[0001] Die Erfindung betrifft ein Türband in Form eines Einbohrbandes zum um eine Schwenkachse
schwenkbaren Lagern eines Türflügels an einem Rahmen oder dergleichen. Weiter betrifft
die Erfindung eine Tür mit einem Türflügel und einem Türrahmen und wenigstens einem
solchen Türband.
[0002] Türbänder werden dazu verwendet, um einen Türflügel mit einem Rahmen zu verbinden
und ein Verschwenken des Türflügels innerhalb des Rahmens zu ermöglichen. Eine Art
solcher Türbänder sind die sogenannten Einbohrbänder.
[0003] Ein höhenverstellbares Einbohrband ist aus der
EP 1 452 679 A2 bekannt. Das Einbohrband weist drei Einbohrelemente auf, wobei zwei der Einbohrelemente
als Rahmenteile und ein zwischen den beiden Rahmenteilen angeordnetes Einbohrelement
als Flügelteil verwendet wird. Darüber hinaus können die beiden Rahmenteile auch als
Flügelteile eingesetzt werden und das dazwischen angeordnete Flügelteil als Rahmenteil.
Die Einbohrelemente umfassen jeweils einen Lagerabschnitt und einen Tragzapfenabschnitt.
Das Einbohrband umfasst zudem eine Verstelleinrichtung mit einem Stift, dessen freies
Ende mit einem Außensechskant versehen ist, und eine Gewindehülse. Die Gewindehülse
ist mit einem Außengewinde und mit einem Innensechskant versehen und in ein Innengewinde
des Lagerabschnitts des unteren Flügelteils eingeschraubt. Zur Verbindung der Einbohrelemente
wird der Stift in die Lagerabschnitte und in die im unteren Flügelteil eingeschraubte
Gewindehülse eingeschoben. Dabei greifen die beiden Sechskant ineinander, so dass
ein Formschluss zwischen dem Stift und der Gewindehülse erzeugt wird. Hierbei stützt
sich das Flügelteil an der Oberseite der Gewindehülse ab.
[0004] Zur Höheneinstellung des Einbohrbandes wird der Stift verdreht, wobei sich die Gewindehülse
aufgrund des Formschlusses der beiden Sechskant je nach Drehrichtung des Stiftes nach
oben oder nach unten bewegt. Da sich der Lagerabschnitt des Flügelteils an der Gewindehülse
abstützt, wird das Flügelteil ebenfalls nach oben oder nach unten bewegt. Nach Einstellung
der gewünschten Höhe wird der Stift vollständig in den Lagerabschnitt des oberen Rahmenteils
eingeführt, so dass an dem Stift ausgebildete Vorsprünge in eine Bohrung des Lagerabschnitts
des oberen Rahmenteils eingreifen. Hierdurch wird der Stift festgelegt, so dass keine
axialen oder radialen Einstellungen mehr möglich sind.
[0005] Ferner geht aus
EP 2 169 163 A1 ein Türband in Form eines Aufschraubbandes hervor, das ein äußeres Türbandteil und
ein inneres Türbandteil aufweist. Das äußere Türbandteil umfasst zwei Lagerabschnitte,
zwischen denen ein Lagerabschnitt des inneren Türbandteils angeordnet ist. Der Lagerabschnitt
des inneren Türbandteils ist mit einem Innengewinde versehen, welches mit einem Außengewinde
eines rohrförmigen Teils zusammenwirkt. Zwischen den zylindrischen Lagerabschnitten
und dem rohrförmigen Teil sind zylindrische Gleithülsen angeordnet. Zur Verbindung
der beiden Türbandteile wird von unten in die Lagerabschnitte bzw. in das rohrförmige
Teil ein Antriebsteil in Form eines Stiftes eingeschoben. Der Stift weist mittig einen
konturierten Bereich auf, der mit einem ähnlich oder gleich ausgebildeten Abschnitt
des rohrförmigen Teils zusammenwirkt.
[0006] Zur Höheneinstellung des Türbandes wird das Antriebsteil verdreht, wobei sich gleichzeitig
das rohrförmige Teil mitdreht. Dabei wirkt dessen Außengewinde derart mit dem Innengewinde
des zylindrischen Lagerabschnitts des inneren Türbandteils zusammen, so dass dieses
in axialer Richtung verstellt wird. Dadurch wird das äußere Türbandteil relativ zum
inneren Türbandteil verstellt.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, ein höhenverstellbares Einbohrband zu schaffen, welches trotz
einfacher Montage zwischen Türflügel und Rahmen und einfacher Höhenverstellbarkeit
in Vertikalrichtung eine festere und einbruchsichere Befestigung von Türflügel und
Rahmen zu ermöglichen.
[0008] Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß ein Türband mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie eine Tür gemäß Anspruch 10 vorgeschlagen.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen des Türbandes sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die Erfindung schafft ein Türband in Form eines Einbohrbandes zum um eine Schwenkachse
schwenkbaren Lagern eines Türflügels an einem Rahmen oder dergleichen. Das Türband
weist wenigstens zwei Rahmenteile und wenigstens zwei Flügelteile auf, die je einen
Lagerabschnitt und einen Tragzapfenabschnitt umfassen, der an dem Rahmen oder dem
Türflügel befestigbar ist. Des Weiteren weist das Türband eine Verstelleinrichtung
zum relativen axialen Verstellen der Flügelteile in Richtung der Schwenkachse auf,
wobei die Verstelleinrichtung einen Drehstift, der die Schwenkachse des Türbandes
festlegt, und wenigstens zwei mit einem ersten Gewinde versehene Drehelemente aufweist.
Wenigstens die zwei Lagerabschnitte der Rahmenteile oder die der Flügelteile sind
mit einem zweiten Gewinde versehen, wobei das erste Gewinde jeweils in Gewindeeingriff
mit wenigstens einem der zweiten Gewinde steht. Der Drehstift erstreckt sich in die
Lagerabschnitte hinein und steht formschlüssig mit dem Drehelement in Eingriff, so
dass durch Drehen des Drehstiftes über den Gewindeeingriff die Flügelteile in Richtung
der Schwenkachse verschoben werden.
[0011] Durch Einführen eines Zentralstiftes in die Lagerabschnitte der Flügelteile und der
Rahmenteile erfolgt eine einfache Montage eines Türflügels an einem Rahmen. Durch
bloßes Drehen des Drehstiftes wird der Türflügel vertikal in Richtung der Schwenkachse
relativ zu dem Rahmen verstellt, so dass eine einfache Anpassung des Türflügels an
den Rahmen möglich ist. Das erfindungsgemäße Türband weist eine hohe Tragfähigkeit
auf. Vorzugsweise wird durch die Anordnung der Rahmen- und Flügelteile zueinander
eine vorteilhafte Lastenverteilung gewährleistet. Das Türband ist besonders kostengünstig
in der Herstellung, wenn die einzelnen Bestandteile des Türbandes preisgünstige Standardbauteile
sind. Vorzugsweise ermöglicht das Türband eine zweibeziehungsweise dreiachsige Verstellmöglichkeit
und ist zudem für eine rechts/links verwendbare Innen- oder Außentür einsetzbar.
[0012] Das erfindungsgemäße Türband weist im Vergleich zu dem aus dem Stand der Technik
bekannten Türband eine größere Anzahl an Tragzapfen auf, so dass sich das erfindungsgemäße
Türband fester an einem Rahmen und einem Türflügel befestigen lässt und dementsprechend
eine höhere Einbruchsicherheit bietet.
[0013] Vorteilhaft sind die Lagerabschnitte der Rahmenteile mit dem zweiten Gewinde versehen.
Hierdurch stützen sich die Flügelteile und insbesondere deren Lagerabschnitte an den
Drehelementen ab. Dadurch wird ein vorteilhafter Kraftfluss gewährleistet, so dass,
insbesondere bei hohen Türblattgewichten, das Biegemoment, welches von den beiden
Flügelteilen auf den Drehstift wirkt, vorteilhaft aufgenommen wird. Demgemäß wird
eine einfache und leichtgängige Höhenverstellbarkeit gewährleistet.
[0014] Gemäß eines weiteren Aspekts der Erfindung sind die Rahmenteile zwischen den Flügelteilen
angeordnet. Hierdurch wird ein vorteilhafter Kraftfluss und eine vorteilhafte Lastenverteilung
ermöglicht.
[0015] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist zwischen den Rahmenteilen eine Abstandshülse
angeordnet. Die Abstandshülse sorgt für einen Abstand zwischen den beiden Rahmenteilen,
so dass die auf die Flügelteile einwirkende Kraft vorteilhaft auf den Rahmen übertragen
werden kann. Zudem gewährleistet eine Beabstandung der beiden Rahmenteile einen verbesserten
Halt in dem Rahmen.
[0016] Vorteilhafterweise sind zwischen den Lagerabschnitten der Flügelteile und dem Drehstift
Lagermittel eingebracht. Ferner sind vorteilhaft zwischen der Abstandshülse und dem
Drehstift Lagermittel eingebracht. Die Lagermittel ermöglichen eine leichtgängige
Funktionsweise des Türbandes, insbesondere eine leichtgängige Verdrehbarkeit der Flügelteile
um den Drehstift.
[0017] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Drehstift
einen ersten Lagerabschnitt, einen zweiten Lagerabschnitt, einen Eingriffsabschnitt
und einen an dem ersten Lagerabschnitt angeordneten Rückhalteabschnitt auf. Aufgrund
der unterschiedlich ausgestalteten Abschnitte des Drehstiftes wird eine einfache Montage
sowie eine einfache Höhenverstellbarkeit ermöglicht.
[0018] Weiterhin vorteilhaft weist der Drehstift im Bereich des zweiten Lagerabschnitts
eine Sicherungselementeingriffseinrichtung zum Eingriff eines Sicherungselements auf.
Das Sicherungselement stellt sicher, dass der Drehstift seine Position beibehält und
nicht herausfallen kann.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist der Drehstift eine Werkzeugeingriffseinrichtung
zum Eingriff eines Werkzeugs auf über das der Drehstift verdrehbar ist. Die Werkzeugeingriffseinrichtung
kann vorteilhaft als Innensechskant, oder als Außensechskant ausgebildet sein. Mittels
der Werkzeugeingriffseinrichtung erfolgt eine einfache Einstellung der vertikalen
Höhe des Türflügels relativ zu dem Rahmen.
[0020] Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Tür mit einem Türflügel und einem Türrahmen
und wenigstens einem solchen Türband. Die Tür zeichnet sich durch das erfindungsgemäße
Türband aus, so dass eine einfache vertikale Höhenverstellung des Türflügels innerhalb
des Türrahmens ermöglicht wird.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht auf ein Türband;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf das Türband;
- Fig. 3
- einen Ausschnitt eines Vertikalschnitts entlang der in Fig. 2 gezeigten Linie B-B;
- Fig. 4
- einen Vertikalschnitt des Türbandes entlang der Linie A-A von Fig. 3 und
- Fig. 5
- eine perspektivische Explosionsdarstellung des Türbandes.
[0022] Im Folgenden wird anhand der Darstellungen in den Fig. 1 bis 5 ein Türband 10 näher
erläutert.
[0023] Das Türband 10 weist mehrere Flügelteile 12, mehrere Rahmenteile 14, eine Verstelleinrichtung
20, eine zwischen den beiden Rahmenteilen 14 angeordnete Abstandshülse 13 und Lagermittel
44 auf.
[0024] Bei der hier dargestellten Ausführung sind zwei Flügelteile 12 und zwei Rahmenteile
14 vorgesehen.
[0025] Die Flügelteile 12 haben jeweils einen Tragzapfenabschnitt 18, der mit einem Außengewinde
zum Eindrehen in ein Bohrloch eines nicht näher gezeigten Türflügels versehen ist.
Ferner weisen die Flügelteile 12 jeweils einen Lagerabschnitt 16, der näherungsweise
eine hohlzylindrische Grundform hat, auf. Des Weiteren ist in den Lagerabschnitt 16
eine Feststelleinrichtung 17 eingebracht. Die Feststelleinrichtung 17 weist eine Madenschraube
21 auf, die in eine in dem Lagerabschnitt 16 eingebrachte Öffnung 19 eingeschraubt
wird.
[0026] Die Rahmenteile 14 weisen ebenfalls jeweils einen Tragzapfenabschnitt 18 urid einen
näherungsweise hohlzylindrisch ausgebildeten Lagerabschnitt 16 auf. Die Rahmenteile
14 werden über ein Gewinde der Tragzapfenabschnitte 18 in eine Bohrung eines nicht
dargestellten Rahmens, wie beispielsweise einer Zarge, eingeschraubt. Die Lagerabschnitte
16 der Rahmenteile 14 sind mit einem Innengewinde 15 versehen.
[0027] Die Verstelleinrichtung 20 weist einen Drehstift 22 und zwei Drehelemente 24 auf.
[0028] Der Drehstift 22 ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt. An einer ersten Seite weist
der Drehstift 22 einen Rückhalteabschnitt 26 auf, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als Kragen ausgebildet ist. In dem Rückhalteabschnitt 26 ist eine Werkzeugeingriffseinrichtung
27 in Form eines Innensechskant ausgebildet. An den Rückhalteabschnitt 26 schließt
sich ein erster Lagerabschnitt 28 an, der im Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist.
An den ersten Lagerabschnitt 28 grenzt ein Eingriffsabschnitt 30 an, der vorliegend
im Querschnitt eine viereckige Grundform aufweist. An den Eingriffsabschnitt 30 schließt
sich ein zweiter Lagerabschnitt 32 an, der ebenfalls wie der erste Lagerabschnitt
28 im Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist. In den zweiten Lagerabschnitt 32 ist
endseitig eine Sicherungselementeingriffseinrichtung 34 zur Aufnahme eines Sicherungselements
36 eingebracht. Die Sicherungselementeingriffseinrichtung 34 ist im vorliegenden Fall
als eine mit einem Innengewinde versehene Bohrung ausgebildet.
[0029] Die Drehelemente 24 weisen einen zylindrischen Abschnitt 38, der mit einem Außengewinde
40 versehen ist, und einen Kragenabschnitt 42 auf.
[0030] Des Weiteren sind zwischen dem Drehstift 22 und den Lagerabschnitten 16 der Flügelteile
12 sowie zwischen dem Drehstift 22 und der Abstandshülse 13 Lagermittel 44 eingebracht.
Die Lagermittel 44 haben einen zylindrischen Abschnitt 46 und einen Kragenabschnitt
48.
[0031] Nachfolgend wird die Anordnung der einzelnen Bestandteile des Türbandes 10 zueinander
anhand der Fig. 3 bis 5 näher erläutert.
[0032] Die Flügelteile 12 sind schwenkbar um eine Schwenkachse (S) mittels ihrer Lagerabschnitte
16 an dem ersten Lagerabschnitt 28 und dem zweiten Lagerabschnitt 32 des Drehstiftes
22 angeordnet. Zwischen den Lagerabschnitten 28 und 32 sowie den Lagerabschnitten
16 der Flügelteile 12 sind jeweils stirnseitig zwei Lagermittel 44 derart eingesetzt,
dass der Kragenabschnitt 48 an den Stirnseiten des Lagerabschnitts 16 zur Auflage
kommen und der zylindrische Abschnitt 46 zwischen dem Lagerabschnitt 16 der Flügelteile
12 und den Lagerabschnitten 28, 32 des Drehstiftes 22 angeordnet ist. Die beiden Rahmenteile
14 sind am Eingriffsabschnitt 30 des Drehstiftes 22 zwischen den beiden Flügelteilen
12 angeordnet. In das Innengewinde 15 der Lagerabschnitte 16 der Rahmenteile 14 sind
die Drehelemente 24 über ihre Außengewinde 40 eingedreht. Der Eingriffsabschnitt 30
steht formschlüssig in Eingriff mit den Drehelementen 24. Die Kragenabschnitte 42
der Drehelemente 24 stützen sich jeweils an den Lagerabschnitten 16 der Flügelteile
12, insbesondere an den Kragenabschnitten 48 der Lagermittel 44, die in die Lagerabschnitte
16 der Flügelteile 12 eingebracht sind, ab. Zwischen den beiden Rahmenteilen 14 ist
die Abstandshülse 13 angeordnet, wobei zwischen dem Drehstift 22 und der Abstandshülse
13 ebenfalls Lagermittel 44 derart eingebracht sind, dass die Kragenabschnitte 48
jeweils stirnseitig an der Abstandshülse 13 anliegen und der zylindrische Abschnitt
46 in die Abstandshülse 13 hineinragt. Zur Sicherung des Drehstiftes 22 wird das Sicherungselement
36 in die Bohrung der Sicherungselementeingriffseinrichtung 34 eingeschraubt.
[0033] Mittels der Feststelleinrichtung 17, indem die Madenschraube 21 in die Öffnung 19
der Lagerabschnitte 16 eingeschraubt wird, werden die Flügelteile 12 gegen eine vertikale
Verschiebung in Richtung der Schwenkachse (S) gesichert.
[0034] Im Nachfolgenden wird eine mögliche Vorgehensweise zum Zusammenbau des Türbandes
10 erläutert.
[0035] Zuerst werden die Flügelteile 12 sowie die Rahmenteile 14 mittels ihrer Tragzapfenabschnitte
18 in dafür vorgesehene Bohrungen eines nicht dargestellten Rahmens bzw. eines nicht
dargestellten Türflügels eingebracht. Anschließend werden die Lagermittel 44 in die
Lagerabschnitte 16 der Flügelteile 12 jeweils stirnseitig eingesetzt. Ebenfalls wird
jeweils ein Lagermittel 44 jeweils stirnseitig in die Abstandshülse 13 eingebracht.
Danach wird die mit den Lagermitteln 44 versehene Abstandshülse 13 zwischen den Lagerabschnitten
16 der Rahmenteile 14 angeordnet. Anschließend werden die Drehelemente 24 in die Lagerabschnitte
16 der Rahmenteile 14 eingeschraubt. Zum Fixieren der Flügelteile 12 an den Rahmenteilen
14 werden zunächst die vertikalen Achsen der Lagerabschnitte 16 der Flügelteile 12
und der Rahmenteile 14 derart zueinander ausgerichtet, dass die vertikalen Achsen
eine Linie bilden. Anschließend wird der Drehstift 22 in der in Fig. 5 gezeigten Einschubrichtung
E in die Lagerabschnitte 16 eingeschoben. Abschließend wird das Sicherungselement
36 in die Sicherungselementeingriffseinrichtung 34 eingeschraubt und die Flügelteile
12 werden durch Feststellen der Feststelleinrichtung 17 an dem Drehstift 22 festgesetzt.
[0036] Nachfolgend wird eine mögliche Vorgehensweise zur vertikalen Verstellung des Türbandes
10 erläutert.
[0037] Durch Drehen des Drehstiftes 22 erfolgt eine vertikale Einstellung eines nicht dargestellten
Türflügels relativ zu einem nicht dargestellten Rahmen. Hierzu wird ein nicht näher
dargestelltes Werkzeuges in die Werkzeugeingriffseinrichtung 27 eingesetzt, um so
den Drehstift 22 zu drehen. Da der Drehstift 22 formschlüssig in Eingriff mit den
Drehelementen 24 steht, werden die Drehelemente 24 ebenfalls mitgedreht. Die Drehelemente
24 befinden sich im Gewindeeingriff mit den Lagerabschnitten 16 der Rahmenteile 14,
so dass sich die Drehelemente 24 je nach Drehrichtung in vertikaler Richtung nach
oben oder unten entlang des Gewindeganges bewegen. Indem sich die Lagerabschnitte
16 der Flügelteile 12 an den Kragenabschnitten 42 der Drehelemente 24 abstützen, werden
die Flügelteile 12 vertikal entlang der Schwenkachse S verschoben. Je nach Drehrichtung
des Drehstiftes 22 erfolgt eine Höhenverstellung nach oben oder unten. Nach Einstellung
der Höhe werden die Flügelteile 12 mittels der Feststelleinrichtung 17 festgesetzt.
Bezugszeichenliste:
[0038]
- 10
- Türband
- 12
- Flügelteil
- 13
- Abstandshülse
- 14
- Rahmenteil
- 15
- Innengewinde
- 16
- Lagerabschnitt
- 17
- Feststelleinrichtung
- 18
- Tragzapfenabschnitt
- 19
- Öffnung
- 20
- Verstelleinrichtung
- 21
- Madenschraube
- 22
- Drehstift
- 24
- Drehelemente
- 26
- Rückhalteabschnitt
- 27
- Werkzeugeingriffseinrichtung
- 28
- erster Lagerabschnitt
- 30
- Eingriffsabschnitt
- 32
- zweiter Lagerabschnitt
- 34
- Sicherungselementeingriffseinrichtung
- 36
- Sicherungselement
- 38
- zylindrischer Abschnitt
- 40
- Außengewinde
- 42
- Kragenabschnitt
- 44
- Lagermittel
- 46
- zylindrischer Abschnitt
- 48
- Kragenabschnitt
- S
- Schwenkachse
- E
- Einschubrichtung
1. Türband (10) in Form eines Einbohrbandes zum um eine Schwenkachse (S) schwenkbaren
Lagern eines Türflügels an einem Rahmen oder dergleichen mit:
wenigstens zwei Rahmenteilen (14) und wenigstens zwei Flügelteilen (12), die je einen
Lagerabschnitt (16) und einen Tragzapfenabschnitt (18), der in dem Rahmen oder dem
Türflügel befestigbar ist, aufweisen,
und einer Verstelleinrichtung (20) zum relativen axialen Verstellen der Flügelteile
(12) in Richtung der Schwenkachse (S), wobei die Verstelleinrichtung (20) einen Drehstift
(22), der die Schwenkachse (S) des Türbands (10) festlegt, und wenigstens zwei mit
einem ersten Gewinde (40) versehene Drehelemente (24) aufweist,
wobei die wenigstens zwei Lagerabschnitte (16) der Rahmenteile (14) oder die der Flügelteile
(12) mit einem zweiten Gewinde (15) versehen sind,
wobei das erste Gewinde (40) jeweils in Gewindeeingriff mit wenigstens einem der zweiten
Gewinde (15) steht,
und wobei sich der Drehstift (22) in die Lagerabschnitte (16) hinein erstreckt und
formschlüssig mit den Drehelementen (24) in Eingriff steht, so dass durch Drehen des
Drehstifts (22) über den Gewindeeingriff die Flügelteile (12) in Richtung der Schwenkachse
(S) verschoben werden.
2. Türband (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerabschnitte (16) der Rahmenteile (14) mit dem zweiten Gewinde (15) versehen
sind.
3. Türband (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenteile (14) zwischen den Flügelteilen (12) angeordnet sind.
4. Türband (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Rahmenteilen (14) eine Abstandshülse (13) angeordnet ist.
5. Türband (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Lagerabschnitten (16) der Flügelteile (12) und dem Drehstift (22) Lagermittel
(44) eingebracht sind.
6. Türband (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Abstandshülse (13) und dem Drehstift (22) Lagermittel (44) eingebracht
sind.
7. Türband (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehstift (22) einen ersten Lagerabschnitt (28), einen zweiten Lagerabschnitt
(32), einen Eingriffsabschnitt (30) und einen an dem ersten Lagerabschnitt (28) angeordneten
Rückhalteabschnitt (26) aufweist.
8. Türband (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehstift (22) im Bereich des zweiten Lagerabschnitts (32) eine Sicherungselementeingriffseinrichtung
(34) zum Eingriff eines Sicherungselements (36) aufweist.
9. Türband (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehstift (22) eine Werkzeugeingriffseinrichtung (27) zum Eingriff eines Werkzeuges
aufweist, über die der Drehstift (22) verdrehbar ist.
10. Tür mit einem Türflügel und einem Türrahmen und wenigstens einem Türband (10) nach
einem der voranstehenden Ansprüche.
1. Door hinge (10) in the form of a drill-in hinge for supporting a door wing to a frame
or the like in a manner pivotable about a pivot axis (S), comprising:
at least two frame parts (14) and at least two wing parts (12), each having a bearing
section (16) and a lifting-lug section (18) that can be fixed in the frame or in the
door wing,
and an adjustment device (20) for a relative axial adjustment of the wing parts (12)
in the direction of the pivot axis (S), wherein said adjustment device (20) includes
a rotary pin (22) which fixes the pivot axis (S) of the door hinge (10), and at least
two rotary elements (24) provided with a first thread (40),
wherein said at least two bearing sections (16) of the frame parts (14) or those of
the wing parts (12) are provided with a second thread (15),
wherein said first thread (40) is in a threaded engagement with at least one of the
second threads (15) respectively,
and wherein said rotary pin (22) extends into the bearing sections (16) and engages
with said rotary elements (24) in a form-fit manner so that the wing parts (12) are
displaced in the direction of the pivot axis (S) by rotation of said rotary pin (22)
via said threaded engagement.
2. Door hinge (10) according to claim 1, characterized in that the bearing sections (16) of the frame parts (14) are provided with said second thread
(15).
3. Door hinge (10) according to claim 1 or 2, characterized in that the frame parts (14) are arranged between said wing parts (12).
4. Door hinge (10) according to claim 3, characterized in that between said frame parts (14) a spacer sleeve (13) is provided.
5. Door hinge (10) according to one of the preceding claims, characterized in that between the bearing sections (16) of said wing parts (12) and the rotary pin (22)
are inserted bearing means (44).
6. Door hinge (10) according to claim 4, characterized in that between said spacer sleeve (13) and said rotary pin (22) are inserted bearing means
(44).
7. Door hinge (10) according to one of the preceding claims, characterized in that said rotary pin (22) comprises a first bearing section (28), a second bearing section
(32), an engagement section (30), and a retaining section (26) arranged on said first
bearing section (28).
8. Door hinge (10) according to claim 7, characterized in that in the region of said second bearing section (32), said rotary pin (22) comprises
a security element engagement device (34) for the engagement of a security element
(36).
9. Door hinge (10) according to one of the preceding claims, characterized in that said rotary pin (22) comprises a tool engagement device (27) for the engagement of
a tool, via which said rotary pin (22) can be rotated.
10. A door with a door wing and a door frame and at least one door hinge (10) according
to any one of the preceding claims.
1. Charnière (10) réalisée sous la forme d'une penture perforée pour permettre le montage
pivotant autour d'un axe de pivotement (S) d'un vantail de porte sur un châssis dormant
ou similaire comprenant :
- au moins deux pièces de châssis (14) et au moins deux pièces de vantail (12) qui
comportent chacune un segment de montage (16) et un segment de tourillon support (18)
qui peut être fixé dans le châssis ou dans le vantail, et
- un dispositif de réglage (20) pour permettre un réglage axial relatif des pièces
de vantail (12) dans la direction de l'axe d'articulation (S), le dispositif de réglage
(20) comprenant une broche rotative (22) qui fixe l'axe de pivotement (S) de la charnière
(10) et au moins deux éléments rotatifs (24) équipés d'un premier filetage (40),
- les segments de montage (16) des pièces de châssis (14) ou des pièces de vantail
(12) étant équipées d'un second filetage (15),
- le premier filetage (40) étant respectivement en prise avec au moins l'un des seconds
filetages (15), et
- la broche rotative (22) s'étendant dans les segments de montage (16) et venant en
prise par une liaison par la forme avec les éléments rotatifs (24) de sorte que, par
rotation de la broche rotative (22) par la mise en prise des filetages, les pièces
de vantail (12) soient décalées en direction de l'axe de pivotement (S).
2. Charnière (10) conforme à la revendication 1,
caractérisée en ce que
les segments de montage (16) des pièces de châssis (14) sont équipés du second filetage
(15).
3. Charnière (10) conforme à la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les pièces de châssis (14) sont installées entre les pièces de vantail (12).
4. Charnière (10) conforme à la revendication 3,
caractérisée en ce qu'
une douille d'écartement (13) est installée entre les pièces de châssis (14).
5. Charnière (10) conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
des moyens formant paliers (44) sont insérés entre les segments de montage (16) des
pièces de vantail (12) et la broche rotative (22).
6. Charnière (10) conforme à la revendication 4,
caractérisée en ce que
des moyens formant paliers (44) sont insérés entre la douille d'écartement (13) et
la broche rotative (22).
7. Charnière (10) conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la broche rotative (22) comprend un premier segment de montage (28), un second segment
de montage (32), un segment de mise en prise (30) et un segment de retenue (26) situé
sur le premier segment de montage (28).
8. Charnière (10) conforme à la revendication 7,
caractérisée en ce que
la broche rotative (22) comporte, dans la zone du second segment de montage (32),
un dispositif de mise en prise d'un élément de sécurité (34) permettant la mise en
prise d'un élément de sécurité (36).
9. Charnière (10) conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la broche rotative (22) comporte un dispositif de mise en prise d'un outil (27) pour
permettre la mise en prise d'un outil permettant de faire tourner la broche rotative
(22).
10. Porte comprenant un vantail et un châssis dormant, et au moins une charnière (10)
conforme à l'une des revendications précédentes.