| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 462 320 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
12.10.2016 Patentblatt 2016/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.08.2010 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE2010/000920 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2011/015193 (10.02.2011 Gazette 2011/06) |
|
| (54) |
SCHAUFELBLATT
BLADE
AUBE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
06.08.2009 DE 102009036406
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
13.06.2012 Patentblatt 2012/24 |
| (73) |
Patentinhaber: MTU Aero Engines AG |
|
80995 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- ELORZA GOMEZ, Sergio
80997 München (DE)
- SELMEIER, Rudolf
85777 Fahrenzhausen (DE)
- SCHÜTTE, Wilfried
82041 Oberhaching (DE)
- EIBELSHÄUSER, Peter
81247 München (DE)
- PASSRUCKER, Harald
A-5023 Salzburg (AT)
- DUPSLAFF, Manfred
82223 Eichenau (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 591 624 DE-A1- 19 913 269
|
EP-A1- 1 712 737 US-B1- 6 283 705
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schaufelblatt einer Strömungsmaschine, insbesondrere
eine verstellbare Leitschaufel einer Gasturbine, mit mindestens einer Aufdickung auf
einer Druckseite des Schaufelblattprofils, wobei die Aufdickung in einem radial außenliegenden,
gehäuseseitigen Bereich des Schaufelblatts angeordnet ist.
[0002] Derartige Schaufelblätter für Strömungsmaschinen sind aus der
DE 28 41 616, der
DE 10 2004 026 386 und der
EP 0 789 447 B1 bekannt. Die offenbarten Aufdickungen der Schaufelblätter dienen insbesondere zur
Minimierung der so genannten Sekundärströmungsverluste. Die Aufdickung des Schaufelblatts
ist dabei jeweils im gehäuse- und/oder narbenseitigen Saug- und Druckbereich des Schaufelblatts
ausgebildet. Die bekannten Aufdickungen des Schaufelprofils im gehäuseseitigen Bereich
sind zudem notwendig, um die an der Gehäuseseite von verstellbaren Leitschaufeln von
Verdichtern häufig auftretenden hohen statischen Spannungen entgegenzuwirken. Die
bekannten umlaufenden, d. h. auf der Saug- und Druckseite ausgebildeten Aufdickungen
weisen jedoch aerodynamische Nachteile auf. Aus der
EP 1591624 ist eine weitere Verdichterschaufel mit einer Aufdickung bekannt.
[0003] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Schaufelblatt der eingangs genannten
Art bereitzustellen, welches eine relativ dünnes, aerodynamisch günstiges Schaufelprofil
bei gleichzeitig verbesserter Festigkeit aufweist.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Schaufelblatt gemäß den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen
beschrieben.
[0006] Ein erfindungsgemäßes Schaufelblatt einer Strömungsmaschine, insbesondere eine verstellbare
Leitschaufel einer Gasturbine, umfasst mindestens eine Aufdickung auf einer Druckseite
des Schaufelblattprofils, wobei die Aufdickung in einem radial außenliegenden, gehäuseseitigen
Bereich des Schaufelblatts angeordnet ist und die Aufdickung von einer Vorderkante
und einer Hinterkante des Schaufelblatts jeweils beabstandet ausgebildet ist. Erfindungsgemäß
wird auf eine vollumfängliche Aufdickung der radial außenliegenden, gehäuseseitigen
Bereiche der Schaufelblätter verzichtet. Vorteilhafterweise können somit dünne, aerodynamische
günstige Schaufelblattprofile ausgelegt werden, die aufgrund der lokal ausgeprägten
Aufdickung dennoch die geforderte Festigkeit aufweisen. Dadurch können zudem Spannungen
im Bereich der Gehäuseseite, insbesondere hohe statische Spannungen, die im Bereich
eines gehäuseseitigen Drehtellers bei verstellbaren Schaufelblättern auftreten, minimiert
werden. Durch eine optimierte Ausformung der Aufdickung ist es zudem möglich, dass
lokal der statische Druck im druckseitigen Bereich einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Leitschaufel reduziert werden kann. Dadurch verringert sich vorteilhafterweise die
Intensität der Spaltströmung in diesen Bereich.
[0007] In vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Schaufelblatts ist die Aufdickung
als konvexe Kontur innerhalb der insgesamt konkaven Kontur der Druckseite des Schaufelblattprofils
ausgebildet. Die konvexe Kontur bzw. die zumindest teilweise konvexe Ausgestaltung
der Aufdickung hat sich als strömungsmechanisch vorteilhaft erwiesen. Zudem kann die
Aufdickung im gehäuseseitigen Endbereich des Schaufelblatts ihre größte Profildicke
aufweisen. Dabei kann die Profildicke der Aufdickung ausgehend von der größten Profildicke
kontinuierlich bis zu einer normalen Profildicke des Schaufelblattprofils ohne Aufdickung
abnehmen. Auch diese Ausgestaltungen der Aufdickung haben sich als besonders vorteilhaft
hinsichtlich der strömungsmechanischen Anforderungen in diesem Bereich erwiesen.
[0008] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schaufelblatts
erstreckt sich die Aufdickung maximal bis zu einer Höhe von dem gehäuse- und druckseitigen
Bereich des Schaufelblatts, die 25 % der Schaufelblatthöhe entspricht. Es hat sich
herausgestellt, dass eine derartige Dimensionierung der Aufdickung die notwendige
Festigkeit des Schaufelblatts im gehäuseseitigen Bereich gewährleistet. Zudem können
überwiegende Bereiche des Schaufelblatts ein relativ dünnes, aerodynamisch optimiertes
Schaufelblattprofil aufweisen.
[0009] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Schaufelblatts beträgt
der Abstand zwischen der Vorderkante des Schaufelblatts und der Aufdickung im gehäuseseitigen
Endbereich des Schaufelblatts mindestens 15 % einer Sehnenlänge des Schaufelblatts
in diesem Endbereich. Zudem kann die konvexe Kontur der Aufdickung an den Enden der
Aufdickung jeweils tangential zur konkaven Kontur der Druckseite des Schaufelblattprofils
verlaufen. Die Aufdickung kann zumindest teilweise wulst- oder höckerförmig ausgebildet
sein. Auch diese Ausgestaltungsmöglichkeiten der Aufdickung beinhalten die Möglichkeit
der Ausbildung eines aerodynamisch günstigen Schaufelprofils bei einer gleichzeitig
verbesserten Festigkeit des Schaufelblatts zum Ausgleich von gehäuseseitig auftretenden
Spannungen.
[0010] Ein erfindungsgemäßes Schaufelblatt ist gehäuseseitig mit einem in einem Gehäuse
der Strömungsmaschine drehbar gelagerten Drehteller verbunden. Dabei kann die Vorderkante
des Schaufelblatts vollständig innerhalb des Durchmessers des Drehtellers angeordnet
sein. Die Hinterkante des Schaufelblatts ragt über den Drehteller hinaus, und die
Aufdickung endet außerhalb des Durchmessers des Drehtellers. Dadurch können insbesondere
Spannungen am Rand des Drehtellers gezielt reduziert werden.
[0011] Eine erfindungsgemäße Strömungsmaschine, insbesondere Gasturbine, mit einer Statorund/oder
Rotorbeschaufelung umfasst eine Vielzahl von Schaufelblättern gemäß den im vorhergehenden
beschriebenen erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen. Ein erfindungsgemäßer Verdichter
einer Strömungsmaschine, insbesondere ein Hochdruckverdichter einer Gasturbine, umfasst
eine Statorbeschaufelung mit einer Vielzahl von Schaufelblättern gemäß einem der im
Vorhergehenden beschriebenen Ausführungsbeispiele.
[0012] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung zweiter zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele. Dabei zeigen
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Schaufelblatts ohne Aufdickung gemäß dem Stand
der Technik;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines Schaufelblatts;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines auf einem Drehteller angeordneten Schaufelblatts
ohne Aufdickung gemäß dem Stand der Technik; und
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines auf einem Drehteller angeordneten erfindungsgemäßen
Schaufelblatts gemäß einer zweiten Ausführungsform.
[0013] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Schaufelblatts 10 ohne Aufdickung
gemäß dem Stand der Technik. Das Schaufelblatt 10 weist eine übliche Schaufelblattkontur
16 auf, wobei die Schaufelblattkontur 16 auf der Druckseite D des Schaufelblatts 10
insgesamt konkav und auf der Saugseite S des Schaufelblatts 10 insgesamt konvex ausgebildet
ist. Die Sehnenlänge Se des Schaufelblatts 10 wird üblicherweise als linearer Abstand
zwischen der Vorderkante 12 und der Hinterkante 14 des jeweiligen Profilschnitts definiert.
[0014] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Schaufelblatts 10, die nicht zum
Gegenstand der Erfindung gehört. Bei dem Schaufelblatt 10 handelt es sich um ein Schaufelblatt
einer Strömungsmaschine, insbesondere um eine verstellbare Leitschaufel einer Gasturbine.
Man erkennt, dass das Schaufelblatt 10 eine Aufdickung 18 auf einer Druckseite D des
Schaufelblattprofils P aufweist, wobei die Aufdickung 18 in einem radial außenliegenden,
gehäuseseitigen Bereich des Schaufelblatts 10 angeordnet ist. In dieser Darstellung
ist das Gehäuse nicht dargestellt. Das Schaufelblattprofil P wird durch eine Schaufelblattkontur
16 ausgebildet und definiert. Dabei wird deutlich, dass die Aufdickung 18 als konvexe
Kontur 20 innerhalb der insgesamt konkaven Kontur der Druckseite D des Schaufelblattprofils
P ausgebildet ist. Die Erstreckung E der Aufdickung 18 ist dabei derart gewählt, dass
die Aufdickung 18 insgesamt von der Vorderkante 12 und der Hinterkante 14 des Schaufelblatts
10 jeweils beabstandet ausgebildet ist. Dabei beträgt der Abstand zwischen der Vorderkante
12 und der Aufdickung 18 in dem gezeigten gehäuseseitigen Endbereich des Schaufelblatts
10 ca. 15 % der Sehnenlänge Se des Schaufelblatts 10 in diesem Endbereich. Dieser
Abstand ist mit Se
15 gekennzeichnet.
[0015] Des Weiteren erkennt man, dass die Aufdickung 18 im gehäuseseitigen Endbereich des
Schaufelblatts 10 ihre größte Profildicke d
max aufweist. Ausgehend von dieser größten Profildicke d
max nimmt die Profildicke d in Richtung des dem gehäuseseitigen Endbereich des Schaufelblatts
10 gegenüberliegenden Endbereichs - üblicherweise ein Nabenbereich einer Strömungsmaschine
- kontinuierlich bis zu einer normalen Profildicke d
norm des Schaufelblattprofils P ohne Aufdickung 18 hin ab. Weiterhin wird deutlich, dass
die konvexe Kontur 20 der Aufdickung 18 an den Enden der Aufdickung 18 tangential
zur konkaven Kontur der Druckseite D des Schaufelblattprofils P verläuft. Man erkennt,
dass die Aufdickung 18 zumindest teilweise höckerförmig ausgebildet ist.
[0016] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines auf einem Drehteller 22 angeordneten
Schaufelblatts 10 ohne Aufdickung gemäß dem Stand der Technik. Das Schaufelblatt 10
ist dabei derart auf dem Drehteller 22 angeordnet, dass dessen Vorderkante 12 auf
dem Drehteller 22 und dessen Hinterkante 14 über den Durchmesser des Drehtellers 22
hinausragt.
[0017] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines auf einem Drehteller 22 angeordneten
Schaufelblatts 10 gemäß einer zweiten Ausführugsform der Erfindung. Der Drehteller
22 dient dabei zur Verstellung des Schaufelblatts 10 und ist innerhalb eines Gehäuses
der Strömungsmaschine drehbar gelagert. Das Schaufelblatt 10 ist in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel derart auf dem Drehteller 22 angeordnet, dass dessen Vorderkante
12 des Schaufelblatts 10 auf dem Drehteller 22 und dessen Hinterkante 14 über den
Durchmesser des Drehtellers 22 hinausragt. Es wird wiederum deutlich, dass die Aufdickung
18 von der Vorderkante 12 und der Hinterkante 14 des Schaufelblatts 10 beabstandet
ausgebildet ist. Im dargestellten gehäuseseitigen Endbereich des Schaufelblatts 10
weist die Aufdickung 18 ihre größte Profildicke d
max auf. Die Profildicke d der Aufdickung 18 nimmt wiederum ausgehend von der größten
Profildicke d
max kontinuierlich bis zu einer normalen Profildicke d
norm des Schaufelblattprofils P hin ab. Des Weiteren wird deutlich, dass sich die Aufdickung
18 maximal bis zu einer Höhe von dem gehäuse- und druckseitigen Bereich des Schaufelblatts
10 erstreckt, die 25 % der Schaufelblatthöhe Sh entspricht. Aus dieser Darstellung
des Schaufelblattprofils P wie auch der in Figur 2 gezeigten Darstellung wird deutlich,
dass die größte Profildicke d
max der Aufdickung 18 über die gedachte Linie der Sehnenlänge Se hinausragt. Dabei weist
die in Figur 4 gezeigte Aufdickung 18 relativ zu der in Figur 2 dargestellten Aufdickung
18 eine größere Erstreckung E über die Druckseite D des Schaufelblatts 10 auf. Des
Weiteren wird deutlich, dass die Aufdickung 18 außerhalb des Durchmessers des Drehtellers
22 endet.
[0018] Das gezeigte Ausführungsbeispiel ist Teil einer Statorbeschaufelung eines Verdichters
einer Strömungsmaschine, insbesondere eines Hochdruckverdichters einer Gasturbine.
1. Schaufelblatt einer Strömungsmaschine, insbesondere verstellbare Leitschaufel einer
Gasturbine, mit mindestens einer Aufdickung (18) auf einer Druckseite (D) des Schaufelblattprofils
(P), wobei die Aufdickung (18) in einem radial außenliegenden, gehäuseseitigen Bereich
des Schaufelblatts (10) angeordnet ist, wobei die Aufdickung (18) von einer Vorderkante
(12) und einer Hinterkante (14) des Schaufelblatt (10) beabstandet ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schaufelblatt (10) gehäuseseitig mit einem in einem Gehäuse drehbar gelagerten
Drehteller (22) verbunden ist, wobei die Hinterkante (14) über den Drehteller (22)
hinausragt und die Aufdickung (18) außerhalb des Durchmessers des Drehtellers
2. Schaufelblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufdickung (18) als konvexe Kontur (20) innerhalb der insgesamt konkaven Kontur
der Druckseite (D) des Schaufelblattprofils (P) ausgebildet ist.
3. Schaufelblatt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufdickung (18) im gehäuseseitigen Endbereich des Schaufelblatts (10) ihre größte
Profildicke (dmax) aufweist.
4. Schaufelblatt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Profildicke (d) der Aufdickung (18) ausgehend von der größten Profildicke (dmax) kontinuierlich bis zu einer normalen Profildicke (dnorm) des Schaufelblattprofils (P) ohne Aufdickung (18) abnimmt.
5. Schaufelblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufdickung (18) maximal bis zu einer Höhe von dem gehäuse- und druckseitigen
Bereich des Schaufelblatts (10) erstreckt, die 25% der Schaufelblatthöhe(Sh) entspricht.
6. Schaufelblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Vorderkante (12) des Schaufelblatts (10) und der Aufdickung
(18) im gehäuseseitigen Endbereich des Schaufelblatts (10) mindestens 15% einer Sehnenlänge
(Se) des Schaufelblatts (10) in diesem Endbereich entspricht.
7. Schaufelblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe Kontur (20) der Aufdickung (18) an den Enden der Aufdickung (18) jeweils
tangential zur konkaven Kontur der Druckseite (D) des Schaufelblattprofils (P) verläuft.
8. Schaufelblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufdickung (18) zumindest teilweise wulst- oder höckerförmig ausgebildet ist.
9. Schaufelblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderkante (12) des Schaufelblatts (10) über den Drehteller (22) hinausragt.
1. A blade for a turbomachine, in particular an adjustable guide blade for a gas turbine,
with at least one thickened area (18) on a pressure side (D) of the blade profile
(P), wherein the thickened area (18) is positioned in a radially external, housing
end area of the blade (10), wherein the thickened area (18) is designed at a distance
from a front edge (12) and a rear edge (14) of the blade (10), characterized in that the blade (10) is connected at the housing end to a rotary plate (22) which can be
rotated in a housing, wherein the rear edge (14) overhangs the rotary plate (22) and
the thickening (18) ends outside the diameter of the rotary plate.
2. The blade according to claim 1, characterized in that the thickened area (18) is designed as a convex contour (20) within the overall concave
contour of the pressure side (D) of the blade profile (P).
3. The blade according to claim 1 or 2, characterized in that the thickened area (18) has its largest profile thickness (dmax) at the housing side end area of the blade (10).
4. The blade according to claim 3, characterized in that the profile thickness (d) of the thickened area (18) continuously decreases to the
normal profile thickness (dnorm) of the blade profile (P) without the thickened area (18), starting from the largest
profile thickness (dmax).
5. The blade according to any of the preceding claims, characterized in that the thickened area (18) reaches to a maximum height of the housing and pressure side
area of the blade (10) which corresponds to 25% of the blade height (Sh).
6. The blade according to any of the preceding articles, characterized in that the distance between the front edge (12) of the blade (10) and the thickened area
(18) at the housing side end area of the blade (10) corresponds to at least15% of
the chord length (Se) of the blade (10) in this end area.
7. The blade according to any of the preceding claims, characterized in that the convex contour (20) of the thickened area (18) at the ends of the thickened area
(18) always runs tangentially to the concave contour of the pressure side (D) of the
blade profile (P).
8. The blade according to any of the preceding claims, characterized in that the thickened area (18) is designed at least partially with a bulge or bump shape.
9. The blade according to claim 1, characterized in that the front edge (12) of the blade (10) overhangs the rotary plate (22),
1. Pale d'aube d'une machine d'écoulement, en particulier aube directrice réglable d'une
turbine à gaz, avec au moins une surépaisseur (18) sur un côté refoulement (D) du
profil de pale d'aube (P), la surépaisseur (18) étant disposée dans une zone de la
pale d'aube (10) située à l'extérieur radialement côté carter, la surépaisseur (18)
étant constituée à distance d'une arête avant (12) et d'une arête arrière (14) de
la pale d'aube (10), caractérisée en ce que la pale d'aube (10) est, côté carter, raccordée à un plateau tournant (22) supporté
de façon rotative dans un carter, dans laquelle l'arête arrière (14) dépasse au-dessus
du plateau tournant (22), et la surépaisseur (18) se termine à l'extérieur du diamètre
du plateau tournant (22).
2. Pale d'aube selon la revendication 1, caractérisée en ce que la surépaisseur (18) est constituée en tant que contour convexe (20) à l'intérieur
du contour globalement concave du côté refoulement (D) du profil de pale d'aube (P).
3. Pale d'aube selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la surépaisseur (18) présente sa plus grande épaisseur de profil (dmax) dans la zone d'extrémité, côté carter, de la pale d'aube (10).
4. Pale d'aube selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'une épaisseur de profil (d) de la surépaisseur (18) diminue de façon continue en partant
de la plus grande épaisseur de profil (dmax) jusqu'à une épaisseur de profil normale (dnorm) du profil de pale d'aube (P) sans surépaisseur (18).
5. Pale d'aube selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la surépaisseur (18) s'étend au maximum jusqu'à une hauteur de la zone côté carter
et refoulement de la pale d'aube (10) qui correspond à 25 % de la hauteur de pale
d'aube (Sh).
6. Pale d'aube selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la distance entre l'arête avant (12) de la pale d'aube (10) et la surépaisseur (18)
dans la zone d'extrémité, côté carter, de la pale d'aube (10) correspond au moins
à 15 % d'une longueur de corde (Se) de la pale d'aube (10) dans cette zone d'extrémité.
7. Paie d'aube selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le contour convexe (20) de la surépaisseur (18) aux extrémités de la surépaisseur
(18) est respectivement tangentiel au contour concave du côté refoulement (D) du profil
de pale d'aube (P).
8. Pale d'aube selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la surépaisseur (18) est constituée au moins partiellement en forme de bourrelet
ou de protubérance.
9. Pale d'aube selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'arête avant (12) de la pale d'aube (10) dépasse au-dessus du plateau tournant (22).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente