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(11) |
EP 2 442 774 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2015 Patentblatt 2015/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.06.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/057413 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/145691 (23.12.2010 Gazette 2010/51) |
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| (54) |
TRAGENAUFNAHMEVORRICHTUNG
STRETCHER RECEIVING DEVICE
DISPOSITIF DE RÉCEPTION DE CIVIÈRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.04.2012 Patentblatt 2012/17 |
| (73) |
Patentinhaber: Aerolite Max Bucher AG |
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6373 Ennetbürgen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BUCHER, Max
CH-8610 Uster (CH)
- ZUTTER, Charles
CH-6373 Ennetbürgen (CH)
- ZWYSSIG, Peter
CH-6375 Beckenried (CH)
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| (74) |
Vertreter: TSWpat Luzern AG |
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Postfach 3128 6002 Luzern 6002 Luzern (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 620 939
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DE-A1- 3 613 461
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tragenaufnahmevorrichtung nach dem Oberbegriff
von Anspruch 1 zur Aufnahme einer Trage resp. Tragbahren sowie eine auf dieser Tragenaufnahmevorrichtung
aufbauende Mehrtragenaufnahmevorrichtung zur gleichzeitigen Lagerung mehrerer Tragen
resp. Tragbahren. Die vorgeschlagene Tragenaufnahmevorrichtung kann in die unterschiedlichsten
Transportmittel eingebaut werden, insbesondere in Rettungs- und Notfallfahrzeuge,
-luftfahrzeuge und -schiffe für zivile wie auch militärische Anwendungen.
[0002] Das Beladen von Transportfahrzeugen mit kranken oder verletzten Personen, welche
auf einfachen von Helfern getragenen Tragbahren (z.B. Krankentragen für den Zivil-
und Katastrophenschutz gemäss der Norm DIN 13024 oder Tragen für militärische Sanitätsdienste
entsprechend der Norm STANAG 2040, die von der NATO eingesetzt werden) liegen, ist
sehr mühsam, anstrengend sowie umständlich und somit meist auch eine ziemlich zeitraubende
Angelegenheit. Das Hochheben und Einbringen einer Trage ins Transportfahrzeug ist
besonders kräfteraubend für die Helfer und unangenehm wie auch risikoreich für einen
auf der Trage liegenden Patienten, wenn die Trage lediglich von zwei Personen gehandhabt
wird und insbesondere dann, wenn der Patient schwer und/oder die Ladefläche im Transportfahrzeug
auf Personenhöhe oder darüber liegt. Solche Bedingungen liegen oftmals vor bei Katastrophen-
und Kriegseinsätzen, wo zudem meist noch mehrere Verletzte in ein Transportfahrzeug
untergebracht werden müssen. Dies geschieht üblicherweise indem mehrere Tragen übereinander
im Fahrzeug angeordnet werden, was die Beladung weiter erschwert, da nun die Tragen
in noch grösserer Höhe im Fahrzeug zu liegen kommen.
[0003] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfach zu bedienende Tragenaufnahmevorrichtung
bereitzustellen, welche ein möglichst müheloses, sicheres und rasches Be- und Entladen
sowie einen gesicherten Transport einfacher Tragbahren in Transportmitteln verschiedenster
Art und Bauform ermöglicht. Diese Aufgabe soll durch die Erfindung besonders vorteilhaft
gelöst werden, wenn die Ladefläche des zu beladenden Transportfahrzeugs auf Personenhöhe
oder darüber liegt. Dabei soll der Beladungsvorgang möglichst von nur zwei, die zu
beladende Tragbahre tragenden Helfern ausgeführt werden können.
[0004] Um diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe zu lösen, schlägt die Erfindung eine
in ein Transportmittel montierresp. einbaubare Tragenaufnahmevorrichtung vor, die
einen Rahmen mit Längsträgern und quer dazu angeordneten Querträgern sowie eine Tragenlagerungsplattform,
welche zur Lagerung einer Trage geeignet ist, umfasst. Dabei weist die Tragenlagerungsplattform
einen Führungswagen und eine Tragenaufnahme auf, wobei der Führungswagen und die Tragenaufnahme
mittels eines Kippgelenks miteinander verbunden sind. Dabei kann der Führungswagen
in Längsrichtung entlang des Rahmens zwischen einer Transportstellung und einer Beladestellung
geführt bewegt werden, wobei die Tragenaufnahme in die Beladestellung herunterschwenkbar
ist. In der Transportstellung liegt die Tragenaufnahme horizontal und befindet sich
weitgehend innerhalb des Rahmens. In der Beladestellung befindet sich die Tragenaufnahme
weitgehend ausserhalb des Rahmens und ist nach unten gekippt resp. geneigt. Auf der
Tragenaufnahme ist zudem ein Schlitten angeordnet, welcher in Längsrichtung entlang
der Tragenaufnahme zwischen einer Transportposition und einer Beladeposition geführt
bewegt werden kann. In der Transportposition befindet sich der Schlitten am oberen,
dem Führungswagen nahen Ende der Tragenaufnahme und in der Beladeposition befindet
sich der Schlitten am unteren, dem Führungswagen fernen Ende der Tragenaufnahme. Des
Weiteren weist der Schlitten mindestens eine Vertiefung auf, welche für das Hineinstellen
resp. Aufnehmen eines Tragenauflageelementes (z.B. einem "Fuss" der Trage) geeignet
ist.
[0005] Die Erfindung erweist sich deshalb als vorteilhaft, weil das heruntergekippte Ende
der Tragenaufnahme auf einer Höhe - vorzugsweise auf Hüfthöhe der Helfer, welche die
Trage halten - zu liegen kommt, auf welcher das eine Ende der zu beladenden Trage
ohne zusätzlichen Kraftaufwand der Helfer auf den in Beladeposition stehenden Schlitten
aufgesetzt werden kann. Zudem können aus dieser Position die Helfer mit mässiger Kraftanstrengung
den Schlitten samt darauf eingehängter Trage die Trageaufnahme entlang hoch schieben,
die Tragenaufnahme durch Anheben in eine Horizontallage hoch schwenken und anschliessend
ins Fahrzeuginnere hineinbringen, indem der Führungswagen in Richtung Transportstellung
hineingeschoben wird.
[0006] Das Hineinschieben des Führungswagens in Richtung Transportstellung kann besonders
einfach ausgeführt werden, wenn der Führungswagen in Führungsschienen, welche an den
Längsträgern des Rahmens angeordnet resp. in die Längsträger integriert sind, geführt
wird.
[0007] Um zu verhindern, dass der Schlitten samt eingehängter Trage während des Hochschiebens
bei nachlassender Schiebe- oder Festhaltekraft oder beim Loslassen der Helfer wieder
die Tragenaufnahme entlang nach unten fährt, weist die Tragenaufnahme ein oder mehrere
einfahr- resp. einklappbare, aus der Tragenaufnahme herausragende Arretierelemente
auf. Zudem ist ein Gegenarretierelement am Schlitten angebracht, welches mit jedem
der aus der Tragenaufnahme herausragenden Arretierelemente in Anschlag gebracht werden
kann, so dass der Schlitten in einer Schräglage festhaltbar resp. arretierbar ist.
Die Arretierelemente können beispielsweise durch Betätigung eines Auslösemechanismus
gemeinsam eingefahren resp. eingeklappt werden, z.B. um das gewollte Herunterfahren
des Schlittens in die Beladeposition zur Be- oder Entladung zu ermöglichen.
[0008] Das Hochschieben des Schlittens kann besonders einfach ausgeführt werden, wenn der
Schlitten in Schienen auf der Tragenaufnahme geführt wird, wobei diese Schienen an
der Tragenaufnahme angeordnet resp. in die Tragenaufnahme integriert sind.
[0009] In einer alternativen Ausgestaltung kann der Schlitten durch mindestens einen gespannten
Führungsdraht auf der Tragenaufnahme geführt werden, wobei dieser Führungsdraht am
oberen und unteren Ende der Tragenaufnahme befestigt ist.
[0010] Um eine sichere und zuverlässige Aufnahme des einen Endes der Trage beim Abstellen
auf den Schlitten, während dieser sich in der Beladeposition befindet, zu garantieren,
weist der Schlitten beispielsweise auf seiner dem Führungswagen gegenüberliegenden,
unteren Ende eine Querhalterung auf. Diese ist herunterklappbar gelagert, damit sie
beim Einbringen der Trage ins Fahrzeug heruntergeklappt werden kann, um zu verhindern,
dass während des Transports bei Schlägen in vertikaler Richtung eine Kante der Querhalterung
möglicherweise dem auf der Trage liegenden Patienten eine Verletzung - insbesondere
im Bereich der Wirbelsäule - zufügt.
[0011] Beispielsweise weist die Tragenlagerungsplattform mehrere Festhalte- resp. Festklemmmittel
zum lösbaren Festhalten resp. Festklemmen einer Trage in der Transportposition auf,
um eine stabile Sicherung der Trage samt darauf liegendem Patienten auf der Tragenlagerungsplattform
fürs Be- und Entladen sowie während des Transports zu gewährleisten.
[0012] Das Hineinschieben der Tragenlagerungsplattform ins Fahrzeuginnere kann besonders
einfach ausgeführt werden, wenn die Tragenaufnahme durch Stützmittel, z.B. in der
Form von Stützrollen, gestützt wird, welche auf einem Querträger angeordnet sind,
der sich im Bereich gegenüber demjenigen Ende des Rahmens befindet, wo sich der Führungswagen
in der Transportstellung befindet. Zudem unterstützen diese Stützmittel die seitliche
Lagerung der Tragenaufnahme insbesondere bei einer Schief- resp. Querlage des Transportfahrzeugs.
[0013] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin eine leicht montierbare, stabile
und modular aufgebaute Tragenaufnahmevorrichtung bereitzustellen, welche zudem erweiterbar
ausgeführt ist, um mehrere Tragen aufnehmen zu können in Form einer Mehrtragenaufnahmevorrichtung.
Letzteres soll nachwievor eine einfache Handhabung und ein effizientes, müheloses,
sicheres und zeitsparendes Beladen und Lagern der mehreren Tragbahren erlauben, insbesondere
auch dann, wenn die Ladefläche des zu beladenden Transportfahrzeugs auf Personenhöhe
oder darüber liegt.
[0014] Eine besonders einfache Montage resp. Befestigung der Tragenaufnahmevorrichtung in
einem Transportmittel erfolgt mittels einer Aufhängung, welche an einer Decke des
Transportmittels lösbar verankert ist und vertikal angeordnete Aufhängestangen aufweist.
Die Vorteile einer solchen Montage resp. Befestigung gegenüber einer, wo die Tragenaufnahmevorrichtung
am Boden verankert wird, sind vielfältig. So wird durch eine herunterhängende Tragenaufnahmevorrichtung
der im Fahrzeug spärlich vorhandene Platz bestmöglich ausgenutzt, indem der meist
ungenutzte obere Bereich des Fahrzeuginneren verwendet wird, was durch die erfindungsgemässe
Tragenaufnahmevorrichtung erst möglich wird, da sie das einfache Einbringen von Tragen
in grössere Höhen erlaubt. Zudem wird durch die deckenverankerte Befestigung der Bodenbereich
für andere Zwecke freigehalten. Insbesondere bei militärischen Anwendungen, z.B. in
minensicheren Transportfahrzeugen, ist eine deckenverankerte Befestigung einer bodengestützten
vorzuziehen, da die Wucht einer Minenexplosion sich direkt über eine bodengestützte
Befestigung auf die Tragenaufnahmevorrichtung überträgt.
[0015] Um eine höhere Stabilität der Befestigung der Tragenaufnahmevorrichtung in dem Transportmittel
zu erzielen, kann die Tragenaufnahmevorrichtung zusätzlich mittels einer seitlichen
Halterung an einer Wand des Transportmittels lösbar verankert sein.
[0016] Um mehrere Tragen gleichzeitig in einem Transportmittel transportieren zu können,
und um eine einfache Handhabung sowie ein effizientes, müheloses, sicheres und zeitsparendes
Beladen und Lagern zu gewährleisten, wird eine Mehrtragenaufnahmevorrichtung mit mindestens
zwei übereinander angeordneten erfindungsgemässen Tragenaufnahmevorrichtungen vorgeschlagen,
wobei die Tragenaufnahmevorrichtungen mittels eckständigen, mit Drehgelenken versehenen
Gabeln derart miteinander verbunden sind, dass die jeweils obere Tragenaufnahmevorrichtung
in etwa parallel zur unteren Tragenaufnahmevorrichtung heruntergeführt werden kann
von einer höher liegenden, horizontalen Transportstellung in eine tieferliegende,
horizontale oder geneigte Beladestellung. Der Vorteil dieser Mehrtragenaufnahmevorrichtung
besteht darin, dass eine höher liegende Tragenaufnahmevorrichtung zum Beladen auf
beinahe dieselbe Höhe gebracht werden kann, wie die zuunterst angeordnete Tragenaufnahmevorrichtung,
und somit sämtliche Vorteile der Tragenaufnahmevorrichtung zur Aufnahme einer einzelnen
Trage sich auf die Mehrtragenaufnahmevorrichtung vollständig übertragen lassen.
[0017] Um eine hohe Stabilität der Mehrtragenaufnahmevorrichtung sicherzustellen, sind beispielsweise
an den Aufhängestangen Verriegelungsmittel zur Verriegelung der Gabeln in der Transportstellung
vorgesehen.
[0018] Um ein kontrolliertes und kraftsparendes Herunter- resp. Heraufführen der jeweils
oberen Tragenaufnahmevorrichtung von der höher liegenden Transportstellung in die
tieferliegende Beladestellung resp. umgekehrt zu erreichen, sind beispielsweise Federaggregate,
zum Beispiel in Form von Gasdruckfederaggregaten, vorgesehen, welche die obere Tragenaufnahmevorrichtung
in die Transportstellung spannen.
[0019] Um eine stabile Führung bei Bewegungen der oberen Tragenaufnahmevorrichtung und/oder
mindestens einer mit dieser oberen Tragenaufnahmevorrichtung verbundenen Gabel sicherzustellen,
sind beispielsweise seitliche Führungsmittel vorgesehen, wobei die obere Tragenaufnahmevorrichtung
und/oder die mindestens eine mit dieser oberen Tragenaufnahmevorrichtung verbundene
Gabel mit den seitlichen Führungsmitteln bewegbar verbunden ist, und die seitlichen
Führungsmittel an einem Teil des Transportmittels lösbar verankert sind.
[0020] Da für gewisse Anwendungsfälle, wie z.B. bei der Verwendung in Luftfahrzeugen, eine
Realisation der Tragenaufnahmevorrichtung resp. der Mehrtragenaufnahmevorrichtung
mit den zuvor angegebenen Eigenschaften bei besonders geringem Gewicht von entscheidender
Bedeutung ist, besteht noch eine weitere Aufgabe der Erfindung darin, Konstruktionselemente
und Werkstoffe anzugeben, welche eine stabile Ausführung der Tragenaufnahmevorrichtung
resp. der Mehrtragenaufnahmevorrichtung bei sehr geringem Gewicht erlauben.
[0021] Dahingehend ist die Tragenaufnahme beispielsweise in Form eines in rippenbauweise
ausgeführten Gerüstes realisiert, mit Längsträgerprofilen, welche durch Querverbindungsprofile
miteinander verbunden sind, wobei ein Deckblech oberseitig auf dem Gerüst angebracht
ist, und ein Mantelblech das Gerüst unterseitig sowie seitlich umgibt. Eine solche
Konstruktion weist eine sehr hohe Stabilität bei geringem Gewicht auf.
[0022] Weiter kann die Stabilität des Rahmens deutlich verbessert werden, indem der Rahmen
mittels einer oder mehrerer Verspannungen verspannt wird.
[0023] Eine besonders leichte Realisation der Tragen- resp. Mehrtragenaufnahmevorrichtung
wird erreicht, wenn diese aus Leichtmetall bzw. Aluminiumlegierungen besteht.
[0024] Eine alternative ebenfalls sehr leichte Realisation der Tragen- resp. Mehrtragenaufnahmevorrichtung
wird erreicht, wenn diese aus Faserverbundwerkstoffen, z.B. aus kohle- oder glasfaserverstärkten
Thermoplasten besteht.
[0025] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden
Figuren näher erläutert.
[0026] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine seitliche perspektivische Ansicht einer in einem Fahrzeug montierten resp. eingebauten
erfindungsgemässen Tragen- resp. Zweitragenaufnahmevorrichtung in Transportstellung;
- Fig. 2
- weitere seitliche perspektivische Ansichten der erfindungsgemässen Tragen- resp. Zweitragenaufnahmevorrichtung
aus der Figur 1 (a: Vorderansicht) von einer relativ zur Figur 1 leicht nach rechts
und oben versetzten Position aus betrachtet und (b: Hinteransicht) von einer zu (a)
auf der gegenüberliegenden Seite und leicht nach unten versetzten Position aus betrachtet,
beides ohne Tragenlagerungsplattform gezeigt;
- Fig. 3
- eine seitliche perspektivische Ansicht (a) der unteren und (b) der oberen erfindungsgemässen
Tragenlagerungsplattform aus der Figur 1;
- Fig. 4
- seitliche Ansichten der erfindungsgemässen Zweitragenaufnahmevorrichtung aus der Figur
1 in vollständig ausgefahrenem Zustand, d.h. in Beladestellung (a) der unteren und
(b) der oberen Tragenlagerungsplattform.
[0027] In Figur 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer in einem Fahrzeug (1) montierten resp.
eingebauten erfindungsgemässen Zweitragenaufnahmevorrichtung mit einer unteren Tragenaufnahmevorrichtung
(2) und einer oberen Tragenaufnahmevorrichtung (2'), welche je eine Tragenlagerungsplattform
(3, 3') aufweisen. Die Abbildung zeigt die beiden Tragenaufnahmevorrichtungen (2,
2') in der Transportstellung, d.h. derjenigen Stellung wo sich die Tragenlagerungsplattformen
(3, 3') in vollständig eingefahrenem Zustand im Fahrzeuginneren befinden.
[0028] Die beiden Tragenaufnahmevorrichtungen (2, 2') resp. deren Rahmen (5, 5') sind mittels
vier seitlich angeordneten, mit Drehgelenken (11) versehenen Gabeln (10, 10') miteinander
verbunden und durch diese derart in der Höhe beabstandet, dass genug Platz zwischen
der unteren und der oberen Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') vorhanden ist, um einen
Patienten auf einer Trage zu lagern, welche auf der unteren Tragenlagerungsplattform
(3) fixiert ist mit Hilfe mehrerer Festhalte- resp. Festklemmmittel (26).
[0029] Der Rahmen (5) der unteren Tragenaufnahmevorrichtung (2) ist mittels zwei Aufhängungen
(12) im Fahrzeug (1) befestigt, wobei die Aufhängungen (12) an der Decke des Fahrzeugs
(1) lösbar verankert sind und zwei vertikal angeordnete Aufhängestangen (4) aufweist.
Die obere Tragenaufnahmevorrichtung (2') ist hingegen nur indirekt via die beiden
vorderseitigen Gabeln (10) mit den beiden Aufhängestangen (4) verbunden, wenn diese
Gabeln (10) mit den Aufhängestangen (4) verriegelt sind (siehe dazu Fig. 2a). Der
Rahmen (5) der unteren Tragenaufnahmevorrichtung (2) ist zusätzlich mittels der beiden
unteren seitlichen Halterungen (13), welche an der Fahrzeugwand lösbar verankert sind,
mit dem Fahrzeug (1) sicher verbunden (siehe dazu Fig. 2b). Die obere Tragenaufnahmevorrichtung
(2') ist wiederum nur indirekt via die beiden hinterseitigen Gabeln (10') mit den
beiden oberen seitlichen Halterungen (13') verbunden, wenn diese Gabeln (10') mit
den Halterungen (13') verriegelt sind (siehe dazu Fig. 2b).
[0030] Die Ansichten in den Figuren 2a und 2b verdeutlichen den Aufbau der Rahmen (5, 5')
der beiden Tragenaufnahmevorrichtungen (2, 2') aus Figur 1. Zudem sind den beiden
Figuren 2a und 2b die vorher erläuterte Anordnung der Elemente der Aufhängung resp.
Halterung (4, 12, 13, 13') sowie die Anordnung der Gabeln (10, 10') zur Verbindung
der beiden Tragenaufnahmevorrichtungen (2, 2') deutlich zu entnehmen, zur besseren
Übersicht in beiden Abbildungen ohne Fahrzeug (1) und ohne Tragenlagerungsplattform
(3, 3') dargestellt.
[0031] Der Rahmen (5) der unteren Tragenaufnahmevorrichtung (2) besteht aus zwei Längsträgern
(6) und aus vier Querträgern (7, 7', 7 "), wobei der eine endständige Querträger (7')
einen Abschluss bildet und der andere endständige Querträger (7 ") als Achse ausgeführt
ist, auf welcher Stützmittel in der Form von Stützrollen (8) angeordnet sind. Die
Stabilität des Rahmens wird zusätzlich erhöht durch eine Verspannung (9), welche diagonal
zwischen den beiden Hauptquerträgern (
7) gespannt ist. Diese Verspannung kann beispielsweise in Form eines Drahtseils ausgeführt
sein. Der Rahmen (5') der oberen Tragenaufnahmevorrichtung (2') ist weitgehend gleich
aufgebaut wie der untere Rahmen (5), wobei nur ein Hauptquerträger (7) verwendet wird,
dafür aber zwei Verspannungen (9) eingesetzt werden, welche diagonal über Kreuz geführt
sind.
[0032] Die Längsträger (6) der beiden Rahmen (5, 5') weisen ein C-Profil auf, wobei dieses
C-Profil als Scheine für den Führungswagen (16) der Tragenlagerungsplattform (3, 3')
dient. An den Führungswagen (16) sind seitlich Räder (27) angeordnet, die durch die
C-Profile aufgenommen und geführt werden. So können die Führungswagen (16) in Längsrichtung
entlang der Rahmen bewegt werden zwischen einer Transportstellung, wo sich die Führungswagen
(16) an den Rahmenenden mit den Abschlüssen (7', 7') befinden, und einer Beladestellung,
wo sich die Führungswagen (16) an den entgegengesetzten, mit den als Achsen ausgeführten
Querträgern (
7", 7") Rahmenenden befinden.
[0033] In diesen beiden Stellungen sowie eventuell auch in weiteren Zwischenstellungen werden
die Führungswagen (16) durch Einrastmittel (28), welche beidseits an den Führungswagen
(16) angeordnet sind, in Position festgehalten. Die Einrastmittel (28) sind nach aussen
hin vorgespannt. Entlang der Längsträger (6) sind (z.B. in Abständen von 10 bis 50
cm zueinander) in den C-Profilen, die als Führungsschienen dienen, Lochungen (32)
angeordnet. Sobald die Einrastmittel (28) in eine Lochung (32) eingreifen, verrasten
sie in dieser Lochung (32) und verhindern so, dass sich der Führungswagen (16) weiter
bewegen kann. Dies dient als Sicherheitsmechanismus, z.B. wenn das Transportfahrzeug
schräg nach hinter geneigt im Gelände steht, damit sich die Tragenlagerungsplattformen
(3, 3') nicht von selbst entlang der ganzen Führungsschiene bewegen können sonder
in den Positionen, wo sich Lochungen (32) befinden, einrasten und zum Stillstand kommen.
Die Einrastmittel (28) können durch aktive Betätigung eines Bedienelements (30), welches
z.B. am unteren Ende der Tragenaufnahme (17) angeordnet ist, eingefahren werden, so
dass die Einrastmittel (28) nicht in die Lochungen (32) einrasten können und somit
der Führungswagen (16) entlang der Führungsschiene frei bewegbar ist. Sobald das Bedienelement
(30) z.B. vom Helfer losgelassen oder nicht mehr gedrückt wird, so werden die Einrastmittel
(28) nach aussen gedrückt und können somit in die Lochungen (32) einrasten.
[0034] Um die obere Tragenaufnahmevorrichtung (2') be- oder entladen zu können, muss sie
zuerst ungefähr auf dieselbe Höhe heruntergebracht werden wie die untere Tragenaufnahmevorrichtung
(2). Dies wird erreicht, indem die mit Drehgelenken (11) versehenen Gabeln (10, 10')
in Richtung der Fahrzeugöffnung (also nach rechts gemäss den Ansichten in den Figuren
1 & 2a, resp. nach links gemäss der Ansicht in Figur 2b) gedreht resp. gekippt werden,
wobei dadurch der obere Rahmen (5') in etwa parallel zum unteren Rahmen (5) heruntergeführt
wird und leicht oberhalb des unteren Rahmens (5) und nun zu diesem seitlich versetzt
(nach rechtes gemäss den Ansichten in den Figuren 1 & 2a) zu liegen kommt. Zur Stabilisierung
der Bewegung wird die eine hintere Gabel (10', nämlich die Linke gemäss den Ansichten
in den Figuren 1 & 2a) durch ein bogenförmiges an der Seitenwand des Fahrzeugs (1)
befestigtes Führungsmittel (14) geführt.
[0035] Die obere Tragenaufnahmevorrichtung (2') resp. deren Rahmen (5') wird durch zwei
Gasdruckfederaggregate (15) in die Transportstellung, also nach oben hin, gespannt.
Dies unterstützt insbesondere ein kontrolliertes Herunterführen sowie zum Teil auch
ein kraftsparendes Heraufführen der oberen Tragenaufnahmevorrichtung (2'). Aus Sicherheitsgründen
können die Gasdruckfederaggregate (15) blockierbar ausgeführt sein, so dass sie nur
durch aktives Betätigen eines Bedienelements (31), welches z.B. ähnlich wie ein Fahrradbremshebel
ausgeführt und in der Mitte des vorderen, oberen Längsträgers (6) angeordnet ist,
entblockiert werden können. Wird also z.B. der Betätigungshebel oder -griff (31) vom
Helfer losgelassen, so wird der Kippvorgang in der momentanen Position der Tragenlagerungsplattform
(3') arretiert. Auf diese Art kann verhindert werden, dass bei Fehlmanipulationen
die Tragenlagerungsplattform (3') ungewollt herausfährt und dabei möglicherweise der
Patient von der Trage herunterfällt.
[0036] Aus der Figur 3 kann der genaue Aufbau (a) der unteren und (b) der oberen Tragenlagerungsplattform
(3, 3') der beiden Tragenaufnahmevorrichtungen (2, 2') aus Figur 1 entnommen werden.
[0037] Der Führungswagen (16) in Figur 3a ist mittels eines Kippgelenks (18) mit der Tragenaufnahme
(17) verbunden. Dieses Kippgelenk (18) ermöglicht es, dass die Tragenaufnahme (17)
beim Verlassen des Rahmens (5, 5') nach unten weggekippt werden kann. Auf der Tragenaufnahme
(17) ist ein Schlitten (19) angeordnet, welcher in Längsrichtung entlang der Tragenaufnahme
(17) zwischen einer Transportposition (rechts gemäss den Ansichten in den Figuren
3a & 3b) und einer Beladeposition (links gemäss den Ansichten in den Figuren 3a &
3b). Die Führung des Schlittens (19) erfolgt beispielsweise durch Schienen, welche
an der Tragenaufnahme (17) angeordnet resp. in diese integriert sind. Alternativ kann
die Führung auch entlang eines oder mehrerer Führungsdrähte erfolgen, welcher entlang
der Tragenaufnahme (17) verlaufen.
[0038] Um zu verhindern, dass beim Hochschieben des beladenen Schlittens, dieser wieder
nach unten (also in Richtung zur Beladeposition hin) wegfahren kann, sind entlang
der Mitte der Tragenaufnahme (17) Arretierelemente (22) angeordnet.
[0039] Diese z.B. keilförmigen Elemente sind in resp. an der Tragenaufnahme (17) einfahr-
resp. einklappbar gelagert und derart unter Federspannung, dass sie aus der Tragenaufnahme
(17) gedrückt werden und folglich aus dieser herausragen. Die Keilspitzen sind nach
unten ausgerichtet, so dass ein am Schlitten angeordnetes Gegenarretierelement, z.B.
in Form eines einfachen Querstegs, beim Überfahren der Keile von unten nach oben hin
diese in die Tragenaufnahme (17) hineindrückt und somit passieren kann. Fährt der
Schlitten hingegen nach unten hin auf eine solches keilförmiges Element auf, so wirkt
das nach oben ausgerichtete stumpfe Keilende als Anschlag und verhindert ein Weiterfahren
nach unten. Die Arretierelemente (22) können mittels eines Auslösemechanismus gemeinsam
eingefahren resp. eingeklappt werden, um für den Schlitten den Weg nach unten freizugeben.
Die Bedienung des Auslösemechanismus erfolgt manuell über ein z.B. am unteren Ende
der Tragenaufnahme (17) seitlich versetzt angeordnetes Bedienelement (29). Sobald
das Bedienelement (29) nicht mehr aktiv betätigt wird, also z.B. vom Helfer losgelassen
oder nicht mehr gedrückt wird, so werden die Arretierelemente (22) wieder aus der
Tragenaufnahme (17) herausgedrückt.
[0040] Der Schlitten weist weiter zwei z.B. pfannenförmige Vertiefungen (20) auf, welche
gross genug sind, um mindestens ein Tragenauflageelement (z.B. ein "Fuss" einer Trage)
aufnehmen zu können und damit die Trage mit dem Schlitten (19) zu verbinden.
[0041] Des Weiteren weist der Schlitten (19) auch noch eine z.B. als Quersteg ausgeführte
Querhalterung (21) auf, welche nach dem Auflegen der Trage auf eine Abstellfläche
(34) des Schlittens (19) verhindern soll, dass die Trage vom Schlitten (19) nach unten
hin wegrutschen kann. Diese Querhalterung (21) ist herunterklappbar gelagert und wird
entweder automatisch oder manuell heruntergeklappt, sobald der Schlitten (19) die
Transportposition erreicht, um mögliche Verletzungen des auf der Trage liegenden Patienten
durch die Querhalterung (21) während des Transports auszuschliessen.
[0042] Weiter sind oben und unten je auf beiden Seiten der Tragenaufnahme (17) vier Festhalte-
resp. Festklemmmittel (26) angebracht, welche sicherstellen, dass die Trage während
des Transports gut auf der Tragenaufnahme (17) fixiert ist. Die beiden Festhalte-
resp. Festklemmmittel (26) am oberen, dem Führungswagen (16) nahen Ende der Tragenaufnahme
(17) sind mit der Tragenaufnahme (17) fest verbunden, so dass das obere Ende der Trage
unter diese beiden Festhalte- resp. Festklemmmittel (26) eingeschoben und damit von
ihnen eingeklemmt und festgehalten wird, wenn der Schlitten in die Transportposition
einfährt.
[0043] Um eine stabile Struktur bei geringem Baugewicht zu erzielen, ist die Tragenaufnahme
(17) in Form eines in rippenbauweise ausgeführten Gerüstes realisiert. Dieses Gerüst
umfasst zwei Längsträgerprofile (23), welche durch mehrere gelochte Querverbindungsprofile
(24) miteinander verbunden sind. Ein Deckblech (25) ist oberseitig auf dem Gerüst
angebracht, und ein Mantelblech (25') umschliesst das Gerüst seitlich und unterseitig
inklusive die Randbereiche der Oberseite. Vorzugsweise ist das Deckblech (25) lösbar
verschraubt und das Mantelblech (25') fest mit dem Gerüst vernietet. Das Deckblech
(25) ist dabei vorzugsweise "gedimpelt", d.h. es weist tiefgezogene Senkungen auf,
welche in entsprechende Ansenkungen in den Längsträgerprofilen (23) hineinpassen,
in welche dann Senkschrauben hineingeschraubt werden zur Befestigung des Deckblechs
(25) mit dem Gerüst. Diese Konstruktionsweise verleiht der Struktur der Tragenaufnahme
(17) eine zusätzliche Steifigkeit sowie eine hohe Stabilität. Vorzugsweise besteht
die ganze Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') aus Leichtmetall, insbesondere aus AluminiumLegierungen.
[0044] Dadurch wird es möglich eine Zweitragenaufnahmevorrichtung entsprechend dem Ausführungsbeispiel,
welches in den Figuren dargestellt ist, mit einem Gesamtgewicht von weniger als 100
kg zu realisieren. So weisen z.B. die untere und obere Tragenlagerungsplattform (3,
3') gemäss den Figuren 3 a & b je ein Gewicht von ca. 21 kg auf und die restlichen
Teile der Zweitragenaufnahmevorrichtung ohne die beiden Tragenlagerungsplattformen
(3, 3'), also diejenigen Teile, welche in den Figuren 3a resp. 3b dargestellt sind,
ein Gewicht von ca. 40 kg auf.
[0045] Figur 4a zeigt die untere Tragenaufnahmevorrichtung (2) der Zweitragenaufnahmevorrichtung
in vollständig ausgefahrenem Zustand der Tragenlagerungsplattform (3) also in der
Beladestellung. Dabei wird die Tragenlagerungsplattform (3) durch einen am Heck des
Transportfahrzeugs drehbar gelagerten Stützarm (33) in einem vorgebbaren Neigungswinkel
gehalten. Der Stützarm (33) weist an seinem Ende einen Zapfen auf, welcher in eine
entsprechende Aufnahme auf der Unterseite der Tragenaufnahme (17) einführbar ist.
Der Neigungswinkel der abgestützten Tragenaufnahme (17) kann durch die Länge des Stützarms
(33) sowie die Position der Aufnahme längs der Tragenaufnahme (17) festgelegt werden.
[0046] Zur Abstützung der oberen Tragenlagerungsplattform (3') wird, wie aus der Figur 4b
hervorgeht, der Stützarm (33) verlängert indem ein Teilarm, welcher am Ende des Stützarms
(33) einklappbar angebracht ist, aufgeklappt wird. Am Ende dieses Teilarms befindet
sich ein weiterer Zapfen, welcher wiederum in eine entsprechende Aufnahme auf der
Unterseite der Tragenaufnahme (17) hineinsteckbar ist.
[0047] Mit Hilfe der Figur 4b soll nun noch erklärt werden, wie bei der Zweitragenaufnahmevorrichtung
die obere Tragenaufnahmevorrichtung (2') beladen werden kann.
[0048] Zu Beginn befindet sich die Tragenaufnahmevorrichtung (2') in vollständig eingefahrenem
Zustand innerhalb des Transportfahrzeugs (1). Zuerst wird die obere Tragenaufnahmevorrichtung
(2') nach unten gebracht indem sie in Richtung der Fahrzeugöffnung gezogen wird. Dazu
muss das Bedienelement (31), welches mit den Federaggregaten (15) in Wirkverbindung
steht, betätigt werden, damit die Blockierung der Federaggregate (15) aufgehoben wird,
und die Gabeln (10) gekippt werden können. Nun werden die Gabeln (10, 10') aus der
Vertikalen in eine Schiefstellung gebracht. Je nach Konstruktion wird hierbei die
Tragenaufnahmevorrichtung (2') entweder in horizontaler Lage verbleiben oder gegen
die Fahrzeugöffnung hin leicht nach unten geneigt. Die Höhe des Parallelogramms resp.
des Vierecks, welches in der Seitenansicht von Figur 4b durch den oberen und unteren
Längsträger (23) und die linke und rechte Gabel (10) aufgespannt wird, verringert
sich beim Herausziehen immer weiter. Dann wird die Tragenlagerungsplattform (3') durch
die Fahrzeugöffnung hindurch aus dem Transportfahrzeug (1) herausgezogen und so in
die Beladestellung gebracht.
[0049] In der Transportstellung und während der Bewegung der Tragenlagerungsplattform (3')
entlang des Rahmens (5') in die Beladestellung (also von links nach rechts gemäss
den Ansichten in den Figuren 1 & 2a) wird die Tragenaufnahme (17) durch Stützrollen
(8), welche am beladeseitigen Querträger (7 ") angeordnet sind, gestützt. Sobald der
Führungswagen (16) in die Nähe des beladeseitigen Querträgers (7 ") gelangt, wird
die Tragenaufnahme (17) von den Helfern nach unten gekippt. Zur Abstützung der Tragenlagerungsplattform
(3') wird dann der Teilarm des am Fahrzeugheck drehbar gelagerten Stützarms (33) aufgeklappt
und der Zapfen am Ende des Teilarms in die Aufnahme auf der Unterseite der Tragenaufnahme
(17) eingeführt. Danach wird der Schlitten (19) von der Transportposition in die Beladeposition,
vorzugsweise auf Hüfthöhe der Helfer, welche die zu beladende Trage halten, nach unten
gebracht. Dazu müssen die Arretierelemente (22) durch Betätigung des Auslösemechanismus
mittels des Bedienelements (29) eingefahren resp. eingeklappt werden.
[0050] Zur Beladung wird mindestens eines der Tragenauflageelemente nahe am Ende der zu
beladenden Trage auf die Abstellfläche (34) des Schlittens (19) aufgelegt und anschliessend
in die pfannenförmige Vertiefung (20) im Schlitten (19) hineingestellt, um so die
Trage mit der Tragenaufnahme (17) zu verbinden. Die Querhalterung (21) stellt dabei
sicher, dass die Trage nicht vom Schlitten wegrutscht. Danach kann derjenige Helfer,
welcher sein Ende der Trage auf den Schlitten (17) abgesetzt hat, die Trage loslassen
und den zweiten Helfer beim Hinaufschieben des Schlittens mit eingehängter Trage unterstützen.
Wenn der Schlitten (19) in der Transportposition angelangt ist, wird die Tragenaufnahme
(17) von den Helfern angehoben und ins Fahrzeug reingeschoben. Beim Einfahren der
Tragenlagerungsplattform (3') in die Transportstellung wird die Querhalterung (21)
dann heruntergeklappt. Sobald der Führungswagen (16) in der Transportstellung angekommen
ist, wird die obere Tragenaufnahmevorrichtung (2') wieder nach oben gebracht, und
die Gabeln (10) werden mit den Aufhängestangen (4) verriegelt, so dass die Tragenaufnahmevorrichtung
(2') während des Transports gesichert ist.
Liste der Bezugszeichen
[0051]
- 1
- Transportmittel
- 2
- Tragenaufnahmevorrichtung
- 3
- Tragenlagerungsplattform
- 4
- Aufhängestange (der Aufhängung)
- 5
- Rahmen
- 6
- Längsträger (des Rahmens)
- 7
- Querträger (des Rahmens)
- 8
- Stützmittel/-rollen
- 9
- Verspannung
- 10
- Gabel
- 11
- Drehgelenk
- 12
- Aufhängung (Deckenverankerung)
- 13
- seitliche Halterung (der Aufhängung)
- 14
- Führungsmittel
- 15
- Federaggregat
- 16
- Führungswagen
- 17
- Tragenaufnahme
- 18
- Kippgelenk
- 19
- Schlitten
- 20
- Vertiefung
- 21
- Querhalterung
- 22
- Arretierelement
- 23
- Längsträgerprofil (der Tragenaufnahme)
- 24
- Querträgerprofil (der Tragenaufnahme)
- 25
- Deckblech; 25' Mantelblech
- 26
- Festhalte-/Festklemmmittel
- 27
- Räder (des Führungswagens)
- 28
- Einrastmittel
- 29
- Bedienelement (für die Arretierelemente)
- 30
- Bedienelement (für die Einrastmittel)
- 31
- Bedienelement (für die Gabeln)
- 32
- Lochung (zur Aufnahme der Einrastmittel)
- 33
- Stützarm
- 34
- Abstellfläche
1. In ein Transportmittel (1) montierbare Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') mit einem
Rahmen (5, 5') mit Längsträgern (6) und quer dazu angeordneten Querträgern (7, 7',
7", 7, 7', 7'') sowie einer Tragenlagerungsplattform (3, 3'), welche zur Lagerung einer
Trage geeignet ist, wobei die Tragenlagerungsplattform (3, 3') einen Führungswagen
(16) und eine Tragenaufnahme (17) aufweist, wobei der Führungswagen (16) und die Tragenaufnahme
(17) mittels eines Kippgelenks (18) miteinander verbunden sind, und wobei der Führungswagen
(16) in Längsrichtung entlang des Rahmens (5, 5') geführt bewegbar ist zwischen einer
Transportstellung und einer Beladestellung, wobei die Tragenaufnahme (17) in die Beladestellung
herunterschwenkbar ist, und wobei in der Transportstellung die Tragenaufnahme (17)
horizontal und weitgehend innerhalb des Rahmens zu liegen kommt und in der Beladestellung
die Tragenaufnahme (17) weitgehend ausserhalb des Rahmens und nach unten gekippt zu
liegen kommt, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Tragenaufnahme (17) ein Schlitten (19) angeordnet ist, welcher in Längsrichtung
entlang der Tragenaufnahme (17) geführt bewegbar ist zwischen einer Transportposition
und einer Beladeposition, wobei in der Transportposition der Schlitten (19) sich am
oberen, dem Führungswagen (16) nahen Ende der Tragenaufnahme (17) befindet und in
der Beladeposition der Schlitten (19) sich im Bereich des unteren, dem Führungswagen
(16) fernen Ende der Tragenaufnahme (17) befindet, und wobei der Schlitten (19) mindestens
eine Vertiefung (20) aufweist.
2. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungswagen (16) in Führungsschienen, welche an den Längsträgern (6) des Rahmens
(5, 5') angeordnet resp. in die Längsträger (6) integriert sind, bewegbar ist.
3. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragenaufnahme (17) ein oder mehrere einfahr- resp. einklappbare, aus der Tragenaufnahme
(17) herausragende Arretierelemente (22) aufweist, und dass am Schlitten (19) ein
Gegenarretierelement angebracht ist, welches mit jedem der aus der Tragenaufnahme
(17) herausragenden Arretierelemente (22) in einen Anschlag bringbar ist zum Festhalten
des Schlittens (19) in einer Schräglage.
4. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierelemente (22) durch Betätigung eines Auslösemechanismus gemeinsam einfahrbar
resp. einklappbar sind.
5. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (19) in Schienen auf der Tragenaufnahme (17) geführt ist, wobei diese
Schienen an der Tragenaufnahme (17) angeordnet resp. in die Tragenaufnahme (17) integriert
sind.
6. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (19) durch mindestens einen vorzugsweise gespannten Führungsdraht auf
der Tragenaufnahme (17) geführt ist, wobei dieser Führungsdraht am oberen und unteren
Ende der Tragenaufnahme (17) befestigt ist.
7. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (19) auf seiner, dem Führungswagen (16) gegenüberliegenden, unteren
Ende eine herunterklappbar gelagerte Querhalterung (21) aufweist.
8. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragenaufnahme (17) in Form eines in rippenbauweise ausgeführten Gerüstes realisiert
ist mit Längsträgerprofilen (23), welche durch Querverbindungsprofile (24) miteinander
verbunden sind, wobei ein Deckblech (25) oberseitig auf dem Gerüst angebracht ist,
und ein Mantelblech (25') das Gerüst unterseitig sowie seitlich umgibt.
9. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragenlagerungsplattform (3, 3') mehrere Festhalte- resp. Festklemmmittel (26)
zum lösbaren Festhalten resp. Festklemmen einer Trage in der Transportposition aufweist.
10. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (5, 5') mittels einer oder mehrerer Verspannungen (9) verspannt ist.
11. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragenaufnahme (17) durch Stützmittel (8) gestützt ist, welche auf einem Querträger
(7 ", 7 ") angeordnet sind, der sich im Bereich gegenüber demjenigen Ende des Rahmens
befindet, wo sich der Führungswagen (16) in der Transportstellung befindet.
12. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') in dem Transportmittel (1) mittels einer Aufhängung
(12) befestigt ist, wobei die Aufhängung (12) an einer Decke des Transportmittels
(1) lösbar verankert ist und vertikal angeordnete Aufhängestangen (4) aufweist.
13. Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragenaufnahmevorrichtung (2, 2') in dem Transportmittel (1) zusätzlich mittels
einer seitlichen Halterung (13, 13') befestigt ist, wobei diese seitliche Haltung
(13, 13') an einer Wand des Transportmittels (1) lösbar verankert ist.
14. Mehrtragenaufnahmevorrichtung mit mindestens zwei übereinander angeordneten Tragenaufnahmevorrichtungen
(2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragenaufnahmevorrichtungen (2, 2') mittels eckständigen, mit Drehgelenken (11)
versehenen Gabeln (10, 10') derart miteinander verbunden sind, dass die jeweils obere
Tragenaufnahmevorrichtung (2') in etwa parallel zur unteren Tragenaufnahmevorrichtung
(2) herunterführbar ist von einer höher liegenden, horizontalen Transportstellung
in eine tiefer liegende, horizontale oder geneigte Beladestellung.
15. Mehrtragenaufnahmevorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an den Aufhängestangen (4) Verriegelungsmittel zur Verriegelung der Gabeln (10, 10')
in der Transportstellung vorgesehen sind.
16. Mehrtragenaufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass seitliche Führungsmittel (14) vorgesehen sind zum Führen und Stabilisieren der oberen
Tragenaufnahmevorrichtungen (2') und/oder mindestens einer mit diesen oberen Tragenaufnahmevorrichtungen
(2') verbundenen Gabel (10, 10'), wobei die oberen Tragenaufnahmevorrichtungen (2')
und/oder die mindestens eine mit diesen oberen Tragenaufnahmevorrichtungen (2') verbundene
Gabel (10, 10') mit den seitlichen Führungsmitteln (14) bewegbar verbunden sind, und
die seitlichen Führungsmittel (14) an einem Teil des Transportmittels (1) lösbar verankert
sind.
17. Mehrtragenaufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass Federaggregate (15), beispielsweise Gasdruckfederaggregate, vorgesehen sind, um die
oberen Tragenaufnahmevorrichtungen (2') in die Transportstellung zu spannen.
18. Tragen- oder Mehrtragenaufnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragen- resp. Mehrtragenaufnahmevorrichtung aus Leichtmetall, z.B. aus Aluminiumlegierungen
besteht.
19. Tragen- oder Mehrtragenaufnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragen- resp. Mehrtragenaufnahmevorrichtung aus Faserverbundwerkstoffen, z.B.
aus kohle- oder glasfaserverstärkten Thermoplasten besteht.
1. Stretcher receiving device (2, 2'), which is mountable in a means of transportation
(1), with a frame (5, 5') having longitudinal beams (6) and cross-beams (7, 7', 7"
, 7, 7', 7'') arranged transversely thereto and a stretcher support platform (3, 3')
suitable for mounting a stretcher, wherein the stretcher support platform (3, 3')
comprises a guide carriage (16) and a stretcher receiver (17), wherein the guide carriage
(16) and the stretcher receiver (17) are connected to each other by means of a tilting
joint (18), and wherein the guide carriage (16) is moveable in guided manner in longitudinal
direction along the frame (5, 5') between a transport position and a loading position,
wherein the stretcher receiver (17) is downwardly pivotable into the loading position,
and wherein the stretcher receiver (17) comes to rest horizontally and largely within
the frame in the transport position and the stretcher receiver (17) comes to rest
largely outside of the frame and downwardly tilted in the loading position, characterised in that a sledge (19) is arranged on the stretcher receiver (17), which is moveable in guided
manner in longitudinal direction along the stretcher receiver (17) between a transport
position and a loading position, wherein the sledge (19) is located at the upper end
of the stretcher receiver (17) near the guide carriage (16) in the transport position
and the sledge (19) is located in the region of the lower end of the stretcher receiver
(17) distant from the guide carriage (16) in the loading position, and wherein the
sledge (19) has at least one recess (20).
2. Stretcher receiving device (2, 2') according to claim 1, characterised in that the guide carriage (16) is movable in guide rails, which are disposed on the longitudinal
beams (6) of the frame (5, 5') or integrated in the longitudinal beams (6).
3. Stretcher receiving device (2, 2') according to claim 1 or 2, characterised in that the stretcher receiver (17) has one or more retractable or tiltable locking elements
(22) protruding from the stretcher receiver (17), and in that a counter-locking element is mounted on the sledge (19), which can be brought into
abutment with each of the locking elements (22) protruding from the stretcher receiver
(17) for retaining the sledge (19) in an inclined position.
4. Stretcher receiving device (2, 2') according to claim 3, characterised in that the locking elements (22) can be jointly retracted or tilted by actuating a trigger
mechanism.
5. Stretcher receiving device (2, 2') according to one of claims 1 to 4, characterised in that the sledge (19) is guided in rails on the stretcher receiver (17), wherein these
rails are disposed on the stretcher receiver (17) or are integrated in the stretcher
receiver (17).
6. Stretcher receiving device (2, 2') according to one of claims 1 to 4, characterised in that the sledge (19) is guided by at least one preferably tensioned guide wire on the
stretcher receiver (17), wherein this guide wire is attached to the upper and lower
end of the stretcher receiver (17).
7. Stretcher receiving device (2, 2') according to one of claims 1 to 6, characterised in that the sledge (19) has a downward-tilt-mounted cross-support (21) at its lower end opposite
to the guide carriage (16).
8. Stretcher receiving device (2, 2') according to one of claims 1 to 7, characterised in that the stretcher receiver (17) is realised in the form of a framework implemented as
a rib construction with longitudinal beam profiles (23), which are connected to each
other with cross-connecting profiles (24), wherein a cover panel (25) is mounted on
the upper side of the framework, and a cladding panel (25') surrounds the framework
on the underside as well as laterally.
9. Stretcher receiving device (2, 2') according to one of claims 1 to 8, characterised in that the stretcher support platform (3, 3') has a plurality of retaining or clamping means
(26) for releasably retaining or clamping a stretcher in the transport position.
10. Stretcher receiving device (2, 2') according to one of claims 1 to 9, characterised in that the frame (5, 5') is braced by means of one or more bracings (9).
11. Stretcher receiving device (2, 2') according to one of claims 1 to 10, characterised in that the stretcher receiver (17) is supported by support means (8) mounted on a cross-beam
(7" , 7''), which are located in the area opposite to the end of the frame, where
the sledge (16) is in the transport position.
12. Stretcher receiving device (2, 2') according to one of claims 1 to 11, characterised in that the stretcher receiver device (2, 2') is mounted by means of a suspension (12) in
the means of transportation (1), wherein the suspension (12) is detachably anchored
to a ceiling of the means of transportation (1) and has vertically arranged suspension
rods (4).
13. Stretcher receiving device (2, 2') according to claim 12, characterised in that the stretcher receiving device (2, 2') is additionally mounted in the means of transportation
(1) by means of a lateral bracket (13, 13'), wherein the lateral bracket (13, 13')
is detachably anchored to a wall of the means of transportation (1).
14. Multiple stretcher receiving device comprising at least two superposed stretcher receiver
devices (2, 2') according to one of claims 1 to 13, characterised in that the stretcher receiver devices (2, 2') are linked together by means of corner situated
rotary joints (11) provided with forks (10, 10') such that the respective upper stretcher
receiver device (2') is reclinable approximately parallel to the lower stretcher receiver
device (2) from a higher lying horizontal transport position to a lower lying horizontal
or inclined loading position.
15. Multiple stretcher receiving device according to claim 14, characterised in that locking means are provided at the suspension rods (4) for locking the forks (10,
10') in the transport position.
16. Multiple stretcher receiving device according to one of claims 14 or 15, characterised in that lateral guide means (14) are provided for guiding and stabilising the upper stretcher
receiver devices (2') and/or at least one fork (10, 10') connected to the upper stretcher
receiver devices (2'), wherein the upper stretcher receiver devices (2') and/or the
at least one fork (10, 10') connected to the upper stretcher receiver devices (2')
are movably connected to the lateral guide means (14), and the lateral guide means
(14) are releasably anchored to a part of the means of transportation (1).
17. Multiple stretcher receiving device according to one of claims 14 to 16, characterised in that spring units (15), for example gas pressure spring assemblies, are provided for bracing
the upper stretcher receiver devices (2') in the transport position.
18. Stretcher receiving or multiple stretcher receiving device according to claims 1 to
17, characterised in that the stretcher receiving or multiple stretcher receiving device is made of light metal,
such as of aluminium alloys.
19. Stretcher receiving or multiple stretcher receiving device according to claims 1 to
17, characterised in that the stretcher receiving or multiple stretcher receiving device is made of fibre composite
materials, such as of carbon or glass fibre reinforced thermoplastics.
1. Dispositif de réception de civière (2, 2') pouvant être monté dans un moyen de transport
(1) et comprenant un cadre (5, 5') avec des longerons (6) et des traverses (7, 7',
7", 7, 7', 7") agencées transversalement à ces derniers, ainsi qu'une plateforme de
support de civière (3, 3') adaptée pour poser une civière, la plateforme de support
de civière (3, 3') présentant un chariot de guidage (16) et un logement de civière
(17), le chariot de guidage (16) et le logement de civière (17) étant raccordés entre
eux par le biais d'une articulation de pivotement (18), et le chariot de guidage (16)
pouvant être déplacé de façon guidée dans le sens longitudinal le long du cadre (5,
5') entre une position de transport et une position de chargement, le logement de
civière (17) pouvant être descendu en position de chargement, et, en position de transport,
le logement de civière (17) se trouvant horizontalement largement dans le cadre et,
en position de chargement, le logement de civière (17) se trouvant largement hors
du cadre et baissé, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le logement de civière (17) un coulisseau (19) pouvant être déplacé
de façon guidée dans le sens longitudinal le long du logement de civière (17) entre
une position de transport et une position de chargement, le coulisseau, en position
de transport, se trouvant au niveau de l'extrémité supérieure proche du chariot de
guidage (16) du logement de civière (17) et le coulisseau (19), en position de chargement,
se trouvant dans la zone de l'extrémité inférieure éloignée du chariot de guidage
(16) du logement de civière (17), le coulisseau (19) présentant au moins un évidement
(20).
2. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon la revendication 1, caractérisé en ce que le chariot de guidage (16) peut être déplacé dans des rails de guidage qui sont agencés
sur les longerons (6) du cadre (5, 5') ou respectivement intégrés dans les longerons
(6).
3. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que le logement de civière (17) présente un ou plusieurs éléments d'arrêt (22) rétractables
ou escamotables en saillie depuis le logement de civière (17), et en ce qu'il est monté sur le coulisseau (19) un élément d'arrêt opposé qui peut être amené
en butée avec chacun des éléments d'arrêt (22) en saillie depuis le logement de civière
(17) pour maintenir le coulisseau (19) dans une position inclinée.
4. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon la revendication 3, caractérisé en ce que les éléments d'arrêt (22) peuvent être rétractés ou escamotés en actionnant un mécanisme
de déclenchement.
5. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le coulisseau (19) est guidé dans des rails sur le logement de civière (17), ces
rails étant agencés sur le logement de civière (17), respectivement intégrés dans
le logement de civière (17).
6. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le coulisseau (19) est guidé par au moins un fil de guidage de préférence tendu sur
le logement de civière (17), ce fil de guidage étant fixé à l'extrémité supérieure
et inférieure du logement de civière (17).
7. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le coulisseau (19) présente, sur son extrémité inférieure opposée au chariot de guidage
(16), un soutien transversal (21) rabattable.
8. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le logement de civière (17) est réalisé sous la forme d'un cadre conçu avec des nervures
et avec des profils de longeron (23) qui sont reliés entre eux par des profils de
traverse (24), une plaque de recouvrement (25) étant montée sur le dessus du cadre
et une tôle d'enveloppe (25') entourant le cadre sur le dessous et sur les côtés.
9. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la plateforme de support de civière (3, 3') présente plusieurs moyens de retenue,
respectivement de serrage (26) pour tenir, respectivement serrer de façon amovible
une civière en position de transport.
10. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le cadre (5, 5') est haubané par un ou plusieurs haubanages (9).
11. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que le logement de civière (17) est soutenu par des moyens de support (8) qui sont agencés
sur une traverse (7", 7") qui se situe dans la zone opposée à l'extrémité du cadre
où se trouve le chariot de guidage (16) en position de transport.
12. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que le dispositif de réception de civière (2, 2') est fixé dans le moyen de transport
(1) à l'aide d'une suspension (12), la suspension (12) étant ancrée de façon amovible
au plafond du moyen de transport (1) et présentant des barres de suspension (4) agencées
verticalement.
13. Dispositif de réception de civière (2, 2') selon la revendication 12, caractérisé en ce que le dispositif de réception de civière (2, 2') est fixé dans le moyen de transport
(1) en plus à l'aide d'un support latéral (13, 13'), ce support latéral (13, 13')
étant ancré de façon amovible à une paroi du moyen de transport (1).
14. Dispositif de réception de multiples civières comprenant au moins deux dispositifs
de réception de civière (2, 2') selon l'une des revendications 1 à 13 agencés l'un
au-dessus de l'autre, caractérisé en ce que les dispositifs de réception de civière (2, 2') sont reliés entre eux par le biais
de fourches (10, 10') munies d'articulations d'angle à charnière (11) de telle sorte
que le dispositif de réception de civière du haut (2') peut être descendu approximativement
parallèlement au dispositif de réception de civière du bas (2) depuis une position
de transport horizontale supérieure dans une position de chargement basse, horizontale
ou inclinée.
15. Dispositif de réception de multiples civières selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'il est prévu sur les barres de suspension (4) des moyens de verrouillage pour verrouiller
les fourches (10, 10') en position de transport.
16. Dispositif de réception de multiples civières selon l'une des revendications 14 ou
15, caractérisé en ce qu'il est prévu des moyens de guidage latéraux (14) pour guider et stabiliser les dispositifs
de réception de civière supérieurs (2') et/ou au moins une fourche (10) raccordée
à ces dispositifs de réception de civière supérieurs (2'), les dispositifs de réception
de civière supérieurs (2') et/ou la fourche (10, 10') raccordée à ces dispositifs
de réception de civière supérieurs (2') étant raccordés de façon mobile aux moyens
de guidage latéraux (14) pour pouvoir ancrer de façon amovible les moyens de guidage
latéraux (14) à une partie du moyen de transport (1).
17. Dispositif de réception de multiples civières selon l'une des revendications 14 à
16, caractérisé en ce qu'il est prévu des suspensions (15), par exemple des suspensions à gaz, pour tendre
les dispositifs de réception de civières supérieurs (2') en position de transport.
18. Dispositif de réception de civière ou dispositif de réception de multiples civières
selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le dispositif de réception de civière ou le dispositif de réception de multiples
civières est construit en métal léger, par exemple à partir d'alliages d'aluminium.
19. Dispositif de réception de civière ou dispositif de réception de multiples civières
selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le dispositif de réception de civière ou le dispositif de réception de multiples
civières est construit en matériaux renforcés par des fibres, par exemple à partir
de thermoplastiques renforcés de carbone ou de fibres de verre.