[0001] Die Erfindung betrifft einen Magnetauslöser, der zumindest ein eine Ankeröffnung
aufweisendes Joch umfasst, in welchem ein von zumindest einem Abschnitt des Spulenkörpers
mit zumindest einer Erregerspule koaxial umschlossener und durch die Kraft eines vorgespannten
Federelements beaufschlagbarer Anker platziert ist, welcher bei unbestromter Erregerspule
durch die Magnethaltekraft eines Permanentmagneten in einer ersten Endlage verharrt,
wobei der Permanentmagnet gemeinsam mit einem zwischen Anker und Permanentmagnet sich
erstreckenden Sockel im Bereich des ersten Endes des Ankers angeordnet sind, und die
zweite Endlage des Ankers durch kurzzeitige Bestromung der Erregerspule mit der einhergehenden
Absenkung der Magnethaltekraft und der dabei wirksamen Federkraft erzielt wird, wobei
das der Ankeröffnung abgewandte erste Ende des Ankers im Spulenkörper zentriert geführt
ist und das der Ankeröffnung zugewandte zweite Ende des Ankers durch einen im Spulenkörper
zentrierten Zentrierring ebenfalls zentriert geführt ist, und der Sockel im Spulenkörper
zentriert ist, wobei der Zentrierring gemeinsam mit dem Spulenkörper die plane Auflage
des Ankers im Bereich des ersten Endes ohne Verkippen sichert und durch die plane
Auflage des Ankers stets maximale Haltekräfte gewährleistet, und das Federelement
einen größeren Durchmesser als der Anker aufweist, und dass der magnetische Fluss
beim Auslösen von einem Hauptschluss zu einem Nebenschluss kommutiert.
[0002] Derartig ausgebildete bistabile Magnetauslöser bzw. Auslösemagnete werden in vielfältigen
Varianten in Leistungsschaltern und anderen Geräten eingesetzt.
[0004] Als signifikante Anforderungen an Auslösemagnete sind hierbei eine kurze Auslösezeit,
ein geringer Energiebedarf zum Auslösen sowie ein großes Verhältnis zwischen der freigesetzten
mechanischen Energie und der elektrischen Auslöseenergie bzw. Energieausbeute zu nennen.
[0005] Kurze Auslösezeiten erreicht man beispielsweise unter anderem durch eine geringe
Ankermasse, wie dies die
JP 2005 268 031 oder die
CA 0227 1327 durch Verwendung eines ausgebohrten Ankers lehren.
[0006] Das Ziel des Schaltens mit nur geringer Auslöseenergie kann erreicht werden durch
einen Bypass im Magnetkreis gemäß den Druckschriften
US 3 922 957 oder
US 3 792 390.
[0007] Viel mechanische Energie wird bei vorgegebener Federkraft frei, wenn die Federkonstante
klein und der Hub groß ist. Das erreicht man insbesondere durch außen liegende Federn,
wie dies der beispielsweise der
JP 2005 166 429 zu entnehmen ist.
[0008] Die
US 4 462 013 A offenbart eine elektromagnetische Vorrichtung, die ein Jochmittel umfasst, das aus
einem magnetischen Material hergestellt ist und eine Arbeitsfläche aufweist, umfassend
einen Einrückanker aus einem magnetischen Material mit einer Arbeitsfläche an seinem
einen Ende, wobei der Einrückanker in seiner axialen Richtung zwischen einer ersten
und einer zweiten Position beweglich ist, wobei sich die Arbeitsfläche des Einrückankers
in bzw. außer Eingriff mit der Arbeitsfläche des Jochmittels befindet; einen Permanentmagneten,
der zwischen Teilen des Jochmittels magnetisch angeschlossen ist, wobei das Jochmittel
und der Einrückanker und der Permanentmagnet einen einzigen geschlossenen Magnetkreis
bilden, der durch die Arbeitsfläche verläuft, wenn sich der Einrückanker in der ersten
Position befindet, wobei der Permanentmagnet zur Erzeugung eines Magnetflusses, der
in einer Richtung zur Bereitstellung einer magnetischen Anzugskraft zum Halten des
Einrückankers in der ersten Position im Magnetkreis verläuft, im Magnetkreis angeordnet
ist. Weiterhin ist eine Erregerspule vorgesehen, die zumindest teilweise vom Jochmittel
umgeben ist und in einer Form gewickelt ist, so dass sie einen sich axial erstreckenden
Hohlraum zur Aufnahme des Einrückankers aufweist, und die nach ihrer Erregung zur
Erzeugung eines Magnetflusses dient, der durch die gesamte Länge des einzigen Magnetkreises
verläuft, wobei das Jochmittel das Ende des Hohlraumes, zu dem hin sich der Einrückanker
in die erste Position bewegt und mit seiner Arbeitsfläche in den Hohlraum weist, verschließt,
wobei die Arbeitsfläche des Jochmittels und des Einrückankers dagegen geschützt sind,
dass sich magnetisches Pulver von außerhalb der Vorrichtung an die Arbeitsfläche des
Jochmittels und des Einrückankers haftet. Der Permanentmagnet besteht aus einer intermetallischen
Verbindung, wiedergegeben durch die Formel RCo5, wobei R ein aus der Gruppe von Y
und mindestens einem der Seltenerde-Elemente bestehendes Glied ist, wobei die Erregerspule
bei Erregung eine Polarität aufweist, die bewirkt, dass der durch die Erregerspule
erzeugte Magnetfluss im Wesentlichen den durch den Permanentmagneten an der Arbeitsfläche
erzeugten Magnetfluss aufhebt, um damit die magnetische Anzugskraft zu verringern,
wobei der Permanentmagnet einen relativ kurzen Abstand zwischen seinen entgegengesetzten
Polen aufweist, um den Durchgang des durch die Erregerspule erzeugten Magnetflusses
zu erleichtern.
[0009] Aus der
US 2006/243938 A1 ist ein Elektromagnet vorbekannt, umfassend einen Statorkern, der ein fixiertes axiales
Ende, ein freies axiales Ende und eine Innenfläche aufweist, wobei das freie axiale
Ende eine Außenfläche aufweist und wobei der Statorkern aus einem magnetischen Material
besteht. Außerdem ist ein Einrückanker vorgesehen, der entlang der Innenfläche des
Statorkerns verschiebbar ist, wobei der Einrückanker aus einem magnetischen Material
gebildet ist. Ferner ist ein Ringkern um die Außenfläche des freien axialen Endes
des Statorkerns angeordnet, wobei der Ringkern aus einem magnetischen Material gefertigt
ist. Als weitere Merkmale dieser Erfindung ist eine Magnetkreiskomponente zu nennen,
die an den Statorkern angrenzt, wobei die Magnetkreiskomponente den Magnetfluss mit
dem Statorkern leitet, wobei der Ringkern den radialen Magnetfluss radial mit dem
Statorkern leitet und der Ringkern den axialen Magnetfluss axial mit der Magnetkreiskomponente
leitet.
[0010] Die aus dem Stand der Technik vorbekannten Lösungen sind oftmals sehr stark nur hinsichtlich
eines Parameters, beispielsweise Bauraum, Kraft oder Auslösezeit, optimiert. Dadurch
streuen die Auslöseparameter stark. Eine wesentliche Ursache hierfür ist das konstruktionsbedingte
Spiel in der Ankerführung. Durch die Toleranzen im Gehäuse und bei der Ausrichtung
der Teile während der Montage wird der Anker gegenüber dem Sockel leicht verkippt.
Querkräfte zwischen Anker und Gehäuse stellen den Anker zusätzlich schief. Bei bekannten
Konstruktionen kann diese Verkippung nicht ausgeglichen werden. Engere Führungen würden
zudem zum Verklemmen führen.
[0011] Wenn die Feder nicht außerhalb des Magnetkreises oder innerhalb des Ankers liegt,
wird sie direkt auf dem Anker geführt. Dadurch bleibt die Federkonstante relativ hoch
und die Energieausbeute klein. Die für die Federkonstante günstigen Lösungen bereiten
jedoch Probleme bei der Ankerführung bzw. Ausrichtung auf den Sockel. Wird die Feder
jedoch im Anker geführt, ist große metallische Reibung zu verzeichnen. Die Feder neigt
dabei zum Ausknicken. Beides ist unerwünscht.
[0012] Die Aufgabe der Erfindung besteht nunmehr darin, einen Magnetauslöser vorzuschlagen,
der bei nur geringer Auslöseenergie eine hohe Energieausbeute sowie eine kurze Auslösezeit
aufweist.
[0013] Nach der Konzeption der Erfindung umfasst der Magnetauslöser zumindest ein eine Ankeröffnung
aufweisendes Joch, in welchem ein von zumindest einem Abschnitt des Spulenkörpers
mit zumindest einer Erregerspule koaxial umschlossener und durch die Kraft eines vorgespannten
Federelements beaufschlagbarer Anker platziert ist, welcher bei unbestromter Erregerspule
durch die Magnethaltekraft eines Permanentmagneten in einer ersten Endlage verharrt,
wobei der Permanentmagnet gemeinsam mit einem zwischen Anker und Permanentmagnet sich
erstreckenden Sockel im Bereich des ersten Endes des Ankers angeordnet sind, und die
zweite Endlage des Ankers durch kurzzeitige Bestromung der Erregerspule mit der einhergehenden
Absenkung der Magnethaltekraft und der dabei wirksamen Federkraft erzielt wird, wobei
das der Ankeröffnung abgewandte erste Ende des Ankers im Spulenkörper zentriert geführt
ist und das der Ankeröffnung zugewandte zweite Ende des Ankers durch einen im Spulenkörper
zentrierten Zentrierring ebenfalls zentriert geführt ist, und der Sockel im Spulenkörper
zentriert ist, wobei der Zentrierring gemeinsam mit dem Spulenkörper die plane Auflage
des Ankers im Bereich des ersten Endes ohne Verkippen sichert und durch die plane
Auflage des Ankers stets maximale Haltekräfte gewährleistet, und das Federelement
einen größeren Durchmesser als der Anker aufweist, und dass der magnetische Fluss
beim Auslösen von einem Hauptschluss zu einem Nebenschluss kommutiert. Kennzeichnend
für diese Erfindung ist, dass der hoch permeable Zentrierring am Joch an der Ankeröffnung
anliegt und dabei gegenüber dem Joch radial beweglich ausgebildet ist.
[0014] Ein kurzer Stromimpuls in der Erregerspule erzeugt ein Magnetfeld im Anker, das dem
des Permanentmagneten entgegengesetzt gerichtet ist. Durch die Überlagerung beider
Magnetfelder wird der magnetische Fluss kurzzeitig aus dem Anker verdrängt und in
den Bypass geleitet (Kommutierung). Durch die kurzzeitig stark abgeschwächte Magnethaltekraft
kann das Federelement den Anker beschleunigen und in die zweite stabile Endlage bewegen.
[0015] Die erfindungsgemäße Zentrierung des Ankers und des Sockels führen zu einem geringen
Ankerspiel und zu einer nur sehr geringen Verkippung des Ankers, was mit einem zuverlässigen
Auslöseverhalten des Magnetauslösers einhergeht.
[0016] Der Anker wird erfindungsgemäß an zwei über den Spulenkörper referenzierten Stellen
gelagert, auf der zweiten Seite im Spulenkörper, auf der ersten Seite in dem im Spulenkörper
zentrierten Zentrierring. Die Toleranzkette bleibt damit kurz und die Passungen können
eng gewählt werden. Somit werden auch bei einem kurzen Anker eine maximale Führungslänge
sowie eine präzise Ankerführung erzielt.
[0017] Der erfindungsgemäße Magnetauslöser ist sehr zuverlässig und zeichnet sich durch
höchste Leistungsfähigkeit aus. Durch die exakte Ankerführung wird die Streuung der
Auslöseparameter stark eingeschränkt. Gleichzeitig werden Forderungen nach hoher Energieausbeute,
kurzer Auslösezeit und geringer elektrischer Auslöseenergie erfüllt. Die Erfindung
stellt einen guten Kompromiss zwischen den angestrebten Idealwerten und hoher Fertigungssicherheit
dar. Mit der vorliegenden Erfindung können unvermeidbare Fertigungstoleranzen ausgeglichen
werden wobei die restlichen Parameter höchsten Anforderungen moderner Leistungsschalter
gerecht werden.
[0018] Der im Spulenkörper zentrierte Zentrierring besteht vorzugsweise aus einem hochpermeablen
Material. Durch die präzise Ankerführung bleibt der Luftspalt zwischen dem zweiten
Ende des Ankers und dem Zentrierring sehr klein. Dies führt zu einer Reduzierung des
magnetischen Widerstands und der erforderlichen Auslöseenergie.
[0019] Die Verdrehsicherheit des Ankers kann bei Bedarf relativ einfach durch einen Formschluss
im Spulenkörper realisiert werden. Dazu muss der Anker zumindest partiell ein wenig
abgeflacht werden. Unabhängig von der Ausbildung einer Verdrehsicherung entspricht
die Außenkontur des ersten Endes des Ankers und die Innenkontur des den Anker führenden
Abschnitts des Spulenkörpers einander bzw. sie sind passfähig zueinander ausgebildet.
[0020] Erfindungswesentlich ist, dass der Sockel unter Ausbildung eines zentrisch platzierten
Zapfens abgestuft ist, wobei der Zapfen im hohlzylinderförmigen Spulenkörper fest
verpresst ist, und die der Ankeröffnung abgewandte Stirnseite des Spulenkörpers eine
durch einen Bund oder durch Nocken gebildete kleine Auflagefläche aufweist, mit dem
der Spulenkörper auf dem Sockel aufsitzt. Da sich der Spulenkörper und der Sockel
nur im Bereich des Bundes einander kontaktieren, kann sich der Spulenkörper exakt
nach dem Zapfen des Sockels ausrichten. Der Anker, der Spulenkörper und der Sockel
weisen eine gemeinsame Längsachse aus, so dass ein Verkippen des Ankers ausgeschlossen
ist.
[0021] Der Zentrierring wird in der Ankeröffnung im Gehäuse nicht zentriert, er ist gegenüber
der Ankeröffnung vielmehr radial beweglich. Es gibt keine Überbestimmung und alle
toleranzempfindlichen Teile bleiben im Spulenkörper zueinander ausgerichtet. Dadurch
erreicht man ein sehr stabiles Auslöseverhalten mit geringer Streuung des Magnetfeldes.
[0022] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nimmt der das erste Ende des
Ankers hülsenartig umschließende Abschnitt des Spulenkörpers das Federelement auf,
welches sich koaxial gegenüber dem Anker in einer Nut des Spulenkörpers erstreckt.
Der Durchmesser des Federelements ist erfindungsgemäß größer als der Durchmesser des
Ankers. Dadurch kann ein Federelement zum Einsatz kommen, welches eine kleine Federkonstante
und eine geringe Länge aufweist. Im Vergleich zu den aus dem Stand der Technik vorbekannten
Federelementen kann bei gleicher maximaler Federkraft und Baulänge der Magnetauslöser
ca. 20% mehr Energie freisetzen.
[0023] Optional kann der Spulenkörper eine hohlzylinderförmige oder hülsenförmige Führung
aufweisen, in welcher sowohl das erste Ende des Ankers als auch der Zapfen des Sockels
geführt sind.
[0024] Das als Druckfeder ausgebildete Federelement wird im Spulenkörper geführt, welcher
vorzugsweise aus Kunststoff besteht. Im Vergleich zu metallischen Führungen bzw. Spulenkörpern
wird die Reibung vermindert. Dadurch, dass das Federelement koaxial und innerhalb
einer dafür vorgesehenen Nut zum Spulenkörper platziert ist, wird durch den im Vergleich
zum Ankerquerschnitt größeren Durchmesser des Federelements das Knickverhalten positiv
beeinflusst, mit der Folge, dass die Reibung weiter reduziert wird. Weniger Reibung
führt zu weniger Abrieb im Arbeitsspalt und damit zu einem stabileren Verhalten der
Magnetauslöser. Aufgrund einer geringeren Streuung der magnetischen Haltekraft kann
der Sicherheitszuschlag verringert werden, sodass die Magnethaltekraft insgesamt bei
gleicher Federkraft geringer gewählt werden kann. Diese reduzierte Magnethaltekraft
erfordert weniger Auslöseenergie und ist ein signifikanter Vorteil gegenüber vorbekannten
Lösungen. Ferner verringert sich durch den großen Durchmesser der Federelements die
Federkonstante, die Energieausbeute steigt bis auf etwa ca. +20 % und die Auslösezeit
verringert sich. Im Umkehrschluss erlaubt die Erfindung geringere Magnethaltekräfte
bei gleicher Federkraft in der "ausgelöst" - Stellung.
[0025] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zum Zwecke des
Schutzes des Permanentmagneten sowie der Dämpfung des Aufschlagens des Ankers beim
Rücksetzen bzw. Einnehmen seiner ersten Endlage entweder zwischen dem Sockel und dem
Permanentmagneten eine nichtmagnetische, elastische Folie platziert oder es ist ein
den Permanentmagnet umschließender Distanzring vorgesehen, über den sich der Sockel
abstützt, wobei der erforderlichen Luftspalt durch die unterschiedlichen Dicken des
Permanentmagneten und des Distanzrings definiert wird. Durch beide Maßnahmen wird
die Magnetkennlinie geschert, was zu einer geringeren Toleranzempfindlichkeit beim
Auslöseverhalten führt. Für beide vorgenannten Fälle gilt jedoch gleichermaßen, dass
der Permanentmagnet vor äußeren Kräften geschützt wird.
[0026] Das Prinzip der Flusskommutierung wird hier besonders vorteilhaft eingesetzt und
trägt wesentlich dazu bei, die erforderliche Auslöseenergie zu minimieren. Der dazu
notwendige Nebenschluss wird durch einen Luftspalt zwischen Sockel und Gehäuse definiert.
Der magnetische Widerstand sinkt, so dass die magnetische Haltekraft mit weniger Spulenstrom
stärker abgesenkt werden kann. Nutzt man dieses Prinzip konsequent, fließen mindestens
30% des Flusses des Permanentmagneten über den Bypass. Im bestromten Zustand der Erregerspule
verdrängt das magnetische Feld der Erregerspule den durch den Permanentmagnet verursachten
Magnetfluss aus dem Anker in den Bypass.
[0027] Eine nicht-magnetische Beschichtung der zum Anker weisenden Stirnseite des Zapfens
des Sockels reduziert die Streuung der Magnethaltekraft.
[0028] Die signifikanten Vorteile und Merkmale der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik
sind im Wesentlichen:
▪ sehr zuverlässiger Magnetauslöser mit höchster Leistungsfähigkeit,
▪ Verbesserung der Ankerführung wird durch die beiden im Bereich des ersten Ende des
Ankers und im Bereich des zweiten Ende des Ankers angeordneten Lagerstellen, nämlich
ein Abschnitt des Spulenkörpers und der Zentrierring, erzielt,
▪ Verringerung der Ankerverkippung wird erreicht, indem einerseits der Zapfen des
Sockels fest im Spulenkörper verpresst ist und der Spulenkörper stirnseitig nur mit
einem schmalen, ringförmigen Bund bzw. Nocken auf dem Sockel aufsitzt, und andererseits,
indem der Anker, der Spulenkörper und der Sockel mit seinem Zapfen eine gemeinsame
Längsachse aufweisen,
▪ Erhöhung der Energiefreisetzung des Federelements dadurch, dass der Durchmesser
des Federelements größer ist als der des Ankers durch Platzierung des Federelements
in einer koaxial sich erstreckenden Nut des Spulenkörpers,
▪ Verringerung der erforderlichen Auslöseenergie durch Ausbildung eines Bypass, der
sich zwischen den Mantelflächen des Sockels und der Innenwand des Gehäuses bzw. Jochs
erstreckt,
▪ Dämpfung des Aufschlagens des Ankers beim Rücksetzen bzw. Verfahren in seine erste
Endlage mittels einer sogenannten Luftspaltfolie, die zwischen dem Permanentmagnet
und dem Sockel platziert ist sowie
▪ Reduzierung der Streuung der Magnethaltekraft durch Beschichtung des Sockels mit
einer nicht-magnetischen Schicht.
[0029] Die Ziele und Vorteile dieser Erfindung sind nach sorgfältigem Studium der nachfolgenden
ausführlichen Beschreibung der hier bevorzugten, nicht einschränkenden Beispielausgestaltungen
der Erfindung mit den zugehörigen Zeichnungen besser zu verstehen und zu bewerten,
von denen zeigen:
- Fig. 1:
- eine Schnittdarstellung des Magnetauslösers,
- Fig. 2:
- eine Diagrammdarstellung von Federkennlinien und
- Fig. 3:
- eine Diagrammdarstellung der Streuung der Auslösespannung.
[0030] Die Fig. 1 zeigt eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Magnetauslösers 1.
Das Joch 2 des Magnetauslösers 1 besteht aus einem Gehäuse oder Rahmen mit einer Ankeröffnung
17 auf einer ersten Stirnseite und einer Basisplatte zum Verschließen des Gehäuses
auf einer zweiten, gegenüberliegenden Stirnseite. Innerhalb des Jochs 2 sind eine
Erregerspule 11 sowie ein die Erregerspule 11 aufnehmender Spulenkörper 5 platziert.
Der Spulenkörper 5 weist seinerseits eine als Führungshülse ausgebildete Führung 6
auf, die mit einer koaxialen Nut 5.2 versehen ist. In dieser Nut 5.2 ist ein als Druckfeder
ausgebildetes Federelement 10 platziert. Der Anker 9 wird in einer Hälfte der Führungshülse
geführt. In die andere Hälfte der Führungshülse ist der Zapfen 15.1 des aus einem
hochpermeablen Material bestehenden Sockels 15 eingepresst. Das der Ankeröffnung 17
zugewandte zweite Ende des Ankers 9 ist zusätzlich durch einen in der Ankeröffnung
17 platzierten Zentrierring 8 geführt. Dadurch bleibt die Toleranzkette kurz und Anker
9 sowie Sockel 15 sind exakt axial zueinander ausgerichtet. Damit wird in konsequenter
Weise eine plane Auflage der Stirnflächen von Anker 9 und Sockel 15 gewährleistet,
was deutlich zu einem stabilen Auslöseverhalten beiträgt. Dem Sockel 15 nachgeordnet
ist eine Luftspaltfolie, welche den Abstand zwischen einem Permanentmagneten 4 und
dem Sockel 15 definiert. Der Permanentmagnet 4 ist von einem Distanzring 13 umschlossen.
Der Nebenschluss wird durch den Luftspalt zwischen dem Sockel 15 und Joch 2 gebildet.
Der eingedrückte bzw. eingefahrene Anker 9 verharrt bei unbestromter Erregerspule
11 durch die Magnethaltekraft des Permanentmagneten 4 in einer ersten Endlage. Durch
einen kurzen Stromimpuls wird die Magnethaltekraft des Permanentmagneten 4 unterbrochen
und das als Druckfeder ausgebildete Federelement 10 bewegt den Anker 9 in seine zweite
Endlage. Die Druckfeder greift über Formschluss etwa in der Mitte des Ankers 9 an
und wird auch über diesen Formschluss geführt. Das zweite Ende der Druckfeder ist
im Spulenkörper 5, insbesondere in der Führungsnut 5.2 des Spulenkörpers 5 gelagert.
Der Spulenkörper 5 umfasst auf der zur Ankeröffnung 17 weisenden Stirnseite eine angedeutete
Nut, in welcher ein weiteres Federelement 7, beispielsweise ein Elastomer oder ein
Federring, platziert ist. Das Federelement 7 hat die Aufgabe, Spiel zu vermieden,
den Zentrierring 8 an die Ankeröffnung 17 des Jochs 2 anzupressen und damit den magnetischen
Kontakt zwischen Zentrierring 8 und Joch 2 zu sichern. Falls erforderlich, lässt die
Konstruktion ein radiales Spiel zwischen Zentrierring 8 und Joch 2 zu, wodurch Toleranzen
ausgeglichen werden. Eine statische Überbestimmung wird dadurch vermieden, sodass
sich der Anker 9 auch bei engen Führungstoleranzen nicht verklemmen kann. Alle toleranzempfindlichen
Bauteile bleiben im Spulenkörper 5 ausgerichtet. Dadurch wird ein sehr stabiles Auslöseverhalten
mit einer nur geringen Streuung erreicht. Der Zentrierring 8 kann als plane Scheibe
oder, wie abgebildet, mit einem zusätzlichen Absatz ausgeführt sein.
[0031] Die Fig. 2 illustriert eine Diagrammdarstellung von zwei unterschiedlichen Federkennlinien.
Eine erste Federkennlinie repräsentiert hierbei den Stand der Technik und eine zweite
Federkennlinie entspricht dem erfindungsgemäßen Magnetauslösers. Auf der x-Achse ist
der Ankerweg in mm und auf der y-Achse die Federkraft aufgetragen. Die Federkennlinie
gemäß dem Stand der Technik ist deutlich steiler als die Federkennlinie des erfindungsgemäßen
Magnetauslösers. Mit anderen Worten, bei gleicher Kraft in der "ausgelöst" - Stellung
wird die erforderliche Magnethaltekraft um ca. 20% reduziert. Dadurch kann die erforderliche
Auslöseenergie entsprechend gesenkt werden.
[0032] Der Fig. 3 ist eine Diagrammdarstellung der Streuung der Auslösespannung-zu entnehmen.
Auf der x-Achse ist die Versuchsanzahl und auf der y-Achse die Auslösespannung aufgetragen.
Verglichen werden hierbei die Streuung eines konventionellen Schalters bzw. Magnetauslösers
mit dem erfindungsgemäßen Magnetauslöser. Aufgrund der kurzen Toleranzkette und der
exakten Ausrichtung zwischen Anker und Sockel bleibt die Streuung beim erfindungsgemäßen
Design sehr viel geringer.
LISTE DER BEZUGSZEICHEN
[0033]
- 1
- Magnetauslöser
- 2
- Joch
- 3
- Basis
- 4
- Permanentmagnet
- 5
- Spulenkörper
- 5.1
- Bund, Nocken
- 5.2
- Nut
- 6
- Führung
- 7
- Federelement
- 8
- Zentrierring
- 9
- Anker
- 10
- Federelement
- 11
- Erregerspule
- 12
- Bypass
- 13
- Distanzring
- 14
- Folie
- 15
- Sockel
- 15.1
- Zapfen
- 16
- Spalt
- 17
- Ankeröffnung
1. Magnetauslöser (1), zumindest umfassend ein eine Ankeröffnung (17) aufweisendes Joch
(2), in welchem ein von zumindest einem Abschnitt des Spulenkörpers (5) mit zumindest
einer Erregerspule (11) koaxial umschlossener und durch die Kraft eines vorgespannten
Federelements (10) beaufschlagbarer Anker (9) platziert ist, welcher bei unbestromter
Erregerspule (11) durch die Magnethaltekraft eines Permanentmagneten (4) in einer
ersten Endlage verharrt, wobei der Permanentmagnet (4) gemeinsam mit einem zwischen
Anker (9) und Permanentmagnet (4) sich erstreckenden Sockel (15) im Bereich des ersten
Endes des Ankers (9) angeordnet sind, und die zweite Endlage des Ankers (9) durch
kurzzeitige Bestromung der Erregerspule (11) mit der einhergehenden Absenkung der
Magnethaltekraft und der dabei wirksamen Federkraft erzielt wird, wobei
a. das der Ankeröffnung (17) abgewandte erste Ende des Ankers (9) im Spulenkörper
(5) zentriert geführt ist und das der Ankeröffnung (17) zugewandte zweite Ende des
Ankers (9) durch einen im Spulenkörper (5) zentrierten Zentrierring (8) ebenfalls
zentriert geführt ist,
b. der Sockel (15) im Spulenkörper (5) zentriert ist, wobei der Zentrierring gemeinsam
mit dem Spulenkörper (5) die plane Auflage des Ankers (9) im Bereich des ersten Endes
ohne Verkippen sichert und durch die plane Auflage des Ankers (9) stets maximale Haltekräfte
gewährleistet,
c. das Federelement (10) einen größeren Durchmesser als der Anker (9) aufweist,
d. der magnetische Fluss beim Auslösen von einem Hauptschluss zu einem Nebenschluss
kommutiert,
dadurch gekennzeichnet, dass
e. der hoch permeable Zentrierring (8) am Joch (2) an der Ankeröffnung (17) anliegt
und dabei gegenüber dem Joch radial beweglich ausgebildet ist.
2. Magnetauslöser (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (15) unter Ausbildung eines zentrisch platzierten Zapfens (15.1) abgestuft
ist, wobei der Zapfen (15.1) im hohlzylinderförmigen Spulenkörper (5) fest verpresst
ist, und die der Ankeröffnung (17) abgewandte Stirnseite des Spulenkörpers (5) eine
durch einen Bund (5.1) oder durch Nocken (5.1) gebildete kleine Auflagefläche aufweist,
mit der der Spulenkörper (5) auf dem Sockel (15) aufsitzt.
3. Magnetauslöser (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der das erste Ende des Ankers (9) hülsenartig umschließende Abschnitt des Spulenkörpers
(5) das Federelement (10) aufnimmt, welches sich koaxial gegenüber dem Anker (9) in
einer Nut (5.2) des Spulenkörpers (5) erstreckt.
4. Magnetauslöser (1) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (5) eine hülsenartige Führung (6) umfasst, wobei das erste Ende
des Ankers (9) als auch der Zapfen (15.1) des Sockels (15) in der gleichen Führung
(6) des Spulenkörpers (5) geführt sind.
5. Magnetauslöser (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutz des Permanentmagneten und zur Dämpfung des Aufschlagens des Ankers (9)
beim Rücksetzen bzw. Einnehmen seiner ersten Endlage
a. zwischen dem Sockel (15) und dem Permanentmagneten (4) eine nichtmagnetische elastische
Folie (14) platziert ist, und/oder
b. ein den Permanentmagnet (4) umschließender Distanzring (13) vorgesehen ist, über
den sich der Sockel (15) abstützt, wobei der erforderliche Luftspalt durch die unterschiedlichen
Dicken des Distanzringes (13) und des Permanentmagneten (4) definiert wird.
6. Magnetauslöser (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (15) derart ausgestaltet ist, dass sich zwischen dem Sockel (15) und dem
Joch (2) ein Luftspalt ausbildet, wobei durch den Luftspalt ein Bypass (12) im Magnetkreis
als Nebenschluss aufgebaut wird.
7. Magnetauslöser (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (15) eine nicht-magnetische Beschichtung aufweist, um den Spalt zwischen
dem Anker (9) und dem Sockel (15) zu definieren und damit die Toleranzempfindlichkeit
zu senken.
1. Magnetic trip device (1), comprising at least a yoke (2) having an armature opening
(17) in which yoke an armature (9) coaxially enclosed by at least a portion of the
coil body (5) with a least one excitation coil (11) and subjectable to the force of
a preloaded spring element (10) is placed, which remains in a first end position by
the magnetic clamping force of a permanent magnet (4) when the excitation coil (11)
is de-energized, wherein the permanent magnet (4) is arranged together with the base
(15) extending between the armature (9) and the permanent magnet (4) in the area of
the first end of the armature (9) and the second end position of the armature (9)
is obtained by temporary energization of the excitation coil (11) with an ensuing
decrease of the magnetic clamping force and the thus acting spring force, wherein
a. the first end of the armature (9) facing away from the armature opening (17) is
guided centred and the second end of the armature (9) facing to the armature opening
(17) is also guided centred by a centring ring (8) centred in the coil body (5),
b. the base (15) is centred in the coil body (5), with the centring ring together
with the coil body (5) assuring level support of the armature (9) without tilting
in the area of the first end and always ensuring maximum clamping forces due to level
support of the armature (9),
c. the spring element (10) has a larger diameter than the armature (9),
d. when tripping, the magnetic flux commutes from a main circuit to a shunt circuit,
characterized in that
e. the highly permeable centring ring (8) at the yoke (2) lies against the armature
opening (17) and is configured to be radially movable relative to the yoke.
2. Magnetic trip device (1) according to claim 1, characterized in that the base (15) is stepped forming a centrically placed stud (15.1), with the stud
(15.1) being press-fitted in the coil body (5) shaped as a hollow cylinder and the
end face of the coil body (5) facing away from the armature opening (17) having a
small contact surface shaped by a collar (5.1) or by a cam (5.1) where the coil body
(5) rests on the base (15).
3. Magnetic trip device (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the portion of the coil body (5) enclosing the first end of the armature (9) in a
sleeve-like manner takes up the spring element (10) which extends coxially relative
to the armature (9) in a groove (5.2) of the coil body (5).
4. Magnetic trip device (1) according to any of claims 2 or 3, characterized in that the coil body (5) comprises a sleeve-like guideway (6), with the first end of the
armature (9) and the stud (15.1) of the base (15) being guided in the same guideway
(6) of the coil body (5).
5. Magnetic trip device (1) according to any of claims 1 to 4,
characterized in that, to protect the permanent magnet and to dampen the impact of the armature (9) when
reset or assuming its first end position,
a. a non-magnetic elastic foil (14) is placed between the base (15) and the permanent
magnet (4), and/or
b. a spacer ring (13) enclosing the permanent magnet (4) is provided on which the
base (15) is supported, the required air gap being defined by the different thicknesses
of the spacer ring (13) and the permanent magnet (4).
6. Magnetic trip device (1) according to any of claims 1 to 5, characterized in that the base (15) is configured such that an air gap is formed between the base (15)
and the yoke (2), with the air gap building up a bypass (12) as a shunt circuit in
the magnetic circuit.
7. Magnetic trip device (1) according to any of claims 1 to 6, characterized in that the base (15) has a non-magnetic coating to define the gap between the armature (9)
and the base (15) and thus to reduce the tolerance sensitivity.
1. Déclencheur magnétique (1), comprenant au moins un joug (2) ayant une ouverture pour
l'induit (17), dans quel joug est placé un induit (9) enfermé coaxialement par au
moins une partie du corps bobine (5) avec au moins une bobine d'excitation (11) et
soumissible à la force d'un élément de ressort (10) pré-contraint, lequel induit reste
dans une première position finale par la force de maintien magnétique d'un aimant
permanent (4) lorsque la bobine d'excitation (11) est hors tension, l'aimant permanent
(4), conjointement avec un socle (15) qui s'étend entre l'induit (9) et l'aimant permanent
(4), étant disposé dans la région du premier bout de l'induit (9) et la seconde position
finale de l'induit (9) étant atteinte par une mise sous tension temporaire de la bobine
d'excitation (11) accompagnée par un abaissement de la force de maintien magnétique
et donc de la force du ressort appliquée,
a. le premier bout de l'induit (9) opposé à l'ouverture pour l'induit (17) étant guidé
de manière centrée dans le corps bobine (5) et le second bout de l'induit (9) orienté
vers l'ouverture pour l'induit (17) est également guidé de manière centrée par un
anneau de centrage (8) centré dans le corps bobine (5),
b. le socle (15) étant centré dans le corps bobine (5), l'anneau de centrage et le
corps bobine (5) assurant un appui plan et sans basculement de l'induit (9) dans la
région du premier bout et garantissant toujours les forces de maintien maximales grâce
à l'appui plan de l'induit (9),
c. l'élément de ressort (10) ayant un diamètre plus large que l'induit (9),
d. en déclenchant, le flux magnétique commute d'un circuit principal à un circuit
de dérivation (shunt),
caractérisé en ce que
e. l'anneau de centrage (8) à haute perméabilité est placé contre le joug (2) à l'ouverture
pour l'induit (17) et qu'il est radialement mobile par rapport au joug.
2. Déclencheur magnétique (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le socle (15) est échelonné formant un tenon (15.1) central, le tenon (15.1) étant
serré dans le corps bobine (5) qui forme un cylindre creux et que la face frontale
du corps bobine (5) opposée à l'ouverture pour l'induit (17) a une surface d'appui
formée par un collet (5.1) ou une came (5.1) sur laquelle surface le corps bobine
(5) repose sur le socle (15).
3. Déclencheur magnétique (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie du corps bobine (5) enfermant le premier bout de l'induit (9) comme un
manchon reçoit l'élément de ressort (10), lequel s'étend coaxialement par rapport
à l'induit (9) dans une rainure (5.2) du corps bobine (5).
4. Déclencheur magnétique (1) selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le corps bobine (5) comprend une douille de guidage (6), le premier bout de l'induit
(9) et le tenon (15.1) du socle (15) étant guidés dans la même douille de guidage
(6) du corps bobine (5).
5. Déclencheur magnétique (1) selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que, pour la protection de l'aimant permanent et l'amortissement de l'impact de l'induit
(9) lors de sa remise ou de la prise de sa première position finale
a. une feuille (14) élastique non-magnétique est placée entre le socle (15) et l'aimant
permanent (4) et/ou
b. un anneau d'écartement (13) enfermant l'aimant permanent (4) est prévu pour appuyer
le socle (15), l'entrefer nécessaire étant défini par les épaisseurs différentes de
l'anneau d'écartement (13) et de l'aimant permanent (4).
6. Déclencheur magnétique (1) selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le socle (15) est conçu tel qu'un entrefer se forme entre le socle (15) et le joug
(2), l'entrefer formant une dérivation (12) dans le circuit magnétique pour établir
un circuit de dérivation.
7. Déclencheur magnétique (1) selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le socle (15) a un revêtement non-magnétique pour définir l'entrefer entre l'induit
(9) et le socle (15) et pour ainsi baisser la sensibilité des tolérances.