[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine aufhängbare quaderförmige Faltschachtel mit
einer Vorderseite und einer Rückseite, wobei die Vorderseite und die Rückseite parallel
zueinander verlaufen, mit einer umlaufenden Seitenwandung, die eine erste Seitenfläche,
eine zweite Seitenfläche, eine dritte Seitenfläche und eine vierte Seitenfläche umfasst,
wobei die erste Seitenfläche an der Vorderseite angelenkt ist und zwischen einer geöffneten
Position und einer geschlossenen Position gegenüber der Vorderseite verschwenkt werden
kann, mit einer Aufhängelasche, die zwischen einer versenkten Position und einer ausgezogenen
Position zwischen der ersten Seitenfläche und der Rückseite entlang der Rückseite
beweglich ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik, wie beispielsweise der
EP 1 394 054 A1, sind eine Faltschachtel sowie einen Zuschnitt für eine solche bekannt mit einer
Vorderseite und einer zu dieser parallelen Rückseite, mit einer ersten, zweiten, dritten
und vierten Seitenfläche, wobei die erste Seitenfläche an der Vorderseite angelenkt
ist und zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Position gegenüber der Vorderseite
verschwenkt werden kann, mit einer Aufhängelasche, die über einen Faltabschnitt mit
zwei sich parallel zur ersten Seitenfläche erstreckenden Kanten gelenkig mit der Rückseite
verbunden ist. Der Faltabschnitt ist im aufgefalteten Zustand der Faltschachtel mit
der ersten Seitenfläche verklebt, wobei die Aufhängelasche senkrecht von der ersten
Seitenfläche wegragt.
[0003] Aus der
U.S. 6,305,597 Bl sind eine aufhängbare quaderförmige Faltschachtel und ein Zuschnitt für diese bekannt,
wobei die Faltschachtel eine Vorderseite und eine Rückseite, sowie eine Seitenwandung
mit einer ersten, zweiten, dritten und vierten Seitenfläche umfasst. Dabei ist die
erste Seitenfläche an der Vorderseite angelenkt und kann zwischen einer geöffneten
Position und einer geschlossenen Position gegenüber der Vorderseite verschwenkt werden.
Ferner ist eine Aufhängelasche vorgesehen, die zwischen einer versenkten Position
und einer ausgezogenen Position zwischen der ersten Seitenfläche und der Rückseite
entlang der Rückseite beweglich ist.
[0004] Um die Aufhängelasche bei diesem Stand der Technik entlang der Rückseite in die ausgezogene
Position bewegen zu können, muss diese zunächst - unter Umständen durch Herausbrechen
von Flächen des zugehörigen Zuschnitts- von dem Rest der Faltschachtel getrennt werden.
Außerdem müssen neben den normalen Klebe-laschen weiter Flächen des Zuschnitts der
Faltschachtel miteinander verklebt sein, um zu gewährleisten, dass die Aufhängelasche
nicht über die vorgesehenen Positionen hinaus bewegt werden kann.
[0005] Außerdem gibt es bei einem solchen zweiteiligen Aufbau der Faltschachtel, bei dem
die Aufhängelasche von dem übrigen Teil der Faltschachtel getrennt ist, zunächst das
Problem, dass mit dem Trennen bzw. Herausbrechen von Flächen des Zuschnitts und mit
dem Verkleben von Halteflächen bei der Fertigung der Faltschachtel zwei zusätzliche
Arbeitsschritte anfallen, die sich nicht auf das Falten von Flächen des Zuschnitts
beschränken und die den Fertigungsaufwand der Faltschachtel deutlich erhöhen.
[0006] Eine zweiteilige Konstruktion hat zusätzlich noch das Problem, dass die Aufhängelasche
grundsätzlich nicht sehr stabil an der Faltschachtel angebracht werden kann.
[0007] Ausgehend vom Stand der Technik ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine aufhängbare quaderförmige Faltschachtel sowie einen Zuschnitt dafür bereitzustellen,
wobei die Herstellung der Faltschachtel vereinfacht ist.
[0008] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass ein Faltabschnitt vorgesehen ist, der eine
erste und eine zweite Kante aufweist, die parallel zu der Ebene verlaufen, die durch
die erste Seitenfläche in der geschlossenen Position definiert wird, dass der Faltabschnitt
entlang seiner ersten Kante an der Rückseite angelenkt ist und entlang seiner zweiten
Kante gelenkig mit der Aufhängelasche verbunden ist.
[0009] Dieser Aufbau der Faltschachtel bietet den Vorteil, dass die Aufhängelasche, um gegenüber
dem Rest der Faltschachtel entlang der Rückseite bewegt werden zu können, nicht von
dieser getrennt werden muss. Vielmehr klappt bei einem Versenken oder Ausziehen der
Aufhängelasche der gelenkig mit sowohl der Aufhängelasche als auch der Rückseite verbundene
Faltabschnitt lediglich um 180° gegenüber der Rückseite und gegenüber der Aufhängelasche
entlang der ersten und zweiten Kante um. Somit ist die Aufhängelasche in jeder Position
fest mit dem Rest der Faltschachtel verbunden.
[0010] Die Faltschachtel ist aus einem Stück gebildet und kann deshalb auch aus einem einteiligen,
zusammenhängenden Zuschnitt ausschließlich durch Faltungen in ihre endgültige aufgefaltete
Gestalt gebracht werden, wobei lediglich die ohnehin erforderlichen Klebelaschen miteinander
verbunden werden müssen. Ein zusätzliches Herausbrechen von Elementen des Zuschnitts
oder ein Verkleben in Bereichen, wo dies sonst bei einen normalen quaderförmigen Verpackung
nicht erforderlich ist, ist nicht notwendig.
[0011] Darüber hinaus sorgt der Faltabschnitt als Verbindungselement zwischen der Aufhängelasche
und der Rückseite für eine Führung der Aufhängelasche, die eine parallele und gleichmäßige
Bewegung der Aufhängelasche entlang der Rückseite der Faltschachtel garantiert. Somit
wird ein Verkanten vermieden, was sonst auftreten kann, wenn die Aufhängelasche wie
beim Stand der Technik lediglich in einem Spalt geführt ist.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Aufhängelasche an ihrem von dem Faltabschnitt
wegweisenden Ende eine Endkante auf, wobei die Endkante in ausgezogener und in versenkter
Position der Aufhängelasche in der Ebene der Rückseite verläuft und wobei die Endkante
in versenkter Position der Aufhängelasche in der Ebene der ersten Seitenfläche verläuft
oder sich unter der ersten Seitenfläche auf der zum Innenvolumen der Faltschachtel
weisenden Seite der ersten Seitenfläche erstreckt.
[0013] Auf diese Weise kann die Faltschachtel an der ausgezogenen Aufhängelasche in aufrechter
Position hintereinander gereiht an einem Ständer aufgehängt werden und optimal möglichen
Kunden präsentiert werden. Allerdings kann die Faltschachtel nach dem Versenken der
Aufhängelasche jedoch auch in direkt angrenzender Weise eng aneinander gepackt gestapelt
werden, da die störende Aufhängelasche durch das Versenken gänzlich im Inneren der
Faltschachtel angeordnet werden kann, so dass die äu-βere Form der Faltschachtel nicht
von der für das Stapeln sinnvollen Quaderform abweicht.
[0014] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Aufhängelasche einen ersten
und einen zweiten Laschenteil auf, wobei der erste Laschenteil gelenkig mit dem Faltabschnitt
verbunden ist und wobei der zweite Laschenteil gelenkig mit dem ersten Laschenteil
verbunden ist. Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn der zweite Laschenteil so ausgebildet
ist, dass beide Laschenteile im Wesentlichen deckungsgleich sind, wenn der zweite
Laschenteil an den ersten Laschenteil angelegt ist.
[0015] Der Vorteil ist hier, dass die Aufhängelasche durch Übereinanderfalten zweier, bevorzugt
im Wesentlichen deckungsgleicher, Bereiche des Zuschnitts (erster und zweiter Laschenteil)
doppelt und somit fester und stabiler aufgebaut ist. Durch die Übereinanderfaltung
bzw. Aneinanderanlegung der beiden Laschenteile kann die Aufhängelasche daher doppelt,
also zweilagig aufgebaut sein, ohne dass zwei einzelne Teile miteinander verklebt
sind. Gleichzeitig können auf diese Weise beide Seiten der doppelt aufgebauten Aufhängelasche
bedruckt sein, wenn der Zuschnitt nur einseitig bedruckt wird.
[0016] Der Faltabschnitt umfasst in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform einen Faltkettenabschnitt,
wobei der Faltkettenabschnitt mehrere gelenkig miteinander verbundene Faltkettenglieder
aufweist und wobei die Faltkettenglieder um zu der ersten und zweiten Kante parallele
Achsen schwenken, wenn die Aufhängelasche entlang der Rückseite verschoben wird. Besonders
bevorzugt ist es, wenn die Faltkettenglieder über entlang der Achsen verlaufende Rilllinien
gelenkig miteinander verbunden sind.
[0017] Durch einen derartigen Aufbau wird bei einer Bewegung der Aufhängelasche nicht mehr
der gesamte Faltabschnitt gegenüber der Rückseite und der Aufhängelasche verschwenkt,
sondern die einzelnen Faltkettenglieder, deren Länge jeweils nur einen Bruchteil der
Gesamtlänge des Faltabschnitts umfasst, schwenken nacheinander Glied für Glied um,
so dass die Aufhängelasche gleichmäßig stabil entlang der Rückwand bewegt werden kann,
ohne dass der Faltabschnitt beim Schwenken weit ins Innere der Faltschachtel hineinragt.
[0018] Für das Umschwenken der Faltkettenglieder eignet es sich besonders gut, wenn Rilllinien
in das Material geprägt werden, um eine gelenkige Verbindung zwischen zwei Faltkettengliedern
herzustellen.
[0019] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Faltschachtel
derart ausgebildet, dass eine erste Staublasche vorgesehen ist, die an der zweiten
Seitenfläche angelenkt ist, dass eine zweite Staublasche vorgesehen ist, die an der
vierten Seitenfläche angelenkt ist, wobei die erste und zweite Staublasche in geschlossener
Position der ersten Seitenfläche im Wesentlichen parallel zur ersten Seitenfläche
und unter der ersten Seitenfläche angeordnet sind, und dass die Aufhängelasche oder
der Faltabschnitt eine erste Kerbe und eine zweite Kerbe aufweist, wobei in der ausgezogenen
Position der Aufhängelasche die erste Staublasche mit der ersten Kerbe eingreift und
die zweite Staublasche mit der zweiten Kerbe eingreift.
[0020] Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Aufhängelasche nicht über die ausgezogene
Position hinaus bewegt werden kann, sondern durch den Eingriff der Staublaschen mit
den Kerben eine Verriegelung erreicht wird. Außerdem dichten die Staublaschen die
Faltschachtel an den Kanten zwischen erster und zweiter, sowie erster und vierter
Seitenfläche nach außen ab, da an diesen Kanten die schwenkbare erste Seitenfläche
nicht unmittelbar mit der zweiten bzw. vierten Seitenfläche verbunden ist.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Aufhängelasche eine Aufhängelochung,
vorzugsweise eine Eurolochung, auf, und die Rückseite und der Faltabschnitt weisen
dort, wo die Aufhängelasche in versenkter Position angeordnet ist, eine Aussparung
auf, durch die mindestens ein Teil der Aufhängelochung bei in versenkter Position
befindlicher Aufhängelasche von außerhalb der Faltschachtel direkt zugänglich ist.
[0022] An dieser Aufhängelochung kann die Faltschachtel zum einen an einer Hakeneinrichtung
eines Ständers aufgehängt werden. Dabei hat die genormte Eurolochung den Vorteil,
dass sie zu den verbreiteten ebenfalls genormten Hakeneinrichtungen passt. Zum anderen
kann die versenkte Aufhängelasche durch die Aussparung an der Aufhängelochung gegriffen
und ausgezogen werden.
[0023] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Zuschnitt für eine
aufhängbare quaderförmige Faltschachtel vorgesehen mit einer Vorderseite und einer
Rückseite, mit einer ersten Seitenfläche, einer zweiten Seitenfläche, einer dritten
Seitenfläche und einer vierten Seitenfläche, wobei die Seitenflächen derart mit der
Vorderseite und der Rückseite verbunden sind, dass sie im aufgefalteten Zustand eine
umlaufende Seitenwand bilden und wobei die erste Seitefläche an der Vorderseite angelenkt
ist, und mit einer Aufhängelasche, die mit der Rückseite verbunden ist, wobei ein
Faltabschnitt vorgesehen ist, der ein erstes und ein zweites Ende aufweist, wobei
der Faltabschnitt mit seinem ersten Ende an der Rückseite angelenkt ist und mit seinem
zweiten Ende gelenkig mit der Aufhängelasche verbunden ist.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Aufhängelasche einen ersten und einen
zweiten Laschenteil auf, wobei der erste Laschenteil gelenkig mit dem Faltabschnitt
verbunden ist, wobei der zweite Laschenteil gelenkig mit dem ersten Laschenteil verbunden
ist. Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn der zweite Laschenteil so ausgebildet
ist, dass beide Laschenteile im Wesentlichen deckungsgleich sind, wenn im aufgefalteten
Zustand der zweite Laschenteil an den ersten Laschenteil angelegt wird.
[0025] Der Faltabschnitt umfasst in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform einen Faltkettenabschnitt,
wobei der Faltkettenabschnitt mehrere gelenkig miteinander verbundene Faltkettenglieder
aufweist und wobei die Faltkettenglieder um zur ersten Seitenfläche parallele Achsen
schwenken können. Besonders bevorzugt ist es dabei, wenn die Faltkettenglieder über
entlang der Achsen verlaufende Rilllinien gelenkig miteinander verbunden sind.
[0026] In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist eine erste Staublasche vorgesehen,
die an der zweiten Seitenfläche angelenkt ist, eine zweite Staublasche vorgesehen,
die an der vierten Seitenfläche angelenkt ist, wobei die Aufhängelasche oder der Faltabschnitt
eine erste Kerbe und eine zweite Kerbe aufweist, wobei im aufgefalteten Zustand und
in einer ausgezogenen Position der Aufhängelasche die erste Staublasche mit der ersten
Kerbe eingreifen kann und die zweite Staublasche mit der zweiten Kerbe eingreifen
kann.
[0027] Die Aufhängelasche weist in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform eine Aufhängelochung,
vorzugsweise eine Eurolochung auf und die Rückseite und der Faltabschnitt weisen eine
Aussparung auf, durch die im aufgefalteten Zustand mindestens ein Teil der Aufhängelochung
der in einer versenkten Position befindlichen Aufhängelasche von außerhalb der Faltschachtel
direkt zugänglich ist.
[0028] Die Vorteile und Eigenschaften des Zuschnitts für eine aufhängbare quaderförmige
Faltschachtel sowie der bevorzugten Ausführungsformen eines solchen Zuschnitts sind
bereits im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen aufhängbaren quaderförmigen Faltschachtel
erläutert worden.
[0029] Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand einer ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung erläutert. Die Zeichnung zeigt in
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Faltschachtel mit ausgezogener Aufhängelasche,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1 mit versenkter
Aufhängelasche und
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den Zuschnitts für das Ausführungsbeispiel einer Faltschachtel
aus den Fig. 1 und 2.
[0030] In Figur 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Faltschachtel 1 dargestellt,
wobei ein Zuschnitt 1' dafür in Figur 3 gezeigt ist. Die Faltschachtel 1 weist eine
Vorderseite 3, eine Rückseite 5, eine umlaufende Seitenwandung 7 mit einer ersten
Seitenfläche 9, einer zweiten Seitenfläche 11, einer dritten Seitenfläche 13 und einer
vierten Seitenfläche 15 auf. Durch die Vorderseite 3, die Rückseite 5 und die Seitenwandung
7 wird dabei ein quaderförmiges Innenvolumen begrenzt, wobei die Vorderseite 3 der
Faltschachtel 1 parallel zur Rückseite 5 verläuft und die Seitenwandung 7 die Vorderseite
3 mit der Rückseite 5 verbindet und senkrecht zu der Vorder- und Rückseite 3, 5 angeordnet
ist, so dass die zweite und die vierte Seitenfläche 11, 15 und die erste und die dritte
Seitenfläche 9, 13 jeweils einander gegenüber liegen.
[0031] Die Faltschachtel 1 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel flach ausgebildet,
d.h. Vorderseite 3 und Rückseite 5 weisen einen deutlich größeren Flächeninhalt auf
als die einzelnen Seitenflächen 9, 11, 13, 15 der Seitenwandung 7. Die vorliegende
Erfindung ist aber nicht auf derartige Ausführungsformen beschränkt.
[0032] Die erste Seitenfläche 9 ist schwenkbar an der Vorderseite 3 angelenkt, sodass sie
einen schwenkbaren Deckel bildet, der eine Öffnung verschließen kann. Die erste Seitenfläche
9 kann dabei zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Position verschwenkt
werden, wobei in den Figuren 1 und 2 jeweils die geöffnete Stellung dargestellt ist.
Die erste Seitenfläche 9 befindet sich in der geschlossenen Position, wenn sie parallel
zu der dritten Seitenfläche 13 ausgerichtet ist und mit ihren Kanten an der Rückseite
5, an der zweiten Seitenfläche 11 und an der vierten Seitenfläche 15 anliegt.
[0033] In die Öffnung, die von der ersten Seitenfläche 9 verschlossen werden kann, ragen
eine erste Staublasche 17 und eine zweite Staublasche 19, wobei die erste Staublasche
17 an der zweiten Seitenfläche 11 und die zweite Staublasche 19 an der vierten Seitenfläche
15 schwenkbar angelenkt sind. Die erste Staublasche 17 weist einen ersten Vorsprung
21 auf und die zweite Staublasche 19 weist einen zweiten Vorsprung 23 auf. Beide Vorsprünge
21, 23 zeigen zu der Ebene, in der die Rückseite 5 verläuft, und wenn die erste Seitenfläche
9 in die geschlossene Position geschwenkt ist, sind die Staublaschen 17, 19 zueinander
weisend unter der ersten Seitenfläche 9 angeordnet.
[0034] Schließlich ist am freien Ende der den Deckel bildenden ersten Seitenfläche 9 eine
Stecklasche 25 vorgesehen, um die erste Seitenfläche 9 in der geschlossenen Position
zu fixieren zu können.
[0035] Wie insbesondere aus Figur 3 hervorgeht, sind an der Rückseite 5 ein Faltabschnitt
27 und eine Aufhängelasche 29 angelenkt. Der Faltabschnitt 27 weist eine erste Kante
31 und eine zweite Kante 33 auf und ist an seiner ersten Kante 31 an der Rückseite
5 angelenkt und an seiner zweiten Kante 33 gelenkig mit der Aufhängelasche 29 verbunden.
Der Faltabschnitt 27 weist ferner einen Faltkettenabschnitt 35 auf. Der Faltkettenabschnitt
35 umfasst eine Vielzahl von - in dem dargestellten Ausführungsbeispiel vier - Rilllinien
37 auf, die sowohl zueinander parallel verlaufen als auch zu der ersten und zweiten
Kante 31, 33 des Faltabschnitts 27 parallel verlaufen. Der Faltkettenabschnitt 35
ist so gestaltet, dass zwischen zwei Rilllinien 37 jeweils ein Faltkettenglied 39
vorgesehen ist, wobei jedes Faltkettenglied 39 um die Achsen der jeweils angrenzenden
Rilllinien 37 schwenken kann.
[0036] Die Aufhängelasche 29 weist in dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel
einen ersten Laschenteil 41 und ein zweiten Laschenteil 43 auf, wobei der erste Laschenteil
41 gelenkig mit dem Faltabschnitt 27 verbunden ist und der zweite Laschenteil 43 an
einer von dem Faltabschnitt 27 entfernten Endkante 45 des ersten Laschenteils 41 gelenkig
mit diesem verbunden ist. Der erste und der zweite Laschenteil 41, 43 sind so gestaltet,
dass sie, wenn sie um die Endkante 45 aufeinander geschwenkt - d. h. aneinander angelegt
- sind, im Wesentlichen deckungsgleich sind. Die Endkante 45 verläuft parallel zu
den Rilllinien 37 und zu der ersten und zweiten Kante 31, 33 des Faltabschnitts 27.
Der Vorteil der zweiteilige Aufhängelasche 29 ist, dass sie fester und stabiler aufgebaut
ist, und durch das spätere Übereinanderfalten bzw. Aneinanderanlegung der beiden Laschenteile
41, 43 können beide Seiten der Aufhängelasche 29 bedruckt sein, auch wenn der Zuschnitt
1' nur einseitig bedruckt wird.
[0037] Durch den Faltabschnitt 27 mit dem Faltkettenabschnitt 35 kann die Aufhängelasche
29 von einer in Figur 2 gezeigten versenkten Position in eine in Figur 1 gezeigte
ausgezogene Position bewegt werden, wobei hier die Faltkettenglieder 39 des Faltkettenabschnitts
35 sukzessive umklappen, sodass auch während dieser Bewegung kein Teil des Faltabschnitts
27 in großem Umfang ins Innere der Faltschachtel 1 vorsteht.
[0038] Die Aufhängelasche 29 weist eine Aufhängelochung 47 auf. Die Aufhängelochung 47 ist
in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel eine Eurolochung, die mittig, d. h. auf halber
Breite zwischen der zweiten und vierten Seitenfläche 11, 15, angeordnet ist.
[0039] Die Aufhängelasche 29 weist außerdem eine erste Kerbe 49 und eine zweite Kerbe 51
auf. Die erste Kerbe 49 und die zweite Kerbe 51 - vorzugsweise V-Kerben - sind so
bemessen und angeordnet, dass in der ausgezogenen Position der Aufhängelasche 29 der
erste Vorsprung 21 der ersten Staublasche 17 mit der ersten Kerbe 49 eingreift und
der zweite Vorsprung 23 der zweiten Staublasche 19 mit der zweiten Kerbe 51 eingreift.
Diese Anordnung ergibt sich, wenn die Staublaschen 17, 19 bei der in Figur 1 gezeigten
ausgezogenen Position der Aufhängelasche 29 nach innen geschwenkt werden.
[0040] Die Aufhängelasche 29 wird durch diesen Eingriff der Vorsprünge 21, 23 mit den Kerben
49, 51 in Ausziehrichtung blockiert. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass
die Aufhängelasche 29 über die ausgezogene Position hinaus bewegt werden kann. Entgegen
der Ausziehrichtung kann die Aufhängelasche 29 aus der ausgezogenen Position jedoch
frei bewegt werden, da die Kerben 49, 51 so angepasst sind, dass die Vorsprünge 21,
23 mit den Kerben 49, 51 außer Eingriff kommen, wenn die Aufhängelasche 29 zurück
in Richtung der versenkten Position gedrückt wird.
[0041] In der Rückseite 5 und in dem an der Rückseite 5 anliegenden Faltabschnitt 27 ist
deckungsgleich eine Aussparung 53 vorgesehen (siehe Figuren 2 und 3), die die Form
eines Kreissegments aufweist. Durch diese Aussparung 53 kann ein Benutzer die Aufhängelasche
29 an der Aufhängelochung 47 erfassen und in die ausgezogene Position hinausziehen.
[0042] Die Faltschachtel 1 wird folgendermaßen verwendet. Um die Faltschachtel 1 für unterschiedliche
Arten der Aufstellung anzupassen, kann die Aufhängelasche 29 zwischen einer versenkten
Position und einer ausgezogenen Position entlang - d. h. im Wesentlichen in einer
Ebene parallel zu - der Rückseite 5 bewegt werden. Dabei wird der gelenkig mit der
Aufhängelasche 29 verbundene Faltabschnitt 27 bzw. der an dem Faltabschnitt 27 vorgesehene,
ähnlich einem Rollladen aufgebaute Faltkettenabschnitt 35 von der Aufhängelasche 29
zunächst in Bewegung versetzt, so dass die einzelnen Faltkettenglieder 39, eines nach
dem anderen, d.h. im Wesentlichen immer nur eines zu einer Zeit, um die Achsen schwenken,
die durch die Rilllinien 37 gebildet sind. Die Faltkettenglieder 39 Schwenken um 180°
von einer Position im Wesentlichen parallel zu der Rückseite 5 in eine neue Position
im Wesentlichen parallel zu der Rückseite 5 aber gedreht gegenüber der vorherigen
Position.
[0043] In der ausgezogenen Position der Aufhängelasche 29 sind die Faltkettenglieder 39
wieder im Wesentlichen parallel und in einer Reihe angeordnet. Bei einem Versenken
oder Ausziehen der Aufhängelasche 29 ist immer zwei Faltkettenglieder 39, nämlich
das eine, welches gerade umgeschwenkt wird, und ein dazu benachbartes nicht parallel
zu der Rückseite 5. Die beiden Reste des Kettenstrangs des Faltkettenabschnitts 35
vor und hinter den beiden Faltkettengliedern 39, die gerade umschwenken, sind im Wesentlichen
parallel zu der Rückseite 5 und aneinander anliegend angeordnet.
[0044] In der versenkten Position der Aufhängelasche 29 (siehe Figur 2) ist der Faltkettenabschnitt
35 wieder parallel zu der Rückseite 5 und an dieser anliegend in einer Reihe angeordnet.
Die Endkante 45 der Aufhängelasche 29, die im Ausführungsbeispiel durch die von dem
Faltabschnitt 27 wegweisende Kante 45 des ersten Laschenteils 41 gebildet wird, schließt
dabei mit der Kante, die durch die Rückseite 5 und den Faltabschnitt 27 gebildet wird
bzw. zwischen der Rückseite 5 und dem Faltabschnitt 27 angeordnet ist, ab, und in
der geschlossenen Position der ersten Seitenfläche 9 ist die Aufhängelasche 29 zwischen
der Rückseite 5 und der Stecklasche 21 angeordnet. Auf diese Weise steht kein Bereich
der Aufhängelasche 29 über die Quaderform der Faltschachtel 1 hinaus von der Faltschachtel
1 ab. Das hat insgesamt den Vorteil, dass die Faltschachtel 1 bei versenkter Aufhängelasche
29 einfach gestapelt werden kann.
[0045] Dabei wird durch die Aussparung 53 ermöglicht, dass das freie Ende eines Halters
in die Aufhängelochung 47 eingesetzt wird und anschließend die Aufhängelasche 29 mit
Hilfe des Halters aus der versenkten Position in die ausgezogene Position bewegt wird,
wobei dann die Vorsprünge 21, 23 an den Staublaschen 17, 19 mit den Aussparungen 49,
51 in der Aufhängelasche 29 eingreifen, um diese in dieser Position zu verriegeln.
[0046] Figur 3 zeigt einen Zuschnitt 1' für die in den Figuren 1 und 2 dargstellte Faltschachtel
1. Der Zuschnitt 1' weist eine Vorderseite 3, eine Rückseite 5, eine Seitenwandung
7 mit einer ersten, zweiten, dritten und vierten Seitenfläche 9, 11, 13, 15, einen
Faltabschnitt 27 mit einem Faltkettenabschnitt 35, eine Aufhängelasche 29 mit einem
ersten und einem zweiten Laschenteil 41, 43, einer ersten Staublasche 17, einer zweiten
Staublasche 19, einer Stecklasche 25, einer ersten Bodenstaublasche 55 und einer zweiten
Bodenstaublasche 57, einer Bodenstecklasche 59, einer Klebelasche 61 und einer Sicherungslasche
63 auf.
[0047] Die Klebelasche 61 ist an der Rückseite 5 angelenkt, so dass sie im aufgefalteten
Zustand der Faltschachtel 1 an der zweiten Seitenfläche 11 anliegen kann und mit dieser
verbunden, z.B. zusammengesteckt oder verklebt werden kann. An der Vorderseite 3 sind
die erste, zweite, dritte und vierte Seitenfläche 9, 11, 13, 15, angelenkt. An der
ersten Seitenfläche 9 ist die Stecklasche 25 angelenkt und an der dritten Seitenfläche
13 ist die Bodenstecklasche 59 angelenkt. An der zweiten Seitenfläche 11 sind an gegenüberliegenden
Kanten die erste Staublasche 17 und die erste Bodenstaublasche 55 angelenkt, an der
vierten Seitenfläche 15 sind an gegenüberliegenden Kanten die zweite Staublasche 19
und die zweite Bodenstaublasche 57 angelenkt. Die vierte Seitenfläche 15 ist an der
Kante, die gegenüber und parallel zu der Kante liegt, an der die vierte Seitenfläche
15 an der Vorderseite 3 angelenkt ist, ebenfalls an der Rückseite 5 angelenkt. An
der Rückseite 5 ist parallel und linear zu der Kante, die zwischen der ersten Seitenfläche
9 und der Vorderseite 3 gebildet ist, der Faltabschnitt 27 an seinem ersten Ende 31
angelenkt. An dem zweiten Ende 33 des Faltabschnitts 27 ist parallel zu der Anlenkung
des Faltabschnitts 27 an der Rückseite 5 der erste Laschenteil 41 angelenkt, an welchem
wiederum parallel zu der Anlenkung des Faltabschnitts 27 an der Rückseite 5 der zweite
Laschenteil 43 entlang der Endkante 45 angelenkt ist.
[0048] Der erste und zweite Laschenteil 41, 43 sind so ausgebildet, dass sie in aufgefaltetem
Zustand der Faltschachtel 1, wenn der zweite Laschenteil 43 um die Endkante 45 gegen
den ersten Laschenteil 41 geschwenkt wird und an dem ersten Laschenteil 41 anliegt,
im Wesentlichen deckungsgleich sind. Somit weisen erster und zweiter Laschenteil 41,
43 in zentraler Position, bezogen auf die Erstreckungsrichtung der Endkante 45, deckungsgleiche
Aufhängelochungen 47, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel Eurolochungen, auf.
[0049] Außerdem weisen die Laschenteile 41, 43 erste und zweite V-förmige Kerben 49, 51
auf, wobei jeweils eine erste Kerbe 49 mit einer zweiten Kerbe 51 in einer Flucht
mit der Endkante 45 in gegenüberliegendem seitlichen Kanten des ersten und des zweiten
Laschenteils 41, 43 ausgebildet sind. Wenn die Laschenteile 41, 43 aufeinander gefaltet
sind, kommen die ersten und zweiten Kerben 49, 51 jeweils zur Deckung (siehe Figuren
1 und 2).
[0050] An der Rückseite 5 ist an der Kante gegenüber der Kante, die zwischen Rückseite 5
und Faltabschnitt 27 gebildet ist, eine Sicherungslasche 63 vorgesehen. Außerdem ist
an der Kante zwischen der dritten Seitenfläche 13 und der Bodenstecklasche 59 ca.
mittig ein Schlitz 65 vorgesehen. Die Sicherungslasche 63' kann im aufgefalteten Zustand
der Faltschachtel 1 mit dem Schlitz 65 eingreifen, wenn die dritte Seitenfläche 13
so an die Rückseite 5 gefaltet ist, dass die Bodenstecklasche 59 an der Rückseite
5 anliegt und die Kante, die zwischen Bodenstecklasche 59 und dritter Seitenfläche
13' gebildet wird, parallel ist zu und im Wesentlichen anliegt an der Kante der Rückseite
5, die gegenüber der Kante liegt, die durch die Rückseite 5 und den Faltabschnitt
27 gebildet wird.
[0051] Bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel einer Faltschachtel 1 ist somit die
Aufhängelasche 29 in jeder Position mit dem Rest der Faltschachtel 1 verbunden. Außerdem
ist die Faltschachtel 1 aus einem Zuschnitt 1' gebildet, der einstückig ist, und kann
deshalb ausschließlich durch Faltungen in ihre endgültige aufgefaltete Gestalt gebracht
werden, wobei lediglich die ohnehin erforderliche Klebelaschen 61 mit einer entsprechenden
Fläche verbunden werden muss. Ein zusätzliches Herausbrechen von Elementen des Zuschnitts
1' oder ein Verkleben in Bereichen, wo dies sonst bei einen normalen quaderförmigen
Verpackung nicht erforderlich ist, ist nicht notwendig.
[0052] Darüber hinaus sorgt der Faltabschnitt 27 als Verbindungselement zwischen der Aufhängelasche
29 und der Rückseite 5 für eine Führung der Aufhängelasche 29, die eine parallele
und gleichmäßige Bewegung der Aufhängelasche 29 entlang der Rückseite 5 der Faltschachtel
1 garantiert.
1. Aufhängbare quaderförmige Faltschachtel (1)
mit einer Vorderseite (3) und einer Rückseite (5), wobei die Vorderseite (3) und die
Rückseite (5) parallel zueinander verlaufen,
mit einer umlaufenden Seitenwandung (7), die eine erste Seitenfläche (9), eine zweite
Seitenfläche (11), eine dritte Seitenfläche (13) und eine vierte Seitenfläche (15)
umfasst,
wobei die erste Seitenfläche (9) an der Vorderseite (3) angelenkt ist und zwischen
einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position gegenüber der Vorderseite
(3) verschwenkt werden kann,
mit einer Aufhängelasche (29), die zwischen einer versenkten Position und einer ausgezogenen
Position zwischen der ersten Seitenfläche (9) und der Rückseite (5) entlang der Rückseite
(5) beweglich ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Faltabschnitt (27) vorgesehen ist, der eine erste und eine zweite Kante (31,
33) aufweist, die parallel zu der Ebene verlaufen, die durch die erste Seitenfläche
(9) in der geschlossenen Position definiert wird, und
dass der Faltabschnitt (27) entlang seiner ersten Kante (31) an der Rückseite (5) angelenkt
ist und entlang seiner zweiten Kante (33) gelenkig mit der Aufhängelasche (29) verbunden
ist.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängelasche (29) an ihrem von dem Faltabschnitt (27) wegweisenden Ende eine
Endkante (45) aufweist, dass die Endkante (45) in ausgezogener und in versenkter Position
der Aufhängelasche (29) in der Ebene der Rückseite (5) verläuft und dass die Endkante
(45) in versenkter Position der Aufhängelasche (29) in der Ebene der ersten Seitenfläche
(9) verläuft oder sich unter der ersten Seitenfläche (9) auf der zum Innenvolumen
der Faltschachtel (1) weisenden Seite der ersten Seitenfläche (9) erstreckt.
3. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängelasche (29) einen ersten und einen zweiten Laschenteil (41, 43) aufweist,
wobei der erste Laschenteil (41) gelenkig mit dem Faltabschnitt (27) verbunden ist
und wobei der zweite Laschenteil (43) gelenkig mit dem ersten Laschenteil (41) verbunden
ist.
4. Faltschachtel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Laschenteil (43) so ausgebildet ist, dass beide Laschenteile (41, 43)
im Wesentlichen deckungsgleich sind, wenn der zweite Laschenteil (43) an den ersten
Laschenteil (41) angelegt ist.
5. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Faltabschnitt (27) einen Faltkettenabschnitt (35) umfasst, wobei der Faltkettenabschnitt
(35) mehrere gelenkig mit einander verbundene Faltkettenglieder (39) aufweist und
wobei die Faltkettenglieder (39) um zu der ersten und zweiten Kante (31, 33) parallele
Achsen schwenken, wenn die Aufhängelasche (29) entlang der Rückseite (5) verschoben
wird.
6. Faltschachtel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltkettenglieder (39) über entlang der Achsen verlaufende Rilllinien (37) gelenkig
miteinander verbunden sind.
7. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass eine erste Staublasche (17) vorgesehen ist, die an der zweiten Seitenfläche (11)
angelenkt ist,
dass eine zweite Staublasche (19) vorgesehen ist, die an der vierten Seitenfläche (15)
angelenkt ist, wobei die erste und zweite Staublasche (17, 19) in geschlossener Position
der ersten Seitenfläche (9) im Wesentlichen parallel zur ersten Seitenfläche (9) und
unter der ersten Seitenfläche (9) angeordnet sind, und
dass die Aufhängelasche (29) oder der Faltabschnitt (27) eine erste Kerbe (49) und eine
zweite Kerbe (51) aufweist, wobei in der ausgezogenen Position der Aufhängelasche
(29) die erste Staublasche (17) mit der ersten Kerbe (49) eingreift und die zweite
Staublasche (19) mit der zweiten Kerbe (51) eingreift.
8. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängelasche (29) eine Aufhängelochung (47), vorzugsweise eine Eurolochung,
aufweist und dass die Rückseite (5) und der Faltabschnitt (27) dort, wo die Aufhängelasche
(29) in versenkter Position angeordnet ist, eine Aussparung (53) aufweisen, durch
die mindestens ein Teil der Aufhängelochung (47) der in versenkter Position befindlichen
Aufhängelasche (29) von außerhalb der Faltschachtel (1) direkt zugänglich ist.
1. Suspendible cuboidal folding box (1)
having a front side (3) and a rear side (5), the front side (3) and the rear side
(5) running parallel to each other,
having a circumferential side wall (7), which comprises a first side surface (9),
a second side surface (11), a third side surface (13) and a fourth side surface (15),
where the first side surface (9) is attached to the front side (3) and can be pivoted
with respect to the front side (3) between an opened position and a closed position,
having a hanging tab (29), which can be moved along the rear side (5) between the
first side surface (9) and the rear side (5) between a retracted position and an extended
position,
characterized in that
a folding section (27) is provided, which has a first and a second edge (31, 33),
which run parallel to the plane that is defined by the first side surface (9) in the
closed position, and
in that the folding section (27) is attached to the rear side (5) along its first edge (31)
and, along its second edge (33), is connected in a hinged manner to the hanging tab
(29).
2. Folding box according to Claim 1, characterized in that the hanging tab (29) has an end edge (45) on its end facing away from the folding
section (27), in that, in the extended and in the retracted position of the hanging tab (29), the end edge
(45) runs in the plane of the rear side (5), and in that, in the retracted position of the hanging tab (29), the end edge (45) runs in the
plane of the first side surface (9) or extends under the first side surface (9) on
the side of the first side surface (9) that faces the internal volume of the folding
box (1).
3. Folding box according to one of the preceding claims, characterized in that the hanging tab (29) has a first and a second tab part (41, 43), the first tab part
(41) being connected in a hinged manner to the folding section (27), and the second
tab part (43) being connected in a hinged manner to the first tab part (41).
4. Folding box according to Claim 3, characterized in that the second tab part (43) is formed such that the two tab parts (41, 43) are substantially
congruent when the second tab part (43) is placed on the first tab part (41).
5. Folding box according to one of the preceding claims, characterized in that the folding section (27) comprises a folding chain section (35), the folding chain
section (35) having a plurality of folding chain links (39) connected to one another
in a hinged manner, and the folding chain links (39) pivoting about axes parallel
to the first and second edge (31, 33) when the hanging tab (29) is displaced along
the rear side (5).
6. Folding box according to Claim 5, characterized in that the folding chain links (39) are connected to one another in a hinged manner via
creasing lines (37) extending along the axes.
7. Folding box according to one of the preceding claims, characterized in that a first dust flap (17) is provided, which is attached to the second side surface
(11)
in that a second dust flap (19 is provided, which is attached to the fourth side surface
(15), in the closed position of the first side surface (9) the first and second dust
flap (17, 19) being arranged substantially parallel to the first side surface (9)
and under the first side surface (9), and
in that the hanging tab (29) or the folding section (27) has a first notch (49) and a second
notch (51), in the extended position of the hanging tab (29), the first dust flap
(17) engaging in the first notch (49), and the second dust flap (19) engaging in the
second notch (51).
8. Folding box according to one of the preceding claims, characterized in that the hanging tab (29) has a hanging hole (47), preferably a Euro slot, and in that where the hanging tab (29) is arranged in the retracted position, the rear side (5)
and folding section (27) have a cut-out (53), through which at least part of the hanging
hole (47) of the hanging tab (29) that is located in the retracted position is directly
accessible from outside the folding box (1).
1. Boîte pliante (1) parallélépipédique apte à être accrochée,
comportant une face avant (3) et une face arrière (5), ladite face avant (3) et ladite
face arrière (5) étant parallèles entre elles,
comportant une paroi latérale (7) périphérique, qui comporte une première face latérale
(9), une deuxième face latérale (11), une troisième face latérale (13) et une quatrième
face latérale (15),
ladite première face latérale (9) étant articulée sur la face avant (3) et pouvant
pivoter par rapport à la face avant (3) entre une position ouverte et une position
fermée,
comportant une patte d'accrochage (29) qui est mobile le long de la face arrière (5)
entre la première face latérale (9) et la face arrière (5) entre une position escamotée
et une position déployée,
caractérisée
en ce qu'il est prévu une partie pliante (27) comportant une première et une deuxième arête
(31, 33) qui s'étendent parallèlement au plan qui est défini par la première face
latérale (9) dans la position fermée, et
en ce que la partie pliante (27) est articulée sur la face arrière (5) le long de sa première
arête (31) et est reliée de manière articulée à la patte d'accrochage (29) le long
de sa deuxième arête (33).
2. Boîte pliante selon la revendication 1, caractérisée en ce que la patte d'accrochage (29), au niveau de son extrémité détournée de la partie pliante
(27), comporte un bord d'extrémité (45), en ce que ledit bord d'extrémité (45), dans la position déployée et dans la position escamotée
de la patte d'accrochage (29), s'étend dans le plan de la face arrière (5), et en ce que ledit bord d'extrémité (45), dans la position escamotée de la patte d'accrochage
(29), s'étend dans le plan de la première face latérale (9) ou s'étend en dessous
de la première face latérale (9) sur la face, orientée vers le volume intérieur de
la boîte pliante (1), de la première face latérale (9).
3. Boîte pliante selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la patte d'accrochage (29) comporte une première et une deuxième partie (41, 43),
ladite première partie (41) de la patte étant reliée de manière articulée à la partie
pliante (27), et ladite deuxième partie (43) de la patte étant reliée de manière articulée
à la première partie (41) de la patte.
4. Boîte pliante selon la revendication 3, caractérisée en ce que la deuxième partie (43) de la patte est configurée de telle sorte que les deux parties
(41, 43) de la patte se couvrent sensiblement lorsque la deuxième partie (43) est
en appui contre la première partie (41).
5. Boîte pliante selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la partie pliante (27) comporte une partie avec une succession de plis (35), ladite
partie avec une succession de plis (35) comportant plusieurs éléments de pliage (39)
reliés de manière articulée entre eux, et lesdits éléments de pliage (39) pivotant
autour d'axes parallèles à la première et à la deuxième arête (31, 33) lorsque la
patte d'accrochage (29) est déplacée le long de la face arrière (5).
6. Boîte pliante selon la revendication 5, caractérisée en ce que les éléments de pliage (39) sont reliés de manière articulée entre eux par l'intermédiaire
de cannelures (37) s'étendant le long des axes.
7. Boîte pliante selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'il est prévu une première languette anti-poussière (17) articulée contre la deuxième
face latérale (11),
en ce qu'il est prévu une deuxième languette anti-poussière (19) articulée contre la quatrième
face latérale (15), ladite première et ladite deuxième languette anti-poussière (17,
19), dans la position fermée de la première face latérale (9), étant disposées sensiblement
parallèlement à la première face latérale (9) et en dessous de la première face latérale
(9), et
en ce que la patte d'accrochage (29) ou la partie pliante (27) comportent une première entaille
(49) et une deuxième entaille (51), la première languette anti-poussière (17) entrant
en prise dans la première entaille (49) et la deuxième languette anti-poussière (19)
entrant en prise dans la deuxième entaille (51) dans la position déployée de la patte
d'accrochage (29).
8. Boîte pliante selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la patte d'accrochage (29) comporte un trou d'accrochage (47), de préférence une
euro-perforation, et en ce que la face arrière (5) et la partie pliante (27) comportent, à l'emplacement où la patte
d'accrochage (29) est agencée en position escamotée, un évidement (53) à travers lequel
au moins une partie du trou d'accrochage (47) de la patte d'accrochage (29) en position
escamotée est directement accessible de l'extérieur de la boîte pliante (1).