(19)
(11) EP 2 433 549 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.05.2016  Patentblatt  2016/18

(21) Anmeldenummer: 11401655.3

(22) Anmeldetag:  16.11.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47L 15/50(2006.01)

(54)

Besteckschublade für eine Geschirrspülmaschine

Cutlery drawer for a dishwasher

Tiroir à couverts pour un lave-vaisselle


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 18.12.2008 DE 102008062761

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.03.2012  Patentblatt  2012/13

(62) Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ:
09401040.2 / 2201887

(73) Patentinhaber: Miele & Cie. KG
33332 Gütersloh (DE)

(72) Erfinder:
  • Graute,Bernhard
    33428 Marienfeld (DE)
  • Moch, Gregor
    33613 Bielefeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 901 770
DE-A1- 3 721 689
DE-A1- 19 935 312
US-A1- 2005 241 682
WO-A1-2008/035866
DE-A1- 4 309 915
DE-A1-102006 055 352
US-A1- 2008 156 362
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Besteckschublade für eine Geschirrspülmaschine, aufweisend einen in einem Spülbehälter ausziehbar gelagerten Rahmen und mehrere an dem Rahmen bewegbar angeordnete Einsätze, auf denen zu spülende Geschirrteile, insbesondere Besteck, ablegbar sind, wobei mindestens einer der Einsätze horizontal verschiebbar an dem Rahmen angeordnet ist.

    [0002] Eine Besteckschublade ist beispielsweise aus der DE 3721689 A1 bekannt. Die Besteckschublade besteht aus einem flachen, korbähnlichen Rahmen in den Grundabmessungen eines Geschirrkorbes und ist herausziehbar in dem Spülbehälter der Geschirrspülmaschine gehaltert.

    [0003] Nachteilig an einer solchen Besteckschublade ist, dass in dem unmittelbar darunter angeordneten Geschirrkorb nur ein begrenzter Raum für in diesem Korb abzustellendes Geschirr zur Verfügung steht. Ein Abstellen von beispielsweise größeren Gläsern in diesem Korb ist aufgrund mangelnden Platzangebotes in der Höhe nicht möglich.

    [0004] Als Lösung für dieses Problem wurden bereits Besteckschubladen vorgeschlagen, welche aus mehreren Segmenten bestehen, die herausnehmbar in einem Rahmen angeordnet sind. Nachteil bei dieser Lösung ist allerdings, dass durch das Herausnehmen einzelner Segmente weniger Platz für zu spülendes Besteck vorhanden ist. Außerdem wird hierdurch die Handhabung erschwert, herausgenommene Segmente können auch verloren gehen.

    [0005] Aus der DE 43 09 915 A1, der DE 199 35 312 A1 und der US 2005/0241682 A1 sind Besteckschubladen bekannt, welche jeweils in Auszugsrichtung verschiebbare Einsätze beinhalten.

    [0006] In der WO 2008/035866 A1 ist eine Besteckschublade offenbart, bei der zwei Einsätze höhenverstellbar angeordnet sind. Die Mittel, die die Höhenverstellung ermöglichen, bedingen, dass die Einsätze auch in horizontaler Auszugsrichtung der Besteckschublade horizontal bewegt werden müssen.

    [0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Besteckschublade derart weiterzuentwickeln, dass ein Einstellen größeren Geschirrs in den unmittelbar unter der Besteckschublade angeordneten Geschirrkorb ermöglicht ist, ohne den für den für Bestecke zur Verfügung stehenden Platz einzuschränken oder die Handhabung zu erschweren.

    [0008] Diese Aufgabe wird durch eine Besteckschublade mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0009] Erfindungsgemäß weist die Besteckschublade einen im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine ausziehbar gelagerten Rahmen und mehrere an dem Rahmen bewegbar angeordnete Einsätze auf, auf denen zu spülende Geschirrteile, insbesondere Besteck, ablegbar sind, wobei zwei Einsätze horizontal verschiebbar an dem Rahmen angeordnet ist und mindestens einer der Einsätze der Besteckschublade vertikal verschiebbar an dem Rahmen angeordnet ist. Durch das horizontale Verschieben eines Einsatzes wird für den darunterliegenden Geschirrkorb ein zusätzlicher Höhengewinn geschaffen, um beispielsweise größere Gläser in diesen Geschirrkorb einstellen zu können. Der verschiebbare Einsatz verbleibt in der Geschirrspülmaschine und kann außerdem beladen werden, so dass für Bestecke oder Kleingeschirr wie Tassen, Eierbecher usw. der gleiche Platz zur Verfügung steht wie im unverschobenen Zustand des Einsatzes. Durch den vertikal verschiebbaren Einsatz kann auch Platz für große Geschirrteile im Zentrum des darunterliegenden Geschirrkorbs geschaffen werden.

    [0010] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der horizontal verschiebbare Einsatz quer zur Auszugsrichtung der Besteckschublade verschiebbar an dem Rahmen angeordnet. Hierdurch wird Raum für eine in dem darunterliegenden Geschirrkorb angeordnete Tassenablage geschaffen. Um ausreichend Möglichkeit zum Verschieben der Einsätze zu bieten, sollte die Breite eines horizontal verschiebbaren Einsatzes zwischen 30 Prozent und 45 Prozent, vorzugsweise 40 Prozent der Rahmenbreite betragen. Dadurch können nach dem Verschieben des horizontal verschiebbaren Einsatzes auch größere Geschirrteile wie Teller, hohe Töpfe oder dergleichen in den Geschirrkorb unterhalb der Besteckschublade positioniert werden.

    [0011] Wenn ein vertikal verschiebbarer Einsatz zwischen zwei horizontal verschiebbaren Einsätzen angeordnet ist, ergibt sich eine optimale Raumaufteilung mit vielen Variationsmöglichkeiten. Mit einer solchen Kombination ist eine optimale Raumnutzung des Spülbehälters der Geschirrspülmaschine ermöglicht.

    [0012] Eine einfache Möglichkeit zur Verschiebung der Einsätze wird dadurch geschaffen, dass diese an einer Frontseite und einer der Frontseite gegenüberliegenden Rückseite jeweils durch mindestens einen Aufhänger an einem quer zur Auszugsrichtung (X) stehenden Rahmenteil gehalten sind. Außerdem kann der Rahmen mindestens eine Auflage zur Abstützung mindestens eines der Einsätze besitzen.

    [0013] Zur Realisierung einer einfachen Vertikalverschiebung des entsprechenden Einsatzes weisen die Aufhänger des vertikal verschiebbaren Einsatzes einen hakenförmigen Abschnitt zum

    [0014] Rahmenteil gehalten sind. Außerdem kann der Rahmen mindestens eine Auflage zur Abstützung mindestens eines der Einsätze besitzen.

    [0015] Zur Realisierung einer einfachen Vertikalverschiebung des entsprechenden Einsatzes weisen die Aufhänger des vertikal verschiebbaren Einsatzes einen hakenförmigen Abschnitt zum Einhaken an den quer zur Besteckschubladenauszugsrichtung stehenden Rahmenteilen und einen Führungsabschnitt mit mindestens einem Führungsbolzen auf, der in jeweilige Führungsnuten in einer Frontplatte und einer Rückplatte des vertikal verschiebbaren Einsatzes einsteckbar ist. Die Handhabung wird dadurch vereinfacht, dass die Führungsnuten derart ausgebildet sind, dass ein horizontales Verschieben der Aufhänger des vertikal verschiebbaren Einsatzes ein vertikales Anheben oder Absenken des Einsatzes hervorruft. Hierzu können die Führungsnuten in zweckmäßiger Weise einen schräg verlaufenden, lang gestreckten Mittelbereich und zwei kurze, abgewinkelte Endbereiche besitzen.

    [0016] Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform sind die Aufhänger des vertikal verschiebbaren Einsatzes an den quer zur Besteckschubladenauszugsrichtung stehenden Rahmenteilen unabhängig voneinander verschiebbar. Dadurch lässt sich die Auflageebene dieses Einsatzes geneigt einstellen, so dass dadurch ein optimaler Platz für beispielsweise Soßenlöffel oder andere Besteckteile mit schmalem Stiel und großvolumigem Kopfteil geschaffen ist.

    [0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
    Figuren 1 bis 3
    eine schematische Frontansicht auf einen geöffneten Spülbehälter einer Geschirrspülmaschine mit einer Besteckschublade und zwei Geschirrkörben,
    Figur 4
    eine perspektivische Ansicht der Besteckschublade,
    Figuren 5 bis 8
    den Rahmen und die Einsätze der Besteckschublade als Einzelheit,
    Figur 9
    eine Detailansicht eines an dem Rahmen angeordneten Aufhängers eines vertikal verschiebbaren Einsatzes,
    Figur 10
    eine Detailansicht einer Führungsplatte eines vertikal verschiebbaren Einsatzes,
    Figuren 11 bis 13
    perspektivische Ansichten der Besteckschublade mit den Einsätzen in unterschiedlichen Positionen.


    [0018] Die Figuren 1 bis 3 zeigen den Spülbehälter 1 einer ansonsten nicht näher dargestellten Geschirrspülmaschine zum Reinigen, Spülen und Trocknen von Geschirr und Besteck. Dieser ist mit zwei herausziehbaren Geschirrkörben 2 und 3 sowie einer ebenfalls herausziehbaren Besteckschublade 4 bestückt. Den Körben 2 und 3 und der Besteckschublade 4 sind in dem Spülbehälter 1 in bekannter Weise ebenfalls nicht dargestellte Sprühvorrichtungen zugeordnet. Die Besteckschublade 4 ist in dem Spülbehälter 1 über dem oberen Geschirrkorb 3, dem sogenannten Oberkorb angeordnet. Wie in den Figuren 1 bis 3 gezeigt, besitzt die Besteckschublade 4 bezüglich ihrer Flächenausdehnung in etwa die gleiche Abmessung wie die darunter befindlichen Geschirrkörbe 2 und 3, ist jedoch flacher aufgebaut als diese.

    [0019] Der Aufbau der Besteckschublade 4 ist in den Figuren 4 bis 10 gezeigt. Sie besitzt einen Rahmen 5 (siehe Figur 5) aus kunststoffbeschichtetem Metalldraht, dessen Grundabmessungen denen eines darunterliegenden Geschirrkorbes 2 oder 3 entsprechen. Der Rahmen 5 besteht aus zwei Querstreben 51 und 52 und zwei fachwerkartigen Längsstreben 53 und 54. Die Längsstreben 53 und 54 dienen zur Befestigung von Laufrollen (nicht dargestellt), mittels derer die Besteckschublade 4 auf seitlichen Auszugsführungen (ebenfalls nicht dargestellt) in dem Spülbehälter 1 ausziehbar gehalten ist. Die Auszugsrichtung ist in der Figur 4 durch den mit X bezeichneten Doppelpfeil symbolisiert.

    [0020] Zur Ablage von Besteck sind in dem Rahmen 5 zwei flache seitliche Einsätze 10 und 20 (siehe Figuren 6 und 7) vorgesehen. Sie sind als Siebeinsätze aus Kunststoff mit eingespritzten Drähten 40 ausgebildet und mit Haltestegen 11 für die vereinzelte Ablage von Besteckteilen ausgestattet. Diese Einsätze 10 und 20 sind an ihren äußeren Enden mittels zwei Haken 12 an der vorderen und hinteren Querstrebe 51 und 52 des Rahmens eingehängt. Die inneren Enden der Einsätze 10 und 20 sind jeweils auf einem vorderen 55 und einem hinteren Bügel 56 des Rahmens 5 aufgelegt. Die Bügel 55 und 56 sind an den Querstreben 51 und 52 befestigt. Durch die vorbeschriebene Halterung mittels Haken 12 und Auflagebügel 55 bzw. 56 sind die beiden seitlichen Einsätze 10 und 20 horizontal verschiebbar an dem Rahmen 5 angeordnet. Hierauf wird unter Bezug auf die Figuren 1 bis 3 und 11 bis 13 später eingegangen.

    [0021] Zwischen den beiden seitlichen Einsätzen 10 und 20 ist ein Mitteleinsatz 30 (siehe Figur 8) angeordnet. Er ist ebenso wie die seitlichen Einsätze 10 und 20 als Siebeinsatz mit eingespritzten Drähten 40 ausgebildet, besitzt jedoch eine trapezförmige Vertiefung 31, welche die Aufnahme größerer Besteckteile (Schöpflöffel etc.) ermöglicht. Die Befestigung des Mitteleinsatzes 30 am Rahmen 5 erfolgt mit Hilfe von zwei Aufhängern 57 und 58, welche zwischen den Enden der Auflagebügel 56 schiebbeweglich an den Querstreben 51 und 52 eingehängt sind, siehe Figur 9. Die Aufhänger 57 und 58 sind mit jeweils zwei nach außen gerichteten Führungsbolzen 59 ausgestattet, die wiederum in Führungsnuten 34 an einer Frontplatte 32 und einer Rückplatte 33 des Mitteleinsatzes 30 eingreifen, siehe Figur 10. In der Figur 10 ist erkennbar, dass die Führungsnuten 34 einen schräg verlaufenden, lang gestreckten Mittelbereich 341 und zwei kurze, annähernd waagerechte Endbereiche 342 und 343 aufweisen. Um einen Verbleib der Führungsbolzen 59 in dem jeweiligen Endbereich zu gewährleisten, sind die unteren Endbereiche 342 leicht ansteigend ausgebildet und die oberen Endbereiche 343 weisen Vertiefungen 344 auf. Durch die vorbeschriebene Gestaltung der Führungsnuten 34 und ihr Zusammenwirken mit den Führungsbolzen 59 wird erreicht, dass ein horizontales Verschieben der Aufhänger 57 und/oder 58 ein vertikales Anheben oder Absenken, d. h. eine vertikale Verschiebung des Mitteleinsatzes 30 hervorruft. Durch Verschieben eines Aufhängers 57 und/oder 58 nach links (Figur 4) gelangen die Führungsbolzen 59 in die unteren Endbereiche 342, d. h., die jeweilige Platte 33 und/oder 34 des Mitteleinsatzes 30 wird angehoben. Wird ein Aufhänger 57 und/oder 58 nach rechts geschoben (Figur 11), gelangen die Führungsbolzen 59 in den oberen Endbereich 343 und der Mitteleinsatz 30 wird abgesenkt. Es besteht auch die in den Zeichnungen nicht dargestellte Möglichkeit, den Mitteleinsatz 30 nur im vorderen oder nur im hinteren Bereich vertikal zu verschieben. Dadurch ist eine in Ausziehrichtung der Besteckschublade 4 geneigte Stellung des Mitteleinsatzes 30 erreichbar, womit beispielsweise ein geeigneter Platz zur Unterbringung eines Schöpflöffels oder dergleichen geschaffen ist.

    [0022] In den Figuren 1 bis 3 und in den Figuren 11 bis 13 sind verschiedenen Stellungen der Einsätze 10, 20 und 30 gezeigt. Die Figuren 1 und 11 zeigen eine Besteckschublade 4, bei der der Mitteleinsatz 30 vertikal nach unten abgesenkt ist. Der dadurch bereitgestellte Raum eignet sich auch, um Kleingeschirr wie Tassen oder Eierbecher einstellen zu können. In Figur 2 ist der Mitteleinsatz 30 angehoben. Hierdurch können im Oberkorb 3 große Geschirrteile wie beispielsweise der dargestellte Teller 100 abgestellt werden. Die Figuren 3 und 12 zeigen eine Variante, bei der der linke seitliche Einsatz 20 zur Mitte hin über den Mitteleinsatz 30 geschoben ist. Die beiden seitlichen Einsätze 10 und 20 liegen dabei in direktem Kontakt aneinander. Auf diese Weise wird im linken Bereich des Oberkorbs 3 der Einstellraum erhöht und damit beispielsweise die Reinigung von hohen Sekt- oder Weingläsern ermöglicht. In Figur 13 ist der rechte seitliche Einsatz 10 über den Mitteleinsatz 30 verschoben.

    [0023] Um ausreichend Platz im Oberkorb 3 zu bieten, muss der durch die Verschiebung freigegebene Raum ca. 20% der Gesamtstellfläche des Oberkorbs 3 betragen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Breite der horizontal verschiebbaren Einsätze jeweils ca. 40 Prozent der Rahmenbreite b (siehe Figur 5) beträgt.

    [0024] Damit der Mitteleinsatz 30 nicht herausgenommen werden muss, um ein Verschieben der seitlichen Einsätze 10 und 20 zu ermöglichen, sind seine beiden Seitenränder 35 und 36 auch in der angehobenen Stellung (Figuren 1 und 4) unter den Auflagebügeln 55 und 56 angeordnet.


    Ansprüche

    1. Besteckschublade (4) für eine Geschirrspülmaschine, aufweisend einen in einem Spülbehälter (1) ausziehbar gelagerten Rahmen (5) und mehrere an dem Rahmen (5) bewegbar angeordnete Einsätze (10, 20, 30), auf denen zu spülende Geschirrteile, insbesondere Besteck, ablegbar sind, wobei mindestens einer der Einsätze (10, 20) horizontal verschiebbar und mindestens ein weiterer Einsatz (30) vertikal verschiebbar an dem Rahmen (5) angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zwei Einsätze (10, 20) horizontal verschiebbar an dem Rahmen (5) angeordnet sind, zwischen denen der vertikal verschiebbare Einsatz (30) angeordnet ist, wobei mindestens ein auf dem Rahmen (5) horizontal verschiebbarer Einsatz (10, 20) unter oder über den vertikal verschiebbaren Einsatz (30) verschiebbar angeordnet ist.
     
    2. Besteckschublade (4) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der horizontal verschiebbare Einsatz (10, 20) quer zur Auszugsrichtung (X) der Besteckschublade (4) verschiebbar an dem Rahmen (5) angeordnet ist.
     
    3. Besteckschublade (4) nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Breite eines horizontal verschiebbaren Einsatzes (10, 20) zwischen 30 Prozent und 45 Prozent der Rahmenbreite beträgt.
     
    4. Besteckschublade (4) nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Breite eines horizontal verschiebbaren Einsatzes (10, 20) ca. 40 Prozent der Rahmenbreite beträgt.
     
    5. Besteckschublade (4) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Einsätze (10, 20, 30) an einer Frontseite und einer der Frontseite gegenüberliegenden Rückseite jeweils durch mindestens einen Aufhänger (12, 57, 58) an einem quer zur Auszugsrichtung (X) stehenden Rahmenteil (51, 52) gehalten sind.
     
    6. Besteckschublade (4) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Rahmen (5) mindestens eine Auflage (55, 56) zur Abstützung mindestens eines der Einsätze (10, 20) besitzt.
     
    7. Besteckschublade (4) nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Aufhänger (57, 58) des vertikal verschiebbaren Einsatzes (30) einen hakenförmigen Abschnitt zum Einhaken an den quer zur Besteckschubladenauszugsrichtung (X) stehenden Rahmenteilen (51, 52) und einen Führungsabschnitt mit mindestens einem Führungsbolzen (59) aufweisen, der in jeweilige Führungsnuten (34) in einer Frontplatte (32) und einer Rückplatte (33) des vertikal verschiebbaren Einsatzes (30) einsteckbar ist.
     
    8. Besteckschublade (4) nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Führungsnuten (34) derart ausgebildet sind, dass ein horizontales Verschieben der Aufhänger (57, 58) ein vertikales Anheben oder Absenken des Einsatzes (30) hervorruft.
     
    9. Besteckschublade (4) nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Führungsnuten (34) einen schräg verlaufenden, lang gestreckten Mittelbereich (341) und zwei kurze, abgewinkelte Endbereiche (342, 343) besitzen.
     
    10. Besteckschublade (4) nach mindestens einem der Anspruch 7 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Aufhänger (57, 58) des vertikal verschiebbaren Einsatzes (30) an den quer zur Besteckschubladenauszugsrichtung (X) stehenden Rahmenteilen (51, 52) unabhänigig voneinander verschiebbar sind.
     


    Claims

    1. Cutlery drawer (4) for a dishwasher, comprising a frame (5) which is mounted in a washing container (1) so as to be able to be pulled out, and a plurality of inserts (10, 20, 30) which are movably arranged on the frame (5) and on which tableware, in particular cutlery, to be washed can be placed, at least one of the inserts (10, 20) being arranged on the frame (5) so as to be horizontally displaceable and at least one further insert (30) being arranged on said frame so as to be vertically displaceable,
    characterised in that
    two inserts (10, 20) are arranged on the frame (5) so as to be horizontally displaceable and the vertically displaceable insert (30) is arranged between said two inserts, at least one insert (10, 20) that is horizontally displaceable on the frame (5) being arranged to be displaceable below or above the vertically displaceable insert (30).
     
    2. Cutlery drawer (4) according to claim 1, characterised in that the horizontally displaceable insert (10, 20) is arranged on the frame (5) so as to be displaceable transversely to the pull-out direction (X) of the cutlery drawer (4).
     
    3. Cutlery drawer (4) according to at least one of the preceding claims, characterised in that the width of a horizontally displaceable insert (10, 20) is between 30 % and 45 % of the frame width.
     
    4. Cutlery drawer (4) according to claim 3, characterised in that the width of a horizontally displaceable insert (10, 20) is approximately 40 % of the frame width.
     
    5. Cutlery drawer (4) according to any of the preceding claims, characterised in that the inserts (10, 20, 30) are each retained on a frame part (51, 52), which is transverse to the pull-out direction (X), by at least one hanger (12, 57, 58) at a front side and a rear side opposite the front side.
     
    6. Cutlery drawer (4) according to any of the preceding claims, characterised in that the frame (5) has at least one support (55, 56) for supporting at least one of the inserts (10, 20).
     
    7. Cutlery drawer (4) according to at least one of the preceding claims, characterised in that the hangers (57, 58) of the vertically displaceable insert (30) have a hook-shaped portion for hooking to the frame parts (51, 52), which are transverse to the cutlery drawer pull-out direction (X), and a guide portion having at least one guide pin (59) that can be inserted into respective guide grooves (34) in a front plate (32) and in a rear plate (33) of the vertically displaceable insert (30).
     
    8. Cutlery drawer (4) according to claim 7, characterised in that the guide grooves (34) are designed such that a horizontal displacement of the hangers (57, 58) causes the insert (30) to be vertically raised or lowered.
     
    9. Cutlery drawer (4) according to claim 8, characterised in that the guide grooves (34) have an obliquely extending, elongate central region (341) and two short, angular end regions (342, 343).
     
    10. Cutlery drawer (4) according to at least one of claims 7 to 9, characterised in that the hangers (57, 58) of the vertically displaceable insert (30) are independently displaceable on the frame parts (51, 52), which are transverse to the cutlery drawer pull-out direction (X).
     


    Revendications

    1. Tiroir à couverts (4) pour un lave-vaisselle, présentant un cadre (5) supporté de façon extractible dans une cuve de lavage (1) et plusieurs inserts (10, 20, 30) disposés de façon mobile sur le cadre (5) sur lesquels peuvent être posées des pièces de vaisselle à laver, en particulier des couverts, dans lequel au moins un des inserts (10, 20) est disposé sur le cadre (5) de façon à pouvoir coulisser horizontalement et au moins un autre insert (30) est disposé sur le cadre de façon à pouvoir coulisser verticalement,
    caractérisé en ce que
    deux inserts (10, 20) sont disposés de façon à pouvoir coulisser horizontalement sur le cadre (5), entre lesquels est disposé l'insert (30) pouvant coulisser verticalement, dans lequel au moins un insert (10, 20) pouvant coulisser horizontalement sur le cadre (5) est disposé de façon à pouvoir coulisser au-dessous ou au-dessus de l'insert (30) pouvant coulisser verticalement.
     
    2. Tiroir à couverts (4) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'insert (10, 20) pouvant coulisser horizontalement est disposé sur le cadre (5) de façon à pouvoir coulisser transversalement à la direction d'extraction (X) du tiroir à couverts (4).
     
    3. Tiroir à couverts (4) selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la largeur d'un insert (10, 20) pouvant coulisser horizontalement représente entre 30 pour cent et 45 pour cent de la largeur du cadre.
     
    4. Tiroir à couverts (4) selon la revendication 3, caractérisé en ce que la largeur d'un insert (10, 20) pouvant coulisser horizontalement représente environ 40 pour cent de la largeur du cadre.
     
    5. Tiroir à couverts (4) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les inserts (10, 20, 30) sont retenus sur un côté avant et un côté arrière opposé au côté avant respectivement par au moins un élément de suspension (12, 57, 58) sur une partie de cadre (51, 52) placée transversalement à la direction d'extraction (X).
     
    6. Tiroir à couverts (4) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cadre (5) possède au moins un support (55, 56) pour supporter au moins un des inserts (10, 20).
     
    7. Tiroir à couverts (4) selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de suspension (57, 58) de l'insert (30) pouvant coulisser verticalement présentent un tronçon en forme de crochet pour l'accrochage sur les parties de cadre (51, 52) placées transversalement à la direction d'extraction (X) du tiroir à couverts et un tronçon de guidage avec au moins un boulon de guidage (59) qui peut être enfiché dans des rainures de guidage (34) respectives dans une plaque avant (32) et une plaque arrière (33) de l'insert (30) pouvant coulisser verticalement.
     
    8. Tiroir à couverts (4) selon la revendication 7, caractérisé en ce que les rainures de guidage (34) sont constituées de telle sorte qu'un coulissement horizontal des éléments de suspension (57, 58) provoque un soulèvement ou abaissement vertical de l'insert (30).
     
    9. Tiroir à couverts (4) selon la revendication 8, caractérisé en ce que les rainures de guidage (34) possèdent une zone centrale (341) placée obliquement et étirée en longueur et deux zones d'extrémité (342, 343) courtes coudées.
     
    10. Tiroir à couverts (4) selon au moins une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que les éléments de suspension (57, 58) de l'insert (30) pouvant coulisser verticalement peuvent coulisser indépendamment l'un de l'autre sur les parties de cadre (51, 52) placées transversalement à la direction d'extraction (X) du tiroir à couverts.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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