| (19) |
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(11) |
EP 2 439 348 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.11.2017 Patentblatt 2017/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.09.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Montageeinrichtung für eine WC-Schüssel
Fitting device for a toilet bowl
Dispositif de montage pour une cuvette de WC
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.04.2012 Patentblatt 2012/15 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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08405228.1 / 2166163 |
| (73) |
Patentinhaber: Geberit International AG |
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8645 Jona (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Tremp, Reto
8717 Benken (CH)
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| (74) |
Vertreter: Frischknecht, Harry Ralph |
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Isler & Pedrazzini AG
Giesshübelstrasse 45
Postfach 1772 8027 Zürich 8027 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 867 570 EP-A- 1 854 927 DE-A1- 10 207 067 DE-U1- 29 507 439
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EP-A- 1 245 748 EP-A- 1 916 346 DE-U1- 20 002 792 FR-A- 2 883 011
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Montageeinrichtung für einen Sanitärkörper, mit einem
Montagerahmen, der Mittel zum Befestigen des Sanitärkörpers aufweist, mit einem im
Montagerahmen gelagerten Spülkasten und mit einer Abdeckung, welche den Montagerahmen
wenigstens frontseitig verdeckt.
[0002] Montageeinrichtungen dieser Art sind seit langem insbesondere für Wasserklosetts
und Urinale bekannt geworden. Der Montagerahmen besteht in der Regel aus zwei vertikalen
Streben und diese verbindenden Traversen. Der Montagerahmen und der Spülkasten sind
mit einer Abdeckung verdeckt. Diese Abdeckung wird in der Regel mit Gipskartonplatten
und Fliesen herstellt. Das Erstellen einer solchen Abdeckung ist vergleichsweise aufwendig.
Im Falle einer Reparatur kann es notwendig sein, die Fliesen zu entfernen, was entsprechend
aufwendig ist.
[0003] Die
DE 102 07 067 offenbart eine Vorwand-Eckinstallation für ein WC. Die Frontverkleidung steht dabei
auf dem Boden auf und wird mit einer Schraubverbindung mit der Tragkonstruktion verbunden.
[0004] Zur Vermeidung der genannten Nachteile wird in der
DE 203 07 093 U ein Vorwandmontagesystem für Bad- und Sanitärinstallationen vorgeschlagen, das eine
vorgefertigte Objektmöbelschale aufweist, die lose aufgehängt werden kann. Diese enthält
die Öffnungen für Befestigungsmittel und Rohrdurchführungen, passend für das betreffende
Objekt, beispielsweise Waschtisch, WC Bidet und andere Anbauteile. Da nun diese Objektmöbelschalen
jeweils speziell für das betreffende Objekt hergestellt werden müssen, ist die Lagerhaltung
sehr aufwendig.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Montageeinrichtung der genannten
Art zu schaffen, welche eine verbesserte Montage und Lagerung eines Dekorelementes
erlaubt.
[0006] Die Aufgabe ist bei einer gattungsgemässen Montageeinrichtung dadurch gelöst, dass
das Dekorelement mit dem Rand einer Ausnehmung am Montagerahmen abgestützt ist. Somit
kann die Gewichtskraft des Dekorelementes während und auch nach der Montage einfach
auf den Montagerahmen übertragen werden.
[0007] Weiter hat es sich gezeigt, dass sich eine solche Abstützung insbesondere für ein
Dekorelement aus Glas eignet. Es sind dann lediglich noch Befestigungsmittel erforderlich,
welche dieses Dekorelement am Montagerahmen andrücken. Dadurch ergibt sich eine besonders
stabile und sichere Befestigung des ersten Dekorelementes. Trotzdem kann dieses vergleichsweise
einfach vom Montagerahmen gelöst und anschliessend wieder montiert werden.
[0008] Eine solche Montageeinrichtung kann zudem sehr kostengünstig aus vergleichsweise
wenigen Teilen hergestellt werden. Da das zweite Dekorelement gleichzeitig der abnehmbare
Deckel für den Spülkasten ist, ist eine Revision des Spülkastens besonders einfach.
Bei einer Revision muss lediglich dieses zweite Dekorelement abgenommen werden. Das
erste Dekorelement kann als Platte in unterschiedlichen Materialien und Oberflächen
hergestellt werden. Im Schadensfall kann dieses Dekorelement zerstörungsfrei entfernt
werden.
[0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Abdeckung wenigstens
zwei weitere Dekorelemente aufweist, welche den Montagerahmen seitlich verdecken.
Der Montagerahmen kann dann somit vollständig mit vergleichsweise wenigen Teilen verdeckt
werden.
[0010] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass sich das erste Dekorelement
im wesentlichen über die gesamte Höhe und Breite des Montagerahmens erstreckt. Das
Dekor wird damit massgeblich durch dieses erste Dekorelement bestimmt. In der Regel
ist es hinreichend, wenn verschiedene solche erste Dekorelemente an Lager gehalten
werden. Diese können beispielsweise aus unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise
Glas, Metall, Holz oder Stein hergestellt sein. Sie können zudem unterschiedliche
Oberflächen und insbesondere unterschiedlich gefärbte Oberflächen aufweisen. Ein solches
Dekorelement kann besonders einfach und zerstörungsfrei ausgewechselt werden.
[0011] Die Befestigung des ersten Dekorelementes ist dann besonders sicher und stabil, wenn
der genannte Rand an einem am Montagerahmen befestigten Stützteil abgestützt ist.
Diese Stützteil ist vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt und vorzugsweise an einer
Traverse des Montagegestells befestigt. Eine besonders einfache und sichere Montage
des Dekorelementes ergibt sich dann, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung
dieses an der Rückseite Befestigungsmittel aufweist, die am Montagerahmen eingehängt
oder aufgerastet sind.
[0012] Insbesondere ist vorgesehen, dass das zweite Dekorelement unterseitig Rastmittel
aufweist, mit denen es abhebbar mit dem Montagerahmen verrastet ist. Das zweite Dekorelement
kann dann im wesentlichen ohne Werkzeuge aufesetzt und wieder abgenommen werden. Die
Rastmittel sind insbesondere nach unten ragende Klammern, die an entsprechenden Befestigungsteilen
des Montagerahmens eingerastet sind.
[0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass am zweiten Dekorelement
Betätigungsmittel zum Auslösen einer Spülung gelagert sind. Diese Betätigungsmittel
sind vorzugsweise Tasten, die seitlich angeordnet und oberseitig vorzugsweise bündig
sind mit dem zweiten Dekorelement. Grundsätzlich ist jedoch auch eine Ausführung denkbar,
bei welcher das zweite Dekorelement andere Betätigungsmittel aufweist oder die Spülung
berührungslos erfolgt.
[0014] Das zweite Dekorelement ist nach einer Weiterbildung der Erfindung an einer oberen
Horizontalstrebe des Montagerahmens gelagert. Diese Horizontalstrebe besitzt eine
sich horizontal erstreckende Ausnehmung, in welcher eine Betätigungsvorrichtung angeordnet
ist. Diese Betätigungsvorrichtung besitzt vorzugsweise eine Konsole, in welcher Betätigungshebel
gelagert sind. Die Betätigungshebel durchragen die genannten horizontale Ausnehmung
der oberen Strebe. Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist das erste Dekorelement
im unteren Bereich eine nach unten offene Ausnehmung auf, durch welche ein Spülrohr
und ein Ablaufrohr hindurchragen.
[0015] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine räumlich Ansicht der erfindungsgemässen Montageeinrichtung,
- Figur 2
- eine Ansicht gemäss Figur 1, wobei einzelne Teile aus technischen Gründen auseinandergezogen
sind,
- Figur 3
- eine Ansicht gemäss Figur 1, wobei das erste Dekorelement entfernt und das zweite
Dekorelement angehoben sind,
- Figur 4
- eine weitere räumliche Ansicht der erfindungsgemässen Montageeinrichtung, wobei die
Dekorelemente entfernt und der Spülkasten aus dem Montagerahmen gehoben ist,
- Figur 5
- eine räumliche Ansicht des oberen Bereichs der erfindungsgemässen Montageeinrichtung,
jedoch ohne erstes Dekorelement und
- Figur 6
- eine räumliche Ansicht der Rückseite des ersten Dekorelementes.
[0017] Die Installationseinrichtung 1 weist einen Montagerahmen 2 auf, der in an sich bekannter
Weise an einer Gebäudewand 3 befestigbar ist. Er kann aber auch freistehend vor einer
Gebäudewand oder freistehend in einem Raum montiert sein. Er besitzt zwei im Abstand
zu einander angeordnete vertikale Streben 9, die jeweils an einem oberen Ende mittels
einer Horizontalstrebe 10 miteinander verbunden sind. In einem unteren Bereich sind
die beiden Vertikalstreben 9 mit einer Traverse 11 miteinander verbunden. Diese Traverse
11 dient zudem für die Halterung eines Spülrohres 7 und einer Gewindestange 40, an
welcher ein Abgangsbogen 8 befestigt ist. Ein hier nicht gezeigter Sanitärkörper,
insbesondere eine Klosettschüssel ist am Montagerahmen 2 mit zwei im Abstand zu einander
angeordnete und an der Traverse 11 befestigte Gewindestangen befestigbar. Weiter ist
am Montagerahmen 2 unterhalb der Traverse 11 eine Platte 12 angeordnet. Schliesslich
ist am unteren Ende des Montagerahmens 2 ein Sockel 13 montiert, der eine Schattenfuge
47 bildet und auf einem Gebäudeboden 4 aufliegt.
[0018] Im Montagerahmen 2 ist ein Spülkasten 5 gelagert, an dem das Spülrohr 7 angeschlossen
ist. Der Spülkasten 5 kann wie üblich ausgebildet sein und ist gemäss Figur 4 an eine
Wasserleitung 6 angeschlossen, die zum Einleiten zum Spülwasser mit einem hier nicht
näher gezeigten Einlaufventil verbunden ist. Die Spülauslösung erfolgt in bekannterweise
durch Betätigen einer hier nicht gezeigten und im Spülkasten 5 gelagerten Ablaufarmatur.
[0019] Auf der Horizontalstrebe 10 ist ein Dekorelement 26 gelagert, das einen Deckel für
den Spülkasten 5 bildet. Das Dekorelement 26 besitzt unterseitig Befestigungselemente
28, mit denen das Dekorelement 26 am Montagerahmen 2 lösbar befestigt ist. Die Befestigungselemente
28 sind vorzugsweise Rastmittel, es sind hier aber auch andere geeignete lösbare Befestigungsmittel
denkbar. Bei der Montage wird das Dekorelement 26 auf den Montagerahmen 2 aufgerastet.
Er kann ohne Werkzeuge vom Montagerahmen 2 wieder abgehoben werden. Wie ersichtlich,
erstreckt sich das Dekorelement 26 über die gesamte Breite des Montagerahmens 2. Im
montierten Zustand gemäss Figur 1 sind vom Dekorelement 26 eine Oberseite 29 und zwei
Seitenflächen 31 und 32 sichtbar. Die Oberseite 29 bildet eine obere Schmalseite und
die Flächen 31 und 32 Teile seitlicher Schmalseiten. Über der Seitenfläche 32 sind
gemäss der Figur 5 am Dekorelement 26 zwei Tasten 27 gelagert, die mit der Oberseite
29 und mit der Seitenfläche 32 im wesentlichen bündig ist. Die Tasten 27 wirken jeweils
zur Spülauslösung mit einem Hebel 25 zusammen. Diese Hebel 25 bilden mit der in Figur
2 gezeigten Konsole 24 eine Betätigungsvorrichtung 23. Die Konsole 24 ist gemäss Figur
5 in einer sich horizontal erstreckenden Ausnehmung 43 der Horizontalstrebe 10 gelagert.
Ist das Dekorelement 26 gemäss Figur 5 vom Montagerahmen 2 abgehoben, so ist die Betätigungsvorrichtung
23 für eine Revision von oben zugänglich. Dies gilt ebenfalls für die übrigen im Spülkasten
5 angeordneten Armaturen. Das Dekorelement 26 ist insbesondere im Bereich der Oberseite
und der Seitenflächen 31 und 32 mit einem dekorativen Material versehen. Dieses kann
aus Glas, Kunststoff, einem Verbundmaterial, Holz oder Stein hergestellt sein.
[0020] Ein weiteres Dekorelement wird durch eine Frontverkleidung 15 gebildet, die plattenförmig
ausgebildet ist und die sich vorzugsweise über die gesamte Höhe und Breite des Montagerahmens
2 erstreckt. Die Frontverkleidung 15 bildet eine vorzugsweise ebene Frontseite 19
sowie einen oberen horizontalen Rand 20, einen unteren ebenfalls horizontalen Rand
21 und vertikal sich erstreckende Seitenränder 22. Der obere Rand 22 deckt eine Frontseite
30 des Dekorelementes 26 ab und ist bündig zur Oberseite 29. Die Seitenränder 22 sind
im Bereich des oberen Randes 20 bündig zu den Seitenflächen 31 und 32. Die Höhe und
die Breite der Frontverkleidung 15 entspricht im wesentlichen der Höhe und Breite
des Montagerahmens 2. Die Frontverkleidung 15 ist vorzugsweise einstückig, sie könnte
aber auch aus zwei oder mehr Teilen zusammengesetzt sein.
[0021] In einem unteren Bereich besitzt die Frontverkleidung 15 eine Ausnehmung 18, die
vorzugsweise wie ersichtlich am unteren Rand 21 offen ist. Diese Ausnehmung 18 dient
für den Durchgang des Spülrohrs 7 und des Abgangsbogens 8. Am oberen Ende besitzt
die Ausnehmung 18 einen sich horizontal erstreckenden Rand 18a, an dem die Frontverkleidung
15 an einem Stützteil 39 abgestützt ist. Dieses Stützteil 39 ist vorzugsweise aus
Kunststoff hergestellt und an der Traverse 11 befestigt. Das Stützteil 39 nimmt das
Gewicht der Frontverkleidung auf und leitet diese in die Traverse 11 ein. Diese Lagerung
eignet sich insbesondere für eine Frontverkleidung 15 aus Glas.
[0022] An der Rückseite der Frontverkleidung 15 sind gemäss Figur 6 streifenförmige Bänder
38 aus einem gummielastischen dichtenden Material befestigt, beispielsweise angeklebt.
Die Bänder 38 erstrecken sich insbesondere vertikal und horizontal in der Nähe der
genannten Ränder 20, 21 und 22. Die Bänder 38 sind so angeordnet, dass sie frontseitig
am Montagerahmen 2 anliegen. Sie bilden Dicht- sowie Ausgleichsbänder. Die Frontverkleidung
15 wird über ihre gesamte Höhe und Breite gegen den Montagerahmen 2 gepresst. Hierzu
sind an der Rückseite 33 Befestigungselemente 34 und 36 angebracht. Die Befestigungselemente
34 besitzen jeweils nach innen gerichtete Laschen 35, die jeweils in eine Ausnehmung
42 (Figur 4) eingreifen und jeweils zwei Langlöcher 44 aufweisen, in die bolzenförmige
Befestigungsteile 41 des Montagerahmens 2 eingreifen. Das Befestigungselement 36 besitzt
zwei Laschen 37, welche an der Traverse 11 eingehängt sind. Die Befestigung ist wie
erwähnt so, dass die Bänder 38 an den Montagerahmen 2 angepresst werden und damit
die Frontverkleidung 15 weitgehend dicht mit dem Montagerahmen 2 verbinden.
[0023] Die Frontverkleidung 15 ist wie erwähnt plattenförmig und beispielsweise aus Glas,
Holz, einem Verbundwerkstoff oder Stein hergestellt. Es sind hier aber auch andere
Materialien wie beispielsweise Kunststoff denkbar. Nach einem Lösen der Befestigungsteile
41, die beispielsweise schraubbar sind, kann die Frontverkleidung 15 vom Montagerahmen
2 in einfacher Weise und zerstörungsfrei abgehoben werden.
[0024] Seitlich sind die Vertikalstreben 9 durch jeweils eine Seitenverkleidung 14 abgedeckt.
Diese Seitenverkleidungen 14 bilden ebenfalls Dekorelemente die mit der Frontverkleidung
15 und dem Dekorelement 26 vorzugsweise bündig sind. Die Seitenverkleidungen 14 erstrecken
sich vorzugsweise über die gesamte Höhe der Vertikalstreben 9. In einem oberen Bereich
ist jeweils eine Ausnehmung 45 für die Aufnahme eines Anschlussteils 17 (Figur 1)
vorgesehen. An diesem Anschlussteil 17 wird das Einlaufventil des Spülkastens 5 mit
einem Eckventil 16 verbunden. Wie die Figur 2 erkennen lässt, sind an den Seitenverkleidungen
14 innenseitig ebenfalls Bänder 46 angeordnet, welche die gleiche Funktion erfüllen
wie die bereits oben erwähnten Bänder 38. Die Befestigung der Seitenverkleidungen
14 erfolgt ebenfalls vorzugsweise mit hier nicht gezeigten Rastelementen. Die Seitenverkleidungen
14 können somit ebenfalls am Montagerahmen 2 lösbar befestigt, insbesondere verrastet
werden. Am unteren Ende bilden die Seitenverkleidungen 14 mit dem Sockel 13 gemäss
Figur 1 die erwähnte Schattenfuge 47. Dies gilt ebenfalls für die Frontverkleidung
15.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Installationseinrichtung |
24 |
Konsole |
| 2 |
Montagerahmen |
25 |
Hebel |
| 3 |
Gebäudewand |
26 |
Dekorelement |
| 4 |
Gebäudeboden |
27 |
Taste |
| 5 |
Spülkasten |
28 |
Befestigungselement |
| 6 |
Wasserleitung |
29 |
Oberseite |
| 7 |
Spülrohr |
30 |
Frontseite |
| 8 |
Abgangsbogen |
31 |
Seitenfläche |
| 9 |
Vertikalstrebe |
32 |
Seitenfläche |
| 10 |
Horizontalstrecke |
33 |
Rückseite |
| 11 |
Traverse |
34 |
Befestigungselement |
| 12 |
Platte |
35 |
Lasche |
| 13 |
Sockel |
36 |
Befestigungselement |
| 14 |
Seitenverkleidung |
37 |
Lasche |
| 15 |
Frontverkleidung |
38 |
Band |
| 16 |
Eckventil |
39 |
Stützteil |
| 17 |
Anschlussteil |
40 |
Gewindestange |
| 18 |
Ausnehmung |
41 |
Befestigungsteil |
| 18a |
Auflagerand |
42 |
Ausnehmung |
| 19 |
Frontseite |
43 |
Ausnehmung |
| 20 |
Oberer Rand |
44 |
Langloch |
| 21 |
Unterer Rand |
45 |
Ausnehmung |
| 22 |
Seitenrand |
46 |
Band |
| 23 |
Betätigungsvorrichtung |
47 |
Schattenfuge |
1. Montageeinrichtung für einen Sanitärkörper, mit einem Montagerahmen (2), der Mittel
zum Befestigen des Sanitärkörpers aufweist und zwei im Abstand zu einander angeordnete
vertikale Streben (9) aufweist, mit einem am Montagerahmen (2) gelagerten Spülkasten
(5) und mit einer Abdeckung (14, 15, 26), welche den Montagerahmen (2) wenigstens
frontseitig verdeckt, wobei die Abdeckung (14, 15, 26) wenigstens ein den Montagerahmen
(2) frontseitig verdeckendes und am Montagerahmen (2) befestigtes erstes Dekorelement
(15) und wenigstens ein den Montagerahmen (2) oberseitig verdeckendes zweites Dekorelement
(26) aufweist, wobei das zweite Dekorelement (26) einen abnehmbaren Deckel für den
Spülkasten (5) bildet, wobei das erste Dekorelement (15) in einem unteren Bereich
eine Ausnehmung (18) mit einem oberen Rand (18a) aufweist sowie an seiner Rückseite
(33) Befestigungsmittel (34, 36) aufweist, wobei die Ausnehmung (18) für den Durchgang
eines Spülrohrs (7) und eines Abgangsbogens (8) des Sanitärkörpers geeignet ist, und
wobei die Befestigungsmittel (34) jeweils nach innen gerichtete Laschen (35) besitzen,
die jeweils in eine Ausnehmung (42) am Montagerahmen (2) eingreifen und jeweils zwei
Langlöcher (44) aufweisen, in die bolzenförmige Befestigungsteile (41) des Montagerahmens
(2) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass dieser obere Rand (18a) sich horizontal erstreckt und das erste Dekorelement (15)
an diesem Rand (18a) an einem an einer Traverse (11) am Montagerahmen (2) befestigten
Stützteil (39) am Montagerahmen abgestützt ist, derart, dass das Stützteil die Gewichtskraft
des ersten Dekorelementes (15) aufnimmt und in die Traverse (11) einleitet.
2. Montageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützteil (39) aus Kunststoff hergestellt ist.
3. Montageeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (14, 15, 26) wenigstens zwei weitere Dekorelemente (14) aufweist, welche
den Montagerahmen (2) seitlich verdecken.
4. Montageeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das erste Dekorelement (15) über die gesamte Höhe und Breite des Montagerahmens
erstreckt.
5. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite (33) des ersten Dekorelementes (15) nahe seiner Ränder (20, 21,
22) Bänder (38) angebracht sind, welche gegen den Montagerahmen (2) angepresst sind
und als Dicht- sowie Ausgleichsbänder dienen.
6. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass, die Befestigungsmittel (34, 36) am Montagerahmen (2) eingehängt oder aufgerastet
sind.
7. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Dekorelement (26) unterseitig Rastmittel (28) aufweist, mit denen es abhebbar
mit dem Montagerahmen (2) verrastet ist.
8. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Dekorelement (26) wenigstens ein Auslöseelement (27) zum Auslösen einer
Spülung gelagert ist.
9. Montageeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Auslöseelement (27) eine Taste ist.
10. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden weiteren Dekorelemente (14) sich im wesentlichen über die gesamte Höhe
des Montagerahmens (2) erstrecken.
11. Montageeinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagerahmen (2) am oberen Ende eine Horizontalstrebe (10) aufweist und dass
das zweite Dekorelement (26) an dieser gelagert ist und diese eine sich horizontal
erstreckende Ausnehmung (43) aufweist, in welcher eine Betätigungsvorrichtung (23)
gelagert ist.
12. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Dekorelement (26) eine Oberseite (29) und zwei Seitenflächen (31, 32)
aufweist, die sichtbar und bündig zum ersten Dekorelement (15) sind.
13. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Dekorelement (14, 15, 26) aus Glas oder einem Verbundmaterial hergestellt
ist.
1. Mounting device for a sanitary body, said mounting device having a mounting frame
(2) that includes means for securing the sanitary body and two vertical struts (9)
which are positioned spaced apart from one another, a cistern (5) mounted on the mounting
frame (2) and a covering (14, 15, 26) that conceals the mounting frame (2) at least
at the front, wherein the covering (14, 15, 26) has at least one first decorative
element (15) concealing the mounting frame (2) at the front and secured to the mounting
frame (2) and at least one second decorative element (26) concealing the mounting
frame (2) at the top, wherein the second decorative element (26) forms a removable
cover for the cistern (5), wherein the first decorative element (15) in a bottom part
has a recess (18) with a top edge (18a) and has securing means (34, 36) on its rear
side (33), wherein the recess (18) is suited for the passage of a flush pipe (7) and
of a waste bend (8) of the sanitary body, and wherein the securing means (34) each
have inwardly directed lugs (35), which each engage in a recess (42) in the mounting
frame (2) and each have two elongate holes (44), into which bolt-shaped securing parts
(41) of the mounting frame (2) engage, characterized in that said top edge (18a) extends horizontally and the first decorative element (15) is
supported on the mounting frame at said edge (18a) at a support part (39) secured
to a cross bar (11) at the mounting frame (2) such, that the support part absorbes
the weight force of the first decorative element (15) and induces it into the cross
bar (11).
2. Mounting device according to Claim 1, characterized in that the support part (39) is produced from plastics material.
3. Mounting device according to any one of the preceding Claims, characterized in that the covering (14, 15, 26) has at least two further decorative elements (14), which
conceal the mounting frame (2) at the sides.
4. Mounting device according to any one of the preceding Claims, characterized in that the first decorative element (15) extends over the entire height and width of the
mounting frame.
5. Mounting device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that tape (38) is fitted at the back (33) of the first decorative element (15) in the
vicinity of its edges (20, 21, 22), said tape being pressed against the mounting frame
(2) and serving as sealing and compensating tape.
6. Mounting device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that said securing means (34, 36) are mounted on or snapped onto the mounting frame (2).
7. Mounting device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the second decorative element (26) has locking means (28) at the bottom, by means
of which locking means it is locked to the mounting frame (2) so as to be liftable.
8. Mounting device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that at least one initiating element (27) for initiating a flush is mounted on the second
decorative element (26).
9. Mounting device according to Claim 8, characterized in that the at least one initiating element (27) is a push button.
10. Mounting device according to one of Claims 3 to 9, characterized in that the two additional decorative elements (14) extend substantially over the entire
height of the mounting frame (2).
11. Mounting device according to Claim 10, characterized in that the mounting frame (2) has a horizontal strut (10) at the top end and in that the second decorative element (26) is mounted on said strut and said strut has a
horizontally extending recess (43) in which an actuating device (23) is mounted.
12. Mounting device according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the second decorative element (26) has a top (29) and two side faces (31, 32), which
are visible and flush with the first decorative element (15).
13. Mounting device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that at least one decorative element (14, 15, 26) is produced from glass or a composite
material.
1. Installation de montage pour un corps sanitaire, avec un cadre de montage (2) comportant
des moyens pour la fixation du corps sanitaire et deux renforts verticaux (9) disposés
de manière espacée l'un de l'autre, avec un réservoir de chasse d'eau (5) installé
sur le cadre de montage (2) et avec un élément de recouvrement (14, 15, 26) recouvrant
le cadre de montage (2) au moins sur le devant, dans laquelle l'élément de recouvrement
(14, 15, 26) comporte au moins un premier élément de décoration (15) couvrant le cadre
de montage (2) sur le devant et fixé sur le cadre de montage (2), et au moins un deuxième
élément de décoration (26) couvrant le cadre de montage (2) sur le dessus, dans laquelle
le deuxième élément de décoration (26) forme un couvercle amovible pour le réservoir
de chasse d'eau (5), dans laquelle le premier élément de décor (15) comporte, dans
un domaine inférieur, un évidement (18) avec un rebord supérieur (18a) ainsi que des
moyens de fixation (34, 36) sur son côté arrière (33), dans laquelle l'évidement (18)
est adapté pour la traversée d'une conduite de chasse (7) et d'un coude d'évacuation
(8) du corps sanitaire, et dans laquelle les moyens de fixation (34) possèdent des
languettes (35) orientées vers l'intérieur, lesquelles viennent en prise avec un évidement
(42) sur le cadre de montage (2), respectivement, et comportent deux trous oblongs
(44), respectivement, dans lesquels des pièces de fixation en forme de boulon (41)
du cadre de montage (2) viennent en prise, caractérisée en ce que ce rebord supérieur (18a) s'étend de manière horizontale et que le premier élément
de décoration (15) s'appuie, au moyen de ce rebord (18a), sur le cadre de montage
(2) au moyen d'une pièce de support (39) fixée à une traverse (11) sur le cadre de
montage (2), de sorte que la pièce de support (39) reçoit la force du poids du premier
élément de décor (26) et l'introduit dans la traverse (11).
2. Installation de montage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pièce d'appui (39) est constituée de plastique.
3. Installation de montage selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de recouvrement (14, 15, 26) comporte au moins deux autres éléments de
décoration (14) recouvrant latéralement le cadre de montage (2).
4. Installation de montage selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le premier élément de décoration (15) s'étend essentiellement sur toute la hauteur
et toute la largeur du cadre de montage.
5. Installation de montage selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que du côté arrière (33) du premier élément de décoration (15), des bandes (38) pressées
contre le cadre de montage (2) et servant de bandes d'étanchéité et de compensation
sont fixées à proximité de ses bords (20, 21, 22).
6. Installation de montage selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les moyens de fixation (34, 36) sont accrochés ou enclenchés sur le cadre de montage
(2).
7. Installation de montage selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le deuxième élément de décoration (26) comporte des moyens d'enclenchement (28) sur
le dessous, par lesquels il est enclenché de façon amovible avec le cadre de montage
(2).
8. Installation de montage selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que sur le deuxième élément de décoration (26), au moins un élément déclencheur (27)
est monté pour le déclenchement d'un rinçage.
9. Installation de montage selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'au moins un élément déclencheur (27) est une touche.
10. Installation de montage selon une des revendications 3 à 9, caractérisée en ce que les deux éléments de décoration (14) supplémentaires s'étendent essentiellement sur
toute la hauteur du cadre de montage (2).
11. Installation de montage selon la revendication 10, caractérisée en ce que le cadre de montage (2) comporte, sur son extrémité supérieure, un renfort horizontal
(10) et que le deuxième élément de décoration (26) est monté sur celui-ci et celui-ci
comporte un évidement (43) s'étendant horizontalement, dans lequel est monté un dispositif
d'actionnement (23).
12. Installation de montage selon une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le deuxième élément de décor (26) comporte une surface supérieure (29) et deux surfaces
latérales (31, 32), qui sont visibles et en affleurement avec le premier élément de
décoration (15).
13. Installation de montage selon une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'au moins un élément de décoration (14, 15, 26) est constitué de verre ou d'un matériau
composite.
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