[0001] Die Erfindung betrifft einen Heberollständer für ein Trampolin.
[0002] Mit Heberollständern der in Rede stehenden Art wird eine Lagerung und ein Transport
von Trampolinen ermöglicht. Hierfür geeignet sind zusammenklappbare Trampoline. Um
ein derartiges Trampolin für Turnübungen nutzen zu können, wird dessen Gestell ausgeklappt,
so dass an diesem das Sprungtuch gespannt ist und zur Durchführung der Turnübungen
bereit steht. Wird das Trampolin nicht mehr benötigt, so wird es zusammengeklappt
und an zwei Heberollständern gelagert. Die Heberollständer werden dabei an gegenüberliegenden
Seiten des Trampolins an diesem mit Adaptern mechanisch fixiert. Die zusammengeklappten
Komponenten des Trampolins sind dabei im Wesentlichen in einer senkrechten Ebene orientiert.
Mittels den Heberollständern kann das Trampolin angehoben oder abgesenkt werden. Da
die Heberollständer an ihren Unterseiten Rollen aufweisen, kann bei Bedarf die Einheit
aus zusammengeklapptem Trampolin und den die Lagerung bildenden Heberollständern verfahren
werden.
[0003] Derartige Systeme werden von der Firma Eurotramp hergestellt. Der Heberollständer
besteht im Wesentlichen aus einem Ständerteil, umfassend einen ersten, in horizontaler
Richtung verlaufenden metallischen Träger, an dessen längsseitigen Enden jeweils eine
Rolle gelagert ist und einer an dessen Oberseite befestigten, in vertikaler Richtung
verlaufenden zweiten metallischen rohrförmigen Träger. An diesem Träger ist ein Hebel
mittels eines Gelenks befestigt, wobei das Gelenk den Hebel in zwei Hebelarme unterteilt.
Am Ende des längeren ersten Hebelarms ist ein Griff zur Betätigung des Hebels durch
eine Bedienperson vorgesehen. Am Ende des zweiten Hebelarms befindet sich ein Adapter
zur Befestigung des Hebels am Trampolin. Der Adapter ist in Form eines zylindrischen
Rohrstücks ausgebildet, der in eine hohlzylindrische Aufnahme am Trampolin eingeführt
werden kann. Sobald der Adapter in die Aufnahme eingeführt ist, kann durch Schwenken
des Hebels das Trampolin angehoben oder abgesenkt werden. In einer unteren und oberen
Grenzposition kann dabei der Hebel durch einen Sicherungsbolzen am vertikalen Träger
lagegesichert werden.
[0004] Vorteilhaft bei diesem Heberollständer ist, dass dieser einen äußerst robusten Aufbau
aufweist und dessen Bedienung auch durch ungelerntes Personal einfach durchführbar
ist. Nachteilig ist jedoch, dass für die Bedienperson das Betätigen des Hebels bei
Anheben des Trampolins mit einem unerwünscht hohen Kraftaufwand verbunden ist, da
das Betätigen gegen das gesamte Gewicht des Trampolins erfolgt. Umgekehrt ist ein
Absenken des Trampolins mittels des Hebels mit Gefahren verbunden, da dann das gesamte
Gewicht des Trampolins auf dem Hebel lastet. Wird dieser von der Bedienperson plötzlich
losgelassen, fährt der Hebel unkontrolliert nach oben. Zur Sicherung gegen derartige
unkontrollierte Bewegungen dient der Sicherungsbolzen, der zunächst manuell gelöst
werden muss, beziehungsweise der Hebel aus einer Grenzposition geschwenkt werden kann.
Entsprechend der am Heberollständer angebrachten Sicherheitshinweise hat die Bedienperson
mit einer Hand den Sicherungsbolzen zu betätigen und mit der anderen Hand den Griff
des Hebels. Werden vom Bedienpersonal jedoch die vorhandenen Sicherheitshinweise ignoriert,
kann es vorkommen, dass die Bedienperson beim Schwenken des Hebels eine Hand zwischen
den vertikalen Trägern und den zweiten Hebelarm einbringt. Wenn dann der Hebel zu
schnell bewegt wird, kann es durch Einklemmen der Hand zu Verletzungen des Bedienpersonals
kommen.
[0005] Die
WO 2008/138372 A1 betrifft einen Heberollständer für ein Trampolin, mit einem auf Rollen gelagerten
Ständerteil mit einer Führung, in welcher ein am Trampolin fixierbares Führungselement
höhenverstellbar gelagert ist, welches ein Adapter zur Fixierung am Trampolin aufweist,
und mit einem Betätigungselement zur Höhenverstellung des Führungselements. Das Führungselement
und die Führung sind über ein hydropneumatisches Verstellelement gekoppelt, mittels
dessen eine entgegen der Gewichtskraft gerichtete Kraft erzeugt wird.
[0006] Die
US 3,156,318 A betrifft einen Heberollständer mit einem an seiner Unterseite Rollen aufweisenden
Träger und einem an der Oberseite befestigten senkrecht zu diesem verlaufenden Rohr,
an welchem ein Außenrohr verschiebbar gelagert ist, in welchem eine mechanische Feder
geführt ist. Zur Montage an einem Trampolin wird der Heberollständer am oberen Ende
des Rohrs am Trampolin befestigt. Da der Heberollständer höher ist als der Lagerpunkt
am Trampolin, steht dann der Heberollständer schräg. Eine Bedienperson muss dann durch
Ausüben von mechanischem Druck den Heberollständer gerade stellen und damit das Trampolin
anheben. Das so an zwei Heberollständern gelagerte Trampolin kann dann verfahren werden.
Um auch eine Durchfahrt durch niedrige Türen zu gewährleisten, kann das Außenrohr
gegen die Federkraft der Feder in eine untere Endposition gedrückt werden und dann
mittels mechanischer Verriegelungselement verriegelt werden.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Heberollständer der eingangs genannten
Art für Trampoline bereitzustellen, welcher bei hohem Sicherheitsstandard einfach
und mit geringem Kraftaufwand betätigt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte
Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Der erfindungsgemäße Heberollständer für ein Trampolin umfasst ein auf Rollen gelagertes
Ständerteil mit einer Führung. In der Führung ist ein am Trampolin fixierbares Führungselement
höhenverstellbar angeordnet. Das Führungselement weist einen Adapter zur Fixierung
am Trampolin und ein Betätigungselement zur Höhenverstellung des Führungselements
auf. Der Adapter weist eine kreiszylindrische Form auf und mündet am oberen Ende des
Führungselements aus, und der Adapter ist in eine hohlzylindrische Aufnahme am Trampolin
einführbar. Als Mittel zur Höhenverstellung ist eine Hydraulikeinheit vorgesehen.
Mit dieser ist ein Ein- und Ausfahren des Führungselements in der Führung zur Durchführung
der Höhenverstellung gewährleistet. Allein mit der Hydraulikeinheit ist eine eingestellte
Höhenposition des Führungselements in der Führung gehalten. Das Betätigungselement
zur Betätigung der Hydraulikeinheit ist ein Fußhebel.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Heberollständers besteht darin, dass
mit dem Fußhebel ein Ein- und Ausfahren des Führungselements in der Führung und damit
die Durchführung der Höhenverstellung des Heberollständers auch von ungeübten Personen
und sogar Kindern einfach und schnell durchgeführt werden kann. Dabei ist besonders
vorteilhaft, dass bei der Fußbetätigung des Fußhebels keinerlei Sicherheitsrisiko
besteht. Insbesondere besteht bei der Betätigung des Fußhebels keinerlei Gefahr des
Einklemmens der Gliedmaßen der jeweiligen Bedienperson. Da somit bei der Betätigung
des Fußhebels Verletzungsgefahren für die Bedienperson mit hoher Sicherheit ausgeschlossen
werden können, erfüllt der erfindungsgemäße Heberollständer einen sehr hohen Sicherheitsstandard.
[0008] Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch die im
Heberollständer integrierte Hydraulikeinheit ein Heben und Senken eines Trampolins
mit geringem Kraftaufwand durchgeführt werden kann.
[0009] Ein weiterer Vorteil der eingesetzten Hydraulikeinheit besteht darin, dass mit dieser
nicht nur ein einfaches Ein- und Ausfahren des Führungselements in der Führung zur
Durchführung der Höhenverstellung gewährleistet ist. Vielmehr wird allein mit der
Hydraulikeinheit, ohne Einsatz weiterer mechanischer Rastmittel, erreicht, dass eine
eingestellte Höhenposition des Führungselements in der Führung sicher gehalten wird.
[0010] Schließlich ist vorteilhaft, dass die Hydraulikeinheit dämpfende Eigenschaften aufweist.
[0011] Dies verhindert eine unkontrollierte, schnelle Abwärtsbewegung des Heberollständers
bei unsachgemäßer Bedienung des Betätigungselements, wodurch die Verletzungsgefahr
für das Bedienpersonal bei der Handhabung des Heberollständers weiter reduziert wird.
[0012] Zur Lagerung eines Trampolins werden zwei Heberollständer benötigt, die an gegenüberliegenden
Seiten des Trampolins befestigt werden. Der Heberollständer ist dabei so ausgebildet,
dass dieser wahlweise an einer der Seiten des Trampolins angebracht werden kann. Damit
wird nur eine Bauform des Heberollständers für die Lagerung eines Trampolins benötigt.
Durch die Höhenverstellbarkeit des Heberollständers kann das Trampolin in unterschiedlichen
Höhen an den Heberollständern gelagert werden. Vorteilhaft ist eine untere Sollposition,
so dimensioniert, dass die Gesamthöhe des an den Heberollständern gelagerten Trampolins
kleiner als die Höhen von Türen in Gebäuden sind, so dass das Trampolin an den Heberollständern
durch derartige Türöffnungen hindurch geschoben werden kann.
[0013] Die Erfindung wird im Nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- Draufsicht auf ein zusammengeklapptes, an zwei Heberollständer gelagertes Trampolin.
- Figur 2:
- Einzeldarstellung eines Heberollständers.
- Figur 3:
- Aufbau einer Hydraulikeinheit für den Heberollständer gemäß Figur 2.
[0014] Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf ein zusammengeklapptes Trampolin 1, welches an
zwei Heberollständern 2 gelagert ist. Das Trampolin 1 weist ein klappbares Gestell
auf, so dass es nach Gebrauch, wie in Figur 1 dargestellt, so zusammengeklappt werden
kann, dass die Komponenten des Trampolins 1 in einer im Wesentlichen vertikalen Ebene
orientiert sind. Dabei ist das Trampolin 1 an gegenüberliegenden Seiten jeweils an
einem Heberollständer 2 gelagert, wobei diese identisch ausgebildet sind. Die Heberollständer
2 bilden eine höhenverstellbare, fahrbare Lagerung für das Trampolin 1.
[0015] Figur 2 zeigt eine Einzeldarstellung eines Heberollständers 2.
[0016] Der Heberollständer 2 weist ein Ständerteil auf, welches einen in horizontaler Richtung
verlaufenden metallischen, rohrförmigen Träger 3 aufweist. An den längsseitigen Enden
des Trägers 3 ist jeweils mittels einer Drehlagerung 4 eine Rolle 5 gelagert. Die
Rollen 5 liegen auf einer Auflage auf. Durch diese Rollen 5 ist der Heberollständer
2 fahrbar auf der Auflage gelagert. Als weiterer Bestandteil des Ständerteils ist
ein mit dem Träger 3 fest verbundenes, eine Führung bildendes metallisches Außenrohr
6 vorgesehen. Das Außenrohr 6 sitzt im Zentrum des Trägers 3 auf dessen Oberseite
auf. Die Längsachse des Außenrohrs 6 verläuft in vertikaler Richtung. Das Außenrohr
6 weist einen ovalen, insbesondere elliptischen Querschnitt auf und ist an seiner
Oberseite offen.
[0017] In dem Außenrohr 6 ist ein Führungselement verschiebbar gelagert. Das Führungselement
besteht aus einem Innenrohr 7, das ebenfalls einen ovalen, vorzugsweise elliptischen
Querschnitt aufweist. Die Außenabmessungen des Führungselements sind an den Innendurchmesser
der Führung so angepasst, dass das Führungselement mit geringem Spiel in der Führung
geführt ist. Der obere Teil des das Führungselement bildenden Innenrohrs 7 steht über
die Oberseite des die Führung bildenden Außenrohrs 6 hervor. Da das Außenrohr 6 und
das Innenrohr 7 einen nicht rotationssymmetrischen, ovalen Querschnitt aufweisen,
ist das Innenrohr 7 im Außenrohr 6 verdrehsicher gelagert, das heißt es kann im Außenrohr
6 nicht gedreht werden, sondern nur in vertikaler Richtung verschoben werden.
[0018] Am oberen Rand des Führungselements befindet sich ein Adapter 8 zur Befestigung des
Trampolins 1. Der Adapter 8 besteht aus einem kreiszylindrischen Metallteil, dessen
Längsachse in horizontaler Richtung verläuft, und welches senkrecht von einer Seitenfläche
des Rohres 7 hervorsteht. Zur Ankopplung des Heberollständers 2 an das Trampolin 1
wird dieser Adapter 8 in eine hohlzylindrische Aufnahme am Trampolin 1 eingesteckt.
[0019] Wie aus Figur 1 ersichtlich, ist an der Oberseite des Innenrohrs 7 ein erster Haltebügel
9 gelenkig befestigt. An der Unterseite des Außenrohrs 6 ist ein zweiter Haltebügel
10 gelenkig befestigt. Mit diesen Haltebügeln 9, 10 wird das zusammengeklappte Trampolin
1 lagegesichert, das heißt gegen ein unerwünschtes Aufklappen gesichert.
[0020] Zur Betätigung des Heberollständers 2, das heißt zu dessen Höhenverstellung, ist
ein Betätigungselement in Form eines Fußhebels 11 vorgesehen.
[0021] Der Fußhebel 11 ist im unteren Bereich des Außenrohrs 6 schwenkbar gelagert, so dass
eine Bedienperson den Fußhebel 11 bequem mit einem Fuß betätigen kann.
[0022] Figur 1 zeigt den Fußhebel 11 in einer Parkstellung, in welcher dieser hochgeklappt
ist und dicht am Außenrohrs 6 des Heberollständers 2 anliegt. Figur 2 zeigt den Fußhebel
11 in unterschiedlichen Schwenkstellungen.
[0023] Durch Schwenken des Fußhebels 11 wird eine Hydraulikeinheit 12 innerhalb des Heberollständers
1 betätigt. Durch die Hydraulikeinheit wird das Innenrohr 7 aus dem Außenrohr 6 herausgefahren
und in dieses eingefahren. Zudem wird allein durch die Hydraulikeinheit 12 das Innenrohr
7 in einer mit dem Fußhebel 11 eingestellten Höhenposition dort sicher gehalten.
[0024] In Figur 2 ist die Parkstellung des Fußhebels 11, in welcher dieser dicht am Außenrohr
6 anliegt, mit I bezeichnet.
[0025] Um eine Höhenverstellung durchzuführen, wird der Fußhebel 11 manuell oder mit dem
Fuß aus der Parkstellung I in die mit II bezeichnete Grundstellung geklappt. Diese
Klappbewegung kann ausgeübt werden, ohne dass hierbei ein Widerstand durch die Hydraulikeinheit
12 wirkt.
[0026] Um das Innenrohr 7 aus dem Außenrohr 6 herauszufahren, wird die Hydraulikeinheit
12 dadurch betätigt, dass der Fußhebel 11 zwischen der Grundstellung II und einer
Endstellung III mehrfach hin und her bewegt wird, indem die Bedienperson mehrfach
mit dem Fuß auf den Fußhebel 11 drückt. Der Pumphub zwischen der Grundstellung II
und der Endstellung III ist mit dem mit P bezeichneten Doppelpfeil gekennzeichnet.
Hat die Bedienperson das Innenrohr 7 in die gewünschte Position ausgefahren, klappt
sie den Fußhebel 11 in die Parkposition zurück. Dann ist das Innenrohr 7 allein durch
die Hydraulikeinheit 12 in seiner gewünschten Position sicher gehalten. Möchte die
Bedienperson das Innenrohr 7 jedoch in das Außenrohr 6 wieder einfahren, so wird der
Fußhebel 11 mit dem Fuß über einen federnden Druckpunkt hinaus über die Endstellung
III bis in eine Absenkposition IV geschwenkt. Ist das Innenrohr 7 bis in die gewünschte
Position in das Außenrohr 6 eingefahren, wird der Fußhebel 11 wieder in die Parkposition
I zurück geklappt.
[0027] Figur 3 zeigt den Aufbau der Hydraulikeinheit 12 für den Heberollständer 2 gemäß
den Figuren 1 und 2. Die Hydraulikeinheit 12 weist eine Kolbenstange 13 auf, die aus
einem Druckrohr 14 ein- und ausfahrbar ist. Am oberen Ende der Kolbenstange 13 befindet
sich ein erstes Befestigungsauge 15, an welches das Innenrohr 7 ausgekoppelt ist.
Das untere Ende des Druckrohrs 14 ist in einem Rohrstück 16 gelagert. Am unteren Ende
des Rohrstücks 16 befindet sich ein zweites Befestigungsauge 17 zur Ankopplung an
das Außenrohr 6.
[0028] Der Fußhebel 11 ist an einem Lagerpunkt 18 an einer Lasche 19 im Bereich des Rohrstücks
16 gelagert. Am Vorderende des Fußhebels 11 befindet sich ein Rollenstößel 20, der
an das untere Ende einer Pumpstange 21 anschließt, die in einer Führungsbuchse 24
in Längsrichtung verschiebbar gelagert ist. Das obere Ende der Pumpstange 21 ragt
in einen Pumpölraum 22. Der Pumpstange 21 ist eine zwischen zwei Anschlägen gelagerte
Rückstellfeder 23 zugeordnet.
[0029] Zur Führung der Kolbenstange 13 sind eine Führungsbuchse 24 und ein Führungskolben
25 vorgesehen. Der Führungskolben 25 ist in einem Innenzylinder 26 geführt. In diesem
ist ein Schieber 27 gegen die Rückstellkraft einer an einem Anschlag 28 liegenden
Feder 29 verschiebbar gelagert. Der Zwischenraum zwischen Innenzylinder 26 und Druckrohr
14 bildet einen Öl-Ausgleichsraum 30. Ein Hohlraum im Innern des Innenzylinders bildet
einen Öl-Druckraum 31.
[0030] Die Funktionsweise der Hydraulikeinheit 12 ist derart, dass bei Betätigen des Fußhebels
11 zwischen der Grundstellung II und der Endstellung III Druck auf im Pumpölraum 22
angesammeltes Öl ausgeübt wird, da über den Rollenstößel 20 die Pumpstange 21 in den
Pumpölraum 22 gedrückt wird.
[0031] Durch diesen Überdruck, der nur über ein Ausleiten von Öl über ein nicht dargestelltes
Rückschlagventil aus dem Pumpölraum 22 in den Öl-Druckraum 31 abgebaut werden kann,
wird die Kolbenstange 13 nach oben ausgefahren und damit auch das Innenrohr 7 aus
dem Außenrohr 6.
[0032] Bei Beenden des Pumpvorgangs mittels des Fußhebels 11, das heißt bei Entlasten des
Fußhebels 11, wird die Pumpstange 21 durch die Rückstellfeder 23 in ihre Ausgangslage
zurückgebracht. Dabei wird über ein nicht dargestelltes Rückschlagventil Öl vom Öl-Ausgleichsraum
angesaugt, so dass der Pumpölraum 22 wieder um das ausgefahrene Pumpstangenvolumen
mit Öl gefüllt ist.
[0033] Damit bleibt die Position der Kolbenstange 13 stabil erhalten, das heißt die Kolbenstange
13 ist infolge des Öldrucks starr in ihrer Sollposition fixiert. Weiterhin kann nun
der Pumpvorgang jederzeit wiederholt beziehungsweise fortgesetzt werden.
[0034] Ist die Kolbenstange 13 bis zu ihrem oberen Hubende hin völlig ausgefahren, wird
bei weiterer Betätigung des Fußhebels 11, das durch das weitere Pumpen geförderte
überschüssige Öl über einen Bypass in den Öl-Ausgleichsraum 30 geleitet.
[0035] Zum Absenken des Innenrohrs 7 beziehungsweise der Kolbenstange 13 wird der Fußhebel
11 über einen federnden Druckpunkt hinweg in die Absenkposition IV geschwenkt. Dadurch
drückt die Pumpstange 21 auf den Schieber 27. Dieser öffnet einen Durchlass, so dass
Öl aus dem Öl-Druckraum 31 in den Öl-Ausgleichsraum 30 strömen kann. Damit kann die
Kolbenstange 13 nach unten eingeschoben werden, das heißt das Innenrohr 7 fährt in
das Außenrohr 6 ein, wenn eine Last auf dieses wirkt.
Bezugszeichenliste
[0036]
- (1)
- Trampolin
- (2)
- Heberollständer
- (3)
- Träger
- (4)
- Drehlagerung
- (5)
- Rolle
- (6)
- Außenrohr
- (7)
- Innenrohr
- (8)
- Adapter
- (9)
- Haltebügel
- (10)
- Haltebügel
- (11)
- Fußhebel
- (12)
- Hydraulikeinheit
- (13)
- Kolbenstange
- (14)
- Druckrohr
- (15)
- Befestigungsstange
- (16)
- Rohrstück
- (17)
- Befestigungsauge
- (18)
- Lagerpunkt
- (19)
- Lasche
- (20)
- Rollenstößel
- (21)
- Pumpstange
- (22)
- Pumpölraum
- (23)
- Rückstellfeder
- (24)
- Führungsbuchse
- (25)
- Führungskolben
- (26)
- Innenzylinder
- (27)
- Schieber
- (28)
- Anschlag
- (29)
- Feder
- (30)
- Öl-Ausgleichsraum
- (31)
- Öl-Druckraum
1. Heberollständer für ein Trampolin mit einem auf Rollen gelagerten Ständerteil, welches
eine Führung umfasst, in welcher ein am Trampolin fixierbares Führungselement höhenverstellbar
ist, welches einen Adapter aufweist, wobei der Adapter (8) eine kreiszylindrische
Form aufweist, dessen Längsachse in horizontaler Richtung verläuft und am oberen Ende
des Führungselements ausmündet, wobei der Adapter (8) in eine hohlzylindrische Aufnahme
am Trampolin (1) einführbar ist, und wobei der Heberollständer ein Betätigungselement
zur Höhenverstellung des Führungselements aufweist, wobei als Mittel zur Höhenverstellung
eine Hydraulikeinheit (12) vorgesehen ist, wobei mit dieser ein Ein- und Ausfahren
des Führungselements in der Führung zur Durchführung der Höhenverstellung gewährleistet
ist und wobei allein mit der Hydraulikeinheit (12) eine eingestellte Höhenposition
des Führungselements in der Führung gehalten ist, und wobei das Betätigungselement
zur Betätigung der Hydraulikeinheit (12) ein Fußhebel (11) ist.
2. Heberollständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußhebel (11) an diesem schwenkbar gelagert ist.
3. Heberollständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Schwenken des Fußhebels (11) bis zu einem federnden Druckpunkt hin das Führungselement
aus der Führung ausfahrbar ist.
4. Heberollständer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement in einer Ausfahrposition allein durch die Hydraulikeinheit (12)
gehalten ist.
5. Heberollständer nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch Schwenken des Fußhebels (11) über den federnden Druckpunkt hinaus das Führungselement
in die Führung einfahrbar ist.
6. Heberollständer nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußhebel (11) in eine Parkstellung einbringbar ist.
7. Heberollständer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung von einem Außenrohr (6) gebildet ist, in welchem ein das Führungselement
bildendes Innenrohr (7) verdrehsicher geführt ist.
8. Heberollständer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachsen des Außenrohrs (6) und des Innenrohrs (7) entlang einer in vertikaler
Richtung verlaufenden Achse verlaufen.
9. Heberollständer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Führungselement und der Führung jeweils ein Haltebügel (9, 10) zur Lagefixierung
des Trampolins (1) vorgesehen ist.
10. Heberollständer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch deren Mehrfachanordnung, wobei zwei Heberollständer (2) an gegenüberliegenden Seiten
eines Trampolins (1) fixierbar sind.
1. Lifting roller stand for a trampoline, comprising a stand part, which is mounted on
rollers and which comprises a guide in which a guide element fixable to the trampoline
is adjustable in height, which element comprises an adapter, wherein the adapter (8)
has a circularly cylindrical form, the longitudinal axis of which extends in horizontal
direction and opens at the upper end of the guide element, wherein the adapter (8)
is insertable into a hollow cylindrical receptacle at the trampoline (1), and wherein
the lifting roller stand comprises an actuating element for height adjustment of the
guide element, wherein a hydraulic unit (12) is provided as means for the height adjustment,
wherein movement in and movement out of the guide element in the guide for carrying
out the height adjustment is ensured by this hydraulic unit, wherein a set height
position of the guide element in the guide is held solely by the hydraulic unit (12),
and wherein the actuating element for actuation of the hydraulic unit (12) is a foot
lever (11).
2. Lifting roller stand according to claim 1, characterised in that the foot lever (11) is pivotably mounted at this.
3. Lifting roller stand according to claim 2, characterised in that the guide element can be moved out of the guide by pivoting the foot lever (11) up
to a resilient pressure point.
4. Lifting roller stand according to claim 3, characterised in that the guide element is held in a moved-out position solely by the hydraulic unit (12).
5. Lifting roller stand according to one of claims 3 and 4, characterised in that the guide element is movable into the guide by pivotation of the foot lever (11)
beyond the resilient pressure point.
6. Lifting roller stand according to any one of claims 2 to 5, characterised in that the foot lever (11) can be brought into a parked setting.
7. Lifting roller stand according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the guide is formed by an outer tube (6) in which an inner tube (7) forming the guide
element is guided to be secured against turning.
8. Lifting roller stand according to claim 7, characterised in that the longitudinal axes of the outer tube (6) and the inner tube (7) extend along an
axis extending in vertical direction.
9. Lifting roller stand according to any one of claims 1 to 8, characterised in that a respective holding bracket for positional fixing of the trampoline (1) is provided
at each of the guide element and the guide.
10. Lifting roller stand according to any one of claims 1 to 9, characterised by a multiple arrangement thereof, wherein two lifting roller stands (2) are fixable
to opposite sides of the trampoline (1).
1. Support relevable à roulettes destiné à un trampoline, muni d'une partie de jambage
montée sur des roulettes et incluant un guide dans lequel un élément de guidage, pouvant
être bloqué à demeure sur le trampoline, peut être réglé en hauteur et est pourvu
d'un adaptateur, lequel adaptateur (8) présente une forme cylindrique droite dont
l'axe longitudinal s'étend dans la direction horizontale et s'achève à l'extrémité
supérieure de l'élément de guidage, ledit adaptateur (8) pouvant être inséré dans
un logement cylindrique creux, sur ledit trampoline (1), sachant que ledit support
relevable à roulettes est doté d'un élément d'actionnement affecté au réglage en hauteur
dudit élément de guidage, une unité hydraulique (12) étant prévue en tant que moyen
de réglage en hauteur, et garantissant une introduction de l'élément de guidage dans
le guide et son extraction hors de ce dernier, afin d'effectuer ledit réglage en hauteur,
sachant qu'un emplacement en hauteur réglé dudit élément de guidage, dans ledit guide,
est entretenu par le seul concours de l'unité hydraulique (12) et sachant que l'élément
d'actionnement, dévolu à la manoeuvre de ladite unité hydraulique (12), est une pédale
(11).
2. Support relevable à roulettes, selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la pédale (11) est montée à pivotement sur ledit support.
3. Support relevable à roulettes, selon la revendication 2, caractérisé par le fait que l'élément de guidage peut être extrait du guide par pivotement imprimé à la pédale
(11) jusqu'à un point de pression élastique.
4. Support relevable à roulettes, selon la revendication 3, caractérisé par le fait que l'élément de guidage est maintenu en un emplacement d'extraction par le seul concours
de l'unité hydraulique (12).
5. Support relevable à roulettes, selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé par le fait que l'élément de guidage peut être introduit dans le guide par pivotement imprimé à la
pédale (11) au-delà du point de pression élastique.
6. Support relevable à roulettes, selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé par le fait que la pédale (11) peut être amenée à une position de remisage.
7. Support relevable à roulettes, selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que le guide est constitué d'une tubulure extérieure (6) dans laquelle une tubulure intérieure
(7), constituant l'élément de guidage, est guidée avec verrouillage antirotation.
8. Support relevable à roulettes, selon la revendication 7, caractérisé par le fait que les tracés des axes longitudinaux de la tubulure extérieure (6) et de la tubulure
intérieure (7) longent un axe s'étendant dans la direction verticale.
9. Support relevable à roulettes, selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait qu'un étrier de maintien (9, 10) est respectivement prévu, sur l'élément de guidage et
sur le guide, pour la consignation à demeure du trampoline (1).
10. Support relevable à roulettes, selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par une implantation multiple dudit support, deux supports relevables (2) à roulettes
pouvant être bloqués à demeure sur des côtés opposés d'un trampoline (1).