(19)
(11) EP 2 453 097 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.01.2018  Patentblatt  2018/01

(21) Anmeldenummer: 11187627.2

(22) Anmeldetag:  03.11.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 3/48(2006.01)
E05D 15/12(2006.01)

(54)

Seitensektionaltor mit Verriegelungseinrichtung

Side section door with locking device

Porte sectionnelle latérale avec dispositif de verrouillage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 12.11.2010 DE 102010043821

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.05.2012  Patentblatt  2012/20

(73) Patentinhaber: Hörmann KG Ichtershausen
99334 Ichtershausen (DE)

(72) Erfinder:
  • Leopoldseder, Stefan
    33613 Bielefeld (DE)
  • Hanneforth, Ralf
    33829 Borgholzhausen (DE)

(74) Vertreter: Kastel, Stefan et al
Kastel Patentanwälte St.-Cajetan-Straße 41
81669 München
81669 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 1 932 999
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Seitensektionaltor mit Verriegelungseinrichtung, die im eingebauten Zustand dazu dienen soll, das in Schließrichtung hintere Paneel des Seitensektionaltors so mit einer stationären Seitenzarge des Seitensektionaltors zu verbinden, dass das Paneel im Bereich der Verriegelungseinrichtung gegen eine Bewegung senkrecht zur Ebene des Paneels verriegelt ist.

    [0002] Bei Seitensektionaltoren wird längs einer vorgegebenen Bahn zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung ein Torblatt verfahren, welches aus einer Mehrzahl von Paneelen gebildet wird, die um quer zu der vorgegebenen Bahn verlaufenden Achsen schwenkbar miteinander verbunden sind.

    [0003] Die vorgegebene Bahn wird dabei von Führungen gebildet, die bei vielen der bekannten Seitensektionaltoren aus U-Profilen bestehen, die unterhalb der Paneele fest angebracht sind, und damit zudem ein Aufpressen des Tores bzw. einzelner Paneele in einer Richtung senkrecht zur Torblattebene verhindern können. Diese U-Profile haben allerdings den Nachteil, dass sie den freien Durchgang am Tor beschränken und sehr leicht verschmutzen.

    [0004] In der AT 000089 U ist bereits eine verbesserte Bodenführung vorgeschlagen worden, welche aus in Abständen angeordneten Führungsklötzen besteht, die in eine an der Unterseite der Paneele angeordnete Führungsschiene eingreifen. Es ragen damit nur verhältnismäßig kurze Führungsklötze in den Verkehrsweg. Die Führungsklötze können hierbei an einer am Boden aufliegenden und mit diesem verbundenen Leiste befestigt sein, die sehr niedrig gehalten werden kann, und den Verkehrsweg damit nur wenig beeinträchtigt. Die in die Führungsschiene eingreifenden Führungsklötze verhindern dabei auch ein Aufpressen des Tors bzw. einzelner Paneele des Torblatts in einer Richtung senkrecht zur Torblattebene.

    [0005] Allerdings können diese Führungsklötze an den Stellen, an denen die Bodenführung unterbrochen ist, keine Aufpresssicherung bieten. Dies ist z.B. dort der Fall, wo sich die Paneele beim Öffnen bzw. Schließen des Tores aus der Torebene drehen, und die Klötze die Drehbewegung behindern würde. Aus diesen Grund ist bei einem solchen Seitensektionaltor im geschlossenen Zustand das letzte Paneel, vor allem in Bodennähe, leicht aufzudrücken. Damit ist das Tor an dieser Stelle nicht nur windanfällig und schwer abzudichten, sondern stellt für unbefugte Personen auch eine Möglichkeit dar, in den durch das Tor zu verschließenden Raum einzudringen.

    [0006] In der EP 1932999 A wird ein den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildendes Seitensektionaltor vorgeschlagen, bei dem am hinteren Paneel in Bodennähe ein Verriegelungsglied angebracht ist, das bei geschlossenem Tor ein stationäres Gegenglied hintergreift. Die Zusammenwirkung der Glieder führt zur Verriegelung des Paneels senkrecht zur Paneelebene und verhindert damit ein Aufpressen des Tors. Das Verriegelungsglied wird von einem Winkel, und das Gegenglied wird von einer, an der Seitenzarge des Tores vorgesehenen Ausnehmung gebildet.

    [0007] Eine solche Einrichtung verhindert zwar das ungewollte Aufpressen des Seitensektionaltores unabhängig von der eingesetzten Bodenführung, stellt aber einen verhältnismäßigen hohen Fertigungsaufwand dar. Um ein sauberes Hintergreifen des Gegenglieds zu gewährleisten, ist es bei dieser Lösung nämlich erforderlich, die Ausnehmung erst im eingebauten Zustand des Tores in die Seitenzarge einzubringen. Ein solches Einbringen bedeutet Zeitaufwand und erhöhte Einbaukosten.

    [0008] In DE 86 05 369 U1 wird ein Brandschutzschiebetor offenbart, dessen Torblatt aus mindestens zwei Einzelelementen aufgebaut ist. Nach der Installation sind die Einzelelemente des Brandschutzschiebetors starr über Nut-Feder-Verbindungen miteinander verbunden. Das Brandschutzschiebetor weist Labyrinthdichtungs-ähnliche Abdichtungen auf, die wand- und deckenseitig das Brandschutzschiebetor mit der Wand abdichten.

    [0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung soll dementsprechend darin bestehen, ein Seitensektionaltor mit einer wirkungsvollen Verriegelungseinrichtung zur Verhinderung des Aufpressens des Sektionaltores zur Verfügung zu stellen, die den Fertigungsaufwand reduziert und einen einfachen Einbau ermöglicht.

    [0010] Diese Aufgabe wird durch ein Seitensektionaltor nach Anspruch 1 gelöst.

    [0011] Erfindungsgemäß ist bei einem Seitensektionaltor mit Verriegelungseinrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, dass die Verriegelungseinrichtung einen ersten Winkel und einen zweiten Winkel umfasst, die in Verriegelungsposition ineinander greifen. Damit werden sowohl Verriegelungsglied wie auch stationäres Gegenglied durch Winkel gebildet, die über entsprechende Befestigungsmittel an Paneel und Seitenzarge festgelegt werden können. Das Einbringen von Ausnehmungen, die über eine einfache Befestigungsbohrung hinausgehen, ist damit nicht erforderlich.

    [0012] Erfindungsgemäß werden der erste Winkel am hinteren Paneel, und der zweite Winkel an der Seitenzarge befestigbar ausgebildet.

    [0013] Der erste Winkel wird erfindungsgemäß L-förmig, und der zweite Winkel U-förmig ausgeführt, wobei die U-Form durch zwei durch einen Steg verbundene Schenkel gebildet wird. Weiterhin weist dabei der Schenkel des ersten Winkels, der mit dem zweiten Winkel zusammenwirkt, eine Ausnehmung auf, in der der Steg des zweiten Winkels in der Verriegelungsposition eingreift. Weiterhin kommt dieser Schenkel des ersten Winkels in der Verriegelungsposition zwischen den zwei Schenkeln des zweiten Winkels zu liegen.

    [0014] Dadurch wird mit einer einfachen Geometrie ein zweifacher Eingriff zwischen den Winkeln in Verriegelungsposition erreicht, der nicht nur das Aufpressen des Tores verhindert, sondern auch eine gegenseitige Führung zwischen den Winkeln sicherstellt.

    [0015] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0016] In einer bevorzugten Ausgestaltung findet die Befestigung vorteilhafterweise über eine am ersten Winkel und/oder am zweiten Winkel vorgesehene Einstelleinrichtung, beispielsweise ein Langloch, statt. Damit können Einbautoleranzen auf einfache Weise ausgeglichen werden.

    [0017] In vorteilhaften Ausführungen erstrecken sich die Langlöcher zur Befestigung der Winkel jeweils in Längsrichtung der nicht zusammenwirkenden Schenkel des ersten und des zweiten Winkels.

    [0018] Vorteilhafterweise ist der erste Winkel der Verriegelungseinrichtung eines solchen Tores stufenlos verschiebbar an einer Nut des Paneels befestigt, die sich entlang der in Schließrichtung hinteren Kante des Paneels erstreckt.

    [0019] Damit können auch Toleranzen in Richtung dieser Kante ausgeglichen werden.

    [0020] Zur Führung des zweiten Winkels sind bevorzugt zwei Ausprägungen an der Seitenzarge vorgesehen, die vorteilhafterweise parallel zur Längserstreckung des zweiten Winkels verlaufen.

    [0021] Wie oben bei der Erläuterung des Standes der Technik angegeben, ist es ferner vorteilhaft, die Verriegelungseinrichtung in Bodennähe anzubringen, um insbesondere einer Aufpressung in diesem Bereich entgegenzuwirken. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführung sind mehrere solcher Verriegelungsvorrichtungen entlang der hinteren Kante des Paneels mit Abständen zueinander vorgesehen.

    [0022] Schließlich ist es auch vorteilhaft, dass die Winkel durch Verschieben des Paneels in Schließrichtung des Tores in Verriegelungsposition gebracht werden. Gemäß der üblichen Ausführung eines Seitensektionaltores, beschreibt die hintere Kante des Paneels bei der Schließbewegung eine Drehung, die von außen in den Öffnungsbereich des Tores verläuft, und damit ein gegenseitiges Eingreifen der Winkel erlaubt.

    [0023] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt:
    Figur 1
    eine Innenansicht eines Seitensektionaltores in Schließposition.
    Figur 2
    eine Ansicht des Details Z aus der Figur 1, mit einer Verriegelungseinrichtung.
    Figur 3
    ein Querschnitt entlang der Linie A-A aus der Figur 2.
    Figur 4
    eine Seitenansicht des Seitensektionaltors im Bereich der Verriegelungseinrichtung.
    Figur 5
    eine perspektivische Innenansicht des Seitensektionaltores im Bereich der Verriegelungseinrichtung.
    Figur 6
    ein Ausführungsbeispiel eines ersten Winkels der Verriegelungseinrichtung.
    Figur 7
    ein Ausführungsbeispiel eines zweiten Winkels der Verriegelungseinrichtung.


    [0024] In der Figur 1 ist ein Seitensektionaltor 100 dargestellt, das in Schließposition eine durch feststehende seitliche Zargen - Seitenzargen 120 und 122 - begrenzte Öffnung verschließt. Das Seitensektionaltor 100 umfasst eine Mehrzahl von senkrechten Paneelen 110, 111, die mit Hilfe von Rollwägen 112 entlang einer oberen Führungsschiene 118 verschiebbar und über senkrechte Achsen 114 schwenkbar miteinander verbunden sind. Die Paneele 110, 111 werden zudem auch über eine untere Bodenschiene 116 geführt.

    [0025] Das in Schließrichtung S hintere Paneel 111 wird durch eine in der Figur 2 angedeutete Verriegelungseinrichtung 10 in Schließposition des Seitensektionaltores 100 gegen eine Bewegung senkrecht zur Ebene des Paneels 111 verriegelt.

    [0026] Gemäß der Darstellung in der Figur 3 umfasst die Verriegelungseinrichtung 10 einen ersten Winkel 12, der an dem hinteren Paneel 111 angebracht ist, und einen zweiten Winkel 16, der an der Seitenzarge 122 befestigt ist. Diese Winkel 12, 16 sind in einer, der Schließposition des Seitensektionaltores 100 entsprechenden Verriegelungsposition gezeigt, in der sie ineinander greifen.

    [0027] Der erste Winkel 12 ist hierbei L-förmig, und der zweite Winkel 16 U-förmig ausgebildet. Der erste Winkel 12 umfasst zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Schenkel 13 und 14, und der zweite Winkel 14 umfasst zwei freistehende Schenkel 17 und 18, die über einen Steg 19 miteinander verbunden sind. Beispielhafte Ausführungen der zwei Winkel sind in den Figuren 6 und 7 dargestellt.

    [0028] Der Schenkel 14 des ersten Winkels 12, der mit dem Steg 19 des zweiten Winkels 16 zusammenwirkt, weist eine Ausnehmung 15 auf, in der der Steg 19 des zweiten Winkels 16 in der Verriegelungsposition eingreift, wie insbesondere in der Darstellung der Figur 5 zu erkennen ist. Damit wird ein zweifacher Eingriff zwischen den Winkeln 12, 16 in Verriegelungsposition erreicht, der nicht nur das Aufpressen des Tores verhindert, sondern auch eine gegenseitige Führung zwischen den Winkeln 12, 16 sicherstellt.

    [0029] Die Winkel 12, 16 sind über Verschraubungen an Paneel 111 und Seitenzarge 122 befestigt. Für den ersten Winkel 12 ist dafür eine Nut 30 an der hinteren Paneelkante vorgesehen, die in den Figuren für den unteren Bereich des hinteren Paneels 111 dargestellt ist. Für den zweiten Winkel 16 sind eine nicht dargestellte Bohrung und zwei Ausprägungen an der Seitenzarge 122 vorgesehen - von denen nur die obere Ausprägung 40 in den Figuren 3 und 5 dargestellt ist -, die den Schenkel 18 seitlich führen.

    [0030] In der Figur 6 ist eine beispielhafte Ausführung für einen ersten Winkel 12 zu erkennen. Der Schenkel 13, der zur Befestigung am hinteren Paneel 111 des Seitensektionaltores 100 vorgesehen ist, zeigt zwei Langlöcher 32, die sich in Längsrichtung des Schenkels 13 erstrecken und beim Einbau damit eine horizontale Einstellung des Winkels 12 erlauben. Zudem stellt die Ausführung mit zwei Löchern sicher, dass der Winkel 12 nicht um die Befestigungsschrauben verdreht werden kann.

    [0031] In der Figur 7 ist eine beispielhafte Ausführung für den zweiten Winkel 16 zu erkennen. In diesem Fall ist ein Langloch 42 am Schenkel 18 vorgesehen, durch das der Winkel 16 an der Seitenzarge 122 befestigt und dabei auch in horizontaler Richtung eingestellt werden kann. Eine zweifache Befestigung ist im Ausführungsbeispiel des Seitensektionaltores 100 nicht erforderlich, da die oben genannten Ausprägungen 40 das Verdrehen des Winkels 16 verhindern.

    [0032] Gemäß der üblichen Ausführung von Seitensektionaltoren wird auch in diesem Ausführungsbeispiel das hintere Paneel 111 in der Schließbewegung so geführt, dass seine hintere Kante eine Drehung ausführt, die von außen in den Öffnungsbereich des Seitensektionaltores 100 verläuft und damit ein gegenseitiges Eingreifen der Winkel 12, 16 erlaubt. Dieses ineinander Greifen der Winkel 12, 16 führt zur Verriegelung des hinteren Paneels 111 gegen eine Bewegung senkrecht zur Ebene des Paneels 111 in Schließposition des Seitensektionaltores 100.

    Bezugszeichen liste



    [0033] 
    10
    Verriegelungseinrichtung
    12
    erster Winkel
    13
    Schenkel
    14
    Schenkel
    15
    Ausnehmung
    16
    zweiter Winkel
    17
    Schenkel
    18
    Schenkel
    19
    Steg
    30
    Nut
    32
    Langloch
    40
    Ausprägung
    42
    Langloch
    100
    Seitensektionaltor
    110
    Paneel
    111
    hinteres Paneel
    112
    Rollwagen
    114
    Achse
    116
    Bodenschiene
    118
    Obere Führungsschiene
    120
    Seitenzarge
    122
    Seitenzarge



    Ansprüche

    1. Seitensektionaltor (100) mit einer Mehrzahl von Paneelen (110, 111), die über senkrechte Achsen schwenkbar miteinander verbunden sind und mit einer Verriegelungseinrichtung (10), die dazu ausgebildet ist, das in Schließrichtung hintere Paneel (111) des Seitensektionaltors (100) so mit einer stationären Seitenzarge (122) des Seitensektionaltors (100) zu verbinden, dass das hintere Paneel (111) im Bereich der Verriegelungseinrichtung (10) gegen eine Bewegung senkrecht zur Ebene des hinteren Paneels (111) verriegelt ist, wobei die Verriegelungseinrichtung (10) einen an dem hinteren Paneel (111) befestigbaren ersten Winkel (12) und einen an der Seitenzarge (122) befestigbaren zweiten Winkel (16) umfasst, wobei der erste Winkel (12) und der zweite Winkel (16) in Verriegelungsposition ineinander greifen, wobei der erste Winkel (12) L-förmig ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Winkel (16) U-förmig, mit zwei durch einen Steg (19) verbundenen Schenkeln (17, 18), ausgeführt ist, dass ein Schenkel (14) des ersten Winkels (12), der mit dem zweiten Winkel (16) zusammenwirkt, eine Ausnehmung (15) aufweist, in der der Steg (19) des zweiten Winkels (16) in der Verriegelungsposition eingreift, und dass der Schenkel (14) des ersten Winkels (12), der mit dem zweiten Winkel (16) zusammenwirkt, in der Verriegelungsposition zwischen den zwei Schenkeln (17, 18) des zweiten Winkels (16) zu liegen kommt.
     
    2. Seitensektionaltor (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Winkel (12) über mindestens ein an ihm vorgesehenes Langloch (32) horizontal verschiebbar am hinteren Paneel (111) befestigbar ist.
     
    3. Seitensektionaltor (100) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Winkel (16) über mindestens ein an ihm vorgesehenes Langloch (42) horizontal verschiebbar an der Seitenzarge (122) befestigbar ist.
     
    4. Seitensektionaltor (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (13) des ersten Winkels (12), der in Verriegelungsposition nicht mit dem zweiten Winkel (16) zusammenwirkt, über mindestens ein Langloch (32), das sich in Längsrichtung dieses Schenkels (13) erstreckt, am hinteren Paneel (111) befestigbar ist.
     
    5. Seitensektionaltor (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (18) des zweiten Winkels (16), der in Verriegelungsposition nicht mit dem ersten Winkel (12) zusammenwirkt, über mindestens ein Langloch (42), das sich in Längsrichtung dieses Schenkels (18) erstreckt, an der Seitenzarge (122) befestigbar ist.
     
    6. Seitensektionaltor (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Winkel (12) stufenlos verschiebbar an einer Nut (30) des Paneels (111) befestigt ist, die sich entlang der in Schließrichtung (S) hinteren Kante des Paneels (111) erstreckt.
     
    7. Seitensektionaltor (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Winkel (16) durch zwei Ausprägungen (40) der Seitenzarge (122) geführt wird.
     
    8. Seitensektionaltor (100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausprägungen (40) parallel zur Längserstreckung des zweiten Winkels (16) verlaufen.
     
    9. Seitensektionaltor (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (10) in Bodennähe angebracht ist.
     
    10. Seitensektionaltor (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkel (12, 16) durch Verschieben des Paneels (111) in Schließrichtung (S) des Tores in Verriegelungsposition gebracht werden.
     


    Claims

    1. Side section door (100), comprising a plurality of panels (110, 111) pivotally connected to each other via vertical axes, and a locking device (10) configured for connecting the panel (111) of the side section door (100), which is the rear panel (111) in the closing direction, to a stationary side frame (122) of the side section door (100) in such a manner that the rear panel (111) is locked against a movement perpendicular to the plane of the rear panel (111) in the region of the locking device (10), wherein the locking device (10) comprises a first angle bracket (12) attachable to the rear panel (111) and a second angle bracket (16) attachable to the side frame (122), wherein the first angle bracket (12) and the second angle bracket (16) engage in one another in the locking position, wherein the first angle bracket (12) is designed in an L-shaped manner, characterized in that the second angle bracket (16) is designed in a U-shaped manner with two legs (17, 18) connected by a web (19), that one leg (14) of the first angle bracket (12) which co-operates with the second angle bracket (16) has a recess (15) in which the web (19) of the second angle bracket (16) engages in the locking position and that the leg (14) of the first angle bracket (12) which co-operates with the second angle bracket (16) comes to rest between the two legs (17, 18) of the second angle bracket (16) in the locking position.
     
    2. Side section door (100) according to claim 1, characterized in that the first angle bracket (12) is attachable to the rear panel (111) for horizontal displacement via at least one oblong hole (32) provided thereon.
     
    3. Side section door (100) according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the second angle bracket (16) is attachable to the side frame (122) for horizontal displacement via at least one oblong hole (42) provided thereon.
     
    4. Side section door (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the leg (13) of the first angle bracket (12) which does not co-operate with the second angle bracket (16) in the locking position is attachable to the rear panel (111) via at least one oblong hole (32) extending in the longitudinal direction of this leg (13).
     
    5. Side section door (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the leg (18) of the second angle bracket (16) which does not co-operate with the first angle bracket (12) in the locking position is attachable to the side frame (122) via at least one oblong hole (42) extending in the longitudinal direction of this leg (18).
     
    6. Side section door (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the first angle bracket (12) is fixed to a groove (30) of the panel (111) for displacement in a stepless manner, said groove extending along the edge of the panel (111) which is the rear edge in the closing direction (S).
     
    7. Side section door (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the second angle bracket (16) is guided by two projections (40) of the side frame (122).
     
    8. Side section door (100) according to claim 7, characterized in that the projections (40) run parallel to the longitudinal extension of the second angle bracket (16).
     
    9. Side section door (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the locking device (10) is arranged near the ground.
     
    10. Side section door (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the angle brackets (12, 16) can be brought into the locking position by displacing the panel (111) in the closing direction (S) of the door.
     


    Revendications

    1. Porte sectionnelle à refoulement latéral (100) comprenant un ensemble de panneaux (110, 111) qui sont reliés en étant mobiles en pivotement par l'intermédiaire d'axes verticaux, ainsi qu'un dispositif de verrouillage (10) qui est réalisé de façon à relier le panneau arrière (111) dans la direction de fermeture de la porte (100) à un encadrement latéral stationnaire (122) de la porte (100) de sorte que le panneau arrière (111) soit verrouillé dans la zone du dispositif de verrouillage (10) pour empêcher un déplacement perpendiculaire au plan du panneau arrière (111), le dispositif de verrouillage (10) comprenant une première pièce coudée (12) pouvant être fixée au panneau arrière (111) et une seconde pièce coudée (16) pouvant être fixée à l'encadrement latéral (122), la première pièce coudée (12) et la seconde pièce coudée (16) venant en prise l'une dans l'autre dans la position de verrouillage, la première pièce coudée (12) étant réalisée en forme de L,
    caractérisée en ce que
    la seconde pièce coudée (16) est réalisée en forme de U avec deux branches (17, 18) reliées par une entretoise (19), une branche (14) de la première pièce coudée (12) qui coopère avec la seconde pièce coudée (16) comporte un évidement (15) dans lequel vient en prise l'entretoise (19) de la seconde pièce coudée (16) dans la position de verrouillage, et la branche (14) de la première pièce coudée (12) qui coopère avec la seconde pièce coudée (16) vient s'appliquer dans la position de verrouillage entre les deux branches (17, 18) de la seconde pièce coudée (16).
     
    2. Porte sectionnelle à refoulement latéral (100) conforme à la revendication 1,
    caractérisée en ce que
    la première pièce coudée (12) peut être fixée sur le panneau arrière (111) en pouvant coulisser horizontalement par l'intermédiaire d'au moins un trou oblong (32) prévu sur celle-ci.
     
    3. Porte sectionnelle à refoulement latéral (100) conforme à l'une des revendications 1 et 2,
    caractérisée en ce que
    la seconde pièce coudée (16) peut être fixée sur l'encadrement latéral (122) en pouvant coulisser horizontalement par l'intermédiaire d'au moins un trou oblong (42) prévu sur celle-ci.
     
    4. Porte sectionnelle à refoulement latéral (100) conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    la branche (13) de la première pièce coudée (12) qui ne coopère pas avec la seconde pièce coudée (16) dans la position de verrouillage peut être fixée sur le panneau arrière (111) par l'intermédiaire d'au moins un trou oblong (32) qui s'étend dans la direction longitudinale de cette branche (13).
     
    5. Porte sectionnelle à refoulement latéral (100) conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    la branche (18) de la seconde pièce coudée (16) qui ne coopère pas avec la première pièce coudée (12) dans la position de verrouillage peut être fixée à l'encadrement latéral (122) par l'intermédiaire d'au moins un trou oblong (42) qui s'étend dans la direction longitudinale de cette branche (18).
     
    6. Porte sectionnelle à refoulement latéral (100) conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    la première pièce coudée (12) est fixée de manière à pouvoir coulisser progressivement sur une rainure (30) du panneau (111) qui s'étend le long de l'arête arrière du panneau (111) dans la direction de fermeture (S).
     
    7. Porte sectionnelle à refoulement latéral (100) conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    la seconde pièce coudée (16) est guidée au travers de deux bossages (40) de l'encadrement latéral (122).
     
    8. Porte sectionnelle à refoulement latéral (100) conforme à la revendication 7,
    caractérisée en ce que
    les bossages (40) s'étendent parallèlement à l'extension longitudinale de la seconde pièce coudée (16).
     
    9. Porte sectionnelle à refoulement latéral (100) conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    le dispositif de verrouillage (10) est monté à proximité du sol.
     
    10. Porte sectionnelle à refoulement latéral (100) conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    les pièces coudées (12, 16) peuvent être transférées dans la position de verrouillage par coulissement du panneau (111) dans la direction de fermeture (S) de la porte.
     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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