| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 454 431 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
03.04.2019 Patentblatt 2019/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.01.2010 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2010/051119 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2011/006682 (20.01.2011 Gazette 2011/03) |
|
| (54) |
BAND ZUR SCHWENKBAREN VERBINDUNG EINES FLÜGELS AN EINEM RAHMEN
STRAP FOR PIVOTALLY CONNECTING A LEAF TO A FRAME
PENTURE POUR RELIER DE MANIÈRE PIVOTANTE UN BATTANT À UN CADRE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
15.07.2009 DE 202009005027 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
23.05.2012 Patentblatt 2012/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Dr. Hahn GmbH & Co. KG |
|
41189 Mönchengladbach-Wickrath (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HERGLOTZ, Tibor
52372 Kreuzau (DE)
- STEINFELD, Ingo
40764 Langenfeld (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Kluin, Jörg-Eden et al |
|
KLUIN Patent
Postfach 18 03 54 40570 Düsseldorf 40570 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 538 290 US-A- 2 767 425
|
DE-A1- 10 301 046
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Band zur schwenkbaren Verbindung eines Flügels an einem
Rahmen, insbesondere eines Türflügels an einem Türrahmen, mit einem an dem Rahmen
befestigbaren Gehäuse und mit einem an dem Flügel befestigbaren Schwenkbügel, der
in dem Gehäuse gelagert ist.
[0002] Ein derartiges Band ist aus der
EP 1 400 646 B1 bekannt. Es dient dazu, im Falzraum der Kombination von Rahmen- und Flügelprofilen
verdeckt eingebaut zu werden. Dadurch ist es von außen nicht sichtbar, wodurch der
durch die Rahmen/Flügelkombination vermittelte optische Eindruck gegenüber herkömmlichen
Bändern verbessert ist und wodurch das Band gegen äußeren Angriff bei geschlossenem
Flügel gesichert ist. Derartig verdeckt angeordnete Bänder zeichnen sich somit durch
eine gegenüber von außen sichtbaren Bändern verbesserte Einbruchssicherheit aus.
[0003] Um ein verdeckt liegendes Band auch bei sogenannten Aufdeckanordnungen, bei denen
Rahmen- und/oder Flügelprofile Vorsprünge aufweisen, die bei geschlossenem Flügel
das jeweils andere Profil außenseitig teilweise überdecken, einsetzen zu können, ist
die Schwenkachse in dem Gehäuse des Rahmenelements beim Verschwenken entlang von in
einander gegenüberliegenden Wandungen vorgesehenen, Führungsflächen aufweisenden Führungsbahnen
verfahrbar. Hierdurch wird bewirkt, dass der Flügel beim Verschwenken nicht nur um
die Schwenkachse verschwenkt, sondern auch bezogen auf den Falzraum nach außen verlagert
wird. Eine Kollision der die Aufdeckanordnung bewirkenden Vorsprünge mit dem jeweils
anderen Profil wird hierdurch in einer Vielzahl von Profilkombinationen verhindert.
[0004] Bei dem aus der
EP 1 400 646 B1 vorbekannten Band sind die Führungsbahnen in Deckeln des Gehäuses angeordnet, die
mit dem Restgehäuse verschraubt sind. Sie dienen der Aufnahme von Gleitstücken, in
denen wiederum die Schwenkachse gelagert ist.
[0005] Nachteilig ist bei diesem Band, dass ein wesentlicher Teil der Halte- und Betätigungskräfte
über die Führungsbahnen in den Rahmen eingeleitet werden müssen. Es ist daher einerseits
erforderlich, die Deckel ausreichend stabil auszubilden. Andererseits muss ein passgenauer
Sitz nach dem Verschrauben sichergestellt sein, was in der Praxis eine Verstiftung
zwischen den Deckeln und dem Gehäuse erfordert. Darüber hinaus ist das Band aufgrund
der Vielzahl von Bauteilen schwierig zusammenzufügen und auch aufgrund der für die
Verfahrbarkeit der Schwenkachse benötigten Verzahnungen an dem Gehäuse und dem Schwenkbügel
recht aufwendig in seiner Herstellung.
[0006] Die
US 2,767,425 offenbart ein Band mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, bei welchem
der Schwenkbügel einen Führungsschlitz aufweist, der zwischen einer von dem Schwenkbügel
selbst gebildeten Führungsfläche und einer konzentrischen Fläche einer Führungsplatte
gebildet ist. Diese Führungsplatte ist mittels einer Schraube mit dem Schwenkbügel
verschraubt. Die Führungsfläche und die Führungsplatte klemmen ein Führungselement
zwischen sich ein, indem die Führungsplatte federkraftbeaufschlagt gegen das Führungselement
gedrückt wird. Für schwere Türen oder hohe Betätigungsbeanspruchungen ist dieses Band
nicht geeignet, da die Führungsplatte unter Überwindung der Federkraft abheben und
somit der Schwenkbügel unkontrollierbares Spiel entwickeln kann.
[0007] Eine zur vorgenannten Druckschrift sehr ähnliche Ausgestaltung eines Bandes ist aus
der
EP 1 538 290 A2 bekannt, bei welcher die Führungsplatte mittels zwei parallel angeordneter Schrauben
mit dem Schwenkbügel verbunden ist. Dennoch ist auch diese Ausgestaltung für einen
Einsatz schwerer Türen ungeeignet, da die Aufnahmekräfte auf die flächenmäßig relativ
kleine Führungsplatte konzentriert sind und zudem relativ dünnwandige Führungsplatten
schnell zum Verbiegen neigen können.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Band für den verdeckten Einbau
zu schaffen, welches sich durch eine einfache Zusammenfügbarkeit seiner Bauteile und
seine hohe Belastbarkeit auszeichnet. Darüber hinaus soll das Band vergleichsweise
kostengünstig herstellbar sein.
[0009] Diese Aufgabe wird durch das in Anspruch 1 wiedergegebene Band gelöst. Dadurch, dass
der Schwenkbügel einen Führungsschlitz mit konzentrischen Führungsflächen und das
Gehäuse ein Führungselement umfasst, an welchem die Führungsflächen geführt werden,
so dass der Schwenkbügel gegenüber dem Gehäuse entlang der durch den Führungsschlitz
vorgegebenen Bahn verlagerbar ist, beschreibt der Schwenkbügel beim Verschwenken eine
durch die Krümmung des Führungsschlitzes definierte Bahnkurve, so dass der Flügel
beim Öffnen eine Bewegungskomponente erhält, die die im geschlossenen Zustand einander
zugewandten, den Falzbereich bildenden Seiten des Flügels und des Rahmens voneinander
entfernt. Das erfindungsgemäße Band ist somit auch für AufdeckAnordnungen geeignet.
Aufgrund der Führung des Führungsschlitzes an dem Führungselement des Gehäuses kann
eine flächige Kräfteübertragung zwischen dem Schwenkbügel und dem Gehäuse verwirklicht
werden, so dass das Band auch für hohe Belastungen geeignet ist. Da die Schwenkachse
des Scharnierbügels ortsfest ist, sind keine aufwendigen Verzahnungen oder separat
zu montierende Gleitstücke erforderlich, was sich positiv auf den mit der Herstellung
des erfindungsgemäßen Bandes verbundenen Aufwand auswirkt.
[0010] Die hohe Belastbarkeit wird insbesondere auch dadurch erzielt, dass erfindungsgemäß
der Schwenkbügel ein etwa viertelstabförmiges Bandteil umfasst, welches mit Hilfe
einer Mehrzahl von in Längsrichtung voneinander beabstandeten Schrauben, die das Führungselement
jeweils in einer langlochförmigen Öffnung durchsetzen, befestigt ist. Die etwa viertelstabförmige
Ausbildung eines Bandteils gewährleistet einerseits eine große Stabilität, da das
Bandteil massiv ausgebildet sein kann, ohne dass darunter der maximal erreichbare
Öffnungswinkel leidet. Andererseits ermöglicht die Mehrzahl von Schrauben eine Bandteillänge,
die zu einer ausreichenden Führung des Scharnierbügels führt, ohne dass es hierzu
einer Verschleiß erhöhenden Federkraftbeaufschlagung bedarf.
[0011] Ein Band, welches ebenfalls für einen verdeckten Einbau geeignet ist, ist aus der
EP 887 501 B1 bekannt. Bei diesem Band ist der Scharnierbügel kreisbogenförmig gekrümmt und greift
in eine kreisbogenförmige Nut in einem Halteteil ein. Bei dieser Ausgestaltung verringert
sich mit zunehmendem Öffnungswinkel die Fläche, über welche Kräfte zwischen dem Flügel
und dem Rahmen übertragen werden. Dies ist insbesondere deshalb von erheblichem Nachteil,
als gerade bei geöffnetem Flügel die höchsten Kräfte zu erwarten sind.
[0012] Gemäß des erfindungsgemäßen Bandes sind die Führungsflächen von einander zugewandten
Seiten wahlweise aneinander befestigbarer oder trennbarer Bauteile des Schwenkbügels
gebildet. Aufgrund dieser Maßnahme kann das erfindungsgemäße Band besonders einfach
zusammengefügt werden, indem bei getrennten Bauteilen zunächst das eine Bauteil in
Anlage mit dem Führungselement gebracht und das andere Bauteil dann befestigt wird.
[0013] Die Befestigung erfolgt mit Hilfe von Schrauben. Die Schrauben durchsetzen das Führungselement
in sich in Verlagerungsrichtung erstreckenden langlochförmigen Öffnungen, so ist ein
komplettes Herausschwenken des Führungsschlitzes über das Führungselement hinaus,
was zu einer Trennung des Schwenkbügels von dem Gehäuse führen würde, wirksam verhindert.
[0014] Die langlochförmigen Öffnungen können daher vorzugsweise derart bemessen und angeordnet
sein, dass ihre Enden den Verlagerungsweg, um den der Schwenkbügel gegenüber dem Gehäuse
verlagerbar ist, begrenzen. Aufgrund der Bemessung der langlochförmigen Öffnungen
kann mit anderen Worten der maximale Öffnungswinkel des Flügels auf einen gewünschten
Wert begrenzt werden. Türstopperanordnungen, die unansehnlich sein und eine Stolpergefahr
darstellen können, sind daher nicht mehr nötig.
[0015] Um ein Klemmen zu verhindern und um den Verschleiß des erfindungsgemäßen Bandes zu
reduzieren, sind die Führungsflächen vorzugsweise jeweils mit einer Auflage aus einem
gleitreibungsreduzierenden Material versehen. Die Auflage kann ein separates Bauteil
sein. Es ist jedoch ebenfalls möglich, die Auflage durch eine fest auf die Führungsflächen
aufgebrachte Schicht oder eine chemische oder physikalische Bearbeitung der Führungsflächen
zu erzeugen.
[0016] Der Scharnierbügel kann parallel zur Scharnierachse geteilt ausgebildet und ein den
Führungsschlitz aufweisendes Führungsteil und ein einen Schenkel zur Befestigung am
Flügel aufweisendes Befestigungsteil umfassen. Aufgrund dieser Maßnahme können bei
noch nicht zusammengefügten Führungs- und Befestigungsteilen die an dem Rahmen einerseits
und an dem Flügel andererseits zu befestigenden Baugruppen des Bandes zunächst vormontiert
und anschließend der Flügel in dem Rahmen durch Montage von Führungs- und Befestigungsteil
aneinander angebracht werden.
[0017] Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung des geteilt ausgebildeten Scharnierbügels
umfasst dieser des weiteren eine Einrichtung, welche eine Verlagerung der Führungs-
und Befestigungsteile relativ zueinander parallel zur Scharnierachse und Fixierung
dieser beiden Teile in einer gewünschten Position ermöglicht. Eine Justierung des
Flügels im Rahmen parallel zur Scharnierachse, auch "vertikale Justierung" genannt,
ist dann auf einfache Weise möglich.
[0018] Um das Verbinden der Führungs- und Befestigungsteile bei vormontierten Baugruppen
zu erleichtern, ist bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung an zumindest einer
der Stirnseiten des Scharnierbügels eine Aussparung vorgesehen, in die bei einer bestimmten
Öffnungsstellung des Scharnierbügels ein an dem Gehäuse verlagerbar angeordnetes Arretierelement
in Eingriff bringbar ist. Aufgrund dieser Ausgestaltung kann das Führungsteil während
des Montagevorgangs des Flügels in der vorbestimmten Öffnungsstellung arretiert werden,
so dass es während dieses Vorgangs nicht manuell gehalten werden muss. Hierdurch verringert
sich auch die Gefahr, dass sich Personal während des Anbringens des Flügels beispielsweise
durch Einklemmen eines Fingers zwischen Gehäuse und Scharnierbügel verletzt.
[0019] Damit das erfindungsgemäße Band bei unterschiedlich gestalteten Flügeln auf einfache
Weise zum Einsatz kommen kann, ist vorzugsweise ein Montageteil zur Befestigung an
dem Flügel vorgesehen, welches zur Montage des zur Befestigung an dem Flügel vorgesehenen
Schenkels des Scharnierbügels ausgebildet ist. Lediglich das Montageteil muss dann
an die durch den Flügel vorgegebenen Bedingungen, beispielsweise an die Dimension
einer vorhandenen Aussparung angepasst werden. Auch ist es möglich, unterschiedlich
dimensionierte, an verschiedene Standardsituationen angepasste Montageteile vorzuhalten.
[0020] Um auf einfache Weise auch eine Justierung senkrecht zur Scharnierachse, auch "horizontale
Justierung" genannt, bewerkstelligen zu können, kann zwischen dem Schenkel und dem
Montageteil mindestens ein Distanzstück vorgesehen sein. Die horizontale Justierung
kann dann durch Änderung der Anzahl der Distanzstücke oder durch den Einsatz von Distanzstücken
verschiedener Dicke vorgenommen werden. Dabei können die Distanzstücke vorzugsweise
aus thermisch isolierendem Material gefertigt sein, um unnötige Kältebrücken zu vermeiden.
[0021] Aufgrund der Führung des an dem Gehäuse vorgesehenen Führungselements an den Führungsflächen
des an dem Schwenkbügel vorgesehenen Führungsschlitzes ist eine spielarme Führung
des Scharnierbügels in dem Gehäuse bereits sichergestellt. Um jedoch das Zusammenfügen
des erfindungsgemäßen Bandes zu erleichtern und die Führungsfunktionalität nochmals
zu verbessern, umfasst bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bandes das Gehäuse mindestens eine konzentrisch zum Führungsschlitz verlaufende Führungsbahn,
in welche ein mit dem Scharnierbügel verbundener Führungsfortsatz führend eingreift.
Aufgrund dieser im Ergebnis mechanischen Überbestimmung wird der Scharnierbügel in
dem Gehäuse bereits positioniert, bevor die die Führungsflächen bildenden Bauteile
des Schwenkbügels zusammengefügt werden. Ein mühseliges Inpositionhalten von Gehäuse
und Schwenkbügel beim Zusammenfügen wird somit vermieden. Darüber hinaus wird durch
die zusätzliche Führung beim Öffnen oder Schließen des Flügels das Spiel zwischen
dem Schwenkbügel und dem Gehäuse reduziert, wodurch Flügel mit geringeren Spaltmaßen
zum Rahmen verwirklichbar sind.
[0022] Besonders bevorzugt ist es, in dem Gehäuse zwei Führungsbahnen an einander gegenüberliegenden
Seiten vorzusehen, wobei in jede Führungsbahn ein Fortsatz eingreift, da aufgrund
dieser Maßnahme das erfindungsgemäße Band gleichsam für links und rechts angeschlagene
Flügel einsetzbar ist und das Spiel zwischen dem Schwenkbügel und dem Gehäuse abermals
reduziert werden kann.
[0023] Um in die Führungsbahnen zur Reduzierung der Belastung Kräfte flächig einleiten zu
können, sind die Fortsätze vorzugsweise kreisbogenförmig ausgebildet.
[0024] Zur Verschleißreduzierung können auch die Führungsbahnen und/oder die Fortsätze Auflagen
aus einem gleitreibungsreduzierenden Material umfassen.
[0025] Der Schwenkbügel ist bei der besonders bevorzugten Ausgestaltung im wesentlichen
U-förmig ausgebildet, wobei der eine freie Schenkel des U eine Anlageseite für den
Flügel bildet, an dem anderen freien Schenkel eine der Führungsflächen ausgebildet
ist. Hierbei kann die Führungsfläche in ein zunächst separates, dann mit dem Schwenkbügel
verbundenes Bauteil, oder aber in den Schwenkbügel selbst eingearbeitet sein.
[0026] In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Bandes schematisch
dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- das erste Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Explosionsdarstellung;
- Fig. 2
- dasselbe Ausführungsbeispiel wie in Fig. 1 in derselben Perspektive, jedoch im zusammengefügten
Zustand an einer Flügel/Rahmenkombination;
- Fig. 3
- dasselbe Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Bandes wie in Fig. 2 in einem Schnitt
gemäß Schnittebene A-A in Fig. 2, jedoch im geschlossenen Zustand des Flügels;
- Fig. 4
- dieselbe Ansicht wie in Fig. 3, jedoch bei um etwa 90° geöffnetem Flügel;
- Fig. 5
- das zweite Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Explosionsdarstellung;
- Fig. 6
- dasselbe Ausführungsbeispiel wie in Fig. 5 in einem Schnitt gemäß Schnittebene B-B
in Fig. 5, jedoch im geschlossenen Zustand;
- Fig. 7
- dieselbe Ansicht wie in Fig. 6, jedoch bei um den maximalen Öffnungswinkel von etwas
über 90° geöffnetem Flügel;
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht des zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Bandes im zusammengefügten Zustand in Schließposition, wobei der obere Teil des Gehäuses
entlang der schraffierten Ebene gebrochen dargestellt ist, sowie
- Fig. 9
- dieselbe Ansicht wie in Fig. 8, jedoch bei um etwa 90° geöffnetem Flügel.
[0027] Das in den Fig. 1 bis 4 als Ganzes mit 100 bezeichnete erste Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Bandes umfasst ein Gehäuse 1, das etwa wannenförmig ausgebildet
ist und die Form eines Quaders aufweist. An den Schmalseiten 2 des Gehäuses 1 sind
über dessen Außenkontur überstehende Kragen 3 angeformt, die jeweils zwei Bohrungen
4 zum Durchtritt jeweils einer Befestigungsschraube 5 dienen.
[0028] Die in Fig. 1 links dargestellte Längsseite des Gehäuses ist gebildet von einem Führungselement
6, welches im Querschnitt die Form eines in Längsrichtung halbierten, zylindrischen
Rohres aufweist. Das Führungselement 6 umfasst drei in Längsrichtung L voneinander
beabstandete, langlochförmige Öffnungen 7.
[0029] An beiden Enden, an denen das Führungselement 6 auf eine der Schmalseiten 2 trifft,
d.h. gemäß Fig. 1 oben und unten, ist das Führungselement 6 von jeweils einer konzentrisch
zu ihm ausgebildeten Führungsbahn 8 umgeben, die zum Inneren 9 des Gehäuses 1 offen
ausgebildet ist.
[0030] Ferner umfasst das Band 100 einen Schwenkbügel 10, der einen etwa U-förmigen Querschnitt
aufweist. Der in Fig. 1 links dargestellte, freie Schenkel 11 umfasst zwei Bohrungen
12 zum Durchtritt jeweils einer Befestigungsschraube 13, die der Befestigung des Schenkels
11 an einem Flügel F (s. Fig. 2) dient.
[0031] An den anderen, zum Schenkel 11 etwa parallelen freien Schenkel 14 ist eine konkave
Führungsfläche 15 angeformt, deren Krümmungsradius der konvexen Seite 16 des Führungselements
6 entspricht. Die Führungsfläche 15 trägt eine Auflage 17 aus einem gleitreibungsreduzierenden
Material.
[0032] Ferner umfasst der Schwenkbügel 10 ein etwa viertelstabförmiges Bauteil 18, dessen
konvexe Seite 19 einen Krümmungsradius aufweist, welcher etwa dem Krümmungsradius
der konkaven Seite 20 des Führungselements 6 entspricht. Auf der konkaven Seite 20
sind drei in Richtung der Längsachse L voneinander beabstandete Auflagen 21 aus einem
gleitreibungsreduzierenden Material vorgesehen, welche die Reibung zwischen dem Bauteil
18 und der konvexen Seite 20 des Führungselements 6 reduzieren.
[0033] An dem Schenkel 14 des Schwenkbügels 10 gemäß Fig. 1 oben und unten angeformt und
eine Fortsetzung der Führungsfläche 15 in Richtung der Längsachse L bildend sind Fortsätze
22, die kreisbogenförmig derart ausgebildet sind, dass sie mit den Führungsbahnen
8, die wiederum mit gleitreibungsreduzierenden Auflagen 23 versehen sind, Gleitpassungen
bilden.
[0034] Das Bauteil 18 ist mit Hilfe dreier Schrauben 24, die jeweils einen Abstandshalter
25 umfassen, mit dem Schenkel 14 verschraubt. Die Schrauben 24 durchsetzen den Schenkel
14 jeweils in einer Bohrung 26 und das Führungselement 6 in einer der langlochförmigen
Öffnungen 7. Die Schrauben 24 sind in entsprechende Gewindebohrungen 28 des Bauteils
18 eingeschra
ubt, wobei sie die Auflagen 21 in langlochförmigen Öffnungen 29 und die Auflage 17
in Bohrungen 30 durchsetzen. Die Abstandshalter 25 sind so bemessen, dass sie etwa
mit der konkaven Seite der Auflage 30 bündig abschließen.
[0035] Die konvexe Seite 19 des Bauteils 18 bildet eine Führungsfläche 31, die mit der Führungsfläche
15 des Schenkels 14 einen Führungsschlitz 32 ausbildet, welche mit dem Führungselement
6 gleitend zusammenwirkt (s. insbes. Fig. 3 und 4).
[0036] Im montierten Zustand des Bandes 100 wirkt demnach die Führungsfläche 15 mit der
konvexen Seite 16, die Führungsfläche 31 mit der konkaven Seite 20 des Führungselements
gleitend zusammen. Gleichzeitig greifen die Fortsätze 22 in ebenfalls gleitender Weise
in die Führungsbahnen 8 ein, so dass der Schwenkbügel 10 exakt an dem Gehäuse 1 geführt
wird. Da die Schrauben 24 die langlochförmigen Öffnungen 7 durchsetzen, können deren
Enden Anschläge 27 bilden, die den maximalen Öffnungswinkel des Schwenkbügels 10 und
damit des Flügels F zum Gehäuse 1 und damit zum Rahmen R begrenzen. Das Verschwenken
des Schwenkbügels 10 erfolgt um eine Schwenkachse S, die sich innerhalb des Rahmens
R etwa am seitlichen Rand des Gehäuses 1 befindet.
[0037] Das in den Fig. 5 bis 9 dargestellte, als Ganzes mit 200 bezeichnete zweite Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Bandes umfasst ein Gehäuse 101, welches ebenfalls etwa wannenförmig
ausgebildet ist und die Form eines Quaders aufweist. An dessen Schmalseiten 102 sind
über dessen Außenkontur überstehende Kragen 103 angeformt, die jeweils zwei Bohrungen
104 zum Durchtritt jeweils einer Befestigungsschraube 105 dienen. Ferner ist in jedem
Kragen 103 nahe des Randes des wannenförmigen Teils 101' des Gehäuses 101 etwa mittig
eine weitere Bohrung 104' vorgesehen, durch welche im Bedarfsfall jeweils eine weitere,
in der Zeichnung nicht dargestellte Befestigungsschraube in den Rahmen R eindrehbar
ist.
[0038] Die in Fig. 5 rechts dargestellte Längsseite des Gehäuses 101 ist gebildet von einem
Führungselement 106, welches im Querschnitt die Form eines in Längsrichtung halbierten,
zylindrischen Rohres aufweist. Das Führungselement 106 umfasst drei in Längsrichtung
L voneinander beabstandete, langlochförmige Öffnungen 107.
[0039] Das Führungselement erstreckt sich oben und unten bis zu ebenen Begrenzungsflächen
108.
[0040] Ferner umfasst das Band 200 einen Schwenkbügel 110, der ein Führungsteil 133 und
ein Befestigungsteil 134 aufweist.
[0041] An das Führungsteil 133 ist eine konkave Führungsfläche 115 angeformt, deren Krümmungsradius
der konvexen Seite 116 des Führungselements 106 entspricht. Die Führungsfläche 115
ist mit einer in der Zeichnung nicht erkennbaren Auflage aus gleitreibungsreduzierendem
Material beschichtet.
[0042] Ferner umfasst der Schwenkbügel 110 ein etwa viertelstabförmiges Bauteil 118, dessen
konvexe Seite 119 einen Krümmungsradius aufweist, welcher dem Krümmungsradius der
konkaven Seite 120 (s. Fig. 8) entspricht. Auf der konvexen Seite 120 des Bauteils
119 sind voneinander beabstandet vier Auflagen 121 aus gleitreibungsreduzierendem
Material aufgebracht, welche die Reibung zwischen dem Bauteil 118 und der konvexen
Seite 120 des Führungselements 106 reduzieren.
[0043] Das Bauteil 118 ist mit Hilfe dreier Schrauben 124, die jeweils einen Abstandshalter
125 umfassen, mit dem Führungsteil 133 verschraubt. Die Schrauben 124 durchsetzen
das Bauteil 119 jeweils in einer Bohrung 126 und das Führungselement 106 in einer
der langlochförmigen Öffnungen 107. Die Schrauben 124 sind in entsprechende Gewindebohrungen
128 des Führungsteils 133 eingeschraubt. Die Länge der Abstandshalter 125 ist lediglich
geringfügig länger als die Materialstärke des Führungselements 106 gewählt, und der
Durchmesser entspricht im wesentlichen der Breite der langlochförmigen Öffnungen 107.
[0044] Die konvexe Seite 119 des Bauteils 118 bildet eine Führungsfläche 131, die mit der
Führungsfläche 115 des Führungsteils 133 einen Führungsschlitz 132 ausbildet, welcher
mit dem Führungselement 106 gleitend zusammenwirkt, mit anderen Worten: welcher das
Führungselement 106 um die Scharnierachse S gleitend aufnimmt (s. Fig. 6 bis 9).
[0045] Im montierten Zustand des Bandes 200 wirkt demnach die Führungsfläche 115 mit der
konvexen Seite 116, die Führungsfläche 131 mit der konkaven Seite 120 des Führungselements
gleitend zusammen. Da die Schrauben 124 die langlochförmigen Öffnungen 107 durchsetzen,
können deren Enden Anschläge 127 bilden, die den maximalen Öffnungswinkel des Schwenkbügels
110 und damit des Flügels F zum Gehäuse 101 und damit zum Rahmen R begrenzen. Das
Verschwenken des Schwenkbügels 110 erfolgt um eine Schwenkachse S, die sich innerhalb
des Rahmens R etwa am seitlichen Rand des Gehäuses 101 befindet.
[0046] An den stirnseitigen Enden sowohl des Bauteils 118, als auch des Führungsteils 133
sind Auflagen 135 etwa kreisrunden Querschnitts aus gleitreibungsreduzierendem Material
angebracht. Sie gleiten bei Betätigung des Bandes 200 auf der jeweils benachbarten
Begrenzungsfläche 108 ab.
[0047] Wie insbesondere in Fig. 5 erkennbar ist, umfasst das Führungsteil 133 an seiner
dem Befestigungsteil 134 zugewandten Seite zwei in Richtung der Scharnierachse voneinander
beabstandete Fortsätze 136, die an ihren freien Endbereichen Verdickungen 137 (s.
auch Fig. 6 und 7) umfassen. Das Befestigungsteil 134 ist mit einer im Querschnitt
komplementär zu den Fortsätzen 136 ausgestalteten Nut 138 versehen. Sie weist auf
der dem Führungsteil 133 zugewandten Seite eine Einführöffnung 139 auf, die sich von
der Mitte etwa um dieselbe Länge zu den stirnseitigen Enden des Befestigungsteils
134 erstreckt und durch die einer der Fortsätze 136 in die Nut 138 einführbar ist.
[0048] Eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Führungsteil 133 und dem Befestigungsteil
134 wird erzielt, indem nach Einführen eines der Fortsätze 136 in die Öffnung 139
die beiden Teile parallel zur Scharnierachse relativ zueinander verschoben werden,
so dass sich beide Fortsätze im formschlüssigen Eingriff mit der Nut 138 befinden.
[0049] Um das Führungsteil 133 und das Befestigungsteil 134 im Eingriff miteinander fixieren
zu können, sind die Endbereiche der Nut 138 mit Gewindebohrungen versehen, in welche
Gewindespindeln 140 eindrehbar sind. Eine Justierung parallel zur Scharnierachse (vertikale
Justierung) kann durch Heraus- bzw. Hereindrehen der Gewindespindeln 140 erfolgen.
[0050] Das Band 200 umfasst des weiteren ein Montageteil 141, dessen Kontur an eine Aussparung
T in dem Flügel angepasst ist. Es umfasst eine Mehrzahl von Bohrungen 142, die dem
Durchtritt von Befestigungsschrauben 143 zur Verschraubung mit dem Flügel F dienen.
[0051] Ferner sind an dem Montageteil 141 Gewindebohrungen 144 vorgesehen, die dem Eindrehen
von Maschinenschrauben 145 zum Zwecke des Anschraubens des Befestigungsteils 134 an
dem Montageteil 141 dienen.
[0052] Zwischen dem Befestigungsteil 134 und dem Montageteil 141 ist ein Distanzstück 146
vorgesehen, welches aus einem thermisch isolierenden Material besteht. Zum Zwecke
einer Justierung des Bandes senkrecht zur Scharnierachse (horizontale Justierung)
können Distanzstücke 146 in unterschiedlicher Anzahl oder unterschiedlicher Dicke
eingesetzt werden.
[0053] Die Teilung des Schwenkbügels 110 in das Führungsteil 133 und das Befestigungsteil
134 hat den Vorteil, dass die rahmenseitige Baugruppe B1 und die flügelseitige Baugruppe
B2 an dem Rahmen und an dem Flügel vormontiert werden können. Zur Anbringung des Flügels
ist es dann lediglich noch erforderlich, die Führungs- und Befestigungsteile 133,
134 der Bänder wie beschrieben zusammenzufügen.
[0054] Damit während dieses Vorganges das Führungsteil 133 nicht manuell in einer Offenstellung
gehalten werden muss, sind an den Stirnseiten des Führungsteils 133 Aussparungen 147
eingearbeitet, in die an das Gehäuse 101 angeschraubte Arretierelemente 148 in einer
bestimmten Öffnungsstellung einschwenkbar sind. Die Arretierelemente weisen an ihrer
in Fig. 5 vom Betrachter fort weisenden Seite jeweils einen Vorsprung auf, der in
zwei Aussparungen 149 an dem Gehäuse 101 in Eingriff bringbar ist. Vorsprung und Aussparungen
sind so angeordnet, dass sich der Vorsprung in der das Führungsteil 133 arretierenden
Stellung in der einen Aussparung, bei der das Führungsteil 133 freigebenden Stellung
in der anderen Aussparung befindet.
Bezugszeichenliste:
[0055]
- 100,200
- Band
- 1,101
- Gehäuse
- 101'
- wannenförmiger Teil
- 2, 102
- Schmalseiten
- 3, 103
- Kragen
- 4, 104, 104'
- Bohrungen
- 5, 105
- Befestigungsschraube
- 6, 106
- Führungselement
- 7, 107
- Öffnungen
- 8
- Führungsbahn
- 9
- Inneres
- 10, 110
- Schwenkbügel
- 11
- Schenkel
- 12
- Bohrungen
- 13
- Befestigungsschrauben
- 14
- Schenkel
- 15, 115
- Führungsfläche
- 16, 116
- konvexe Seite
- 17, 117
- Auflage
- 18, 118
- Bauteil
- 19, 119
- konvexe Seite
- 20, 120
- konkave Seite
- 21, 121
- Auflagen
- 22
- Fortsätze
- 23
- Auflagen
- 24, 124
- Schrauben
- 25, 125
- Abstandhalter
- 26, 126
- Bohrung
- 27
- Anschläge
- 28, 128
- Gewindebohrungen
- 29
- Öffnungen
- 30
- Bohrungen
- 31, 131
- Führungsfläche
- 32, 132
- Führungsschlitz
- 108
- Begrenzungsfläche
- 133
- Führungsteil
- 134
- Befestigungsteil
- 135
- Auflagen
- 136
- Fortsätze
- 137
- Verdickungen
- 138
- Nut
- 139
- Öffnung
- 140
- Gewindespindeln
- 141
- Montageteil
- 142
- Bohrungen
- 143
- Befestigungsschrauben
- 144
- Gewindebohrungen
- 145
- Maschinenschrauben
- 146
- Distanzstück
- 147
- Aussparungen
- 148
- Arretierelemente
- 149
- Aussparungen
- A-A
- Ebene
- B-B
- Ebene
- F
- Flügel
- L
- Längsachse
- R
- Rahmen
- S
- Schwenkachse
- T
- Aussparung
1. Band (100, 200) zur schwenkbaren Verbindung eines Flügels (F) an einem Rahmen (R),
insbesondere eines Türflügels an einem Türrahmen,
mit einem an dem Rahmen (R) befestigbaren Gehäuse (1, 101),
und mit einem an dem Flügel (F) befestigbaren Schwenkbügel (10, 110), der in dem Gehäuse
(1, 101) gelagert ist,
wobei der Schwenkbügel (10, 110) einen Führungsschlitz (32, 132) mit Führungsflächen
(15, 115; 31, 131)
und das Gehäuse (1, 101) ein Führungselement (6, 106) umfasst, an welchem die Führungsflächen
(15, 115; 31, 131) geführt werden, so dass der Schwenkbügel (10, 110) gegenüber dem
Gehäuse (1, 101) entlang der durch den Führungsschlitz (32, 132) vorgegebenen Bahn
verlagerbar ist,
wobei die Führungsflächen (15,115;31,131) von einander zugewandten Seiten (19,119;20,
120) wahlweise aneinander befestigbarer oder trennbarer Bauteile (18,118;14,114) des
Schwenkbügels (10, 110) gebildet sind, wobei an einem freien Schenkel (14) des Schwenkbügels
als erstes Bauteil eine konkave Führungsfläche (15) angeformt ist, deren Krümmungsradius
der konvexen Seite (16) des Führungselements (6) entspricht und wobei der Schwenkbügel
(10, 110) ein zweites Bauteil (18, 118) umfasst, dessen konvexe Seite (19) einen Krümmungsradius
aufweist, welcher etwa dem Krümmungsradius einer konkaven Seite (20) des Führungselements
(6) entspricht, und welches mit Hilfe einer Schraube (24, 124), die das Führungselement
(6, 106) in einer sich in Verlagerungsrichtung erstreckenden langlochförmigen Öffnung
(7, 107) durchsetzt, an dem Schwenkbügel (10, 110) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bauteil (18) etwa viertelstabförmig ist, wobei das zweite Bauteil (18)
mit Hilfe einer Mehrzahl von in Längsrichtung (L) des Führungselements (6, 106) voneinander
beabstandeten genannten Schrauben (24, 124), die das Führungselement (6, 106) jeweils
in einer genannten sich in Verlagerungsrichtung erstreckenden langlochförmigen Öffnung
(7, 107) durchsetzen, an dem Schwenkbügel (10, 110) befestigt ist.
2. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die langlochförmigen Öffnungen (7, 107) derart bemessen und angeordnet sind, dass
ihre Enden den Verlagerungsweg, um den der Schwenkbügel (10, 110) gegenüber dem Gehäuse
(1, 101) verlagerbar ist, begrenzen.
3. Band nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsflächen (15, 115; 31, 131) und/oder das Führungselement (6, 106) Auflagen
(17, 117; 21, 121) aus einem gleitreibungsreduzierenden Material umfassen.
4. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierbügel (110) parallel zur Scharnierachse (S) geteilt ausgebildet ist
und ein den Führungsschlitz (132) aufweisendes Führungsteil (133) und ein einen Schenkel
(111) zur Befestigung aufweisendes Befestigungsteil (134) umfasst.
5. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer der Stirnseiten des Scharnierbügels (110) eine Aussparung (147)
vorgesehen ist, in die bei einer bestimmten Öffnungsstellung des Scharnierbügels (110)
ein an dem Gehäuse (101) verlagerbar angeordnetes Arretierelement (148) in Eingriff
bringbar ist.
6. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Montageteil (141) zur Befestigung an dem Flügel (F) umfasst, welches zur Montage
des Schenkels (111) vorgesehen ist.
7. Band nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schenkel (111) und dem Montageteil (141) ein Distanzstück (146) vorgesehen
ist.
8. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mindestens eine konzentrisch zum Führungsschlitz (32) verlaufende
Führungsbahn (8) umfasst, in welche ein mit dem Scharnierbügel (10) verbundener Führungsfortsatz
(22) führend eingreift.
9. Band nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zwei Führungsbahnen (8) an einander gegenüberliegenden Seiten (2) umfasst,
und dass in jede Führungsbahn (8) ein Fortsatz (22) eingreift.
10. Band nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze (22) kreisbogenförmig ausgebildet sind.
11. Band nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahnen (8) und/oder die Fortsätze (22) Auflagen (23) aus einem gleitreibungsreduzierenden
Material umfassen.
12. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbügel (10, 110) im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist, wobei der eine
freie Schenkel (11, 111) eine Anlageseite für den Flügel (F) bildet, an dem anderen
freien Schenkel eine Führungsfläche (15, 115) ausgebildet ist.
1. Hinge (100, 200) for pivotally connecting a leaf (F) to a frame (R), in particular
a door leaf to a door frame, comprising a housing (1, 101) that can be fastened to
the frame (R), and comprising a pivoting bracket (10, 110) that can be fastened to
the leaf (F) and is mounted in the housing (1, 101), the pivoting bracket (10, 110)
comprising a guiding slot (32, 132) having guiding surfaces (15, 115; 31, 131), and
the housing (1, 101) comprising a guiding element (6, 106) on which the guiding surfaces
(15, 115; 31, 131) are guided such that the pivoting bracket (10, 110) is movable
relative to the housing (1, 101) along the path provided by the guiding slot (32,
132), the guiding surfaces (15, 115; 31, 131) being formed by mutually facing sides
(19, 119; 20, 120) of components (18, 118; 14, 114) of the pivoting bracket (10, 110)
that can optionally be fastened to or separated from one another, a concave guiding
surface (15) being integrally formed on a free limb (14) of the pivoting bracket as
a first component, the radius of curvature of which corresponds to the convex side
(16) of the guiding element (6), and the pivoting bracket (10, 110) comprising a second
component (18, 118) of which the convex side (19) has a radius of curvature that corresponds
approximately to the radius of curvature of a concave side (20) of the guiding element
(6), and which is fastened to the pivoting bracket (10, 110) by means of a screw (24,
124) that passes through the guiding element (6, 106) in a slot-like opening (7, 107)
that extends in the direction of movement, characterized in that the second component (18) is approximately in the form of a quarter round, the second
component (18) being fastened to the pivoting bracket (10, 110) by means of a plurality
of aforementioned screws (24, 124) which are mutually spaced in the longitudinal direction
(L) of the guiding element (6, 106) and which each pass through the guiding element
(6, 106) in an aforementioned slot-like opening (7, 107) that extends in the direction
of movement.
2. Hinge according to claim 1, characterized in that the slot-like opening (7, 107) is dimensioned and arranged such that the ends thereof
delimit the movement path by which the pivoting bracket (10, 110) is movable relative
to the housing (1, 101).
3. Hinge according to either claim 1 or claim 2, characterized in that the guiding surfaces (15, 115; 31, 131) and/or the guiding element (6, 106) comprise
supports (17, 117; 21, 121) made of a material that reduces sliding friction.
4. Hinge according to any of claims 1 to 3, characterized in that the hinged bracket (110) is divided in parallel with the hinge axis (S) and comprises
a guiding part (133), which has a guiding slot (132), and a fastening part (134),
which has a limb (111) for fastening.
5. Hinge according to any of claims 1 to 4, characterized in that a recess (147) is provided in at least one of the end faces of the hinged bracket
(110), in which recess a locking element (148) that is movably arranged on the housing
(101) can be engaged when the hinged bracket (110) is in a particular open position.
6. Hinge according to any of claims 1 to 5, characterized in that it comprises a mounting part (141) for fastening to the leaf (F) and for mounting
the limb (111).
7. Hinge according to claim 6, characterized in that a spacer (146) is provided between the limb (111) and the mounting part (141).
8. Hinge according to any of claims 1 to 7, characterized in that the housing (1) comprises at least one guiding track (8) which extends concentrically
to the guiding slot (32) and in which a guiding projection (22) connected to the hinged
bracket (10) engages in a guiding manner.
9. Hinge according to claim 10, characterized in that the housing comprises two guiding tracks (8) on opposite sides (2), and in that a projection (22) engages in each guiding track (8).
10. Hinge according to either claim 8 or claim 9, characterized in that the projections (22) are arcuate.
11. Hinge according to any of claims 8 to 10, characterized in that the guiding tracks (8) and/or the projections (22) comprise supports (23) made of
a material that reduces sliding friction.
12. Hinge according to any of claims 1 to 11, characterized in that the pivoting bracket (10, 110) is substantially U-shaped, one free limb (11, 111)
forming a contact side for the leaf (F), and a guiding surface (15, 115) being formed
on the other free limb.
1. Penture (100, 200) destinée à relier de manière pivotante un battant (F) à un cadre
(R), en particulier un battant de porte à un cadre de porte, la penture comprenant
un boîtier (1, 101) pouvant être fixée au cadre (R),
et un étrier pivotant (10, 110) pouvant être fixé au battant (F) et logé dans le boîtier
(1, 101), l'étrier pivotant (10, 110) comportant une fente de guidage (32, 132) pourvue
de surfaces de guidage (15, 115 ; 31, 131) et le boîtier (1, 101) comprenant un élément
de guidage (6, 106) sur lequel les surfaces de guidage (15, 115 ; 31, 131) sont guidées
de telle sorte que l'étrier pivotant (10, 110) peut être déplacé par rapport au boîtier
(1, 101) le long de la voie prédéfinie par la fente de guidage (32, 132),
les surfaces de guidage (15, 115 ; 31, 131) étant formées par côtés mutuellement opposés
(19, 119 ; 20, 120) de composants (18, 118 ; 14, 114), pouvant être au choix attachés
ou séparés, de l'étrier pivotant (10, 110), une surface de guidage concave (15) étant
formée au niveau d'une branche libre (14) de l'étrier pivotant en tant que premier
composant, surface de guidage concave dont le rayon de courbure correspond à celui
du côté convexe (16) de l'élément de guidage (6), et l'étrier pivotant (10, 110) comprenant
un deuxième composant (18, 118) dont le côté convexe (19) présente un rayon de courbure,
correspondant approximativement au rayon de courbure d'un côté concave (20) de l'élément
de guidage (6), et qui est fixé à l'étrier pivotant (10, 110) au moyen d'une vis (24,
124) qui traverse l'élément de guidage (6, 106) par l'ouverture (7, 107) en forme
de trou allongé s'étendant dans la direction de déplacement, caractérisée en ce que le deuxième composant (18) a approximativement la forme de quart de barre, le deuxième
composant (18) étant fixé à l'étrier pivotant (10, 110) au moyen d'une pluralité desdites
vis (24, 124) qui sont espacées les unes des autres dans la direction longitudinale
(L) de l'élément de guidage (6, 106) et qui traversent chacune l'élément de guidage
(6, 106) par une ouverture (7, 107) en forme de trou allongé s'étendant dans la direction
de déplacement.
2. Penture selon la revendication 1, caractérisée en ce que les ouvertures (7, 107) en forme de trous allongés sont dimensionnées et disposées
de manière à ce que leurs extrémités délimitent le chemin de déplacement le long duquel
l'étrier pivotant (10, 110) peut être déplacé par rapport au boîtier (1, 101).
3. Penture selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que les surfaces de guidage (15, 115 ; 31, 131) et/ou l'élément de guidage (6, 106) comportent
des appuis (17, 117 ; 21, 121) en un matériau réduisant le frottement.
4. Penture selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'étrier formant charnière (110) est conçu pour être divisé parallèlement à l'axe
de charnière (S) et comporte une partie de guidage (133) comportant une fente de guidage
(132), et une partie de fixation (134) comportant une branche (111) destinée à la
fixation.
5. Penture selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un évidement (147) est ménagé au niveau d'au moins un des côtés d'extrémité de l'étrier
formant charnière (110), évidement dans lequel un élément de blocage (148), disposé
de manière déplaçable au niveau du boîtier (101), peut être amené en engagement lorsque
l'étrier formant charnière (110) se trouve dans une position d'ouverture déterminée.
6. Penture selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'elle comprend une partie de montage (141) qui est destinée à être fixée au battant
(F) et qui est prévue pour le montage de la branche (111).
7. Penture selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'une pièce d'écartement (146) est prévue entre la branche (111) et la partie de montage
(141).
8. Penture selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le boîtier (1) comporte au moins une voie de guidage (8) qui s'étend concentriquement
à la fente de guidage (32) et dans laquelle un appendice de guidage (22), relié à
l'étrier formant charnière (10), s'engage en étant guidé.
9. Penture selon la revendication 10, caractérisée en ce que le boîtier comprend deux voies de guidage (8) sur des côtés opposés (2) et en ce qu'une saillie (22) s'engage chaque voie de guidage (8).
10. Penture selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que les saillies (22) sont formés en arc de cercle.
11. Penture selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que les voies de guidage (8) et/ou les saillies (22) comportent des appuis (23) en matériau
réduisant le frottement.
12. Penture selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'étrier de pivotement (10, 110) est sensiblement en forme de U, l'une des branches
libres (11, 111) formant un côté de butée pour le battant (F), une surface de guidage
(15, 115) étant formée sur l'autre branche libre.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente