[0001] Die Erfindung betrifft einen Lüfter mit einem Lüfterrad zum Einsatz in einem Kraftfahrzeug,
wie im Oberbegniff von Anspruch 1 definiert. Ein solcher Lüfter ist z.B. aus der
US 2005/0095126 bekannt.
stand der Technik
[0002] In Lüftungs- oder Klimagebläsen werden häufig Lüfter mit halbaxialen Lüfterrädern
verwendet, die gegenüber rein axialen und rein radialen Lüfterrädern einen höheren
Wirkungsgrad aufweisen können. Ein halbaxiales Lüfterrad stellt eine Kombination aus
einem axialen und einem radialen Lüfterrad dar. Ein axialer Abschnitt des Lüfterrades
saugt die zu fördernde Luft nach Art eines Propellers aus einer parallel zur Drehachse
liegenden Richtung an. Ein radialer Abschnitt des Lüfterrades strömt die bereits angesaugte
Luft nach Art einer Zentrifuge in radialer Richtung ab.
[0003] Um Luft, welche den axialen Abschnitt eines halbaxialen Lüfterrades passiert hat,
zum radialen Abschnitt umzulenken, ist im Bereich zwischen den beiden Abschnitten
ein Ablenkelement angebracht. Das Ablenkelement ist gewöhnlich an einem Lüftermotor
befestigt und kann zum Beispiel kegelige Form haben. Die sich in radialer Richtung
erstreckenden Abströmschaufeln des axialen Teils des halbaxialen Lüfterrades liegen
an dem feststehenden Ablenkelement nicht an, um Reibungsverluste und eine Geräuschentwicklung
zu minimieren. Durch den hierdurch bedingten Spalt zwischen den Enden der Abströmschaufeln
und dem Ablenkelement entweicht ein gewisser Anteil der angesaugten Luft, statt ausschließlich
zwischen Abströmschaufeln hindurch das Lüfterrad in radialer Richtung zu verlassen.
Der Wirkungsgrad eines solchen halbaxialen Lüfterrades bleibt daher unter einem möglichen
Maximum zurück.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Lüfterrad anzugeben, das diesen
Nachteil überwindet und darüber hinaus leicht herzustellen ist.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch einen Lüfter mit Lüfterrad nach Anspruch 1 und durch
ein Kraftfahrzeug nach Anspruch 9. Unteransprüche geben vorteilhafte bzw. mögliche
zusätzliche Merkmale an.
[0006] Im Unterschied zu bekannten halbaxialen Lüfterrädern folgt das Ablenkelement der
Drehbewegung des Lüfterrades bezüglich eines Lüftermotors. Die Verbindung des Ablenkelementes
mit wenigstens einer Abströmschaufel erlaubt es, einen Spalt zwischen der Abströmschaufel
und dem Ablenkelement zu eliminieren, und so dafür zu sorgen, dass die abgeströmte
Luft beim Abströmen die gewünschte Richtung und Geschwindigkeit aufgeprägt erhält.
Insbesondere können mehrere oder alle Abströmschaufeln mit dem Ablenkelement verbunden
sein, so dass alle abgeströmte Luft zwischen Abströmschaufeln passieren muss.
[0007] Wenigstens eine der Saugschaufeln ist einstückig mit einer Abströmschaufel ausgebildet.
Die kombinierte Saug- und Abströmschaufel weinen einen augabschnitt und einen Abströmabschnitt
auf. Eine der Begrenzungsflächen der kombinierten kombinierte Saug- und Abströmschaufel
kann teilweise oder auf voller Länge am Ablenkelement anliegen. Die Zahl der Abströmschaufeln
kann auch größer oder kleiner als die Zahl der Saugschaufeln sein. Beispielsweise
können zusätzlich zu kombinierten Saug- und Abströmschaufeln weitere diskrete Abströmschaufeln
im Lüfterrad ausgebildet sein. In einer Ausführungsform umfasst das Lüfterrad doppelt
so viele Abströmschaufeln wie kombinierte Luftschaufeln. In entsprechender Weise kann
auch die Zahl der Saugschaufeln die Zahl der Abströmschaufeln übersteigen.
[0008] Das Ablenkelement kann mittels einer Passverbindung mit der Abströmschaufel verbunden
sein. Dies ist vor allem bei einer Fertigung von Lüfterrädern in großen Stückzahlen
vorteilhaft, wo durch einen einfachen Arbeitsschritt eine form- bzw. kraftschlüssige
Verbindung zwischen dem Ablenkelement und den Abströmschaufeln geschaffen werden soll.
Die Passverbindung kann beispielsweise Zapfen und zu diesen korrespondierende Aussparungen
aufweisen. Alternativ dazu kann beispielsweise das Ablenkelement eine umlaufende Kante
aufweisen, in die mehrere Abströmschaufeln eingreifen. Es sind auch andere form- bzw.
kraftschlüssige Verbindungen zwischen dem Ablenkelement und den Abströmschaufeln möglich,
beispielsweise Einrasten, Verkleben, Vernieten, Verschrauben, Verschweißen, Verlöten,
Verkeilen oder Verstemmen.
[0009] Die Saugschaufeln und die Abströmschaufeln bilden ein einstückiges Element des Lüfterrads.
Ein solches einstückiges Element weist zusätzlich eine Nabe und Versteifungselemente
auf, die einem Umfang oder einer Umfangskontur des Lüfterrades folgen. In einer Ausführungsform
umfasst das Versteifungselement einen hohlzylindrischen Abschnitt, der die Saugschaufeln
in radialer Richtung nach außen begrenzt.
[0010] Das einstückige Element kann bezüglich einer zur Drehachse radialsymmetrischen Teilungsfläche
hinterschneidungsfrei sein. Beispielsweise kann das einstückige Element in einem Guss-
oder Spritzgussverfahren in einer Dauerform herstellbar sein, die entlang der Teilungsfläche
teilbar ist, so dass das einstückige Element aus der Dauerform entformbar ist. Die
Teilungsfläche kann ein Abschnitt einer senkrecht auf der Drehachse stehenden Ebene
sein. Durch die Wahl einer zur Drehachse radialsymmetrischen Teilungsfläche kann das
einstückige Element vorteilhaft so ausgebildet sein, dass weder Saugschaufeln noch
Abströmschaufeln beim Entformen aus der Dauerform hinderlich sind. Auch eventuelle,
das Lüfterrad versteifende Strukturen, wie beispielsweise die Nabe oder die Versteifungsfläche,
sind so ausgeformt, dass sie das Entformen nicht behindern. Dadurch lässt sich zur
Produktion hoher Stückzahlen von Lüfterrädern eine Dauerform verwenden, die lediglich
zwei Teile und keine Schieber umfasst.
[0011] Der Lüfter kann ferner einen Lüftermotor mit einer das Lüfterrad lagernden Achse
umfassen, wobei ein Antriebsmoment mittels des Ablenkelements vom Lüftermotor an das
Lüfterrad übertragen wird. Das Lüfterrad kann beispielsweise an die Achse oder eine
nabenseitige Aufnahme der Achse angespritzt sein. Die Achse kann mit einem Stator
oder einem Rotor des Lüftermotors verbunden sein, wobei die Achse einseitig oder zweiseitig
drehbar gelagert sein kann. Insbesondere kann die Achse dazu eingerichtet sein, Scher-,
Biege-, Zug- und/oder Schubkräfte zwischen dem Lüfterrad und dem Stator oder Rotor
des Lüftermotors zu übertragen, ohne an einer Übertragung des Antriebsmoments vom
Lüftermotor zum Lüfterrad beteiligt zu sein. Durch Einleiten des Antriebsmoments in
das Lüfterrad mittels des Ablenkelements muss das Antriebsmoment nicht mittels der
Saugschaufeln an die Abströmschaufeln übertragen werden, weshalb die Saugschaufeln
auf Strömungsgünstigkeit optimiert geformt sein können, ohne durch Festigkeitserfordernisse
beeinflusst zu sein.
[0012] Der Lüftermotor kann einen mit dem Ablenkelement kraftschlüssig verbundenen Außenrotor
(Außenläufer) umfassen. Durch die Bauform des Außenläufers kann das Antriebsmoment
in relativ großem radialen Abstand von der Drehachse in das Ablenkelement eingebracht
werden, wo die Hebelkräfte gering sind, wodurch eine strukturelle Belastung für das
Ablenkelement gering gehalten ist. Zusätzlich kann ein vom Außenrotor umschlossener
Stator des Lüftermotors einen Raum auf der dem Lüfterrad abgewandten Seite des Ablenkelements
optimal ausfüllen, so dass der Lüfter besonders kompakt aufgebaut sein kann.
[0013] Der Außenrotor kann einen oder mehrere Permanentmagneten umfassen. Durch die relativ
große Masse des Permanentmagneten in einem relativ großen Abstand zur Drehachse des
Lüfterrades ist die Rotationsträgheit des Lüfterrades hoch, wodurch die Rotation des
Lüfterrades beim Antrieb durch den Lüftermotor gedämpft und dadurch gleichförmiger
wird. So können Geräuschentwicklungen beim Antrieb des Lüfterrades durch alternierend
aktivierte Wicklungen des Stators minimiert werden.
[0014] Nach einem zweiten Aspekt umfasst ein Kraftfahrzeug einen Lüfter mit dem oben beschriebenen
Lüfter.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0015] Im Folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genauer
beschrieben, in denen:
- Figur 1 eine schematische Darstellung einer Lüfteranlage in einem Kraftfahrzeug;
- Figur 2 eine seitliche Schnittansicht durch einen Lüfter mit Lüfterrad zum Einsatz
in der Lüfteranlage aus Figur 1, und
- Figur 3 eine isometrische Ansicht eines Teils des Lüfterrades aus Figur 2
darstellt.
[0016] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Kraftfahrzeug-Lüfteranlage 100.
Ein Kraftfahrzeug 110 umfasst einen Ansaugtrakt 120, einen Lüfter 130 und einen Verteiltrakt
140. Der Lüfter 130 umfasst ein Lüfterrad 150 und einen Lüftermotor 160. In der Darstellung
von Figur 1 nicht enthalten sind optionale Elemente der Kraftfahrzeug-Lüfteranlage
100, wie Filter, Klappen, Ventile, Wärmetauscher, Kondensatoren und weitere Elemente,
die hier nicht weiter von Bedeutung sind. Der Lüftermotor 160 versetzt das Lüfterrad
150 in Drehung, so dass Luft von einer Außenseite des Kraftfahrzeugs 110 durch den
Ansaugtrakt 120 in das Lüfterrad 150 eingesogen und anschließend durch den Verteiltrakt
140 auf die Innenseite des Kraftfahrzeugs 140 gefördert wird.
[0017] Häufig sind der Ansaugtrakt 120 und der Verteiltrakt 140 in einem gemeinsamen Trakt
integriert ausgeführt. Der Lüfter 130 kann nach Art einer Kartusche in den Ansaugtrakt
120, den Verteiltrakt 140 oder den gemeinsamen Trakt einsetzbar sein. In der Umgebung
des Lüfters 130 kann der Trakt ein Element aufweisen, das eine radiale Strömungsrichtung
von aus dem Lüfterrad 150 abgeströmter Luft in eine lineare Strömungsrichtung umsetzen,
beispielsweise eine Druckerhöhungsspirale, die zudem die abgeströmte Luft verdichtet.
[0018] Figur 2 zeigt den Lüfter 130 aus Figur 1 in einer seitlichen Schnittansicht. Der
Lüfter 130 umfasst das Lüfterrad 150 und den Lüftermotor 160, die mittels einer Achse
300 miteinander verbunden sind.
[0019] Das Lüfterrad 150 umfasst Saugschaufeln 210 mit Eintrittskanten 220 und Abströmschaufeln
230 mit Abströmkanten 240. Die Saugschaufeln 210 erstrecken sich von einer Nabe 250
des Lüfterrads radial nach außen zu einer Versteifungsfläche 260 des Lüfterrads 150,
die einem Teil der Umfangskontur des Lüfterrads 150 folgt. Die Saugschaufeln 210 sind
derart ausgeformt, dass bei Rotation des Lüfterrades 150 Luft in axialer Richtung
von unten eingesaugt wird. Die Saugschaufeln 210 gehen in Abströmschaufeln 230 über,
die entlang der Versteifungsfläche 260 in Rotationsrichtung angeordnet sind. Die Abströmschaufeln
230 beschleunigen, wenn das Lüfterrad 150 in Drehung versetzt ist, Luft, die die Saugschaufeln
210 in axialer Richtung passiert hat, in Umfangsrichtung, so dass die beschleunigte
Luft aufgrund einer Zentrifugalwirkung in radialer Richtung an den Abströmkanten 240
abgeströmt wird. Im Bereich der Abströmkanten 240 können die Abströmschaufeln 230
zum verbesserten Abströmen sichelförmig gebogen sein.
[0020] Die integriert ausgebildeten Saug-/Abströmschaufeln 210, 230 grenzen oben an ein
Ablenkelement 270. Das Ablenkelement 270 ist im Bereich der Nabe 250 ringförmig ausgebildet
und mittels einer Passverbindung mit den Schaufeln 210, 230 bzw. mit der Nabe 250
verbunden. Zusätzlich tragen die zwei in dieser Ansicht sichtbaren Abströmschaufeln
230 im Bereich ihrer Abströmkanten 240 Langlöcher 290, in die korrespondierenden Zapfen
280 der Ablenkeinrichtung 270 eingepasst, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung
zwischen dem Ablenkelement 270 und den Abströmschaufeln 280 hergestellt ist.
[0021] Der Lüftermotor 160 umfasst einen Stator 310 und einen Außenrotor 320 mit einem Permanentmagnet
330. Der Außenrotor 320 ist einstückig mit dem Ablenkelement 270 ausgebildet und nimmt
den Permanentmagnet 330 auf. Der Permanentmagnet 330 kann in den Außenrotor 320 eingepasst,
eingepresst und/oder eingeklebt sein. Ein zwischen dem Stator 310 und dem Permanentmagnet
330 bestehendes Drehmoment wird mittels des Außenrotors 320 unmittelbar an das Ablenkelement
270 und von dort in die Abströmschaufeln 230 eingeleitet, so dass das Lüfterrad 150
um den Stator 160 angetrieben wird. Der Stator 310 ist drehstabil mit einer umgebenden
Struktur verbindbar, um den Lüfter 130 beispielsweise im Ansaugtrakt 120 und/oder
im Verteiltrakt 140 zu befestigen.
[0022] Die Achse 300 ist drehfest mit der Nabe 250 und mit dem Ablenkelement 270 verbunden.
Diese Verbindung kann beispielsweise durch Schweißen, Kleben, Pressen, Rasten oder
durch eine Passverbindung hergestellt sein; die Nabe 250 kann an die Achse 300 auch
angespritzt oder angegossen sein. An ihrer oberen Seite ist die Achse 300 am Stator
310 des Lüftermotors 160 drehbar gelagert. Die Achse 300 stellt eine Fixierung des
Lüftermotors 160 bezüglich des Lüfterrades 150 in axialer Richtung sicher. Zusätzlich
überträgt die Achse 300 Kipp-, Biege- und Scherkräfte zwischen dem Lüfterrad 150 und
dem Stator 310 des Lüftermotors 160. Durch die drehbare Lagerung im Stator 310 überträgt
die Achse 300 jedoch kein Drehmoment und insbesondere kein Antriebsmoment vom Lüftermotor
160 zum Lüfterrad 150.
[0023] Figur 3 zeigt ein einstückiges Element 340 als Bestandteil des Lüfterrades 150 aus
Figur 2. Das Element 340 umfasst die Nabe 250, die Versteifungsfläche 260, sowie eine
Anzahl von Abströmschaufeln 230 und eine Anzahl von Saugschaufeln 210, wobei von letzteren
in der gewählten Darstellung nur ein Abschnitt sichtbar ist. Die Saugschaufeln 210
gehen in einen Teil der Abströmschaufeln 230 über; die integrierten Saug-/Abströmschaufeln
210/230 erstrecken sich zwischen der Nabe 250 und der Versteifungsfläche 260. Zwischen
je zwei mit Saugschaufeln 210 integrierten Abströmschaufeln 230 ist eine weitere Abströmschaufel
230 ausgebildet, die sich in radialer Richtung nicht bis zur Nabe 250 erstreckt. Diejenigen
Abströmschaufeln 230, die integriert mit Saugschaufeln 210 ausgebildet sind, tragen
Langlöcher 290 zur Aufnahme von Zapfen 280, die am Ablenkelement 270 aus Figur 2 ausgebildet
sind, zur Herstellung einer Passverbindung zwischen dem Ablenkelement 270 und den
Abströmschaufeln 230
[0024] Das einstückige Element 340 ist derart aufgebaut, dass es leicht in einem Guss- oder
Spritzgussverfahren hergestellt und anschließend unproblematisch aus der Gussform
bzw. Spritzgussform entformt werden kann. Eine Dauerform zur Herstellung des integrierten
Formteils 240 kann einen oberen und einen unteren Abschnitt umfassen, wobei eine Trennungsfläche
zwischen den Abschnitten in einer radialen Ebene des Elements 340 verlaufen oder wenigstens
abschnittsweise der oberen Kontur der Schaufeln 210/230 folgen kann.
[0025] Zur Herstellung des Lüfterrades 150 kann das Ablenkelement 270 aus Figur 2 in einem
einfachen Arbeitsgang mit dem einstückigen Element 340 verbunden werden. Durch die
Passverbindung im Bereich der Zapfen 280 und Langlöcher 290 bzw. im Bereich der Nabe
250 kann das Ablenkelement 270 mit dem einstückigen Element 340 schnell und dauerhaft
verbunden werden.
1. Lüfter (130) mit einem Lüfterrad (150), das folgende Elemente aufweist:
Saugschaufeln (210) zum Ansaugen von Luft aus axialer Richtung;
- Abströmschaufeln (230) zum Beschleunigen von Luft, die die Saugschaufeln (210) passiert
hat, in Umfangsrichtung, um die Luft in radialer Richtung abzuströmen;
- wobei wenigstens eine Saugschaufel (210) einstückig mit einer Abströmschaufel (230)
ausgebildet ist;
- eine Nabe (250) und eine Versteifungsfläche (260),
dadurch gekennzeichnet, dass
- sich die kombinierten Saug-/Abströmschaufeln (210, 230) von der Nabe radial nach
außen zu der Versteifungsfläche (260) erstrecken,
ein Ablenkelement (270) zum Ablenken von Luft von einem Wirkbereich der Saugschaufeln
(210) zu einem Wirkbereich der Abströmschaufeln (230) vorgesehen ist und das Ablenkelement
(270) mit wenigstens einer Abströmschaufel (230) form- und/oder kraftschlossig verbunden
ist.
2. Lüfter (130) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugschaufeln (210), die Abströmschaufeln (230) und die Versteifungsfläche (260)
ein einstückiges Element (340) des Lüfterrads (150) bilden.
3. Lüfter (130) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das einstückige Element (340) bezüglich einer zur Drehachse radialsymmetrischen Teilungsfläche
hinterschneidungsfrei ist.
4. Lüfter (130) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablenkelement (270) mittels einer Passverbindung (280, 290) mit der Abströmschaufel
(230) verbunden ist.
5. Lüfter (130) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Passverbindung (280, 290) Zapfen (280) und zu diesen korrespondierende Aussparungen
(290) aufweist.
6. Lüfter (130) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter einen Lüftermotor (160) mit einer das Lüfterrad (150) lagernden Achse
(300) umfasst, wobei ein Antriebsmoment mittels des Ablenkelements (270) vom Lüftermotors
(160) an das Lüfterrad (150) übertragen wird.
7. Lüfter (130) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüftermotor einen mit dem Ablenkelement (270) kraftschlüssig verbundenen Außenrotor
(320) umfasst.
8. Lüfter (130) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenrotor (320) wenigstens einen Permanentmagneten (330) umfasst.
9. Kraftfahrzeug (110), umfassend einen Lüfter (130) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
den. Durch die Passverbindung im Bereich der Zapfen 280 und Langlöcher 290 bzw. im
Bereich der Nabe 250 kann das Ablenkelement 270 mit dem einstückigen Element 340 schnell
und dauerhaft verbunden werden.
1. Fan (130) having a fan wheel (150), which has the following elements:
suction blades (210) for suctioning air from an axial direction;
- exhaust blades (230) for accelerating air that has passed through the suction blades
(210) in the circumferential direction, so as to exhaust the air in a radial direction;
- wherein at least one suction blade (210) is formed in one piece with an exhaust
blade (230);
- a hub (250) and a reinforcing surface (260), characterized in that
- the combined suction/exhaust blades (210, 230) extend radially outward from the
hub to the reinforcing surface (260), a deflecting element (270) for deflecting air
from an active area of the suction blades (210) to an active area of the exhaust blades
(230) is provided and the deflecting element (270) is connected positively and/or
nonpositively to at least one exhaust blade (230).
2. Fan (130) according to Claim 1, characterized in that the suction blades (210), the exhaust blades (230) and the reinforcing surface (260)
form a one-piece element (340) of the fan wheel (150).
3. Fan (130) according to Claim 2, characterized in that the one-piece element (340) is without an undercut with respect to a joint surface
radially symmetric with the axis of rotation.
4. Fan (130) according to any of the preceding claims, characterized in that the deflecting element (270) is connected to the exhaust blade (230) by means of
a coupling fit (280, 290).
5. Fan (130) according to Claim 4, characterized in that the coupling fit (280, 290) has pegs (280) and apertures (290) corresponding to the
latter.
6. Fan (130) according to one of the preceding claims, characterized in that the fan comprises a fan motor (160) having a shaft (300) which supports the fan wheel
(150), wherein a drive torque is transmitted from the fan motor (160) to the fan wheel
(150) by means of the deflecting element (270).
7. Fan (130) according to Claim 6, characterized in that the fan motor comprises an external rotor (320) connected nonpositively to the deflecting
element (270).
8. Fan (130) according to Claim 7, characterized in that the external rotor (320) comprises at least one permanent magnet (330).
9. Motor vehicle (110) comprising a fan (130) according to one of Claims 1 to 8.
1. Ventilateur (130) comprenant une roue de ventilateur (150), qui présente les éléments
suivants :
- des pales d'aspiration (210) pour aspirer de l'air depuis la direction axiale ;
- des pales de sortie (230) pour accélérer l'air qui est passé par les pales d'aspiration
(210), dans la direction périphérique, afin de faire sortir l'air dans la direction
radiale ;
- au moins une pale d'aspiration (210) étant réalisée d'une seule pièce avec une pale
de sortie (230) ;
- un moyeu (250) et une surface de rigidification (260),
caractérisé en ce que
- les pales d'aspiration/de sortie combinées (210, 230) s'étendent depuis le moyeu
radialement vers l'extérieur jusqu'à la surface de rigidification (260),
un élément de déviation (270) pour dévier l'air depuis une région d'action des pales
d'aspiration (210) jusqu'à une région d'action des pales de sortie (230) étant prévu
et l'élément de déviation (270) étant connecté par engagement par correspondance de
formes et/ou par forces à au moins une pale de sortie (230).
2. Ventilateur (130) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pales d'aspiration (210), les pales de sortie (230) et la surface de rigidification
(260) forment un élément d'une seule pièce (340) de la roue de ventilateur (150).
3. Ventilateur (130) selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément d'une seule pièce (340) est exempt de contre-dépouille par rapport à une
surface de division à symétrie radiale par rapport à l'axe de rotation.
4. Ventilateur (130) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de déviation (270) est connecté à la pale de sortie (230) au moyen d'un
ajustement serré (280, 290).
5. Ventilateur (130) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'ajustement serré (280, 290) présente des tourillons (280) et des évidements (290)
correspondants à ceux-ci.
6. Ventilateur (130) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le ventilateur comprend un moteur de ventilateur (160) avec un axe (300) supportant
la roue de ventilateur (150), un couple d'entraînement étant transmis au moyen de
l'élément de déviation (270) du moteur de ventilateur (160) à la roue de ventilateur
(150).
7. Ventilateur (130) selon la revendication 6, caractérisé en ce que le moteur de ventilateur comprend un rotor extérieur (320) connecté par engagement
par force à l'élément de déviation (270).
8. Ventilateur (130) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le rotor extérieur (320) comprend au moins un aimant permanent (330).
9. Véhicule automobile (110), comprenant un ventilateur (130) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 8.