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EP 2 442 046 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2016 Patentblatt 2016/23 |
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Anmeldetag: 10.10.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Heizkessel
Boiler
Chaudière
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
12.10.2010 AT 16912010
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.04.2012 Patentblatt 2012/16 |
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Patentinhaber: Hargassner Ges mbH |
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4952 Weng/Innkreis (AT) |
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Erfinder: |
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- Hargassner, Anton, sen.,
4952 Weng (AT)
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Vertreter: Patentanwaltskanzlei Hübscher |
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Spittelwiese 4 4020 Linz 4020 Linz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 962 033 GB-A- 2 447 952 US-A1- 2009 183 693
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EP-A2- 2 213 940 US-A- 5 799 622
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Heizkessel gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein solcher Heizkessel ist z.B. aus der
EP 2213940 A2 bekannt.
[0003] Bei Heizkesseln mit Wärmetauschern in Form von Wärmetauscherrohren, die mit den heißen
Rauchgasen der Feuerung beaufschlagt werden, ist es notwendig, die Wärmetauscherrohre
zu reinigen, um einen guten Wärmeübergang zwischen den heißen Rauchgasen und dem Kesselwasser
auch über längere Zeitspannen zu sichern. Zu diesem Zweck ist es üblich, die Wärmetauscherrohre
mit Putzeinsätzen, vorzugsweise Putzwendeln, zu versehen, die mit Hilfe einer Betätigungswelle
über Schwenkarme innerhalb der Wärmetauscherrohre axial verlagert werden, um Anlagerungen
von Rauchgasrückständen an den Rohrwandungen zu lösen. Erfolgt die Verlagerung der
Putzeinsätze über die Betätigungswelle von Hand aus, so besteht die Gefahr, dass die
Wärmetauscherrohre nicht in regelmäßigen Zeitabständen gereinigt und dann die Putzeinsätze
in den Wärmetauscherrohren durch die Ablagerungen festgehalten werden, was größere
Wartungsarbeiten nach sich zieht. Mit einer regelmäßigen Betätigung der Putzeinsätze
über einen Antriebsmotor für die Betätigungswelle vergrößert sich jedoch der Konstruktionsaufwand
erheblich.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Reinigung der Wärmetauscherrohre
der Wärmetauscher von Heizkesseln in mehr oder weniger regelmäßigen Zeitabständen
zu sichern, ohne hiefür einen Motorbetrieb vorsehen zu müssen.
[0005] Ausgehend von einem Heizkessel der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung
die gestellte Aufgabe durch einen Heizkessel gemäss Anspruch 1.
[0006] Da bei Heizkesseln mit einem Füllraum für festen Brennstoff dieser Füllraum in mehr
oder weniger regelmäßigen Zeitabständen mit festem Brennstoff beschickt werden muss,
bedingt die Verwendung der Beschickungstür des Füllraums als Antriebsglied des Stelltriebs
für die Putzeinsätze eine mit der Füllraumbeschickung gekoppelte Reinigung der Wärmetauscherrohre.
Diese Zwangsreinigung beim Beschicken des Heizkessels mit festem Brennstoff bedarf
eines vergleichsweise geringen Konstruktionsaufwands, weil ja lediglich die Betätigungswelle
über ein Gestänge mit der Beschickungstür antriebsverbunden werden muss.
[0007] Erfindungsgemäss einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich in diesem Zusammenhang,
wenn das Gestänge einen an der Beschickungstür angelenkten, oberhalb des Füllraums
verschiebbar geführten Zuganker aufweist, der mit einem Zughaken an einem Mitnehmerbolzen
eines Betätigungsarmes der Betätigungswelle angreift. Wird die Beschickungstür im
Öffnungssinn verschwenkt, so wird über den Zughaken des Zugankers der Betätigungsarm
der Betätigungswelle über den Mitnehmerbolzen verschwenkt und die Putzeinsätze innerhalb
der Wärmetauscherrohre axial angehoben. Mit dem Schließen der Beschickungstür ergibt
sich eine gegensinnige Verlagerung der Putzeinsätze, allerdings mit dem Nachteil,
dass die Verlagerungsgeschwindigkeit von der Schwenkgeschwindigkeit der Beschickungstür
abhängt und daher die Gefahr besteht, dass zwar die Wärmetauscherrohre, nicht aber
die Putzeinsätze selbst gereinigt werden. Aus diesem Grunde ist erfindungsgemäss vorgesehen,
dem Zughaken des quer zur Betätigungswelle und quer zu seiner Längsrichtung verlagerbaren
Zugankers eine Anlauffläche zum Abheben des Zughakens vom Mitnehmerbolzen des Betätigungsarms
beim Öffnen der Beschickungstür zuzuordnen. Dadurch wird nämlich nach einer vorgegebenen
Verlagerung der Putzeinsätze der Höhe nach der Zughaken vom Mitnehmerbolzen des Betätigungsarms
gelöst, sodass die freigegebene Betätigungswelle ein schwerkraftbedingtes Fallen der
Putzeinsätze mit der Wirkung ermöglicht, dass bei einem ruckartigen Bremsen der fallenden
Putzeinsätze Ablagerungen von den Putzeinsätzen abfallen. Zu diesem Zweck kann in
vorteilhafter Weise der Betätigungswelle ein Drehanschlag für die unterste Lage der
Putzeinsätze in den Wärmetauscherrohren zugeordnet werden. Dieser Drehanschlag kann
allenfalls insbesondere zur Geräuschdämmung mit einer Dämpfung versehen werden.
[0008] Nach dem Freigeben des Mitnehmerbolzens des Betätigungsarms der Betätigungswelle
durch den Zughaken des Zugankers muss beim Schließen der Beschickungstür das neuerliche
Erfassen des Mitnehmerbolzens durch den Zughaken gewährleistet werden. Hiefür genügt
es, den Zughaken mit einer Anlauffläche für den Betätigungsbolzen zu versehen, sodass
bei der axialen Verlagerung des Zugankers während der Schließbewegung der Beschickungstür
der Zughaken über die Anlauffläche auf den Betätigungsbolzen aufgleitet und dann beim
Erreichen des Fangmauls am Betätigungsbolzen zugfest angreift, womit beim neuerlichen
Öffnen der Beschickungstür die Mitnahme des Betätigungsarms der Betätigungswelle durch
den Zughaken des Zugankers sichergestellt ist.
[0009] Weist das Gestänge zur Antriebsverbindung zwischen der Betätigungswelle und der Beschickungstür
eine Rutschkupplung oder eine Sollbruchstelle auf, so kann ein Klemmen eines Putzeinsatzes
im zugehörigen Wärmetauscherrohr nicht dazu führen, dass die Beschickungstür nicht
mehr geöffnet werden kann. Die Rutschkupplung bzw. die Sollbruchstelle erlaubt bei
einer entsprechend höheren Kraftanwendung ein Öffnen der Beschickungstür, wobei zugleich
angezeigt wird, dass eine zusätzliche Wartung erforderlich wird. Besonders einfache
Konstruktionsverhältnisse ergeben sich in diesem Zusammenhang, wenn das Gestänge zwei
teleskopartig ineinander verschiebbare Teile und eine Federrast zwischen diesen beiden
Teilen als Rutschkupplung umfasst.
[0010] Wird die Betätigungswelle stirnseitig in nach oben offenen Führungslagern drehbar
gehalten, so ergeben sich besonders einfache Montageverhältnisse, weil die Betätigungswelle
lediglich von oben in die Führungslager eingesetzt zu werden braucht, was eine Voraussetzung
dafür darstellt, dass die Putzeinsätze zusammen mit der Betätigungswelle aus den Wärmetauscherrohren
herausgezogen und in diese Wärmetauscherrohre eingesetzt werden können.
[0011] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Heizkessel in einer zum Teil aufgerissenen Draufsicht mit
abgenommenem Wartungsdeckel,
- Fig. 2
- einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 in einem größeren Maßstab,
- Fig. 3
- eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung des Heizkessels, jedoch mit geöffneter Beschickungstür
und
- Fig. 4
- eine Rutschkupplung für das Gestänge in einer Draufsicht auf den entsprechenden Gestängeteil
in einem größeren Maßstab.
[0012] Der dargestellte Heizkessel weist in herkömmlicher Weise einen mit einer Beschickungstür
1 versehenen Füllraum 2 für feste Brennstoffe, insbesondere Holzscheite, auf. Die
beim Verbrennen des festen Brennstoffs entstehenden heißen Rauchgase werden zum Erwärmen
des Kesselwassers 3 genützt, wobei der zu diesem Zweck eingesetzte Wärmetauscher das
Kesselwasser 3 vertikal durchsetzende Wärmetauscherrohre 4 umfasst, die von den heißen
Rauchgasen durchströmt werden. Die Rauchgase treten nach der Wärmeabgabe an das Kesselwasser
3 über die Wärmetauscherrohre 4 in einem Sammelraum 5 ein, von wo sie über einen Rauchgasabzug
6 abgezogen werden.
[0013] Um die Wärmetauscherrohre 4 von sich an der Innenwand anlagernden, festen Rauchgasrückständen
reinigen zu können, sind die Wärmetauscherrohre 4 mit Putzeinsätzen 7 versehen, die
in Form einer Putzwendel ausgeführt sind, um zusätzlich eine den Wärmeübergang unterstützende
Rauchgasströmung zu erreichen. Es können aber auch andere Putzeinsätze Verwendung
finden, weil es ja in erster Linie um die Reinigung der Wärmetauscherrohre 4 durch
ein axiales Verlagern der Putzeinsätze 7 geht. Zur axialen Verlagerung der Putzeinsätze
7 in den Wärmetauscherrohren 4 ist ein Stelltrieb 8 vorgesehen, der eine Betätigungswelle
9 mit Schwenkarmen 10 umfasst, die über Verbindungslaschen 11 an den Putzeinsätzen
7 angreifen, sodass bei einem Drehen der Betätigungswelle 9 die Putzeinsätze 7 innerhalb
der Wärmetauscherrohre 4 axial verlagert werden.
[0014] Zum Drehen der Betätigungswelle 9 ist ein Gestänge 12 vorgesehen, das eine Antriebsverbindung
zwischen der Betätigungswelle 9 und der Beschickungstür 1 herstellt, sodass mit dem
Öffnen der Beschickungstür 1 eine Betätigung der Putzeinsätze 7 und damit eine mehr
oder minder regelmäßige Reinigung der Wärmetauscherrohre 4 während des Heizbetriebs
des Heizkessels erzwungen wird. Da das Gestänge 12 oberhalb des Füllraums 2 angeordnet
ist, ergeben sich besonders einfache Konstruktionsverhältnisse, weil keine Durchführungen
durch wasserführende Teile des Kesselgehäuses notwendig werden. Das Gestänge 12 wird
durch einen Zuganker 13 gebildet, der mit Hilfe einer Anlenkachse 14 an der Beschickungstür
1 angelenkt ist und oberhalb des Füllraums 2 innerhalb eines Führungsbügels 15 mit
Spiel geführt wird. An dem der Anlenkachse 14 gegenüberliegenden Ende ist der Zuganker
13 mit einem Zughaken 16 versehen, der mit einem Mitnehmerbolzen 17 eines Betätigungsarms
18 der Betätigungswelle 9 zusammenwirkt. Dieser Betätigungsarm 18 dient gemäß dem
Ausführungsbeispiel auch als Schwenkarm 10 für einen Putzeinsatz 7, was jedoch nicht
der Fall sein muss.
[0015] Wie den Fig. 2 und 3 entnommen werden kann, ist dem Zughaken 16 eine Anlauffläche
19 zugeordnet, die mit einem gehäusefesten Anschlag 20 des Heizkessels zusammenwirkt
und beim Öffnen der Beschickungstür 1 aus der in Fig. 2 dargestellten Schließlage
in die Offenstellung nach der Fig. 3 auf den Anschlag 20 aufläuft. Der Zughaken 16
verschwenkt somit zunächst die Betätigungswelle 9 über den Betätigungsarm 18, wobei
die Putzeinstäze 7 in den Wärmetauscherrohren 4 angehoben werden. Mit zunehmender
Öffnung der Beschickungstür gleitet die Anlauffläche 19 zunehmend auf den Anschlag
20 auf, sodass der Zughaken 16 vom Mitnehmerbolzen 17 zunehmend abgehoben wird und
in der Offenstellung der Beschickungstür 1 den Mitnehmerbolzen 17 freigibt. Die Freigabe
des Mitnehmerbolzens 17 durch den Zughaken 16 bewirkt ein schwerkraftbedingtes Abfallen
der Putzeinsätze 7 in den Wärmetauscherrohren 4. Dieses Abfallen wird durch einen
Drehanschlag 21 für die Betätigungswelle 9 ruckartig gebremst. Die damit verbundene
stoßartige Belastung der Putzeinsätze 7 bewirkt ein Abfallen der festen Rauchgasrückstände
von den Putzeinsätzen 7, was eine zusätzliche Reinigungswirkung für die Putzeinsätze
mit sich bringt. Der Drehanschlag 21 für die Betätigungswelle 9 kann dabei vorteilhaft
durch einen Ansatz der Schwenkarme 10 gebildet werden.
[0016] Da durch das Abfallen der Putzeinsätze 7 die Antriebsverbindung zwischen dem Zuganker
13 und dem Betätigungsarm 18 gelöst wird, muss diese Antriebsverbindung beim Schließen
der Beschickungstür 1 wieder hergestellt werden. Zu diesem Zweck weist der Zughaken
16 eine Anlauffläche 22 für den Mitnehmerbolzen 17 des Betätigungsarms 18 auf. Mit
dem Schließen der Beschickungstür 1 wird der Zuganker 13 gegen den Mitnehmerbolzen
17 vorgeschoben, sodass der Zughaken 16 entlang der Anlauffläche 22 über den Mitnehmerbolzen
17 angehoben wird, um anschließend in die Fangstellung nach der Fig. 2 abzufallen.
Mit dem Öffnen der Beschickungstür 1 wiederholt sich somit der geschilderte Putzvorgang.
[0017] Um einerseits die Drehbewegung der Beschickungstür 1 und anderseits die Höhenverlagerung
des Zughakens 16 zu berücksichtigen, ist der Zuganker 13 auf der Anlenkachse 14 der
Beschickungstür 1 begrenzt verschwenkbar zu lagern. Außerdem bedarf es im Bereich
des Führungsbügels 15 eines ausreichenden Führungsspiels nicht nur der Seite, sondern
auch der Höhe nach.
[0018] Damit ein mögliches Festklemmen eines Putzeinsatzes 7 in einem Wärmetauscherrohr
4 die Beschickung des Heizkessels mit Brennstoff nicht in Frage stellen kann, kann
im Zuge des Gestänges 12 eine Rutschkupplung oder eine Sollbruchstelle vorgesehen
werden, die bei einer vergrößerten Kraftaufwendung zum Öffnen der Beschickungstür
1 zur Wirkung kommt und den Heizbetrieb sichert, dann allerdings ohne Reinigung der
Wärmetauscherrohre 4. In der Fig. 4 ist eine solche Rutschkupplung für das Gestänge
12 dargestellt. Zu diesem Zweck weist der Zuganker 13 zwei ineinander teleskopartig
verschiebbare Teile 13a und 13b sowie eine Federrast 23 auf, die die beiden Teile
13a und 13b des Zugankers 13 in der Gebrauchsstellung verriegelt. Die Federrast 23
selbst wird durch eine Blattfeder 24 auf dem einen Teil 13a und eine Rastausnehmung
25 im anderen Teil 13b gebildet, sodass bei einer Überwindung der Federkraft der Blattfeder
23 die beiden Teile 13a und 13b des Zugankers 13 ineinander verschoben werden können,
um die Beschickungstür 1 trotz eines klemmenden Putzeinsatzes 7 öffnen zu können.
[0019] Da der Sammelraum 5 mit dem Stelltrieb 8 für die Putzeinsätze 7 einen Wartungsbereich
darstellt, wird dieser Sammelraum 5 vorteilhaft über einen Wartungsdeckel 26 zugänglich
gemacht. Über den Wartungsdeckel 26 ist es außerdem möglich, den Zughaken 16 vom Mitnehmerbolzen
17 abzuheben, um im Notfall die Beschickungstür 1 auch dann Öffnen zu können, wenn
keine Rutschkupplung oder Sollbruchstelle im Zuge des Gestänges 12 vorgesehen ist.
[0020] Wie den Fig. 2 und 3 entnommen werden kann, kann die Betätigungswelle 9 in einem
nach oben offenen Führungslager 27 drehbar gehalten werden, was den Vorteil mit sich
bringt, dass die Betätigungswelle 9 mit den Putzeinsätzen 7 werkzeuglos aus dem Kesselgehäuse
durch die mit dem Wartungsdeckel 26 verschließbare Öffnung des Sammelraums 5 gehoben
werden kann.
1. Heizkessel mit einem über eine Beschickungstür (1) mit festem Brennstoff beschickbaren
Füllraum (2), mit einem Wärmetauscher, der vertikale, von Rauchgasen durchströmte
Wärmetauscherrohre (4) aufweist, mit in den Wärmetauscherrohren (4) axial verlagerbaren
Putzeinsätzen (7) und mit einem Stelltrieb (8) für die Putzeinsätze (7), der eine
Betätigungswelle (9) mit Schwenkarmen (10) zur Verlagerung der einzelnen Putzeinsätze
(7) umfasst, wobei die Betätigungswelle (9) mit der Beschickungstür (1) über ein Gestänge
(12) antriebsverbunden ist, das einen an der Beschickungstür (1) angelenkten, an einem
Betätigungsarm (18) der Betätigungswelle (9) angreifenden Zuganker (13) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass der oberhalb des Füllraums (2) verschiebbar geführte Zuganker (13) mit einem Zughaken
(16) an einem Mitnehmerbolzen (17) des Betätigungsarmes (18) der Betätigungswelle
(9) angreift und dass dem Zughaken (16) des quer zur Betätigungswelle (9) und quer
zu seiner Längsrichtung verlagerbaren Zugankers (13) eine Anlauffläche (19) zum Abheben
des Zughakens (16) vom Mitnehmerbolzen (17) des Betätigungsarms (18) beim Öffnen der
Beschickungstür (1) zugeordnet ist.
2. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungswelle (9) ein Drehanschlag (21) für die unterste Lage der Putzeinsätze
(7) in den Wärmetauscherrohren (4) zugeordnet ist.
3. Heizkessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zughaken (16) eine weitere Anlauffläche (22) für den Mitnehmerbolzen (17) aufweist.
4. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge (12) zur Antriebsverbindung zwischen der Betätigungswelle (9) und der
Beschickungstür (1) eine Rutschkupplung oder eine Sollbruchstelle aufweist.
5. Heizkessel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge (12) zwei teleskopartig ineinander verschiebbare Teile (13a, 13b) und
eine Federrast (23) zwischen diesen beiden Teilen (13a, 13b) als Rutschkupplung umfasst.
6. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungswelle (9) stirnseitig in nach oben offenen Führungslagern (27) drehbar
gelagert ist.
1. Boiler having a filling chamber (2) which can be loaded with solid fuel via a loading
door (1), having a heat exchanger which comprises vertical heat exchanger pipes (4)
through which flue gases flow, having cleaning inserts (7) which can be axially displaced
in the heat exchanger pipes (4) and a control drive (8) for the cleaning inserts (7)
including an actuation shaft (9) having pivot arms (10) for displacing the individual
cleaning inserts (7), wherein the actuation shaft (9) is drivingly connected to the
loading door (1) via a linkage (12) which comprises a tie rod (13) articulated to
the loading door (1) and engaging an actuation arm (18) of the actuation shaft (9),
characterised in that the tie rod (13) displaceably guided above the filling chamber (2) engages, with
a coupling hook (16), a tappet (17) of the actuation arm (18) of the actuation shaft
(9), and in that allocated to the coupling hook (16) of the tie rod (13), which can be displaced transversely
to the actuation shaft (9) and transversely to the longitudinal direction thereof,
is a contact surface (19) for raising the coupling hook (16) from the tappet (17)
of the actuation arm (18) when the loading door (1) is opened.
2. Boiler as claimed in claim 1, characterised in that allocated to the actuation shaft (9) is a rotary stop (21) for the lowermost position
of the cleaning inserts (7) in the heat exchanger pipes (4).
3. Boiler as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the coupling hook (16) comprises a further contact surface (22) for the tappet (17).
4. Boiler as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that the linkage (12) comprises a friction coupling or a pull linkage for the drive connection
between the actuation shaft (9) and the loading door (1).
5. Boiler as claimed in claim 4, characterised in that the linkage (12) comprises two parts (13a, 13b) which can be displaced one inside
the other in a telescopic manner and a spring latch (23) between these two parts (13a,
13b) as the friction coupling.
6. Boiler as claimed in any one of claims 1 to 5, characterised in that the actuation shaft (9) is rotatably mounted on the end face in upwardly open guide
bearings (27).
1. Chaudière avec un espace de remplissage (2) pouvant être chargé en combustible solide
par une porte de chargement (1), avec un échangeur de chaleur, qui comporte des tubes
échangeurs de chaleur (4) verticaux traversés par des gaz brûlés, avec des inserts
de nettoyage (7) pouvant être décalés axialement dans les tubes échangeurs de chaleur
(4), et avec un vérin (8) pour les inserts de nettoyage (7), qui comprend un arbre
d'actionnement (9) avec des bras basculants (10) pour le décalage de chacun des inserts
de nettoyage (7), l'arbre d'actionnement (9) étant relié par entraînement à la porte
de chargement (1) par l'intermédiaire d'une tige (12) qui présente un tirant d'ancrage
(13), en prise au niveau d'un bras d'actionnement (18) de l'arbre d'actionnement (9),
articulé au niveau de la porte de chargement (1), caractérisée en ce que le tirant d'ancrage (13), guidé déplaçable au-dessus de l'espace de remplissage (2),
est en contact avec un crochet de traction (16) au niveau d'un goujon d'entraînement
(17) du bras d'actionnement (18) de l'arbre d'actionnement (9) et en ce qu'est associée une surface d'appui (19) au crochet de traction (16) du tirant d'ancrage
(13) pouvant être décalé transversalement à sa direction longitudinale et transversalement
à l'arbre d'actionnement (9), pour lever le crochet de traction (16) du goujon d'entraînement
(17) du bras d'actionnement (18), lors de l'ouverture de la porte de chargement (1).
2. Chaudière selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'est associée une butée de rotation (21) à l'arbre d'actionnement (9) pour la position
la plus inférieure des inserts de nettoyage (7) dans les tubes échangeurs de chaleur
(4).
3. Chaudière selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le crochet de traction (16) présente une autre surface d'appui (22) pour le goujon
d'entraînement (17).
4. Chaudière selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la tige (12) présente pour la liaison par entraînement entre l'arbre d'actionnement
(9) et la porte de chargement (1) un accouplement à glissement ou un point de rupture
théorique.
5. Chaudière selon la revendication 4, caractérisée en ce que la tige (12) comprend deux parties (13a, 13b) pouvant être déplacées l'une dans l'autre
de manière télescopique et un enclenchement à ressort (23) entre ces deux parties
(13a, 13b) en tant qu'accouplement à glissement.
6. Chaudière selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'arbre d'actionnement (9) est placé pouvant pivoter côté face dans des paliers de
guidage (27) ouverts vers le haut.
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