[0001] Die Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung für ein Hausgerät, insbesondere zum
Zubereiten von Lebensmitteln, sowie ein derartiges Hausgerät mit einer entsprechenden
Bedienvorrichtung.
[0002] Bedienvorrichtungen für Hausgeräte, wie beispielsweise Kochfelder oder Backöfen,
sind in vielfältiger Ausgestaltung bekannt. Dabei sind auch Bedienvorrichtungen bekannt,
die ein separates Bedienelement umfassen, welches reversibel lösbar auf eine Kochplatte
eines Kochfelds aufsetzbar und wieder abnehmbar ist. Derartige Bedienelemente können
beispielsweise zylinderförmig ausgestaltet sein und werden beispielsweise über Magnetkraft
gehalten und mit einer ebenen Unterseite auf eine Aufstellfläche der Kochplatte angebracht.
Diesbezüglich können dann Ausgestaltungen vorgesehen sein, die lediglich auf der Kochfeldplatte
gedreht werden können, oder jedoch auch zusätzlich zu einer Drehbewegung gekippt werden
können, um Betriebsbedingungseinstellungen eines Hausgeräts vorzunehmen. Bei den bekannten
Bedienvorrichtungen kann es jedoch vorkommen, dass der Nutzer das Bedienelement nicht
an der dafür vorgesehenen exakten Position anbringt, wodurch sich dann Fehlbedienungen
einstellen.
[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bedienvorrichtung für ein Hausgerät
sowie ein Hausgerät, insbesondere zum Zubereiten von Lebensmitteln, zu schaffen, mit
welcher die Positionierung des Bedienelements exakter und die Betriebsbedingungseinstellungen
genauer und variabler und vielfältiger erfolgen kann.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Bedienvorrichtung, welche die Merkmale nach Anspruch
1 aufweist, und ein Hausgerät, welches die Merkmale nach Anspruch 15 aufweist, gelöst.
[0005] Eine erfindungsgemäße Bedienvorrichtung für ein Hausgerät umfasst eine muldenförmige
Aufnahme, welche zumindest bereichsweise eine konkave Oberfläche aufweist. Die Bedienvorrichtung
umfasst darüber hinaus ein separates Bedienelement, welches eine zumindest bereichsweise
konvexe Unterseite aufweist. Das Bedienelement ist mit der Unterseite in der Aufnahme
lösbar positionierbar und zur Einstellung von Betriebsbedingungen des Hausgeräts relativ
zur Aufnahme in der Aufnahme frei schaukelnd und drehbar bewegbar. Benachbart zur
Aufnahme ist an einer Oberseite zumindest ein optischer Anzeigebereich, vorzugsweise
mehrere optische Anzugsbereiche, ausgebildet, durch welchen bzw. durch welche abhängig
von einer Betätigung in Form einer Schaukelbewegung und/oder Drehbewegung des Bedienelements
in der Aufnahme eine Auswahl einer Funktionsteileinheit des Hausgeräts und/oder eine
ausgewählte Funktion des Hausgeräts optisch anzeigbar ist.
[0006] Eine derartige Bedienvorrichtung ermöglicht einerseits eine sehr zielgerichtete und
exakte Positionierung des Bedienelements, so dass diesbezüglich keine unerwünschten
Fehlpositionierungen und daraus resultierende Fehlbedienungen auftreten können. Des
Weiteren ist zusätzlich an ganz spezifischen Stellen und ganz spezifischer Ausgestaltung
eine Beleuchtungsmöglichkeit geschaffen, wodurch Betriebsbedingungseinstellungen auch
bei dieser quasi versenkten Anordnung des Bedienelements und der gegebenen Relativbewegung
für einen Nutzer jederzeit einfach und intuitiv nachvollziehbar sind. Auch hier kann
somit das Auftreten von Fehleinstellungen vermieden werden bzw. eingestellte Betriebsbedingungen
sofort optisch erkannt und nachvollzogen werden.
[0007] Im Hinblick auf die frei schaukelnde Bewegung und die Drehbewegung ist somit quasi
eine Vielzahl von Freiheitsgraden der Bewegbarkeit des Bedienelements in der muldenförmigen
Aufnahme gewährleistet. So können diesbezüglich um die Rotationsachse Taumelbewegungen
oder dergleichen durchgeführt werden.
[0008] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Anzeigebereiche mit den zur Beleuchtung der
Anzeigebereiche vorgesehenen Lichtquellen in ein Trägerteil, in dem die Aufnahme ausgebildet
ist, integriert ausgebildet sind. Besondere mechanisch stabile Anbringung und Schutz
vor Hitze und der gleichen ist dadurch gewährleistet.
[0009] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass Lichtquellen zur Beleuchtung der Anzeigebereiche
an einer Oberseite benachbart zu der Aufnahme angeordnet sind, insbesondere versenkt
angeordnet sind, und insbesondere bündig mit der Oberseite angeordnet sind. Kompakte
Bauform und Schutz vor Beschädigung ist dadurch erreicht.
[0010] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass benachbart zur Aufnahme an einer Oberseite optische
Anzeigebereiche ausgebildet sind, durch welche abhängig von einer Betätigung des Bedienelements
in der Aufnahme eine Auswahl einer Funktionsteileeinheit des Hausgeräts anzeigbar
ist. Gerade bei einem Kochfeld kann durch eine derartige Betätigungsmöglichkeit und
optische Anzeige die Auswahl einer Kochzone aus mehreren Kochzonen einem Nutzer eindeutig
und leicht nachvollziehbar angezeigt werden.
[0011] Es kann vorgesehen sein, dass ein optischer Anzeigebereich direkt an das Trägerteil,
insbesondere im Bereich der Oberseite integriert ausgebildet ist. Vorzugsweise ist
ein derartiger optischer Anzeigebereich an der Oberseite des insbesondere ausgebildeten
Rings zwischen dem oberen Rand der Aufnahme und dem an die Öffnung der Arbeitsplatte
oder der Kochfeldplatte anschließenden Rand ausgebildet.
[0012] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die optischen Anzeigebereiche an einer Oberseite
benachbart zu der Aufnahme angeordnet sind, insbesondere versenkt angeordnet sind,
insbesondere bündig mit dieser Oberseite angeordnet sind. Auch hier können somit die
optischen Anzeigebereiche sehr kompakt und versenkt angeordnet werden und sind darüber
hinaus geschützt vor Verschleiß oder Beschädigung positioniert. Nicht zuletzt kann
durch diese Anordnung auch eine ganz spezifische Nähe zur Bedienung mit dem Bedienelement
erzielt werden, so dass für einen Nutzer die Wahrnehmbarkeit der Einstellung und die
zugehörige optische Anzeige sehr intuitiv erfolgt.
[0013] Vorzugsweise entspricht die Anzahl der Anzeigebereiche zumindest der Anzahl der Funktionsteileinheiten
des Hausgeräts. Vorzugsweise sind darüber hinaus noch weitere optische Anzeigebereiche
ausgebildet. Insbesondere sind die Anzeigebereiche in einem Ring bzw. in einer Ringzone
um die runde Aufnahme herum angeordnet.
[0014] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass im Bereich der konkaven Oberfläche der Aufnahme
ist zumindest eine Lichtaustrittsstelle ausgebildet, über welche Licht in zumindest
einen in der konvexen Unterseite des Bedienelements ausgebildeten Lichteintrittsbereich
einkoppelbar ist. Eine derartige Bedienvorrichtung ermöglicht einerseits eine sehr
zielgerichtete und exakte Positionierung des Bedienelements, so dass diesbezüglich
keine unerwünschten Fehlpositionierungen und daraus resultierende Fehlbedienungen
auftreten können. Des Weiteren ist zusätzlich an ganz spezifischen Stellen und ganz
spezifischer Ausgestaltung eine Beleuchtungsmöglichkeit geschaffen, wodurch Betriebsbedingungseinstellungen
auch bei dieser quasi versenkten Anordnung des Bedienelements und der gegebenen Relativbewegung
für einen Nutzer jederzeit einfach und intuitiv nachvollziehbar sind. Auch hier kann
somit das Auftreten von Fehleinstellungen vermieden werden bzw. eingestellte Betriebsbedingungen
sofort optisch erkannt und nachvollzogen werden.
[0015] Nicht zuletzt kann jedoch durch eine derartige Ausgestaltung auch vorgesehen sein,
dass mit dem in das Bedienelement eingekoppelten Licht lediglich nur ein Beleuchtungseffekt
des Bedienelements hergestellt ist.
[0016] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Lichtaustrittsbereich ringförmig um das Minimum
der konkaven Oberfläche herum ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht in vielfältiger
Weise eine Lichteinkopplung in das Bedienelement und gewährleistet dies auch dann,
wenn das Bedienelement in unterschiedlichsten Stellungen in der Aufnahme relativ zur
Aufnahme positioniert ist.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass an dem Lichteintrittsbereich des Bedienelements
ein Lichtleiter angeordnet ist, welcher sich zu einer Mantelseite und oder zu einer
Oberseite des Bedienelements erstreckt. Das über die Lichtaustrittsstelle der Aufnahme
eingekoppelte Licht ist dann über den Lichtleiter aus der Mantelseite und/oder der
Oberseite des Bedienelements, insbesondere vollständig umlaufend an der Mantelseite
und/oder der Oberseite, abstrahlbar. Dadurch kann an ganz spezifischen Stellen des
Bedienelements eine für den Nutzer besonders gut wahrnehmbare optische Anzeige generiert
werden. Indem quasi über die Unterseite das Licht im Inneren des Bedienelements geleitet
wird, ist somit einerseits der Lichtleiter geschützt angeordnet unter die Lichtleitung
besonders effektiv durchführbar.
[0018] Es kann vorgesehen sein, dass der Lichtleiter konusförmig bzw. trichterförmig ausgebildet
ist und dann in einen zylinderförmigen bzw. stabförmigen Lichtleiterbereich mündet,
der dann an dem Lichteintrittsbereichen des Bedienelements mündet bzw. dort angeordnet
ist. Eine derartige Ausgestaltung des Lichtleiters gewährleistet gerade bei ganz spezifischer
Formgebung des Bedienelements, beispielsweise einer Diskusform die möglichst kurzstreckige
und möglichst verlustarme Lichtleitung zu der Mantelseite und/oder der Oberseite.
[0019] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Breite des Lichtleintrittsbereichs bereits
im Bedienelement so groß bemessen ist, dass auch bei maximaler Schaukelauslenkung
des Bedienelements in der Aufnahme zur gezielten Betriebsbedingungseinstellung eine
Lichteinkopplung von der Lichtaustrittsstelle in den Lichteintrittsbereich durchführbar
ist. Diesbezüglich kann der Lichteintrittsbereich und der darin mündende Lichtleiter
ebenfalls entsprechend kegelstumpfförmig oder dergleichen ausgestaltet sein.
[0020] Vorzugsweise sind an der Unterseite des Bedienelements mehrere Erhebungen ausgebildet.
Durch diese ist die Bewegungsführung des Bedienelements in der Aufnahme besonders
leichtgängig und dennoch präzise ermöglicht. Es ist quasi in gewissem Maße eine schwimmende
bzw. zwischen den Erhebungen auf Luftkissen ausgebildete Bewegungsführung ermöglicht.
Dadurch ist das Bedienelement mit seiner Unterseite nur möglichst gering mit der konkaven
Oberfläche der muldenartigen Aufnahme kontaktiert, so dass geringe Reibungsverluste
entstehen. Und präzise Bewegungsführungen sowie ruckartige Bewegungen können dadurch
vermieden werden.
[0021] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Erhebungen als geradlinige Streifen ausgebildet
sind, die sich vom Lichteintrittsbereich nach außen erstrecken. Beispielsweise kann
diesbezüglich eine quasi sternförmige Anordnung der Streifen vorgesehen sein. Es kann
auch vorgesehen sein, dass die Erhebungen als umlaufende Ringe ausgebildet sind.
[0022] Insbesondere ist vorgesehen, dass die muldenförmige Aufnahme in einem Trägerteil,
welches insbesondere aus einem hitzebeständigen Material ausgebildet ist, ausgebildet
ist. Gerade dann, wenn die Bedienvorrichtung in Hausgeräten, die in Betrieb auch relativ
viel Wärme erzeugen, eingesetzt werden soll, kann dadurch eine unerwünschte Temperaturbeaufschlagung
des Bedienelements und weiterer Komponenten vermieden werden.
[0023] So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass ein Kochfeld, das als Kochplatte ein
Element aus Glaskeramik oder Glas aufweist, mit einer entsprechenden Öffnung als Ausnehmung
ausgebildet ist, in welcher dann das Trägerteil angeordnet ist. Beispielsweise kann
hier dann diese Öffnung in der Kochfeldplatte rund ausgebildet sein, in welche dann
das entsprechend geformte Trägerteil einsetzbar ist.
[0024] Ebenso kann jedoch auch vorgesehen sein, dass das Trägerteil in einer Arbeitsplatte
einer Küchenanordnung bzw. einer Küchenzeile angeordnet ist, wobei dann insbesondere
vorgesehen sein kann, dass das Trägerteil insbesondere benachbart zu einem als Kochfeld
ausgebildeten Hausgerät angeordnet ist. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist dann
quasi die Bedienvorrichtung nicht in das Kochfeld und insbesondere die Kochfeldplatte
integriert, sondern benachbart dazu angeordnet. Vorzugsweise ist dann das Kochfeld
ebenfalls in einer Aussparung in der Arbeitsplatte angeordnet, die benachbart zu der
Anordnung des Trägerteils ausgebildet ist.
[0025] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass dieses Trägerteil so in die Arbeitsplatte oder
die Kochfeldplatte eingelassen ist, dass die Oberseite des Trägerteils bündig mit
der Oberseite der Arbeitsplatte der Kochfeldplatte angeordnet ist. Eine derartig spezifizierte
versenkte Anordnung ermöglicht eine minimale Bauhöhe und keine Stufen oder dergleichen
am Übergang, so dass auch hier keine Beschädigung oder ein daran Stoßen eines Nutzers
auftritt. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Trägerteil sich auch teilweise an
der Unterseite der Arbeitsplatte oder der Kochfeldplatte erstreckt, wodurch eine besonders
hervorzuhebende mechanische Anbringung und Befestigung ermöglicht werden kann. Vorzugsweise
ist auch vorgesehen, dass das Trägerteil eine runde muldenartige Aufnahme aufweist,
wobei zwischen dem oberen Rand der Mulde und dem an die Öffnung in der Arbeitsplatte
der Kochfeldplatte angrenzenden Rand des Trägerteils quasi eine Ringzone ausgebildet
ist. Vorzugsweise sind in diesem Ring optische Anzeigebereiche der Bedienvorrichtung
ausgebildet.
[0026] Insbesondere ist das Bedienelement diskusförmig gestaltet.
[0027] In vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass zumindest eine Lichtquelle der Bedienvorrichtung
in dem Trägerteil angeordnet ist und zur Lichteinkopplung in den Lichtleiter des Trägerteils
angeordnet ist. Die Lichtquelle kann beispielsweise eine Leuchtdiode sein.
[0028] In vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass das reversibel anbringbare und abhnehmbare
Bedienelement durch Magnetkraft in der muldenförmigen Aufnahme gehalten ist. Vorzugsweise
ist dazu zumindest ein Haltemagnet im Bedienelement und ein Haltemagnet in der Aufnahme
oder dem Trägerteil angeordnet.
[0029] Besonders hervorzuheben ist es, dass zumindest ein Magnet derart angeordnet ist,
dass ein von der unausgelenkten Grundstellung durch eine Schaukelbewegung herausbewegtes
Bedienelement nach loslassen automatisch durch die Magnetkraft des Magneten wieder
in die Grundstellung zurückführbar ist. Der Magnet kann diesbezüglich ein einziges
Element in der Aufnahme sein und mit einer Oberfläche ausgestaltet sein, welche ebenfalls
konkav an die Oberfläche der Aufnahme angepasst ist. Entsprechend kann ein Magnet
in dem Bedienelement angeordnet sein, der eine zumindest bereichsweise konvexe Oberseite
aufweist.
[0030] Die Erfindung betrifft auch ein Hausgerät, insbesondere zum Zubereiten von Lebensmitteln,
insbesondere ein Kochfeld, mit einer erfindungsgemäßen Bedieneinvorrichtung oder einer
vorteilhaften Ausgestaltung davon. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Bedienvorrichtung
nur ein einziges Bedienelement in Form der vorzugsweise diskusförmigen Ausgestaltung
aufweist, welches zur Einstellung aller Betriebsbedingungen des Hausgeräts ausgebildet
ist.
[0031] Unter Betriebsbedingungen des Hausgeräts wird sowohl die Auswahl von Funktionsteileinheiten
des Hausgeräts, wie beispielsweise Kochzonen eines Kochfelds, als auch die Einstellung
von Betriebsparametern des Hausgeräts oder einer Funktionsteileinheit, wie beispielsweise
die Temperatur oder die Zubereitungszeit, verstanden. Ebenso wird unter einer Betriebsbedingung
auch das grundsätzliche Ein- und Ausschalten des Hausgeräts verstanden. Insbesondere
wird damit auch jedoch das Steuern einer sich insbesondere über dem Kochfeld befindlichen
Dunstabzugshaube verstanden. Betriebsbedingungseinstellungen umfassen somit insbesondere
auch derartige Vorgänge, die zubereitungsunterstützend an anderen Hausgeräten für
ein Hausgerät, für welches die Bedienvorrichtung primär zum Steuern vorgesehen ist,
durchführbar sind.
[0032] Die Bedienvorrichtung ist in vorteilhafterweise insbesondere in der muldenartigen
Aufnahme ringartig unterbrochen, in welcher ein für Licht transparenter Bereich, insbesondere
ein Lichtleiter eingesetzt ist. Unmittelbar hinter diesen Lichtaustrittsbereich können
ein oder mehrere Lichtquellen angeordnet sein. Diese Lichtquellen können jedoch auch
an anderer Stelle in dem Trägerteil integriert angeordnet sein, und das Licht wird
dann zu diesem Lichtaustrittsbereich in der muldenförmigen Aufnahme geleitet. Ebenso
kann vorgesehen sein, dass eine oder mehrere Lichtquellen auch außerhalb des Trägerteils
positioniert sind.
[0033] Wie bereits oben erwähnt, ist die magnetische Haltekraft so bemessen, dass das Bedienelement
einerseits in seinem unbetätigten Grundzustand darin unterstützend gehalten wird,
andererseits bei Greifen durch einen Nutzer jedoch einfach und sehr flüssig ohne ruckartige
Bewegungen in der Aufnahme nach außen geschaukelt und/oder gedreht werden kann.
[0034] Insbesondere ist vorgesehen, dass der Lichteintrittsbereich in der konvexen Unterseite
des Bedienelements ebenfalls ringartig ausgebildet ist. Besonders bevorzugt ist vorgesehen,
dass in der unausgelenkten Grundstellung des Bedienelements in der muldenartigen Aufnahme
die beiden ringförmigen lichtleitenden Abschnitte in der Aufnahme und dem Bedienelement
zumindest bereichsweise über eine Ringzone überlappend angeordnet sind.
[0035] Vorzugsweise ist vorgesehen, wenn das Hausgerät ein Kochfeld ist, dass durch Drücken
am Rand des Bedienelements und somit Erzeugen einer Schaukelbewegung in eine gewisse
Richtung die in diese Richtung auswählbare Kochzone ausgewählt werden kann. Insbesondere
als optische Anzeige der erfolgten Detektion der Kochzone leuchtet am Rand der zugeordnete
optische Anzeigebereich auf. Während des Drückvorgangs und somit der schaukelnden
Auslenkung ist vorgesehen, dass die Lichtübertragung vom Lichtaustrittsbereich der
Aufnahme in den Lichteintrittsbereich des Bedienelements nicht unterbrochen ist, was
durch die Ausmaßdimensionierung insbesondere des Lichteintrittsbereichs in dem Bedienelement
vorgebbar ist.
[0036] Gerade dann, wenn in der muldenförmigen Aufnahme zumindest ein ringförmiger Lichtaustrittsbereich
ausgebildet ist und in der konvexen Unterseite des Bedienelements zumindest ein ringförmiger
Lichteintrittsbereich ausgebildet ist, dann können die Erhebungen der Unterseite ebenfalls
als umlaufende Ringe ausgebildet sein. Ebenso können dann auch Ringabschnitte als
Erhebungen vorgesehen sein.
[0037] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass an den Lichteintrittsbereich ein Lichtleiter angeordnet
ist, welcher sich zu einer Mantelseite und/oder zu einer Oberseite des Bedienelements
erstreckt, und das eingekoppelte Licht über den Lichtleiter aus der Mantelseite und/oder
der Oberseite des Bedienelements, insbesondere vollständig umlaufend an der Mantelseite
und/oder der Oberseite abstrahlbar ist.
[0038] Vorzugsweise ist lediglich ein einziger Lichteintrittsbereich ausgebildet. Vorzugsweise
ist dieser Lichteintrittsbereich zentral mittig in der Unterseite ausgebildet. Gerade
hier kann in Wechselwirkung mit einem einzigen zentral und mittig ausgebildeten Lichtaustrittsbereich
in der muldenförmigen Aufnahme, insbesondere am Minimum der muldenförmigen Aufnahme,
eine besonders lichtstarke und mit wenigen Lichtverlusten versehene Lichteinkopplung
und Übertragung in das Bedienelement erfolgen. Auch bei einem Drehen des Bedienelements
in der Aufnahme kann somit die vollständige Lichteinkopplung stets gewährleistet werden.
Selbst dann, wenn das Bedienelement zusätzlich oder anstatt einer Drehbewegung durch
eine Schaukelbewegung aus der Grundstellung heraus bewegt wird, kann bei einer derartigen
Lichtübertragungsstruktur ein möglichst großer Lichtanteil in das Bedienelement eingekoppelt
und an den entsprechenden Stellen zur optischen Anzeige mit abgestrahlt werden.
[0039] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
als auch die in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen und/oder
die in der Figurenbeschreibung alleine genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination sondern auch in anderen Kombinationen
oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
[0040] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig.1 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Kochfelds mit einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung;
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung durch ein erstes Ausführungsbeispiel von Teilkomponenten einer
erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung;
- Fig. 3
- eine weitere Schnittdarstellung der Ausführung gemäß Fig. 2, mit einem in einer Grundstellung
eingebrachten Bedienelement;
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung analog zu Fig. 3, wobei jedoch hier das Bedienelement aus
der in Fig. 3 gezeigten Grundstellung durch eine Schaukelbewegung ausgelenkt ist;
- Fig. 5
- eine Ansicht von unten auf das Ausführungsbeispiel des Bedienelements gemäß Fig. 3
und 4;
- Fig. 6
- eine weitere Schnittdarstellung durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Bedienvorrichtung
ohne ein eingebrachtes Bedienelement;
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung der Bedienvorrichtung gemäß Fig. 6 mit einem in einer Grundstellung
eingebrachten Bedienelement;
- Fig. 8
- eine Schnittdarstellung der Bedieneinrichtung gemäß Fig. 6 mit einem aus der in Fig.
7 gezeigten Grundstellung ausgelenkten Bedienelement;
- Fig. 9
- eine Ansicht von unten auf das Ausführungsbeispiel des Bedienelements gemäß Fig. 7
und 8;
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf die Ausgestaltungen gemäß Fig. 3 und 7; und
- Fig. 11
- eine weitere Schnittdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Bedienvorrichtung
mit einem aus einer Grundstellung ausgelenkten Bedienelement; und
[0041] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0042] In Fig. 1 ist in einer vereinfachten perspektivischen Darstellung ein Kochfeld 1
gezeigt, welches eine Kochfeldplatte 2, die beispielsweise aus Glas oder Glaskeramik
ausgebildet ist, aufweist. Auf einer Oberseite 3 der Kochfeldplatte 2 sind beispielhaft
vier Kochzonen 4, 5, 6 und 7 eingezeichnet. Auf diesen können Zubereitungsgefäße wie
Töpfe oder Pfannen oder dergleichen aufgestellt werden und das darin befindliche Gargut
zubereitet werden. Die vier Kochzonen 4, 5, 6 und 7 sind durch unter der Kochfeldplatte
2 angeordnete Heizeinheiten, wie beispielsweise Strahlungsheizkörper oder Induktoren,
heizbar. Das Kochfeld 1 umfasst darüber hinaus eine Bedienvorrichtung 8. Die Bedienvorrichtung
8 im Ausführungsbeispiel in der Kochfeldplatte 2 zumindest mit Teilkomponenten angeordnet.
Es kann auch vorgesehen sein, dass die Bedienvorrichtung 8 benachbart zu der Kochfeldplatte
2 in einer Aussparung in einer Arbeitsplatte in einer Küchenzeile, in der auch die
Kochfeldplatte 2 in einer weiteren Aussparung angeordnet ist, positioniert ist.
[0043] In Fig. 2 ist in einer ersten Schnittdarstellung ein erstes Ausführungsbeispiel von
Teilkomponenten einer Bedienvorrichtung 8 gezeigt. Wie zu erkennen ist, ist dazu in
der Kochfeldplatte 2 eine durchgängige Öffnung 9 ausgebildet. In dieser erstreckt
sich bereichsweise ein separates Trägerteil 10, welches aus einem hitzebeständigen
Material ausgebildet ist. Wie zu erkennen ist, ist das Trägerteil 10 mit seiner Oberseite
11 bündig mit der Oberseite 3 angeordnet. Darüber hinaus erstreckt sich das Trägerteil
10 unter eine Unterseite 12 der Kochfeldplatte 2. Das Trägerteil 10 kann beispielsweise
in die Öffnung 9 eingeklebt bzw. mit der Unterseite 12 verklebt sein.
[0044] Das Trägerteil 10 weist eine muldenförmige Aufnahme 13 auf, welche eine konkav ausgebildete
Oberfläche 14 aufweist. in dieser muldenförmigen Aufnahme 13 ist zu einem oberen Rand
15 hin nach unten hin versetzt ein Lichtaustrittsbereich 16 ausgebildet. Dieser ist
in dem Ausführungsbeispiel als vollständiger Ring umlaufend ausgebildet. In dem Ausführungsbeispiel
ist im Trägerteil 10 integriert direkt hinter diesem Lichtaustrittsbereich 16, der
einen Lichtleiter bzw. einen lichtleitendes und lichtdurchlässiges Material ist, ein
oder mehrere Lichtquellen 17 und 18 angeordnet. Diese Lichtquellen 17 und 18 können
beispielsweise Leuchtdioden sein. Sie sind im Ausführungsbeispiel vollständig in dem
Trägerteil 10 angeordnet. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass in einer Unterseite
19 des Trägerteils 10 ein zentral angeordneter Haltemagnet 20 angeordnet ist. Mittels
diesem Haltemagneten 20 wird ein in der muldenförmigen Aufnahme 13 eingebrachtes diskusförmiges
Bedienelement durch Magnetkraft gehalten.
[0045] Des Weiteren ist zu erkennen, dass ebenfalls in das Trägerteil 10 integriert und
mit der Oberseite bündig angeordnet benachbart zu der oberen Begrenzung bzw. dem oberen
Rand 15 mehrere optische Anzeigebereiche 21 und 22 angeordnet sind. Sie sind in diesem
Zusammenhang in einer Ringzone 23, die um die Aufnahme 13 herum ausgebildet ist, angeordnet.
Diese Ringzone 23 erstreckt sich somit zwischen dem oberen Rand 15 und dem an die
Begrenzungswand der Öffnung 9 in der Kochfeldplatte 2 anschließenden Rand des Trägerteils
10.
[0046] Jedem optischen Anzeigebereich 21, 22 ist eine Lichtquelle 21a und 22a zur Beleuchtung
des Anzeigebereichs 21 und 22 zugeordnet. Diese Lichtquellen 21a und 22a können in
dem Trägerteil 10 integriert sein und direkt und der den Anzeigebereichen 21 und 22
angeordnet sein es kann auch vorgesehen sein, dass die Lichtquellen 21a und 22a an
der Unterseite 19 und somit außerhalb des Trägerteils 10 angeordnet sind. Vorzugsweise
sind sie dann in vertikaler Richtung jeweils unter einem Anzeigebereich 21 und 22
angeordnet. Das Material des Trägerteils 10 ist dann zwischen einer Lichtquelle 21a
und 22a und einem Anzeigebereich 21 und 22. Ebenso können Ausführungen vorgesehen
sein, bei denen kein derartiges Trägerteil 10 vorhanden ist und die Anzeigebereiche
21 und 22 direkt in der Kochfeldplatte 2 angeordnet sind. Die zur Beleuchtung der
Anzeigebereiche 21 und 22 vorgesehene Lichtquellen 21a und 22a können dann in der
Kochfeldplatte 2 integriert sein oder an einer Unterseite 12 angeordnet sein, wobei
diese Anordnungen der Lichtquellen 21a und 22a analog zu den Ausgestaltungen ist,
wie sie oben bei den Ausführungen mit dem Trägerteil 10 erläutert wurden.
[0047] In Fig. 3 ist eine Schnittdarstellung der Ausführung in Fig. 2 gezeigt, wobei in
diesem Zusammenhang ein diskusförmiges Bedienelement 24 in der muldenförmigen Aufnahme
13 angeordnet ist. Es ist dabei zu erkennen, dass das Bedienelement 24 eine konvexe
Unterseite 25 aufweist, welche an die konkave Krümmung der Oberfläche 14 angepasst
ist. In Fig. 3 ist das Bedienelement 24 in seiner unausgelenkten Grundstellung gezeigt.
[0048] Die Aufnahme 13 ist bei einer Draufsicht betrachtet mit ihrem Rand 15 rund ausgebildet,
so dass die Bewegungsmöglichkeit des Bedienelements 24 in der Aufnahme 13 zur Einstellung
von Betriebsbedingungen des Kochfelds 1 in vielfältiger und variabler Weise möglich
ist. In diesem Zusammenhang können Schaukelbewegungen entlang der durch die konkave
Oberfläche 14 vorgegebenen Bahn durchgeführt werden, darüber hinaus kann auch eine
Drehung um die Rotationsachse A des Bedienelements 24 ausgeführt werden.
[0049] Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass in dem Bedienelement 24 ein trichterförmig
ausgebildeter Lichtleiter 26 integriert ist. Dieser mündet an einen Lichteintrittsbereich
27 an der Unterseite 25 des Bedienelements 24. Das von den Lichtquellen 17 und 18
erzeugte Licht wird dann über Lichtaustrittsbereiche 16 in den Lichteintrittsbereich
17 und den Lichtleiter 26 eingekoppelt. Wie aus der Darstellung in Fig. 3 zu erkennen
ist, wird das Licht an einer Mantelseite 28 und/oder an einer Oberseite 29 des Bedienelements
24 abgestrahlt. Durch die trichterförmige vollständig umlaufende Ausgestaltung des
Lichtleiters 26 wird somit auch ein ringförmiger Lichtkegel nach oben und/oder zur
Seite des Bedienelements 24 abgestrahlt. Insbesondere der Lichteintrittsbereich 27
ist im Hinblick auf seine Ausmaße so bemessen, dass die Lichteinkopplung im Bedienelement
24 nicht nur in der Grundstellung des Bedienelements 24 in der Aufnahme 13 der Darstellung
gemäß Fig. 3 erfolgen kann, sondern auch in einer von der Grundstellung durch eine
Schaukelbewegung ausgelenkten Betätigungsstellung, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, ermöglicht
ist. So kann gemäß der Darstellung in Fig. 4 vorgesehen sein, dass durch Drücken auf
einen Rand gemäß der Pfeildarstellung P1 das Bedienelement 24 dort nach unten gedrückt
wird und auf der anderen Seite nach außen schaukelt. Abhängig von einer bestimmten
Bewegungsbetätigung wird darin erkannt, dass die dieser Auslenkung zugeordnete Kochzone,
beispielsweise die Kochzone 7 ausgewählt wird. Dazu wird dann der zugeordnete optische
Anzeigebereich 21 aktiviert und die Auswahl wird entsprechend optisch angezeigt. Zusätzlich
kann weiterhin die entsprechende Beleuchtung des Bedienelements 24 erfolgen und eine
entsprechende Abstrahlung an der Mantelseite 18 und/oder der Oberseite 29 mittels
des Lichtleiters 26 erfolgen. Eine weitere Einstellungsmöglichkeit kann dann entweder
in der Position gemäß Fig. 4 oder jedoch auch in der zurückbewegten Grundstellung
gemäß Fig. 3 dahingehend erfolgen, dass ein Betriebsparameter der ausgewählten Kochzone
4 bis 7 eingestellt wird. Dies kann beispielsweise durch Drehen um die Achse A erfolgen.
[0050] In Fig. 5 ist eine Ansicht auf die Unterseite 25 des diskusförmigen Bedienelements
24 gezeigt. Es ist in diesem Zusammenhang der vollständig umlaufende Lichteintrittsbereich
27 zu erkennen. Darüber hinaus ist im Ausführungsbeispiel noch eine sich von der Unterseite
25 erhebende Erhebung 30 als ringförmig umlaufend ausgebildet. Durch diese Ausgestaltung
wird der direkte Kontakt des Bedienelements 24 mit der konkaven Oberfläche 14 hergestellt,
so dass quasi nur ein Aufliegen dieses schmalen Steges bzw. der Erhebung 30 auf der
Oberfläche 14 gegeben ist. Dadurch wird eine zu große Reibung des Bedienelements 24
auf der Oberfläche 14 vermieden und eine besonders leichtgängige und dennoch präzise
Schaukelbewegung und generell durchgeführte Bewegung des Bedienelements 24 kann gewährleistet
werden.
[0051] In Fig. 6 ist in einer Schnittdarstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Bedienvorrichtung 8 gezeigt. Hier ist vorgesehen, dass in dem Trägerteil 10 eine muldenförmige
Aufnahme mit einer konkaven Oberfläche 14 ausgebildet ist. Hier ist an einem Minimum
31 der konkaven Oberfläche 14 ein zentral und mittig angeordneter Lichtaustrittsbereich
16 angeordnet. Dieser kann beispielsweise ein Lichtleiter oder ein sonstiger lichtdurchlässiger
Werkstoff oder Materialeinsatz sein. An einer Unterseite 19 des Trägerteils 10 unter
dem Lichtaustrittsbereich 16 ist eine Lichtquelle 32 angeordnet. Benachbart zu dieser
Lichtquelle 32 ist ein zentral positionierter Haltemagnet angeordnet, mit dem ein
in die muldenförmige Aufnahme 13 eingesetztes Bedienelement 24 (Fig. 7) in einer Grundstellung
gehalten ist und bei einer aus der Grundstellung ausgelenkten Position, die dann in
ein Loslassen des Bedienelements 24 von einem Nutzer mündet, automatisch wieder in
die Grundstellung zurück geführt wird.
[0052] In einer Ringzone 23, die sich an einer Oberseite 11 des Trägerteils 10 bildet und
sich zwischen den oberen Rand 15 der Aufnahme 13 und dem gegenüberliegenden Rand des
Trägerteils 10, welches an die Begrenzungswand der Öffnung 9 der Kochfeldplatte 2
mündet, erstreckt, sind in das Trägerteil 10 integriert optische Anzeigebereiche 21
und 22 ausgebildet. Lediglich im Schnitt sind nun diese beiden optischen Anzeigebereiche
21 und 22 zu erkennen. Es kann auch eine höhere Anzahl von optischen Anzeigebereichen
in dieser Ringzone 23 um die Aufnahme 13 ausgebildet sein.
[0053] Ebenso können anstatt der in Fig. 6 gezeigten integralen Anordnung der optischen
Anzeigebereiche 21 und 22 weitere Ausführungen dahingehend vorgesehen sein, dass diese
optischen Anzeigebereiche 21 und 22 an der Unterseite 19 angeordnet sind. Vorzugsweise
sind diese dann in vertikaler Richtung (y-Richtung) und somit in axialer Richtung
direkt unter dieser Ringzone 23 an der Unterseite 19 positioniert.
[0054] In Fig. 7 ist in einer schematischen Schnittdarstellung die Bedienvorrichtung 8 gemäß
Fig. 6 gezeigt, wobei darüber hinaus das Bedienelement 24, welches diskusförmig ausgebildet
ist, in einer Grundstellung in der muldenförmigen Aufnahme 13 angeordnet ist. Es ist
zu erkennen, dass eine Unterseite 25 des Bedienelements konvex gekrümmt ist und an
die Formgebung der konkaven Oberfläche 14 angepasst ist. Integral in dem Bedienelement
24 ist ein Lichtleiter ausgebildet, welcher einen sich axial erstreckenden Abschnitt
33 aufweist, der zentral mittig positioniert ist. Dieser mündet in einen Lichteintrittsbereich
27, in dem das von der Lichtquelle 32 über den Lichtaustrittsbereich 16 emittierte
Licht in das Bedienelement 24 einkoppelbar ist. Der Lichtleiter 26 weist darüber hinaus
noch einen von dem axialen Teilbereich bzw. Abschnitt 33 schräg nach außen zu einer
Mantelfläche 28 und/oder einer Oberseite 29 des Bedienelements 24 mündenden weiteren
Teilabschnitt 34.
[0055] In Fig. 8 ist in einer weiteren Schnittdarstellung ein durch eine Schaukelbewegung
von der Grundstellung gemäß der Darstellung in Fig. 7 ausgelenktes Bedienelement 24
in der Aufnahme 13 gezeigt. Hier ist durch Drücken auf einen Seitenrand des Bedienelements
24 gemäß der Pfeildarstellung P1 diese Auslenkung erzeugt, wobei mittels Sensorik
und einer Steuereinheit diese Betätigung erkannt und die damit gewünschte Funktionseinstellung
erfolgt ist. Im Ausführungsbeispiel ist diesbezüglich vorgesehen, dass mit der entsprechenden
Schaukelbewegung ganz gezielt eine Kochzone, beispielsweise die Kochzone 7 ausgewählt
wird. Im Hinblick auf diese Erkennung der gewünschten Funktionsauswahl ist dann der
optische Anzeigebereich 21 aktiviert und leuchtet.
[0056] Wird das Bedienelement 24 in dieser Position von dem Nutzer losgelassen, so wird
es durch den Magneten 20 und einem der Übersichtlichkeit dienend nicht gezeigten und
in dem Bedienelement 24 angeordnet weiteren Magneten aufgrund der magnetischen Wechselwirkung
automatisch in die in Fig. 7 gezeigte Grundstellung zurückgeführt.
[0057] Ist gemäß der Darstellung in Fig. 8 eine Kochzone ausgewählt, so kann dann entweder
in dieser Stellung des Bedienelements 24 oder dann in der rückgeführten Grundstellung
gemäß Fig. 7 ein Betriebsparameter dieser Kochzone eingestellt werden.
[0058] An der Unterseite 25 sind gemäß der Ansicht von unten in Fig. 9 eine Mehrzahl von
Erhebungen 30, die sich sternförmig nach außen erstrecken, angeordnet. Mittels dieser
Erhebungen 30 ist der direkte mechanische Kontakt zur Oberfläche 14 der Aufnahme 13
hergestellt und somit liegt das Bedienelement 24 lediglich über diese Stege bzw. Erhebungen
30 auf der Oberfläche 14 auf. Dadurch ergeben sich Minimierungen in der Reibung und
eine leichtgängigere und nutzerfreundlichere Betätigung, insbesondere Erzeugung von
Schaukelbewegungen oder Drehbewegungen, kann erzielt werden.
[0059] In Fig. 10 ist in einer schematischen Darstellung eine Draufsicht auf die Bedienvorrichtung
8 gezeigt. Es sind hier eine Mehrzahl von in Umlaufrichtung um die Achse A äquidistant
zueinander angeordneten optischen Anzeigebereichen angeordnet, von denen lediglich
zwei mit dem Bezugszeichen 21 und 22 versehen sind. Wie zu erkennen ist, sind sie
in der genannten Ringzone 23 positioniert.
[0060] In Fig. 11 ist in einer weiteren Schnittdarstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel
gezeigt, bei dem zu erkennen ist, dass in dem Trägerteil 10 diese optischen Anzeigebereiche
21 und 22 und die zu deren Beleuchtung vorgesehenen Lichtquellen integriert sind und
im Wesentlichen bündig mit der Oberseite 11 angeordnet sind. Darüber hinaus ist hier
vorgesehen, dass der Magnet 20 in das Trägerteil 10 integriert ist. Wie bei dieser
Ausführung vorgesehen ist, sind keinerlei Lichteintrittsbereiche und Lichtaustrittsbereiche
in dem Trägerteil 10 und dem Bedienelement 24 vorgesehen, so dass hier keinerlei Lichteinkopplung
in das Bedienelement 24 über das Trägerteil 10 vorgesehen ist.
[0061] Bei allen Ausführungen kann auch vorgesehen sein, dass kein Trägerteil 10 vorhanden
ist und die optischen Anzeigebereiche 21 und 22 in der Kochfeldplatte 2 ausgebildet
sind. Ebenso können dann die Lichtquellen 21 a und 22a zur Beleuchtung der Bereiche
21 und 22 in die Kochfeldplatte 2 integriert sein.
Bezugszeichenliste
[0062]
- 1
- Kochfeld
- 2
- Kochfeldplatte
- 3
- Oberseite
- 4 bis 7
- Kochzonen
- 8
- Bedienvorrichtung
- 9
- Öffnung
- 10
- Trägerteil
- 11
- Oberseite
- 12
- Unterseite
- 13
- Aufnahme
- 14
- Oberfläche
- 15
- Rand
- 16
- Lichtaustrittsbereich
- 17, 18
- Lichtquellen
- 19
- Unterseite
- 20
- Haltemagnet
- 21, 22
- Anzeigebereiche
- 21a,22a
- Lichtquellen
- 23
- Ringzone
- 24
- Bedienelement
- 25
- Unterseite
- 26
- Lichtleiter
- 27
- Lichteintrittsbereich
- 28
- Mantelseite
- 29
- Oberseite
- 30
- Erhebung
- 31
- Minimum
- 32
- Lichtquelle
- 33, 34
- Teilbereiche des Lichtleiters
- P1
- Pfeildarstellung
- A
- Achse
1. Bedienvorrichtung für ein Hausgerät (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienvorrichtung (8) eine muldenförmige Aufnahme (13) aufweist, welche zumindest
bereichsweise eine konkave Oberfläche (14) aufweist, und ein separates Bedienelement
(24) umfasst, welches eine zumindest bereichsweise konvexe Unterseite (25) aufweist,
und mit dieser in der Aufnahme (13) lösbar positionierbar und zur Einstellung von
Betriebsbedingungen des Hausgeräts (1) relativ zur Aufnahme (13) in der Aufnahme (13)
frei schaukelnd und drehbar bewegbar ist, und benachbart zur Aufnahme (13) an einer
Oberseite (11) optische Anzeigebereiche (21, 22) ausgebildet sind, durch welche abhängig
von einer Betätigung in Form einer Schaukelbewegung und/oder Drehbewegung des Bedienelements
(24) in der Aufnahme (13) eine Auswahl einer Funktionsteileinheit (4, 5, 6, 7) des
Hausgeräts (1) und/oder eine ausgewählte Funktion des Hausgeräts (1) optisch anzeigbar
ist.
2. Bedienvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigebereiche (21, 22) mit den zur Beleuchtung der Anzeigebereiche (21, 22)
vorgesehenen Lichtquellen (21a, 22a) in ein Trägerteil (10), in dem die Aufnahme (13)
ausgebildet ist, integriert ausgebildet sind.
3. Bedienvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Lichtquellen (21a, 22a) zur Beleuchtung der Anzeigebereiche (21, 22) an einer Oberseite
(11) benachbart zu der Aufnahme (13) angeordnet sind, insbesondere versenkt angeordnet
sind, und insbesondere bündig mit der Oberseite (11) angeordnet sind.
4. Bedienvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Anzeigebereiche (21, 22) zumindest der Anzahl der Funktionsteileinheiten
(4, 5, 6, 7) entspricht.
5. Bedienvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigebereiche (21, 22) in einem Ring (23) um die runde Aufnahme (13) angeordnet
sind.
6. Bedienvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (24) diskusförmig ausgebildet ist.
7. Bedienvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite (25) des Bedienelements (24) mehrere Erhebungen (30) ausgebildet
sind, welche als geradlinige Streifen ausgebildet sind, die sich nach außen erstrecken
oder als umlaufende Ringe ausgebildet sind.
8. Bedienvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (13) in einem Trägerteil (10), welches insbesondere aus einem hitzebeständigen
Material ist, ausgebildet ist.
9. Bedienvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (10) eine Arbeitsplatte einer Küchenzeile ist, und das Trägerteil
(10) insbesondere benachbart zu einem als Kochfeld (1) ausgebildeten Hausgerät angeordnet
ist.
10. Bedienvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (10) in einer Kochplatte (2), insbesondere aus Glas oder Glaskeramik,
eines als Kochfeld (1) ausgebildeten Hausgeräts angeordnet ist.
11. Bedienvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberseite (11) des Trägerteils (10) bündig mit einer Oberseite der Arbeitsplatte
oder einer Oberseite (3) der Kochplatte (2) angeordnet ist.
12. Bedienvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich der Oberseite (11) des Trägerteils (10) zwischen der Aufnahme (13) und
der Arbeitsplatte oder die Kochfeldplatte (2) eine Ringform aufweist.
13. Bedienvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (24) durch Magnetkraft in der Aufnahme (13) gehalten ist.
14. Bedienvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Magnet (20) derart angeordnet ist, dass ein von der unausgelenkten
Grundstellung durch eine Schaukelbewegung herausbewegtes Bedienelement (24), nach
Loslassen automatisch durch die Magnetkraft wieder in die Grundstellung rückführbar
ist.
15. Hausgerät, insbesondere zum Zubereiten von Lebensmitteln, insbesondere Kochfeld (1),
mit einer Bedienvorrichtung (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche insbesondere
nur ein einziges Bedienelement (24) zur Einstellung aller Betriebsbedingungen des
Hausgeräts (1) aufweist.