(19)
(11) EP 2 448 718 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.01.2016  Patentblatt  2016/04

(21) Anmeldenummer: 10718957.3

(22) Anmeldetag:  30.04.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B25D 17/06(2006.01)
B25D 17/08(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2010/055880
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2011/000595 (06.01.2011 Gazette  2011/01)

(54)

HANDWERKZEUGMASCHINENHALTEVORRICHTUNG, INSBESONDERE BOHR- UND/ODER MEISSELHAMMERHALTEVORRICHTUNG

HOLDING DEVICE FOR HAND MACHINE TOOLS, IN PARTICULAR HOLDING DEVICE FOR A DRILL AND/OR CHIPPING HAMMER

DISPOSITIF DE RETENUE DE MACHINE-OUTIL À MAIN, EN PARTICULIER DISPOSITIF DE SUPPORT DE MARTEAU PERFORATEUR ET/OU BURINEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 30.06.2009 DE 102009027316

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.05.2012  Patentblatt  2012/19

(73) Patentinhaber: Robert Bosch GmbH
70442 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • STEINKE, Hubert
    70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
  • SCHMID, Lars
    72622 Nuertingen (DE)
  • SCHNITZLER, Johannes
    72768 Reutlingen (DE)
  • MEIXNER, Gerhard
    70794 Filderstadt (DE)
  • KOEPF, Christian
    73770 Denkendorf (DE)
  • KOALICK, Jan
    70771 Leinfelden (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 684 109
CH-A- 556 719
DE-C1- 19 810 088
WO-A1-03/037571
DE-A1- 4 419 826
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Stand der Technik



    [0001] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, der auch aus der WO 03/037571 A1 bekannt ist.

    [0002] Es sind Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtungen bekannt, die ein Hammerrohr und Sperrkörper aufweisen, die in montiertem Zustand das Hammerrohr mit einem Werkzeugfutter verbinden.

    [0003] Die WO 03/037571 A1, die DE 44 19 826 A1 und die CH 556 716 A offenbaren jeweils eine Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung mit einem Hammerrohr und mehreren Sperrkörpern, die in einem montierten Zustand das Hammerrohr mit einem weiteren Haltebauteil verbinden, wobei die Sperrkörper im montierten Zustand betrachtet in radialer Richtung des Hammerrohrs eine größere Erstreckung aufweisen als in axialer Richtung des Hammerrohrs.

    Offenbarung der Erfindung



    [0004] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung, insbesondere einer Bohr- und/oder Meißelhammerhaltevorrichtung, mit einem Hammerrohr und wenigstens einem Sperrkörper, der in einem montierten Zustand das Hammerrohr mit zumindest einem weiteren Haltebauteil verbindet. Der wenigstens eine Sperrkörper weist wenigstens eine um wenigstens eine Belastungskippachse gekrümmte Sperrfläche und im montierten Zustand betrachtet in radialer Richtung des Hammerrohrs eine größere Erstreckung auf, als in axialer Richtung des Hammerrohrs. Dabei soll unter einem "Hammerrohr" insbesondere ein langgestrecktes, hohles Bauteil, insbesondere eine Hohlwelle, verstanden werden, in dem ein Schläger eines Schlagwerks, ein Kolben, insbesondere ein Topfkolben, und/oder ein mit einem Schläger zusammenwirkender Schlagbolzen in Längserstreckung des Hammerrohrs geführt ist.

    [0005] Die Belastungskippachse ist eine Achse, um die der Sperrkörper bei einer Belastung des Hammerrohrs und/oder des mit dem Hammerrohr zu verbindenden Haltebauteils in axialer Richtung und/oder in Umfangsrichtung des Hammerrohrs verkippt wird, wobei das zumindest eine weitere Bauteil eine mit der gekrümmten Sperrfläche in zumindest einem Betriebszustand korrespondierende, gekrümmte Haltefläche aufweist. Durch eine entsprechende Ausgestaltung können vorteilhaft große tragende Flächen, kleine Flächenpressungen, geringer Verschleiß und eine lange Lebensdauer erzielt werden.

    [0006] Die Sperrfläche kann dabei verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Krümmungen aufweisen und auch durch verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Verfahren hergestellt sein, wie mittels spanenden Umformverfahren, z.B. Fräsverfahren. Besonders vorteilhaft ist die Sperrfläche jedoch zumindest teilweise von einer bombierten, d.h. durch einen plastischen Verformungsvorgang hergestellten Fläche gebildet, wie insbesondere durch einen Walzvorgang, wodurch die Lebensdauer weiter gesteigert werden kann. Die Sperrfläche des Sperrkörpers kann grundsätzlich zumindest teilweise und vorzugsweise vollständig konvex ausgebildet sein.

    [0007] Mittels eines oder mehrerer entsprechender Sperrkörper können verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Bauteile der Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung mit dem Hammerrohr verbunden sein. Weist die Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung jedoch einen Werkzeughalter mit wenigstens einer in zumindest einem Betriebszustand mit dem Sperrkörper korrespondierenden Haltefläche auf, kann eine besonders Platz sparende Konstruktion, insbesondere ohne zusätzlichen Halteflansch, erreicht werden. Unter einem "Werkzeughalter" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Bauteil verstanden werden, das einen Aufnahmebereich für ein Einsatzwerkzeug, wie insbesondere für einen Bohrer und/oder Meißel, aufweist.

    [0008] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Hammerrohr und besonders vorteilhaft zumindest ein weiteres Haltebauteil mindestens eine mit der gekrümmten Sperrfläche in zumindest einem Betriebszustand korrespondierende, gekrümmte Haltefläche aufweist, wodurch eine auftretende Flächenpressung und ein auftretender Verschleiß weiter reduziert werden kann.

    [0009] Der Sperrkörper kann grundsätzlich verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Formen aufweisen, wobei dann entsprechend angepasste Gegenflächen vorgesehen sein sollten.

    Zeichnung



    [0010] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.

    [0011] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Darstellung eines Bohr- und Meißelhammers nach dem Stand der Technik mit einem Teilschnitt durch eine Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung,
    Fig. 2
    eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts aus Figur 1 mit übertrieben groß dargestelltem Spiel und Kippwinkel,
    Fig. 3
    eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung mit übertrieben groß dargestelltem Spiel und Kippwinkel und
    Fig. 4
    eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung mit übertrieben groß dargestelltem Spiel und Kippwinkel.

    Beschreibung der Ausführungsbeispiele



    [0012] Figur 1 zeigt einen schematisch dargestellten Bohr- und Meißelhammer nach dem Stand der Technik mit einem Teilschnitt durch eine Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung des Bohr- und Meißelhammers. Die Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung umfasst ein Hammerrohr 10a, in dem ein Schläger 36a eines nicht näher dargestellten Schlagwerks geführt ist. Ferner weist die Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung drei gleichmäßig über den Umfang des Hammerrohrs 10a verteilte, gleichartige Sperrkörper 12a auf, die in einem montierten Zustand das Hammerrohr 10a mit einem von einem Werkzeughalter 22a gebildeten Haltebauteil drehfest und axial fest verbinden. Der Werkzeughalter 22a weist einen Außendurchmesser auf, der kleiner ist als ein Innendurchmesser des Hammerrohrs 10a und in das Hammerrohr 10a eingesteckt ist.

    [0013] Der Sperrkörper 12a durchgreift in radialer Richtung eine runde Ausnehmung des Hammerrohrs 10a, die von einer Haltefläche 28a begrenzt ist. Der Sperrkörper 12a weist zwei um seine Belastungskippachse 14a konvex gekrümmte, von bombierten Flächen gebildete Sperrflächen 16a, 18a auf (Figur 2). Der Sperrkörper 12a ist zylinderartig ausgebildet und weist im montierten Zustand betrachtet in radialer Richtung 32a des Hammerrohrs 10a eine größere Erstreckung auf als in axialer Richtung 34a des Hammerrohrs 10a. Die Sperrflächen 16a, 18a werden von gegenüberliegenden Stirnflächen des Sperrkörpers 12a gebildet.

    [0014] Der Werkzeughalter 22a weist entsprechend der Anzahl der Sperrkörper 12a an seinem Innenumfang Sacklochausnehmungen 38a, und zwar Sacklochbohrungen auf, deren Mittelachsen sich in radialer Richtung zum Hammerrohr 10a erstrecken. Die Sacklochausnehmung 38a wird in radialer Richtung von einer in einem Betriebszustand mit dem Sperrkörper 12a korrespondierenden, um die Belastungskippachse 14a konkav gekrümmten Haltefläche 24a des Werkzeughalters 22a begrenzt. Ferner weist die Bohr und Meißelhammerhaltevorrichtung im radial äußeren Bereich des Hammerrohrs 10a einen Lochring 40a auf, der in radialer Richtung von dem Sperrkörper 12a durchdrungen wird. Im radial äußeren Bereich des Lochrings 40a weist die Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung ein von einem Haltering 42a gebildetes Haltebauteil auf, das an seiner radial nach innen weisenden Seite eine konkav gekrümmte Haltefläche 30a aufweist, die in einem Betriebszustand mit der Sperrfläche 16a des Sperrkörpers 12a korrespondiert. Der Lochring 40a weist eine gestufte Außenkontur und der Haltering 42a weist eine gestufte Innenkontur auf. Die Innenkontur und die Außenkontur sind aufeinander abgestimmt und die Innenkontur und die Außenkontur greifen in axialer und radialer Richtung formschlüssig ineinander. Der Lochring 40a und der Haltering 42a sind in axialer Richtung 34a des Hammerrohrs 10a innerhalb eines Handwerkzeugmaschinengehäuses 46a mittels eines Spannrings 44a und mittels einer an das Handwerkzeugmaschinengehäuse 46a angeformten Stufe 48a gesichert.

    [0015] Tritt im Betrieb beispielsweise eine den Werkzeughalter 22a in eine vom Schläger 36a abgewandte Axialrichtung belastende Kraft F1 auf, wird der Sperrkörper 12a durch die Kraft F1 und eine der Kraft F1 entgegengerichtete Reaktionskraft F2 um die senkrecht zur axialen Richtung 34a des Hammerrohrs 10a verlaufende Belastungskippachse 14a verkippt, wie dies in Figur 2 zur Veranschaulichung übertrieben dargestellt ist. Durch die gekrümmten Sperrflächen 16a, 18a und die gekrümmten Halteflächen 24a, 30a werden vorteilhaft große Kontaktflächen, kleine Flächenpressungen und ein kleiner Verschleiß erreicht.

    [0016] Die Figuren 3 und 4 zeigen Ausschnitte von zwei Ausführungsbeispielen einer erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung. Gleich bleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen wie in den Figuren 1 und 2 beziffert. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich grundsätzlich auf Unterschiede zu dem in den Figuren 1 und 2 gezeigten Stand der Technik.

    [0017] Figur 3 zeigt einen Ausschnitt einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung mit tonnenförmigen Sperrkörpern 12b, die ein Hammerrohr 10b und einen Werkzeughalter 22b der Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung drehfest und axialfest miteinander verbinden. Der Sperrkörper 12b weist eine gekrümmte Sperrfläche 20b, und zwar eine konvex gekrümmte Mantelfläche und ebene Stirnflächen 16b, 18b auf. Das Hammerohr 10b weist je Sperrkörper 12b eine radiale Durchgangsausnehmung auf, die von einer um eine Belastungskippachse 14b konkav gekrümmten Haltefläche 28b des Hammerrohrs 10b begrenzt ist, die in einem Betriebszustand mit der Sperrfläche 20b korrespondiert. Die Haltefläche 28b des Hammerohrs 10b ist eine Mantelfläche bzw. umschließt den Sperrkörper 12b um 360°. Ferner weist der Werkzeughalter 22b eine radiale Sacklochausnehmung auf, die von einer um die Belastungskippachse 14b konkav gekrümmten, im Betrieb mit der Sperrfläche 20b korrespondierenden Haltefläche 26b begrenzt ist. Die Haltefläche 26b wird von einer Mantelfläche gebildet bzw. umschließt den Sperrkörper 12b um 360°. Gegenüber dem Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 und 2 wird das Hammerrohr 10b im Bereich des Sperrkörpers 12b in radialer Richtung unmittelbar von einem Handwerkzeugmaschinengehäuse 46b begrenzt. Das Hammerrohr 10b ist unmittelbar im Handwerkzeugmaschinengehäuse 46b gelagert.

    [0018] Figur 4 zeigt einen Ausschnitt einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung mit tonnenförmigen Sperrkörpern 12c, die ein Hammerrohr 10c und einen Werkzeughalter 22c der Bohr- und Meißelhammerhaltevorrichtung drehfest und axialfest miteinander verbinden. Der Sperrkörper 12c weist drei gekrümmte Sperrflächen 16c, 18c, 20c, und zwar eine konvex gekrümmte Mantelfläche und zwei konvex gekrümmte Stirnflächen auf. Das Hammerohr 10c weist je Sperrkörper 12c eine radiale Durchgangsausnehmung auf, die von einer um eine Belastungskippachse 14c konkav gekrümmte Haltefläche 28c des Hammerrohrs 10c begrenzt ist, die in einem Betriebszustand mit der Sperrfläche 20c korrespondiert. Ferner weist der Werkzeughalter 22c eine radiale Sacklochausnehmung auf, die von einer um die Belastungskippachse 14c konkav gekrümmten, im Betrieb mit der Sperrfläche 20c korrespondierenden Haltefläche 26c begrenzt ist. Die Haltefläche 26c wird von einer Mantelfläche gebildet bzw. umschließt den Sperrkörper 12c um 360°. Das Hammerrohr 10c ist im Bereich des Sperrkörpers 12c in radialer Richtung unmittelbar von einem Handwerkzeugmaschinengehäuse 46c begrenzt. Die gekrümmten Stirnflächen des Sperrkörpers 12c korrespondieren mit einer radial nach innen weisenden konkaven Haltefläche 30c des Handwerkzeugmaschinengehäuses 46c und einer radial nach außen weisenden konkaven Haltefläche 24c des Werkzeughalters 22c.


    Ansprüche

    1. Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung, insbesondere Bohr- und/oder Meißelhammerhaltevorrichtung, mit einem Hammerrohr (10b; 10c) und wenigstens einem Sperrkörper (12b; 12c), der in einem montierten Zustand das Hammerrohr (10b; 10c) mit zumindest einem weiteren Haltebauteil (22b; 22c; 46c) verbindet, wobei der Sperrkörper (12b; 12c) wenigstens eine um wenigstens eine Belastungskippachse (14b; 14c) gekrümmte Sperrfläche (20b; 20c) aufweist und im montierten Zustand betrachtet in radialer Richtung (32b; 32c) des Hammerrohrs (10b; 10c) eine größere Erstreckung aufweist, als in axialer Richtung (34b; 34c) des Hammerrohrs (10b: 10c), dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungskippachse (14b; 14c) eine Achse ist, um die der Sperrkörper (12b; 12c) bei einer Belastung des Hammerrohrs (10b; 10c) und/oder des mit dem Hammerrohr (10b; 10c) zu verbindenden Haltebauteils (22b; 22c; 46c) in axialer Richtung und/oder in Umfangsrichtung des Hammerrohrs (10b; 10c) verkippt wird, wobei die gekrümmte Sperrfläche (20b; 20c) als konvex gekrümmte Mantelfläche ausgebildet ist und wobei das zumindest eine weitere Haltebauteil (22b; 22c; 46c) eine mit der gekrümmten Sperrfläche (20b; 20c) in zumindest einem Betriebszustand korrespondierende, gekrümmte Haltefläche (26b; 26c) aufweist.
     
    2. Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrfläche (20b; 16c, 18c, 20c) zumindest teilweise von einer bombierten Fläche gebildet ist.
     
    3. Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Werkzeughalter (22b; 22c) mit wenigstens einer in zumindest einem Betriebszustand mit dem Sperrköper (12b; 12c) korrespondierenden Haltefläche (26b; 24c; 26c).
     
    4. Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hammerrohr (10b; 10c) mindestens eine mit der gekrümmten Sperrfläche (20b; 20c) in zumindest einem Betriebszustand korrespondierende, gekrümmte Haltefläche (28b; 28c) aufweist.
     
    5. Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper (12c) zumindest zwei gekrümmte Sperrflächen (16c, 18c, 20c) aufweist.
     
    6. Handwerkzeugmaschine mit einer Handwerkzeugmaschinenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
     


    Claims

    1. Holding device for a portable power tool, in particular a rotary- and/or chisel-hammer holding device, having a hammer tube (10b; 10c) and at least one locking body (12b; 12c) which connects the hammer tube (10b; 10c) to at least one further holding component (22b; 22c; 46c) in a fitted state, wherein the locking body (12b; 12c) has at least one locking surface (20b; 20c) curved about at least one load tilting axis (14b; 14c) and has, in the fitted state, a greater extent in the radial direction (32b; 32c) of the hammer tube (10b; 10c) than in the axial direction (34b; 34c) of the hammer tube (10b; 10c), characterized in that the load tilting axis (14b: 14c) is an axis about which the locking body (12b: 12c) is tilted in the axial direction and/or in the circumferential direction of the hammer tube (10b: 10c) when the hammer tube (10b: 10c) and/or the holding component (22b; 22c; 46c) to be connected to the hammer tube (10b; 10c) are/is under load, wherein the curved locking surface (20b; 20c) is configured as a sleeve face which is curved in a convex manner, and wherein the at least one further holding component (22b; 22c; 46c) has a curved holding surface (26b; 26c) which corresponds with the curved locking surface (20b; 20c) in at least one operating state.
     
    2. Holding device for a portable power tool according to Claim 1, characterized in that the locking surface (20b; 16c, 18c, 20c) is formed at least partly by a cambered surface.
     
    3. Holding device for a portable power tool according to Claim 1 or 2, characterized by a tool holder (22b; 22c) having at least one holding surface (26b; 24c; 26c) which corresponds with the locking body (12b; 12c) in at least one operating state.
     
    4. Holding device for a portable power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the hammer tube (10b; 10c) has at least one curved holding surface (28b; 28c) which corresponds with the curved locking surface (20b; 20c) in at least one operating state.
     
    5. Holding device for a portable power tool, characterized in that the locking body (12c) has at least two curved locking surfaces (16c, 18c, 20c).
     
    6. Portable power tool having a holding device for a portable power tool according to one of the preceding claims.
     


    Revendications

    1. Dispositif de retenue de machine-outil à main, en particulier dispositif de retenue de marteau perforateur et/ou de marteau-piqueur, comprenant un tube de marteau (10b ; 10c) et au moins un corps de verrouillage (12b ; 12c), qui, dans un état monté, relie le tube de marteau (10b ; 10c) à au moins un autre composant de retenue (22b ; 22c ; 46c), le corps de verrouillage (12b ; 12c) présentant au moins une surface de verrouillage (20b ; 20c) courbée autour d'au moins un axe de basculement de charge (14b ; 14c) et, considéré dans l'état monté, présentant dans la direction radiale (32b ; 32c) du tube de marteau (10b ; 10c) une plus grande étendue que dans la direction axiale (34b ; 34c) du tube de marteau (10b ; 10c), caractérisé en ce que l'axe de basculement de charge (14b ; 14c) est un axe autour duquel le corps de verrouillage (12b ; 12c) est basculé lors d'une sollicitation du tube de marteau (10b ; 10c) et/ou du composant de retenue (22b ; 22c ; 46c) devant être connecté au tube de marteau (10b ; 10c) dans la direction axiale et/ou dans la direction périphérique du tube de marteau (10b ; 10c), la surface de verrouillage courbe (20b ; 20c) étant réalisée sous forme de surface d'enveloppe de courbure convexe et l'au moins un autre composant de retenue (22b ; 22c ; 46c) présentant une surface de retenue courbe (26b ; 26c) correspondant à la surface de verrouillage courbe (20b ; 20c) dans au moins un état de fonctionnement.
     
    2. Dispositif de retenue de machine-outil à main selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de verrouillage (20b ; 16c, 18c, 20c) est formée au moins en partie par une surface bombée.
     
    3. Dispositif de retenue de machine-outil à main selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par un porte-outil (22b ; 22c) comprenant au moins une surface de retenue (26b ; 24c ; 26c) correspondant aux corps de verrouillage (12b ; 12c) dans au moins un état de fonctionnement.
     
    4. Dispositif de retenue de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tube de marteau (10b ; 10c) présente au moins une surface de retenue courbe (28b ; 28c) correspondant à la surface de verrouillage courbe (20b ; 20c) dans au moins un état de fonctionnement.
     
    5. Dispositif de retenue de machine-outil à main, caractérisé en ce que le corps de verrouillage (12c) présente au moins deux surfaces de verrouillage courbes (16c, 18c, 20c).
     
    6. Machine-outil à main comprenant un dispositif de retenue de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente