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EP 2 447 474 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.12.2017 Patentblatt 2017/49 |
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Anmeldetag: 19.10.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schaufelanordnung, insbesondere Leitschaufelanordnung
Blade arrangement, especially stator blade arrangement
Agencement d'aube, notamment agencement d'aube directrice
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
27.10.2010 CH 17872010
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2012 Patentblatt 2012/18 |
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Patentinhaber: Ansaldo Energia IP UK Limited |
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London W1G 9DQ (GB) |
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Erfinder: |
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- Wellenkamp, Ulrich
5210 Windisch (CH)
- Kolev, Sejko
5242 Birr (CH)
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Vertreter: Bernotti, Andrea et al |
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Studio Torta S.p.A.
Via Viotti, 9 10121 Torino 10121 Torino (IT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 548 232 EP-A2- 1 865 153 GB-A- 2 171 150 US-A1- 2006 222 502
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EP-A1- 1 803 900 GB-A- 2 156 908 US-A- 5 522 706
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaufelanordnung, insbesondere eine Leitschaufelanordnung,
an einer Wand eines Fluidströmungsweges einer Strömungsmaschine, insbesondere Gasturbine,
wobei zur Halterung der Schaufeln in einem in der Wand ausgebildeten Aufnahmekanal
mit hinterschnittenen Flanken entsprechend angepasste schaufelseitige Fußstücke sowie
die Fußstücke separierende Zwischenfüllstücke formschlüssig aufgenommen und kraftschlüssig
fixiert sind.
Stand der Technik
[0002] Die
EP 1 803 900 A1 zeigt eine Schlussbaugruppe, mit der der verbleibende Zwischenraum zwischen einer
ersten und einer letzten in einer Umfangsnut einer Strömungsmaschine eingesetzten
Schaufel eines Schaufelkranzes geschlossen werden soll. Dabei handelt es sich im Wesentlichen
um ein zwischen den Füßen der ersten und der letzten Schaufel angeordnetes zweiteiliges
Zwischenstück, welches sich durch Schraubelemente an den hinterschnittenen Flanken
der Umfangsnut verspannen lässt.
[0003] Die
EP 1 548 232 A1 zeigt die Anordnung von Leitschaufeln einer Strömungsmaschine, wobei die Leitschaufeln
Leitschaufelfüße besitzen, die in einer hinterschnittene Flanken aufweisende Umfangsnut
eines Leitschaufelträgers formschlüssig aufgenommen sind. Zwischen benachbarten Leitschaufelfüßen
sind in der Umfangsnut Füllstücke angeordnet, die den Abstand der Leitschaufelfüße
in Umfangsrichtung bestimmen. Um die Füllstücke spielfrei zu fixieren sind am Boden
der Umfangsnut nutförmige Ausnehmungen mit darin angeordneten ringförmigen Presssegmenten
vorgesehen, die die Füllstücke vom Boden der sie aufnehmenden Umfangsnut wegdrücken,
so dass die Füllstücke mit entsprechenden Profilen an den hinterschnittenen Flanken
der Umfangsnut kraftschlüssig anliegen. Die Presssegmente können die Montage bzw.
Demontage der Füllstücke erheblich erschweren.
[0004] Die
GB 2156908 A bezieht sich auf eine Rotoranordnung einer Strömungsmaschine. Dabei ist vorgesehen,
die Laufschaufeln des Rotors mit entsprechend geformten Laufschaufelfüßen in einen
rotorseitigen Aufnahmekanal einzusetzen, wobei die Laufschaufelfüße mit entsprechenden
Profilen formschlüssig in Unterschneidungen an den Kanalflanken festgehalten werden.
Zur Sicherung der Laufschaufelfüße in Kanallängsrichtung ist ein Verriegelungsstück
vorgesehen, welches sich zwischen den Hinterschneidungen der Kanalflanken und dem
Kanalboden mittels einer Spannschraube form- und kraftschlüssig verspannen lässt.
[0005] Die
US 5,522,706 betrifft ebenfalls die Sicherung von Laufschaufelfüßen, und zwar in Längsrichtung
eines die Laufschaufelfüße aufnehmenden rotorseitigen Kanals. Hier sind beidseitig
eines Laufschaufelfußes Riegelstücke angeordnet, die sich nach Anordnung der Laufschaufelfüße
im Kanal montieren und innerhalb des Kanals zwischen flankenseitigen Hinterschneidungen
und dem Kanalboden durch nicht näher beschriebene Spannelemente (in der Zeichnung
sind lediglich andeutungsweise Spannschrauben dargestellt) fixieren lassen. Es wird
an keiner Stelle gezeigt oder angedeutet, dass die Riegelstücke den Aufnahmekanal
für die Laufschaufelfüße zwischen den Laufschaufeln unter Bildung einer im Wesentlichen
störkonturenfreien Oberfläche ausfüllen sollen.
[0006] Die
EP 1 865 153 A2 zeigt die Anordnung von Laufschaufeln an einer Kompressorscheibe. Diese besitzt einen
Umfangskanal mit hinterschnittenen Flanken, der entsprechend angepasste Laufschaufelfüße
formschlüssig aufnimmt. Zur Sicherung der Laufschaufelfüße ist innerhalb des Aufnahmekanals
ein Riegelteil angeordnet, welches im eingesetzten Zustand hinterschnittene Flanken
des Aufnahmekanals untergreift und mittels einer Spannschraube, die in eine Vertiefung
am Kanalboden eingreift, innerhalb des Kanals kraft- und formschlüssig verspannt werden
kann. Auch hier wird weder gezeigt noch angedeutet, dass das Verriegelungsstück zwischen
den benachbarten Laufschaufeln eine störkonturenfreie Oberfläche bilden könnte.
[0007] Die
GB 2 171 150 A betrifft die Anordnung von Schaufeln einer Rotoranordnung einer Strömungsmaschine,
insbesondere Gasturbine. Die Schaufeln besitzen schaufelseitige Fußstücke, welche
sich in einen Aufnahmekanal an der Nabe der Rotoranordnung einsetzen lassen, wobei
die Fußstücke und der Kanal gegengleiche Hinterschneidungen aufweisen, die miteinander
zusammenwirken und damit die Möglichkeit bieten, die Fußstücke innerhalb des Kanals
durch Formschluss festzuhalten. Bei der Montage der Schaufeln an der Rotornabe werden
die Schaufeln mit ihren Fußstücken zunächst in einer gegenüber der Sollposition verdrehten
Stellung in den Kanal eingeschoben und sodann in die Sollstellung gedreht. Erst durch
diese Drehung wird ein Formschluss zwischen den Hinterschneidungen der Fußstücke und
des Kanals erreicht. Jedoch haben die Fußstücke zunächst noch ein mehr oder weniger
großes Spiel innerhalb des Kanals. Zur Beseitigung des Spiels sind Füllstücke zwischen
den Fußstücken vorgesehen. Diese bestehen im Wesentlichen aus einem Innengewindeteil,
welches mit seitlichen Flanschen in Aussparungen an den Fußstücken der Schaufeln eingreift.
Das Innengewindeteil nimmt ein in seinem Innengewinde schraubverstellbares Außengewindeteil
auf, dessen eines Ende durch Schraubverstellung gegen den Boden des Aufnahmekanals
spannbar ist, wobei die Flansche des Innengewindeteils die Fußstücke benachbarter
Schaufeln aus dem Aufnahmekanal auszuheben suchen. Dabei werden die Fußstücke der
Schaufeln mit ihren Hinterschneidungen an den gegengleichen Hinterschneidungen des
Kanals verklemmt bzw. verkeilt. Jedes Zwischenstück wird also mittelbar durch die
benachbarten im Kanal verklemmten Fußstücke der Schaufeln festgehalten.
[0008] Der obige Stand der Technik zeigt keine Schaufelanordnung, bei der zwischen benachbarten
Schaufeln bzw. zwischen deren Füßen angeordnete Füllstücke einerseits zwischen den
Schaufeln eine im Wesentlichen störkonturenfreie Oberfläche bilden und andererseits
innerhalb eines hinterschnittenen Aufnahmekanals form- und kraftschlüssig verspannt
werden können.
Darstellung der Erfindung
[0009] Hier setzt die Erfindung ein. Dabei ist es Aufgabe der Erfindung, eine neue Halterung
für die Beschaufelung einer Turbine oder dergleichen zu schaffen. Entsprechend bezieht
sich die Erfindung auf eine Schaufelanordnung gemäß Anspruch 1. Insbesondere soll
dabei eine leichte Austauschbarkeit der Zwischenfüllstücke gewährleistet sein.
[0010] Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Zwischenfüllstücke zum Kanalboden
im Wesentlichen senkrechte Gewindebohrungen mit darin eingedrehten Schrauben aufweisen,
die durch Schraubverstellung gegen den Kanalboden spannbar sind.
[0011] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, an den Zwischenfüllstücken Schrauben
anzuordnen, mit denen sich die Zwischenfüllstücke im Aufnahmekanal kraftschlüssig
fixieren lassen. Die Schrauben sind zudem unverlierbar angeordnet.
[0012] Da sich auf diese Weise jedes Zwischenfüllstück separat im Aufnahmekanal verspannen
lässt, kann jedes Zwischenfüllstück unabhängig von anderen Füllstücken justiert und
fixiert werden. Darüber hinaus ist auch eine Demontage des Zwischenfüllstücks leicht
möglich.
[0013] Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfindung auf die Ansprüche
und die nachfolgende Erläuterung der Zeichnung verwiesen, anhand der eine bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung näher beschrieben wird.
[0014] Schutz wird nicht nur für angegebene oder dargestellte Merkmalskombinationen sondern
auch für prinzipiell beliebige Kombinationen der angegebenen oder dargestellten Einzelmerkmale
beansprucht.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0015] In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Verdichtergehäusesegmentes mit Aufnahmekanal
und darin aufgenommenen Beschaufelung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht dieses Gehäusesegmentes entsprechend dem Pfeil II in Fig. 1,
- Fig. 3
- ein Schnittbild entsprechend der Schnittlinie III-III in Fig. 2 und
- Fig. 4
- ein Schnittbild entsprechend der Schnittlinie IV-IV in Fig. 2.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0016] Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles und der Fig. 1
bis 4 näher erläutert werden.
[0017] Gemäß Fig. 1 und Fig. 2 besitzt ein Verdichtergehäusesegment 1 auf der seiner den
zu verdichtenden Gasstrom zugewandten Seite einen Aufnahmekanal 2 mit umlaufenden
Stegen 9. Dabei werden im dargestellten Beispiel durch die an den Kanalflanken angeordnete
stegartige Vorsprünge Hinterschneidungen gebildet. In den Aufnahmekanal 2 sind Leitschaufeln
3 mit an ihnen angeformten, dem Querschnitt des Aufnahmekanals 2 angepassten Fußstücken
eingesetzt. Zwischen den Fußstücken benachbarter Leitschaufeln 3 sind jeweils dem
Kanalquerschnitt angepasste Zwischenfüllstücke 4 angeordnet, die einerseits den Kanal
2 ausfüllen, sodass das Gehäusesegment 1 gasstromseitig eine im Wesentlichen störkonturenfreie
Oberfläche erhält. Andererseits wird durch die Zwischenfüllstücke 4 ein vorgegebener
Abstand zwischen benachbarten Leitschaufeln 3 sichergestellt.
[0018] Gemäß den Figuren 3 und 4 werden die Zwischenfüllstücke 4 jeweils von einer zum Boden
des Aufnahmekanals 2 im Wesentlichen senkrechten Gewindebohrung durchsetzt, die eine
Schraube 5 aufnimmt. Diese Gewindebohrung mündet auf der dem Kanalboden zugewandten
Seite der Zwischenfüllstücke 4 in eine dort angeordnete zum Kanalboden hin geöffnete
Vertiefung 6, die ein an der Schraube 5 angeordnetes Endstück 7 aufzunehmen vermag.
Am vom Endstück 7 abgewandten Ende der Schraube 5 ist ein Innensechskant 8 oder dergleichen
zum Ansetzen eines Schraubwerkzeuges vorgesehen, mit dem sich die Schraube 5 in der
Gewindebohrung des Zwischenfüllstückes 4 schraubverstellen lässt. Erfindungsgemäß
ist nun vorgesehen, die Schrauben 5 mittels des vorgenannten Schraubwerkzeugs mit
ihren Endstücken 7 gegen den Boden des Aufnahmekanals 2 zu spannen. Damit wird der
Formschluss des jeweiligen Zwischenfüllstückes 4 mit den Hinterschneidungen an den
Flanken des Aufnahmekanals 2 (umlaufende Stege 9) unter kraftschlüssiger Fixierung
des jeweiligen Zwischenfüllstückes 4 spielfrei gemacht.
[0019] Im Beispiel der Fig. 4 sind an den Flanken des Kanals 2 stegartige Vorsprünge 9 angeformt,
die in entsprechende Nuten an den Flanken der Zwischenfüllstücke 4 hineinragen. Wenn
nun die Schraube 5 durch Schraubverstellung mit ihrem Endstück 7 gegen den Boden des
Aufnahmekanals 2 gespannt wird, tritt eine entsprechende Pressung zwischen der dem
Kanalboden zugewandten Seitenfläche des Steges 9 und der dieser Seitenfläche zugewandten
Seitenfläche der im Zwischenfüllstück 4 ausgebildeten Nut auf.
[0020] Soweit die Schraube 5 mit ihrem Gewindeteil im verspannten Zustand des Zwischenfüllstücks
4 aus dessen vom Kanalboden abgewandter Oberseite herausragt, erfolgt eine Nachbearbeitung,
um ein mit der Oberseite des Zwischenfüllstücks 4 fluchtendes Stirnende zu gewährleisten.
Ggf. kann auch die genannte Oberseite des Zwischenfüllstückes 4 nachbearbeitet werden,
um einen glatten Übergang zu den angrenzenden Flächen des Gehäusesegmentes 1 zu gewährleisten.
Auf diese Weise wird zwischen den Leitschaufeln eine störkonturenfreie Grenzfläche
für den Fluidstrom der Strömungsmaschine geschaffen.
[0021] Gegen Lösen wird die Schraube 5 gesichert.
Bezugszeichenliste
[0022]
- 1
- Verdichtergehäusesegment
- 2
- Aufnahmekanal
- 3
- Leitschaufeln
- 4
- Zwischenfüllstücke
- 5
- Schraube
- 6
- Vertiefung
- 7
- Endstück
- 8
- Innensechskant
- 9
- umlaufende Stege, stegartige Vorsprünge
1. Schaufelanordnung, insbesondere Leitschaufelanordnung, umfassend Schaufeln (3), Zwischenfüllstücke
(4) und eine Wand (1) eines Fluidströmungsweges einer Strömungsmaschine, insbesondere
Gasturbine, wobei zur Halterung der Schaufeln in einem in der Wand ausgebildeten Aufnahmekanal
(2) mit hinterschnittenen Flanken entsprechend angepasste schaufelseitige Fußstücke
sowie die diese Fußstücke separierende Zwischenfüllstücke (4) formschlüssig aufgenommen
und kraftschlüssig fixiert sind, und wobei die Zwischenfüllstücke (4) den Kanal (2)
unter Bildung einer im Wesentlichen störkonturenfreien gasstromseitigen Oberfläche
zwischen den schaufelseitigen Fußstücken ausfüllen, und dass in den Zwischenfüllstücken
(4) zum Kanalboden im Wesentlichen senkrechte Gewindebohrungen mit darin eingedrehten
Schrauben (5) vorgesehen sind, die durch Schraubverstellung gegen den Kanalboden verspannt
sind, dadurch gekennzeichnet,
dass an den Flanken des Aufnahmekanals (2) stegartige Vorsprünge (9), die sich in Kanallängsrichtung
erstrecken, angeordnet sind, und dass die den Kanalflanken zugewandten Seiten der
Zwischenfüllstücke (4) mit entsprechend angepassten Nuten zur Aufnahme der stegartigen
Vorsprünge versehen sind.
2. Schaufelanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schrauben (5) mit einem stempelartigen Endstück (7), welches einen im Vergleich
zum Gewindeabschnitt der Schrauben (5) großen Querschnitt aufweist, gegen den Kanalboden
spannbar sind.
3. Schaufelanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schrauben (5) einen wurmschraubenartigen Gewindeteil besitzen, dessen vom Kanalboden
abgewandtes Stirnende mit einer im Querschnitt unrunden Öffnung zur Aufnahme eines
Schraubwerkzeuges versehen ist.
4. Schaufelanordnung nach einem Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Endstück (7) der Schrauben (5) bei der Montage der Zwischenfüllstücke (4) im
Aufnahmekanal von einer Vertiefung (6) in der dem Kanalboden zugewandten Seite des
jeweiligen Zwischenfüllstückes (4) aufgenommen wird.
1. Blade arrangement, in particular stator blade arrangement, comprising blades (3),
intermediate fillers (4) and a wall (1) of a fluid flow path of a turbomachine, in
particular a gas turbine, wherein to hold the blades, correspondingly adapted blade-side
feet and intermediate fillers (4) separating these feet are held by form fit and fixed
by force fit in a receiving channel (2) with undercut flanks which is formed in the
wall, and wherein the intermediate fillers (4) fill the channel (2), forming a surface
between the blade-side feet on the gas flow side which is substantially free from
interference contours, and that substantially vertical threaded bores with screws
(5) inserted therein are provided in the intermediate fillers (4) down to the channel
base and are braced against the channel base by the screw setting, characterised in that stepped protrusions (9) extending in the channel longitudinal direction are arranged
on the flanks of the receiving channel (2), and that the sides of the intermediate
fillers (4) facing the channel flanks are provided with correspondingly shaped grooves
for receiving the stepped protrusions.
2. Blade arrangement according to claim 1, characterised in that the screws (5) can be braced against the channel base with a pad-like end piece (7)
which has a greater cross-section than the threaded portion of the screws (5).
3. Blade arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the screws (5) have a threaded part in the manner of an endless screw, the end face
of which facing away from the channel base is provided with an opening of non-round
cross-section for receiving a screw tool.
4. Blade arrangement according to any of claims 1 to 3, characterised in that on mounting of the intermediate fillers (4) in the receiving channel, the end piece
(7) of the screws (5) is received by a recess (6) in the side of the respective intermediate
filler (4) facing the channel base.
1. Disposition d'aubes, plus particulièrement disposition d'aubes directrices, comprenant
des aubes (3), des cales intermédiaires (4) et une paroi (1) d'un trajet d'écoulement
de fluide d'une machine à écoulement, plus particulièrement une turbine à gaz, moyennant
quoi, pour la fixation des aubes dans un canal de logement (2) réalisé dans la paroi,
avec des flancs à contre-dépouilles, sont logés par complémentarité de forme et fixés
par force des embases côté aubes adaptées ainsi que les cales intermédiaires (4) séparant
ces embases et
les cales intermédiaires (4) remplissant le canal (2) en formant une surface côté
flux de gaz essentiellement sans contours perturbateurs entre les embases côté aubes,
et, dans les cales intermédiaires (4), sont prévus des trous taraudés essentiellement
perpendiculaires au fond du canal, avec des vis (5) insérées à l'intérieur, qui sont
serrées contre le fond du canal par réglage à vis, caractérisée en ce que sur les flancs du canal de logement (2) sont disposées des saillies en forme de nervures
(9) qui s'étendant dans la direction longitudinale du canal et en ce que les côtés, orientés vers les flancs du canal, des cales intermédiaires (4) sont munis
de rainures spécialement adaptées pour le logement des saillies en forme de nervures.
2. Disposition d'aubes selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les vis (5) peuvent être serrées contre le fond du canal avec un embout en forme de
poinçon (7), qui présente une section transversale plus grande sue la portion filetée
des vis (5).
3. Disposition d'aubes selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les vis (5) comprennent une partie filetée de type vis sans fin, dont l'extrémité
frontale opposée au fond du canal est munie d'une ouverture de section transversale
non ronde pour le logement d'un outil de vissage.
4. Disposition d'aubes selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
l'embout (7) des vis (5) est logé, lors du montage des cales intermédiaires (4) dans
le canal de logement, par un creux (6) dans le côté, orienté vers le fond du canal,
de la cale intermédiaire (4) correspondante.


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