Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Direktverdampfung organischer
Arbeitsmedien zur Erzeugung elektrischer Energie aus Wärmequellen durch den Einsatz
organischer Medien.
Stand der Technik
[0002] Der Betrieb von Expansionsmaschinen, wie z.B. Dampfturbinen, mit Hilfe des Organic
Rankine Cycle (ORC)-Verfahrens zur Erzeugung elektrischer Energie durch den Einsatz
organischer Medien, beispielsweise organischer Medien mit niedriger Verdampfungstemperatur,
die bei gleichen Temperaturen verglichen mit Wasser als Arbeitsmedium im allgemeinen
höhere Verdampfungsdrücke aufweisen, ist im Stand der Technik bekannt. ORC-Anlagen
stellen eine Realisierung des Clausius-Rankine-Kreisprozesses dar, in dem beispielsweise
prinzipiell über adiabatische und isobare Zustandsänderungen eines Arbeitsmediums
elektrische Energie gewonnen wird. Über Verdampfung, Expansion und anschließende Kondensation
des Arbeitsmediums wird hierbei mechanische Energie gewonnen und in elektrische Energie
gewandelt. Prinzipiell wird das Arbeitsmedium durch eine Speisepumpe auf Betriebsdruck
gebracht, und es wird ihm in einem Wärmeübertrager Energie in Form von Wärme, die
durch eine Verbrennung oder einen Abwärmestrom zur Verfügung gestellt wird, zugeführt.
Vom Verdampfer aus strömt das Arbeitsmedium über ein Druckrohr zu einer ORC-Turbine,
wo es auf einen niedrigeren Druck entspannt wird. Im Anschluss strömt der entspannte
Arbeitsmediumsdampf durch einen Kondensator, in dem ein Wärmeaustausch zwischen dem
dampfförmigen Arbeitsmedium und einem Kühlmedium stattfindet, wonach das auskondensierte
Arbeitsmedium durch eine Speisepumpe zu dem Verdampfer in einem Kreisprozess zurückgeführt
wird.
[0003] Organische Medien besitzen im Vergleich zu Wasser jedoch deutlich geringere Zersetzungstemperaturen,
d. h. Temperaturen, bei denen die Molekülbindungen des Mediums aufbrechen, woraus
eine Zerstörung des Arbeitsmediums und Zersetzung in korrosive oder giftige Reaktionsprodukte
resultiert. Selbst wenn die Temperatur des Frischdampfes geringer als die Zersetzungstemperatur
des Mediums ist, kann letztere an unzureichend durchströmten Stellen deutlich überschritten
werden, wie dies insbesondere an dampfbeaufschlagten Bereichen des Wärmeübertragers
möglich ist. Auch führt ein Ausfall der Speisepumpe dazu, dass die Durchströmung des
Wärmeübertragers unterbrochen wird und das Arbeitsmedium somit der Temperatur der
zur Verdampfung eingesetzten Wärmequelle direkt ausgesetzt wird.
[0004] Um zu vermeiden, dass das Arbeitsmedium auf Temperaturen oberhalb der Zersetzungstemperatur
erwärmt wird, werden in ORC-Anlagen herkömmlicherweise Zwischenkreisläufe eingesetzt,
in denen die Wärme von dem heißen zur Verdampfung eingesetzten Medium (Rauchgas) über
einen Zwischenkreislauf zu dem Verdampfer transportiert wird. Für einen solchen Zwischenkreislauf
wird typischerweise ein Thermoöl verwendet, dessen Temperaturstabilität höher ist
als diejenige des Arbeitsmediums. Der einphasige Wärmeübergang mithilfe des Thermoöls
ermöglicht eine gleichmäßigere Durchströmung des Wärmeübertragers, in dem die Verdampfung
des Arbeitsmediums erfolgt. Diese Lösung weist jedoch die folgenden Nachteile auf.
Erstens sind Thermoöle typischerweise brennbar und somit muss der Thermoölkreislauf
zur Verhinderung der Oxidation des Thermoöls mit einem Stickstoff-Vordruck versehen
werden, wodurch die Anlage technisch aufwendig und kostenaufwendig wird. Zudem altern
Thermoöle aufgrund der hohen thermischen Belastung und müssen in regelmäßigen Abständen
ausgetauscht werden. Hieraus resultieren Stillstandzeiten für die Anlage und einen
Erhöhung der Kosten. Zudem muss die Umwälzpumpe, die das Öl transportiert aufgrund
der hohen Viskosität des Thermoöls eine große elektrische Leistung verrichten. Sodann
resultiert der Einsatz des Thermoöls in einer signifikanten Reduktion der übertragbaren
Wärme und somit der gewonnen elektrischen Leistung im Vergleich zur Direktverdampfung
eines Arbeitsmediums, die ohne einen Zwischenkreislauf auskommt.
[0005] Es liegt somit der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes
ORC-Verfahren zur Verfügung zu stellen, das die oben genannten Nachteile überwindet,
und insbesondere eine Temperatur des Arbeitsmediums unterhalb der Zersetzungstemperatur
zu garantieren vermag. Ganz allgemein besteht die Aufgabe, die Temperatur an einem
Wärmeübertrager so zu regulieren, dass Übertemperaturen vermieden werden können.
Beschreibung der Erfindung
[0006] Die oben genannte Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung, mit
einem Wärmeübertrager zum Übertragen von Wärme eines wärmezuführenden Mediums auf
ein von diesem verschiedenes Arbeitsmedium;
einer ersten Zuführeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, einen Strom des wärmezuführenden
Mediums mit einer ersten Temperatur von einer Wärmequelle zu dem Wärmeübertrager zu
liefern; und
einer zweiten Zuführeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, zumindest teilweise das
wärmezuführende Medium, nachdem es den Wärmeübertrager passiert hat, und/oder ein
weiteres Medium jeweils mit einer zweiten Temperatur, die niedriger als die erste
Temperatur ist, zu dem Strom des wärmezuführenden Mediums mit der ersten Temperatur
zu liefern.
[0007] Der Wärmeübertrager kann insbesondere in Form eines Verdampfers vorgesehen sein,
in dem das Arbeitsmedium verdampft wird. Erfindungsgemäß ist die Temperatur des wärmezuführenden
Mediums bei Beaufschlagung der Wärmeübertragers/Verdampfers nicht allein durch die
Wärmequelle gegeben, sondern sie wird maßgeblich durch die Rückführung des wärmezuführenden
Mediums nach Passieren des Wärmeübertragers und/oder des weiteren Mediums in den Strom
des wärmezuführenden Mediums, der an den Wärmeübertrager geliefert wird, geregelt.
Durch diese Temperaturregelung kann eine gegenüber dem Stand der Technik homogenere
Beaufschlagung des Wärmeübertragers erfolgen und es können Übertemperaturen am Wärmeübertrager
vermieden werden. Wie oben angegeben kann alternativ oder zusätzlich zu der Rückführung
des wärmezuführenden Mediums nach Passieren des Wärmeübertragers ein weiteres Medium
dem Strom des wärmezuführenden Mediums mit der zweiten Temperatur zugeführt werden.
Dieses weitere Medium kann insbesondere Umgebungsluft sein, die von außerhalb der
Vorrichtung zugeführt wird.
[0008] Das wärmezuführende Medium kann insbesondere ein heißes Rauchgas sein, wie es beispielsweise
bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe als Wärmequelle, entsteht. Das Arbeitsmedium
kann insbesondere ein organisches Material sein. Der genannte Wärmeübertrager kann
ein Rohrbündelwärmeübertrager, wie ein Rauchrohr- oder Wasserrohrkessel, oder ein
Plattenwäremübertrager sein, in dem das Arbeitsmedium in einem Mantel des Kessels
geführt wird, durch den das Rauchgas in Röhren geleitet wird. Somit ist obige Vorrichtung
gemäß einem Beispiel Bestandteil eines Dampfkraftwerks, insbesondere einer Organic
Rankine Cycle (ORC) - Anlage. Die ORC-Anlage umfasst weiterhin eine Expansionsmaschine,
wie z.B. eineTurbine, einen Generator und eine Einrichtung zum Liefern des in dem
Verdampfer verdampften Arbeitsmediums zu der Turbine. Von der Turbine kann das entspannte
verdampfte Arbeitsmedium durch eine Fördereinrichtung (z.B. eine Rohrleitung) zum
Kondensieren zu einem Kondensator geliefert werden und das dort verflüssigte Arbeitsmedium
kann in Rahmen eines Kreislaufprozesses durch eine Speisepumpe wieder an den Wärmeübertrager
geliefert werden.
[0009] Eine Zersetzung des organischen Arbeitsmediums kann erfindungsgemäß durch entsprechende
Regelung der Temperatur des wärmezuführenden Mediums unterhalb der Zersetzungstemperatur
des Arbeitsmediums an dem Wärmeübertrager zuverlässig vermieden werden.
[0010] Gemäß einer Weiterbildung umfasst die zweite Zuführeinrichtung ein Gebläse oder eine
Unterdruckeinrichtung, um das abgekühlte wärmezuführende Medium, nachdem es den Wärmeübertrager
passiert hat, und/oder das weitere Medium in den Strom zurückzuführen, der den Wärmeübertrager
beaufschlagt. Ein Gebläse stellt ein kostengünstiges und effizientes Mittel für die
Rückführung zur Verfügung. Alternativ oder ergänzend kann die erste Zuführeinrichtung
eine Unterdruckeinrichtung umfassen, um das Medium aus der zweiten Zuführeinrichtung
zu saugen.
[0011] Gemäß einer weiteren Weiterbildung ist die zweite Zuführeinrichtung dazu ausgebildet,
das wärmezuführende Medium, nachdem es den Wärmeübertrager passiert hat, und/oder
das weitere Medium dem Strom des wärmezuführenden Mediums mit der ersten Temperatur
derart zuzuführen, dass es diesem über den Umfang des Stroms verteilt zugeführt wird.
Hierduch wird eine homogene Durchmischung der Komponenten, beispielsweise des direkt
von der Wärmequelle kommenden heißen Rauchgases und des nach Passieren des Verdampfers
rezirkulierten abgekühlten Rauchgases unter Vermeidung der Bildung heißer Gassträhnen,
erreicht.
[0012] In den oben genannten Beispielen für die erfindungsgemäße Vorrichtung kann die erste
Zuführeinrichtung eine erste Leitung zum Leiten des wärmezuführenden Mediums mit der
ersten Temperatur umfassen, und die zweite Zuführeinrichtung eine zweite Leitung zum
Leiten des wärmezuführenden Mediums, nachdem es den Wärmeübertrager passiert hat,
und/oder des weiteren Mediums umfassen, wobei die Vorrichtung ein Mischstück oder
eine Mischstrecke umfasst, das für eine Fluidverbindung des wärmezuführenden Mediums
mit der ersten Temperatur in der ersten Leitung und dem wärmezuführenden Medium, nachdem
es den Wärmeübertrager passiert hat, und/oder dem weiteren Medium in der zweiten Leitung
ausgebildet ist. Das Mischstück oder die Mischstrecke kann ein Teil der ersten Leitung
mit darin ausgebildeten Öffnungen im Mantel derselben und ein Teil der zweiten Leitung,
der das Teil der ersten Leitung umgibt, umfassen (s. auch detaillierte Beschreibung
unten).
[0013] Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Dampfkraftwerk mit einer Vorrichtung gemäß
einem der oben genannten Beispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Verfügung.
Das weitere Medium kann hierbei von außerhalb oder innerhalb der Dampfkraftwerks bereitgestellte
Umgebungsluft sein.
[0014] Die oben genannte Aufgabe wird auch durch ein Verfahren zum Verdampfen eines Arbeitsmediums
in einer Wärmekraftanlage gelöst, das die Schritte umfasst
[0015] Zuführen des Arbeitsmediums in einem flüssigen Zustand zu einem Verdampfer;
Zuführen eines von dem Arbeitsmedium verschiedenen wärmezuführenden Mediums mit einer
ersten Temperatur von einer Wärmequelle zu dem Verdampfer, und
Rückführen zumindest eines Teils des wärmezuführenden Mediums nach Passieren des Verdampfers
und mit einer zweiten Temperatur, die geringer als die erste Temperatur ist, und/oder
Zuführen eines weiteren Mediums (beispielsweise von Umgebungsluft) in den Strom des
von der Wärmequelle zu dem Verdampfer gelieferten wärmezuführenden Mediums.
[0016] Der Schritt des Rückführens des zumindest einen Teils des wärmezuführenden Mediums
nach Passieren des Verdampfers bzw. des Zuführens des weiteren Mediums, z.B. von Umgebungsluft,
kann mithilfe eines Gebläses und/oder einer Unterdruckeinrichtung durchgeführt werden.
Der zumindest eine Teil des wärmezuführenden Mediums kann nach Passieren des Verdampfers
mit dem Strom des von der Wärmequelle zu dem Verdampfer gelieferten wärmezuführenden
Mediums mit der ersten Temperatur über den Umfang dieses Stroms verteilt gemischt
werden. Auch das weitere Medium kann über den Umfang des Stroms des von der Wärmequelle
zu dem Verdampfer gelieferten wärmezuführenden Mediums zugeführt werden. Das Arbeitsmedium
kann ein organisches Material sein oder umfassen und das wärmezuführende Medium Rauchgas
sein oder umfassen.
[0017] In sämtlichen oben beschriebenen Beispielen für das erfindungsgemäße Verfahren bzw.
die erfindungsgemäße Vorrichtung kann dadurch eine erhöhte Flexibilität in der Anpassung
der Mischtemperatur des wärmezuführenden Mediums bei Eintritt in den Wärmeübertrager
bereitgestellt werden, dass das wärmezuführende Medium nach Austritt aus dem Wärmeübertrager
wunschgemäß erwärmt oder gekühlt wird. Somit kann in den oben beschriebenen Verfahrensweiterbildungen
das wärmezuführende Medium nach Passieren des Verdampfers und vor dem Zuführen zu
dem Strom des von der Wärmequelle zu dem Verdampfer gelieferten wärmezuführenden Mediums
auf die zweite Temperatur erwärmt oder gekühlt werden. Auch das weitere Medium, wie
Außenluft, kann vor dem Zuführen zu dem Strom des von der Wärmequelle zu dem Verdampfer
gelieferten wärmezuführenden Mediums erwärmt oder gekühlt werden.
[0018] Weiterhin kann in den obigen Beispielen das Verfahren weiterhin die Schritte des
Zuführens des in dem Verdampfer verdampften Arbeitsmediums zu einer Expansionsmaschine
zum Entspannen des verdampften Arbeitsmediums, des Zuführens des entspannten verdampften
Arbeitsmediums zu einem Kondensator zum Verflüssigen des entspannten verdampften Arbeitsmediums
und des Zuführens des verflüssigten Arbeitsmediums zu dem Verdampfer umfassen.
[0019] Weitere Merkmale und beispielhafte Ausführungsformen sowie Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es versteht sich,
dass die Ausführungsformen nicht den Bereich der vorliegenden Erfindung erschöpfen.
Es versteht sich weiterhin, dass einige oder sämtliche der im Weiteren beschriebenen
Merkmale auch auf andere Weise miteinander kombiniert werden können.
Figur 1 stellt eine Prinzipskizze für eine herkömmliche ORC-Anlage ohne (links) und
mit (rechts) einem Zwischenkreislauf dar.
Figur 2 stellt eine Prinzipskizze für ein Beispiel einer ORC-Anlage gemäß der vorliegenden
Erfindung dar.
Figur 3 zeigt TQ - Diagramme für ein herkömmliches Verdampfungsverfahren durch Direktverdampfung
(links) und das erfindungsgemäße Verfahren unter Einbezug rezirkulierten abgekühlten
Rauchgases (rechts).
Figur 4 zeigt eine Ausbildung für ein Mischstück zum Mischen heißen Rauchgases und
abgekühlten rezirkulierten Rauchgases.
[0020] Figur 1 zeigt eine herkömmliche ORC-Anlage mit Direktverdampfung (links) bzw. mit
einem Zwischenkreislauf (rechts). Einem Verdampfer 1, der als Wärmetauscher oder Wärmeübertrager
fungiert, wird Wärme von einer Wärmequelle (nicht gezeigt) beispielsweise durch ein
Rauchgas, das bei der Verbrennung eines Brennstoffs entsteht, zugeführt, wie es jeweils
durch den linken Pfeil im linken Teil der Figur 1 angezeigt ist.
[0021] In dem Verdampfer 1 wird einem durch eine Speisepumpe 2 zugeführten Arbeitsmedium
Wärme zugeführt. Beispielsweise wird es vollständig verdampft oder auch mittels Flash-Verdampfung
nach dem Wärmeübertrager verdampft. Der Arbeitsmediumsdampf wird über eine Druckleitung
einer Turbine 3 zugeleitet. In der Turbine wird der Arbeitsmediumsdampf entspannt,
und die Turbine 3 treibt einen Generator 4 zur Gewinnung elektrischer Energie (angezeigt
jeweils durch den rechten Pfeil in der Figur 1) an. Der entspannte Arbeitsmediumsdampf
wird in einem Kondensator 5 kondensiert und das verflüssigte Arbeitsmedium wird über
die Speisepumpe wieder dem Verdampfer 1 zugeführt.
[0022] Wird ein Zwischenkreislauf 6 verwendet, wie es in dem rechten Teil der Figur 1 gezeigt
ist, erfolgt der Wärmeübertrag des Rauchgases nicht direkt an dem Verdampfer an das
Arbeitsmedium, sondern mittels eines Mediums, beispielsweise eines Thermoöls, des
Zwischenkreislaufes 6. Der Zwischenkreislauf 6 umfasst einen Wärmeübertrager 7, an
dem das Rauchgas Wärme an das Medium des Zwischenkreislaufes 6 überträgt. Dem Wärmeübertrager
7 wird das Medium des Zwischenkreislaufes 6 durch eine Pumpe 8 geliefert. Von dem
Wärmeübertrager 7 gelangt das Medium des Zwischenkreislaufes 6 zu dem Verdampfer 1,
an dem es zur Verdampfung des Arbeitsmediums, das an die Turbine 3 geliefert wird,
führt.
[0023] In Figur 2 ist eine beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
Elemente, die mit Bezug auf den in Figur 1 gezeigten Stand der Technik bereits beschrieben
wurden, sind mit denselben Bezugszeichen versehen. Im Gegensatz zum Stand der Technik
wird das Medium (z.B. ein Rauchgas), das zum Verdampfen des Arbeitsmediums verwendet
wird, nach dem Beaufschlagen des Verdampfers 1 teilweise der ORC-Anlage wieder zu
geführt. So wird ein Teil des nach Beaufschlagung des Verdampfers 1 abgekühlten Rauchgases
10 beispielsweise mithilfe eines (Rezirkulations-)Gebläses 9 dem Strom des von einer
Wärmequelle stammenden heißen Rauchgas beigemengt.
[0024] Die ORC-Anlage selbst kann beispielsweise eine geothermische oder solarthermische
Anlage sein oder auch die Verbrennung fossiler Brennstoffe als Wärmequelle aufweisen.
Als Arbeitsmedien kommen sämtliche in herkömmlichen ORC-Anlagen verwendeten ,,trockenen
Medien", wie R245fa, ,,nasse" Medien, wie Ethanol oder ,,isentrope Medien", wie R134a,
in Frage. Ebenso können synthetische Arbeitsmedien auf Silikonbasis, wie GL160, Verwendung
finden.
[0025] Gemäß der obigen Beschreibung besteht somit in der gezeigten Ausführungsform nicht
die Gefahr der Zerstörung des Arbeitsmediums durch Übertemperaturen infolge von Betriebsstörungen,
wie einem Ausfall der Speisepumpe 5 oder durch einen inhomogene Durchströmung des
Verdampfers mit dem wärmezuführenden Medium (Rauchgas).
[0026] Dies ist nicht der einzige Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung. Figur 3 zeigt
einen Vergleich der Temperatur - übertragbare Wärme - (TQ -) Diagramme für ein herkömmliches
Verdampfungsverfahren durch Direktverdampfung (links) und das erfindungsgemäße Verfahren
unter Einbezug des rezirkulierten abgekühlten Rauchgases. Im Vergleich zu der direkten
Beaufschlagung des Verdampfers 1 mit heißem Rauchgas sinkt unter Verwendung der Rezirkulation
zumindest eines Teils des abgekühlten Rauchgases nach dem Passieren des Verdampfers
1 die Eintrittstemperatur des wärmetransportierenden Mediums am Verdampfer 1. Zudem
nimmt die Steigung der Abkühlkurve ab, jedoch nicht so stark wie es durch die bloße
Abnahme der Rauchgastemperatur bedingt wäre, da dieser Effekt zum Teil durch den größeren
Massenstrom kompensiert wird.
[0027] Die Restwärme des rezirkulierten abgekühlten Rauchgases, die in herkömmlichen Verfahren
schlicht verloren geht, wird für die Wärmeübertragung im Verdampfer 1 wieder zur Verfügung
gestellt und ist in der rechten Abbildung der Figur 3 mithilfe des schraffierten Balkens
gekennzeichnet. Der Pinch-Point der nächsten Annäherung der TQ-Kurven von Rauchgas
und Arbeitsmedium liegt am Ende des Vorwärmers, der typischerweise dem Verdampfer
1 vorgeschaltet ist oder als ein Teil desselben angesehen werden kann, und somit reduziert
sich die im Verdampfer 1 übertragbare Wärme bei konstant gehaltener Pinch-Point-Temperatur
ΔT
Pinch (Temperaturdifferenz zwischen wärmeabgebendem (relativ heißem) und wärmeaufnehmendem
(relativ kaltem) Massenstrom, hier die Differenz am Punkt der der nächsten Annäherung
der TQ-Kurven von Rauchgas und Arbeitsmedium) nicht.
[0028] Zwar ist gegenüber dem herkömmlichen Verfahren der Temperaturgradient zwischen der
Temperatur des Eintritts des gemischten Rauchgases und der Temperatur des Rauchgases
bei Austritt aus dem Verdampfer 1 geringer, da jedoch der Verdampfer 1 von einem größeren
Massenstrom pro Zeiteinheit durchströmt wird, steigt jedoch der Wärmedurchgangskoeffizient
U, so dass für einen gleichen Durchsatz an Rauchgas theoretisch keine signifikante
Vergrößerung der Fläche A des Verdampfers nötig wird. In praxi wird man jedoch die
Fläche anpassen, um den Abgasgegendruck nicht zu sehr steigen zu lassen. Hierbei bestimmt
sich der übertragbare Wärmestrom pro Zeiteinheit des Verdampfers 1 zu U - A · ΔT
M, wobei mit ΔT
M die mittlere logarithmische treibende Temperaturdifferenz bezeichnet wird. Typische
Raten für den Rezirkulationsmassenstrom liegen im Bereich von 10 bis 60 % des Rauchgasmassenstroms
für Mischtemperaturen bei Eintritt des Rauchgases in den Wärmeübertrager von 300 °C
bis 200 °C.
[0029] Die zusätzliche Wärmemenge des rezirkulierten Gases führt erfindungsgemäß zu einer
Abmilderung des Effekts der Reduktion der übertragbaren Wärmemenge aufgrund der geringeren
Rauchgaseintrittstemperatur.
[0030] Im einfachsten Fall kann die Mischung des von einer Wärmequelle zu dem Verdampfer
1 gelieferten heißen Rauchgas und dem abgekühlten Rauchgas, das den Verdampfer 1 passiert
hat, durch ein Y-Rohrstück erfolgen. Bei einer derart realisierten Mischung können
jedoch heiße Strähnen in dem Mischgas entstehen, die zu einer inhomogenen Beaufschlagung
des Verdampfers 1 führen. Prinzipiell kann ein herkömmlicher Gasmischer des Stands
der Technik Anwendung finden.
[0031] Eine bessere Vermischung lässt sich erreichen, wenn das abgekühlte Rauchgas, das
den Verdampfer 1 passiert hat, über den Umfang des heißen Rauchgasstroms verteilt
diesem zugeführt wird. Beispielsweise kann die Mischung über ein Mischstück erfolgen,
das einen Teil 21 einer ersten Leitung zum Leiten des heißen Rauchgasstroms mit darin
ausgebildeten Öffnungen 22 im Mantel derselben und einen Teil 23 einer zweiten Leitung
zum Leiten des rezirkulierten Rauchgases umfasst, wobei der Teil 23 der zweiten Leitung
den Teil 21 der ersten Leitung umgibt und außerhalb dieser mit dieser durch eine Dichtung
24 abgedichtet ist, wie es in Figur 4 veranschaulicht ist. Das durch ein Gebläse unter
Druck gesetzte rezirkulierte Rauchgas wird durch die Öffnungen 22 in dem Teil des
Mantels der ersten Leitung in diese hineingedrückt, so dass es sich homogen mit dem
heißen Rauchgas mischen kann.
1. Vorrichtung, mit
einem Wärmeübertrager zum Übertragen von Wärme eines wärmezuführenden Mediums auf
ein von diesem verschiedenes Arbeitsmedium;
einer ersten Zuführeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, einen Strom des wärmezuführenden
Mediums mit einer ersten Temperatur von einer Wärmequelle zu dem Wärmeübertrager zu
liefern; und
einer zweiten Zuführeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, zumindest teilweise das
wärmezuführende Medium, nachdem es den Wärmeübertrager passiert hat, und/oder ein
weiteres Medium mit einer zweiten Temperatur, die niedriger als die erste Temperatur
ist, zu dem Strom des wärmezuführenden Mediums mit der ersten Temperatur zu liefern.
2. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, in der die erste Zuführeinrichtung eine Unterdruckeinrichtung
und/oder die zweite Zuführeinrichtung ein Gebläse und/oder eine Unterdruckeinrichtung
umfasst.
3. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, in der die zweite Zuführeinrichtung dazu
ausgebildet ist, das wärmezuführende Medium, nachdem es den Wärmeübertrager passiert
hat, und/oder das weitere Medium dem Strom des wärmezuführenden Mediums mit der ersten
Temperatur derart zuzuführen, dass es diesem über den Umfang des Stroms verteilt zugeführt
wird.
4. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 3, in der die erste Zuführeinrichtung eine erste Leitung
zum Leiten des wärmezuführenden Mediums mit der ersten Temperatur umfasst, und die
zweite Zuführeinrichtung eine zweite Leitung zum Leiten des wärmezuführenden Mediums,
nachdem es den Wärmeübertrager passiert hat, und/oder zum Leiten des weiteren Mediums
umfasst, und worin die Vorrichtung ein Mischstück oder eine Mischstrecke umfasst,
das für eine Fluidverbindung des wärmezuführenden Mediums mit der ersten Temperatur
in der ersten Leitung und dem wärmezuführenden Medium, nachdem es den Wärmeübertrager
passiert hat, und/oder dem weiteren Medium in der zweiten Leitung ausgebildet ist.
5. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 3, in der das Mischstück oder die Mischstrecke ein
Teil der ersten Leitung mit darin ausgebildeten Öffnungen im Mantel derselben und
ein Teil der zweiten Leitung, der das Teil der ersten Leitung umgibt, umfasst.
6. Die Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Arbeitsmedium
ein organisches Material ist und die Vorrichtung eine Organic Rankine Cycle - Vorrichtung
ist, die weiterhin eine Expansionsmaschine, insbesondere eine Turbine, einen Generator
und eine Einrichtung zum Liefern des in dem Verdampfer verdampften Arbeitsmediums
zu der Turbine umfasst.
7. Die Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin eine Turbine und
einen Generator und einen Kondensator umfassend, wobei letzterer dazu ausgebildet
ist, das entspannte Arbeitsmedium nach Durchgang durch die Turbine von dem dampfförmigen
in den flüssigen Zustand zu kondensieren.
8. Dampfkraftwerk, das die Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
9. Verfahren zum Verdampfen eines Arbeitsmediums in einer Wärmekraftanlage, mit den Schritten
Zuführen des Arbeitsmediums in einem flüssigen Zustand zu einem Verdampfer;
Zuführen eines von dem Arbeitsmedium verschiedenen wärmezuführenden Mediums mit einer
ersten Temperatur von einer Wärmequelle zu dem Verdampfer, und
Rückführen zumindest eines Teils des wärmezuführenden Mediums nach Passieren des Verdampfers
und mit einer zweiten Temperatur, die geringer als die erste Temperatur ist, und/oder
Zuführen eines weiteren Mediums in den Strom des von der Wärmequelle zu dem Verdampfer
gelieferten wärmezuführenden Mediums.
10. Das Verfahren gemäß Anspruch 9, in dem der Schritt des Rückführens des zumindest einen
Teils des wärmezuführenden Mediums nach Passieren des Verdampfers und/oder des Zuführens
des weiteren Mediums mithilfe eines Gebläses und/oder einer Unterdruckeinrichtung
durchgeführt wird.
11. Das Verfahren gemäß Anspruch 9 oder 10, in dem der zumindest eine Teil des wärmezuführenden
Mediums nach Passieren des Verdampfers und/oder das weitere Medium mit dem Strom des
von der Wärmequelle zu dem Verdampfer gelieferten wärmezuführenden Mediums mit der
ersten Temperatur über den Umfang dieses Stroms verteilt gemischt wird.
12. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, in dem das Arbeitsmedium ein organisches
Material ist oder umfasst und das wärmezuführende Medium Rauchgas ist oder umfasst.
13. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, in dem das weitere Medium und/oder
das wärmezuführenden Medium nach Passieren des Verdampfers und vor dem Zuführen zu
dem Strom des von der Wärmequelle zu dem Verdampfer gelieferten wärmezuführenden Mediums
auf die zweite Temperatur erwärmt oder gekühlt wird.
14. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 13, weiterhin umfassend:
Zuführen des in dem Verdampfer verdampften Arbeitsmediums zu einer Turbine zum Entspannen
des verdampften Arbeitsmediums;
Zuführen des entspannten verdampften Arbeitsmediums zu einem Kondensator zum Verflüssigen
des entspannten verdampften Arbeitsmediums; und
Zuführen des verflüssigten Arbeitsmediums zu dem Verdampfer.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Vorrichtung, mit
einem Wärmeübertrager (1) zum Übertragen von Wärme eines wärmezuführenden Mediums
auf ein von diesem verschiedenes Arbeitsmedium;
einer ersten Zuführeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, einen Strom des wärmezuführenden
Mediums mit einer ersten Temperatur von einer Wärmequelle zu dem Wärmeübertrager (1)
zu liefern; und
einer zweiten Zuführeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, zumindest teilweise das
wärmezuführende Medium, nachdem es den Wärmeübertrager (1) passiert hat,
und/oder ein weiteres Medium mit einer zweiten Temperatur, die niedriger als die erste
Temperatur ist, zu dem Strom des wärmezuführenden Mediums mit der ersten Temperatur
zu liefern, und
einer Einrichtung, die dazu ausgebildet ist, das wärmezuführende Medium nach Passieren
des Wärmeübertragers (1) und/oder das weitere Medium vor dem Zuführen zu dem Strom
des von der Wärmequelle zu dem Wärmeübertrager (1) gelieferten wärmezuführenden Mediums
auf die zweite Temperatur zu erwärmen oder zu kühlen.
2. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, in der die erste Zuführeinrichtung eine Unterdruckeinrichtung
und/oder die zweite Zuführeinrichtung ein Gebläse (9) und/oder eine Unterdruckeinrichtung
umfasst.
3. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, in der die zweite Zuführeinrichtung dazu
ausgebildet ist, das wärmezuführende Medium, nachdem es den Wärmeübertrager (1) passiert
hat, und/oder das weitere Medium dem Strom des wärmezuführenden Mediums mit der ersten
Temperatur derart zuzuführen, dass es diesem über den Umfang des Stroms verteilt zugeführt
wird.
4. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 3, in der die erste Zuführeinrichtung eine erste Leitung
zum Leiten des wärmezuführenden Mediums mit der ersten Temperatur umfasst, und die
zweite Zuführeinrichtung eine zweite Leitung zum Leiten des wärmezuführenden Mediums,
nachdem es den Wärmeübertrager (1) passiert hat, und/oder zum Leiten des weiteren
Mediums umfasst, und worin die Vorrichtung ein Mischstück oder eine Mischstrecke umfasst,
das für eine Fluidverbindung des wärmezuführenden Mediums mit der ersten Temperatur
in der ersten Leitung und dem wärmezuführenden Medium, nachdem es den Wärmeübertrager
(1) passiert hat, und/oder dem weiteren Medium in der zweiten Leitung ausgebildet
ist.
5. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 3, in der das Mischstück oder die Mischstrecke ein
Teil (21) der ersten Leitung mit darin ausgebildeten Öffnungen (22) im Mantel derselben
und ein Teil (23) der zweiten Leitung, der das Teil (21) der ersten Leitung umgibt,
umfasst.
6. Die Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Arbeitsmedium
ein organisches Material ist und die Vorrichtung eine Organic Rankine Cycle - Vorrichtung
ist, die weiterhin eine Expansionsmaschine (3), insbesondere eine Turbine, einen Generator
(4) und eine Einrichtung zum Liefern des in dem Verdampfer (1) verdampften Arbeitsmediums
zu der Turbine umfasst.
7. Die Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin eine Turbine
(3) und einen Generator (4) und einen Kondensator (5) umfassend, wobei letzterer dazu
ausgebildet ist, das entspannte Arbeitsmedium nach Durchgang durch die Turbine (3)
von dem dampfförmigen in den flüssigen Zustand zu kondensieren.
8. Dampfkraftwerk, das die Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
9. Verfahren zum Verdampfen eines Arbeitsmediums in einer Wärmekraftanlage, mit den
Schritten
Zuführen des Arbeitsmediums in einem flüssigen Zustand zu einem Verdampfer (1);
Zuführen eines von dem Arbeitsmedium verschiedenen wärmezuführenden Mediums mit einer
ersten Temperatur von einer Wärmequelle zu dem Verdampfer (1),
Rückführen zumindest eines Teils des wärmezuführenden Mediums nach Passieren des Verdampfers
(1) und mit einer zweiten Temperatur, die geringer als die erste Temperatur ist, und/oder
Zuführen eines weiteren Mediums in den Strom des von der Wärmequelle zu dem Verdampfer
(1) gelieferten wärmezuführenden Mediums, und Kühlen oder Erwärmen des wärmezuführenden
Mediums nach Passieren des Verdampfers (1) und/oder des weiteren Mediums vor dem Zuführen
zu dem Strom des von der Wärmequelle zu dem Verdampfer (1) gelieferten wärmezuführenden
Mediums auf die zweite Temperatur.
10. Das Verfahren gemäß Anspruch 9, in dem der Schritt des Rückführens des zumindest
einen Teils des wärmezuführenden Mediums nach Passieren des Verdampfers (1) und/oder
des Zuführens des weiteren Mediums mithilfe eines Gebläses (9) und/oder einer Unterdruckeinrichtung
durchgeführt wird.
11. Das Verfahren gemäß Anspruch 9 oder 10, in dem der zumindest eine Teil des wärmezuführenden
Mediums nach Passieren des Verdampfers (1) und/oder das weitere Medium mit dem Strom
des von der Wärmequelle zu dem Verdampfer (1) gelieferten wärmezuführenden Mediums
mit der ersten Temperatur über den Umfang dieses Stroms verteilt gemischt wird.
12. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, in dem das Arbeitsmedium ein organisches
Material ist oder umfasst und das wärmezuführende Medium Rauchgas ist oder umfasst.
13. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, weiterhin umfassend:
Zuführen des in dem Verdampfer (1) verdampften Arbeitsmediums zu einer Turbine (3)
zum Entspannen des verdampften Arbeitsmediums;
Zuführen des entspannten verdampften Arbeitsmediums zu einem Kondensator (5) zum Verflüssigen
des entspannten verdampften Arbeitsmediums; und
Zuführen des verflüssigten Arbeitsmediums zu dem Verdampfer (1).