[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einer Warmwasserzulaufeinrichtung zum Einlauf von Warmwasser aus einer externen
Warmwasserversorgung, mit einer Kaltwasserzulaufeinrichtung zum Einlauf von Kaltwasser
aus einem externen Kaltwasserversorgung, sowie mit einer Ablaufsteuereinrichtung zur
Steuerung eines Spülgang eines ausgewählten Geschirrspülprogramms zum Reinigen von
Spülgut.
[0002] Bei modernen Geschirrspülmaschinen wird das Spülgut, insbesondere zu spülendes Spülgut,
in einen Spülbehälter eingebracht und dort in einem Spülprozess, der auch Spülgang
genannt wird, unter Zuhilfenahme von Wasser gereinigt und anschließend getrocknet.
Der jeweilige Spülgang kann dabei insbesondere ein oder mehrere Teilspülgänge bzw.
Spülgangschritte umfassen. Ziel ist es dabei, einen Spülgang so durchzuführen, dass
ein vordefiniertes Reinigungsergebnis und ein vordefiniertes Trocknungsergebnis möglichst
effizient erreicht werden. Gefordert ist dabei eine hohe Gesamteffizienz, welche sich
aus der Reinigungseffizienz und der Trocknungseffizienz ergibt. Die Reinigungseffizienz
entspricht dabei dem Verhältnis des mittels eines Spülgangs erzielten Reinigungsergebnisses
und dem hierzu erforderlichen Aufwand, wobei der Aufwand mehrere Dimensionen, beispielsweise
den Energiebedarf, den Wasserbedarf und/oder den Zeitbedarf, umfassen kann. Weiterhin
entspricht die Trocknungseffizienz dem Verhältnis des mittels eines Spülgangs erzielten
Trocknungsergebnisses und dem hierzu erforderlichen Aufwand, wobei der Aufwand auch
hier mehrere Dimensionen, beispielsweise den Energiebedarf und/oder den Zeitbedarf,
umfassen kann.
[0003] Bei einer Geschirrspülmaschine ist in aller Regel eine Ablaufsteuereinrichtung vorgesehen,
bei der ein oder mehrere Spülprogramme zur Steuerung jeweils mindestens eines Spülgangs
zum Reinigen von Spülgut hinterlegt sind. Die Ablaufsteuereinrichtung ist dabei so
ausgebildet, dass sie einen Spülgang nach einem üblicherweise durch einen Bediener
ausgewählten Spülprogramm automatisch steuert. Das zur Durchführung von Spülgängen
erforderliche Wasser kann bei bekannten Geschirrspülmaschinen über eine Wasserzulaufeinrichtung
aufgenommen werden, welche Wasser beispielsweise von einer gebäudeseitig installierten
Wasserversorgung aufnehmen kann.
[0004] Ein Spülprogramm weist zur Durchführung eines Spülgangs vorzugsweise mehrere aufeinander
folgende Programmschritte zur Behandlung des Spülguts auf, wobei das Wasser in den
wasserführenden Programmschritten in Abhängigkeit von dem jeweiligen Programmschritt
mit Reinigungs- und/oder Zusatzstoffen versehen und auf eine für den jeweiligen Programmschritt
günstige Temperatur gebracht wird. Um das zum Spülen vorgesehene Wasser mit den vorgesehenen
Reinigungs- und/oder Zusatzstoffen versehen zu können, weisen moderne Geschirrspülmaschinen
üblicherweise automatische Dosiereinrichtungen auf. Weiterhin können Geschirrspülmaschinen
eine üblicherweise elektrische Heizeinrichtung aufweisen, um das zum Spülen vorgesehene
Wasser auf die erforderlichen Temperaturen zu bringen.
[0005] Ein typisches Spülprogramm umfasst zur Reinigung des Spülguts in dieser zeitlichen
Reihenfolge insbesondere einen Vorspülschritt zur Durchführung eines Vorspülgangs,
einen Reinigungsschritt zur Durchführung eines Reinigungsgangs, einen Zwischenspülschritt
zur Durchführung eines Zwischenspülgangs, und einen Klarspülschritt zur Durchführung
eines Klarspülgangs, bei denen das Spülgut jeweils mit Wasser bzw. Spülflottenflüssigkeit
beaufschlagt wird. Es können jedoch auch Spülprogramme vorgesehen sein, bei denen
einer oder mehrere dieser Programmschritte ausgeblendet sind. Auch sind Spülprogramme
möglich, bei denen einer oder mehrere dieser Programmschritte mehrfach durchlaufen
werden. Weiterhin umfasst ein typisches Spülprogramm einen sich an den letzten wassserführenden
Teilspülgang anschließenden Trocknungsgang, der von einem korrespondierenden Trocknungsschritt
des gewählten Geschirrspülprogramms umgesetzt wird, zum Trocknen des gereinigten Spülguts.
[0006] Ein Vorspülschritt dient dabei vor allem der Entfernung von gröberen Verschmutzungen
vom Spülgut. Der Zweck eines nachfolgenden Reinigungsschritts besteht darin, Verschmutzungen
vollständig von dem Spülgut zu entfernen. Ein nun durchgeführter Zwischenspülschritt
dient insbesondere der Entfernung von Reinigungsmittelresten, welche am Spülgut anhaften.
Ein darauffolgender Klarspülschritt ist insbesondere zur Vermeidung von Flecken auf
dem Spülgut, welche durch gelöste Stoffe im Wasser, wie beispielsweise Salz und/oder
Kalk, entstehen könnten, vorgesehen. Hierzu wird das Wasser während des Klarspülschritts
mit Klarspüler versetzt.
[0007] Bei einer Geschirrspülmaschine mit einer sogenannten Eigentrocknung besteht eine
weitere Aufgabe des Klarspülschritts darin, den nachfolgenden Trocknungsschritt vorzubereiten.
Dabei wird das Spülgut während des Klarspülschritts auf eine hohe Temperatur aufgeheizt.
Im anschließenden Trocknungsschritt verdunsten am heißen Spülgut anhaftende Wassertropfen
und schlagen sich an der Innenseite des Spülbehälters aufgrund der dort herrschenden
niedrigeren Temperatur ab.
[0008] Aus der
DE 100 46 347 A1 ist eine Wasserzufuhreinrichtung für Haushaltsgeräte wie z. B. eine Geschirrspülmaschine
bekannt, welche ein Kaltwasserventil und ein Warmwasserventil umfasst. Sowohl das
Kaltwasserventil als auch das Warmwasserventil kann mittels einer Steuereinrichtung
in Abhängigkeit von einem Betriebsprogramm geöffnet bzw. geschlossen werden. Stromabwärts
des Kaltwasserventils und stromabwärts des Warmwasserventils ist jeweils ein Wasserzufuhrschlauch
angeordnet, der in eine Verzweigung mündet. Der einzige Ausgang der Verzweigung ist
dabei mit einem gehäusefesten Wassereinlass der Geschirrspülmaschine verbunden. Auf
diese Weise kann das von der Geschirrspülmaschine benötigte Warmwasser einer Warmwasserversorgungsleitung
entnommen werden, deren Wasser von einer Haushalt-Heizungsanlage erwärmt wird.
[0009] Die
DE 100 57 263 A1 erwähnt eine Warmwasserversorgung für ein Hausgerät, welche Sonnenkollektoren zur
Warmwasserbereitung aufweist.
[0010] Es steht außer Frage, dass die Verwendung von Warmwasser aus einer Haushalt-Heizungsanlage
zu einer Einsparung an elektrischer Energie führen kann, da in diesem Fall der Energiebedarf
eines elektrischen Heizkörpers der Geschirrspülmaschine verringert werden kann. Vor
dem Hintergrund allgemein gestiegener Betriebskosten von Haushalt-Heizungsanlagen
übersteigen die durch die Entnahme von Warmwasser aus der hausseitigen Warmwasserversorgungsleitung
erzeugten zusätzlichen Kosten für den Betrieb der Haushalt-Heizungsanlage in vielen
Fällen die eingesparten Kosten für Elektrizität.
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Geschirrspülmaschine bereitzustellen,
welche im Betrieb geringere Energiekosten verursacht.
[0012] Die Aufgabe wird durch folgende erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine, insbesondere
Haushaltsgeschirrspülmaschine, gelöst: Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einer Warmwasserzulaufeinrichtung zum Einlauf von Warmwasser aus einer externen
Warmwasserversorgung, mit einer Kaltwasserzulaufeinrichtung zum Einlauf von Kaltwasser
aus einem externen Kaltwasserversorgung, sowie mit einer Ablaufsteuereinrichtung zur
Steuerung eines Spülgang eines ausgewählten Geschirrspülprogramms zum Reinigen von
Spülgut, wobei die Ablaufsteuereinrichtung eine erste Betriebsart aufweist, bei der
wenigstens ein Spülprogramm aufrufbar ist, welches bei mindestens einem Teilspülgang
eines Spülgangs einen Bezug von Warmwasser aus der externen Warmwasserversorgung spezifisch
vorsieht, und wobei die Ablaufsteuereinrichtung eine zweite Betriebsart aufweist,
bei der wenigstens ein Spülprogramm aufrufbar ist, welches bei mindestens einem Teilspülgang
eines Spülgangs ausschließlich einen Bezug von Kaltwasser aus der externen Kaltwasserversorgung
spezifisch vorsieht, und wobei die Ablaufsteuereinrichtung derart ausgebildet und
mit der Warmwasserzulaufeinrichtung sowie der Kaltwasserzulaufeinrichtung gekoppelt
ist, dass bei der ersten Betriebsart für eine erste Gruppe von ein oder mehreren Teilspülgängen
des von einem ausgewählten Geschirrspülprogramm durchgeführten Spülgangs, für die
jeweils eine spezifische Spülbad-Warmwassertemperatur größer als die Kaltwassertemperatur
des Kaltwassers der externen Kaltwasserversorgung gefordert ist, Warmwasser aus der
externen Warmwasserversorgung mittels der Warmwasserzulaufeinrichtung in den Spülbehälter
teilspülgangspezifisch einspeisbar ist, und dass für eine zweite Gruppe von ein oder
mehreren Teilspülgängen des Spülgangs des ausgewählten Geschirrspülprogramms, für
die jeweils als spezifische Spülbad-Warmwassertemperatur die Kaltwassertemperatur
des Kaltwassers der externen Kaltwasserversorgung ausreicht oder gefordert ist, Kaltwasser
aus der externen Kaltwasserversorgung mittels der Kaltwasserzulaufeinrichtung in den
Spülbehälter teilspülgangspezifisch einspeisbar ist, wobei ein extern vorhandener
Wärmetauscher, insbesondere in Form einer Wassertasche oder eines Vorratsbehälters,
der an einer Wand, insbesondere Seitenwand, des Spülbehälters wärmeübertragend angebracht
ist, am Ende des Klarspülgangs und/oder zu Beginn des anschließenden Trocknungsgangs
des Spülgangs mit Kaltwasser aus der externen Kaltwasserzulaufeinrichtung gefüllt
wird, und dass für den Fall, dass für alle wasserführenden Teilspülgänge des von einem
ausgewählten Geschirrspülprogramm durchgeführten Spülgangs Warmwasser aus der externen
Warmwasserversorgung verwendet wird, der Wärmetauscher am Ende des Klarspülgangs nicht
mit Warmwasser befüllt wird, sondern während der Dauer des Trocknungsgangs dieses
Spülgangs leer bleibt.
[0013] Dadurch lässt sich eine Geschirrspülmaschine mit verbesserter Energieeffizienz bereitstellen.
[0014] Erfindungsgemäß erfolgt der Warmwasserzulauf zur Aufnahme von Warmwasser aus einer
externen Warmwasserversorgung. Diese kann insbesondere zumindest teilweise durch eine
thermische Solaranlage gespeist sein. Eine thermische Solaranlage ist eine technische
Anlage zur Umwandlung von Sonnenenergie in nutzbare Wärmeenergie. Dabei stellen thermische
Solaranlagen üblicherweise Warmwasser in einem Temperaturbereich von beispielsweise
40°C bis 70°C bereit, der eine direkte Nutzung des Warmwassers zur Gebäudeheizung
aber auch als Brauchwasser möglich macht. Thermische Solaranlagen umfassen üblicherweise
eine Vielzahl von Sonnenkollektoren, welche eine Absorberoberfläche aufweisen, die
durch die elektromagnetische Sonnenstrahlung erhitzt wird. Von dort kann die Wärme
mittels eines Fluids zu einem Wärmetauscher transportiert werden, der das Warmwasser
z. B. in einem Pufferspeicher, der mit Wasser gefüllt ist, erzeugt.
[0015] Bei günstigen Bedingungen kann auch bei gemäßigtem Klima bereits mit Kollektorflächen
von einigen Quadratmetern der Warmwasserbedarf eines Haushalts gedeckt werden. Die
Erzeugungskosten für die gewonnene Wärmeenergie sind dabei ausgesprochen gering. Allerdings
ist vielerorts, beispielsweise in Mitteleuropa, in den Wintermonaten, in sommerlichen
Schlechtwetterperioden oder bei einem hohen Warmwasserbedarf die Leistung der Sonnenkollektoren
nicht ausreichend. Solaranlagen weisen daher in vielen Fällen eine konventionelle
Zusatzheizung auf, beispielsweise eine Gas- oder Ölheizung, um auch in einer solchen
Situation genügend Warmwasser zur Verfügung zu haben. Muss jedoch auf die Zusatzheizung
zurückgegriffen werden, so steigen in aller Regel die Erzeugungskosten für das bereitgestellte
Warmwasser. Insbesondere kann anstelle oder zusätzlich zur thermischen Solaranlage
für die Bereitstellung einer kostengünstigen Warmwasserversorgung im Haushalt eine
moderne Brennwertheizanlage wie z.B. eine Pelletofen-, Hackschnitzel-, oder Holzscheitheizung,
eine Kraftwärmekopplungsanlage, Erdwärmepumpenheizung, Luftwärmepumpenanlage, eine
Fernwärmeanlage oder eine Nahwärmeanlage, einzeln oder in beliebiger Kombination,
usw. zweckmäßiger sein. Insbesondere kann die Verknüpfung z.B. eines Pelletofens mit
einer thermischen Solaranlage energetisch vorteilhaft sein. Energetisch günstig sind
insbesondere auch sonstige Warmwasserversorgungsanlagen, die ohne oder nur mit verhältnismäßig
geringem Primärenergiebedarf fossiler Brennträger auskommen und/oder lediglich weitgehend
CO
2- neutrale oder -reduzierte Energieträger nutzen. Die im Fall einer solarthermischen
Warmwassererzeugungsanlage erläuterten Ausführungen gelten bei Vorliegen bzw. Vorhandensein
einer sonstigen - auch konventionellen-Warmwasserversorgungsanlage - hinsichtlich
der Ausbildung und Steuerung der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine in analoger
Weise.
[0016] Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine ermöglicht also in vorteilhafter Weise
die effiziente Nutzung von Warmwasser einer externen Warmwasserversorgungsanlage,
insbesondere von kostengünstig mittels einer Solaranlage erzeugtem Warmwasser.
[0017] Dazu weist die Ablaufsteuereinrichtung eine erste Betriebsart auf, bei der wenigstens
ein Spülprogramm aufrufbar ist, welches bei einem Spülgang eine Verwendung von Warmwasser
aus der Warmwasserversorgung vorsieht, und wobei die Ablaufsteuereinrichtung eine
zweite Betriebsart aufweist, bei der wenigstens ein Spülprogramm aufrufbar ist, welches
bei einem Spülgang ausschließlich eine Verwendung von Kaltwasser aus der Kaltwasserversorgung
vorsieht. Bei der ersten Betriebsart handelt es sich folglich um einen Warmwasserbetrieb,
bei dem für einen Spülgang zumindest teilweise Warmwasser aus der, insbesondere solarthermisch
betriebenen oder unterstützten, externen Warmwasserversorgungsanlage verwendet wird,
während es sich bei der zweite Betriebsart um einen reinen Kaltwasserbetrieb handelt,
bei dem für einen Spülgang ausschließlich Kaltwasser aus der externen Kaltwasserversorgungsanlage
verwendet wird.
[0018] Die erste Betriebsart ermöglicht eine effiziente Durchführung von Spülgängen, wenn
die Kostenersparnis auf Grund der Senkung des internen Heizbedarfs der Geschirrspülmaschine
größer ist, als die zusätzlichen Kosten des Betriebs der externen Warmwasserversorgungsanlage,
welche durch die Entnahme von Warmwasser entstehen. Hingegen ermöglicht die zweite
Betriebsart eine effiziente Durchführung von Spülgängen, wenn die Kostenersparnis
aufgrund der Senkung des internen Heizbedarfs der Geschirrspülmaschine geringer ist,
als die zusätzlichen Kosten des Betriebs der Warmwasserversorgung, welche durch die
Entnahme von Warmwasser entstehen.
[0019] Dabei ist es beispielsweise möglich, den Ablauf von Spülgängen an die durch die externe
Warmwasserversorgung bzw. Warmwasserversorgungsanlage bereitgestellten Wärmeleistung,
insbesondere an die durch die Sonnenkollektoren erzeugte Leistung, anzupassen, ohne
dass eine Veränderung an der gebäudeseitigen Installation oder am Anschluss der Geschirrspülmaschine
an die gebäudeseitige Installation erforderlich wäre. Insbesondere ist es nicht erforderlich,
Anschlussschläuche der Geschirrspülmaschine mit den gebäudeseitigen Anschlüssen je
nach Bezugswunsch von Warmwasser oder Kaltwasser zu wechseln, d.h. zu verbinden bzw.
sie davon zu trennen. Denn die erfindungsgemäß ausgebildete Geschirrspülmaschine weist
jetzt insbesondere einen ersten Anschlussschlauch für den Bezug von Warmwasser und
einen zweiten Anschlussschlauch von Kaltwasser auf, d.h. sie ist mit einer bithermischen
Wasseranschlusseinrichtung ausgestattet. Insbesondere können die beiden Anschlussschläuche
dieser bithermischen Wasseranschlusseinrichtung dauerhaft mit dem Warmwasseranschluss
der externen Warmwasserversorgung und dem Kaltwasseranschluss der externen Kaltwasserversorgung
ohne Wechsel der Anschlusszuordnung verbunden bleiben.
[0020] Wenn die externe Warmwasserversorgungsanlage, insbesondere die Sonnenkollektoren,
bezogen auf den sonstigen Bedarf des Haushalts einen Wärmeüberschuss bereitstellen,
so kann dieser Wärmeüberschuss zur Senkung des internen Energiebedarfs der Geschirrspülmaschine
in einfacher Weise dadurch genutzt werden, dass die erste Betriebsart ausgewählt wird.
Stellt die externe Warmwasserversorgungsanlage, stellen insbesondere die Sonnenkollektoren,
hingegen bezogen auf den Wärmebedarf des Haushalts zu wenig Wärme bereit, so kann
durch Auswahl der zweiten Betriebsart verhindert werden, dass der Warmwasserversorgung
Wärme entzogen wird, welche durch eine Beheizung mit der im Regelfall teureren Zusatzheizung
der Warmwasserversorgungsanlage ausgeglichen werden müsste.
[0021] Die bei Auswahl der ersten Betriebsart aufrufbaren Spülprogramme sind hinsichtlich
ihres zeitlichen Ablaufs insbesondere speziell an die Verwendung von Warmwasser aus
der externen Warmwasserversorgungsanlage, insbesondere der thermischen Solaranlage,
angepasst. Ebenso sind die bei Auswahl der zweiten Betriebsart aufrufbaren Spülprogramme
hinsichtlich ihres zeitlichen Ablaufs insbesondere speziell an die Verwendung von
Kaltwasser angepasst. In beiden Fällen kann so eine vorgegebene Reinigungswirkung
oder Trocknungswirkung bei hoher Effizienz erreicht werden.
[0022] Bei der ersten Betriebsart und bei der zweiten Betriebsart können korrespondierende
Spülprogramme vorgesehen sein, welche sich insbesondere durch eine im Wesentlichen
übereinstimmende Reinigungswirkung und/oder Trocknungswirkung weitgehend gleichen.
Beispielsweise können korrespondierende Normalspülprogramme, korrespondierende Intensivprogramme,
korrespondierende Schonprogramme oder korrespondierende Automatikprogramme vorgesehen
sein. Die korrespondierenden Programme können alternativ oder zusätzlich als Schnellspülprogramme
gestaltet sein.
[0023] Erfindungsgemäß ist bei der ersten Betriebsart wenigstens ein Spülprogramm aufrufbar,
welches wenigstens einen Programmschritt zum Spülen von Spülgut unter Verwendung von
Warmwasser aus der Warmwasserversorgung vorsieht.
[0024] Sofern ein Programmschritt auf Grund seiner Natur die Verwendung von Wasser mit einer
hohen Temperatur erfordert oder wenigstens wünschenswert macht, kann für diesen Programmschritt
in der ersten Betriebsart Warmwasser aus der externen Wasserversorgungsanlage aufgenommen
werden. Bei einem derartigen Programmschritt zum Spülen von Spülgut kann es sich insbesondere
um einen Reinigungsschritt und/oder um einen Klarspülschritt handeln, da dort in aller
Regel vorgesehen ist, das Spülgut mit relativ heißem Wasser zu beaufschlagen. Die
Aufnahme des Warmwassers kann dabei vor oder während des jeweiligen Programmschritts
erfolgen.
[0025] Eine Aufnahme von Warmwasser für einen derartigen Programmschritt ist insbesondere
dann energie- und kosteneffizienter als eine Aufnahme von Kaltwasser, wenn die externe
Wasserversorgungsanlage, insbesondere thermische Solaranlage, genügend Wärmenergie
bereitstellt. Der Grund für die gesteigerte Kosteneffizienz liegt darin, dass bei
Aufnahme von Warmwasser der interne elektrische Energiebedarf der Geschirrspülmaschine
für mindestens einen Teilspülgang des Spülgangs eines ausgewählten Geschirrspülprogramms
durch einen verringerten elektrischen Energiebedarf zur Beheizung des aufgenommenen
Wassers deutlich sinkt. Dies kann zu einer deutlichen Verringerung der Stromkosten
des Haushalts führen. Auf diese Weise kann eine Effizienzsteigerung gegenüber einer
Geschirrspülmaschine erzielt werden, welche ausschließlich zum Anschließen an eine
Kaltwasserversorgung vorgesehen ist.
[0026] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass bei der ersten Betriebsart wenigstens ein Spülprogramm
aufrufbar ist, welches bei wenigstens einem Programmschritt des jeweilig ausgewählten
Geschirrspülprogramms, d.h. bei wenigstens einem Teilspülgang des damit einhergehenden
Spülgangs zusätzlich eine Verwendung von Kaltwasser aus der Kaltwasserversorgung vorsieht.
I Erfindungsgemäß ist die Ablaufsteuereinrichtung derart ausgebildet und mit der Warmwasserzulaufeinrichtung
sowie der Kaltwasserzulaufeinrichtung gekoppelt, dass für eine erste Gruppe von Teilspülgängen
des Spülgangs eines ausgewählten Geschirrspülprogramms, für die jeweils eine spezifische
Spülbad-Warmwassertemperatur größer als die Kaltwassertemperatur des Kaltwassers der
externen Kaltwasserversorgung gefordert ist, Warmwasser aus der externen Warmwasserversorgung
mittels der Warmwasserzulaufeinrichtung in den Spülbehälter teilspülgangspezifisch
einspeisbar ist, und dass für eine zweite Gruppe von Teilspülgängen des Spülgangs
des ausgewählten Geschirrspülprogramms Kaltwasser aus der externen Kaltwasserversorgung
mittels der Kaltwasserzulaufeinrichtung in den Spülbehälter teilspülgangspezifisch
einspeisbar ist.
ES handelt sich somit bei der ersten Betriebsart um einen kombinierten Warm- und Kaltwasserbetrieb.
Durch die zumindest teilweise Verwendung von Kaltwasser aus der externen Kaltwasserversorgung
ist es möglich, für die Teilspülgänge von solchen Programmschritten, bei denen die
Verwendung von Wasser mit hoher Temperatur keine Vorteile oder gar Nachteile mit sich
bringt, Kaltwasser aus der Kaltwasserversorgung zu beziehen. Dadurch lässt sich eine
energetische Effizienzsteigerung für die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine erreichen.
Auch hier kann die Aufnahme des Kaltwassers vor oder während des jeweiligen Teilspülgangs
erfolgen. Insbesondere ist die Verwendung von Kaltwasser für die Teilspülgänge "Vorspülen"
und "Zwischenspülen" zweckmäßig.
[0027] Anders als bei einer Geschirrspülmaschine, welche ausschließlich zum Anschließen
an eine Warmwasserversorgung vorgesehen ist, können so spültechnologische Nachteile
vermieden werden, die durch eine zwangsweise Verwendung von Warmwasser in speziellen
Programmschritten eintreten könnten. Zudem kann durch die partielle Aufnahme von Kaltwasser
aus der externen Kaltwasserversorgung die Menge von Warmwasser, welche der externen
Warmwasserversorgung für einen Spülgang entnommen werden muss, vermindert werden,
ohne dass hierdurch substantielle Nachteile bezüglich der Reinigungswirkung und/oder
der Trocknungswirkung in Kauf genommen werden müssten. Auf diese Weise kann in der
ersten Betriebsart sichergestellt werden, dass die Menge des der externen Warmwasserversorgungsanlage,
insbesondere thermischen Solaranlage, bei der Durchführung eines Spülgangs insgesamt
entzogenen Warmwassers auf ein Höchstmass beschränkt ist. Dadurch kann die erste Betriebsart
ggf. auch dann nutzbringend ausgewählt werden, wenn die externe Warmwasserversorgungsanlage,
insbesondere deren Sonnenkollektoren, vergleichsweise wenig Wärmeenergie liefern.
[0028] Insgesamt sind so bei der ersten Betriebsart ein oder mehrere Spülprogramme jeweils
zur Steuerung eines Spülgangs möglich, welche jeweils die Durchführung einzelner Programmschritte
wie z. B. Vorspülschritt, Zwischenspülschritt unter spezifischer Verwendung von Warmwasser
aus der externen Warmwasserversorgung und die Durchführung anderer Programmschritte
unter spezifischer Verwendung von Kaltwasser aus der externen Kaltwasserversorgungsanlage
vorsehen. Auf diese Weise kann sowohl gegenüber bekannten Geschirrspülmaschinen, welche
- wie vor allem in Europa üblich - ausschließlich zum Anschließen an eine Kaltwasserversorgung
vorgesehen sind, als auch gegenüber bekannten Geschirrspülmaschinen, welche - wie
vor allem im nordamerikanischen Raum üblich - ausschließlich zum Anschließen an eine
Warmwasserversorgung vorgesehen sind, eine erhebliche Effizienzsteigerung erzielt
werden.
[0029] Weiterhin ist es erfindungsgemäß, wenn beim spezifischen, d. h. individuell zugeordneten
Zulauf von Warmwasser aus der externen Warmwasserversorgungsanlage für eine erste
Gruppe von ein oder mehreren Teilspülgängen des jeweilig ablaufenden Spülgangs und
von Kaltwasser aus der externen Kaltwasserversorgungsanlage für eine zweite Gruppe
von ein oder mehreren Teilspülgängen, ein extern vorhandener Wärmetauscher, insbesondere
in Form einer Wassertasche oder Vorratsbehälters, der an einer Wand, insbesondere
Seitenwand, des Spülbehälters wärmeübertragend z.B. durch Kontaktierung angebracht
ist, am Ende des Klarspülgangs und/oder zu Beginn des anschließenden Trocknungsgangs
mit Kaltwasser aus der externen Kaltwasserversorgungsanlage gefüllt wird. Dadurch
kann die durch den Wärmetauscher kontaktierte Wandfläche des Spülbehälters z.B. beim
Trocknungsvorgang abgekühlt und die Kondensation von Flüssigkeit an der Innenwandfläche
der mit dem Wärmetauscher außen versehenen Wand des Spülbehälters verbessert werden,
so dass damit ein verbessertes Trocknungsergebnis einhergeht.
[0030] Für den Fall, dass für alle wasserführende Teilspülgänge des gewählten Geschirrspülprogramms
Warmwasser aus der externen Warmwasserversorgungsanlage verwendet wird, weil z.B.
gar kein Kaltwasseranschluss, sondern nur ein Warmwasseranschluss zur Verfügung steht,
oder weil mittels der Bedieneinrichtung der Geschirrspülmaschine, insbesondere durch
manuelles Drücken deren Zusatztaste für externen Warmwasserbezug, ein Geschirrspülprogramm
ausgewählt ist, das nur einen Warmwasserbezug für alle seine Teilspülgänge vorsieht,
so ist es erfindungsgemäß, wenn der Wärmetauscher am Ende des Klarspülgangs nicht
mit Warmwasser befüllt wird, sondern während der Dauer des Trocknungsgangs leer bleibt.
Dadurch sind Beeinträchtigungen des Kondensationsvorgangs im Spülbehälter durch eine
zusätzliche Warmwassermenge vermieden. Dadurch wird zudem auch vermieden, dass Warmwasser
in den Wärmetauscher am Ende des Klarspülgangs gefüllt werden würde, bis zum Start
des nächsten Geschirrspülprogramms auf Umgebungstemperatur abgekühlt werden würde
und als "kalt gewordenes" Wasser dem Spülbad beim Vorspülgang des zeitlich nachfolgenden
Geschirrspülprogramms zugeführt werden würde, was zu einer Beeinträchtigung eines
etwaig gewünschten Aufheizvorgangs beim Vorspülgang führen würde.
[0031] Sobald der Benutzer mittels der Bedieneinrichtung der Geschirrspülmaschine den Warmwasserbezug,
insbesondere eine dafür vorgesehene Zusatzfunktionstaste, deaktiviert, sorgt die Ablaufsteuereinrichtung
insbesondere dafür, dass für die Spülbäder in allen Teilspülgängen des Spülgangs des
ausgewählten Geschirrspülprogramms lediglich Kaltwasser aus der Kaltwasserversorgung
zugeführt wird. Für diejenigen Teilspülgänge, für deren jeweilige Spülbadmenge eine
spezifische Mindesttemperatur höher als die Kaltwassertemperatur gefordert ist, wird
die für das jeweilige Spülbad einzuführende Kaltwasser mittels der Heizeinrichtung
des Flüssigkeitslaufsystems, insbesondere der Umwälzpumpe, der Geschirrspülmaschine
erwärmt und auf die gewünschte spezifische Mindesttemperatur gebracht.
[0032] Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist eine Bedieneinrichtung vorgesehen,
welche eine manuelle Auswahl der Betriebsart ermöglicht. Eine derartige Bedieneinrichtung
ermöglicht es dem Bediener, selbst zu entscheiden, ob Warmwasser teilweise oder ausschließlich
verwendet werden soll, oder ob ausschließlich Kaltwasser aufgenommen werden soll.
Bei der Bedieneinrichtung kann es sich beispielsweise um eine zusätzliche Taste handeln,
welche an einer Bedienblende der Geschirrspülmaschine angeordnet ist. Es ist aber
auch möglich, zum Umschalten der Betriebsart Bedieneinrichtungen wie z. B. Multifunktionstasten,
Drehknöpfe, Touchscreens, alphanumerische Eingabeeinheiten und dergleichen mehr vorzusehen.
Diese Zusatztaste kann insbesondere auch für andere Bedieneingriffe zur Kontrolle
und Steuerung der Geschirrspülmaschine vorgesehen sein.
[0033] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung weist die Geschirrspülmaschine
insbesondere eine Datenschnittstelle auf, die zum Empfang von Betriebsdaten der externen
Warmwasserversorgungsanlage, insbesondere thermischen Solaranlage vorgesehen ist.
Dabei kann die Ablaufsteuereinrichtung zur automatischen Auswahl der Betriebsart anhand
von empfangenen Betriebsdaten ausgebildet sein. Bei derartigen Betriebsdaten kann
es sich beispielsweise um Informationen betreffend die Leistung von Sonnenkollektoren
oder um Informationen betreffend der in einem Wärmespeicher, insbesondere Pufferspeicher,
einer thermischen Solaranlage gespeicherten Wärmemenge handeln. Auf diese Weise wird
eine automatische Auswahl der jeweils effizienteren Betriebsart möglich.
[0034] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist insbesondere vorgesehen,
dass der Warmwasserzulauf ein Warmwasserventil und der Kaltwasserzulauf ein Kaltwasserventil
umfasst, wobei das Warmwasserventil und das Kaltwasserventil unabhängig voneinander,
d.h. individuell durch die Ablaufsteuereinrichtung der Geschirrspülmaschine steuerbar
sind. Hierdurch ist es in einfacher Weise möglich, die durch die Spülprogramme der
beiden Betriebsarten vorgesehene Aufnahme von Warmwasser aus der Wärmewarmwasserversorgungsanlage
und/oder von Kaltwasser aus der externen Kaltwasserversorgungsanlage teilspülgangspezifisch
durchzuführen. Insbesondere kann auf eine externe Einrichtung zur Steuerung der Wasseraufnahme
verzichtet werden.
[0035] Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Warmwasserventil
an einem stromaufwärtigen Ende eines Warmwasserschlauchs angeordnet und so ausgebildet
ist, dass es an einem Anschlussstück der externen Warmwasserversorgung befestigbar
ist, und/oder dass das Kaltwasserventil an einem stromaufwärtigen Ende eines Kaltwasserschlauchs
angeordnet und so ausgebildet ist, dass es an einem Anschlussstück der externen Kaltwasserversorgung
befestigbar ist. Das Warmwasserventil und/oder das Kaltwasserventil können hierzu
beispielsweise Anschlussgewinde aufweisen, welche mit Gewinden von haushaltsüblichen
Wasserhähnen korrespondieren. Derartige Ventile können insbesondere als Aquastop-Ventile
ausgebildet sein.
[0036] Die Anordnung des Warmwasserventils und/oder des Kaltwasserventils am stromaufwärtigen
Ende der Wasserzulaufeinrichtung weist als Vorteil auf, dass aus der Geschirrspülmaschine
auch in einem Schadensfall praktisch kein Leckwasser austreten kann, solange die Ventile
geschlossen sind. Wenn die Ventile insbesondere so ausgeführt sind, dass sie schließen,
wenn sie nicht angesteuert sind, ist ein Austritt von Leckwasser aus einer abgeschalteten
Geschirrspülmaschine praktisch in allen Fällen verhindert. Um auch einen Austritt
von Leckwasser aus einer eingeschalteten Geschirrspülmaschine zu verhindern, kann
der Ablaufsteuereinrichtung ggf. ein Leckwassersensor, z.B. im Spülbehälter oder einer
Auffangwanne unterhalb des Spülbehälters zum Detektieren von Leckwasser zugeordnet
sein, so dass die Ablaufsteuereinrichtung bei Auftreten von Leckwasser während des
Betriebes der Geschirrspülmaschine die Ventile schließen kann.
[0037] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist insbesondere vorgesehen,
dass das Verbindungsstück extern von der Geschirrspülmaschine vorgesehen ist, und
dass das stromabwärtige Ende des Warmwasserschlauchs und das stromabwärtige Ende des
Kaltwasserschlauchs über das Verbindungsstück flüssigkeitsleitend mit einem Zulaufschlauch
verbindbar sind, der an das geräteseitige, insbesondere gehäusefeste Anschlussstück
der Geschirrspülmaschine ankoppelbar oder angekoppelt ist. Eine derartige Zusammenführung
der beiden Wasserzulaufeinrichtungen für Warmwasser und Kaltwasser der Wasserzulaufeinrichtung
ist konstruktiv einfach und verkürzt die insgesamt erforderliche Schlauchlänge in
vielen Fällen deutlich, insbesondere wenn die Anschlussstellen der externen Warmwasserversorgung
und der externen Kaltwasserversorgung weiter vom Aufstellort der Geschirrspülmaschine
entfernt sind, da in diesem Fall auf zwei längere parallel verlaufende Schläuche verzichtet
werden kann.
[0038] Alternativ zu dieser externen Anordnung des Verbindungsstücks bzw. Zusammenführungsstücks
außerhalb der Geschirrspülmaschine kann es ggf. vorteilhaft sein, wenn das Verbindungsstück
geräteseitig, insbesondere geräteintern, an dem geräteseitigen Anschlussstück, fest
angekoppelt oder an diesem mit angeformt ist. Es weist einen ersten einseitigen Anschlusszweig
zum Anschluss des Warmwasserschlauchs und einen zweiten eingangsseitigen Anschlusszweig
zum Anschluss des Kaltwasserschlauchs auf. Der externe gemeinsame Zulaufschlauch entfällt
somit. Dieses Verbindungsstück kann an oder in der Geschirrspülmaschine insbesondere
auch schon werksseitig von vornherein angebracht sein. Insbesondere kann das Anschlussstück
zusammen mit dem Verbindungsstück im Bereich der Bodenbaugruppe der Geschirrspülmaschine,
d.h. unterhalb dessen Spülbehälters, an oder in dieser vorgesehen sein. Es kann vorzugsweise
eine Y-förmige oder F-förmige Geometrieform aufweisen.
[0039] Die Erfindung betriff auch ein Verfahren zum Steuern mindestens eines Spülgangs einer
Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, die eine Warmwasserzulaufeinrichtung
zum Einlauf von Warmwasser aus einer externen Warmwasserversorgung sowie eine Kaltwasserzulaufeinrichtung
zum Einlauf von Kaltwasser aus einer externen Kaltwasserversorgung aufweist, mittels
wenigstens eines Spülprogramms einer Ablaufsteuereinrichtung, wobei von der Ablaufsteuereinrichtung
in einer ersten Betriebsart wenigstens ein Spülprogramm aufgerufen wird, bei dem für
mindestens einen Teilspülgang des von ihm umgesetzten Spülgangs Warmwasser aus der
externen Warmwasserversorgung spezifisch bezogen wird, und wobei von der Ablaufsteuereinrichtung
in einer zweiten Betriebsart wenigstens ein Spülprogramm aufgerufen wird, bei dem
für mindestens einen Teilspülgang des von ihm umgesetzten Spülgangs ausschließlich
Kaltwasser aus der externen Kaltwasserversorgung spezifisch bezogen wird, und wobei
mittels der Ablaufsteuereinrichtung die Warmwasserzulaufeinrichtung sowie die Kaltwasserzulaufeinrichtung
derart gesteuert wird, dass bei der ersten Betriebsart für eine erste Gruppe von ein
oder mehreren Teilspülgängen des von einem ausgewählten Geschirrspülprogramm durchgeführten
Spülgangs, für die jeweils eine spezifische Spülbad-Warmwassertemperatur größer als
die Kaltwassertemperatur des Kaltwassers der externen Kaltwasserversorgung gefordert
wird, Warmwasser aus der externen Warmwasserversorgung mittels der Warmwasserzulaufeinrichtung
in den Spülbehälter teilspülgangspezifisch eingespeist wird, und dass für eine zweite
Gruppe von ein oder mehreren Teilspülgängen des Spülgangs des ausgewählten Geschirrspülprogramms,
für die jeweils als spezifische Spülbad-Warmwassertemperatur die Kaltwassertemperatur
des Kaltwassers der externen Kaltwasserversorgung ausreicht oder gefordert wird, Kaltwasser
aus der externen Kaltwasserversorgung mittels der Kaltwasserzulaufeinrichtung in den
Spülbehälter teilspülgangspezifisch eingespeist wird, wobei ein extern vorhandener
Wärmetauscher, insbesondere in Form einer Wassertasche oder eines Vorratsbehälters,
der an einer Wand, insbesondere Seitenwand, des Spülbehälters wärmeübertragend angebracht
ist, am Ende des Klarspülgangs und/oder zu Beginn des anschließenden Trocknungsgangs
des Spülgangs mit Kaltwasser aus der externen Kaltwasserzulaufeinrichtung gefüllt
wird, und dass für den Fall, dass für alle wasserführenden Teilspülgänge des von einem
ausgewählten Geschirrspülprogramm durchgeführten Spülgangs Warmwasser aus der externen
Warmwasserversorgung verwendet wird, der Wärmetauscher am Ende des Klarspülgangs nicht
mit Warmwasser befüllt wird, sondern während der Dauer des Trocknungsgangs dieses
Spülgangs leer bleibt.
[0040] Sonstige Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Die vorstehend erläuterten und/oder die in den Unteransprüchen wiedergegebenen vorteilhaften
Aus- sowie Weiterbildungen der Erfindung können dabei einzeln oder aber auch in beliebiger
Kombination miteinander bei der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine und dem erfindungsgemäßen
Verfahren zur Anwendung kommen.
[0041] Die Erfindung, ihre Aus- sowie Weiterbildungen sowie deren Vorteile werden nachfolgend
anhand von Zeichnungen erläutert.
[0042] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematisierte räumliche Darstellung eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine;
- Figur 2
- ein Blockschaltbild der Geschirrspülmaschine der Figur 1;
- Figur 3
- ein Spülprogramm einer ersten Betriebsart der Geschirrspülmaschine der Figur 1, und
- Figur 4
- ein Spülprogramm einer zweiten Betriebsart der Geschirrspülmaschine der Figur 1.
[0043] In den folgenden Figuren sind einander entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen
versehen. Dabei sind nur diejenigen Bestandteile einer Geschirrspülmaschine mit Bezugszeichen
versehen und erläutert, welche für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
Es versteht sich von selbst, dass die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine weitere
Teile und Baugruppen umfassen kann.
[0044] Figur 1 zeigt eine schematische räumliche Darstellung eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1. Diese weist einen Spülbehälter 2 auf,
der durch eine Tür 3 verschließbar ist, so dass eine Spülzelle zum Spülen von Geschirr
entsteht. Der Spülbehälter 2 ist im Innern eines Gehäuses 4 der Geschirrspülmaschine
1 angeordnet, welches Standardmaße aufweisen kann. Beispielsweise kann das Gehäuse
4 eine Breite von 45 cm oder 60 cm aufweisen, was eine Integration der Geschirrspülmaschine
1 in eine standardmäßig ausgeführte Küchenzeile mit einer entsprechenden Einbaunische
ermöglicht. Dieses Gehäuse 4 kann ggf. teilweise oder ganz weggelassen werden wie
z. B. bei Einbaugeschirrspülmaschinen.
[0045] Auf der Rückseite der Geschirrspülmaschine 1 ist eine schematisch dargestellte Wasserzulaufeinrichtung
5 angeordnet. Diese weist eine Warmwasserzulaufeinrichtung 51 und eine Kaltwasserzulaufeinrichtung
52 auf, wobei die Warmwasserzulaufeinrichtung 51 zur Aufnahme von Warmwasser aus einer
externen Warmwasserversorgung WA und die Kaltwasserzulaufeinrichtung 52 zur Aufnahme
von Kaltwasser aus einer externen Kaltwasserversorgung KA vorgesehen ist.
[0046] Dabei umfasst die Warmwasserzulaufeinrichtung 51 ein steuerbares Warmwasserventil
6 und die Kaltwasserzulaufeinrichtung 52 ein steuerbares Kaltwasserventil 8. Das Warmwasserventil
6 und das Kaltwasserventil 8 sind prinzipiell identisch aufgebaut. Beispielsweise
können beide Ventile 6, 8 als Magnetventil ausgebildet sein. Die Eingangsseiten der
Ventile 6, 8 sind jeweils so ausgebildet, dass sie an Anschlussstücken, beispielsweise
wie hier an Wasserhähnen WH, KH, der haushaltsüblichen bzw. gebäudeseitigen Warmwasserversorgung
WA sowie Kaltwasserversorgung KA befestigt werden können. Die Verbindung kann jeweils
mittels einer Schraubverbindung, einer Schnappverbindung oder dergleichen erfolgen.
Derartige Ventile 6, 8 können insbesondere als Aquastop-Ventile ausgebildet sein.
Vorteilhafterweise sind diese jeweils geschlossen, wenn sie nicht angesteuert sind,
so dass die Geschirrspülmaschine 1 im ausgeschalteten Zustand von der Warmwasserversorgung
und Kaltwasserversorgung getrennt ist. Auf diese Weise kann im Fehlerfall ein Austreten
von Leckwasser aus der abgeschalteten Geschirrspülmaschine 1 vermieden werden.
[0047] Bestimmungsgemäß ist in Figur 1 die Eingangsseite des Warmwasserventils 6 an den
Warmwasserhahn WH und die Eingangsseite des Kaltwasserventils 8 an den Kaltwasserhahn
KH angeschlossen. Die Ausgangsseite des Warmwasserventils 6 ist dabei mit einem Warmwasserschlauch
7 und die Ausgangsseite des Kaltwasserventils 8 mit einem Kaltwasserschlauch 9 verbunden,
wobei die stromabwärtigen Enden des Warmwasserschlauchs 7 und des Kaltwasserschlauchs
9 mit der Eingangsseite eines externen, gemeinsamen Verbindungsstücks 10 verbunden
sind. An dessen Ausgangsseite schließt sich ein gemeinsamer Zulaufschlauch 11 für
Warmwasser und Kaltwasser an, der seinerseits mit einem Anschlussstück 12 am Gehäuse
4 der Geschirrspülmaschine 1 verbunden ist. Mittels der Wasserzulaufeinrichtung 5
ist es folglich möglich, Warmwasser WW von einer externen Warmwasserversorgung WH
und/oder Kaltwasser KW von einer externen Kaltwasserversorgung KH jeweils individuell
gesteuert in das Innere der Geschirrspülmaschine 1 zu leiten.
[0048] Der Warmwasserschlauch 7, der Kaltwasserschlauch 9 und/oder der gemeinsame Zulaufschlauch
11 können als Sicherheitsschläuche mit einem inneren wasserführenden Druckschlauch
und einem äußeren Hüllschlauch ausgebildet sein, wobei zwischen Druckschlauch und
Hüllschlauch jeweils ein Leckwasserkanal zum Abführen von eventuell auftretendem Leckwasser
vorgesehen sein kann. Dabei kann das Verbindungsstück 10 so ausgebildet sein, dass
die Leckwasserkanäle des Warmwasserschlauchs 7, des Kaltwasserschlauchs 9 und des
gemeinsamen Zulaufschlauchs 11 untereinander verbunden sind, so dass Leckwasser, welches
während des Betriebes der Geschirrspülmaschine 1 im Bereich der Wasserzulaufeinrichtung
5 auftritt, über das gehäusefeste Anschlussstück 12 in das Innere der Geschirrspülmaschine
1 geleitet ist. Hier kann es von einem nicht gezeigten Leckwassersensor detektiert
werden, so dass entsprechende Maßnahmen, etwa ein Schließen des Warmwasserventils
6 und Kaltwasserventils 8, eingeleitet werden können.
[0049] Das Verbindungsstück kann insbesondere als eine Y-zweigartige, F-förmige oder sonstige
Geometrieform zum Zusammenführen des Kaltwasserschlauchs 9 und des Warmwasserschlauchs
7 in eine gemeinsame Zusammenführleitung wie z. B 12 ausgebildet sein.
[0050] Alternativ zu dieser externen Anordnung des Verbindungsstücks 10 außerhalb der Geschirrspülmaschine
kann es ggf. vorteilhaft sein, wenn das Verbindungsstück geräteseitig, insbesondere
geräteintern, an dem geräteseitigen, insbesondere geräteintern untergebrachten, Anschlussstück
12, direkt angekoppelt ist oder dieses ersetzt. Dies kann insbesondere schon werksseitig
vorbereitet sein. Bei dieser alternativen, zweckmäßigen Ausführungsvariante lässt
sich der externe, gemeinsame Zulaufschlauch einsparen. Dabei kann es zweckmäßig sein,
wenn an diesem geräteinternen Ausstattungsbauteil der Warmwasserschlauch 7 und der
Kaltwasserschlauch 9 schon vormontiert sind. Insbesondere kann das gemeinsame Verbindungsstück
im Bereich der Bodenbaugruppe der Geschirrspülmaschine an oder in dieser vorgesehen
sein.
[0051] Stromabwärts des gehäusefesten Anschlussstücks 12 bzw. des geräteintern vorgesehenen
Verbindungsstücks 10, das ggf. das Anschlussstück 12 ersetzen kann, ist eine freie
Fließstrecke 13 vorgesehen. Bei der freien Fließstrecke 13 handelt es sich um eine
sogenannte Rohrunterbrechung, welche dazu dient, ein Rücksaugen von Wasser aus der
Geschirrspülmaschine 1 zu verhindern, falls in der jeweiligen externen Wasserversorgung
durch dynamische Prozesse ein Unterdruck entsteht. Hierdurch wird insbesondere vermieden,
dass bereits verwendetes Wasser, welches mit Schmutz, Reinigungsmitteln und/oder Reinigungshilfsmitteln
versetzt sein kann, aus dem Spülbehälter 2 zurück in die gebäudeseitige Wasserversorgung
gelangen kann. Dadurch können Hygienevorschriften hinsichtlich Trinkwassernetze und/oder
Nutzwassernetze in zuverlässiger Weise eingehalten werden.
[0052] Die Geschirrspülmaschine 1 weist weiterhin in Figur 1 nicht dargestellte Bestandteile
auf, welche es ermöglichen, Warmwasser WW und/oder Kaltwasser KW vom Ausgang der freien
Fließstrecke 13 in den Spülbehälter 2 zu leiten.
[0053] In einem unteren Bereich des Spülbehälters 2 ist ein Pumpentopf 16 vorgesehen, in
dem zweckmäßigerweise eine Umwälzpumpe zum Umwälzen von Wasser im Spülbehälter 2 während
eines durchzuführenden Spülganges vorgesehen ist. Dabei kann die Umwälzpumpe eine
Heizeinrichtung zum Heizen des im Spülbehälter 2 befindlichen Wassers, beispielsweise
einen Durchlauferhitzer, mit umfassen. Ebenso kann im Pumpentopf 16 eine Abwasserpumpe,
insbesondere Laugenpumpe, zum Abpumpen von Wasser, beispielsweise am Ende eines Spülganges
vorgesehen sein. Die verschiedenen Pumpfunktionen können ggf. auch durch eine einzige
Pumpe in Verbindung mit schaltbaren Ventilen wahrgenommen werden. Der Pumpentopf 16
ist in aller Regel mit einem Abwasseranschlussstück 17 über nicht gezeigte Mittel
so verbunden, dass Wasser aus dem Spülbehälter 2 über einen an ein Abwasseranschlussstück
17 angeschlossenen Abwasserschlauch 18 in eine gebäudeseitig installierte Abwassereinrichtung
A, beispielsweise ein Abwasserrohr A, abgepumpt werden kann. Die Umwälzpumpe und die
Abwasserpumpe sind in der Figur 1 der zeichnerischen Einfachheit halber weggelassen
worden. Sie sind in der Figur 2 dargestellt und mit 22, 24 bezeichnet.
[0054] In Figur 1 ist die Warmwasserzulaufeinrichtung 51 der Geschirrspülmaschine 1 bestimmungsgemäß
an eine externe Warmwasserversorgung WA, welche hier im Ausführungsbeispiel insbesondere
durch eine thermische Solaranlage TSA mit Warmwasser WW versorgt ist, angeschlossen.
Die thermische Solaranlage TSA umfasst ein oder mehrere bzw. eine Vielzahl von Sonnenkollektoren
SOK, von denen aus Platzgründen lediglich ein Kollektor gezeigt ist. Die Sonnenkollektoren
SOK weisen jeweils eine nicht gezeigte Absorberoberfläche auf, die durch die elektromagnetische
Sonnenstrahlung erhitzbar ist. Von dort kann die Wärme mittels eines Fluids zu einem
Wärmetauscher WT transportiert werden, der das Warmwasser WW für die Warmwasserversorgung
WA erzeugt. Dieses Warmwasser kann über eine Zulaufleitung ZL insbesondere in einem
Pufferspeicher PS gespeichert werden und aus diesem Pufferspeicher über eine Warmwasserleitung
WL entnommen werden.
[0055] Um in Situationen, in denen die durch die Sonnenkollektoren bereitgestellte Wärmeenergie
nicht ausreichend ist, genügend Warmwasser bereitstellen zu können, weist die Warmwasserversorgung
WA hier im Ausführungsbeispiel eine konventionelle Zusatzheizung ZH, beispielsweise
eine Gas- oder Ölheizung, oder Pelletheizungsanlage oder eine Wärmepumpenanlage auf,
die ebenfalls Wärme an den Wärmetauscher WT liefern oder direkt über eine in Figur
1 nicht dargestellte Versorgungsleitung mit dem Pufferspeicher PS verbunden sein kann.
[0056] Die Geschirrspülmaschine 1 weist ferner eine Ablaufsteuereinrichtung 19 zur Steuerung
des Ablaufes eines Spülgangs nach einem gewählten Geschirrspülprogramm auf. Dabei
umfasst die Ablaufsteuereinrichtung 19 eine erste Betriebsart, bei der ein oder mehrere
Spülprogramme aufrufbar sind, welche jeweils einen Spülgang so durchführen, dass für
ein oder mehrere Teilspülgänge dessen Teilspülgangabfolge die spezifische Verwendung
von Warmwasser WW aus der Warmwasserversorgung WA vorgesehen ist. Weiterhin umfasst
die Ablaufsteuereinrichtung eine zweite Betriebsart, bei der ein oder mehrere Spülprogramme
aufrufbar sind, welche jeweils so in einen Spülgang umgesetzt sind, dass für dessen
Teilspülgangabfolge ausschließlich Kaltwasser KW aus der Kaltwasserversorgung KA verwendet
wird.
[0057] Die Ablaufsteuereinrichtung 19 ist mit einer Bedieneinrichtung 20 verbunden, welche
hier im Ausführungsbeispiel an einer Bedienblende der Türe 3 des Spülbehälters 2 angeordnet
ist. Die Ablaufsteuereinrichtung 19 selbst ist im Inneren der Tür 3 untergebracht.
Beide könnten jedoch auch an anderer Stelle der Geschirrspülmaschine 1 angeordnet
sein. Die Bedieneinrichtung ermöglicht es dem Bediener, die gewünschte Betriebsart
manuell einzustellen und ein individuelles, bei der jeweilig ausgewählten Betriebsart
verfügbares Programm manuell auszuwählen. Die Bedieneinrichtung 20 umfasst insbesondere
eine Zusatzfunktionstaste ZT für die manuelle Anwahl vom Warmwasserbezug aus der Warmwasserversorgungsanlage
WA, wenn diese wie hier im Ausführungsbeispiel durch die thermische Solaranlage TSA
allein bzw. ausschließlich gespeist wird, oder zur Warmwassermenge einer bestehenden
Warmwasserbereitungsanlage einen vorgegebenen Mindestwärmeeintrag ergänzend liefert.
[0058] Optional kann die Geschirrspülmaschine 1 eine Datenschnittstelle 20a aufweisen, welche
zum Empfang von Betriebsdaten der Warmwasserversorgung WA vorgesehen ist. Hierzu kann
sie z. B. über eine Datenleitung DL1 beispielsweise mit einer Steuerungseinheit und/oder
Sensoreinheit SE der thermischen Solaranlage TSE verbunden sein. Als Sensoreinheit
SE kann insbesondere ein Temperatursensor vorgesehen sein. Die Datenleitung DL1 und
die Datenschnittstelle 20a sind in der Figur 1 zusätzlich strichpunktiert eingezeichnet.
Die Datenschnittstelle 20a ist weiterhin mit der Ablaufsteuereinrichtung 19 über eine
in der Figur 1 strichpunktiert eingezeichnete Datenleitung DL2 verbunden. Dann kann
die Ablaufsteuereinrichtung 19 zweckmäßigerweise zur automatischen Auswahl der Betriebsart
anhand der über die Datenleitungen DL1, DL2 von der Steuerungseinheit und/oder Sensoreinheit
SE bereitgestellten Betriebsdaten ausgebildet sein. So ist es beispielsweise möglich,
dass die Geschirrspülmaschine 1 automatisch in die zweite Betriebsart wechselt, wenn
die Heizleistung der Sonnenkollektoren SOK einen bestimmten Grenzwert ST unterschreitet,
und in die erste Betriebsart übergeht, wenn die Heizleistung der Sonnenkollektoren
diesen Grenzwert ST überschreitet. Möglich ist auch, die Betriebsart in Abhängigkeit
von der Temperatur im Wärmetauscher WT und/oder Pufferspeicher PS automatisch zu steuern.
Dies kann insbesondere zweckmäßig sein, wenn die Warmwasserversorgung allein durch
die thermische Solaranlage TSA bereitgestellt wird, d.h. keine Zusatzheizung ZH vorhanden
ist. Dabei wechselt die Ablaufsteuereinrichtung 19 in die zweite Betriebsart, wenn
die Temperatur des von der Solaranlage TSA erzeugten Warmwassers WW eine bestimmte
Mindesttemperatur unterschreitet. Auch kann vorgesehen sein, dass automatisch in die
zweite Betriebsart gewechselt wird, wenn die Zusatzheizung ZH eingeschaltet wird.
Hier im Ausführungsbeispiel ist die Steuerungs- und/oder Sensoreinheit insbesondere
dem Wärmetauscher WT zugeordnet. Zusätzlich oder unabhängig hiervon kann sie auch
dem Pufferspeicher PS zugeordnet sein.
[0059] Figur 2 zeigt ein schematisches Blockschaltbild der Geschirrspülmaschine 1 von Figur
1. Das Warmwasserventil 6 und das Kaltwasserventil 8 sind jeweils so mit der Ablaufsteuereinrichtung
19 über separate Steuerleitungen SL6, SL8 verbunden, dass beide individuell ansteuerbar
sind. Damit ist es möglich, den Spülbehälter 2 der Geschirrspülmaschine 1 über das
Verbindungsstück 10, die freie Fließstrecke 13 und einen Ablauf 21 gezielt mit Warmwasser
und/oder Kaltwasser zu beschicken.
[0060] Im Pumpentopf 16 des Spülbehälters 2 ist die als Heizpumpe ausgebildete Umwälzpumpe
22 angeordnet, welche in Verbindung mit einem im Innern des Spülbehälters 2 angeordneten
Sprühsystem 23 steht. Hierdurch ist es möglich, im Spülbehälter 2 angeordnetes Spülgut
während eines Spülgangs für dessen Teilspülgänge mit Wasser zu beaufschlagen, um dieses
zu reinigen. Weiterhin ist im Pumpentopf die Abwasserpumpe 24 angeordnet, welche es
ermöglicht, nicht mehr benötigtes Wasser nach außen in das Abwasserohr A abzupumpen.
Bei der Umwälzpumpe 22 ist sowohl die Heizfunktion als auch die Pumpfunktion durch
die Ablaufsteuereinrichtung 19 individuell steuerbar, was in der Figur 2 durch eine
Steuerleitung SL22 symbolisiert ist. Weiterhin ist die Ablaufsteuereinrichtung 19
auch mit der Laugenpumpe 24 zu deren Steuerung in entsprechender Weise über mindestens
eine Steuerleitung verbunden. Diese ist hier in der Figur 2 der zeichnerischen Übersichtlichkeit
halber weggelassen worden.
[0061] Die Bedieneinrichtung 20 ist so mit der Ablaufsteuereinrichtung 19 über ein oder
mehrere Steuerleitungen SL1 verbunden, dass Bedienbefehle von der Bedieneinrichtung
20 zu der Ablaufsteuereinrichtung 19 (und umgekehrt) übertragen werden können. Weiterhin
ist die Datenschnittstelle 20a derart mit der Ablaufsteuereinrichtung 19 über ein
oder mehrere Datenleitungen DL1 verbunden, dass die von der Datenschnittstelle 20a
empfangenen Betriebsdaten der thermischen Solaranlage TSA von der Datenschnittstelle
20a zu der Ablaufsteuereinrichtung 19 übertragen werden können.
[0062] Die Beschickung der Geschirrspülmaschine 1 mit Wasser erfolgt ebenso wie die Steuerung
der Umwälzpumpe 22 und der Laugenpumpe 24 sowie weiterer hier nicht erläuterter Einrichtungen
der Geschirrspülmaschine 1 in Abhängigkeit von einem ausgewählten Geschirrspülprogramm.
Die Spülprogramme sind in der Ablaufsteuereinrichtung 19 gespeichert, wobei je nach
eingestellter Betriebsart unterschiedliche Spülprogramme aufrufbar sind. Dabei ist
bei der ersten Betriebsart wenigstens ein Spülprogramm vorgesehen, welches speziell
zur effizienten Nutzung von solarthermisch erwärmtem Wasser auswählbar ist.
[0063] Figur 3 zeigt ein beispielhaftes Spülprogramm SP1 der Geschirrspülmaschine 1 der
Figuren 1 und 2, welches bei der ersten Betriebsart auswählbar ist. Das Spülprogramm
SP1 ist dafür vorgesehen, einen zeitlichen Ablauf eines Spülgangs zu steuern, wenn
die Warmwasserzulaufeinrichtung 51 der Geschirrspülmaschine 1 mit solarthermisch erzeugtem
Warmwasser aus einer thermischen Solaranlage TSA versorgt wird. Es umfasst hier im
Ausführungsbeispiel in dieser zeitlichen Reihenfolge einen Vorspülschritt VS, einen
nachfolgenden Reinigungsschritt RS, einen nachfolgenden Zwischenspülschritt ZS, einen
nachgeordneten Klarspülschritt KS sowie einen abschließenden Trocknungsschritt TS.
Das Spülprogramm SP1 setzt dabei als Teilspülgänge einen Vorspülgang VS, einen Reinigungsgang
RG, einen Zwischenspülgang ZG, einen Klarspülgang sowie einen abschließenden Trocknungsgang
TG eines zugehörigen Spülgangs SG1 korrespondierend um. Dabei sind der Vorspülgang
VG, der Reinigungsgang RG, der Zwischenspülgang ZG und der Klarspülgang flüssigkeitsbeaufschlagt.
[0064] In der Figur 3 sind auf einer gemeinsamen Zeitachse t die Kurven SWV, SKV, BAP und
BSB dargestellt, welche Schalt- bzw. Betriebszustände von Komponenten der Geschirrspülmaschine
1 auf der Hochachse Z anzeigen.
[0065] Die Kurve SWV repräsentiert dabei den Schaltzustand des Warmwasserventils 6 der Geschirrspülmaschine
1. Weiterhin zeigt die Kurve SKV den Schaltzustand des Kaltwasserventils 8 der Geschirrspülmaschine
1. Der Schaltzustand "0" entspricht dabei jeweils einem geschlossenen Ventil 6, 8,
der Schaltzustand "1" einem geöffneten Ventil 6, 8. Die Kurve BAP stellt weiterhin
den Betriebszustand der Abwasserpumpe 24 dar, wobei der Ausschaltzustand durch "0"
und der Einschaltzustand durch "1" symbolisiert sind. Die Kurve BSB schließlich zeigt
den Beschickungszustand des Spülbehälters 2 mit Wasser. Hierbei wird ein mit Warmwasser
von der Warmwasserversorgung WH beschickter Spülbehälter 2 mit "WW", ein mit Kaltwasser
von der Kaltwasserversorgung KH beschickter Spülbehälter 2 mit "KW" und ein leerer
Spülbehälter 2 durch "0" dargestellt.
[0066] Beim Spülprogramm SP1 handelt es sich hier im Ausführungsbeispiel vorzugsweise um
ein typisches Normalspülprogramm, welches zum Reinigen von normal verschmutztem Spülgut
vorgesehen ist. In anderen Beispielen könnten ein oder mehrere dieser Schritte ausgeblendet
sein. Auch wären Beispiele wie z.B. ein Intensivprogramm möglich, bei denen ein oder
mehrere Schritte mehrfach durchlaufen werden.
[0067] Der zunächst durchgeführte Vorspülschritt VS dient der Entfernung von gröberen Verschmutzungen
vom Geschirr in einem Vorspülgang, um so den Reinigungsschritt RS vorzubereiten. Hierzu
wird zu Beginn des Vorspülschritts VS das Kaltwasserventil 8 solange geöffnet, bis
der Spülbehälter 2 mit einer ausreichenden Menge von Kaltwasser KW aus der Kaltwasserversorgung
KA beschickt ist. Dieses Kaltwasser wird mittels der Umwälzpumpe 22 für eine vorgegebene
Zeit, im Regelfall ohne Zuschalten ihrer Heizeinrichtung, umgewälzt, um so das Spülgut
mit Kaltwasser KW zu beaufschlagen. Danach wird das nunmehr verschmutzte Kaltwasser
mittels der Abwasserpumpe 24 nach außen abgepumpt.
[0068] Die Verwendung von Kaltwasser KW aus der Kaltwasserversorgung KA während des Vorspülschritts
VS zur Durchführung des Vorspülgangs VG ist problemlos möglich, da das Ablösen des
gröberen Schmutzes im Wesentlichen mechanisch erfolgt, so dass auf hohe Temperaturen
während des Vorspülschritts in vielen Fällen verzichtet werden kann. Damit kann ein
Nachheizen mittels der Heizeinrichtung der Umwälzpumpe 22 unterbleiben oder ggf. mit
einem geringen elektrischen Energieeinsatz durchgeführt werden. Gleichzeitig kann
so die der Warmwasserversorgung WH entzogene Wärmemenge reduziert werden, ohne dass
das Reinigungsergebnis merklich verschlechtert wird.
[0069] Der im Anschluss durchgeführte Reinigungsschritt RS dient der gründlichen Reinigung
des Spülguts in einem Reinigungsgang RG. Dazu wird zu Beginn des Reinigungsschritts
RS das Warmwasserventil 6 solange geöffnet, bis der Spülbehälter 2 mit einer ausreichenden
Menge von Warmwasser WW aus der Warmwasserversorgung WA beschickt ist. Das in den
Spülbehälter 2 eingefüllte Warmwasser WW wird nun mit Hilfe der Umwälzpumpe 22 für
eine vorgegebene Zeit umgewälzt, um so das Spülgut mit Warmwasser zu beaufschlagen.
Dabei kann die Heizeinrichtung der Umwälzpumpe 22 in Abhängigkeit von der Temperatur
des zugeführten Warmwassers und in Abhängigkeit von der vorgesehenen Spültemperatur
des Reinigungsschritts RS bedarfsgerecht zugeschaltet werden, wenn die Wasserzulauftemperatur
aus der Warmwasserversorgung WA unter einer gewünschten Solltemperatur für das Spülbad
des Reinigungsgangs RG liegt. Zum Abschluss des Reinigungsschritts RS wird das nunmehr
verschmutzte Warmwasser mittels der Abwasserpumpe 24 nach außen abgepumpt.
[0070] Während des Reinigungsschritts RS ist es in aller Regel erforderlich, das Spülgut
mit Wasser zu beaufschlagen, welches eine vergleichsweise hohe Temperatur aufweist,
um so eine hohe thermische Reinigungswirkung zu erzielen. Zudem wird dem Wasser im
Allgemeinen Reinigungsmittel zugesetzt, dessen chemische Reinigungswirkung bei höherer
Temperatur am besten ist. Insbesondere ist für den Reinigungsschritt RS eine Soll-Spülbadtemperatur
von ca. 50°C bis 70°C gewählt. Bei der Verwendung von Warmwasser WW aus der thermischen
Solaranlage TSA für den Reinigungsschritt RS ist also sichergestellt, dass die der
Solaranlage TSA entzogene Wärmeenergie sinnvoll, ohne den weiteren Verbrauch von Energie
durch die geräteinterne Heizeinrichtung der Geschirrspülmaschine 1 und ohne weitere
Heizeinrichtung der externen Warmwasserversorgung WA eingesetzt wird. Dabei kann gerade
hier eine hohe Einsparung an elektrischer Energie erreicht werden, da das Warmwasser
aus der thermischen Solaranlage TSA in vielen Fällen gar nicht, in anderen Fällen
lediglich in geringem Umfang, durch die elektrische Heizeinrichtung der Geschirrspülmaschine
1 nachgeheizt werden muss, um die für den Reinigungsgang RG erforderliche Soll-Spülbadtemperatur
zu erreichen.
[0071] Der nunmehr durchgeführte Zwischenspülschritt ZS zum Entfernen von Reinigungsmittel
vom Spülgut nach dem Reinigungsschritt RS in einem Zwischenspülgang ZG sieht ebenfalls
eine Beschickung des Spülbehälters 2 mit Kaltwasser KW aus der Kaltwasserversorgung
KA vor, um das Spülgut mit Kaltwasser beaufschlagen zu können. Hierzu wird zunächst
das Kaltwasserventil 8 geöffnet, bis der Spülbehälter 2 mit einer für den Zwischenspülschritt
ZS ausreichenden Menge von Kaltwasser beschickt ist. Dieses Kaltwasser wird mittels
der Umwälzpumpe 22 für eine vorgegebene Zeit umgewälzt, wobei im Regelfall ein Zuschalten
ihrer Heizeinrichtung unterbleiben kann. Danach wird das nunmehr verschmutzte Kaltwasser
mittels der Abwasserpumpe 24 nach außen abgepumpt.
[0072] Während des Zwischenspülschritts ZS sind in aller Regel keine höheren Temperaturen
erforderlich, so dass auch in dem Zwischenspülschritt ZS Kaltwasser aus der Kaltwasserversorgung
verwendet werden kann, ohne dass dieses unter höherem elektrischem Energieeinsatz
mittels der Heizeinrichtung der Umwälzpumpe 22 geheizt werden müsste. Gleichzeitig
kann so die der Warmwasserversorgung WA entzogene Wärmemenge weiter reduziert werden,
ohne dass das Reinigungsergebnis verschlechtert wird.
[0073] Bei dem nun folgenden Klarspülschritt KS zur Durchführung eines Klarspülgangs KG
ist eine Beaufschlagung von Spülgut mit Warmwasser WW aus der Warmwasserversorgung
WA vorgesehen. Dazu wird zunächst erneut das Warmwasserventil 6 geöffnet, bis der
Spülbehälter 2 mit einer für den Klarspülschritt KS ausreichenden Menge von Warmwasser
WW aus der Warmwasserversorgung WA beschickt ist. Das in den Spülbehälter 2 eingefüllte
Warmwasser wird nun mit Hilfe der Umwälzpumpe 22 für eine vorgegebene Zeit umgewälzt,
um so das Spülgut mit Warmwasser zu beaufschlagen. Auch während des Klarspülschritts
KS kann die Heizeinrichtung der Umwälzpumpe 22 in Abhängigkeit von der Temperatur
des zugeführten Warmwassers und in Abhängigkeit von seiner vorgesehenen Spültemperatur
bedarfsgerecht zugeschaltet werden. Wenn die Einlauftemperatur des Warmwassers WW
gleich der oder oberhalb der für den Klarspülgang KG gewünschten Mindesttemperatur
liegt, so kann die Heizeinrichtung der Umwälzpumpe 22 in vorteilhafter Weise ausgeschaltet
bzw. deaktiviert bleiben. Falls die Einlauftemperatur des Warmwassers unterhalb der
geforderten Mindesttemperatur liegt, so kann die elektrische Heizeinrichtung des Flüssigkeitskreislaufsystems
der Geschirrspülmaschine zum Nachheizen eingeschaltet werden. In jedem Fall kann durch
die Verwendung des Warmwassers der Energieverbrauch der Geschirrspülmaschine reduziert
werden. Zum Ende des Klarspülschritts KS wird das nunmehr verschmutzte Warmwasser
mittels der Abwasserpumpe 24 nach außen abgepumpt.
[0074] Ein Klarspülschritt KS dient insbesondere der Vermeidung von Flecken auf dem Geschirr,
welche durch gelöste Stoffe im Wasser, wie beispielsweise Salz und/oder Kalk, entstehen
könnten. Hierzu wird das Wasser während des Klarspülschritts KS mit Klarspüler versetzt.
Eine weitere Aufgabe des Klarspülschritts KS besteht darin, den nachfolgenden Trocknungsgang
TG im Trocknungsschritt TS vorzubereiten. So wird während des Klarspülschritts KS
das Geschirr aufgeheizt, indem besonders heißes Wasser, welches beispielsweise eine
Temperatur von 60°C bis 75°C aufweist, verwendet wird. Dadurch verdunsten im anschließenden
Trocknungsschritt TS am heißen Geschirr anhaftende Wassertropfen und schlagen sich
an der Innenseite des Spülbehälters 2 aufgrund der dort herrschenden niedrigeren Temperatur
ab. Bei der Verwendung von Warmwasser aus der Solaranlage TSA für den Klarspülschritt
KS ist also ebenfalls sichergestellt, dass die der Solaranlage TSA entzogene Wärmeenergie
sinnvoll eingesetzt wird. Auch hier kann eine hohe Einsparung an elektrischer Energie
erreicht werden, da das Warmwasser aus der Solaranlage TSA auf eine derart hohe Temperatur
aufgeheizt ist, dass es in vielen Fällen gar nicht, in anderen Fällen lediglich in
geringem Umfang erforderlich ist, mittels der elektrischen Heizeinrichtung im Flüssigkeitskreislaufsystem
der Geschirrspülmaschine 1 nachheizen zu müssen, um die für den Klarspülschritt KS
erforderliche Temperatur zu erreichen.
[0075] Während des abschließenden Trocknungsschritts TS ist eine Beschickung des Spülbehälters
2 mit Wasser nicht vorgesehen.
[0076] Weiterhin kann es insbesondere zweckmäßig sein, wenn während der ersten Betriebart,
d.h. bei Warmwasserbezug aus der externen Warmwasserversorgungsanlage WA für den Trocknungsgang
TG Kaltwasser KW aus der externen Kaltwasserversorgungsanlage KA in einen extern vorhandenen
Wärmetauscher, insbesondere in Form einer Wassertasche oder Vorratsbehälters VB nach
dem Ende des Klarspülgangs KG eingefüllt wird. Dieser Vorratsbehälter VB ist in der
Figur 1 strichpunktiert an einer Wand, insbesondere Seitenwand, des Spülbehälters
2 eingezeichnet. Er steht mit dem Spülbehälter 2 wärmeübertragend z.B. durch Kontaktierung
in Verbindung. Er ist dem gehäusefesten Anschlussstück 12 und der freien Fließstrecke
13 nachgeschaltet und weist einen Abfluss in den Spülbehälter 2 auf, der in der Figur
1 der zeichnerischen Übersichtlichkeit halber weggelassen worden ist. Durch seine
Befüllung mit Kaltwasser kann die durch den Wärmetauscher kontaktierte Wandfläche
des Spülbehälters beim Trocknungsvorgang abgekühlt und die Kondensation von Flüssigkeit
an der Innenwandfläche der mit dem Wärmetauscher außen versehenen Wand des Spülbehälters
verbessert werden, so dass damit ein verbessertes Trocknungsergebnis einhergeht.
[0077] Für den Fall, dass für alle wasserführende Teilspülgänge des gewählten Geschirrspülprogramms
ausschließlich Warmwasser aus der externen Warmwasserversorgungsanlage verwendet wird,
weil z.B. gar kein Kaltwasseranschluss, sondern nur ein Warmwasseranschluss zur Verfügung
steht, oder weil mittels der Bedieneinrichtung der Geschirrspülmaschine, insbesondere
durch manuelles Drücken deren Zusatztaste ZT für externen Warmwasserbezug, ein Geschirrspülprogramm
ausgewählt ist, das nur, d.h. ausschließlich einen Warmwasserbezug für alle seine
Teilspülgänge vorsieht, so ist es zweckmäßig, wenn der Wärmetauscher am Ende des Klarspülgangs
nicht mit Warmwasser befüllt wird, sondern während des Trocknungsgangs leer, d.h.
ungefüllt bleibt. Dazu wird das Auslassventil VEN im Auslass AL des Vorratsbehälters
VB zum Ende des Klarspülgangs KG nicht wie bei einem reinen Kaltwasseranschluss abgesperrt,
sondern bleibt offen, so dass das einlaufende Warmwasser in den Spülbehälter einlaufen
kann und der Wärmetauscher bzw. Vorratsbehälter VB leer bleibt. Dadurch wird zum einen
vermieden, dass die Kondensation an den Innenwänden des Spülbehälters während des
Trocknungsgangs durch eine zusätzliche Warmwassermenge gegenüber dem Fall einer Geschirrspülmaschine
verschlechtert wird, die überhaupt keinen Wärmetauscher aufweist. Zum anderen wird
auch vermieden, dass Warmwasser, das in den Wärmetauscher am Ende des Klarspülgangs
als Füllung eingefüllt werden würde, bis zum Start des nächsten Geschirrspülprogramms
auf Umgebungstemperatur abgekühlt wäre und als "kalt gewordenes" Wasser dem Spülbad
beim Vorspülgang und/oder Reinigungsgang dieses zeitlich nachfolgenden Geschirrspülgangs
zugeführt werden würde, was zu einer Beeinträchtigung eines etwaig gewünschten Aufheizvorgangs
beim Vorspülgang und/oder Reinigungsgang führen würde.
[0078] Figur 4 zeigt ein beispielhaftes Spülprogramm SP2 der Geschirrspülmaschine 1 der
Figuren 1 und 2, welches bei einer vorteilhaften Ausführungsvariante der zweiten Betriebsart
auswählbar ist. Das Spülprogramm SP2 ist dafür vorgesehen ist, einen Ablauf eines
Spülgangs zu steuern, wenn die Warmwasserversorgung WA mit durch die Zusatzheizung
ZH erzeugtem Warmwasser WW versorgt wird und die durch die Solaranlage TSA bereitgestellte
Wärmeenergie einen zu geringen Beitrag liefert.
[0079] Bei dem Spülprogramm SP2 bzw. mit dem damit einhergehenden Spülgang SG2 handelt es
sich ebenfalls um ein Normalspülprogramm, wobei dieses derart mit dem oben beschriebenen
Normalspülprogramm SP1 bzw. dessen zugehörigem Spülgang SG1 korrespondiert, dass es
eine im Wesentlichen identische Reinigungs- und Trocknungswirkung aufweist.
[0080] Der Unterschied besteht insbesondere darin, dass das Spülprogramm SP2 jetzt ausschließlich
die Verwendung von Kaltwasser KW aus der Kaltwasserversorgung KA vorsieht, weil der
Wärmeeintrag in das Gesamtvolumen des Pufferspeichers PS im Verhältnis zu dem durch
die Heizanlage ZH Beitrag zu gering ist. Hierdurch wird vermieden, dass der Warmwasserversorgung
WA Wärmeenergie entzogen wird, wenn beispielsweise die Sonnenkollektoren SOK zu wenig
Wärmeenergie liefern. In Programmschritten RS, KS, in denen es erforderlich oder wünschenswert
ist, das Spülgut mit Wasser höherer Temperatur zu beaufschlagen, also insbesondere
im Reinigungsschritt RS und im Klarspülschritt KS, kann das zur Beaufschlagung des
Spülguts vorgesehene Wasser allein, d.h. ausschließlich mittels des Durchlauferhitzers
der Umwälzpumpe 22, d.h. allgemein ausgedrückt mit einer elektrischen Heizeinrichtung
im Flüssigkeitsumwälzsystem der Geschirrspülmaschine, beheizt werden. Die hierzu erforderlichen
Zusatzkosten für die elektrische Energie sind in vielen Fällen geringer, als die Zusatzkosten,
welche entstünden, wenn die Zusatzheizung ZH der externen Warmwasserversorgung WA
auf Grund einer zusätzlichen Warmwasserentnahme eingeschaltet werden müsste.
[0081] Sobald der Benutzer mittels der Bedieneinrichtung 20, insbesondere durch Deaktivieren
deren Zusatzfunktionstaste ZT, einen ausschließlichen Kaltwasserbezug für die Teilspülgänge
eines gewünschten Geschirrspülprogramms vorsieht, sorgt also die Ablaufsteuereinrichtung
19 der Geschirrspülmaschine 1 dafür, dass für die Spülbäder in allen Teilspülgängen
des Spülgangs des ausgewählten Geschirrspülprogramms lediglich Kaltwasser aus der
Kaltwasserleitung zugeführt wird. Für diejenigen Teilspülgänge, für deren jeweilige
Spülbadmenge eine spezifische Soll-Mindesttemperatur höher als die Kaltwassertemperatur
gefordert ist, wird die für das jeweilige Spülbad einzuführende Kaltwassermenge mittels
der Heizeinrichtung des Flüssigkeitsumwälzsystems, insbesondere der Umwälzpumpe, der
Geschirrspülmaschine erwärmt und auf die gewünschte, spezifische Mindest- bzw. Solltemperatur
gebracht.
[0082] In dieser zweiten Betriebsart ist es zweckmäßig, wenn der Wärmetauscher VB mit Kaltwasser
KW nach dem Ende des Klarspülschritts befüllt wird, d.h. während der Zeitdauer des
Trocknungsschritts bleibt der Wärmetauscher mit Kaltwasser gefüllt, so dass die von
ihm kontaktierte oder in sonstiger Weise mit ihm wärmeleitend verbundene Fläche des
Spülbehälters zur Verbesserung der Kondensationswirkung gekühlt wird.
[0083] Die Erfindung betrifft bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel eine Geschirrspülmaschine
mit einer Zusatzfunktionstaste vorzugsweise für die Anwahl von Warmwasserbezug aus
einer zusätzlichen Warmwasserversorgungsanlage, die insbesondere durch alternative
Energiequellen wie z.B. eine Warmwassersolaranlage teilweise oder ganz gespeist wird.
Dabei sind zweckmäßigerweise zwei Wasseranschlüsse bzw. Wasserzulaufeinrichtungen
vorgesehen, die separat mit je einem Ventil, insbesondere einem Aquastop-Ventil, ansteuerbar
sind. D.h., die Geschirrspülmaschine weist einen bithermischen Wasseranschluss mit
Warmwasserzulauf sowie Kaltwasserzulauf auf. Ein Wasseranschluss ist also für Warmwasser,
insbesondere warmes kostengünstiges Solarwasser, ein anderer Wasseranschluss ist für
Kaltwasser aus dem Kaltwasser-Leitungsnetz vorgesehen. Beide Wasseranschlüsse lassen
sich über eine Steuerung der Geschirrspülmaschine individuell bzw. spezifisch anwählen.
Nach den zwei Ventilen fließt das Wasser dann über ein Verbindungsstück bzw. Zusammenführstück,
ggf. über einen gemeinsamen Zufuhrschlauch, zu einem Wassereinlaufsystem des Geschirrspülers,
das mit deren Flüssigkeitsumwälzsystem verbunden ist.
[0084] Auf dieser Basis von Warm- und Kaltwasseranschluss, d.h. zwei Wasseranschlüssen weist
die Geschirrspülmaschine nun zweckmäßigerweise eine Zusatzfunktionstaste (siehe ZT
in Figur 1) (Solartaste) auf, welche insbesondere an der Blende, bevorzugt Bedienfeld,
der Geschirrspülmaschine angeordnet sein kann. Bei Betätigung dieser Taste können
in der Steuereinheit bzw. Ablaufsteuereinrichtung spezielle Spülabläufe mit Spülschritten
aktiviert werden, die auf etwaig bereitstehendes, verfügbares Warmwasser der Warmwasserversorgungsanlage,
insbesondere Warmwasser-Solar-Anlage, ausgelegt sind.
[0085] Die manuelle Auswahl mittels der Zusatztaste kann ggf. entfallen, wenn dem Geschirrspüler
z.B. per Datenübertragung die Information übermittelt wird, auf welche Weise bzw.
Betriebsart - z. B. solar oder z.B. mit Heizöl - gerade geheizt wird.
[0086] Das Ziel dieser speziellen Spülprogramme der erfindungsgemäß ausgebildeten Geschirrspülmaschine
ist es insbesondere, die Spül- und Trocknungsleistung der Geschirrspülmaschine bei
niedrigstem Energieverbrauch vorzugsweise immer weitgehend konstant zu halten, ohne
dass der Bediener daran denken muss, seinen Wasseranschluss, umzuschließen. Es ist
also nicht erforderlich, den Kaltwasserschlauch an den Warmwasserhahn für den Bezug
von Warmwasser anzuschließen. Genauso wenig ist es erforderlich diesen für den Bezug
von Kaltwasser wieder an den Kaltwasseranschluss anzuschließen.
[0087] Die erfindungsgemäß ausgebildete Geschirrspülmaschine kann nun auf Veränderungswünsche
hinsichtlich Kaltwasser und Warmwasserbezug durch Betätigen der Bedieneinrichtung,
insbesondere Drücken der Zusatzfunktionstaste, auf verschiedene Art und Weise reagieren,
um das Ziel zu erreichen, möglichst energiesparend gute Spül- und Trocknungsleistungen
zu bekommen. Der Kunde kann insbesondere selbst in den Sommermonaten bei Schlechtwetter
oder beim Übergang zu den Wintermonaten seinen Geschirrspüler durch Deaktivieren der
Zusatztaste auf Kaltwasserbetrieb umstellen, wenn über die Warmwasser-Solar-Anlage
zu wenig Energie in den Warmwasserspeicher eingespeist wird.
[0088] Sobald der Benutzer die Zusatzfunktionstaste gedrückt hat, d.h. aktiviert hat, oder
allgemeiner ausgedrückt die Bedieneinrichtung entsprechend betätigt hat, sorgt die
Ablaufsteuereinrichtung der erfindungsgemäß ausgebildeten Geschirrspülmaschine nach
einer vorteilhaften Betriebsvariante insbesondere dafür, dass für die Spülbäder derjenigen
Teilspülgänge, wie z.B. Reinigungsgang und Klarspülgang, eines Spülgangs eines ausgewählten
Geschirrspülprogramms, bei denen jeweils eine spezifische Mindesttemperatur höher
als die Kaltwassertemperatur KT gefordert ist, Warmwasser aus der zur Verfügung stehenden
zusätzlichen Warmwasserversorgungsanlage, die insbesondere mit einer thermischen Solaranlage
gekoppelt ist, verwendet wird, und dass für die Spülbäder in denjenigen Teilspülgängen
des Spülgangs, in denen lediglich Kaltwasser genügt, auch nur Kaltwasser aus der Kaltwasserversorgung
ohne zusätzlichen Heizaufwand verwendet wird.
Bezugszeichenliste
[0089]
- 1
- Geschirrspülmaschine
- 2
- Spülbehälter
- 3
- Tür
- 4
- Gehäuse
- 5
- Wasserzulaufeinrichtung
- 6
- Warmwasserventil
- 7
- Warmwasserschlauch
- 8
- Kaltwasserventil
- 9
- Kaltwasserschlauch
- 10
- Verbindungsstück
- 11
- Zulaufschlauch
- 12
- gehäusefestes Anschlussstück
- 13
- freie Fließstrecke
- 16
- Pumpentopf
- 17
- Abwasseranschlussstück
- 18
- Abwasserschlauch
- 19
- Ablaufsteuereinrichtung
- 20
- Bedieneinrichtung
- 20a
- Schnittstelle
- 21
- Ablauf
- 22
- Umwälzpumpe mit Durchlauferhitzer
- 23
- Sprüheinrichtung
- 24
- Laugenpumpe, Abwasserpumpe
- 51
- Warmwasserzulaufeinrichtung
- 52
- Kaltwasserzulaufeinrichtung
- A
- Abwasserrohr
- BAP
- Betriebszustandzustand Abwasserpumpe
- BSB
- Befüllungszustand des Spülbehälters
- DL1, DL2
- Datenleitungen
- KA
- Kaltwasserversorgung
- KH
- Kaltwasserhahn
- KG
- Klarspülgang
- KS
- Klarspülschritt
- KT
- Kaltwassertemperatur
- PS
- Pufferspeicher
- RS
- Reinigungsschritt
- RG
- Reinigungsgang
- SOK
- Sonnenkollektor
- SE
- Steuerungs- und/oder Sensoreinheit
- SG1, SG2
- Spülgänge
- SKV
- Schaltzustand des Kaltwasserventils
- SL1, SL7, SL8, SL22
- Steuerleitungen
- SP1
- Spülprogramm der ersten Betriebsart
- SP2
- Geschirrspülprogramme der zweiten Betriebsart
- ST
- Mindesttemperatur
- SWV
- Schaltzustand des Warmwasserventils
- TG
- Trocknungsgang
- TS
- Trocknungsschritt
- TSA
- Thermische Solaranlage
- VS
- Vorspülschritt
- VG
- Vorspülgang
- WA
- Warmwasserversorgung
- WH
- Warmwasserhahn
- WL
- Warmwasserleitung
- WT
- Wärmetauscher
- ZH
- Zusatzheizung
- ZG
- Zwischenspülgang
- ZL
- Zulaufleitungen
- ZS
- Zwischenspülschritt
- ZT
- Zusatztaste
1. Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine (1), mit einer Warmwasserzulaufeinrichtung
(51) zum Einlauf von Warmwasser (WW) aus einer externen Warmwasserversorgung (WA),
mit einer Kaltwasserzulaufeinrichtung (52) zum Einlauf von Kaltwasser (KW) aus einem
externen Kaltwasserversorgung (KA), sowie mit einer Ablaufsteuereinrichtung (19) zur
Steuerung eines Spülgang eines ausgewählten Geschirrspülprogramms zum Reinigen von
Spülgut, wobei die Ablaufsteuereinrichtung (19) eine erste Betriebsart aufweist, bei
der wenigstens ein Spülprogramm (SP1) aufrufbar ist, welches bei mindestens einem
Teilspülgang (RG) eines Spülgangs (SG1) einen Bezug von Warmwasser (WW) aus der externen
Warmwasserversorgung (WA) spezifisch vorsieht,
und wobei die Ablaufsteuereinrichtung (19) eine zweite Betriebsart aufweist, bei der
wenigstens ein Spülprogramm (SP2) aufrufbar ist, welches bei mindestens einem Teilspülgang
(TG) eines Spülgangs (SG1) ausschließlich einen Bezug von Kaltwasser (KW) aus der
externen Kaltwasserversorgung (KA) spezifisch vorsieht,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ablaufsteuereinrichtung (19) derart ausgebildet und mit der Warmwasserzulaufeinrichtung
(51) sowie der Kaltwasserzulaufeinrichtung (52) gekoppelt ist, dass bei der ersten
Betriebsart für eine erste Gruppe von ein oder mehreren Teilspülgängen (RG, KG) des
von einem ausgewählten Geschirrspülprogramm (SP1) durchgeführten Spülgangs (SG1),
für die jeweils eine spezifische Spülbad-Warmwassertemperatur (ST) größer als die
Kaltwassertemperatur (KT) des Kaltwassers (KW) der externen Kaltwasserversorgung (KA)
gefordert ist, Warmwasser (WW) aus der externen Warmwasserversorgung (WA) mittels
der Warmwasserzulaufeinrichtung (51) in den Spülbehälter (2) teilspülgangspezifisch
einspeisbar ist, und dass für eine zweite Gruppe von ein oder mehreren Teilspülgängen
(VG, ZG) des Spülgangs (SG1) des ausgewählten Geschirrspülprogramms (SP1), für die
jeweils als spezifische Spülbad-Warmwassertemperatur (ST) die Kaltwassertemperatur
(KT) des Kaltwassers (KW) der externen Kaltwasserversorgung (KA) ausreicht oder gefordert
ist, Kaltwasser (KW) aus der externen Kaltwasserversorgung (KA) mittels der Kaltwasserzulaufeinrichtung
(52) in den Spülbehälter (2) teilspülgangspezifisch einspeisbar ist, wobei ein extern
vorhandener Wärmetauscher, insbesondere in Form einer Wassertasche oder eines Vorratsbehälters
(VB), der an einer Wand, insbesondere Seitenwand, des Spülbehälters (2) wärmeübertragend
angebracht ist, am Ende des Klarspülgangs (KG) und/oder zu Beginn des anschließenden
Trocknungsgangs (TG) des Spülgangs (SG1) mit Kaltwasser (KW) aus der externen Kaltwasserzulaufeinrichtung
(52) gefüllt wird, und dass für den Fall, dass für alle wasserführenden Teilspülgänge
des von einem ausgewählten Geschirrspülprogramm durchgeführten Spülgangs (SG1) Warmwasser
aus der externen Warmwasserversorgung verwendet wird, der Wärmetauscher (VB) am Ende
des Klarspülgangs (KG) nicht mit Warmwasser (WW) befüllt wird, sondern während der
Dauer des Trocknungsgangs (TG) dieses Spülgangs leer bleibt.
2. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bedieneinrichtung (20) vorgesehen ist, welche eine manuelle Auswahl der Betriebsart
ermöglicht.
3. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschirrspülmaschine (1) eine Datenschnittstelle (20a) aufweist, die zum Empfang
von Betriebsdaten der externen Warmwasserversorgung (WA) vorgesehen ist, wobei die
Ablaufsteuereinrichtung (19) zur automatischen oder manuellen Auswahl der Betriebsart
anhand von empfangenen Betriebsdaten ausgebildet ist.
4. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Warmwasserzulaufeinrichtung (51) ein Warmwasserventil (6) und die Kaltwasserzulaufeinrichtung
(52) ein Kaltwasserventil (8) umfasst, wobei das Warmwasserventil (6) und das Kaltwasserventil
(8) unabhängig voneinander durch die Ablaufsteuereinrichtung (19) steuerbar sind.
5. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Warmwasserventil (6) an einem stromaufwärtigen Ende eines Warmwasserschlauchs
(7) angeordnet und so ausgebildet ist, dass es an einem Anschlussstück (WH) der externen
Warmwasserversorgung (WA) befestigbar ist, und/oder dass das Kaltwasserventil (8)
an einem stromaufwärtigen Ende eines Kaltwasserschlauchs (9) angeordnet und so ausgebildet
ist, dass es an einem Anschlussstück (KH) der externen Kaltwasserversorgung (KA) befestigbar
ist.
6. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verbindungsstück (10) extern von der Geschirrspülmaschine (1) vorgesehen ist,
und dass das stromabwärtige Ende des Warmwasserschlauchs (7) der Warmwasserzulaufeinrichtung
(51) und das stromabwärtige Ende des Kaltwasserschlauchs (9) der Kaltwasserzulaufeinrichtung
(52) über das Verbindungsstück (10) flüssigkeitsleitend mit einem gemeinsamen Zulaufschlauch
(11) verbindbar sind, der an ein geräteseitiges, insbesondere gehäusefestes, Anschlussstück
(12) ankoppelbar oder angekoppelt ist.
7. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 mit 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verbindungsstück (10) geräteseitig, insbesondere geräteintern, vorgesehen ist,
an dessen ersten Eingang die Warmwasserzulaufeinrichtung (51) und an dessen zweiten
Eingang die Kaltwasserzulaufeinrichtung (52) ankoppelbar oder angekoppelt ist.
8. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die externe Warmwasserversorgung (WA) teilweise oder ganz durch eine thermische Solaranlage
(TSA) gespeist ist.
9. Verfahren zum Steuern mindestens eines Spülgangs (SG1) einer Geschirrspülmaschine,
insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine (1), die insbesondere nach mindestens einem
der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist, die eine Warmwasserzulaufeinrichtung
(51) zum Einlauf von Warmwasser (WW) aus einer externen Warmwasserversorgung (WA)
sowie eine Kaltwasserzulaufeinrichtung (52) zum Einlauf von Kaltwasser (KW) aus einer
externen Kaltwasserversorgung (KA) aufweist, mittels wenigstens eines Spülprogramms
(SP1) einer Ablaufsteuereinrichtung (19), wobei von der Ablaufsteuereinrichtung (19)
in einer ersten Betriebsart wenigstens ein Spülprogramm (SP1) aufgerufen wird, bei
dem für mindestens einen Teilspülgang (RG, KG) des von ihm umgesetzten Spülgangs (SG1)
Warmwasser (WW) aus der externen Warmwasserversorgung (WA) spezifisch bezogen wird,
und wobei von der Ablaufsteuereinrichtung (19) in einer zweiten Betriebsart wenigstens
ein Spülprogramm (SP2) aufgerufen wird, bei dem für mindestens einen Teilspülgang
(TG) des von ihm umgesetzten Spülgangs (SG1) ausschließlich Kaltwasser (KW) aus der
externen Kaltwasserversorgung (KA) spezifisch bezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Ablaufsteuereinrichtung (19) die Warmwasserzulaufeinrichtung (51) sowie
die Kaltwasserzulaufeinrichtung (52) derart gesteuert werden, dass bei der ersten
Betriebsart für eine erste Gruppe von ein oder mehreren Teilspülgängen (RG, KG) des
von einem ausgewählten Geschirrspülprogramm (SP1) durchgeführten Spülgangs (SG1),
für die jeweils eine spezifische Spülbad-Warmwassertemperatur (ST) größer als die
Kaltwassertemperatur (KT) des Kaltwassers (KW) der externen Kaltwasserversorgung (KA)
gefordert wird, Warmwasser (WW) aus der externen Warmwasserversorgung (WA) mittels
der Warmwasserzulaufeinrichtung (51) in den Spülbehälter (2) teilspülgangspezifisch
eingespeist wird, und dass für eine zweite Gruppe von ein oder mehreren Teilspülgängen
(VG, ZG) des Spülgangs (SG1) des ausgewählten Geschirrspülprogramms (SP1), für die
jeweils als spezifische Spülbad-Warmwassertemperatur (ST) die Kaltwassertemperatur
(KT) des Kaltwassers (KW) der externen Kaltwasserversorgung (KA) ausreicht oder gefordert
wird, Kaltwasser (KW) aus der externen Kaltwasserversorgung (KA) mittels der Kaltwasserzulaufeinrichtung
(52) in den Spülbehälter (2) teilspülgangspezifisch eingespeist wird, wobei ein extern
vorhandener Wärmetauscher, insbesondere in Form einer Wassertasche oder eines Vorratsbehälters
(VB), der an einer Wand, insbesondere Seitenwand, des Spülbehälters (2) wärmeübertragend
angebracht ist, am Ende des Klarspülgangs (KG) und/oder zu Beginn des anschließenden
Trocknungsgangs (TG) des Spülgangs (SG1) mit Kaltwasser (KW) aus der externen Kaltwasserzulaufeinrichtung
(52) gefüllt wird, und dass für den Fall, dass für alle wasserführenden Teilspülgänge
des von einem ausgewählten Geschirrspülprogramm durchgeführten Spülgangs (SG1) Warmwasser
aus der externen Warmwasserversorgung verwendet wird, der Wärmetauscher (VB) am Ende
des Klarspülgangs (KG) nicht mit Warmwasser (WW) befüllt wird, sondern während der
Dauer des Trocknungsgangs (TG) dieses Spülgangs leer bleibt.
1. Dishwasher, particularly household dishwasher (1), comprising a hot water inlet device
(51) for the intake of hot water (WW) from an external hot water supply (WA), a cold
water inlet device (52) for the intake of cold water (KW) from an external cold water
supply (KA), and a programme control device (19) for controlling a wash cycle of a
selected dishwashing programme for cleaning wash items, wherein the programme control
device (19) has a first operating mode in which at least one wash programme (SP1)
can be activated which, in at least one partial wash cycle (RG) of a wash cycle (SG1),
specifically makes provision for a drawing of hot water (WW) from the external hot
water supply (WA), and wherein the programme control device (19) has a second operating
mode in which at least one wash programme (SP2) can be activated which, in at least
one partial wash cycle (TG) of a wash cycle (SG1), specifically makes provision exclusively
for a drawing of cold water (KW) from the external cold water supply (KA),
characterised in that
the programme control device (19) is embodied and coupled to the hot water inlet device
(51) and the cold water inlet device (52) in such a manner that in the first operating
mode for a first group of one or more partial wash cycles (RG, KG) of the wash cycle
(SG1) performed by a selected dishwashing programme (SP1), for each of which a specific
wash bath hot water temperature (ST) higher than the temperature (KT) of the cold
water (KW) from the external cold water supply (KA) is required, hot water (WW) can
be fed from the external hot water supply (WA) by means of the hot water inlet device
(51) into the wash chamber (2), specifically to the partial wash cycle, and that for
a second group of one or more partial wash cycles (VG, ZG) of the wash cycle (SG1)
of the selected dishwashing programme (SP1), for which the cold water temperature
(KT) of the cold water (KW) from the external cold water supply (KA) is sufficient
or required as the respective specific wash bath hot water temperature (ST), cold
water (KW) can be fed from the external cold water supply (KA) by means of the cold
water inlet device (52) into the wash chamber (2), specifically to the partial wash
cycle, wherein a heat exchanger which is present externally, in particular in the
form of a water pocket or a storage tank (VB), which is attached to a wall, in particular
side wall, of the wash chamber (2) in a heat-transmitting manner, is filled with cold
water (KW) from the external cold water inlet device (52) at the end of the rinse
aid cycle (KG) and/or at the start of the subsequent drying cycle (TG) of the wash
cycle (SG1), and that in the event that hot water from the external hot water supply
is used for all water-conducting partial wash cycles of the wash cycle (SG1) carried
out by a selected dishwasher programme, the heat exchanger (VB) is not filled with
hot water (WW) at the end of the rinse aid cycle (KG) but instead remains empty throughout
the duration of the drying cycle (TG) of this wash cycle.
2. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that an operator control device (20) is provided which enables manual selection of the
operating mode.
3. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the dishwasher (1) has a data interface (20a) which is provided for receiving operating
data of the external hot water supply (WA), the programme control device (19) being
embodied for automatic or manual selection of the operating mode based on received
operating data.
4. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the hot water inlet device (51) comprises a hot water valve (6) and the cold water
inlet device (52) comprises a cold water valve (8), the hot water valve (6) and the
cold water valve (8) being controllable independently of one another by means of the
programme control device (19).
5. Dishwasher according to claim 4, characterised in that the hot water valve (6) is arranged at an upstream end of a hot water hose (7) and
embodied such that said valve can be fastened to a connection member (WH) of the external
hot water supply (WA), and/or that the cold water valve (8) is arranged at an upstream
end of a cold water hose (9) and embodied such that said valve can be fastened to
a connection member (KH) of the external cold water supply (KA).
6. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that a linkage member (10) is provided externally from the dishwasher (1) and that the
downstream end of the hot water hose (7) of the hot water inlet device (51) and the
downstream end of the cold water hose (9) of the cold water inlet device (52) are
linkable via the linkage member (10), in a fluid-conducting manner, to a common inlet
hose (11) which can be or is coupled to a device-side connection member (12), which
is, in particular, fixed to the housing.
7. Dishwasher according to at least one of claims 1 to 5, characterised in that a linkage member (10) is provided at the dishwasher, particularly internally, wherein
the hot water inlet device (51) can be or is coupled to the first input and the cold
water inlet device (52) can be or is coupled to the second input of said linkage member.
8. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the external hot water supply (WA) is partially or wholly fed by a thermal solar
installation (TSA).
9. Method for controlling at least one wash cycle (SG1) of a dishwasher, particularly
a household dishwasher (1), which is embodied in particular according to at least
one of the preceding claims, comprising a hot water inlet device (51) for the intake
of hot water (WW) from an external hot water supply (WA), and a cold water inlet device
(52) for the intake of cold water (KW) from an external cold water supply (KA), by
means of at least one wash programme (SP1) of a programme control device (19), wherein in a first operating mode at least one wash programme (SP1) is activated by the programme
control device (19), wherein, for at least one partial wash cycle (RG, KG) of the
wash cycle (SG1) implemented thereby, hot water (WW) is specifically drawn from the
external hot water supply (WA), and wherein, in a second operating mode, the programme
control device (19) activates at least one wash programme (SP2), wherein, for at least
one partial wash cycle (TG) of the wash cycle (SG1) implemented thereby, exclusively
cold water (KW) is specifically drawn from the external cold water supply (KA), characterised in that the programme control device (19) controls the hot water inlet device (51) and the
cold water inlet device (52) such that in the first operating mode for a first group
of one or more partial wash cycles (RG, KG) of the wash cycle (SG1) performed by a
selected dishwashing programme (SP1), for each of which a specific wash bath hot water
temperature (ST) higher than the cold water temperature (KT) of the cold water (KW)
from the external cold water supply (KA) is required, hot water (WW) can be fed from
the external hot water supply (WA) by means of the hot water inlet device (51) into
the wash chamber (2), specifically to the partial wash cycle, and that for a second
group of one or more partial wash cycles (VG, ZG) of the wash cycle (SG1) of the selected
dishwashing programme (SP1), for which the cold water temperature (KT) of the cold
water (KW) from the external cold water supply (KA) is sufficient or required as the
respective specific wash bath hot water temperature (ST), cold water (KW) can be fed
from the external cold water supply (KA) by means of the cold water inlet device (52)
into the wash chamber (2), specifically to the partial wash cycle, wherein a heat
exchanger which is present externally, in particular in the form of a water pocket
or a storage tank (VB), which is attached to a wall, in particular side wall, of the
wash chamber (2) in a heat-transmitting manner, is filled with cold water (KW) from
the external cold water inlet device (52) at the end of the rinse aid cycle (KG) and/or
at the start of the subsequent drying cycle (TG) of the wash cycle (SG1), and that
in the event that hot water from the external hot water supply is used for all water-conducting
partial wash cycles of the wash cycle (SG1) performed by a selected dishwashing programme,
the heat exchanger (VB) is not filled with hot water (WW) at the end of the rinse
aid cycle (KG) but instead remains empty throughout the duration of the drying cycle
(TG) of this wash cycle.
1. Lave-vaisselle, notamment lave-vaisselle (1) à usage domestique, comprenant un dispositif
d'arrivée d'eau chaude (51) pour l'amenée d'eau chaude (WW) à partir d'une alimentation
externe en eau chaude (WA), comprenant un dispositif d'arrivée d'eau froide (52) pour
l'amenée d'eau froide (KW) à partir d'une alimentation externe en eau froide (KA),
ainsi qu'un dispositif de commande de déroulement (19) pour la commande d'un cycle
de lavage d'un programme de lavage de vaisselle sélectionné destiné au nettoyage de
produits à laver,
le dispositif de commande de déroulement (19) présentant un premier mode de fonctionnement
dans lequel au moins un programme de lavage (SP1) peut être appelé, lequel, lors d'au
moins un cycle de lavage partiel (RG) d'un cycle de lavage (SG1), prévoit spécifiquement
un apport d'eau chaude (WW) à partir de l'alimentation externe en eau chaude (WA),
et le dispositif de commande de déroulement (19) présentant un deuxième mode de fonctionnement,
lors duquel au moins un programme de lavage (SP2) peut être appelé, lequel, lors d'au
moins un cycle de lavage partiel (TG) d'un cycle de lavage (SG1), prévoit spécifiquement
uniquement un apport d'eau froide (KW) à partir de l'alimentation externe en eau froide
(KA),
caractérisé en ce que
le dispositif de commande de déroulement (19) est réalisé et couplé au dispositif
d'arrivée d'eau chaude (51) ainsi qu'au dispositif d'arrivée d'eau froide (52) de
manière à ce que dans le premier mode de fonctionnement, pour un premier groupe de
un ou de plusieurs cycles de lavage partiels (RG, KG) du cycle de lavage (SG1) exécuté
par un programme de lavage de vaisselle (SP1) sélectionné, pour lesquels respectivement
une température spécifique d'eau chaude (ST) de bain de lavage supérieure à la température
d'eau froide (KT) de l'eau froide (KW) de l'alimentation externe en eau froide (KA)
est demandée, de l'eau chaude (WW) provenant de l'alimentation externe en eau chaude
(WA) peut être alimentée dans la cuve de lavage (2) spécifiquement au cycle de lavage
partiel au moyen du dispositif d'arrivée d'eau chaude (51),
et en ce que pour un deuxième groupe de un ou de plusieurs cycles de lavage partiels (VG, ZG)
du cycle de lavage (SG1) du programme de lavage de vaisselle (SP1) sélectionné, pour
lesquels la température d'eau froide (KT) de l'eau froide (KW) de l'alimentation externe
en eau froide (KA) est suffisante ou demandée respectivement en tant que température
d'eau chaude (ST) spécifique de bain de lavage, de l'eau froide (KW) provenant de
l'alimentation externe en eau froide (KA) peut être alimentée dans la cuve de lavage
(2) spécifiquement au cycle de lavage partiel au moyen du dispositif d'arrivée d'eau
froide (52), un échangeur de chaleur présent de manière externe, notamment sous forme
d'une poche d'eau ou d'un réservoir de stockage (VB), qui est placé sur une paroi,
notamment une paroi latérale, de la cuve de lavage (2) de manière transférant la chaleur,
étant rempli avec de l'eau froide (KW) provenant du dispositif externe d'arrivée d'eau
froide (52) à la fin du cycle de rinçage (KG) et/ou au début du cycle de séchage (TG)
suivant du cycle de lavage (SG1),
et en ce que pour le cas où pour tous les cycles de lavage partiels, avec transport d'eau, du
cycle de lavage (SG1) exécuté par un programme de lavage de vaisselle sélectionné,
de l'eau chaude provenant de l'alimentation externe en eau chaude est utilisée, l'échangeur
de chaleur (VB) n'est pas rempli avec de l'eau chaude (WW) à la fin du cycle de rinçage
(KG) mais reste vide pendant la durée du cycle de séchage (TG) de ce cycle de lavage.
2. Lave-vaisselle selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de commande (20) est ménagé, lequel permet une sélection manuelle du
mode de fonctionnement.
3. Lave-vaisselle selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le lave-vaisselle (1) présente une interface de données (20a) qui est ménagée pour
recevoir des données d'exploitation de l'alimentation externe en eau chaude (WA),
le dispositif de commande de déroulement (19) étant réalisé pour la sélection automatique
ou manuelle du mode de fonctionnement à l'aide de données d'exploitation reçues.
4. Lave-vaisselle selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'arrivée d'eau chaude (51) comprend une vanne d'eau chaude (6) et
en ce que le dispositif d'arrivée d'eau froide (52) comprend une vanne d'eau froide (8), la
vanne d'eau chaude (6) et la vanne d'eau froide (8) étant commandables indépendamment
l'une de l'autre au moyen du dispositif de commande de déroulement (19).
5. Lave-vaisselle selon la revendication 4, caractérisé en ce que la vanne d'eau chaude (6) est disposée sur une extrémité amont d'un tuyau d'eau chaude
(7) et est réalisée de manière à ce qu'elle puisse être fixée sur une pièce de raccordement
(WH) de l'alimentation externe en eau chaude (WA), et/ou en ce que la vanne d'eau froide (8) est disposée sur une extrémité amont d'un tuyau d'eau froide
(9) et est réalisée de manière à ce qu'elle puisse être fixée sur une pièce de raccordement
(KH) de l'alimentation externe en eau froide (KA).
6. Lave-vaisselle selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une pièce de raccordement (10) est ménagée de manière externe au lave-vaisselle (1),
et en ce que l'extrémité aval du tuyau d'eau chaude (7) du dispositif d'arrivée d'eau chaude (51)
et l'extrémité aval du tuyau d'eau froide (9) du dispositif d'arrivée d'eau froide
(52) peuvent être reliées au moyen de la pièce de raccordement (10) de manière conductrice
de liquide à un tuyau d'arrivée commun (11) qui peut être couplé ou est couplé à une
pièce de raccordement (12) côté appareil, notamment fixé sur le boîtier.
7. Lave-vaisselle selon au moins l'une quelconque des revendications 1 avec 5, caractérisé en ce qu'une pièce de raccordement (10) est ménagée côté appareil, notamment de manière interne
à l'appareil, sur la première entrée de laquelle le dispositif d'arrivée d'eau chaude
(51) peut être couplé ou est couplé et sur la deuxième entrée de laquelle le dispositif
d'arrivée d'eau froide (51) peut être couplé ou est couplé.
8. Lave-vaisselle selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'alimentation externe en eau chaude (WA) est partiellement ou entièrement alimentée
par une installation solaire thermique (TSA).
9. Procédé de commande d'au moins un cycle de lavage (SG1) d'un lave-vaisselle, notamment
d'un lave-vaisselle (1) à usage domestique, qui est réalisé notamment selon au moins
l'une quelconque des revendications précédentes, qui présente un dispositif d'arrivée
d'eau chaude (51) pour l'amenée d'eau chaude (WW) à partir d'une alimentation externe
en eau chaude (WA) ainsi qu'un dispositif d'arrivée d'eau froide (52) pour l'amenée
d'eau froide (KW) à partir d'une alimentation externe en eau froide (KA) au moyen
d'au moins un programme de lavage (SP1) d'un dispositif de commande de déroulement
(19), au moins un programme de lavage (SP1) étant appelé par le dispositif de commande
de déroulement (19) dans un premier mode de fonctionnement, lors duquel programme
de lavage pour au moins un cycle de lavage partiel (RG, KG) du cycle de lavage (SG1)
réalisé par lui, de l'eau chaude (WW) est spécifiquement amenée à partir de l'alimentation
externe en eau chaude (WA), et au moins un programme de lavage (SP2) étant appelé
par le dispositif de commande de déroulement (19) dans un deuxième mode de fonctionnement,
lors duquel pour au moins un cycle de lavage partiel (TG) du cycle de lavage (SG1)
réalisé par lui, uniquement de l'eau froide (KW) est spécifiquement amenée à partir
de l'alimentation externe en eau froide (KW), caractérisé en ce que le dispositif d'arrivée d'eau chaude (51) ainsi que le dispositif d'arrivée d'eau
froide (52) sont commandés au moyen du dispositif de commande de déroulement (19)
de manière à ce que dans le premier mode de fonctionnement, pour un premier groupe
de un ou de plusieurs cycles de lavage partiels (RG, KG) du cycle de lavage (SG1)
réalisé par un programme de lavage de vaisselle (SP1) sélectionné, pour lesquels respectivement
une température spécifique d'eau chaude (ST) de bain de lavage supérieure à la température
d'eau froide (KT) de l'eau froide (KW) de l'alimentation externe en eau froide (KA)
est demandée, de l'eau chaude (WW) provenant de l'alimentation externe en eau chaude
(WA) est alimentée dans la cuve de lavage (2) spécifiquement au cycle de lavage partiel
au moyen du dispositif d'arrivée d'eau chaude (51), et en ce que pour un deuxième groupe de un ou de plusieurs cycles de lavage partiels (VG, ZG)
du cycle de lavage (SG1) du programme de lavage de vaisselle (SP1) sélectionné, pour
lesquels la température d'eau froide (KT) de l'eau froide (KW) de l'alimentation externe
en eau froide (KA) est suffisante ou demandée respectivement en tant que température
d'eau chaude (ST) spécifique de bain de lavage, de l'eau froide (KW) provenant de
l'alimentation externe en eau froide (KA) est alimentée dans la cuve de lavage (2)
spécifiquement au cycle de lavage partiel au moyen du dispositif d'arrivée d'eau froide
(52), un échangeur de chaleur présent de manière externe, notamment sous forme d'une
poche d'eau ou d'un réservoir de stockage (VB), qui est placé sur une paroi, notamment
une paroi latérale, de la cuve de lavage (2) de manière transférant la chaleur, étant
rempli avec de l'eau froide (KW) provenant du dispositif externe d'arrivée d'eau froide
(52) à la fin du cycle de rinçage (KG) et/ou au début du cycle de séchage (TG) suivant
du cycle de lavage (SG1), et en ce que pour le cas où pour tous les cycles de lavage partiels, avec transport d'eau, du
cycle de lavage (SG1) réalisé par un programme de lavage de vaisselle sélectionné,
de l'eau chaude provenant de l'alimentation externe en eau chaude est utilisée, l'échangeur
de chaleur (VB) n'est pas rempli avec de l'eau chaude (WW) à la fin du cycle de rinçage
(KG) mais reste vide pendant la durée du cycle de séchage (TG) de ce cycle de lavage.