(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung einer Bodeneigenschaft mittels
einer Bodenverdichtungsvorrichtung, die zum Verdichten von Untergründen geeignet ist
und die eine schwingend beaufschlagte Bodenplatte zur Bodenverdichtung aufweist, wobei
die Bodenplatte insbesondere von einem motorisch angetriebenen Schwingungserreger
in eine gerichtete Schwingung versetzt wird, mit wenigstens einem Sensor, der die
Beschleunigungen der Bodenplatte in vertikaler Richtung erfasst und an eine Messeinrichtung
übermittelt, die basierend auf den Beschleunigungen der Bodenplatte absolute Verdichtungskennwerte
während der Bodenverdichtung ermittelt und verfügbar macht, wobei in einem Einrichtungsbetrieb
der Bodenverdichtungsvorrichtung eine Korrelation zwischen dem Schwingungsverhalten,
vorzugsweise den Beschleunigungen der Bodenplatte oder eines hieraus ermittelten Wegsignals
der Bodenplatte, und den absoluten Verdichtungskennwerten erstellt und in der Messeinrichtung
hinterlegt wird, und dass die Messeinrichtung während des Verdichtungsbetriebs die
Beschleunigungen der Bodenplatte ermittelt und derart transformiert, dass diese als
Eingabewerte für die hinterlegte Korrelation geeignet sind, und dass die Messeinrichtung
mittels des Eingabewerts und der Korrelation einen absoluten Verdichtungskennwert
bestimmt.
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