| (19) |
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(11) |
EP 2 459 320 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2012 Patentblatt 2012/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.07.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/004253 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/012221 (03.02.2011 Gazette 2011/05) |
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| (54) |
AUFTRAGSDÜSE FÜR VISKOSE KLEBSTOFFE
APPLICATION NOZZLE FOR VISCOUS ADHESIVES
BUSE D'APPLICATION POUR COLLES VISQUEUSES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
25.07.2009 DE 102009034774
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.06.2012 Patentblatt 2012/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Bona GmbH Deutschland |
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65549 Limburg an der Lahn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HAACK, Thomas
01665 Weitzschen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Eckhard |
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Mühlstrasse 9a 65597 Hünfelden-Dauborn 65597 Hünfelden-Dauborn (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 447 142 BE-A3- 1 016 978
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WO-A1-00/69571
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Auftragsdüse für viskose Klebstoffe mit einem
Düsengehäuse, das einen Innenraum umfasst, mit einer Auftragskante, entlang welcher
mehrere Düsenöffnungen angeordnet sind, und mit mindestens einer Zulauföffnung, die
der Auftragskante gegenüberliegt, wobei sich der Innenraum des Düsengehäuses von der
Zulauföffnung zu den Düsenöffnungen hin, in Richtung der Auftragskante gesehen, erweitert,
und wobei in dem Innenraum des Düsengehäuses Mittel vorgesehen sind, um den Klebstoff
von der Zulauföffnung zu den Düsenöffnungen hin zu führen.
[0002] Genauer gesagt betrifft die Erfindung spezielle Düsen, mit denen hoch viskose Klebstoffe
als Mehrfach-Strang in Rippenform oder als Film mit aufgeprägten Rippen auf ein flächiges
Substrat aufgetragen werden können. Die jeweilige Auftragsdüse wird in Verbindung
mit handelsüblichen oder besonderen Auftragsgeräten benutzt. Die Zuführung des Klebstoffs
kann dabei durch Klebstoff enthaltende Kartuschen oder Schlauchbeutel erfolgen. Denkbar
ist auch eine Zuführung aus einem separaten Vorratsbehälter mittels geeigneten Rohrleitungen
oder Schläuchen oder Kombinationen daraus.
Stand der Technik
[0003] Bodenbeläge und Parkett werden häufig vollflächig auf einen Boden geklebt. Dazu werden
die Bodenbelags- oder Parkettklebstoffe normalerweise in pastöser Form auf den Unterboden
aufgebracht und dann mit einer so genannten Zahnspachtel auf dem Unterboden vollflächig
verteilt.
[0004] Ein solcher Holzfußboden ist beispielsweise in der
DE 199 28 030 A1 beschrieben.
[0005] Aufgrund der Kerben der Zahnspachtel und der Handhaltung des Verlegers ergibt sich
eine bestimmte spezifische Auftragsmenge und auf dem Unterboden ein Rippenmuster,
das nach Aufbringen des Bodenbelages oder Parketts an vielen Stellen zerdrückt wird,
häufig aber auch - bei Unebenheiten im Unterboden bzw. Belag - Stege zwischen dem
Untergrund und dem Bodenbelag bzw. Parkett bildet.
[0006] Um die Verarbeitung der genannten Klebstoffe mit hohen Viskositäten bzw. Fließgrenzen
möglich zu machen, liegt die Nutzung von Kartuschen- bzw. Schlauchbeutel-Auspresspistolen
nahe. Diese sind insbesondere beim Auftrag von Dichtstoffen üblich und leicht erhältlich.
Dafür werden üblicherweise Düsen mit einer Öffnung verwendet und der Dichtstoff wird
damit als quasi eindimensionaler Strang aufgetragen, wie dies die
EP 0254969 B1 zeigt, die eine Vorrichtung zum strangförmigen Austragen von pastösen Massen beschreibt.
[0007] Bodenbelags- und Parkett-Klebstoffe werden jedoch "flächig" aufgetragen und daher
wird eine Düse mit mehreren Öffnungen benötigt, die ein Klebstoffmuster auf dem Substrat
erzeugt, das gleich oder ähnlich dem ist, das mit einer normalen Zahnspachtel erzeugt
wird.
[0009] In der
US 5,882,133 wird mittels einer Düse Klebstoff in parallelen Strängen auf die Rückseite von Laminatpaneelen
aufgetragen, um diese dann mit dem Unterboden zu verkleben. Als Besonderheit zeigt
die Auftragsdüse nach der
US 5,882,133 drei Düsenöffnungen, von denen die mittlere einen kreisrunden Querschnitt aufweist,
während die beiden äußeren einen ovalen Querschnitt haben, so dass dadurch offensichtlich
die unterschiedlich langen Strömungswege zumindest teilweise ausgeglichen werden.
[0010] Die
WO 2004/065023 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Auftragen von Leim, die zwei oder drei Leimzylinder
aufweist, wobei an deren Auslass eine Leimleiste mit mehreren Austragsöffnungen befestigt
ist. Die einzelnen Kanäle in der Leimleiste von dem Auslass des Leimzylinders bis
zu den Austragsöffnungen hin verlaufen fächerförmig und weisen somit unterschiedliche
Längen auf.
[0011] Aus
JP 11-290 746 A ist eine Vorrichtung mit mehreren Ausgabemündungen bekannt. Um die Abgabemenge an
allen Ausgabemündungen zu vereinheitlichen, weist die Vorrichtung mehrere zu den einzelnen
Ausgabemündungen führende Zuführarme auf, die alle gleich lang sind. Dies wird durch
eine besondere Kaskadenanordnung erreicht, bei der den Zuführarmen gleicher Armlänge
der vorherigen Kaskaden die doppelte Anzahl zueinander gleicher weiteren Kaskadenarme
durch Ankopplung hinzugefügt ist.
[0012] Allen Vorrichtungen ist gemeinsam, dass an einem Vorratsbehälter für den Klebstoff
eine Düse mit mehreren Austragsöffnungen angebracht ist. Der Vorratsbehälter kann
z.B. aus einer Kartusche oder einem Zylinder zur Aufnahme von Folienschlauchbeuteln
bestehen. Der Klebstoff wird dabei durch die Düse mittels Druckluft, mechanisch oder
elektrisch, ausgetragen. Dadurch wird das Auftragen sauberer und besonders bei hoch
viskosen Klebstoffen gelenkschonender, insbesondere für die Hand- und Kniegelenke.
[0013] Bei vielen Klebstoffen wird eine hohe Anfangshaftung nach dem Fügen der Substrate
gewünscht. In vielen Fällen kann die Anfangshaftung unter anderem durch eine Veränderung
der Rheologie erzielt werden, insbesondere indem das Produkt höher viskos bzw. mit
einer höheren Fließgrenze rezeptiert wird. Solche Veränderungen der Rheologie führen
jedoch dazu, dass das vom Verarbeiter mit einer üblichen Zahnspachtel durchgeführte
"Verstreichen" als "schwer" bezeichnet wird und zu einer erheblichen Belastung der
jeweiligen führenden Hand bzw. Arms führt. Solche hohen Viskositäten bzw. Fließgrenzen
werden daher vom Verarbeiter in der Regel abgelehnt und sind daher am Markt nicht
erhältlich.
[0014] Die Apparaturen des gegenwärtigen Standes der Technik besitzen dabei Düsen, in denen
vom Klebstoffvorratsbehälter strahlenförmig mehrere Kanäle abgehen, die in den Auslassöffnungen
münden. Aus der Geometrie der Kanäle bei der Verteilung auf die einzelnen Auslassöffnungen
ergeben sich unterschiedliche Fließwege des Klebstoffes. Dies führt zu einem unregelmäßigen
Klebstoffauftrag, welcher vom Verarbeiter durch Verschließen einzelner Auslassöffnungen
manipuliert werden kann, wodurch eine uneinheitliche Verklebung resultieren kann.
Des Weiteren haben die Auslassöffnungen einen runden Querschnitt, was zu einem entsprechenden
Querschnitt der Stränge führt.
[0015] EP 1 447 142,
WO 00/69 571 und
BE 10 16 978 offenbaren jeweils eine Auftragsdüse für Klebstoffe. Die jeweilige Auftragsdüse weist
eine Zulauföffnung und mehrere Düsenöffnungen auf, über die der Klebstoff aus der
Auftragsdüse austritt. Zwischen der Zulauföffnung und den Düsenöffnungen sind mehrere
Strömungskörper vorgesehen, die derart angeordnet und ausgebildet sind, dass der Klebstoff
aus den Düsenöffnungen gleichmäßig austritt.
Aufgabe
[0016] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Auftragsdüse anzugeben, die ein gleichmäßiges
Auftragen von parallelen Klebstoffsträngen ermöglicht, insbesondere hinsichtlich der
zeitlich aus jeder Auftragsdüse austretenden Klebstoffmenge.
Erfindung und vorteilhafte Wirkungen
[0017] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Auftragsdüse für viskose Klebstoffe mit den
eingangs genannten Merkmalen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Mittel mindestens
einen Strömungskörper umfassen, der eine Anströmkante und eine Abrisskante aufweist
und derart ausgerichtet ist, dass er, von dem Volumenstrom des Klebstoffs allseitig
umströmt, den Volumenstrom des Klebstoffs unter Berücksichtigung der unterschiedlichen
Strömungswege von der Zulauföffnung zu den einzelnen Düsenöffnungen hin gleichmäßig
aufteilt.
[0018] Für die eingangs beschriebenen Anwendungsfälle hat sich gezeigt, dass beim Auftrag
des Klebstoffs mit einer Zahnspachtel Scherraten im Bereich von 1 bis 10 1/sec erreicht
werden. Klebstoffe mit einer Viskosität von 80 Pa·s bei Scherrate 5 1/sec können gerade
noch per Hand mittels Zahnspachtel aufgetragen werden. Das Gerät und die Düse sind
daher besonders geeignet für den Auftrag höher viskoser Klebstoffe, die insbesondere
Vorteile bei der Anfangshaftung bieten. Eine hohe Anfangshaftung wird, wie bei jeder
anderen Verklebung auch, gewünscht.
[0019] Durch den erfindungsgemäßen Aufbau der Düse ist die aufgetragene Klebstoffmenge bei
den einzelnen Strängen über die ganze Breite der Düse konstant.
[0020] Der Hohlraum im Inneren der Düse ist durch mindestens einen Strömungskörper, vorzugsweise
jedoch durch mehrere, unterschiedlich große Strömungskörper, unterbrochen, durch deren
Umströmen der vorbeiströmende Klebstoff gleichmäßig auf die Austragsöffnungen verteilt
wird.
[0021] In einer Ausführungsform kann die Düse dreieckige oder viereckige Öffnungen besitzen,
so dass beim Auftragen des Klebstoffes freistehende Klebstoffstränge mit dreieckigem
oder viereckigem Querschnitt entstehen.
[0022] Für die Verklebung von Fliesen sind die Auslassöffnungen viereckig zu wählen.
[0023] Die Ecken der Auslassöffnungen können einen Rundungsradius besitzen.
[0024] Die Kanten der Auslassöffnungen müssen nicht gerade sein, sondern können auch gebogen
sein. Da die Klebstoffmasse nach Austritt aus der Düse teilweise expandieren oder
kontrahieren kann, entstehen bei geraden Kanten der Auslassöffnung konvexe Kanten
an den Klebstoffsträngen, was ausgeglichen werden kann, wenn die Auslassöffnungen
konkave Kanten besitzen.
[0025] Die Auftragsdüse kann Teil eines Gerätes mit mindestens einem Klebstoffbehälter sein,
an dem diese Auftragsdüse aufgesetzt ist.
[0026] Die Auftragsdüse eignet sich auch für Geräte, die einen Zweikomponentenklebstoff
auftragen, der in oder vor der Düse gemischt wird.
[0027] Eine solche Auftragsdüse kann in Verbindung mit einem Behälter so angeordnet werden,
dass Behälter und Auftragsdüse gegeneinander gedreht werden können, so dass eine individuelle
Arbeitsposition einstellbar ist.
[0028] Die Auftragsdüse, wie sie hier beschrieben ist, eignet sich insbesondere für Klebstoffviskositäten
größer 80 Pa·s bei einer Scherrate von 5 1/sec
[0029] Vorzugsweise sollten die Strömungskörper den Volumenstrom des Klebstoffs derart aufteilen,
dass aus den einzelnen Düsenöffnungen gleiche Klebstoffmengen pro Zeiteinheit austreten.
Gleichzeitig können bestimmte Strömungskörper auch dazu dienen, den Klebstoff gut
zu durchmischen, insbesondere dann, wenn es sich um einen Zweikomponenten-Klebstoff
handelt, wie er vielfach eingesetzt wird.
[0030] Es hat sich gezeigt, dass ein bevorzugter Querschnitt für die Strömungskörper, in
Strömungsrichtung des Klebstoffs gesehen, ein ovaler oder elliptischer Querschnitt
ist. Diese Strömungskörper sollten derart in dem Düsengehäuse ausgerichtet sein, dass
sie von dem Klebstoff auf der schmalen Seite angeströmt werden. Ein solcher Querschnitt
gewährleistet eine optimale Führung des Klebstoffstroms, ohne dass wesentliche tote
Zonen, insbesondere auf der Strömungsabrissseite der Strömungskörper, entstehen.
[0031] In manchen Fällen kann ein tropfenförmiger Querschnitt der Strömungskörper, in Strömungsrichtung
des Klebstoffs gesehen, von Vorteil sein, wobei die Strömungskörper derart ausgerichtet
sein sollten, dass sie von dem Klebstoff auf der abgerundeten Seite angeströmt werden.
[0032] In dem Düsengehäuse sollten mindestens zwei Strömungskörper angeordnet sein, die
über den Gehäuseinnenraum verteilt sind.
[0033] Noch bevorzugter ist eine Anordnung aus Strömungskörpern mit unterschiedlich großen
Querschnittsflächen. Strömungskörper mit größerer Querschnittsfläche werden dann in
der Mitte des Innenraums des Düsengehäuses, bezogen auf die Auftragskante, angeordnet.
[0034] Für eine optimierte Führung des Klebstoffes von der Zulauföffnung zu der Reihe der
Düsenöffnungen sollte eine Vielzahl von Strömungskörpern vorgesehen werden, die, in
Strömungsrichtung des Klebstoffs gesehen, in mehreren Reihen gestaffelt sind.
[0035] Hierbei sollten die Strömungskörper in Reihen mit einer geringeren Anzahl von Strömungskörpern
mit großem Querschnitt zu einer größeren Anzahl von Strömungskörpern mit kleinem Querschnitt
gestaffelt werden, wobei die Strömungskörper mit großem Querschnitt näher zu der Zulauföffnung
angeordnet sind und die Strömungskörper mit kleinem Querschnitt näher zu den Düsenöffnungen
angeordnet sind.
[0036] Weiterhin sollten die Strömungskörper der einzelnen Reihen, in Richtung der Strömungsrichtung
des Klebstoffs gesehen, versetzt zueinander angeordnet sein, so dass der Klebstoffstrom,
nachdem er durch den Zwischenraum zwischen zwei Strömungskörpern geströmt ist, auf
mindestens einen weiteren Strömungskörper trifft, der ihn wiederum in mindestens zwei
Teilströme aufteilt.
[0037] Der dreieckige Querschnitt erleichtert das Einlegen und Andrücken der Parkettstäbe,
insbesondere wenn sie Nut- und Federverbindung haben.
[0038] Wie Eingangs beschrieben, soll mit solchen Auftragsdüsen ein gleichmäßiges Klebstoffbett
aus parallelen Klebstoffstreifen auf eine Klebefläche aufgetragen werden. Diese Klebstoffstränge
werden ggf. dann beim Verkleben eines Bauteils im Bereich der Klebefläche zerdrückt.
Vorteilhaft kann sein, dass zwischen den Klebstoffsträngen ein dünner Klebstofffilm
vorhanden ist. so dass dadurch die gesamte Fläche beschichtet ist und diese Beschichtung
als Wasserdampfbarriere wirkt, so dass das Holz vor zu starker Quellung durch Verdunsten
von Wasser aus einem zu feuchten Estrich geschützt ist. Um dies zu erreichen, sind
benachbarte Düsenöffnungen durch einen schmalen Düsenspalt verbunden, der eine bestimmte
Spalthöhe aufweist. Über diesen Spalt wird dann eine geringe Klebstoffmenge in der
Art eines Klebstofffilms auch zwischen den Klebstoffsträngen aufgetragen. Dieser zwischen
den Klebstoffsträngen gebildete dünne Klebstofffilm wirkt darüber hinaus nach der
Durchhärtung als Wasserdampfbarriere. Versuche haben gezeigt, dass dieser Effekt auch
ohne einen definierten Spalt dann erreicht werden kann, wenn man die beiden Hälften
nicht ganz so fest miteinander verschraubt.
[0039] Bei einem dreieckigen Auslassquerschnitt der Düsenöffnungen werden die einzelnen
Düsenöffnungen über einen solchen Düsenspalt an ihrer breiteren Unterkante miteinander
verbunden.
[0040] In Bezug auf das Düsengehäuse der Auftragsdüse sollte an der Seite, die die Unterseite
bildet, eine Auftragskante ausgebildet sein, mit der die Auftragsdüse entlang einer
Auftragsfläche geführt wird. Der vorstehend beschriebene Düsenspalt wird dann auf
dieser Seite, die die Auftragskante bildet, angeordnet.
[0041] Für einen einfach handhabbaren Aufbau sollte das Düsengehäuse aus mindestens einem
Oberteil und einem Unterteil aufgebaut sein.
[0042] Bei einem solchen Aufbau liegen das Oberteil und das Unterteil entlang der Düsenöffnungen
aufeinander. Dadurch ergibt sich auch die Möglichkeit, dass die Düsenöffnungen in
Form von Schlitzen entweder in dem Oberteil oder dem Unterteil ausgebildet werden
können und dass das jeweils andere Teil die Schlitze abdeckt, so dass sich die Düsenöffnungen
ergeben.
[0043] Eine geeignete Dimensionierung der Strömungskörper mit ovalem oder elliptischem Querschnitt
ergibt sich dann, wenn das Verhältnis der kleinen Achse zu der großen Achse der Querschnitte
der Strömungskörper zwischen 1:1 und 1:20, bevorzugt zwischen 1:2 und 1:15, ganz besonders
bevorzugt zwischen 1:3 und 1:5, liegt.
[0044] Es hat sich gezeigt, dass die Wirkung von elliptischen oder ovalen Strömungskörpern
optimal durch den Unterschied der beiden Halbachsen des Querschnitts wird.
[0045] Die ideale Ausgestaltung der Form der Strömungskörper, vorzugsweise der elliptischen
Querschnitte der Strömungskörper, sowie deren Staffelung in Strömungsrichtung des
Klebstoffs gesehen, hängt von der Geometrie des Innenraums des Düsengehäuses ab, insbesondere
davon, wie stark sich das Düsengehäuse von der Zulauföffnung zu den Düsenöffnungen
hin erweitert.
[0046] Zusätzlich zu den Strömungskörpern kann zumindest ein Teil der Innenraum-Fläche des
Düsengehäuses mit einer Rillenstruktur versehen werden. Durch diese zusätzlichen Rillen
kann die Strömung des Klebstoffs in der Düse beeinflusst werden, unter anderem kann
das Durchmischen des Klebstoffs unterstützt werden.
[0047] Die Strömungskörper können gleichzeitig die Funktion von Distanzteilen zwischen Oberteil
und Unterteil des Düsengehäuses übernehmen. Oberteil und Unterteil des Düsengehäuses
können im Bereich solcher als Distanzteile dienender Strömungskörper miteinander verschraubt
oder anders verbunden werden.
[0048] Erfindungsgemäß ist in dem Innenraum der Auftragsdüse vor den Düsenöffnungen ein
Sieb angeordnet. Dieses Sieb dient dazu, Granulat, das in einem Klebstoff enthalten
ist, so zu führen und zu separieren, dass dieses Granulat nur in einem zur Auftragskante
hin liegenden Bereich austritt. Ein solches Sieb wird bevorzugt bei einer Auftragsdüse
eingesetzt, die zwischen den einzelnen Düsenöffnungen einen Düsenspalt aufweist, wie
dies vorstehend beschrieben ist. In Verbindung mit einem solchen Düsenspalt wird das
Granulat so geführt, dass dieses Granulat nur den Düsenspalt passieren kann. Die gebildeten
Klebstoffstränge sind dann im oberen Bereich frei von diesem Granulatanteil. Allerdings
wird in Verbindung mit einem Sieb der Spalt mindestens auf den Durchmesser des Granulats
eingestellt.
Ausführungsbeispiele
[0049] Weitere Ziele, Merkmale sowie vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden
Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand
der Zeichnungen erläutert.
In der Zeichnung zeigt
[0050]
- Figur 1
- eine perspektivische Explosionsansicht einer Auftragsdüse für viskose Klebstoffe gemäß
der Erfindung,
- Figur 2
- das Oberteil der Auftragsdüse der Figur 1 mit Sicht auf die Innenseite,
- Figur 3
- das Unterteil der Auftragsdüse der Figur 1 mit Sicht auf die Innenseite,
- Figur 4
- eine Draufsicht auf das Unterteil der Figuren 1 und 3,
- Figur 5
- eine Draufsicht nur auf die Düsenöffnungen einer zusammengebauten Auftragsdüse, und
- Figur 6
- die schematische Darstellung einer Auftragsdüse, in die ein zusätzliches Sieb eingebaut
ist.
[0051] Die Auftragsdüse, die in Figur 1 dargestellt ist, eignet sich für den Auftrag von
viskosen Klebstoffen über eine relativ breite Fläche in Form von Klebstoffsträngen.
[0052] Diese Auftragsdüse umfasst ein Düsengehäuse 1 mit einem Oberteil 2 und einem Unterteil
3. Oberteil 2 und Unterteil 3 sind in einer vergrößerten Ansicht, jeweils mit Sicht
auf die Innenseite, in den Figuren 2 und 3 dargestellt.
[0053] Oberteil 2 und Unterteil 3 umschließen einen Innenraum 4. Die gesamte Auftragsdüse
besitzt in der Draufsicht eine dreieckige oder trapezartige Form mit einer Zulauföffnung
5 an der schmalen Seite.
[0054] An der breiten Seite des Unterteils 3 ist eine Auftragskante 6 ausgebildet, die eine
glatte, im Querschnitt gesehene spitz zulaufende Form besitzt. Die entsprechende Kante
7 des Oberteils 2 ist mit V-förmigen Ausschnitten 8 versehen, die dann, wenn Oberteil
2 und Unterteil 3 zusammengefügt sind, dreieckförmige Düsenöffnungen ergeben.
[0055] Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, ist entlang der Kante 7 gleichmäßig verteilt eine
Vielzahl dieser V-förmigen Ausschnitte 8 vorgesehen.
[0056] Anhand der Figur 1 ist weiterhin zu erkennen, dass sich der Innenraum 4 durch die
Form des Düsengehäuses 1 von der Zulauföffnung 5 zu den Kanten 6 und 7 hin erweitert.
[0057] In dem Innenraum 4 des Düsengehäuses 1 sind mehrere Strömungskörper 9, 10 und 11
vorhanden, die einen ovalen bzw. elliptischen Querschnitt aufweisen. Diese Strömungskörper
weisen jeweils eine Anströmkante 12 und eine Abrisskante 13 an den schmalen Enden
auf. Sie sind derart in dem Innenraum 4 ausgerichtet, dass die große Achse 14 des
elliptischen Querschnitts der Strömungskörper 9, 10 und 11, die zur Veranschaulichung
in Figur 3 anhand des mittleren Strömungskörpers 9 angegeben ist, in Strömungsrichtung
des durch die Zulauföffnung 5 in den Innenraum 4 eintretenden Volumenstroms des Klebstoffs
ausgerichtet ist.
[0058] Der elliptische oder ovale Querschnitt der Strömungskörper 9, 10 und 11 stellt sicher,
dass eine gleichmäßige Umströmung der Strömungskörper vorhanden ist.
[0059] Die jeweiligen Strömungskörper 9, 10 und 11, die einen unterschiedlichen Querschnitt
aufweisen, sind, quer zur Strömungsrichtung des Klebstoffs, die mit einem Pfeil 15
angedeutet ist, in Reihen angeordnet, wobei die erste Reihe den Strömungskörper 9
mit dem größten Querschnitt umfasst, gefolgt durch die Reihe mit den Strömungskörpern
10 mit einem mittelgroßen Querschnitt und der Reihe der Strömungskörper 11 mit den
kleinsten Querschnittsabmessungen. Weiterhin ist in der ersten Reihe nur ein Strömungskörper
9 vorhanden, während die zweite Reihe zwei Strömungskörper 10 umfasst und die dritte
Reihe sieben Strömungskörper 11 aufweist. Weiterhin sind die Strömungskörper 9, 10
und 11 der aufeinander folgenden Reihen so gestaffelt, dass sie quer zur Strömungsrichtung
(Pfeil 15) zueinander versetzt sind.
[0060] Die Strömungskörper 9, 10 und 11 stellen sicher, dass der Volumenstrom des über die
Zulauföffnung 5 in den Innenraum 4 eintretenden Klebstoffs über den sich öffnenden
Querschnitt gleichmäßig zu den Düsenöffnungen 8 hin verteilt wird. Das bedeutet, der
Klebstoff wird an dem Strömungskörper 9 geteilt, strömt zu den beiden Strömungskörpern
10 der darauf folgenden Reihe und wird dort wiederum in vier Klebstoffströme zu den
Strömungskörpern 11 der letzten Reihe hin aufgeteilt.
[0061] Die Anzahl der einzelnen Strömungskörper 9, 10 und 11 in den verschiedenen Reihen
ist nur beispielhaft dargestellt und muss den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden.
Durch die geeignete Wahl der Anzahl der Strömungskörper sowie der Querschnittsdimensionen
kann erreicht werden, dass zeitlich gesehen durch die Düsenöffnungen 8 gleiche Volumenmengen
an Klebstoff austreten.
[0062] An der Einlassöffnung ist das Verhältnis von Breite zu Länge der Ellipse des Querschnitts
des Strömungskörpers 9 größer, da dort der eintretende Klebstoffstrom zunächst zu
den Seiten verteilt wird, um dort einen höheren Druck aufzubauen. Die Strömungskörper
10 in der nächsten Reihe sind dann versetzt angeordnet, so dass dort erneut der ankommende
Klebstoffstrom geteilt wird. Die Strömungskörper 11 in der dritten Reihe sind aus
demselben Grund in den Zwischenräumen der vorhergehenden Reihe angeordnet. Die Auslassöffnungen
8 befinden sich zwischen den Strömungskörpern 11, d. h. die Strömungskörper 11 befinden
sich nicht unmittelbar vor einer Auslassöffnung 8, sondern zwischen diesen.
[0063] Wie bereits vorstehend erwähnt sollten die Querschnittsdimensionen der Strömungskörper
9, 10 und 11 so gewählt werden, dass sich ein Verhältnis von kleiner Halbachse, in
Figur 3 mit dem Bezugszeichen 16 bezeichnet, zu großer Halbachse 14 von etwa 1: 3
auf der Eintrittseite des Klebstoffes für den Strömungskörper 9 bis zu etwa 1:5 für
die Strömungskörper 11 auf der Seite der Düsenöffnungen 8 ergibt. Das Verhältnis könnte
aber auch für die Strömungskörper 11 auf der Seite der Düsenöffnungen 8 bis zu 1:20
variieren.
[0064] Wie die Figur 1 zeigt, können zumindest die Strömungskörper 9 und 10 mit den großen
Querschnittsabmessungen als Distanzteile für das auf das Unterteil 3 aufgesetzte Oberteil
2 dienen. Gleichzeitig kann das Oberteil 2 an dem Unterteil 3 im Bereich dieser Strömungskörper
9 und 10 durch Schraubelemente, die allgemein mit dem Bezugszeichen 17 bezeichnet
sind, verschraubt werden. Die Teile der Düse könnten auch durch Klammern zusammengehalten
werden.
[0065] Wie die Ansichten des Oberteils 2 der Figur 2 und des Unterteils 3 der Figur 1 zeigen,
sind die Strömungskörper 9 und 10 mit großem Querschnitt etwa in der Mitte geteilt,
so dass sich diese Hälften im zusammengeschraubten Zustand von Oberteil 2 und Unterteil
3 zu den jeweiligen Strömungskörpern 9 und 10 ergänzen. Diese könnten auch nur oben
oder unten angeformt sein. Die kleineren Strömungskörper 11 sind dagegen nur an dem
Unterteil 3 angeformt. Sie könnten alternativ auch nur an dem Oberteil 2 vorhanden
sein, oder, falls es die Dimensionen zulassen, ebenfalls mittig geteilt sein.
[0066] Auf der Oberseite des Oberteils 2 ist eine Abdeckung 18 aufgesetzt, die an ihrem
vorderen Ende eine Abdeckleiste 19 umfasst. Diese Abdeckung 18 ist an dem Oberteil
2 mittels der Schraubelemente 17 gehalten. Die Abdeckleiste 19 ist so dimensioniert
und ausgerichtet, dass sie die Oberseite der Kante 7 mit den V-förmigen Ausschnitten
8 abdeckt. Eine entsprechende Abdeckung 20 mit einer Abdeckleiste 21 kann auf die
Außenseite des Unterteils 3 aufgesetzt sein derart, dass die Abdeckleiste 21 der Auftragskante
6 zugeordnet ist. Zumindest die Abdeckleiste 21 kann aus einem flexiblen Material
gebildet sein, damit sie sich beim Auftragen des Klebstoffs der Form der Auftragsfläche
anpassen kann.
[0067] Als zusätzliche Sicherung für den Zusammenhalt von Oberteil 2 und Unterteil 3 kann
auf das hintere rohrförmige Ende 22 von Oberteil 2 und Unterteil 3 ein Anschlussstutzen
23 aufgesteckt werden, der sich nach Art eines Bajonettverschlusses mit einem Zapfen
24 und einer Nutführung 25 verriegelt. Zapfen 24 und Nutführung 25 können auch umgekehrt
dem Anschlussstutzen 23 bzw. dem rohrförmigen Ende 22 zugeordnet werden.
[0068] Die Innenflächen des Düsengehäuses 1 können mit einer Rillenstruktur versehen sein.
Solche Rillen 39 sind beispielsweise auf der Innenfläche des Oberteils 2 der Figur
2 vorhanden. Bei diesen Rillen 39 handelt es sich um Vertiefungen, die in die Innenfläche
des Oberteils 2 eingearbeitet sind. Alternativ ist es auch möglich, die Rillenstruktur
in Form von Erhebungen bzw. Stegen auszubilden. Diese Rillenstruktur, die nicht nur
an dem Oberteil 2, sondern auch an dem Unterteil 3, ausgebildet sein kann, unterstützt
ein Durchmischen des Klebstoffs, insbesondere dann, wenn es sich bei dem Klebstoff
um einen Zweikomponentenklebstoff handelt. Weiterhin könnte die Rillenstruktur einen
V-förmigen Verlauf aufweisen, d. h. die Rillen verlaufen von der Zulauföffnung 5 V-förmig,
strahlenförmig nach außen, so dass sie die Führung des Klebstoffs auch zu den äußeren
Düsenöffnungen 8 hin unterstützen.
[0069] Eine beispielhafte Dimensionierung der Auftragsdüse, wie sie in Figur 1 dargestellt
ist, ergibt sich aus der Draufsicht auf das Unterteil 3, das in Figur 4 dargestellt
ist.
[0070] Wie die Figur 4 zeigt, weist das Düsengehäuse 1 bzw. das Unterteil 3 eine Länge 26
von 200 mm auf. Die Breite 27 entlang der Auftragskante 6 beträgt 250 mm.
[0071] Der Abstand 28 der Mitte des Strömungskörpers 9 mit elliptischem Querschnitt von
der Auftragskante 6 beträgt 80 mm, der Abstand 29 der Mitte der Strömungskörper 10
von der Auftragskante 6 beträgt 50 mm und der Abstand 30 der Mitte der Strömungskörper
11 von der Auftragskante 6 beträgt etwa 30 mm.
[0072] Die Achsenverhältnisse des elliptischen Querschnitts der Strömungskörper 9, 10 und
11 jeweils der großen Halbachse 14 zu der kleinen Halbachse 16, wie sie in Figur 3
für den großen Strömungskörper 9 angegeben sind, betragen 45 mm zu 15 mm für den Strömungskörper
9, 30 mm zu 11 mm für die Strömungskörper 10 und 15 mm zu 3 mm für die kleinsten Strömungskörper
11.
[0073] Der Abstand 31 der Mitten der beiden mittleren Strömungskörper 10 zueinander beträgt
etwa 85 mm, während der Abstand 32 benachbarter Strömungskörper 11 etwa 28 mm beträgt.
[0074] Die vorstehend angegebenen Dimensionen sind Richtwerte, die bei anderen Dimensionen
der Auftragsdüse entsprechend im Verhältnis vergrößert oder verkleinert werden können.
[0075] Figur 5 zeigt nur schematisch die Ansicht der Düsenöffnungen, die in dem dargestellten
Beispiel, im Gegensatz zu der zuvor beschriebenen Ausführungsform, durch viereckige
Ausschnitte 33 in dem Oberteil 2 gebildet sind. Darüber hinaus ist anhand der Figur
5 zu erkennen, dass benachbarte Düsenöffnungen 33 durch einen schmalen Düsenspalt
34 miteinander verbunden sind. Durch diese Spalte 34 können kleine Mengen Klebstoff
hindurchtreten, so dass auch der Bereich zwischen zwei Düsenöffnungen 33 auf der Auftragsfläche
mit einem dünnen Klebstofffilm beschichtet wird. Durch den viereckigen Querschnitt
der Ausschnitte 33 werden Klebstoffstränge mit viereckigem Querschnitt auf der Auftragsfläche
erzeugt. Die Spalten 34 können auch dann vorgesehen werden, wenn die Düsenöffnungen
einen V-förmigen Querschnitt haben.
[0076] Figur 6 zeigt nur schematisch eine Auftragsdüse mit einem Düsengehäuse 1 sowie dreieckförmigen
Düsenöffnungen 8, wie dies der Fall bei der Auftragsdüse ist, die in Figur 1 dargestellt
ist, sowie einen Düsenspalt 34, der beispielsweise zuvor anhand der Figur 5 beschrieben
wurde. Im Innenraum 4 des Düsengehäuses 1 befindet sich ein Sieb 35. Dieses Sieb 35
ist so in dem Innenraum eingesetzt, dass es nur den Bereich der Düsenöffnungen 8 abdeckt,
allerdings nicht den Bereich des Düsenspalts 34. Eine solche Anordnung wird dann eingesetzt,
wenn ein Klebstoff aufgetragen werden soll, der einen granulatförmigen Anteil 36 enthält.
Aufgrund der Maschenweite des Siebs 35 wird der granulatförmige Anteil 36 nicht durch
das Sieb hindurch gelassen und nach unten zu dem Düsenspalt 34 hin geführt. Dadurch
kann erreicht werden, dass die auf einer Unterlage, in Figur 6 mit dem Bezugszeichen
37 bezeichnet, aufgebrachte Klebstoffmasse nur im unteren Bereich den granulatförmigen
Anteil 36 enthält, während die oberen Bereiche der Klebstoffstränge 38 frei von diesem
Granulat sind.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0077]
- 1
- Düsengehäuse
- 2
- Oberteil
- 3
- Unterteil
- 4
- Innenraum
- 5
- Zulauföffnung
- 6
- Auftragskante
- 7
- Kante
- 8
- V-förmiger Ausschnitt
- 9
- Strömungskörper
- 10
- Strömungskörper
- 11
- Strömungskörper
- 12
- Anströmkante
- 13
- Abrisskante
- 14
- große Achse
- 15
- Strömungsrichtungspfeil
- 16
- kleine Halbachse
- 17
- Schraubelemente
- 18
- Abdeckung
- 19
- Abdeckleiste
- 20
- Abdeckung
- 21
- Abdeckleiste
- 22
- rohrförmiges Ende
- 23
- Anschlussstutzen
- 24
- Zapfen
- 25
- Nutführung
- 26
- Länge von 3
- 27
- Breite von 3
- 28
- Abstand von 9 zu 6
- 29
- Abstand von 10 zu 6
- 30
- Abstand von 11 zu 6
- 31
- Abstand zwischen zwei 10
- 32
- Abstand zwischen zwei 11
- 33
- viereckiger Ausschnitt
- 34
- Spalt
- 35
- Sieb
- 36
- granulatförmiger Anteil
- 37
- Klebstoffmasse
- 38
- Klebstoffstränge
- 39
- Rillen
1. Auftragsdüse für viskose Klebstoffe
mit einem Düsengehäuse (1), das einen Innenraum (4) umfasst, und eine Auftragskante
(6), entlang welcher mehrere Düsenöffnungen (8, 33) angeordnet sind, und mindestens
eine Zulauföffnung (5), die der Auftragskante (6) gegenüberliegt, aufweist,
wobei sich der Innenraum (4) des Düsengehäuses (1) von der Zulauföffnung (5) zu den
Düsenöffnungen (8, 33) hin, in Richtung der Auftragskante (6) gesehen, erweitert,
und
wobei in dem Innenraum (4) des Düsengehäuses (1) Mittel (9, 10, 11) vorgesehen sind,
um den Klebstoff von der Zulauföffnung (5) zu den Düsenöffnungen (8, 33) hin zu führen
und die Mittel mindestens einen Strömungskörper (9, 10, 11) umfassen, der eine Anströmkante
(12) und eine Abrisskante (13) aufweist und derart ausgerichtet ist, dass er, von
dem Volumenstrom des Klebstoffs allseitig umströmt, den Volumenstrom des Klebstoffs
unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Strömungswege von der Zulauföffnung (5)
zu den einzelnen Düsenöffnungen (8, 33) hin gleichmäßig aufteilt,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem Innenraum (4) vor den Düsenöffnungen (8, 33) ein Sieb (35) zum Separieren
von in einem Klebstoff enthaltenem Granulat angeordnet ist derart, dass dieses Granulat
nur in einem zur Auftragskante (6) hin liegenden Bereich austritt.
2. Auftragsdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Strömungskörper (9, 10, 11) den Volumenstrom des Klebstoffs derart
aufteilen, dass aus den einzelnen Düsenöffnungen (8, 33) gleiche Klebstoffmengen pro
Zeiteinheit austreten.
3. Auftragsdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskörper (9, 10, 11), in Strömungsrichtung (15) des Klebstoffs gesehen,
einen ovalen oder elliptischen Querschnitt aufweisen.
4. Auftragsdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskörper (9, 10, 11 derart ausgerichtet sind, dass sie von dem Klebstoff
auf der schmalen Seite (12) angeströmt werden
5. Auftragsdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskörper (9, 10, 11), in Strömungsrichtung (15) des Klebstoffs gesehen,
einen tropfenförmigen Querschnitt aufweisen.
6. Auftragsdüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskörper (9, 10, 11) derart ausgerichtet sind, dass sie von dem Klebstoff
auf der abgerundeten Seite (12) angeströmt werden.
7. Auftragsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei Strömungskörper (9, 10, 11) in dem Düsengehäuse (1) angeordnet sind.
8. Auftragsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskörper (9, 10, 11) unterschiedlich große Querschnittsflächen aufweisen,
wobei Strömungskörper (9) mit größerer Querschnittsfläche in der Mitte des Innenraums
(4) des Düsengehäuses (1), bezogen auf die Länge der Auftragskante (6), angeordnet
sind.
9. Auftragsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskörper (9, 10, 11) in Strömungsrichtung (15) des Klebstoffs gesehen
in mehreren Reihen gestaffelt sind.
10. Auftragsdüse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskörper (9, 10, 11) in Strömungsrichtung (15) des Klebstoffs gesehen
in Reihen mit einer geringeren Anzahl von Strömungskörpern (9) mit großem Querschnitt
zu einer größeren Anzahl von Strömungskörpern (10, 11) mit kleinem Querschnitt gestaffelt
sind.
11. Auftragsdüse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskörper (9, 10, 11) der einzelnen Reihen in Richtung der Strömungsrichtung
(15) des Klebstoffs gesehen versetzt zueinander angeordnet sind.
12. Auftragsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen (8) einen dreieckigen Auslassquerschnitt aufweisen.
13. Auftragsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen (8, 33) einen viereckigen Auslassquerschnitt aufweisen.
14. Auftragsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Düsenöffnungen (8, 33) durch einen schmalen Düsenspalt (34) verbunden
sind, der eine bestimmte Spalthöhe aufweist.
15. Auftragsdüse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsengehäuse (1; 3) auf seiner einen Seite, die die Unterseite bildet, eine Auftragskante
(6) aufweist und der Düsenspalt auf dieser Seite der Düsenöffnungen (8, 33) angeordnet
ist.
16. Auftragsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsengehäuse (1) aus mindestens einem Oberteil (2) und einem Unterteil (3) gebildet
ist.
17. Auftragsdüse nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (2) und das Unterteil (3) entlang der Düsenöffnungen (8, 33) aufeinander
liegen.
18. Auftragsdüse nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen (8, 33) in Form von Schlitzen entweder in dem Oberteil (2) oder
dem Unterteil (3) ausgebildet sind und das jeweils andere Teil die Schlitze abdeckt,
so dass sich die Düsenöffnungen (8, 33) ergeben.
19. Auftragsdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der kleinen Achse (16) zu der großen Achse (14) der Querschnitte der
Strömungskörper (9, 10, 11) mit ovalem oder elliptischem Querschnitt zwischen 1:1
und 1:20, bevorzugt zwischen 1:2 und 1:15, ganz besonders bevorzugt zwischen 1:3 und
1:5, liegt.
20. Auftragsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Innenraum-Fläche des Düsengehäuses (1) eine Rillenstruktur
(39) aufweist.
21. Auftragsdüse nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskörper (9, 10, 11) Distanzteile zwischen Oberteil (2) und Unterteil
(3) bilden.
22. Auftragsdüse nach einem der vorangehenden Ansprüche in Verbindung mit Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb (35) derart angeordnet ist, dass das Granulat entlang des Siebs (35) zu
dem Düsenspalt (34) hin geführt wird.
1. Applicator nozzle for viscous adhesives, with a nozzle housing (1), which has an interior
space (4), and an applicator edge (6), along which a plurality of nozzle openings
(8, 33) is arranged, and at least one feed opening (5) opposite the applicator edge
(6), wherein the interior space (4) of the nozzle housing (1) widens from the feed
opening (5) towards the nozzle openings (8, 33) as seen in the direction of the applicator
edge (6) and wherein means (9, 10, 11) for feeding the adhesive from the feed opening
(5) to the nozzle openings (8, 33) are provided in the interior space (4) of the nozzle
housing (1), the means comprising at least one flow body (9, 10, 11) which has an
incident flow edge (12) and a tear-off edge (13) and which is so aligned that it is
flowed round at all sides by the volume flow of the adhesive and uniformly divides
up the volume flow of the adhesive to the individual nozzle openings (8, 33) with
consideration of the different flow paths from the feed opening (5) to the individual
nozzle openings (8, 33), characterised in that a sieve (35) for separating granulate contained in an adhesive is so arranged in
the interior space (4) in front of the nozzle openings (8, 33) that this granulate
exits only in a region lying towards the applicator edge (6).
2. Applicator nozzle according to claim 1, characterised in that the at least two flow bodies (9, 10, 11) divide up the volume flow of the adhesive
in such a manner that the same quantities of adhesive per unit of time issue from
the individual nozzle openings (8, 33).
3. Applicator nozzle according to claim 1 or 2, characterised in that the flow bodies (9, 10, 11) have an oval elliptical cross-section as seen in flow
direction (15) of the adhesive.
4. Applicator nozzle according to claim 3, characterised in that the flow bodies (9, 10, 11) are so arranged that adhesive flows against them on the
narrow wide (12).
5. Applicator nozzle according to claim 1 or 2, characterised in that the flow bodies (9, 10, 11) have a drop-shaped cross-section as seen in flow direction
(15) of the adhesive.
6. Applicator nozzle according to claim 5, characterised in that the flow bodies (9, 10, 11) are so arranged that the adhesive flows against them
on the rounded side (12).
7. Applicator nozzle according to any one of claims 1 to 6, characterised in that at least three flow bodies (9, 10, 11) are arranged in the nozzle housing (1).
8. Applicator nozzle according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the flow bodies (9, 10, 11) have cross-sectional areas of different size, wherein
flow bodies (9) with larger cross-sectional area are arranged in the centre of the
interior space (4) of the nozzle housing (1) with respect to the length of the applicator
edge (6).
9. Applicator nozzle according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the flow bodies (9, 10, 11) are staggered in a plurality of rows as seen in flow
direction (15) of the adhesive.
10. Applicator nozzle according to claim 9, characterised in that the flow bodies (9, 10, 11) are staggered, as seen in flow direction (15) of the
adhesive, in rows with a smaller number of flow bodies (9) with large cross-section
to a larger number of flow bodies (10, 11) with small cross-section.
11. Applicator nozzle according to claim 10, characterised in that the flow bodies (9, 10, 11) of the individual rows are arranged to be offset relative
to one another as seen in the direction of the flow direction (15) of the adhesive.
12. Applicator nozzle according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the nozzle openings (8) have a triangular outlet cross-section.
13. Applicator nozzle according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the nozzle openings (8, 33) have a quadrilateral outlet cross-section.
14. Applicator nozzle according to any one of claims 1 to 13, characterised in that adjacent nozzle openings (8, 33) are connected by a narrow nozzle gap (34) having
a defined gap height.
15. Applicator nozzle according to claim 14, characterised in that the nozzle housing (1; 3) has an applicator edge (6) on a side thereof forming the
lower side and the nozzle gap is arranged on this side of the nozzle openings (8,
33).
16. Applicator nozzle according to any one of claims 1 to 15, characterised in that the nozzle housing (1) is formed from at least an upper part (2) and a lower part
(3).
17. Applicator nozzle according to claim 16, characterised in that the upper part (2) and the lower part (3) lie one on the other along the nozzle openings
(8, 33).
18. Applicator nozzle according to claim 17, characterised in that the nozzle openings (8, 33) are constructed in the form of slots either in the upper
part (2) or the lower part (3) and the respective other part covers the slot so that
the nozzle openings (8, 33) arise.
19. Applicator nozzle according to claim 3, characterised in that the ratio of the small axis (16) to the large axis (14) of the cross-sections of
the flow bodies (9, 10, 11) with oval or elliptical cross-section lies between 1:1
and 1:20, preferably between 1:2 and 1:15, particularly preferably between 1:3 and
1:5.
20. Applicator nozzle according to any one of claim 1 to 19, characterised in that at least a part of the interior space area of the nozzle housing (1) has a grooved
structure (39).
21. Applicator nozzle according to any one of claims 16 to 20, characterised in that the flow bodies (9, 10, 11) form spacers between upper part (2) and lower part (3).
22. Applicator nozzle according to any one of the preceding claims in conjunction with
claim 14, characterised in that the sieve (35) is so arranged that the granulate is guided along the sieve (35) to
the nozzle gap (34).
1. Buse d'application pour colles visqueuses, comprenant un boîtier de buse (1) qui comprend
un espace interne (4) et présente une arête d'application (6) le long de laquelle
sont disposées plusieurs ouvertures de buse (8, 33), et au moins une ouverture d'entrée
(5), qui est opposée à l'arête d'application (6),
l'espace interne (4) du boîtier de buse (1) s'élargissant depuis l'ouverture d'entrée
(5) vers les ouvertures de buse (8, 33), vu dans la direction de l'arête d'application
(6), et
des moyens (9, 10, 11) étant prévus dans l'espace interne (4) du boîtier de buse (1),
afin de guider la colle depuis l'ouverture d'entrée (5) jusqu'aux ouvertures de buse
(8, 33), et les moyens comprenant au moins un corps d'écoulement (9, 10, 11) qui présente
une arête d'afflux (12) et une arête de décrochage (13) et qui est orienté de telle
sorte que tout en étant parcouru de tous les côtés par le flux volumique de la colle,
il divise uniformément le flux volumique de la colle depuis l'ouverture d'entrée (5)
vers les ouvertures de buse individuelles (8, 33) en tenant compte des différentes
voies d'écoulement,
caractérisée en ce qu'un tamis (35) pour séparer le granulat contenu dans une colle est disposé dans l'espace
interne (4) avant les ouvertures de buse (8, 33), de telle sorte que ce granulat ne
sorte que dans une région située vers l'arête d'application (6).
2. Buse d'application selon la revendication 1, caractérisée en ce que les au moins deux corps d'écoulement (9, 10, 11) divisent le flux volumique de la
colle de telle sorte que des quantités de colle identiques par unité de temps sortent
des ouvertures de buse individuelles (8, 33) .
3. Buse d'application selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les corps d'écoulement (9, 10, 11), vus dans la direction d'écoulement (15) de la
colle, présentent une section transversale ovale ou elliptique.
4. Buse d'application selon la revendication 3, caractérisée en ce que les corps d'écoulement (9, 10, 11) sont orientés de telle sorte qu'ils soient heurtés
par le flux de colle sur le côté étroit (12).
5. Buse d'application selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les corps d'écoulement (9, 10, 11), vus dans la direction d'écoulement (15) de la
colle, présentent une section transversale en forme de goutte.
6. Buse d'application selon la revendication 5, caractérisée en ce que les corps d'écoulement (9, 10, 11) sont orientés de telle sorte qu'ils soient heurtés
par l'écoulement de la colle sur le côté arrondi (12).
7. Buse d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'au moins trois corps d'écoulement (9, 10, 11) sont disposés dans le boîtier de buse
(1).
8. Buse d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les corps d'écoulement (9, 10, 11) présentent des surfaces en section transversale
de différentes tailles, des corps d'écoulement (9) ayant une plus grande surface en
section transversale étant disposés au centre de l'espace interne (4) du boîtier de
buse (1), par rapport à la longueur de l'arête d'application (6).
9. Buse d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les corps d'écoulement (9, 10, 11), vus dans la direction d'écoulement (15) de la
colle, sont échelonnés en plusieurs rangées.
10. Buse d'application selon la revendication 9, caractérisée en ce que les corps d'écoulement (9, 10, 11), vus dans la direction d'écoulement (15) de la
colle, sont échelonnés en rangées avec un plus petit nombre de corps d'écoulement
(9) de grande section transversale par rapport à un plus grand nombre de corps d'écoulement
(10, 11) de petite section transversale.
11. Buse d'application selon la revendication 10, caractérisée en ce que les corps d'écoulement (9, 10, 11) des rangées individuelles, vus dans la direction
d'écoulement (15) de la colle, sont disposés de manière décalée les uns par rapport
aux autres.
12. Buse d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les ouvertures de buse (8) présentent une section transversale de sortie triangulaire.
13. Buse d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les ouvertures de buse (8, 33) présentent une section transversale de sortie carrée.
14. Buse d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que des ouvertures de buse adjacentes (8, 33) sont connectées par une fente de buse étroite
(34) qui présente une hauteur de fente déterminée.
15. Buse d'application selon la revendication 14, caractérisée en ce que le boîtier de buse (1 ; 3) présente sur l'un de ses côtés qui forme le côté inférieur,
une arête d'application (6) et la fente de buse est disposée de ce côté des ouvertures
de buse (8, 33).
16. Buse d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que le boîtier de buse (1) est formé d'au moins une partie supérieure (2) et d'une partie
inférieure (3).
17. Buse d'application selon la revendication 16, caractérisée en ce que la partie supérieure (2) et la partie inférieure (3) se situent l'une au-dessus de
l'autre le long des ouvertures de buse (8, 33).
18. Buse d'application selon la revendication 17, caractérisée en ce que les ouvertures de buse (8, 33) sont réalisées en forme de fentes soit dans la partie
supérieure (2) soit dans la partie inférieure (3) et l'autre partie respective recouvre
les fentes, de sorte qu'il en résulte les ouvertures de buse (8, 33).
19. Buse d'application selon la revendication 3, caractérisée en ce que le rapport du petit axe (16) au grand axe (14) des sections transversales des corps
d'écoulement (9, 10, 11) de section transversale ovale ou elliptique est compris entre
1:1 et 1:20, de préférence entre 1:2 et 1:15, en particulier de préférence entre 1:3
et 1:5.
20. Buse d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisée en ce qu'au moins une partie de la surface de l'espace interne du boîtier de buse (1) présente
une structure rainurée (39).
21. Buse d'application selon l'une quelconque des revendications 16 à 20, caractérisée en ce que les corps d'écoulement (9, 10, 11) forment des pièces d'espacement entre la partie
supérieure (2) et la partie inférieure (3).
22. Buse d'application selon l'une quelconque des revendications précédentes, en association
avec la revendication 14, caractérisée en ce que le tamis (35) est disposé de telle sorte que le granulat soit guidé le long du tamis
(35) vers la fente de buse (34).
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