[0001] Die Erfindung betrifft eine Öffnungshilfe zum Öffnen von Nahrungsmittelhüllen nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Nahrungsmittelhülle
nach dem Anspruch 12 und ein Nahrungsmittel nach dem Anspruch 13.
[0002] Nahrungsmittelhüllen werden im Stand der Technik vielfältig eingesetzt, um Nahrungsmittel
darin zu verpacken. Die Hüllen bestehen dabei sowohl aus Kunststoffen, wie auch Naturprodukten,
insbesondere Naturdarm. Vor allem werden die bekannten Nahrungsmittelhüllen in der
Wurstproduktion eingesetzt. Der Wurstinhalt, das Brät, wird dabei in Wursthüllen eingefüllt
und endseitig verschlossen, meist mit jeweils einem Clip oder durch Abbinden oder
dergleichen. Dieses gilt auch für formähnliche Verpackungen, deren Inhalt aus Käse,
Milchprodukten oder auch fertigen Mahlzeiten besteht.
[0003] Zum Öffnen solcher Produkte muss ein Hilfsmittel verwendet werden, mit dem die Verpackung
geöffnet oder unmittelbar ein Stück abgetrennt wird.
[0004] Da die eingesetzten Nahrungsmittelhüllen möglichst nicht unbeabsichtigt beschädigt
werden sollen, sind sie sehr stabil ausgeführt. Insbesondere künstliche Nahrungsmittelhüllen
werden in der Verarbeitung zur Herstellung von Wurstprodukten hohen mechanischen Anforderungen
unterzogen und sollen den maximalen Schutz des Produktes gewährleisten.
[0005] Um eine solche Hülle oder Wurstverpackung zu öffnen reicht oft ein herkömmliches
Essbesteck nicht aus. Stattdessen werden oft sehr spitze und scharfe Küchenmesser
oder auch Scheren eingesetzt, die sehr umständliche Öffnungsmethoden und eine erhebliche
Verletzungsgefahr für den Verbraucher darstellen. Ein gefahrloses Öffnen solcher Nahrungsmittelhüllen
ist somit ohne solches Werkzeug fast unmöglich, wenn man beispielsweise bei einem
Picknick, einer Wanderung oder unterwegs ein Wurstprodukt öffnen will. Als weiteres
Öffnungswerkzeug sind auch Reiszwecken denkbar, die aber klein sind und deshalb auch
nur umständlich in der Handhabung zum Öffnen sind.
[0006] Aus dem Stand der Technik sind zwar unterschiedlichen Nahrungsmittelhüllen bekannt,
die mit einer gesonderten Öffnungshilfe versehen sind. Hierfür wird aber auf der Nahrungsmittelhülle
eine Klebeverbindung mit einem Band fixiert, die beim Entfernen des Bandes die Nahrungsmittelhülle
im Bereich der Verbindung aufreißt, wobei das Aufreißen mit einer sehr großen Kraftanstrengung
verbunden ist. Das Aufkleben eines Bandes auf eine solche Hülle ist nur mit großem
technischem Aufwand möglich und bedarf zusätzlichen Maschinenaufwands. Zudem müssen
Kleber eine lebensmittelrechtliche Zulassung haben und können im Bereich der Öffnung
mit dem Nahrungsmittelprodukt in Berührung kommen.
[0007] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Öffnungshilfen der eingangs
genannten Art weiterzuentwickeln und deren Anwendbarkeit zu verbessern. Weiterhin
ist es eine Aufgabe Nahrungsmittelhüllen und Nahrungsmittel bereitzustellen, die leicht
zu öffnen sind.
[0008] Eine Vorrichtung zur Lösung der erfinderischen Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs
1 auf. Danach wird eine Öffnungshilfe zum Öffnen von insbesondere Nahrungsmittelhüllen
vorgeschlagen, umfassend eine flache formstabile Scheibe mit einem Schädigungswerkzeug,
das wenigstens eine Spitze aufweist, wobei die Spitze in einer Ebene mit der Scheibe
angeordnet ist und von einem das Schädigungswerkzeug benachbarten Bereich umgeben
ist, und wobei das Schädigungswerkzeug derart ausgebildet ist, durch Druck zumindest
zum Teil aus der Ebene der Scheibe herausbewegt zu werden, und wieder in die Ebene
der Scheibe zurückzukehren, sobald kein Druck auf das Schädigungswerkzeug ausgeübt
wird. Mit dem Schädigungswerkzeug, insbesondere der dafür vorgesehenen Spitze, lässt
sich leicht eine Nahrungsmittelhülle öffnen, um Zugang zu einem Nahrungsmittelprodukt
zu bekommen, das mit der Nahrungsmittelhülle eingepackt ist. Die Öffnungshilfe ist
als eine separate Öffnungshilfe zu verstehen, die nicht in eine Nahrungsmittelhülle
integriert ist. Somit kann mit der Öffnungshilfe die Nahrungsmittelhülle an jeder
beliebigen Stelle geöffnet werden. Zudem ist die Öffnungshilfe wieder verwendbar.
Da die Öffnungshilfe als eine Scheibe ausgebildet ist, in deren Ebene das Schädigungswerkzeug
angeordnet ist, kann sie leicht mit dem Nahrungsmittelprodukt verpackt werden. Um
die Spitze des Schädigungswerkzeugs mit der Nahrungsmittelhülle in schädigenden Kontakt
zu bringen, wird die Scheibe auf die Nahrungsmittelhülle aufgelegt und die Spitze
in Richtung der Hülle gedrückt. Durch die Scharfkantigkeit des Schädigungswerkzeugs
ist es damit sehr leicht, die Nahrungsmittelhülle zu durchbrechen.
[0009] Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung weist die Scheibe wenigstens
zwei linear ausgerichtete Ausnehmungen auf, wobei ein zwischen den linear ausgerichteten
Ausnehmungen angeordneter Bereich das Schädigungswerkzeug bildet. Das Schädigungswerkzeug
ist innerhalb einer äußeren Umfangsfläche der Scheibe angeordnet, wobei die Ausnehmungen
wenigstens teilweise äußere Kanten des Schädigungswerkzeuges bilden.
[0010] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das Schädigungswerkzeug scharfkantig
ausgebildet. Um die Schädigungsfunktion der Öffnungshilfe zu verbessern, sind die
Kanten des Schädigungswerkzeuges gerade im Bereich der Ausnehmungen möglichst rechtwinkelig
ausgeformt. Runde Kanten würde die Schädigungsfunktion herabsetzen. Die Öffnungshilfe
ist zudem auf einer Ober- und einer Unterseite mit scharfen Kanten versehen, da die
Öffnungshilfe zum Öffnen einer Nahrungsmittelhülle von beiden Seiten der Scheibe eingesetzt
werden kann, Weiterhin ist das Schädigungswerkzeug geeignet die Nahrungsmittelhülle
zu durchschneiden, zu durchstoßen oder dergleichen mehr zu durchbrechen.
[0011] Vorteilhafterweise weist das Schädigungswerkzeug mehrere Spitzen auf, wobei die Spitzen
dabei V-förmig ausgebildet sind. Mit der Spitze lässt sich die Nahrungsmittelhülle
leicht durchbrechen und das Nahrungsmittel öffnen. Die Spitze weist einen Winkel auf,
der das Öffnen erleichtert, was bedeutet, dass der Winkel vorzugsweise spitz ist.
[0012] Weiterhin ist vorteilhaft vorgesehen, dass die wenigstens eine Spitze von einem das
Schädigungswerkzeug benachbarten Bereich umgeben ist. Die Öffnungshilfe ist als flache
Scheibe ausgebildet, beispielsweise in Form einer Münze. Der zum Schädigungswerkzeug
benachbarte Bereich umgibt das Werkzeug derart, dass wenigstens die Spitze in einem
Nichtgebrauchszustand der Öffnungshilfe nicht nach außen hervortritt. Hierdurch wird
eine Gefährdung durch das Schädigungswerkzeug verhindert und ein Verletzungsrisiko
verringert. Insofern kann beispielsweise die Öffnungshilfe unbedenklich in einer Hosentasche
oder einer Geldbörse aufbewahrt werden ohne die Gefahr, dass man sich beim Ergreifen
verletzen könnte.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Ausnehmungen in
linearer Ausrichtung eine gerade, wenigstens teilweise gekrümmte, gezackte oder dergleichen
mehr geformte Form auf. Eine gekrümmte Form der Ausnehmungen kann somit besser an
eine Fingerform angepasst werden. Zudem kann man derart sehr leicht eine noch enger
zulaufende Spitze formen.
[0014] Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind die linear ausgerichteten
Ausnehmungen schräg zueinander angeordnet und bilden Schenkel eines spitzwinkeligen
Dreiecks, wobei das Schädigungswerkzeug im Bereich einer Basis des Dreiecks mit der
Scheibe verbunden ist. Die Scheibe weist demnach lediglich nur die zwei Ausnehmungen
auf zur Bildung des Schädigungswerkzeugs, die V-förmig angeordnet sind.
[0015] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildungsform der Erfindung verbindet eine zick-zack-förmige
Ausnehmung die beiden linear ausgerichteten Ausnehmungen. Hierdurch kann das Schädigungswerkzeug
wenigstens zwei Spitzen aufweisen, wobei ein der zick-zack-förmige Ausnehmung gegenüberliegender
Bereich die Basis bildet, in der das Schädigungswerkzeug mit der Scheibe verbunden
ist. Die beiden linear ausgerichteten Ausnehmungen sind nach dieser Ausführungsform
parallel oder schräg zueinander angeordnet, so dass eine Außenkontur des Schädigungswerkzeugs
eine W-Form aufweisen kann. Die zick-zack-förmige Ausnehmung schließt dabei vorzugsweise
an zwei Enden der linear ausgerichteten Ausnehmungen an, wobei alternativ auch ein
andere Anordnung vorstellbar ist, beispielsweise dass die linear ausgerichteten Ausnehmung
ungefähr mittig durch die zick-zack-förmige Ausnehmung geschnitten werden. So ergibt
sich gleich eine zweiseitige Einsatzmöglichkeit der Öffnungshilfe.
[0016] Dabei ist vorgesehen, dass der Basisbereich oder ein vom Basisbereich in axialer
Richtung über die linear ausgerichteten Ausnehmungen hinausragender linearer Bereich
ein Gelenk aufweist. Ein solches Gelenk kann sich allein schon durch die Flexibilität
des Materials der Scheibe ergeben oder aber auch eine Materialschwächung sein. die
In dem Bereich eingebracht ist.
[0017] Bevorzugt besteht die Scheibe aus einem die Nahrungsmittelhygiene betreffenden unbedenklichen
Material, insbesondere aus Plastik, Metal oder dergleichen. Ein für den Einsatzzweck
in Frage kommendes Material ist besonders bevorzugt lebensmittelverträgliches Polystyrol
oder Polyamid. Zusätzlich ist das Material wenigstens teilweise flexibel, insbesondere
biegesteif. Hierdurch kann die Spitze leicht aus der Ebene der Scheibe herausgebogen
werden und kehrt nach Gebrauch wieder in die Ursprungsform zurück, wo die Spitze von
dem benachbarten Bereich geschützt umgeben ist.
[0018] Vorzugsweise ist die Scheibe rund, oval oder eckig. Die Form der Scheibe kann beliebig
gewählt werden, wobei auch Figuren möglich sind, die an andere Produkte erinnern lassen,
wie beispielweise Fußbälle oder andere Sportgeräte. Die Scheibe ist vorzugsweise plan
ausgebildet, weist also keine Krümmung auf. Damit lässt sich die Öffnungshilfe leicht
transportieren und auch in Umverpackung eines Nahrungsproduktes gut unterbringen.
Die Scheibe weist zudem eine wenigstens teilweise gleichmäßige Dicke auf. Zusätzlich
kann sie aber noch Muster oder Reliefs aufweisen, mit denen Buchstaben oder Figuren
auf einer Oberfläche der Scheibe aufgebracht werden können. Hierdurch können Firmen
Ihren Firmennamen zu Werbezwecken auf die Scheibe auf- oder einbringen. Auch sind
Gebrauchshinweise oder Figuren vorstellbar, mit denen die Öffnungshilfe als Werbemittel
einsetzbar ist.
[0019] Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Scheibe wenigstens eine weitere Ausnehmung,
insbesondere ein Loch auf. Mit diesem Loch kann die Öffnungshilfe über eine Schnur
oder dergleichen an eine Nahrungsmittelhülle oder ein Nahrungsmittelprodukt angelenkt
werden, so dass solche Produkte zusammen mit einer Öffnungshilfe verkauft werden können,
die nicht verloren geht.
[0020] Weiterhin wird die Aufgabe durch eine Nahrungsmittelhülle gelöst, die die Merkmale
des Anspruchs 12 aufweist. Ein solche Nahrungsmittelhülle, insbesondere aber ein Verpackungsschlauch
für Lebensmittel, weist wenigstens einen endseitig angeordneten Verschluss auf, an
den eine Öffnungshilfe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11 angelenkt ist.
Die Öffnungshilfe ist demgemäß derart ausgelegt, dass sie die Nahrungsmittelhülle
durchbrechen kann. Es kann vorgesehen sein, die Öffnungshilfe mittels eines flexiblen
Bandes oder einer Schnur an den Verschluss anzulenken, so dass erstens die Öffnungshilfe
nicht verloren gehen kann, zweitens so positioniert werden kann, dass die Nahrungsmittelhülle
auch geöffnet werden kann und drittens die Öffnungshilfe auch wiederverwendet werden
kann, indem die Öffnungshilfe von dem Verschluss durch Durchtrennen des Bandes oder
der Schnur gelöst werden kann.
[0021] Weiterhin wird die Aufgabe durch ein Nahrungsmittel gelöst, das die Merkmale des
Anspruchs 13 aufweist. Danach ist das Nahrungsmittel insbesondere ein Wurstprodukt,
mit einem in einem endseitig verschlossenen Verpackungsschlauch aufgenommen Nahrungsinhalt,
wobei das Nahrungsmittel eine Öffnungshilfe nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 11 aufweist.
[0022] Weiter Ausführungsbeispiele ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0023] Ein Ausführungsbeispiel wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die
Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine Draufsicht einer Öffnungshilfe nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Öffnungshilfe nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels als Schnitt durch ein Nahrungsmittel
mit in das Nahrungsmittel eingreifender Öffnungshilfe,
- Fig. 4
- ein Nahrungsmittel mit einer an einen Verschluss des Nahrungsmittels lose angelenkten
Öffnungshilfe.
- Fig. 5
- ein Nahrungsmittel mit einer an einen Verschluss des Nahrungsmittel angelenkten Öffnungshilfe
nach einem weiteren Ausführungsbeispiel, sowie
- Fig. 5a
- eine Öffnungshilfe gemäß des Ausführungsbeispiels nach Fig. 5.
[0024] In Fig. 1 ist eine Öffnungshilfe 1 nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Die Öffnungshilfe 1 weist eine runde Scheibe 2 als einen plattenförmigen
Grundkörper auf, die zwei lineare Ausnehmungen 3 und 4 aufweist, die schräg zueinander
angeordnet sind. Die linearen Ausnehmungen 3, 4 sind derart zueinander angeordnet,
dass sie ein V bilden. Die linearen Ausnehmungen 3, 4 stehen demnach in einem Endpunkt
der einzelnen Ausnehmung 3, 4 in Kontakt miteinander und bilden eine Schnittstelle
5. Der Schnittstelle 5 der linearen Ausnehmungen 3, 4 gegenüberliegend, ist ein Bereich
vorgesehen, der eine Basis 6 eines Dreiecks bildet, so dass die linearen Ausnehmungen
3, 4 zusammen mit der Basis 6 ein Dreieck bilden.
[0025] Der durch das Dreieck gebildete Bereich zwischen den linear ausgerichteten Ausnehmungen
3, 4 und der Basis 6 bildet ein Schädigungswerkzeug 7, mit dem eine später zu erklärende
Nahrungsmittelhülle 10 geöffnet wird. Die linearen Ausnehmungen 3, 4 begrenzen demnach
einen flexiblen Bereich der Scheibe 2 wenigstens teilweise zu einem äußeren Umfang
der Scheibe 2. Im Bereich der Schnittstelle 5 weist das Schädigungswerkzeug 7 eine
Spitze 8 auf. Die Spitze 8 ist derart ausgebildet, dass es das Öffnen der Nahrungsmittelhülle
10 erleichtert. Dafür sind die linearen Ausnehmungen 3, 4 in einem spitzen Winkel
zueinander angeordnet, also einem Winkel unter 90 Grad. Winkel über 90 Grad sind zwar
auch denkbar, würde aber den Öffnungsvorgang nicht erleichtern.
[0026] Die linearen Ausnehmungen 3, 4 sind in der Zeichnung als dicke schwarze Linien dargestellt,
wobei die Ausnehmungen 3, 4 einen Spalt in der Scheibe 2 darstellen, der zwischen
ca. 0,5 und 2 mm breit ist, insbesondere 1 mm breit ist. Zudem sind die Kanten scharfkantig,
was ebenfalls den Öffnungsvorgang erleichtert. Die linearen Ausnehmungen 3, 4 werden
vorzugsweise durch Austanzen hergestellt, ohne dass die Kanten der Ausnehmungen 3,
4 abgerundet würden. Es ist aber auch möglich, die Öffnungshilfe mittels eines Extrudierverfahrens
herzustellen, in dem die linearen Ausnehmungen bereits vorgesehen sind.
[0027] Alternativ zu den in der Zeichnung dargestellten geradlinig verlaufenden linearen
Ausnehmungen 3, 4 können die linearen Ausnehmungen auch eine wenigstens teilweise
gekrümmte und/oder kantige Form aufweisen, beispielsweise gewellt oder zick-zack-förmig
sein.
[0028] Ein Durchmesser der Scheibe 2 der Öffnungshilfe 1 kann im wesentlich variabel gestaltet
werden, wobei es sich herausgestellt hat, dass ein Durchmesser von 30 bis 50 mm vorteilhaft
ist um die Nahrungsmittelhüllen 10 zu öffnen. Hierbei ist ein Durchmesser von ca.
35 mm besonders zu bevorzugen, da mit einer solchen Größe der Scheibe 2 alle Nahrungsmittelhüllen
geöffnet werden können.
[0029] Die Scheibe 2 des ersten in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels der Öffnungshilfe
1 weist neben den linearen Ausnehmungen 3, 4 eine weitere runde Ausnehmung 9 auf,
die in anderen Ausführungen der Scheibe auch oval oder eckig sein kann. Die runde
Ausnehmung 9 dient als ein Anlenkungspunkt, an dem die Scheibe 2 beispielsweise an
die Nahrungsmittelhülle 10 angelenkt werden kann. Mittels eines Bindfadens, Bandes,
Streifens oder dergleichen kann die Öffnungshilfe 1 an die Nahrungsmittelhülle 10
angelenkt werden.
[0030] Die Nahrungsmittelhülle 10 umgibt, wie in der Fig. 3 dargestellt ist, eine Nahrungsmittelmasse
11 und bildet dadurch ein Nahrungsmittelprodukt 12. Ein solches Nahrungsmittelprodukt
12 ist in den Figuren 4 und 5 dargestellt, in denen auch ein Verschluss 13 gezeigt
ist, der die jeweiligen Enden die Nahrungsmittelhülle 10 verschließt. Solche Nahrungsmittelprodukte
12 sind aus dem Stand der Technik bekannt sowie deren Verschlüsse. Allgemein werden
so Würste hergestellt, wobei jedoch auch andere Nahrungsmittel derart verpackt werden
und das Nahrungsmittelprodukt 12 dann nicht nur aus einer Nahrungsmittelmasse 11 wie
im Beispiel einer Wurst besteht sondern aus mehreren Produkten.
[0031] Die Fig. 4 zeigt eine Öffnungshilfe 1 nach dem ersten Ausführungsbeispiel, welche
mittels eine Bandes an den Verschluss 13 angelenkt ist. Eine Länge des Bandes ist
derart gewählt, dass die Öffnungshilfe 1 an unterschiedlichen Stellen des Nahrungsmittelproduktes
12 angesetzt werden kann, um die Nahrungsmittelhülle 10 zu durchbrechen. Das Band
kann auch länger gewählt werden, um mit der Nahrungsmittelhülle jeden Punkt des Nahrungsmittelproduktes
zu erreichen. Das Band besteht aus einem Material, welches sich leicht durchtrennen
lässt. Es ist einerseits gut mit einer Schere oder einem Messer zu durchtrennen und
andererseits auch leicht zu durchreißen, wenn keines der vorgenannten Schneidwerkzeuge
zur Hand ist. Wenn die Öffnungshilfe 1 leicht von dem Verschluss 13 zu trennen ist,
kann die Öffnungshilfe 1 ersten flexibel eingesetzt werden, also trotz kurzem Band
an jeder Stelle des Nahrungsmittelproduktes 12, und zweitens kann die Öffnungshilfe
1 auch wiederverwendet werden und muss nicht mit der Nahrungsmittelhülle 10 entsorgt
werden.
[0032] Das Prinzip der Öffnungshilfe 1 ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Aus einer durch
die Scheibe 2 der Öffnungshilfe 1 aufgespannten Ebene ist das Schädigungswerkzeug
7 wenigstens zum Teil heraus beweglich. Wie in der Fig. 2 gut zu erkennen ist, lässt
sich ein vorderer Teil, der mit der Spitze 8, derart verbiegen, dass die Spitze aus
der Ebene der Scheibe 2 hervorsteht. Das Schädigungswerkzeug 7 ist, wie oben beschrieben,
nur über die Basis 6 mit der Scheibe 2 verbunden und die Öffnungshilfe 1 ist aus einem
flexiblen Material hergestellt, so dass sich die Spitze 8 leicht in beide Richtungen
aus der Scheibenebene herausdrücken lässt. Sobald kein Druck mehr auf das Schädigungswerkzeug
7 ausgeübt wird, kehrt das Schädigungswerkzeug 7 in seine ursprüngliche Position innerhalb
der Scheibenebene zurück. Dabei liegt das Schädigungswerkzeug 7 in einem Ruhezustand
in der Ebene der Scheibe 2.
[0033] Zum Öffnen einer Nahrungsmittelhülle 10 bzw. eines Nahrungsmittelproduktes 12 wird
die Öffnungshilfe 1, wie in der Fig. 3 dargestellt, auf die Nahrungsmittelhülle 10
bzw. das Nahrungsmittelprodukt 12 aufgelegt, wobei die Nahrungsmittelhülle im Allgemeinen
unter Spannung steht. Auf das Schädigungswerkzeug 7 wird sodann ein Druck aufgebracht,
sodass das Schädigungswerkzeug 7 mit seiner Spitze 8 voran in Richtung der Nahrungsmittelhülle
10 bzw. des Nahrungsmittelproduktes 12 gedrückt wird. Trotz einer hohen Festigkeit
der Nahrungsmittelhülle 10 wird die Nahrungsmittelhülle 10 von der Spitze 8 durchbrochen
und das Nahrungsmittelprodukt 12 geöffnet.
Der Druck wird normalerweise von einem Anwender mittels Daumen oder einem anderen
Finger ausgeübt, wobei durch die Größe der Öffnungshilfe 1 das Schädigungswerkzeug
7 groß genug ist, dass der Daumen auf dem Schädigungswerkzeug 7 ruht und die Scheibe
2 nicht noch weiterhin auf dem Nahrungsmittelprodukt 12 fixiert werden muss.
[0034] Zusätzlich zur einer ungefähren Vertikalbewegung der Spitze 8 bzw. eines Teils des
Schädigungswerkzeugs 7 kann die Öffnungshilfe 1 während des Öffnungsvorgangs auch
noch seitlich verschoben werden, damit die Spitze 8, die bereits schon aus der Ebene
der Scheibe 2 herausgedrückt ist, auch noch in Richtung, in die die Spitze zeigt,
in die Nahrungsmittelhülle 10 bewegt wird. Hierdurch wird eine weitere Schädigungsbewegung
erzielt, die das Öffnen zusätzlich erleichtert.
[0035] Neben den Ausnehmungen 3, 4, 9 ist es vorgesehen, dass die Scheibe 2 geprägt ist.
Mit der einer solchen Prägung können sowohl Informationen als auch Hilfsmittel auf
die Scheibe 2 auf- oder eingebracht werden. Mit einer solchen Prägung kann beispielsweise
eine Oberfläche des Schädigungswerkzeugs 7 geriffelt ausgestaltet werden, damit die
Oberfläche nicht rutschig ist. Zudem können auch Informationen auf die Scheibe 2 auf-
oder eingeprägt werden, die einerseits dem Zweck der Öffnungshilfe 1 dienlich sind
oder aber auch einen Werbezweck erfüllen.
[0036] Die Öffnungshilfe 1 ist aus einem lebensmittelhygienisch unbedenklichen Material
hersteilbar, vorzugsweise aus Polystyrol (PS) oder Polyamid (PA). Das Material der
Scheibe 2 kann in unterschiedlichen Farben oder auch mehrfarbig eingefärbt sein in
Abhängigkeit eines Wunsches eines Kunden, der die Öffnungshilfe 1 einsetzt oder verkauft.
Die Öffnungshilfe 1 lässt sich leicht durch Stanzen oder Spritzgießen herstellen.
[0037] Ein zweites Ausführungsbeispiel ist in der Fig. 5 und 5 a dargestellt. Eine Öffnungshilfe
21 weist eine rechteckige und langgestreckte Form auf, wobei die linearen Ausnehmungen
3, 4 in einem Endbereich der Öffnungshilfe 21 angeordnet sind. Das Wirkprinzip des
Öffnens bleibt zum ersten Ausführungsbeispiel dabei gleich und die linearen Ausnehmungen
3, 4 bilden genauso ein Schädigungswerkzeug 7 mit Spitze 8, wie im ersten Ausführungsbeispiel.
Die Öffnungshilfe 21 weist an einem den linearen Ausnehmungen 3, 4 gegenüberliegendem
Ende ein verbreitertes Band 14 auf, mit dem die Öffnungshilfe 21 and einen Verschluss
13 des Nahrungsmittelproduktes 12 angelenkt ist. Das Band 14 und die Öffnungshilfe
21 sind einstückig hergestellt und weisen das gleiche Material auf, welches derart
flexibel ist, dass es sich leicht verformen lässt. Somit kann die Öffnungshilfe 21
mit Band 14 zumindest zum Teil an eine äußere Kontur des Nahrungsmittelproduktes 12
angepasst werden. Das Material ist aber derart gewählt, dass der Öffnungsvorgang noch
leicht ausgeführt werden kann und die Spitze leicht die Nahrungsmittelhülle 10 durchbricht
und das Nahrungsmittelprodukt öffnet.
[0038] Ein weiteres nicht in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel einer Öffnungshilfe,
weist zwei lineare neben einander angeordnete Ausnehmungen auf, die durch eine zick-zack-förmige
Ausnehmung verbunden sind. Durch die zick-zack-förmige Ausnehmung weist das Schädigungswerkzeug
gleich zwei Spitzen auf, mit deren Hilfe eine Nahrungsmittelhülle durchbrochen werden
kann. Die zick-zack-förmige Ausnehmung ist dabei derart gewählt, dass die Spitzen
groß genug sind eine Schädigung, also ein Öffnen der Hülle hervorzurufen. Die zick-zack-förmige
Ausehmung kann derart zwischen den zwei linearen Ausnehmungen angeordnet sein, dass
die Spitzen in etwas in einer Mitte der Öffnungshilfe 1 angeordnet sind, so dass es
zwei Schädigungswerkzeuge aufweist, die jeweils von einer anderen Seite zu bedienen
sind.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Öffnungshilfe
- 2
- Scheibe
- 3
- Ausnehmung
- 4
- Ausnehmung
- 5
- Schnittpunkt
- 6
- Basis
- 7
- Schädigungswerkzeug
- 8
- Spitze
- 9
- Ausnehmung
- 10
- Nahrungsmittelhülle
- 11
- Nahrungsmittelinhalt
- 12
- Nahrungsmittelprodukt
- 13
- Verschluss
- 14
- Band
1. Öffnungshilfe zum Öffnen von insbesondere Nahrungsmittelhüllen umfassend eine flache
formstabile Scheibe (2) mit einem Schädigungswerkzeug (7), das wenigstens eine Spitze
(8) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze (8) in einer Ebene mit der Scheibe (2) angeordnet ist und von einem dem
Schädigungswerkzeug (7) benachbarten Bereich umgeben ist, wobei das Schädigungswerkzeug
(7) derart ausgebildet ist, durch Druck zumindest zum Teil aus der Ebene der Scheibe
(2) herausbewegt zu werden, und wieder in die Ebene der Scheibe (2) zurückzukehren,
sobald kein Druck auf das Schädigungswerkzeug (7) ausgeübt wird.
2. Öffnungshilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (2) wenigstens zwei linear ausgerichtete Ausnehmungen (3, 4) aufweist,
wobei ein zwischen den linear ausgerichteten Ausnehmungen (3, 4) angeordneter Bereich
das Schädigungswerkzeug (7) bildet.
3. Öffnungshilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schädigungswerkzeug (7) scharfkantig ausgebildet ist und insbesondere geeignet
ist eine Nahrungsmittelhülle (10) zu durchschneiden, zu durchstoßen oder dergleichen
mehr zu durchbrechen.
4. Öffnungshilfe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schädigungswerkzeug (7) mehrere Spitzen aufweist.
5. Öffnungshilfe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen in linearer Ausrichtung (3, 4) eine gerade, eine wenigstens teilweise
gekrümmte, eine gezackte oder dergleichen mehr geformte Form aufweisen.
6. Öffnungshilfe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die linear ausgerichteten Ausnehmungen (3, 4) schräg zueinander angeordnet sind und
Schenkel eines spitzwinkeligen Dreiecks bilden, wobei das Schädigungswerkzeug (7)
im Bereich einer Basis (6) des Dreiecks mit der Scheibe (2) verbunden ist.
7. Öffnungshilfe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine zick-zack-förmige Ausnehmung die beiden linear ausgerichteten Ausnehmungen (3,
4) verbindet und das Schädigungswerkzeug (7) wenigstens zwei Spitzen (8) aufweist,
wobei ein der zick-zack-förmige Ausnehmung gegenüberliegender Bereich eine Basis (6)
bildet, in der das Schädigungswerkzeug (7) mit der Scheibe (2) verbunden ist.
8. Öffnungshilfe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisbereich des Schädigungswerkzeugs (7) oder ein vom Basisbereich in axialer
Richtung über die linear ausgerichteten Ausnehmungen (3, 4) hinausragender linearer
Bereich ein Gelenk aufweist.
9. Öffnungshilfe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (2) aus einem die Nahrungsmittelhygiene betreffenden unbedenklichen Material
besteht, insbesondere aus Plastik, Metal oder dergleichen und wenigstens teilweise
flexibel, insbesondere biegesteif ist.
10. Öffnungshilfe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (2) rund, oval oder eckig ist, wobei die Scheibe (2) vorzugsweise plan
ist und eine wenigstens teilweise gleichmäßige Dicke aufweist.
11. Öffnungshilfe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (2) wenigstens eine weitere Ausnehmung (9), insbesondere ein Loch aufweist.
12. Nahrungsmittelhülle, insbesondere Verpackungsschlauch für Lebensmittel, die wenigstens
einen endseitig angeordneten Verschluss (13) aufweist, an den eine Öffnungshilfe (1,
21) nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 11 angelenkt ist, wobei
die Öffnungshilfe (1, 21) die Nahrungsmittelhülle (10) durchbrechen kann.
13. Nahrungsmittel, insbesondere Wurstprodukt, mit einem in einem endseitig verschlossenen
Verpackungsschlauch (10) aufgenommen Nahrungsinhalt (11), dadurch gekennzeichnet, dass eine Öffnungshilfe (1, 21) nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis
11 vorgesehen ist.
1. Opening aid for the opening of in particular food casings, comprising a rigid flat
disc (2) with a cutting tool (7) having at least one tip (8), characterised in that the tip (8) is arranged in a plane with the disc (2) and surrounded by an area adjacent
to cutting tool (7), where the cutting tool (7) is designed in such a way to be moved
at least partially out of the plane of the disc (2) through pressure and returned
back into the plane of the disc (2) as soon as the pressure is taken off the cutting
tool (7).
2. Opening aid according to Claim 1, characterised in that the disc (2) comprises at least two linearly arranged recesses (3, 4), in which the
area designed between the linearly arranged recesses (3, 4) forms the cutting tool
(7).
3. Opening aid according to Claim 1 or 2, characterised in that the cutting tool (7) is designed with sharp edges and is particularly suited to cutting
through, piercing or as the case may be more perforating a food casing (10).
4. Opening aid according to at least one of Claims 1 to 3, characterised in that the cutting tool (7) has a plurality of tips.
5. Opening aid according to Claim 2, characterised in that the recesses lie in a straight line (3, 4) and comprise a straight, at least partially
curved, serrated or, as the case may be, more sculptured design.
6. Opening aid according to at least one of Claims 1 to 5, characterised in that the recesses (3, 4) in linear arrangement are arranged diagonally to one another
and form the arms of an acute-angled triangle, wherein the cutting tool (7) is connected
with the disc (2) in the area of the base (6) of the triangle.
7. Opening aid according to at least one of Claims 1 to 6, characterised in that a zigzag shaped recess connects the two linearly arranged recesses (3, 4) and the
cutting tool (7) comprises at least two tips (8), wherein an area opposing the zigzag
shaped recess creates a basis (6), at which basis the cutting tool (7) is connected
to the disc (2).
8. Opening aid according to Claim 6 or 7, characterised in that the base area of the cutting tool (7) or an area protruding beyond the base area
in the axial direction via the linearly arranged recesses (3, 4) comprises a joint.
9. Opening aid according to at least one of Claims 1 to 8, characterised in that the disc (2) is made from a material acceptable to food hygiene, in particular plastic,
metal or something similar and is at least partially flexible and in particular resistant
to bending.
10. Opening aid according to at least one of Claims 1 to 9, characterised in that the disc (2) is round, oval or square, wherein the disc (2) is preferably flat and
has at least partially uniform thickness.
11. Opening aid according to at least one of Claims 1 to 10, characterised in that the disc (2) comprises at least one further recess (9), in particular a hole.
12. Food casing, in particular a packaging tube for food products comprising at least
one fastener (13) arranged at one end, to which an opening aid (1, 21) according to
at least one of the preceding Claims 1 to 11 is attached, enabling the opening aid
(1, 21) to break through the food casing (10).
13. Food product, in particular a sausage product, with food content (11) in a packaging
tube (10) sealed at one end, characterised in that an opening aid (1, 21) is provided according to at least one of the preceding Claims
1 to 11.
1. Auxiliaire d'ouverture pour l'ouverture notamment d'enveloppes d'aliments, comprenant
une plaque plate de forme stable (2) munie d'un outil de dégradation (7) qui comprend
au moins une pointe (8), caractérisé en ce que la pointe (8) est agencée dans un plan avec la plaque (2) et est entourée par une
zone voisine de l'outil de dégradation (7), l'outil de dégradation (7) étant conçu
pour être déplacé vers l'extérieur par pression sur au moins une partie du plan de
la plaque (2), et pour retourner dans le plan de la plaque (2) dès qu'une pression
n'est plus exercée sur l'outil de dégradation (7).
2. Auxiliaire d'ouverture selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque (2) comprend au moins deux entailles orientées linéairement (3, 4), une
zone agencée entre les entailles linéaires (3, 4) formant l'outil de dégradation (7).
3. Auxiliaire d'ouverture selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'outil de dégradation (7) est configuré à arêtes vives et est particulièrement approprié
pour couper, percer ou briser un tube d'emballage alimentaire (10).
4. Auxiliaire d'ouverture selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'outil de dégradation (7) comprend plusieurs pointes.
5. Auxiliaire d'ouverture selon la revendication 2, caractérisé en ce que les entailles présentent dans la direction linéaire (3, 4) une forme droite, au moins
partiellement incurvée, dentée ou analogue.
6. Auxiliaire d'ouverture selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les entailles orientées linéairement (3, 4) sont agencées en biais l'une par rapport
à l'autre et forment un côté d'un triangle aigu, l'outil de dégradation (7) étant
relié à la plaque (2) dans la zone d'une base (6) du triangle.
7. Auxiliaire d'ouverture selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une entaille en zigzag relie les deux entailles orientées linéairement (3, 4) et l'outil
de dégradation (7) comprend au moins deux pointes (8), une zone opposée à l'entaille
en zigzag formant une base (6) au niveau de laquelle l'outil de dégradation (7) est
relié à la plaque (2).
8. Auxiliaire d'ouverture selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la zone de base de l'outil de dégradation (7) ou une zone linéaire surplombant les
entailles orientées linéairement (3, 4) à partir de la zone de base dans la direction
axiale comprend une articulation.
9. Auxiliaire d'ouverture selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la plaque (2) est constituée d'un matériau sans danger pour l'hygiène alimentaire,
notamment de plastique, métal ou analogue, et est au moins partiellement flexible,
notamment rigide à la flexion.
10. Auxiliaire d'ouverture selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la plaque (2) est ronde, ovale ou angulaire, la plaque (2) étant de préférence plane
et présentant une épaisseur au moins partiellement uniforme.
11. Auxiliaire d'ouverture selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que la plaque (2) comprend au moins une taille supplémentaire (9), notamment un trou.
12. Enveloppe d'aliment, notamment tube d'emballage pour aliment, qui comprend au moins
une fermeture agencée du côté de l'extrémité (13), à laquelle un auxiliaire d'ouverture
(1, 21) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 11 précédentes est
articulé, l'auxiliaire d'ouverture (1, 21) pouvant briser le tube d'emballage alimentaire
(10).
13. Aliment, notamment produit de saucisse, dont le contenu alimentaire (11) est placé
dans un tube d'emballage alimentaire (10) fermé du côté de l'extrémité, caractérisé en ce qu'un auxiliaire d'ouverture (1, 21) selon au moins l'une quelconque des revendications
1 à 11 précédentes est prévu.