[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einer Steuerungsvorrichtung zur Durchführung von mindestens einem Geschirrspülprogramm,
und mit einer Zugabevorrichtung, die mit Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/ oder
sonstigem Zusatzmittel befüllbar und mittels eines Verschlusselements verschließbar
ist.
[0002] Geschirrspülmaschinen weisen einen Spülbehälter auf, der zur Aufnahme von Spülgut
vorgesehen ist. Der Spülbehälter ist üblicherweise mit einer Tür verschließbar und
umfasst eine mit einem Deckel verschließbare Zugabeeinheit zur Aufnahme eines Reinigungsmittels,
Klarspülmittels, und/oder Zusatzmittels wie z. B. Salz, das oder die für eine Reinigung
des Spülgutes während eines Spülprogramms vorgesehen ist/ sind. Um eine konventionelle
Geschirrspülmaschine zu starten, wird üblicherweise u. a. zunächst z.B. ein Reinigungsmittel,
wie z.B. ein Pulver oder ein Tab in die Zugabeeinheit bzw. Zugabevorrichtung eingefüllt.
Anschließend werden der Deckel der Zugabe und dann die Tür der Geschirrspülmaschine
geschlossen. Danach wird üblicherweise vom Benutzer ein separater Hauptschalter bzw.
ein Ein-/Ausschalter der Geschirrspülmaschine betätigt, der sich an der frontseitigen
Außenwandung der Tür, oder Blende der Geschirrspülmaschine oberhalb der Tür oder an
der Türoberkante der Tür befindet, wodurch die Steuerungsvorrichtung der Geschirrspülmaschine
mit einer elektrischen Versorgungsspannung beaufschlagt wird, und ein Spülprogramm,
möglicherweise auch Sonderoptionen mittels ein oder mehrerer Programmtasten ausgewählt,
und dann eine separate Start-Taste der Geschirrspülmaschine betätigt, worauf das ausgewählte
Geschirrspolprogramm startet.
[0003] Aufgrund dieser zahlreichen Bedienschritte kann es vorkommen, dass der jeweilige
Benutzer vergisst, z.B. den Deckel der Reinigerzugabe zu schließen oder überhaupt
Reinigungsmittel in die Zugabevorrichtung vor dem Schließen deren Deckels einzufüllen.
Trotzdem kann die Geschirrspülmaschine durch Betätigen des separaten Hauptschalters
gestartet werden. Die Folge können schlechte oder unbefriedigende Reinigungsergebnisse
sein.
[0004] Eine Geschirrspülmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus
EP 1859721 A1 bekannt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Geschirrspülmaschine anzugeben, die eine einfachere
Bedienung erlaubt.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Geschirrspülmaschine der eingangs
genannten Art, bei der das Verschlusselement der Zugabevorrichtung zugleich als Hauptschalter
ausgebildet ist, mit dem die Steuerungsvorrichtung zur Durchführung mindestens eines
Geschirrspülprogramms einschaltbar ist, wenn das Verschlusselement in seine Schließstellung
gebracht ist.
[0007] Dies vereinfacht die Inbetriebnahme der Geschirrspülmaschine. Denn das Verschlusselement
der Zugabevorrichtung bzw. der Aufnahmevorrichtung fungiert als Hauptschalter, mit
dem die Steuerungsvorrichtung zur Durchführung mindestens eines Geschirrspülprogramms
einschaltbar ist, wenn das Verschlusselement in seine Schließstellung gebracht ist.
Das Verschlusselement der Zugabevorrichtung ersetzt also einen bisherigen Hauptschalter,
der an der frontseitigen Außenwandung der Geschirrspülmaschine oberhalb der Tür oder
an der Türoberkante vorgesehen ist, so dass dieser wegfallen und das Extradrücken
eines solchen bisherigen Hauptschalters entfallen kann. Mit Hilfe des Verschlusselements
der Zugabevorrichtung lässt sich also in Doppelfunktion zum einen die Zugabevorrichtung
z.B. nach Befüllen mit Reiniger, Klarspüler oder sonstigem Zusatzmittel verschließen
und zum anderen die Steuerungsvorrichtung aktivieren, d.h. insbesondere durch Anlegen
einer Netzspannung betriebsbereit für die Durchführung eines Geschirrspülprogramms
machen. Dies steigert den Bedienkomfort der erfindungsgemäß ausgebildeten Geschirrspülmaschine.
[0008] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine,
insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einer Steuerungsvorrichtung zur Durchführung
von mindestens einem Geschirrspülprogramm, und mit einer Zugabevorrichtung, die mit
Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/ oder sonstigem Zusatzmittel befüllbar und mittels
eines Verschlusselements verschließbar ist, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass
vom Verschlusselement der Zugabevorrichtung zugleich die Funktion eines Hauptschalters
ausgeübt wird, mit dem die Steuerungsvorrichtung zur Durchführung mindestens eines
Geschirrspülprogramms einschaltbar ist, wenn das Verschlusselement in seine Schließstellung
gebracht wird.
[0009] Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine ist insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine.
Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine, die insbesondere als Geschirrspülvollautomat
ausgeführt ist, weist nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zweckmäßigerweise
eine erste Erkennungsvorrichtung auf, die vorgesehen ist, die eingerichtet ist, zu
erkennen, ob die Zugabevorrichtung mittels des Verschlusselements geschlossen ist,
d. h eine geschlossene Zugabe- bzw. Aufnahmevorrichtung zu erkennen, die zum Aufnehmen
bzw. Bevorraten des Reinigungsmittels, beispielsweise ein Pulver oder ein Tab, Klarspülmittel
und/oder sonstige Zusatzmittel dient. Die Aufnahmevorrichtung ist beispielsweise ein
Aufnahmebehälter bzw. eine Zugabe(einheit). Aufgrund der ersten Erkennungsvorrichtung
steht demnach der Steuerungsvorrichtung eine Information über den Schließzustand der
Zugabe- bzw. Aufnahmevorrichtung zu Verfügung, weshalb es der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
beispielsweise möglich ist, nur dann ein Starten eines eingestellten Spülprogramms
zu erlauben, wenn die Aufnahmevorrichtung auch geschlossen ist. Somit ist es wahrscheinlich,
dass die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine auch mit dem Reinigungsmittel, Klarspülmittel
und/oder sonstigem Zusatzmittel versehen ist, bevor sie gestartet wird.
[0010] Die Aufnahmevorrichtung kann als Verschlusselement beispielsweise einen Deckel oder
eine Klappe zum Öffnen und Schließen der Aufnahmevorrichtung aufweisen. Sie kann vorzugsweise
an der in Richtung vom Spülbehälter begrenzten Spülraum gerichteten Seite der Tür
angeordnet sein. Diese Varianten der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine können
ein Bedienen derselben erleichtern.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die erste Erkennungsvorrichtung
Bestandteil des Verschlusselements oder diesem als Komponente zugeordnet. Dadurch
ist eine konstruktiv einfache sowie kompakte Baueinheit bereitgestellt.
[0011] Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
weist die erste Erkennungsvorrichtung einen Schalter oder eine Taste auf, der bzw.
die aufgrund eines Schließens der Aufnahmevorrichtung mittels des Verschlusselements
betätigt wird. Der Schalter oder die Taste werden z.B. von dem Deckel betätigt, wenn
sich dieser in seiner Schließendlage befindet, also die Zugabe- bzw. Aufnahmevorrichtung
schließt. Dadurch ist es möglich, dass ein entsprechendes Signal an die Steuerungsvorrichtung
gesendet wird und die Steuerungsvorrichtung eine Information darüber erhält, dass
die Zugabe- bzw. Aufnahmevorrichtung mittels ihres Verschlusselements jetzt geschlossen
ist, d.h. ihren Schließzustand einnimmt. In diesem Fall ist es möglich, dass der Taster
bzw. der Schalter der ersten Erkennungsvorrichtung als Hauptschalter der erfindungsgemäßen
Geschirrspülmaschine fungiert. Insbesondere weist der Deckel bzw. die Klappe der Zugabe-
bzw. Aufnahmevorrichtung in Doppelfunktion eine Schließ- und eine Schalterfunktion
auf, d.h. der Deckel bzw. die Klappe der Zugabevorrichtung fungiert nicht nur zum
Schließen und Öffnen der Zugabevorrichtung, sondern gleichzeitig als Hauptschalter
bzw. Ein-/Ausschalter der Geschirrspülmaschine. Es kann ggf. zusätzlich auch noch
eine Programmauswahlfunktion mit übernehmen.
[0012] Insbesondere wenn die Zugabevorrichtung auf oder in der Innenwandung der Tür vorgesehen
ist, ist eine besonders komfortable und einfache Bedienung der Geschirrspülmaschine
bereitgestellt. Denn bei waagrecht offenstehender Tür ist die Zugabevorrichtung auf
oder in der Innenwandung der Tür einem Benutzer nach Einschieben der Geschirrkörbe
in den Innenraum des Spülbehälters der Geschirrspülmaschine frei zugänglich. Demgegenüber
wären Tasten am oberseitigen Rand der Tür und/oder an der Außenwandung der Tür bei
deren waagrechter Offenstellung für eine Bedienperson verdeckt oder nur schwer zugänglich.
[0013] Vorzugsweise kann die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine derart ausgeführt sein,
dass die Steuerungsvorrichtung eingerichtet ist, das Spülprogramm bei geschlossener
Aufnahmevorrichtung, insbesondere Schließen des Deckels oder Klappe, nach Schließen
der Tür automatisch zu starten. Somit ergeben sich Vorraussetzungen für eine erleichterte
Bedienung, da die die erfindungsgemäße Spülmaschine bedienende Person lediglich das
Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/oder sonstige Zusatzmittel in die Aufnahmevorrichtung
zugeben, die Aufnahmevorrichtung zu verschließen, indem z.B. der Deckel geschlossen
wird, und die Tür zu schließen braucht. Anschließend startet die erfindungsgemäße
Geschirrspülmaschine automatisch, ohne dass ein Betätigen eines weiteren Eingabeelements
wie z.B. einer Einschalttaste oder eines Hauptschalters nötig ist. Somit kann beispielsweise
auf eine bei geschlossener Tür von außen sichtbare, frontale Bedienblende z.B. oberhalb
der Tür und/oder auf Tasten am oberen Kantenrand der Tür für die erfindungsgemäße
Geschirrspülmaschine verzichtet werden. Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine
kann dann insbesondere völlig ohne weitere Betätigungstasten oder Betätigungsschalter
auskommen.
[0014] Weiterhin betrifft ein weiterer Aspekt der Erfindung insbesondere ein vorteilhaftes
Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine, aufweisend folgende Verfahrensschritte:
- Erkennen des Schließens und/oder Befüllens einer Aufnahmevorrichtung der Geschirrspülmaschine
zum Aufnehmen eines Reinigungsmittels, Klarspülmittels und/oder sonstigen Zusatzmittels,
das für ein Spülprogramm der Geschirrspülmaschine vorgesehen ist/ sind,
- Erkennen eines Schließens einer Tür der Geschirrspülmaschine, die zum Verschließen
eines einen Spülraum begrenzenden Spülbehälters der Geschirrspülmaschine vorgesehen
ist, und
- automatisches Starten des Spülprogramms der Geschirrspülmaschine aufgrund des geschlossenen
Zustands und/oder des gefüllten Zustands der Aufnahmevorrichtung und aufgrund der
geschlossenen Tür.
[0015] Nach einer weiteren zweckmäßigen Variante der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
weist diese eine mit der Steuerungsvorrichtung verbundene zweite Erkennungsvorrichtung
auf, die eingerichtet ist, zu erkennen, ob sich Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/oder
Zusatzmittel in der Aufnahmevorrichtung befindet. Die zweite Erkennungsvorrichtung
ist beispielsweise ein entsprechender, insbesondere in der Aufnahmevorrichtung angeordneter
Sensor.
[0016] Aufgrund der zweiten Erkennungsvorrichtung ist es nach einer weiteren zweckmäßigen
Variante der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine möglich, dass die Steuerungsvorrichtung
eingerichtet ist, nur dann das Spülprogramm automatisch zu starten, wenn sich in der
Aufnahmevorrichtung Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/oder sonstige Zusatzmittel
befindet/ befinden. Somit kann insbesondere verhindert werden, dass die erfindungsgemäße
Geschirrspülmaschine mit leerer Aufnahmevorrichtung gestartet wird. Alternativ dazu
kann die Geschirrspülmaschine bei Erkennung, dass die Zugabevorrichtung unbefüllt
ist, aber deren Verschlusselement in seine Schließendstellung gebracht worden ist,
ein Sonderprogramm der Geschirrspülmaschine gestartet werden. So kann diese beispielsweise
lediglich mit einem Vorspülprogramm betrieben werden. Bei diesem kann ggf. ein Aufheizen
von Spülflottenflüssigkeit unterbleiben.
[0017] Die Steuerungsvorrichtung der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine kann also zweckmäßigerweise
auch derart eingerichtet sein, dass diese bei geschlossener Tür und geschlossener,
jedoch leeren Aufnahmevorrichtung ein Vorspülprogramm automatisch startet. Ein Vorwaschspülprogramm
ist kein vollständiges Spülprogramm und benötigt kein Reinigungsmittel.
[0018] Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine kann vorzugsweise auch Eingabemittel aufweisen,
die eingerichtet sind, das Spülprogramm aus einer Mehrzahl von Spülprogrammen auszuwählen
und/oder das Spülprogramm zu modifizieren. Die Eingabemittel sind z.B. an einer frontseitigen
Bedienblende der Geschirrspülmaschine oberhalb der Tür, an der Frontseite der Tür,
oder an der Oberkante der Tür angeordnet.
[0019] Weist nach einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
die Aufnahmevorrichtung die Eingabemittel auf und/oder sind die Eingabemittel an der
in Richtung vom Spülbehälter begrenzten Spülraum gerichteten Seite der Tür angeordnet,
dann kann auf eine bei geschlossener Tür von außen sichtbare Bedienblende, oder auf
bei geschlossener Tür sichtbare Bedientasten an der Tür, oder auf der Oberkante der
Tür bei der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine verzichtet werden.
[0020] Je nach Ausführungsform der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine bzw. des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine wird es insbesondere ermöglicht,
das Starten der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine vorzugsweise auf lediglich
drei Schritte zu verkürzen, nämlich: Reiniger bzw. Reinigungsmittel, beispielsweise
als Pulver oder Tab, Klarspülmittel und/oder sonstige Zusatzmittel in die Zugabe (Aufnahmevorrichtung)
einfüllen; das Verschlusselement, insbesondere den Deckel oder die Klappe, der Aufnahmeeinrichtung
schließen (allgemein: Schließen der Aufnahmevorrichtung); und Schließen der Tür der
Geschirrspülmaschine. Nachdem die Tür geschlossen wurde, kann nach dieser Variante
der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine bzw. des Geschirrspülvollautomaten diese
bzw. dieser selbständig anlaufen und das Reinigerprogramm (Spülprogramm) durchlaufen.
[0021] Das Verschlusselement, insbesondere der Deckel der Aufnahmeeinrichtung fungiert demnach
insbesondere als Hauptschalter, welcher bei Betätigung in seiner Endlage gegebenenfalls
einen "Taster" oder einen Schalter betätigt oder selbst als Schalter oder Taster wirkt.
Dieser sendet beispielsweise ein Signal an die Steuerungsvorrichtung, dass das Verschlusselement,
insbesondere der Deckel, geschlossen bzw. der Hauptschalter betätigt wurde.
[0022] Gegebenfalls kann auch eine Programmauswahl, d.h. eine Wahl des zu verwendeten Spülprogramms
vorgesehen sein. Möglich wären u.A. folgende Varianten:
Es können Eingabemittel vorgesehen sein, die z.B. auf der Frontseite der Tür, insbesondere
auf einer frontseitigen Blende oberhalb der Tür, vorgesehen sind. Zusätzlich oder
unabhängig hiervon können die Eingabemittel an der oberen Randkante der Tür vorgesehen
sein. Die Eingabemittel sind z.B. Programmtasten, aufgrund der jeweiligen Betätigung
das jeweilige Programm ausgewählt werden kann.
[0023] Es kann die zweite Erkennungsvorrichtung z.B. in Form eines Sensors vorgesehen sein.
In diesem Fall ist es möglich, dass nachdem das Verschlusselement der Aufnahmeeinrichtung
geschlossen wurde, mittels der zweiten Erkennungsvorrichtung ermittelt wird, ob sich
in der Zugabe(einheit) Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/oder sonstige Zusatzmittel
befindet/ befinden oder nicht. Ist kein Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/oder
sonstige Zusatzmittel in der Zugabe(einheit), läuft nach dem Schließen der Tür automatisch
vorzugsweise ein Sonderprogramm, beispielsweise das Programm: "Vorspülen" ab, d.h.
ein Programm, das kein Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/oder Zusatzmittel benötigt.
Wird mittels der zweiten Erkennungsvorrichtung ermittelt, dass sich in der Zugabe
Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/oder Zusatzmittel befindet, so läuft automatisch
ein Reinigerprogramm (z. B. Eco50°, Auto 45°-65°) ab. Diese Ausgestaltung hat beispielsweise
den Effekt, dass die Türfront, die Blende oberhalb der Tür, und/oder die obere Türkante
der Tür des erfindungsgemäßen Geschirrspülvollautomaten ggf. völlig ohne Bedienblende
und/oder ohne Bedientasten auskommen können.
[0024] Alternativ ist es auch möglich, dass wenn der Sensor (allgemein: zweite Erkennungsvorrichtung)
z.B. ein Reinigungsmittel in der Zugabevorrichtung erkennt, eine Programmauswahl direkt
an der Zugabevorrichtung ermöglicht wird. Beispiel: Eine Bedienperson füllt Reinigerpulver,
allgemein ein Reinigungsmittel in die Zugabe (allgemein: Aufnahmevorrichtung) und
schließt das Verschlusselement, insbesondere den Reinigerdeckel, der Aufnahmeeinrichtung.
Wird mittels der zweiten Erkennungsvorrichtung z.B. in Form des Sensors erkannt, dass
sich in der Aufnahmevorrichtung Reinigungsmittel befindet ("Zugabe enthält Reinigerpulver"),
dann kann der Bedienperson die Möglichkeit gegeben werden, insbesondere direkt an
der Zugabe zwei oder mehrere Sonderoptionen anzuwählen, wie beispielsweise "Zeitverkürzen",
"Vario Speed", "Half Load". Eine Sonderoption kann auch ein komplett anderes Programm
(Spülprogramm) sein. Nachdem die Tür geschlossen wurde, läuft die Geschirrspülmaschine
automatisch an.
[0025] Vorteile der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine bzw. des erfindungsgemäßen Verfahrens
können insbesondere sein:
Die Herstellungskosten können reduziert und gleichzeitig kann die Bedienfreundlichkeit
verbessert werden. Die Senkung der Herstellkosten kann beispielsweise erreicht werden,
indem die Bedienblende der Geschirrspülmaschine, die z.B. oberhalb der Tür frontal
vorgesehen ist, komplett ohne Tasten oder zumindest ohne eigens vorgesehenen Hauptschalter
auskommen kann. Dies gilt in analoger Weise für ein etwaig an der Frontwand der Tür
oder an der Oberkante der Tür vorgesehenes Bedienfeld. Die Bedienfreundlichkeit kann
somit verbessert werden, da die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine die Gefahr eines
Startens derselben ohne Zugabe von Reinigungsmittel wenn nicht gar verhindert, so
doch zumindest reduziert. Zusätzlich ist es möglich, die jeweilige Bedienblende bzw.
das jeweilige Bedienfeld durch den Wegfall zumindest des bisher eigens vorgesehenen
Hauptschalters einfacher, d.h. weniger kompliziert zu gestalten.
[0026] Somit ermöglicht die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine gegebenenfalls eine Erleichterung
der Bedienung eines Geschirrspülvollautomaten. Es wird gegebenenfalls eine Reinigerzugabe,
Klarspülmittelzugabe und/ oder Zusatzmittelzugabe mit Hauptschalterfunktion realisiert.
[0027] Sonstige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
[0028] Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie deren Weiterbildungen sind exemplarisch
in den beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellt. Es zeigen jeweils schematisch:
- Fig. 1
- ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Haushaltsgeschirrspülmaschine
in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Frontansicht der Haushaltsgeschirrspülmaschine der Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Aufnahmebehälter zum Aufnehmen von Reinigungsmittel, und
- Fig. 4
- eine Frontansicht einer alternativen Haushaltsgeschirrspülmaschine.
[0029] Die Fig. 1 zeigt en vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 als Beispiel einer Geschirrspülmaschine in einer perspektivischen
Darstellung und die Fig. 2 zeigt eine Frontansicht der Haushaltsgeschirrspülmaschine
1.
[0030] Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 weist einen Korpus 2 mit einem Spülbehälter 3
auf, der vorgesehen ist, nicht näher dargestelltes Spülgut aufzunehmen. Der Spülbehälter
3 begrenzt einen Spülraum 7, der mittels einer schwenkbar am Korpus 2 angeordneten
Tür 8 verschlossen werden kann. Die Fig. 1 zeigt die Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 mit im Wesentlichen waagrecht geöffneter Tür 8, so dass das Spülgut beispielsweise
in einem Geschirroberkorb 4 und einem Geschirrunterkorb 5 der Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 eingeordnet werden kann. Insbesondere kann der untere Geschirrskorb auf der Innenwandung
der Tür herausgefahren werden und auf dieser als Auflagetisch aufstehen.
[0031] In dem Spülbehälter 3 sind Sprühvorrichtungen zum Beaufschlagen des Spülguts mit
einer Flüssigkeit angeordnet, die üblicherweise als Spülflotte bezeichnet wird. Im
Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind die Sprühvorrichtungen als obere
und untere drehbare Sprüharme 6 ausgebildet, von denen nur der untere Sprüharm 6 dargestellt
ist. Die Flüssigkeit kann von einer nicht näher dargestellten, jedoch allgemein bekannten
Umwälzpumpe über eine ebenfalls nicht dargestellten ersten Flüssigkeitszuleitung zum
oberen Sprüharm und über eine nicht dargestellte zweite Flüssigkeitszuleitung zum
unteren Sprüharm 6 gefördert werden. Die Umwälzpumpe wird z.B. mittels eines nicht
näher dargestellten elektrischen Antriebs, insbesondere mittels dessen elektrischen
Motors, angetrieben. Die Umwälzpumpe und deren Antrieb sind vorzugsweise in einer
Bodenbaugruppe der Geschirrspülmaschine unterhalb dessen Spülbehälters vorgesehen.
[0032] Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 weist ferner eine Steuerungsvorrichtung 9 auf,
die beispielsweise innerhalb der Tür 8, d.h. im Zwischenraum zwischen deren Innenwandung
und deren Außenwandung angeordnet ist. Die Steuerungsvorrichtung 9 weist eine Elektronik
auf, die z.B. einen Mikrokontroller oder einen Mikroprozessor umfasst, und ist eingerichtet,
den Betrieb der Hausaltsgeschirrspülmaschine 1 zu steuern. Der Begriff "Steuern" soll
in diesem Zusammenhang gegebenenfalls auch den Begriff "Regeln" umfassen.
[0033] Um den Betrieb der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 zu steuern, insbesondere den Ablauf
eines zum Reinigen des Spülguts vorgesehenen Spülprogramms zu steuern, ist die Steuerungsvorrichtung
9 z.B. mit der Umwälzpumpe verbunden, um dieses geeignet anzusteuern. Selbstverständlich
ist es auch möglich, die Steuerungsvorrichtung in der Bodenbaugruppe der Geschirrspülmaschine
unterzubringen.
[0034] Für das Spülprogramm benötigt die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 ein in allgemein
bekanntes Reinigungsmittel, das im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels in
eine Zugabevorrichtung 10 als Beispiel einer Aufnahmevorrichtung zum Aufnehmen von
Reinigungsmittel eingegeben werden kann, der im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
an der in Richtung Spülraum 7 gerichteten Seite bzw. Innenwandung 12 der Tür 8 angeordnet
ist. Die Zugabevorrichtung 10, der näher in der Fig. 3 gezeigt ist, kann beispielsweise
mit einem Deckel 11 geschlossen werden. Während des Spülprogramms öffnet sich der
Deckel 11, so dass das in der Zugabevorrichtung 10 befindliche Reinigungsmittel in
den Spülraum 7 gelangen kann.
[0035] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist der Zugabevorrichtung 10 eine
mit der Steuerungsvorrichtung 9 verbundene erste Erkennungsvorrichtung 13 zugeordnet,
die vorgesehen ist, den Schließzustand des Deckels 11 zu erkennen, also allgemein
zu erkennen, ob die Aufnahmevorrichtung bzw. die Zugabevorrichtung 10 geschlossen
ist. Die erste Erkennungsvorrichtung 13 ist beispielsweise ein Schalter, der bei geschlossenem
Deckel 11 geschlossen ist, oder ein Taster, den der geschlossene Deckel 11 in seiner
Endstellung betätigt. Der Taster ist z.B. eingerichtet, aufgrund des Betätigens ein
Signal zur Steuerungsvorrichtung 9, insbesondere über eine entsprechende Signalleitung,
die hier in der Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber weggelassen ist, zu senden, damit
die Steuerungsvorrichtung eine Information über den geschlossenen Deckel 11 erhält.
Insbesondere kann der Deckel 11 selbst als Schalter ausgebildet und mit der Steuerungsvorrichtung
9 über ein oder mehrere elektrische Leitungen verbunden sein, d.h. der Deckel 11 umfasst
eine Erkennungsvorrichtung für seine Schließ- und seine Offenstellung.
[0036] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist der Zugabevorrichtung 10 eine
ebenfalls mit der Steuerungsvorrichtung 9 z.B. hier über eine Signalleitung verbundene
zweite Erkennungsvorrichtung 14 zugeordnet, die eingerichtet ist zu erkennen, ob sich
in der geschlossenen Zugabevorrichtung 10, d.h. im vorliegenden Fall bei geschlossenem
Deckel 11 Reinigungsmittel in der Zugabevorrichtung 10 befindet. Diese Information
wird ebenfalls der Steuerungsvorrichtung 9 übermittelt.
[0037] Des Weiteren umfasst die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 eine Einrichtung 15, insbesondere
eine Schließeinrichtung, die eingerichtet ist, zu erkennen, ob die Tür 8 geschlossen
oder geöffnet ist, so dass z.B. die Steuerungsvorrichtung 9 ein laufendes Spülprogramm
unterbrechen kann, wenn die Tür 8 während des Spülprogramms geöffnet wird, oder nur
das Spülprogramm bei geschlossener Tür 8 startet.
[0038] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels steuert die Steuerungsvorrichtung
9 die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 folgendermaßen:
Zunächst ist der Deckel 11 der Zugabevorrichtung 10 geöffnet und der die Zugabevorrichtung
10 ist leer. Eine nicht dargestellte Person füllt Reinigungsmittel in die Zugabevorrichtung
10 und schließt diesen, indem sie den Deckel 11 schließt.
[0039] Die erste Aufnahmevorrichtung 13 erkennt, dass der Deckel 11, d.h. die Zugabevorrichtung
10 geschlossen ist. Diese Information erhält die Steuerungsvorrichtung 9. Außerdem
erkennt im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels die zweite Erkennungsvorrichtung
14, die z.B. als ein Sensor ausgebildet ist, dass sich Reinigungsmittel in der Zugabevorrichtung
10 befindet. Diese Information erhält ebenfalls die Steuerungsvorrichtung 9.
[0040] Anschließend schließt die Person die Tür 8, was mittels der Einrichtung 15 erkannt
wird. Somit erhält die Steuerungsvorrichtung 9 eine Information über die geschlossene
Tür 8.
[0041] Aufgrund der Informationen, dass die Zugabevorrichtung 10 geschlossen und Reinigungsmittel
enthält und die Tür 8 geschlossen ist, startet im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
automatisch die Steuerungsvorrichtung 9 das Spülprogramm, nachdem die Tür 8 geschlossen
wurde. Somit braucht die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 und insbesondere die Türfront
der Tür 8 und/oder eine frontseitige Bedienblende oberhalb der Tür und/oder die Türoberkante
der Tür keine Eingabemittel, insbesondere zumindest keinen eigens vorgesehenen Hauptschalter,
zu enthalten, wie dies in der Fig. 2 ersichtlich ist.
[0042] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist die Steuerungsvorrichtung 9 auch
derart eingerichtet, dass sie bei geschlossener Zugabevorrichtung 10 und geschlossener
Tür 8 nur dann das Spülprogramm startet, wenn sich Reinigungsmittel in der Zugabevorrichtung
10 befindet. Ist die geschlossene Zugabevorrichtung 10 leer, dann startet die Steuerungsvorrichtung
9 nach Schließen der Tür 8 lediglich ein Sonderprogramm, insbesondere Vorspülprogramm,
also kein komplettes Spülprogramm, welches Reinigungsmittel und/oder ein Aufheizen
von Spülflottenflüssigkeit benötigt.
[0043] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels kann die Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 Eingabemittel 16 (siehe Figur 3) aufweisen, die z.B. als ein Feld mit mehreren Tasten
17 ausgebildet sind. Die Tasten 17 der Eingabemittel 16 sind mit der Steuerungsvorrichtung
9 in nicht dargestellter Weise verbunden. Sie sind vorgesehen, dass die Person das
Spülprogramm manuell modifizieren kann. Mittels der Eingabetasten 16 kann die Person
z.B. zwei oder noch mehrere Sonderfunktionen aktivieren, wie z.B. eine Zeitverkürzung
des Spülprogramms, eine Anpassung des Spülprogramms z.B. an nur einen halb befüllten
Spülbehälter 3 oder auch eine variable Geschwindigkeit des Spülprogramms. Eine Sonderoption
kann aber auch die Auswahl des Spülprogramms aus einer Mehrzahl von Spülprogrammen
sein.
[0044] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind die Eingabemittel 16 unmittelbar
an der Zugabevorrichtung 10 selbst angeordnet. Es ist aber auch möglich, dass diese
an der in Richtung Spülraum 7 gerichteten Seite 12 bzw. Innenwandung der Tür 8 neben
der Zugabevorrichtung 10 angeordnet sind. Somit kann die Person das Spülprogramm modifizieren
oder gegebenenfalls ändern. Das gewählte Spülprogramm bzw. das modifizierte Spülprogramm
wird wieder automatisch gestartet, nachdem die Tür 8 geschlossen wurde und die Steuerungsvorrichtung
9 die Information über die geschlossene Zugabevorrichtung 10 erhielt. Ein Betätigen
eines weiteren Eingabemittels zum Starten des Spülprogramms ist somit unnötig. Auch
ist es für diese Ausführungsform unnötig, Eingabemittel z.B. an der Türfront der Tür
8 vorzusehen.
[0045] Die Fig. 4 zeigt eine Frontansicht einer weiteren Haushaltsgeschirrspülmaschine 1a
als Beispiel einer weiteren Geschirrspülmaschine. Wenn nicht anders beschrieben, dann
sind Bestandteile der in der Fig. 4 gezeigten Haushalsgeschirrspülmaschine 1a, die
mit Bestandteilen der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 im Wesentlichen bau- und funktionsgleich sind, mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0046] Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 a unterscheidet sich im Wesentlichen von der
Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 durch im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
an der Türfront der Tür 8 angeordneten Eingabemitteln 16, die beispielsweise als ein
Feld mit mehreren Tasten 17 ausgebildet sind. Die Tasten 17 der Eingabemittel 16 sind
mit der Steuerungsvorrichtung 9 in nicht dargestellter Weise verbunden und sind vorgesehen,
dass die Person das Spülprogramm manuell modifizieren kann. Mittels der Eingabetasten
16 kann die Person z.B. zwei oder noch mehrer Sonderfunktionen aktivieren, wie z.B.
eine Zeitverkürzung des Spülprogramms, eine Anpassung des Spülprogramms z.B. an nur
einen halb befüllten Spülbehälter 3 oder auch eine variable Geschwindigkeit des Spülprogramms.
Eine Sonderoption kann aber auch die Auswahl eines anderen Spülprogramms sein. Somit
kann die Person das Spülprogramm modifizieren oder gegebenenfalls ändern. Das Spülprogramm
wird aber wieder automatisch gestartet, nachdem die Tür 8 geschlossen wurde und die
Steuerungsvorrichtung 9 die Information über den Schließzustand der Zugabevorrichtung
10 erhielt, d.h. darüber, dass die Zugabevorrichtung 10 mittels des Verschlusselements
11 geschlossen ist. Ein Betätigen eines weiteren Eingabemittels zum Starten des Spülprogramms
ist somit unnötig.
[0047] Selbstverständlich ist es möglich, zusätzlich oder unabhängig vom Reinigungsmittel,
Klarspülmittel und/ oder sonstige Zusatzmittel wie z.B. Salze in die Aufnahmeeinrichtung
einzufüllen. Die erfindungsgemäß ausgeübte Start-/ Stoppfunktion hinsichtlich eines
durchzuführenden Geschirrspülvorganges beim Öffnen/ Schließen des Deckels, insbesondere
der Klappe der Aufnahmevorrichtung für das Reinigungsmittel, lässt sich in vorteilhafter
Weise auch auf sonstige Aufnahmebehälter in der Geschirrspülmaschine wie z.B. für
den Klarspülbehälter oder für den Regeneriersalz-Zugabebehälter übertragen. Dabei
kann auch der Deckel der jeweiligen Aufnahmeeinrichtung entfallen. Er kann ggf. durch
einen anderen Verschlussmechanismus ersetzt sein.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0048]
| 1, 1a |
Haushaltsgeschirrspülmaschine |
| 2 |
Korpus |
| 3 |
Spülbehälter |
| 4 |
Geschirroberkorb |
| 5 |
Geschirrunterkorb |
| 6 |
Sprüharm |
| 7 |
Spülraum |
| 8 |
Tür |
| 9 |
Steuerungsvorrichtung |
| 10 |
Zugabevorrichtung |
| 11 |
Deckel |
| 12 |
Seite |
| 13 |
erste Erkennungsvorrichtung |
| 14 |
zweite Erkennungsvorrichtung |
| 15 |
Einrichtung |
| 16 |
Eingabemittel |
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Tasten |
1. Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einer Steuerungsvorrichtung
(9) zur Durchführung von mindestens einem Geschirrspülprogramm, und mit einer Zugabevorrichtung
(10), die mit Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/ oder sonstigem Zusatzmittel befüllbar
und mittels eines Verschlusselements (11) verschließbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verschlusselement (11) der Zugabevorrichtung (10) zugleich als Hauptschalter
ausgebildet ist, mit dem die Steuerungsvorrichtung (9) zur Durchführung mindestens
eines Geschirrspülprogramms einschaltbar ist, wenn das Verschlusselement (11) in seine
Schließstellung gebracht ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (11) als Deckel oder Klappe zum Öffnen und Schließen der Zugabevorrichtung
(10) ausgebildet ist.
3. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugabevorrichtung (10) an der in Richtung vom Spülbehälter (3) begrenzten Spülraum
(7) gerichteten Seite (12) der Tür (8) angeordnet ist.
4. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer mit der Steuerungsvorrichtung (9) verbundene erste Erkennungsvorrichtung
(13) vorgesehen ist, die eingerichtet ist, zu erkennen, ob die Zugabevorrichtung (10)
mittels des Verschlusselements (11) geschlossen ist.
5. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Erkennungsvorrichtung (13) einen Schalter oder eine Taste aufweist, der
bzw. die aufgrund eines Schließens des Verschlusselements (11) der Zugabevorrichtung
(10) betätigt wird.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (11) die erste Erkennungsvorrichtung (13) als Bestandteil umfasst.
7. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (9) eingerichtet ist, das Spülprogramm bei geschlossener
Zugabevorrichtung (10) nach Schließen der Tür (8) automatisch zu starten.
8. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche gekennzeichnet durch eine mit der Steuerungsvorrichtung (9) verbundene zweite Erkennungsvorrichtung (14),
die eingerichtet ist zu erkennen, ob sich Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/ oder
sonstige Zusatzmittel in der Zugabevorrichtung (10) befindet/ befinden.
9. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (9) eingerichtet ist, nur dann das Spülprogramm automatisch
zu starten, wenn sich in der Zugabevorrichtung (10) Reinigungsmittel, Klarspülmittel
und/ oder sonstige Zusatzmittel befindet/ befinden.
10. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (9) eingerichtet ist, bei geschlossener Tür (8) und geschlossener,
jedoch leeren Zugabevorrichtung (10) lediglich ein Sonderprogramm, insbesondere lediglich
ein Vorspülprogramm, automatisch zu starten.
11. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche gekennzeichnet durch Eingabemittel (16), die eingerichtet sind, das Spülprogramm aus einer Mehrzahl von
Spülprogrammen auszuwählen und/oder das Spülprogramm zu modifizieren.
12. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugabevorrichtung (10) zusätzlich die Eingabemittel (16) umfasst, die Eingabemittel
(16) an der in Richtung vom Spülbehälter (3) begrenzten Spülraum (7) gerichteten Seite
(12) der Tür (8) angeordnet sind, und/oder die Eingabemittel (16) an einer Bedienblende
der Geschirrspülmaschine (1, 1a) angeordnet sind.
13. Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einer Steuerungsvorrichtung (9) zur Durchführung von mindestens einem Geschirrspülprogramm,
und mit einer Zugabevorrichtung (10), die mit Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/
oder sonstigem Zusatzmittel befüllbar und mittels eines Verschlusselements (11) verschließbar
ist, insbesondere nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass vom Verschlusselement (11) der Zugabevorrichtung (10) zugleich die Funktion eines
Hauptschalters ausgeübt wird, mit dem die Steuerungsvorrichtung (9) zur Durchführung
mindestens eines Geschirrspülprogramms einschaltbar ist, wenn das Verschlusselement
(11) in seine Schließstellung gebracht wird.
1. Dishwasher, in particular household dishwasher, having a control device (9) for performing
at least one dishwashing program, and having a dispensing device (10) which can be
filled with detergent, rinse aid and/or other additive and can be closed by means
of a closing element (11),
characterised in that
the closing element (11) of the dispensing device (10) is simultaneously embodied
as a main switch by means of which the control device (9) for performing at least
one dishwashing program can be switched on when the closing element (11) has been
moved into its closed position.
2. Dishwasher according to claim 1, characterised in that the closing element (11) is embodied as a cover or flap for opening and closing the
dispensing device (10).
3. Dishwasher according to either one of claims 1 or 2, characterised in that the dispensing device (10) is arranged on the side (12) of the door (8) orientated
in the direction of the washing compartment (7) delimited by the wash tub (3).
4. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that it is provided with a first detection device (13) which is connected to the control
device (9) and is configured to detect whether the dispensing device (10) has been
closed by means of the closing element (11).
5. Dishwasher according to claim 4, characterised in that the first detection device (13) has a switch or button which is actuated as a result
of the closing element (11) of the dispensing device (10) being closed.
6. Dishwasher according to either one of claims 4 or 5, characterised in that the closing element (11) includes the first detection device (13) as a component.
7. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that with the dispensing device (10) closed, the control device (9) is configured to start
the wash program automatically after the door (8) is closed.
8. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised by a second detection device (14) which is connected to the control device (9) and is
configured to detect whether detergent, rinse aid and/or other additives is/are contained
in the dispensing device (10).
9. Dishwasher according to claim 8, characterised in that the control device (9) is configured to start the wash program automatically only
when detergent, rinse aid and/or other additives is/are contained in the dispensing
device (10).
10. Dishwasher according to claim 8 or 9, characterised in that with the door (8) closed and the dispensing device (10) closed but empty, the control
device (9) is configured to start only a special program, in particular only a prewash
program, automatically.
11. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised by input means (16) which are configured to select the wash program from a plurality
of wash programs and/or to modify the wash program.
12. Dishwasher according to claim 11, characterised in that the dispensing device (10) additionally comprises the input means (16), the input
means (16) are arranged on the side (12) of the door (8) orientated in the direction
of the washing compartment (7) delimited by the wash tub (3), and/or the input means
(16) are arranged on a control panel fascia of the dishwasher (1, 1a).
13. Method for operating a dishwasher, in particular a household dishwasher, having a
control device (9) for performing at least one dishwashing program, and having a dispensing
device (10) which can be filled with detergent, rinse aid and/or other additive and
can be closed by means of a closing element (11), in particular according to at least
one of the preceding claims,
characterised in that the closing element (11) of the dispensing device (10) simultaneously fulfils the
function of a main switch by means of which the control device (9) for performing
at least one dishwashing program can be switched on when the closing element (11)
is moved into its closed position.
1. Lave-vaisselle, en particulier lave-vaisselle ménager, avec un dispositif de commande
(9) pour l'exécution d'au moins un programme de lavage de vaisselle et avec un dispositif
d'adjonction (10) à remplir en produit de nettoyage, en produit de rinçage et / ou
en un autre adjuvant et verrouillable au moyen d'un élément de verrouillage (11),
caractérisé en ce que l'élément de verrouillage (11) du dispositif d'adjonction (10) est en même temps
exécuté comme interrupteur principal permettant d'actionner le dispositif de commande
(9) afin d'exécuter au moins un programme de lavage de vaisselle, lorsque l'élément
de verrouillage (11) se trouve en position verrouillée.
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de verrouillage (11) est exécuté sous la forme d'un couvercle ou d'un clapet
afin d'ouvrir ou de fermer le dispositif d'adjonction (10).
3. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif d'adjonction (10) est disposé sur le côté (12) de la porte (8) située
vers l'espace de lavage (7) délimité par la cuve de lavage (3).
4. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu de reconnaitre à travers un premier dispositif de reconnaissance (13)
prévu à cet effet et relié au dispositif de commande (9) de détecter si le dispositif
d'adjonction (10) est fermé au moyen de l'élément de verrouillage (11).
5. Lave-vaisselle selon la revendication 4, caractérisé en ce que le premier dispositif de reconnaissance (13) présente un interrupteur ou un bouton
actionné en raison de la fermeture de l'élément de verrouillage (11) du dispositif
d'adjonction (10).
6. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que l'élément de fermeture (11) englobe le premier dispositif de reconnaissance (13)
comme composant.
7. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de commande (9) est prévu afin de démarrer de manière automatique le
programme de lavage de vaisselle après la fermeture de la porte (8) lorsque le dispositif
d'adjonction (10) est fermé.
8. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé par un deuxième dispositif de reconnaissance (14) relié au dispositif de commande (9)
et prévu afin de détecter si du produit de nettoyage, du produit de rinçage et / ou
un autre adjuvant se trouve(nt) dans le dispositif d'adjonction (10).
9. Lave-vaisselle selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de commande (9) est prévu afin de lancer de manière automatique le
programme de lavage de vaisselle uniquement lorsque du produit de nettoyage, du produit
de rinçage et / ou un autre adjuvant se trouve(nt) dans le dispositif d'adjonction
(10).
10. Lave-vaisselle selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le dispositif de commande (9) est prévu afin de lancer de manière automatique uniquement
un programme spécial, en particulier uniquement un programme de prélavage, lorsque
la porte (8) est fermée et le dispositif d'adjonction (10) est fermé mais vide.
11. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé par des moyens de saisie (16) prévus afin de sélectionner le programme de lavage de vaisselle
parmi une pluralité de programme de lavage de vaisselle et / ou de modifier le programme
de lavage de vaisselle.
12. Lave-vaisselle selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif d'adjonction (10) englobe en outre un moyen de saisie (16), les moyens
de saisie (16) sont disposés sur le côté (12) de la porte (8) située vers l'espace
de lavage (7) délimité par la cuve de lavage (3), et / ou les moyens de saisie (16)
sont disposés sur un tableau de commande du lave-vaisselle (1, 1a).
13. Procédé d'exploitation d'un lave-vaisselle, en particulier un lave-vaisselle ménager,
avec un dispositif de commande (9) pour l'exécution d'au moins un programme de lavage
de vaisselle et avec un dispositif d'adjonction (10) à remplir en produit de nettoyage,
en produit de rinçage et 1 ou en un autre adjuvant et verrouillable au moyen d'un
élément de verrouillage (11), en particulier selon au moins une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'élément de verrouillage (11) du dispositif d'adjonction (10) exerce en même temps
la fonction d'interrupteur principal permettant d'actionner le dispositif de commande
(9) afin d'exécuter au moins un programme de lavage de vaisselle, lorsque l'élément
de verrouillage (11) se trouve en position verrouillée.