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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf ein Richtwerk zum rotierenden Richten von Draht, bei dem auf einer Basis zum Hindurchführen des zu richtenden Drahtes mehrere Richteinrichtungen mit jeweils einer Richtdüse vorgesehen sind, die ein Einlaufteil sowie ein Auslaufteil und zwischen diesen mindestens eine rotierende Richteinheit umfassen, wobei die Richtdüsen von Einlauf-und Auslaufteil zentrisch angeordnet sind, während die Richtdüse der mindestens einen rotierenden Richteinheit exzentrisch in einem um deren Mittelachse verdrehbaren Rotationskörper sitzt, mit einem modularen Aufbau des Richtwerkes aus einzelnen Montagemodulen, wobei Einlaufteil und Auslaufteil jeweils einen Montagemodul darstellen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein Richtwerk dieser Art ist in der <patcit id="pcit0001" dnum="US3264855A"><text>US 3 264 855 A</text></patcit> beschrieben.</p>
<p id="p0003" num="0003">Das Richten von Draht für Drahtverarbeitungsmaschinen dient dem Zweck, den Draht in allen Ebenen zu biegen, um dessen Eigenspannungen zu reduzieren bzw. diese in ein Gleichgewicht zu bringen, was sich letztlich in einem möglichst geraden Draht widerspiegelt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Üblicherweise werden in der Drahtindustrie Richtmaschinen mit rotierenden Richtflügeln eingesetzt, in denen radial nach außen versetzte Richtdüsen verwendet werden, die den Draht beim Durchlauf in allen Ebenen biegen und dabei ein Eigenspannungsgleichgewicht herstellen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Bei bekannten Richtmaschinen muß häufig zur Veränderung der Richtparameter (radiale Stellung der Richtelemente) der Richtprozeß angehalten werden, um die entsprechenden Verstellungen durchführen zu können (vgl. <patcit id="pcit0002" dnum="GB1218487A"><text>GB 1 218 487 A</text></patcit>, <patcit id="pcit0003" dnum="US3264855A"><text>US 3 264 855 A</text></patcit>, <patcit id="pcit0004" dnum="EP0800876B1"><text>EP 0 800 876 B1</text></patcit>). Bei solchen Richtmaschinen ist jedoch die Umstellung auf einen anderen Drahtdurchmesser sehr arbeitsaufwendig, was insbesondere dann von Nachteil ist, wenn an der Richtaniage laufend unterschiedliche Drahtdurchmesser berücksichtigt werden müssen, falls z. B. im Rahmen eines Auftrags eine Mehrzahl von Drahtdurchmessern zu bearbeiten sind.<!-- EPO <DP n="2"> --> Aus der <patcit id="pcit0005" dnum="DE19709733C2"><text>DE 197 09 733 C2</text></patcit> ist ein Richtwerk zum rotierenden Richten von Draht bekannt, bei dem die Umstellung auf unterschiedliche Drahtdurchmesser relativ rasch und automatisiert vorgenommen werden kann. Dabei sind das Einlaufteil und das Auslaufteil als Drehteller ausgebildet und weisen einen Zahnkranz auf, in den ein Zahnritzel eingreift. Die Drehteller drehen sich dabei um eine Achse, wobei unterschiedliche Richtdüsen in eine Arbeitsposition gebracht werden können. Ein zwischen Einlaufteil und Auslaufteil angebrachtes Mittelteil, das mehrere rotierende Richteinheiten umfaßt, kann ebenfalls um eine Achse gedreht werden, derart, daß unterschiedliche, jeweils in einem verdrehbaren Rotationskörper angebrachte Richtdüsen in eine gewünschte Arbeitsposition gebracht werden können. Jeder Rotationskörper wird dabei über einen Riementrieb von einem Motor angetrieben, wodurch die jeweils in der Arbeitsposition befindliche Richtdüse des Mittelteils um den Draht mit einer bestimmten Drehzahl rotieren kann.</p>
<p id="p0006" num="0006">Bei diesem bekannten Richtwerk ist zwar ein automatisierte Verstellung der Richtdüsen für unterschiedliche Drahtdurchmesser möglich, es bedarf hierfür jedoch immer noch einer, wenn auch kurzzeitigen, Unterbrechung des Richtvorganges. Außerdem ist der bauliche Aufwand des Einsatzes einer Mehrzahl von Drehtellern und in diesen angeordneten Richtdüsen bzw. an diesen angebrachten Rotationskörpern mit Richtdüsen sowie die zugehörige Antriebsausbildung relativ aufwendig und es kann dennoch der Fall eintreten, daß auch die in der Einrichtung angebrachten Richtdüsen zusätzlich noch ausgewechselt werden müssen, wenn die Bearbeitung von Draht eines Durchmessers erforderlich wird, der von den vorhandenen Richtdüsen nicht abgedeckt werden kann.</p>
<p id="p0007" num="0007">Aus der <patcit id="pcit0006" dnum="DE69100108T2"><text>DE 691 00 108 T2</text></patcit> (entsprechend der <patcit id="pcit0007" dnum="EP0473739B1"><text>EP 0 473 739 B1</text></patcit>) ist ein Richtwerk mit einem Rotor bekannt, der von einem Elektromotor mittels eines Zahnriemens angetrieben wird. Dabei sind innerhalb des Rotors eine Mehrzahl von Richtdüsen, axial zueinander versetzt, angebracht, von denen eine mittlere auch bei Betrieb des Rotors in radialer Richtung verstellt werden kann. Die radiale Lage der Richtdüse zur Drehachse des Rotors wird dabei über ein axial hydraulisch verstellbares, keilförmiges Teil bewirkt, das mit einer Anlagerolle zusammenwirkt, die bei Axialverschiebung des keilförmigen Teiles die radiale Auslenkung der mittleren Richtdüse (entgegen einer auf diese einwirkenden Federvorspannung) herbeiführt. Dieses bekannte Richtwerk ist aber von einem relativ komplizierten Gesamtaufbau, der auch nur eine Veränderung der Exzentrizität der Richtdüse der mittleren Richteinheit, nicht aber weiterer Richtdüsen, gestattet. Wenn Änderungen in den axialen Abständen der Richtdüsen relativ zueinander gewünscht werden, bedürfen die entsprechenden Veränderungen erheblicher manueller Eingriffe. Der Zusammenbau dieses Richtwerkes ist kompliziert, so daß auch bei Auftreten eventueller Funktionsstörungen (etwa infolge Materialbruches o. ä.) aufwendige Reparaturarbeiten erforderlich werden können.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Richtwerk der eingangs genannten Art vorzuschlagen, das besonders einfach und rasch montierbar ist und bei dem auch Änderungen und/oder Ergänzungen des Richtwerkaufbaus einfach und rasch ausführbar sind.</p>
<p id="p0009" num="0009">Erfindungsgemäß wird hierzu bei einem Richtwerk der eingangs genannten Art vorgeschlagen, daß alle Montagemodule, ausgenommen das Einlaufteil und das Auslaufteil, neben mindestens einer Richteinheit mit einem deren Rotationskörper tragenden Lagergehäuse auch noch einen Motor zum Antrieb des Rotationskörpers der mindestens einen Richteinheit aufweisen und alle Montagemodule auf der Basis getrennt voneinander befestigt sind.</p>
<p id="p0010" num="0010">Das erfindungsgemäße Richtwerk schafft infolge seines modularen Aufbaus aus einzelnen Baueinheiten die Möglichkeit zu einem besonders raschen und einfachen Zusammenbau, wobei auch spätere Änderungen ohne Schwierigkeit schnell und kostengünstig sowie sehr variabel durchführbar sind.</p>
<p id="p0011" num="0011">Der Aufbau des erfindungsgemäßen Richtwerkes in modularer Struktur und sein Zusammenbau aus einzelnen Montagemodulen, deren jedes vorgefertigt entweder das Einlaufteil oder das Auslaufteil ausbildet oder mindestens eine Richteinheit mit einem deren Rotationskörper tragenden Lagergehäuse zusammen mit einem Antriebsmotor für den Rotationskörper, aufweist, wobei alle diese Montagemodule auf der Basis des Richtwerkes getrennt voneinander befestigbar sind, gestattet nicht nur eine überraschend schnelle Montage des gesamten Richtwerkes, sondern bringt überdies auch eine erhebliche Einsparung in der Ersatzteil-Vorratshaltung für solche Richtwerke, weil nicht mehr eine große Vielzahl einzelner Bauteile getrennt verwaltet und auf Lager gehalten werden müssen, sondern nur die als einzelne Montageelemente bereits vorfertigbaren Montagemodule, welche in der möglichen Unterschiedlichkeit ihres Aufbaus nur eine relativ geringe Anzahl einiger weniger Varianten umfassen. Die bei der Erfindung infolge der Montagemodule erreichte Einzellagerlösung zeigt (gegenüber einer Lösung mit Richtflügeln) eine geringere Unwucht wegen anderer Werkzeuge und wegen des eingesparten Richtflügels. Außerdem müssen Richtflügel häufig ausgetauscht werden, da die Gewinde für die Druckschrauben zur Fixierung der Richtbacken ziemlich rasch verschleißen.</p>
<p id="p0012" num="0012">Der erfindungsgemäße Aufbau schafft die Möglichkeit, die erfindungsgemäßen Richtwerke in einer Art Baukastensystem aus vorgefertigten Baueinheiten aufzubauen, wobei diese als Montagemodule ausgeführten Baueinheiten grundsätzlich für unterschiedliche Richtwerke einsetzbar sind, so daß jedes Richtwerk aus solchen standardisierten Grund-Baueinheiten aufgebaut werden kann.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">Soll ein erfindungsgemäßes Richtwerk, z. B. zu einem späteren Zeitpunkt, durch eine oder mehrere zusätzliche Richteinheiten mit weiteren Richtdüsen ergänzt werden, läßt die modulare Struktur des erfindungsgemäßen Richtwerkes eine rasche Änderung durch Einfügung oder Wegnahme einzelnen Montagemodule zu, wobei diese Änderung zudem auch eine nur relativ geringe Ausfallzeit des betreffenden Richtwerkes bedingt. Da der modulare Aufbau des erfindungsgemäßen Richtwerkes auch eine gute Zugänglichkeit zu jeder rotierenden Richteinheit mit ihrer jeweiligen Richtdüse ermöglicht, ist selbst ein Auswechseln einer Richtdüse in einer Richteinheit rasch durchführbar.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die bei der Erfindung eingesetzten Einzel-Richteinheiten in den einzelnen Montagemodulen lassen eine symmetrische Lagerbelastung erreichen, da der Rotationskörper über einen mittig angeordneten Riemen antreibbar ist. Außerdem schaffen sie eine bessere Zugänglichkeit zum Richtprozeß: die Verstellbarkeit der Montagemodule und über diese deren Richteinheiten ermöglicht ein deutlich einfacheres Einfädeln des Drahtes und eine bessere Erkennbarkeit des tatsächlichen Anlageverhaltens des Drahtes an den Richtdüsen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Montagemodule eines erfindungsgemäßen Richtwerkes, die auf der Basis desselben getrennt voneinander befestigbar sind, können auch einzeln in ihrer jeweiligen Position rasch verstellt werden.</p>
<p id="p0016" num="0016">Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht dabei darin, daß die Montagemodule auf der Basis des Richtwerkes alle parallel zueinander und jeweils senkrecht zur Drehachse des Rotationskörpers des jeweiligen Montagemoduls verstellbar sind. Dadurch läßt sich durch einfache Verstellung eines oder mehrere Montagemodule in dieser Richtung die Radialstellung des betreffenden Richtelementes innerhalb der Gesamtanordnung rasch und unkompliziert durchführen und die dadurch mögliche Anpassung, ggf. sogar während des Betriebes des Richtwerkes, vornehmen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Eine weitere vorzugsweise Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Richtwerkes besteht auch darin, daß die Montagemodule wie auch das Einlaufteil und das Auslaufteil in Förderrichtung des Drahtes (axial) relativ zueinander verstellbar sind. Durch diese Verstellbarkeit des axialen Abstandes zwischen den einzelnen Richteinheiten kann ebenfalls eine Anpassung dieses Richtparameters vorgenommen werden, ggf. in Verbindung mit einer weiteren Verstellung senkrecht zur Drahtförderrichtung, beides auch während des Betriebes des Richtwerkes, was eine große Flexibilität für das erfindungsgemäße Richtwerk ergibt. Die Axialverstellung der Montagemodule bzw. deren Richteinheiten ermöglicht eine sehr feinfühlige Einstellmöglichkeit für den Richtprozeß.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Ist bei einem erfindungsgemäßen Richtwerk zwischen dem Montagemodul für das Einlaufteil und dem für das Auslaufteil nur noch ein weiteres Montagemodul vorgesehen, dann ist es vorteilhaft, wenn nur die Montagemodule für das Einlaufteil und das Auslaufteil parallel zur Förderrichtung des Drahtes relativ zu dem weiteren Montagemodul verstellbar angebracht sind, wobei, ebenfalls vorteilhaft, dem weiteren Montagemodul eine Verstellbarkeit senkrecht zur Förderrichtung des Drahtes zugeordnet sein kann.</p>
<p id="p0019" num="0019">Eine ganz besonders bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Richtwerkes besteht auch darin, daß alle Einzelteile, die ein einzelner Montagemodul umfaßt, auf einer gemeinsamen Grundplatte bzw. Basis dieses Montagemoduls angebracht sind, die, zur Montage dieses Montagemoduls, nur noch an der Basis des Richtwerkes selbst montiert wird.</p>
<p id="p0020" num="0020">Da bei dem erfindungsgemäßen Richtwerk alle Montagemodule, ausgenommen das Einlaufteil und das Auslaufteil, stets neben dem einen Rotationskörper und eine Richtdüse tragenden Lagergehäuse auch noch einen Motor zum Antrieb des Rotationskörpers aufweisen, umfaßt jedes solche Montagemodul in sich mindestens eine rotierende Richteinheit einschließlich des zugehörigen Antriebs und stellt damit bereits autark eine volle Funktion der rotierenden Richteinheit sicher. Zudem wird damit zusätzlich auch noch die Lagerhaltung vereinfacht und verbilligt, da dann keine Montagemodule mit Rotationskörpern ohne zugehörigen Antrieb vorgehalten werden müssen.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die einzelnen Montagemodule können für den Zusammenbau des erfindungsgemäßen Richtwerkes zunächst an der Montagestelle vorbereitet und danach zum fertigen Richtwerk zusammengebaut werden. Ganz besonders bevorzugt sind aber alle Montagemodule als bereits vorgefertigte Baueinheiten ausgeführt, so daß sie bereits fertig an die Montagestelle angeliefert und dort sogleich eingebaut werden können.</p>
<p id="p0022" num="0022">In einer weiteren vorzugsweisen Ausgestaltung der Erfindung ist die Exzentrizität der Richtdüse jeder rotierenden Richteinheit zur Mittelachse des zugehörigen Rotationskörpers verstellbar ausgebildet, was zu einer besonders großen Flexibilität des erfindungsgemäßen Richtwerkes führt. Dabei wird bevorzugt jeder Rotationskörper zum Hindurchstecken seiner Richtdüse mit einem radial verlaufenden Langloch versehen, in dem die betreffende Richtdüse in die gewünschte Radialstellung verbracht und dort dann entsprechend lageblockiert wird.</p>
<p id="p0023" num="0023">Eine weitere, bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Richtdüse in ihrer exzentrischen Lage am Rotationskörper ihrer zugehörigen Richteinheit durch eine an diesem<!-- EPO <DP n="6"> --> befestigte Halterung festlegbar ist. Dabei wird diese Halterung besonders bevorzugt aus zwei an den beiden axialen Endseiten des Rotationskörpers angebrachten Deckplatten gebildet, die jeweils eine Öffnung zur Halterung der Richtdüse beidseits des Rotationskörpers aufweisen. Damit kann die Richtdüse in diesen beiden Öffnungen radial am Rotationskörper ausgerichtet und darin befestigt werden.</p>
<p id="p0024" num="0024">Vorteilhafterweise sind dabei die beiden seitlichen Deckplatten jeweils mit mehreren Öffnungen versehen, die in unterschiedlicher Exzentrizität zur Mittelachse des zugeordneten Rotationskörpers vorgesehen sind, wobei jeweils eine Öffnung in der einen Deckplatte einer Öffnung in der anderen Deckplatte entsprechend vorgesehen ist.</p>
<p id="p0025" num="0025">Dabei ist die Verstellung der Exzentrizität der Lage jeder Richtdüse zur Mittelachse des zugeordneten Rotationskörpers vorzugsweise durch Verdrehen dieser seitlichen Deckplatten durchführbar, was eine besonders rasche und stufenlose Verstellung der Exzentrizität ermöglicht.</p>
<p id="p0026" num="0026">Eine andere bevorzugte Ausgestaltung ist hierbei für den Fall, daß jeder Rotationskörper mit einem radial verlaufenden Langloch versehen ist, dadurch gegeben, daß jede Deckplatte als Deckleiste ausgebildet ist, die zur Verstellung der Exzentrizität der Richtdüse parallel zum Langloch im Rotationskörper verstellbar ist. Auch damit läßt sich eine rasch durchführbare und stufenlose Verstellung der Exzentrizität der Richtdüse am Rotationskörper erreichen.</p>
<p id="p0027" num="0027">Der bei einem erfindungsgemäßen Richtwerk eingesetzte modulare Aufbau desselben läßt es ganz grundsätzlich zu, daß bei einem solchen Richtwerk durch eine einfache Verstellung der einzelnen Montagemodule in ihrer relativen Lage zueinander, und zwar senkrecht und/oder parallel zur Förderrichtung des Drahtes, allen erforderlichen bzw. gewünschten Veränderungen der Richtparameter Rechnung getragen werden kann, und dies auch während des Betriebes des Richtwerkes, ohne daß dieses zum Stillstand gebracht werden müßte. Diese Verstellbewegungen der einzelnen Montagemodule sind bei einem erfindungsgemäßen Richtwerk ohne weiteres auch automatisch durchführbar. Demgegenüber sind bekannte Richtwerke, bei denen eine Verstellung der Richtparameter, insbesondere der radialen Stellung der Richtdüse in einer rotierenden Richteinheit, während des Betriebes des Richtwerkes ohne Stillstand desselben automatisch durchführbar sind, in aller Regel von einem relativ komplizierten Aufbau, so daß bereits deren Zusammenbau kompliziert und aufwendig ist, nachträgliche Veränderungen - falls überhaupt möglich - sehr arbeitsaufwendig und im Falle des Auftretens von Funktionsstörungen Reparaturarbeiten meist nur langwierig und kostspielig durchführbar sind. All diese Nachteile werden durch den modularen Aufbau des erfindungsgemäßen Richtwerkes vermieden.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0028" num="0028">Die Erfindung wird nach folgend anhand der Zeichnungen im Prinzip beispielshalber noch näher erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine perspektivische Darstellung (von schräg oben) eines erfindungsgemäßen Richtwerkes mit mehreren rotierenden Richteinheiten und einer Verstellbarkeit der Montagemodule in Richtung senkrecht zur Transportrichtung des Drahtes;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine Draufsicht auf das Richtwerk gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, wobei die einzelnen Richteinrichtungen parallel zur Basis des Richtwerkes in Höhe der Mittelachse des durchgeführten Drahtes geschnitten sind;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine perspektivische Darstellung (von schräg oben) auf eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Richtwerkes mit drei rotierenden Richteinrichtungen, die parallel zur Förderrichtung des zugeführten Drahtes verstellbar sind;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine Draufsicht auf das Richtwerk gemäß <figref idref="f0002">Fig. 3</figref>, wobei jedoch (entsprechend der Darstellung der <figref idref="f0001">Fig. 2</figref>) die einzelnen Richteinrichtungen parallel zur Basis des Richtwerkes und auf Höhe der Mittelachse des zugeführten Drahtes geschnitten sind;</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine perspektivische Schrägdarstellung einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Richtwerkes mit nur einer rotierenden Richteinrichtung zwischen dem Einlaufteil und dem Auslaufteil, wobei beide letzteren parallel zur Drahtlängsrichtung des zugeführten Drahtes verstellbar sind;</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine wieder andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Richtwerkes, und</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch eine Richteinheit mit einem einen Rotationskörper tragenden Lagergehäuse bei einem erfindungsgemäßen Richtwerk.</dd>
</dl></p>
<p id="p0029" num="0029">Bei den in den Figuren beschriebenen verschiedenen Ausführungsformen eines Richtwerkes sind gleiche Teile stets mit gleichen Bezugszeichen versehen.</p>
<p id="p0030" num="0030"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt in einer schrägen Perspektivdarstellung (von vorne oben) ein Richtwerk 1, das in <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> in der Draufsicht dargestellt ist, wobei in <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> die einzelnen Richteinheiten geschnitten dargestellt sind und der Schnitt jeweils durch die Richtdüse gelegt ist.</p>
<p id="p0031" num="0031">Wie die <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> zeigen, umfaßt das Richtwerk 1 zunächst eine Basis 2, auf der die einzelnen Teile des Richtwerkes angebracht sind. Bei der Basis 2 handelt es sich bei den Darstellungen der <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> um eine Basisplatte, jedoch könnte die Basis gleichermaßen auch aus einem Gestell oder einer anderen Anordnung bestehen, sofern dieses bzw. diese geeignet ist, daß auf ihr die verschiedenen Einzelteile des Richtwerkes 1 in ihrer gewünschten<!-- EPO <DP n="8"> --> Zuordnung zueinander befestigt werden können. So könnte es sich bei der Basis 2 z. B. auch um ein Maschinengestell einer Drahtverarbeitungsmaschine handeln, bei dem einlaufseitig das Richtwerk angebracht ist.</p>
<p id="p0032" num="0032">Das Richtwerk 1 umfaßt eine Mehrzahl von Richteinrichtungen, nämlich einlaufseitig ein Einlaufteil 3, auslaufseitig ein Auslaufteil 4 und zwischen diesen eine Mehrzahl von hintereinander angeordneten Richteinheiten 5, wobei in jeder Richteinrichtung jeweils eine Richtdüse 6 vorgesehen ist.</p>
<p id="p0033" num="0033">Im Einlaufteil 3 wie auch im Auslaufteil 4 sind die Richtdüsen 6 zentrisch zu der (in den Figuren nicht im einzelnen dargestellten) Drahtführung angeordnet, während die Richtdüsen 6 in den Richteinheiten 5 jeweils in einem Rotationskörper 7 angebracht sind, und zwar exzentrisch zur Drehachse des Rotationskörpers 7 versetzt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Einlauf- und Auslaufteil können völlig gleich (Richteinheit mit zentrischer Anordnung der Richtdüse 6) oder auch zueinander etwas unterschiedlich oder auch in Form einer der sonstigen Richteinheiten ausgeführt sein.</p>
<p id="p0035" num="0035">Das in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> gezeigte Richtwerk 1 weist einen modularen Aufbau auf:</p>
<p id="p0036" num="0036">Es umfaßt dabei eine Mehrzahl von Montagemodulen 8. Dabei sind das Einlaufteil 3 und das Auslaufteil 4 jeweils als ein solches Montagemodul 8 ausgeführt. Daneben sind noch Montagemodule 8 vorhanden, deren jedes eine Richteinheit 5 mit einem Lagergehäuse 9, in dem ein Rotationskörper 7 getragen ist, und zusätzlich noch einen über einen Antriebsriemen 10 mit dem Rotationskörper 7 des betreffenden Lagergehäuses 9 verbundenen Antriebsmotor 11 umfaßt. Dabei sind zur Ausbildung eines solchen Montagemoduls 8 sowohl die betreffende Richteinheit 5, bestehend aus dem Lagergehäuse 9 mit dem darin drehbar angeordneten Rotationskörper 7, und ferner der Antriebsmotor 11 mit dem Antriebsriemen 10 zum Antrieb des Rotationskörpers 7 auf einer gemeinsamen Basisplatte 12 des betreffenden Montagemoduls 8 montiert. Diese den Montagemodul 8 bildende Baueinheit ist auf der Basis 2 befestigt, indem die Basisplatte 12 des Montagemoduls 8 auf der Basis 2 des Richtwerkes 1 montiert wird, und zwar derart, daß ihre Position dort auch verstellbar ist, wie dies in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> durch Pfeile c angedeutet ist. Bei der in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> angegebenen Verstellrichtung c für die einzelnen Montagemodule 8 handelt es sich um eine Verstellrichtung, die senkrecht zur Förderrichtung des angeförderten Drahtes ausgerichtet ist.</p>
<p id="p0037" num="0037">Wie aus den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> ersichtlich, ist auf jedem Montagemodul 8 der dort vorhandenen Richteinheit 5 ein gleichfalls zu diesem Montagemodul 8 gehörender Antriebsmotor 11<!-- EPO <DP n="9"> --> zugeordnet. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, im Rahmen eines Montagemoduls zwei Richteinheiten 5 und nur einen gemeinsamen Antriebsmotor 11 vorzusehen, was weiter unten anhand von <figref idref="f0003">Fig. 6</figref> beispielhalber dargestellt wird.</p>
<p id="p0038" num="0038">Jede Richteinheit 5 besteht dabei, wie insbesondere aus der Schnittdarstellung der <figref idref="f0003">Fig. 7</figref> gut erkennbar ist, die einen Schnitt durch eine solche Richteinheit 5 zeigt, aus einem Lagergehäuse 9, in dem ein Rotationskörper 7 in Form einer Drehscheibe verdrehbar befestigt ist. Dieser Rotationskörper 7 wird mittels des Antriebsriemens 10 von dem zu diesem Montagemodul 8 ebenfalls gehörenden Antriebsmotor 11 aus angetrieben und dreht sich dabei innerhalb des Lagergehäuses 9.</p>
<p id="p0039" num="0039">Der Rotationskörper 7 umfaßt eine exzentrische Aufnahme für eine Richtdüse 6. Die Exzentrizität der Richtdüse 6 innerhalb des Rotationskörpers 7 kann bei der in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> sowie 7 gezeigten Ausführungsform während des Betriebes des Richtwerkes 1 nicht verändert werden. Stattdessen ist bei einem solchen Richtwerk 1 vorgesehen, zur Einstellung des Richtprozesses die in den Montagemodulen 8 enthaltenen Richteinheiten 5 auf der Basis 2 des Richtwerkes 1 in der in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> gezeigten Richtung c (senkrecht zur Drahtlängsrichtung) zu verschieben, wobei allerdings eine solche Verschiebebewegung ggf. auch ohne Schwierigkeit automatisch durchgeführt werden kann, was in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> jedoch nicht gezeigt ist.</p>
<p id="p0040" num="0040">Wie ferner in der Schnittdarstellung der <figref idref="f0003">Fig. 7</figref> gezeigt, ist in den Rotationskörper 7 ein radial gerichtetes Langloch 13 eingebracht, in dem die Richtdüse 6 bei Einrichtung der Maschine radial verschoben werden kann. Mittels entsprechender Deckscheiben 14 mit Bohrungen 15, 16 (beidseits der Drehscheibe 7) kann die Richtdüse 6 in ihrer Lage festgelegt werden.</p>
<p id="p0041" num="0041">In den Deckscheiben 14 können eine Bohrung 15 oder auch mehrere Bohrungen 15, 16 mit radial unterschiedlichen Abständen von der Mittelachse angebracht sein, so daß durch eine Verdrehung der Deckscheibe 14 mit ein und derselben Deckscheibe unterschiedliche radiale Positionen der Richtdüse 6 festgelegt werden können. Ebenso kann auch die Deckscheibe 14 als eine Deckleiste ausgeführt sein, die parallel zur Ausrichtung des Langloches 13 verschiebbar ist. Damit ist eine freie Positionierung der Richtdüse 6 längs des gesamten Langlochs 13 möglich.</p>
<p id="p0042" num="0042">Durch den gezeigten modularen Aufbau des Richtwerkes 1 kann bei der in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> gezeigten Ausführung, bei der jedes Montagemodul 8 einen eigenen, seiner Richteinheit 5 zugeordneten Antriebsmotor 11 aufweist, die Rotationsgeschwindigkeit für jeden Rotationskörper 7 und damit der in diesem befestigte Richtdüse 6 variiert werden. So können z.<!-- EPO <DP n="10"> --> B. unterschiedliche Drehzahlen bei den einzelnen Richteinheiten 5 realisiert werden, gleichermaßen sind auch unterschiedliche Drehrichtungen möglich, oder es kann auch ein gewisser Winkelversatz zwischen den Richteinheiten 5 eingestellt und jederzeit angepaßt werden.</p>
<p id="p0043" num="0043">Außerdem ist es völlig problemlos möglich, die Anzahl der Richteinheiten 5 innerhalb des Richtwerkes 1 zu verändern, indem hierfür entweder ein oder mehrere Montagemodule 8 mit jeweils einer Richteinheit 5 entfernt oder zusätzlich angebracht werden.</p>
<p id="p0044" num="0044">Dadurch, daß jedes Montagemodul 8 eine in sich abgeschlossene Baueinheit bildet, ist auch eine sehr rasche Montage solcher Baueinheiten auf der Basis 2 des Richtwerkes 1 möglich.</p>
<p id="p0045" num="0045">Es hat sich im Versuch herausgestellt, daß die Führung des Drahtes in dem Richtwerk 1 sowohl im Einlauf 3, wie auch im Auslauf 4 sehr wichtig ist. Hierzu muß eine möglichst genau passende entsprechende Richtdüse 6, deren Bohrungsdurchmesser möglichst nah am Durchmesser des zu behandelnden Drahtes liegt, eingesetzt oder aber eine relativ lange Führungsstrecke vorgesehen werden. Auch besteht die Möglichkeit, die beiden Montagemodule 8, die jeweils das Einlaufteil 3 bzw. das Auslaufteil 4 umfassen, seitlich verschiebbar (entsprechend Richtung c in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref>) auszubilden, da sich zeigte, daß bei einer rein zentrischen Anordnung der Richtdüse 6 im Einlauf 3 und im Auslauf 4 es zu einem "Flattern" des Drahtes kommen kann.</p>
<p id="p0046" num="0046">In den <figref idref="f0002">Fig. 3 und 4</figref> ist eine andere Ausführungsform für ein Richtwerk 1 gezeigt, wobei die Darstellung der <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> grundsätzlich der aus <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> insoweit entspricht, als es sich wieder um eine perspektivische Ansicht von schräg oben handelt, während <figref idref="f0002">Fig. 4</figref> eine Draufsicht auf das Richtwerk aus <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> zeigt, wobei wiederum die einzelnen Richteinheiten 5 jeweils so geschnitten sind, daß die Schnittebene durch die dort jeweils vorhandene Richtdüse 6 hindurch verläuft.</p>
<p id="p0047" num="0047">Die bei dem Richtwerk 1 aus <figref idref="f0002">Fig. 3 und 4</figref> eingesetzten Montagemodule 8 entsprechen von ihrem Aufbau her denen aus der Darstellung der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, indem sie, abgesehen von den beiden Montagemodulen 8, welche das Einlaufteil 3 und das Auslaufteil 4 umfassen, ansonsten stets auf einer Basisplatte 12 angeordnet eine Richteinheit 5 umfassen, bei der in einem Lagergehäuse 9 ein Rotationskörper 7 (vgl. <figref idref="f0002">Fig. 4</figref>) verdrehbar gehaltert ist, der jeweils über einen Antriebsriemen 10 von einem zum selben Montagemodul 8 noch gehörenden Antriebsmotor 11 angetrieben wird. Die einzelnen Teile jedes Montagemoduls 8, also die jeweilige Richteinheit 5, der zugehörige Antriebsmotor 11 und die Antriebsverbindung über den Antriebsriemen 10, sind gemeinsam auf einer eigenen Basisplatte 12 angeordnet. Jedes<!-- EPO <DP n="11"> --> Montagemodul 8 kann als eine vorgefertigte Baueinheit ausgeführt werden, die dann nur noch auf der Basis 2 des Richtwerkes 1 montiert werden muß.</p>
<p id="p0048" num="0048">Bei dem Richtwerk 1 aus den <figref idref="f0002">Fig. 3 und 4</figref> sind die einzelnen Montagemodule 8 zwischen dem Einlaufteil 3 und dem Auslaufteil 4 nebeneinander sowie zueinander ausgerichtet angeordnet, wobei jedes Montagemodul 8 in eine Richtung d verstellbar ist, die bei dieser Ausführungsform parallel zur Längsachse des zu behandelnden Drahtes verläuft. Es kann also der Abstand zwischen den einzelnen Richteinheiten 5 durch Veränderung des Abstandes zwischen den einzelnen Montagemodulen 8 eingestellt werden.</p>
<p id="p0049" num="0049">Bei der in diesen Figuren dargestellten Ausführungsform sind auch noch die beiden Montagemodule 8, welche das Einlaufteil 3 und das Auslaufteil 4 umfassen, ebenfalls in derselben seitlichen Richtung d verstellbar angeordnet.</p>
<p id="p0050" num="0050">Ganz grundsätzlich kann festgehalten werden, daß auch die Verstellmöglichkeiten der beiden Richtwerke aus den <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">3</figref> miteinander kombinierbar sind, d. h. daß die einzelnen Montagemodule 8 sowohl in Längsrichtung (d) des Drahtes, wie auch senkrecht hierzu (c), verstellbar sein können.</p>
<p id="p0051" num="0051">Die Vorteile, die in Verbindung mit dem Richtwerk 1 aus den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> schon hinsichtlich dessen geschildert wurden, daß in jedem Montagemodul 8 mit einer Richteinheit 5 dem zugehörigen Rotationskörper 7 ein eigener Antriebsmotor 10 zugeordnet ist, gelten natürlich völlig gleichermaßen auch für die Ausführungsformen der <figref idref="f0002">Fig. 3 und 4</figref>.</p>
<p id="p0052" num="0052">Der Einbau der Richtdüsen 6 in die Rotationskörper 7 bei den Richteinheiten 5 des Richtwerkes 1 aus den <figref idref="f0002">Fig. 3 und 4</figref> kann wieder so, wie in Verbindung mit der Schnittdarstellung der <figref idref="f0003">Fig. 7</figref> weiter oben bereits geschildert wurde, vorgenommen werden, also eine Verstellbarkeit der Exzentrizität innerhalb eines Langloches 3 im Rotationskörper 7 mit einer Fixierung über ein beidseitiges Abdeckblech 14 mit einer entsprechend angeordneten Bohrung 15 oder 16.</p>
<p id="p0053" num="0053">Eine Abwandlung der Ausführungsform für ein Richtwerk 1 gemäß den <figref idref="f0002">Fig. 3 und 4</figref> ist in <figref idref="f0003">Fig. 5</figref> gezeigt:</p>
<p id="p0054" num="0054">Hier ist zwischen dem Einlaufteil 3 und dem Auslaufteil 4 nur noch ein Montagemodul 8, somit nur noch eine Richteinheit 5, vorgesehen, wobei das Lagergehäuse 9 dieser Richteinheit 5 konzentrisch zu den Richtdüsen 6 von Einlaufteil 3 und Auslaufteil 4 angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform kann der Richtprozeß nun dadurch beeinflußt werden, daß die Richtdüsen 6<!-- EPO <DP n="12"> --> von Einlaufteil 3 und Auslaufteil 4 parallel zur Längsrichtung des zugeführten Drahtes axial auf das mittlere Montagemodul 8 bzw. dessen Richteinheit 5 hin bzw. von dieser weg bewegt werden können (Bewegung wieder in Richtung <i>d</i>).</p>
<p id="p0055" num="0055">In <figref idref="f0003">Fig. 6</figref> ist schließlich in einer weiteren perspektivischen Ansicht (von schräg oben), aber in einer etwas prinzipiellen Weise, eine noch weitere Ausführungsform eines Richtwerkes 1 gezeigt, bei der neben den Montagemodulen 8, welche das Einlaufteil 3 und das Auslaufteil 4 umfassen, trotz dreier Richteinheiten 5 nur zwei weitere Montagemodule 8 eingesetzt sind:</p>
<p id="p0056" num="0056">Bei diesem Fall ist es so, daß für die drei Richteinheiten 5 zwischen Einlaufteil 3 und Auslaufteil 4 nicht drei, sondern nur insgesamt zwei Antriebsmotoren 11 vorgesehen sind. Bei der hier gezeigten Ausführungsform werden nämlich die Rotationskörper der beiden äußeren Richteinheiten 5 über einen gemeinsamen Antriebsmotor 11 angetrieben, während nur die mittlere Richteinheit 5 einen ihr spezifisch zugeordneten Antriebsmotor 11 aufweist.</p>
<p id="p0057" num="0057">Während das Montagemodul 8 für die mittlere Antriebseinheit 5 weiterhin diese, den zugehörigen Antriebsmotor 11 und den Antriebsriemen 10 umfaßt, die auf einer ihnen gemeinsamen Grundplatte 12 angebracht sind und mit dieser zusammen dann die gewünschte Baueinheit ausbilden, sind die beiden äußeren Richteinheiten 5 gemeinsam mit dem sie antreibenden Abtriebsmotor 11 auf einer in der Draufsicht etwa U-förmigen Basisplatte 12 befestigt und bilden mit diesem Antriebsmotor 11 und den zugehörigen Antriebsriemen 10 sowie den beiden Riemenscheiben 17, die von dem Antriebsmotor 11 angetrieben werden und deren jeder für eine der beiden Richteinheiten 5 als Antriebsquelle dient, eine gemeinsame größere Baueinheit in Form eines Montagemoduls 8 aus. Das andere Montagemodul 8, das die mittlere Richteinheit 5 trägt, ist hier zwischen die beiden Seitenschenkel der U-förmigen Grundplatte des die beiden äußeren Richteinheiten 5 umfassenden Montagemoduls 8 zwischengeschoben und kann dort auch senkrecht zur Zuführrichtung des zu behandelnden Drahtes (c) verstellt werden.</p>
<p id="p0058" num="0058">Bei dieser Ausführungsform für ein Richtwerk 1 ist grundsätzlich weiterhin der modulare Aufbau beibehalten, wobei aber ein Antrieb 11 für die drei Richteinheiten 5 eingespart werden kann. Andererseits werden hier die beiden äußeren Richteinheiten 5 mit gleicher Geschwindigkeit und Drehrichtung betrieben, und können auch nur gemeinsam senkrecht zur Mittelachse verstellt werden.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0059" num="0059">Gemeinsam ist den in allen Figuren dargestellten Ausführungsformen eines Richtwerkes 1 dessen stets modularer Gesamtaufbau, der aus einer Mehrzahl einzelner Montagemodule 8 zusammengesetzt ist, wobei der Umfang der einzelnen Montagemodule 8 unterschiedlich sein kann. Jedoch gibt der modulare Aufbau die Möglichkeit zu einem besonders raschen Zusammenbau eines solchen Richtwerkes, weil die einzelnen Montagemodule ohne Schwierigkeit vorgefertigt sein können und daher nur zum Einbau auf einem gemeinsamen sie halternden Grundelement ("Basis") 2, und zwar unabhängig voneinander, befestigt und dort auch in ihrer Position zueinander verstellt werden können. Dabei ist jederzeit die Möglichkeit gegeben, rasch und kostengünstig ein solches Richtwerk 1 durch Anbau weiterer Montagemodule 8 mit weiteren Richteinheiten 5 (mit oder ohne Antrieb) zu versehen, wobei im Rahmen der modularen Struktur auch die Möglichkeit gegeben ist, dabei mehr als eine Richteinheit mit einem gemeinsamen Antriebsmotor 11 betreiben zu können, wie dies in Verbindung mit <figref idref="f0003">Fig. 6</figref> gezeigt ist.</p>
<p id="p0060" num="0060">Das dargestellte modulare Konzept solcher Richtwerke 1 und der dadurch erreichte Aufbau des gesamten Richtwerkes 1 aus mehreren unabhängigen Richteinheiten 5 im Rahmen von einzelnen Baueinheiten (Montagemodule 8) ergibt grundsätzlich sehr große Vorteile bei der Einstellung von Richtparametern. Die bei bislang bekannten Richtwerken in der Regel eingesetzten Lösungen ermöglichen nur eine Verstellung der radialen Position des Richtelementes, bisweilen auch noch des axialen Abstandes zwischen den Richtelementen, wobei in aller Regel darüber hinaus aber keine weiteren Stellparameter berücksichtigt werden können, was sich in der Praxis in der Vergangenheit nicht durchsetzen konnte, da der dafür einzusetzende Realisierungsaufwand sich als sehr groß darstellte, eine Vielzahl mechanischer Einzelteile benötigt wurden und damit eine entsprechende Schmutzanfälligkeit einhergeht.</p>
<p id="p0061" num="0061">Erst das erfindungsgemäße Konzept für den Aufbau von Richtwerken 1 gestattet es, eine Mehrzahl sehr unterschiedlicher Stellparameter verändern zu können und dies insgesamt mit einem sehr raschen und preisgünstigen Zusammenbau der Gesamtvorrichtung. So kann der Abstand durch die axiale Verstellung der einzelnen Richteinheiten 5 zueinander verändert werden (idealerweise symmetrisch), wobei ferner auch die Zugänglichkeit (zwischen den einzelnen Richteinheiten 5) zum Einfädeln des Drahtes optimal groß eingestellt werden kann.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<p id="p0062" num="0062">Über eine Verstellung quer zur Axialrichtung (Förderrichtung des Drahtes) kann auch problemlos eine Einfädelposition eingestellt werden, in welcher der Draht durch alle Richteinheiten 5 geführt werden kann.</p>
<p id="p0063" num="0063">Durch einen getrennten Antrieb in den einzelnen Montagemodulen 8 kann die Drehung der Rotationskörper 7 in den verschiedenen Richteinheiten 5 variiert und dabei können z. B. unterschiedliche Drehzahlen in den einzelnen Richteinheiten 5 realisiert werden. Gleichfalls sind unterschiedliche Drehrichtungen möglich und es kann auch ein gewisser Winkelversatz zwischen den Richteinheiten 5 eingestellt und auch jederzeit angepaßt werden.</p>
<p id="p0064" num="0064">Die Verstellung der einzelnen Richteinheiten 5 kann durch eine entsprechende Verstellung der Montagemodule 8 manuell oder motorisch ohne Schwierigkeit realisiert und die Anzahl der Richteinheiten 5 kann auch problemlos verändert werden.</p>
<p id="p0065" num="0065">Wenn im Rahmen des obigen Textes von "Richtdüsen" gesprochen wird, dann ist festzuhalten, daß damit auch Richtelemente wie (ein- oder mehrteilige) Richtbacken, Buchsen, Rollen o. ä. gemeint sein sollen.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Richtwerk (1) zum rotierenden Richten von Draht, bei dem auf einer Basis (2) zum Hindurchführen des zu richtenden Drahtes mehrere Richteinrichtungen (3, 4, 5) mit jeweils einer Richtdüse (6) vorgesehen sind, die ein Einlaufteil (3) sowie ein Auslaufteil (4) und zwischen diesen mindestens eine weitere Richteinheit (5) umfassen, wobei die Richtdüsen (6) von Einlauf- (3) und Auslaufteil (4) zentrisch angeordnet sind, während die Richtdüse (6) der mindestens einen weiteren Richteinheit (5) exzentrisch in einem um deren Mittelachse verdrehbaren Rotationskörper (7) sitzt, mit einem modularen Aufbau des Richtwerkes (1) aus einzelnen Montagemodulen (8), wobei Einlaufteil (3) und Auslaufteil (4) jeweils einen Montagemodul (8) darstellen<br/>
<i><b>dadurch gekennzeichnet, daß</b></i><br/>
alle Montagemodule (8), ausgenommen das Einlaufteil (3) und das Auslaufteil (4), neben mindestens einer Richteinheit (5) mit einem deren Rotationskörper (7) tragenden Lagergehäuse (9) auch noch einen Motor (11) zum Antrieb des Rotationskörpers (7) der mindestens einen Richteinheit (5) aufweisen und alle Montagemodule auf der Basis (2) getrennt voneinander befestigt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Richtwerk nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> alle Montagemodule (8) als vorgefertigte Baueinheiten ausgeführt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Richtwerk nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Exzentrizität der Richtdüse (6) jeder Richteinheit (5) zur Mittelachse des zugehörigen Rotationskörpers (7) verstellbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Richtwerk nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> jeder Rotationskörper (7) zum Hindurchstecken seiner Richtdüse (6) mit einem radial verlaufenden Langloch (13) versehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Richtwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Richtdüse (6) am zugehörigen Rotationskörper (7) in ihrer exzentrischen Lage durch eine an diesem befestigte Halterung festgelegt ist.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Richtwerk nach Anspruch 5, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Halterung für die Richtdüse (6) am Rotationskörper (7) aus zwei an dessen beiden axialen Endseiten angebrachten Deckplatten (14) besteht, die jeweils eine Öffnung zur Halterung der Richtdüse (6) beidseits des Rotationskörpers (7) aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Richtwerk nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die beiden seitlichen Deckplatten (14) jeweils mehrere Öffnungen (15, 16) aufweisen, die in unterschiedlicher Exzentrizität zur Mittelachse des zugeordneten Rotationskörpers (7) angeordnet sind, wobei jeweils eine Öffnung in der einen Deckplatte (14) einer Öffnung in der anderen Deckplatte (14) entsprechend vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Richtwerk nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Verstellung der Exzentrizität der Lage jeder Richtdüse (6) zur Mittelachse des zugeordneten Rotationskörpers (7) durch Verdrehen der seitlichen Deckplatten (14, 14) durchführbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Richtwerk nach den Ansprüchen 4 und 6, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> jede Deckplatte (14, 14) als Deckleiste ausgebildet ist, die zur Verstellung der Exzentrizität der Richtdüse (6) parallel zum Langloch (13) im Rotationskörper (7) verstellbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Richtwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Montagemodule (8) auf der Basis (2) parallel zueinander und jeweils senkrecht (c) zur Drehachse des Rotationskörpers (7) des jeweiligen Montagemoduls (8) verstellbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Richtwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Montagemodule (8) in Förderrichtung (d) des Drahtes zueinander verstellbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Richtwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit nur einem Montagemodul (8) zwischen Einlauf- (3) und Auslaufteil (4), <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> nur das Einlaufteil (3) und das Auslaufteil (4) parallel zur Förderrichtung (d) des Drahtes verstellbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Richtwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 12, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> alle Einzelteile eines Montagemoduls (8) auf einer gemeinsamen Grundplatte (12) angebracht sind, die zur Montage dieses Montagemoduls (8) nur noch an der Basis (2) des Richtwerkes (1) zu montieren ist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Straightening apparatus (1) for rotary wire straightening, in which a plurality of straightening devices (3, 4, 5) each with a directional nozzle (6) are provided on a base (2) for drawing through the wire to be straightened, said devices comprising an inlet part (3) and an outlet part (4) and between these at least one further straightening unit (5), the directional nozzles (6) of the inlet part (3) and outlet part (4) being disposed centrally while the directional nozzle (6) of the at least one further straightening unit (5) being seated eccentrically in a rotation body (7) rotatable around its central axis, with a modular construction of the straightening apparatus (1) from individual assembly modules (8), whereby inlet part (3) and outlet part (4) each represent an assembly module (8)<br/>
<i><b>characterised in that</b></i><br/>
all assembly modules (8), excluding the inlet part (3) and the outlet part (4), in addition to at least one straightening unit (5) with a bearing housing (9) supporting the rotation body (7) of said unit, also have a motor (11) to drive the rotation body (7) of the at least one straightening unit (5) and all assembly modules are attached separately from each other to the base (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Straightening apparatus according to Claim 1 <b>characterised in that</b> all assembly modules (8) are executed as prefabricated structural units.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Straightening apparatus according to Claim 1 or 2 <b>characterised in that</b> the eccentricity of the directional nozzle (6) of each straightening unit (5) is displaceable to the central axis of the corresponding rotation body (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Straightening apparatus according to Claim 3 <b>characterised in that</b> each rotation body (7) is provided with a radially-running elongated hole (13) for pushing through its directional nozzle (6).<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Straightening apparatus according to any of Claims 1 to 4 <b>characterised in that</b> the directional nozzle (6) on the corresponding rotation body (7) is fixed in its eccentric position by a mounting fastened to said body.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Straightening apparatus according to Claim 5 <b>characterised in that</b> the mounting for the directional nozzle (6) on the rotation body (7) consists of two cover plates (14) disposed on the two axial end faces of said body, said plates each having an opening for mounting the directional nozzle (6) on both sides of the rotation body (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Straightening apparatus according to Claim 6 <b>characterised in that</b> the two lateral cover plates (14) each have a plurality of openings (15, 16), which are arranged at varying eccentricity from the central axis of the corresponding rotation body (7), whereby in each case an opening is provided in the one cover plate (14) corresponding to an opening in the other cover plate (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Straightening apparatus according to Claim 7 <b>characterised in that</b> the eccentricity of the location of each directional nozzle (6) from the central axis of the corresponding rotation body (7) can be displaced by rotating the lateral cover plates (14, 14).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Straightening apparatus according to Claims 4 and 6 <b>characterised in that</b> each cover plate (14, 14) is constructed as a cover strip which is displaceable parallel to the elongated hole (13) in the rotation body (7) to displace the eccentricity of the directional nozzle (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Straightening apparatus according to any of Claims 1 to 9 <b>characterised in that</b> the assembly modules (8) on the base (2) are parallel to each other and are each displaceable perpendicular (c) to the rotational axis of the rotation body (7) of each assembly module (8).<!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Straightening apparatus according to any of Claims 1 to 9 <b>characterised in that</b> the assembly modules (8) are displaceable to each other in the feed direction (d) of the wire.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Straightening apparatus according to any of Claims 1 to 9 with only one assembly module (8) between inlet part (3) and outlet part (4) <b>characterised in that</b> only the inlet part (3) and the outlet part (4) are displaceable parallel to the feed direction (d) of the wire.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Straightening apparatus according to any of Claims 1 to 12 <b>characterised in that</b> all individual parts of an assembly module (8) are arranged on a common bed (12), which then only needs to be mounted on the base (2) of the straightening apparatus (1) to assemble this assembly module (8).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif de dressage (1) pour le dressage rotatif de fil métallique, dans lequel plusieurs unités de dressage (3, 4, 5), munies chacune d'une filière de dressage (6), sont prévues sur une base (2) pour le guidage du fil métallique à dresser, lesquelles comportent une unité d'entrée (3) et une unité de sortie (4) et, entre celles-ci, au moins une autre unité de dressage (5), les filières de dressage (6) de l'unité d'entrée (3) et de l'unité de sortie (4) étant centrées, alors que la filière de dressage (6) de ladite au moins une autre unité de dressage (5) étant excentrée et logée dans un corps de rotation (7) apte à tourner autour de son axe médian, avec une structure modulaire du dispositif de dressage (1) constitué de plusieurs modules de montage (8), l'unité d'entrée (3) et l'unité de sortie (4) constituant chacune un module de montage (8),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> tous les modules de montage (8), à l'exception de l'unité d'entrée (3) et de l'unité de sortie (4), comportent, outre au moins une unité de dressage (5) avec un logement de palier (9) portant le corps de rotation (7) de celle-ci, également un moteur (11) pour actionner le corps de rotation (7) de ladite au moins une unité de dressage (5), et tous les modules de montage sont fixés sur la base (2) en étant séparés les uns des autres.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif de dressage selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> tous les modules de montage (8) sont réalisés sous la forme de modules préfabriqués.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif de dressage selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> la position excentrée de la filière de dressage (6) de chaque unité de dressage (5) par rapport à l'axe médian du corps de rotation (7) associé peut être modifiée.<!-- EPO <DP n="21"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif de dressage selon la revendication 3, <b>caractérisé en ce que</b> chaque corps de rotation (7) est muni, pour le passage de sa filière de dressage (6), d'un trou oblong (13) orienté radialement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif de dressage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, <b>caractérisé en ce que</b> la filière de dressage (6) sur le corps de rotation (7) associé est fixée dans sa position excentrée par un support fixé contre ce dernier.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif de dressage selon la revendication 5, <b>caractérisé en ce que</b> le support pour la filière de dressage (6) sur le corps de rotation (7) est constitué de deux plaques de recouvrement (14), qui sont montées aux deux extrémités axiales dudit corps de rotation et qui comportent chacune une ouverture pour le maintien de la filière de dressage (6) de part et d'autre du corps de rotation (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif de dressage selon la revendication 6, <b>caractérisé en ce que</b> les deux plaques de recouvrement (14) latérales comportent chacune plusieurs ouvertures (15, 16) qui sont disposées en étant excentrées différemment par rapport à l'axe médian du corps de rotation (7) associé, respectivement une ouverture dans l'une des plaques de recouvrement (14) étant prévue en concordance avec une ouverture dans l'autre plaque de recouvrement (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif de dressage selon la revendication 7, <b>caractérisé en ce que</b> le réglage de la position excentrée de chaque filière de dressage (6) par rapport à l'axe médian du corps de rotation (7) associé peut être effectué par la rotation des plaques de recouvrement (14) latérales.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif de dressage selon les revendications 4 et 6, <b>caractérisé en ce que</b> chaque plaque de recouvrement (14, 14) est réalisée sous forme de bandeau de recouvrement qui est apte à être<!-- EPO <DP n="22"> --> déplacé pour le réglage de la position excentrée de la filière de dressage (6) parallèlement au trou oblong (13) dans le corps de rotation (7).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Dispositif de dressage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, <b>caractérisé en ce que</b> les modules de montage (8) peuvent être déplacés sur la base (2) parallèlement les uns aux autres et, dans chaque cas, perpendiculairement (c) à l'axe de rotation du corps de rotation (7) du module de montage (8) concerné.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Dispositif de dressage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, <b>caractérisé en ce que</b> les modules de montage (8) peuvent être déplacés les uns par rapport aux autres dans la direction de transport (d) du fil métallique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Dispositif de dressage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, comportant seulement un module de montage (8) entre l'unité d'entrée (3) et l'unité de sortie (4), <b>caractérisé en ce que</b> seulement l'unité d'entrée (3) et l'unité de sortie (4) peuvent être déplacées parallèlement à la direction de transport (d) du fil métallique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Dispositif de dressage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, <b>caractérisé en ce que</b> toutes les parties individuelles d'un module de montage (8) sont disposées sur une plaque de base (12) commune qu'il suffit, pour le montage de ce module de montage (8), de monter sur la base (2) du dispositif de dressage (1).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="159" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0002" num="3,4"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="144" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0003" num="5,6,7"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="146" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US3264855A"><document-id><country>US</country><doc-number>3264855</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref><crossref idref="pcit0003">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="GB1218487A"><document-id><country>GB</country><doc-number>1218487</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP0800876B1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0800876</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE19709733C2"><document-id><country>DE</country><doc-number>19709733</doc-number><kind>C2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0005]</crossref></li>
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