Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fassadenelement für Bauwerke nach dem Oberbegriff von
Anspruch 1 mit einer Innenscheibenanordnung, einer Außenscheibenanordnung und einer
die Innenscheibenanordnung und die Außenscheibenanordnung verbindenden Rahmenanordnung.
Stand der Technik
[0002] Fassadenelemente der eingangs genannten Art finden insbesondere im Bereich des Objektbaus
verbreitet Anwendungen. So offenbart beispielsweise die
EP 1 970 525 A2 ein gattungsgemäßes Glasfassadenelement. Bei derartigen Glasfassadenelementen entstehen
in dem Zwischenraum zwischen Innenscheibenanordnung und Außenscheibenanordnung in
Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen Druckschwankungen, was zu Verformungen und
Beschädigungen der Fassadenelemente führen kann.
[0003] Um dies zu vermeiden, ist es aus der
EP 1 970 525 A2 bekannt, in einem die Innenscheibenrahmenanordnung und die Außenscheibenrahmenanordnung
fixierenden Halterahmen eine Druckausgleichsöffnung vorzusehen. Diese Druckausgleichsöffnung
ermöglicht einen Luftaustausch zwischen dem Scheibenzwischenraum und der Umgebung.
Allerdings hat sich gezeigt, dass sich bei Vorsehen einer Druckausgleichsöffnung Luftfeuchtigkeit
im Inneren des Scheibenzwischenraums an den Scheiben kondensieren kann. Dies ist unerwünscht,
zumal größere Mengen an Kondensat zu Tropfen- und Schlierenbildung an den Scheiben
führen kann. Zur Beseitigung derartiger Schlieren ist es im Stand der Technik beispielsweise
bekannt, die Innenscheibenanordnung mit einem Öffnungsmechanismus zu versehen, sodass
der Scheibenzwischenraum in regelmäßigen Abständen gereinigt werden kann. Dies führt
jedoch nicht nur zu einer aufwändigeren Konstruktion des Fassadenelements, sondern
erfordert auch einen hohen regelmäßigen Wartungs- und Reinigungsaufwand.
[0004] Ferner ist es zur Vermeidung von Kondensatbildung aus der oben genannten
EP 1 970 525 A2 bekannt, die Druckausgleichsöffnung des Fassadenelements mit einer aktiven Klimatisierungseinrichtung
zu verbinden und zur Regelung der Klimatisierungseinrichtung verschiedene Messeinrichtungen
und Sensoren vorzusehen. Hierdurch ergibt sich jedoch eine sehr aufwändige Konstruktion
des Fassadenelements bzw. der Gesamtanlage. Darüber hinaus bringt diese Konstruktion
einen sehr hohen Energieverbrauch mit sich und ist störungsanfällig sowie wartungsintensiv.
Darstellung der Erfindung
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fassadenelement der eingangs
genannten Art bereitzustellen, das bei einfacher Konstruktion und guten bauphysikalischen
Eigenschaften dauerhaft wartungsfrei ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Fassadenelement nach Anspruch 1 gelöst. Besonders bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0007] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, das Fassadenelement von vornherein derart
zu konstruieren, dass sich im Scheibenzwischenraum keine Kondensatbildung ergibt,
sodass auf die Notwendigkeit verzichtet werden kann, gebildetes Kondensat über aufwändige
Aggregate oder durch Reinigungsvorgänge zu beseitigen. Zu diesem Zweck ist es erfindungsgemäß
vorgesehen, dass bei einem erfindungsgemäßen Fassadenelement die Rahmenanordnung mindestens
eine Öffnung aufweist, welche den Zwischenraum mit der Atmosphäre verbindet. Darüber
hinaus ist bei dem erfindungsgemäßen Fassadenelement die Außenscheibenanordnung wärmetechnisch
derart gedämmt, dass sie einen Wärmedurchlasswiderstand von mindestens 0,3 m
2 * K/W besitzt.
[0008] Durch die Kombination dieser Merkmale wird erstmals ein Fassadenelement bereitgestellt,
bei dem ausschließlich durch seine konstruktiven und bauphysikalischen Eigenschaften
eine Kondensatbildung im Scheibenzwischenraum verhindert wird. Insbesondere wird durch
die spezielle Ausgestaltung der Außenscheibenanordnung sichergestellt, dass die innenliegende
Oberfläche der Außenscheibenanordnung eine höhere Temperatur annimmt als die Taupunkttemperatur
der im Scheibenzwischenraum vorhandenen Luft. Hierdurch wird eine Kondensatbildung
wirksam verhindert. Dabei ist die mindestens eine Öffnung vorzugsweise derart konzipiert,
dass der Wasserdampfpartialdruck des Scheibenzwischenraums sich in kurzer Zeit an
den Wasserdampfpartialdruck der Außenatmosphäre angleichen kann. Insbesondere zu diesem
Zweck ist es bevorzugt, dass die mindestens eine Öffnung als kanalartige oder rohrartige
Verbindung direkt an die Außenatmosphäre angeschlossen ist.
[0009] Insgesamt ermöglicht somit das erfindungsgemäße Fassadenelement, dass auf jegliche
Zusatzeinrichtungen wie Klimaanlagen, Trocknungseinrichtungen oder dergleichen für
den Scheibenzwischenraum verzichtet werden kann, was Bauaufwand und Konstruktion des
erfindungsgemäßen Fassadenelements drastisch vereinfacht. Gleichzeitig wird hierdurch
jeglicher Wartungs- oder Reinigungsaufwand vermieden. Nicht zuletzt ergibt sich durch
den Verzicht auf Zusatzeinrichtungen auch eine erhebliche Energieeinsparung. Gemäß
einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die mindestens eine Öffnung
auf einer Unterseite des Fassadenelements angeordnet ist. Hierdurch wird sichergestellt,
dass die für den Wasserdampfausgleich notwendigen Volumenströme so gering sind, dass
die Temperaturen der innenliegenden Oberflächen des Scheibenzwischenraums und die
Luft im Zwischenraum sich praktisch nicht verändern, d.h. dass sich durch den Wasserdampfausgleich
zwischen Scheibenzwischenraum und Atmosphäre keine wesentlichen Wärmeverluste eintreten.
Auf diese Weise behält das erfindungsgemäße Fassadenelement seine hervorragenden bauphysikalischen
bzw. wärmeisolierenden Eigenschaften.
[0010] Darüber hinaus ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass in mindestens
einer Öffnung ein Filterelement vorgesehen ist. Hierdurch lässt sich die Gefahr verringern,
dass Verschmutzungen oder sonstige Verunreinigungen in den Scheibenzwischenraum eindringen,
sodass auch in dieser Hinsicht eine dauerhafte Wartungsfreiheit des erfindungsgemäßen
Fassadenelements sichergestellt wird. Gleichzeitig lässt sich über das Filterelement
vorteilhaft der Wasserdampfausgleich zwischen dem Scheibenzwischenraum und der Atmosphäre
an die Gegebenheiten des jeweiligen Fassadenelements anpassen. Dabei ist es besonders
bevorzugt, dass das Filterelement netzartig ausgebildet ist, da sich hierdurch bei
einfacher Konstruktion eine wirksame Filterleistung und eine gute Einstellbarkeit
des Wasserdampfausgleichs ergibt.
[0011] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass zumindest die
Innenscheibenanordnung den Zwischenraum luft- und dampfdicht abschließt. Hierdurch
wird ebenfalls ein entscheidender Beitrag zur Vermeidung von Kondensatbildung im Scheibenzwischenraum
geleistet. Denn durch das luft- und dampfdichte Abschließen des Scheibenzwischenraums
gegenüber der Gebäudeinnenseite wird sichergestellt, dass nicht in unerwünschter Weise
warme und feuchte Luft in den Scheibenzwischenraum eintritt, was die Gefahr einer
Kondensatbildung mit sich bringen könnte. Hierdurch werden die oben genannten Vorteile
noch weiter verstärkt.
[0012] Vor diesem Hintergrund ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ferner vorgesehen,
dass die Innenscheibenanordnung zumindest abschnittsweise luft- und dampfdicht mit
der Rahmenanordnung verbunden, insbesondere verklebt ist. Hierdurch wird sichergestellt,
dass nicht nur die Innenscheibenanordnung selbst, sondern auch deren Schnittstelle
zur Rahmenanordnung nicht in unerwünschter Weise warme und feuchte Raumluft in den
Scheibenzwischenraum eintreten lässt.
[0013] Insgesamt ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass der Zwischenraum
ausschließlich über die mindestens eine Öffnung mit der Umgebung in Verbindung steht.
Hierdurch wird sichergestellt, dass Druck und Feuchtigkeit der im Scheibenzwischenraum
vorhandenen Luft ausschließlich über Ausgleichsmechanismen an der mindestens einen
Öffnung gesteuert werden, sodass Kondensatbildung wirksam verhindert und die Geometrie
sowie bauphysikalischen Eigenschaften des erfindunsgemäßen Fassadenelements präzise
an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden können. Die wärmetechnisch gedämmte
Außenscheibenanordnung kann im Rahmen der Erfindung auf unterschiedliche Art und Weise
ausgestaltet sein. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist dabei vorgesehen, dass
die Außenscheibenanordnung mindestens eine Glasscheibe aufweist, die mit einer wärmeisolierenden
Beschichtung versehen ist. Hierdurch lässt sich mit besonders einfacher Konstruktion
und wenigen Bauteilen sowie kompakten Abmessungen eine wirksame Wärmedämmung und somit
eine effektive Vermeidung von Kondensatbildung erreichen. Alternativ oder zusätzlich
ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Außenscheibenanordnung
mehrere voneinander beabstandete Glasscheiben aufweist. Hierdurch lässt sich mit einfachen
Materialien eine besonders hohe Wärmedämmung erreichen. Dabei wird es in der Regel
nicht erforderlich sein, zwischen den voneinander beabstandeten Glasscheiben der Außenscheibenanordnung
eine eigene Entlüftung vorzusehen, da diese Glasscheiben mit einem relativ kleinen
Scheibenzwischenraum angeordnet werden können, sodass die in diesem Scheibenzwischenraum
entstehenden Druckschwankungen ohne Druckausgleich in der Außenscheibenanordnung aufgenommen
bzw. abgetragen werden können.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0014]
- Fig. 1
- zeigt schematisch eine teilweise Schnittansicht eines Fassadenelements gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0015] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend ausführlich unter Bezugnahme
auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
[0016] Ein Fassadenelement 1 als bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 1
schematisch in einer teilweisen Schnittansicht dargestellt. Das Fassadenelement ist
Teil einer nicht näher gezeigten Gesamtfassade, die aus einer Vielzahl von Fassadenelementen
1 besteht, die in üblicherweise miteinander verbunden und an einem Gebäude befestigt
sind. Dabei ist in der Schnittansicht in Fig. 1 die linke Seite des Fassadenelements
1 einer Gebäudeinnenseite zugewandt, und die rechte Seite des Fassadenelements 1 ist
einer Gebäudeaußenseite zugewandt.
[0017] Das Fassadenelement 1 weist zunächst eine Innenscheibenanordnung 10 auf, die in der
vorliegenden Ausführungsform durch eine mehrschichtige Glasscheibe gebildet ist. Unter
dem Begriff "Glasscheibe" sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung Scheiben zu verstehen,
die aus unterschiedlichsten Materialien bestehen können, wie beispielsweise auch Plexiglas
oder sonstige Kunststoffe, die bevorzugt transparent oder zumindest semi-transparent
sind.
[0018] Ferner umfasst das erfindungsgemäße Fassadenelement 1 eine Außenscheibenanordnung
20, die in der vorliegenden Ausführungsform mit einer Doppelverglasung in Form einer
Außenglasscheibe 22 und einer zweischichtigen Innenglasscheibe 24 aufgebaut ist. Dabei
kann eine der beiden Glasscheiben 22, 24 mit einer wärmeisolierenden Beschichtung
versehen sein. Ebenso ist es möglich, nur eine Glasscheibe 22 oder 24 vorzusehen und
diese mit einer wärmeisolierenden Beschichtung auszustatten. Entscheidend ist insgesamt,
dass die Außenscheibenanordnung 20 als ganze wärmetechnisch derart gedämmt ist, dass
sie einen Wärmedurchlasswiderstand von mindestens 0,3 m
2 * K/W besitzt.
[0019] Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, sind die Innenscheibenanordnung 10 und die Außenscheibenanordnung
20 durch eine Rahmenanordnung 30 unter Bildung eines Scheibenzwischenraums 40 miteinander
verbunden. Die Rahmenanordnung 30 ist in der vorliegenden Ausführungsform, wie in
Fig. 1 am besten zu erkennen ist, durch umlaufende Hohlprofile gebildet. Dabei ist
die Innenscheibenanordnung 10 über eine luft- und dampfdichte Klebefuge 14 mit der
Rahmenanordnung 30 verbunden.
[0020] Wie in Fig. 1 ebenfalls zu erkennen ist, weist die Rahmenanordnung 30 mindestens
eine Öffnung 32 auf, welche den Zwischenraum 40 mit der Auβenatmosphäre (rechts in
Fig. 1) verbindet. Dabei handelt es sich vorzugsweise um eine kanalartige oder rohrartige,
direkte Verbindung, d.h. um eine Verbindung, die beispielsweise nicht durch einen
Falzraum einer Fassade oder dergleichen verläuft. Die Anzahl der Öffnungen 32 ist
im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht besonders beschränkt und wird anhand der
geometrischen und bauphysikalischen Eigenschaften des Fassadenelements sowie der jeweiligen
Umgebungsbedingungen geeignet festgelegt.
[0021] In der vorliegenden Ausführungsform befindet sich die Öffnung 32 an der Unterseite
des Fassadenelements 1. Durch die Anordnung der Öffnung 32 an der Unterseite des Fassadenelements
wird sichergestellt, dass sich keine Warmluftströmung aus dem Scheibenzwischenraum
40 hin zur Außenatmosphäre einstellt. Das Fassadenelement 1 ist in der vorliegenden
Ausführungsform ausschließlich über die Öffnungen 32 mit der Umgebung verbunden.
[0022] Ferner befindet sich in der Öffnung 32 in der vorliegenden Ausführungsform ein Filterelement
34, das als feinmaschiges Netz ausgebildet ist. Das Filterelement ist dabei derart
ausgestaltet, dass es einen Luftfeuchtigkeitsausgleich bzw. Wasserdampfausgleich zwischen
dem Zwischenraum 40 und der Außenatmosphäre ermöglicht, jedoch keine größeren Luftströmungen
zulässt.
[0023] Durch die erfindungsgemäß Ausgestaltung des Fassadenelements wird sichergestellt,
dass sowohl ein Druckausgleich als auch ein Feuchtigkeits- bzw. Wasserdampfausgleich
zwischen dem Scheibenzwischenraum 40 und der Außenatmosphäre stattfinden kann, ohne
dass hierdurch die Gefahr einer Kondensatbildung im Scheibenzwischenraum 40 entsteht.
Dabei werden diese Vorteile mit einer sehr einfachen und dauerhaften Konstruktion
und ohne kosten- und wartungsintensive Zusatzbauteile wie Klimaanlagen, Öffnungsmechanismen
ermöglicht, wobei das erfindungsgemäße Fassadenelement gleichzeitig praktisch wartungsfrei
ist.
[0024] Die mindestens eine Öffnung 32 ist im Rahmen der Erfindung vorzugsweise derart konzipiert,
dass der Wasserdampfpartialdruck des Zwischenraumes 40 sich ohne nennenswerte Behinderung
in kurzer Zeit an den Wasserdampfpartialdruck der Außenatmosphäre angleichen kann.
Dabei sind die für den Wasserdampfausgleich notwendigen Volumenströme vorzugsweise
so gering, dass die Temperaturen der innenliegenden Oberflächen des Zwischenraumes
und die Luft im Zwischenraum nicht verändert, insbesondere abgekühlt werden. Die im
Zwischenraum vorhandenen Oberflächen und Luftvolumen nehmen vorzugsweise aufgrund
des geringen Wärmeleitwerts der Außenscheibenanordnung und der Rahmenkonstruktion
eine höhere Temperatur an als diejenigen im Bereich der Außenatmosphäre. Ferner ist
es im Rahmen der Erfindung vorzugsweise angestrebt, dass die mit der Innenluft in
Berührung kommenden Oberflächen eine Temperatur annehmen, die in der Regel höher ist
als die Taupunkttemperatur der vorhandenen Luft.
1. Fassadenelement (1) für Bauwerke, umfassend:
eine Innenscheibenanordnung (10) mit mindestens einer Glasscheibe (12),
eine Außenscheibenanordnung (20) mit mindestens einer Glasscheibe (22, 24), und
eine Rahmenanordnung (30), welche die Innenscheibenanordnung (10) und die Außenscheibenanordnung
(20) unter Bildung eines Zwischenraumes (40) miteinander verbindet, wobei
die Rahmenanordnung (30) mindestens eine Öffnung (32) aufweist, welche den Zwischenraum
(40) mit der Atmosphäre verbindet,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Außenscheibenanordnung (20) wärmetechnisch derart gedämmt ist, dass sie einen
Wärmedurchlasswiderstand von mindestens 0,3 m2*K/W besitzt, und dass bevorzugt die mindestens eine Öffnung (32) als kanalartige
oder rohrartige Verbindung direkt an die Außenatmosphäre angeschlossen ist.
2. Fassadenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Öffnung (32) auf einer Unterseite des Fassadenelements (1) angeordnet
ist.
3. Fassadenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einer Öffnung (32) ein Filterelement (34) vorgesehen ist, das bevorzugt
netzartig ausgebildet ist.
4. Fassadenelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (34) netzartig ausgebildet ist.
5. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Innenscheibenanordnung (10) den Zwischenraum (40) luft- und dampfdicht
abschließt.
6. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenscheibenanordnung (10) zumindest abschnittsweise luft- und dampfdicht mit
der Rahmenanordnung (30) verbunden, insbesondere verklebt ist.
7. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (40) ausschließlich über die mindestens eine Öffnung (32) mit der
Umgebung in Verbindung steht.
8. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenscheibenanordnung (20) mindestens eine Glasscheibe aufweist, die mit einer
wärmeisolierenden Beschichtung versehen ist.
9. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenscheibenanordnung (20) mehrere voneinander beabstandete Glasscheiben (22,
24) aufweist.
10. Fassade mit einer Mehrzahl von Fassadenelementen (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenscheibenanordnung (10) einer Gebäudeinnenseite und die Außenscheibenanordnung
(20) einer Gebäudeaußenseite zugewandt ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Fassadenelement (1) für Bauwerke, umfassend:
eine Innenscheibenanordnung (10) mit mindestens einer Glasscheibe (12),
eine Außenscheibenanordnung (20) mit mindestens einer Glasscheibe (22, 24), und
eine Rahmenanordnung (30), welche die Innenscheibenanordnung (10) und die Außenscheibenanordnung
(20) unter Bildung eines Zwischenraumes (40) miteinander verbindet, wobei
die Rahmenanordnung (30) mindestens eine Öffnung (32) aufweist, welche den Zwischenraum
(40) mit der Atmosphäre verbindet,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Außenscheibenanordnung (20) wärmetechnisch derart gedämmt ist, dass sie einen
Wärmedurchlasswiderstand von mindestens 0,3 m2*K/W besitzt, und dass die mindestens eine Öffnung (32) als kanalartige oder rohrartige
Verbindung direkt an die Außenatmosphäre angeschlossen ist, wobei die mindestens eine
Öffnung (32) auf einer Unterseite des Fassadenelements (1) angeordnet ist und der
Zwischenraum (40) ausschließlich über die mindestens eine Öffnung (32) mit der Umgebung
in Verbindung steht.
2. Fassadenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einer Öffnung (32) ein Filterelement (34) vorgesehen ist.
3. Fassadenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (34) netzartig ausgebildet ist.
4. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Innenscheibenanordnung (10) den Zwischenraum (40) luft- und dampfdicht
gegenüber der Innenseite abschließt.
5. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenscheibenanordnung (10) luft- und dampfdicht mit der Rahmenanordnung (30)
verbunden, insbesondere verklebt ist.
6. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenscheibenanordnung (20) mindestens eine Glasscheibe aufweist, die mit einer
wärmeisolierenden Beschichtung versehen ist.
7. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenscheibenanordnung (20) mehrere voneinander beabstandete Glasscheiben (22,
24) aufweist.
8. Fassade mit einer Mehrzahl von Fassadenelementen (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenscheibenanordnung (10) einer Gebäudeinnenseite und die Außenscheibenanordnung
(20) einer Gebäudeaußenseite zugewandt ist.