[0001] Die Erfindung betrifft ein Steckerteil für einen elektrischen Steckverbinder, welches
zur Aufnahme eines Kabels und zum Verbinden mit einem weiteren Steckerteil des Steckverbinders
ausgebildet ist, und welches ein Gehäuseteil umfasst, in das sich das Kabel mit seinem
vorderen Ende erstreckt, wobei das Kabel in dem Gehäuse durch eine Haltevorrichtung
gehalten ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines
Steckerteils für einen elektrischen Steckverbinder.
[0004] Aus der
DE 10 2007 038 168 A1 ist ein abgeschirmter Verbinder sowie ein Montageverfahren dafür bekannt. Darüber
hinaus ist aus der
US 5,728,987 ein Steckerteil mit einem Sicherungsring mit Rastnasen bekannt.
[0005] Die Anbringung von Kabeln in einem Steckerteil, insbesondere einem Gehäuseteil des
Steckerteils, ist wesentliche Voraussetzung für ein zuverlässiges Funktionsprinzip
und ein in hoher Anzahl verschleißarm durchführbares Trennen und Verbinden von Steckerteilen
des Steckverbinders.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Steckerteil für einen elektrischen
Steckverbinder sowie ein Verfahren zur Montage eines Steckerteils zu schaffen, bei
welchem eine sichere und zuverlässige dauerhafte Halterung des Kabels in dem Steckerteil
gewährleistet ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Steckerteil, welches die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist,
und ein Verfahren, welches die Merkmale nach Anspruch 11 aufweist, gelöst.
[0008] Ein erfindungsgemäßes Steckerteil für einen elektrischen Steckverbinder ist zur Aufnahme
eines Kabels und zum Verbinden mit einem weiteren Steckerteil des Steckverbinders
ausgebildet. Das Steckerteil umfasst ein Gehäuseteil, in das sich das Kabel mit seinem
vorderen Ende hineinerstreckt. Das Kabel ist in dem Gehäuseteil durch eine Haltevorrichtung
gehalten. Die Haltevorrichtung umfasst einen Sicherungsring zur axialen Positionssicherung
von in dem Gehäuseteil angeordneten weiteren separaten Komponenten. Der Sicherungsring
ist im zusammengesetzten Endzustand des Steckerteils an einer Innenseite des Gehäuseteils
derart abgestützt, dass eine axiale Haltekraft zur axialen Positionssicherung der
Komponenten aufgebracht ist. Es ist somit Axialsicherung geschaffen, die selbsthaltend
ist.
[0009] Die Komponenten können eine Dichtung und/oder ein Stützelement und/oder eine Schirmanbindung
umfassen. Es können auch weitere Elemente vorgesehen sein.
[0010] Der Sicherungsring kann sich an einer glatten Innenseite des Gehäuseteils abstützen
und wobei dann durch das Einschieben eine gewisse Verkrallung des Sicherungsrings
in dem Material der Innenseite ausbildet, so dass die axiale Haltekraft erzeugt und
gehalten wird. Vorzugsweise ist dann das Material des Gehäuseteils zumindest im Bereich,
in dem die Abstützung und Verbindung mit dem Sicherungsring auftritt weicher, als
der Sicherungsring. Es kann auch vorgesehen sein, dass an der Innenseite des Gehäuseteils
in diesem Bereich eine spezifische weichere Materialeinlage als separates Bauteil
in dem Gehäuseteil eingebracht, insbesondere eingebettet ist.
[0011] Vorzugsweise ist vorgesehen , dass an der Innenseite zumindest eine, insbesondere
mehrere Sicherungsnute ausgebildet sind, in welche Sicherungszähne des Sicherungsrings
zur Abstützung und Erzeugung der axialen Haltekraft eingreifen. Dies ermöglicht eine
besonders dauerhaft haltende und großen axialen Gegenkräften widerstehende Positionsfixierung.
[0012] Die Haltevorrichtung umfasst einen Sicherungsring, welcher das Kabel umfangsseitig
umgibt und welcher eine Mehrzahl von Sicherungszähnen aufweist. Der Sicherungsring
umfasst darüber hinaus einen Grundring, an dem die Sicherungszähne angeordnet sind,
und von dem sie nach außen abstehend ausgebildet sind. Im zusammengesetzten Zustand
des Steckerteils sind die Sicherungszähne des Sicherungsrings in eine Sicherungsnut
eingreifend, wobei die Sicherungsnut an einer Innenseite des Gehäuseteils ausgebildet
ist. Durch eine derartige Ausgestaltung wird eine besonders positionssichere und mechanisch
stabile Zahnverrastung geschaffen. Da das Gehäuseteil ein mechanisch besonders stabiles
und robustes Bauteil ist, kann es im Hinblick auf die innere Aufnahme der Komponenten
und in mechanischer Wechselwirkung mit dem Sicherungsring eine besonders stabile und
robuste Halterung gewährleisten. Durch die mechanische Verbindung des Sicherungsrings
mit der innenliegenden Sicherungsnut ist auch eine geschützte Position der Verbindungsstellen
geschaffen. Darüber hinaus ist durch die Ausgestaltung der Sicherungsnut an der Innenseite
des Gehäuseteils diese besonders platzsparend und bauraumminimiert angeordnet, so
dass auch der Platz im inneren des Gehäuseteils für einzubringende Komponenten durch
Sicherungsnute nicht verkleinert und beeinträchtigt wird. Nicht zuletzt wird durch
dieses ganz spezielle Konzept und die Ausgestaltung des Sicherungsrings die vorgesehene
Verbindung mit dem Gehäuseteil auch dahingehend besonders vorteilhaft wirken, da beim
Zusammenbau des Steckerteils ein ganz gezieltes und definiertes Einfügen des Sicherungsrings,
welcher das Kabel umgibt, in axialer Richtung erfolgen kann und dadurch quasi automatisch
und besonders definiert und präzise eine Verrastung in einer Sicherungsnut ortsgenau
erfolgen kann.
[0013] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zumindest einige, insbesondere alle, der Sicherungszähne
im unverbauten Zustand des Sicherungsrings in einem Winkel größer 2° und kleiner 24°,
insbesondere zwischen 2° und 14°, gegenüber der Ebene des Grundrings geneigt angeordnet
sind. Die Sicherungszähne sind somit bei einer Ausführung des Sicherungsrings im unverbauten
Zustand quasi schon vorgebogen und in einer gewissen radialen Schrägstellung nach
außen geneigt angeordnet. Dies ist dahingehend vorteilhaft, dass dadurch dann beim
Zusammenbauen das zuverlässige Halten in der Sicherungsnut und das besonders definierte
Verrasten gewährleistet werden kann und dadurch dann aufgrund der speziellen Einbaulage
des Si cherungsrings quasi durch die Sicherungszähne eine Art Widerhaken gebildet
werden. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist eine besonders positionsfixierende
Halterung in dem Gehäuseteil ermöglicht.
[0014] In einer weiteren Ausführung kann vorgesehen sein, dass zumindest einige, insbesondere
alle, der Sicherungszähne im unverbauten Zustand des Sicherungsrings sich in der Ebene
des Grundrings erstrecken. Bei einer derartigen Ausgestaltung liegt somit im unverbauten
Zustand des Sicherungsrings keine Neigung der Sicherungszähne oder zumindest nur von
einigen der Sicherungszähne keine derartige Neigung sondern eine lediglich in streng
radialer Ausrichtung vorgesehene Orientierung der Sicherungszähne vor.
[0015] In besonders vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die Sicherungszähne im verbauten
Endzustand des Sicherungsrings im Gehäuseteil in einem Winkel zwischen 3 ° und kleiner
25 °, insbesondere zwischen 3° und 15°, gegenüber der Ebene des Grundrings geneigt
angeordnet sind. Die bereits oben genannte Vorteilhaftigkeit im Hinblick auf die besonders
positionfixierende Anordnung durch die Bildung von quasi Widerhaken ist dadurch gewährleistet.
Gerade dadurch wird im verbauten Zustand dauerhaft und stabil der eingepresste Zustand
der Komponenten in dem Gehäuseteil positionssicher gehalten, auch wenn sehr große
axiale Kräfte auf den Sicherungsring in Richtung entgegen der ursprünglichen Einpresskraft
wirken. Darüber hinaus kann durch diese Neigung eine stabile Abstützung der Sicherungszähne
an der Wand der Sicherungsnut, in der die Zähne eingreifen, erreicht werden, um diesen
axialen Kräften Stand zu halten.
[0016] Vorzugsweise ist eine Sicherungsnute im Schnitt V-förmig ausgebildet, so dass bei
geneigter Position der Sicherungszähne diese Zähne insbesondere mit ihren vorderen
Rändern sich in der Kerbe oder benachbart zur Kerbe an einer Wand der V-Form anlegen
bzw. abstützen und insbesondere die Außenflächen der Sicherungszähne großflächig an
der hinteren Wand der V-Form anliegen. Dadurch ergibt sich ein besonders robustes
und mechanisch höchsten Ansprüchen standhaltendes Konzept der Positionsfixierung.
[0017] In besonders vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die Sicherungszähne und der
Sicherungsring formmäßig und/oder materialmäßig so ausgebildet sind, dass die Neigung
der Sicherungszähne im verbauten Endzustand des Sicherungsrings im Gehäuseteil größer
ist als die ggf. vorhandene Neigung im unverbauten Zustand. Insbesondere ist somit
vorgesehen, dass die Sicherungszähne beim Zusammensetzen des Steckerteils und beim
Eingreifen in eine Sicherungsnut in ihrer Stellung bewusst verbiegbar ausgebildet
sind und somit ihre Position im Hinblick auf die Neigung verändern können. Die positionsfixierende
Verrastung und die präzise Positionierung mit der Funktionalität von besonders stabil
haltenden Widerhaken in Form der Sicherungszähne ist dadurch erreicht.
[0018] Vorzugsweise ist der Sicherungsring einstückig ausgebildet. Er ist vorzugsweise aus
einem Metall ausgebildet.
[0019] Insbesondere ist vorgesehen, dass an dem Grundring des Sicherungsrings eine Anzahl
größer 4 derartiger Sicherungszähne ausgebildet ist. Vorzugsweise beträgt die Anzahl
der Sicherungszähne kleiner 15, insbesondere kleiner 8.
[0020] Im Hinblick auf die Formgebung der Sicherungszähne sind diese in besonders vorteilhafter
Weise als plattenartige Streifen ausgebildet. Sie weisen vorzugsweise über ihre gesamte
Länge eine gleiche Breite auf. Der vordere Rand eines derartigen Sicherungszahns ist
vorzugsweise im Wesentlichen gradlinig ausgebildet und weist abgerundete Eckbereiche
auf. Es kann auch vorgesehen sein, dass der vordere Rand leicht bogenförmig ist, beispielsweise
kann vorgesehen sein, dass diese bogenförmige Ausgestaltung an die Bogenform der Sicherungsnut
angepasst ist. Eine besonders passgenaue und formschlüssige mechanische Kontaktierung
eines Sicherungszahns beim Eingreifen in eine Sicherungsnut kann dadurch gewährleistet
werden.
[0021] Besonders vorteilhaft ist vorgesehen, dass dann, wenn zumindest einige, insbesondere
alle, der Sicherungszähne im unverbauten Zustand bereits in einer gewissen geneigten
Stellung radial nach außen angeordnet sind, der Sicherungsring so auf das Kabel aufgeschoben
ist, dass die Zähne sich in abgewandter Richtung zum Gehäuseteil vor dem Einschieben
in das Gehäuseteil orientieren.
[0022] Insbesondere ist auch im verbauten Zustand des Sicherungsrings in dem Gehäuseteil
vorgesehen, dass die geneigten Sicherungszähne in Richtung des dann hinteren Endes
des Gehäuseteils geneigt sind und entsprechend orientiert sind.
[0023] Das Steckerteil umfasst einen Stützring, in den der Sicherungsring eingelegt ist.
Durch den Stützring wird dadurch quasi eine zusätzliche Halterung für den Sicherungsring
geschaffen, wobei der Stützring als Komponente der Haltevorrichtung zugeordnet ist.
[0024] Der Stützring ist vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet und einstückig gefertigt.
[0025] Der Stützring umfasst einen umlaufenden Steg, der Unterbrechungen aufweist, durch
die sich die Sicherungszähne im eingesetzten Zustand des Sicherungsring in den Stützring
radial nach außen erstrecken können. Dadurch wird eine besonders stabile Halterung
des Sicherungsrings in den Stützring gewährleistet und dennoch der Eingriff der Sicherungszähne
in die Sicherungsnut sowie das Verbiegen der Sicherungszähne bei der Montage des Steckerteils
gewährleistet. Insbesondere kann durch diesen Stützring mit den Unterbrechungen sogar
eine besonders gezielte und geführte Einführung des Sicherungsrings in eine Sicherungsnut
ermöglicht werden. Darüber hinaus wird durch diese Unterbrechungen auch eine ganz
gezielte Verbiegerichtung der Sicherungszähne geführt erreicht und quasi die Verbiegung
in paralleler Richtung zur Längsachse des Gehäuseteils erzielt. Durch eine derartige
Ausgestaltung kann somit in besonders vorteilhafter Weise ein möglichst gleichmäßiges
Verbiegen aller Sicherungszähne in die gleiche Richtung und im Wesentlichen um den
gleichen Winkel erzielt werden. Dadurch kann eine besonders symmetrische und zentrierte
positionsfixierte Anordnung der Komponenten und auch des Sicherungsrings im Gehäuseteil
geschaffen werden. Durch den Stützring wird auch bei relativ großen Presskräften,
die auf den Sicherungsring wirken, dessen unerwünschte Verformung, beispielsweise
ein Verdrillen oder radiales Einknicken, verhindert.
[0026] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Stützring auf der für die Aufnahme des Sicherungsrings
vorgesehenen Seite gegenüberliegenden Seite einen umlaufenden Aufnahmebereich für
eine Dichtung aufweist. Auch die Dichtung ist somit zumindest teilweise sich in den
Stützring hinein erstreckend angeordnet, wenn das Steckerteil zusammengebaut ist.
Auch dadurch kann somit die Dichtung vor einem unerwünschten Verkippen oder Verdrehen
geschützt werden und liegt somit quasi völlig axial und zentriert in dem Gehäuseteil.
Der Aufnahmebereich für die Dichtung ist insbesondere trichterförmig oder konusförmig
ausgebildet.
[0027] Die Dichtung ist vorzugsweise als Ringwulst und somit mit einer gewölbten Außenfläche
ausgebildet. Die Dichtung ist insbesondere aus einem elastischen Material, beispielsweise
aus einem Elastomer ausgebildet.
[0028] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Sicherungsnut an dem hinteren Ende des Gehäuseteils
an der Innenseite ausgebildet ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass unmittelbar an
dem hinteren Rand des Gehäuseteils an der Innenseite des Gehäuseteils eine Sicherungsnut
ausgebildet ist.
[0029] In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die Sicherungsnut als vollständig umlaufend
an der Innenseite ausgebildet ist.
[0030] Es kann auch vorgesehen sein, dass in Umlaufrichtung betrachtet eine Sicherungsnut
aus einer Mehrzahl von Ringabschnitten besteht, die in axialer Richtung betrachtet
auf gleichem Längsabschnitt der Achse sich befinden und in Umlaufrichtung um die Längsachse
vorzugsweise äquidistant an der Innenseite des Gehäuseteils ausgebildet sind. Bei
einer derartigen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass ein Ringabschnitt dieser
Sicherungsnut zur Aufnahme von zumindest einem oder mehreren Sicherungszähnen des
Sicherungsrings ausgebildet ist.
[0031] In besonders vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass eine Mehrzahl von Sicherungsnuten
ausgebildet ist, die in axialer Richtung betrachtet unmittelbar benachbart zueinander
und in Reihenfolge aufeinander folgend ausgebildet sind. Vorzugsweise ist jede dieser
Sicherungsnute als vollständig umlaufend an der Innenseite ausgebildet. Vorzugsweise
ist die Anzahl der Sicherungsnute kleiner 10, vorzugsweise zwischen 3 und 6.
[0032] Dadurch kann mittels einem Gehäuseteil eine Vielzahl von Steckerteilvarianten gebildet
werden, welche sich beispielsweise durch unterschiedliche Kabel charakterisieren.
Es kann somit vorgesehen sein, dass unterschiedlichste Kabelarten in dem Gehäuseteil
arretiert werden können, und obwohl diese unterschiedlich sind, allesamt quasi gleich
positionsfixiert werden können. Durch die Mehrzahl der Sicherungsnute ist es ermöglicht,
dass Sicherungszähne abhängig von dem zu positionfixierenden Kabel in die jeweils
geeignete Sicherungsnut verrastbar sind.
[0033] Insbesondere ist es gewährleistet, das zum Positionieren von Kabeln mit unterschiedlichen
Durchmessern eine axiale Einpresskraft für die Kabel und einer ein Kabel umgreifenden
haltenden Dichtung vorgegeben ist und der Sicherungsring und die Sicherungsnute so
ausgebildet und angeordnet sind, dass abhängig von dem jeweiligen Durchmesser eines
Kabels und/oder einer diesem Durchmesser zugeordneten Dichtung eine definierte Verrastung
der Sicherungszähne in einer diesem Durchmesser und/oder der Dichtung zugeordneten
Sicherungsnut auftritt. Dadurch können besonders präzise und genau auch unterschiedlichste
Kabel quasi definiert und gleich positionsfixiert in dem Gehäuseteil gehalten werden.
Die kabelspezifischen Dichtungen können in Form und/oder Durchmesser und/oder axialen
Ausmaßen variieren.
[0034] Wird ein Kabel mit einem ersten Durchmesser für die Verbauung in einem Gehäuseteil
vorgesehen und mit einer definierten axialen Einpresskraft in das Gehäuseteil eingedrückt,
so verrastet der Sicherungsring mit seinen Sicherungszähnen in einer dafür vorgesehenen
ersten Sicherungsnut.
[0035] Ist es andererseits vorgesehen, dass das Gehäuseteil zur Aufnahme eines anderen Kabels,
mit beispielsweise einem größeren Durchmesser vorgesehen ist bzw. entsprechend bestückt
werden soll, so wird mit der gleichen Einpresskraft wie bei dem anderen Kabel dieses
dickere Kabel in axialer Richtung in das Gehäuseteil gedrückt und somit auch entsprechend
die an der Außenseite des Kabels anliegende und das Kabel haltende Dichtung, insbesondere
auch der Stützring und der Sicherungsring in das Gehäuseteil axial eingeschoben und
darin positioniert, indem der Sicherungsring mit seinen Sicherungszähnen dann in eine
zugeordnete andere Sicherungsnut als bei dem dünneren Kabel verrastet.
[0036] Im Hinblick auf die Position des Sicherungsrings ist dieser quasi das nach hinten
abschließende und quasi letzte Bauteil der Haltevorrichtung, welcher den in das Gehäuse
eingedrückten Zustand der Dichtung und des Stützrings und somit auch des Kabels hält.
[0037] Es ist vorgesehen, dass in axialer Richtung betrachtet vom vorderen Ende nach hinten
gesehen in dem Gehäuseteil ein Träger für die elektrischen Kontakte angeordnet ist,
darauffolgend eine ringförmige Schirmanbindung und wiederum darauffolgend die Dichtung
und wiederum darauffolgend der Stützring und wiederum darauffolgend nach hinten abschließend
der Sicherungsring. Zumindest teilweise an der Außenseite des Gehäuseteils kann eine
Abdeckhülse vorgesehen sein, die nach hinten ein elastisches und biegbares Knickschutzelement
umfasst, das das Kabel umgibt und dieses im Hinblick auf Knickschutz stabilisiert.
Vorzugsweise sind die Designhülse und der Knickschutz einstückig ausgebildet.
[0038] Vorzugsweise sind die Sicherungsnute alle mit einer gleichen Tiefe und einer gleichen
Nutenbreite in axialer Richtung betrachtet ausgebildet.
[0039] Es ist insbesondere vorgesehen, dass der Innendurchmesser des Sicherungsrings derart
größer ist als der Außendurchmesser des Kabels, dass im zusammengebauten Zustand des
Steckerteils der Sicherungsring berührungslos mit der Außenseite des Kabels angeordnet
ist. Da der Sicherungsring relativ dünn (Ausmaß in axialer Richtung des Steckerteils)
ist, kann dadurch ein unerwünschtes Scheuern oder Einschneiden in die äußere Kabelisolierung
vermieden werden.
[0040] Durch die Haltevorrichtung ist das Kabel sowohl radial als auch axial in dem Gehäuseteil
positionsfixiert.
[0041] Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines Steckerteils
für einen elektrischen Steckverbinder, bei welchem ein Kabel in einem Gehäuseteil
des Steckerteils positionsfixiert gehalten wird. Ein das Kabel umgebender Sicherungsring
einer Haltevorrichtung, welcher zur axialen Positionssicherung von in dem Gehäuseteil
angeordneten Komponenten angeordnet wird, wird auf das Kabel aufgeschoben und beim
Einbringen des vorderen Endes des Kabels in das Gehäuseteil wird der Sicherungsring
in das Gehäuseteil eingeschoben und kommt mit einer Innenseite des Gehäuseteils in
Anlage. Durch das weitere Einschieben des Sicherungsrings in das Gehäuseteil wird
im zusammengesetzten Endzustand des Steckerteils der Sicherungsring an einer Innenseite
des Gehäuseteils derart abgestützt, dass eine axiale Haltekraft zur axialen Positionssicherung
der Komponenten erzeugt und aufrecht erhalten wird.
[0042] Vorzugsweise wird ein das Kabel umgebender Sicherungsring einer Haltevorrichtung
wird auf das Kabel aufgeschoben und beim Einbringen des vorderen Endes des Kabels
in das Gehäuseteil wird eine Mehrzahl von Sicherungszähnen des Sicherungsrings, die
von einem Grundring des Sicherungsrings nach außen abstehend angeordnet sind, in eine
Sicherungsnut an der Innenseite des Gehäuseteils eingreifend positioniert und das
Kabel positionsfixiert in dem Gehäuseteil gehalten.
[0043] Insbesondere wird bei der Montage vorgesehen, dass das vordere Ende des Kabels mit
einer formschlüssig anliegenden Dichtung an der Außenseite umgriffen ist, so dass
diesbezüglich vorzugsweise eine Presspassung vorliegt und eine Axialbewegung relativ
zwischen der Dichtung und dem Kabel nicht oder nur äußerst schwer gegeben ist.
[0044] Im Weiteren wird dann ein Stützring und ein Sicherungsring auf das Kabel quasi aufgefädelt,
wobei der Stützring und der Sicherungsring vorzugsweise größere Innendurchmesser aufweisen
als der Außendurchmesser des Kabels derart, dass der Stützring und der Sicherungsring
im zusammengebauten Zustand des Steckerteils kontaktfrei zur Außenseite des Kabels
positioniert sind.
[0045] Im Hinblick auf den Sicherungsring wird dieser als hinteres abschließendes Bauteil
der Haltevorrichtung angeordnet, so dass das vordere Ende des Kabels, die Dichtung
und der Stützring in einer verpressten Endposition in dem Gehäuseteil des Steckerteils
gehalten werden.
[0046] Insbesondere wird diese Komponentenanordnung mit einer axialen Einpresskraft in das
Innere des Gehäuseteils eingedrückt und die Sicherungszähne werden dann beim Eingleiten
in das Gehäuseteil im gewünschten und definierten Maße verbogen. Aufgrund der Richtung
der axialen Einpresskraft erfolgt ein Verbiegen dieser Sicherungszähne in die andere
Richtung, da der Außendurchmesser des Sicherungsrings an seinen äußeren Enden der
Sicherungszähne größer ist als der Innendurchmesser des Gehäuseteils. Durch dieses
gewünschte und definierte Verbiegen der Sicherungszähne in einem Winkel zwischen 3°
und 25°, insbesondere zwischen 3° und 15°, wird dann beim Verrasten der nach hinten
gebogenen Sicherungszähne in einer Sicherungsnut eine besonders positionsfixierte
und präzise Halterung und Einpressung erreicht. Durch diese Verbiegung der Sicherungszähne
nach hinten wird quasi auch eine Widerhakengeometrie geschaffen, so dass der Sicherungsring
nicht in ungewollter Weise in axialer Richtung wieder nach außen gedrückt werden kann.
[0047] Insbesondere kommen die definiert verbogenen Sicherungszähne in einer im Querschnitt
insbesondere V-förmigen Sicherungsnut definiert zu liegen und stützen sich dort an
den Wänden der V-Form ab. Aufgrund der Form und Lage treten insbesondere auch axiale
und radiale Abstützkräfte auf.
[0048] Die Einpresskraft beträgt beispielsweise mehrere tausend N, vorzugsweise zwischen
2800 N und 3200 N.
[0049] Weitere vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen Steckerteils sind als vorteilhafte
Ausführungen des erfindungsgemäßen Verfahrens anzusehen.
[0050] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung alleine genannten und/oder in den
Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der
jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
[0051] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Steckerteils;
- Fig. 2
- eine weitere Explosionsdarstellung des Steckerteils mit teilweise geschnittenem bzw.
aufgebrochenem Gehäuseteil des Steckerteils; und
- Fig. 3
- eine skizzenhafte Darstellung des im verbauten Endzustand im Gehäuseteil angeordneten
Sicherungsrings.
[0052] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0053] In Fig. 1 ist in einer Explosionsdarstellung ein Steckerteil 1 für einen elektrischen
Steckverbinder gezeigt. Das Steckerteil 1 wird mit einem nicht dargestellten zweiten
Steckerteil des Steckverbinders gekoppelt. Das Steckerteil 1 ist ein Rundstecker,
der ein aus Metall ausgebildetes und hohlzylinderartiges Gehäuseteil 2 aufweist. An
einem vorderen Ende 3, welches zur Verbindung mit dem nicht gezeigten zweiten Steckerteil
vorgesehen ist, ist an einer Außenseite 4 des Gehäuseteils 2 eine Überwurfhülse 5
ausgebildet, die an dem Gehäuseteil 2 gehalten ist. Die Überwurfhülse 5 ist um die
Längsachse A relativ zum Gehäuseteil 2 drehbar. Sie ist darüber hinaus durch eine
innenliegende Feder, beispielsweise eine Torsionsfeder, gehalten. Durch die Federvorspannung
wird auch ein automatisches Rückführen der in Umlaufrichtung gedrehten Überwurfhülse
5 in die Ausgangsstellung bei Loslassen der Überwurfhülse 5 erzielt.
[0054] Das Steckerteil 1 umfasst darüber hinaus einen Träger 6, der zur Aufnahme und Halterung
der elektrischen Kontakte ausgebildet ist. Der Träger 6 ist insbesondere einstückig
aus Kunststoff ausgebildet. Er ist darüber hinaus zur Aufnahme der vorderen Enden
von Leitungslitzen 7, die dann in die elektrischen Kontakte münden, ausgebildet. Diese
Litzen 7 sind einem Kabel 8 zugehörig, wobei die Litzen 7 umfangsseitig durch eine
Ummantelung 9 umgeben sind.
[0055] Das Steckerteil 1 umfasst darüber hinaus eine Schirmanbindung 10, die das Kabel 8
insbesondere am vorderen Ende der Ummantelung 9 als Ring umgreift. In axialer Richtung
nachfolgend nach hinten umfasst das Steckerteil 1 darüber hinaus eine ringförmige
und wulstartige Dichtung 11, die passgenau an der Außenseite der Ummantelung 9 angeordnet
ist.
[0056] Des Weiteren ist ein aus Kunststoff und einstückig ausgebildeter Stützring 12 vorgesehen,
der ebenfalls die Ummantelung 9 ringförmig umgreift.
[0057] Darüber hinaus ist ein einstückig und aus Metall ausgebildeter Sicherungsring 13
vorgesehen, der in axialer Richtung betrachtet hinter dem Stützring 12 angeordnet
ist bzw. teilweise in dem Stützring 12 eingebettet positioniert ist, wenn das Steckerteil
1 zusammengebaut ist.
[0058] Die Innendurchmesser des Stützrings 12 und des Sicherungsrings 13 sind so bemessen,
dass im zusammengebauten Zustand des Steckerteils 1 die Außenseite der Ummantelung
9 berührungslos zu dem Stützring 12 und dem Sicherungsring 13 angeordnet ist (siehe
Fig. 3).
[0059] Zumindest die Komponenten des Stützrings 12 und des Sicherungsrings 13, insbesondere
auch die Dichtung 11 und die Schirmanbindung 10, sind Bauteile einer Haltevorrichtung,
mit welcher das Kabel 8 mit seinem vorderen Ende positionsfixiert in dem Inneren des
Gehäuseteils 2 gehalten ist.
[0060] Wie zu erkennen ist, weist der Stützring 12 an seinem der Dichtung 11 zugewandten
Ende bzw. an dieser Seite eine Konusform 14 als Aufnahmebereich auf, so dass sich
im zusammengebauten Zustand die Außenseite 15 der Dichtung 11 in den Stützring 12
hineinerstreckt und an dieser Konusform 14 anliegt.
[0061] Auf der gegenüberliegenden Seite, und somit der der Dichtung 11 abgewandten Seite,
weist der Stützring 12 einen ringförmigen Steg 16 auf, der eine Mehrzahl von Unterbrechungen
aufweist, von denen der Übersichtlichkeit dienend nur die Unterbrechungen 17 und 18
stellvertretend mit Bezugszeichen versehen sind.
[0062] Der Stützring 12 ist zur Aufnahme des Sicherungsrings 13 ausgebildet.
[0063] Dabei ist vorgesehen, dass ein Grundring 19 des Sicherungsrings 13 im,zusammengesetzten
Zustand des Steckerteils 1 hinter bzw. radial innen zu dem Steg 16 in dem Stützring
12 eingebettet angeordnet ist.
[0064] Wie aus der Darstellung der Fig. 1 hervorgeht, sind an dem Grundring 19 eine Mehrzahl
von radial nach außen stehenden Sicherungszähnen angeordnet, von denen der Übersichtlichkeit
dienend beispielhaft und stellvertretend für die anderen nur zwei mit den Bezugszeichen
20 und 21 versehen sind. Vorzugsweise ist die Anzahl der Sicherungszähne 20 bzw. 21
kleiner 10, insbesondere 8. Die Sicherungszähne 20 bzw. 21 sind in Umlaufrichtung
um den Grundring 19 äquidistant angeordnet und erstrecken sich, wie bereits erwähnt,
radial nach außen. Es kann dabei vorgesehen sein, dass sich zumindest einige, insbesondere
alle der Sicherungszähne 20 bzw. 21 gradlinig radial nach außen erstrecken und sich
auch in der Ebene erstrecken, in der der Grundring 19 sich erstreckt. Dies ist für
die Ausgangsausgestaltung des Sicherungsrings 13 und somit in dessen unverbauten Zustand
bzw. im Gehäuseteil 2 noch nicht verbauten Zustand zu verstehen.
[0065] Ebenso kann jedoch auch in diesem unverbauten Zustand des Sicherungsrings 13 bereits
vorgesehen sein, dass zumindest einige, insbesondere alle der Sicherungszähne 20 bzw.
21 gewinkelt gegenüber der Ebene, in der sich der Grundring 19 erstreckt, ausgebildet
sind. Vorzugsweise ist in dem Zusammenhang dann eine Anwinkelung zwischen 2° und 24°,
insbesondere zwischen 2° und 14° vorteilhaft. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist
dann vorgesehen, dass der Sicherungsring 13 im noch unverbauten Zustand so angeordnet
ist, dass sich die geneigte Orientierung der Sicherungszähne 20 und 21 von dem Stützring
12 abgewandt quasi nach hinten ergibt.
[0066] Die Sicherungszähne 20 bzw. 21 sind plattenartige ebene Streifen, die im Wesentlichen
rechteckförmig sind. Eine äußere und somit eine dem Grundring 19 abgewandte Kante
bzw. der vordere Rand 28 (Fig. 2) eines Sicherungszahns 20 kann gerade sein oder in
Umlaufrichtung um die Achse A eine gewisse bogenförmige Kontur aufweisen.
[0067] Die Anzahl der Unterbrechungen 17 bzw. 18 im Stützring 12 entspricht insbesondere
der Anzahl der Sicherungszähne 20 bzw. 21. Im zusammengebauten Zustand erstrecken
sich die Sicherungszähne 20 bzw. 21 durch die Unterbrechungen 17 bzw. 18 nach außen
und stehen in radialer Richtung nach außen über die Mantelfläche 22 des Stützrings
12 über. Die Breite und somit das Ausmaß in Umlaufrichtung um die Achse A einer Unterbrechung
17 ist so bemessen, dass ein Sicherungszahn 20 im Wesentlichen passgenau darin einführbar
ist.
[0068] In der Darstellung gemäß Fig. 2 ist der zusammengesetzte Zustand des Stützrings 12
mit dem Sicherungsring 13 gezeigt. Der Sicherungsring 13 ist quasi vollständig eingebettet
in dem Stützring 12 angeordnet.
[0069] Im Hinblick auf die Positionsfixierung des Kabels 8 und auch der Komponenten des
Stützrings 12, der Dichtung 11 und der Schirmanbindung 10 in dem Gehäuseteil 2 wird
gemäß der Ansicht in Fig. 2 eine axiale Einpresskraft erzeugt, die beispielsweise
bei 3000 N liegt. Wie aus der Darstellung in Fig. 2 zu erkennen ist, ist an einer
Innenseite 23 des Gehäuseteils 2 an dessen hinteren Ende 24 eine Mehrzahl 25 von Sicherungsnuten
ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel sind fünf Sicherungsnute vorgesehen, wobei der
Übersichtlichkeit dienend lediglich die beiden dem hinteren Ende 24 nächstgelegenen
Sicherungsnute mit den Bezugszeichen 26 und 27 gekennzeichnet sind. Die Sicherungsnute
26 und 27, die stellvertretend für die weiteren Sicherungsnute, die analog ausgebildet
sind, erläutert werden, sind alle voll umfänglich umlaufend ausgebildet. Sie weisen
in axialer Richtung die gleiche Breite und in radialer Richtung die gleiche Tiefe
auf.
[0070] Der Außendurchmesser des Stützrings 12 ist so bemessen dass er problemlos ins Innere
des Gehäuseteils 2 und somit auch an den Sicherungsnuten 26 und 27 vorbeibewegt werden
kann.
[0071] Der Außendurchmesser des Sicherungsrings 13 und insbesondere der Durchmesser gemessen
an den äußeren Rändern 28 von zwei gegenüberliegenden Sicherungszähnen ist größer
als der Innendurchmesser des Gehäuseteils 2, insbesondere im Bereich der Mehrzahl
25 der Sicherungsnute .
[0072] Beim axialen Einschieben in Richtung des Pfeils P gemäß der Darstellung in Fig. 2
mit der vorgegebenen definierten Einpresskraft wird somit erreicht, dass die Sicherungszähne
20 bzw. 21 in eine der Sicherungsnute 26 bzw. 27 oder eine der weiteren nicht näher
gekennzeichneten Sicherungsnute einrasten und eine axiale Haltekraft erzeugt wird,
durch welche eine axiale Positionsfixierung der Komponenten 10, 11 und 12 und des
Kabels 8 im Gehäuseteil 2 erreicht ist. Dies ist abhängig von dem Außendurchmesser
des Kabels 8, insbesondere des Außendurchmessers der Ummantelung 9. In diesem Zusammenhang
ist zu erwähnen, dass das Gehäuseteil 2 zur Aufnahme verschiedenster Kabel mit unterschiedlichsten
Außendurchmessern ausgebildet ist. Wird in dem Zusammenhang ein erstes Kabel mit einem
ersten Außendurchmesser in das Gehäuseteil 2 eingebracht, so ist dies mit der axialen
Einpresskraft definiert vorgesehen. Bei dieser Kombination verrasten dann die Sicherungszähne
20 bzw. 21 in einer diesbezüglich zugeordneten und vorgesehenen Sicherungsnut. Ist
andererseits vorgesehen, dass das Gehäuseteil 2 ein anderes Kabel aufnehmen soll,
welches im Vergleich zum ersten Kabel einen größeren Außendurchmesser aufweist, so
wird auch dieses Kabel mit der gleichen definierten Einpresskraft in axialer Richtung
in das Gehäuseteil 2 eingepresst bzw. eingeschoben, wobei dann die Sicherungszähne
20 bzw. 21 an einer zur ersten Sicherungsnut unterschiedlichen anderen Sicherungsnut
verrasten, insbesondere in einer dem hinteren Ende 24 näher gelegenen Sicherungsnut
verrasten.
[0073] Besonders vorteilhaft ist es, dass bei einer Montage das Steckerteil 1 beim axialen
Einpressen des Kabels 8 und der Komponenten 10, 11, 12 und 13 in das Innere des Gehäuseteils
2 die Sicherungszähne 20 und 21 definiert und gewollt verbogen werden. Aufgrund der
Richtung der Einpresskraft und der Anordnung und Orientierung des Sicherungsrings
13 beim Verrasten in eine der Sicherungsnute 26 bzw. 27 werden diese Sicherungszähne
20, 21 definiert und gewollt so verbogen, dass sie gegenüber der Ebene des Grundrings
19 in einem Winkel zwischen 3° und 15° geneigt nach hinten orientiert sind. Im verbauten
Zustand des Sicherungsrings 13 erstrecken sich somit dann die Sicherungszähne 20 bzw.
21 in diesem Winkel zwischen 3°und 15° in Richtung zum hinteren Ende 24 des Gehäuseteils
2 (siehe Fig. 3). Durch eine derartige Anordnung und gewollte Verbiegung und Neigungsorientierung
wird quasi eine Sicherungsverankerung erzielt, wobei dabei die Sicherungszähne 20
und 21 quasi Widerhaken bilden. Aufgrund der Verpressung entstehen Kräfte entgegen
des Pfeils P, die aufgrund der definiert erzeugten Schrägstellung der Sicherungszähne
20 und 21 und deren Abstützung in einer Sicherungsnut nach hinten besonders gut gehalten
und abgefangen werden können.
[0074] Durch die Einbettung der Sicherungszähne 20 und 21 in die Unterbrechungen 17 und
18 sowie deren Formgebung und Orientierung kann ein sehr geführtes und gewünschtes
Verbiegen im Hinblick auf die Verbiegerichtung und die Verbiegeneigung erzielt werden.
Ein unerwünschtes Deformieren oder anderweitiges Verbiegen oder Verdrehen und Verdrillen
der Sicherungszähne 20 und 21 und/oder des Grundrings 19 kann dadurch vermieden werden.
[0075] In der Darstellung gemäß Fig. 3 ist eine schematische Schnittdarstellung (der Übersichtlichkeit
dienend ohne schraffierte Schnittflächen) durch ein im Endzustand montiertes Steckerteil
1 in einem Teilausschnitt gezeigt. Es ist dabei zu erkennen, dass die Sicherungszähne
20 bzw. 21 in diesem verbauten Zustand des Sicherungsrings 13 in einem Winkel α zwischen
3° und 15° gegenüber der Ebene 29, in der sich der Grundring 19 erstreckt, in Richtung
zum hinteren Ende 24 des Gehäuseteils 2 orientiert sind. Es ist bei der Darstellung
in Fig. 3 zu erkennen, dass die Ummantelung 9 kontaktfrei mit dem Stützring 12 und
dem Sicherungsring 13 angeordnet ist. Darüber hinaus ist beispielhaft gezeigt, dass
die Sicherungszähne 20 und 21 in der hintersten Sicherungsnut 26 verrastet sind. Bei
einer derartigen Ausgestaltung weist die Ummantelung 9 praktisch den maximal in dem
Gehäuseteil 2 aufnehmbaren und verbaubaren Außendurchmesser eines Kabels 8 auf. Die
zugehörige Dichtung 11 ist daran angepasst ausgebildet. Wird, wie bereits oben angesprochen,
ein Kabel mit einem kleineren Außendurchmesser verbaut und eingepresst, und eine im
Vergleich zu oben andere an das dünnere Kabel daran angepasste Dichtung 11 vorgesehen,
so verrasten die Sicherungszähne 20 und 21 in einer dem hinteren Ende 24 ferneren
Sicherungsnut, beispielsweise in der Sicherungsnut 27 oder einer weiter vorne angeordneten
Sicherungsnut.
[0076] Gemäß der Darstellung in Fig. 3 ist zu erkennen, dass in vorteilhafter Ausführung
zumindest ein geneigter Sicherungszahn 20, 21 mit seinem vorderen freien Rand 28 (Bezugszeichen
der Übersichtlichkeit nur in Fig. 2 eingezeichnet) benachbart zur Kerbe der im Wesentlichen
im Schnitt V-förmigen Sicherungsnut 26 an der vorderen Wand der V-Form anliegt und
sich dort abstützt. Des Weiteren ist zu erkennen, dass sich insbesondere zumindest
ein Sicherungszahn 20, 21 vorzugsweise mit seiner Außenseite an der anderen Wand der
V-Form der Sicherungsnut 26 möglichst großflächig anlegt bzw. abstützt.
[0077] Wie in den Darstellungen in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigt ist, umfasst das Steckerteil
1 auch noch eine Schutzhülse 30, die im zusammengebauten Zustand die Außenseite 4
bis zu einem Anschlag 31 umgibt. An der Außenseite 4 ist eine Erhebung 32 ausgebildet,
die zur Verankerung mit komplementären Eingriffen an der Innenseite der Schutzhülse
30 vorgesehen ist, sodass auch diese positionsfixiert an dem Gehäuseteil 2 gehalten
ist. Die Schutzhülse 30 umfasst darüber hinaus auch noch einen elastischen Knickschutz
33, der einstückig mit der Schutzhülse 30 ausgebildet ist und im Ausführungsbeispiel
spiralförmig gewunden ist.
[0078] In einer weiteren Ausführung könnte auch vorgesehen sein, dass die Innenseite 18
im Bereich der Abstützung mit dem Sicherungsring 13 auch glatt und somit ohne Sicherungsnute
ausgebildet ist. Bei einer derartigen Ausführung ist dann eine Abstützung des Sicherungsrings
13 an der Innenseite 18 durch eine Materialverkrallung und/oder Materialabscherung
(weicheres Material der Innenseite 18 im Vergleich zum Sicherungsring 13) erzeugt
und eine axiale Haltekraft, wie sie auch bei den Ausführungen, wie sie in Fig. 1 bis
3 bisher erläutert wurden, erzeugt wird, aufgebracht und gehalten.
[0079] Anstatt der Sicherungszähne 20 und 21 kann auch ein umlaufender Randsteg am Grundring
19 ausgebildet sein.
1. Steckerteil für einen elektrischen Steckverbinder, welches zur Aufnahme eines Kabels
(8) und zum Verbinden mit einem weiteren Steckerteil des Steckverbinders ausgebildet
ist, und welches ein Gehäuseteil (2) umfasst, in das sich das Kabel (8) mit seinem
vorderen Ende erstreckt, wobei das Kabel (8) in dem Gehäuseteil (2) durch eine Haltevorrichtung
gehalten ist, wobei die Haltevorrichtung einen Sicherungsring (13) zur axialen Positionssicherung
von in dem Gehäuseteil (2) angeordneten Komponenten (8, 10, 11, 12) aufweist, und
der Sicherungsring (13) im zusammengesetzten Endzustand des Steckerteils (1) an einer
Innenseite (23) des Gehäuseteils (2) derart abgestützt ist, dass eine axiale Haltekraft
zur axialen Positionssicherung der Komponenten (10, 11, 12) aufgebracht ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Sicherungsring (13) das Kabel (8) umfangsseitig umgibt und eine Mehrzahl von Sicherungszähnen
(20, 21) aufweist, die von einem Grundring (19) nach außen abstehend angeordnet sind
und im zusammengesetzten Zustand des Steckerteils (1) an der Innenseite (23) abgestützt
sind, und ein Stützring (12) ausgebildet ist, an dem der Sicherungsring (13) anliegt,
insbesondere darin eingelegt ist, und der Stützring (12) einen umlaufenden Steg (16)
aufweist, der Unterbrechungen (17, 18) aufweist, durch die sich die Sicherungszähne
(20, 21) im eingesetzten Zustand des Sicherungsrings (13) in den Stützring (12) radial
nach außen erstrecken.
2. Steckerteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sicherungszähne (20, 21) in eine Sicherungsnut (25, 26, 27) eingreifen, die an
der Innenseite (23) des Gehäuseteils (2) ausgebildet ist.
3. Steckerteil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest einige, insbesondere alle, der Sicherungszähne (20, 21) im unverbauten Zustand
des Sicherungsrings (13) in einem Winkel größer 2° und kleiner 25°, insbesondere zwischen
3° und 15°, gegenüber der Ebene (29) des Grundrings (19) geneigt angeordnet sind.
4. Steckerteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest einige, insbesondere alle, der Sicherungszähne (20, 21) im unverbauten Zustand
des Sicherungsrings (13) sich in der Ebene (29) des Grundrings (19) erstrecken.
5. Steckerteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4 ,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sicherungszähne (20, 21) oder der Randsteg im verbauten Endzustand des Sicherungsrings
(13) im Gehäuseteil (2) in einem Winkel größer 2° und kleiner 25°, insbesondere zwischen
3° und 15°, gegenüber der Ebene (29) des Grundrings (19) geneigt angeordnet sind bzw.
ist.
6. Steckerteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Neigung der Sicherungszähne (20, 21) oder des Randstegs im verbauten Endzustand
des Sicherungsrings (13) im Gehäuseteil (2) größer ist als die ggf. vorhandene Neigung
im unverbauten Zustand, insbesondere der Sicherungsring (13) so angeordnet ist, dass
die geneigten Sicherungszähne (20, 21) oder der Randsteg in Richtung des hinteren
Endes (24) des Gehäuseteils (2) orientiert sind bzw. ist.
7. Steckerteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sicherungszähne (20, 21) oder der Randsteg beim Zusammensetzen des Steckerteils
und beim Eingreifen in eine Sicherungsnut (25, 26, 27) in ihrer Stellung verbiegbar
ausgebildet sind bzw. ist.
8. Steckerteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sicherungsnut (25, 26, 27) benachbart zum hinteren Ende (24) des Gehäuseteils
(2) ausgebildet ist.
9. Steckerteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Mehrzahl (25) von Sicherungsnute (26, 27) ausgebildet ist, die in axialer Richtung
(A) betrachtet unmittelbar benachbart zueinander und aufeinander folgend ausgebildet
sind.
10. Steckerteil nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
zum Positionieren von Kabeln (8) mit unterschiedlichen Durchmessern eine axiale Einpresskraft
für das Kabel (8) und einer das Kabel (8) umgreifenden und haltenden Dichtung (11)
vorgegeben ist und der Sicherungsring (13) und die Sicherungsnute (25, 26, 27) so
ausgebildet und angeordnet sind, dass abhängig von dem jeweiligen Durchmesser eines
Kabels (8) und/oder der dem Durchmesser des Kabels (8) in radialem und/oder axialem
Ausmaß angepassten Dichtung (11) eine definierte Verrastung der Sicherungszähne (20,
21) oder des Randstegs in einer diesem Durchmesser des Kabels (8) und/oder der Dichtung
(11) zugeordneten Sicherungsnut (25, 26, 27) auftritt.
11. Verfahren zur Montage eines Steckerteils (1) für einen elektrischen Steckverbinder,
bei welchem ein Kabel (8) in einem Gehäuseteil (2) des Steckerteils (1) positionsfixiert
gehalten wird, wobei
ein das Kabel (8) umgebender Sicherungsring (13) einer Haltevorrichtung, welcher zur
axialen Positionssicherung von in dem Gehäuseteil (2) angeordneten Komponenten (8,
10, 11, 12) angeordnet wird, auf das Kabel (8) aufgeschoben wird und beim Einbringen
des vorderen Endes des Kabels (8) in das Gehäuseteil (2) der Sicherungsring (13) in
das Gehäuseteil (2) eingeschoben wird und mit einer Innenseite (23) des Gehäuseteils
(2) in Anlage kommt und durch das weitere Einschieben des Sicherungsrings (13) in
das Gehäuseteil (2) im zusammengesetzten Endzustand des Steckerteils (1) der Sicherungsring
(13) an einer Innenseite (23) des Gehäuseteils (2) derart abgestützt wird, dass eine
axiale Haltekraft zur axialen Positionssicherung der Komponenten (10, 11, 12) erzeugt
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Sicherungsring (13) das Kabel (8) umfangsseitig umgibt und eine Mehrzahl von Sicherungszähnen
(20, 21) aufweist, die von einem Grundring (19) nach außen abstehend angeordnet sind
und im zusammengesetzten Zustand des Steckerteils (1) an der Innenseite (23) abgestützt
werden, und ein Stützring (12) ausgebildet ist, an dem der Sicherungsring (13) anliegt,
insbesondere darin eingelegt ist, und der Stützring (12) einen umlaufenden Steg (16)
mit Unterbrechungen (17, 18) aufweist, durch die die Sicherungszähne (20, 21) im eingesetzten
Zustand des Sicherungsrings (13) in den Stützring (12) radial nach außen erstreckt
werden.
1. Plug part for an electric plug connector, which is configured for receiving a cable
(8) and for connecting with a further plug part of the plug connector, and which comprises
a housing (2), into which the cable (8) extends with its front end, wherein the cable
(8) is retained in the housing part (2) by a holding device, wherein the holding device
comprises a locking ring (13) for axial position locking of components (8, 10, 11,
12) arranged in the housing part (2), and the locking ring (13) in the assembled final
state of the plug part (1) on an inner surface (23) of the housing part (2) is supported
in such a way that an axial retaining force is applied for position securing of the
components (10, 11, 12),
characterized in that
the locking ring (13) surrounds the cable (8) on the circumferential side and comprises
a multitude of locking teeth (20, 21), which are arranged to protrude outwardly from
a basic ring (19) and in the assembled state of the plug part (1) are supported by
the inner surface (23), and a support ring (12) is formed, which is contacted by the
locking ring (13), in particular is inserted therein, and the support ring (12) comprises
a circumferentially extending bar (16) having interruptions (17, 18), through which
the locking teeth (20, 21) in the inserted state of the locking ring (13) radially
extend outward.
2. Plug part according to claim 1,
characterized in that
the locking teeth (20, 21) engage a locking groove (25, 26, 27), which is formed on
the inner surface (23) of the housing part (2).
3. Plug part according to claim 1 or 2,
characterized in that
at least some, in particular all, of the locking teeth (20, 21) in the uninstalled
state of the locking ring (13) are arranged to be inclined at an angle larger than
2°and smaller than 25°, in particular between 3° and 15°, relative to the plane (29)
of the basic ring (19).
4. Plug part according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that
at least some, in particular all, of the locking teeth (20, 21) in the uninstalled
state of the locking ring (13) extend in the plane (29) of the basic ring (19).
5. Plug part according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
the locking teeth (20, 21) or the outer bar in the installed final state of the locking
ring (13) in the housing part (2) are or is arranged to be inclined at an angle larger
than 2° and smaller than 25°, in particular between 3° and 15°, relative to the plane
(29) of the basic ring (19).
6. Plug part according to any one of claims 1 to 5,
characterized in that
the inclination of the locking teeth (20, 21) or the outer bar in the installed final
state of the locking ring (13) in the housing part (2) is larger than the possibly
existent inclination in the uninstalled state, in particular the locking ring (13)
is arranged in such a way that the inclined locking teeth (20, 21) or the outer bar
are or is oriented in the direction of the rear end (24) of the housing part (2).
7. Plug part according to any one of the preceding claims 1 to 6,
characterized in that
the locking teeth (20, 21) or the outer bar upon assembling the plug part and engaging
a locking groove (25, 26, 27) are or is configured to be bendable in their position.
8. Plug part according to any one of the preceding claims 1 to 7,
characterized in that
the locking groove (25, 26, 27) is configured to be adjacent to the rear end (24)
of the housing part (2).
9. Plug part according to any one of the preceding claims 1 to 8,
characterized in that
a multitude (25) of locking grooves (26, 27) is configured, which viewed in the axial
direction (A) are configured to be directly adjacent to each other and subsequent
to each other.
10. Plug part according to claim 9,
characterized in that
for positioning cables (8) with different diameters an axial press-in force for the
cable (8) and a sealing (11) surrounding and holding the cable (8) is predetermined
and the locking ring (13) and the locking groove (25, 26, 27) are configured and arranged
in such a way that depending on the respective diameter of a cable (8) and/or the
sealing (11) adjusted in radial and/or axial dimension to the diameter of the cable
(8) a defined latching-in of the locking teeth (20, 21) or the outer bar in a locking
groove (25, 26, 27) associated with the cable (8) and/or the sealing (11) occurs.
11. Method for mounting a plug part (1) for an electric plug connector, in which a cable
(8) is retained in fixed position in a housing part (2) of the plug part (1), wherein
a locking ring (13) of a holding device surrounding the cable (8), which is arranged
for axial position securing of components (8, 10, 11, 12) arranged in the housing
part (2), is slid onto the cable (8) and upon insertion of the front end of the cable
(8) into the housing part (2) the locking ring (13) is slid into the housing part
(2) and comes to contact an inner surface (23) of the housing part (2) and by the
further insertion of the locking ring (13) into the plug part (2) in the assembled
final state of the plug part (1) the locking ring (13) is supported by an inner surface
(23) of the housing part (2) in such a way that an axial retaining force for axial
position securing of the components (10, 11, 12) is generated,
characterized in that
the locking ring (13) surrounds the cable (8) on the circumferential side and comprises
a multitude of locking teeth (20, 21), which are arranged to protrude outwardly from
a basic ring (19) and in the assembled state of the plug part (1) are supported by
the inner surface (23), and a support ring (12) is configured, which is contacted
by the locking ring (13), in particular is inserted therein, and the support ring
(12) comprises a circumferentially extending bar (16) with interruptions (17, 18),
through which the locking teeth (20, 21) in the inserted state of the locking ring
(13) in the support ring (12) are radially extended outward.
1. Élément connecteur pour un connecteur électrique, lequel est constitué pour le logement
d'un câble (8) et pour la liaison avec un élément connecteur supplémentaire du connecteur
et qui comprend un élément formant boîtier (2), dans lequel s'étend le câble (8) avec
son extrémité avant, le câble (8) étant tenu dans la partie formant boîtier (2) par
un dispositif de retenue, le dispositif de retenue présentant un circlip (13) pour
la fixation en position axiale de composants (8, 10, 11, 12), agencés dans la partie
formant boîtier (2) et le circlip (13) étant appuyé, dans l'état final assemblé de
l'élément connecteur (1), sur une face interne (23) de la partie formant boîtier (2),
de telle sorte qu'une force de retenue axiale est appliquée pour la fixation en position
axiale des composants (10, 11, 12),
caractérisé en ce que
le circlip (13) entoure le câble (8) à la périphérie et présente une pluralité de
dents de fixation (20, 21), qui sont agencées éloignées vers l'extérieur d'un anneau
de base (19) et sont appuyées sur la face interne (23) à l'état assemblé de l'élément
connecteur (1) et une bague d'appui (12) est constituée, contre laquelle s'appuie
le circlip (13), en particulier dans laquelle il est inséré et la bague d'appui (12)
présente une barrette périphérique (16), qui présente des discontinuités (17, 18),
à travers lesquelles s'étendent, radialement vers l'extérieur, les dents de fixation
(20, 21) à l'état engagé du circlip (13) dans la bague d'appui (12).
2. Élément connecteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les dents de fixation (20, 21) se mettent en prise dans une gorge de retenue (25,
26, 27), qui est constituée sur la face interne (23) de la partie formant boîtier
(2).
3. Élément connecteur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
qu'au moins certaines des, en particulier toutes les, dents de fixation (20, 21) sont
agencées inclinées, à l'état non agencé du circlip (13), suivant un angle supérieur
à 2° et inférieur à 25°, en particulier entre 3° et 15°, par rapport au plan (29)
de l'anneau de base (19).
4. Élément connecteur selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce
qu'au moins certaines des, en particulier toutes les, dents de fixation (20, 21) s'étendent,
à l'état non agencé du circlip (13), dans le plan (29) de l'anneau de base (19).
5. Élément connecteur selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les dents de fixation (20, 21) ou la nervure de bordure sont ou est agencée(s) inclinée(s),
à l'état final agencé du circlip (13), dans la partie formant boîtier (2), suivant
un angle supérieur à 2° et inférieur à 25°, en particulier entre 3° et 15°, par rapport
au plan (29) de l'anneau de base (19).
6. Élément connecteur selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'inclinaison des dents de fixation (20, 21) ou de la nervure de bordure est supérieure,
à l'état final agencé du circlip (13), dans la partie formant boîtier (2), à l'inclinaison
existant le cas échéant à l'état non agencé, en particulier que le circlip (13) est
agencé de telle sorte que les dents de fixation (20, 21) ou que la nervure de bordure
sont ou est orientée(s) dans la direction de l'extrémité arrière (24) de la partie
formant boîtier (2).
7. Élément connecteur selon l'une des revendications précédentes 1 à 6,
caractérisé en ce que
les dents de fixation (20, 21) ou la nervure de bordure sont ou est constituée(s)
pliables dans sa ou dans leur position, lors de l'assemblage de l'élément connecteur
et lors de la mise en prise dans une gorge de retenue (25, 26, 27).
8. Élément connecteur selon l'une des revendications précédentes 1 à 7,
caractérisé en ce que
la gorge de retenue (25, 26, 27) est constituée voisine de l'extrémité arrière (24)
de la partie formant boîtier (2).
9. Élément connecteur selon l'une des revendications précédentes 1 à 8,
caractérisé en ce
qu'une pluralité (25) de gorges de retenue (26, 27) est constituée, qui sont constituées,
vu dans la direction axiale (A), directement voisines les unes des autres et se suivant
les unes les autres.
10. Élément connecteur selon la revendication 9,
caractérisé en ce
qu'il est prescrit, pour positionner des câbles (8) avec différents diamètres, une force
d'insertion axiale pour le câble (8) et une garniture (11) qui enserre et retient
le câble (8) et le circlip (13) et les gorges de retenue (25, 26, 27) sont constitué(e)s
et agencé(e)s de telle sorte qu'en fonction du diamètre respectif d'un câble (8) et
/ ou de la garniture (11), adaptée au diamètre du câble (8) dans l'étendue radiale
et / ou axiale, un enclenchement défini des dents de fixation (20, 21) ou de la nervure
de bordure se produit dans une gorge de retenue (25, 26, 27), affectée à ce diamètre
du câble (8) et / ou à la garniture (11).
11. Procédé destiné au montage d'un élément connecteur (1) pour un connecteur électrique,
pour lequel un câble (8) est maintenu, fixé en position, dans une partie formant boîtier
(2) de l'élément connecteur (1),
un circlip (13), qui entoure le câble (8), d'un dispositif de retenue, lequel est
agencé pour le maintien en position axiale de composants (8, 10, 11, 12), agencés
dans la partie formant boîtier (2), étant poussé sur le câble (8) et le circlip (13)
étant inséré dans la partie formant boîtier (2) lors de l'introduction de l'extrémité
avant du câble (8) dans la partie formant boîtier (2) et venant en appui avec une
face interne (23) de la partie formant boîtier (2) et le circlip (13) étant appuyé
contre une face interne (23) de la partie formant boîtier (2) par le biais de la poursuite
de l'insertion du circlip (13) dans la partie formant boîtier (2), à l'état final
assemblé de l'élément connecteur (1), de telle sorte qu'une force de retenue axiale
est produite pour le maintien en position axiale des composants (10, 11, 12),
caractérisé en ce que
le circlip (13) entoure le câble (8) à la périphérie et présente une pluralité de
dents de fixation (20, 21), qui sont agencées éloignées vers l'extérieur d'un anneau
de base (19) et sont appuyées contre la face interne (23) à l'état assemblé de l'élément
connecteur (1) et une bague d'appui (12) est constituée, contre laquelle s'appuie
le circlip (13), en particulier dans laquelle il est inséré et la bague d'appui (12)
présente une barrette périphérique (16) avec des discontinuités (17, 18), à travers
lesquelles sont étendues radialement vers l'extérieur les dents de fixation (20, 21),
à l'état engagé du circlip (13) dans la bague d'appui (12).