| (19) |
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(11) |
EP 2 456 711 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.05.2013 Patentblatt 2013/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.06.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/059017 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/009692 (27.01.2011 Gazette 2011/04) |
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| (54) |
KONVERTER-TRANSPORTFAHRZEUG
CONVERTER TRANSPORT VEHICLE
VÉHICULE DE TRANSPORT DE CONVERTISSEURS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
24.07.2009 DE 202009005058 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.05.2012 Patentblatt 2012/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. Kg |
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36041 Fulda (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KELLER, Jürgen
36137 Großenlüder (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kluin, Jörg-Eden |
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Patentanwalt
Benrather Schlossallee 111 40597 Düsseldorf 40597 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2009/020509 DE-A1- 1 756 637 JP-A- 9 024 459 JP-A- 2006 035 238 US-A- 2 706 623 US-A1- 2005 036 875
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WO-A2-00/73198 DE-A1- 2 902 279 JP-A- 2002 316 793 JP-U- 5 005 264 US-A- 5 921 743 US-A1- 2005 210 713
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Konverter-Transportfahrzeug.
[0002] Mit dem Begriff "Konverter" wird im Rahmen dieser Druckschrift ein Behältnis bezeichnet,
welches bei der Metallindustrie, insbesondere der Stahlerzeugung, verwendet wird und
mit flüssigem Metall gefüllt transportiert wird. Das Konverter-Transportfahrzeug ist
großer Hitzeeinwirkung ausgesetzt.
[0003] Für den Transport des Konverters finden üblicherweise Gabelstapler Verwendung, die
einen Hubmast und einen an diesem entlang verlagerbaren Gabelträger umfassen.
[0004] Problematisch an dem Einsatz dieser Gabelstapler ist, dass die thermische Belastung,
die der Gabelstapler insbesondere bei der Bereitstellung des Konverters und beim Füllen
derselben ausgesetzt ist, zu einem erhöhten Verschleiß oder sogar zu Beschädigungen
führen kann. Darüber hinaus können sich beim Füllen des Konverters stets entstehende
Spritzer flüssigen Metalls auf dem Hubmast absetzen und so die Verlagerung des Gabelträgers
behindern oder sogar unmöglich machen.
[0005] Aus der
WO 2009/020509 A1 ist ein Kompaktlader bekannt, der an verschiedenen Stellen teleskopisch verlängerbar
ist. Der Kompaktlader weist ein Schwenkhubwerk auf und kann mit verschiedensten Werkzeugen
ausgerüstet sein. Beispielsweise kann er mit einer Schaufel, einem Bedienstand, einer
Hubgabel oder einer Grabenaushubvorrichtung ausgestattet sein. Keines der offenbarten
Werkzeuge verursacht eine besondere Hitzebelastung. Insbesondere handelt es sich bei
keinem der offenbarten Werkzeuge um ein Mittel zum Transport heißer Medien, insbesondere
flüssiger Metalle.
[0006] Die
JP 9024459 A zeigt einen Konverterträgeraufsatz für einen Gabelstapler.
[0007] Die
DE 175 66 37 A1 offenbart einen Hublader mit einem Gießkübel-Kippgerät.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Konverter-Transportfahrzeug zu
schaffen, welches für den Transport und die Bereitstellung von Konvertern besser geeignet
ist.
[0009] Diese Aufgabe wird durch das in Anspruch 1 wiedergegebene Konverter-Transportfahrzeug
gelöst.
[0010] Es umfasst ein motorisch angetriebenes Fahrgestell sowie eine an dem Fahrgestell
angeordnete Hubeinheit, die einen Konverterträger umfasst. Der Konverterträger kann
etwa einem Gabelträger eines zum Stand der Technik gehörenden Gabelstaplers entsprechen.
Es ist jedoch ebenfalls möglich, speziell auf den jeweils zu transportierenden Konverter
abgestimmte Konverterträger zu verwenden.
[0011] Die Hubeinheit ist erfindungsgemäß als Schwenkhubwerk ausgebildet. Beim Anheben bzw.
Absenken des Konverters gleitet anders als beim Stand der Technik der Konverterträger
nicht mehr an Gleitflächen des Hubmastes ab, sondern die Hubbewegung wird in erster
Linie durch Verschwenken von Bauteilen um Schwenkachsen hervorgerufen, die jedoch
ohne großen technischen Aufwand gegen das Eindringen von Verunreinigungen, insbesondere
von Metallschmelzenspritzern abgeschirmt werden können.
[0012] Das Schwenkhubwerk ist vorzugsweise in Vorwärtsfahrtrichtung gesehen im hinteren
Bereich an dem Fahrgestell angeordnet. Auf diese Weise kann einerseits ein Hebevorgang
kurz vor den Vorderrädern des Fahrzeugs in einer etwa einem herkömmlichen Gabelstapler
entsprechenden Weise verwirklicht werden, andererseits kann die Krafteinleitung in
das Fahrgestell etwa im Bereich der Hinterräder erfolgen, wodurch auf der des Konverters
gegenüberliegenden Seite des Fahrzeugs nur geringere Gegengewichte zur Vermeidung,
dass die Hinterräder vom Boden abheben, vorgesehen werden müssen. Dadurch kann das
erfindungsgemäße Konverter-Transportfahrzeug bei gleicher Traglast leichter als ein
herkömmlicher Gabelstapler ausgelegt werden, was sich positiv auf die Fahreigenschaften,
den Energieverbrauch und die Reifen/Achsenbelastungen des Fahrzeuges auswirkt.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Schwenkhubwerk einen Mast, der
um eine erste horizontale Achse schwenkbar an dem Fahrgestell angelenkt ist, und an
welchem um eine zur ersten Achse parallelen zweiten Achse der Konverterträger schwenkbar
angeordnet ist. Zum Heben und Senken des Konverterträgers wird der Mast dann um die
erste horizontale Achse verschwenkt.
[0014] Um zu vermeiden, dass beim Verschwenken des Mastes der Konverter mit verschwenkt,
mit anderen Worten gekippt wird, weist das erfindungsgemäße Konverter-Transportfahrzeug
vorzugsweise Aufrichtmittel auf, die den Konverterträger beim Verschwenken des Mastes
um die erste Achse synchron und um denselben Winkelbetrag, jedoch in entgegengesetztem
Drehsinn verschwenken.
[0015] Um die ersten und zweiten Achsen des Schwenkhubwerks besonders unempfindlich gegen
äußere Einflüsse, insbesondere gegen Temperaturbelastung und Verunreinigungen zu machen,
sind die ersten und zweiten Achsen vorzugsweise durch Bolzen/Buchsenlagerungen bekannter
Art definiert. Zum Ausgleich von e-ventuellem Spiel können Spannsätze vorgesehen sein.
[0016] Um die Verschwenkbewegung des Mastes bewirken zu können, ist vorzugsweise zwischen
dem Fahrgestell und dem Mast ein Linearmotor vorgesehen, der insbesondere als Hydraulikzylinder
ausgebildet sein kann.
[0017] Eine Variante des erfindungsgemäßen Konverter-Transportfahrzeugs weist einen Mast
mit einer festen Länge auf. Beim Heben und Senken beschreibt der Konverter dann einen
Kreisbogen, dessen Radius dem Abstand des Konverters von der ersten Achse entspricht.
Die Ausrichtmittel, die ein Kippen des Konverters beim Heben bzw. Senken verhindern,
umfassen dann eine zwischen dem Fahrgestell und dem Konverterträger parallel zum Mast
verlaufende Zug/Schubstangenanordnung, die gelenkig mit dem Fahrgestell und mit dem
Konverterträger verbunden ist.
[0018] Bei einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Konverter-Transportfahrzeuges
ist der Mast längenvariabel ausgebildet. Der Mast kann hierzu insbesondere zumindest
zwei in Längsrichtung des Mastes relativ zueinander verlagerbare Mastteile aufweisen,
wobei der erste Mastteil schwenkbar an dem Fahrgestell, und an dem zweiten Mastteil
der Konverterträger schwenkbar angelenkt ist.
[0019] Um eine Relativbewegung zwischen den Mastteilen und eine Schwenkbewegung des Konverterträgers
bewirken zu können, sind vorzugsweise ein zwischen den beiden Mastteilen wirkender
Verlagerungsmotor und ein Ausrichtmotor vorgesehen.
[0020] Ist darüber hinaus - wie besonders bevorzugt - eine Steuerungs- oder Regelungseinrichtung
vorgesehen, die den Linear-, den Verlagerungs- und den Ausrichtmotor beim Verschwenken
des Mastes um die erste Achse derart steuert oder regelt, dass der Konverterträger
bei stillstehendem Fahrgestell im wesentlichen auf einer vertikalen Geraden verlagert
wird, so entspricht die Bahn, die der Konverter beim Heben und Senken beschreibt,
zumindest nahezu exakt derjenigen, der sie auch beim Heben und Senken mit Hilfe eines
Gabelstaplers in der gewohnten Weise folgen würde. Eine Umgewöhnung des mit einem
herkömmlichen Gabelstapler vertrauten Bedienpersonals ist aufgrund dieser Maßnahme
nicht erforderlich.
[0021] Um die Betriebssicherheit des erfindungsgemäßen Konverter-Transportfahrzeugs weiter
zu verbessern, sind Schildanordnungen vorgesehen, die die Motoren gegen Hitze und
Verunreinigungen schützen. Handelt es sich bei den Motoren um Hydraulikzylinder, so
umfassen diese Schildanordnungen im Querschnitt im wesentlichen kreisrunde Hülsen
aus Wärmestrahlung reflektierendem Material, beispielsweise aus reflektierenden Blechen,
die einzeln oder teleskopartig ineinander greifend auf den jeweiligen Hydraulikzylinder
aufgeschoben sind und diesen zumindest im wesentlichen abschirmen.
[0022] Ganz besonders bevorzugt ist eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Konverter-Transportfahrzeugs,
bei welchem dessen Hinterräder gelenkt sind. Die Lenkbewegungen der Hinterräder können
mechanisch voneinander entkoppelt durch jeweils einem Hinterrad zugeordnete Lenkmotoren
bewirkt werden, wie dies auch von anderen Flurförderzeugen bekannt ist. Damit das
erfindungsgemäße Konverter-Transportfahrzeug besonders wendig ist und somit auch zum
Einsatz in räumlich beengten Verhältnissen geeignet ist, können die Hinterräder derart
lenkbar sein, dass der Lenkmittelpunkt etwa zwischen zwei ungelenkten Vorderrädern
des Konverter-Transportfahrzeugs liegt. Es kann sich aufgrund dieser Maßnahme etwa
um eine vertikale Achse drehen, die die gemeinsame Drehachse der Vorderräder etwa
mittig zwischen denselben schneidet. Diese Weiterbildung des erfindungsgemäßen Konverter-Transportfahrzeugs
zeichnet sich insbesondere durch eine sehr große Wendigkeit aus. Aufgrund der größeren
Wendigkeit kann - sofern es die örtlichen Bedingungen des Einsatzbereiches zulassen
- die Länge des Konverter-Transportfahrzeugs vergrößert werden, was sich wiederum
positiv auf die Schwerpunktsverlagerung beim Heben und Senken eines Konverters auswirkt.
[0023] In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Konverter-Transportfahrzeugs
- schematisch - dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1 bis 5
- Seitenansichten der ersten Ausführungsform in verschiedenen Hebestadien eines Konverters;
- Fig. 6
- eine schematische Ansicht dieses Fahrzeugs von unten in einer Stellung der Hinterräder,
die ein Drehen des Fahrzeugs um eine zwischen den Vorderrädern liegende Achse ermöglicht,
sowie
- Fig. 7 und 8
- ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Konverter-Transportfahrzeugs,
einmal mit abgesenktem Konverter (Fig. 7), das andere mal mit angehobenem Konverter
(Fig. 8).
[0024] Die in den Figuren 1 bis 6 dargestellte, erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Konverter-Transportfahrzeugs 100 umfasst ein motorisch angetriebenes Fahrgestell 1
mit einem Führerhaus 2, in welchem das Fahrzeug von einer mitfahrenden Person 3 bedient
werden kann.
[0025] An dem Fahrgestell 1 ist eine Hubeinheit 4 angeordnet. Sie ist als Schwenkhubwerk
5 ausgebildet, welches in Vorwärts-Fahrtrichtung V gesehen im hinteren Bereich an
dem Fahrgestell 2 angeordnet ist.
[0026] Das Schwenkhubwerk 5 umfasst einen Mast 6, der um eine erste horizontale Achse A
schwenkbar über einen Sockel 7 an dem Fahrgestell 1 angelenkt ist. Um eine zur ersten
Achse A parallelen zweiten Achse B (s. insbes. Fig. 2) schwenkbar ist ein Konverterträger
8 angelenkt, welcher zum Transport eines Konverters 9 dient.
[0027] Zum Heben des Konverterträgers 8 ist ein als Hydraulikzylinder 10 ausgebildeter Linearmotor
11 (s. insbesondere Fig. 4) vorgesehen. Der Hydraulikzylinder 11 ist einenends um
eine parallel zu den ersten und zweiten Achsen A, B verlaufende Achse C verschwenkbar
an dem Fahrgestell 1, anderenends um eine ebenfalls parallel zu den ersten und zweiten
Achsen A, B verlaufende Achse D an dem Mast 6 angelenkt.
[0028] Um eine zumindest nahezu senkrechte Hublinie H bewerkstelligen zu können, ist der
Mast 6 zweiteilig ausgebildet. Er umfasst ein äußeres Teil 12 und ein teleskopartig
in das äußere Teil 12 eingreifendes inneres Teil 13. Zwischen den beiden Mastteilen
12, 13 wirkt ein lediglich in Fig. 2 angedeuteter Verlagerungsmotor 14, mittels welchem
das Mastteil 13 gegenüber dem Mastteil 12 heraus- und hereingefahren werden kann.
[0029] Darüber hinaus umfasst der Konverterträger 8 einen in der Zeichnung nicht im einzelnen
erkennbaren Ausrichtmotor 15 mittels welchem der Konverterträger 8 um die zweite Achse
B verlagert werden kann.
[0030] Der Linearmotor 11, der Verlagerungsmotor 14 und der Ausrichtmotor 15 werden durch
eine in der Zeichnung nicht erkennbare Steuereinrichtung derart angesteuert, dass
beim Verschwenken des Mastes 6 um die erste Achse A der Konverterträger 8 synchron
um die zweite Achse B um denselben Winkelbetrag, jedoch im umgekehrten Drehsinne verschwenkt
wird, so dass der Konverter 9 stets in ihrer aufrechten Stellung verbleibt. Synchron
wird der Verlagerungsmotor 14 derart beaufschlagt, dass die durch eine kreisbogenförmige
Bewegung erzeugte Bewegungskomponente parallel zum Untergrund, symbolisiert durch
den Doppelpfeil X in Fig. 4, kompensiert wird.
[0031] Um das Konverter-Transportfahrzeug 100 unempfindlicher gegen Hitze und Verschmutzungen
zu machen, ist der außen liegende Hydraulikzylinder 10 von einer als Spritzschutztubus
16 ausgebildeten Schildanordnung 17 umgeben.
[0032] Das Fahrgestell 1 des Konvertertransportfahrzeugs 100 weist zwei ungelenkte, lediglich
mitlaufende Vorderräder 18 auf. Diese sind über einen Teil ihrer Ausdehnung von einem
Hitzeschutz 19 umgeben.
[0033] Ferner umfasst das Konverter-Transportfahrzeug 100 zwei mechanisch voneinander entkoppelt
gelenkte Hinterräder 20, welche durch Radmotore 21 angetrieben werden. Aufgrund der
Verlagerung der Radmotore 21 zu den Hinterrädern 20 ist ein großer Abstand zu der
des Konverters 9 zugewandten Seite des Fahrzeugs bewerkstelligt. Die thermische Belastung
der Antriebsmotoren 21 ist hierdurch reduziert.
[0034] Wie in Fig. 6 erkennbar ist, können die gelenkten Hinterräder 20 in eine Position
gebracht werden, in welcher der Lenkmittelpunkt L etwa mittig zwischen den beiden
Vorderrädern 18 liegt. Das Konverter-Transportfahrzeug 100 zeichnet sich aufgrund
dieser Maßnahme durch eine besonders große Wendigkeit aus.
[0035] Die in Fig. 7 und 8 beispielhaft dargestellte, weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Konverter-Transportfahrzeugs 200 unterscheidet sich von dem zuvor beschriebenen Konverter-Transportfahrzeug
100 im wesentlichen im Aufbau des Mastes 6. Dieser weist eine feste Länge auf, so
dass der Konverterträger 8 beim Heben nicht einer geraden Hublinie H, sondern einem
Kreisbogen K (s. Fig. 8) folgt. Damit der Konverterträger 8 hierbei stets in seiner
aufrechten Position verbleibt umfasst der Mast 6 eine Zug/Schubstangenanordnung 22,
die mit einem Abstand Z zur ersten Achse A an dem Sockel 7, und über einen Schwenkhebel
23 wiederum im Abstand zur zweiten Achse B an dem Konverterträger 8 angelenkt ist.
Bezugszeichenliste:
[0036]
| 100, 200 |
Konverter-Transportfahrzeug |
| 1 |
Fahrgestell |
| 2 |
Führerhaus |
| 3 |
Person |
| 4 |
Hubeinheit |
| 5 |
Schwenkhubwerk |
| 6 |
Mast |
| 7 |
Sockel |
| 8 |
Konverterträger |
| 9 |
Konverter |
| 10 |
Hydraulikzylinder |
| 11 |
Linearmotor |
| 12 |
Teil |
| 13 |
Teil |
| 14 |
Verlagerungsmotor |
| 15 |
Ausrichtmotor |
| 16 |
Spritzschutztubus |
| 17 |
Schildanordnung |
| 18 |
Vorderräder |
| 19 |
Hitzeschutz |
| 20 |
Hinterräder |
| 21 |
Antriebsmotoren |
| 22 |
Hub/Schubstangenanordnung |
| 23 |
Schwenkhebel |
| A |
erste Achse |
| B |
zweite Achse |
| C |
Achse |
| D |
Achse |
| H |
Hublinie |
| K |
Kreisbogen |
| L |
Lenkmittelpunkt |
| V |
Vorwärts-Fahrtrichtung |
| X |
Doppelpfeil |
| Z |
Abstand |
1. Konverter-Transportfahrzeug (100, 200),
mit einem motorisch angetriebenen Fahrgestell (1),
und mit einer an dem Fahrgestell (1) angeordneten Hubeinheit (4), die einen Konverterträger
(8) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubeinheit (4) als Schwenkhubwerk (5) ausgebildet ist, welches in Vorwärtsfahrtrichtung
(V) gesehen vorzugsweise im hinteren Bereich an dem Fahrgestell (1) angeordnet ist.
2. Konverter-Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkhubwerk (5) einen Mast (6) umfasst, der um eine erste horizontale Achse
(A) schwenkbar an dem Fahrgestell (1) angelenkt ist, und an welchem um eine zur ersten
Achse (A) parallelen zweiten Achse (B) der Konverterträger (8) schwenkbar angelenkt
ist.
3. Konverter-Transportfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Ausrichtmittel vorgesehen sind, die beim Verschwenken des Mastes (6) um die erste
Achse (A) den Konverterträger (8) synchron um denselben Winkelbetrag, jedoch in entgegengesetztem
Drehsinne um die zweite Achse (B) verschwenken.
4. Konverter-Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Achsen (A, B) durch Bolzen/Buchsenlagerungen definiert sind.
5. Konverter-Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Fahrgestell (1) und dem Mast (6) ein Linearmotor (11) vorgesehen ist.
6. Konverter-Transportfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearmotor (11) ein Hydraulikzylinder (10) ist.
7. Konverter-Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (6) eine feste Länge aufweist.
8. Konverter-Transportfahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtmittel eine zwischen dem Fahrgestell (1) und dem Konverterträger (8)
parallel zum Mast verlaufende Zug/Schubstangenanordnung (22) umfassen, die gelenkig
mit dem Fahrgestell (1) und mit dem Konverterträger (8) verbunden ist.
9. Konverter-Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (6) längenvariabel ausgebildet ist.
10. Konverter-Transportfahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (6) zumindest zwei in Längsrichtung des Mastes (6) relativ zueinander verlagerbare
Mastteile (12, 13) aufweist, wobei der erste Mastteil (12) schwenkbar an dem Fahrgestell
(1) angelenkt ist, und an dem zweiten Mastteil (13) der Konverterträger (8) schwenkbar
angelegt ist.
11. Konverter-Transportfahrzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen den beiden Mastteilen (12, 13) wirkender Verlagerungsmotor (14) vorgesehen
ist und die Ausrichtmittel einen Ausrichtmotor (15) umfassen.
12. Konverter-Transportfahrzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungs- oder Regelungseinrichtung vorgesehen ist, die den Linear-, den Verlagerungs-
und den Ausrichtmotor (11, 14, 15) beim Verschwenken des Mastes (6) um die erste Achse
(A) derart steuert oder regelt, dass der Konverterträger (8) bei stillstehendem Fahrgestell
(1) im wesentlichen auf einer vertikalen Hublinie (H) verlagert wird.
13. Konverter-Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass Schildanordnungen (17) vorgesehen sind, die die Motoren gegen Hitze und Verunreinigungen
schützen.
14. Konverter-Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gelenkte und vorzugsweise drehangetriebene Hinterräder (20) vorgesehen sind.
15. Konverter-Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterräder (20) derart lenkbar sind, dass der Lenkmittelpunkt (L) etwa zwischen
zwei ungelenkten Vorderrädern (18) liegt.
1. A converter transport vehicle (100, 200),
having a motor-driven chassis (1),
and having a lift unit (4) which comprises a converter carrier (8) arranged on the
chassis (1), characterized in that
the lift unit (4) is in the form of a swivel lift (5) which is arranged at the rear
of the chassis (1) when viewed in the direction of forward travel (V).
2. The converter transport vehicle as claimed in claim 1, characterized in that the swivel lift (5) comprises a mast (6) which is coupled to the chassis (1) so that
it can pivot about the first horizontal axis (A) and to which the converter carrier
(8) is coupled so that it can pivot about a second axis (B) which is parallel to the
first axis (A).
3. The converter transport vehicle as claimed in claim 1 or 2, characterized in that alignment means, which, when the mast (6) pivots about the first axis (A), pivot
the converter carrier (8) synchronously about the second axis (B) through the same
angle but in the opposite rotational sense, are provided.
4. The converter transport vehicle as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the first and the second axis (A, B) are defined by pin/bush bearings.
5. The converter transport vehicle as claimed in one of claims 2 to 4, characterized in that a linear motor (11) is provided between the chassis (1) and the mast (6).
6. The converter transport vehicle as claimed in claim 5, characterized in that the linear motor (11) is a hydraulic cylinder (10).
7. The converter transport vehicle as claimed in one of claims 2 to 6, characterized in that the mast (6) has a fixed length.
8. The converter transport vehicle as claimed in claim 7, characterized in that the alignment means comprise a pull/thrust rod arrangement (22) which runs between
the chassis (1) and the converter carrier (8) parallel to the mast, and which is hinged
to the chassis (1) and to the converter carrier (8).
9. The converter transport vehicle as claimed in one of claims 2 to 6, characterized in that the mast (6) is designed with a variable length.
10. The converter transport vehicle as claimed in claim 9, characterized in that the mast (6) has at least two mast parts (12, 13) which can be displaced relative
to one another in the longitudinal direction of the mast (6), wherein the first mast
part (12) is pivotably coupled to the chassis (1) and rests pivotably against the
second mast part (13) of the converter carrier (8).
11. The converter transport vehicle as claimed in claim 10, characterized in that a displacement motor (14), which acts between the two mast parts (12, 13), is provided
and the alignment means comprise an alignment motor (15).
12. The converter transport vehicle as claimed in claim 11, characterized in that a control or regulator device, which controls or regulates the linear motor, the
displacement motor and the alignment motor (11, 14, 15) when the mast (6) is pivoted
about the first axis (A) in such a way that the converter carrier (8) is displaced
substantially on a vertical lift line (H) when the chassis (1) is stationary, is provided.
13. The converter transport vehicle as claimed in one of claims 5 to 12, characterized in that shield arrangements (17), which protect the motors against heat and contamination,
are provided.
14. The converter transport vehicle as claimed in one of claims 1 to 13, characterized in that two steered and preferably rotationally driven rear wheels (20) are provided.
15. The converter transport vehicle as claimed in one of claims 1 to 14, characterized in that the rear wheels (20) can be steered in such a way that the steering midpoint (L)
lies approximately between two unsteered front wheels (18).
1. Véhicule de transport de convertisseurs (100, 200), comprenant
un châssis (1) entraîné par moteur,
et une unité élévatrice (4) montée sur le châssis (1), qui comporte un support de
convertisseur (8), caractérisé par le fait que
l'unité élévatrice (4) est réalisée sous la forme d'un mécanisme élévateur pivotant
(6) qui est monté sur le châssis (1), de préférence dans la région arrière, vu dans
le sens de la marche avant (V).
2. Véhicule de transport de convertisseur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le mécanisme élévateur pivotant (5) comprend un mât (6) qui est articulé sur le châssis
(1) de façon pivotante autour d'un premier axe horizontal (A) et auquel le support
de convertisseur (8) est articulé de façon pivotante autour d'un second axe (B) parallèle
au premier axe (A).
3. Véhicule de transport de convertisseur selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'il comporte des moyens d'alignement qui, lors du pivotement du mât (6) autour du premier
axe (A), font pivoter le support de convertisseur (8) autour du second axe (B), de
façon synchrone, de la même amplitude angulaire mais dans un sens de rotation opposé.
4. Véhicule de transport de convertisseur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que les premier et second axes (A, B) sont définis par des paliers à axe/coussinet.
5. Véhicule de transport de convertisseur selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé par le fait qu'un moteur linéaire (11) est disposé entre le châssis (1) et le mât (6).
6. Véhicule de transport de convertisseur selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le moteur linéaire (11) est un vérin hydraulique (10).
7. Véhicule de transport de convertisseur selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé par le fait que le mât (6) présente une longueur fixe.
8. Véhicule de transport de convertisseur selon la revendication 7, caractérisé par le fait que les moyens d'alignement comprennent une timonerie de traction/poussée (22) qui s'étend
entre le châssis (1) et le support de convertisseur (8) parallèlement au mât et qui
est reliée de façon articulée au châssis (1) et au support de convertisseur (8).
9. Véhicule de transport de convertisseur selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé par le fait que le mât (6) est réalisé de longueur variable.
10. Véhicule de transport de convertisseur selon la revendication 9, caractérisé par le fait que le mât (6) présente au moins deux parties de mât (12, 13) qui peuvent se déplacer
l'une par rapport à l'autre dans la direction longitudinale du mât (6), la première
partie de mât (12) (12) étant articulée de façon pivotante au châssis (1) et le support
de convertisseur (8) étant articulé de façon pivotante à la deuxième partie de mât
(13).
11. Véhicule de transport de convertisseur selon la revendication 10, caractérisé par le fait qu'il comporte un moteur de déplacement (14) agissant entre les deux parties de mât (12,
13) et que les moyens d'alignement comprennent un moteur d'alignement (15).
12. Véhicule de transport de convertisseur selon la revendication 11, caractérisé par le fait qu'il comporte un dispositif de commande et de régulation, qui commande et règle le moteur
linéaire, le moteur de déplacement et le moteur d'alignement (11, 14, 15) lors du
pivotement du mât (6) autour du premier axe (A) de telle manière que le support de
convertisseur (8) est déplacé sensiblement sur une ligne d'élévation verticale (H)
lorsque le châssis (1) est immobile.
13. Véhicule de transport de convertisseur selon l'une des revendications 5 à 12, caractérisé par le fait qu'il comporte des dispositifs du type panneau (17) qui protègent les moteurs de la chaleur
et de la salissure.
14. Véhicule de transport de convertisseur selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé par le fait qu'il comporte deux roues arrière (20) orientables et, de préférence, entraînées en rotation.
15. Véhicule de transport de convertisseur selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé par le fait que les roues arrière (20) sont orientables de telle manière que le centre d'orientation
(L) se trouve à peu près entre deux roues avant non orientables (18).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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