einem interaktiven Bildwiedergabe-
oder Bildanzeigegerät zusammenwirkt. Typische Bildwiedergabe- bzw. Bildanzeigegeräte
sind Fernsehgeräte, Computer oder Spielkonsolen.
[0024] Weiterhin ist es auch möglich, als Multifunktionselement einen Projektionsschirm
vorzusehen, auf den Lasergraphiken, Filme, Videos oder Spiele projizierbar sind. Dazu
kann im Deckenbereich des Innenraumes ein Projektor angeordnet sein, der mit seinem
Linsensystem unter Ausgleich der perspektivischen Verzerrung so ausgerichtet ist,
dass er das flächige Multifunktionselement mit bewegten Graphiken oder bewegten Bildern
aufleuchten lässt.
[0025] Für ein Fixieren des Multifunktionselementes auf der Frontfläche können eine Mehrzahl
von Anklipspositionen vorbereitet sein. Diese ermöglichen ein sicheres Fixieren des
flächigen Multifunktionselementes auf der Frontfläche. Auch ist es möglich, die Frontfläche
für ein Fixieren des Multifunktionselementes mit einer Mehrzahl von verschieblichen
Anschraubpositionen zu versehen. Durch die Verschieblichkeit der Anschraubpositionen
können Toleranzen in beschränktem Maße ausgeglichen werden. Ferner ist es möglich,
eine Mehrzahl von verschieblichen Klemmpositionen auf der Frontfläche des Gehäuses
vorzusehen, um die flächigen Multifunktionselemente auf der Frontfläche zu fixieren.
[0026] In einem weiteren Aspekt der Anmeldung sind in dem Gehäuse verstellbare Luftleitklappen
für eine Strömungsrichtungsumkehr beispielsweise in der Lüftungsöffnung der Gehäuserückseite
vorgesehen, so dass nicht nur die Möglichkeit besteht, Frischluft aus dem Außenbereich
bzw. aus einem Luftleitkanal abzuziehen, sondern umgekehrt auch verbrauchte Luft an
den Außenbereich bzw. einen entsprechenden Abluftleitkanal abzugeben. Ein Wärmetauscher
kann dazu vorgesehen sein. Anstelle einer derartigen Verstellung von Luftleitklappen
zur Luftströmungsumkehr, kann es auch in dem Gehäuse Mechaniken geben, die dafür sorgen,
dass die Frischluft über eine erste Öffnung in der Rückseite des Gehäuses angezogen
wird und über eine zweite Öffnung in der Rückseite des Gehäuses verbrauchte Luft an
die Außenumgebung oder an einen Abluftleitkanal abgegeben wird.
[0027] Außerdem ist es vorgesehen, dass die Bedienelemente der lufttechnischen Einrichtung
auf einer der Seitenflächen angeordnet sind, so dass sie einerseits verdeckt hinter
dem flächigen Multifunktionselement liegen und andererseits für den Benutzer dennoch
bequem zu erreichen sind.
[0028] Ferner ist es vorgesehen, dass die lufttechnische Einrichtung eine Luftheizung und
eine Luftkühlung, je nach Bedarf, vorsieht, die dafür sorgen, dass eine gleichmäßig
einstellbare Temperatur in dem Innenraum gehalten wird. Dazu kann die lufttechnische
Einrichtung Mechaniken vorsehen, die zusätzlich eine Luftströmungsumkehr zwischen
der innenraumseitigen Lufteinlassöffnung und der innenraumseitigen Luftauslassöffnung
oder der Lüftungsöffnung vorsehen.
[0029] Bei dem Gegenstand der Anmeldung ist es besonders vorteilhaft, wenn das Multifunktionselement
seine elektrische Energie aus der lufttechnische Einrichtung bezieht. Das ist oft
einfach zu bewerkstelligen, denn lufttechnische Einrichtungen haben oft ohnehin elektrische
Zuleitungen, an die die lufttechnische Einrichtung dann elektrisch angeschlossen wird.
Das vereinfacht das Vorsehen einer lufttechnischen Einrichtung mit einem elektrischen
Multifunktionselement. Die Zuleitungen werden oft in Leerrohren geführt, die beim
Errichten eines Gebäudes vorgesehen werden, in das die lufttechnische Einrichtung
eingebaut werden soll. In diese Leerrohre können dann gleich andere elektrische Leitungen
zum Beispiel für einen Antennenanschluss des Multifunktionselement mit hineingelegt
werden. Auch Netzwerkkabel eines Computernetzwerks oder auch ein Buskabel eine CAN-
oder Hausbus kann in die Leerrohre eingelegt werden.
[0030] So ist es zum Beispiel denkbar, die Steuerzentrale einer Alarmanlage oder eines Haussteuerungssystems
auf einfache Weise in einen Kellerraum zu integrieren, der über eine lufttechnische
Einrichtung verfügt. Die Steuerzentrale der Alarmanlage oder des Haussteuerungssystems
wird dazu einfach als anmeldungsgemäßes Multifunktionselement ausgebildet - auch mit
einem großen Bildschirm - und an der lufttechnischen Einrichtung vorgesehen.
[0031] Gemäß der Anmeldung ist das Gehäuse der lufttechnischen Einrichtung für die Befestigung
im Bereich einer Wand des Innenraumes vorgesehen, und zwar in Unterputz- oder Aufputzmontage.
Die Außenluftöffnung steht in aller Regel mit einem Außenbereich oder mit einem Luftleitkanal
auf der anderen Seite der Wand in Verbindung.
[0032] Die Begrenzungsflächen des Gehäuses, die den Übergang zur Frontfläche bilden, können
verschiedene Formen haben. So kann eine einzige Begrenzungsfläche mit zylindrischer
oder kegelstumpfförmiger Form vorgesehen sein oder es können auch mehrere Begrenzungsflächen
vorgesehen sein, die unter Ausbildung einer Vielzahl von Kanten aneinanderstoßen.
[0033] Auch können Bedienelemente auf mindestens einer der Begrenzungsflächen vorgesehen
sein und ebenso die innenraumseitigen Luftauslass- und Lufteinlassöffnungen.
[0034] Bei dem zusätzlichen Multifunktionselement der Anmeldung ist maßgeblich, dass dieses
zusätzlich zur ohnehin vorgesehenen Frontfläche vorliegt, so dass eine nachträgliche
Montage an der Frontfläche erfolgen kann.
[0035] Wenn das flächige Multifunktionselement als Platte ausgebildet ist, die die Platte
im wesentlichen vollständig bedeckt, dann meint dies, dass kleine Ausbrüche erlaubt
sind.
[0036] Bei der Ausbildung der Platte auf der Frontfläche als Licht emittierende Fläche kann
eine z.B. LED-gespeiste, auch durch seitliche Einstrahlung in eine transparente oder
auch opaque Platte, Ausführung vorteilhaft sein, wobei die Einstrahlung besonders
in die schmalen Seitenkanten der Platte praktisch ist.
[0037] So kann die Platte mindestens eine lichtemitierende Fläche, z.B. mittels Leuchtdioden,
aufweisen, die zur Beleuchtung des Raumes dienen kann. Es können auch zwei oder mehr
separate lichtemitierende Flächen vorgesehen sein, wobei die Farbe und/oder Helligkeit
der gesamten Fläche oder von Teilflächen einzeln regulierbar ist. Es ist auch möglich,
Signale und andere Betriebszustände anzuzeigen, z.B. um durch Blinken einen Filterwechsel
oder eine Störung anzuzeigen.
[0038] Wenn das Multifunktionselement einen Flachbildschirm aufweist, dann kann dieses auch
zur interaktiven Kommunikation zwischen einem Benutzer und dem Multifunktionselement
und darüber auch mit der lufttechnischen Einrichtung verwendet werden.
[0039] Wenn das Multifunktionselement einen Projektionsschirm aufweist, dann können auf
diesen Lasergraphiken, Filme, Videos, oder Spiele projiziert werden.
[0040] Bei einem Multifunktionselement mit z.B. einem indirekt beleuchteten Ziffernblatt
einer Uhr aufweist, können analog oder digital Weltzeiten einstellbar und/oder ablesbar
sein.
[0041] Zur Verbindung der Frontfläche für ein Fixieren des Multifunktionselementes können
eine Mehrzahl von Anschraubpositionen oder Klemmpositionen vorgesehen sein, die auch
verschieblich ausgebildet sein können.
[0042] Bei einer Stromversorgung des Multifunktionselementes aus der Lufttechnischen Einrichtung
kann dies direkt oder indirekt über Stromleitungen erfolgen, aus denen auch die lufttechnische
Einrichtung versorgt wird. Das ist besonders praktisch, genauso übrigens wie wenn
das Multifunktionselementes einen Informationsaustausch über aus der Lufttechnischen
Einrichtung austretende Signalleitungen mit seiner Umgebung vornimmt.
[0043] Man kann das Multifunktionselement über Scharniere beweglich an der luftttechnischen
Einrichtung lagern, so dass es wegklappbar ausgebildet ist, so wie bei Heckklappe
vom Auto, z.B. zum Filterwechsel oder andere Wartungsarbeiten.
[0044] Bei einer lufttechnischen Einrichtung sollte der Überstand der überstehende Bereiche
über die Begrenzungsflächen wenigstens 5mm betragen, es können auch 10 bis 15mm sein
oder auch 30mm und darüber. Es sollte in einer Weiterbildung sichergestellt werden,
dass die überstehenden Bereiche so ausgebildet sind, dass die Luftströmung im Bereich
der Innenluftöffnung im wesentlichen parallel zu einer Wand verläuft, in die die lufttechnische
Einrichtung eingebaut ist.
[0045] In einer Weiterbildung des Anmeldungsgegenstands ist vorgesehen, dass nicht das Multifunktionselement
sondern alternativ dazu gleich die Frontfläche mit wenigstens einem zur Beleuchtung
wenigstens eines Teilbereichs des Innenraumes ausgebildeten, Licht emittierenden Element
versehen ist. Die Frontfläche selbst ist also Teil der lufttechnischen Vorrichtung,
und sie ist nicht einfach abnehmbar wie das Multifunktionselement. Es kann eine LED-gespeiste,
auch durch seitliche Einstrahlung in eine transparente oder auch opaque beleuchtete
Platte vorgesehen sein.
[0046] Mindestens eine lichtemitierende Fläche kann z.B. mittels Leuchtdioden zur Beleuchtung
des Raumes dienen. Es können auch zwei oder mehr separate lichtemitierende Flächen
vorgesehen sein. Die Farbe und/oder Helligkeit der gesamten Fläche oder von Teilflächen
regulierbar ist. Auch das Anzeigen von Signalen und andere Betriebszustände z.B. Blinken
= Filterwechsel oder Störung kann vorgesehen sein.
[0047] Die Anmeldung wird nun anhand der beigefügten Figuren näher erläutert.
- Figur 1
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht einer lufttechnischen
Einrichtung gemäß einer Ausführungsform der Anmeldung;
- Figur 2
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit indirekter Beleuchtung;
- Figur 3
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit einem Bilderrahmen als flächiges Multifunktionselement;
- Figur 4
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit einem Spiegel als flächiges Multifunktionselement;
- Figur 5
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht einer lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit einem Flachbildschirm als flächiges Multifunktionselement;
- Figur 6
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit einer beleuchteten semitransparenten Scheibe;
- Figur 7
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit einem Endlosrollo;
- Figur 8
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit Dreieckslamellen;
- Figur 9
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit einem Projektionsschirm als flächiges Multifunktionselement;
- Figur 10
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit einem Kleinmöbel als Multifunktionselement;
- Figur 11
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit verschiebbaren Schraubpositionen auf einer Frontfläche;
- Figur 12
- zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der lufttechnischen
Einrichtung gemäß Figur 1 mit Anklips- oder Klemmpositionen auf einer Frontfläche.
[0048] Figur 1 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
einer lufttechnischen Einrichtung 1 für einen Innenraum 2 eines Gebäudes gemäß einer
Ausführungsform der Anmeldung. Die lufttechnische Einrichtung 1 weist ein Gehäuse
3 auf, das an einer Wand 4 des Innenraumes 2 angeordnet ist. Auf einer Gehäuserückseite
6 ist mindestens eine Lüftungsöffnung 5 vorgesehen, die mit einem Außenbereich 7 oder
zu einem Luftleitkanal 40 in Verbindung steht. Eine Frontfläche 8 des Gehäuses 3 ist
von Begrenzungsflächen 9 umgeben, die mindestens eine innenraumseitige Lufteinlassöffnung
13 und eine innenraumseitige Luftauslassöffnung 14 sowie Bedienelemente aufweisen.
[0049] Auf der Frontfläche 8 ist ein flächiges Multifunktionselement 15 abnehmbar fixiert.
Dieses Multifunktionselement 15 bedeckt die gesamte Frontfläche 8 des Gehäuses 3 der
lufttechnischen Einrichtung 1. Dieses ist möglich, da weder eine innenraumseitige
Lufteinlassöffnung noch eine innenraumseitige Luftauslassöffnung auf der Frontfläche
8 des Gehäuses 3 angeordnet vorhanden ist. In dieser Ausführungsform ist die Lufteinlassöffnung
13 auf einer Oberseite 10 des Gehäuses 3 und die innenraumseitige Luftauslassöffnung
14 auf einer Unterseite 11 des Gehäuses 3 angeordnet.
[0050] Damit ist gewährleistet, dass eine unmittelbare Luftkreisströmung zwischen Lufteinlassöffnung
13 und Luftauslassöffnung 14 behindert ist. Wie man hier gut sieht, sind die Lufteinlassöffnung
13 und die Luftauslassöffnung 14 der lufttechnischen Einrichtung auf zwei verschiedenen
seitlichen Begrenzungsflächen 9 des Gehäuses 3 angeordnet, während sich die Frontfläche
8 so über die Begrenzungsflächen 9 hinweg erstreckt, dass die überstehenden Bereiche
der Frontfläche 8 die Lufteinlassöffnung 13 und die Luftauslassöffnung 14 wenigstens
teilweise verdecken, wenn man von schräg vorne auf die Frontfläche 8 blickt. Hier
sind die Lufteinlassöffnung 13 und die Luftauslassöffnung 14 noch nicht sichtbar,
wenn man in einem Winkel α (Alpha) von etwa 30° seitlich schräg zur Senkrechten auf
die Frontfläche 8 blickt, was gleichzeitig den Bedeckungswinkel α (Alpha) definiert,
den die Frontfläche oder das Multifunktionselement bewirkt. Man sieht dann nur Bereiche
der die Lufteinlassöffnung 13 und die Luftauslassöffnung 15 umgebenden Begrenzungsflächen
9, was den Anblick wesentlich ästhetischer macht als ein direkter Anblick der Lufteinlassöffnung
13 und der Luftauslassöffnung 15.
[0051] Somit ist es sinnvoll, dass das Multifunktionselement 15 mit seiner flächigen Erstreckung
größer ist als die Frontfläche 8 und die Frontfläche 8 vollständig bedeckt. Dann können
Bedeckungswinkel von 45°, 60° oder auch 80° erreicht werden. In der in Figur 1 gezeigten
Ausführungsform wird als flächiges Multifunktionselement zur Abdeckung der Frontfläche
eine Platte 16 angeordnet. Diese Platte 16 ist in ihrem Dekor dem Wanddekor der Wand
4 des Innenraumes 2 angepasst.
[0052] Figur 2 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung 1 gemäß Figur 1 mit indirekter Beleuchtung 39. Diese
indirekte Beleuchtung 39 wird in dieser Ausführungsform der Anmeldung dadurch erreicht,
dass die Platte 16 in ihrer flächigen Erstreckung größer ist als die Frontfläche 8.
Zur indirekten Beleuchtung 39 ist hinter dem oberen überragenden Bereich 17 als Licht
emittierendes Element 19 eine Leuchtstoffröhre 41 angeordnet. Hinter dem nach unten
hinausragenden Bereich 18 der Platte 16 ist eine zweite Leuchtstoffröhre 42 angeordnet.
Genauso können auch hinter den seitlich über die Frontfläche 8 herausragenden Bereichen
entsprechende Lichtquellen angeordnet sein, so dass die Wand 4 des Innenraumes aufleuchtet.
Komponenten mit gleichen Funktionen wie in Figur 1 werden in dieser Figur 2 und in
den nachfolgenden Figuren 3 bis 12 mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und nicht
extra erörtert.
[0053] Anstelle der Leuchstoffröhren 41, 42 kann auch ein anderer Beleuchtungskörper vorgesehen
sein, etwa eine LED-Zeile, eine oder mehrere Glühlampen, Energiesparlampen, Halogenlampen,
etc.
[0054] Figur 3 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung 1 gemäß Figur 1 mit einem Bilderrahmen 20 als flächiges
Multifunktionselement 15. Der Bilderrahmen 20 kann ein Gemälde 21 oder ein Bild, ein
Poster, ein Foto oder eine andere flächige Darstellung, die auf einer Platte 16 fixierbar
ist, umrahmen und dem gleichen Zweck dienen wie die Platte 16 in Figur 1.
[0055] Figur 4 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung 1 gemäß Figur 1 mit einem Spiegel 27 als flächiges
Multifunktionselement 15. Auch der Spiegel 27 ist in dieser Ausführungsform der Anmeldung
von einem Rahmen 26 umgeben, um die teilweise über die Frontfläche 8 hinausragenden
Bereiche 17 und 18 zu schützen.
[0056] Figur 5 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung 1 gemäß Figur 1 mit einem Flachbildschirm 22 als flächiges
Multifunktionselement 15. Der Flachbildschirm 22 bedeckt mindestens die Frontfläche
8, wobei ein Bildwiedergabegerät 23 mit seinem Rahmen die Frontfläche 8 in den Bereichen
17 und 18 überragt. Das Bildwiedergabegerät 23 kann auch ein interaktives Gerät sein,
mit dem interaktiv beispielsweise Bestellungen aufgegeben werden können, das Gerät
selbst bedient werden kann oder die Gebäudeleittechnik selbst bedient werden kann.
Dazu weist der Flachbildschirm 22 Berührungsschaltflächen 45 auf.
[0057] Figur 6 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung 1 gemäß Figur 1 mit einer beleuchteten semitransparenten
Platte 35, welche die Frontfläche 8 des Gehäuses 3 vollständig bedeckt. Zum Beleuchten
der semitransparenten Scheibe 35 sind zwischen der Frontfläche 8 und der Scheibe 35
Beleuchtungskörper 46 angeordnet. Diese Beleuchtungskörper 46 weisen Zeilen von Leuchtdioden
auf, welche die semitransparente Platte 35 farbig mit unterschiedlichen Farbspielen
aufleuchten lässt.
[0058] Alternativ dazu kann auch eine transparente oder semitransparente Glas- oder Kunststoffplatte
vorgesehen werden, bei der die Einstrahlung von Licht über die Seitenkanten erfolgt.
Dies kann über eine Reihe von Lichtquellen wie beispielsweise LEDs erfolgen. Die Abstrahlung
von Licht nach vorne kann dann zum Beispiel über Reflexion oder Streuung an der der
lufttechnischen Einrichtung zugewandten Seite der Glas- oder Kunststoffplatte erfolgen,
so dass die Abstrahlung des Lichts nach vorne durch die der lufttechnischen Einrichtung
abgewandten Seite der Glas- oder Kunststoffplatte erfolgt.
[0059] Figur 7 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung 1 gemäß Figur 1 mit einem Endlosrollo 50 aus einer
semitransparenten Folie mit einer Vorderseite 47 und einer Rückseite 48, die beispielsweise
Abbildungen tragen. Zwischen der Vorderseite 47 und der Rückseite 48 des Endlosrollos
50 sind Beleuchtungskörper 46 angeordnet und lassen die Vorderseite 47 aufleuchten.
[0060] Figur 8 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung gemäß Figur 1 mit Dreieckslamellen 28 als multifunktionales
Element 15. Die Dreieckslamellen 28 lassen sich um ihre Achse 49 synchron in den Pfeilrichtungen
A drehen, so dass als Jalousiefläche 31 drei unterschiedliche Darstellungen als zusammengesetzte
Poster auftauchen.
[0061] Figur 9 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung 1 gemäß Figur 1 mit einem Projektionsschirm 25 als
flächiges Multifunktionselement 15. Mit Hilfe eines an der Innenraumdecke 51 fixierten
Projektors 24 können Lasergraphiken, Filme, Videos oder Spiele auf den Projektionsschirm
25 projiziert werden. Dieser Projektionsschirm 25 bedeckt als flächiges
[0062] Multifunktionselement 15 wiederum die gesamte Frontfläche 8 des Gehäuses 3 der lufttechnischen
Einrichtung 1.
[0063] Figur 10 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung 1 gemäß Figur 1 mit einem Hängemöbelstück 30 als Multifunktionselement
15, das die Frontfläche 8 des Gehäuses 3 vollständig bedeckt. In dieser Ausführungsform
gemäß Figur 10 ist als Hängemöbelstück 30 ein Regal auf der Frontfläche 8 des Gehäuses
3 fixiert.
[0064] Figur 11 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung 1 gemäß Figur 1 mit verschiebbaren Anschraubpositionen
38 zum Fixieren eines flächigen Multifunktionselementes. Dazu sind in die Frontfläche
8 des Gehäuses 3 horizontal ausgerichtete Langlöcher 52 und vertikal ausgerichtete
Langlöcher 53 eingearbeitet. In den Langlöchern 52 und 53 sind Schrauben 54 angeordnet.
Die Schrauben 54 sind in den Langlöchern 52 und 53 verschieblich angeordnet. Diese
Schrauben können Positionen von Befestigungsmuttern eines flächigen Multifunktionselementes
angepasst werden.
[0065] Figur 12 zeigt eine schematische perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht
der lufttechnischen Einrichtung 1 gemäß Figur 1 mit Anklipspositionen 37 oder Klemmpositionen
auf einer Frontfläche 8 des Gehäuses 3. Diese Anklips- oder Klemmpositionen 37 können
auch verschieblich in Langlöchern angeordnet sein, wie es bereits die Anschraubpositionen
in Figur 11 zeigen. In Figur 12 werden die Anklipspositionen 37 lediglich durch Kreuze
markiert. In diesen Positionen können auch Gewindelöcher angeordnet sein, um ein flächiges
Multifunktionselement mit der Frontfläche 8 des Gehäuses 3 zu verschrauben.
Bezugszeichenliste
[0066]
- 1
- Lufttechnische Einrichtung
- 2
- Innenraum
- 3
- Gehäuse
- 4
- Wand
- 5
- Lüftungsöffnung
- 6
- Gehäuserückseite
- 7
- Außenbereich
- 8
- Frontfläche
- 9
- Begrenzungsfläche
- 10
- Oberseite (des Gehäuses)
- 11
- Unterseite (des Gehäuses)
- 12
- Seitenfläche (des Gehäuses)
- 13
- Lufteinlassöffnung
- 14
- Luftauslassöffnung
- 15
- Multifunktionselement
- 16
- Platte
- 17
- überragender Bereich (oben)
- 18
- überragender Bereich (unten)
- 19
- Licht emittierendes Element
- 20
- Bilderrahmen
- 21
- Gemälde
- 22
- Flachbildschirm
- 23
- Bildwiedergabegerät
- 24
- Projektor
- 25
- Projektionsschirm
- 26
- Spiegelrahmen
- 27
- Spiegel
- 28
- Dreieckslamelle
- 29
- Regal
- 30
- Hängemöbelstück
- 31
- Jalousiefläche
- 35
- semitransparente Platte
- 37
- Anklipsposition
- 38
- Anschraubposition
- 39
- indirekte Beleuchtung
- 40
- Luftleitkanal
- 41
- Leuchtstoffröhre
- 42
- Leuchtstoffröhre
- 45
- Schaltfläche
- 46
- Beleuchtungskörper
- 47
- Vorderseite
- 48
- Rückseite
- 49
- Achse
- 50
- Endlosrollo
- 51
- Innenraumdecke
- 52
- Langloch
- 53
- Langloch
- 54
- Schrauben
1. Lufttechnische Einrichtung zur Anbringung im Bereich eines Innenraums (2) eines Gebäudes
mit
- einem Gehäuse (3),
- einer Außenluftöffnung (5), die auf einer Gehäuserückseite (6) angeordnet ist,
- wobei das Gehäuse (3) eine Frontfläche (8) aufweist, die von wenigstens einer Begrenzungsfläche
(9) umgeben ist, wobei wenigstens eine Innenluftöffnung (13, 14) auf der Begrenzungsfläche
bzw. auf den Begrenzungsflächen vorgesehen ist, und wobei im Bereich der Frontfläche
(8) ein zusätzliches Multifunktionselement (15) vorgesehen ist.
2. Lufttechnische Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das flächige Multifunktionselement (15) als Platte (16) ausgebildet ist, deren flächige
Erstreckung zumindest gleich derjenigen der Frontfläche (8) ist, und die die Frontfläche
(8) im wesentlichen bedeckt.
3. Lufttechnische nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platte (16) größer als die Frontfläche (8) ausgebildet ist und dass hinter den
die Frontfläche überragenden Bereichen (17, 18) der Platte (16) wenigstens ein Licht
emittierendes Element (19) angeordnet ist.
4. Lufttechnische nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
dass die Platte als Licht emittierende Fläche ausgebildet ist.
5. Lufttechnische Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Multifunktionselement (15) einen Bilderrahmen (20) zur Aufnahme wenigstens eines
Bilds oder eines Gemäldes (21) aufweist.
6. Lufttechnische Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Multifunktionselement (15) einen Flachbildschirm (22) aufweist.
7. Lufttechnische Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Multifunktionselement (15) einen Projektionsschirm (25) aufweist.
8. Lufttechnische Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Multifunktionselement (15) einen Spiegel (27) aufweist.
9. Lufttechnische Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Multifunktionselement (15) eine Anzeige einer Uhr aufweist.
10. Lufttechnische Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Multifunktionselement (15) eine wenigstens teilweise transparente Platte (35)
aufweist, die Beleuchtungskörper (46) abdeckt, wobei die Beleuchtungskörper (46) zwischen
der Frontfläche (8) und der semitransparenten Platte (35) angeordnet sind.
11. Lufttechnische Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Frontfläche (8) für ein Fixieren des Multifunktionselementes (15) eine Mehrzahl
von Anklipspositionen (37), Anschraubpositionen (38) oder Klemmpositionen aufweist.
12. Lufttechnische Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stromversorgung des Multifunktionselementes über Stromleitungen erfolgt, aus denen
auch die lufttechnische Einrichtung versorgt wird.
13. Lufttechnische Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Multifunktionselementes einen Informationsaustausch mit seiner Umgebung vornimmt,
und zwar über aus der Lufttechnischen Einrichtung austretende Signalleitungen.
14. Lufttechnische Einrichtung für einen Innenraum (2) eines Gebäudes mit
- einem Gehäuse (3),
einer Außenluftöffnung (5), die auf einer Gehäuserückseite (6) angeordnet ist,
wobei das Gehäuse (3) eine Frontfläche (8) aufweist, die von wenigstens einer Begrenzungsfläche
(9) umgeben ist, wobei wenigstens eine Innenluftöffnung (13, 14) auf der Begrenzungsfläche
bzw. auf den Begrenzungsflächen, und wobei die Frontfläche überstehende Bereichen
(17, 18) zum teilweisen Verdecken der Innenluftöffnung (13, 14) und zur Führung der
Luftströmung im Bereich der Innenluftöffnung (13, 14) aufweist.
15. Lufttechnische Einrichtung nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Überstand der überstehende Bereiche (17, 18) über die Begrenzungsflächen wenigstens
5mm beträgt
16. Lufttechnische Einrichtung für einen Innenraum (2) eines Gebäudes mit
einem Gehäuse (3),
einer Außenluftöffnung (5), die auf einer Gehäuserückseite (6) angeordnet ist,
wobei das Gehäuse (3) eine Frontfläche (8) aufweist, die von wenigstens einer Begrenzungsfläche
(9) umgeben ist, wobei wenigstens eine Innenluftöffnung (13, 14) auf der Begrenzungsfläche
bzw. auf den Begrenzungsflächen, und wobei die Frontfläche (8) mit wenigstens einem
zur Beleuchtung wenigstens eines Teilbereichs des Innenraumes (2) ausgebildeten, Licht
emittierenden Element (19) versehen ist.