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(11) |
EP 2 451 582 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.04.2013 Patentblatt 2013/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.07.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/004169 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/003610 (13.01.2011 Gazette 2011/02) |
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| (54) |
ELEKTROFILTER
ELECTROSTATIC FILTER
ELECTROFILTRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
10.07.2009 DE 102009032910 23.12.2009 DE 102009060254
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.05.2012 Patentblatt 2012/20 |
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Patentinhaber: SMS Elex AG |
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8603 Schwerzenbach (CH) |
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Erfinder: |
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- BRUPBACHER Claude
CH-8117 Fällanden (CH)
- ADAMS, Jan
CH-8800 Thalwil (CH)
- WÜBBELS, Thilo
40764 Langenfeld (DE)
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Vertreter: Grosse, Wolf-Dietrich Rüdiger et al |
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Valentin, Gihske, Grosse, Klüppel, Kross
Patentanwälte
Hammerstrasse 3 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 252 371 DE-A1- 2 949 722 FR-A1- 2 437 877 US-A- 4 479 813
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EP-A1- 0 584 880 FR-A- 750 383 US-A- 4 077 783 US-A- 4 516 992
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Elektrofilter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] EP 0 252 371 A1 beschreibt einen Elektrofilter in Form eines elektrostatischen Staubabscheiders,
bei dem ein partikel- bzw. staubbeladener Gasstrom zwischen parallelen Niederschlagsplatten
in einem im Wesentlichen zylindrischen Gehäuseabschnitt geführt wird. Zwischen den
parallel ausgerichteten Niederschlagsplatten befinden sich in Längsrichtung erstreckte
Gassen, in denen in Rahmen gespannte Sprühelektroden angeordnet sind. Solche in Rahmen
gespannte Sprühelektroden sind als Drähte ausgebildet und unterliegen bei Temperaturänderungen
entsprechenden mechanischen Verspannungen. Neben einem möglichen Reißen der Elektrodendrähte,
durch das ein Kurzschluss erfolgen kann, können durch die mechanischen Spannungen
zudem Verzüge im Elektrodenrahmen auftreten, durch die die Abstände der unter Hochspannung
stehenden Elektrodenrahmen zu den benachbarten Niederschlagsplatten ungünstig verändert
werden. Im Fall von gerissenen Elektrodendrähten werden im praktischen Betrieb von
Elektrofiltern dieser Bauart aus Gründen des Wartungsaufwands oft nur die gerissenen
einzelnen Elektrodendrähte entfernt, so dass der Elektrofilter bis zu einer vollständigen
Wartung eine schrittweise reduzierte Leistung aufweist.
[0003] US 4 077 783 A offenbart einem Elektrofilter wobei dass die Niedersdlagplatten als auch die Elektroden
kreisförmig gebogen sind.
[0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Elektrofilter anzugeben, der bei einfacher
Herstellbarkeit eine hohe Betriebssicherheit und Effektivität aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird für einen eingangs genannten Elektrofilter erfindungsgemäß mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Durch die beanspruchte Fixierung der Elektroden
nur an einer Stelle eines Tragholms des Elektrodenrahmens entfällt die Einspannung
der Elektroden, so dass auch bei größeren Temperaturänderungen und entsprechenden
mechanischen Dehnungen des Elektrodenrahmens eine Beschädigung der Elektroden oder
ein Verziehen des Rahmens vermieden wird. Bei einer besonders bevorzugten, aber nicht
notwendigen Detailgestaltung der Erfindung ragen die Elektroden dabei von dem Tragholm
sowohl nach unten als auch nach oben ab, wodurch auf einfache Weise eine Anpassung
an die Gehäusebauform mit annähernd kreisförmigem Querschnitt erfolgen kann.
[0006] Hauptanwendungsgebiet ist die Entstaubung von Konvertergas. Aufgrund der diskontinuierlichen
Betriebsweise von Konvertern wird die Gasreinigungsanlage abwechselnd von staubbeladenem,
brennbarem Konvertergas und nur leicht staubhaltiger Umgebungsluft durchströmt. Während
der Blasphase des Konverters wird das entstehende brennbare Konvertergas nach der
Staubabscheidung in einem Gasbehälter gesammelt. Eine nach dem Filter installierte
Umschaltstation ermöglicht die Umlenkung der nicht brennbaren Abluft über einen Kamin
in die Atmosphäre. Vermischen sich Konvertergas und die sauerstoffhaltige Abluft der
Blaspausen, können explosionsfähige Gasgemische entstehen, die sich im Elektrofilter
entzünden können und zu Verpuffungen führen. Solche Verpuffungen können zu Staubstößen
führen, welche die Abscheideleistung des Elektrofilters beeinträchtigen. Darüber hinaus
stören sie den Betrieb des Konverters, da sie zu Abbrüchen des Blasprozesses führen
können. Ein erfindungsgemäßer Elektrofilter ist mit der Summe seiner Merkmale daher
für dieses Anwendungsgebiet besonders geeignet, zumal die runde Gehäuseform eine besonders
günstige Durchströmung und zugleich eine gute mechanische Festigkeit des gesamten
Elektrofilters ermöglicht.
[0007] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Eiektroden
zumindest in einer senkrechten Ausrichtung selbsttragend formsteif ausgebildet, so
dass auf einfache Weise auf ein Einspannen der Elektroden verzichtet werden kann.
Sie können in bevorzugter, aber nicht notwendiger Detailgestaltung zum Beispiel als
an sich bekannte Rohr-Sprühelektroden ausgebildet sein, als Elektroden mit einem Vierkant-Querschnitt
oder als Elektroden mit kreuzförmigem Querschnitt.
[0008] Allgemein vorteilhaft weist der Elektrodenrahmen neben dem Tragholm zumindest einen
weiteren Versteifungsholm auf, wodurch der Elektrodenrahmen eine bessere Abstützung
erhält. In besonders bevorzugter Detailgestaltung sind dabei die Elektroden an dem
Versteifungsholm geführt, aber nicht ortsfest fixiert. Hierdurch kann ein übermäßiges
Schwingen oder mechanisches Verziehen der Elektroden vermieden werden, ohne dass die
Elektroden eine mehrfache ortsfeste Fixierung über ihre Länge aufweisen, die bei großen
Temperaturspannungen zu mechanischen Verspannungen führt.
[0009] Bei einer allgemein bevorzugten Ausführungsform weisen zur Ausnutzung des gegebenen
Bauraums in dem Gehäuse von kreisförmigem Querschnitt zumindest einige der Elektrodenrahmen
eine voneinander verschiedene Höhe auf, die von ihrer Position in dem annähernd kreisförmigen
Querschnitt abhängt.
[0010] Um auf einfache Weise die Breite des Gehäuses zur Ausfüllung mit Elektroden und Niederschlagsplatten
zu nutzen, hat der Tragholm bevorzugt in der Hochrichtung jeweils wenigstens ein Viertel,
besonders bevorzugt wenigstens ein Drittel eines Durchmessers der Gehäusequerschnitts
als Abstand von einem oberen und einem unteren Ende des Gehäuses.
[0011] Allgemein bevorzugt ist der Tragholm als Klopfstange des Elektrodenrahmens ausgebildet,
so dass auf einfache Weise ein Anschlagen der Elektroden zur Entstaubung ermöglicht
ist. Aufgrund der erfindungsgemäßen Lagerung der Elektroden ist es aber regelmäßig
ausreichend, dass das Anschlagen der Klopfstange nur von einer Seite erfolgt.
[0012] Bei einer einfachen und effektiven Konstruktion eines erfindungsgemäßen Elektrofilters
erstrecken sich die Tragholme der Mehrzahl von Elektrodenrahmen zwischen zumindest
zwei, bevorzugt genau zwei in der Längsrichtung hintereinander angeordneten Querträgern
und sind von diesen gehalten. In bevorzugter Weiterbildung sind die Querträger über
elektrische Isolatoren in dem Gehäuse befestigt. Dabei können die Querträger besonders
bevorzugt jeweils an einem Verstärkungsring des Gehäuses abgehängt sein. Solche Verstärkungsringe
sind insbesondere bei der Bauform von Elektrofiltern mit kreisrundem Querschnitt bekannt,
wobei zwischen zwei Verstärkungsringen des Gehäuses jeweils ein Feld von Niederschlagsplatten
und Elektrodenrahmen angeordnet ist.
[0013] Bei einer allgemein vorteilhaften Ausführungsform sind zumindest zwei der Elektrodenrahmen
über eine frei schwebende Fixiertraverse in einer Querrichtung miteinander verbunden,
in bevorzugter Detailgestaltung in Längsrichtung vor und/oder hinter einem Feld von
Niederschlagsplatten. Solche Fixiertraversen verringern mit einfachen Mitteln die
Schwingung der einzelnen Elektrodenrahmen zueinander, ohne dass Gewicht oder baulicher
Aufwand wesentlich erhöht werden.
[0014] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgend beschriebenen
Ausführungsbeispiel sowie aus den abhängigen Ansprüchen.
[0015] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben und
anhand der anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine seitliche Draufsicht auf einen Elektrodenrahmen eines erfindungsgemäßen
Elektrofilters ohne eingesetzte Elektroden.
- Fig. 2
- zeigt eine stirnseitige Draufsicht auf eine Anordnung von Elektrodenrahmen nach Fig.
1 mit eingesetzten Elektroden.
[0016] Ein erfindungsgemäßer Elektrofilter umfasst ein Gehäuse (nicht dargestellt), das
in einem zylindrischen Abschnitt einen im Wesentlichen konstanten und im Wesentlichen
kreisförmigen Querschnitt aufweist, wobei eine Längsrichtung des Elektrofilters in
Richtung der Zylinderachse verläuft, in die auch eine Durchströmung des Elektrofilters
mit einem partikel- oder staubbelasteten Gas erfolgt.
[0017] In dem zylindrischen Gehäuseabschnitt sind in zwei oder mehrere in Längsrichtung
L voneinander beabstandete Verstärkungsringe (nicht dargestellt) vorgesehen, die zum
einen das Gehäuse abstützen und zum anderen der Halterung von Feldern von Niederschlagsplatten
dienen. Zudem sind an den Verstärkungsringen mehrere Elektrodenrahmen 1 befestigt,
die parallel zueinander an sich in Querrichtung durch das Gehäuse erstreckenden Querträgern
2 festgelegt sind. Die Festlegung an den Querträgern 2 erfolgt mittels jeweils eines
Endbereichs eines Tragholms 3 des jeweiligen Elektrodenrahmens. Jeder der Endbereiche
des Tragholms 2 liegt dabei auf einem der zwei Querträger 2 auf und ist dort durch
weitere Mittel gesichert.
[0018] Ein Elektrodenrahmen 1 umfasst neben dem Tragholm 3, der sich in der Längsrichtung
L des Gehäuses erstreckt, zwei sich in der Senkrechten bzw. Hochrichtung H erstreckende
senkrechte Holme 4 sowie mehrere weitere, sich in Längsrichtung L parallel zu dem
Tragholm 3 zwischen den senkrechten Holmen 4 erstreckende Versteifungsholme 5. Die
Versteifungsholme 5, die senkrechten Holme 4 und der Tragholm 3 sind dabei aneinander
ortsfest festgelegt, so dass ein leiterartiger Rahmen ausgebildet wird (siehe Fig.
1).
[0019] Der leiterrahmenförmige Elektrodenrahmen 1 ist über die Endbereiche des Tragholms
3 auf den Querträgern 2 befestigt, welche ihrerseits an senkrechten Ankern 6 an den
(nicht dargestellten) Verstärkungsringen des Gehäuses über Isolatoren 7 abgehängt
sind. Der gesamte Elektrodenrahmen 1 wird im Betrieb unter Spannung gesetzt, wobei
die benachbarten (nicht dargestellten) Niederschlagsplatten geerdet sind.
[0020] Der in Fig. 1 gezeigte Elektrodenrahmen ist zur Verdeutlichung ohne angebrachte Elektroden
gezeigt. Zur Anbringung von Elektroden sind an dem Tragholm 3 entsprechende Ansätze
3a angedeutet. Wie insbesondere die Querschnittsansicht Fig. 2 zeigt, stehen die Elektroden
8, die ausschließlich ortsfest an den Ansätzen 3a der Tragholme 3 der Elektrodenrahmen
1 fixiert sind, sowohl nach oben als auch nach unten senkrecht von den Tragholmen
3 ab. Die Elektroden 8 sind an den Versteifungsholmen 5 geführt, zum Beispiel mittels
in den Versteifungsholmen 5 angeordneter Bohrungen oder Längsschlitzen. Eine ortsfeste
Fixierung an den Versteifungsholmen 5 erfolgt nicht. Die Elektroden 8 ragen im gezeigten
Ausführungsbeispiel in der Hochrichtung über die Enden der Elektrodenrahmen 1 hinaus,
wodurch eine besonders gute Ausnutzung des zylindrischen gasdurchströmten Raums erzielt
wird.
[0021] In Fig. 2 handelt es sich um eine stirnseitige Draufsicht auf die Gesamtanordnung
von Querträgern 2 und Elektrodenrahmen 1, die in dem Gehäuse (nicht dargestellt) des
Elektrofilters aufgehängt ist. Hierdurch sind frei schwebende Fixiertraversen 9 erkennbar,
die jeweils einige der Elektrodenrahmen 1 miteinander verbinden, um ein Gegeneinanderschwingen
der Elektrodenrahmen im Betrieb des Elektrofilters zu verhindern. Nicht dargestellt
sind die zwischen den Elektrodenrahmen 1 verlaufenden Niederschlagsplatten des Elektrofilters.
Zwischen den Niederschlagsplatten, die parallel zueinander ausgerichtet sind, verbleiben
freie Gassen, in denen die Elektrodenrahmen 1 angeordnet sind.
[0022] Die Elektroden 8 sind vorliegend als Rohr-Sprühelektroden ausgebildet. Sie weisen
insbesondere einen ausreichend großen Querschnitt auf, um zumindest in der dargestellten
senkrechten Ausrichtung selbsttragend formsteif zu halten. Eine Einspannung der Elektroden
über ihre Länge erfolgt nicht. Ebenso ist es nicht erforderlich, die sich von dem
Tragholm 3 nach unten erstreckenden Elektroden 8 mit Gewichten zu versehen, da diese
zum einen formsteif ausgebildet und zum anderen an den Versteifungsholmen 5 geführt
sind.
[0023] Zum Abschlagen von an den Elektrodenrahmen 1 und Elektroden 8 abgesetzten Partikeln
wird der jeweilige Tragholm 3 von einer an sich bekannten Mechanik mittels Klopfwellen
und Hämmern angeschlagen. Dabei ist aufgrund der vorliegenden Konstruktion ein Anschlagen
der Tragholme 3 von nur einer Seite aus ausreichend. Es kann aber auch ein zweiseitiges
Anschlagen vorgesehen sein.
[0024] Wie der maßstabsgerechten Darstellung nach Fig. 2 zu entnehmen ist, sind die Querholme
2 in der Hochrichtung H in einem so großen Abstand von einem oberen Ende des Gehäuses
(nicht dargestellt) angeordnet, dass dieser mindestens etwa einem Drittel des gesamten
Durchmessers des im Wesentlichen kreisförmigen Gehäuses entspricht. Hierdurch sind
die Querträger 2 in der Querrichtung Q ausreichend lang, um viele zueinander parallele
Elektrodenrahmen 1 aufzunehmen und die Gehäusebreite optimal zu nutzen. Es ist aus
Fig. 2 unmittelbar ersichtlich, dass die Elektrodenrahmen 1 je nach Anordnung in der
Querrichtung Q eine unterschiedliche Höhe aufweisen, wobei insgesamt drei unterschiedliche
Bauhöhen von Elektrodenrahmen vorgesehen sind. Die Staffelung der Längen der eingesetzten
Elektroden 8, je nach Position in der Querrichtung, ist noch feiner ausgebildet als
die Staffelung der Rahmenhöhen, um den Bauraum des Elektrofilters optimal zur Partikelabscheidung
zu nutzen.
1. Elektrofilter, umfassend
ein Gehäuse mit einem Abschnitt von zumindest annähernd kreisförmigem Querschnitt
zur Durchleitung eines partikelführenden Gasstroms in zu dem Querschnitt senkrechter
Längsrichtung (L),
wobei in dem Gehäuse eine Mehrzahl von Niederschlagsplatten angeordnet sind, die unter
Bildung von sich in der Längsrichtung erstreckenden Gassen parallel zueinander ausgerichtet
sind,
wobei in zumindest einigen der Gassen jeweils zumindest ein Elektrodenrahmen (1) mit
einer Mehrzahl von länglichen Elektroden (8) angeordnet ist, deren Beaufschlagung
mit einer Hochspannung zu einem Abscheiden von in dem Gasstrom geführten Partikeln
auf den Niederschlagsplatten führt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektroden (1) nur an einem Tragholm (3) des Elektrodenrahmens (1) ortsfest fixiert
sind.
2. Elektrofilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (1) vom Tragholm (3) ausgehend sowohl nach unten als auch nach oben
ragen.
3. Elektrofilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (8) zumindest in einer senkrechten Ausrichtung selbsttragend formsteif
ausgebildet sind.
4. Elektrofilter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (8) als Rohr-Sprühelektroden ausgebildet sind, als Elektroden mit
einem Vierkant-Querschnitt oder als Elektroden mit kreuzförmigem Querschnitt.
5. Elektrofilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenrahmen (1) neben dem Tragholm (3) zumindest einen weiteren Versteifungsholm
(5) aufweist, wobei insbesondere die Elektroden an dem Versteifungsholm (5) geführt,
aber nicht ortsfest fixiert sind.
6. Elektrofilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der Elektrodenrahmen (1) eine voneinander verschiedene, von ihrer
Position in dem annähernd kreisförmigem Querschnitt des Gehäuses abhängige Höhe aufweisen.
7. Elektrofilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragholm (3) in einer Hochrichtung (H) jeweils wenigstens ein Viertel, insbesondere
wenigstens ein Drittel eines Durchmessers des Gehäusequerschnitts als Abstand von
einem oberen und einem unteren Ende des Gehäuses aufweist.
8. Elektrofilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragholm (3) als Klopfstange des Elektrodenrahmens (1) ausgebildet ist.
9. Elektrofilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragholme (3) der Mehrzahl von Elektrodenrahmen (1) sich zwischen zumindest zwei,
insbesondere genau zwei in der Längsrichtung hintereinander angeordneten Querträgern
(2) erstrecken und von diesen gehalten sind.
10. Elektrofilter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Querträger (2) über elektrische Isolatoren (7) in dem Gehäuse befestigt sind
11. Elektrofilter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Querträger (2) jeweils an einem Verstärkungsring des Gehäuses abgehängt sind.
12. Elektrofilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Elektrodenrahmen (1) über eine frei schwebende Fixiertraverse
(9) in einer Querrichtung miteinander verbunden sind, insbesondere in Längsrichtung
(L) vor und/oder hinter einem Feld von Niederschlagsplatten.
1. An electrical filter, comprising:
a housing with a section of at least approximately circular cross-section for purposes
of enabling a gas flow bearing particles to pass through in a longitudinal direction
(L) perpendicular to the cross-section, wherein
in the housing a multiplicity of collector plates are arranged, which are aligned
parallel to one another with the formation of passages extending in the longitudinal
direction, wherein
in at least some of the passages in each case at least one electrode frame (1) with
a multiplicity of extended electrodes (8) is arranged, the application of a high voltage
to the latter leads to a deposition of particles borne in the gas flow onto the collector
plates,
characterised in that,
the electrodes (1) are only fixed in position on one supporting bar (3) of the electrode
frame (1).
2. The electrical filter in accordance with Claim 1, characterised in that, the electrodes (1) project from the supporting bar (3) both downwards and upwards.
3. The electrical filter in accordance with Claim 1 or 2, characterised in that, the electrodes (8), at least in a perpendicular orientation, are designed to be
self-supporting and stiff in shape.
4. The electrical filter in accordance with Claim 3, characterised in that, the electrodes (8) are designed as tubular discharge electrodes, as electrodes with
a rectangular cross-section, or as electrodes with a circular cross-section.
5. The electrical filter in accordance with one of the preceding claims, characterised in that, the electrode frame (1) in addition to the supporting bar (3) has at least one stiffening
bar (5), whereinin particular the electrodes are guided by the stiffening bar (5),
but are not fixed in position.
6. The electrical filter in accordance with one of the preceding claims, characterised in that, at least some of the electrode frames (1) have heights that differ from one another,
and are dependent on their position in the approximately circular cross-section of
the housing.
7. The electrical filter in accordance with one of the preceding claims, characterised in that, the supporting bar (3) in a height direction (H) has in each case at least a quarter,
in particular at least a third, of a diameter of the housing cross-section as the
separation distance from an upper and a lower end of the housing.
8. The electrical filter in accordance with one of the preceding claims, characterised in that, the supporting bar (3) is designed as a beating bar of the electrode frame (1).
9. The electrical filter in accordance with one of the preceding claims, characterised in that, the supporting bars (3) of the majority of electrode frames (1) extend between at
least two, in particular exactly two, transverse beams (2) arranged in the longitudinal
direction one behind another, and are held by the latter.
10. The electrical filter in accordance with Claim 9, characterised in that, the transverse beams (2) are attached via electrical insulators (7) in the housing.
11. The electrical filter in accordance with Claim 10, characterised in that, the transverse beams (2) are suspended in each case on a reinforcement ring of the
housing.
12. The electrical filter in accordance with one of the preceding claims, characterised in that, at least two of the electrode frames (1) are connected with one another via a freely-suspended
locating rail (9) in a transverse direction, in particular in front of and/or behind
a field of collector plates in the longitudinal direction (L).
1. Electrofiltre, comprenant un boîtier avec une partie à section transversale au moins
approximativement circulaire pour faire passer un flux de gaz véhiculant des particules
en direction longitudinale (L) perpendiculairement à la section transversale,
une pluralité de plateaux de précipitation étant disposés dans le boîtier, lesquels
sont orientés parallèlement les uns par rapport aux autres en formant des gaz s'étendant
dans la direction longitudinale,
au moins dans certains des gaz, respectivement au moins un cadre d'électrodes (1)
avec une pluralité d'électrodes oblongues (8) étant disposé, l'application d'une haute-tension
sur ces cadres produisant un piégeage des particules véhiculées par le flux de gaz
sur les plateaux de précipitation,
caractérisé en ce que les électrodes (1) sont fixées de manière stationnaire seulement sur un longeron
de support (3) du cadre d'électrodes (1).
2. Electrofiltre selon la revendication 1, caractérisé en ce que les électrodes (1), en partant du longeron de support (3), dépassent vers le bas
tout comme également vers le haut.
3. Electrofiltre selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les électrodes (8) sont réalisées de manière autoportante indéformable.
4. Electrofiltre selon la revendication 3, caractérisé en ce que les électrodes (8) sont réalisées en tant qu'électrodes d'émission tubulaires, en
tant qu'électrodes avec une section transversale carrée ou en tant qu'électrodes avec
une section transversale en forme de croix.
5. Electrofiltre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cadre d'électrodes (1) présente, en plus du longeron de support (3), au moins
un autre longeron de rigidification (5), les électrodes étant en particulier guidées
sur le longeron de rigidification (5), mais sans être fixées de manière stationnaire.
6. Electrofiltre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins certains cadres d'électrodes (1) présentent une hauteur différente les uns
des autres dépendant de leur position dans la section transversale approximativement
circulaire du boîtier.
7. Electrofiltre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le longeron de support (3) présente dans une direction en hauteur (H) respectivement
au moins un quart, en particulier au moins un tiers d'un diamètre de la section transversale
de boîtier en tant que distance par rapport à une extrémité supérieure et inférieure
du boîtier.
8. Electrofiltre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le longeron de support (3) est réalisé en tant que tige de battage du cadre d'électrodes
(1).
9. Electrofiltre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les longerons de support (3) de la pluralité des cadres d'électrodes (1) s'étendent
entre au moins deux, en particulier exactement deux traverses (2) disposées l'une
derrière l'autre dans la direction longitudinale, et en ce qu'ils sont tenus par celles-ci.
10. Electrofiltre selon la revendication 9, caractérisé en ce que les traverses (2) sont fixées dans le boîtier via des isolateurs électriques (7).
11. Electrofiltre selon la revendication 10, caractérisé en ce que les traverses (2) sont respectivement suspendues à un anneau de renforcement du boîtier.
12. Electrofiltre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins deux des cadres d'électrodes (1) sont reliés ensemble dans une direction
longitudinale via une traverse de fixation (9) en sustentation, en particulier en
direction longitudinale (L) devant et/ou derrière un champ de plateaux de précipitation.


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