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(11) |
EP 2 448 718 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.01.2016 Patentblatt 2016/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.04.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/055880 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/000595 (06.01.2011 Gazette 2011/01) |
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HANDWERKZEUGMASCHINENHALTEVORRICHTUNG, INSBESONDERE BOHR- UND/ODER MEISSELHAMMERHALTEVORRICHTUNG
HOLDING DEVICE FOR HAND MACHINE TOOLS, IN PARTICULAR HOLDING DEVICE FOR A DRILL AND/OR
CHIPPING HAMMER
DISPOSITIF DE RETENUE DE MACHINE-OUTIL À MAIN, EN PARTICULIER DISPOSITIF DE SUPPORT
DE MARTEAU PERFORATEUR ET/OU BURINEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
30.06.2009 DE 102009027316
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.05.2012 Patentblatt 2012/19 |
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Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- STEINKE, Hubert
70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
- SCHMID, Lars
72622 Nuertingen (DE)
- SCHNITZLER, Johannes
72768 Reutlingen (DE)
- MEIXNER, Gerhard
70794 Filderstadt (DE)
- KOEPF, Christian
73770 Denkendorf (DE)
- KOALICK, Jan
70771 Leinfelden (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 684 109 CH-A- 556 719 DE-C1- 19 810 088
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WO-A1-03/037571 DE-A1- 4 419 826
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, der auch aus der
WO 03/037571 A1 bekannt ist.
[0002] Es sind Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtungen bekannt, die ein Hammerrohr und
Sperrkörper aufweisen, die in montiertem Zustand das Hammerrohr mit einem Werkzeugfutter
verbinden.
[0003] Die
WO 03/037571 A1, die
DE 44 19 826 A1 und die
CH 556 716 A offenbaren jeweils eine Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung mit einem Hammerrohr
und mehreren Sperrkörpern, die in einem montierten Zustand das Hammerrohr mit einem
weiteren Haltebauteil verbinden, wobei die Sperrkörper im montierten Zustand betrachtet
in radialer Richtung des Hammerrohrs eine größere Erstreckung aufweisen als in axialer
Richtung des Hammerrohrs.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung, insbesondere
einer Bohr- und/oder Meißelhammerhaltevorrichtung, mit einem Hammerrohr und wenigstens
einem Sperrkörper, der in einem montierten Zustand das Hammerrohr mit zumindest einem
weiteren Haltebauteil verbindet. Der wenigstens eine Sperrkörper weist wenigstens
eine um wenigstens eine Belastungskippachse gekrümmte Sperrfläche und im montierten
Zustand betrachtet in radialer Richtung des Hammerrohrs eine größere Erstreckung auf,
als in axialer Richtung des Hammerrohrs. Dabei soll unter einem "Hammerrohr" insbesondere
ein langgestrecktes, hohles Bauteil, insbesondere eine Hohlwelle, verstanden werden,
in dem ein Schläger eines Schlagwerks, ein Kolben, insbesondere ein Topfkolben, und/oder
ein mit einem Schläger zusammenwirkender Schlagbolzen in Längserstreckung des Hammerrohrs
geführt ist.
[0005] Die Belastungskippachse ist eine Achse, um die der Sperrkörper bei einer Belastung
des Hammerrohrs und/oder des mit dem Hammerrohr zu verbindenden Haltebauteils in axialer
Richtung und/oder in Umfangsrichtung des Hammerrohrs verkippt wird, wobei das zumindest
eine weitere Bauteil eine mit der gekrümmten Sperrfläche in zumindest einem Betriebszustand
korrespondierende, gekrümmte Haltefläche aufweist. Durch eine entsprechende Ausgestaltung
können vorteilhaft große tragende Flächen, kleine Flächenpressungen, geringer Verschleiß
und eine lange Lebensdauer erzielt werden.
[0006] Die Sperrfläche kann dabei verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Krümmungen
aufweisen und auch durch verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Verfahren
hergestellt sein, wie mittels spanenden Umformverfahren, z.B. Fräsverfahren. Besonders
vorteilhaft ist die Sperrfläche jedoch zumindest teilweise von einer bombierten, d.h.
durch einen plastischen Verformungsvorgang hergestellten Fläche gebildet, wie insbesondere
durch einen Walzvorgang, wodurch die Lebensdauer weiter gesteigert werden kann. Die
Sperrfläche des Sperrkörpers kann grundsätzlich zumindest teilweise und vorzugsweise
vollständig konvex ausgebildet sein.
[0007] Mittels eines oder mehrerer entsprechender Sperrkörper können verschiedene, dem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Bauteile der Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung mit dem
Hammerrohr verbunden sein. Weist die Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung jedoch
einen Werkzeughalter mit wenigstens einer in zumindest einem Betriebszustand mit dem
Sperrkörper korrespondierenden Haltefläche auf, kann eine besonders Platz sparende
Konstruktion, insbesondere ohne zusätzlichen Halteflansch, erreicht werden. Unter
einem "Werkzeughalter" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Bauteil verstanden
werden, das einen Aufnahmebereich für ein Einsatzwerkzeug, wie insbesondere für einen
Bohrer und/oder Meißel, aufweist.
[0008] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Hammerrohr
und besonders vorteilhaft zumindest ein weiteres Haltebauteil mindestens eine mit
der gekrümmten Sperrfläche in zumindest einem Betriebszustand korrespondierende, gekrümmte
Haltefläche aufweist, wodurch eine auftretende Flächenpressung und ein auftretender
Verschleiß weiter reduziert werden kann.
[0009] Der Sperrkörper kann grundsätzlich verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Formen aufweisen, wobei dann entsprechend angepasste Gegenflächen vorgesehen sein
sollten.
Zeichnung
[0010] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
[0011] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Bohr- und Meißelhammers nach dem Stand der Technik
mit einem Teilschnitt durch eine Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts aus Figur 1 mit übertrieben groß dargestelltem
Spiel und Kippwinkel,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung mit übertrieben groß dargestelltem Spiel und
Kippwinkel und
- Fig. 4
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung mit übertrieben groß dargestelltem Spiel und
Kippwinkel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0012] Figur 1 zeigt einen schematisch dargestellten Bohr- und Meißelhammer nach dem Stand
der Technik mit einem Teilschnitt durch eine Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung
des Bohr- und Meißelhammers. Die Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung umfasst ein
Hammerrohr 10a, in dem ein Schläger 36a eines nicht näher dargestellten Schlagwerks
geführt ist. Ferner weist die Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung drei gleichmäßig
über den Umfang des Hammerrohrs 10a verteilte, gleichartige Sperrkörper 12a auf, die
in einem montierten Zustand das Hammerrohr 10a mit einem von einem Werkzeughalter
22a gebildeten Haltebauteil drehfest und axial fest verbinden. Der Werkzeughalter
22a weist einen Außendurchmesser auf, der kleiner ist als ein Innendurchmesser des
Hammerrohrs 10a und in das Hammerrohr 10a eingesteckt ist.
[0013] Der Sperrkörper 12a durchgreift in radialer Richtung eine runde Ausnehmung des Hammerrohrs
10a, die von einer Haltefläche 28a begrenzt ist. Der Sperrkörper 12a weist zwei um
seine Belastungskippachse 14a konvex gekrümmte, von bombierten Flächen gebildete Sperrflächen
16a, 18a auf (Figur 2). Der Sperrkörper 12a ist zylinderartig ausgebildet und weist
im montierten Zustand betrachtet in radialer Richtung 32a des Hammerrohrs 10a eine
größere Erstreckung auf als in axialer Richtung 34a des Hammerrohrs 10a. Die Sperrflächen
16a, 18a werden von gegenüberliegenden Stirnflächen des Sperrkörpers 12a gebildet.
[0014] Der Werkzeughalter 22a weist entsprechend der Anzahl der Sperrkörper 12a an seinem
Innenumfang Sacklochausnehmungen 38a, und zwar Sacklochbohrungen auf, deren Mittelachsen
sich in radialer Richtung zum Hammerrohr 10a erstrecken. Die Sacklochausnehmung 38a
wird in radialer Richtung von einer in einem Betriebszustand mit dem Sperrkörper 12a
korrespondierenden, um die Belastungskippachse 14a konkav gekrümmten Haltefläche 24a
des Werkzeughalters 22a begrenzt. Ferner weist die Bohr und Meißelhammerhaltevorrichtung
im radial äußeren Bereich des Hammerrohrs 10a einen Lochring 40a auf, der in radialer
Richtung von dem Sperrkörper 12a durchdrungen wird. Im radial äußeren Bereich des
Lochrings 40a weist die Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung ein von einem Haltering
42a gebildetes Haltebauteil auf, das an seiner radial nach innen weisenden Seite eine
konkav gekrümmte Haltefläche 30a aufweist, die in einem Betriebszustand mit der Sperrfläche
16a des Sperrkörpers 12a korrespondiert. Der Lochring 40a weist eine gestufte Außenkontur
und der Haltering 42a weist eine gestufte Innenkontur auf. Die Innenkontur und die
Außenkontur sind aufeinander abgestimmt und die Innenkontur und die Außenkontur greifen
in axialer und radialer Richtung formschlüssig ineinander. Der Lochring 40a und der
Haltering 42a sind in axialer Richtung 34a des Hammerrohrs 10a innerhalb eines Handwerkzeugmaschinengehäuses
46a mittels eines Spannrings 44a und mittels einer an das Handwerkzeugmaschinengehäuse
46a angeformten Stufe 48a gesichert.
[0015] Tritt im Betrieb beispielsweise eine den Werkzeughalter 22a in eine vom Schläger
36a abgewandte Axialrichtung belastende Kraft F1 auf, wird der Sperrkörper 12a durch
die Kraft F1 und eine der Kraft F1 entgegengerichtete Reaktionskraft F2 um die senkrecht
zur axialen Richtung 34a des Hammerrohrs 10a verlaufende Belastungskippachse 14a verkippt,
wie dies in Figur 2 zur Veranschaulichung übertrieben dargestellt ist. Durch die gekrümmten
Sperrflächen 16a, 18a und die gekrümmten Halteflächen 24a, 30a werden vorteilhaft
große Kontaktflächen, kleine Flächenpressungen und ein kleiner Verschleiß erreicht.
[0016] Die Figuren 3 und 4 zeigen Ausschnitte von zwei Ausführungsbeispielen einer erfindungsgemäßen
Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung. Gleich bleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen
sind grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen wie in den Figuren 1 und 2 beziffert.
Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich grundsätzlich auf Unterschiede zu dem
in den Figuren 1 und 2 gezeigten Stand der Technik.
[0017] Figur 3 zeigt einen Ausschnitt einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung mit tonnenförmigen Sperrkörpern 12b, die ein
Hammerrohr 10b und einen Werkzeughalter 22b der Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung
drehfest und axialfest miteinander verbinden. Der Sperrkörper 12b weist eine gekrümmte
Sperrfläche 20b, und zwar eine konvex gekrümmte Mantelfläche und ebene Stirnflächen
16b, 18b auf. Das Hammerohr 10b weist je Sperrkörper 12b eine radiale Durchgangsausnehmung
auf, die von einer um eine Belastungskippachse 14b konkav gekrümmten Haltefläche 28b
des Hammerrohrs 10b begrenzt ist, die in einem Betriebszustand mit der Sperrfläche
20b korrespondiert. Die Haltefläche 28b des Hammerohrs 10b ist eine Mantelfläche bzw.
umschließt den Sperrkörper 12b um 360°. Ferner weist der Werkzeughalter 22b eine radiale
Sacklochausnehmung auf, die von einer um die Belastungskippachse 14b konkav gekrümmten,
im Betrieb mit der Sperrfläche 20b korrespondierenden Haltefläche 26b begrenzt ist.
Die Haltefläche 26b wird von einer Mantelfläche gebildet bzw. umschließt den Sperrkörper
12b um 360°. Gegenüber dem Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 und 2 wird das Hammerrohr
10b im Bereich des Sperrkörpers 12b in radialer Richtung unmittelbar von einem Handwerkzeugmaschinengehäuse
46b begrenzt. Das Hammerrohr 10b ist unmittelbar im Handwerkzeugmaschinengehäuse 46b
gelagert.
[0018] Figur 4 zeigt einen Ausschnitt einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung mit tonnenförmigen Sperrkörpern 12c, die ein
Hammerrohr 10c und einen Werkzeughalter 22c der Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung
drehfest und axialfest miteinander verbinden. Der Sperrkörper 12c weist drei gekrümmte
Sperrflächen 16c, 18c, 20c, und zwar eine konvex gekrümmte Mantelfläche und zwei konvex
gekrümmte Stirnflächen auf. Das Hammerohr 10c weist je Sperrkörper 12c eine radiale
Durchgangsausnehmung auf, die von einer um eine Belastungskippachse 14c konkav gekrümmte
Haltefläche 28c des Hammerrohrs 10c begrenzt ist, die in einem Betriebszustand mit
der Sperrfläche 20c korrespondiert. Ferner weist der Werkzeughalter 22c eine radiale
Sacklochausnehmung auf, die von einer um die Belastungskippachse 14c konkav gekrümmten,
im Betrieb mit der Sperrfläche 20c korrespondierenden Haltefläche 26c begrenzt ist.
Die Haltefläche 26c wird von einer Mantelfläche gebildet bzw. umschließt den Sperrkörper
12c um 360°. Das Hammerrohr 10c ist im Bereich des Sperrkörpers 12c in radialer Richtung
unmittelbar von einem Handwerkzeugmaschinengehäuse 46c begrenzt. Die gekrümmten Stirnflächen
des Sperrkörpers 12c korrespondieren mit einer radial nach innen weisenden konkaven
Haltefläche 30c des Handwerkzeugmaschinengehäuses 46c und einer radial nach außen
weisenden konkaven Haltefläche 24c des Werkzeughalters 22c.
1. Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung, insbesondere Bohr- und/oder Meißelhammerhaltevorrichtung,
mit einem Hammerrohr (10b; 10c) und wenigstens einem Sperrkörper (12b; 12c), der in
einem montierten Zustand das Hammerrohr (10b; 10c) mit zumindest einem weiteren Haltebauteil
(22b; 22c; 46c) verbindet, wobei der Sperrkörper (12b; 12c) wenigstens eine um wenigstens
eine Belastungskippachse (14b; 14c) gekrümmte Sperrfläche (20b; 20c) aufweist und
im montierten Zustand betrachtet in radialer Richtung (32b; 32c) des Hammerrohrs (10b;
10c) eine größere Erstreckung aufweist, als in axialer Richtung (34b; 34c) des Hammerrohrs
(10b: 10c), dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungskippachse (14b; 14c) eine Achse ist, um die der Sperrkörper (12b; 12c)
bei einer Belastung des Hammerrohrs (10b; 10c) und/oder des mit dem Hammerrohr (10b;
10c) zu verbindenden Haltebauteils (22b; 22c; 46c) in axialer Richtung und/oder in
Umfangsrichtung des Hammerrohrs (10b; 10c) verkippt wird, wobei die gekrümmte Sperrfläche
(20b; 20c) als konvex gekrümmte Mantelfläche ausgebildet ist und wobei das zumindest
eine weitere Haltebauteil (22b; 22c; 46c) eine mit der gekrümmten Sperrfläche (20b;
20c) in zumindest einem Betriebszustand korrespondierende, gekrümmte Haltefläche (26b;
26c) aufweist.
2. Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrfläche (20b; 16c, 18c, 20c) zumindest teilweise von einer bombierten Fläche
gebildet ist.
3. Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Werkzeughalter (22b; 22c) mit wenigstens einer in zumindest einem Betriebszustand
mit dem Sperrköper (12b; 12c) korrespondierenden Haltefläche (26b; 24c; 26c).
4. Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hammerrohr (10b; 10c) mindestens eine mit der gekrümmten Sperrfläche (20b; 20c)
in zumindest einem Betriebszustand korrespondierende, gekrümmte Haltefläche (28b;
28c) aufweist.
5. Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper (12c) zumindest zwei gekrümmte Sperrflächen (16c, 18c, 20c) aufweist.
6. Handwerkzeugmaschine mit einer Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche.
1. Holding device for a portable power tool, in particular a rotary- and/or chisel-hammer
holding device, having a hammer tube (10b; 10c) and at least one locking body (12b;
12c) which connects the hammer tube (10b; 10c) to at least one further holding component
(22b; 22c; 46c) in a fitted state, wherein the locking body (12b; 12c) has at least
one locking surface (20b; 20c) curved about at least one load tilting axis (14b; 14c)
and has, in the fitted state, a greater extent in the radial direction (32b; 32c)
of the hammer tube (10b; 10c) than in the axial direction (34b; 34c) of the hammer
tube (10b; 10c), characterized in that the load tilting axis (14b: 14c) is an axis about which the locking body (12b: 12c)
is tilted in the axial direction and/or in the circumferential direction of the hammer
tube (10b: 10c) when the hammer tube (10b: 10c) and/or the holding component (22b;
22c; 46c) to be connected to the hammer tube (10b; 10c) are/is under load, wherein
the curved locking surface (20b; 20c) is configured as a sleeve face which is curved
in a convex manner, and wherein the at least one further holding component (22b; 22c;
46c) has a curved holding surface (26b; 26c) which corresponds with the curved locking
surface (20b; 20c) in at least one operating state.
2. Holding device for a portable power tool according to Claim 1, characterized in that the locking surface (20b; 16c, 18c, 20c) is formed at least partly by a cambered
surface.
3. Holding device for a portable power tool according to Claim 1 or 2, characterized by a tool holder (22b; 22c) having at least one holding surface (26b; 24c; 26c) which
corresponds with the locking body (12b; 12c) in at least one operating state.
4. Holding device for a portable power tool according to one of the preceding claims,
characterized in that the hammer tube (10b; 10c) has at least one curved holding surface (28b; 28c) which
corresponds with the curved locking surface (20b; 20c) in at least one operating state.
5. Holding device for a portable power tool, characterized in that the locking body (12c) has at least two curved locking surfaces (16c, 18c, 20c).
6. Portable power tool having a holding device for a portable power tool according to
one of the preceding claims.
1. Dispositif de retenue de machine-outil à main, en particulier dispositif de retenue
de marteau perforateur et/ou de marteau-piqueur, comprenant un tube de marteau (10b
; 10c) et au moins un corps de verrouillage (12b ; 12c), qui, dans un état monté,
relie le tube de marteau (10b ; 10c) à au moins un autre composant de retenue (22b
; 22c ; 46c), le corps de verrouillage (12b ; 12c) présentant au moins une surface
de verrouillage (20b ; 20c) courbée autour d'au moins un axe de basculement de charge
(14b ; 14c) et, considéré dans l'état monté, présentant dans la direction radiale
(32b ; 32c) du tube de marteau (10b ; 10c) une plus grande étendue que dans la direction
axiale (34b ; 34c) du tube de marteau (10b ; 10c), caractérisé en ce que l'axe de basculement de charge (14b ; 14c) est un axe autour duquel le corps de verrouillage
(12b ; 12c) est basculé lors d'une sollicitation du tube de marteau (10b ; 10c) et/ou
du composant de retenue (22b ; 22c ; 46c) devant être connecté au tube de marteau
(10b ; 10c) dans la direction axiale et/ou dans la direction périphérique du tube
de marteau (10b ; 10c), la surface de verrouillage courbe (20b ; 20c) étant réalisée
sous forme de surface d'enveloppe de courbure convexe et l'au moins un autre composant
de retenue (22b ; 22c ; 46c) présentant une surface de retenue courbe (26b ; 26c)
correspondant à la surface de verrouillage courbe (20b ; 20c) dans au moins un état
de fonctionnement.
2. Dispositif de retenue de machine-outil à main selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de verrouillage (20b ; 16c, 18c, 20c) est formée au moins en partie par
une surface bombée.
3. Dispositif de retenue de machine-outil à main selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par un porte-outil (22b ; 22c) comprenant au moins une surface de retenue (26b ; 24c
; 26c) correspondant aux corps de verrouillage (12b ; 12c) dans au moins un état de
fonctionnement.
4. Dispositif de retenue de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le tube de marteau (10b ; 10c) présente au moins une surface de retenue courbe (28b
; 28c) correspondant à la surface de verrouillage courbe (20b ; 20c) dans au moins
un état de fonctionnement.
5. Dispositif de retenue de machine-outil à main, caractérisé en ce que le corps de verrouillage (12c) présente au moins deux surfaces de verrouillage courbes
(16c, 18c, 20c).
6. Machine-outil à main comprenant un dispositif de retenue de machine-outil à main selon
l'une quelconque des revendications précédentes.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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