[0001] Die Erfindung betrifft eine Membran. Die Anwendung von undurchlässigen oder teildurchlässigen
Membranen in der Technik sind vielfältig. Insbesondere teildurchlässige Membrane weisen
häufig Löcher oder Durchbrüche mit einem bestimmten Durchmesser auf, um Stoffe mit
geringerem Partikeldurchmesser passieren zu lassen aber Stoffe mit größerem Partikeldurchmesser
zurückzuhalten. Derartige Membrane unterliegen vor allem an den Löchern einem Verschleiß,
d.h. es bilden sich Risse, die von einem Loch ausgehend durch die Membran wachsen.
Insbesondere bei mikromechanischen Membranen mit Löchern von geringem Durchmesser
im Bereich 1 µm und kleiner ist die Erfassung des Zustands der Membran, insbesondere
ob diese Risse aufweist, sehr schwierig. Membrane mit Rissen lassen dann unerwünschterweise
auch solche Partikel passieren, die eigentlich zurückgehalten werden sollten. Gerade
bei Anwendungen im medizinischen oder hygienischen Bereich kann es dann zur Beeinträchtigung
der Funktion kommen. Beispielsweise bei einem Wasserfilter, der Bakterien mit einem
Partikeldurchmesser von ca. 1 µm durch einen Lochdurchmesser von 450 nm zurückhalten
sollte, würden diese bei einem Riss zwischen benachbarten Löchern passieren können.
Aufgrund der geringen Strukturgröße ist es schwierig, derartige mikroskopische Risse
festzustellen.
[0002] Aus
WO 2005/105276 A2 ist eine Membran bekannt, die beispielsweise aus Silizium besteht und Löcher aufweist,
zwischen denen in Längs- und Querrichtung Leiterbahnen mit einer Dicke von 50 bis
500 nm und einer Breite von 200 bis 300 nm angeordnet sind. Mit Hilfe dieser Leiterbahnen
können bei lokalen Brüchen durch einen erhöhten Widerstand das Auftreten und die Lage
solcher Beschädigungen nachgewiesen werden.
[0003] Die
EP 1 441 209 A2 offenbart eine Gaspermeationsmembrananordnung, die eine Vielzahl über eine Fläche
verteilter und voneinander beabstandeter Membraninseln aufweist. Auf der Fläche ist
ein Heizleiter in der Weise mit einem mäanderförmigen Verlauf aufgebracht, dass er
über jede der Membraninseln verläuft.
[0004] Aus
US 6,541,676 B1 ist eine Gaspermeationsmembran bekannt, die auf einem Substrat mit Poren angeordnet
ist, die in einem bestimmten Bereich konzentriert sind. Um den Bereich herum ist mäanderförmig
ein Heizleiter vorgesehen, dessen Breite größer als der Durchmesser der Poren ist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfach herzustellende Membran bereitzustellen,
deren Zustand feststellbar ist. Es sollen also insbesondere Risse oder andere funktionsbeeinträchtigende
Schadstellen zuverlässig feststellbar sein.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Die Erfindung ermöglicht die Überwachung des Zustandes der Membran (also ob diese
funktionsfähig bzw. intakt ist) durch Erfassung des elektrischen Stromes durch die
mindestens eine Leiterbahn. Dazu ist die mindestens eine Membran zumindest an den
besonders rissgefährdeten Bereichen oder aber über der gesamten Membranfläche mit
einer oder mehreren Leiterbahnen bedeckt. Diese Leiterbahnen sind dazu sehr dünn und
empfindlich gestaltet, damit diese sofort unterbrochen werden, wenn diese vom Riss
erreicht werden.
[0008] Wenn sich ein Riss gebildet hat, wird dieser also ab einer gewissen Größe bzw. Erstreckung
die Leiterbahn erreichen und durchtrennen. Damit fließt kein oder fast kein Strom
mehr und eine Fehlermeldung kann ausgegeben werden. Der Zustand der Membran kann auch
über ein Detektionssystem gemäß der DE 10 2004 030 380 A1 überwacht werden.
[0009] Vorzugsweise wird eine einzige Leiterbahn vorgesehen sein, welche mäander- oder schleifenartig
die Membranoberfläche zumindest teilweise oder aber komplett bedeckt. Es kann eine
gleichmäßige Beabstandung der einzelnen Leiterbahnschleifen vorgesehen werden oder
eine engere Führung an gefährdeten Stellen. Es können auch mehrere elektrisch parallelgeschaltete
Leiterbahnen vorgesehen sein. Außerhalb des Membranbereichs sind Kontakte vorgesehen,
die mit der Leiterbahn kommunizieren und über die ein Detektionssystem mit der Leiterbahn
elektrisch kontaktiert ist. Hierzu eignen sich insbesondere gefederte Kontaktstifte
welche durch einen Dichtring, der über die Leiterbahn verläuft, vor dem flüssigen
Medium geschützt sind.
[0010] Vorzugsweise hat die mindestens eine Leiterbahn eine Dicke von 10 - 1000 nm, vorzugsweise
20 - 100 nm. Damit ist sichergestellt, dass die Leiterbahn einer Rissfortbildung keinen
wesentlichen Widerstand entgegensetzt, welche sonst zu einer Rissfortbildung entlang
der (parallel zur) Leiterbahn führen könnte, wodurch ein Riss wachsen könnte, ohne
dass dies erfasst wird.
[0011] Vorzugsweise hat die mindestens eine Leiterbahn eine Breite von 50 nm - 100 µm, vorzugsweise
100 nm - 500 nm. Damit ist eine Anordnung der Leiterbahn zwischen den häufig eng angeordneten
Löchern in einer Membran möglich.
[0012] Vorzugsweise ist die mindestens eine Leiterbahn mit einer Passivierungsschicht versehen,
vorzugsweise aus SiO
2, Si
3N
4, Diamant bzw. Diamant-ähnlichen Schichten, Polymeren wie Polycarbonat oder SiC. Damit
ist sichergestellt, dass diese nicht vom Medium angegriffen wird, das die Membran
umströmt, wodurch Fehlanzeigen vermieden werden.
[0013] Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass uf beiden Seiten der
Membran mindestens eine Leiterbahn angeordnet ist. Dies ermöglicht entweder eine großzügigere
Anordnung jeder der beiden Leiterbahnen ohne eine Beeinträchtigung der Überwachungsfunktion.
Es ist dabei zweckmäßig, wenn die Leiterbahnen auf beiden Seiten mehr oder wenig quer
zueinander verlaufen und auf diese Weise beispielsweise über zwei einfach zu fertigende
Leiterbahnreihen, die jeweils aus parallelen Leiterbahnabschnitten bestehen, aber
die Leiterbahnabschnitte beider Seiten senkrecht zueinander stehen, läßt sich ein
engmaschiges Leiterbahnnetz bilden. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn regelmäßig
angeordnete Löcher eng zu umschließen sind.
[0014] Alternativ kann eine Membran mit einer Anzahl Löcher auch mit einer Leiterbahn versehen
sein, die sich schlangenlinien- oder wellenartig um die Löcher schmiegt.
[0015] Es ist in jedem Fall vorgesehen, dass bei einer Membran mit Löchern die Leiterbahn
eine größere Breite aufweist als die Löcher. Die Fertigung einer solchen Membran wird
am zweckmäßigsten dadurch erfolgen, dass zunächst die mindestens eine Leiterbahn auf
der Membran vorgesehen wird und anschließend die Löcher ausgebildet werden. Dann kann
die Löcheranordnung relativ willkürlich zum Verlauf der Leiterbahn erfolgen, da selbst
die Anordnung von Löchern direkt in den Leiterbahnbereichen nicht zu einer Unterbrechung
derselben führt. Alternativ können zuerst die Löcher und erst dann die Leiterbahn
ausgebildet werden. Insbesondere bei kleinen Lochdurchmessern ist deren störender
Einfluss auf weitere Herstellungsprozesse noch geringer und es ist möglich, auch noch
nach der Ausbildung der Löcher die Leiterbahn aufzubringen und fotolithografisch oder
anderweitig zu strukturieren.
[0016] Noch eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Membran aus
einem Material besteht, das durch gezielte n- und/oder p-Dotierung (Grunddotierung)
leitfähig machbar ist und die mindestens eine Leiterbahn als gezielte Dotierung (im
Gegensatz zur Grunddotierung) der Membran an den Stellen gebildet ist, wo die mindestens
eine Leiterbahn verlaufen soll. Geeignete Materialien sind insbesondere Halbleiter
wie Silizium, Germanium, GaN, GaAlN, Diamant bzw. Diamant-ähnliche Schichten oder
SiC.
[0017] Für die Herstellung einer erfindungsgemäßen Membran sind mehrere Verfahren möglich.
Die drei notwendigen Schritte: (a) Membran herstellen, (b) Löcher fertigen, (c) Leiterbahnen
aufbringen können in jeder beliebigen Reihenfolge nacheinander erfolgen aber besonders
bevorzugt ist die Reihenfolge (c) (b) (a).
[0018] Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen weiter erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1:
- eine nicht erfindungsgemäße Membran mit einer Leiterbahn;
- Fig. 2:
- eine weitere nicht erfindungsgemäße Membran mit einer Leiterbahn;
- Fig. 3:
- einen Ausschnitt einer weiteren nicht erfindungsgemäßen Membran mit einer Leiterbahn;
- Fig. 4:
- eine Ausführung einer erfindungsgemäßen Membran mit einer Leiterbahn;
- Fig. 5:
- eine weitere nicht erfindungsgemäße Membran mit mehreren parallel geschalteten Leiterbahnen;
- Fig. 6:
- eine nicht erfindungsgemäße Membran mit zwei quer zueinander laufenden Leiterbahnen;
- Fig. 7:
- eine Ausführung einer erfindungsgemäßen Membran mit einer durch Dotierung gebildeten
Leiterbahn.
[0019] In den Figuren 1 bis 4 sind vier verschiedene Ausführungen von Membrananordnungen
10a - 10d dargestellt, die jeweils aus einer Leiterbahn
20a - 20d bestehen. Die Membrananordnungen der Figuren 1 bis sind dabei keine Ausführungsformen
der Erfindung, sondern Beispiele, die das Verständnis der Erfindung erleichtern. Die
Membrananordnungen umfassen bei diesen Beispielen jeweils einen Siliziumchip
14 von 5 x 5 mm aus einkristallinem Silizium mit einer Membrandicke von 1 µm. Durch
die gestrichelten Rechtecke wird der eigentliche Membranbereich
16 definiert, in dem eine Anzahl Löcher
18 angeordnet sind. Die Löcher haben bei diesen Beispielen und dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Figur 4 jeweils einen Durchmesser von etwa 450 nm. Es können auch kleinere oder
deutlich größere Löcher vorgesehen werden.
[0020] Bei dem Beispiel gemäß
Fig. 1 erstreckt sich eine Leiterbahn
20a im wesentlichen über die gesamte Fläche des Membranbereichs
16 und zwar mäander- oder wellenartig in Anpassung an die Löcher
18. Beidendig an der Leiterbahn
20a sind Kontakte
22 vorgesehen, über die eine nicht gezeigte Detektoreinrichtung an die Leiterbahn
20a anschließbar ist. Vorzugsweise misst diese Detektoreinrichtung den elektrischen Widerstand
der Leiterbahn
20a. Bei einer Rissbildung wird der Riss irgendwann die Leiterbahn
20a erreichen und diese durchtrennen. Damit steigt der elektrische Widerstand der Leiterbahn
20a an, was von der Detektoreinrichtung feststellbar ist. Diese kann beispielsweise ein
Warnsignal erzeugen oder auch die mit der Membran versehene Vorrichtung außer Betrieb
setzen.
[0021] Das Beispiel gemäß
Fig. 2 ist der von Fig. 1 sehr ähnlich und unterscheidet sich von dem Beispiel gemäß Fig.
1 nur dadurch, dass die Leiterbahn
20b in engeren Schleifen verläuft und sich damit enger an die Löcher
18 anschmiegt, so dass bereits bei einsetzender Rissbildung, also zu einem früheren
Zeitpunkt als bei der Ausführung gemäß Fig. 1, der Membranzustand als beschädigt feststellbar
ist.
[0022] Fig. 3 zeigt ein Beispiel
10c, bei der die Leiterbahn
20c so angeordnet ist, dass die Löcher
18 einzeln vollständig umschlossen werden, so dass eine Rissausbildung zwischen benachbarten
Löchern
18 zwangsläufig zu einer Rissdetektion führt. Dabei ist ein relativ komplexer Verlauf
der Leiterbahn
20c erforderlich.
[0023] Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung
10d, die eine Ausführungsform der Erfindung ist und bei der die Leiterbahn
20d eine deutlich größere Breite aufweist als die Durchmesser der Löcher
18. Bei dieser Ausführung kann die Leiterbahn
20d unabhängig von der Löcheranordnung
18 gewählt werden. Die Herstellung ist also einfacher, weil die Leiterbahn
20d nicht genau an die Anordnung der Löcher
18 angepasst werden muss.
[0024] Die Herstellung kann vorzugsweise dadurch erfolgen, dass zunächst die Leiterbahn
20d auf der Membran
16 aufgebracht wird und erst anschließend die Löcher
18 gefertigt werden. Denn selbst wenn einzelne Löcher
18 vollständig in die Leiterbahn
20d fallen, bleibt diese leitfähig. Dabei sollte die Breite der Leiterbahn
20d signifikant größer sein als der Durchmesser der Löcher
18, vorzugsweise mindestens
150% des Lochdurchmessers, damit bei der Fertigung nicht aus Versehen die Leiterbahn
20d bereits unterbrochen wird. Die Leiterbahn
20d wird vorzugsweise in engen Schleifen angeordnet sein, damit die nicht überdeckten
Bereiche mit Löchern so klein wie möglich sind.
[0025] Das Beispiel gemäß
Fig. 5, das keine Ausführungsformen der Erfindung ist, sondern das Verständnis der Erfindung
erleichtert, entspricht im wesentlichen dem von Fig. 1 mit dem Unterschied, dass mehrere
schaltungstechnisch parallele Leiterbahnen
20e vorgesehen sind, die zu Sammelleitungen
24a, 24b führen, die mit den Kontakten
22 verbunden sind. Bei dieser Variante müssen die einzelnen Leiterbahnen
20e einen vorgegebenen Leitungswiderstand aufweisen, denn als Fehler messbar ist nur
die Änderung des Gesamtwiderstandes. Daher ist es zweckmäßig, wenn nicht zu viele
parallele Leiterbahnen
20e vorgesehen werden (vorzugsweise nicht mehr als etwa 5), weil dann die Erfassung einer
Unterbrechung messtechnisch problematischer wird, denn der Widerstand ändert sich
dann nur unwesentlich (Parallelschaltung von Widerständen), wenn eine der parallelen
Leiterbahnen
20e unterbrochen ist.
[0026] Fig. 6 zeigt ein Beispiel
10f, das keine Ausführungsformen der Erfindung ist, sondern das Verständnis der Erfindung
erleichtert,, bei dem die Löcher
18 von zwei Leiterbahnen
20f, 20g umgeben sind, wobei diese beiden Leiterbahnen
20f, 20g quer, vorzugsweise senkrecht, zu- einander verlaufen und damit insbesondere jedes
Loch
18 einzeln umschließen. Die beiden Leiterbahnen
20f, 20g können, wie in Fig. 6 dargestellt, separat beschaltet werden oder aber elektrisch
in Reihe oder parallel geschaltet sein. Die beiden Leiterbahnen
20f, 20g können auf unterschiedlichen Seiten der Membran
14 angebracht sein oder aber auf der gleichen Seite und mittels einer dünnen elektrisch
nichtleitenden Zwischenschicht voneinander getrennt sein.
[0027] Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform
10i, die eine Ausführungsform der Erfindung ist und bei der in eine Membran aus einem
Halbleiter wie Silizium, Diamant, SiC, GaN, GaA1N oder Germanium Bahnen
20i und
20j n- oder p-dotierter Halbleiter gebildet werden, die damit leitfähig sind und - wie
in Fig. 7 gezeigt - einzeln kontaktiert sein oder aber ähnlich den Ausführungen gemäß
der vorherigen Zeichnungen miteinander verbunden sein können. Bei der in Fig. 7 gezeigten
Ausführung sind ähnlich wie bei Fig. 4, die Leiterbahnen
20i, 20j breiter als die Lochdurchmesser, was die Herstellung vereinfacht. Nicht erfindungsgemäß
können alternativ die Leiterbahnen auch dünner ausgeführt und ähnlich der Fig. 1,
2, 3, 5 oder 6 angeordnet sein. Damit können n- und/oder p-leitfähige Bereiche erzeugt
werden, die aufgrund von Raumladungszonen durch sperrende pn-Übergänge voneinander
isoliert sind. Abhängig von der Breite der Leiterbahnen
20i, 20j kommt es entweder zu einem kompletten Verlust der Leitfähigkeit oder zu einem signifikanten
Anstieg des Widerstandes. Die Leitfähigkeit der Leiterbahnen 20i, 20j kann durch geeignetes
Dotieren variiert werden Hierdurch kann die Sensitivität der Rissdetektion angepasst
werden.
[0028] Die Erfindung eignet sich insbesondere für Anwendungen zur Biosensorik oder Reinigung
von Fluiden, ohne dass dies beschränkend wäre. Die Erfindung läßt sich auf sehr großflächige
Strukturen anwenden, da hierfür geeignete Herstellungsverfahren wie Laserstrukturierung
zur Verfügung stehen.
1. Membran, die mit mindestens einer stromdurchflossenen Leiterbahn (20d, 20i, 20j) versehen
ist, die bei Beschädigung der Membran unterbrechbar ist, und bei der der Zustand der
Membran (14) durch Erfassung des elektrischen Stromes durch die Leiterbahn (20d, 20i,
20j) bestimmbar ist, wobei die Membran (14) eine Anzahl Löcher (18) aufweist und die
Leiterbahn (20d, 20i, 20j) eine größere Breite aufweist als die Löcher (18), dadurch gekennzeichnet, dass einzelne der Löcher (18) vollständig in die Leiterbahn (20d, 20i, 20j) fallen.
2. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Leiterbahn (20d) schleifenartig auf der Membran (14) angeordnet ist
und diese im Wesentlichen abdeckt.
3. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Leiterbahn (20d, 20i, 20j) eine Dicke von 10 nm - 100 µm, vorzugsweise
20 nm - 500 nm aufweist.
4. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Leiterbahn (20d, 20i, 20j) eine Breite von 50 nm - 100 µm, vorzugsweise
100 nm - 500 nm aufweist.
5. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Leiterbahn (20d, 20i, 20j) mit einer Passivierungsschicht versehen
ist.
6. Membran nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Leiterbahn (20d) mäanderartig angeordnet ist.
7. Membran nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten der Membran (14) mindestens eine Leiterbahn angeordnet ist.
8. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (14) aus einem Material besteht, das durch gezielte n- oder p-Dotierung
leitfähig machbar ist und die mindestens eine Leiterbahn (20i, 20j) als bereichsweise
Dotierung der Membran (14) gebildet ist.
9. Membran nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (14) aus Silizium, Germanium, GaN, GaAlN, Diamant, Diamant-ähnlichem
Material oder SiC besteht.
10. Verfahren zur Herstellung einer Membran (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem zunächst die Leiterbahn (20d, 20i, 20j) auf der Membran (14) aufgebracht wird
und anschließend die Löcher (18) gefertigt werden.
1. A membrane which is provided with at least one current-carrying conductor (20d, 20i,
20j), which can be interrupted upon damage to the membrane, and in which the state
of the membrane (14) can be determined by detecting the electric current through the
conductor (20d, 20i, 20j), wherein said membrane (14) has a number of holes (18) and
the conductor (20d, 20i, 20j) has a larger width than the holes (18), characterized in that individual ones of the holes (18) fall completely into the conductor (20d, 20i, 20j).
2. The membrane according to claim 1, characterized in that at least one conductor (20d) is arranged in a loop-like manner on the membrane (14)
and substantially covers the latter.
3. The membrane according to claim 1, characterized in that the at least one conductor (20d, 20i, 20j) has a thickness of 10 nm - 100 µm, preferably
20 nm - 500 nm.
4. The membrane according to claim 1, characterized in that the at least one conductor (20d, 20i, 20j) has a width of 50 nm - 100 µm, preferably
100 nm - 500 nm.
5. The membrane according to claim 1, characterized in that the at least one conductor (20d, 20i, 20j) is provided with a passivation layer.
6. The membrane according to any of the preceding claims, characterized in that the at least one conductor (20d) is arranged in a meander-like manner.
7. The membrane according any of the preceding claims, characterized in that at least one conductor is arranged on both sides of the membrane (14).
8. The membrane according to claim 1, characterized in that the membrane (14) consists of a material which can be made conductive by selective
n- or p-type doping, and the at least one conductor (20i, 20j) is formed as doping
of the membrane (14) in certain areas.
9. The membrane according to claim 8, characterized in that the membrane (14) consists of silicon, germanium, GaN, GaAlN, diamond, diamond-like
material or SiC.
10. A method for producing a membrane (14) according to any of the preceding claims, wherein
at first the conductor (20d, 20i, 20j) is applied to the membrane (14) and subsequently
the holes (18) are formed.
1. Membrane munie d'au moins une piste conductrice (20d, 20i, 20j), traversée par un
courant, qui peut être interrompue en cas d'endommagement de la membrane et dans laquelle
l'état de la membrane (14) peut être déterminé par la mesure du courant électrique
traversant la piste conductrice (20d, 20i, 20j), la membrane (14) comprenant un certain
nombre de trous (18) et la piste conductrice (20d, 20i, 20j) présentant une largeur
supérieure aux trous (18), caractérisée en ce que certains des trous (18) tombent entièrement dans la piste conductrice (20d, 20i,
20j).
2. Membrane selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins une piste conductrice (20d) est disposée sous la forme d'une boucle sur la
membrane (14) et recouvre sensiblement celle-ci.
3. Membrane selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'au moins une piste conductrice (20d, 20i, 20j) présente une épaisseur de 10 nm
à 100 µm, de préférence de 20 nm à 500 nm.
4. Membrane selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'au moins une piste conductrice (20d, 20i, 20j) présente une largeur de 50 nm à
100 µm, de préférence de 100 nm à 500 nm.
5. Membrane selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'au moins une piste conductrice (20d, 20i, 20j) est munie d'une couche de passivation.
6. Membrane selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'au moins une piste conductrice (20d) est disposée de façon à former des méandres.
7. Membrane selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, sur les deux côtés de la membrane (14), se trouve au moins une piste conductrice.
8. Membrane selon la revendication 1, caractérisée en ce que la membrane (14) est constituée d'un matériau qui peut être rendu conducteur grâce
à un dopage n ou p ciblé et l'au moins une piste conductrice (20i, 20j) est formée
grâce au dopage de certaines zones de la membrane (14).
9. Membrane selon la revendication 8, caractérisée en ce que la membrane (14) est constituée de silicium, de germanium, de GaN, de GaAlN, de diamant,
d'un matériau de type diamant ou de SiC.
10. Procédé de fabrication d'une membrane (14) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la piste conductrice (20d, 20i, 20j) est d'abord appliquée sur la membrane
(14), puis les trous (18) sont réalisés.