[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erfassung und Verarbeitung
von Daten. Die Erfassung und Verarbeitung von Daten aus unterschiedlichen Quellen
und ihre Verknüpfung miteinander ist ein häufiges Problem in vielen Anwendungsszenarien.
Datenquellen können in diesem Zusammenhang Gegenstände mit einem statischen Inhalt
sein (z.B. ein Personalausweis, das Etikett mit der Seriennummer eines Gerätes, ein
Herz-As aus einem Kartenspiel) oder solche mit dynamischen, veränderlichen Daten (z.B.
ein Thermometer oder eine Uhr).
[0002] Eine Untergruppe von zu sammelnden Daten sind medizinische Daten, wie sie täglich
in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und auch bei Patienten zu Hause
erfasst werden. Beispielsweise werden beim Homemonitoring von chronischen Krankheiten
medizinische Messwerte (Blutdruck, Körpergewicht, Blutzucker, etc.), subjektives Wohlbefinden,
Einnahme von Medikamenten etc. erfasst. Die meist älteren Patienten müssen und sollen
dabei aktiv ins Monitoring eingebunden werden, indem sie selbst die benötigten Daten
messen und mit technischen Hilfsmitteln ihrem Arzt zur Verfügung stellen.
[0003] Der (meist ältere) Patient soll im Zuge von Homemontoring üblicherweise Daten erfassen.
Mit diesen Daten können dann unterschiedliche Verarbeitungsschritte durchgeführt werden,
wie z.B: Übertragung an den Arzt, Übertragung an den Arzt mit Bitte um Rückruf, Übertragung
an den Arzt und Auslösen eines Alarms (Notfall), Übertragung an Verwandte, Empfehlen
einer weiteren Vorgehensweise (z.B. Dosierung eines Medikamentes), Darstellung von
Ergebnissen (z.B. Gewichtsverlauf der letzten 4 Wochen), etc.
[0004] Problematisch dabei ist jedoch, dass sowohl das Sammeln der Daten als auch das Auslösen
der Anschließenden Verarbeitungsschritte für den Patienten oft kompliziert, wenig
intuitiv ist, und die eingesetzten Technologien nicht für ältere Personen optimiert
sind.
[0005] Um Daten mit technischen Hilfsmitteln zu erfassen und zu verarbeiten, müssen Sie
auf irgendeine Art und Weise ausgelesen werden. Eine Möglichkeit wäre das manuelle
Eingeben der Daten in das technische Gerät. Heute gibt es aber auch zahlreiche Technologien,
mit denen statische Daten (RFID, Barcode-Scanner, Kartenlesegerät, etc.) oder dynamische
Daten (Bluetooth, WIFI, USB) von einer Quelle an ein Zielgerät übertragen werden können.
Stand der Technik sind zahlreiche Geräte, die über unterschiedliche Schnittstellen
Daten erfassen und verarbeiten. Dazu gehören Computer oder Mobiltelefone, die Daten
von unterschiedlichsten Medien empfangen und verarbeiten können.
[0006] Die Übertragung der Daten an diese Geräte ist jedoch an wenig intuitive Verfahren
gekoppelt, wie z.B. das Anstecken eines Kabels und die manuelle Auswahl der gewünschten
Daten mit Hilfe eines GUls, oder das Herstellen einer Bluetooth-Verbindung und die
Übertragung der Daten von einem Gerät ans andere etc.
[0007] Stand der Technik sind auch Behälter, die jederzeit ihren Inhalt auslesen können.
So gibt es Kühltruhen mit RFID-Technik, welche Gegenstände, die zuvor mit RFID-Tags
markiert wurden, erkennen können. Derartige Behälter haben allerdings nicht den Zweck,
Daten zu verarbeiten und sie können nur einen einzigen Typ von Daten auslesen (Identifikationscodes
mittels RFID). Nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten auch RFID-basierte Zutrittskontroll-Systeme,
z.B. für Stadien, nur dass hier das Auslesen nicht passiert, wenn die Datenträger
(also Eintrittskarten) bereits im Behälter (also Stadion) sind, sondern bereits zu
jenem Zeitpunkt, wo sie das Stadion betreten.
[0008] Weiters sind Vorrichtungen Stand der Technik, die Gegenstände in einem Behälter auslesen
können (z.B. in einem Einkaufswagen) und auf Grund der identifizierten Gegenstände
eine Datenverarbeitung ausführen können (z.B. den Preis aller Gegenstände addieren
und die identifizierten Gegenstände aus der Inventarliste löschen). Dabei kann die
Ausleseeinheit außerhalb sein, oder sie ist selbst Teil des Behälters (des Einkaufswagens).
Die Art der Verarbeitung kann bei derartigen Behältern allerdings nicht durch den
Benutzer beeinflusst werden.
[0009] Im Homemonitoring chronischer Daten sind Technologien bekannt, in denen ein Terminal
(z.B. Mobiltelefon) Daten von anderen Geräten holt (z.B. via Bluetooth, RFID, lrDA,
etc.) und anschließend verarbeitet. Das Holen der Daten erfolgt dabei entweder automatisch
ohne Einflussnahme des Patienten (z.B. bei Bluetooth) oder durch manuelles Auslesen
von statischen oder dynamischen Datenträgern, indem der Patient die Datenquelle mit
dem Mobiltelefon berührt (RFID).
[0010] Je mehr unterschiedliche Daten gesammelt werden sollen und je mehr unterschiedliche
Technologien dabei verwendet werden, umso komplizierter wird auch die Datensammlung,
umso schwieriger wird es zu wissen, welche Daten bereits ausgelesen wurden und welche
noch nicht und umso mehr Fehlerquellen können sich während des Datensammelns auftun.
[0011] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Daten auf intuitive Weise zu erfassen
und entsprechend den Wünschen des Anwenders zu verarbeiten, sodass auch ältere Personen
ohne Probleme die Datenerfassung durchführen können.
[0012] Speziell beim Homemonitoring chronischer Krankheiten ergibt sich durch die zunehmende
Anzahl an Sensoren bzw. Messgeräten sowie Messwerten das Problem, dass die Datenerfassung,
Übermittlung und Zuordnung zu weiteren Prozessen derzeitiger Systeme in Bezug auf
Einfachheit, Gebrauchstauglichkeit, Wartbarkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit
ungenügend sind.
[0013] Daten als solches sind ein schwer greifbares Objekt. Ginge es darum, Gegenstände
zu sammeln, würde der Sammler alle benötigten Dinge zusammensuchen und z.B. in einen
Behälter legen. Diese Vorgehensweise ist jedem sehr geläufig und daher vollkommen
intuitiv. Ziel ist es daher, eine gleich intuitive Methode zur Erfassung und Verarbeitung
von Daten zu finden.
[0014] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass Gegenstände, die heterogene
Daten gespeichert haben, in einen Behälter gelegt, die auf den Gegenständen gespeicherten
Daten automatisiert ausgelesen werden, und dass anschließend - abhängig von zumindest
einem der in den Behälter gelegten Gegenstände - unterschiedliche Verarbeitungsschritte
ausgeführt werden. Der Behälter kann dabei z.B. ein Koffer, eine Lade, eine Matte
etc. sein.
[0015] Beispielsweise kann neben Messgeräten für Blutdruck, Körpergewicht oder Blutzucker
eine RFID-Karte für den Verarbeitungsschritt "Daten an den Arzt senden" als aktionsbestimmender
Gegenstand in den Behälter gelegt werden. Wird als Aktion "Statistik anzeigen" in
den Behälter gelegt, kann auf einem Anzeigegerät (z.B. am Behälter, auf einem im Behälter
befindlichen Gerät oder auf einem externen Gerät, z.B. einem Fernseher oder elektronischen
Bilderrahmen) eine statistische Auswertung der im Koffer befindlichen Daten angezeigt
werden. Mit Hilfe von Aktionskarten wie "Insulinbedarf anzeigen" könnten Therapieempfehlungen
angezeigt werden, etc.
[0016] Eine mögliche Ausführungsform, die das erfundene Verfahren anwendet, ist in Fig.
1 dargestellt. Eine Person legt alle für das Monitoring notwendigen Gegenstände wie
eine ID-Karte (11), ein Blutdruckmessgerät (12), ein Blutzuckermessgerät (13), eine
Uhr (14), Medikamentenschachtel mit RFID-Tag (15), Mobiltelefon (16) in einen Behälter
(17). Schließlich kommt noch ein aktionsbestimmender Gegenstand (18), z.B. eine Karte
"SENDEN" dazu und beim Schließen des Behälters werden die von diesen Objekten gespeicherten
Daten mittels geeigneter RFID-Antenne (19) automatisch ausgelesen und vom Inhalt dieser
Daten abhängig über eine Sendeeinheit (20) an eine Datenzentrale zur Weiterverarbeitung
geschickt.
[0017] Die Verarbeitung kann z.B. starten, wenn der Behälter zugemacht wird, oder wenn ein
aktionsbestimmender Gegenstand in den Behälter gelegt wird.
[0018] Durch Kombination mehrerer aktionsbestimmender Gegenstände kann das Verhalten des
Behälters verändert werden. Z.B. kann durch Hinzufügen der Karte "NOTFALL" zur "SENDEN"-Karte
ein Arzt oder die Rettung alarmiert werden, während durch die Karte "Bitte um Rückruf"
lediglich Feedback vom Arzt zu den Daten gewünscht werden kann.
[0019] Die aktionsbestimmenden Gegenstände müssen nicht unbedingt einzig die Funktion der
Aktionsauslösung haben. Es können auch unterschiedliche Aktionen dadurch ausgelöst
werden, dass gewisse Aktionen an andere Gegenstände gekoppelt sind. Z.B. kann durch
Einlegen je einer Identifikationskarte eines Patienten und eines Arztes dem Arzt Zugriff
auf die Daten eines Patienten gegeben werden (Aktion "Zugriff gewähren"). Oder ein
Arzt kann Identifikationskarten von mehreren Patienten in den Behälter legen (z.B.
aller Mitglieder einer Familie), um einen statistischen Vergleich der Daten all dieser
Patienten zu erhalten (z.B. um genetische Zusammenhänge zu erkennen -Aktion "Statistischer
Vergleich").
[0020] Der Behälter selbst kann auch Sensoren enthalten, die z.B. Umgebungsvariablen bestimmen
(Luftdruck, Temperatur, Feuchtigkeit, geographische Position, etc.), die in vielen
Fragestellungen von großer Bedeutung sein können. So ist z.B. bekannt, dass Luftdruck
und Temperatur großen Einfluss auf das Wohlbefinden haben und daher in einem umfassenden
Homemonitoring von chronisch Kranken erfasst werden sollten. Mittels in den Behälter
eingebauter Sensoren können aber auch Informationen über den Behälter selbst erfasst
werden. Z.B. darüber, ob er liegt oder steht, ob er gerade Richtung Süden zeigt, welches
Gewicht er hat, etc. Und die Sensoren können auch Eigenschaften von den Gegenständen,
die in ihn gelegt werden, bestimmen, wie z.B. ihr Gewicht (z.B. bei Flüssigkeitsbehältern
zur Bestimmung des Füllstandes), ihre Orientierung (z.B. bei einem Würfel, um zu bestimmen,
welcher Wert gewürfelt wurde), ihres Ortes innerhalb des Behälters (z.B. wenn der
Behälter in mehrere Bereiche mit unterschiedlichen unterteilt ist, z.B. "nur für mich
sichtbar", "darf auch mein Arzt sehen", "für jeden sichtbar").
[0021] Um unhandliche Gegenstände auszulesen, können anstelle der Gegenstände selbst auch
Gegenstände in den Behälter gelegt werden, die auf die Gegenstände selbst verweisen.
Z.B. kann anstelle eines Bluetooth-fähigen Messgerätes eine RFID-Karte mit der Bluetooth-Adresse
des Messgerätes in den Behälter gelegt werden. Beim Auslesen der Daten wird die Bluetooth-Adresse
erkannt und im Zuge der Verarbeitung werden über Bluetooth die Daten vom Messgerät
ausgelesen, ohne dass das Gerät selbst im Behälter war.
[0022] Unter den in den Behälter gelegten Gegenständen können sich auch Gegenstände befinden,
die selbst Datenverarbeitungen durchführen können. Z.B. könnte das ein Mobiltelefon
sein, welches dann auch Teile der Verarbeitung (z.B. die Datenübertragung) oder auch
die gesamte Verarbeitung durchführen könnte.
[0023] Die in den Behälter gelegten Gegenstände können nicht nur die Aktion selbst auslösen,
sondern auch Parameter für die Aktion beinhalten. Z.B. kann ein Gegenstand den URL
beinhalten, zu dem Daten geschickt oder von dem Daten abgerufen werden, es kann eine
von z.B. drei Karten dazugelegt werden (z.B. rot, gelb, grün) um die Dringlichkeit
einer Anfrage anzugeben, es kann der Speicherort, an den Daten gespeichert werden
sollen, von einem der Gegenstände entnommen werden. Oder es kann im Fall von Visualisierungen
(z.B. Therapie-Empfehlung, Statistik) eine Karte dazugelegt werden, welche die Schriftgröße
bei der Darstellung beeinflusst.
1. Verfahren zur Erfassung und Verarbeitung von Daten, wobei die Daten auf unterschiedlichen
Gegenständen, wie z.B. Messgeräten oder RFID-Karten, gespeichert sind, welche ein
Interface zum Auslesen der Daten besitzen, z.B. über NFC, RFID, Bluetooth, WLAN, ZigBee,
ANT, IrDA, Zeroconf, WPan, Z-Wave, Bonjour oder EnOcean, dadurch gekennzeichnet,
dass als Auslesegerät ein Behälter verwendet wird, z.B. ein Koffer oder eine spezielle
Ablagefläche oder eine Sensormatte, in oder auf welchen alle die Daten speichernden
Gegenstände gelegt werden und die Daten jener Gegenstände ausgelesen werden, welche
in den Behälter gelegt wurden, und dass die Daten auf mindestens einem der in den
Behälter gelegten Gegenstände, z.B. einer RFID-Karte, bestimmen, welche Verarbeitungsschritte
durchgeführt werden sollen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Behälter selbst mit integrierten Sensoren auch Daten über sich selbst-z.B. geographische
Position, Orientierung, Temperatur, etc. - und/oder über die in ihn gelegten Gegenstände
-z.B. Temperatur, Position innerhalb des Behälters, Orientierung, etc. - und/oder
über seine Umgebung - z.B. Temperatur, Luftdruck, Uhrzeit etc. -ermitteln kann und
diese Daten die Verarbeitung beeinflussen können.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Auslesen und/oder die Verarbeitung gestartet werden, sobald der Behälter geschlossen
wurde und/oder sobald mindestens ein vordefinierter Gegenstand und/oder sobald eine
vordefinierte Anzahl an Gegenständen in den Behälter gelegt wurden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass unter den die Daten speichernden Gegenständen Gegenstände sind, die auf andere Gegenstände,
welche nicht in den Behälter gelegt wurden, verweisen, und dass im Zuge der Verarbeitung
auch Daten von jenen Geräten ausgelesen werden, auf welche diese Gegenstände verweisen.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einer der in den Behälter gelegten Gegenstände ein Gerät mit einer Recheneinheit,
wie z.B. Mobiltelefon, Smartphone, Netbook, Computer, Laptop, PDA, Uhr und/oder Tablet-PC
ist und mindestens einer der in den Behälter gelegten Gegenstände zumindest Teile
der Verarbeitung durchführt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass im Zuge der Verarbeitung eine Übertragung der Daten an ein anderes Gerät oder an
mehrere andere Geräte und/oder eine Visualisierung am Behälter selbst und/oder auf
einem anderen Gerät und/oder eine statistische Aufbereitung und/oder eine Speicherung
und/oder ein Löschen oder Überschreiben der Daten durchgeführt wird, wobei einzelne
Verarbeitungs- Parameter den Daten der in den Behälter gelegten Gegenständen entnommen
werden können, wie z.B. der Speicherort beim Speichern, die Schriftgröße bei der Visualisierung
oder das Zielgerät oder die Zieladresse bei der Datenübertragung.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass unter den Daten Identifikationsdaten von Personen sind und dass die Art der Verarbeitung
der Daten von der Kombination der mittels der Daten identifizierten Personen abhängt,
indem z.B. durch Verwendung einer Patienten-Identifikationskarte und einer Arzt-Identifikationskarte
dem Arzt Daten des Patienten geschickt werden oder durch Verwendung mehrerer Patienten-Identifikationskarten
ein statistischer Vergleich der Daten aller identifizierten Patienten durchgeführt
wird.
8. Vorrichtung zur Erfassung und Verarbeitung von Daten, insbesondere zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bestehend aus unterschiedlichen Daten
speichernden Gegenständen, wie z.B. Messgeräten oder RFID-Karten, welche ein Interface
zum Auslesen der Daten besitzen, z.B. über NFC, RFID, Bluetooth, WLAN, ZigBee, ANT,
lrDA, Zeroconf, WPan, Z-Wave, Bonjour oder EnOcean, dadurch gekennzeichnet,
dass die Anordnung einen Behälter enthält, z.B. einen Koffer, eine Lade, eine spezielle
Ablagefläche oder eine Sensormatte, der eine Ausleseeinheit besitzt, welche ausschließlich
Daten von Gegenständen ausliest, die sich im Behälter befinden, und
dass die Anordnung eine Verarbeitungseinheit enthält und die Daten auf mindestens einem
der in den Behälter gelegten Gegenstände, z.B. einer RFID-Karte, bestimmen, welche
Verarbeitungsschritte in der Verarbeitungseinheit durchgeführt werden sollen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass Sensoren in den Behälter integriert sind, welche Daten über den Behälter selbst -
z.B. geographische Position, Orientierung, Temperatur, etc. - und/oder über die in
ihn gelegten Gegenstände - z.B. Temperatur, Position innerhalb des Behälters, Orientierung,
etc. - und/oder über seine Umgebung-z.B. Temperatur, Luftdruck, Uhrzeit etc. -ermitteln
und an die Verarbeitungseinheit übergeben, sodass diese Daten die Verarbeitung beeinflussen
können.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass das Auslesen und/oder die Verarbeitung gestartet werden, sobald der Behälter geschlossen
wurde und/oder sobald mindestens ein vordefinierter Gegenstand und/oder sobald eine
vordefinierte Anzahl an Gegenständen in den Behälter gelegt wurden.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass unter den die Daten speichernden Gegenständen Gegenstände sind, die auf andere Gegenstände,
welche nicht in den Behälter gelegt wurden, verweisen, und dass im Zuge der Verarbeitung
mit einer zweiten Ausleseeinheit auch Daten von jenen Geräten ausgelesen werden, auf
welche diese Gegenstände verweisen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einer der in den Behälter gelegten Gegenstände ein Gerät mit einer Recheneinheit,
wie z.B. Mobiltelefon, Smartphone, Netbook, Computer, Laptop, PDA, Uhr und/oder Tablet-PC
ist und mindestens einer der in den Behälter gelegten Gegenstände zumindest Teile
der Verarbeitung durchführt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verarbeitungseinheit eine Übertragungseinheit beinhaltet, welche Daten an ein
anderes Gerät oder an mehrere andere Geräte überträgt und/oder eine Visualisierungseinheit,
die am Behälter selbst und/oder auf einem anderen Gerät sein kann, und/oder eine statistische
Aufbereitungseinheit und/oder eine Speichereinheit und/oder ein Schreibeeinheit, welche
die Daten der im Behälter befindlichen Gegenstände Ändern oder Löschen kann, wobei
einzelne VerarbeitungsParameter den Daten der in den Behälter gelegten Gegenständen
entnommen werden können, wie z.B. der Speicherort beim Speichern, die Schriftgröße
bei der Visualisierung oder das Zielgerät oder die Zieladresse bei der Datenübertragung.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13 dadurch gekennzeichnet,
dass unter den Daten Identifikationsdaten von Personen sind und dass die Art der Verarbeitung
der Daten von der Kombination der mittels der Daten identifizierten Personen abhängt,
indem z.B. durch Verwendung einer Patienten-Identifikationskarte und einer Arzt-Identifikationskarte
dem Arzt Daten des Patienten geschickt werden oder durch Verwendung mehrerer Patienten-Identifikationskarten
ein statistischer Vergleich der Daten aller identifizierten Patienten durchgeführt
wird.