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EP 2 443 285 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.2015 Patentblatt 2015/02 |
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Anmeldetag: 24.04.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/002539 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/145728 (23.12.2010 Gazette 2010/51) |
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SPEICHERWAGEN ZUM TRANSPORT VON SCHÜTTGUT
STORAGE CART FOR TRANSPORTING BULK GOODS
WAGON DE STOCKAGE POUR LE TRANSPORT DE MARCHANDISES EN VRAC
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.06.2009 AT 37109 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.04.2012 Patentblatt 2012/17 |
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Patentinhaber: Plasser & Theurer Export von Bahnbaumaschinen
Gesellschaft m.b.H. |
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1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- THEURER, Josef
A-1010 Wien (AT)
- BRUNNINGER, Manfred
A-4203 Altenberg (AT)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 490 868
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WO-A2-2007/116249
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Speicherwagen zum Transport von Schüttgut, mit einem
als Bodenfläche dienenden, innerhalb eines Containers angeordneten und in einer Wagenlängsrichtung
verlaufenden, ein Aufnahme- und Abwurfende aufweisenden Bodenförderband, sowie mit
einem an einem vorderen Wagenende positionierten und über dieses vorkragenden Übergabeförderband,
wobei an einem hinteren Wagenende ein in Wagenlängsrichtung verschiebbares Beladeförderband
sowie eine Aushubeinrichtung und eine Arbeitskabine vorgesehen sind.
[0002] Ein derartiger Speicherwagen ist durch
WO 2007/116249 A2 bekannt. Die Aushubeinrichtung ist gemeinsam mit einer Arbeitskabine direkt am Wagenrahmen
befestigt, wobei das Beladeförderband relativ zum Wagenrahmen in eine Arbeitsposition
verschiebbar ist. Eine derartige konstruktive Lösung ermöglicht nur eine eingeschränkte
Breite und Länge des Beladeförderbandes.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Speicherwagens
der eingangs genannten Art, mit dem eine leistungsfähigere Beladung durchführbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Speicherwagen der gattungsgemäßen Art
dadurch gelöst, dass ein vorderes Ende des Beladeförderbandes auf einer in einem oberen
Endbereich des Containers verlaufenden Längsführung unter Bildung einer ersten Bandabstützung
anhand eines Antriebs in Wagenlängsrichtung verstellbar gelagert ist.
[0005] Mit dieser konstruktiven Lösung ist auch bei einer - für eine größere Leistung -
schwereren Ausbildung des Beladeförderbandes ein sehr einfacher Wechsel zwischen Arbeits-
und Überstellposition sichergestellt. Dadurch wird eine breitere und damit leistungsfähigere
Ausbildung des Beladeförderbandes ermöglicht.
[0006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Zeichnungsbeschreibung.
[0007] Im Folgenden wird die Erfindung anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher beschrieben. Es zeigen:
[0008] Fig. 1 eine Seitenansicht eines Speicherwagens mit einem Beladeförderband, Fig. 2
eine schematische Draufsicht auf das Beladeförderband, und die Fig. 3 und 4 jeweils
eine Ansicht in Wagenlängsrichtung gemäß Pfeil III bzw. IV in Fig. 2.
[0009] Ein in Fig. 1 ersichtlicher Speicherwagen 1 zum Transport von Schüttgut 2 weist einen
Container 3 mit einem als Bodenfläche dienenden Bodenförderband 4 auf. Dieses weist
ein bezüglich einer Wagenlängerichtung 5 an einem vorderen Ende 6 des Containers 3
positioniertes Abwurfende 7 und ein an einem hinteren Ende 8 des Containers 3 gelegenes
Aufnahmeende 9 auf.
[0010] An einem vorderen Wagenende 13 ist ein um eine Achse 10 verschwenkbares und über
einen Wagenrahmen 11 vorkragendes Übergabeförderband 12 vorgesehen. Dieses weist ein
unter dem Abwurfende 7 des Bodenförderbandes 4 gelegenes Aufnahmeende 14 sowie ein
relativ dazu höher positioniertes Abwurfende 15 auf.
[0011] In einem oberen Endbereich 16 des Containers 3 ist ein in Wagenlängsrichtung 5 verlaufendes
Beladeförderband 17 mit einem vorderen Abwurfende 18 und einem hinteren Aufnahmeende
19 angeordnet. In einem unmittelbar an das Aufnahmeende 19 anschließenden Abschnitt
ist eine Arbeitskabine 20 sowie eine Aushubeinrichtung 21 mit dem Beladeförderband
17 verbunden. Die Aushubeinrichtung 21 ist als durch Antriebe 22 verschwenkbarer und
in seiner Länge veränderbarer Baggerausleger 23 mit einer Baggerschaufel 24 ausgebildet.
[0012] Wie in Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, liegt das Beladeförderband 17 mit einem in Wagenlängsrichtung
5 vorderen Ende 25 auf dem Container 3 in einer ersten Bandabstützung 28 auf. Diese
ist im oberen Endbereich 16 des Containers 3 angeordnet und hat die Form einer Anlenkung
40. Die Anlenkung 40 weist einen quer zur Wagenlängsrichtung 5 verlaufenden Stützträger
44 auf, der endseitig anhand von Laufrollen 42 auf einer auf dem Container 3 angeordneten
Längsführung 39 gelagert und mittels eines Antriebs 41 in Wagenlängsrichtung 5 verstellbar
ist. Der Antrieb 41 kann beispielsweise als die Laufrollen 42 beaufschlagender Rotationsantrieb
ausgebildet sein. Der Stützträger 44 ist anhand eines allseits beweglichen Gelenkes
43 mit einer klammerförmigen Aufhängung 45 verbunden, die am vorderen Ende 25 des
Beladeförderbandes 17 derart montiert ist, dass genügend Raum für den Transport von
Schüttgut 2 auf dem Förderband 17 frei bleibt.
[0013] An einem hinteren Wagenende 29 ist eine zweite Bandabstützung 31 vorgesehen, anhand
derer das Beladeförderband 17 auf dem Wagenrahmen 11 des Speicherwagens 1 gelagert
ist - siehe Fig. 4. Anhand von Stützrollen 46 ist das darauf gelagerte Beladeförderband
17 in Wagenlängsrichtung 5 verschiebbar ausgebildet. Die Stützrollen 46 sind auf einem
Querholm 49 quer zur Wagenlängsrichtung 5 relativ zum Wagenrahmen 11 verstellbar gelagert,
wodurch das Beladeförderband 17 - wie auch in Fig. 2 angedeutet -zwischen zwei Wangen
47 anhand eines Antriebs 48 querverstellbar ist. Das allseitige Gelenk 43 fungiert
dabei als Drehpunkt.
[0014] Der Wagenrahmen 11 ist mit Hilfe zweier Schienenfahrwerke 32 sowie zweier höhenverstellbarer
Raupenfahrwerke 33 wahlweise auf einem Gleis oder einer Schotterbettung bzw. Bodenfläche
34 verfahrbar. Ein Motor 36 dient zur Beaufschlagung von Fahrantrieben 35 sowie der
verschiedenen anderen Antriebe. Die direkt mit dem Beladeförderband 17 verbundene
Arbeitskabine 20 ist mit einer Steuereinrichtung 37 zur Beaufschlagung diverser Antriebe
22 der Aushubeinrichtung 21 ausgestaltet.
[0015] Der Speicherwagen 1 wird - zweckmäßigerweise mit mehreren, an das vordere Wagenende
angekuppelten Speicherwagen - auf einem Gleis zu einer Baustelle verfahren. Dabei
befindet sich das Beladeförderband 17 in einer (nicht dargestellen) Überstellposition,
bei der sich das gesamte Beladeförderband 17 oberhalb des Wagenrahmens 11 bzw. im
oberen Endbereich 16 des Containers 3 befindet:
[0016] Für eine Überstellung des Beladeförderbandes 17 in eine Arbeitsposition wird der
Antrieb 41 beaufschlagt. Dieser bewirkt eine Längsverschiebung des auf den Bandabstützungen
28 und 31 aufliegenden Beladeförderbandes 17 relativ zum Speicherwagen 1 in eine in
Fig. 1 gezeigte Position, bei der sich einerseits die Aushubeinrichtung 21 und die
Arbeitskabine 20 unmittelbar über der Schotterbettung 34 und andererseits das Abwurfende
18 über dem Aufnahmeende 9 des Bodenförderbandes 4 befindet. Damit kann nun durch
die Baggerschaufel 24 aufgenommenes Schüttgut 2 auf das Aufnahmeende 19 und in weiterer
Folge über das Abwurfende 18 des Beladeförderbandes 17 auf das Bodenförderband 4 abgeworfen
werden. Durch entsprechende Querverstellung des Aufnahmeendes 19 mittels des Antriebs
48 ist der Aufnahmebereich der Aushubeinrichtung 21 vergrößerbar. Die Rückführung
des Beladeförderbandes 17 in die Überstellposition erfolgt wiederum durch gegenläufige
Beaufschlagung des Antriebs 41.
1. Speicherwagen zum Transport von Schüttgut, mit einem als Bodenfläche dienenden, innerhalb
eines Containers (3) angeordneten und in einer Wagenlängsrichtung (5) verlaufenden,
ein Aufnahme- und Abwurfende (9, 7) aufweisenden Bodenförderband (4), sowie mit einem
an einem vorderen Wagenende (13) positionierten und über dieses vorkragenden Übergabeförderband
(12), wobei an einem hinteren Wagenende (29) ein in Wagenlängsrichtung verschiebbares
Beladeförderband (17) sowie eine Aushubeinrichtung (21) und eine Arbeitskabine (20)
vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorderes Ende (25) des Beladeförderbandes (17) auf einer in einem oberen Endbereich
(16) des Containers (3) verlaufenden Längsführung (39) unter Bildung einer ersten
Bandabstützung (28) anhand eines Antriebs (41) in Wagenlängsrichtung (5) verstellbar
gelagert ist.
2. Speicherwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bandabstützung (28) aus einer Anlenkung (40) gebildet ist, die einen endseitig
über Laufrollen (42) auf der Längsführung (39) abrollbaren Stützträger (44) aufweist,
der mit dem Ende (25) des Beladeförderbandes (17) anhand eines allseits beweglichen
Gelenkes (43) verbunden ist.
1. A storage wagon for transporting bulk material, comprising a bottom conveyor belt
(4), extending in a longitudinal direction (5) of the wagon, which is arranged within
a container (3) and serves as a bottom surface and has a receiving- and discharge
end (9, 7), and also comprising a transfer conveyor belt (12) positioned at a front
end (13) of the wagon and projecting beyond the same, wherein a loading conveyor belt
(17) - displaceable in the longitudinal direction of the wagon - as well as an excavating
device (21) and a work cabin (20) are provided at a rear end (29) of the wagon, characterized in that a front end (25) of the loading conveyor belt (17) is mounted for displacement in
the longitudinal direction (5) of the wagon by means of a drive (41) on a longitudinal
guide (39) extending in an upper end region (16) of the container (3), thus forming
a first belt support (28).
2. A storage wagon according to claim 1, characterized in that the first belt support (28) is formed by a linkage (40) comprising a support beam
(44) designed to roll on the longitudinal guide (39) by means of track rollers (42)
placed at the ends, the support beam (44) being connected to the end (25) of the loading
conveyor belt (17) by means of a universal joint (43).
1. Wagon de stockage pour le transport de marchandise en vrac, avec une bande transporteuse
au sol (4) servant de surface de plancher, disposée au sein d'un conteneur (3) et
s'étendant dans une direction longitudinale du wagon (5), présentant une extrémité
de réception et de déversement (9, 7), ainsi qu'avec une bande transporteuse de remise
(12) positionnée à une extrémité avant de wagon (13) et saillant au-delà de celle-ci,
dans lequel une bande transporteuse de chargement (17) pouvant coulisser dans la direction
longitudinale du wagon ainsi qu'un dispositif de déblayage (21) et une cabine de travail
(20) sont prévus à une extrémité arrière de wagon (29), caractérisé en ce qu'une extrémité avant (25) de la bande transporteuse de chargement (17) est logée sur
un guide longitudinal (39) s'étendant dans une région d'extrémité supérieure (16)
du conteneur (3) en formant un premier appui de bande (28) à l'aide d'un entraînement
(41) de manière à pouvoir être déplacée dans la direction longitudinale du wagon (5).
2. Wagon de stockage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier appui de bande (28) est formé d'une articulation (40) qui présente un
support de soutien (44) pouvant rouler côté extrémité par le biais de galets de roulement
(42) sur le guide longitudinal (39), qui est relié à l'extrémité (25) de la bande
transporteuse de chargement (17) à l'aide d'un joint articulé (43) mobile de tous
les côtés.


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