[0001] Die Erfindung betrifft eine Kontrolleinrichtung für eine Mischvorrichtung mit einem
beweglichen Mischelement.
[0002] Mischvorrichtungen werden in vielen technischen Gebieten verwendet, beispielsweise
für Spachtelmassen, Lacke, Klebstoffe und so weiter. In der Medizin zum werden Mischvorrichtungen
zum Zubereiten von unter dem Begriff Knochenzement bekannten aushärtbaren Polymeren
verwendet. Bei der Zubereitung von Knochenzement werden beispielsweise eine pulverförmige
Komponente und eine flüssige Monomerkomponente miteinander vermischt und anschliessend
appliziert. Da der Mischvorgang die Qualität des Knochenzements massgeblich beeinflusst,
wurden verschiedenartige automatische, motorbetriebene Mischvorrichtungen entwickelt,
mit denen durch Steuerung und/oder Regelung von Mischparametern eine hohe Wiederholgenauigkeit
des Ergebnisses des Mischvorgangs und damit eine gleichbleibend hohe Qualität der
Mischung angestrebt wird. Ein erheblicher Vorteil solcher Mischvorrichtungen ist der
kontrollierbare Energieeintrag beim Mischvorgang. Solche Mischvorrichtungen sind aber
verhältnismässig teuer und aufgrund ihres Bedarfs an elektrischer Energie und ihres
Platzbedarfs nicht flexibel und ortsunabhängig einsetzbar.
[0003] Es sind auch manuell betätigbare Mischvorrichtungen bekannt, beispielsweise aus den
Dokumenten
EP194508 und
EP2072114A1, welche die oben genannten Nachteile nicht aufweisen, bei denen aber bisher andere
Nachteile in Kauf genommen werden müssen. So ist die Qualität der Mischung stark von
der Genauigkeit abhängig, mit der die den Mischer bedienende Person die Bedienungsanweisungen
befolgt. Diese Anweisungen schreiben unter anderem die Mischdauer und die Geschwindigkeit
der Mischbewegungen vor. Während die Mischdauer einfach mit einer Stoppuhr kontrollierbar
ist, gestaltet sich die Kontrolle der Geschwindigkeit der Mischbewegungen wesentlich
schwieriger. Bei Mischern mit translatorischen Bewegungen eines Mischorgans bildet
zudem der Hub dieses Mischorgans einen wichtigen zusätzlichen Parameter, dessen Einhaltung
schwierig zu kontrollieren ist.
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Kontrolleinrichtung für eine Mischvorrichtung vorzuschlagen, die es ermöglicht,
Mischparameter während des Mischvorgangs zu überwachen und die den Mischer bedienende
Person zu warnen, wenn mindestens ein Parameter nicht eingehalten wird.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass die Kontrolleinrichtung mindestens einen
Positions- oder Bewegungssensor zum Erfassen der Position beziehungsweise Bewegung
des Mischelements, eine Auswerteeinheit zur Auswertung von vom Positions- oder Bewegungssensor
abgegebenen Signalen und eine Informationsausgabeeinrichtung enthält.
[0006] Diese erfindungsgemässe Lösung hat den Vorteil, dass durch den Positions- oder Bewegungssensor
und die Auswerteeinheit das korrekte Ausführen vorgeschriebener Mischbewegungen kontrollier
wird. Mit der Informationsausgabeeinrichtung kann sowohl ein korrektes Ausführen der
Mischbewegungen als auch gegebenenfalls ein Korrekturbedarf signalisiert werden. Darüber
hinaus kann die Kontrolleinrichtung auch das Ende des Mischvorganges signalisieren
und angeben, ob und wie lange die Mischung verarbeitbar ist.
[0007] Nach einer Ausführungsart weist die Kontrolleinrichtung einen Datenspeicher zum Speichern
von Sollwerten auf. Dadurch kann die Auswerteeinheit mit gespeicherten Sollwerten
versorgt werden.
[0008] Nach einer weiteren Ausführungsart enthält die Kontrolleinrichtung eine Eingabeschnittstelle
für Sollwerte. Dies erlaubt die Eingabe von Sollwerten nach Massgabe der zu erzeugenden
Mischung, wobei auch Gruppen von Sollwerten für unterschiedliche Mischungen oder Mischungskomponenten
bereitgestellt werden können.
[0009] Gemäss einer anderen Ausführungsart enthält die Kontrolleinrichtung Mittel zur Aufzeichnung
von Signalen der Auswerteeinheit und vorzugsweise auch von Änderungen von Sollwerten.
Mit diesen Mitteln lassen sich Mischvorgänge protokollieren, beispielsweise zu Zwecken
der Qualitätssicherung.
[0010] Eine weitere Ausführungsart sieht vor, dass die Kontrolleinrichtung eine Ausgabeschnittstelle
für Signale der Auswerteeinheit und vorzugsweise auch für Änderungen von Sollwerten
enthält. Damit lassen sich Mischvorgänge in Echtzeit überwachen und protokollieren.
[0011] Nach einer Ausführungsart weist die Informationsausgabeeinrichtung mindestens eine
Lichtquelle, vorzugsweise eine Leuchtdiode auf. Eine solche Informationsausgabeeinrichtung
ist besonders einfach und kostengünstig.
[0012] Nach einer anderen Ausführungsart weist die Informationsausgabeeinrichtung eine Klartext-Anzeigeanrichtung
auf. Eine solche Informationsausgabeeinrichtung ist besonders bedienerfreundlich.
[0013] Gemäss einer weiteren Ausführungsart enthält die Informationsausgabeeinrichtung Mittel
zur Erzeugung von akustischen Signalen. Eine solche Informationsausgabeeinrichtung
lenkt den Blick der Bedienungsperson der Mischvorrichtung nicht von der Arbeit ab,
was insbesondere während der Applikation von Knochenzement besonders vorteilhaft ist.
Der gleiche Vorteil wird erreicht, wenn die Informationsausgabeeinrichtung nach einer
anderen Ausführungsart Mittel zur Erzeugung von haptischen Signalen enthält.
[0014] Nach einer zusätzlichen Ausführungsart sind Mittel zum Blockieren der Mischvorrichtung
vorhanden. Dadurch wird die Sicherheit bei der Anwendung der Kontrolleinrichtung weiter
erhöht, indem durch diese Massnahme beispielsweise die weitere Benutzung einer Mischvorrichtung
verhindert wird, wenn die Auswerteeinrichtung feststellt, dass die Mischung nicht
mehr brauchbar ist.
[0015] Wenn gemäss einer weiteren Ausführungsart die Kontrolleinrichtung einen Temperatursensor
aufweist, kann die Temperatur der Mischkomponenten und/oder der Umgebung bei der Festlegung
der durch die Informationsausgabeeinrichtung ausgegebenen Signale automatisch durch
die Auswerteeinheit berücksichtigt werden.
[0016] Nach einer anderen Ausführungsart der Kontrolleinrichtung ist vorgesehen, dass sie
einen Drucksensor aufweist. Damit kann bei Komponenten, die zwecks Vermeidung von
Blasenbildung zwingend unter Vakuum gemischt werden müssen, die Bedienungsperson auf
fehlendes oder ungenügendes Vakuum aufmerksam gemacht werden oder es kann verhindert
werden, dass der Mischvorgang ohne oder mit ungenügendem Vakuum durchgeführt wird.
Desgleichen kann auch bei Mischungen, die unter Überdruck gemischt werden müssen,
alarmiert oder das Mischen verhindert werden, wenn der Überdruck ungenügend oder nicht
vorhanden ist.
[0017] Gemäss einer anderen Ausführungsart weist die Kontrolleinrichtung eine elektrische
Energiequelle auf. Dadurch kann die Kontrolleinrichtung autark und kabellos betrieben
werden.
[0018] Schliesslich sieht eine weitere Ausführungsart vor, dass die elektrische Energiequelle
ein durch Bewegungen des Mischelements antreibbarer Generator ist. Damit kann auf
Energiequellen wie Batterien und Akkumulatoren verzichtet werden, was unter anderem
auch bei der Entsorgung der Kontrolleinrichtung vorteilhaft ist.
[0019] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die angefügten
Zeichnungen beispielsweise näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines manuell zu betreibenden Mischers mit einer Kontrolleinrichtung
und
- Figur 2
- ein Schema der Kontrolleinrichtung.
[0020] Figur 1 zeigt schematisch einen manuellen Mischer 2, wie er beispielsweise im Dokument
EP
EP2072114A1 beschrieben ist. Eine zylindrische Kartusche 3 enthält die zu mischenden Komponenten
4 und ein bewegliches Mischelement 5. Letzteres ist im Beispiel als durchbrochene
Scheibe ausgebildet, die in der Kartusche 3 über einen Schaft 6 mit einem Handgriff
7 eine hin- und hergehende Translationsbewegung 8 und gegebenenfalls eine überlagerte
Rotationsbewegung 9 ausführt. Es sind auch Ausführungsarten mit einer reinen Rotationsbewegung
des Mischelements denkbar, wobei dieses beispielsweise als Wendel ausgeführt sein
kann. Am Boden 10 der Kartusche 3 kann ein Kolben angeordnet sein, mit dem das Produkt
der Mischung, beispielsweise eine plastische Masse, nach dem Mischvorgang aus der
Kartusche 3 ausgetragen wird. Der Kolben ist in der Figur nicht dargestellt, weil
dessen Funktion für die Erfindung nicht wesentlich ist. Auch kann der Mischer 2 mit
einem nicht dargestellten Vakuum- oder Überdruckanschluss ausgestattet sein, beispielsweise
um Gasblasen aus der Mischung zu entfernen.
[0021] Die Kontrolleinrichtung 1 ist im dargestellten Beispiel auf einem Träger 11 aufgebaut
und umfasst die im Folgenden beschriebenen Elemente.
[0022] Ein Positions- oder Bewegungssensor 12 ist so angeordnet, dass er die Position beziehungsweise
die Bewegungen des Schaftes 6 erfasst. Ein einfaches Beispiel für einen Positionssensor
12 ist ein mechanisch betätigbarer elektrischer Endschalter, über den festgestellt
werden kann, ob sich das Mischelement in einer bestimmten Position befindet oder nicht.
Bringt man beispielsweise am Schaft 6 des Mischers 2 als Marken 13, 14 zwei Nocken
oder Kerben an, können über einen Endschalter beispielsweise die beiden Endpositionen
des Hubs des Mischelements 5 erfasst werden. Vorzugsweise wird man aber zwei Endschalter
verwenden, um sicher zu sein, dass wirklich beide Endpositionen erreicht werden und
nicht beispielsweise nur kurze Hübe im Bereich ein- und derselben Endposition ausgeführt
werden. Die gleichen Effekte werden durch einen magnetisch betätigbaren Endschalter
mit einem sogenannten Reed-Kontakt erreicht. Die Marken 13, 14 können dabei als kleine
Dauermagnete ausgebildet sein. Ein Beispiel für einen Bewegungssensor 12 ist ein induktiver
Näherungsschalter, der auf die Nähe und/oder Bewegung von Marken 13, 14 anspricht,
die beispielsweise als am oder im Schaft 5 angeordnete Metallteile oder Dauermagnete
ausgebildet sind. Durch Überwachung des von einem solchen Sensor 12 abgegebenen elektrischen
Signals kann nicht nur festgestellt werden, ob sich das Mischelement 5 in einer bestimmten
Position befindet, sondern anhand der Veränderung des Signals auch, ob und mit welcher
Geschwindigkeit sich das Mischelement 5 bewegt. Ist der Bewegungssensor am Ende des
Hubes des Mischelements angeordnet, lässt sich über die Zunahme oder Abnahme des genannten
Signals sogar die Bewegungsrichtung des Mischelements 5 feststellen. Die gleichen
Effekte werden durch einen optischen Bewegungssensor erreicht. Die Marken 13, 14 können
dabei als optische Markierungen am Schaft ausgebildet sein. In allen vorgenannten
Fällen können der Positions- oder Bewegungssensor 12 und die Marken 13, 14 auch so
gestaltet sein, dass entweder Translationsbewegungen oder Rotationsbewegungen oder
beide Arten von Bewegungen des Schaftes 6 und damit des Mischelements 5 erfasst werden.
Als weiteres Beispiel für einen Positions- oder Bewegungssensor 12 ist ein ohmscher
Weggeber zu nennen. Durch Bestimmung des aktuellen Widerstandes und dessen zeitlicher
Veränderung lässt sich feststellen, an welcher Position sich das Mischelement gerade
befindet und ob, in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit es sich bewegt.
[0023] Mit 15 ist eine Auswerteeinheit für die vom Positions- oder Bewegungssensor 12 gelieferten
Signale bezeichnet. Die Auswerteeinheit 15 vergleicht diese Signale mit Sollwerten,
die in einem Datenspeicher 16 abgelegt sind. So lässt sich kontrollieren, ob die Mischbewegungen
vollständig, in einer vorgeschriebenen Geschwindigkeit beziehungsweise in einem vorgeschriebenen
Takt und während einer vorgeschriebenen Zeit ausgeführt werden. Zur Speisung der Kontrolleinrichtung
1 mit elektrischer Energie ist eine Stromquelle 19 vorgesehen, die als Batterie oder
Akkumulator ausgebildet sein kann, aber auch als Generator, der durch die Mischbewegungen
angetrieben wird. Ein solcher Generator kann beispielsweise eine Spule und einen relativ
zu dieser beweglichen Dauermagneten erhalten, wobei eines der beiden Elemente mit
den Bewegungen des Mischelementes 5 gekoppelt ist. Zum Ausgeben von Informationen
bzw. Instruktionen für die Bedienung des Mischers sind im vorliegenden Beispiel zwei
Leuchtdioden 17, 18 vorgesehen, die vorzugsweise in unterschiedlichen Farben dauernd
oder blinkend leuchten. Anstelle der Leuchtdioden 17, 18 oder zusätzlich zu diesen
können andere beziehungsweise weitere Informationsausgabeeinrichtungen vorgesehen
sein, beispielsweise eine Klartextanzeige oder akustische oder haptische Signalmittel.
[0024] Da bekanntlich insbesondere bei Polymermassen die Aushärtung stark durch die Temperatur
beeinflusst wird, kann die Kontrolleinrichtung 1 ferner mit einem Temperatursensor
20 ausgestattet sein, wobei die Auswerteeinheit 15 die gemessene Temperatur beim Generieren
von Informations-und/oder Instruktionssignalen berücksichtigt. Auch kann die Kontrolleinrichtung
1 einen Drucksensor (in den Figuren nicht dargestellt) enthalten, welcher die Einhaltung
eines vorbestimmten Unterdrucks während des Mischvorgangs überwacht.
[0025] Die Kontrolleinrichtung ist vorteilhaft mit einer Eingabeschnittstelle 21 ausgestattet,
über die Sollwerte für zu überwachende Parameter in den Datenspeicher 16 geladen werden.
Falls mit dem Mischer 2 wahlweise unterschiedliche Mischungen erzeugt werden sollen,
kann der Datenspeicher 16 so ausgestaltet sein, dass er für jede Mischung ein Profil
speichern kann, welches einen Satz von Parametern umfasst. Die Eingabeschnittstelle
21 kann zudem mindestens ein Befehlsgerät wie beispielsweise einen Schalter zum Einstellen
des gewünschten Profils enthalten. Damit nur autorisierte Personen Änderungen beim
Profil vornehmen können, kann das Befehlsgerät mechanisch durch ein Schloss oder elektronisch
durch ein Kennwort geschützt sein. Ausserdem kann der Datenspeicher 16 so ausgestaltet
sein, dass er alle von der Auswerteeinheit 15 generierten Signale sowie auch die Signale
der Eingabeschnittstelle 21 im Sinne einer Protokollierung aufzeichnet. Vorteilhaft
ist auch eine Ausgabeschnittstelle 22 vorhanden, mit welcher beispielsweise die von
der Auswerteeinheit 15 generierten Signale in Echtzeit weitergegeben werden können,
beispielsweise an eine externe Überwachungsperson oder ein Aufzeichnungsgerät. Die
Ausgabeschnittstelle 22 kann auch einen Sender zur drahtlosen Signalübermittlung enthalten.
Beide Massnahmen, die Speicherung und Übermittlung von Daten, dienen insbesondere
zum Zweck der Qualitätssicherung.
[0026] Die korrekte Betätigung des Mischers wird beispielsweise durch das Leuchten einer
grünen Leuchtdiode angezeigt. Bei Abweichungen, beispielsweise wenn die Mischbewegungen
nicht vollständig von einem Anschlag zum anderen ausgeführt werden, wird die Bedienungsperson
beispielsweise durch Blinken einer der Leuchtdioden 17, 18 aufmerksam gemacht. Ebenso
wenn die Mischbewegungen unterbrochen werden oder zu schnell oder zu langsam ausgeführt
werden. Falls von der Kontrolleinrichtung geforderte Korrekturen der Mischbewegungen
über einen festgelegten, tolerierten Zeitbereich nicht oder nicht korrekt ausgeführt
werden, kann es vorkommen, dass die Mischung unbrauchbar wird. Dies wird durch die
Leuchtdioden 17, 18 angezeigt. Auch wird nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit angezeigt,
dass der Mischvorgang beendet ist und die Mischung verwendet werden kann. Von diesem
Moment an beginnt eine weitere vorgegebene Zeit zu laufen, in welcher die Mischung
verbraucht werden muss. Auch dies wird der Bedienungsperson angezeigt. Schliesslich
kann die Kontrolleinrichtung 1 auch mit Mitteln ausgestattet sein, welche die Mischvorrichtung
2 blockieren, wenn die Mischung nicht mehr brauchbar ist.
[0027] Die Kontrolleinrichtung kann so konstruiert sein, dass sie auf einen zum Einmalgebrauch
bestimmten Mischer aufgesetzt und vor dem Entsorgen des Mischers wieder von diesem
entfernt werden kann.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Kontrolleinrichtung
- 2
- Mischer
- 3
- Kartusche
- 4
- Komponente(n)
- 5
- Mischelement
- 6
- Schaft
- 7
- Handgriff
- 8
- Translationsbewegung
- 9
- Rotationsbewegung
- 10
- Boden
- 11
- Träger
- 12
- Positions- oder Bewegungssensor
- 13
- Marke
- 14
- Marke
- 15
- Auswerteeinheit
- 16
- Datenspeicher
- 17
- LED
- 18
- LED
- 19
- Stromquelle
- 20
- Temperatursensor
- 21
- Eingabeschnittstelle
- 22
- Ausgabeschnittstelle
1. Kontrolleinrichtung (1) für eine Mischvorrichtung (2) mit einem beweglichen Mischelement
(5), dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinrichtung (1) mindestens einen Positions- oder Bewegungssensor (12)
zum Erfassen der Position beziehungsweise Bewegung des Mischelements (5), eine Auswerteeinheit
(15) zur Auswertung von vom Positions-oder Bewegungssensor (12) abgegebenen Signalen
und eine Informationsausgabeeinrichtung (17, 18) enthält.
2. Kontrolleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Datenspeicher (16) zum Speichern von Sollwerten aufweist.
3. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Eingabeschnittstelle (21) für Sollwerte enthält.
4. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zur Aufzeichnung von Signalen der Auswerteeinheit (15) und vorzugsweise
auch von Änderungen von Sollwerten enthält.
5. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Ausgabeschnittstelle (22) für Signale der Auswerteeinheit (15) und vorzugsweise
auch für Änderungen von Sollwerten enthält.
6. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsausgabeeinrichtung mindestens eine Lichtquelle, vorzugsweise eine
Leuchtdiode (17, 18) aufweist.
7. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsausgabeeinrichtung (17, 18) eine Klartext-Anzeigeeinrichtung aufweist.
8. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsausgabeeinrichtung (17, 18) Mittel zur Erzeugung von akustischen
Signalen enthält.
9. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsausgabeeinrichtung (17, 18) Mittel zur Erzeugung von haptischen Signalen
enthält.
10. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Blockieren der Mischvorrichtung (2) vorhanden sind.
11. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Temperatursensor (20) aufweist.
12. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Drucksensor aufweist.
13. Kontrolleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine elektrische Energiequelle (19) aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Energiequelle (19) ein durch Bewegungen des Mischelements (5) antreibbarer
Generator ist.