| (19) |
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(11) |
EP 2 437 634 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.2014 Patentblatt 2014/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.08.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/063800 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/020071 (16.02.2012 Gazette 2012/07) |
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| (54) |
SITZMÖBEL
SEATING FURNITURE
MEUBLE D'ASSISE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
10.08.2010 DE 102010039170
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.04.2012 Patentblatt 2012/15 |
| (73) |
Patentinhaber: ASS Einrichtungssysteme GmbH |
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96342 Stockheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHEIDER, Stefan
96253 Untersiemau (DE)
- WELSCH, Johannes
96047 Bamberg (DE)
- KÜHNAU, Lutz
96515 Sonneberg (DE)
- MÜLLER-URI, Thorsten
98724 Neuhaus/Rennweg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bettinger Schneider Schramm |
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Postfach 860267 81629 München 81629 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 897 467 DE-U1-202009 003 927
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DE-U1- 9 300 705 US-A1- 2008 100 120
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel, insbesondere einen Stuhl, mit einem federnd
ausgebildeten Rahmen, auf welchem eine Sitzfläche anordenbar ist.
Stand der Technik
[0002] Sitzmöbel, insbesondere Stühle, mit einem federnd ausgebildeten Rahmen sind aus dem
Stand der Technik als sogenannte Freischwinger bekannt. Ein Freischwinger ist ein
Stuhl ohne Hinterbeine, dessen Sitzfläche unter dem Gewicht einer Person federnd nachgibt
und leicht nach hinten absinkt. Ein Freischwinger weist einen tragenden Rahmen auf,
wobei die die Vorderbeine bildenden Teile des Rahmens jeweils unten und oben nach
hinten wegknicken. Unten verläuft der Rahmen jeweils auf dem Boden weiter bis zum
hinteren Rand des Stuhls. Oben verläuft der Rahmen jeweils parallel zu den am Boden
verlaufenden Teile des Rahmens bis zum hinteren Rand des Stuhls, die beiden Seiten
des Rahmens liegen ebenfalls in parallelen Ebenen. In der Seitenansicht weist der
Rahmen eines solchen Freischwingers im Wesentlichen eine U-Form auf. Die oberen Teile
des Rahmens dienen als Träger für die Sitzfläche, wobei die oberen Teile des Rahmens
im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen und wobei die Sitzfläche im Wesentlichen
zwischen den beiden oberen Teilen des Rahmens angeordnet ist.
[0003] Aus der
AT 128771 ist eine Abwandlung eines derartigen Freischwingers bekannt, bei dem die vorderen
oberen Teile des Rahmens nicht mit den vorderen, sondern mit den hinteren unteren
Teilen des Rahmens verbunden sind, so dass der Rahmen dieses Freischwingers in der
Seitenansicht im Wesentlichen eine Z-Form aufweist.
[0004] Aus der
US 2008/0100120 A1 ist ein Stuhl mit einem federnd ausgebildeten Rahmen bekannt. Der Stuhl weist ein
Rahmenoberteil, zwei Rahmenunterteile und zwei jeweils ein Rahmenunterteil mit dem
Rahmenoberteil verbindende Rahmenmittelteile auf. Das Rahmenoberteil verläuft von
einem hinteren Bereich einer an das Rahmenoberteil anordenbaren Sitzfläche in einen
vorderen Bereich der Sitzfläche. Die Rahmenunterteile bilden zumindest teilweise parallel
zur Sitzfläche und vom vorderen Bereich der Sitzfläche in den hinteren Bereich der
Sitzfläche verlaufende Bodenkufen. Die Rahmenmittelteile verlaufen jeweils von dem
jeweiligen Rahmenunterteil im hinteren Bereich der Sitzfläche schräg nach oben zum
Rahmenoberteil im vorderen Bereich der Sitzfläche.
[0005] Aus der
DE 93 00 705 U1 ist ein Sitzmöbel mit einem Rahmen bekannt, der eine Bodenauflage bildet und ein
sich von der Vorderseite nach oben erstreckendes Unterteil aufweist. An der Oberseite
des Unterteils schließen sich zwei nach hinten erstreckende Sitzträger an, die parallel
zueinander verlaufen.
[0006] Die aus dem Stand der Technik bekannten Freischwinger weisen den Nachteil auf, dass
die Sitzfläche zwar nach hinten federnd, ein Schwingen in seitliche Richtung aber
nicht möglich ist. Ein weiterer Nachteil vor allem der Freischwinger in U-Form besteht
darin, dass sie aufgrund der Ausgestaltung des Rahmens nicht ideal stapelbar sind.
Aufgabe der Erfindung
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, ein Sitzmöbel, insbesondere einen Stuhl,
mit einem federnd ausgebildeten Rahmen bereitzustellen, welcher die aus dem Stand
der Technik bekannten Nachteile vermeidet und insbesondere einen hohen Sitzkomfort
und Flexibilität bietet.
Erfindungsgemäße Lösung
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Sitzmöbel, insbesondere einen Stuhl,
mit einem federnd ausgebildeten Rahmen nach dem unabhängigen Anspruch gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0009] Bereitgestellt wird demnach ein Sitzmöbel, insbesondere ein Stuhl, mit einem federnd
ausgebildeten Rahmen, welcher in der Seitenansicht im Wesentlichen Z-förmig ausgestaltet
ist und welcher ein Rahmenoberteil, zwei Rahmenunterteile und zwei jeweils ein Rahmenunterteil
mit dem Rahmenoberteil verbindende Rahmenmittelteile umfasst. Das Rahmenoberteil verläuft
von einem hinteren Bereich einer an dem Rahmenoberteil anordenbaren Sitzfläche in
einen vorderen Bereich der Sitzfläche. Die Rahmenunterteile bilden zumindest teilweise
parallel zur Sitzfläche und vom vorderen Bereich der Sitzfläche in den hinteren Bereich
der Sitzfläche verlaufende Bodenkufen. Die Rahmenmittelteile verlaufen jeweils von
dem jeweiligen Rahmenunterteil im hinteren Bereich der Sitzfläche schräg nach oben
zum Rahmenoberteil im vorderen Bereich der Sitzfläche, wobei sich bei einer bevorzugten
Ausführungsform der seitliche Abstand der Rahmenmittelteile zum Rahmenoberteil und
damit zur Sitzfläche hin verringert. Der Abstand der Rahmenmittelteile zueinander
am Rahmenoberteil entspricht maximal zwei Drittel, vorzugsweise maximal der Hälfte
der Breite der Sitzfläche im vorderen Bereich, um eine zumindest teilweise seitliche,
ergonomisch vorteilhafte Bewegung des Rahmenoberteils gegen die Rahmenunterteile bei
Benutzung des Sitzmöbels zu ermöglichen, ohne dass sie die Rahmenunterteile wesentlich
vom Boden abheben.
[0010] Durch den erfindungsgemäß im Bereich des Rahmenoberteils, also im Bereich der Sitzfläche,
geringen Abstand der Rahmenmittelteile zueinander wird ein Wippen der Sitzfläche nach
rechts und nach links ermöglicht, was ein besonders angenehmes Sitzen vermittelt.
Weil durch die Z-förmige Ausgestaltung des Rahmens auch ein Wippen nach hinten und
nach vorne möglich ist, kann die Sitzfläche nahezu in jede Richtung gewippt werden.
Durch die im Wesentlichen Z-förmige Ausgestaltung des nach oben zusammenlaufenden
Rahmens wird zudem eine verbesserte Stapelbarkeit des Sitzmöbels erreicht, da die
Rahmenmittelteile im gestapelten Zustand nicht genau voreinander liegen, wie bei im
Stand der Technik bekannten Freischwingern, sondern zum Teil überlappen. Dadurch wird
eine gewisse Selbstzentrierung der gestapelten Sitzmöbel erreicht. Gleichzeitig sorgt
die Überlappung dafür, dass das obere Sitzmöbel bei zwei gestapelten Sitzmöbeln nicht,
wie im Stand der Technik, um mindestens die Dicke des Rahmenmittelteils nach vorne
versetzt ist, sondern nur um einen Teil dieser Dicke. Damit können mehr Sitzmöbel
übereinander gestapelt werden, bis der Stapel wegen des mit steigender Höhe nach vorne
wandernden Schwerpunktes instabil wird. Zusätzlich wird durch die von dem jeweiligen
Rahmenunterteil im hinteren Bereich der Sitzfläche schräg nach oben zum Rahmenoberteil
im vorderen Bereich der Sitzfläche verlaufenden Rahmenmittelteile eine besonders gute
Bewegungsfreiheit im Bein-und Fußbereich erzielt.
[0011] In einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Sitzmöbels kann der Abstand der Rahmenmittelteile
zueinander am Rahmenoberteil maximal einem Drittel der Breite der Sitzfläche im vorderen
Bereich entsprechen. Damit kann ein Wippen der Sitzfläche nach links und nach rechts
noch weiter verbessert werden.
[0012] In einer Ausgestaltung der Erfindung können die Rahmenunterteile im Wesentlichen
parallel zueinander verlaufen.
[0013] Das Rahmenoberteil kann im Wesentlichen trapezförmig ausgestaltet sein und zum hinteren
Bereich der Sitzfläche breiter werden, so dass eine stabile Anordnung der Sitzfläche
an dem Rahmenoberteil gewährleistet ist. In einer Ausgestaltung der Erfindung kann
am Rahmenoberteil im vorderen Bereich der Sitzfläche ein Verbindungselement angeordnet
sein, welches gegen die durch das Rahmenoberteil gebildete Fläche geneigt ist. Das
Verbindungselement kann einerseits dazu vorgesehen sein, die Stabilität des Rahmens
im oberen Bereich zu erhöhen, andererseits kann das Verbindungselement verwendet werden,
um die Sitzfläche mit dem Rahmen zu verbinden.
[0014] Das Verbindungselement weist vorzugsweise eine Befestigungseinrichtung auf, so dass
an dem Verbindungselement Armstützen und/oder Schreibstützen angebracht werden können.
[0015] Als vorteilhaft hat sich herausgestellt, an der Unterseite der Sitzfläche eine Aussparung
vorzusehen, in welche der im hinteren Bereich der Sitzfläche verlaufende Teil des
Rahmenoberteils zumindest teilweise im Wesentlichen formschlüssig angeordnet werden
kann. Ebenfalls als vorteilhaft hat sich herausgestellt, an der Unterseite der Sitzfläche
eine mit dem Verbindungselement korrespondierende stabile Fläche vorzusehen, an welcher
die Sitzfläche mit dem Verbindungselement verbindbar ist. Bei einer Verbindung, bevorzugt
einer Schraubenverbindung, der stabilen Fläche mit dem Verbindungselement kann eine
Kraft ausgeübt werden, welche den in der Aussparung angeordneten Teil des Rahmenoberteils
gegen die Aussparung verspannt. Damit kann auf besonders einfache Art und Weise die
Sitzfläche mit dem Rahmen verbunden werden, wobei gleichzeitig eine hohe Stabilität
der Sitzfläche auf dem Rahmen gewährleistet ist.
[0016] Vorzugsweise kann der Rahmen einteilig ausgestaltet sein.
[0017] Vorzugsweise weist der Rahmen Metall, bevorzugt Stahl, auf, wobei der Rahmen ein
rundes, bevorzugt kreisförmiges Profil aufweist. In einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung kann der Rahmen auch einen strapazierfähigen Kunststoff aufweisen.
[0018] Zwischen den Rahmenunterteilen, aber auch im Rahmenmittelteil kann eine Querstrebe
vorgesehen sein, welche die Rahmenunterteile miteinander verbindet. Die Querstrebe
ist vorzugsweise im mittleren oder im hinteren Bereich der Rahmenunterteile angeordnet.
Damit wird die Stabilität des Rahmens noch weiter erhöht.
Kurzbeschreibung der Figuren
[0019] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Rahmen eines erfindungsgemäßen Sitzmöbels in einer isometrischen Ansicht, wobei
die Sitzfläche lediglich schemenhaft dargestellt ist;
- Fig. 2
- den Rahmen eines erfindungsgemäßen Sitzmöbels in einer isometrischen Ansicht mit an
dem Rahmen angeordneten Armlehnen;
- Fig. 3
- ein erfindungsgemäßes Sitzmöbel in einer isometrischen Ansicht von unten, zur Verdeutlichung
der Anordnung der Sitzfläche an dem Rahmen; und
- Fig. 4
- das erfindungsgemäße Sitzmöbel in einer Ansicht von oben, wobei die Sitzfläche lediglich
schemenhaft dargestellt ist.
Detaillierte Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung
[0020] Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Sitzmöbel, hier einen Stuhl, mit einem federnd ausgebildeten
Rahmen 10. Der Rahmen 10 umfasst zwei Rahmenunterteile 12a, 12b, ein Rahmenoberteil
11 und zwei jeweils ein Rahmenunterteil 12a, 12b mit dem Rahmenoberteil 11 verbindende
Rahmenmitteilteile 13a, 13b. In der Seitenansicht weist der Rahmen im Wesentlichen
eine Z-Form auf. Die Z-förmige Ausgestaltung des Rahmens in der Seitenansicht ist
in Fig. 3 besonders gut zu erkennen. Die Rahmenmittelteile 13a, 13b laufen jeweils
von dem hinteren, seitlich äußeren Bereich der Rahmenunterteile 12a, 12b schräg nach
oben zum Rahmenoberteil 11 im vorderen Bereich der Sitzfläche 20, wo ihr seitlicher
Abstand geringer ist. Die Stabilität des Rahmens 10 ist trotz fehlender Vorderbeine
dadurch gegeben, dass die Kraft, welche durch das Hinsetzen einer Person auf das Sitzmöbel
entsteht, über die Spannung in den Rahmenmittelteilen 13a, 13b schräg nach hinten
an die Rahmenunterteile 12a, 12b abgeleitet wird.
[0021] Durch die Z-förmige Ausgestaltung des Rahmens 10 ist sowohl ein Wippen nach hinten
als auch ein Wippen nach vorne möglich, ohne dass dabei die kufenförmigen Rahmenunterteile
12a, 12b angehoben werden.
[0022] Die Rahmenmittelteile 13a, 13b laufen zum Rahmenoberteil 11 hin zusammen, so dass
der Abstand der Rahmenmittelteile 13a, 13b zueinander im vorderen Bereich der Sitzfläche
20 kleiner ist als im hinteren Bereich der Sitzfläche 20, d.h. dort, wo die Rahmenmittelteile
13a, 13b auf die Rahmenunterteile 12a, 12b treffen. Das Zusammenlaufen der Rahmenmittelteile
zum Rahmenoberteil 11 hin ist besonders gut in Fig. 4 ersichtlich und wird mit Bezug
auf Fig. 4 näher beschrieben. Diese, im vorderen Bereich der Sitzfläche zusammenlaufenden
Rahmenmittelteile 13a, 13b gewährleisten zudem, dass die Sitzfläche 20 leicht nach
links und nach rechts gewippt werden kann, was durch Gewichtsverlagerung einer auf
dem Stuhl sitzenden Person nach links oder nach rechts einfach bewirkt werden kann.
Da der Abstand der Rahmenunterteile 12a, 12b zueinander im Wesentlichen der Breite
der Sitzfläche 20 entspricht (vgl. auch Fig. 4) ist trotz der Möglichkeit, die Sitzfläche
nach links und nach rechts zu wippen, ein ausreichend sicherer Stand gewährleistet,
d.h. ein Umkippen des Stuhls wird verhindert. Wegen der so erreichten seitlichen Flexibilität
im oberen Bereich, führt ein seitliches Wippen auch nicht so schnell zum Abheben einer
der Kufen vom Boden, wie dies bei einem seitlich starren System, also auch bei einem
Freischwinger nach dem Stand der Technik, der Fall wäre.
[0023] Das Rahmenoberteil 11 ist hier trapezförmig ausgestaltet und wird zum hinteren Bereich
der Sitzfläche 20 breiter. Damit wird gewährleistet, dass die Sitzfläche 20 stabil
am Rahmenoberteil 11 angeordnet werden kann.
[0024] Um die Stabilität des Rahmens zu erhöhen, kann zwischen den Rahmenunterteilen 12a,
12b und/oder den Rahmenmittelteilen 13a, 13b eine Querstrebe vorgesehen sein (hier
nicht gezeigt). Vorzugsweise wird die Querstrebe im hinteren Bereich der Rahmenunterteile
12a, 12b angeordnet. Sie verhindert im Wesentlichen, dass sich die Rahmenunterteile
bei Belastung gegeneinander bewegen.
[0025] Anstelle einer trapezförmigen Ausgestaltung des Rahmensoberteils 11 kann dieser auch
im Wesentlichen rechteckig oder kreisförmig ausgestaltet sein.
[0026] Die Rahmenunterteile 12a, 12b verlaufen hier im Wesentlichen parallel zur Sitzfläche
20 und weisen jeweils am vorderen und am hinteren Ende Bodenschoner auf. Die beiden
Rahmenunterteile 12a, 12b können jeweils als Bodenkufen ausgestaltet sein, wobei die
Bodenkufen im vorderen Bereich und im hinteren Bereich eine nach oben verlaufende
Krümmung aufweisen können und im mittleren Bereich im Wesentlichen gerade verlaufen.
Ein Sitzmöbel mit einer Ausgestaltung der Rahmenunterteile 12a, 12b als Bodenkufen
dient im mittleren, geraden Bereich zum normalen Sitzen, während das Sitzmöbel der
Bewegung des Nutzers folgt, wenn dieser sich nach vorne oder nach hinten lehnt.
[0027] Am Rahmenoberteil 11 sind Armstützen 40 angebracht, welche unterhalb der Sitzfläche
20 seitlich nach außen geführt und außerhalb der Sitzfläche 20 nach oben geführt werden.
An einer der Armlehnen 40 kann alternativ eine Schreibunterlage bzw. Schreibstütze
angeordnet sein, welche vorzugsweise schwenkbar ausgestaltet ist.
[0028] Fig. 2 zeigt einen Rahmen eines erfindungsgemäßen Sitzmöbels in einer isometrischen Ansicht
mit an dem Rahmen angebrachten Armlehnen. Im vorderen Bereich des im Wesentlichen
trapezförmig ausgestalteten Rahmenoberteils 11 ist ein Verbindungselement 30 angeordnet,
welches fest mit dem Rahmenoberteil 11 verbunden ist. Das Verbindungselement 30 bzw.
ein Teil des Verbindungselements 30 ist gegen die durch den Rahmenoberteil 11 gebildete
Fläche geneigt. Der geneigte Teil des Verbindungselements 30 ist dazu vorgesehen,
die Sitzfläche 20 beispielsweise mittels einer Schraubverbindung mit dem Rahmen 10
zu verbinden. Die Befestigungseinrichtung 30 kann zusätzlich auch dazu vorgesehen
sein, die Stabilität des Rahmens im oberen Bereich zu erhöhen.
[0029] Das Verbindungselement 30 weist zudem eine Befestigungseinrichtung auf, so dass an
dem Verbindungselement die Armstützen und/oder Schreibstützen bzw. Schreibunterlagen
angebracht werden können. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, kann an dem Verbindungselement
eine Platte angebracht werden, welche sich im Wesentlichen seitlich über das Rahmenoberteil
hinaus erstreckt. An den überstehenden Teilen kann dann jeweils eine Armstütze 40
angebracht werden. Die Armstützen 40 können zudem derart an der Platte angebracht
werden, dass sie beispielsweise nach vorne bis in den Bereich unterhalb der Sitzfläche
verschwenkt werden können. Bei schwenkbar angeordneten Armlehnen 40 kann zusätzlich
ein Arretiermechanismus vorgesehen werden, um die Armlehne 40 bei Benutzung zu arretieren.
[0030] Fig. 3 zeigt ein erfindungsgemäßes Sitzmöbel in einer isometrischen Ansicht im Wesentlichen
von unten. Deutlich erkennbar ist hier der in der Seitenansicht im Wesentlichen Z-förmig
ausgestaltete Rahmen.
[0031] Die Sitzfläche 20 weist im hinteren Bereich eine Aussparung bzw. eine Vertiefung
50 auf, in welche der im hinteren Bereich der Sitzfläche 20 verlaufende Teil des im
Wesentlichen trapezförmigen Rahmenoberteils formschlüssig angeordnet werden kann.
Im vorderen Bereich der Sitzfläche 20 weist diese an der Unterseite eine stabile Fläche
35 auf, an welcher die Sitzfläche 20 mit dem Verbindungselement 30 verbunden werden
kann. Vorzugsweise korrespondiert die stabile Fläche 35 mit der geneigten Fläche des
Verbindungselement 30. Die geneigte Fläche kann zwecks Verbindung des Rahmens mit
der Sitzfläche 20 mehrere Bohrlöcher aufweisen, um eine Schraubverbindung des Verbindungselements
30 mit der Sitzfläche 20 herzustellen.
[0032] Die stabile Fläche 35 ermöglicht zusammen mit der Aussparung bzw. Vertiefung 50 ein
besonders einfaches und dennoch sicheres Verbinden der Sitzfläche 20 mit dem Rahmen
10. Beim Verschrauben der stabilen Fläche 35 mit dem Verbindungselement 30 wird eine
Kraft ausgeübt, welche den in der Aussparung bzw. Vertiefung 50 angeordneten Teil
des Rahmensoberteils 11 gegen die Aussparung bzw. Vertiefung 50 verspannt. Die Aussparung
50 weist dabei vorzugsweise eine an der vorderen Seitenwand verlaufende Vertiefung
auf, in welche der in der Aussparung 50 angeordnete Rahmenteil beim Verbinden der
stabilen Fläche 35 mit dem Verbindungselement 30 hineingezogen wird. Damit wird gleichzeitig
verhindert, dass der hintere Bereich der Sitzfläche 20 von dem Rahmen 11 nach oben
weggeschwenkt werden kann. Zudem wird die Montage des Sitzmöbels wesentlich vereinfacht,
da letztlich nur die stabile Fläche 35 mit dem Verbindungselement 30 verbunden werden
muss.
[0033] Die Aussparung 50 kann sich auch jeweils seitlich an der Unterseite der Sitzfläche
20 bis in den vorderen Bereich der Sitzfläche 20 erstrecken, so dass auch die Seitenteile
des im Wesentlichen trapezförmig ausgestalteten Rahmenoberteils in der Aussparung
50 vorzugsweise formschlüssig angeordnet werden können. Damit kann ein Verschieben
der Sitzfläche 20 in seitlicher Richtung verhindert werden.
[0034] Anstelle von Schraubverbindungen zum Verbinden der stabilen Fläche 35 mit dem Verbindungselement
30 können die stabile Fläche 35 oder das Verbindungselement 30 Zapfen vorsehen, welche
jeweils in entsprechende Aussparungen an dem Verbindungselement 30 bzw. an der stabilen
Fläche 35 einrasten können. Damit kann die Sitzfläche mit dem Rahmen verbunden werden,
ohne dass hierfür Schraubverbindungen oder Werkzeug notwendig wären. Die Sitzfläche
20 kann dann mit ihrer Aussparung 50 in dem hinteren Bereich des trapezförmigen Rahmenoberteils
11 eingehängt werden. Anschließend kann die Sitzfläche 20 bzw. die an der Unterseite
der Sitzfläche 20 angeordnete stabile Fläche 35 gegen das Verbindungselement 30 gedrückt
werden, bis die Zapfen in die jeweiligen Aussparungen einrasten. Ein anschließendes
Lösen der Sitzfläche 20 von dem Rahmen kann dadurch gewährleistet werden, dass die
stabile Fläche 35 eine gewisse Flexibilität aufweist, um die Zapfen von den entsprechenden
Aussparungen zu lösen.
[0035] Fig. 4 zeigt ein erfindungsgemäßes Sitzmöbel in einer Ansicht von oben vorne, wobei die
Sitzfläche 20 lediglich schematisch dargestellt ist.
[0036] Deutlich erkennbar ist in Fig. 4, dass der Abstand a der Rahmenmittelteile 13a, 13b
zueinander im vorderen Bereich der Sitzfläche 20 kleiner ist als die Breite A der
Sitzfläche 20 im vorderen Bereich der Sitzfläche 20. Besonders vorteilhaft ist es,
wenn der Abstand a maximal der Hälfte der Breite A entspricht. Als besonders vorteilhaft
hat sich herausgestellt, den Abstand a zwischen den beiden Rahmenmittelteilen 13a,
13b im vorderen Bereich der Sitzfläche 20 so zu wählen, dass dieser maximal einem
Drittel der Breite A der Sitzfläche 20 im vorderen Bereich entspricht. Damit wird
ein Wippen der Sitzfläche nach links und nach rechts möglich, welches durch einfache
Gewichtsverlagerung nach links oder nach rechts bewirkt werden kann.
[0037] Wie in Fig. 4 erkennbar, ist der Abstand der Rahmenmittelteile 13a, 13b zueinander
im unteren Bereich, d.h. dort, wo die Rahmenmittelteile auf die Rahmenunterteile 12a
bzw. 12b treffen, wesentlich breiter als der Abstand a der Rahmenmittelteile im vorderen
Bereich der Sitzfläche 20. Damit wird eine besonders gute Stapelbarkeit der erfindungsgemäßen
Sitzmöbel erreicht, wobei durch die sich nach oben verjüngenden Rahmenmittelteile
eine gewisse Zentrierung der zu stapelnden Sitzmöbel unterstützt wird.
[0038] Der Rahmen ist in der hier gezeigten Ausführungsform einteilig ausgestaltet, wobei
der Rahmen Metall, vorzugsweise Stahl, aufweist und wobei der Rahmen ein rundes, bevorzugt
ein kreisförmiges, Profil aufweist.
[0039] In einer anderen, hier nicht gezeigten, Ausführungsform kann der Rahmen auch mehrteilig
ausgestaltet sein. Beispielsweise kann der Rahmen zweiteilig ausgestaltet sein, wobei
der rechte Teil und der linke Teil des Rahmens jeweils einen Teil des zweiteilig ausgestalteten
Rahmens bilden. Anstelle von Metall kann der Rahmen auch einen strapazierfähigen Kunststoff
aufweisen. Ebenso kann der Rahmen auch ein anderes hierfür geeignetes Profil aufweisen.
[0040] Die an dem Rahmenoberteil angeordnete Sitzfläche 20 kann Kunststoff oder Holz aufweisen.
Die Oberseite der Sitzfläche 20 kann auch mit einer Polsterung versehen sein. Ebenfalls
können die Armlehnen 40 eine Polsterung aufweisen.
1. Sitzmöbel, insbesondere Stuhl mit einem federnd ausgebildeten Rahmen (10), welcher
in der Seitenansicht im Wesentlichen Z-förmig ausgestaltet ist und welcher ein Rahmenoberteil
(11), zwei Rahmenunterteile (12a, 12b) und zwei jeweils ein Rahmenunterteil (12a,
12b) mit dem Rahmenoberteil (11) verbindende Rahmenmittelteile (13a, 13b) umfasst,
wobei
das Rahmenoberteil (11) von einem hinteren Bereich einer an das Rahmenoberteil (11)
anordenbaren Sitzfläche (20) in einem vorderen Bereich der Sitzfläche verläuft,
die Rahmenunterteile (12a, 12b) zumindest teilweise parallel zur Sitzfläche (20) und
vom vorderen Bereich der Sitzfläche in den hinteren Bereich der Sitzfläche verlaufende
Bodenkufen bilden, und
die Rahmenmittelteile (13a, 13b) jeweils von dem jeweiligen Rahmenunterteil (12a,
12b) im hinteren Bereich der Sitzfläche (20) schräg nach oben zum Rahmenoberteil (11)
im vorderen Bereich der Sitzfläche (20) verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstand (a) der Rahmenmittelteile (13a, 13b) zueinander am Rahmenoberteil (11)
maximal die Hälfte, vorzugsweise maximal ein Drittel der Breite (A) der Sitzfläche
(20) im vorderen Bereich entspricht, um eine zumindest teilweise seitliche, ergonomisch
vorteilhafte Bewegung des Rahmenoberteils gegen die Rahmenunterteile bei Benutzung
des Sitzmöbels zu ermöglichen, ohne dass sie die Rahmenunterteile wesentlich vom Boden
abheben.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, wobei der Abstand (a) der Rahmenmittelteile (13a, 13b)
zueinander am Rahmenoberteil (11) weniger als ein Viertel der Breite (A) der Sitzfläche
(20) im vorderen Bereich entspricht.
3. Sitzmöbel nach Anspruch 1, wobei die Rahmenmittelteile (13a, 13b) von einer hinteren
äußeren Position der Rahmenunterteile zu der vorderen mittleren Position zum Rahmenoberteil
(11) hin zusammenlaufen.
4. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rahmenunterteile (12a,
12b) im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
5. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Rahmenoberteil (11) im
Wesentlichen trapezförmig ausgestaltet ist und zum hinteren Bereich der Sitzfläche
(20) breiter wird.
6. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei am Rahmenoberteil (11) im
vorderen Bereich der Sitzfläche (20) ein Verbindungselement (30) angeordnet ist, welches
im vorderen Bereich gegen die durch das Rahmenoberteil (11) gebildete Fläche geneigt
ist.
7. Sitzmöbel nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Verbindungselement (30) eine
Befestigungseinrichtung aufweist, so dass an dem Verbindungselement (30) Zubehör,
insbesondere Arm- (40) und/oder Schreibstützen anbringbar ist.
8. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Unterseite der Sitzfläche
(20) eine Aussparung (50) aufweist, in welche der im hinteren Bereich der Sitzfläche
(20) verlaufende Teil des Rahmenoberteils (11) zumindest teilweise im Wesentlichen
formschlüssig anordenbar ist.
9. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Unterseite der Sitzfläche (20)
eine mit dem Verbindungselement (30) korrespondierende stabile Fläche (35) aufweist,
an welcher die Sitzfläche (20) mit dem Verbindungselement (30) verbindbar ist.
10. Sitzmöbel nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei bei einer Verbindung, bevorzugt
einer Schraubverbindung, der stabilen Fläche (35) mit dem Verbindungselement (30)
eine Kraft ausgeübt wird, welche den in der Aussparung angeordneten Teil des Rahmenoberteils
(11) gegen die Aussparung (50) verspannt.
11. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rahmen (10) einteilig
ausgestaltet ist.
12. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rahmenunterteile (12a,
12b) im hinteren Bereich durch eine Querstrebe verbunden sind.
13. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rahmenmittelteile (13a,
13b) durch eine Querstrebe verbunden sind.
14. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rahmen (10) Metall, bevorzugt
Stahl, aufweist und wobei der Rahmen (10) ein rundes, bevorzugt kreisförmiges Profil
aufweist.
1. Seat, in particular chair with a resiliently configured frame (10) which is substantially
configured Z-shaped in the lateral view and which comprises a frame upper part (11),
two frame lower parts (12a, 12b) and two frame middle parts (13a, 13b) that connect
a frame lower part (12a, 12b) with the frame upper part (11) respectively,
whereby the frame upper part (11) extends from a rear area of a seating surface (20)
that can be placed against the frame upper part (11) in a front area of the seating
surface,
the frame lower parts (12a, 12b) form floor runners extending at least partially parallel
to the seating surface (20) and from the front area of the seating surface to the
rear area of the seating surface and
the frame middle parts (13a, 13b) extend respectively from the respective frame lower
part (12a, 12b) in the rear area of the seating surface (20) obliquely upwards to
the frame upper part (11) in the front area of the seating surface (20), characterized in
that the distance (a) of the frame middle parts (13a, 13b) to each other on the frame
upper part (11) corresponds maximally to half, preferably maximally to one third of
the width (A) of the seating surface (20) in the front area in order to make possible
an at least lateral movement that is ergonomically advantageous of the frame upper
part against the frame lower parts when using the seat without substantially lifting
the frame lower parts from the floor.
2. Seat according to claim 1, whereby the distance (a) of the frame middle parts (13a,
13b) to each other on the frame upper part (11) corresponds to less than one quarter
of the width (A) of the seating surface (20) in the front area.
3. Seat according to claim 1, whereby the frame middle parts (13a, 13b) converge towards
the frame upper part (11) from a rear outer position of the frame lower parts to the
front central position.
4. Seat according to one of the preceding claims, whereby the frame lower parts (12a,
12b) extend substantially parallel to each other.
5. Seat according to one of the preceding claims, whereby the frame upper part (11) is
configured substantially trapezoidal and widens towards the rear area of the seating
surface (20).
6. Seat according to one of the preceding claims, whereby a connecting element (30) that
is inclined in the front area against the surface formed by the frame upper part (11)
is placed on the frame upper part (11) in the front area of the seating surface (20).
7. Seat according to the preceding claim, whereby the connecting element (30) has a fixing
device so that accessories, in particular armrests (40) and/or writing flaps can be
placed on the connecting element (30).
8. Seat according to one of the preceding claims, whereby the lower side of the seating
surface (20) has a recess (50) into which the part of the frame upper part (11) that
extends in the rear area of the seating surface (20) can be placed at least partially
substantially positively fixed.
9. Seat according to one of the claims 6 to 8, whereby the lower side of the seating
surface (20) has a stable surface (35) corresponding to the connecting element (30),
surface on which the seating surface (20) can be connected with the connecting element
(30).
10. Seat according to the preceding claim, whereby for a connection, preferably a screw
connection, of the stable surface (35) to the connecting element (30) a force is exerted
that tenses the part of the frame upper part (11) placed in the recess against the
recess (50).
11. Seat according to one of the preceding claims, whereby the frame (10) is made of one
piece.
12. Seat according to one of the preceding claims, whereby the frame lower parts (12a,
12b) are connected in the rear area by a cross brace.
13. Seat according to one of the preceding claims, whereby the frame middle parts (13a,
13b) are connected by a cross brace.
14. Seat according to one of the preceding claims, whereby the frame (10) shows metal,
preferably steel and whereby the frame (10) has a round, preferably circular profile.
1. Siège, en particulier chaise avec un cadre (10) configuré élastique qui est configuré
substantiellement en forme de Z en vue latérale et qui comprend une partie supérieure
de cadre (11), deux parties inférieures de cadre (12a, 12b) et deux parties centrales
de cadre (13a, 13b) qui relient respectivement une partie inférieure de cadre (12a,
12b) à la partie supérieure de cadre (11),
la partie supérieure de cadre (11) allant d'une zone postérieure d'une surface d'assise
(20) pouvant être placée contre la partie supérieure de cadre (11) à une zone antérieure
de la surface d'assise,
les parties inférieures de cadre (12a, 12b) formant des patins de sol au moins partiellement
parallèles à la surface d'assise (20) et allant de la zone antérieure de la surface
d'assise à la zone postérieure de la surface d'assise et
les parties centrales de cadre (13a, 13b) allant respectivement de la partie inférieure
de cadre (12a, 12b) dans la zone postérieure de la surface d'assise (20) en oblique
vers le haut vers la partie supérieure de cadre (11) dans la zone antérieure de la
surface d'assise (20),
caractérisé en ce
que la distance (a) des parties centrales de cadre (13a, 13b) l'une par rapport à l'autre
sur la partie supérieure de cadre (11) correspond au maximum à la moitié, de préférence
au maximum à un tiers de la largeur (A) de la surface d'assise (20) dans la zone antérieure
pour permettre un mouvement au moins partiellement latéral, avantageux ergonomiquement,
de la partie supérieure de cadre contre les parties inférieures de cadre lors de l'utilisation
du siège sans qu'il ne soulève de manière substantielle les parties inférieures de
cadre du sol.
2. Siège selon la revendication 1, la distance (a) des parties centrales de cadre (13a,
13b) l'une par rapport à l'autre sur la partie supérieure de cadre (11) correspondant
à moins d'un quart de la largeur (A) de la surface d'assise (20) dans la zone antérieure.
3. Siège selon la revendication 1, les parties centrales de cadre (13a, 13b) convergent
vers la partie supérieure de cadre (11) d'une position extérieure postérieure des
parties inférieures de cadre à la position centrale antérieure.
4. Siège selon l'une des revendications précédentes, les parties inférieures de cadre
(12a, 12b) étant sensiblement parallèles l'une à l'autre.
5. Siège selon l'une des revendications précédentes, la partie supérieure de cadre (11)
étant configurée substantiellement en forme de trapèze et s'élargissant vers la zone
postérieure de la surface d'assise (20).
6. Siège selon l'une des revendications précédentes, un élément de jonction (30) qui
est incliné dans la zone antérieure contre la surface formée par la partie supérieure
de cadre (11) étant placé dans la zone antérieure de la surface d'assise (20).
7. Siège selon la revendication précédente, l'élément de jonction (30) présentant un
dispositif de fixation si bien que des accessoires, en particulier des accoudoirs
(40) et/ou des tablettes pour écrire peuvent être fixés sur l'élément de jonction.
8. Siège selon l'une des revendications précédentes, la face inférieure de la surface
d'assise (20) présentant un évidement (50) dans lequel la partie de la partie supérieure
de cadre (11) qui est dans la zone postérieure de la surface d'assise (20) pouvant
être placée au moins partiellement substantiellement crabotée.
9. Siège selon l'une des revendications 6 à 8, la face inférieure de la surface d'assise
(20) présentant une surface stable correspondant à l'élément de jonction (30) sur
laquelle la surface d'assise (20) peut être reliée à l'élément de jonction.
10. Siège selon la revendication précédente, cependant que pour un assemblage, de préférence
pour un assemblage vissé de la surface stable (35) à l'élément de jonction (30) une
force est exercée qui tend la partie de la partie supérieure de cadre (11) qui est
placée dans l'évidement contre l'évidement.
11. Siège selon l'une des revendications précédentes, le cadre (10) étant configuré en
une partie.
12. Siège selon l'une des revendications précédentes, les parties inférieures de cadre
(12a, 12b) étant reliées dans la zone postérieure par une traverse.
13. Siège selon l'une des revendications précédentes, les parties centrales de cadre (13a,
13b) étant reliées par une traverse.
14. Siège selon l'une des revendications précédentes, le cadre présentant du métal, de
préférence de l'acier et le cadre (10) présentant un profil rond, de préférence circulaire.
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