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(11) |
EP 2 437 633 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.2016 Patentblatt 2016/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.05.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/056442 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/139537 (09.12.2010 Gazette 2010/49) |
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| (54) |
GRIFF FÜR EIN GERÄTEGEHÄUSE
HANDLE FOR AN APPLIANCE HOUSING
POIGNÉE POUR UN BOÎTIER D'APPAREIL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
03.06.2009 DE 102009026663
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.04.2012 Patentblatt 2012/15 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BECKE, Christoph
83109 Grosskarolinenfeld (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 914 366 EP-B1- 1 642 071
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EP-B1- 0 948 275 DE-A1-102005 019 982
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Griff für ein Gehäuse eines Elektrogeräts,
insbesondere eines Haushaltsgeräts wie etwa eines Kühl- oder Gefrierschranks, eines
Backofens oder dergleichen. Ein solcher Griff kann zum Öffnen einer Tür oder einer
Klappe eines solchen Geräts oder als Tragegriff dienen.
[0002] Aus
EP 0 948 275 B1 ist ein Griff dieses Typs mit einer Griffstange und zwei die Enden der Griffstange
mit einer Tür verbindenden Endstücken bekannt. Die im Wesentlichen massive Griffstange
weist an ihren Enden seitlich offene Schlitze auf, in die jeweils eines der Endstücke
eingreift und in denen es befestigt ist, zum Beispiel mit Hilfe einer Madenschraube
oder durch formschlüssigen Eingriff eines zylindrischen Abschnitts des Endstücks in
eine axiale Bohrung der Griffstange. Die Griffstange ist im Wesentlichen massiv, was
bei Fertigung aus Metall wie etwa Aluminium oder Edelstahl zu nicht unerheblichen
Kosten führt.
[0003] Aus
EP 1 914 366 A2 ist ein Kühlgerät bekannt, das einen Hauptkörper mit einer offenen Vorderseite aufweist,
wobei an der offenen Vorderseite des Hauptkörpers Türen zum Öffnen und Schließen der
Vorratskammer vorgesehen sind und Griffe, die sich in Längsrichtung der jeweiligen
Tür erstrecken. Des Weiteren weist der Griff eine hohle Stangenform auf, wobei der
Griff eine erste Harzschicht aufweist, der die Form des Griffs ausbildet, und eine
zweite Harzschicht auf der äußeren Oberfläche der ersten Harzschicht aufweist. Die
erste Harzschicht weist zudem Glasfasern zur Verstärkung der Steifigkeit des Stangengriffs
auf.
[0004] Die
DE 10 2005 019 982 A1 offenbart Kunststoffmassen die anorganische Füllstoffe enthalten und in vielfältigen
Anwendungsbereichen eingesetzt werden. Ein Anwendungsgebiet ist der Ersatz von mineralischen
oder metallischen Gegenständen durch Kunststoffgegenstände, beispielsweise mit dem
Ziel einer Gewichtsersparnis und/oder einer kostengünstigen Herstellung solcher Gegenstände,
wobei jedoch das äußere Erscheinungsbild der Gegenstände möglichst unverändert erhalten
bleiben soll. Beispielsweise ist der Ersatz von Chromteilen im Kraftfahrzeugbereich
durch eine dünne Chromaußenschicht aufweisende Kunststoffteile bekannt.
[0005] Um Kosten zu sparen, andererseits aber keine Abstriche hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes
des Griffs in Kauf nehmen zu müssen, ist es daher wünschenswert, einen solchen Griff
so auszubilden, dass zu seiner Fertigung nur eine geringe Menge an Metall erforderlich
ist, die mechanischen, optischen und haptischen Eigenschaften aber denen eines Metallgriffs
entsprechen oder eher allenfalls mit Mühe von denen eines Metallgriffs zu unterscheiden
sind.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch einen Griff mit einer Griffstange und zwei die Enden
der Griffstange mit der Tür verbindenden Endstücken, bei dem die Griffstange ein intern
durch einen Kunststoffkörper verstärktes Metallrohr umfasst. Indem der Kunststoffkörper
zur mechanischen Festigkeit der Griffstange wesentlich beiträgt, kann das Metallrohr
mit einer geringen Wandstärke gefertigt werden, insbesondere einer Wandstärke, die
für sich allein genommen keine ausreichende Belastbarkeit des Griffs gewährleisten
würde.
[0007] Des Weiteren tragen die Endstücke einen in die Griffstange von deren offenen Enden
her eingreifenden Zapfen. Wenn die Griffstücke an der Tür befestigt sind, ist dadurch
auch die Griffstange fest gehalten, ohne dass es über den Eingriff hinaus noch einer
starren Verbindung zwischen den Endstücken und der Griffstange bedürfte.
[0008] Bei dem Kunststoffkörper kann es sich um ein Extrusionsprofil, vorzugsweise um ein
Hohlprofil, handeln. Denkbar ist aber auch, den Kunststoffkörper zu bilden, indem
ein innerer Hohlraum des Metallrohrs mit Kunststoff, vorzugsweise mit einem festen
Schaummaterial, verfüllt wird.
[0009] Zu Erhöhung seiner Belastbarkeit kann das Hohlprofil nach Bedarf ein oder mehrere
interne Verstärkungsrippen aufweisen.
[0010] Wenn die Griffstange einen zu einem ihrer Enden offenen Ausschnitt aufweist, können
die Ränder des Ausschnitts in einer Nut des Endstücks zumindest weitgehend verborgen
sein. So kann sichergestellt werden, dass der Kunststoffkörper stets unter dem Metallrohr
verborgen ist und nicht sichtbar ist, solange der Griff an einer Tür montiert ist.
[0011] Eine Stirnplatte der Endstücke, die eine Stirnseite, bevorzugt eine Schnittkante
an einem Ende der Griffstange überdeckt, ist ebenfalls nützlich, um den Kunststoffkörper
zu verbergen. Bevorzugt wird die Stirnseite in einer Nut der Stirnplatte aufgenommen.
[0012] Für das Metallrohr ist eine Wandstärke zwischen 0,25 und 0,75 mm ausreichend. Bevorzugt
ist das Metallrohr durch Beschichten des Kunststoffkörpers erzeugt.
[0013] Vorzugsweise ist das Metallrohr mit dem Kunststoffkörper koextrudiert. Indem das
Metallrohr somit erst in dem Moment geformt wird, in dem auch der Kunststoffkörper
entsteht, kann eine unerwünschte Verformung des Metallrohrs vor der Anbringung bzw.
Ausbildung des Kunststoffkörpers verhindert werden.
[0014] Das Metallrohr kann auf einfache Weise aus einem Metallband geformt werden, dessen
Ränder nach der Fertigung des Griffstücks zur Längsachse des Kunststoffkörpers parallel
sind.
[0015] Wenn die Ränder des Metallrohrs untereinander unverbunden bleiben, kann ein nachträgliches
Ablösen des Metallrohrs von dem Kunststoffkörper verhindert werden, indem an wenigstens
einem Rand des Metallbandes ein in den Kunststoffkörper eingreifender Steg abgewinkelt
ist. Vorzugsweise ist dieser Steg wenigstens zu einem Teil von dem Kunststoff des
Körpers formschlüssig umgeben.
[0016] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Türgriffs in zusammengefügtem
Zustand;
- Fig. 2 und 3
- jeweils perspektivische Ansichten eines Endstücks des Türgriffs;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch den Türgriff entlang einer durch ein Endstück verlaufenden horizontalen
Ebene;
- Fig. 5
- einen horizontalen Schnitt entlang einer zwischen zwei Endstücken verlaufenden Ebene;
- Fig. 6
- einen zu Fig. 5 analogen Schnitt gemäß einer zweiten Ausgestaltung;
- Fig. 7
- einen zu Fig. 5 analogen Schnitt gemäß einer dritten Ausgestaltung;
- Fig. 8
- einen Schnitt in einer durch ein Endstück verlaufenden Ebene gemäß der dritten Ausgestaltung;
und
- Fig. 9
- eine perspektivische Ansicht der Griffstange des Türgriffs gemäß der dritten Ausgestaltung.
[0017] Der in Fig. 1 gezeigte Griff ist im Wesentlichen aus drei Teilen zusammengesetzt,
einer lang gestreckt zylindrischen Griffstange 1 und zwei Endstücken 2, 3, die von
oben und unten in offene Enden der hohlen Griffstange 1 eingreifen. Die zwei Endstücke
2, 3 sind spiegelbildlich zueinander ausgebildet und angeordnet, und das obere Endstück
2 ist in zwei verschiedenen perspektivischen Ansichten in Fig. 2 und 3 im Detail gezeigt.
Es umfasst einen im Wesentlichen zylindrischen, in die Griffstange 1 eingreifenden
Zapfen oder Dorn 4, der an seinem freien Ende leicht kegelstumpfförmig zugespitzt
ist, um das spielfreie Einführen in die Griffstange 1 zu erleichtern. Am zu dem Kegel
entgegengesetzten Ende des Zapfens 4 ist ein Flansch 5 geformt, dessen Durchmesser
exakt dem Außendurchmesser der Griffstange 1 entspricht, so dass in zusammengefügtem
Zustand, wenn der Zapfen 4 in das hohle Innere der Griffstange 1 eingeschoben ist,
der Rand des Flansches 5 und die Umfangsfläche der Griffstange 1 bündig ineinander
übergehen. Der Zapfen 4 kann zur Materialeinsparung hohl und an seinem zugespitzten
freien Ende offen sein.
[0018] Von dem Zapfen 4 steht in radialer Richtung ein Arm 6 ab, der an seinem freien Ende
eine seitliche Aussparung 7 aufweist, deren Form angepasst ist an die Querschnittsform
einer Tür, an der der Griff befestigt werden soll. Ein Ausschnitt der Tür, mit 8 bezeichnet,
ist in Fig. 4 zu sehen; eine Innenfläche der Aussparung 7 liegt an einer seitlichen
Flanke 9 der Tür 8 an und ist an dieser durch eine Schraube 10 fixiert, deren Kopf
in einer Bohrung des Arms 6 versenkt ist. Durch die in sich leicht gewinkelte Form
des Arms 6 ist die Griffstange 1 vor der Frontseite 11 der Tür 8 gehalten, ohne seitlich
über die Tür 8 überzustehen.
[0019] Wie in Fig. 4 zu erkennen, hat die Griffstange 1 einen zweischichtigen Aufbau, mit
einem spielfrei auf den Zapfen 4 aufgesteckten, aus Kunststoff extrudierten inneren
Profil 13 und einem das Profil 13 formschlüssig umgebenden, dünnwandigen Metallrohr
14, vorzugsweise aus Aluminium oder rostfreiem Stahl. Die Wandstärke des Metallrohrs
14 ist mit vorzugsweise ca. 0,5 mm zu gering, als dass es ohne Unterstützung durch
das innere Profil 13 den bei der Benutzung des Griffs auftretenden Kräften standhalten
könnte. Die geringe Menge für das Rohr 14 verwendeten Metalls ermöglicht jedoch eine
sehr preiswerte Fertigung.
[0020] Die perspektivischen Ansichten der Figuren 2 und 3 zeigen am Übergang zwischen dem
Zapfen 4 und dem Arm 6 jedes Endstücks 2, 3 auf drei Seiten eine Nut 12. Diese Nut
nimmt in zusammengefügtem Zustand des Griffs, wie in Fig. 4 zu sehen, Ränder eines
in die Griffstange 1 eingeschnittenen, zu den Enden der Griffstange 1 hin offenen
Ausschnitts auf. Die Ränder des Ausschnitts sind dadurch vollständig innerhalb der
Nut 12 verborgen, so dass das an ihnen frei liegende Profil 13 am zusammengefügten
Griff nicht sichtbar ist. An den Längsenden der Griffstange 1 ist das innere Profil
13 durch die Flansche 5 der Endstücke 2, 3 verdeckt. Wenn auch die Endstücke 2, 3
aus Metall bestehen, mutet der Griff an, als ob er nur aus massivem Metall bestünde.
[0021] Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch den Griff in einer zur Ebene der Fig. 4 parallelen,
zwischen den Endstücken 2, 3 verlaufenden horizontalen Ebene. Man erkennt hier, dass
das Profil 13 keinen auf seinem gesamten Umfang geschlossenen rohrförmigen Querschnitt
hat, sondern einen sich in Längsrichtung der Griffstange 1 erstreckenden, die zwei
Ausschnitte verbindenden schmalen Schlitz 15 an einer vom Benutzer abgewandten, beim
Gebrauch normalerweise nicht sichtbaren Seite aufweist. In entsprechender Weise hat
auch das Metallrohr 14 keinen geschlossenen Querschnitt, sondern ist aus einem Metallband
geformt, indem an diesem, während es ein Extrusionswerkzeug für das Profil 13 durchläuft,
zunächst Randstege 16 abgewinkelt werden und der Hauptteil des Bandes, zwischen den
Randstegen 16, indem er zusammen mit dem Profil 13 durch eine Extruderdüse hindurch
geführt wird, rohrähnlich um das Profil 13 herumgebogen wird, wobei die Randstege
16 im Inneren des Profils die Ränder des Schlitzes 15 umgreifend, zu liegen kommen.
[0022] Um die Biegefestigkeit des Profils 13 zu verbessern, kann dieses, wie in Fig. 5 durch
einen gestrichelten Umriss angedeutet, mit einer inneren Verstärkungsrippe 17 versehen
sein, die das hohle Innere des Profils 13 kreuzt. Die Rippe 17 verläuft vorzugsweise
parallel zur Wirkrichtung einer normalerweise beim Öffnen und Schließen der Tür auf
den Griff ausgeübten Betätigungskraft, das heißt im Wesentlichen parallel zur seitlichen
Flanke 9 der Tür 8.
[0023] Weitere Verstärkungsrippen, auch in anderer Orientierung, können an der Griffstange
1 vorgesehen sein, wenn nötig.
[0024] Wenn das Profil 13 eine Verstärkungsrippe 17 aufweist, dann muss diese entweder vor
dem Zusammenfügen der Griffstange 1 mit den Endstücken 2, 3 an den Enden der Griffstange
1 entfernt werden, oder die Zapfen 4 der Endstücke müssen abweichend von der Darstellung
der Fig. 2 und 3, zu den Verstärkungsrippen 17 komplementäre Aussparungen aufweisen.
[0025] Bei der Ausgestaltung der Fig. 5 ist das Metallrohr 14 am Profil 13 vollflächig durch
Adhäsion, die ein Ergebnis der Koextrusion sein oder durch einen zusätzlichen Klebstoff
vermittelt sein kann, sowie in Höhe der Endstücke 2, 3 durch Klemmung der Randstege
16 zwischen der Innenfläche des Profils 13 und den darin eingreifenden Zapfen 4 fixiert.
[0026] Fig. 6 zeigt einen zu Fig. 5 analogen Querschnitt durch die Griffstange 1 gemäß einer
zweiten Ausgestaltung der Erfindung. Das Profil 13 ist auch hier im Wesentlichen rohrförmig
mit einem an einer unauffälligen, vom Benutzer abgewandten Stelle angeordneten Schlitz
15. Der Schlitz 15 reicht jedoch nicht bis in den zentralen inneren Hohlraum des Profils
13, sondern die Ränder des Schlitzes 15 sind untereinander durch eine in den Innenhohlraum
des Profils 13 vorspringende flache Rippe 18 einteilig verbunden. Die Rippe 18 bettet
die widerhakenartig gebogenen Randstege 16 des Metallrohrs 14 ein, die dadurch in
dem Profil 13 auf seiner gesamten Länge formschlüssig verankert sind. Auch ein Zwischenraum
19 zwischen einander gegenüberliegenden Seiten der Randstege 16 kann mit dem Kunststoffmaterial
des Profils 13 ausgefüllt sein, um die Verankerung der Randstege 16 zu verbessern.
[0027] Fig. 7 zeigt eine dritte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Griffs wiederum in einem
zu Fig. 5 analogen Schnitt. Die ins Innere des Profils vorspringende Rippe 18 ist
hier entfallen, statt dessen sind die ins Innere der Griffstange 1 hinein abgewinkelten
Randstege 16 so schmal, dass zwischen ihnen und dem in den Innenraum eingreifenden
zylindrischen Zapfen 4 noch Platz für eine einteilige Verbindung 20 zwischen zwei
Seiten des Schlitzes 15 ist; mit anderen Worten hat das Profil 13 einen geschlossenen
rohrartigen Querschnitt, dessen äußerer Umfang zwei eng benachbarte hakenförmige Aussparungen
oder eine T-förmige Aussparung aufweist, die die Randstege 16 des Rohrs 14 formschlüssig
aufnimmt.
[0028] Fig. 8 zeigt in Analogie zur Fig. 4 einen Schnitt durch den Griff nach der dritten
Ausgestaltung in einer durch ein Endstück 2 oder 3 verlaufenden Ebene. Man erkennt
hier und an der in Fig. 9 gezeigten perspektivischen Ansicht der Griffstange 1, dass
der- hier mit 21 bezeichnete - zu einem Ende der Griffstange 1 hin offene Ausschnitt,
durch den sich der Arm 6 des Endstücks erstreckt und dessen Ränder in der Nut 12 des
Endstücks aufgenommen sind, an nur einer Seite des Schlitzes 15 aus dem Profil 13
herausgeschnitten ist; an der anderen Seite ist der Randsteg 16 des Metallrohrs 14
unversehrt und ist auf seiner gesamten Länge in dem Profil 13 kraft- und formschlüssig
verhakt.
[0029] Einer weiteren, nicht gezeichneten Ausgestaltung zufolge ist die Griffstange aus
einem geschlossenwandigen Metallrohr gefertigt, das versteift wird, indem in einem
von dem Metallrohr und den in seine Enden eingeschobenen Endstücken 2, 3 begrenzten
inneren Hohlraum ein geeignetes Kunstharzmaterial expandieren gelassen wird.
1. Griff für ein Gehäuse, insbesondere für ein Gehäuse eines Haushaltsgeräts, mit einer
Griffstange (1) und zwei die Enden der Griffstange (1) mit dem Gehäuse (8) verbindenden
Endstücken (2, 3), dadurch gekennzeichnet, dass die Griffstange (1) ein intern durch einen Kunststoffkörper (13) verstärktes Metallrohr
(14) umfasst und die Endstücke (2, 3) einen in die Griffstange (1) eingreifenden Zapfen
(4) tragen.
2. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (13) ein Extrusionsprofil ist.
3. Griff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkörper (13) ein Hohlprofil ist.
4. Griff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil wenigstens eine interne Verstärkungsrippe (17) aufweist.
5. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffstange (1) einen zu einem ihrer Enden offenen Ausschnitt (21) aufweist und
dass der Rand des Ausschnitts (21) in einer Nut (12) des Endstücks (2, 3) zumindest
weitgehend verborgen ist.
6. Griff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Endstücke (2, 3) eine Stimplatte (5) aufweisen, die eine Stirnseite der Griffstange
(1) zumindest weitgehend überdeckt, vorzugsweise in einer Nut aufnimmt.
7. Griff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallrohr (14) eine Wandstärke zwischen 0,25 und 0,75 mm aufweist.
8. Griff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallrohr (14) durch Beschichtung des Kunststoffkörpers (13) erzeugt ist.
9. Griff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallrohr (14) mit dem Kunststoffkörper (13) koextrudiert ist.
10. Griff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallrohr (14) aus einem Metallband mit zur Längsachse des Kunststoffkörpers
(13) parallelen. Rändern geformt ist.
11. Griff nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem Rand des Metallbandes ein in den Kunststoffkörper (13) eingreifender
Steg (16) abgewinkelt ist.
12. Griff nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (16) formschlüssig in den Kunststoffkörper (13) eingebettet ist.
1. Handle for a housing, in particular for a housing of a domestic appliance, with a
handle rod (1) and two end pieces (2, 3) connecting the ends of the handle rod (1)
to the housing (8), characterised in that the handle rod (1) comprises a metal pipe (14) internally reinforced by a plastic
body (13) and the end pieces (2, 3) support a pin (4) engaging in the handle rod (1).
2. Handle according to claim 1, characterised in that the plastic body (13) is an extrusion profile.
3. Handle according to claim 1 or 2, characterised in that the plastic body (13) is a hollow profile.
4. Handle according to claim 3, characterised in that the hollow profile has at least one internal reinforcing rib (17).
5. Handle according to claim 1, characterised in that the handle rod (1) has a section (21) open at one of its ends and that the edge of
the section (21) is at least largely hidden in a groove (12) of the end piece (2,
3).
6. Handle according to one of the preceding claims, characterised in that the end pieces (2, 3) have a front plate (5), which at least largely covers a front
side of the handle rod (1), preferably being received in a groove.
7. Handle according to one of the preceding claims, characterised in that the metal pipe (14) has a wall thickness between 0.25 and 0.75 mm.
8. Handle according to one of the preceding claims, characterised in that the metal pipe (14) is produced by coating the plastic body (13).
9. Handle according to one of the preceding claims, characterised in that the metal pipe (14) is coextruded with the plastic body (13).
10. Handle according to one of the preceding claims, characterised in that the metal pipe (14) is formed from a metal strip with edges which are parallel with
the longitudinal axis of the plastic body (13).
11. Handle according to claim 10, characterised in that a bar (16) engaging in the plastic body (13) is angled on at least one edge of the
metal strip.
12. Handle according to claim 11, characterised in that the bar (16) is embedded into the plastic body (13) in a form-fit manner.
1. Poignée pour un boîtier, notamment pour un boîtier d'un appareil ménager, comprenant
une barre de préhension (1) et deux pièces terminales (2, 3) reliant les extrémités
de la barre de préhension (1) au boîtier (8), caractérisée en ce que la barre de préhension (1) comprend un tube métallique (14) renforcé intérieurement
par un corps (13) en matière plastique et en ce que les pièces terminales (2, 3) portent un tourillon (4) ayant prise dans la barre de
préhension (1).
2. Poignée selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps (13) en matière plastique est un profilé extrudé.
3. Poignée selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le corps (13) en matière plastique est un profilé creux.
4. Poignée selon la revendication 3, caractérisée en ce que le profilé creux présente au moins une nervure de renforcement interne (17).
5. Poignée selon la revendication 1, caractérisée en ce que la barre de préhension (1) présente une découpe (21) ouverte vers l'une de ses extrémités
et en ce que le bord de la découpe (21) est au moins largement masqué dans une rainure (12) de
la pièce terminale (2, 3).
6. Poignée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les pièces terminales (2, 3) présentent une plaque frontale (5) qui recouvre au moins
largement un côté frontal de la barre de préhension (1), de préférence le loge dans
une rainure.
7. Poignée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le tube métallique (14) présente une épaisseur de paroi comprise entre 0,25 et 0,75
mm.
8. Poignée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le tube métallique (14) est fabriqué par revêtement du corps (13) en matière plastique.
9. Poignée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le tube métallique (14) est co-extrudé avec le corps (13) en matière plastique.
10. Poignée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le tube métallique (14) est formé à partir d'une bande métallique comprenant des
bords parallèles à l'axe longitudinal du corps (13) en matière plastique.
11. Poignée selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'une barrette (16) ayant prise dans le corps (13) en matière plastique est pliée en
angle sur au moins un bord de la bande métallique.
12. Poignée selon la revendication 11, caractérisée en ce que la barrette (16) est logée par adhérence de forme dans le corps (13) en matière plastique.


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