[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem Garraum und einer den Garraum
verschließenden Tür.
[0002] Bei der Verwendung eines Gargerätes mit einem geschlossenen Garraum kann es oft zu
Kondensatbildung kommen. Dies ist unabhängig davon, ob man einen Garprozess mit oder
ohne Feuchte betrachtet. Ein Garprozess mit zusätzlich erhöhter Luftfeuchtigkeit in
dem Garraum kann aber natürlich zu einer stärkeren Kondensatbildung führen.
[0003] Dabei kann sich Kondensat zum Beispiel an der den Garraum verschließenden Tür, an
der Backmuffeldichtung, den Scharnieren der Tür, dem Frontrahmen oder dem Garraummantel
ablegen. Unter bestimmten Umständen kann das Kondensat dann auf den Fußboden oder
bei zum Beispiel einem Einbaubackofen auch auf den Möbelkorpus tropfen.
[0004] Eine solche unansehnliche Verschmutzung oder eventuell sogar eine Beschädigung des
Fußbodens oder des Möbelkorpus eines Gargerätes kann auch durch Lebensmittelreste
entstehen. Zum Beispiel können sich auf der Tür oder aber auch in der Backmuffel Lebensmittelreste
ablagern, die dann auf den Fußboden oder den Möbelkorpus gelangen können. Durch diese
Lebensmittelreste oder durch Kondensat entstehende Schäden gilt es natürlich möglichst
zu vermeiden. Abgesehen von einem eventuellen Schaden sind solche Verschmutzungen
natürlich auch unhygienisch und nicht schön anzusehen.
[0005] Um solche Verunreinigungen besser entfernen zu können, sind Ablaufrinnen bekannt
geworden, die unterhalb der Scharniere der den Garraum verschließenden Tür fest installiert
sind. Nachteilig bei den bekannten Ablaufrinnen ist, dass diese an den Seiten nicht
geschlossen sind. Kondensat und Schmutz läuft über die meist auch sehr schmal ausgestalteten
Ablaufrinnen zur Seite und tropft auf den Fußboden oder den Holzkorpus. Auch Kondensat,
das auf die Scharniere tropft, kann am Scharnier entlang laufen und auf den Fußboden
oder den Möbelkorpus gelangen.
[0006] Die Reinigung der bekannten Ablaufrinnen gestaltet sich meistens schwierig. Der Bereich
an den Scharnieren ist relativ schwer zugänglich und kann nur schlecht gereinigt werden,
wodurch ungewollte Ablagerungen in diesem schwer zugänglichen Bereich zu Schädigungen
am Möbelkorpus, externen Geräten und dem Fußboden führen können. Des Weiteren sind
solche Verunreinigungen nicht hygienisch und stören das Gesamtbild des Gargerätes.
[0007] Insbesondere auch die verschmutzten Scharniere der den Garraum verschließenden Tür
sind schwierig zu säubern und sehen schnell unhygienisch und unansehnlich aus. Abgesehen
davon, dass der Frontrahmen im Bereich der Scharniere bei geöffneter Garraumtür als
solcher schon kein sehr harmonisches Bild zeigt, wird dieses Bild durch Ablagerungen
oder Verschmutzungen noch weiter abgewertet.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gargerät zur Verfügung zu
stellen, bei dem Verschmutzungen im Bereich des Frontrahmens und der Scharniere der
Garraumtür besser vermieden und gegebenenfalls leichter entfernt werden können. Vorzugsweise
soll ein ansprechendes Design im Bereich des Frontrahmens und der Scharniere bei geöffneter
Tür erreicht werden.
[0009] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Gargerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und
eine Auffangeinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 10. Bevorzugte Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Weitere Vorteile und Merkmale
der Erfindung sind im Ausführungsbeispiel angegeben.
[0010] Das erfindungsgemäße Gargerät weist wenigstens einen Garraum, eine Garraumöffnung
und wenigstens eine den Garraum verschließende Tür auf. In dem Bereich zwischen einem
Frontrahmen und der Garraumtür ist unterhalb der wenigstens einen Garraumöffnung des
wenigstens einen Garraumes wenigstens eine Auffangeinrichtung vorgesehen, die herausnehmbar
ist.
[0011] Ein derart ausgestaltetes Gargerät bietet viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil
ist, dass durch die vorgesehene Auffangeinrichtung eine Verschmutzung des Bereichs
zwischen der Frontblende und der Tür des Garraumes gut vermieden werden kann. Entstehendes
Kondensat und/oder Verschmutzungen durch Lebensmittelreste gelangen nicht in den schwer
zugänglichen und umständlich zu reinigenden Bereich, sondern werden in der Auffangeinrichtung
aufgefangen. Die Auffangeinrichtung kann dann einfach entnommen und anschließend außerhalb
des Gargerätes gereinigt werden.
[0012] Bevorzugt umfasst die Auffangeinrichtung eine Auffangschale, die das seitliche Auslaufen
von Kondensat verhindert. Dadurch wird insbesondere auch ein Reservoir für Kondensat
oder anderen Schmutz zur Verfügung gestellt.
[0013] Um einen effektiven Schutz vor Verschmutzungen zu gewährleisten, ist die Auffangeinrichtung
in bevorzugten Ausgestaltungen so breit und so lang ausgeführt, dass der gesamte Bereich
zischen der Frontblende und den Scharnieren der den Garraum verschließenden Tür vor
dem Frontrahmen abgedeckt wird.
[0014] Besonders bevorzugt ist die Auffangeinrichtung oberhalb der Scharniere angeordnet.
Dadurch wird es in weiteren bevorzugten Ausgestaltungen möglich, dass die Auffangeinrichtung
den gesamten Bereich zwischen den Seitenrahmen vor dem Frontrahmen unterhalb der Garraumöffnung
abdeckt. Dadurch werden auch die Scharniere effektiv vor einer Verschmutzung durch
beispielsweise herabtropfendes oder herunter laufendes Kondensat vermieden.
[0015] Um ein optisch noch hochwertigeres Erscheinungsbild zu erreichen, können die Scharniere
in besonders bevorzugten Ausgestaltungen auch von Blenden abgedeckt werden. Dazu ist
wenigstens eine Blende an der Auffangeinrichtung vorgesehen, um wenigstens ein Scharnier
abzudecken. Durch eine solche Ausgestaltung der Auffangeinrichtung mit Blenden für
die Scharniere kann zum Beispiel Kondensat in der Auffangschale der Auffangeinrichtung
aufgenommen werden, während die zum Beispiel außen angeordneten Scharniere der Garraumtür
von den Blenden optisch ansprechend verdeckt werden.
[0016] Die Auffangeinrichtung, die Auffangschale und die Scharniere können einzelne Teile
darstellen. In besonders bevorzugten Ausgestaltungen ist aber wenigstens eine Blende
für wenigstens ein Scharnier mit der herausnehmbaren Auffangeinrichtung einstückig
gefertigt.
[0017] Um eine gefahrlose Anwendung in bzw. an einem Gargerät zu gewährleisten, ist die
Auffangeinrichtung bevorzugt aus einem temperaturfesten Material gefertigt. Dazu eignen
sich bevorzugt Metalle, insbesondere Edelstahl oder auch Aluminium, wobei die Auffangeinrichtung
auch aus anderen Materialien bestehen kann und/oder auch hitzebeständig beschichtet
sein kann.
[0018] Besonders bevorzugt wird die Auffangeinrichtung so gefertigt, dass sie für die Reinigung
in der Spülmaschine und/oder für eine Reinigung durch Pyrolyse geeignet ist. Dadurch
lässt sich die Auffangeinrichtung leicht säubern.
[0019] Eine erfindungsgemäße Auffangeinrichtung mit wenigstens einer Auffangeinheit eignet
sich zur Verwendung an bzw. in einem Gargerät. Das Gargerät weist dabei wenigstens
einen Garraum, eine Garraumöffnung und eine den Garraum verschließende Tür auf. Die
wenigstens eine Auffangeinheit ist dazu geeignet und ausgerichtet, in einem Bereich
zwischen Frontrahmen und der den Garraum verschließenden Tür unterhalb der wenigstens
einen Garraumöffnung des wenigstens einen Garraumes angeordnet zu werden. Dabei ist
die Auffangeinrichtung vorzugsweise herausnehmbar vorgesehen, wodurch insbesondere
auch ein Gargerät mit einer erfindungsgemäßen Auffangeinrichtung nachgerüstet werden
kann.
[0020] Eine derart ausgestaltete Auffangeinrichtung bietet viele Vorteile. Ein großer Vorteil
ist, dass durch eine solche Auffangeinrichtung der Bereich zwischen der Frontblende
und der Tür des Garraumes vor Schmutz und Kondensat geschützt wird. Dadurch verschmutzt
dieser Bereich wesentlich weniger und ist insbesondere einfacher zu reinigen, da die
Auffangeinrichtung einfach herausgenommen werden kann. Nach dem Herausnehmen kann
man die Auffangeinrichtung dann außerhalb des Gargerätes leicht reinigen.
[0021] Da die Auffangeinrichtung herausnehmbar vorgesehen ist, eignet sich die erfindungsgemäße
Auffangeinrichtung auch insbesondere, um Gargeräte ohne eine solche Einrichtung mit
einer erfindungsgemäßen Auffangeinrichtung nachzurüsten. Dadurch können auch die Nutzer
von Gargeräten, die bislang ohne eine solche Auffangeinrichtung betrieben wurden,
von den Vorteilen der erfindungsgemäßen Auffangeinrichtung, die in anderen Ausgestaltungen
auch zur optischen Aufwertung Blenden für die Scharniere der Garraumtür aufweisen
kann, profitieren.
[0022] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel,
welches im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert wird. Dabei
zeigt:
- Figur 1
- eine schematische perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Gargerätes, das
als Backofen ausgeführt ist, mit herausgenommener Auffangeinrichtung;
- Figur 2
- das Gargerät aus Figur 1 mit eingesetzter Auffangeinrichtung;
- Figur 3
- eine schematische Schnittdarstellung durch ein erfindungsgemäßes Gargerät mit geschlossener
Garraumtür in einer Seitenansicht;
- Figur 4
- eine schematische Schnittdarstellung durch ein erfindungsgemäßes Gargerät mit geöffneter
Garraumtür in einer Seitenansicht;
- Figur 5
- eine schematische perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Auffangeinrichtung;
und
- Figur 6
- eine schematische perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Auffangeinrichtung
mit Blenden für die Scharniere der Garraumtür.
[0023] Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Gargerät 1, dass im vorliegenden Fall als Einbaubackofen
20 ausgeführt ist. Der hier gezeigte Backofen 20 ist ohne Möbelkorpus und ohne Bedienfeld
dargestellt. Dabei weist der Backofen 20 einen Garraum 2 auf, der mit einer Tür 4
verschließbar ist. Durch eine Garraumöffnung 3 können Speisen in den Garraum 2 eingebracht
werden und unter Verwendung verschiedener Betriebsprofile zubereitet werden.
[0024] Die Garraumöffnung 3 ist von einem Frontrahmen 7 eingefasst, der wie in dem hier
gezeigten Beispiel an der linken und an der rechten Seite des Gargerätes 1 von Seitenrahmen
10 eingefasst ist. Die Scharniere 9, an denen die den Garraum verschließende Tür befestigt
ist, verlaufen bei diesem Gerät durch den Frontrahmen 7.
[0025] Bei einem Garprozess entsteht in den meisten Fällen Kondensat. Dabei spielt es keine
Rolle, ob man ein Garprofil mit oder ohne zusätzliche Feuchte benutzt. Das Kondensat
kann sich dann unter Umständen an der den Garraum verschließenden Tür, an der Backmuffeldichtung
21, den Scharnieren 9 der Tür 4, dem Frontrahmen 7 oder dem Garraummantel ablegen.
Der Bereich 6 zwischen dem Frontrahmen 7 und der Garraumtür 4 liegt in Figur 1 frei.
Kondensat kann nun in diesen Bereich 6 oder auf die Scharniere 9 gelangen. Dadurch
wird dieser schwer zugängliche Bereich unansehnlich verschmutzt.
[0026] Einerseits ist die Reinigung dieses Bereichs 6 und der Scharniere 9 umständlich und
lästig, anderseits kann Schmutz und Kondensat auch auf den Möbelkorpus und/oder den
Fußboden gelangen. Dadurch können der Holzkorpus und der Fußboden im schlimmsten Fall
auch Schaden nehmen. Um dies zu vermeiden und um eine einfachere Reinigung zu ermöglichen,
ist eine Auffangeinrichtung 5 vorgesehen, die in Figur 1 noch in einem herausgenommenen
Zustand dargestellt ist. Die Auffangeinrichtung 5 umfasst eine Auffangschale 8 und
zwei Blenden 11 zum Abdecken der Scharniere 9.
[0027] In Figur 2 ist das erfindungsgemäße Gargerät aus Figur 1 dargestellt. Dabei ist die
Auffangeinrichtung 5 in Figur 2 in den Bereich 6 zwischen Frontrahmen 7 und der Garraumtür
4 eingelegt und deckt diesen ab. So eingesetzt ist in dem Bereich zwischen den Scharnieren
9 die Auffangschale 8 angeordnet, die seitlich von zwei Blenden 11 eingefasst ist,
die die Scharniere 9 abdecken. Dadurch wird ein optisch harmonisches Design erreicht,
das dem Gargerät ein hochwertigeres und ansprechendes Aussehen verleiht, wenn die
Garraumtür 4 geöffnet ist.
[0028] Die Verwendung einer solchen Auffangeinrichtung 5 bietet viele Vorteile. Zunächst
werden der Bereich 6 und die Scharniere 9 von der Auffangeinrichtung 5 abgedeckt,
wodurch eine Verschmutzung des schwer zugänglichen Bereichs besser vermieden wird.
Da die Auffangeinrichtung 5 herausnehmbar konzipiert ist, wird es möglich, diese zum
Säubern einfach herauszunehmen. So kann die Auffangeinrichtung 5 leicht außerhalb
des Gargerätes 1 von Verschmutzungen befreit werden. Durch die Wahl eines geeigneten
Materials und/oder einer geeigneten Beschichtung wird es möglich, die Auffangeinrichtung
5 in der Spülmaschine oder auch im Pyrolysebetrieb im Backofen zu reinigen. Natürlich
kann die Auffangeinrichtung 5 auch mit der Hand gespült werden oder auf andere Art
gereinigt werden.
[0029] Da die Auffangeinrichtung 5 herausnehmbar gestaltet ist, eignet sie sich insbesondere
auch dazu, Gargeräte ohne eine solche Auffangeinrichtung 5 nachzurüsten. Dadurch können
auch Nutzer von Geräten von beispielsweise älteren Gargeräten von den Vorteilen der
Auffangeinrichtung 5 und von dem schöneren Design profitieren.
[0030] Figur 3 und 4 zeigen schematische Schnittansichten von einem erfindungsgemäßen Gargerät
1. Dabei guckt man seitlich in den Garraum 2, dessen Garraumöffnung 3 in Figur 3 von
der Tür 4 verschlossen wird. Die Tür 4 liegt dabei seitlich begrenzt in den Seitenblenden
10 und liegt bündig an der Garraumdichtung 21 an. In dieser Ansicht ist gut zu erkennen,
dass die Auffangeinrichtung 5 vorzugsweise oberhalb der Scharniere 9 angeordnet ist.
Dadurch wird es möglich, die Scharniere 9 der Tür 4 mit den Blenden 11 der Auffangeinrichtung
5 abzudecken.
[0031] Durch die Verwendung einer erfindungsgemäßen Auffangeinrichtung 5 wird das Gargerät
1 einerseits bei geöffneter Tür 4 optisch aufgewertet, andererseits wird die Reinigung
der Scharniere 9 und des Bereichs 6 unterhalb der Auffangeinrichtung 5 nahezu überflüssig,
da die Auffangeinrichtung 5 diesen Bereich effektiv abdeckt und so vor einer Verschmutzung
schützt. Entstehendes Kondensat und auch anderer Schmutz, zum Beispiel Lebensmittelrückstände,
können so nicht mehr den Bereich 6 zwischen dem Frontrahmen 7 und der Tür 4 verschmutzen,
da die Auffangschale 8 ein leicht zu säuberndes Reservoir zur Verfügung stellt. Die
Auffangeinrichtung 5 kann je nach Bedarf leicht entnommen und separat gereinigt werden.
[0032] Figur 5 zeigt eine einzelne Auffangeinrichtung 5, die in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
als Auffangeinheit 12 ausgeführt ist. Die Auffangeinheit 12 umfasst in dem hier gezeigten
Beispiel nur eine Auffangschale 8. Die Auffangeinheit 12 eignet sich zum einlegen
in den Bereich 6 zwischen dem Frontrahmen 7 und der Tür 4 eines Gargerätes. Bei dieser
hier sehr einfachen Ausführung sind keine Blenden 11 zum Abdecken der Scharniere 9
vorgesehen. Diese können allerdings als separate Teile noch je nach Anwendung an der
Auffangeinrichtung 5 befestigt werden. Die Blenden 11 können zum Beispiel an die Auffangeinheit
12 angeklebt, angeschweißt oder angesteckt werden.
[0033] Auch Figur 6 zeigt eine erfindungsgemäße Auffangeinrichtung 5. Dabei ist die Auffangschale
8 seitlich von Blenden 11 eingegrenzt. Je nach Gargerät 1 und Aufhängung der Tür 4
können mehr oder weniger Blenden 11 für die entsprechende Anzahl von Scharnieren 9
vorgesehen sein, die nicht zwangsläufig nur seitlich außen an der Auffangschale 8
vorgesehen sein müssen.
[0034] Um das Schließen der Tür nicht zu beeinträchtigen, können in vorteilhaften Ausgestaltungen
Schlitze 22 in den Blenden 11 vorgesehen sein. Beim Hochklappen der Tür können der
an der Tür befestigte Teil des Scharniers 11 dann in diesen Schlitz 22 eingreifen,
wodurch die Tür ganz geschlossen werden kann. Je nach Scharnierkonstruktion können
auch andere Aussparungen notwendig sein. Natürlich ist es auch denkbar, dass keine
Aussparungen zum kompletten Schließend der Tür nötig sind.
[0035] Es liegt weiter im Rahmen des Könnens eines Fachmanns, die beschriebenen Ausführungsbeispiele
in nicht dargestellter Weise abzuwandeln, um die beschriebenen Effekte zu erzielen,
ohne dabei den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Gargerät
- 2
- Garraum
- 3
- Garraumöffnung
- 4
- Garraumtür
- 5
- Auffangeinrichtung
- 6
- Bereich
- 7
- Frontrahmen
- 8
- Auffangschale
- 9
- Scharnier
- 10
- Seitenrahmen
- 11
- Blende
- 12
- Auffangeinheit
- 20
- Backofen
- 21
- Garraumdichtung
- 22
- Schlitz
1. Gargerät (1) mit wenigstens einem Garraum (2) und wenigstens einer Garraumöffnung
(3) und wenigstens einer den Garraum (2) verschließenden Tür (4),
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine herausnehmbare Auffangeinrichtung (5) in einem Bereich (6) zwischen
einem Frontrahmen (7) und der Tür (4) unterhalb der wenigstens einen Garraumöffnung
(3) des wenigstens einen Garraumes (2) vorgesehen ist.
2. Gargerät (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auffangeinrichtung (5) eine Auffangschale (8) umfasst.
3. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens der gesamte Bereich zwischen den Scharnieren (9) der den Garraum (2) verschließenden
Tür (4) vor dem Frontrahmen (7) von der herausnehmbaren Auffangeinrichtung (5) abdeckbar
ist.
4. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die herausnehmbare Auffangeinrichtung (5) oberhalb der Scharniere (9) angeordnet
ist.
5. Gargerät (1) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die herausnehmbare Auffangeinrichtung (5) dazu geeignet und ausgebildet ist, den
gesamten Bereich zwischen den Seitenrahmen (10) vor dem Frontrahmen (7) abzudecken.
6. Gargerät (1) nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der herausnehmbaren Auffangeinrichtung (5) wenigstens eine Blende (11) für wenigstens
ein Scharnier (9) der den Garraum (2) verschließenden Tür (4) vorgesehen ist.
7. Gargerät (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Blende (11) für das wenigstens eine Scharnier (9) und die herausnehmbare
Auffangeinrichtung (5) einstückig gefertigt sind.
8. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die herausnehmbare Auffangeinrichtung (5) aus einem temperaturfesten Material gefertigt
ist.
9. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die herausnehmbare Auffangeinrichtung (5) für die Reinigung in der Spülmaschine und/oder
für eine Reinigung durch Pyrolyse geeignet ist.
10. Auffangeinrichtung (5) mit wenigstens einer Auffangeinheit (12) für ein Gargerät (1),
wobei das Gargerät (1) wenigstens einen Garraum (2), eine Garraumöffnung (3) und wenigstens
eine den Garraum (2) verschließende Tür (4) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Auffangeinheit (12) in einem Bereich (6) zwischen Frontrahmen
(7) und der den Garraum (2) verschließenden Tür (4) unterhalb der wenigstens einen
Garraumöffnung (3) des wenigstens einen Garraumes (2) herausnehmbar vorgesehen ist,
wobei insbesondere ein Gargerät (1) damit nachrüstbar ist.